Kommentare - Selenskyj vor dem Bundestag: "Reißen Sie die Mauer zwischen uns nieder"

17. März 2022 - 12:59 Uhr

In einer Videoschalte hat sich der ukrainische Präsident an den Bundestag gewandt: Zwischen Worten der Dankbarkeit und Bitten um weitere Unterstützung warf Selenskyj Deutschland vor, nicht genug getan zu haben, um den Krieg zu verhindern.

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Kommentare

Nord Stream 2

"Wir haben uns immer wieder an euch gewandt und gesagt, diese Nord Streams, das alles ist eine Vorbereitung auf den Krieg."

.

Dieser Satz ist mir bereits während der Rede aufgefallen.

Gerade wegen des Krieges wird Nordstream 2 nicht in Betrieb genommen und damit konnte auch Putin rechnen. Der Krieg macht die Pipeline zur Fehlinvestition und stellt, weil sie nun mal da ist, sogar ein geeignetes Sanktionsmittel in unserer Hand dar.

Selenskyjs Aussage ist also eher die Umkehr der Realität.

Flugverbotszone

"So erneuerte er etwa seine Forderung insbesondere nach der Schaffung einer Flugverbotszone in seinem Land."

.

Ich sehe nicht wie eine Flugverbotszone etwas anderes sein kann als die Forderung des Kriegseintritts der NATO - harmloser verpackt.

Es geht dabei um die Lufthoheit also das Ausschalten aller russischen Flugzeuge, denn Putin wird es auf diesen Luftkampf ankommen lassen.

Zusätzlich haben die Russen am Boden den Vorteil ihre Flugabwehrsysteme in Städten in Stellung zu bringen, die per NATO-Bombardierung ausgeschaltet werden müssten. So sterben noch mehr Menschen.

Si vis pacem

Zitat aus dem Text : "warf Selenskyj Deutschland vor, nicht genug getan zu haben, um den Krieg zu verhindern."

Und da hat er nicht unrecht. Sogar Herrn Habeck war im letzten Sommer bereits aufgegangen, daß die NATO und die EU etwas tun müßten, um die Ukraine gegen die kommende erwartbare russische Aggression zu wappnen. Leider ist er ausgebremst worden.

Im Vorgängerthread hat der User ich1961 die Frage aufgeworfen, wer denn, wenn er ehrlich zu sich selbst ist, den russischen Angriff habe kommen sehen.

Ich bin ehrlich zu mir selbst und ich habe es. Meine weiteren Ausführungen dazu haben die Moderation nicht passiert. Ich denke jeder hätte es kommen sehen können und kommen sehen müssen.

Wenn dem Unterhosenvergifter von vornherein klar gewesen wäre, daß dieser völkerrechtswidrige Angriffskrieg mit äußertst hohen politischen, wirtschaftlichen und militärischen Einbußen verbunden sein würde, wäre der Ukraine viel erspart geblieben.

Deutschland tut nicht genug

Das ist sicher wahr. Was zaehlt ist die Wahrung des Wohlstandes und das koennte gruendlich ins Auge gehen, da die kriegerischen Handlungen von Putin ausgehen. Keiner weiss wann Putin stoppt.  

 

Ich bin fuer ein deutlicheres Engagement Deutschlands.

Der Vorwurf des ukrainischen Präsidenten

Die amtierende Bundestagspräsidentin hat vor der Rede Selenskyi's auch eine Rede gehalten : bemüht,aber nur Wiederholung - also überflüssig. Man hätte unverzüglich Selenskyj anhören sollen. Dessen Rede war durchaus eindrucksvoll, aber sie war nicht nur Bitte, sondern auch Vorwurf an uns und eigentlich war das auch der Kern seiner Rede. Ob die anschließenden rituellen standing ovations dieser Tatsache  angemessen war - das ist zu bezweifeln. Die danach im Bundestag abgegebenen Statements des Bundeskanzlers beim Besuch von Stoltenberg dagegen war kurz, klar, unmißverständlich, der Sache angemessen und richtig im Sinne einer Verhinderung eines Flächenbrandes. Der Bundestag solte sich überhaupt weniger in emotionalen Shows, sondern in strikt sachbezogener Debatte profilieren.

Business as usual

Nach der beeindruckenden Rede von Selenskyj brauchen unsere führenden Politiker gerade mal 4 Minuten, um zum Tagesgeschäft zurück zu kehren. Einfach nur noch peinlich, was da im Bundestag passiert. Hauptsache am Ende des Monats werden die Diäten in voller Höhe ausgezahlt……. Aber vielleicht gibt es ja bald noch einen Ukraine-Zuschlag. Der Corona-Zuschlag hat ja bestimmt nicht gereicht *Ironie off*

Ich schäme mich für uns "Europäer"

Der heutige Tag hat deutlich gezeigt, dass wir für 1,1 Millionen Beamten/öffentlichen Angestellten, ca. 3000 Abgeordneten/ weiteren hundert Staatssekretären/Innen und was weiß ich für Abertausende Fahrdienste/Sicherheitskräften/Reinigungskräften etc, zwar Milliarden für diese ausgeben aber nur heiße Luft erhalten. Alles was diese Verwaltung kann ist Papier von links nach rechts schieben, alles 4 mal kontrollieren und dennoch jedes Jahr 1,5 Milliarden für Berater ausgibt.
Es ist erbärmlich dass 50 Milliarden jedes Jahr im Verteidigungsministerium versickern und man nicht einmal eine Verteidigungstaugliche Truppe hat.
Es ist beschämend, dass wir einem Kriegsagressor 8 Jahre zugeschaut haben und jetzt nicht einmal eine No fly Zone unter dem Mantel der UN hinbekommen.
Ich schäme mich deutscher Europäer zu sein, die kaltschnäuzig in Afghanistan einen Krieg anzettelten, in Mali herumhocken und in Europa versagen. BUH BUH
Holt euch ein UN Mandat und die Russen Flieger vom Himmel. .

Ukraine braucht die Flugzeuge

Dass Polen diese nicht einfach abgeben kann liegt daran, dass sie nicht im Museum stehen, sondern  in die Verteidigung des Luftraums über Polen eingebettet sind.

Deshalb wollte Polen Ersatz dafür, den es nicht bekommen hat (zugegeben: das wäre nicht billig gewesen).

Es ging auch um Ausbau neuerer Nato-Technologie aus den bereits aufgerüsteten Flugzeugen.

....

 

Was Konsequenzen angeht:

Nichts tun ist ebenfalls mit Konsequenzen verbunden.

 

Und solange Russland in der Ukraine alles und jeden bombardiert - und sogar der Einsatz von Chemiewaffen im Raum schwebt - ist es eine Posse aus Rücksicht auf Russland keine Flugzeuge in die Ukraine zu liefern.

Aber das Vorgehen im Bundestag nach der Rede Selenskyjs fügt sich nahtlos in diese Posse ein.

 

ich fand es bewundernswert

wie unsere politikerinnen dem präsidenten stehenden ablaus gegeben haben, wie die amis auch und damals die bürgerinnen in europa den krankenschwestern, wenn die nachhause kamen oder zur arbeit gingen. grossartig!

