Kommentare - Baerbock in Israel: "Allen Wurzeln des Antisemitismus entgegentreten"

10. Februar 2022 - 15:20 Uhr

Bei ihrem Antrittsbesuch in Jerusalem hat Außenministerin Baerbock zum Kampf gegen Antisemitismus aufgerufen und die Freundschaft mit Israel unterstrichen. Deutliche Kritik übte sie am Siedlungsbau in den Palästinensergebieten.

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Kommentare

"Allen Wurzeln des Antisemitismus entgegentreten"

Ich finde Frau Baerbocks Auftreten dabei - wie auch bei ihrem heutigen Besuch in Israel, der soeben in den TV-Nachrichten gezeigt wurde - wirklich überzeugend.

Allen Wurzeln des Antisemitismus entgegentreten?

Dann hoffen wir mal das Sie deisen leiben Worten aucht taten folgen läßt.

Mich hat das nicht überzeugt.

Ihre und die Einstellung und besondes der Partei hat mir in den letzten jahren nicht überzeugt.

Was hätte sie anders machen…

Was hätte sie anders machen können? Wohl gar nichts.
Ja zu Israel, nein zu Antisemitismus.
Dazu gibt es bei uns ja keine Alternative.
.
Über die Bemerkung zu den illegalen Siedlungen, wird man in Israel generös hinwegsehen.
.
Kurz, ein absolut vorhersehbarer Ablauf.

Sehr gut gemacht

Bin sehr beeindruckt, sie macht das wirklich gut. Findet die richtigen Worte an einem so bedrückenden Ort. Und sie spricht auch Unbequemes an.

Zwei-Staaten-Lösung

Seit 2005 erkennen wir, was eine 2-Staaten-Lösung für Israel bringt. Die Übergabe des geräumten Gazastreifens hat zu einer Unzahl von Raketenangriffen der Hamas-Palästinenser geführt. Glaubt denn irgendjemand, dass die Übergabe des West-Jordan-Gebietes den Frieden einläutet? Es gab damals die Formel "Land für Frieden". Diese Formel geht leider nicht auf. Frau Baerbock müsste sich bitte mit den Realitäten vertraut machen.

15:51, werner1955

>>Allen Wurzeln des Antisemitismus entgegentreten?
Dann hoffen wir mal das Sie deisen leiben Worten aucht taten folgen läßt.

Mich hat das nicht überzeugt.

Ihre und die Einstellung und besondes der Partei hat mir in den letzten jahren nicht überzeugt.<<
.
Frau Baerbock kann machen, was sie will, sie wird Sie auf jeden Fall nicht überzeugen. Das wird aus Ihren Kommentaren immer wieder deutlich. Und die Grünen werden mit Sicherheit niemals Ihre Partei werden.

15:55, Klaus Leist

>>Zwei-Staaten-Lösung
Seit 2005 erkennen wir, was eine 2-Staaten-Lösung für Israel bringt. Die Übergabe des geräumten Gazastreifens hat zu einer Unzahl von Raketenangriffen der Hamas-Palästinenser geführt. Glaubt denn irgendjemand, dass die Übergabe des West-Jordan-Gebietes den Frieden einläutet? Es gab damals die Formel "Land für Frieden". Diese Formel geht leider nicht auf. Frau Baerbock müsste sich bitte mit den Realitäten vertraut machen.<<
.
Wollen Sie die Räumung des Gazastreifens wirklich als Teil einer Zweistaatenlösung bezeichnen? Dieses riesige Freiluftgefängnis? Dann haben Sie aber wirklich etwas fundamental falsch verstanden.

Positive Überraschung

Frau Baerbock hat mich in den ersten Wochen ihrer Amtszeit positiv überrascht. In Anlehnung an den Sport würde man sagen: Sie macht im Angriff wenig Tore, aber in in der Abwehr auch kaum Fehler.

Siedlungsbau mit Völkerrecht unvereinbar?

Das stimmt so nicht!
Diese Ansicht von Frau Baerbock ist lediglich eine Interpretation des Völkerrecht!
Tatsächlich wurde bei UNSCR 242 entschieden, dass der Antrag der damaligen Soviet Union, der einen vollständigen Rückzug der israelischen Truppen vorsieht abgelehnt.
Für die heutige Übernahme der französischen Übersetzung gab es keine Mehrheit.
Tatsächlich wurde der Oslo ll Vertrag völkerrechtlich verbindlich. Dieser sieht aber eine Aufteilung von Area C vor.
Von daher stimmt auch die Auffassung der vorherigen US Regierung,, dass die Siedlungen per se nicht illegal sind. Soweit UNSCR ausgelegt würde, dass das Westjordanland nicht auch die Heimat der Juden ist, stünde dieses im Widerspruch zu UNSCR 181ll dass dass ganze Land westlich des Jordan, als Heimat der Juden bezeichnet.

Die Auslegung, dass Westjordanland sei nicht auch Heimat der Juden, wäre tatsächlich ein Hindernis für den Frieden und wäre auch ein Nährboden für Antisemitismus.
Dagegen wenden wir uns entschieden!

