Olaf Scholz und Wladimir Putin

Ihre Meinung zu Ukraine-Krise: Putin und Scholz setzen auf Dialog

Kanzler Scholz und Russlands Präsident Putin haben sich zuversichtlich für eine diplomatische Lösung gezeigt. Dass Russland begonnen habe, einzelne Truppen von der Grenze zur Ukraine abzuziehen, sei "ein gutes Zeichen", so Scholz.

...mehr ...weniger
Dieser Artikel auf tagesschau.de
Kommentieren beendet
147 Kommentare

Kommentare

Zille1976
Genau richtig

Putin macht es genau richtig.

Der Dialog hat über Deutschland, Frankreich und andere europäische Staaten zu erfolgen und nicht mit den USA.

Europas Probleme gehören in und mit Europa gelöst. Punkt.

Paule66

Das liest sich erstmal erfreulich positiv. Ich denke, genau in solchen Situationen ist so ein "kühles" Nordlicht positiv. Jedoch ist dies erst der Beginn und man soll den Tag nicht vor dem Abend loben. Ich hoffe jedoch auf ein letztes bisschen Vernunft und Verstand, in welchem Kopf auch immer.

Account gelöscht
Pokerface

Auf der einen Seite wurde nur von Manövern gesprochen, auf der anderen Seite wurde Geschlossenheit und Handlungsfähigkeit gezeigt! Wer jetzt am Ende das bessere Pokerface hatte, mag vielleicht gar nicht mehr festzustellten sein! Jedenfalls sollte man beiden Seiten gratulieren und keine Schämungen vorwerfen! Putin hat ganz klar die Grenze aufgezeigt und der Westen hat die einst "hirntote" Nato wieder mit neuem Leben gefüllt. Wenn jetzt ein ordentliches Abkommen aus der Sache werden kann und vielleicht auch bald wieder wirtschaftliche Normalität einkehren sollte, gehen vielleicht alle als Sieger daraus hervor!

Ich denke, die Herausforderungen der Zukunft liegen klar im pazifischen Raum! China wird zu einer Macht, die nicht nur die USA, sondern auch Europa herausfordern wird. Da liegt es auf der Hand, dass wir uns mit der Atommacht Russland in friedlicher und vertrauensbildender Kooperation befinden und nicht auch noch die Köpfe einschlagen!

Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft
Putin will Dialog

Putin hat Truppenabzug gemacht. Zuvor würde ohne Belege ein bevorstehender Angriff behauptet worden.

USA haben Raketenstationenen in Polen und Rumänien. Nato hat Manöver gemacht.

Putin ist Dialogbereit. Scholz muss an Brandt und Schröder anknüpfen.

Northstream 1 und 2 sind umweltfreundlich und bieteten Versorgungssicherheit. Wir brauchen bezahlbares Gas.

Francis Fortune
Na geht doch...

Wo ein gemeinsamer Wille ist, sind auch gemeinsame Worte und Wege zu finden, - Waffen sind da überflüssig!
Herr Scholz steigt bei mir im Ansehen, - ruhig, unaufgeregt, überlegt und kritisch. Das gefällt mir.
Ich hoffe, dass durch diese Krise Europa ein wenig selbstständiger und vorausschauender wird. Man muss Russland und Herrn Putin nicht mögen, aber halt akzeptieren, dass es sie existieren. Eine starke Wirtschaftsbeziehung kann verhindern, dass Kriege ausbrechen und Leid verursachen. Oder anders ausgedrückt: Auch wenn unsere "Wertevorstellungen" und unser "Demokratie-Verständnis" voneinander abweichen, müssen wir hier nicht immer eine Einigung erzielen. Nur den Frieden halt bewahren...

zomil

Schöne Geste von Russland das genau heute erste Truppen sich zurück ziehen. Hätte auch gestern oder morgen passieren können.

Für mich sind die Äußerungen von Herrn Putin gut nachvollziehbar.

Es wäre stark wenn man Russland endlich mit in die "Westliche Welt" integrieren könnte, Stück für Stück zum Vorteil aller.

Walter2929
Hoffnung

Nun, es ist also, allen Unkenrufen zum Trotz, immer noch Hoffnung auf eine friedliche Lösung des Konfliktes.
Vielleicht mal eine Note an die USA das mit sturen Beharren auf imperiale Politik KEINE Lösung ist.
Auch das Problem Nord Stream II sollte 'vernünftig' geregelt werden.
Gegner dieser Pipe Line sind die USA weil sie dann kein oder zumindest weniger Fracking Gas nach Europa verkaufen können und natürlich Polen und die Ukraine, die beide den stetigen Fluss von Transitgebühren nicht missen möchten.

Nachfragerin
Herr Scholz muss der Einmischung widerstehen.

"'Wir sind bereit, den Weg der Verhandlungen zu gehen', sagte Putin."
_
Ich hoffe, dass Herr Scholz den Mut aufbringt, den Weg der Verhandlungen auch gegen den Widerstand der USA zu gehen. Er soll einfach das tun, was für Deutschland am besten ist - auch wenn dafür in den USA erneut Zweifel an seiner Loyalität gestreut werden.
_
Auf der anderen Seite frage ich mich, was Deutschland groß verhandeln will. Außer einer überfälligen Inbetriebnahme von NS2 haben wir ja nicht viel zu bieten.

Account gelöscht
Ukraine-Krise: Putin und Scholz setzen auf Dialog....

Das hört sich gut an. Jedenfalls besser als das, was in den letzten Wochen die meisten Medien so von sich geben. Mit den Angriffsphantasien.
Die Entspannung der Lage in Europa und später das hinbekommen von Sicherheitsgarantien.
Manche Leute begreifen, daß Sicherheitsgarantien für Russland auch Sicherheitsgarantien für Europa bedeuten.

artist22
@Europas Probleme gehören in und 16:06 von Zille1976

"mit Europa gelöst. Punkt."

Ach. Und deswegen hat Putin die Europäer bisher absichtlcih übergangen?
Seltsame Sprechblasenverarbeitung.

Warten wir doch mal ab, was an den 'Rückzügen' wirklich dran ist.
Dann können/dürfen wir wieder mitredenm
und Deeskalation wird ihrem Namen etwas mehr gerecht.

