Kommentare - "Suisse Secrets": Die Skandalbank vom Paradeplatz

20. Februar 2022 - 18:56 Uhr

Nicht erst durch das Datenleak "Suisse Secrets" gerät die Credit Suisse in die Schlagzeilen. Ein Blick auf die vergangenen Jahre offenbart eine lange Reihe von fragwürdigen Geschäften.

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Kommentare

Du meine Güte

dachte schon wieder es wäre die Deutsche Bank. Jetzt geht es bei den Eidgenossen auch schon los ! Das wird  den zur Zeit niedrigen Aktienkurs der Credit Swiss auf Ramsch Niveau bringen.

Skandale

"Im Dezember 2009 wird bekannt, dass die Bank in den USA eine Rekordstrafe in Höhe von 536 Millionen US-Dollar zahlen muss. Anwälte der Credit Suisse hatten vor US-Behörden einräumen müssen, dass die Credit Suisse Bank 'bewusst und willentlich gegen US-Sanktionsregeln verstoßen oder diese zu umgehen versucht' habe."

_

Bei diesem Fall liegt der Skandal wohl eher darin, dass die USA anderen Ländern und Banken vorschreiben, wer mit wem Geschäfte führen darf. Soweit ich weiß, darf das nur die UN entscheiden. Und dass der Bank dafür auch noch über eine halbe Milliarde US-Dollar abgenommen wurden, ist meiner Meinung nach mindestens genauso fragwürdig wie die Geldwäschegeschäfte für Diktatoren und Drogenbosse.

Immer noch?

aus den Formulierungen des Berichts schliesse ich dass die Sauereien in der Vergangenheit stattfanden…oder ist das bis dato so? die Schweiz hat doch auf Druck der EU und USA ihr Bankgeheimnis abgeschafft und kooperiert mit den Finanzbehörden weltweit.

Freue mich schon auf Details aus den zahlreichen Steuerparadiesen die es weltweit immer noch gibt….

Darum..

sind die Schweizer so reich.

Harter Tobak für die Suisse…

Harter Tobak für die Suisse Secrets!

.

So ist das, wenn Menschen mit Geld arbeiten!

.

Da wird mit allen MItteln versucht, das Beste herauszuholen.

.

Aber Hand aufs Herz: erwartet hier jemand, dass irgendeine andere Bank auf diesem Planeten nur saubere Geschäfte tätigt!?

 

Gibt es eine einzige Branche, in der es keine schwarzen Schafe gibt, wo nicht getrickst, gelogen und betrogen wird?

.

 

Ich bin auf die Arbeit der Staatsanwaltschaft /Gericht und deren Ergebnis gespannt. Ich bin auch gespannt, ob Handelnde geständig sein werden oder vergesslich sind, oder ob es Deals gibt......

 

Skandalbank

Und wieder schützt der DatenSchutz und das Bankgeheimniss die eigentlichen Täter.

Seufz...

>>Besonders pikant: Auf der Daten-CD fand sich auch eine Präsentation, die nahelegte, dass man bei der Credit Suisse durchaus wusste, dass viele der deutschen Kunden in der Schweiz Schwarzgeld parkten. Um einem Prozess zu entgehen, zahlte die Bank eine Strafe in Höhe von 150 Millionen Euro.<<

 

Immer wieder schön, wenn man sich so leicht freikaufen kann. 150 Millionen sind doch Peanuts - oder wie das noch Herr Ackermann?

Wer hält da wohl die Hand drüber?

Über Jahrzehnte hinweg kann diese Geldwäschezentrale ihre kriminellen Geschäfte betreiben, ohne dass ihr, abgesehen von ein paar Strafzahlungen aus der Portokasse, irgendwelche Konsequenzen drohen.

Da sucht meine Phantasie sofort wohlwollende Schirmherren in irgendwelchen Regierungen und Finanzaufsichtsbehörden, die dafür sorgen, dass dieser Bank - und diesen Geschäften - ja nicht zu nahe getreten wird.

@19:25 Uhr von Pax Domino

//dachte schon wieder es wäre die Deutsche Bank. Jetzt geht es bei den Eidgenossen auch schon los ! Das wird  den zur Zeit niedrigen Aktienkurs der Credit Swiss auf Ramsch Niveau bringen.//

 

Haben Sie den Artikel gelesen? Also neu ist da auch bei den Eidgenossen nun wirklich nicht.

@19:27 Uhr von Nachfragerin

darf das nur die UN entscheiden.?

 

Und warum darf die UN das?

Die Schweiz ist ein freies demokratisches Land. Hier dürfen die Bürger selbst entscheiden.

Es ist zum fremdschämen mit …

Es ist zum fremdschämen mit „meinen“ Schweizern, die in bester Tradition Geschäfte mit allen Diktatoren und Verbrechern der Welt machen und sich auch noch wer weiß was auf ihre verlogene „Neutralität“  einbilden. Den Mythos gegen Nazideutschland standhaft gewesen zu sein, hat Brecht bekanntlich treffend kommentiert: „warum sollte Hitler seine Bank überfallen?“ 

Der nächste, bitte

Solange alle, die zum Kreis der in diese Machenschaften   „Eingeweihten“ gehören - angefangen bei den nicht selten dank der in den davon profitierenden Staaten bzw. ihrer Regierung (hier: der Schweiz) geltenden gesetzlichen Regelungen und sonstigen „Bedingungen“ für ihre Verfolgung de facto kaum aufzuklärenden und noch weniger zu bekämpfenden davon „profitieren“, werden diese Verbrechen auf Kosten der Allgemeinheit (zum Beispiel die im heutigen Weltspiegel gezeigten „normalen Bürger“ in Venezuela: daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/videos/weltspiegel-video-1278.html) nie aufhören. 

