Kommentare - Ukraine-Krieg dominiert Generaldebatte im Bundestag

23. März 2022 - 11:41 Uhr

Im Bundestag hat Kanzler Scholz der Ukraine die Solidarität Deutschlands zugesagt, gleichzeitig aber eine Grenze für ein NATO-Engagement gezogen. Klare Worte fand zuvor Oppositionschef Merz für die Haushaltspolitik der Regierung.

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Kommentare

Wäre Gas-Öl-Kohlestopp nicht ein gutes Druckmittel für später?

Militärisch eingreifen ist keine Option.

Sämtliche Gas Kohle und Öllieferungen sofort stoppen ist eine Option.

Nach dem Stopp wäre es ein gutes Druckmittel, um Verhandlungen mit Russland aufzunehmen, um sich wieder beliefern zu lassen. Als Gegenleistung von Russland dann die Zusage für einen sofortigen Waffenstillstand.

Russland hält einen kompletten Belieferungsstopp finanziell meiner Meinung nach keine Wochen oder wenige Monate durch.

Deutschland sehr wohl.

Die NATO wird nicht Kriegspartei

Wenn sich Olaf Scholz da mal nicht irrt. Sobald Putin Atom- oder Chemie- oder Bio-Waffen gegen die Ukraine einsetzt, tritt der Bündnisfall der Nato ein. Denn diese Waffen sind auch jenseits der Grenzen auf Nato-Gebiet spürbar, beeinträchtigen dort das Leben der Menschen  und sind somit auch ein Angriff auf die Nato. Die Auswirkungen dieser Waffen machen nicht vor Grenzen halt.

@11:58 Uhr von Tarek94

Zitat: "Abstriche bei den Klimaschutzzielen als Folge des Krieges in der Ukraine lehnte Scholz ab. Es gehe nicht um eine "Jetzt mal langsam", sondern um ein "Jetzt erst recht", sagte der SPD-Politiker. Das Ziel der Klimaneutralität bis 2045 sei wichtiger denn je."
Katar hat mit Abstand den höchsten Pro Kopf CO2 Emissions-Austoß der Welt? "Abstriche bei den Klimaschutzzielen als Folge des Krieges in der Ukraine" werden jetzt dadurch vermieden, indem man vom weltweit größten CO2 Verschmutzer Gas kauft?

@11:59 Uhr von Tarek94

Russland hält einen kompletten Belieferungsstopp finanziell meiner Meinung nach keine Wochen oder wenige Monate durch. Deutschland sehr wohl.
Wie kommen Sie zu dieser Annahme?

@11:50 Uhr von objektive

 Russland hält einen kompletten Belieferungsstopp finanziell meiner Meinung nach keine Wochen oder wenige Monate durch. Deutschland sehr wohl.

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Der Krieg wird in Rubel finanziert...und die werden einfach "nachgedruckt" . Ein Lieferausfall des Gases an die Industrie wäre für D eine - und das ist noch eine Untertreibung- Katastrophe...

@11:50 Uhr von objektive

" Militärisch eingreifen ist keine Option. Sämtliche Gas Kohle und Öllieferungen sofort stoppen ist eine Option. Nach dem Stopp wäre es ein gutes Druckmittel, um Verhandlungen mit Russland aufzunehmen, um sich wieder beliefern zu lassen. Als Gegenleistung von Russland dann die Zusage für einen sofortigen Waffenstillstand. Russland hält einen kompletten Belieferungsstopp finanziell meiner Meinung nach keine Wochen oder wenige Monate durch. Deutschland sehr wohl."

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Da wäre ich etwas skeptischer, kommt darauf an welche Artikel man so liest auf deutschen Seiten, das dürfte wohl eher in die Hose gehen.

Gehen Sie zufällig noch arbeiten?.

Enttäuschungen sind oft das Ergebnis hoher Erwartungen.

Ein großer Erfolg wäre sicherlich, wenn die EU nicht zur pulverisierten Pufferzone wie die Ukraine geraten sollte.

Das war schon zur Zeit des kalten Krieges so gedacht, um den direkten Konflikt der Großmächte zu vermeiden.

naja....

"Sämtliche Gas Kohle und Öllieferungen sofort stoppen ist eine Option"

 

Aus meiner sicht gesehen ist es keine Option. Wir werden Putin damit nicht stoppen und wir können der Ukraine nicht helfen, wenn wir selbst mit unserem Alltag nicht mehr klarkommen. Es wurde schon oft berichtet: wenn die Leute keine Mittel zum Spenden mehr haben,dann können sie trotz dem besten Willem nicht mehr spenden. Das wäre aber die Folge, wenn die Energie- und Lebensmittelpreise noch mehr steigen. Am Schluss muss eben jeder selbst das leben für sich und seine Familie sichern. Das wird (so sehe ich es) für 99% der Bevölkerung an erster Stelle stehen.

Die NATO tritt in den Verteidigungsfall ein

 

wenn Putins Truppen die Grenzen eines Mitgliedslandes überschreiten.

 

Ob er das tun wird, kann nicht auf dem Niveau von Spekulationen ermessen werden, sondern anhand klarer Indizien.

 

Zu Indizien gehören Ankündigungen Putins und was er im Fall der Ukraine daraus real gemacht hat.

 

1. In seinen Traktaten hat er spätenstens ab 2014 erkennen lassen, dass er der Ukraine Eigenstaatlichkeit aberkennt.

2. Darauf aufbauende Handlungen waren die Annexion der Krim und Infiltration der Ostukraine mit inoffiziellen russischen Militär ("Freischärler"). Und nun die Invasion der gesamten Ukraine.

 

Folgerichtig muss man sich anschauen, was er im Hinblick auf NATO-Staaten wie dem Baltikum im Ankündigungsportfolio hat.

 

Es wäre sträflich nachlässig, nicht aus Putins Sagen und Tun gelernt zu haben und sich nicht auf den Verteidigungsfall vorbereitet zu haben. Wenn ihn etwas abhält, dann glaubwürdige Wehrbereitschaft.

 

 

 

Gemeinsam stark handeln, keine Parteienprofilierung

Sowohl eine Pandemie, wie auch ein völlig inakzeptabler, russischer Angriffskrieg sind keine Themen für Parteipolitik. Mehr und mehr sehe ich da aber die für unsere Politiklandschaft so typische, parteipolitische Profilierungssucht. Es ist verständlich, dass Parteien und deren Vorsitzende sich bei der Wählerschaft durch markige Debattenschlachten empfehlen wollen, dies darf aber bei derart wichtigen Themen nicht zu eingeschränkter Handlungsfähigkeit führen.

Für Krieg und Pandemie muss gelten: zusammen stark sein und nach effizienten, zukunftsorientierten Lösungen suchen und im Interesse aller gemeinsam umsetzen.

Anders ist es bei der Ausstattung der Bundeswehr, hier unterstütze ich die Intension der Opposition, für eine wirtschaftlich, wie militärische vernünftige Beschaffung. Witzig daran ist nur, dass gerade die Union die Bundeswehr 16 Jahre kaputtgespart hat und für überteuerte, unsinnige Beschaffung und besonders Nicht-Beschaffung maßgeblich verantwortlich war.

