Kommentare - Wer verdient am meisten am teuren Sprit?

18. März 2022 - 15:17 Uhr

Der Krieg gegen die Ukraine hat die Spritpreise in die Höhe getrieben. Experten zufolge kann Rohölmangel das aktuelle Niveau kaum erklären. Offenbar wollen Mineralölkonzerne ihre Gewinne absichern. Von Jens Eberl.

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Kommentare

Hallo was soll die ganze…

Hallo was soll die ganze Stimmungmache. Kapitalismus ist auf Gewinnemachen ausgerichtet. Sei es nun Mineralöl in Krisenzeiten, Corona Testkitts und Masken, oder Waffenindustrie in Zeiten der Aufrüstung. So läuft halt der kapitalistische Hase. 

Aus meiner Sicht...

...kann kein Autofahrer sagen, er hätte nicht gewusst bzw geahnt, dass der Sprit eines Tages so unerschwinglich wird, dass einem die Tränen in die Augen schiessen werden...und das, was wir nun erleben dürfen,  ist erst der Anfang.

Doch bis dato haben wir so getan, als ob schon alles gut werden würde - neee, tut es nicht......die fetten Jahre sind vorbei, und wer nun im Moment Kasse dabei macht ist nebensächlich, ändern wird das gemeine Volk nichts daran können...aber zahlen.....das darf der Michel.

Ich persl. fahr nur Rad, analog (tatsl.ohne E Unterstützung), seit Jahren, mit Freude...

Deswegen juckt mich das nicht mit den Spritpreise n...weder passiv noch aktiv...meine Lebensweise ist eher bescheiden...hab nix zu verlieren... 

 

Es ist immer dasselbe.

Wer profitieren will und Gewinn abstauben, sollte in Aktien investieren, insbesondere in Mineralölkonzern- und Rüstungskonzern-Aktien. Diese generieren niemals Verluste, und zu Kriegszeiten immer Gewinne. Nur wer kann sich diese Aktien leisten? Genau!

Die Preise fuer Sprit

und Lebensmittel haben mit dem Krieg in der Ukraine nichts zu tun. Diese Preise gehen auf das Konto von Kriegsgewinnlern, welche Angst und Spekulation schamlos ausnutzen. Und selbstverstaendlich gehen die Preise auch auf das Konto von Politikern, die mit der Situation nicht umgehen koennen und keine geeigneten Massnahmen finden.

 

Wie sollen solche Leute den Krieg beenden oder preventiv taetig werden, wenn man nicht mal mit den Kriegsgewinnlern fertig wird.

Stimmungsmache

15:25 Uhr von kommtdaher:

"Kapitalismus ist auf Gewinnemachen ausgerichtet"

Stimmungsmache ist es dann, wenn man von Kapitalismus schwatzt und Ausbeutung meint.

Öl Boykott erhöht Steuereinnahmen

Je höher die rot grün gelbe Regierung den Benzinpreis durch Öl Boykott treibt desto höher sind die Steuereinnahmen. 

 

Saudi-Arabien hat Stückelmord in der Botschaft gemacht. Die Täter werden mit unseren Öl Mrd. finanziert. 

 

Wird nimmt die Regierung ihre selbst verordnete Moralität ernst, muss auch das Öl aus Saudi Arabien  boykottiert werden. 

 

 

Na Bravo

So dient auch diese Kriese der Umverteilung nach oben - wir, usere Konder und Kindeskinder müssen das dann bezahlen.

@15:25 Uhr von kommtdaher

Hallo was soll die ganze Stimmungmache. Kapitalismus ist auf Gewinnemachen ausgerichtet. Sei es nun Mineralöl in Krisenzeiten, Corona Testkitts und Masken, oder Waffenindustrie in Zeiten der Aufrüstung. So läuft halt der kapitalistische Hase. 
 

Wie jetzt, der total entfesselte Markt regelt etwa doch nicht von selbst alles zum besten der Menschheit??? 

Es gibt schlimmeres als teurer Sprit

Wir wissen jetzt, dass Einiges deutlich teurer werden wird.

Die, die sich ungerechtfertigt die Taschen unter Ausnutzung der Krisensituation voll machen, gehören angeprangert und wieder eingenordet. 

In der Demokratie sollte das doch möglich sein, ganz im Gegensatz zu dem diktatorischen System in Russland, dass uns diese weltweite Misere eingebracht hat.

Und die Spritpreise sind so gesehen noch das kleinste Übel, wenn man die durch die von Russland angestachelte weltweite Krise steigenden Hungersnöte in ärmere Länder betrachtet.

@15:30 Uhr von Gregory Bodendorfer

ch persl. fahr nur Rad, analog (tatsl.ohne E Unterstützung), seit Jahren, mit Freude... Deswegen juckt mich das nicht mit den Spritpreise n...weder passiv noch aktiv...   

 

Da sind wir schon zwei, aber eben auch zwei Privilegierte. Nicht jeder schafft seinen Arbeitsweg oder den Einkauf mit dem Fahrrad. Apropos Einkauf: Da die Waren (noch?) nicht per Bahn oder Lastenfahrrad zum Händler unserer Wahl kommen, wird uns der erhöhte Ölpreis trotzdem treffen. 

@15:57 Uhr von Sternenrindviech

Je höher die rot grün gelbe Regierung den Benzinpreis durch Öl Boykott treibt desto höher sind die Steuereinnahmen.    […] Die Täter werden mit unseren Öl Mrd. finanziert.    Wird nimmt die Regierung ihre selbst verordnete Moralität ernst, muss auch das Öl aus Saudi Arabien  boykottiert werden.     
 