Es ist zum fremdschämen mit …

Es ist zum fremdschämen mit „meinen“ Schweizern, die in bester Tradition Geschäfte mit allen Diktatoren und Verbrechern der Welt machen und sich auch noch wer weiß was auf ihre verlogene „Neutralität“  einbilden. Den Mythos gegen Nazideutschland standhaft gewesen zu sein, hat Brecht bekanntlich treffend kommentiert: „warum sollte Hitler seine Bank überfallen?“ 

@frosthorn - Eine Hand schmiert die andere.

19:57 Uhr von frosthorn:

"Da sucht meine Phantasie sofort wohlwollende Schirmherren in irgendwelchen Regierungen und Finanzaufsichtsbehörden, die dafür sorgen, dass dieser Bank - und diesen Geschäften - ja nicht zu nahe getreten wird."

_

Wenn man sich erinnert, dass für Cum-Ex-Praktiken Steuerschlupflöcher geschaffen und aufmerksame Finanzbeamte ruhiggestellt wurden, dann braucht man nicht allzu viel Fantasie, um auch hinter diesen fragwürdigen Geschäften die Unterstützung der Politik zu erkennen. (Hatte nicht Herr Scholz ohne erkennbaren Grund der Warburg-Bank eine Steuernachzahlung in Höhe von 47 Millionen Euro erlassen?)

@19:55 Uhr von werner1955

Und wieder schützt der DatenSchutz und das Bankgeheimniss die eigentlichen Täter.

 

Wenn Sie den Artikel gelesen haben (?) sollten Sie eigentlich zur gegenteiligen Erkenntnis gelangt sein.

 

@19:57 Uhr von frosthorn

Über Jahrzehnte hinweg kann diese Geldwäschezentrale ihre kriminellen Geschäfte betreiben, ohne dass ihr, abgesehen von ein paar Strafzahlungen aus der Portokasse, irgendwelche Konsequenzen drohen. Da sucht meine Phantasie sofort wohlwollende Schirmherren in irgendwelchen Regierungen und Finanzaufsichtsbehörden, die dafür sorgen, dass dieser Bank - und diesen Geschäften - ja nicht zu nahe getreten wird.

 

Wohlwollende Schirmherren sind diejenigen, die sehr, sehr viel Geld haben. Für die war die Schweiz das Paradies, seit ich denken kann. Sie erinnern sich noch an den Kauf der Daten-CDs von Whistleblowern, den deutsche Politiker, u.a. aus NRW, getätigt haben? Wenn Sie sich noch mal die Reaktionen aus Politik und Wirtschaft dazu vergegenwärtigen, dann können Sie ziemlich deutlich erkennen, wer da die Hand drüber hielt und wohl immer noch hält.         

@19:49 Uhr von Kritikstar

 

Darum sind die Schweizer so reich.

 

Darum...?

Könnten Sie das näher erklären?

 

 

 

@19:25 Uhr von Pax Domino

dachte schon wieder es wäre die Deutsche Bank. Jetzt geht es bei den Eidgenossen auch schon los ! Das wird  den zur Zeit niedrigen Aktienkurs der Credit Swiss auf Ramsch Niveau bringen.

 

Was anderes fällt Ihnen dazu nicht ein? Das lässt wirklich tief blicken.

@19:56 Uhr von Anna-Elisabeth

>>Besonders pikant: Auf der Daten-CD fand sich auch eine Präsentation, die nahelegte, dass man bei der Credit Suisse durchaus wusste, dass viele der deutschen Kunden in der Schweiz Schwarzgeld parkten. Um einem Prozess zu entgehen, zahlte die Bank eine Strafe in Höhe von 150 Millionen Euro.<<   Immer wieder schön, wenn man sich so leicht freikaufen kann. 150 Millionen sind doch Peanuts - oder wie das noch Herr Ackermann?

Klar sind das Peanuts , wer weiß wieviel sie dadurch verdient haben 

@ Nachfragerin

Bei diesem Fall liegt der Skandal wohl eher darin, dass die USA anderen Ländern und Banken vorschreiben, wer mit wem Geschäfte führen darf.

.

Man kann des USA vorwerfen, was man will. Aber die US-Finanz-Fahnder sind absolut unbestechlich, kompromisslos und unabhängig. Und da klicken auch bei vornehmen Banker (ob aus dem In- oder Ausland) auch schon mal die Handschellen.

@19:56 Uhr von Anna-Elisabeth

150 Millionen sind doch Peanuts - oder wie das noch Herr Ackermann?

War das nicht ein Herr Kopper, der die Peanuts erwähnte?