Medikamente müssen auf die Sanktionsliste

Ich habe es der SPD vorgeschlagen. Laut den Medien ist Russlands Wirtschaftskraft nicht sehr stark. Also wird Russland auch sehr auf westliche Medikamente und die Rohstoffe dafür angewiesen sein. Was passiert, wenn westliche Pharmakonzerne das nicht mehr an Russland liefern? Schmerzmittel und Betäubungsmittel sind ihm Krieg unbedingt notwendig. Selbst der Gang zum Zahnarzt wird zur Tortur. Mittel gegen Diabetes und Herzkrankheiten sind dann kaum zu bekommen. Vor allem Putins Berater sind ja nun nicht mehr ganz jung und nehmen mit Sicherheit solche Mittel. Schlaganfall und Herzinfarkt können die Folge sein. Der Mangel an solchen Medikamenten in Russland könnte in der Ukraine viele Leben retten. Aspirin, Ibuprofen gibt es dann nur noch als russische oder chinesische Klone. Gegen Corona hätte Russland nur noch russische und chinesische Impfstoffe. Ob das reicht? Die russischen Krankenhäuser wären voll ausgelastet mit Corona-Fällen. Russland gibt sich voll in die Abhängigkeit von China.

Dankt

Herr Scholz dankt den Ärtzten und Pflegekräften. Das gleiche hat die vergangene Regierung auch getan. Das heißt, es wird sich nichts ändern.

Falsch

Ich halte die Mitteilung von Scholz an Putin für falsch "die Nato wird sich in jedem Falle heraushalten". Angesichts des Brudermordes wie bei Kain und Abel und Genocides wäre mein Vorschlag:
Wenn nicht sofort Waffenstillstand und Rückzug russischer Truppen bis hinter die Grenzen, dann werden wir die Ukraine unverzüglich in EU + Nato aufnehmen.
Gewiss auch riskant - wie Cuba. Aber ein besserer Weg, als zu sagen,es passiert dir militärisch nix, wenn du weitermachst.
Und die nucleare Teilhabe ist ja nun nicht zwingend - sonst können wir für immer einpacken. Entsendung eines EU Friedesncorps unbewaffnet. Und Kanzler mit ca 200 Bundestagsabgeordenten für 2 Wochen nach Kiew. Und über EnergieStop Gas Öl Kohe wird sspäter entschieden.

 

Scholz hat Recht zum abgestimmten Verhalten des NATO-Bündnisses

11:53 Uhr von Stotterfritz:

"Die NATO wird nicht Kriegspartei

Wenn sich Olaf Scholz da mal nicht irrt."

Warum sollte sich Olaf Scholz irren?

Es gibt ein abgestimmtes Vergehen unter den Verbündeten. Kein Interpretationsspielraum.

Das, was Sie dann weiter im Ihrem Post einbringen, spielt auf eine völlig geänderte Situation ab. Die Bewertung einer neuen Situation erfolgt wiederum abgestimmt im Bündnis.

Nicht nur reden

Es wäre schön, wenn jetzt auch mal Taten folgen würden, Deutschland muss sich endlich seiner Verantwortung als stärkste Wirtschaftsmacht Europas stellen. Das wird auch von den anderen europäischen Ländern so erwartet. Wie sagte schon 2011 der frühere polnische Außenminister Radoslav Sikorski: „Ich habe weniger Angst vor Deutschlands Macht, vielmehr fange ich an, mich vor Deutschlands Untätigkeit zu fürchten.“ Ich hoffe Scholz erinnert sich noch an diese Rede.

@12:14 Uhr von Stotterfritz

(...) Also wird Russland auch sehr auf westliche Medikamente und die Rohstoffe dafür angewiesen sein. Was passiert, wenn westliche Pharmakonzerne das nicht mehr an Russland liefern? (...) Vor allem Putins Berater sind ja nun nicht mehr ganz jung und nehmen mit Sicherheit solche Mittel. Schlaganfall und Herzinfarkt können die Folge sein. Der Mangel an solchen Medikamenten in Russland könnte in der Ukraine viele Leben retten.

... und in Rußland viele ebenso Unschuldige töten. Bitte bedenken Sie, daß auch dort chronisch Kranke auf Medikamente angewiesen sind - nicht allein der Putin-Clan. Ich bin auch für maximal wirksame Sanktionen - und leide auch an dem Dilemma, daß die auch die Bevölkerung treffen. Der ich alles Gute wünsche: v.a. Freiheit von der Putin-Diktatur.

 

@12:14 Uhr von Stotterfritz

Ich habe es der SPD vorgeschlagen. Laut den Medien ist Russlands Wirtschaftskraft nicht sehr stark. Also wird Russland auch sehr auf westliche Medikamente und die Rohstoffe dafür angewiesen sein. Was passiert, wenn westliche Pharmakonzerne das nicht mehr an Russland liefern? Schmerzmittel und Betäubungsmittel sind ihm Krieg unbedingt notwendig. Selbst der Gang zum Zahnarzt wird zur Tortur. Mittel gegen Diabetes und Herzkrankheiten sind dann kaum zu bekommen. ... Schlaganfall und Herzinfarkt können die Folge sein. Der Mangel an solchen Medikamenten in Russland könnte in der Ukraine viele Leben retten. Aspirin, Ibuprofen gibt es dann nur noch als russische oder chinesische Klone. 
 

 

Standards wie Aspirin werden sowieso in Russland hergestellt (Patentschutz abgelaufen). Und alle anderen Medikamente kommen sowieso aus China. Die chinesischen Medikamente sind sehr gut. Ihre „Idee“ ist also nur „gut“ gemeint. Der Westen wird nicht gebraucht. 

Aufrüstung Kriegsspirale brechen

USA, GB und Kanada haben Aufrüstung gemacht. Russland fürchtete Angriff. 

Jetzt will Rot Grün Gelb Mega Aufrüstung machen. Einerseits wird 100 Mrd Rüstung auf Pump gemacht. Darüber hinaus soll 2% des BIP verpulvert werden, jährlich. EU und Nato fordern Aufrüstung bereits Zeit Jahren. 

 

Das Verteidigungsbündnis und die Europäische Gemeinschaft ermöglicht es den Rüstungseta auf 0,5% zu reduzieren. Trotzdem machen Baerbock und Habeck eine 180 Grad Wende, hin zu Afrüstung und Überrüstung.

 

Wettrüsten erhöht die Kriegsgefahr, verschwendet endliche Ressourcen, belastet die Umwelt und treibt die Staatsverschuldung an. 

12:12 Uhr von MehrheitsBürger

Es wäre sträflich nachlässig, nicht aus Putins Sagen und Tun gelernt zu haben und sich nicht auf den Verteidigungsfall vorbereitet zu haben.