@17:25 Uhr von Olivia59

"Wir haben uns immer wieder an euch gewandt und gesagt, diese Nord Streams, das alles ist eine Vorbereitung auf den Krieg." . Dieser Satz ist mir bereits während der Rede aufgefallen. Gerade wegen des Krieges wird Nordstream 2 nicht in Betrieb genommen und damit konnte auch Putin rechnen. Der Krieg macht die Pipeline zur Fehlinvestition und stellt, weil sie nun mal da ist, sogar ein geeignetes Sanktionsmittel in unserer Hand dar. Selenskyjs Aussage ist also eher die Umkehr der Realität.

 

 

Hm. Nord Stream 2 wurde als Projekt 2014 gestartet. Seit also acht Jahren soll Russland diesen Krieg geplant haben oder erst als neulich Moskau klar gemacht wurde das aus „Minsk II“ nichts wird? 

nicht genug getan zu haben, um den Krieg zu verhindern.

Sehr richtig und eine Schande für uns.

"Wir finaziern mit unserem Geld duch Handel und kauf von Öl und Gas immer noch diese wiederlichen Angriffkrieg auf anständige demokratisch Menschn in eien freien Land.
Wir wissen aus aus unserer Geschicht das man Angriffskriegen nur mit sofortiger entschlossen heit und Härte begenen muss.

Selenskyj ist das Gesicht des Freiheitskampfes der Ukrainer

 

Es ist gut, dass er zum Bundestag und durch dieses  Fenster zur deutschen Bevölkerung sprechen konnte. Viele sehen in ihm mittlerweie einen Freiheitshelden, der standhaft bei seinem Volk bleibt und mit ihm kämpft, obwohl er ein Hauptziel von Putins Häschern ist.

 

Es ist völlig unverständlich, warum der Bundestag die Gelegenheit zu einer großen Debatte über den Krieg in der Ukraine nicht genutzt hat.

 

In der Ukraine wird für Werte gekämpft, die auch die unseren sind:

die Ukrainer möchten ihre Unabhängigkeit, ihre Freiheit und Selbstbestimmung erhalten und ihre Demokratie bewahren. Sie werden dafür von einem Aggressor attackiert, der ihnen all das nehmen will.

 

Wenn er "Erfolg" damit hat, wird er nicht an dieser Linie halten. Die Debatte darüber ist überfällig.

17:37 Uhr von Diabolo2704

"Im Vorgängerthread hat der User ich1961 die Frage aufgeworfen, wer denn, wenn er ehrlich zu sich selbst ist, den russischen Angriff habe kommen sehen.

Ich bin ehrlich zu mir selbst und ich habe es."

...

 

Ich nicht.

Ich fühle mich jetzt immer noch wie überfahren.

Nennen Sie mich wie Sie wollen: naiv, dumm, einfältig. 

Ich hätte vor einem knappen Monat sowas dummes, hinterhältiges und bösartiges wie diesen Krieg  in Europa nicht einmal dem Antichristen zugetraut.

Mein Horizont reichte dafür nicht aus.

 

Ich musste einige meiner Meinungen zu diversen Themen in Verbindung mit Russland / Putin korrigieren.

Ich hoffe, dass das Kalkuel

aufgeht und die Appeasement Politik Putin bewegt kein EU Land anzugreifen. 

 

Er hat bislang gelogen und wird das auch kuenftig tun.

 

Ich trau ihm nicht. 

@17:42 Uhr von Esche999

richtig im Sinne einer Verhinderung eines Flächenbrandes?
Wann wollen Sie den diese jetzt schon massiven Flächenbrand stoppen? Wenn die russichen Soldaten, Panzer und Bompen in Polen sind? Oder doch erst wenn Sie die Oder oder Elbe überschritten haben?

Das Feuer brenn zu lassn und hoffen das der Weind sich dregt oder Regnet ist kein Lösung.

@17:37 Uhr von Diabolo2704

"Ich denke jeder hätte es kommen sehen können und kommen sehen müssen.

Wenn dem Unterhosenvergifter von vornherein klar gewesen wäre, daß dieser völkerrechtswidrige Angriffskrieg mit äußertst hohen politischen, wirtschaftlichen und militärischen Einbußen verbunden sein würde, wäre der Ukraine viel erspart geblieben."

.

Gerade deswegen haben es viele, auch ich, nicht ernst genommen. Niemand mit unserer Sichtweise, einschliesslich Sie, konnte erklären welchen Sinn so ein Krieg für Putin ergeben sollte, denn den Schaden den Sie beschreiben hat er natürlich auch gesehen und in kauf genommen.

Historiker Neitzel meint er denkt in langfristigeren Perspektiven, was aber auch eher die Vermeidung einer Antwort ist.

17:25 Uhr von Olivia59

Nein, Sie beurteilen das falsch, Herr Selenskyj weiß um die Bedeutung der Leitungen. Nord Stream 1 und 2 sind für Russland und für Deutschland von strategischer Bedeutung. Man stelle sich nur vor, die Ukraine und Polen würden an ihren Westgrenzen die Gas-Transit-Leitungen schließen - was dann? Und warum sollten sie das in Erwägung ziehen? Die Antwort ist einfach; meinen Sie nicht?

Ich habe das Gefühl......

......  der Umgang mit Selenskij fällt vielen Politikern fast schon schwerer als der Umgang mit Putin.  Im Falle von Putin habe sie nur Abscheu übrig aber bei Selenskij ein schlechtes Gewissen. Die Abscheu geht unter in der wogenden Masse aber das schlechte Gewissen bleibt ihnen jahrelang haften....Da ändern auch standing ovations nichts dran. Und die nächste Kranzabwurfstelle schon gar nicht.

@17:25 Uhr von Olivia59

"Wir haben uns immer wieder an euch gewandt und gesagt, diese Nord Streams, das alles ist eine Vorbereitung auf den Krieg." . Dieser Satz ist mir bereits während der Rede aufgefallen. Gerade wegen des Krieges wird Nordstream 2 nicht in Betrieb genommen und damit konnte auch Putin rechnen. Der Krieg macht die Pipeline zur Fehlinvestition und stellt, weil sie nun mal da ist, sogar ein geeignetes Sanktionsmittel in unserer Hand dar. Selenskyjs Aussage ist also eher die Umkehr der Realität.

 

Wie trollig...

Was ist sie denn genau - eine Fehlinvestition oder ein Sanktionsmittel?

Und was daran macht Selenskyjs Aussage falsch?

Putins Problem ist einzig und allein, dass NS2 nicht rechtzeitig VOR seinem Krieg fertig geworden ist.

Sonst hätte er zu Beginn des Krieges der Ukraine den Gashahn zudrehen UND uns noch parallel drohen können, Europa nicht mehr zu beliefern.

Die beiden Pipelines waren - spätestens aus jetziger Sicht - ganz klar eine Kriegsvorbereitung!

@ 17:33 Uhr von Olivia59 --- Vorauseilende Angst hilft nicht

 

"Es geht dabei um die Lufthoheit also das Ausschalten aller russischen Flugzeuge, denn Putin wird es auf diesen Luftkampf ankommen lassen."