Vorurteile und Intoleranz

Die Wurzel des Antisemitismus sind Vorurteile und Intoleranz. Es ist gut, dass Frau Baerbock solchen Ursachen entgegentreten will.
_
Ihr Wunsch nach einem friedlichen Zusammenleben von Israelis und Palästinensern ließe sich übrigens auch sehr gut auf Europa übertragen, wo sie derzeit eher die Denkweise "Wir gegen die" vertritt.

sie wird Sie auf jeden Fall nicht überzeugen?

2022 - 16:00 Uhr von fathaland slim@

Doch, das würde ganz einfach gehn.

ein sinnvolle Politik für alle Menschn besonders Arbeitnehmer und Rentnern, in unserem Land, ein Asylrecht das Antisemitismus entschieden bekämpfen kann und verhindern das unsere Steuergelder über umwege zum Raketenbau benutz werden.

Und wenn dann noch unsere AKWs alle am Netzt bleiben und die Kohle abgeschaltet wird werde .

@Klaus Leist - mit der Realität vertraut machen

15:55 Uhr von Klaus Leist:
"Frau Baerbock müsste sich bitte mit den Realitäten vertraut machen."
_
Das sollten Sie auch tun. Mit der Sichtweise der einen Konfliktpartei scheinen Sie bereits sehr vertraut zu sein. Jetzt fehlt noch die Sichtweise der anderen Seite, um das Bild zu vervollständigen.

Ein Pflichtbesuch

Baerbock hat das durchaus anerkennenswert gemeistert. Auf den Spuren von Herrn Maas, wie auch neulich in der Ukraine (Maas hat denselben Front-Ort besucht).

Das ist alles nicht selbstverständlich, weil die GRÜNEN in der Vergangenheit mit beißender Israel-Kritik aufgefallen sind.

Was ihren emotionalen Besuch in Yad Vashem betrifft, kann ich nur sagen das ich auch nicht die Bilder aus dem Kopf kriege von zwei etwa zehnjährigen Kindern (ein Junge und ein Mädchen, denen dahingestreckt Blut aus dem Mund lief) und die nahe eines Weidezauns in Polen von deutschen Wehrmachts-Tieffliegern mit dem Bord-MG erschossen wurden wie Freiwild ... dafür hat niemals jemand gebüßt !

16:10, Feo

>>Siedlungsbau mit Völkerrecht unvereinbar?
Das stimmt so nicht!
Diese Ansicht von Frau Baerbock ist lediglich eine Interpretation des Völkerrecht!
Tatsächlich wurde bei UNSCR 242 entschieden, dass der Antrag der damaligen Soviet Union, der einen vollständigen Rückzug der israelischen Truppen vorsieht abgelehnt.<<
.
Ihnen ist ganz gewiss bekannt, daß die USA nicht nur UNSCR 242, sondern jede Resolution des Weltsicherheitsrates, die die israelische Politik kritisierte, mit ihrem Veto zu Fall brachte. Insofern fasse ich Ihre Zeilen nicht als ehrlichen Diskussionsbeitrag auf.

@Feo - Heimat

16:10 Uhr von Feo:
"Die Auslegung, dass Westjordanland sei nicht auch Heimat der Juden, wäre tatsächlich ein Hindernis für den Frieden und wäre auch ein Nährboden für Antisemitismus."
> Man kann irgendetwas als Heimat betrachten, ohne das Land anderen Bewohnern wegnehmen zu müssen. Dieses illegale Landnahme ist eine Ursache des Antisemitismus.
_
"Dagegen wenden wir uns entschieden!"
> Wer ist "wir"?

@15:55 Uhr von Klaus Leist

>> Frau Baerbock müsste sich bitte mit den Realitäten
>> vertraut machen.
.
Sie übersehen dabei geflissentlich die archäologisch belegte Tatsache, daß die Philister (Palästinenser) schon mind. 1.900(!) Jahre dort gelebt haben und eine Hochkultur hatten, BEVOR Mosis überhaupt geboren wurde. oO
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Der Pharao Skorpion I. wurde mit 400 Krügen Wein aus Kanaan beerdigt. -.-

16:11, Cornish Alien

>>16:03 Uhr von fathaland slim
Gaza, Freiluftgefängnis? Warum? Weil Israel nicht alle in sein Land lässt? Machen andere Länder auch. Gute Zahlen, die das "Gefängnis" relativieren finden Sie übrigens hier : https://www.audiatur-online.ch/2022/01/31/die-luege-der-gaza-blockade%E… incl. Waren- und Personenverkehrszahlen....<<
.
Verzeihung, aber ein Medium, das einerseits die Behauptung des Gefängnischarakters des Gazastreifens in Großbuchstaben als Lüge bezeichnet, aber andererseits behauptet, Amnesty International wolle den Staat Israel auslöschen, ist eindeutig ein Propagandamedium. Ich habe dann ein wenig herumrecherchiert und bin auf Ekkehard Stegemann gestoßen, den Mentor dieser Seite sowie die Audiatur-Stiftung, deren Sprachrohr sie ist. Sie ist fest im rechten politischen Spektrum verwurzelt, liberale Juden möchten mit ihr wenig zu tun haben.

Sonderrolle?