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Weren sie einmal auf das Kriegswaffenarsenelal der NATO. Als NATO Mitglied haben wir uns auch vor der eigenen juengsten Budgeterhoehung keine Sorgen haben machen muessen. Die USA alleine mit ihrem Waffenarsenal fegt unseren Planeten locker aus der Umlaufbahn. Die "Vorbereitung" auf den Verteidigungsfall ist abgeschlossen. Es ist angerichtet. Kann sofort losgehen. Und die USA ist als Nation viel zu kriegerisch, als das sie die Fuesse still haelt, wenn Putin ein Natoland attackiert. Was soll da noch mehr gemacht werden? Revolver in die Bauchhoehle einnaehen, weil: Je mehr desto besser?
.

Wenn ihn etwas abhält, dann glaubwürdige Wehrbereitschaft.

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Deswegen greift er die Ukraine an. Weil die nicht in der NATO war. Schade... glaubwürdige Wehrbereitschaft sollte aber mehr in der Politik anfangen, das darf nicht untergehen jetze...

 

Vermutlich richtiger Eindruck?

Warum habe ich nur immer wieder den Eindruck, dass hier (und nicht nur hier) einige derjenigen Leute von Sanktionen, sofortigem Stopp sämtlicher Gas-, Kohle- und Öllieferungen usw. schreiben, die damit etwas ganz anderes im Sinne haben als ihre vorgebliche Ukraine-Solidarität ?! Warum nicht auch gleich seltene Erden etc. sanktionieren, Substrate und Wafer-Vorläufer für die Chipproduktion, gedruckte Flugzeugteile aus Titan, Getreide und Ölsaaten? Irgendwie muß Deutschlands ökonomische Vorherrschaft in Westeuropa mit den bis dahin brauchbaren Wirtschaftsbeziehungen zu Rußland doch zu beseitigen sein, nicht wahr! Kann unsereins ja egal sein, aber am Hungertuch nagen möchte hier niemand, den ich kenne.

Bessere Wege sind gefragt!

@13:01 Uhr von SydB

"Also wird Russland auch sehr auf westliche Medikamente und die Rohstoffe dafür angewiesen sein. Was passiert, wenn westliche Pharmakonzerne das nicht mehr an Russland liefern?"
 
Was meinen Sie denn woher unsere Medikamente stammen? Größtenteils werden diese genau in diesen Ländern sowie in Indien hergestellt.
Ergo sollten wir froh sein wenn hier keine Engpässe und Lieferprobleme entstehen. Aber halt...genau diese hatten wir schon vor dem Ukraine Krieg.

@12:18 Uhr von BennyBoy

„Wenn nicht sofort Waffenstillstand und Rückzug russischer Truppen bis hinter die Grenzen, dann werden wir die Ukraine unverzüglich in EU + Nato aufnehmen.

Gewiss auch riskant - wie Cuba. Aber ein besserer Weg, als zu sagen,es passiert dir militärisch nix, wenn du weitermachst.“

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Man hätte das vor dem Angriff tun müssen.

Nun hat Putin schon zu viel investiert um sich im Nachhinein noch abschrecken zu lassen – wenn er nicht zurückweichen sollte müssen wir angreifen, sonst ist plötzlich auch das Bündnisversprechen für alle anderen NATO-Länder wertlos. Ausserdem muss man die Psyche eines solchen Alleinherrschers berücksichtigen. Wenn er sein Vermächtnis als gescheitert ansieht könnte ihm wirklich alles egal werden. War ja selbst bei Hitler so, das er kurz vor seinem Abtreten die Herrenrasse dann doch als unwert befand, weil sie sich nicht behaupten konnte. Der hatte nur zum Glück keine Atomwaffe um die ganze Welt mitzureissen.

@12:14 Uhr von Stotterfritz

„Ich habe es der SPD vorgeschlagen. Laut den Medien ist Russlands Wirtschaftskraft nicht sehr stark. Also wird Russland auch sehr auf westliche Medikamente und die Rohstoffe dafür angewiesen sein. Was passiert, wenn westliche Pharmakonzerne das nicht mehr an Russland liefern? Schmerzmittel und Betäubungsmittel sind ihm Krieg unbedingt notwendig. Selbst der Gang zum Zahnarzt wird zur Tortur. Mittel gegen Diabetes und Herzkrankheiten sind dann kaum zu bekommen. Vor allem Putins Berater sind ja nun nicht mehr ganz jung und nehmen mit Sicherheit solche Mittel. Schlaganfall und Herzinfarkt können die Folge sein.“

.

Dann können Sie auch gleich Altersheime und Krankenhäuser bombardieren. Das wäre wohl der gnadenvollere Tod, anstatt qualvoll seiner jeweiligen Krankheit oder Verletzung zu erliegen.

Einige Demokraten bei uns würden wohl auch sehr talentierte Despoten abgeben oder geht es hierbei auch um die Medikation?

@11:50 Uhr von objektive

Militärisch eingreifen ist keine Option. Sämtliche Gas Kohle und Öllieferungen sofort stoppen ist eine Option. Nach dem Stopp wäre es ein gutes Druckmittel, um Verhandlungen mit Russland aufzunehmen, um sich wieder beliefern zu lassen. Als Gegenleistung von Russland dann die Zusage für einen sofortigen Waffenstillstand. Russland hält einen kompletten Belieferungsstopp finanziell meiner Meinung nach keine Wochen oder wenige Monate durch. Deutschland sehr wohl.

 

 

So preiswert wird Russland nie wieder liefern an Deutschland. Ab 2024 konkurrieren die Chinesen mit den Deutschen. Mal sehen, wer dann mehr bietet. 

@Anderes1961, 10:47

 

Danke für Ihre ausführlichen Erläuterungen zum „Beitrag“ des offensichtlichen Putin-Trolls „Möbius“, der hier im Forum seit Kriegsbeginn auffällig „aktiv“ ist (unter der Meldung „Aus Kreml-Sicht läuft alles nach Plan“).

 

 

Sie kennen sich offensichtlich wirklich gut aus. „Wirklich“ in dem Sinne, dass Sie mit Ihren Fähigkeiten anderen weiterhelfen können.

Am 23. März 2022 - 12:18 Uhr von BennyBoy

Am 23. März 2022 - 12:18 Uhr von BennyBoy

Ich halte die Mitteilung von Scholz an Putin für falsch "die Nato wird sich in jedem Falle heraushalten". Angesichts des Brudermordes wie bei Kain und Abel und Genocides wäre mein Vorschlag:
Wenn nicht sofort Waffenstillstand und Rückzug russischer Truppen bis hinter die Grenzen, dann werden wir die Ukraine unverzüglich in EU + Nato aufnehmen.

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Das wäre eine Kriegserklärung an Russ und würde unmittelbar einen Präventivschlag gegen Nato Stützpunkte nach sich ziehen..... wollen Sie das ?