Wer nimmt dir deine selbst verordnete Moralität ernst, wo du erst bei jeder sich bietenden Gelegenheit gegen den Ausbau von Alternativen zu fossilen Brennstoffen wetterst, und jetzt plötzlich interessiert es dich das Saudi Arabien auch eine Diktatur ist wie Russland? 
Leute wie du sind doch mit schuld das wir immer noch so stark abhängig sind vom Import fossiler Brennstoffe. Ohne die jahrelange freiwillige Lobbyarbeit der ganzen Afd-Wähler und Co. für die Ölindustrie wäre der Ausbau so genannter „erneuerbarer“ wohl kaum langsamer vorangegangen. Daher würd ich hier echt nicht so den Lauten machen.

Wie gut, dass wir die Tagesschau haben

>Offenbar wollen Mineralölkonzerne ihre Gewinne absichern.<
 

>Preissteigernde Faktoren werden meist überproportional auf den Spritpreis draufgeschlagen, bei sinkenden Ölpreisen aber sinken die Spritpreise nicht im gleichen Ausmaß.<

Erstaunlich. Und ich dachte immer, die Ölriesen würden verantwortlich handeln, ohne Raffgier und Preistreiberei, ohne Absprachen untereinander. Wie gut, dass die TS mich dafür (zumindest auf subtile Art) endlich kritisch und sensibel macht. Wer braucht da jetzt noch Kartellbehörden, die mehr machen als zuzuschauen?

>um Gewinnmargen zu schützen.<

 

Naja, die müssen wohl eben besonders gut geschützt werden (vor wem oder was eigentlich?). Ganz im Gegensatz zu unserer aller Lebensgrundlage, die ist dagegen doch zweitrangig. Siehe Exxon Valdez, Deepwater Horizon usw. Der Markt verlangt das. Ich frage mich seit vielen Jahren wer dieser (mächtige) ominöse „Markt“ denn ist, dass alle sich ihm unterordnen und versklaven? 

Wer am teuren Sprit am meisten verdient....

Wer wird am meisten verdienen ? Vermutlich die Mineralölkonzerne.

Politiker verlangen, wie auch letzte Woche Robert Habeck, von den erdölproduzierenden Staaten(OPEC) ihre Fördermenge zu erhöhen, um den Markt zu entlasten. Es kommen anklagende Aufforderungen und scheinbare naive Appelle. Anmaßend der Grundgedanke, jemand sei verpflichtet, sich die eigenen Preise zu versauen, dadurch, daß er mehr liefert. Doch die ölproduzierenden Ländern reagieren eher abweisend.

 

@15:42 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Je höher die rot grün gelbe Regierung den Benzinpreis durch Öl Boykott treibt desto höher sind die Steuereinnahmen. 

Welcher Boykott? Die Regierung, die Sie nicht mögen kauft doch brav weiter Öl, Gas und Kohle bei Herrn Putin, den Sie offensichtlich mögen.

Der Anstieg der Ölpreise ist eine Folge von Putins Krieg und den Mechanismen der alten, asozialen Marktwirtschaft. Angebot und Nachfrage bleiben konstant und der Preis schießt trotzdem durch die Decke. 

Die Oligarchen aller Länder freut es und der große Rest ist sowieso egal.

 

"Der Krieg gegen die Ukraine…

"Der Krieg gegen die Ukraine hat die Spritpreise in die Höhe getrieben. Experten zufolge kann Rohölmangel das aktuelle Niveau kaum erklären. Offenbar wollen Mineralölkonzerne ihre Gewinne absichern."

->

Wenn schon selbst im Teaser steht, dass das nix mit dem Krieg zu tun hat, sondern dass unsere heimischen Oligarchen die Gelegenheit nutzen sich am Corona-gebeutelten Bürger zusätzlich zu bereichern... - hat Lindner jetzt den Putin-Soli für Porsche-Fahrer durchgesetzt? Mir war so... - dann sollte man auch nicht behaupten,dass der Krieg dafür die Ursache sei !

 

@16:05 Uhr von 8geber

Paul Craig Roberts (ehemaliger wirtschaftspolitischer Assistent des US-Finanzministers unter Ronald Reagan):
„Wenn Russland die Versorgung mit Öl, Erdgas und Mineralien komplett abschneidet, wird der Westen bald um Gnade flehen und allem zustimmen, was es verlangt.“
Rußland brauche keine Devisen, müsse keine Energie und Mineralien importieren, sei voller Technik und Wissenschaft und könne alles herstellen, was es brauche. Die russische Zentralbank könne alle internen Projekte finanzieren. 
Quelle: Paul Craig Roberts auf unz.com
https://ogy.de/bn9z  und  https://ogy.de/d08u
Noch liefern sie, aber wer weiß schon, wie lange noch?!

Habecks Ankündigung, das…

Habecks Ankündigung, das Kartellamt einzubeziehen, war sicherlich gut. Allerdings wird das wohl keine wirklichen Kompetenzen haben, wir sind immerhin in Deutschland. Es wäre aber schon hilfreich, wenn entsprechende Ergebnisse wenigstens kommuniziert würden.

Und dann natürlich wäre eine entsprechende Gesetzgebung, die die Arbeit des Kartellamtes erleichtern oder überhaupt nur wirklich möglich machen würde, sinnvoll und wünschenswert. Und ja, eigentlich ist die Regierungskoalition zumindest auf dem Papier dazu durchaus geeignet. Theoretisch...

Es braucht jedenfalls die Möglichkeit zu richtigen Regulierungsmaßnahmen. Theoretisch...