@19:27 Uhr von Nachfragerin

"Im Dezember 2009 wird bekannt, dass die Bank in den USA eine Rekordstrafe in Höhe von 536 Millionen US-Dollar zahlen muss. Anwälte der Credit Suisse hatten vor US-Behörden einräumen müssen, dass die Credit Suisse Bank 'bewusst und willentlich gegen US-Sanktionsregeln verstoßen oder diese zu umgehen versucht' habe."

 

_ Bei diesem Fall liegt der Skandal wohl eher darin, dass die USA anderen Ländern und Banken vorschreiben, wer mit wem Geschäfte führen darf. Soweit ich weiß, darf das nur die UN entscheiden. Und dass der Bank dafür auch noch über eine halbe Milliarde US-Dollar abgenommen wurden, ist meiner Meinung nach mindestens genauso fragwürdig wie die Geldwäschegeschäfte für Diktatoren und Drogenbosse.

 

Ja, auch dieses Thema lässt sich wunderbar antiamerikanisch instrumentalisieren. Das, was Sie thematisieren, ist natürlich nur ein winziger Teil des Skandals, aber was soll's.

@19:57 Uhr von frosthorn

//Über Jahrzehnte hinweg kann diese Geldwäschezentrale ihre kriminellen Geschäfte betreiben, ohne dass ihr, abgesehen von ein paar Strafzahlungen aus der Portokasse, irgendwelche Konsequenzen drohen. Da sucht meine Phantasie sofort wohlwollende Schirmherren in irgendwelchen Regierungen und Finanzaufsichtsbehörden, die dafür sorgen, dass dieser Bank - und diesen Geschäften - ja nicht zu nahe getreten wird.//

 

Tja, leider leben wir nicht im Märchen "Vom Fischer und syner Fru". Da wurde Raffgier wenigstens noch bestraft.

Außerdem, so scheint es jedenfalls - Pandemie hin oder her - sind Banken systemrelevanter als z.B. Kranken- und Altenpflege.

@ Anna-Elisabeth

Immer wieder schön, wenn man sich so leicht freikaufen kann. 150 Millionen sind doch Peanuts - oder wie das noch Herr Ackermann?

.

Wenn man es nicht genau weiß, ist man besser still. Das berühmte Peanuts-Zitat, das war zwar ein Deutsche Bank Chef, aber nicht Josef Ackermann.

@Nettie, 20:07

o.t.

Bitte prüfen Sie doch Ihre Beiträge künftig auf Lesbarkeit. Man kann Sätze auch auf eine oder zwei Zeilen beschränken. Ich musste Ihren Post dreimal lesen, um annähernd zu verstehen, was Sie schreiben.

Potentaten hofiert

Erstaunlich, wie die Crédit Suisse hier schwerreiche Funktionäre aus Venezuela hofiert, aus einem sozialistischen Land mit gigantischen Bodenschätzen aber auch gigantischer Korruption und Misswirtschaft.

@19:57 Uhr von frosthorn

„Über Jahrzehnte hinweg kann diese Geldwäschezentrale ihre kriminellen Geschäfte betreiben, ohne dass ihr, abgesehen von ein paar Strafzahlungen aus der Portokasse, irgendwelche Konsequenzen drohen.“

Ach was, über Jahrhunderte.

“Da sucht meine Phantasie sofort wohlwollende Schirmherren in irgendwelchen Regierungen und Finanzaufsichtsbehörden, die dafür sorgen, dass dieser Bank - und diesen Geschäften - ja nicht zu nahe getreten wird.“

Die sind bei näherem Hinsehen auch nicht schwer zu finden. Weshalb dieses „genaue Hinsehen“ all jenen, die „zuviel Interesse“ an den Tag legen wohlweislich mithilfe „gesetzlicher Bestimmungen“ wenn nicht von vornherein verunmöglicht, so doch so schwer wie möglich gemacht wird. „Diskretion“ geht in „geschlossenen Kreisen“ immer vor.

@ werner1955 - kein Bankgeheimnis

Und wieder schützt der DatenSchutz und das Bankgeheimniss die eigentlichen Täter.

.

Das schweizer Bankgeheimnis gilt in den USA nicht. Die US-Steuerbehörde erhält vollen Einblick in Konten von US-amerikanischen Steuerpflichtigen bei allen schweizer Banken.

Würde eine Bank nicht kooperieren, könne sie nicht an der New Yorker Börse handeln und ihre Mitarbeiter könnten nicht in die USA reisen. Alle kooperieren.

In den USA gilt natürlich das Steuergeheimnis. Die Daten gehen nur die Steuerbehörde an. Sonst niemanden.

@20:42 Uhr von Karl Klammer

Regiert In der Schweiz nicht das Volk , per Volksabstimmung ?

@ Nachfragerin

Bei diesem Fall liegt der Skandal wohl eher darin, dass die USA anderen Ländern und Banken vorschreiben, wer mit wem Geschäfte führen darf. Soweit ich weiß, darf das nur die UN entscheiden.

.

Nein, das entscheiden die USA schon selbst, mit wem sie Geschäfte machen. Was geht das die UNO an?

@19:27 Uhr von Nachfragerin

 

Bei diesem Fall liegt der Skandal wohl eher darin, dass die USA anderen Ländern und Banken vorschreiben, wer mit wem Geschäfte führen darf. Soweit ich weiß, darf das nur die UN entscheiden. Und dass der Bank dafür auch noch über eine 0,5 Mrd. US-Dollar abgenommen wurden, ist meiner Meinung nach mind. genauso fragwürdig wie die Geldwäschegeschäfte für Diktatoren und Drogenbosse.