@13:01 Uhr von SydB

"Also wird Russland auch sehr auf westliche Medikamente und die Rohstoffe dafür angewiesen sein. Was passiert, wenn westliche Pharmakonzerne das nicht mehr an Russland liefern?"   Was meinen Sie denn woher unsere Medikamente stammen? Größtenteils werden diese genau in diesen Ländern sowie in Indien hergestellt. Ergo sollten wir froh sein wenn hier keine Engpässe und Lieferprobleme entstehen. Aber halt...genau diese hatten wir schon vor dem Ukraine Krieg.

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Die meisten Medikamente und Hygieneartikel kommen aus Thailand....  und die liefern weiterhin

Merz vs. Scholz

Das Schaulaufen des emotionalisierten Friedrich Merz erregte die Gemüter. Frau Stack-Zimmermann riss sich sogar die Maske runter, um ihm empört etwas entgegen zu rufen, nachdem er sie persönlich vom Rednerpult aus in den Senkel gestellt hatte. 

Inhaltlich war die Rede des Oppositionsführers schlecht, weil nicht an der Wirklichkeit orientiert: zum drängendsten Problem, der Organisation der Unterbringung der Geflüchteten aus der Ukraine, habe ich nichts vernommen.

Dafür wälzte er das Thema Aufrüstung wie einen Pizzateig breit und breiter. 

Auch die Türkei kam in seiner Rede vor. 

Fazit:

Merz missbrauchte die Debatte zur hemmungslosen Selbstdarstellung. 

Konstruktive Opposition geht anders.

Da hatte Scholz es relativ leicht, obwohl er der schlechtere Rhetoriker ist : er las mit gewohnter Langweiligkeit Allgemeinplätze vom Blatt ab und gab seiner Sorge Ausdruck. 

Orientierung konnte er aber ebensowenig vermitteln wie der Oppositionsführer.

 

@12:14 Uhr von Stotterfritz

Es ist doch sicher nicht Ihr Ernst, Medikamente auf die Sanktionsliste zu setzen? Wir führen hier eine Auseinandersetzung mit dem Herrscher in Russland, nicht mit dem russischen Volke! Solche Sanktionen, die ausschließlich darauf ausgelegt sind, Medikamente an Kranke nicht mehr zur Verfügung zu stellen, dürfen niemals sein! Wenn wir DAS täten, wären wir Heuchler, und keinen deut besser als der Agressor Russlands in der Ukraine, denn wie könnten wir dann noch Bombardierungen von zivilen Zielen, Schulen, Kliniken verurteilen, gleichzeitig aber Medikamente für die Bevölkerung bewusst vorenthalten? Bei aller nötigen Härte - Maßnahmen ausschließlich gegen eine Bevölkerung wären absolut kontraproduktiv und gäben auch (dann zu Recht!) Wasser auf die Mühlen, die agitatorisch gegen "den Westen" pauschal vorgehen. Wenn man von Werten spricht, muss man sie selbst achten!

12:17 Uhr von Dr. Cat

Herr Scholz dankt den Ärtzten und Pflegekräften. Das gleiche hat die vergangene Regierung auch getan. Das heißt, es wird sich nichts ändern.

Für Soziales und Kulturelles wird kein Geld mehr da sein. Für Aufrüstung werden Milliarden mal eben "aus dem Hut gezaubert", Menschen in sozialen Berufen muß "Danke, lieb von Ihnen" genügen.

Stellen Sie alle Sich bitte mal kurz vor, weltweit würden die Abermilliarden, die seit Jahrzehnten überall für Krieg und Tod investiert werden, für das friedliche Zusammenleben aller Menschen ausgegeben...

Man wird sehen

Hr. Scholz nach TS:

>>Abstriche bei den Klimaschutzzielen als Folge des Krieges in der Ukraine lehnte Scholz ab. Es gehe nicht um eine "Jetzt mal langsam", sondern um ein "Jetzt erst recht", sagte der SPD-Politiker. Das Ziel der Klimaneutralität bis 2045 sei wichtiger denn je.<<

 

Um es mit Goethe zu sagen: „Die Botschaft hör`ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.“

 

@ 12:14 Uhr von Stotterfritz

Ich Vorschlag, an Russland keine Medikamente mehr zu liefern - Schmerzmittel und Betäubungsmittel, keine gegen Diabetes und Herzkrankheiten, kein Aspirin, Ibuprofen - ist nicht ihr Ernst, oder?

13:00 Uhr von Möbius

"Ihre „Idee“ ist also nur „gut“ gemeint"

 

Da bin ich genau Ihrer Meinung. Allerdings "gut gemeint" trifft es nur bedingt, wohlwollend würde ich den Vorschlag von Stotterfritz eher "kindlich naiv" nennen.

 

Ich bin zugegeben nicht informiert, liefert Deutschland überhaupt Pharmaca nach Russland? Und wenn Ja, das fällt doch wohl jetzt auch unter dieses verhängte Embargo.

@12:57 Uhr von Thomas Miller

 „Ich habe weniger Angst vor Deutschlands Macht, vielmehr fange ich an, mich vor Deutschlands Untätigkeit zu fürchten.“ Ich hoffe Scholz erinnert sich noch an diese Rede.

Das ist doch alles inhaltsleere Rhetorik, die an der Realität vorbei geht, genauso wie , "wir müssen nichts fürchten, außer der Furcht selbst".

 

Die Realität ist Russland hat Nuklearwaffen, Ukraine hat keine. Was meinen Sie wie schnell, die Weltgemeinschft einmaschiert wäre, wenn keine Atomwaffen im Spiel wären. Hätte der Irak Atomwaffen mit glaubwürdiger  Weitreiche gehabt (Überschall), gäbe es heute kein Kuwait mehr. 

Rhetorik tut hier nichts zur Sache.

@13:00 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Wettrüsten erhöht die Kriegsgefahr, verschwendet endliche Ressourcen, belastet die Umwelt und treibt die Staatsverschuldung an.

 

Kriegsgerätschaften sind zudem massiv umweltschädlich.

Nicht nur beim Betreiben, sondern auch bei der Nutzung.

Nichts ist klimaschädlicher als Krieg, dies beweisen weiterhin die "Zone rouge" in Frankreich, welche auch nach über 100 Jahren immernoch Schädigungen und Kontaminierung aufweisen.

 

Aber wir brauchen mehr davon! Weil überlegende Moral und so ...

Das dieser Krieg in kürzester Zeit beendet werden könnte wird dabei vergessen.
Aber was sind schon gestorbene Ukrainer für unsere Moralisten. Solange die eigene Moral ganz oben am Mast weht ist einem ja jegliche Menschenleben egal.
Dies haben ja schon unsere Freunde im Irak gezeigt ... 500.000 tote Kinder und Frauen? Worth it ... war die Antwort!

aber eine Grenze für

Putin ist notwendig. Dieser wiederliche Angriefkrieg den wir durch Handel finazieren muss durch entschiedenes bessere Handeln der "Ampel" gestoppt werden.
 