Warum bekommt der Antisemitismus eine Sonderrolle? Es gilt, jeglichen Rassismum, jegliche Diskriminierung zu unterbinden. Ich habe in Deutschland nie verstanden, weshalb wir einen expliziten Antisemitismus-Beauftragten benötige, bzw dessen Wirkungsbereich nicht jeglichen Rassismus beinhaltet. Sind Ressentiments gegen Juden was anderes als gegen Schwarze oder Ausländer? Mag ja sein, dass WIR das in Israel permanent herunterbeten müssen, aber verliert man damit nicht das gesamte Unrecht aus den Augen? Ja, auch in Israel dürfte man beginnen, mit den Palästinensern ohne Rassismus umzugehen.

re:fathaland slim um 16:20

Natürlich stelle ich mich gerne einer Diskussion mit Ihnen.

Bei Verabschiedung von UNSCR 242 hatte dann zum Schluss die damalige UDSSR der Resolution zugestimmt. Die kam einstimmig zu Stande.

Von daher versteht es sich, dass die USA Wert auf Rechtssicherheit für Israel legen.
Im Ergebnis heißt das, bei einer Zweistaatenlösung ist Area C des Westjordanlandes aufzuteilen.
Und natürlich belegen zahlreiche archäologische Funde, dass Juden seit Tausenden von Jahren auch im Westjordanland leben!

überflüssige…

überflüssige Luftverschmutzung diese Fliegerei in der Weltgeschichte. Das kann Mann/Frau heute doch digital viel effizienter machen.

16:54 Uhr von saschamaus75

"Der Pharao Skorpion I. wurde mit 400 Krügen Wein aus Kanaan beerdigt. -.-" Heute würde man sagen, der Mann hatte vielleicht ein kleines Alkoholproblem-.-

@Gassi - Wenn man Diskriminierte unterschiedlich behandelt...

16:56 Uhr von Gassi:
"Warum bekommt der Antisemitismus eine Sonderrolle?"
> Weil Juden bzw. der jüdische Glaube eine Sonderrolle bekommt. Meiner Meinung nach gibt es dafür historische Gründe, die heute zu einer Art Gewohnheit geworden sind.
_
"Es gilt, jeglichen Rassismus, jegliche Diskriminierung zu unterbinden."
> Genau so ist es. Ironischerweise ist es eine Diskriminierung, wenn man Diskriminierte unterschiedlich behandelt. (Wie viele Muslimas wurden wohl schon wegen ihres Kopftuches in einer Hotellobby beschimpft, ohne dass es irgendwen interessiert hätte?)
_
Vermutlich traut sich aber keiner, aufgrund der "besonderen Verantwortung" dieses Ungleichgewicht infrage zu stellen.

Schöne Worte....

reichen nicht aus. Der alltägliche Antisemitismus beginnt in den Herzen der Menschen, übergriffe auf Jüdinnen nehmen Weltweit zu. Die Antifa wird vielfach als Linksextrem angesehen, dabei muss jede aufrechte Demokratin
eine Antifaschistin sein.
Je mehr sich die Autoritären Denkmuster wieder durchsetzen desto größer wird die Gefahr einer erneuten Steigerung der Menschenverachtenden Ideologie.

Wenn ich mal vergleiche ....

Wenn ich mal vergleiche, dann war Heiko Maas mit seinem Abiturienten-Anzug, seiner gerunzelten Stirn und seinen vagen Aussagen mir IMMER peinlich. - Frau Baerbock ist mutig und klar! Hat sie doch Deutschlands Beistand für Israel UND die Völkerrechtsverletzung durch Siedlungspolitik gleichermaßen angesprochen. Das ist GENAU RICHTIG!

@16:10 Uhr von Feo

"Diese Ansicht von Frau Baerbock ist lediglich eine Interpretation des Völkerrecht!"
...
O je.
Aber vermutlich haben Sie sogar Recht.
"Interpretation" erklärt so einiges, was auf der Welt getan wird.
Jeder behauptet das Völkerrecht richtig verstanden zu haben während andere es nur interpretieren würden.

@Feo - Heimat ist dort, wo man aufgewachsen ist.

17:01 Uhr von Feo:
"Von daher versteht es sich, dass die USA Wert auf Rechtssicherheit für Israel legen."
> Inwiefern schafft man Rechtssicherheit, wenn man die Entscheidungen der UN mit Vetos blockiert?
_
"Im Ergebnis heißt das, bei einer Zweistaatenlösung ist Area C des Westjordanlandes aufzuteilen."
> Die Zweistaatenlösung wird durch die israelischen Zersiedlungspolitik unmöglich gemacht. Eine Einstaatenlösung mit denselben Rechten für alle Bürger wäre sinnvoller.
_
"Und natürlich belegen zahlreiche archäologische Funde, dass Juden seit Tausenden von Jahren auch im Westjordanland leben!"
> Die Heimat ist immer dort, wo man selbst aufgewachsen ist. Es ist schlichtweg lächerlich, mit einer zweitausend Jahre alte Geschichte irgendwelche Besitzansprüche begründen zu wollen. (Andernfalls könnte Rom ja den gesamten Mittelmeeraum und halb Europa für sich beanspruchen...)