 

Credit Suisse hat eine Niederlassung in den USA. Hat die Deutsche Bank auch. Sollen sie beide ihre Niederlassungen in den USA dicht machen, dann haben sie auch keinen Ärger mit der US-Finanzaufsicht mehr an den Hacken.

 

Lassen sie ihre Niederlassungen in den USA weiter bestehen, dann müssen sie auch weiter latzen nach der Entdeckung von halbseidenem bis vorsätzlich kriminellem Gebaren.

 

Sonst kann die UN gar nix als Tiger-Bettvorleger. Nun … wenn es in den eigenen Ideologiekram passt … soll nur die UN das mit Banken bestimmen dürfen.

 

Poor Credit Suisse das arme Opfer der USA.

Optimale Werbung

wenn das heute weltweit veröffentlicht wird, stehen morgen die zwilichtigen Gestalten dieser Welt ja Schlange um Konten zu eröffnen...

 

Mal ehrlich: nach allem was man über geheime Bankkonten der Schweiz weiss, mich wundert diese Entdeckung nicht. Spannend wird eher der Umgang der Strafverfolgungsbehörden damit.

@frosthorn, 19:57

„Über Jahrzehnte hinweg kann diese Geldwäschezentrale ihre kriminellen Geschäfte betreiben, ohne dass ihr, abgesehen von ein paar Strafzahlungen aus der Portokasse, irgendwelche Konsequenzen drohen.“

Ach was, seit Jahrhunderten. Jedenfalls seit die in deren Verlauf („dank“ ihrer fast immer dank gewalttätiger bzw. militärischer „Interventionen“) Herrschenden herausgefunden haben, dass Geld das ideale Instrument zur Durchsetzung (und Erweiterung) ihrer Macht ist.

“Da sucht meine Phantasie sofort wohlwollende Schirmherren in irgendwelchen Regierungen und Finanzaufsichtsbehörden, die dafür sorgen, dass dieser Bank - und diesen Geschäften - ja nicht zu nahe getreten wird“

Die sind bei näherem Hinsehen auch nicht schwer zu finden. Weshalb dieses „genaue Hinsehen“ allen, die „zuviel Interesse“ an den Tag legen wohlweislich mithilfe „gesetzlicher Bestimmungen“ wenn nicht von vornherein verunmöglicht, so doch so schwer wie möglich gemacht wird. „Diskretion“ geht in geschlossenen Kreisen vor.

Was geschieht eigentlich

mit den Strafgeldern, zu deren Zahlung die Bank zwischenzeitlich mehrfach gezwungen wurde. Das sind ja in Summe keine peanuts mehr. In einem Fall wurde z.B. ein armes afrikanisches Land perfiderweise behumst. Werden dann Strafgelder dazu verwandt, den dort entstandenen Schaden wieder gutzumachen ? Wie wird das generell gehandhabt ? Wer bekommt die widerrechtlich verwalteten Gelder von dem afrik. Diktator z.B. sein Land, oder versickert das in irgendwelchen Administrationen ?

@20:21 Uhr von harry_up

  Darum sind die Schweizer so reich.   Darum...? Könnten Sie das näher erklären?      
 

Weil sie mit Kriminellen Geschäfte machen, nur um Geld ins Land zu holen.

@20:21 Uhr von harry_up

  Darum sind die Schweizer so reich.   Darum...? Könnten Sie das näher erklären?      

__

Diese Frage ich mir auch gestellt. Vor allem bei der Wortwahl "die Schweizer".

@20:12 Uhr von Nachfragerin

19:57 Uhr von frosthorn: "Da sucht meine Phantasie sofort wohlwollende Schirmherren in irgendwelchen Regierungen und Finanzaufsichtsbehörden, die dafür sorgen, dass dieser Bank - und diesen Geschäften - ja nicht zu nahe getreten wird."

 

_ Wenn man sich erinnert, dass für Cum-Ex-Praktiken Steuerschlupflöcher geschaffen und aufmerksame Finanzbeamte ruhiggestellt wurden, dann braucht man nicht allzu viel Fantasie, um auch hinter diesen fragwürdigen Geschäften die Unterstützung der Politik zu erkennen. (Hatte nicht Herr Scholz ohne erkennbaren Grund der Warburg-Bank eine Steuernachzahlung in Höhe von 47 Millionen Euro erlassen?)

 

Sie vermuten, daß die Cum Ex-Schlupflöcher von "der Politik" absichtlich geschaffen wurden?

 

Eine steile These.

@dumm aber deutsch - Gesetzesübertretung

20:25 Uhr von dumm aber deutsch:

"[...] Aber die US-Finanz-Fahnder sind absolut unbestechlich, kompromisslos und unabhängig. Und da klicken auch bei vornehmen Banker (ob aus dem In- oder Ausland) auch schon mal die Handschellen."

_

Das glaube ich Ihnen gern.