@13:04 Uhr von Nettie

  Danke für Ihre ausführlichen Erläuterungen zum „Beitrag“ des offensichtlichen Putin-Trolls „Möbius“, der hier im Forum seit Kriegsbeginn auffällig „aktiv“ ist (unter der Meldung „Aus Kreml-Sicht läuft alles nach Plan“).     Sie kennen sich offensichtlich wirklich gut aus. „Wirklich“ in dem Sinne, dass Sie mit Ihren Fähigkeiten anderen weiterhelfen können.

 

Na ich denke, er kennt sich gut aus, weil er dasselbe wie Möbius macht. Nur von der Gegenseite - Trolle gibt es hier zuhauf. Nicht nur Putintrolle, auch der "Westen" hat seine treuen Troll-/SocialMedia-Krieger. Alles Bestandteil der " informellen Kriegsfühung", das ist nichts neues oder spektakuläres.

nicht nur ich, sondern auch viele Zeichner einer Petition ...

... finden es ungeheuerlich, dass mal kurz mit einem Handstreich jeder 5te Steuereuro für zusätzliche Aufrüstung ausgegeben wird. Wie schon Merkel Großereignisse für ihre Zwecke zu "mißbrauchen" verstand, in dem ein Zusammenhang konstruiert wurde (Atomausstieg in Deutschland wegen Tsunami-Atomgau in Japan, obwohl das nichts an der Sicherheitslage oder Sicherheitseinschätzung in Deutschland änderte), so wird auch hier ein Zusammenhang geschaffen, der nicht besteht. Aufrüstung ändert rein gar nichts am Ukraine-Krieg, und, wenn überhaupt, verschärft sie die Gefährungslage. 

@11:50 Uhr von objektive

Militärisch eingreifen ist keine Option. Sämtliche Gas Kohle und Öllieferungen sofort stoppen ist eine Option. Nach dem Stopp wäre es ein gutes Druckmittel, um Verhandlungen mit Russland aufzunehmen, um sich wieder beliefern zu lassen. Als Gegenleistung von Russland dann die Zusage für einen sofortigen Waffenstillstand. Russland hält einen kompletten Belieferungsstopp finanziell meiner Meinung nach keine Wochen oder wenige Monate durch. Deutschland sehr wohl.

 

Russland findet andere Abnehmer für seine Rohstoffe. 

Davon unabhängig sollten wir den Handel mit solch wichtigen und sensiblen Gütern mit Russland vollständig auslaufen lassen. Dass Russland sich nicht unter Druck setzen lässt, sehen wir; dass so manchem Deutschen seine Tankfüllung wichtiger scheint als ethische Bedenken, auch. Ich möchte mich nicht noch einmal so abhängig von einem Kriegstreiber fühlen. 

Vorsicht bei allen tollen…

Vorsicht bei allen tollen Vorschlägen, Herrn Putin das Wasser abzugeben, vor eins: Wenn Putin mit dem Rücken an der Wand steht, er keinen Ausweg mehr hat, hat er immer noch genug Platz den finalen Knopf zu drücken. Es sei den er hat Verantwortungsgefühl und Respekt fürs Leben...

@12:08 Uhr von GrevClean

Am Schluss muss eben jeder selbst das leben für sich und seine Familie sichern.?
Also dann wenn Putins soldaten die Oder, die ELbe oder am Rhein stehn?

@13:16 Uhr von kommtdaher

Es sei den er hat Verantwortungsgefühl und Respekt fürs Leben...
Das er das nicht hat erkennen wir jeden Tag an dem Zivile Ziel massiv und absichtlich von seinen soldaten beschossen werden.

 

13:08 Uhr von dead_but…

13:08 Uhr von dead_but_dreaming

 

//Stellen Sie alle Sich bitte mal kurz vor, weltweit würden die Abermilliarden, die seit Jahrzehnten überall für Krieg und Tod investiert werden, für das friedliche Zusammenleben aller Menschen ausgegeben...//

 

Was glauben Sie, was wir gerade erleben?

 

Die Folgen des friedlichen Zusammenlebens (mit allen seinen Vor- und Nachteilen), das aber eben einem nicht passt und schon ist wieder Krieg in Europa.

 

 

Konsequent und mit Bedacht.....

"Die Nato wird nicht Kriegspartei", darüber sei man sich mit den westlichen Verbündeten einig."

"Niemandem sei damit gedient, "wenn wir sehenden Auges unsere wirtschaftliche Substanz aufs Spiel setzen"."

Diese beiden Sätze machen umfassend klar, dass Scholz hier m.E. die richtige Politik vertritt: Erstens, dass ein wie auch immer geartetes militärisches Eingreifen der NATO unterbleibt, um eine Ausweitung des Krieges, gar mit atomarer Option zu verhindern, und zweitens das bei aller Hilfe für die Ukraine man sich selbst nicht ruinieren kann, das würde im Übrigen der Ukraine auch nicht nützen, wenn die Helfer keine wirtschaftliche und finanzielle Potenz mehr hätten, um helfen zu können.

Es ist wichtig, dass den politischen Heißköpfen eben nicht gefolgt wird, und das das Machbare und Sinnvolle mit Augenmaß umgesetzt wird.

einfach herrlich hier wieder

dieser kanzler will grenzen ziehen, wo er doch nichtmals rote linien erkennen kann. einmal mehr als erbärmlich, die deutsche politik

@12:57 Uhr von Thomas Miller

>>Wie sagte schon 2011 der frühere polnische Außenminister Radoslav Sikorski: „Ich habe weniger Angst vor Deutschlands Macht, vielmehr fange ich an, mich vor Deutschlands Untätigkeit zu fürchten.“ Ich hoffe Scholz erinnert sich noch an diese Rede.<<

 

Aber merke:

Das Falsche zu unterlassen bedeutet auch, richtig zu handeln.

 

@13:16 Uhr von kommtdaher

Vorsicht bei allen tollen Vorschlägen, Herrn Putin das Wasser abzugeben, vor eins: Wenn Putin mit dem Rücken an der Wand steht, er keinen Ausweg mehr hat, hat er immer noch genug Platz den finalen Knopf zu drücken. Es sei den er hat Verantwortungsgefühl und Respekt fürs Leben...

 

Klares A sagen und B meinen Konzept.

D.h. Sie vollführen hier eine klare Propaganda-Methode ein.

Sie sagen, man solle Putin/Russland bestrafen, dies unterstützen Sie eindringlich, warnen aber zugleich vor der eventuellen finalen Antwort. Diese finale Antwort aber sehen Sie zugleich als gegeben, denn es passt in Ihr Bild.

@13:15 Uhr von AufgeklärteWelt

>>>... finden es ungeheuerlich, dass mal kurz mit einem Handstreich jeder 5te Steuereuro für zusätzliche Aufrüstung ausgegeben wird. Wie schon Merkel Großereignisse für ihre Zwecke zu "mißbrauchen" verstand, in dem ein Zusammenhang konstruiert wurde (Atomausstieg in Deutschland wegen Tsunami-Atomgau in Japan, obwohl das nichts an der Sicherheitslage oder Sicherheitseinschätzung in Deutschland änderte), so wird auch hier ein Zusammenhang geschaffen, der nicht besteht. Aufrüstung ändert rein gar nichts am Ukraine-Krieg, und, wenn überhaupt, verschärft sie die Gefährungslage. <<<

Das mag ja alles sein, wir können natürlich alle Hände in den Schoß legen und warten, wie es bisher, viel zu oft zu spät war und das enstehende Dilemma ausbaden.