John Koenig
Sehr gute Nachricht

Um die russische Seite wenigstens etwas zu verstehen muss man in der Zeit zurückgehen . Bei den Verhandlungen zur deutschen Einheit wurde der Sowietischen Seite sicherlich mündlich einiges versprochen um diese Verhandlungen nicht noch zu gefährden. Der Westen , vor Allem die USA ,erkannten damals jedoch schon das Ende des Warschauer Paktes und der Sowietunion und die Amerikaner rochen dementsprechend Lunte zur einzigen Weltmacht aufzusteigen .
In den Folgejahren wurde seitens des Westens und besonders der USA mit einer gewissen Arroganz gegenüber den vermeindlich keine Rolle mehr spielenden Russen aufgetreten . Allen voran die Obama Administration trat mit einer besonders großen Arroganz gegenüber Russland auf indem sie mehrfach Russland nur noch als "Regionalmacht" bezeichneten .
Das gedemütigte Russland begann aber nach und nach zu alter militärischen Stärke und weltweitem Einfluss zurückzukehren und der Westen hat diese Entwicklung und auch den nötigen Dialog völlig verschlafen .

hans-rai
Das klingt doch vernünftig

Und der Westen sollte sich jetzt auch endlich bewegen und Russland berechtigte Forderungen zur Sicherheit auch geben. Wäre jetzt eine realistische Chance zu einer Ausgangslage zurückzukommen, wie wir sie am Ende des Kalten Krieges hatten. Vielleicht ist es tatsächlich die ruhige Art von Scholz, die Erfolg im Gleichklang mit Macron einleitet und das immer wieder mit Sanktionen verbundene Geschrei aus Amerika beendet.

sosprach
Dialog

es ist gut mit Diplomatie und gerne Entgegenkommen und Verstaendnis. Drohungen und Waffen Miltaer sind nur Oel ins Feuer. Es ist auch richtig keine Waffen an die Ukraine zu liefern. Das mit noech ein Paar Milloenchen in den Rachen der Oligarchen sehe ich allerdings als wenig Zielfuehrend.
Wer hat nun begonnen? Ich erinner mich an die schoenen neuen Drohnen die die Ukraine aus der Tuerkei erhalten und gleich im "Rebellengebiet" ausprobiert hat. Die Bilder der Zerstoerung eine Stellung im Rebellengebiet durch die deutsche Preazisionsoptik wurder von ARD und anderen Medien gebracht (kein Fake) das war vor der Miltaerkonsentrasoin an der russischen Grenze.
Der povozeite Angriff der Russen ist ja ausgeblieben - waere ja auch dumm zu warten..
Wer proffitiert? Die USA, NATO und deren Waffenindustrie. Die Ukraine mit neuen Waffen und noch mehr Geld. und wie sie hoffen dem Stopp der Nordstream II om ihre eigene sprudelnde Geldquelle nicht zu verliehren. Meine Meinung.

gman
"Wir sind bereit, den Weg der Verhandlungen zu gehen"

.
Das liest sich besser als was man im Forum zu lesen bekommt. Bis jetzt heißt der Aggressor weiter Putin! Es ist viel Luft nach oben!
.
Bei aller berechtigten Kritik an der Ukraine und seinen Vertreter, im Forum wird oft das Opfer zum Aggressor und der Aggressor zum Opfer gemacht.
.
Der Erpressung mit Gewalt muss entgegengetreten werden. Die Verteidigung der Freiheit ist zwingend. Der Zustand der Bundeswehr muss substanziell verbessert werden, schon um die Bündnisverpflichtungen einhalten zu können.
.
Der Ukrainefall ist eine Zensur. Deutschland muss seine Abhängigkeiten prüfen und ändern.
Solche kann man sich nur mit integeren Partnern leisten die das Völkerrecht achten und die eigene Freiheit und Interessen respektieren.
.
Militärische Gewalt führt unvermeidlich zum Bruch.
.
Putins Weckruf:
Das Bündnis der gegenseitigen Sicherung lernen die Mitglieder jetzt neu schätzen.
Die Haltung, es ging bisher immer gut, ist naiv. Das hat der Großteil jetzt begriffen, nichts bleibt so.

IBELIN
Na also

Krieg ist doch keine Loesung.

Man muss zuhoehren und reden.

Ukraine darf selbstverstaendlich unabhaengig sein und eigene Entscheidungen faellen.
Gleichzeitig darf Russland Sicherheitsinteressen haben.

Kann doch nicht sein, dass man da nicht zusammenkommt.

Zuerst sollten beide Seiten die Scharfmacher und Nationalisten an die Kette legen. Dann ist alles moeglich.

heribix

Ich bin gespannt wie lange es noch dauert bis die Europäischen Politiker endlich begreifen das wir unsre Probleme in Europa besser selbst lösen sollten. Meiner Meinung nach stören die USA dabei nur. Die haben nämlich kein Interesse an einem starken Europa mit Russland, da dieses Europa so leistungsfähig wäre das die USA dem nichts entgegen zu setzen hätte. Wirtschaftlich gemeint militärisch sicher.

sosprach
Russland

wenn diese Krise abgearbeidet wurde - der Feind im Osten steht. Schade eigentlich dass das zahrte Pflaenzchen Vertrauen, Kooperation und Frieden zertreten wurde.
Jetzt koenne wir uns (NATO, USA und EU) dem neuen und noch groesseren Feind zuwenden.
Fuer mich geht das alles ausschliesslich um Geopolitik, um Macht und Maerkte, da passt es gar nicht wenn die grosse Nation ihren Vormachtstellung verliehrt. Die Wahl der Europaer ist getroffen man haelt es mit der USA, dem Land der Freiheit, der Demokratie, die Menschenrechte ich muss raus an die frische Luft.

Nachfragerin
gesamteuropäischer Frieden

"Allen Europäern und der NATO sei klar, dass nachhaltige Sicherheit nicht gegen Russland, sondern nur mit Russland erreicht werden könne, so Scholz."
_
Ein gesamteuropäischer Frieden würde der NATO ihre Existenzberechtigung entziehen. Von daher muss sie auch weiterhin gegen die Sicherheitsinteressen Russlands arbeiten.
_
Europa hat es aber selbst in der Hand, dieser Spaltung entgegenzuwirken. Es muss sich nur trauen, seine Sicherheit selbst in die Hand zu nehmen.