@Feo 17:01 Uhr

"... belegen zahlreiche archäologische Funde, dass Juden seit Tausenden von Jahren auch im Westjordanland..."
Entschuldigen Sie bitte, aber diese Art der Geschichtsklitterung dient seit Unzeiten Nationalisten aller Art als angebliches unwiderlegbares Argument. Wie möchten diese Leute eigentlich die Welt aufteilen?
Deutschland natürlich von der Maas bis an die Memel, Polen von Schwerin oder Brandenburg bis kurz vor Moskau, Frankreich ab Ägypten und das Vereinigte Königreich erst. Und die bösen Russen hatten auch schon mal Alaska.
Das ist zumindest Nazionalismus, wenn nicht Rassismus. Und das möchten wir doch Israel wirklich nicht nachsagen. Ausgerechnet wir, das "Volk ohne Raum".

Am 10. Februar 2022 - 16:10 Uhr von Feo

Hallo Feo

Was ich so gelesen habe, werden die Palistinenser unterdrückt.

Ich habe auch einen Blick auf Wikepedia geworfen.

Das lese ich so, wie die Osterweiterung der Nato.

Ein Gefeilsche um verwässerte Formulierungen.

Und die eine ist von 1947, die andere von 1967.

....alles richtig, aber...

Alles richtig was die Frau da sagt.
Nur, wer ist den für die Spaltung unserer Gesellschaft verantwortlich?
Wer lässt den die Gier zu?
Warum lassen wir in unserer Gesellschaft sollche Verwerfungen zu, die zu Hass führen?
Hier liegt der Ansatz.
Über Gier kommt der Neid, dann der Hass.
Nur die Politik kann das ändern, der einzelne Bürger ist nur Mitläufer. Das war schon immer so.

Der von Israel betriebene…

Der von Israel betriebene Siedlungsbau in den Palästinensischen Gebieten sei "mit dem Völkerrecht nicht vereinbar".

+

"Ein Land macht nicht nur aus, was es tut, sondern auch was es toleriert."

Solange keine Sanktionen beschlossen sind, wie in den anderen Fällen,in denen unsere Bundesregierung meint,es wären Völkerrechtsbrüche, zeigt das ganz klar von Toleranz und Doppelmoral.

Oder wie soll man es denn sonst interpretieren ?

Als Wähler / ‘Ausnahmestaat' / sanktionierter Staat ?

@ fat slim

Ja, da haben Sie recht.
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Frau Baerbock macht bislang eine weitaus bessere Figur als Heiko Maas.
.
Da mögen Sie sagen, das sei auch nicht schwer. Da hätten Sie dann auch Recht, das schmälert aber Frau Baerbocks Ansehen nicht.
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Schön wäre ja, wenn uns bald jemand fragen würde:"Heiko wer?"

Trump hat mehr für Israel getan

Die Anerkennung von Jerusalem als Hauptstadt war das sprichwörtliche Durchschlagen des „Gordischen Knotens“.

Dies wiederum hat den Weg geebnet für die Anerkennung Israels durch mehrere arabische Länder.

Deutschland hat bisher immer so getan als ginge es diese Entwicklungen nichts an.

Am 10. Februar 2022 - 17:25 Uhr von Tada

.
Zitat: Jeder behauptet das Völkerrecht richtig verstanden zu haben während andere es nur interpretieren würden.
.
Die Auslegung von Gesetzen und Verträgen gehört zum kleinen 1x1 der Jurisprudenz.
.
Kein Jurist würde in diesem Zusammenhang das Wörtchen "nur" verwenden.

@ Patricio

Westbank und Gaza Streifen?
.
Arafat wurde ja von den Israelis angeboten, den Palästinenser Staat in den Grenzen von annondunemals zu errichten.
.
Die Palästinenser hätten schon längst ihren Staat haben können.
Hat Arafat aber abgelehnt.
.
Und leider muss jedes Volk für seine Politiker selbst haften.

Feo - 17:01

"Und natürlich belegen zahlreiche archäologische Funde, dass Juden seit Tausenden von Jahren auch im Westjordanland leben!"
.
Huh, da machen Sie aber ein Riesenfass für sämtliche Volksgruppen der Welt auf, wenn archäologische Funde den Ausschlag für die Besitzansprüche im Hier und Jetzt regeln sollen.

Jugendwerk endlich voranbringen

Zitat aus dem Artikel: "Sowohl die Bundesaußenministerin als auch ihr israelischer Amtskollege Jair Lapid sehen in dem Dialog und gemeinsamen Austausch gerade jüngerer Generationen aus beiden Ländern einen Weg, Rassismus und Antisemitismus zu bekämpfen. Etwa durch den Ausbau eines gemeinsamen Jugendwerkes, führte Lapid an.

Auch Baerbock betonte, dies sei ein Weg, "nicht nur aus Schulbüchern etwas über jüdisches Leben zu lernen und zu erfahren"."

Ja, das ist der richtige Weg. Und ich bin wirklich erstaunt, daß es ein solches Jugendwerk nicht schon längst gibt. Höchste Zeit, die seit 2018 andauernden Bemühungen darum endlich voran zu bringen.

Dafür wird Sie bezahlt!

Hallo

Unabhängig davon, wer die Reden schreibt, wird sie sich sicherlich vorher über die Beurteilung der Verletzung des Völkerrechts mit anderen Fachfrauen abgesprochen haben.