Irgendjemand, wird sich schon drum kümmern, Hauptsache nicht wir.

 13:13 Uhr von Shantuma  …

 13:13 Uhr von Shantuma

 

Einfach nur Blödsinn (genau wie die putinsche Propaganda) -  mehr kann ich dazu nicht mehr sagen.

 

Der Einzige, der den Krieg sofort beenden könnte, wäre Herr P. aus M. - und zwar indem er "seine Armee" sofort und ohne Bedingungen aus der Ukraine holt.

@11:50 Uhr von objektive

//Russland hält einen kompletten Belieferungsstopp finanziell meiner Meinung nach keine Wochen oder wenige Monate durch. Deutschland sehr wohl.//

 

Nun, uns würde der Lieferstopp nicht umbringen, aber über die Folgen möchte ich lieber nicht nachdenken. Auch unsere Wirtschaftskraft hat Grenzen. Unsanft fallen geht schnell, wieder aufstehen kann da deutlich länger dauern, wenn es denn überhaupt ohne Hilfe gelingt.

Es wäre sicher ein Zeichen…

Es wäre sicher ein Zeichen von Intelligenz und gutem Willen, wenn man nach dem Nicht-Erreichen gewünschter Ziele trotz Ausschöpfung aller Sanktionsmöglichkeiten mal ernsthaft versuchte, über Rußlands Sicherheitsforderungen vor dem Ukraine-Krieg nachzudenken. Denn ein Weiter-So wird in eine noch viel tiefere Krise bei uns führen. Wie schon Paul Craig Roberts schrieb: Rußland ist autark, hat alles und kann alles selber. Das braucht zwar Zeit, ist aber dennoch auch vom Westen abgeschottet realisierbar, was sie in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts schon mal bewiesen haben - und jetzt mit ihren genau treffenden Hyperschallraketen.

Das eine fordern, das andere tun...

"Er [Scholz] forderte ein sofortiges Ende des Krieges. 'Die Waffen müssen schweigen - und zwar sofort.'"

 

Dieser Forderung schließe ich mich an. Ich erkenne allerdings unlösbaren Widerspruch zwischen dieser Forderung und der Lieferung von Waffen.

13:15 Uhr von Wolfes74  …

13:15 Uhr von Wolfes74

 

Schon mal überlegt, das es viele Menschen gibt, die sich nicht tatenlos der Putinmacht ergeben wollen?

 

 

Klare Worte von Merz?

Kanzler Scholz hat eigentlich alles Notwendige gesagt. Der Oppositionsführer der CDU auch, er will alles (wissen) und überall mitbestimmen, auch wenn er garnicht in der Regierungsverantwortung ist.

Bzgl. des 100 Mrd-Extra-Budgets für die Bundeswehr muss man Herrn Merz daran erinnern, wer in den vergangenen 16 Jahren die Regierungsverantwortung hatte, und wer für den miserablen Zustand der Bundeswehr verantwortlich ist - ein Zustand, der für sich gesehen schon abschreckend ist. Für Putin besonders abschreckend.

Und jetzt will Herr Merz beweisen, dass die CDU richtig beurteilen kann, was bei der Bundeswehr schiefgelaufen ist ?? Vielleicht kann er ja bei der ehem. Verteidigungsministerin v.d.Leyen in Brüssel nachfragen. Ach besser nicht, die hat ja all Ihre Daten gelöscht (oder löschen lassen).

@13:09 Uhr von kommtdaher

Die Realität ist Russland hat Nuklearwaffen, Ukraine hat keine. Was meinen Sie wie schnell, die Weltgemeinschft einmaschiert wäre, wenn keine Atomwaffen im Spiel wären.

Ich denke, wenn Rußland keine Nuklearwaffen hätte, hätte Putin auch nie den Befehl zum Angriff gegeben. Mit Atomwaffen drohen zu können, ist seine einzige Rückversicherung.

Ich hoffe nur, irgendwer in seiner Nähe teilt Putin mit, daß auf der Nordhalbkugel Westwinde vorherrschen - daß also ein automarer Angriff auf z.B. Berlin eher früher als später sowieso im Wortsinn auf Rußland zurückfallen würde. Selbst, wenn die NATO nicht ebenso antworten würde...

 

@13:08 Uhr von dead_but_dreaming

Herr Scholz dankt den Ärtzten und Pflegekräften. Das gleiche hat die vergangene Regierung auch getan. Das heißt, es wird sich nichts ändern. Für Soziales und Kulturelles wird kein Geld mehr da sein. Für Aufrüstung werden Milliarden mal eben "aus dem Hut gezaubert", Menschen in sozialen Berufen muß "Danke, lieb von Ihnen" genügen. Stellen Sie alle Sich bitte mal kurz vor, weltweit würden die Abermilliarden, die seit Jahrzehnten überall für Krieg und Tod investiert werden, für das friedliche Zusammenleben aller Menschen ausgegeben...

Die Hoffnung, das der Mensch friedlich und im Einklang mit der Natur leben wird und kann, die habe ich Aufgegeben. Es liegt anscheinend in der Natur des Menschen, die gemachten Fehler zu wiederholen.

Das ist nicht unser Krieg

Wir in Europa leben in Frieden. Das sollte dabei bleiben.

Der Krieg in der Ukraine ist nicht unser Krieg

@11:58 Uhr von Tarek94

//Zitat: "Abstriche bei den Klimaschutzzielen als Folge des Krieges in der Ukraine lehnte Scholz ab. Es gehe nicht um eine "Jetzt mal langsam", sondern um ein "Jetzt erst recht", sagte der SPD-Politiker. Das Ziel der Klimaneutralität bis 2045 sei wichtiger denn je." Katar hat mit Abstand den höchsten Pro Kopf CO2 Emissions-Austoß der Welt? "Abstriche bei den Klimaschutzzielen als Folge des Krieges in der Ukraine" werden jetzt dadurch vermieden, indem man vom weltweit größten CO2 Verschmutzer Gas kauft?//

 

Eine berechtigter Einwand. Aus Verzweiflung macht man sich gerne etwas vor.