Chrriss
Der Anfang

ist gemacht. Man kann Scholz nur Respekt zollen; er hat wesentlich mehr fertig gebracht als sein amerikanischer Amtskollege; oder sollte ich sagen Möchtegern-Boss ?
Auch der Hinweis auf die Zivilgesellschaft finde ich sehr gut. Hoffen wir, dass das Gas wieder aus Russland fließen kann. Hier hat Scholz, sollte das alles wieder so klappen, in der Tat für Versorgungssicherheit gesorgt. Die USA möchte zwar gerne ihr dreckiges Fracking-Gas verkaufen, aber hat ja leider nicht genug davon. Und auch die Ukraine kann Gas-Versorgungssicherheit für sich reklamieren, Putin sagte, man könne auch über 2024 hinaus Gas durch die Ukraine leiten.
Wenns denn so bleibt, und nicht irgendjemand "dazwischenschießt".

wenigfahrer
Die Frage ist doch

" " Das sei der Grund dafür, warum sein Land Sicherheitsgarantien des Westens fordere. Bislang gebe es aber noch keine zufriedenstellende Antwort auf die Forderungen seines Landes. "
-
Bekommt Er eine die die RF zufriedenstellt, was ich stark bezweifele nach der ersten Antwort die aus den USA und der EU gekommen ist, die wird sich kaum ändern.
Natürlich würde Er auch gerne N2 in Betrieb gehen lassen, auch sicher mit langfristig guten Preisen, es liegt nicht an Ihm das Gas zu liefern.
Aber N2 wird nicht ans Netz gehen, das ist zumindest meine Vermutung, zu viele Politische Widerstände bei unserer neuen Regierung.
Die RF hätte nur eine Möglichkeit, das über die Kontingente zu lösen, dazu müsste aber die Leitung laufen.
Ich sehe bei beiden Punkten nicht die Euphorie, aber schaun mer mal was sich entwickelt.

fpiep
Die Maus aus dem Kreml.

Der Wladimir zeigt sich jetzt ganz lieb mit seinem neuen Feund dem Olaf, seine Nachbarn in der Ukraine, das war mal in Russland, bekommen großzügige Geschenke von dem Olaf, der jetzt der Freund von dem Wladimir ist, und jetzt endlich auch mal zeigen darf, was in ihm steckt und er darf dann auch das Gas von dem Wladimir nehmen, der das ansonsten woanders hinschickt und damit der Olaf das auch versteht, sagt er ihm auch noch, dass er brav sein muss, weil es das sonst ganz teuer macht, aber das hat der Gerd, der Freund vom Wladimir ist, ja auch schon dem Olaf gesagt. Gar nicht so lustig finden das aber die Annalena, der Robert und der Joe. Der joe hat auch so ein Gas, das wird er jetzt aber nicht los und der Wladimir sagt im bestimmt ätsch, weil er doch der stärkere ist und die Annalena und der Robert, die ärgeren sich, weil ja jetzt doch das Gas durch die Röhre kommt und sie da ihren Freunden erzählen müssen, auch ein ätsch vom Wladimir, die Manuela die freut sich auch...

Aus die Maus.

Träumerhabenverloren
Für wie naive hält Putin den Westen?

Die Krim hat er überfallen und Annektiert. Der Donbas wurde abgetrennt, nicht von Russland, sondern gegen jedes Recht, von der Ukraine. Wie dumm kann ein Politiker vermitteln, dass er sich von der Ukraine bedroht fühlt? Verstehen kann ich eher, dass die Ukrainer, jedenfalls die Meisten, von den Russen nichts, aber auch garnichts wissen wollen.

Werner40

Dem Putin-Regime sollte ein gesichtswahrender Truppenabzug ermöglicht werden. Vielleicht hat es gelernt, dass diese Art von Aggression kontraproduktiv ist.

John Koenig
Der richtige Mann

Ich bin kein SPD Wähler aber ich ziehe den Hut vor Kanzler Scholz . Er hat in seiner kühlen ruhigen nordischen Art als einer der wenigen keine aufgeregte Kriegsrethorik verbreitet sondern immer beständig auf Diplomatie und Verhandlungen gesetzt .
Weder die Falken der Biden Administration noch Herr Stoltenberg haben hier den richtigen Ton gefunden .
Es stellt sich sowieso die grundsätzliche Frage wer für einen Nato Beitritt der Ukraine ist . Die USA und die Nato oder die Ukraine selbst . Welche Interessen stecken hinter solchen hochsensiblen Forderungen ?
Und die amerikanische Ankündigungen auf den Mitwoch ordne ich jetzt mal in die Kategorie der " Massenvernichtungswaffen im Irak " ein .
Russland ist doch letztendlich eine Atommacht wie die USA und verhält sich auch genauso wenn es um die Wahrung von Geostrategischen Interessen geht .
Oder glaubt irgendjemand dass die USA in einem vergleichbaren Fall , siehe Kubakrise , anders reagieren würde - demokratischer ?

Forfuture
Am 15. Februar 2022 - 16:09 Uhr von DB_EMD

"Wenn jetzt ein ordentliches Abkommen aus der Sache werden kann und vielleicht auch bald wieder wirtschaftliche Normalität einkehren sollte, gehen vielleicht alle als Sieger daraus hervor!"

Sehr gute Analyse, kann ich mich nur anschließen.

Nachfragerin
Gründe für diese Truppenaufstellung

"'Wir können keinen vernünftigen Grund für diese Truppenaufstellung erkennen', sagte der Kanzler."
_
Die Gründe könnten sein:
1) Ein überraschender, für morgen und Sonntag angekündigter Überfall auf die Ukraine.
2) Abschreckung, damit keiner auf die Idee kommt, die Volksrepubliken anzugreifen.
3) Druck aufbauen, damit die USA die Forderungen Russlands überhaupt wahrnehmen.
4) Dem Westen eine Vorlage für seine Angriffsfantasien liefern, um ihn dann ins Leere laufen zu lassen.

SinnUndVerstand

Scholz fährt den klaren Kurs genau wie Außenministerin Baerbock: ein gutes Duo, das auf Deeskalation, Gespräche, Verhandlung und wohl auch Interessenausgleich setzt und parallel keinen Zweifel daran lässt, dass eine erneute russische Verletzung der ukrainischen Grenzen massive und schmerzhafte Konsequenzen nichtmilitärischer Art hätte.
Was mich allerdings erstaunt - oder auch nicht mehr - ist die Tatsache, dass sowohl bei den Kommentaren zum Bericht heute Vormittag wie auch jetzt hier die Putin-Claqueure schnell und stramm sozusagen 'Gewehr bei Fuß' stehen und ihn am liebsten quasi zum Friedensfürsten stilisieren möchten. Das ist dann doch arg ideologisch eingefärbt, und die Häufung dieser Kommentare hier lässt ein paar Vermutungen aufkeimen.