 

Es ginge darum, eine Versorgungsroute in die Ukraine zu eröffnen. Diese wäre durch die NATO zu schützen. Wenn Russland sie attackiert, dann tut es das als Aggressor, der nichts in dem Land zu suchen hat und muss mit den Konsequenzen umgehen.

 

Die Performance der russischen Armee hat bislang gezeigt, dass diese in dem Luftkampf (der eher nicht käme) keine unüberwindbare Größe ist.

 

"Zusätzlich haben die Russen am Boden den Vorteil ihre Flugabwehrsysteme in Städten in Stellung zu bringen, die per NATO-Bombardierung ausgeschaltet werden müssten. So sterben noch mehr Menschen."

 

In welchen ukrainischen Städten haben denn die Russen ihre Flugabwehrsysteme in Stellung ?

 

Umgekehrt ist richtig: Lässt man die russischen Bomber gewähren, bringen sie weiterhin en gros ukrainische Zivilisten in den ukrainischen Städten um.

@17:55 Uhr von MehrheitsBürger

 

In der Ukraine wird für Werte gekämpft, die auch die unseren sind: die Ukrainer möchten ihre Unabhängigkeit, ihre Freiheit und Selbstbestimmung erhalten und ihre Demokratie bewahren.

 

Helden

warum wird mir übel wenn ich von Helden höre ?

weil mir das aus der Vergangenheit so bekannt vor kommt

dieses heroische

Wie haben sie die Sache mit den Katalanen gesehen ?

Wie mit den Briten beim Brexit, was ja auch unter >Unabhängigkeit, ihre Freiheit und Selbstbestimmung< laufen könnte

@17:57 Uhr von IBELIN

"Ich hoffe, dass das Kalkuel

aufgeht und die Appeasement Politik Putin bewegt kein EU Land anzugreifen. 

Er hat bislang gelogen und wird das auch kuenftig tun.

Ich trau ihm nicht."

.

Es geht zwar um Vertrauen, doch nicht um das in Putin sondern in das der NATO-Bündnisverpflichtung, die einen Angriff Putins und den militärischen Grosskonflikt mit A-Waffen im Arsenal verhindert.

Nennen Sie es Appeasement, ich nenne den Nichteingriff die Vermeidung dieses Grosskonfliktes mit unabsehbaren Konsequenzen für die ganze Welt.

Warum nicht drüber sprechen?

Also hinterher gab es keine Debatte oder Aussprache im Bundestag?

Nicht nachvollziehbar. 

Das war dann mal eine verpasste Gelegenheit, Stellung zu beziehen. 

Debattenvermeidungsstrategie der Ampel. 

 

@17:25 Uhr von Olivia59

"Wir haben uns immer wieder an euch gewandt und gesagt, diese Nord Streams, das alles ist eine Vorbereitung auf den Krieg." . Dieser Satz ist mir bereits während der Rede aufgefallen. Gerade wegen des Krieges wird Nordstream 2 nicht in Betrieb genommen und damit konnte auch Putin rechnen. Der Krieg macht die Pipeline zur Fehlinvestition und stellt, weil sie nun mal da ist, sogar ein geeignetes Sanktionsmittel in unserer Hand dar. Selenskyjs Aussage ist also eher die Umkehr der Realität.

 

Mich haben die konsequenten Sanktionen schon erstaunt, gerade weil Gas und Öl immer wieder mal Politikum zwischen Ru und D waren. Ob Putin tatsächlich damit gerechnet hatte? Ich denke, es war eher sein Versuch, ein weiteres Druckmittel in der Hand zu haben, denn, he, die Energieversorgung? Das ist schon ein krasser Schritt.

@17:33 Uhr von Olivia59

"So erneuerte er etwa seine Forderung insbesondere nach der Schaffung einer Flugverbotszone in seinem Land." . Ich sehe nicht wie eine Flugverbotszone etwas anderes sein kann als die Forderung des Kriegseintritts der NATO - harmloser verpackt. Es geht dabei um die Lufthoheit also das Ausschalten aller russischen Flugzeuge, denn Putin wird es auf diesen Luftkampf ankommen lassen. Zusätzlich haben die Russen am Boden den Vorteil ihre Flugabwehrsysteme in Städten in Stellung zu bringen, die per NATO-Bombardierung ausgeschaltet werden müssten. So sterben noch mehr Menschen.

 

Und wieder: wie trollig...

Eine Flugverbotszone müsste nicht zum Kriegseintritt der Nato führen - wenn Russland sich daran hielte. Zumindest nach den Verlusten die Putin jetzt schon erlitten hat, bestünde sogar die Möglichkeit, dass er das tut.

Bzgl. Städte mit Luftabwehr - die, die er kontrolliert bombardiert Putin nicht und dazwischen gibts viel Strecke zum Abfangen.

Abeer ich verstehe was sie wirklich besorgt!

Herr selenskij verteufelt…

Herr selenskij verteufelt die nordstreams und vergisst dabei, dass er an dem Gas,welches durch die Ukraine zu uns kommt auch verdient.

Ich bleibe dabei, Europa hat im Vorfeld versagt, aber nicht nur, weil unsere Zusammenarbeit mit putin vielleicht zu eng war, sondern weil wir nicht bereit waren putin Sicherheit in Sachen NATO-Erweiterung zu geben. Und hätte die Ukraine auf die beiden „Volksrepubliken „ verzichtet, auch wenn’s schwer gefallen wäre, wäre putin vielleicht zufrieden gewesen

@ 17:37 Uhr von Diabolo2704 --- Man musste nur Putin zuhören

 

"Ich denke jeder hätte es kommen sehen können und kommen sehen müssen."

 

Man hätte nur Putin zuhören, seine Traktate lesen und seine Regierungspraxis richtig einordnen müsen. Er hat Russland systematisch über eine zeitlich vorgeschaltete Autokratie zu einer harten Diktatur umgebaut.

Er hat schon vor Jahren deutlich gemacht, dass er der Ukraine die Eigenstaatlichkeit abspricht und Grenzen zu revidieren gedenkt.

 

"Wenn dem Unterhosenvergifter von vornherein klar gewesen wäre, daß dieser völkerrechtswidrige Angriffskrieg mit äußertst hohen politischen, wirtschaftlichen und militärischen Einbußen verbunden sein würde, wäre der Ukraine viel erspart geblieben."

 

Es war eine Unterlassung, die Ukraine nicht schon vor Jahren stärker in ihrer wirtschaftlichen Entwicklung und dem Ausbau ihrer Selbstverteidigungsstrukturen unterstützt zu haben. Wehrhafte Staaten werden nicht so einfach überfallen

 

@18:04 Uhr von 'foːɐ̯ʃtɛlʊŋsvɛlt

"Nein, Sie beurteilen das falsch, Herr Selenskyj weiß um die Bedeutung der Leitungen. Nord Stream 1 und 2 sind für Russland und für Deutschland von strategischer Bedeutung. Man stelle sich nur vor, die Ukraine und Polen würden an ihren Westgrenzen die Gas-Transit-Leitungen schließen - was dann? Und warum sollten sie das in Erwägung ziehen? Die Antwort ist einfach; meinen Sie nicht?"