Ich wunderte mich nur, warum sich eine Schweizer Bank den US-Gesetzen unterwerfen muss, wenn sie außerhalb der USA Geschäfte mit Nicht-US-Amerikanern tätigt. Wenn das ein Verstoß gegen internationales oder Schweizer Recht gewesen sein sollte, hätte ich eine Anklage vor einem internationalen oder Schweizer Gericht erwartet. Dass sich die USA da einmischen und von der Bank Millionen verlangen, kommt mir sehr willkürlich vor - auch wenn es hier keinen falschen trifft.

@19:53 Uhr von morgentau19

Harter Tobak für die Suisse Secrets! . So ist das, wenn Menschen mit Geld arbeiten! . Da wird mit allen MItteln versucht, das Beste herauszuholen. . Aber Hand aufs Herz: erwartet hier jemand, dass irgendeine andere Bank auf diesem Planeten nur saubere Geschäfte tätigt!?   Gibt es eine einzige Branche, in der es keine schwarzen Schafe gibt, wo nicht getrickst, gelogen und betrogen wird? .   Ich bin auf die Arbeit der Staatsanwaltschaft /Gericht und deren Ergebnis gespannt. Ich bin auch gespannt, ob Handelnde geständig sein werden oder vergesslich sind, oder ob es Deals gibt......

Also, wenn es "deals" geben sollte, gehen Sie einfach davon aus, dass _Sie_ da nichts von erfahren werden, egal wie gespannt Sie da sein würden.

...ttestEineMeinung #Die Schweiz und ihre Flüchtlinge...

Naja, man mag zwar keine Hungerleider, verhält sich aber einladend neutral gegenüber allen, die genug Geld mitbringen.

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Schon die Nazis konnten über Schweizer Banken ihr Raubgold waschen und später das ein oder andere "private" goldene Schäfchen ins Trockene bringen.

 

Das und das hochgelobte "Bankgeheimnis" - will heissen das Zudrücken aller Augen gegenüber Steuerflüchtlingen, Geldwäschern und anderen finanziell potenten Kriminellen - sind der Grundstock des Reichtums der Schweizer.

 

Natürlich nicht für alle Schweizer, aber im Durchschnitt und für einige ganz besonders.

 

Es wird Zeit, dass wir auch die Helfer, von Steuerhinterziehern Geldwäschern und Verbrechern, mit für den Schaden zur Verantwortung ziehen, den diese in praktisch allen Ländern dieser Welt verursachen.

 

In der Schweiz wie auch im Rest der Welt - Deutschland nicht ausgenommen.

@ Karl Klammer

Regiert In der Schweiz nicht das Volk , per Volksabstimmung ?

.

Nein. Das Volk wählt und stimmt ab. Regieren tut auch in der Schweiz die Regierung. Sie heißt allerdings Bundesrat.

@19:56 Uhr von Anna-Elisabeth

Hallo Anna-Elisabeth

Da Sie ja direkt angegangen werden, war halt der Kopper,

noch ein Ackermann:

"Das ist das einzige Land, wo diejenigen, die erfolgreich sind und Werte schaffen, deswegen vor Gericht stehen."

21. Januar 2004 im Mannesmann-Prozess, da war er wegen Untreue angeklagt.

@20:21 Uhr von fathaland slim

Wohlwollende Schirmherren sind diejenigen, die sehr, sehr viel Geld haben. Für die war die Schweiz das Paradies, seit ich denken kann. Sie erinnern sich noch an den Kauf der Daten-CDs von Whistleblowern, den deutsche Politiker, u.a. aus NRW, getätigt haben? Wenn Sie sich noch mal die Reaktionen aus Politik und Wirtschaft dazu vergegenwärtigen, dann können Sie ziemlich deutlich erkennen, wer da die Hand drüber hielt und wohl immer noch hält.       

__

Zu beurteilen, ob diese Handhabung rechtens war/ist, ist ebenso schwierig, wie die Frage, ob Daten von vermeintlichen Kriminellen ausgewertet werden dürfen, die hier vor wenigen Tagen behandelt wurde. Wenn ich mich recht erinnere, waren da die Meinungen wesentlich differenzierter. Eher in die Richtung, dass die Daten ohne richterliche Verfügung sacrosanct zu sein haben.Hier ist man, auch Sie, offenbar anderer Ansicht. Weil Bank ? Komisch.

 

@20:42 Uhr von Karl Klammer

Regiert In der Schweiz nicht das Volk , per Volksabstimmung ?

__

Doch, klar. Vor jeder Kontoeröffnung gibt es einen diesbezüglichen Volksentscheid, der darüber entscheidet, ob z.B. Karl Klammer dort ein Konto eröffnen darf und wie hoch sein Dispo sich bemisst.

Bankgeheimnis abschaffen!

Warum wird denn eigentlich das Bankgeheimnis nicht endlich aufgehoben? 
Mindestens Berufspolitiker und Wirtschaftsbosse sollten ihre Steuererklärung und ihre Konten veröffentlichen müssen. 
Und auch ausländische Banken müssen dann verpflichtet sein, eventuell nicht freiwillig angegebene Konten zu melden.

 

@weingasi1, 21:01

Was geschieht eigentlich mit den Strafgeldern, zu deren Zahlung die Bank zwischenzeitlich mehrfach gezwungen wurde. Das sind ja in Summe keine peanuts mehr. In einem Fall wurde z.B. ein armes afrikanisches Land perfiderweise behumst. Werden dann Strafgelder dazu verwandt, den dort entstandenen Schaden wieder gutzumachen ? Wie wird das generell gehandhabt ? Wer bekommt die widerrechtlich verwalteten Gelder von dem afrik. Diktator z.B. sein Land, oder versickert das in irgendwelchen Administrationen ?