europäische Solidarität - aber nicht bedingungslos

"Nie wieder Krieg", und zwar ohne Wenn und Aber  - diese Einsicht nach 1945 galt für alle Nationen. Und alle haben es auch so gemeint. Heute wissen wir, daß einige Strategen das schon damals relativiert gedacht haben, indem sie das Konzept der Umdeutung des Begriffes entwickelten : Was ist Krieg - das sei schließlich Definitionssache. Im Nürnberger Prozeß war nicht nur die Führung eines Angriffskrieges ein Anklagepunkt, sondern auch die Vorbereitung eines Angriffskrieges.
Eine abschußbereite Rakete ist immer beides : Angriffs- und Verteidigungsinstrument, je nach Definition.Hinter dieser Beliebigkeit der Definition hat sich die gesamte - und wie wir heute eingestehen müssen - völlig verfehlte Militärstrategie entwickelt: eine skrupellose Trickserei.
Dabei sind die Beteiligten mit unterschiedlicher Gerissenheit vorgegangen. Zieht man eine nüchterne Bilanz 1991, dann stand die UdSSR zum 2. Mal als der Verlierer da :1945 in wirtschaftlicher Hinsicht und 1991 in wirtschaftlicher und militärischer Hinsicht. Europa verfügte nicht über die organisatorische Geschlossenheit , um ein stabiles Bündnis mit Rußland einzugehen - und so begann der Weg, auf dem 20 Jahre später die russische Staatsführung die diplomatische Contenance verlor und in nicht mehr zu bemäntelnder Form gegen den Grundsatz "nie wieder Krieg" verstieß. Im Grunde hat sie sich damit matt gesetzt und droht nun, das ganze "Brett umzukippen". Europa aber hat nichts gelernt, wiederholt genau den selben verhängnisvollen Weg der Vergangenheit: Aufrüsten statt diplomatischer Ausgleich von Sicherheitsinteressen ohne Ausblendung von Machtkonstellationen .Deutschland darf dem nicht folgen.

 

13:16 Uhr von kommtdaher  …

13:16 Uhr von kommtdaher

 

Was schlagen Sie also vor? Wie das Kaninchen vor der Schlange erstarren und nichts tun?

 

Parteipolitik

Zitat vo0n Forfuture (12:13 Uhr) : "Sowohl ..., wie auch ein völlig inakzeptabler, russischer Angriffskrieg sind keine Themen für Parteipolitik"

Warum nicht ? Wenn Fehler nicht aufgearbeitet werden, steigt die Wahrscheinlichkeit sie zu wiederholen.

Es gibt Parteien und Organisationen in Deutschland, die die Notwendigkeit einer Verteidigungsbereitschaft für Deutschland massiv bestritten haben und es teils ja immer noch tun. Ich möchte, daß die Kurzsichtigkeit und Fehleinschätzungen dieser Personen thematisiert werden. Ich möchte, daß sich politisch Verantwortliche dafür rechtfertigen, wie es geschehen konnte, daß Parteiprogramme so erheblich an der Realität vorbei beschlossen wurden und warum es erst eines völkerrechtswidrigen Angriffskrieges bedurfte, eine derart verquere Weltsicht als falsch zu erkennen.

@12:59 Uhr von dead_but_dreaming

(...) Also wird Russland auch sehr auf westliche Medikamente und die Rohstoffe dafür angewiesen sein. Was passiert, wenn westliche Pharmakonzerne das nicht mehr an Russland liefern? (...) Vor allem Putins Berater sind ja nun nicht mehr ganz jung und nehmen mit Sicherheit solche Mittel. Schlaganfall und Herzinfarkt können die Folge sein. Der Mangel an solchen Medikamenten in Russland könnte in der Ukraine viele Leben retten. ... und in Rußland viele ebenso Unschuldige töten.

 

Bitte bedenken Sie, daß auch dort chronisch Kranke auf Medikamente angewiesen sind - nicht allein der Putin-Clan. Ich bin auch für maximal wirksame Sanktionen - und leide auch an dem Dilemma, daß die auch die Bevölkerung treffen. Der ich alles Gute wünsche: v.a. Freiheit von der Putin-Diktatur.  

 

 

Man kann davon ausgehen, dass die russischen Wissenschaftler sehr gut in der Lage sind, Medikamente zu entwickeln. Wie mir eine Kollegin mit sehr engen Kontakten ins Russische jedoch erzählte, trauten die Russen ihren eigenen Medikamenten nicht, sie bevorzugten das westliche Präparat, insbesondere das made in Germany. Deswegen gehe die Impfung mit Sputnik auch so irre schleppend voran. 

@13:21 Uhr von Karl Maria Joseph Wüllenhorst Felleringe

//dieser kanzler will grenzen ziehen, wo er doch nichtmals rote linien erkennen kann. einmal mehr als erbärmlich, die deutsche politik//

 

Wo genau ist denn nach Ihrer Auffassung die rote Linie und welche Handlungsweise würden Sie dem Kanzler vorschlagen?

@13:31 Uhr von Tarek94

Dass Russland sich nicht unter Druck setzen lässt, sehen wir; dass so manchem Deutschen seine Tankfüllung wichtiger scheint als ethische Bedenken, auch. Ich möchte mich nicht noch einmal so abhängig von einem Kriegstreiber fühlen. 
Zitat "internationalepolitik.de": "Dies zeigte sich besonders deutlich in Libyen, wo Doha in Abstimmung mit den USA, Großbritannien und Frankreich die Rebellen mit Waffen ausstattete und das katarische Militär libysche Kämpfer ausbildete. Problematisch war, dass Katar seine Unterstützung vor allem islamistischen Rebellen zukommen ließ und nur ein kleiner Teil der Waffen und des Geldes an den Nationalen Übergangsrat ging."
Und manche Deutsche fühlen sich offenbar ethisch und moralisch anderen Deutschen überlegen, wenn sie mit Gaskäufen islamistische Rebellen in Libyen unterstützen?

@12:14 Uhr von Stotterfritz

Ich habe es der SPD vorgeschlagen. Laut den Medien ist Russlands Wirtschaftskraft nicht sehr stark. Also wird Russland auch sehr auf westliche Medikamente und die Rohstoffe dafür angewiesen sein. Was passiert, wenn westliche Pharmakonzerne das nicht mehr an Russland liefern? Schmerzmittel und Betäubungsmittel sind ihm Krieg unbedingt notwendig. Selbst der Gang zum Zahnarzt wird zur Tortur. Mittel gegen Diabetes und Herzkrankheiten sind dann kaum zu bekommen. Vor allem Putins Berater sind ja nun nicht mehr ganz jung und nehmen mit Sicherheit solche Mittel. Schlaganfall und Herzinfarkt können die Folge sein. Der Mangel an solchen Medikamenten in Russland könnte in der Ukraine viele Leben retten. Aspirin, Ibuprofen gibt es dann nur noch als russische oder chinesische Klone. Gegen Corona hätte Russland nur noch russische und chinesische Impfstoffe. Ob das reicht? Die russischen Krankenhäuser wären voll ausgelastet mit Corona-Fällen. Russland gibt sich voll in die Abhängigkeit von China.

 

Ich finde Ihren Kommentar zynisch und menschenfeindlich.

Letztlich leben wir in primitiven Zeiten!