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Das kurzfristige taktieren und Gasdurchleiten ist ziemlich irrelevant. Die Konsequenz des Krieges ist, das wir den Gesamtbezug russischer Ressourcen in ganz Europa nun so weit zurückfahren und substituieren werden wie überhaupt möglich.

@17:43 Uhr von Stefan P.

 Ich schäme mich deutscher Europäer zu sein, die kaltschnäuzig in Afghanistan einen Krieg anzettelten, in Mali herumhocken und in Europa versagen. BUH BUH Holt euch ein UN Mandat und die Russen Flieger vom Himmel.

_

Ach, mit dem Schämen ist das ja immer so eine Sache.Ich würde mich schämen, einen derart undifferenzierten nonsense in die Tatatur zu hacken. Was wollen Sie eigentlich ? Ihre Kritik gegen alles und jeden ist überflüssig, wie ein Kropf. Wenn Sie sich schämen, Europäer /Deutscher bzw. beides zu sein, schnüren Sie Ihr Bündel und gehen SIE. Bitte ! Ihre Kriegslüsternheit ist ja schon unanständig. Informieren Sie sich doch wenigstens bevor Sie hier Vorwürfe erheben ! Ein UNO-Mandat kann und wird es nicht geben können, schon weil RUS und CHN Veto einlegen werden. So what ?

@18:09 Uhr von BILD.DirEinDuH…

"Wie trollig...

Was ist sie denn genau - eine Fehlinvestition oder ein Sanktionsmittel?

Und was daran macht Selenskyjs Aussage falsch?

Putins Problem ist einzig und allein, dass NS2 nicht rechtzeitig VOR seinem Krieg fertig geworden ist.

Sonst hätte er zu Beginn des Krieges der Ukraine den Gashahn zudrehen UND uns noch parallel drohen können, Europa nicht mehr zu beliefern.

Die beiden Pipelines waren - spätestens aus jetziger Sicht - ganz klar eine Kriegsvorbereitung!"

.

In dieser Logik könnte er auch jetzt noch zudrehen und wir müssten Nordstream 2 so schnell wie möglich in Betrieb nehmen bis unsere Speicher leer sind.

langfristig kaufen wir nur noch so wenig wie möglich aus Russland – für diese kurzfristigen Taktierereien baut man keine Milliardenschwere Leitung.

@18:12 Uhr von Olivia59 + @ Ibelin - Appeasement?

 .... Nennen Sie es Appeasement, ich nenne den Nichteingriff die Vermeidung dieses Grosskonfliktes mit unabsehbaren Konsequenzen für die ganze Welt.

Appeasement findet immer vor dem Krieg statt. Während des Krieges nennt man es Duldungsstarre!

17:56 Uhr von Tada --- Menschliche Größe

zeigt sich nicht in Allwissenheit, prophetischen Gaben und dem Beharren auf alten Weisheiten.

 

Sie zeigt sich in der Fähigkeit, neue Realitäten wahrzunehmen, zu reflektieren und im Bedarfsfall umzudenken.

 

"Ich musste einige meiner Meinungen zu diversen Themen in Verbindung mit Russland / Putin korrigieren."

 

Insofern ist das ein starkes Statement. Ihr Engagement gegen den Despoten und seine Eleven atmet Zivilcourage und Entschlossenheit und ist ein Vorbild für viele hier.

 

 

@18:11 Uhr von MehrheitsBürger

"Es ginge darum, eine Versorgungsroute in die Ukraine zu eröffnen. Diese wäre durch die NATO zu schützen. Wenn Russland sie attackiert, dann tut es das als Aggressor, der nichts in dem Land zu suchen hat und muss mit den Konsequenzen umgehen."

.

Das wäre die Annahme, das Abschreckung jetzt noch funktioniert. Sich die NATO einfach breitmacht und Putin am Krieg hindert. Dafür hat Putin bereits zu viel investiert. Es kommt dann also zur Auseinandersetzung die grenzenlos eskaliert.

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"In welchen ukrainischen Städten haben denn die Russen ihre Flugabwehrsysteme in Stellung ?"

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Diese Systeme sind äusserst mobil. Kennt man doch vom Abschuss der Passagiermaschine und wie bellingcat das System geographisch getrackt hatte.

Nun Herr Selenski

ist Schauspieler und Profi so wie ein gewiefter Selbstdarsteller er weiß wie man den Bauch, also Gefühle bedient. Ich hoffe aber, dass unsere politischen Verantwortlichen den Verstand behalten und unsere Interessen im Auge haben. Das heißt alle Hebel in Bewegung setzen damit der Krieg beendet wird das ist das Gebot der Stunde.

@17:46 Uhr von Möbius

Eigentlich fing das schon mit Nordstream I. Putin ist vielleicht verrückt, aber sicherlich nicht dumm. Der Miteigentümer der Nordstream AG (Eigentümer und Betreiber von Nordstream I) E.ON Ruhrgas, war eigentlich für den Bau einer weitaus günstigeren Überlandpipeline durch Weißrussland/ Polen bzw. als Alternative durch die Ukraine. Die E.ON Ruhrgas erklärte sich dann doch zu einer Beteiligung an dem Pipeline-Projekt bereit und erhielt dafür Zugang zu Projekten in der russischen Ölförderung. Alles mit tatkräftiger Unterstützung des "rein wirtschaftlichen Projekts" von Gerhard Schröder und den folgenden Bundesregierungen.
Apropos wirtschaftliches Projekt. Der (damalige) Vorstandsvorsitzende Rem Wjachirew von Gazprom sagte im Jahr 2000: „Ich werde die Pipeline zur Umgehung der Ukraine fertigstellen, noch während ich lebe."

Wer um Schutz nachsucht, darf auch einreisen!

Erfasst werden allerdings nur jene, die von der Bundespolizei festgestellt werden. Im Regelfall gibt es keine festen Grenzkontrollen an den EU-Binnengrenzen, und Ukrainer dürfen erst einmal ohne Visum einreisen - die Zahl der Angekommenen ist daher wahrscheinlich deutlich höher.

 

Ja, und auch Drittstaatsangehörigen, die um internationalen Schutz ersuchen, ist grundsätzlich der Aufenthalt zu gestatten.

 

Die Schengen-Verordnung untersagt grundsätzlich dauerhafte Personenkontrollen. Wenn eine Ausnahme von diesem Grundsatz gemacht wird, dann untersagt die Dublin-Verordung die verfahrenslose Zurückweisung. Stattdessen ist ggf. ein zuständiger Mitgliedstaat zu ermitteln, dieser um Übernahme zu ersuchen und dem Antragsteller Gelegenheit zu geben, Rechtsmittel einzulegen. Dabei dürfen keine systemischen Mängel im Asylverfahren des Zielstaats vorliegen und Fristen sind zu beachten. Ohne Zustimmung des Zielstaats kann auch keine Überstellung erfolgen (daran mangelt es in der Regel).

