Kommentare - Bündnis Hilfsorganisationen: Kampf gegen Kinderarmut

10. Februar 2022 - 12:45 Uhr

Alle Kinder sollen Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung und gesunde Ernährung haben. Darauf hatten sich die EU-Mitgliedsstaaten geeinigt. Deshalb fordern nun Hilfsorganisationen eine Strategie zur Bekämpfung der Kinderarmut in Deutschland.

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Kommentare

Alle Kinder sollen Zugang zu…

Alle Kinder sollen Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung und gesunde Ernährung haben.
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Es wäre interessant zu erfahren, inwiefern hierzulande manche Kinder davon ausgeschlossen sind. Zur Schule kann jeder gehen, Eltern können gesund einkaufen und die Beiträge zur GKV werden zur Not vom Staat übernommen.

Hallo Zunächst einmal…

Hallo

Zunächst einmal möchte ich bemerken, dass nicht nur die Mütter eingespannt sind.

Wenn ein Kind rund um die Uhr betreut werden muss, dann geht das an beiden Partnern nicht spurlos vorbei.

Ganz ehrlich, bla, bla!

Kindergrundsicherung klingt gut.
Dazu möchte ich erst mal den Gesetzesentwurf lesen.

ALG II Kinder bekommen das KG zu !00 % angerechnet.
Ihr Regelsatz ist schon vorher gekürzt.

Abschaffung des Kindergeldes.

Frühstück und Mittagessen wird gestellt, für jedes Kind, ohne Ansehen der
Eltern
Lernmittelfreiheit (wenn es gebraucht wird auch ein PC)
Schulkleidung
Angebot der Freizeitgestaltung, Sport, Musik etc..

Der Stellenwert der Kinder in unserer Gesellschaft

entspricht leider nichtmal ansatzweise dem moralisch notwendigem.
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Man kann von Kai Diekmann halten was man will, aber in seinem Buch „der große Selbstbetrug“ nannte er bereits vor einigen Jahren folgende Zahlen: Der Tierschutzbund hat ca. 500.000 Mitglieder, der Kinderschutzbund ca. 80.000.
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Laut aktuellem Armutsbericht sind 43% der von Armut betroffenen Eltern alleinerziehend, 31% sind Familien mit 3 oder mehr Kindern.
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Ich bin andererseits aber auch fassungslos über die zunehmend gängige Praxis, Kinder bereits mit der Vollendung des 1. Lebensjahres (oder bereits noch früher) in „Kinderkrippen“ zu stecken, teilweise sogar ganztägig, damit die Eltern wieder beide voll arbeiten gehen können.
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Kindergarten na klar, aber dieses „Outsourcing“ der allerkleinsten ist mir völlig unverständlich.
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Dass so viele Kinder und Jugendliche in so einem angeblich wohlhabenden Land dermaßen arm dran sind, ist erschütternd und nicht akzeptabel.

gesunde Ernährung

Wie wichtig gesunde Ernährung ist, sehen wir ja täglich in Kita´s, Schulen usw.
Erst werden die Kinder Jahrzehntelang krank gemacht und jetzt auf einmal, ist es jemanden aufgefallen?
Lässt sich beliebig fortsetzen, auf Kantienen, in Fabriken, Behörden, Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen usw.
Aber tonnenweise Essen wegschmeißen.

Leider ist es …

offensichtlich in vielen Bereichen so, dass Kinder in allererster Linie als Kostenfaktor wahrgenommen werden (In den letzten zwei Jahren noch zusätzlich als „Virenschleudern“). Die Paare hierzulande bekommen ihre Kinder (häufig nur eines) durchschnittlich viel später als früher. Zu groß scheinbar die Belastung durch finanzielle Einbußen;
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Genauso wie der perfekte Rentner anscheinend der ist, der direkt nach dem letzten Arbeitstag tot umfällt, ist das perfekte Kind in dieser Gesellschaft ausschließlich lern- und leistungswillig, angepasst und gefügig auch in der Pubertät und verursacht um Himmels Willen so wenig Kosten wie möglich.
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Eine großes Manko ist m. E. die Lohnentwicklung. Diese stagnieren einfach zu sehr, Steuern und Abgaben sind enorm. Anstatt über immer neue staatliche Subventionierungsmodelle zu sinnieren, sollten die Menschen so bezahlt und entlastet werden, dass sie sich auch trauen zb vor dem 35 Geburtstag 2 Kinder zu bekommen.

Armutsbekämpfung ganz nach Butterwegge-Art

"Kampf gegen Kinderarmut" kennt man ja bereits aus dem Groko-Bildungs- und Teilhabepaket: Für einen 10 Euro-Bildungsgutschein jede Menge Bürokratie, Zeitaufwand und Verwaltungskosten ab
380 Euro und mehr, je nachdem, ob die Antragsteller dafür noch gerichtlich prozessieren müssen.

Am 10. Februar 2022 - 13:20 Uhr von Vector-cal.45

Sie haben vollkommen Recht!
Da gibt es Kindergeld, dass einfach ein Witz ist, überall wird subventioniert und deshalb die Steuern erhöht, weil die heilige Kuh, die Arbeitgeber dürfen ja nicht zu sehr belastet werden, dann lieber über Subventionen, da freut sich nämlich das dumme Volk, das gar nicht merkt, dass es diese Subventionen über Steuern eh selber bezahlt.