Wohlstandsbäuchlein
Putin zieht ab

Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Danke Wladimir Putin, danke Olaf Scholz.

Theodor Storm
Bereit, den Weg der Verhandlungen zu gehen

Mit dieser Aussage von Putin, kann man den Auftritt von Bu-Kanzler Scholz in Moskau als Erfolg werten.
Aber trotz vorsichtigem Optimismus (ein paar Mann in die Kasernen zurückzuführen ist noch kein Truppenabzug), sollte man (die USA!) dazu drängen, für kommende Verhandlungen, die NATO herauszuhalten und die OSCE und das Normandie-Format zu nutzen. Die OSCE, Organ. für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, könnte, unter Führung der Europäer, eine angepasste Sicherheitsarchitektur in Europa erarbeiten, das Normandie-Format eine Lösung für das Ost-Ukraine-Problem. Den USA würde das natürlich nicht so in den Kram passen, weil die EU begänne, sich außenpolit. selbstständig zu machen, was dringend notwendig ist.

SinnUndVerstand
@ 16:30 Uhr von IBELIN

Das klingt gut und im Prinzip richtig, was Sie "Scharfmacher und Nationalisten an die Kette legen" nennen. Ich bin allerdings ratlos, wie Sie das bei denen auf russischer Seite anstellen wollen.

Werner Krausss
Am 15. Februar 2022 - 16:18 Uhr von zomil

„Für mich sind die Äußerungen von Herrn Putin gut nachvollziehbar.“

Für mich auch.

Sanktionsdrohungen haben nichts bewirkt,

aber nach der Drohung von Herrn Bartsch heute Morgen,
wurden die ersten Soldaten schon zurück beordert.

„Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch hat Altkanzlerin Angela Merkel als Vermittlerin im Ukraine-Konflikt vorgeschlagen.“

Ingo hamann
Hoffentlich nimmt,

die USA nun ihre Waffen aus der Ukraine auch wieder mit nach Hause, sonst macht die Ukraine noch Unsinn damit.
Das würde ich gutheißen ,und der USA Friedenswillen bescheinigen.

eine_anmerkung.
16:19 Uhr von Nachfragerin

>>"Ich hoffe, dass Herr Scholz den Mut aufbringt, den Weg der Verhandlungen auch gegen den Widerstand der USA zu gehen."<<
.
Aber das geht doch nicht! Die Grünen stehen bedingungslos an der Seite der USA das hat Baerbock bei ihrem Besuch dort unmissverständlich klar gemacht. Und die Grünen sind bekanntlich ein Teil der Ampel. Dann kann Scholz das doch nicht so machen wie Sie sagen sonst gibt es eine Verstimmung mit den transatlantischen Grünen.

mimosq5
Olaf Scholz

Ist genau der Richtige für diese Mission. Kein Säbelrasseln, keine Drohungen und endlich ein deutscher Stadtsmann, dem zugehört wird und dem mit dem Teilabzug auch Respekt (sein Motto) erwiesen wird. Wir brauchen die USA nicht mehr bei einem vereinten Europa. Und wir sollten unnötigen Balast abwerfen (z.B. Ungarn). Wir brauchen auch keine NATO Osterweiterung, für was bitte?
Wenn jetzt Ruhe an der Grenze zur Ukraine eintritt, ist der Erfolg von OlAf und der Ampel perfekt. Ich hoffe es sehr.

Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft
Dialogbereitschaft entkräftet Kriegsbehauptungen

USA behaupten Angriff auf Ukraine noch diese Woche. Tatsächlich führt die Dialogbereitschaft von Scholz bereits zu erstem Truppenabzug.

ONYEALI
Schöne Geste von Russland…

Am 15. Februar 2022 - 16:18 Uhr schrieb--> zomil, Zitat : Schöne Geste von Russland dass genau heute erste Truppen sich zurück ziehen. Hätte auch gestern oder morgen passieren können.
Für mich sind die Äußerungen von Herrn Putin gut nachvollziehbar.
Es wäre stark wenn man Russland endlich mit in die "Westliche Welt" integrieren könnte, Stück für Stück zum Vorteil aller." Zitat-Ende

Ja lieber zomil, ich bin da ganz Ihrer Ansicht !
Allerdings hat dies Putin - seinerzeit vor Jahren - dem US-Präsidenten Dschordsch-Dabbelju Bush vorgeschlagen, (Aufnahme Russlands in die nato),.....was Bush--> brüsk ablehnte.

Die Nato-Osterweiterung dient ->nicht dem Frieden (Kann jeder sehen !!!)
Die Nato ist das"Werkzeug", mit dem die USA -->2 Fakten schaffen will :
1). Alleinige Weltherrschaft für die USA und
2).In Sibirien liegen viel zu viele Bodenschätze, als dass sie nur einem Land gehören -->dürfen....(sagte Madeleine Albright, als sie noch US-Außenministerin war.) So issses !

friedrich peter peeters
Hoffentlich eine Lehre.

Kein Krieg in Europa. Auch nicht für nationalistische Träume in Osteuropa. Und auch nicht für kapitalistische Wünsche über den Atlantik. Und schon gar nicht für irgendwelche Weltmachtbestrebungen.
Die Osteuropäische Staaten sollten erkannt haben wie brüchig die erst seit einige Jahrzehnte wiedergewonnene Freiheit in Osteuropa ganz plötzlich sein kann. Und wir in Westeuropa sollte eine Lehre hieraus gezogen haben, es ist völlig unzureichend nur wirtschaftlichen Erfolg in Osteuropa nach zu streben solang die Grundsätze einer stabile Demokratie dort nicht gegeben sind.

Nachfragerin
@gman - aggressiver Truppenrückzug

16:28 Uhr von gman:
"Bis jetzt heißt der Aggressor weiter Putin!"
> Ja. Dieser aggressive Putin will einfach nicht angreifen und uns Gas verkaufen.
_
"Der Erpressung mit Gewalt muss entgegengetreten werden."
> Richtig. Zum Glück hat nie Gewalt angewendet oder ernsthaft angedroht. (Der oft wiederholte Spruch "Russland wird einen sehr hohen Preis zahlen." war ja nur hypothetisch.)
_
"Die Verteidigung der Freiheit ist zwingend."
> Leider gibt es in der Ukraine nichts zu verteidigen. Die liegt in Sachen Demokratie, Menschenrechte und Pressefreiheit näher an Russland als an uns.
_
"Der Zustand der Bundeswehr muss substanziell verbessert werden, schon um die Bündnisverpflichtungen einhalten zu können."
> Oder wir verlassen das Bündnis und investieren das eingesparte Geld in die Landesverteidigung .
_
"Deutschland muss seine Abhängigkeiten prüfen und ändern."
> Volle Zustimmung! Wir dürfen keinem Land dienen, das völkerrechtswidrige Kriege führt.

reuenthal
@ 16:09 Uhr von DB_EMD

Ich lese seit Wochen alle möglichen Nachrichten und Kommentare zu dem Thema und ich muss meinen Hut ziehen; Sie haben es in meinen Augen am trefflichsten analysiert.
Hoffen wir dass uns die Wirklichkeit nicht noch einholt.
Beste Grüße!