 

Brauchen mehr Kapitalismus und

freie Marktwirtschaft.

Und weniger Staat, Steuern und Sozialismus.

.

In den USA ist Benzin trotz Preiserhöhungen nur etwa halb so teuer wie in Deutschland.

.

Der Spekulant ist der Staat.

In einer Situation wie jetzt

Wäre ich für staatliche Preisfestsetzungen. Das hatte ich auch schon vor zwei Jahren am Beginn der Pandemie vorgeschlagen. Leider ist es so, dass die Preispolitik der Konzerne mit dem Ziel der Gewinnmaximierung die Preise bestimmt - wenn nicht sogar ohnehin Spekulanten. Wichtige volkswirtschaftliche Kriterien eines „Marktes“ wie Transparenz und Durchlässigkeit bestehen oft nicht. Deshalb verhält sich die reale Wirtschaft auch anders als mathematisch zu erwarten. Es ist eine Verzerrung zu beobachten zum Schaden der Konsumenten. 
 

 

Generell ist es so, das immer wieder zu recht die Überlegenheit der Marktwirtschaft gepriesen wird.
 

Aber wann bitte führen wir denn die Marktwirtschaft endlich ein? 

Mit Sicherheit ...

... hat nicht "Der Krieg gegen die Ukraine (hat) die Spritpreise in die Höhe getrieben."

Sondern a) die verfehlte Energiepolitik der Regierenden b) die um sich schlagenden Sanktionen des Wertewestens und c) die Corona-Zwangsmaßnahmen

Die Preistreiberei bei Werkstoffen und Baumaterialien wie bei Energie und Endverbrauch begann längst vor dem Ukrainekrieg für Produzenten, Dienstleister und Endverbraucher.

Mit Ukraine kann man wundersam von der eigenen Fehlpolitik der Regierenden ablenken.

Sprit-Kriegsgewinne besteuern ist wünschenswert aber ...

... in der Praxis nicht wirklich umsetzbar.
Hier im Artikel kommt mal wieder die Transaktionssteuer in das Spiel. Alles schön, das kann aber mit Briefkastenfirmen in Steueroasen locker umgangen werden.
Das Einzige was wirklich hilft, ist sich vom Rohöl/Sprit möglicht unabhängig zu machen.
Genau hier hat die Ex-Bundesregierung unter der Führung der Ex-Bundeskanzlerin Merkel zig Jahre vor sich hin gepennt.
Und die Umstellung, sei es in Deutschland oder in der gesamten EU wird jetzt dauern.
Ggf ist es möglich elektrische Energie aus Wasserkraft von anderen Ländern rund um die EU einzukaufen, um so etwas unabhängiger vom Rohölimport zu werden.
Und es kann Energie eingespart werden. Hier sollten sich alle Beteiligten mal was einfallen lassen - insbesondere die Industrie - .
Und die Leute, die voll fette Autos fahren, die interessiert der hohe Spritpreis eh nicht.
Es geht um die Leute mit kleinen Autos und kleinem Einkommen, die als Pendler/innen auf das Auto angewiesen sind.

Es geht jetzt aufwärts

Die Verknappung des Rohöls wird zu einem weiteren eklatanten Preisanstieg nicht nur bei Kraftstoffen führen, wenn es keine staatlichen Preisregulierungen gibt. Gerade kehrte der britische bestfrisierte Boris Johnson aus Saudi-Arabien und den VAE nach, wie es scheint ergebnislosen, Verhandlungen um zusätzliche Öllieferungen zurück. Kein gutes Zeichen für die britische Treibstoffproduktion und einen Teil der chemischen Industrie! Die US-Unterhändler in Venezuela und Iran (!!)  lassen auch keine Erfolgsmeldungen über neue Abschlüsse verkünden. Indien hat gerade trotz der US-Drohungen über den Händler Vitol 2 Mio. Barrel russischen Öls zum günstigen Preis zusätzlich gekauft, weitere Lieferungen werden folgen. Auch China greift gerne zu. Da bleibt für Westeuropa und die USA nichts übrig. Und Belarus liefert der Ukraine seit einiger Zeit keinen Kraftstoff mehr.

 15:45 Uhr von perchta

"Na Bravo

So dient auch diese Kriese der Umverteilung nach oben - wir, usere Konder und Kindeskinder müssen das dann bezahlen."

 

Vor dieser Krise wurde auch nicht in die andere Richtung verteilt.

wer hätte das gedacht

unsere medien fragen? obwohl jeder weis, daß der krake staat das meisste geld abgreift, mittlerweile nicht nur beim sprit sondern auch beim strom

@15:25 Uhr von kommtdaher

 

Hallo was soll die ganze Stimmungmache. Kapitalismus ist auf Gewinnemachen ausgerichtet. Sei es nun Mineralöl in Krisenzeiten, Corona Testkitts und Masken, oder Waffenindustrie in Zeiten der Aufrüstung.

So läuft halt der kapitalistische Hase. 

 

 

Wie toll, dass wenigstens einer Verständnis für die Abzocke der Mineralis zu haben scheint...

Aber ich denke, das ist eher Schicksalsergebenheit.

 

Zeit, dass der mineralölige Hase was kräftig hinter die Löffel kriegt.

@16:05 Uhr von 8geber

>>Rußland brauche keine Devisen, müsse keine Energie und Mineralien importieren, sei voller Technik und Wissenschaft und könne alles herstellen, was es brauche. Die russische Zentralbank könne alle internen Projekte finanzieren.<<

-

Das war der Gag des Tages. Sehr schöner Einstieg ins Wochenende.