Der Erfolg im Kampf gegen Kinderarmut - also um das Wertvollste,

unsere Zukunft und damit die unserer Kinder - hängt entscheidend daran, dass im Wirtschaftsleben die richtigen „Bewertungsmaßstäbe“ gelten
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Am aktuellen Beispiel der stark gestiegenen Kaffeepreise erklärt: Je weniger von etwas Benötigtem da ist, desto wertvoller („teurer“) wird es
„Wenn Röster und Supermärkte ihre Kaffeepreise erhöhen, geben sie letztlich die gestiegenen Einkaufspreise auf den Weltmärkten an die Verbraucher weiter. An den [globalen] Rohstoffbörsen war der Preis zuletzt rasant geklettert. Im vergangenen Jahr legte der Preis für Robusta um 71% zu, der Preis für Arabica schnellte sogar um 76% in die Höhe.
>> Auf der Suche nach den Gründen für diesen rasanten Preisanstieg landet man rasch in Brasilien. Bereits die jüngste Ernte in Brasilien, dem wichtigsten Kaffee-Produzenten- und -Exportland, hatte massiv enttäuscht. [Sie] hatte sie fast 25% unter (…) gelegen.
Ungünstige Witterungsbedingungen, insbesondere Trockenheit, in wichtigen Arabica-Anbaugebieten schmälert …“

@mispel: gesund einkaufen:

H4-Sätze für Nahrungsmittel:
Kinder bis 6: 2,96 Euro pro Tag
Kinder von 6- bis 14: 3,64
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So viel dazu, dass Fleisch hier zu billig ist und wir zu wenig für Essen bezahlen.

Wow, mal wieder voll am…

Wow, mal wieder voll am Problem vorbeigewurschtelt.
Kinder sind arm; blabla
Mütter können nicht arbeiten, blabla....
Und dann muss man helfen.
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Völlig falsch. Man muss viel früher anfangen. Warum haben die Eltern kein Geld? Warum muss den die Mutter ( oder besser Beide) arbeiten?
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Warum konnte früher EINE Person einen 4köpfigen Haushalt ernähren und noch das Eigenheim abbezahlen? Und Warum heute nicht mehr?
Löst mal dieses Problem, dann ergibt der Rest von alleine.

Noch mehr Armut für noch mehr Reichtum

Wie man selber noch ein paar zusätzliche Millionen Euros an Bücherverkaufeinnahmen rund um das Thema Bedingungsloses Grundeinkommen kassiert, aber politisvch null und nichts für´s BGE tut, zeigte uns auch Multimilliardär Götz Werner. Hätte
er´s ehrlich gemeint mit dem BGE für Alle, dann wäre das für so einen Multimilliardär überhaupt kein Problem gewesen, das BGE politisch und juristisch durchzusetzen. Stattdessen bekommen nicht mal Menschen in größter Not aus Werner´s "caritativer" Stiftung Hilfe. Eine milliardenschwere Briefkasten-Stiftung, die nur der Steuervermeidung dient und nun auch seinen Erben komplett die Erbschaftssteuer erspart.

Vom Millionär zum Milliardär durch Steuervermeidung

Nicht die arbeitende Bevölkerung sollte die Hauptlast des Sozialstaats tragen, der schon lange nicht mehr die Grund- und Menschenrechte für Arme wahrt. Sondern diejenigen, die an Staat und Wirtschaft Milliarden Euros verdienen, sollten die Hauptsteuerlast tragen. Dann wäre auch Kinderarmut längst Geschichte in Deutschland.

Ich frage

mich gerade welches Deutschland denn gemeint sein soll.
Wir haben Schulpflicht, Arme bekommen Lehrmittel um sonst, hab ich selber gestempelt und ausgegeben.
In der Schulküche auch kostenloses Essen, je nach Bedürftigkeit.
Man braucht einen Schein, und alles geht seinen Gang.
Sollten die allein Erziehenden arbeiten, gibt Kindergeld, meist noch Geld vom nicht mehr in der Familie lebenden Partner, je nach Verdienst, das ist bei einigen nicht gerade wenig.
Versichert sind eigentlich alle Kinder, mir ist kein Fall bekannt, das das Gesundheitssystem die Kinder bei Arzt abweist.
Das mag in anderen EU Ländern anders sein, aber in Deutschland ist das nicht der Fall, ich hab lange in der Schule gearbeitet, 1000 Schüler, mir ist nicht so ein Fall bekannt. Behinderte kamen jeden Tag mit dem Kleinbus und Rollstuhl zum Teil, wurden dann auch wieder geholt.
Dörfer wo kein Bus um die Zeit fährt, wurden auch in die Schule gebracht, und wieder nach Hause gefahren.

13:45 Uhr von Bender Rodriguez

>>Warum konnte früher EINE Person einen 4köpfigen Haushalt ernähren und noch das Eigenheim abbezahlen? Und Warum heute nicht mehr?<<
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Bitte bedenken sie, dass die Steuern/Energiekosten, Grundsteuer uvm. nicht so hoch waren. Die Zahl derjenigen, die staatliche Unterstützung bekamen, waren überschaubar.
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Heute haben immer mehr Menschen in diesem Land keine Beschäftigung. Hinzu kommt der Geringverdienst- und, Niedriglohnsektor, was die zukünftige Armut bzw. staatliche Versorgung drastisch steigen lässt.
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Damals gab es auch noch sehr wenig Zuwanderung; heute kommen pro Jahr so viele Menschen in der Größe einer Großstadt- im letzten Jahr waren es knapp 2, wovon der Großteil staatlich versorgt werden muss.
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Der Anteil an Beamten mit Pensionsbezug steigt stetig an und wird in Zukunft, wenn die geburtenstarken Jahregänge in Rente gehen, noch drastischer stiegen. Das sind Kosten, die medial gerne verschwiegen werden. .
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Wir werden jedes Jahr Artikel in dieser Form lesen.

Der Kampf gegen Kinderarmut...

... ist wie der Kampf Don Quixotes gegen die Windmühlen.
Bis dank unserer perfekten Bürokratie diesbezüglich etwas erreicht werden kann, wurden die geplanten Maßnahmen von der Inflationsrate längst überholt.
Die Verantwortlichen sollten sich lieber darüber Gedanken machen, durch welche staatlichen Maßnahmen die Preissteigerungen in ALLEN Bereichen erst richtig Fahrt aufgenommen haben. Solange hier nicht nachgedacht wird, ist der Kampf gegen Kinder- und Altersarmut ein Teufelskreis, aus dem es kein Entrinnen gibt.