 

Das sind sehr berechtigte Fragen. Zumal es ja nicht nur um die Strafgelder geht, sondern auch um die veruntreuten Summen und die damit erwirtschafteten Gewinne.

@ püppi

Mal ehrlich: nach allem was man über geheime Bankkonten der Schweiz weiss, mich wundert diese Entdeckung nicht. Spannend wird eher der Umgang der Strafverfolgungsbehörden damit.

.

Es ist in der Schweiz nicht strafbar, wenn ein Partei-Funktionär in Venezuela Schwarzgeld ergaunert und in die Schweiz transferiert.

Nicht Banken sondern Bitcoin

  „Darum sind die Schweizer so reich.   Darum...? Könnten Sie das näher erklären?      „   « Weil sie mit Kriminellen Geschäfte machen, nur um Geld ins Land zu holen. »

____\\

Korruption gibt es überall. Sie ist weitestgehend kulturell bedingt. Und mal ehrlich. Bevor irgendwelche schwarzafrikanischen oder arabische Potentaten bei asiatischen Banken anlegen ist es doch allemal besser das Geld bleibt in Europa.

und im Übrigen. Bankkonten sind sowas von gestern. Technisch affine / intelligente Diktatoren, wie kim jong un , hatten längst auf Bitcoin umgestellt

Da wird noch einiges aufgedeckt

Öfter liest man, dass praktisch alle russischen Oligarchen Konten und Immobilien in der Schweiz haben. Es würde mich nicht wundern, wenn in dieser Richtung auch noch einiges durch die aktuellen Recherchen rauskommt.

@20:25 Uhr von 91541matthias

150 Millionen sind doch Peanuts - oder wie das noch Herr Ackermann? War das nicht ein Herr Kopper, der die Peanuts erwähnte?

--

Ja. Aber aus irgendwelchen Gründen wird es fast immer Herrn Ackermann zugeordnet. Vllt, weil dieser populärer ist. Wer kennt schon noch Herrn Kopper, der ohnehin nicht so omnipräsent war, wie Herr Ackermann.

@fathaland slim - Kapitalismuskritik

@20:25 Uhr von fathaland slim:

"Ja, auch dieses Thema lässt sich wunderbar antiamerikanisch instrumentalisieren. Das, was Sie thematisieren, ist natürlich nur ein winziger Teil des Skandals, aber was soll's."

_

Ich kritisiere die fragwürdigen Praktiken zweier Institutionen und Sie unterstellen mir Antiamerikanismus, aber keinen Antikapitalismus? Dabei ist doch die Bevorteilung der eigenen Interessen (also Geld) der einzige gemeinsame Nenner.

@20:30 Uhr von frosthorn

„o.t. Bitte prüfen Sie doch Ihre Beiträge künftig auf Lesbarkeit. Man kann Sätze auch auf eine oder zwei Zeilen beschränken. Ich musste Ihren Post dreimal lesen, um annähernd zu verstehen, was Sie schreiben.“

Diesen - da er begründet ist, offensichtlich wohlmeinenden - Rat (in Ihrem Fall: diese Bitte) lese ich nicht zum ersten Mal. Leider fällt es mir sehr schwer, ihn zu beherzigen, da mir die „inhaltlich“ treffende Formulierung meiner Beiträge meist schon schwer genug fällt. Sorry, ist leider so. Über die Notwendigkeit der Beschränkung (1000 Zeichen) bin ich deshalb schon froh.

@21:03 Uhr von Kritikstar

 

«Darum sind die Schweizer so reich. → Darum...? Könnten Sie das näher erklären?» → Weil sie mit Kriminellen Geschäfte machen, nur um Geld ins Land zu holen.

 

Die guten Schweizer Finanzen sind noch woanders begründet als nur in den Banken. Nicht umsonst haben große Internationale Organisationen wegen der Steuergesetze ihren Sitz in der Schweiz.

 

UEFA / FIFA / IOC. Ricola / Toblerone / Wilhelm Tell Äpfel & Armbrüste / Heidi / Der Alp-Öhi und Nestlé. Heidi und der Öhi machen keine krummen Geschäft mit Diktatoren, und Toblerone ist lecker.

@20:32 Uhr von dumm aber deutsch

Erstaunlich, wie die Crédit Suisse hier schwerreiche Funktionäre aus Venezuela hofiert, aus einem sozialistischen Land mit gigantischen Bodenschätzen aber auch gigantischer Korruption und Misswirtschaft.

 

Ein ehemaliger Siemensmanager soll auch dazu gehören.

Na ja, ein paar davon besitzen noch diverse Millionenobjekte (Immobilien) in Deutschland und in Ámerika.

 

@dumm aber deutsch - Strafzahlungen

20:43 Uhr von dumm aber deutsch:

"Nein, das entscheiden die USA schon selbst, mit wem sie Geschäfte machen. Was geht das die UNO an?"