Grayhawk
Möglicherweise….

….hat es wirklich diesen kühlen, unaufgeregten Hanseaten gebraucht um zu einer Lösung zu kommen. Ich gratuliere Herrn Scholz ausdrücklich zu seiner Leistung. Jetzt muss er das Eisen schmieden, so lange es heiss ist, sprich mit Putin im Gespräch bleiben. Vielleicht geht von Deutsxhland einmal ein Frieden aus?

eine_anmerkung.
Das hört sich dann doch ganz, ganz....

Das hört sich doch ganz, ganz anders an als die ganzen provokanten Aussagen von den Amerikanern, Baerbock (Grüne) und nicht zuletzt der Ukraine es vermuten gelassen haben oder sehe ich das falsch? Die Situation hatte sich ganz schön aufgeschaukelt, immer wieder wurde von besagten Interessensgruppen nachgelegt und zum Schluss konnte man fast eine Stecknadel fallen hören so angespannt war die Situation. Jetzt ist da Gottseidank die Luft raus und es kann pragmatisch an Lösungsmöglichkeiten gearbeitet werden.

humanist_deu
Kalter Krieg 2.0

Gute Nachricht ist, dass der heiße Krieg hoffentlich nicht morgen ausbrechen wird.
Der Kalte Krieg 2.0 (mit Fake News basierter Propaganda usw.) wird bedauerlicherweise fortgesetzt - solange es in Russland keine Demokratie gibt.

Tomtom49

So gern ich hier vielen beipflichte, wir sollten uns nicht der Illusion hingeben, dass dieser erste Erfolg ohne die USA oder gar nur wegen Scholz / Deutschland Zustandekommen wäre. Die Einheit vieler und die Nutzung aller Ebenen waren es - und vor allem die wirtschaftlichen Interessen auf beiden Seiten. Ich bedaure sehr, daß wir / Europa wirtschaftlich seit Jahrzehnten in Gier auf China fokussiert haben, anstelle - sicherheitdpolitisch viel wertvoller - die verbindung zu Russland zu suchen und zu stärken. Es muss ja nicht immer retro-Gas sein...

Theodor Storm
16:13 von Initiative Neu…

//Putin ist Dialogbereit. Scholz muss an Brandt und Schröder anknüpfen.
Northstream 1 und 2 sind umweltfreundlich und bieteten Versorgungssicherheit. Wir brauchen bezahlbares Gas.//

Mit Brandt bin ich einverstanden, mit Schröder garnicht. Diesen Mann sollte man das sein lassen, was er immer betont zu sein: Privatmann. Er bekommt viel zu viel Platz in den Medien.
Bezahlbares Gas? Was ist das? M.E. müssen wir uns bzgl Gas von Russland unabhängiger machen. Für D ist 55% Anteil Gas aus Russland zu viel, 40% wäre genau richtig. Wir brauchen Alternativen.

Nettie
Alle setzen auf Dialog - und tun gut daran

Scholz: "Allen Europäern und der NATO sei klar, dass nachhaltige Sicherheit nicht gegen Russland, sondern nur mit Russland erreicht werden könne"
Die kann überhaupt gegen niemand, sondern nur mit allen - also durch offenen Austausch und vor allem Zusammenarbeit - erreicht werden.
.
"Es ist unsere verdammte Pflicht und Aufgabe, als Staats- und Regierungschefs zu verhindern, dass es in Europa zu einer kriegerischen Eskalation kommt"
Und die zahllosen in anderen Teilen der Welt endlich gestoppt werden.
.
"Scholz begrüßte den zuvor bekannt gewordenen Abzug einzelner Truppen von der Grenze zur Ukraine. "Das ist ein gutes Zeichen"
Allein schon die heutige Schlagzeile „Russland meldet Rückzug erster Soldaten“ ist eins. Weil es allgemein für Entspannung bzw. erleichtertes "Aufatmen" sorgt.
.
Scholz: ...und wir hoffen, dass noch weitere folgen" Er unterstrich dabei die Wichtigkeit weiterer Gespräche (...)"
Das Wichtigste ist, dass wirklich alle in die Gestaltung der Politik "einbezogen" werden.

Gassi
Bloß in nichts hineinziehen lassen

Wir hatten jetzt schon einige Kriege, in die wir mit hineingezogen wurden - wegen "uneingeschränkter Solidarität". Wenn der große Bruder uns schon die eigenen Entscheidungen vor laufenden Kameras aufdiktiert, dann brauchen wir mehr Distanz - und vor allem im Fall des Mitlaufens eine Exit-Strategie. Wir brauchen keinen neuen Irak-. Afghanistan- oder Mali-Einsatz. Ich habe noch von niemandem aus D. gehört, wo die roten Linien sind. Haben unsere Politiker die Realität der Bedrohung ausgesprochen? Oder sind das bis jetzt nur "Erkenntnisse" aus den USA? Haben wir derartiges nicht?

eine_anmerkung.
16:46 Uhr von Wohlstandsbäuchlein

>>"Putin zieht ab
Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Danke Wladimir Putin, danke Olaf Scholz."<<
.
... und wie steht jetzt Baerbock da?

Hügel
Hart bleiben

Einem friedfertigen Land mit Invasion drohen geht gar nicht. Die NATO und der Westen haben genau das richtige getan und ernsthafte und schmerzliche Konsequenzen bei einer Invasion aufgezeigt. Ob Putin jemals wirklich einmarschieren wollte weiss nur er selbst, zumindest hat es eine geschlossene Haltung des Westen gegeben. Nun bleibt zu hoffen, dass es nicht bei einem Abzug von lediglich ein paar hundert Truppen bleibt.