BGE statt all dieses sinnlose Hilfsorganisationsgelaber !

Was haben all diese Hilfsorganisationen bisher getan gegen die Massenarmut in Deutschland, wozu nicht nur die Kinderarmut gehört ? Außer jede Menge heiße Luft, Gelaber und Medientingelei kommt da nichts. Hauptsache die Vorstände von AWO & Co. kassieren Millionen-Jahresgehälter.

Kritik des "Eckpunktepapiers"

In diesem Papier wird unter anderem eine Machbarkeitsstudie mit Kommunen gefordert, wegen "den Herausforderungen und Hürden" bei der "ebenen- und systemübergreifenden Zusammenarbeit".
Außerdem wolle man "konkrete Ziele" für "echte Wirkung" erarbeiten.
So weit, so allgemein, so leichtgewichtig.
Es tut mir jetzt wirklich leid, und ich möchte jetzt auch niemandem wehtun, aber bei solchen abstrakten Sätzen, wie in diesem "Eckpunktepapier" zum "nationalen Aktionsplan" fällt mir immer ein Zitat des französischen Schriftstellers Barthes ein, der sinngemäß ausführte, die Sprache der Bourgeoise sei nun mal auf der Metaebene angesiedelt.
Hier ist es genau so: Die überflüssige Aufforderung, konkrete Ziele zu definieren, ist wie die Formulierung "Ganzheitlicher Blick", die sich ebenfalls in dem Papier findet, ein Indiz, dass hier vor allem eines produziert wird: Worte.
Andersrum gefragt:
Was hindert denn die PolitikerInnen bislang daran, Kinderarmut zu bekämpfen?
Das Fehlen eines Planes?

was ich ja schon lange

angemerkt habe (und nein, das hat nichts mit "unsozial" o.ä. zu tun):
warum bekommen eltern, die beide arbeiten und zum teil gehälter über 10.000€/monat nach hause bringen kindergeld? ich finde, es müsste da eine obergrenze geben. diese eltern können locker evtl. kosten für privatunterricht/musikunterricht/sonstige aktivitäten aus der eigenen kasse zahlen, während kinder, deren eltern ALG II-empfänger sind ,selbst das nötigste abknappsen müssen. was bei den "oberen" gespart wird, könnte sowas von sinnvoll bei den wirklich bedürftigen kindern eingesetzt werden.

und für eltern, die unverschuldet unter diese obergrenze rutschen, sollte es ein zügig bearbeitetes antragsformular geben.

14:02 Uhr von FakeNews-Checker

>>Nicht die arbeitende Bevölkerung sollte die Hauptlast des Sozialstaats tragen, der schon lange nicht mehr die Grund- und Menschenrechte für Arme wahrt. Sondern diejenigen, die an Staat und Wirtschaft Milliarden Euros verdienen, sollten die Hauptsteuerlast tragen. Dann wäre auch Kinderarmut längst Geschichte in Deutschland.<<
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Ich sehe das etwas anders: Alle, die ihren Lebensmittelpunkt in D. haben, sollen ihre Steuern entrichten und für das Gemeinwohl sorgen. Der millionenschwere Unternehmer leistet seine Beiträge, wie auch die paarundvierzig Mio. Arbeitnehmer.
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So lange wir Beitragsbemessungsgrenzen haben, so lange wir Steuergesetze haben, welche möglich machen, Abschreibungen auf 0 setzen können, so lange die Bundesregierung Steuergelder für die Welt aus dem Fenster wirft, wird sich nichts ändern.
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Ich empfehle ihnen auf youtube: "Standort Berlin - Prof. Kerber - Der deutsche Selbstmord" anzusehen. Dort erfahren sie die massive Geldverschwendung der Politik.

Das größte Schreckgespenst…

Das größte Schreckgespenst der Armutsindustrie, die sich um das Armenhaus Deutschland feudal mit Millionen-Euro Vorstandsgehältern aus Staatssubventionen und naiven Spendern finanziert räkelt, ist das BGE für Alle. Eine Armutsindustrie, die weder Armutsrentnern und Elendskindern zu einem menschenwürdigen Leben verhilft noch Obdachlose in Wohnung bringt.

was den punkt "essen"

angeht, da kann ich manchmal nur mit den ohren schlackern, wenn mir befreundete eltern aus Deutschland erzählen, welche summen sie pro monat für das essen der kinder in kita/schule bezahlen. und dann ist sehr oft die qualität des essens noch mangelhaft, bzw. ungesund.

ich kenne es von hier so, dass an den schulen wirklich hervorragend und gesund gekocht wird, die kinder haben immer gemüse/obst, vegetarische oder vegane wahlmöglichkeiten.und das beste: es kostet die eltern fast nichts. ein staat mit 6mio einwohnern und einer eher im unteren mittelfeld angesiedelten wirtschaftskraft schafft sowas, (inklusive der sog. "baby-box", die jede mutter eines neugeborenen säuglings kostenlos erhält) aber Deutschland nicht?

Am 10. Februar 2022 - 14:06 Uhr von wenigfahrer

Hallo wenigfahrer

Es gibt sicherlich Regelungen, die bei Bedürftigkeit, gegen Prüfung (das Leihverfahren soll ja sehr ausgeprägt sein) diese Schulmaterialien bereitstellen.

Ich hoffe, dass es unstrittig ist, dass es nicht bei Büchern bleibt, sondern es auch um Schreibstifte, Papier und vieles andere geht.

Was mich persönlich stört ist schon die Stigmatisierung einer Prüfung.