_

Sie haben mich falsch verstanden. Meine Frage war, mit welchem Recht die USA Strafzahlungen gegen eine Schweizer Bank verhängen, nachdem diese Geschäfte mit einem dritten Land gemacht hatte? (Soweit ich weiß, darf nur die UN über andere Länder entscheiden.)

_

Ansonsten schließe ich mich der Frage von weingasi1 an: Wohin fließen die gezahlten Strafen?

"Suisse Secrets"-die Skandalbank vom Paradeplatz...

Im Dezember 2020 erklärte Thomas Gottstein, der Vorsitzende der Geschäftsleitung der CS (Gehalt 8,5 Millionen Franken im Jahr), daß der Schwerpunkt der Strategie der Bank Geschäfte mit den Superreichen sind.Bis zum Jahr 2023 wolle die Bank den Vorsteuergewinn im Vermögensverwaltungsgeschäft auf 5,5 Milliarden Franken (5,1 Milliarden Euro) steiger. Das entspricht einer Wachstumsrate von jährlich 10 Prozent.

In den USA musste die CS wegen unlauterer Absprachen einer Zahlung von 81 Millionen Dollar zustimmen. Das teilte die Anwaltskanzlei Cohen-Milstein Sellers & Toll mit. Pensionsfonds hatten die Bank verklagt. Letztes Jahr musste die CS einen Verlust von  hinnehmen, weil der Greenshill-Fond (Lieferkettenfinanzierungsfond) pleite ging. Auf Druck der Finanzaufsicht musste die CS ihr Kapital um 1,9 Milliarden Franken aufstocken (April 2021).

Wie man an diesem Beispiel…

Wie man an diesem Beispiel sehen kann, könnte man Autokraten und deren Umfeld am Stärksten treffen, wenn man deren Geldtransfers in Ausland unterbände bzw einfröre. Nicht nur beim Credit Suisse Konto z.B. von Maduros Ölminister sondern ganz generell, z.B. auch bei Putins Umfeld.

20:29 Uhr von dumm aber deutsch @ Anna-Elisabeth

//Wenn man es nicht genau weiß, ist man besser still. Das berühmte Peanuts-Zitat, das war zwar ein Deutsche Bank Chef, aber nicht Josef Ackermann.//

 

Danke für Ihren überaus freundlichen Hinweis (im Ton passend zu Ihrem Nick) auf meinen Fehler.

@20:25 Uhr von 91541matthias

150 Millionen sind doch Peanuts - oder wie das noch Herr Ackermann? War das nicht ein Herr Kopper, der die Peanuts erwähnte? 

 

Stimmt. Ich habe getüddelt. Danke für den Hinweis.

21:36 Uhr von w120

"Ein ehemaliger Siemensmanager soll auch dazu gehören."

 

Sie müssen aber schon zugeben, an dieser Stelle wird uns die Nationalität des Betreffenden vorenthalten.

@21:22 Uhr von frosthorn

 

@weingasi1

 

Das sind sehr berechtigte Fragen. Zumal es ja nicht nur um die Strafgelder geht, sondern auch um die veruntreuten Summen und die damit erwirtschafteten Gewinne.

 

Die Gewinne aus den illegalen Transaktionen werden nicht «abgeschöpft», und die Strafzahlungen landen zugunsten des Fiskus in den USA.

 

Ich kenne keinen einzigen Fall von Wirtschaftskriminalität, bei dem Strafzahlungen so hoch waren wie die illegalen Gewinne … oder in der Höhe sogar noch darüber hinausgingen.

@21:32 Uhr von Nachfragerin

@20:25 Uhr von fathaland slim: "Ja, auch dieses Thema lässt sich wunderbar antiamerikanisch instrumentalisieren. Das, was Sie thematisieren, ist natürlich nur ein winziger Teil des Skandals, aber was soll's." _ Ich kritisiere die fragwürdigen Praktiken zweier Institutionen und Sie unterstellen mir Antiamerikanismus, aber keinen Antikapitalismus? Dabei ist doch die Bevorteilung der eigenen Interessen (also Geld) der einzige gemeinsame Nenner.

.

Es gibt einen Unterschied zwischen Kritik und Unwissenheit.

Wen wundert's?

Die Schweiz mag zwar politisch neutral sein, aber ist natürlich ein ebenso kapitalistischer Staat wie jeder andere. Und da zählt nun mal nur oder vor allen anderen Dingen das Geld - private Wirtschaftsinteressen. Warum sollte dieses Land nicht auch über Leichen gehen, wie alle anderen Länder, wenn es ums Geld geht? Beziehungen und damit einhergehende Korruptionen...

nur so dreht sich die Welt weiter ;-)

@21:39 Uhr von Nachfragerin

20:43 Uhr von dumm aber deutsch: "Nein, das entscheiden die USA schon selbst, mit wem sie Geschäfte machen. Was geht das die UNO an?" _ Sie haben mich falsch verstanden. Meine Frage war, mit welchem Recht die USA Strafzahlungen gegen eine Schweizer Bank verhängen, nachdem diese Geschäfte mit einem dritten Land gemacht hatte? (Soweit ich weiß, darf nur die UN über andere Länder entscheiden.)

.

Also nochmal... Die Schweizer Bank ist an der amerikanischen Stock Exchange gelistet; machen also Geschäfte in den USA. Das ist das Problem der US Behörden mit der Bank. Die könnten sich ganz einfach de-listen. Zahlen aber lieber die Strafe. Jatzt klarer?