Wenn man vor Relikten der damaligen Zeit steht, dann läßt mich das auch nicht kalt.
In Bergen Belsen gibt es auch eine große Tafel.

Den Toten kann man nicht mehr helfen.

Vielleicht werde ich senil, aber ich kann die Bilder des Leiden der Menschen in den ärmeren Staaten oder der Flüchtlinge nicht mehr sehen.

Der Grünen AußenministerIn ...

... seien ihre Flüge gegönnt.
.
Die Grünen sollen einen aber auch in Ruhe lassen, wenn man in Urlaub fliegt.
.
Das trägt ja auch zur Völkerverständigung bei. Ja, OK, nicht immer. Aber es bringt immerhin Geld in die Länder. Ist ja auch was.

@17:01 Uhr von Feo

>> Und natürlich belegen zahlreiche archäologische Funde,
>> dass Juden seit Tausenden von Jahren auch im
>> Westjordanland leben!
.
Richtig, die ältesten Funde dürften max. 3.300 Jahre alt sein. -.-
.
Das hilft aber nichts gegen die Tatsache, daß die Palästinenser (Philister) dort in Kanaan schon mind. 1.900 Jahre vorher eine Hochkultur hatten.
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Bis sie von den Israeliten vertrieben wurden. -.-

@ unbunto

Nee, eine aufrechte Demokratin sollte auf keinen Fall in einem linksextremistischen Organ publizieren.
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Es will ja auch keiner Bernd Höcke als Präsidenten der Bundeszentrale für politische Bildung.

Der von Israel betriebene…

Der von Israel betriebene Siedlungsbau in den Palästinensischen Gebieten sei "mit dem Völkerrecht nicht vereinbar".

Wieso verteidigt die NATO als Verteidigungsbündnis nicht das Völkerrecht ? Wo bleiben Schutzmaßnahmen für die nationale Souveränität Palästinas ?

16:05 Uhr von Adeo60

und ihre Trikots sehen immer makellos aus

Typische Doppelmoral der westlichen Politik und der Medien

Rußland wird wegen der angeblichen Annexion der Ukraine in jedem Artikel über die Ukraine als Aggressor verurteilt. Israel, das das Westjordanland und die Golan-Höhen annektiert hat, wird deswegen nie kritisiert sondern hofiert.

Dies ist Doppelmoral, eine typische Eigenschaft der "Westlichen Wertegemeinschaft".

Am 10. Februar 2022 - 17:50 Uhr von w120

Am 10. Februar 2022 - 17:43 Uhr von falsa demonstratio

Hallo falsa demonstratio
.
Zitat: Dann wissen Sie doch, was im Grunde genommen in der Regel erreicht werden soll.
.
Ja sicher doch, das ist seit über 40 Jahren mein täglich Brot.

16:11 Uhr von Nachfragerin

>>Ihr Wunsch nach einem friedlichen Zusammenleben von Israelis und Palästinensern ließe sich übrigens auch sehr gut auf Europa übertragen, wo sie derzeit eher die Denkweise "Wir gegen die" vertritt.<<
.
Abgesehen davon dass Sie völlig am Thema vorbeischreiben.
Mit "Wir gegen die" plappern Sie originalgetreu Putins Propaganda nach. Dieser braucht die um von seinen innenpolitischen Problemen abzulenken.

Am 10. Februar 2022 - 17:52 Uhr von derkleineBürger

.
Zitat: Der von Israel betriebene Siedlungsbau in den Palästinensischen Gebieten sei "mit dem Völkerrecht nicht vereinbar". Wieso verteidigt die NATO als Verteidigungsbündnis nicht das Völkerrecht ? Wo bleiben Schutzmaßnahmen für die nationale Souveränität Palästinas ?
.
Ein Blick in den Nordatlantikvertrag beantwortet alle Ihre Fragen.

@18:05 Uhr von Helmut_S

>> eine typische Eigenschaft der "Westlichen
>> Wertegemeinschaft".
.
Ähh, was soll denn Anderes aus aus den sog. 'westlichen Werten' (Hochmut, Neid, Zorn, Trägheit, Habgier, Völlerei, ‎Wollust) resultieren? oO

16:12 Uhr von werner1955

>>Doch, das würde ganz einfach gehn.
ein sinnvolle Politik für alle Menschn besonders Arbeitnehmer und Rentnern, in unserem Land,<<
.
Das was Sie unter einer sinnvollen Politik verstehen, bietet keine im Bundestag vertretene demokratische Partei an.

@Helmut_S 18:05: das stimmt nicht

Also, die Annektionen Israels werden durchaus heftig kritisiert. Sie werden aber nicht sanktioniert.
Das liegt daran, dass Israel ein Verbündeter der USA ist.
Was glauben Sie, was los wäre wenn Israel der OVKS beitreten würde ... ;-)

Am 10. Februar 2022 - 18:10 Uhr von Tremiro

16:11 Uhr von Nachfragerin

>>Ihr Wunsch nach einem friedlichen Zusammenleben von Israelis und Palästinensern ließe sich übrigens auch sehr gut auf Europa übertragen, wo sie derzeit eher die Denkweise "Wir gegen die" vertritt.<<
.
Zitat: Abgesehen davon dass Sie völlig am Thema vorbeischreiben. Mit "Wir gegen die" plappern Sie originalgetreu Putins Propaganda nach. Dieser braucht die um von seinen innenpolitischen Problemen abzulenken.
.
Diejenigen, die bei jeder passenden und nicht passenden Gelegenheit auf ihr Lieblingsthema zu sprechen kommen, erinnern mich an den Studenten, der sich anlässlich seiner Biologieprüfung ausschließlich auf den Wurm vorbereitet hatte. Als er stattdessen kalt erwischt und nach Vöglen befragt wurde, antwortete er im breitesten Sächsisch: " "Unter den Vögeln gibt es Zugvögel. Zugvögel fliegen im Winter in den Süden. Im Süden ist es WÄRMER. Es gibt Ringelwärmer, Spulwärmer, Madenwärmer..."