Sportunterricht, Schuhe? usw.

Natürlich sind Kinder abgesichert, je nach Situation zahlt das Amt und es greift die Familienversicherung.

Kindergeld bekommen auch ALG II Kinder, aber es wird abgezogen.

Bündnis Hilfsorganisationen: Kampf gegen Kinderarmut...

Was tun gegen Kinderarmut ? Vor allem sollten da einmal Zahlen präsentiert werden. Die Bertelsmann-Stiftung spricht da von 2,8 Millionen Kindern. Das wäre jedes fünfte Kind.
Und damit das Bündnis keine Public-Relation-Aktion ist, müssten die Sozialleistungen erhöht werden. Und nicht nur um 3 Euro im Jahr.
Aber auch die Gewerkschaften müssten zu einer offensiven Tarifpolitik übergehen. Leider ist aber noch nicht mal so klar, daß sie sich die 5 Prozent Inflation "zurückholen" werden. Jedenfalls gibt es dazu keine eindeutigen Signale in der Presse.

14:09 Uhr von FakeNews-Checker

>>BGE statt all dieses sinnlose Hilfsorganisationsgelaber !

Was haben all diese Hilfsorganisationen bisher getan gegen die Massenarmut in Deutschland, wozu nicht nur die Kinderarmut gehört ? Außer jede Menge heiße Luft, Gelaber und Medientingelei kommt da nichts. Hauptsache die Vorstände von AWO & Co. kassieren Millionen-Jahresgehälter.<<
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Die derzeitigen Leistungen (Hartz4, Sozialhilfe u.m) sind im Grunde BGE. Die Kinder haben nur einen anderen Namen. Mit BGE wird sich nichts ändern!
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Es kann nur zu Änderungen kommen,
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- wenn die Regierung nicht hauptsächlich Gesetze für Wohlhabende/Industrie und Wirtschaft etc. macht
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- Steuergelder nicht in der Welt und für die EU verschwendet
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- aufhören, viele Länder kostenlos in Deutschlands Krankenkassen krankenversichern
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mehr auf die Ausgabenseite blickt, statt mehr Steuerbelastungen für Bürger oder Kredite aufnimmt.
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Ich sollte aufhören zu träumen, denn diese Zustände werden sich nicht ändern. Keine Regierung hat bisher Änderungen

@FakeNews-Checker

"...verhilft noch Obdachlose in Wohnung bringt."

guter punkt!
dazu hat die tagesschau mal einen mehr als interessanten bericht aus meiner heimat, Finnland, gebracht. da wird sehr schön gezeigt, wie genau das bestens funktioniert, obdachlosen zu eigenen vier wänden zu verhelfen. und wir haben es garantiert nicht "so dicke" wie Deutschland.

Reiche müssen teilen lernen

Profitgier hat Sozialabbau und Niedriglohn gemacht. Kinderarmut hat zugenommen.

Exzessive Exportüberschüsse gefährden globale Stabilität und erzeugen weltweit strukturelle Verschuldung.

Die Reichen müssen wieder teilen lernen. Unternehmensgewinne und Reiche müssen kräftig zur Kasse gebeten werden. Insbesondere Krisengewinnler müssen abgeschöpft werden. Eine Luxussteuer sollte vollständig armen Kindern zu gute kommen.

Zugleich müssen Löhne und Sozialleistungen drastisch und nachholende ansteigen. Gesundes Essen muss schmackhaft und kostenlos in Schulen und Kindergärten angeboten werden.

Aus ökonomischen und sozialen Gründen ist Sozialausbau und kräftige Reallohnerhöhengen alternativlos.

Die üblichen Phrasen wie jedes Jahr auf´s Neue

"Kampf gegen Kinderarmut": Was haben dann bisher all diese Hilfsorganisationen gemacht ? Von all diesen Sozialberatern, Sozialdiensten, Sozialarbeitern, Hilfsorganisatoren, Psychotherapeuten und was sich sonst noch so alles um´s Arrmenhaus Deutschland räkelt und dran verdient, kann niemand von den Armen eine menschenwürdige Wohnung und ein gesundes Essen bezahlen geschweige denn Teilhabe, Grund- und Menschenrechte nutzen.

@morgentau19

"Die derzeitigen Leistungen (Hartz4, Sozialhilfe u.m) sind im Grunde BGE. Die Kinder haben nur einen anderen Namen. Mit BGE wird sich nichts ändern!"

ich fürchte, da unterliegen sie einem irrtum.

- 13:39 Uhr von PatricioKanio

Also von diesem Kindergeld was es heute gibt, konnte ich nur träumen. Ich habe schon in vorangegangen Diskussionen gefragt, wieso der Staat in erster Linie für die Versorgung der Kinder verantwortlich sein soll. Ich bekomme doch keine Kinder um abzukassieren. Gut möglich, dass mancher das macht. Aber in erster Linie doch weil ich es will. Da ist es mir egal, was der Staat dazugibt. Klar nimmt man es, aber in erster Linie sind doch die Eltern verantwortlich. Und wenn ich es nicht kann oder nicht können will, dann muss ich es lassen. Wir konnten uns zwei Kinder leisten, aber keine vier. Also zwei tolle jungs und jetzt 2 süße Enkel.

Haben Kinder nicht auch noch andere Bedürfnisse?

Hallo

Kann sich hier auch noch jemand vorstellen, dass Kinder auch noch andere Bedürfnisse haben?

Es gibt doch Kornlabyrinthe. Da kann man eine schöne Zeit verbringen und holt sich noch ein Lunchpaket bei der Tafel ab.

Dieses einfache Vergnügen kam bei meiner Rechnung für 4 Personen auf 100 Euro (Eintritt, An-und Abreise, paar Pommes).

Schwimmen, Sportverein usw..

Initiative Neu... 14:28 Uhr..