@16:19 Uhr von Möbius

>>Aber wann bitte führen wir denn die Marktwirtschaft endlich ein?<<

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Warum schreiben Sie immer noch wir? Neulich haben Sie sich (vermutlich unfreiwillig) "geoutet". Da schrieben Sie von DEN Deutschen

Jedem sollte

doch klar sein, das es immer in Krisen eine bestimmte Klientel ist, die ihren Reichtum erhöht oder verdoppelt, fast Jährlich gibt es Berichte darüber, die unteren 50 Prozent der Bürger sind es aber nicht.

Bei Kraftstoff und Strom ist es besonders schön, weil sich das auf alle Produkte niederschlägt, teures Gas ist auch teurer Dünger zum Beispiel, schlägt sich sofort auf die Nahrungskette nieder.

Deutschland ist leider bei Strom und Kraftstoff mit an der Spitze der Welt, was die Preise angeht, was auch an der Politik liegt.

Selbst wo ich immer tanken gehe, war der Preis noch nie 1,96 €, auch wenn das billiger ist als bei uns im Land.

Selbst Aldi hat in einem Artikel Preissteigerungen bei 400 Artikeln angekündigt, die Anderen werden alle folgen, alles wegen Kraftstoff und Strom.

Leider muss man lange suchen, um herauszubekommen, wer uns was zu welchen günstigen Preisen liefert, oder geliefert hat, ist aber interessant.

Und bei der Mineralölsteuer lässt sich sofort was machen.

@16:43 Uhr von Karl Maria Joseph Wüllenhorst Felleringe

>>unsere medien fragen? obwohl jeder weis, daß der krake staat das meisste geld abgreift, mittlerweile nicht nur beim sprit sondern auch beim strom<<

-

Der "krake staat" sponsort damit auch Ihre Rente.

@Möbius 16:19 Uhr

>Generell ist es so, das immer wieder zu recht die Überlegenheit der Marktwirtschaft gepriesen wird.<

Wenn ich mich recht erinnere, sprach man bis kurz nach der Vereinigung 1990 von der „sozialen Marktwirtschaft“. Wegen des Aküfi (Abkürzungsfimmel) oder aus anderen naheliegenden Gründen ließ man dann später, weil nicht mehr notwendig, das Adjektiv weg. Gegen den Markt als virtuellen Platz des Waren-/Geldaustausches ist ja nichts einzuwenden, gegen seine Asozialisierung aber schon. Aber wir haben ja jetzt die SPD, unterstützt von grün-gelben Spezialisten, an der Regierung....

 

Bei Sprit gibt es genügend…

Bei Sprit gibt es genügend Wettbewerb. Die Margen sind nicht besonders hoch. Der Autoverkehr hat nicht abgenommen. Höhere Kosten müssen an anderer Stelle wieder hereingeholt werden. 

. März 2022 - 15:50 Uhr von Parsec

Haben sie den Artikel gelesen? Oder negieren sie einfach, das eben Sprit und Ölpreise eben nicht durch den Krieg bestimmt werden und damit im Zusammenhang viele andere Preise. Aber scheinbar paßt es nicht in ihre Ideologie das jenseits des Atlantik unter dem Deckmantel des Krieges massiv Gewinne gemacht werden, auf Kosten der Menschen in der Ukraine, auf Kosten von Europa und vieler die jetzt Hungern

Wer am meisten verdient?…

Wer am meisten verdient? Dieser Staat, wer denn sonst! Bei einem Preis von 2,11€ sind 1,40€ Steuern, die dieser Staat einsteckt. 

16:05 8geber

"Noch liefern sie aber wie lange noch?"

Also wenn ich das genau verstanden habe, drohen doch wir den Russen den Gas- und Ölhahn zuzudrehen.

@17:08 Uhr von Alphaworld1

Wer am meisten verdient? Dieser Staat, wer denn sonst! Bei einem Preis von 2,11€ sind 1,40€ Steuern, die dieser Staat einsteckt.

.

Also wir alle. 

Marketing

Marketingtechnisch ist das ganz einfach zu erklären:

1. Man nutzt die Gelegenheit und springt deutlich über die 2-Euro-Marke
(= psychologische Barriere) und begründet das mit dem Ukraine-Krieg

2. Man reduziert bis knapp oberhalb dieser Grenze. Die Leute sind froh, dass das Benzin wieder etwas billiger geworden und akzeptieren die 2-Euro/l

@16:56 Uhr von 8geber

Wenn ich mich recht erinnere, sprach man bis kurz nach der Vereinigung 1990 von der „sozialen Marktwirtschaft“. Wegen des Aküfi (Abkürzungsfimmel) oder aus anderen naheliegenden Gründen ließ man dann später, weil nicht mehr notwendig, das Adjektiv weg. Gegen den Markt als virtuellen Platz des Waren-/Geldaustausches ist ja nichts einzuwenden, gegen seine Asozialisierung aber schon. Aber wir haben ja jetzt die SPD, unterstützt von grün-gelben Spezialisten, an der Regierung....  

 

es ist leider so das nach dem erstweiligen Wegfall der Systemkonkurrenz offenbar kein Bedarf mehr bestand für SOZIALE Marktwirtschaft.
 

Besonders konnte man das an der Abschaffung des „Sozialen Wohnungsbaus“ sehen.
 

Es gab aber auch im Bildungsbereich Sozialmassnahmen in den 1970er Jahren, die zB Hauptschülern einen höheren Schulabschluss und sogar ein spezielles Studium ermöglichen sollten. Später war das politisch nicht mehr „notwendig“ und wurde aus Kostengründen eingestellt. 