@21:39 Uhr von Bernd Kevesligeti

Im Dezember 2020 erklärte Thomas Gottstein, der Vorsitzende der Geschäftsleitung der CS (Gehalt 8,5 Millionen Franken im Jahr), daß der Schwerpunkt der Strategie der Bank Geschäfte mit den Superreichen sind.Bis zum Jahr 2023 wolle die Bank den Vorsteuergewinn im Vermögensverwaltungsgeschäft auf 5,5 Milliarden Franken (5,1 Milliarden Euro) steiger. Das entspricht einer Wachstumsrate von jährlich 10 Prozent..."

.

Um wieviel weniger haben sie auf dem Konto deswegen? Wo ist ihr Problem?

Das ist doch normal im…

Das ist doch normal im bankgeschäft. Das mache nun wirklich alle.

Es ist nur die Frage, wann es auffällt. 

.

Und die Schweiz ist top für krumme Geschäfte, weil bei denen Bankgeheimnis noch größer geschrieben  wird, als bei uns Datenschutz 

@21:35 Uhr von Nettie

 

«o.t. Bitte prüfen Sie doch Ihre Beiträge künftig auf Lesbarkeit.

Man kann Sätze auch auf eine oder zwei Zeilen beschränken.»

Diesen - da er begründet ist, offensichtlich wohlmeinenden - Rat (in Ihrem Fall: diese Bitte) lese ich nicht zum ersten Mal. Leider fällt es mir sehr schwer, ihn zu beherzigen, da mir die „inhaltlich“ treffende Formulierung meiner Beiträge meist schon schwer genug fällt. Sorry, ist leider so.

 

Versuchen Sie mal folgendes: Anstelle von langen Sätzen mit Kommata und vielen «Einschüben» die gleichen Gedanken, Aussagen, Inhalte in mehreren kürzeren Sätzen ohne, oder nur mit wenigen Nebensätzen formulieren.

 

So gut wie immer steigert das die Lesbarkeit von Texten (sehr).

"Auf Nachfrage erklärte die…

"Auf Nachfrage erklärte die Bank, es sei absurd anzunehmen, dass die Credit Suisse illegale Geschäfte tolerieren oder unterstützen würde." (TS-Artikel, 18:00 Uhr Version)

 

Für mich ist damit die Angelegenheit erledigt. Der Rest ist Wirtschaftskreislauf und ein bisschen Journalismus.

Schabernack

VW hat in USA Unsummen bezahlen müssen, die in keinem Verhältnis zu Gewinn oder Schaden standen.

.

Aber das ist keine Bank.

@Werner40 - Und in der Praxis?

21:41 Uhr von Werner40:

"Wie man an diesem Beispiel sehen kann, könnte man Autokraten und deren Umfeld am Stärksten treffen, wenn man deren Geldtransfers in Ausland unterbände bzw einfröre."

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Und wie stellen Sie sich das vor, wenn die Banken ein durchaus nennenswertes Interesse an solchen Kunden haben? Gerade die woanders nicht so gern gesehenen Kunden dürften ja besonders lukrativ sein.

@schabernack, 22:13 re @frosthorn

 

Ich kenne keinen einzigen Fall von Wirtschaftskriminalität, bei dem Strafzahlungen so hoch waren wie die illegalen Gewinne … oder in der Höhe sogar noch darüber hinausgingen.

 

Ich auch nicht. Und das ist genau der Punkt, den ich nicht verstehe. Denn das wäre eine sehr einfache, sehr effektive und sehr gut zu kommunizierende Möglichkeit, illegale Gechäfte "unattraktiv" zu machen. Und damit, unabhängig von der kriminellen Energie der Täter, uninteressant.

Prävention, die von den Tätern selbst finanziert wird und niemandem schadet, aber jedem nutzt.

Bestrafung

Die Amerikaner sind immer schnell und gnadenlos bei der Bestrafung anderer. Speziell wenn es Konkurrenz geben könnte, Auto, Banken, Chemie. Bei eigenen Skandalen z.B. Oxycondin J.&J mit Hunderttausende amerikanischen Toten vergleichsweise billig davon. Kaum ist das Agrachemieuntetnehmen verkauft beginnen die Klagen in den USA. Wirtschaft ist Krieg, dafür tun sie alles.

@fathaland slim - Gesetzeslücken

21:05 Uhr von fathaland slim:

"Sie vermuten, daß die Cum Ex-Schlupflöcher von 'der Politik' absichtlich geschaffen wurden? Eine steile These."

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So steil ist diese These nicht. Es gibt Gesetzesentwürfe, die unter der Mitwirkung der unmittelbar Betroffen entstanden sind.

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Und dass diese Gesetzeslücken jahrelang bekannt waren, aber nicht geschlossen wurden, werden Sie bestimmt selbst wissen.

@schabernack - Strafzahlungen

22:13 Uhr von schabernack:

"Die Gewinne aus den illegalen Transaktionen werden nicht «abgeschöpft», und die Strafzahlungen landen zugunsten des Fiskus in den USA."

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Das bezieht sich jetzt aber nur auf den Verstoß gegen die US-Sanktionen, oder?

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PS: Danke für diese sinnvolle Antwort. :)

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