"Die Reichen müssen wieder teilen lernen."

Wie definieren Sie Reiche?

Hausbesitzer, Vermieter?

Dann bin ich auch reich, gebe aber nicht damit an..

@morgentau19...da hat was gefehlt

entschuldigung, ich hatte zu schnell abgeschickt.

wir hatten hier in Finnland dieses "experiment" mit dem BGE, das leider komplett falsch auch von der tagesschau wiedergegeben wurde. in unserem fall lag dieses BGE etwa in der gleichen höhe wie sozialhilfe/arbeitslosenhilfe. auch wenn der staatliche träger KELA in seinem bericht etwas anderes behauptete und das experiment nur positiv bewertete, war das endergebnis dieses experiments in wahrheit niederschmetternd. BGE sollten immer deutlich über den sätzen von sozial- oder arbeitslosenhilfe liegen.

14:15 Uhr von suomalainen

Gegenfrage: warum sollen Eltern, die 10000 und mehr Euro verdienen kein Kindergeld kriegen. Kriegen die ihr Gehalt geschenkt. Die haben vielleicht mal mit viel weniger angefangen und verdienen nun ausersehen so viel. Also haben die gefälligst was abzugeben oder zu verzichten.
Gerechtere Bezahlung in allen Bereichen, auch im bisherigen niederlohnsektor wäre die Maßnahme. Damit arbeiten sich Lohnt und der Verdienst nicht knapp über Hartz4 liegt. Und da ist auch das geplante Bürgergeld schon wieder der falsche Anreiz.

Am 10. Februar 2022 - 14:23 Uhr von w120

" Was mich persönlich stört ist schon die Stigmatisierung einer Prüfung. "
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Ja das kann ich zum Teil verstehen, wir hatten 10-12 Behinderte und in der Zahl auch die vom Dorf, die gebracht wurden.
Dann noch ein Teil die bedürftig waren, bleiben aber 900 die jeden Tag mit dicken Deutschen Marken vorfahren, war ja schließlich eine bessere Schule ;-).
Wollen Sie allen das selbe kostenlos geben, auch den zum Beispiel vorhandenen Kindern von Lehrerpaaren, oder anderen sehr gut verdienenden, wo 120 000 kein Problem sind?.
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Ich finde das auch nicht gut, aber wer so viel hat, dem muss man nicht zuschießen, deshalb ist die Prüfung schon nötig, über die Grenzen wo es losgeht, könnte man sicher diskutieren.
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Es sind ja bei all diesen Dingen nicht nur Kinder betroffen, H4 und Rentner auch zu Millionen, mancher Rentner hat am Ende weniger als H4, es gibt in Deutschland viele Sprüche, aber Änderung sehr selten.

Am 10. Februar 2022 - 14:16 Uhr von morgentau19

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Zitat: so lange wir Steuergesetze haben, welche möglich machen, Abschreibungen auf 0 setzen können
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Wie setzt man denn Abschreibungen (bei Anschaffungen von über 800 € netto) auf Null?
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Ich hätte das hin und wieder gerne eine sog. Sofortabschreibung gemacht.

150 Milliarden Euro pro Jahr an Steuerhinterziehungen

150 Milliarden Euro! Dank Gesetzen, die teilweise von der Finanzindustrie ausgedacht wurden, die den Steuerverbrechern hilft, Steuern zu stehlen.
Das ist so viel Geld, dass wir davon sogar noch die Kinder der reichen Leute mit durchziehen könnten und dann wären immer noch zig Milliarden Euros übrig.
Stattdessen erlauben wir deren Eltern, uns nach Strich und Faden zu betrügen und zu bestehlen.
Und natürlich müssen die Beitragsbemessungsgrenzen bei den Sozialversicherungsbeiträgen endlich ersatzlos gestrichen werden. Dann gäbe es da auch weniger finanzielle Probleme.

Haben wir nicht wichtigeres zu tun?

Doch! Die Amerikaner wollen gern die Abspaltung Europas von Russland und die Ukraine in Nato und EU. Dehalb hat die Ukraine schon zig Milliarden für ihre Oligarchen und Waffen bekommen. Was sollen da paar Millionen für arme Kinder? Wir müssen doch das große-ganze im Auge haben, oder?

Am 10. Februar 2022 - 14:34 Uhr von Cillie21

Hallo Cillie21

Wir konnten uns zwei Kinder leisten

Wenn ein demokratisches System eingeführt wird, also wenn der Storch zum
Teich kommt, dann muss er die Bonität der Eltern nachweisen und die Kinder im Teich wählen dann ihre Eltern aus, wären viele Probleme gelöst.

re 13:45 Bender Rodriguez: Gretchenfrage

>>Warum konnte früher EINE Person einen 4köpfigen Haushalt ernähren und noch das Eigenheim abbezahlen? Und Warum heute nicht mehr?
Löst mal dieses Problem, dann ergibt der Rest von alleine.<<

Und nicht nur dieses Problem! Es ist schlicht die Gretchenfrage für jede Gesellschaft auf dieser Erde.

Und sie wird nie einheitlich beantwortet werden können. Das Vorschlagsspektrum zur Problemlösung liegt weit gestreut zwischen einer 100% Besteuerung und der Abschaffung jeglicher Steuern.

Eine Patentlösung habe ich natürlich auch nicht und diese sollte auch nicht von „der“ Politik erwartet werden. Es ist ein Zusammenspiel von ganz vielen Bausteinen, die permanent neu gelegt werden müssen.