Hauptsache unsere grünen…

Hauptsache unsere grünen Ampelmänner können sich jetzt schön an den Dieselfahrern mit unverschämten Preiserpressungen vergehen. Jeder Tag ein neuer Genuss.

Nicht vergessen zu viel Genuss führt zu Abusus und der wird sich rächen!

Der "freie Markt" regelt alles zum besten?

Im 1. Corona-Jahr haben sich die Vermögen der Milliardäre verdoppelt. Nun im 2.Jahr, flankiert von der Ukraine-Krise, sollen sie dank Öl-/Gas-/Spritpreisen und Waffenverkäufen wohl nochmals verdoppelt werden (in der Summe also vervierfacht!). Wie´s aussieht, wird´s klappen, und unsere Politiker werden dem kaum Einhalt gebiete. Man darf eben Gewinne nicht begrenzen, aber HartzIV ist totsicher unterm Daumen zu halten: 3 Euro Erhöhung bei 5% Inflation  Das ist bei einem Kaufkraftverlust von 22 Euro eine Steigerung um 0,67%! - Ja, so geht "erfolgreiche" Politik!

@17:08 Uhr von Alphaworld1

>>Wer am meisten verdient? Dieser Staat, wer denn sonst! Bei einem Preis von 2,11€ sind 1,40€ Steuern, die dieser Staat einsteckt.<<

-

Warum verbreiten Sie denn solche Unwahrheiten?

Es sind 99,14 cent für den Staat.

65,45 cent Mineralölsteuer und 33,69 cent USt.

„Offenbar wollen Mineralölkonzerne ihre Gewinne absichern“

Leider geht es, wenn von „absichern“ die Rede ist nicht etwa um Menschen, sondern - ganz im Gegenteil - um das genaue Gegenteil:

 

Ums „Kasse machen“ auf ihre Kosten.

"Spekulation spielt derzeit sicherlich eine große Rolle…“

 

Sieht ganz so aus:

 

,… da das Angebot an Öl nicht knapp ist, im Gegenteil es wurden ja sogar noch Reserven auf den Markt geworfen. Der Ölpreis ist in jüngster Zeit ja auch wieder gefallen, was bedeutet, dass eigentlich auch die Spritpreise sinken müssten", sagt Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin“.

Ich finde es ziemlich irre

Das man versucht ein hochtechnisiertes Land wie Russland, ein 140 Millionen Volk komplett aus der Weltwirtschaft „herauszuschneiden“. 

 

Es ist doch klar wer „verdient“ an den Zapfsäulen. Aber es ist auch klar, dass nicht der Krieg an sich sondern die Reaktion des Westens darauf zu den Auswüchsen bei den Preisen geführt hat. 

 

Wäre der Rest der Welt übrigens damals einig gewesen, hätte man die USA durch Sanktionen durchaus zur Aufgabe des Vietnamkriegs zwingen können oder zumindest den USA ebenfalls äußerste wirtschaftliche Schäden zufügen können. 

Wie wär´s mal mit der Realität?

Hauptsache unsere grünen Ampelmänner können sich jetzt schön an den Dieselfahrern mit unverschämten Preiserpressungen vergehen. @Alphaworld1

.

Es sind nicht die Grünen, die den Ölpreis bestimmen, sondern die Ölfirmen und die Ölbörsen samt den dazugehörigen Spekulanten. Aber die haben Gott sei Dank wegen solcher Parolen wie der Ihrigen den Rücken frei und lachen sich darob scheckig!

@17:21 Uhr von Tremiro

" >>Wer am meisten verdient? Dieser Staat, wer denn sonst! Bei einem Preis von 2,11€ sind 1,40€ Steuern, die dieser Staat einsteckt.<< - Warum verbreiten Sie denn solche Unwahrheiten? Es sind 99,14 cent für den Staat. 65,45 cent Mineralölsteuer und 33,69 cent USt."

-

Plus 8,4 Cent CO2 Steuer.

 

@17:35 Uhr von wenigfahrer

>> >>Wer am meisten verdient? Dieser Staat, wer denn sonst! Bei einem Preis von 2,11€ sind 1,40€ Steuern, die dieser Staat einsteckt.<< - Warum verbreiten Sie denn solche Unwahrheiten? Es sind 99,14 cent für den Staat. 65,45 cent Mineralölsteuer und 33,69 cent USt." - Plus 8,4 Cent CO2 Steuer.<<

-

Sie haben recht. Es sind 107,54 cent.

@15:36 Uhr von WM-Kasparov-Fan

Wer profitieren will und Gewinn abstauben, sollte in Aktien investieren, insbesondere in Mineralölkonzern- und Rüstungskonzern-Aktien.

Wenn ich vor der Mitteilung des 100Mrd-Deals für zusätzliche Rüstungsausgaben als Politiker Insider-Wissen gehabt hätte, hätte ich mir jede Menge Aktien von Rheinmetall gekauft.

@15:49 Uhr von mispel

 Eine Anpassung sollte also bald erfolgen. Sonst muss das Kartellamt mal nachfragen.

Meines Erachtens ist das Kartellamt ein kostspieliger Papiertiger.

Einfach alles so laufen lassen?

Die „freie“ Marktwirtschaft ist eine Chimäre. Es gibt sie in einer Zeit der maximalen Konzentration des Kapitals und der Monopolisierung schon erst recht nicht! Gewinne und Eigentum werden schlicht und einfach umverteilt, ohne Rücksicht auf die Folgen in anderen Bereichen.