Kritik

an der Politik Israels wird immer häufiger zu Antisetismus umgedeutet. Deshalb sind viele Menschen in ihren Äußerungen zu Israel sehr vorsichtig geworden. Im Übrigen sollte man sich mal mit dem Wortursprung beschäftigen, denn Semiten sind nicht mit Juden gleichzusetzen. Diese Volksgruppe umfasst mehr. Dies bedenkend ist der Begriff ohnehin falsch, da er immer nur auf Juden bezogen gilt.

Am 10. Februar 2022 - 18:17 Uhr von Möbius

.
Zitat: Was glauben Sie, was los wäre wenn Israel der OVKS beitreten würde ... ;-)
.
Dann stünde Israel unter dem Schutz von Armenien, Belarus, Kasachstan
Kirgisistan, Russland, Tadschikistan --- alle Achtung.

Am 10. Februar 2022 - 18:05 Uhr von Karl Maria Jos…

„16:05 Uhr von Adeo60
Positive Überraschung
Frau Baerbock hat mich in den ersten Wochen ihrer Amtszeit positiv überrascht. In Anlehnung an den Sport würde man sagen: Sie macht im Angriff wenig Tore, aber in in der Abwehr auch kaum Fehler.
.
und ihre Trikots sehen immer makellos aus“

Das ist auch überaus wichtig.

Kleider machen Leute.

Es kann entscheidend sein, dass man sich persönlich kennt.
Sympathie ist ebenfalls überaus hilfreich, auch
wenn man später, in Webkonferenzen oder per Telefongespräch, wichtige Themen bespricht.

Darum finde ich die jetzigen Besuche von Frau Baerbock sehr wichtig.

Ich bin ebenfalls, wie der werte Mitforist @ Adeo60, positiv überrascht.
IMHO hat sie Deutschland bei ihren bisherigen Reisen sehr gut repräsentiert.

angesichts des Grauens überzeugend

Angesichts der vielen Zeugnisse von Verbrechen der Deutschen gegen jüdische Menschen, wirkte Frau Baerbock bei ihrem Besuch in der Gedenkstätte Yad Vashem sehr bewegt und getroffen. Ich bin sonst kein Grünen-Fan, aber für ihre Rede und ihre offensichtlich tiefe Anteilnahme verdient Frau Baerbock unseren tiefsten Respekt.
Danke Frau Baerbock!

18:05, Helmut_S.

>>Typische Doppelmoral der westlichen Politik und der Medien
Rußland wird wegen der angeblichen Annexion der Ukraine in jedem Artikel über die Ukraine als Aggressor verurteilt. Israel, das das Westjordanland und die Golan-Höhen annektiert hat, wird deswegen nie kritisiert sondern hofiert.

Dies ist Doppelmoral, eine typische Eigenschaft der "Westlichen Wertegemeinschaft".<<
.
Ja sicher, die "Westliche Wertegemeinschaft" mit Doppelmoral, Politik und Systempresse. Alle hofieren sie, sind wahrscheinlich auch hörig.
.
Sie haben aber schon den Artikel gelesen, oder? Darin steht jedenfalls, daß Frau Baerbock den Siedlungsbau als Unrecht und dem Völkerrecht widersprechend bezeichnet hat.

Am 10. Februar 2022 - 18:12…

Am 10. Februar 2022 - 18:12 Uhr von falsa demonstratio
Am 10. Februar 2022 - 17:52 Uhr von derkleineBürger
.
Zitat: Der von Israel betriebene Siedlungsbau in den Palästinensischen Gebieten sei "mit dem Völkerrecht nicht vereinbar". Wieso verteidigt die NATO als Verteidigungsbündnis nicht das Völkerrecht ? Wo bleiben Schutzmaßnahmen für die nationale Souveränität Palästinas ?

"
.
Ein Blick in den Nordatlantikvertrag beantwortet alle Ihre Fragen.
"

Danke für den Hinweis.
Wann genau werden die Selbstverteidigungswaffen / die Schutzausrüstung denn geliefert ?
Oder geht jetzt alles in die Ukraine ?