Didi54
Der richtige Weg…

Es wäre zu schön um wahr zu sein, wenn Scholz Erkenntnis, dass die Sicherheit Europas nur mit Russland und nicht gegen Russland realisiert werden kann, Eingang in alle Köpfe diesseits und jenseits des Atlantiks finden könnte.

eine_anmerkung.
16:44 Uhr von SinnUndVerstand

>>"Scholz fährt den klaren Kurs genau wie Außenministerin Baerbock: "<<
.
Sie haben hier ja mit ihren Lobeshymnen auf Baerbock so eine Art Narrenfreiheit, das hört sich aber für mich dann jetzt doch etwas sehr schief an. Baerbock hat doch eine absolut kritische Haltung gegenüber Russland und NS2 und Sie hat (und Sie hätte) deswegen nie zu einer Eskalation der Lage beitragen können.

Nachfragerin
@sosprach - Der europäische Gasmarkt

16:33 Uhr von sosprach:
"Fuer mich geht das alles ausschliesslich um Geopolitik, um Macht und Maerkte, da passt es gar nicht wenn die grosse Nation ihren Vormachtstellung verliehrt."
_
Es geht gar nicht um den Verlust einer Vormachtstellung, sondern um die Erschließung des europäischen Gasmarktes. Die USA sind ja ein recht junger Exporteur von Erdgas. Der vielversprechendste Abnehmer ist nun mal Europa. Damit das teurere Flüssiggas in Europa überhaupt eine Chance hat, müssen die Preise dort deutlich steigen.
_
Auch die bisher anfallenden Transitgebühren helfen dabei, das russische Gas für den Abnehmer teurer zu machen. Das ist meiner Meinung nach der Hauptgrund, warum die USA das NS2-Projekt derart hartnäckig bekämpfen.

Denkerist
@16:24 Uhr von artist22

"@Europas Probleme gehören in und 16:06 von Zille1976

"mit Europa gelöst. Punkt."

Ach. Und deswegen hat Putin die Europäer bisher absichtlcih übergangen?
Seltsame Sprechblasenverarbeitung."
-
Das Problem an der ganzen Sache liegt nicht in Europa. Grundproblem sind die USA. Deshalb spricht Putin auch mit Biden. Mit den USA wird es keinen Frieden in Europa geben.
-
Die Europäer hingegen haben Schon wirtschaftlich kein Interesse an einem Konflikt. Vielleicht von UK mal abgesehen. Auch für sie wäre Frieden und Zusammenarbeit Europas incl. Russland problematisch. Schließlich sind sie nicht mehr in der EU.
-
Die USA werden immer ihre Strategie verfolgen, Europa von Russland zu trennen und an sich zu binden.
-
Auch scheint die Vorstellung einer friedlichen US-Politik fragwürdig: Wie will man 1000 Milliarden Wirtschaftsleistung aus der Rüstung dann kompensieren? Ohne Krieg ist dieses Land kaum vorstellbar!

Karl Klammer
Ukraine bald neutrale Schweiz des Ostens ?

Besser könnte es für eine anerkannte Ukraine
welche weder bei einer NATO oder Ost-Bündnis
eintreten kann, gar nicht kommen.

Der wirtschaftliche aufstieg der Ukraine ist vorprograniert

Sausevind
16:44 Uhr von SinnUndVerstand

"Was mich allerdings erstaunt - oder auch nicht mehr - ist die Tatsache, dass sowohl bei den Kommentaren zum Bericht heute Vormittag wie auch jetzt hier die Putin-Claqueure schnell und stramm sozusagen 'Gewehr bei Fuß' stehen und ihn am liebsten quasi zum Friedensfürsten stilisieren möchten."

.-.-
.
Man muss das nicht nur negativ sehen.
.
Ich habe in den rund dreieinhalb Jahren, wo ich hier lese und schreibe, 2 x verblüfft festgestellt, dass die Putin- und Diktaturfreunde mit den Nicht-Diktaturfreunden in EINEM Punkt übereinstimmen:
.
sie wollen keinen Krieg. Wollen auch nicht, dass deutsche Soldaten/Soldatinnen an einem Krieg teilnehmen.
.
Darum könnte es sein, dass ihn die Putinfreunde andauernd gerechtfertigt haben und geleugnet haben, dass er die Ukraine angreifen will.
.
Egal, ob zu Recht oder Unrecht:
im Friedensbemühen scheinen die beiden Gruppierungen hier übereinzustimmen.
.
Und das macht mir große Hoffnung.
In dem Punkt haben wohl beide Seiten aus den Weltkriegen gelernt.

eine_anmerkung.
16:42 Uhr von Träumerhabenverloren

>>"Für wie naive hält Putin den Westen?
Die Krim hat er überfallen und Annektiert. Der Donbas wurde abgetrennt, nicht von Russland, sondern gegen jedes Recht, von der Ukraine. Wie dumm kann ein Politiker vermitteln, dass er sich von der Ukraine bedroht fühlt? Verstehen kann ich eher, dass die Ukrainer, jedenfalls die Meisten, von den Russen nichts, aber auch garnichts wissen wollen."<<
.
Packen Sie bitte wenigstens heute mal Ihre Giftpfeile weg. Das ist doch ein so schöner Tag.

Nachfragerin
@Theodor Storm - Was haben Sie gegen russisches Gas?

17:05 Uhr von Theodor Storm:
"Bezahlbares Gas? Was ist das?"
> Das ist Gas, was nicht so teuer ist.
_
"M.E. müssen wir uns bzgl Gas von Russland unabhängiger machen."
> Um uns von anderen abhängiger zu machen?
Ich erkenne keinen Vorteil darin, sich vom günstigsten (und klimafreundlichsten) Anbieter abzuwenden, der uns seit Jahrzehnten zuverlässig beliefert.
_
"Wir brauchen Alternativen."
> Richtig. Die kommen aber nicht aus den USA, Aserbaidschan oder Katar, sondern aus regenerativen Energiequellen.

SinnUndVerstand
@ 16:55 Uhr von eine_anmerkung.

Ihr verzerrtes Grünen-Bild, dass Sie egal bei welchem Thema fürs Bashing hernehmen, langweilt, und es stellt Sie ziemlich ins Abseits. Außenministerin Baerbock ist wie Kanzler Scholz klar an einem diplomatischen Deeskalationskurs interessiert, in Abstimmung und Absprache mit allen europäischen Verbündeten und auch in Absprache mit NATO und USA. Und das ist auch gut so, weil die Doppelstrategie einer klar auf Gespräch und Verständigung in Richtung einer Sicherheitspartnerschaft setzenden diplomatischen Initiative gekoppelt ist mein einer klaren Ansage zu Sanktionen im Falle einer erneuten russischen Aggression gegen die Ukraine.
Peinlich, dass sie das zum Bausatz für Ihr Grünenbashing herabwürdigen wollen.