Der hohe Dieselpreis z.B. verteuert die Transporte, die belieferten Ketten wollen aber nicht mehr dafür bezahlen. Ergo gehen die Transportfirmen bis an die Grenze des Machbaren, um zu überleben – bei Kleinfirmen ohne eine Chance, denn die Fahrzeiten der Kraftfahrer und ihre Höchstgeschwindigkeit sind limitiert. Entweder sie verletzen Gesetze und Bestimmungen/Vorschriften oder sie stellen den Betrieb wegen Unrentabilität ein. Die überlebenden Betriebe können (und wollen) selbst bei Vergrößerung deren Aufgaben nicht vollständig übernehmen. Außerdem führt der Konzentrationsprozeß zu neuen Monopolen, die die Preisstruktur zu ihrem Vorteil bestimmen. Keine Kalkulation stimmt mehr.

Welche Aufgabe hätte also der Staat?

@15:25 Uhr von kommtdaher

Kapitalismus ist auf Gewinnemachen ausgerichtet.

 

Das ist ja auch normal. Wirtschaften ist generell auf Gewinn ausgerichtet, wenn man nicht gerade gemeinnützig ist. Wenn man nur Verluste machen würde, wäre man schnell pleite. Sie arbeiten ja auch nicht umsonst, sondern wollen eine monetäre Entlohnung für ihre Leistung haben.

@16:01 Uhr von Bernd Kevesligeti

"Robert Habeck, von den erdölproduzierenden Staaten(OPEC) ihre Fördermenge zu erhöhen"

Verkehrte politische Welt:
Dabei müsste Habeck (die Grünen) eigentlich erfreut sein, wenn der Kraftstoffpreis nach oben geht. Das müsste normalerweise die Reaktion zum Sparen und für Kleinautos fördern.

@15:25 Uhr von kommtdaher

@15:25 Uhr von kommtdaher

Hallo was soll die ganze Stimmungmache. Kapitalismus ist auf Gewinnemachen ausgerichtet. Sei es nun Mineralöl in Krisenzeiten, Corona Testkitts und Masken, oder Waffenindustrie in Zeiten der Aufrüstung. So läuft halt der kapitalistische Hase. 

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Merkwürdig, den aller grössten Teil meines erwirtschafteten Geldes bekommt der Staat und nicht irgend ein Kapitalist

@16:26 Uhr von CoronaWegMachen

"Transaktionssteuer in das Spiel. Alles schön, das kann aber mit Briefkastenfirmen in Steueroasen locker umgangen werden"

Ich glaube nicht, dass man eine Transaktionssteuer durch Steueroasen umgehen kann. Wenn man z.B. französische Aktien kauft, muss man automatisiert eine Transaktionssteuer entrichten.

Dank CO2 Steuer...

...hätte der Benzinpreis in wenigen Jahren sowieso diese Höher erreicht. Nun ist es halt etwas schneller gekommen.

Wenn wir doch bloß die Möglichkeit hätten, uns von anderen

Wenn wir doch bloß die Möglichkeit hätten, uns von anderen freizumachen. Sei es, dass wir Autofahrer nicht mehr so stark von Benzin und Diesel abhängig wären.

Stellt euch mal vor, es gäbe so eine Technik, dass man beispielsweise durch selbst erzeugten Strom (zb. über Solar oder Wind) sein Auto in der Garage laden könnte..

Ich weiß, total Science Fiction. Unvorstellbar. Wie cool wäre das denn..

.

..Vielleicht wäre es mal an der Zeit, generell Abhängigkeiten von anderen Ländern Stück für Stück zu hinterfragen. Und da, wo es möglich ist, uns unabhängig zu machen.

@16:31 Uhr von 8geber

"Die US-Unterhändler in Venezuela"

Die USA haben Rohöl aus Russland importiert, weil Venezuela auf der Sanktionsliste der USA stehen und kein Rohöl liefern darf. Das russische Rohöl hat ungefähr die gleichen Eigenschaften wie das venezolanische Rohöl, weshalb die US-amerikanischen Raffinerien nicht umgestellt werden mussten.
Es wäre politisch interessant, wenn die USA plötzlich wieder Öl von Venezuela beziehen würde.

@17:03 Uhr von Werner40

 

Bei Sprit gibt es genügend Wettbewerb. Die Margen sind nicht besonders hoch. Der Autoverkehr hat nicht abgenommen. Höhere Kosten müssen an anderer Stelle wieder hereingeholt werden. 

 

 

Wessen Margen meinen Sie?

Die der Mineralölkonzerne können es ja nicht sein, und die mickrigen Gewinne der Tanken kennt jeder.

Wessen höhere Kosten Sie meinen, ist mir im Zusammenhang mit dem Artikel aber auch nicht richtig klar.

@18:03 Uhr von Schleswig Holsteiner

...hätte der Benzinpreis in wenigen Jahren sowieso diese Höher erreicht. Nun ist es halt etwas schneller gekommen.

 

 

Das wäre entsprechend auch ein tröstender Spruch bei einer Beerdigung, geht mir gerade durch den Kopf...

@17:50 Uhr von Tremiro

 " >> >>Wer am meisten verdient? Dieser Staat, wer denn sonst! Bei einem Preis von 2,11€ sind 1,40€ Steuern, die dieser Staat einsteckt.<< - Warum verbreiten Sie denn solche Unwahrheiten? Es sind 99,14 cent für den Staat. 65,45 cent Mineralölsteuer und 33,69 cent USt." - Plus 8,4 Cent CO2 Steuer.<< - Sie haben recht. Es sind 107,54 cent. "

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Das war nur nebenbei und auch nicht tragisch, meine Tank ist wieder voll, dank dem Nachbarland ;-).