@18:18 Uhr von BILD.DirEinDuH…

"Eine Flugverbotszone müsste nicht zum Kriegseintritt der Nato führen - wenn Russland sich daran hielte. Zumindest nach den Verlusten die Putin jetzt schon erlitten hat, bestünde sogar die Möglichkeit, dass er das tut.

Bzgl. Städte mit Luftabwehr - die, die er kontrolliert bombardiert Putin nicht und dazwischen gibts viel Strecke zum Abfangen.

Abeer ich verstehe was sie wirklich besorgt!"

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Sie denken im Ernst man erteilt ein Flugverbot vom Schreibtisch aus und Putin hält sich dran? Warum nicht gleich Kriegsverbot?

 

 

@18:20 Uhr von putzfee02

... vielleicht zufrieden gewesen

Und das ist ja auch das Wichtigste.

...ttestEineMeinung #Wovor Putin im Moment wirklich Angst hat

Wenn man sich die Kommentare der üblichen Verdächtigen unter Putins Apolegeten ansieht, wird klar, was er wirklich fürchtet - besonders jetzt, nachdem sich sein "Blitzkrieg" in die Länge zieht:

Den Stopp aller Öl- und Gaslieferungen und das Eingreifen des Westens - und sei es nur durch eine Flugverbotszone.

Putins Trolle werden nämlich nicht müde, uns in schwärzesten Farben auszumalen, was dann passieren würde.

Nicht nur dass wir alle erfrieren müssten, ohne Gas, jetzt im harten Winter - nein, es drohe auch der sofortige Atomkrieg, wenn auch nur - ja was denn genau?

Wir Putin den Gashahn zudrehen und dann nur noch bis zum nächsten Winter Reserven haben?

Wir die Bomardierung von Zivilisten unterbinden, wird Putin gleich sein eigenes Reich mit auslöschen?

Klar würde beides Opfer bedeuten - und zwar auch mal von uns, nicht nur von den Ukrainern.

Wahrscheinlich hätte ersteres auch gereicht.

 

Aber wir sollten uns nicht vor Schatten fürchten, die Putins Trolle an die Wand malen.

Schräge Aurumentation - zu welchem Zweck?

TS: Hr. Selenskyj >>warf der Bundesrepublik vor, nicht genug getan zu haben, um den Krieg zu verhindern - etwa ... Als weiteres Beispiel nannte er die Weigerung des Westens, die Ukraine in die NATO aufzunehmen. Hilfe und Sanktionen kämen für sein Land nun zu spät.<<

 

Geweigert? Die Ukraine erfüllte nicht die notwendigen Bedingungen.

>>Deutschland forderte er auf, sich der Luftbrücke zu entsinnen ..."Wir können keine Luftbrücke bauen, denn von unserem Himmel fallen nur russische Bomben", sagte Selenskyj.<<

 

Der Vergleich mag wohl einem Ziel denen, ist aber absolut untauglich, denn durch die Luftbrücke ergab sich kein Eintritt in einen Krieg als Kriegspartei. 

Ich denke, die NATO tut gut daran, sich nicht - auch nicht scheibchenweise -  als ebendiese hineinziehen zu lassen.

 

 

@18:20 Uhr von putzfee02 - Russisches Roulette

....und hätte die Ukraine auf die beiden „Volksrepubliken „ verzichtet, auch wenn’s schwer gefallen wäre, wäre putin vielleicht zufrieden gewesen.

Sie sagen es:  vielleicht.  Sie spielen wohl gerne Russisches Roulette?

 

@17:33 Uhr von Olivia59

So sterben noch mehr Menschen.

 

Und wie immer wissen wir, warum wirklich noch mehr Menschen sterben, nicht wahr? Weder die Nato noch Selenskyj sind bisher an irgendeinem der Gestorbenen schuld.

@ 18:11 Uhr von Sisyphos3 --- Ein desorientierter Post

 

"warum wird mir übel wenn ich von Helden höre ? Weil mir das aus der Vergangenheit so bekannt vor kommt."

 

Wenn Sie es dazu geschreiben hätten, müssten wir nicht raten.

Ansonsten ist das eine lapidare Floskel, die einfach nur nichts ausagt.

 

Für seine Landsleute ist Selenskyj ein Vorbild und ein Held, weil er die Angst überwindet und für sein Land einsteht. Mitten im Bombenhagel von Kiew.

 

Ihr Bezug zum Hurra-Patriotismus einer bestimmten Vergangenheit ist Ihre Aussage  nur historisch deplaziert. Das ist noch die höfliche Variante.

 

Die Katalanen und der Brexit der Briten soll ein Vergleich wofür genau sein?

Wurden die von Russland überfallen und mit einem Angriffskrieg überzogen ?  

 

Dieser Teil des Posts ist dann nicht mehr nur deplaziert sondern klingt desorientiert.

 

 

18:12 Uhr von Olivia59

"ich nenne den Nichteingriff die Vermeidung dieses Grosskonfliktes mit unabsehbaren Konsequenzen für die ganze Welt."

 

...

 

Ach, jetzt wird schon die ganze Welt in Geiselhaft genommen? Die EU reicht wohl nicht mehr aus.

 

Putin hat bereits die ganze Welt hineingezogen: Die ganze Welt spürt schon gestiegene Preise für Lieferungen und für Lebensmittel. 

...

 

Ukraine war der weltgrößte Sonnenblumenöl-Exporteur. Man könnte trotz Krieg zwar noch viel davon liefern, aber Russland blockiert die Häfen.

Dazu kommen Weizen und Sonnenblumenkerne als Tierfutter für die Massentierhaltung hier, fehlende 100.000 ukrainischen LKW-Fahrer was alle Lieferungen verlangsamt und zerstörte Lieferketten, da man noch nicht einmal weißt, ob die Fabriken der ukrainischen Zulieferer der deutschen Automobilindustrie noch stehen. In Folge werden auch Aufträge bei deutschen Zulieferern abgesagt, weil die Autos schlicht nicht gebaut werden können.

Dadurch stehen manche Zulieferer in D vor der Pleite.

 

Nur so Mal dazu, dass der Krieg bei uns nicht angekommen ist.

 

Die Reaktion im BT auf die Rede

von Herrn Selenskyj finde ich sehr merkwürdig bzw. muss man es ja als "Nichtreaktion" betiteln. Ich frage mich wirklich, was sich die deutsche Ampel-Regierung dabei gedacht hat, unmittelbar nach der Rede zur Tagesordnung überzugehen. Bei aller Liebe, diese Rede schrie doch geradezu nach einer anschliessenden Diskussion. Dass sich die 3er-Koalition nicht dazu äussern wollte, finde ich, gelinde ausgedrückt, peinlich und unsensibel. Ich bin wahrlich kein Grünen-Wähler aber dass sich selbst die Grünen hier in keiner Weise zum Thema äussern wollten, kann ich beim besten Willen nicht verstehen, wenn es sich denn wirklich so abgespielt hat, wie im internet zu lesen ist. Leider stehen mir z.Zt. hauptsächlich die Meldungen im Netz zur Verfügung.