Am 10. Februar 2022 - 18:25 Uhr von Wegelagerer34

Zitat: Kritik an der Politik Israels wird immer häufiger zu Antisetismus umgedeutet. Deshalb sind viele Menschen in ihren Äußerungen zu Israel sehr vorsichtig geworden.
.
Das ist ein Märchen. Es kommt darauf an, wie man Israel kritisiert. Hat das nicht gerade Frau Baerbock in Israel selbst getan? Gibt es nicht in Israel Menschen, die die israelische Politik kritisieren?
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Zitat: Im Übrigen sollte man sich mal mit dem Wortursprung beschäftigen, denn Semiten sind nicht mit Juden gleichzusetzen. Diese Volksgruppe umfasst mehr. Dies bedenkend ist der Begriff ohnehin falsch, da er immer nur auf Juden bezogen gilt.
.
Den Ratschlag, sich mit dem Wortursprung zu beschäftigen, kann ich Ihnen nur zurückgeben. Der Begriff wurde im 19. Jh. von deutschen Judenfeinden geprägt, die sich selbst so nannten. Das waren wohl keine ausgesprochenen Linguistiker.

18:25 Uhr von Wegelagerer34

// Im Übrigen sollte man sich mal mit dem Wortursprung beschäftigen, denn Semiten sind nicht mit Juden gleichzusetzen. Diese Volksgruppe umfasst mehr. Dies bedenkend ist der Begriff ohnehin falsch, da er immer nur auf Juden bezogen gilt.//
Das ist ein interessanter Punkt, den Sie hier ansprechen.
Gelegentlich habe ich mich auch schon mal etwas mit diesem Thema beschäftigt.
Angefangen hat es mit den Söhnen Abrahams. Im Altertum gehörten auch die Phönizier noch dazu.
Das aber nur mal so nebenbei, das ist dann doch nicht das wirkliche Thema hier.
Trotzdem interessant.

17:01 von Feo

>>Und natürlich belegen zahlreiche archäologische Funde, dass Juden seit Tausenden von Jahren auch im Westjordanland leben!<<

... ja, die haben sogar herausgefunden, dass genau dort nicht nur Juden leben und das sogar noch länger.

Aber im Übrigen bin ich von unserer Außenministerin angenehm überrascht. Ihre komplizierten Besuchsstationen meistert sie bisher prima.

18:25, Wegelagerer34

>>Kritik
an der Politik Israels wird immer häufiger zu Antisetismus umgedeutet. Deshalb sind viele Menschen in ihren Äußerungen zu Israel sehr vorsichtig geworden.<<
.
Nein, nicht immer häufiger, sondern eher seltener als früher. Ein Ergebnis der intensiven, durchaus kontroversen Diskussion der letzten Jahre.
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Viele Menschen sollten, davon abgesehen, sehr vorsichtig mit ihren Äußerungen zu Israel sein. Nämlich dann, wenn sie Antisemiten sind. Man kann sich nämlich durchaus antisemitisch zur Politik Israels äußern, und viele tun das auch.
.
Wer mich einen Antisemiten nennt, bekommt jedenfalls eine argumentative Breitseite von mir. Denn ich kritisiere jede rechte Regierung und mache da keine Unterschiede nach Ethnie. Ob es die israelische, die russische, die ungarische oder die polnische Regierung ist. Um nur mal ein paar aufzuzählen.

@draufguckerin

"Angesichts der vielen Zeugnisse von Verbrechen der Deutschen gegen jüdische Menschen, wirkte Frau Baerbock bei ihrem Besuch in der Gedenkstätte Yad Vashem sehr bewegt und getroffen. Ich bin sonst kein Grünen-Fan, aber für ihre Rede und ihre offensichtlich tiefe Anteilnahme verdient Frau Baerbock unseren tiefsten Respekt.
Danke Frau Baerbock!"
.
Und ich sage:
Danke Frau draufguckerin für diesen Kommentar.
.
Es ist bezeichnend, dass manche Foristen, wenn Sie sonst nichts zu meckern haben, sich an der Kleidung oder an Flügen abarbeiten.
.
Ich habe die Grünen zwar nicht gewählt, kann aber vieles unterstützen, was sie vorhaben.
Zugegeben war ich auch etwas skeptisch, als Frau Baerbock ausgerechnet Außenministerin geworden ist, doch ich finde, sie macht es bisher ziemlich gut.

18:25, Wegelagerer34

>> Im Übrigen sollte man sich mal mit dem Wortursprung beschäftigen, denn Semiten sind nicht mit Juden gleichzusetzen. Diese Volksgruppe umfasst mehr. Dies bedenkend ist der Begriff ohnehin falsch, da er immer nur auf Juden bezogen gilt.<<
.
Solche semantischen Spitzfindigkeiten helfen nun wirklich überhaupt nicht weiter. Der Begriff "Antisemitismus" ist aus seiner Geschichte heraus eindeutig definiert. Er wurde im 19. Jahrhundert ausschließlich auf Juden bezogen geschaffen, um der Judenfeindlichkeit einen wissenschaftlichen Anstrich zu geben. Vorher gab es ihn nicht.

- 15:54 Uhr von Ganzbaf

Bin sehr beeindruckt, sie macht das wirklich gut. Findet die richtigen Worte an einem so bedrückenden Ort. Und sie spricht auch Unbequemes an.
#
Das sehe ich auch so.Sie macht ihren Job gut und im Vergleich zu ihren Vorgänger Maas eine sehr gute Entscheidung das Aussen Amt mit ihr zu besetzen.