Noch schöner ist diese Meldung, passt zum sozialen Gefüge ;-).

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"  Sportwagenbauer Porsche meldet erfolgreichstes Jahr seiner Geschichte

Trotz Coronakrise und Lieferengpässen in der Branche hat Porsche 2021 neue Rekorde aufgestellt. Nie zuvor hat der Stuttgarter Konzern so hohe Umsätze und Gewinne gemacht. "

-

Ist das nicht toll ;-), irgendwo muss das Geld ja sein.

ist eben Luxus hier zu leben.

in Luxemburg kostet heute der Diesel ca. 1,62€ und bei uns um die 2,10€ pro Liter.  Woran mag das liegen?

 

@17:18 Uhr von Alphaworld1

Hauptsache unsere grünen Ampelmänner können sich jetzt schön an den Dieselfahrern mit unverschämten Preiserpressungen vergehen. Jeder Tag ein neuer Genuss. Nicht vergessen zu viel Genuss führt zu Abusus und der wird sich rächen!

 

 

Ihr Kommentar zeugt zwar von wenig Sachkenntnis, dafür aber umso mehr von einer grundlegenden Voreingenommenheit.

Keine Steuersenkung

aber abschaffen des CO2 Preises und die Rechtslage dahin ändern dass Kriegsgewinnler und Spekulanten sofort eingesperrt werden z.B. wegen Verdunklungsgefahr.Abschöpfen des unrechtmäßigen Gewinns. Und endlich eine Steuerung des Spotmarktes dass so was nicht jederzeit wieder vorkommt. Geldstrafen bringen nicht viel aber Gefängnis ohne Bewährung hört sich schon anders an.

@18:11 Uhr von flegar

"Die US-Unterhändler in Venezuela" Die USA haben Rohöl aus Russland importiert, weil Venezuela auf der Sanktionsliste der USA stehen und kein Rohöl liefern darf. Das russische Rohöl hat ungefähr die gleichen Eigenschaften wie das venezolanische Rohöl, weshalb die US-amerikanischen Raffinerien nicht umgestellt werden mussten. Es wäre politisch interessant, wenn die USA plötzlich wieder Öl von Venezuela beziehen würde.

 

Das geht ja gar nicht schon wegen der Werte. Hatte die USA nicht ein Kopfgeld auf Maduro ausgesetzt weil er dem selbsternannten Präsident der Herzen den Präsidentenstuhl verweigerte? Also Öl von Maduro geht gar nicht da sollte die USA als gutes Beispiel vorangehen.

@17:54 Uhr von mispel

Der Gewinn ist einzig für die Aktionäre. Investitionen und Rücklagen wurden bereits abgezogen. Wenn dieser Gewinn "verbrennt", geht die AG noch nicht pleite.

Statt eine Firma mit dem Geld von Aktionären zu versorgen, könnte man rein technisch auch dieses Geld von Banken bekommen und den Kredit  günstiger als den Aktiengewinn zurückzahlen. (Kredite werden ohnehin aufgenommen.)

@15:50 Uhr von Parsec

"Wir wissen jetzt, dass Einiges deutlich teurer werden wird. Die, die sich ungerechtfertigt die Taschen unter Ausnutzung der Krisensituation voll machen, gehören angeprangert und wieder eingenordet.  In der Demokratie sollte das doch möglich sein, ganz im Gegensatz zu dem diktatorischen System in Russland, dass uns diese weltweite Misere eingebracht hat. Und die Spritpreise sind so gesehen noch das kleinste Übel, wenn man die durch die von Russland angestachelte weltweite Krise steigenden Hungersnöte in ärmere Länder betrachtet." Da bin ich ja froh das sie den Schuldigen für die steigenden Preise schon ausgemacht haben. Die Preise sind schon seid letzten Jahr am steigen, nicht nur für Sprit. Vieleicht kommen sie ja drauf was sich letztes Jahr im Herbst in Deutschland geändert hat, dann haben sie auch den Schuldigen.

@17:26 Uhr von Möbius

 

Wäre der Rest der Welt übrigens damals einig gewesen, hätte man die USA durch Sanktionen durchaus zur Aufgabe des Vietnamkriegs zwingen können oder zumindest den USA ebenfalls äußerste wirtschaftliche Schäden zufügen können.

 

 

Und hätte Eva dem Adam nicht den verdammten Appel hingehalten.

 

Gott, Ihre lächerlichen Versuche...

Leiden Sie weiterhin mit Putin.

Kurz mal nach Österreich

schauen. Dort darf jede Tanke nur einmal in 24 Stunden am Preis drehen. Was geschieht in der FREIEN Marktwirtschaft der BRD ist ein auf und ab je nach Tageszeit. Solange hier der Staat bei dieser Preispolitik nicht einschreitet geht das muntere Spiel weiter. Übrigens werde ich ab nächste Woche in die Tschechei zum Tanken fahren. 100 Kilometer hin und 100 zurück. Einkaufen; Kaffee, Alkohol, Zigaretten für die süchtigen und gepflegt auf böhmisch essen gehen. Was bleibt mir als armen, in grenznähe wohnenden  Rentner anders übrig !

@17:26 Uhr von Möbius

Das man versucht ein hochtechnisiertes Land wie Russland, ein 140 Millionen Volk komplett aus der Weltwirtschaft „herauszuschneiden“.    Es ist doch klar wer „verdient“ an den Zapfsäulen. Aber es ist auch klar, dass nicht der Krieg an sich sondern die Reaktion des Westens darauf zu den Auswüchsen bei den Preisen geführt hat.    Wäre der Rest der Welt übrigens damals einig gewesen, hätte man die USA durch Sanktionen durchaus zur Aufgabe des Vietnamkriegs zwingen können oder zumindest den USA ebenfalls äußerste wirtschaftliche Schäden zufügen können. 