@17:42 Uhr von Esche999

>>Der Bundestag solte sich überhaupt weniger in emotionalen Shows, sondern in strikt sachbezogener Debatte profilieren.<<

 

Sie sprechen mir aus dem Herzen!

@18:14 Uhr von Anita L.

"Mich haben die konsequenten Sanktionen schon erstaunt, gerade weil Gas und Öl immer wieder mal Politikum zwischen Ru und D waren. Ob Putin tatsächlich damit gerechnet hatte? Ich denke, es war eher sein Versuch, ein weiteres Druckmittel in der Hand zu haben, denn, he, die Energieversorgung? Das ist schon ein krasser Schritt."

.

ich denke schon das er damit rechnen durfte. Das Projekt erlebte ja bereits zuvor enormen Widerstand aus zahlreichen anderen Begründungen heraus.

Klar kann man sagen er hat sich verkalkuliert und rechnete mit unserer absoluten Abhängigkeit - überzeugt mich nicht.

nur ein Gedanke...

Wohl die meisten hat die Invasion schockiert, weil viele geglaubt haben: Imperalistischer Angriffskrieg ist sooo frühere Jahrhunderte - so blöd wird er nicht sein. Nun müssen wir uns eingestehen, daß wir uns getäuscht haben; für Einige ist das schwierig.

Was mich bestürzt, ist, wie viele - Politiker, Medien, aber auch hier - mit den Verbrechern im Kreml unreflektiert in frühere Jahrhunderte zurückfallen. Einer beginnt einen durch nichts zu rechtfertigenden Krieg - Politiker rüsten auf, Medien titeln "Kriegskanzler Scholz", manche hier wollen Rußland zurückbomben.
Ich verstehe den aus Ohnmacht resultierendem Impuls, dem Verbrecher richtig eins in die Visage geben zu wollen - aber wollen wir tatsächlich einem A******ch auf sein "Niveau" folgen? Destruktiv ist schon mehr als genug. Sollte uns nicht etwas Kreativeres, Konstruktiveres einfallen, statt uns mit dem auf eine Stufe zu stellen, der seine Frau verprügelt, weil er nicht mehr kann als körperliche Überlegenheit und Gewalt?

Am 17. März 2022 - 18:11 Uhr von MehrheitsBürger

Die Nato bleibt draußen Leben Sie damit! Ein Land ist kein Weltuntergang wert und erst recht nicht für einen "Korridor" der kein Nutzen hat !Messen sie mal 400 km ab von Kiew Richtung Polen! Das ist die Offizielle Reichweite der S400 vor der selbst Stealthtechnologie nicht schützt! Deswegen haben die Türken auch keine F35 bekommen ,weil sie die S400 gekauft haben! Und die Türken haben bestimmt nicht das Filetstück dieser Waffengattung bekommen! (Falls sie überhaupt was bekamen) 

@18:28 Uhr von -Der Golem-

"Olivia: >>Nennen Sie es Appeasement, ich nenne den Nichteingriff die Vermeidung dieses Grosskonfliktes mit unabsehbaren Konsequenzen für die ganze Welt.<<

.

Appeasement findet immer vor dem Krieg statt. Während des Krieges nennt man es Duldungsstarre!"

.

Von mir aus auch Duldungsstarre. Die muss aber nicht flasch sein. Bei fast jedem Krieg ist die Seite des illegitimen Aggressors deutlich auszumachen. Gäbe es die Duldungsstarre anderer Länder nicht müsste es jedes mal zum Weltkrieg eskalieren.

Vielleicht gäbe es dann aber garkeine Kriege weil sich niemand mehr traut? Man lässt es besser nicht nochmal drauf ankommen denn WW1 und WW2 konnten auch keine weiteren Krieg verhindern.

@18:26 Uhr von Olivia59

"Wie trollig... Was ist sie denn genau - eine Fehlinvestition oder ein Sanktionsmittel? Und was daran macht Selenskyjs Aussage falsch? Putins Problem ist einzig und allein, dass NS2 nicht rechtzeitig VOR seinem Krieg fertig geworden ist. Sonst hätte er zu Beginn des Krieges der Ukraine den Gashahn zudrehen UND uns noch parallel drohen können, Europa nicht mehr zu beliefern. Die beiden Pipelines waren - spätestens aus jetziger Sicht - ganz klar eine Kriegsvorbereitung!" . In dieser Logik könnte er auch jetzt noch zudrehen und wir müssten Nordstream 2 so schnell wie möglich in Betrieb nehmen bis unsere Speicher leer sind. langfristig kaufen wir nur noch so wenig wie möglich aus Russland – für diese kurzfristigen Taktierereien baut man keine Milliardenschwere Leitung.

Keine Genehmigung und außerdem ist die Nord Stream II AG inzwischen insolvent. Schade!

@18:31 Uhr von Olivia59

Es kommt dann also zur Auseinandersetzung die grenzenlos eskaliert. . "
 

Also erst dann wenn die Ukraine zerbompt ist und Putins Soldaten die polnische Grenze , die Oder die Elbe überschritten haben?

@18:20 Uhr putzfee02- zahlt Rissland noch?!

Herr selenskij verteufelt die nordstreams und vergisst dabei, dass er an dem Gas,welches durch die Ukraine zu uns kommt auch verdient. Ich bleibe dabei, Europa hat im Vorfeld versagt, aber nicht nur, weil unsere Zusammenarbeit mit putin vielleicht zu eng war, sondern weil wir nicht bereit waren putin Sicherheit in Sachen NATO-Erweiterung zu geben. Und hätte die Ukraine auf die beiden „Volksrepubliken „ verzichtet, auch wenn’s schwer gefallen wäre, wäre putin vielleicht zufrieden gewesen

 

  
Rissland zahlt wohl nichts mehr an die Ukraine. Wie auch. 
 

Und nein! Putin ging es nie um die NATO Osterweiterung. Ihm geht es um ein großrussisches Reich. Die Einverleibung der Ukraine ist seit über 15 Jahren geplant. 
 

Wir hätten die Ukraine enger an die NATO binden müssen. Zudem gab es ja die NATO-Russland Akte, die Putin schon 2008 gebrochen hatte. Und das Budapester Memorandum. 
 

Russland hat nur ohne Putin eine Zukunft in Europa. 

@17:56 Uhr von Tada

"Im Vorgängerthread hat der User ich1961 die Frage aufgeworfen, wer denn, wenn er ehrlich zu sich selbst ist, den russischen Angriff habe kommen sehen. Ich bin ehrlich zu mir selbst und ich habe es." ...   Ich nicht. Ich fühle mich jetzt immer noch wie überfahren. Nennen Sie mich wie Sie wollen: naiv, dumm, einfältig.  Ich hätte vor einem knappen Monat sowas dummes, hinterhältiges und bösartiges wie diesen Krieg  in Europa nicht einmal dem Antichristen zugetraut. Mein Horizont reichte dafür nicht aus.   Ich musste einige meiner Meinungen zu diversen Themen in Verbindung mit Russland / Putin korrigieren.