Theodor Storm
16:49 von Werner Krausss

//aber nach der Drohung von Herrn Bartsch heute Morgen,
wurden die ersten Soldaten schon zurück beordert.
„Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch hat Altkanzlerin Angela Merkel als Vermittlerin im Ukraine-Konflikt vorgeschlagen.“//

Sehr gut beobachtet!! Aber im Ernst: das war ein Affront von Bartsch gegen den Bu-Kanzler, ein unverschämter Affront. So wie ich Frau Merkel einschätze, hätte sie ohnehin abgelehnt.

Phonomatic
Erstmal abwarten

zunächst scheinen die Zeichen auf Entspannung zu stehen. Wir müssen hoffen, dass das anhält.
.
Aber ist damit nun alles gut?
.
Was Russland da gerade demonstriert hat, ist eine Politik der Einschüchterung und Erpressung, die sich gegen uns Europäer richtet. Wir müssen unsere Energieabhängigkeit von Russland verringern und das transatlantische Bündnis stärken, indem wir uns auch im Pazifikraum engagieren.

KarlderKühne
So werden Erfolge gemacht!!!

Ich sehe jetzt schon die Schlagzeilen in unseren Medien, wenn es nun doch nicht zu einem Einmarsch kommt: "Nur dank des abgestimmten, harten Auftretens der westlichen Wertegemeinschaft konnte ein Krieg verhindert werden!" Es folgt ein kräftiges Schulterklopfen.
Jetzt müssen natürlich die Militärausgaben erhöht werden.

teachers voice
re Nachfragerin: Vernünftig?

>>"'Wir können keinen vernünftigen Grund für diese Truppenaufstellung erkennen', sagte der Kanzler."
_
Die Gründe könnten sein:
1) Ein überraschender, für morgen und Sonntag angekündigter Überfall auf die Ukraine.
2) Abschreckung, damit keiner auf die Idee kommt, die Volksrepubliken anzugreifen.
3) Druck aufbauen, damit die USA die Forderungen Russlands überhaupt wahrnehmen.
4) Dem Westen eine Vorlage für seine Angriffsfantasien liefern, um ihn dann ins Leere laufen zu lassen.<<

Danke! Auf 3 der 4 von Ihnen genannten Gründe trifft wohl unstrittig die Scholzsche Analyse exakt zu. Und der verbleibende Punkt 3 sagt schlicht aber „ergreifend“, dass militärische Drohungen als Mittel zur Politik genutzt werden oder wurden. Ein krasser Widerspruch zu unserer europäischen und kodifizierten Nachkriegsordnung.

Ein Widerspruch, der aber - wie auch hier zwischen den Zeilen erkennbar ist - offensichtlich auch der russischen Seele einleuchtet.

Robert Wypchlo
Ukraine-Krise: Putin und Scholz setzen auf Dialog

Na, Petri Heil! Der ganz große Krieg ist damit erst einmal abgewendet. Und was nun? Hatte nicht der amerikanische Geheimdienst von morgen als Kriegsbeginn spekuliert oder so wie es 2014 nach den Olympischen Spielen in Sotchi gewesen ist? Wir sehen zwar Bilder vom militärischen Abzug, aber es bleiben dennoch Donezk und Luhansk Seperatistengebiete so wie die Krim besetzt bleibt. Was sollen Gespräche mit Merkel oder auch Trump eigentlich wirklich in diesem Konflikt bewirken? Die haben doch abgesehen von Putin alle ihre Zeit gehabt und der Hybrid-Krieg läuft. Der Riese Russland erfreut sich zweifellos, wenn er zwei weitere klitzekleine Gebiete wie Donezk und Luhansk als Vorspeisen verzehren kann, doch die menschliche Gier ist immer frei und offen für noch mehr. Wird dieser Abzug auch wirklich durchgeführt? Niemand weiss es doch wirklich genau und kann es nachprüfen. Beide Seiten müssen sich natürlich an Vereinbarungen halten. Nützt nichts, wenn es nur einseitig eingehalten wird von Scholz.

Wolf1905
@Zomil um 16:18

>> Schöne Geste von Russland das genau heute erste Truppen sich zurück ziehen. Hätte auch gestern oder morgen passieren können. <<
.
Ja, finde ich auch; hoffen wir, dass es nicht nur eine Geste war.
.
>> Für mich sind die Äußerungen von Herrn Putin gut nachvollziehbar. <<
.
Er hat Angst davor, dass die Demokratiebewegungen, die seit fast 30 Jahren jetzt im Osten von Europa laufen, auch auf Russland überschwappen. Deshalb auch die Unterstützung für Belarus. Auf lange Sicht wird dies aber unvermeidbar sein, dass Putin stürzt.
.
>> Es wäre stark wenn man Russland endlich mit in die "Westliche Welt" integrieren könnte, Stück für Stück zum Vorteil aller. <<
.
Derzeit ist das nicht möglich, weil zu viele demokratische Werte, die im Westen bestehen, in Russland nicht gewährleistet werden. Wenn Russland sich langfristig mal weiter in Richtung Demokratie bewegt, und das sicherlich erst nach der „Regentschaft“ von Putin, ist das sicherlich vorstellbar.
Dann die Grenze zu China …

SinnUndVerstand
@ 17:11 eine_anmerkung. u.a.

Sie haben recht: Baerbock "hat (und Sie hätte) deswegen nie zu einer Eskalation der Lage beitragen können". Genau das hat unsere Außenministerin in keiner Phase, zu einer Eskalation der Lage beigetragen. Sie ist ein wesentlicher und steuernder Teil der Verhandlungsstrategie auf internationaler Ebene - und um ihre rhetorische Frage von 17:07 gleich mit zu beantworten: Außenministerin Baerbock steht international wie auch bei unserer Bevölkerung bestens da.
.
Das mit der 'Narrenfreiheit' sollten Sie vielleicht nochmal selbstkritisch überdenken: die beanspruchen eher Sie mit ihrem absurden Grünen-Bashing bei jeder (un)möglichen Gelegenheit.
Over.

Cillie21

Ich hoffe der Westen, insbesondere die USA nehmen die ausgestreckte Hand. Am allerbesten wäre es die USA hielten sich komplett aus der Politik in Europa raus. Es gibt nichts was wir nicht alleine und vor allem auf diplomatischem Weg lösen können. Herr Biden soll sich um sein Land kümmern, da hat er genug zu tun. Es geht schließlich darum Trump bei der nächsten Wahl zu verhindern.