Ja es ist irre kann ihnen nur zustimmen. Es scheint, dass der Bauch zurzeit das Hirn ersetzt. 

 

Interessant, man erkennt…

Interessant, man erkennt hier jeden Radfahrer. Na dann, der Radius mancher Übersicht kann dann endlich auf die machbare Raddistanz schrumpfen, den Rest an Informationmöglichkeit kann man sich ja dann in Schlagzeilen und Foren wie dieses holen.
Den zukünftigen Putins,Trumps usw und all den anderen Plattmachern, wird‘s eine strahlende Zukunft bereiten.

Man sieht sich, bis dann im Orkus

@15:50 Uhr von Parsec

Wir wissen jetzt, dass Einiges deutlich teurer werden wird. Die, die sich ungerechtfertigt die Taschen unter Ausnutzung der Krisensituation voll machen, gehören angeprangert und wieder eingenordet.  In der Demokratie sollte das doch möglich sein, ganz im Gegensatz zu dem diktatorischen System in Russland, dass uns diese weltweite Misere eingebracht hat. Und die Spritpreise sind so gesehen noch das kleinste Übel, wenn man die durch die von Russland angestachelte weltweite Krise steigenden Hungersnöte in ärmere Länder betrachtet.

 

Wenn Sie wirklich glauben, dass in erster Linie Russland bzw. der Krieg verantwortlich sind für den aktuellen massiven Preisanstieg beim Kraftstoff, dann sind Sie doch sehr eingeschränkt in Ihrer Sichtweise. Etwas, dass Sie den „Putinfreunden“ bzw. denen die nicht 100%ig auf Ihrem Kurs sind, immer sehr schnell vorwerfen. 
 

Da hilft auch Bidens Mantra nicht, viele Amis glauben ihm das m. E. auch nicht.

Die USA...

...kuscheln wieder mit der Erzfeind Venezuela, die Europäer (vor allem Politiker und Medien), die Maduro ebenfalls vor kurzem noch verteufelt und mit Sanktionen überzogen haben,...schauen wieder nur bedröppelt aus der Wäsche.

"Werte" (vor allem "gemeinsame") sind immer NUR das, was die USA gerade dafür halten, müsste man in Vasallen-Berlin eigentlich wissen.

Auch die dt. Medien, die diesen Schwenk der USA nun betrachten,...schweigen und hetzen mal sooo gar nicht.

Da ich als Europalogistiker / Spediteur / Lagerhalter seit Wochen mitbekomme bzw. weiß, was uns ALLEN bald ausgehen bzw. fehlen wird (nicht mehr verfügbar !!!) und welche Ketten (Kettenreaktion) bald brechen werden, rate ich dringend zum gezielten Einkauf !

Schnell NACHDENKEN (tut es !!!) und nicht mehr über den Spritpreis ärgern, dem kann man auch durch Anpassung der Fahrweise (so wie ich) und Wechsel auf Öfis, Fahrgemeinschaften und Fahrrad begegnen.

Fangt an zu DENKEN was Euch WIRKLICH fehlt !!!

 

@flegar18:11 Uhr an @8geber 16:31 Uhr

>Es wäre politisch interessant, wenn die USA plötzlich wieder Öl von Venezuela beziehen würde.<

Ja, vor allem ohne Guaido! Noch interessanter ist die Konstellation mit dem Iran. Die Atomgespräche in Wien sind ja noch nicht vertraglich in Sack und Tüten, die eingefrorenen iranischen Gelder noch nicht freigegeben. Ob die Iraner aber dennoch...? Keine Ahnung! Aber wenn die Saudis und Chinesen die Öllieferungen künftig wirklich statt in $ in chinesischen Yuan abrechnen, ist der nächste Konflikt programmiert. Nur können die USA gegen China oder Saudiarabien nicht wie gegen Ghadaffi vorgehen.

@16:12 Uhr von Quoll

@16:12 Uhr von Quoll

freie Marktwirtschaft. Und weniger Staat, Steuern und Sozialismus. . In den USA ist Benzin trotz Preiserhöhungen nur etwa halb so teuer wie in Deutschland. . Der Spekulant ist der Staat.

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Und das gilt auch für die Mieten...   der CO2 Zuschlag wird zwar halbiert, aber auch die eine Hälfte wird dafür sorgen, dass der Mieter weniger Geld in der Tasche hat... Und dank Sanierungszwang (EEG) wird aus der schon etwas älteren aber noch guten und relativ billigen Wohnung ein teures Mietobjekt mit saftigem Preisaufschlag

@15:50 Uhr von Parsec

@15:50 Uhr von Parsec

Und die Spritpreise sind so gesehen noch das kleinste Übel, wenn man die durch die von Russland angestachelte weltweite Krise steigenden Hungersnöte in ärmere Länder betrachtet.

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solange die Lebensmittel nicht in den Supermarkt fliegen (von alleine) sind die Benzinpreise der doppelte Hebel für die Preise nach oben

@17:27 Uhr von DeHahn

@17:27 Uhr von DeHahn

. Es sind nicht die Grünen, die den Ölpreis bestimmen, sondern die Ölfirmen und die Ölbörsen samt den dazugehörigen Spekulanten.

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aha....wer wollte denn den vierfachen Preis von dem jetzigen  für eine CO2 Tonne ?

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