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Das geht mir ganz genau so. Mag einfach daran liegen, dass ich Herrn P. für klüger und überlegter gehalten habe. Ich hatte ihn bis vor einiger Zeit zwar nicht "ins Herz geschlossen" aber ich hielt ihn für einen klugen und zuverlässigen Mann. Nun, der Eindruck hat offensichtlich getrogen und ich musste mich eines Besseren belehren lassen. Das hätte ich mir wirklich nicht träumen lassen und habe das auch bis Ende Feb. hier bekundet.

Ihr macht alle einen Fehler

Selenskiy ist vielleicht nicht der den ihr alle in ihm sehen wollt. Dieser Krieg wird noch Überraschungen bereithalten. 

@18:11 Uhr von MehrheitsBürger

>>Es ginge darum, eine Versorgungsroute in die Ukraine zu eröffnen. Diese wäre durch die NATO zu schützen. Wenn Russland sie attackiert, dann tut es das als Aggressor, ...<<

 

Die NATO wäre in diesem Fall Kriegspartei, ohne dass der Bündnisfall vorläge. Ich bin mir sicher, das wissen Sie. 

18:31 Uhr von Olivia59 - Es handelt sich um BUK-Systeme

 

bzw. um S400. Die werden nicht mobil auf Schultern getragen sondern auf großen Tieffladern transportiert und sind nicht in ukrainischen Städten installiert.

 

Die Gretchenfrage bezieht sich aber nicht die Militärequippment sondern auf den möglichen Eskalationspfad. Wenn die Konfrontation mit konventionellen Waffen ausgetragen und die Furcht vor der Eskalation auf die nukleare Ebene symmetrisch verteilt ist, wäre ein schneller Waffenstillstand und substanzielle Verhandlungen wahrscheinlicher als ein "Keiner-kann-gewinnen-Schlagabtausch".

 

@18:40 Uhr von Olivia59

 Warum nicht gleich Kriegsverbot?

Gute Idee!   

Man glaubt was man glauben will

Anders kann ich die Rezeption der Rede des ukrainischen Präsidenten nicht beschreiben. 
 

Deutschland soll tun was Deutschland glaubt tun zu müssen. Aber ich möchte auch darum bitten das man sich in 20 Jahren genau daran erinnert wer heute Selenskiy standing Ovations gegeben hat ! 

@17:56 Uhr von Tada @17:37 Uhr von Diabolo2704

//"Im Vorgängerthread hat der User ich1961 die Frage aufgeworfen, wer denn, wenn er ehrlich zu sich selbst ist, den russischen Angriff habe kommen sehen. Ich bin ehrlich zu mir selbst und ich habe es." ...

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Ich nicht. Ich fühle mich jetzt immer noch wie überfahren. Nennen Sie mich wie Sie wollen: naiv, dumm, einfältig.  Ich hätte vor einem knappen Monat sowas dummes, hinterhältiges und bösartiges wie diesen Krieg  in Europa nicht einmal dem Antichristen zugetraut. Mein Horizont reichte dafür nicht aus.   Ich musste einige meiner Meinungen zu diversen Themen in Verbindung mit Russland / Putin korrigieren.//

 

Mir geht es da wie Ihnen. Trösten wir uns damit, dass wir Fehleinschätzungen erkennen und korrigieren können. Das haben wir vielen notorischen Besserwissern voraus.

 

@18:42 Uhr von Anita L.

"@17:33 Uhr von Olivia59: >>So sterben noch mehr Menschen.<<

Und wie immer wissen wir, warum wirklich noch mehr Menschen sterben, nicht wahr? Weder die Nato noch Selenskyj sind bisher an irgendeinem der Gestorbenen schuld."

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Es ist selbstevident, das Kriegshandlungen zwischen NATO und Russland in der Ukraine die Verluste an Menschenleben, ob nun militärisch oder zivil in die Höhe schnellen lassen würden.

Wir in West- oder Ost-Deutschland wussten doch auch immer was die Austragung des Blockkonfliktes auf unserem strategischen/geographischen hotspot bedeuten würde.

18:22 Uhr von Olivia59

"Das kurzfristige taktieren und Gasdurchleiten ist ziemlich irrelevant.(...)"

 

Echt? Die Experten erzählen das Gegenteil, sogar im Fernsehen. Sie sollten sich sachkundig machen. Was denken Sie, was unser Bundeskanzler und unsere Manager in der Wirtschaft für Kopfschmerzen sofort kriegen, wenn die Osteuropäer damit drohen würden, falls Deutschland nicht bereit ist, sich stärker zu engagieren!? Sagen die dann, macht ruhig, wir haben ja noch Nord Stream 1, und 2 können wir auch in Betrieb nehmen? Das wäre verräterisch. Dann würden auch Sie erfahren, wozu die gebaut wurden. Damit wir versorgt bleiben, und Russland Finanzmittel von uns bekommt. Und wozu benötigt Russland Geld? Zum Beispiel für Kriege und das nicht zu knapp!

@18:33 Uhr von jukep

ist Schauspieler und Profi so wie ein gewiefter Selbstdarsteller er weiß wie man den Bauch, also Gefühle bedient. Ich hoffe aber, dass unsere politischen Verantwortlichen den Verstand behalten und unsere Interessen im Auge haben. Das heißt alle Hebel in Bewegung setzen damit der Krieg beendet wird das ist das Gebot der Stunde.

 

Herr Selenskyj ist nicht der erste Mensch, der weit gesprochen aus dem Showbusiness in die Politik gekommen ist und so mancher von diesen machen am Ende eine bessere Figur als einige "Berufspolitiker". 

Dass Herr Selenskyj angesichts der Lage, in der sich sein Land befindet, Gefühle zeigt und an Gefühle appelliert, kann auch nur jemand kritisieren, dem seine Interessen am wichtigsten zu sein scheinen. 

Dass zumindest ein Teil unserer Politiker  in der Sache der Verstand behalten, wie Sie anzweifeln, zeigt m.E. die Tatsache, dass bereits vor der Sitzung festgehalten wurde, auf eine Rede, von der jedem vorher klar gewesen sein muss, dass sie emotional aufwühlend sein wird, keine unmittelbare Auseinandersetzung und erst recht keine Regierungserklärung folgen zu lassen. Was die unsinnige Diskussion bewirken sollte, weiß ich nicht so richtig.

 

@17:37 Uhr von Diabolo2704

//Im Vorgängerthread hat der User ich1961 die Frage aufgeworfen, wer denn, wenn er ehrlich zu sich selbst ist, den russischen Angriff habe kommen sehen. Ich bin ehrlich zu mir selbst und ich habe es.// 

 

Schön, dass Sie sich selbst gegenüber ehrlich sind. Finden Sie, dass das reicht? Was ist mit anderen Menschen?

 

@Tada - Zum Schutz unserer Allerwertesten

Und solange Russland in der Ukraine alles und jeden bombardiert - und sogar der Einsatz von Chemiewaffen im Raum schwebt - ist es eine Posse aus Rücksicht auf Russland keine Flugzeuge in die Ukraine zu liefern."

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Das geschieht nicht aus Rücksicht auf Russland, sondern zum Schutz unserer Allerwertesten.

.