Morgentau

Du beschreibst die Situation jetzt. Meine Frage war aber, warum früher etwas ging, was jetzt nicht mehr geht?
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Ich würde jetzt mal vorschlagen, dass es an der Globalisierung liegt. Die macht ja angeblich mehr Gewinn möglich. Nur wie soll in einem geschlossenen System irgendwas mehr werden? Dazu muss irgendwer weniger haben.
Wir globalisieren also auch die Armut.
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Und mit Vermögensteuer da was machen zu wollen, ist süß. Das Geld wird einfach ins steuerparadies transferiert und ist weg. Höhere Steuern geht auch nicht. Dann wird sofort transferiert, bis hier nichts mehr zu holen ist.
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Da muss ein anderer Ansatz her. Wer hier nichts bezahlt, hat ein mieses Geschäftsmodell und muss schließen.
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Ob real oder fiktive Firma ist da völlig egal. Und dann kann man schauen, ob gugel, facebook, Starbucks und ikea auf Europa verzichten können. Wir brauchen die nämlich nicht unbedingt.
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Das Geld von bezos und Zuckerberg fehlt nämlich in den Taschen der Arbeitnehmer.

Am 10. Februar 2022 - 14:34 Uhr von Cillie21

Sie haben meine Kommentar falsch gedeutet.
Ich bin genauso wie Sie dafür, dass man Menschen ein vernünftiges Gehalt zahlt und dann können die Eltern damit alles bestreiten.
Ich kann mir nur ein Kind leisten, hätte gerne mehr, aber das Leben ist kein Wunschkonzert und das Kindergeld ändert daran nichts, deshalb ist es ein Witz.
Ohne diese "Subventionen" und mit einem vernünftigen Gehalt würde es denke ich besser aussehen

14:50 Uhr von w120

Irgendwie finde ich ihre Antwort verfehlt. Von mir aus kann sich Kinder anschaffen wer will. Aber man sollte sich vorher im Klaren sein, was es bedeutet. Niemand muss Kinder kriegen. Ich kaufe mir doch auch keine Millionenvilla, weil der Zins grade niedrig ist. Und wenn die Immobilienblase platzt verlange ich vom Staat dass er sie abbezahlt. Na der wird mir was erzählen. Der Vergleich mag hinken aber jeder im Rahmen seiner Fähigkeiten und Möglichkeiten.

Bitter, sehr bitter

Ich weiß garnicht was ich dazu sagen soll.
Man konstatiert ein Problem das dieser Staat selbst herbeigeführt hat.
Eigentlich müsste die „Linke“ alle Verantwortlichen Politiker anklagen.
Deutschland ist ein Land, das in Sozialstandards der ganzen OECD hinterherhinkt. Eine echte Schande !

Aber gut das die ARD das Thema aufgreift

Man hätte es ja auch unter den Tisch fallen lassen können. Vielleicht besteht ja doch noch Hoffnung mit den deutschen Medien!

Am 10. Februar 2022 - 14:52 Uhr von Bender Rodriguez

Hallo Bender Rodriguez

Da kann ich Ihnen nur zustimmen.

Robotersteuer!

Aber die Kinder leben jetzt in Armut.
Jetzt muss man kurzfristig Lösungen umsetzen.

Bundespressekonferenz:

Wie sieht es aus mit dem sozialen Ausgleich für die Energiekosten?

Bundesregierung (sinngemäß)
Wir sind noch beim Schauen.

13:45 Uhr von Bender Rodriguez

weil die früher vielleicht nicht mind. 4 handy hatten, nicht mehrmals im jahr nach malle mussten und auf dem strom nicht 60% abgaben erhoben wurden?

Teacher

Es ist keine Patentlösung nötig. Es reicht, zur sozialen Marktwirtschaft zurück zu kommen. Der Kapitalismus ist ebenso unfähig, wie Sozialismus. Weil es im Grunde das gleiche ist.
Und wen jeder Mehr bekäme, könnte man mit weniger %Steuern sogar mehr einnehmen, von dem man aber kang nicht so viel "verschenken " müsste.
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Lösung: weg mit Globalisierung und dem Kapitalismus.

In Deutschland...

...wären die größten diesbezüglichen Probleme schon gelöst, wenn alle Kinder in der Schule vor Unterrichtsbeginn ein gesundes Frühstück und mittags eine vernünftige Hauptmahlzeit erhalten.
Die meisten Erwachsenen kriegen sowas ja nicht mehr hin (mich selbst und fast alle, die ich kenne eingeschlossen).

Am 10. Februar 2022 - 14:56 Uhr von Cillie21

Hallo Cillie21

Ihr Vergleich ist für mich daneben.

Es geht um die Kinder und um nichts anderes.

Es wird auch Kinder geben, die keine Curie zur Mutter und Einstein als Vater haben.

@ 14:50 Uhr von teachers voice

„Eine Patentlösung habe ich natürlich auch nicht und diese sollte auch nicht von „der“ Politik erwartet werden.“
Ob es eine Patentlösung gibt, weiß ich auch nicht, aber genau für Lösungen solcher Problemen sind Politiker da. Sonst bräuchten wir die vielleicht gar nicht.
Aber eine vorläufige Lösung hätte ich: Laut der Glücksforschung, deren Erkenntnisse vor Corona auch hier alljährlich kundgetan wurden, lässt sich das private, persönlich empfundene Glücksgefühl eines Menschen bezüglich der Geldmenge, die ihm zur Verfügung steht, ab 60.000€/Jahr nicht weiter erhöhen.
Also muß jeder Mensch in Deutschland pro Jahr 60.000€ zur Verfügung gestellt bekommen.
Ich bin mir absolut sicher, dass diese Regelung helfen wird, vor allem, weil das auch Sicherheit gibt.
Und die Arbeit, die zu erledigen ist, wird nach Abzug möglicher Arbeitsplätze für Roboter und Maschinen, auf alle anwesenden Erwachsenen verteilt. Natürlich nach Befähigung. Mit einem guten Schulsystem ist auch das kein Problem.