18:41, derkleineBürger

>>Am 10. Februar 2022 - 18:12 Uhr von falsa demonstratio
Am 10. Februar 2022 - 17:52 Uhr von derkleineBürger
.
Zitat: Der von Israel betriebene Siedlungsbau in den Palästinensischen Gebieten sei "mit dem Völkerrecht nicht vereinbar". Wieso verteidigt die NATO als Verteidigungsbündnis nicht das Völkerrecht ? Wo bleiben Schutzmaßnahmen für die nationale Souveränität Palästinas ?

"
.
Ein Blick in den Nordatlantikvertrag beantwortet alle Ihre Fragen.
"

Danke für den Hinweis.
Wann genau werden die Selbstverteidigungswaffen / die Schutzausrüstung denn geliefert ?
Oder geht jetzt alles in die Ukraine ?<<
.
Deutschland ist Israels größter Waffenlieferant. Die Ukraine bekommt keine deutschen Waffen. Und all das hat mit der NATO absolut nichts, nil, nada zu tun. So wenig wie der hier diskutierte Artikel mit der Ukraine.
.
Meine Güte, dieses ständige Werfen von roten Heringen nervt einfach nur.

@Tremiro - Wie lautet das Thema?

18:10 Uhr von Tremiro:
"Abgesehen davon dass Sie völlig am Thema vorbeischreiben."
> Die Wurzeln des Antisemitismus sind das Thema. Ich sehe die Wurzeln von jeder Form von Hass in den Vorurteilen und der Intoleranz. Diese sind nicht nur am Beispiel des Antisemitismus zu beobachten.
_
"Mit 'Wir gegen die' plappern Sie originalgetreu Putins Propaganda nach."
> Das ist ein überstrapaziertes, aber sehr treffendes Beispiel für ein Vorurteil. Danke dafür!
_
"Dieser braucht die um von seinen innenpolitischen Problemen abzulenken."
> Sie schreiben völlig am Thema vorbei.

Am 10. Februar 2022 - 15:54 Uhr von Ganzbaf

Sehr gut gemacht

Bin sehr beeindruckt, sie macht das wirklich gut. Findet die richtigen Worte an einem so bedrückenden Ort. Und sie spricht auch Unbequemes an.
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Eine Aussenministerin findet die richtigen Worte !
Ohne Worte.... ich bin final ergriffen. Ein paar richtige Worte wären z.Zt. auch im Ukrainekonflikt vonnöten, die vllt berücksichtigen würden, dass der Konflikt auf europ. Boden stattfindet und nicht in Nordamerika, was man glatt meinen könnte, wenn man sieht, wie sich US hier einbringen. Sogar für unsere Bevorratung sorgen sie.

@falsa : ja, genau: Russland

Wie 1948. Russland ist einer der frühesten Fürsprecher der „zionistischen“ Regierung gewesen. Deshalb waren die Kibbuz am Anfang auch sozialistisch organisiert ...
und heute stimmen sich Israel und Russland eng ab. Russland könnte Israel durchaus beschützen.
Aber Israel will nicht.

- 17:24 Uhr von DeHahn

Wenn ich mal vergleiche, dann war Heiko Maas mit seinem Abiturienten-Anzug, seiner gerunzelten Stirn und seinen vagen Aussagen mir IMMER peinlich. - Frau Baerbock ist mutig und klar!
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So sehe ich es auch.Irgendwie war Herr Mass nicht der Richtige für das AA Amt hatte ich das Gefühl.

@ w120 17:46

>>>“Wenn man vor Relikten der damaligen Zeit steht, dann läßt mich das auch nicht kalt.
In Bergen Belsen gibt es auch eine große Tafel.

Den Toten kann man nicht mehr helfen.

Vielleicht werde ich senil, aber ich kann die Bilder des Leiden der Menschen in den ärmeren Staaten oder der Flüchtlinge nicht mehr sehen.“<<<
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Ihre Worte sprechen auch mir aus dem Herzen. Das ganze Elend, Leid und der Hass, das/der dort (und nicht nur dort) von Generation zu Generation vererbt wird kann einen echt erschaudern lassen. Oft muss ich schwer schlucken, wenn ich die ganzen mittellosen Menschen mit ihren Kindern alles auf der Flucht aufgeben und riskieren sehe.
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Allerdings habe ich schon vor langer Zeit aufgehört auch nur zu versuchen irgendwie zu verstehen, was die Israelis und Palästinenser wirklich antreibt, sich 60 oder 70 oder wie viele Jahre auch immer zu bekriegen. Sind es tatsächlich nur die paar Fleckchen Wüste oder wem Jerusalem offiziell gehört?
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Das ist mir inzwischen egal.

@ 15:53 Uhr von Bender Rodriguez

Sie fragen: "Was hätte sie anders machen können?" und Sie scheinen zu übersehen: Sie HAT etwas anders gemacht, nämlich den Besuch in Tel Aviv und in Ramalah zusammengebunden und damit deutlich gemacht, dass die klare Position Deutschlands an der Seite Israels nicht ausschließt, das Recht auf Leben, Frieden und Autonomie der palästinenischen Bevölkerung ebenso im Blick zu behalten. Das unterscheidet sie von ihren Vorgängern und zeigt, welch klares Profil Außenministerin Baerbock an den Tag legt. Respekt.

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