Wenn Putin nicht gestürzt wird oder dem plötzlichen Kindstod zum Opfer fällt, werden wir uns auf viele Jahre der Konfrontation einstellen müssen. Ein in solcher Situation erprobtes, bewährtes Modell, das den Frieden erhält und die Freiheit zumindest in halb Europa, ist das der Abschreckung und des kalten Krieges. Sowohl Russland kennt dessen Spielregeln noch als auch unsere NATO. Den russisch-Roulette-Spielern in Warschau scheinen sie nicht so geläufig zu sein, aber Stoltenberg und Co. geben da ja beständig Nachhilfe.

.

Gott sei Dank: Es bleibt dabei, die NATO greift nicht ein!

.

Und das ist gut so. Zur Erhaltung Ihres, meines und unser aller Allerwertesten.

@18:44 Uhr von Tada

"Olivia: >>ich nenne den Nichteingriff die Vermeidung dieses Grosskonfliktes mit unabsehbaren Konsequenzen für die ganze Welt.<

...

Ach, jetzt wird schon die ganze Welt in Geiselhaft genommen? Die EU reicht wohl nicht mehr aus."

.

Offensichtlich gehen Sie davon aus, das ein Krieg zwischen NATO und Russland konventionell bleibt. Selbst wenn dem so wäre bleibt unklar ob China sich nicht mit hineinziehen lässt.

.

"Putin hat bereits die ganze Welt hineingezogen: Die ganze Welt spürt schon gestiegene Preise für Lieferungen und für Lebensmittel."

.

Unsere Supermärkte werden angegriffen? Das sind wirklich die falschen Sorgen.

Warum beendet Selenskiy Gastransit nach Westen nicht ?

Darf man die Frage stellen ? Liegt es an den Durchleitungsgebühren, die im Verhältnis zu den Finanzhilfen des Westens  nur peanuts sind ? 
 

 

Selenskiy hat wiederholt einen Energieboykott gefordert. Er selbst sitzt auf dem Gashahn. Warum dreht er ihn nicht einfach ab, damit Deutschland den Krieg „Putins“ nicht weiter finanziert ?

 

 

@18:20 Uhr von putzfee02

>>Ich bleibe dabei, Europa hat im Vorfeld versagt, aber nicht nur, weil unsere Zusammenarbeit mit putin vielleicht zu eng war, sondern weil wir nicht bereit waren putin Sicherheit in Sachen NATO-Erweiterung zu geben.<<

 

Ich stimme Ihnen zu. Das sind gewissermaßen Ingredienzien, die einen maßgeblichen Beitrag zu Entwicklung beigetragen haben. Nein, das relativiert den Aggressionskrieg nicht! Diesen hat der russ. Prädsident allein getroffen, da geht kein Gramm von ab.

@18:45 Uhr von Olivia59

- überzeugt mich nicht.

Mich schon. Allerdings sind Überzeugungen in diesem Fall nicht wichtig. Hauptsache, die Sanktionen wirken.

18:46 Uhr von dead_but_dreaming

Was mich bestürzt, ist, wie viele - Politiker, Medien, aber auch hier - mit den Verbrechern im Kreml unreflektiert in frühere Jahrhunderte zurückfallen. Einer beginnt einen durch nichts zu rechtfertigenden Krieg - Politiker rüsten auf, Medien titeln "Kriegskanzler Scholz", manche hier wollen Rußland zurückbomben.

 

Das ist aber doch nur vorgeschoben. Es geht darum, eine Stimmung zu verbreiten, die dann -was auch sonst ?- einfach nur mal wieder denen, die die Politiker und Medien bedienen, (Milliarden)Gewinne ermöglicht. Diverse Akteure haben bereits ordentlich Nutzen und Profit aus diesem Krieg gezogen. Andere haben immerhin die Zusagen und Aussichten darauf. Seien es Staaten, Regierungen oder Unternehmen. Einige werden auch wirklich empört sein und die Sprüche von wegen `es geht hier um unser aller Werte´ und sowas ernst meinen, aber die spielen keine wirkliche Rolle.

@18:33 Uhr von jukep

ist Schauspieler und Profi so wie ein gewiefter Selbstdarsteller er weiß wie man den Bauch, also Gefühle bedient. Ich hoffe aber, dass unsere politischen Verantwortlichen den Verstand behalten und unsere Interessen im Auge haben. Das heißt alle Hebel in Bewegung setzen damit der Krieg beendet wird das ist das Gebot der Stunde.

 

  
Selenskyj macht ja alles, um den Krieg zu beenden. Man muss den Russen zeigen, „wo der Bartel den Moscht holt“…

Putin will den Krieg militärisch beenden. Da muss man dagegen halten, so wie es die Ukrainer machen. 
 

Jetzt noch richtige Flugabwehr und Kampfjets liefern und dann warten, bis den Russen der Nachschub ausgeht. 
 

Das kann ja nicht mehr all zu lange dauern. 
 

Und wenn dann die Ukraine deren strategische Bomber vom  Himmel holt, dann wird es auch wieder sicherer für die Zivilisten. 
 

 

@18:41 Uhr von BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

>>... Den Stopp aller Öl- und Gaslieferungen und das Eingreifen des Westens - und sei es nur durch eine Flugverbotszone. Putins Trolle werden nämlich nicht müde, uns in schwärzesten Farben auszumalen, was dann passieren würde.<<

 

Ich gehe mal davon aus, dass Sie es unglücklich formuliert haben und nicht meinen, dass jeder, der/die z. B. eine Flugverbotszone seitens der NATO nicht für gut befindet, ein Troll Putins sei.

 

@18:41 Uhr von R. B.

TS: Hr. Selenskyj >>warf der Bundesrepublik vor, nicht genug getan zu haben, um den Krieg zu verhindern - etwa ... Als weiteres Beispiel nannte er die Weigerung des Westens, die Ukraine in die NATO aufzunehmen. Hilfe und Sanktionen kämen für sein Land nun zu spät.<<   Geweigert? Die Ukraine erfüllte nicht die notwendigen Bedingungen.

 

2008 lehnte Frau Merkel die Aufnahme ab, um keine Destabilisierung Osteuropas zu riskieren. Sie hielt den Beitritt deshalb für verfrüht. 

2014 mahnte Herr Steinmeier aus denselben Gründen:  „Man sollte aufpassen, dass man mit bestimmten Entscheidungen nicht noch Öl ins Feuer gießt.“

Es ging nie um angeblich nicht erfüllte Bedingungen, sondern immer um die sogenannten "Sicherheitsbedenken" Russlands, von denen Herr Putin und auch einige Foristen hier nicht müde werden zu erklären, sie wären nie berücksichtigt worden. 

@18:46 Uhr von dead_but_dreaming

Neben ihrem niveauvollen Schreibstil würden mich jetzt nur noch ihre "kreativen und konstruktiven“  Lösungsvorschläge interessieren.

Das wird die Welt nie vergessen

Es ist Teil der Strategie Putins, Krankenhäuser zu zerstören. Und wegen der Aufschrift Kinder vor dem Theater in Mariupol ging es den Angreifern vermutlich schlicht darum, ein Exempel zu statuieren.

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