Zur steueridiotie: Jeder…

Zur steueridiotie:
Jeder Arbeitnehmer zahlt Steuern. Und vom Rest bezahlt er sein Leben.
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Eine Firma bezahlt erstmal ihr Leben und vom kläglich Rest die Steuern.
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Wieso darf ich nicht erstmal Lebenshaltungskosten abziehen und dann, als bedürftig geltend, keine Steuern zahlen?
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Wieso verzichtet der Staat hier freiwillig auf so viel Geld?

Suomalainen 14:22

>>> … welche summen sie pro monat für das essen der kinder in kita/schule bezahlen… sehr oft die qualität des essens noch mangelhaft, bzw. ungesund.
ich kenne es von hier so, dass … hervorragend und gesund gekocht wird, die kinder haben immer gemüse/obst, vegetarische oder vegane wahlmöglichkeiten.und das beste: es kostet die eltern fast nichts. ein staat mit 6mio einwohnern … unteren mittelfeld angesiedelten wirtschaftskraft schafft sowas, inkl …. aber Deutschland nicht?<<<
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Davon kann ich ein Lied singen bzw. meine Kinder. Meistens leider immer noch ein ziemlicher (und überteuerter) Schlangenfraß, der da vorgesetzt wird. Vegan? Pech gehabt. Übrigens mussten wir das auch während den „Lockdowns“ lange weiter bezahlen.
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Diese Baby-Box ist toll, inklusive lieben Willkommensbrief, hab davon gehört.
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Wissen Sie, was Neugeborene bei uns nach den ersten Tagen bekommen? Ein förmliches Anschreiben an „Herr/Frau“ mit der Steueridentifikationsnummer. Das sagt einiges aus.

re 14:52 Bender Rodriguez: Kardinalfehler

>>Nur wie soll in einem geschlossenen System irgendwas mehr werden? Dazu muss irgendwer weniger haben.<<

Hier liegt wahrhaft ein Kardinalfehler verborgen. Was Sie beschreiben wäre ein Nullsummenspiel, bei dem das gleiche Geld immer hin und her wandern würde.

Tut es aber nicht! Wenn Ihr Gedanke stimmen würde, würde durch jeden Vertrag Einer reicher und Einer ärmer. Tatsächlich profitieren von jedem (nicht erzwungenen) Vertrag immer Beide - sonst würden Sie diesen nicht abschließen. Tatsächlich potenziert sich dieser Nutzen, weil jeder Vertragspartner nun erneut Verträge abschließen kann.

Der Knackpunkt liegt in der Wahlfreiheit. Die ergibt sich nämlich nicht und nie von selbst - sondern aus den rechtlichen wirtschaftlichen und sonstigen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Eben aus der aktiven Politik - die immer die Interessen beider Vertragspartner im Blick haben und behalten muss.

Leicht gesagt - schwer gemacht - aber eben möglich!

Karl Maria Jos

Das 4hendi kann man sich nur kaufen, wenn man das Geld dafür hat. Und den malleurlaub auch.
Was hat das also mit der Problematik zu tun, dass heute eine/r alleine nicht 4 Leute ernähren kann?
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Thema verfehlt?

Trauerkeks für Ranking des Themas

Wenn man sich mal kurz die Mühe macht und in diesem sowie den vier verlinkten Artikel die Themen-Tags (=Suchbegriffe) Chancengleichheit, Armut, Kinderarmut, Kinder, Kinderschutzbund und Kindergrundsicherung anklickt, dann wird einem schnell bewusst, dass man der Tagesschau nicht unbedingt verwerfen kann, sie habe in diesem Themenkomplex viele oder viel zu viele Anlässe zur Berichterstattung aufgetan.
Vielleicht könnte da ja mal die sehr bemühte neue Opposition mit einigen kleinen und großen Anfragen etwas Licht ins selbst verursachte Dunkel bringen? Oder, um nicht im Schatten der Regierung zu verblassen, gerne auch durch Frau Lang gestellt? Ich denke dann dürfte doch auch etwas mehr Berichterstattung eine dankbare Begleiterscheinung werden.

@14:15 Uhr von suomalainen

>> warum bekommen eltern, die beide arbeiten und zum
>> teil gehälter über 10.000€/monat nach hause bringen
>> kindergeld?
.
Ähh Eltern, die so viel verdienen, nehmen kein Kindergeld, sondern den wesentlich höheren Kinderfreibetrag. -.-

Teacher

"Hier liegt wahrhaft ein Kardinalfehler verborgen"
.
Jep, aber nicht bei mir.
.
Einer gibt was ab und bekommt was anderes dafür.
Das andere interessiert nicht. Und das Geld ist dann aber weg. Das wird nicht mehr. Egal wie oft das eingetauscht wird.

re 15:13 nie wieder spd: Patentlösung

>>@ 14:50 Uhr von teachers voice
„Eine Patentlösung habe ich natürlich auch nicht und diese sollte auch nicht von „der“ Politik erwartet werden.“
Ob es eine Patentlösung gibt, weiß ich auch nicht, aber genau für Lösungen solcher Problemen sind Politiker da. Sonst bräuchten wir die vielleicht gar nicht.<<

Klar - da sind wir uns komplett einig! Ich bezog mich natürlich auf die PATENTlösung.

>>Aber eine vorläufige Lösung hätte ich: Laut der Glücksforschung, deren Erkenntnisse vor Corona auch hier alljährlich kundgetan wurden, lässt sich das private, persönlich empfundene Glücksgefühl eines Menschen bezüglich der Geldmenge, die ihm zur Verfügung steht, ab 60.000€/Jahr nicht weiter erhöhen.<<

Eine Erkenntnis, die viel zu selten sowohl in unseren Träumen als auch in den aktuellen Politikerwartungen ein Rolle spielt.

>>Also muß jeder Mensch in Deutschland pro Jahr 60.000€ zur Verfügung gestellt bekommen.<<

Na ja - Geld erhält seinen Wert nicht einfach durch Aufdruck.