Sausevind
16:35 Uhr von Nachfragerin

"Ein gesamteuropäischer Frieden würde der NATO ihre Existenzberechtigung entziehen. Von daher muss sie auch weiterhin gegen die Sicherheitsinteressen Russlands arbeiten."

,.,.,

Mich entsetzt, zu welchen giftigen Unterstellungen manche User fähig sind.
Aus welchen Abgründen holen sie das her?
*schauder*

jukep
Ja es wäre zu begrüßen wenn wieder mehr geredet

und verhandelt würde anstatt von allen Seiten nur gedroht wird. Wer auf alle Fälle jetzt umdenken und dringend handeln muss ist Kiew. Es gilt MinskII umzusetzen und anstatt nach Waffen zu schreien die Wirtschaft anzukurbeln und den Menschen eine Bleibeperspektiive zu bieten. Von unserer Seite wünsche ich mir, dass NSII so schnell als möglich ans Netz geht und wir im Verbund mit anderen europäischen Ländern weiter mit Russland im Gespräch bleiben ohne die USA. die Europäer müssen endlich lernen ihre eigenen Probleme allein und selber zu lösen die USA als evtl. Ratgeber akzeptieren aber als Akteur ablehnen.

John Koenig
@SinnUndVerstand

>>Was mich allerdings erstaunt - oder auch nicht mehr - ist die Tatsache, dass sowohl bei den Kommentaren zum Bericht heute Vormittag wie auch jetzt hier die Putin-Claqueure schnell und stramm sozusagen 'Gewehr bei Fuß' stehen und ihn am liebsten quasi zum Friedensfürsten stilisieren möchten.<<

Ich will ganz sicher nicht Putin zum Friedensfürst stilisieren .
Aber Biden ist eben auch nicht die Lichtgestalt zu der er von vielen hier hochstilisiert wurde .
Es ist im Gegenteil bezeichnend wie kurz es seit seinem Amtsantritt gedauert hat bis wieder die Falkenrethorik aus dem demokratischen Weissen Haus zu hören war . Man hat sie ja schon fast vermisst , zumindest in den 4 Jahren der Trup - Ära ....

HSchmidt
Was für ein wichtiger Satz.

Allen Europäern und der NATO sei klar, dass nachhaltige Sicherheit nicht gegen Russland, sondern nur mit Russland erreicht werden könne, so Scholz.

Dann sollte man sich jetzt gegenseitige Garantien geben und verlorengegangenes Vertrauen wieder aufbauen.
Nichts würde mich mehr freuen.

wenigfahrer
Am 15. Februar 2022 - 17:09 Uhr von Hügel

" Einem friedfertigen Land mit Invasion drohen geht gar nicht. Die NATO und der Westen haben genau das richtige getan und ernsthafte und schmerzliche Konsequenzen bei einer Invasion aufgezeigt. Ob Putin jemals wirklich einmarschieren wollte weiss nur er selbst, zumindest hat es eine geschlossene Haltung des Westen gegeben. Nun bleibt zu hoffen, dass es nicht bei einem Abzug von lediglich ein paar hundert Truppen bleibt. "
-
So weit ich mich erinnern kann, wurde in allen Artikel immer als Antwort gegeben, es sind Manöver und die Rf will nicht einmarschieren, das mit dem Einmarsch kam definitiv nicht aus der RF.
Oder haben Sie einen passenden Artikel, wo man das lesen kann?.
Und die RF könnte sogar in dem Bereich Stützpunkte bauen auf ihren Land, auch das wäre legitim, Raketenabwehr und andere diverse Dinge, zum Schutz ihrer Grenzen, auf der anderen Seite stehen ja auch welche in die Gegenrichtung.
Hat die RF bis jetzt noch nicht gemacht, aber möglich wäre das jeder Zeit.

SinnUndVerstand
@ 17:15 Uhr von eine_anmerkung.

Was der Forist "Träumerhabenverloren" da schreibt, ist gut analysiert und berechtigt nachgefragt und somit alles andere als ein 'Giftpfeil'.
Das scheint mir eher glasklare 'Projektion' Ihrerseits zu sein, was per definitionem heißt: Sie kritisieren an einem anderen die Verhaltensweise, die Sie selbst an den Tag legen.

atratos
@17:02 Uhr von Grayhawk Möglicherweise….

" Vielleicht geht von Deutsxhland einmal ein Frieden aus?"
Das wäre zu schön, um wahr zu werden! Leider gibt es nicht nur Bösewichter, die das zu verhindern bestrebt sind, sondern auch viele Verblendete, die sich auf der Seite des vermeintlich "Guten" zu stehen wähnen und glauben alles andere bekämpfen zu müssen.

eine_anmerkung.
17:18 Uhr von SinnUndVerstand

>>"....Außenministerin Baerbock ist wie Kanzler Scholz klar an einem diplomatischen Deeskalationskurs interessiert..."<<
.
... ich muss gerade daran denken wie Baerbock in voller Kampfmontur an der ukrainischen Grenze posierte. Aber sicherlich eine gute PR-Maßnahmen, nur mal wieder in die falsche Richtung (retrospektiv betrachtet). Man kann aber ja sicherlich mal auf das falsche Pferd setzen.

Phonomatic
17:13 Uhr von Denkerist

Die USA werden immer ihre Strategie verfolgen, Europa von Russland zu trennen und an sich zu binden.
.
Es sind die europäischen Staaten, die den Schulterschluss mit den USA suchen, als Schutz vor dem Einfluss Russlands und Chinas.

HSchmidt
@17:25 Uhr von Sausevind

@16:35 Uhr von Nachfragerin

"Ein gesamteuropäischer Frieden würde der NATO ihre Existenzberechtigung entziehen. Von daher muss sie auch weiterhin gegen die Sicherheitsinteressen Russlands arbeiten."

,.,.,

Mich entsetzt, zu welchen giftigen Unterstellungen manche User fähig sind.
Aus welchen Abgründen holen sie das her?
*schauder*

Ich denke nicht, dass das giftige Unterstellungen sind - das ist -leider- die Realität. Die NATO hatte schon ihre Existenzberechtigung nach dem Zusammenbruch des Warschauer Vertrages verloren. Ohne eine 'tatsächliche Bedrohung' ist wohl auf Dauer dieses Riesen-Militär-Budget nicht zu rechtfertigen.