Denn man ist immer erpressbar. Atomar. Russland ist eine Atommacht, wie die USA, die VR China und andere auch. Jede Atommacht kann politisch aus ihrem Kalkül heraus Druck ausübern. Der eine macht es vielleicht mal diplomatischer, der andere wie jetzt ganz offen und "plump", mit Krieg. Russland weiß genau, dass die NATO niemals eingreifen wird. Die Römer sagten einst "vis Pacem para bellum": willst Du Frieden, rüste für den Krieg. Die Atomwaffen Russlands sind aktuell deren Garantie für fast freies Schalten und Walten in der Ukraine. Wirtschaftsverflechtungen und die Gefahr, dass der Westen die eigene Wirtschaft trifft, die andere. Was uns bleibt, sind heherne Worte fürs Geschichtsbuch. 100 Milliarden für die Bundeswehr werden bei Präsident Putin nicht mal ein Achselzucken hervor rufen. Wirtschaftssanktionen die auch uns schaden werden bald zurück genommen werden (müssen). Keiner macht Harakiri gern. Letztlich bleibt leider nur das "Atom"faustrecht...die Ethik schaut hinterm Zaune zu.

@13:07 Uhr von Sparpaket

//Fazit: Merz missbrauchte die Debatte zur hemmungslosen Selbstdarstellung.//

 

Haben Sie Herrn Merz jemals anders erlebt? 

 

 

 

@13:35 Uhr von Tarek94

Ich habe es der SPD vorgeschlagen. (...) Die russischen Krankenhäuser wären voll ausgelastet mit Corona-Fällen. Russland gibt sich voll in die Abhängigkeit von China.
Ich denke mit einem angedrohten Lieferboykott von "Covid-Impfstoffen" läßt sich der Herr Putin am wenigsten beeindrucken... ;)

@13:24 Uhr von Alter Brummbär

Das mag ja alles sein, wir können natürlich alle Hände in den Schoß legen und warten, wie es bisher, viel zu oft zu spät war und das enstehende Dilemma ausbaden. Irgendjemand, wird sich schon drum kümmern, Hauptsache nicht wir.

Es gibt in Deutschland bereits einen beträchtlichen Wehretat. Der der NATO- oder EU-Staaten ist ohnehin bereits um ein vielfaches höher als der Russlands. Die atomare Abschreckung ist wirksam und schützt die NATO vor einem Angriff. Seitdem Deutschland auch nicht mehr "am Hindukusch" verteidigt wird, sollten zudem genug Reserven für den nationalen Schutz freigeworden sein. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwähren, als sei die deutsche Aufrüstung nichts als eine Gefälligkeit gegenüber den USA, die davon wesentlich profitieren. Dafür spricht auch, dass die Verteilung der Gelder zur Kanzlersache, also nicht mehr rein sachorientiert vonstatten geht. 

Wer wen braucht

Zitat von Möbius (13:00 Uhr) "Der Westen wird nicht gebraucht."

Wenn Russland als chinesische Kolonie endet sicher nicht. Ich denke, daß die Chinesen deswegen abwarten, weil sie sich dann aus der russischen Konkursmasse ein nettes Stückchen herausnehmen können.

@13:09 Uhr von SydB

"Ihre „Idee“ ist also nur „gut“ gemeint"   Da bin ich genau Ihrer Meinung. Allerdings "gut gemeint" trifft es nur bedingt, wohlwollend würde ich den Vorschlag von Stotterfritz eher "kindlich naiv" nennen.   Ich bin zugegeben nicht informiert, liefert Deutschland überhaupt Pharmaca nach Russland? Und wenn Ja, das fällt doch wohl jetzt auch unter dieses verhängte Embargo.

 

Nein, unter das Embargo fällt das zwar nicht. Deutsche Firmen haben aber u.a. auch vor Ort produziert, sich aber als „Boykottmassnahme“ vom russischen Markt zurückgezogen. Überhaupt haben freiwillige Boykotte deutscher Firmen (auch gegen Privatpersonen) die Handelseinschränkungen extrem ausgeweitet. 

13:26 Uhr von 8geber   //…

13:26 Uhr von 8geber

 

// über Rußlands Sicherheitsforderungen vor dem Ukraine-Krieg nachzudenken.//

 

Warum sollte "man" das tun? Herr P. aus M. hat ganz klar gesagt, was er will - und da war nicht ein Wort über Sicherheit, Nato o.ä. zu hören!

 

 

 

13:26 Uhr von Nachfragerin  …

13:26 Uhr von Nachfragerin

 

Soweit ich informiert bin, muss man ein Gewehr, eine Kanone, eine Rakete ....    nicht    abschießen.

 

Wo ist da also der "Widerspruch"?

Die alte, falsche Sicherheitsleier

Zitat von Initiative Neu... (13:00 Uhr) : "USA, GB und Kanada haben Aufrüstung gemacht. Russland fürchtete Angriff."

Das ist Unsinn. Was Russland fürchtet, ist ein Nachbarstaat, in dem seine Bevölkerung besichtigen kann, wie dieser sich zu einer funktionierenden rechtsstaatlichen Demokratie und Marktwirtschaft entwickelt. Russland führt Krieg, weil es den Frieden nicht gewinnen kann.

@13:00 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

USA, GB und Kanada haben Aufrüstung gemacht. Russland fürchtete Angriff. 

 

Wieso das denn? Warum sollten USA, GB und Kanada Russland angreifen? Das ist doch völlig gaga.

 

 

Jetzt will Rot Grün Gelb Mega Aufrüstung machen. Einerseits wird 100 Mrd Rüstung auf Pump gemacht. Darüber hinaus soll 2% des BIP verpulvert werden, jährlich. EU und Nato fordern Aufrüstung bereits Zeit Jahren.    Das Verteidigungsbündnis und die Europäische Gemeinschaft ermöglicht es den Rüstungseta auf 0,5% zu reduzieren. Trotzdem machen Baerbock und Habeck eine 180 Grad Wende, hin zu Afrüstung und Überrüstung.   Wettrüsten erhöht die Kriegsgefahr, verschwendet endliche Ressourcen, belastet die Umwelt und treibt die Staatsverschuldung an. 

 

Bis Ende letzten Jahres hätte ich Ihren Worten zugestimmt. Jetzt ist die historische Situation eine grundlegend andere.

@13:20 Uhr von ich1961

13:08 Uhr von dead_but_dreaming   //Stellen Sie alle Sich bitte mal kurz vor, weltweit würden die Abermilliarden, die seit Jahrzehnten überall für Krieg und Tod investiert werden, für das friedliche Zusammenleben aller Menschen ausgegeben...//   Was glauben Sie, was wir gerade erleben?

Nun - Abrüstung und friedliches Zusammenleben nicht...

Die Folgen des friedlichen Zusammenlebens (mit allen seinen Vor- und Nachteilen), das aber eben einem nicht passt und schon ist wieder Krieg in Europa.  

... und das verantwortet einzig und allein Putin und sein Clan; da bin ich völlig Ihrer Meinung. "Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt", wußte schon Schiller. Lange her - haben wir seitdem was gelernt? Konstruktives Miteinander statt Gewalt? Jetzt werden wieder militärische Optionen fokussiert - und zu viele lassen sich vom Verbrecher auf "mehr Waffen!" zurückbomben...

Fällt uns nicht mal was Zukunftsorientierteres ein?

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