@ 14:56 Uhr von Cillie21

„Von mir aus kann sich Kinder anschaffen wer will. Aber man sollte sich vorher im Klaren sein, was es bedeutet. Niemand muss Kinder kriegen.“
Eigentlich haben Sie recht.
Doch wer entscheidet dann, wer Kinder haben darf? Das es jemand nicht kann mit seinen Kindern, merkt man erst, wenn die Kinder schon da sind.
Und was machen Sie mit den Kindern, die schon existieren?
Den Eltern wegnehmen und Einschläfern oder ins Heim?
Dürfen sich dann vorzugsweise reiche Menschen leisten?
Für Millionen von existierenden Kindern müssen Lösungen gefunden werden.
Und das wird daran scheitern, dass man den Eltern keinen zusätzlichen € gönnt, weil sie im Grunde ja selber Schuld sind, wenn sie nicht genug Geld verdienen oder sogar Arbeitslos sind. Und dann baden es weiterhin die Kinder aus.

@Initiative Neu… Zitat:…

@Initiative Neu…
Zitat:
Reiche müssen teilen lernen
Profitgier hat Sozialabbau und Niedriglohn gemacht. Kinderarmut hat zugenommen.
Exzessive Exportüberschüsse gefährden globale Stabilität und erzeugen weltweit strukturelle Verschuldung.
Die Reichen müssen wieder teilen lernen. Unternehmensgewinne und Reiche müssen kräftig zur Kasse gebeten werden. Insbesondere Krisengewinnler müssen abgeschöpft werden. Eine Luxussteuer sollte vollständig armen Kindern zu gute kommen."

Die Reichen fangen erst wieder zu teilen an wenn ihnen die nackte Angst im Nacken sitzt
und
da meine ich nicht die Angst vor dem Finanzamt oder dem Zollbeamten
--
nein - ich meine nicht die Köpfe der Reichen auf Bajonete aufzuspießen - sondern wenn man ihnen etwas nimmt was sie mehr schätzen als das Leben -> ihren Reichtum
und damit ihre Macht
diese Menschen sind nur deshalb so reich weil so viele so arm sind

@Bender Rodriguez

Sie verteufeln in Ihren Posts hier bisher das System, daran liegt es aber nicht.
Es liegt an den Menschen. Siehe Cum-ex.
Diese Steuermilliarden gehen uns nicht durch die Lappen, weil das System so ist, sondern weil Menschen Schlupflöcher gefunden haben und diese ausnutzen

re 15:20 Bender Rodriguez: Geldvermehrung

>>Teacher
"Hier liegt wahrhaft ein Kardinalfehler verborgen"
.
Jep, aber nicht bei mir.
.
Einer gibt was ab und bekommt was anderes dafür.
Das andere interessiert nicht. Und das Geld ist dann aber weg. Das wird nicht mehr. Egal wie oft das eingetauscht wird.<<

Pardon, aber der „Fehler“ liegt doch bei Ihnen. Geld entsteht nämlich tatsächlich immer wieder neu, in dem Sie es ausgeben. Wenn ein 10 Euroschein 5 x weitergegeben wird, wurden 50 Euro weitergegeben. Und vor allem Werte für diese 50 € geschaffen. Die Bezahlung ist dabei tatsächlich gar nicht so wichtig - solange Sie damit rechnen, „Ihr“ Geld irgendwann zurück zu bekommen, ist alles in Ordnung.

Auch wenn das vielleicht fantastisch klingt, Wohlstand ist tatsächlich unendlich steigerbar - auch für „Alle“.

Deutschland...

...ausser Rand und Band.
Nicht nur, was Klimathemen, Verkehr, Corona etc etc angeht...auch in Umgang mit unseren Kinder scheint das Land bzw. die Politik überfordert zu sein....

Kampf gegen Kinderarmut

Wäre ganz einfach.
Eltern müssen bei Ihren Kinderwunsch nur langfristig und Eigenverantwortlich handel.

Alle Erfolge selbst sich zurechnen und Fehler immer andern anlasten geht auf dauer nicht.

Und immer die Menschen die sich bewußt gegen Kinder Entscheiden für diese Erde und Ihre dramatische Überbevölkerung mit Abgaben und Steuern massiv zu belasten ist auch kein Lösung.

@ 15:17 Uhr von saschamaus75

„Ähh Eltern, die so viel verdienen, nehmen kein Kindergeld, sondern den wesentlich höheren Kinderfreibetrag. -.-“
Nehmen die nicht den erhöhten Kinderfreibetrag und das Kindergeld.
Ist es nicht so, dass das Kindergeld sowieso gezahlt wird, egal wieviel man verdient?

@13:43 Uhr von Tada

H4-Sätze für Nahrungsmittel:
Kinder bis 6: 2,96 Euro pro Tag
Kinder von 6- bis 14: 3,64
.
So viel dazu, dass Fleisch hier zu billig ist und wir zu wenig für Essen bezahlen.

.
Auch Kinder müssen nicht jeden Tag Fleisch essen. Zudem gibt es ja noch die Eltern. Dass die Sätze sehr niedrig sind und man keine großen Sprünge machen kann, ist klar. Aber der pauschalen Aussage, dass sich arme Kinder nicht gesund ernähren könnten, ohne das irgendwie zu begründen, würde ich nicht zustimmen. Sinnvoll wäre es aber, den Satz an die Inflation für Lebensmittelpreise zu koppeln, damit keine Not aufkommt.

Kampf gegen Kinderarmut

Deutschland zahlt fast 170 Milliarden Euro an mehr als 90 Staaten Entwicklungshilfe, alleine 600 Millionen an China, fast 1 Milliarde an die Türkei, immer noch 5 Milliarden nach Afghanistan. Herr Lindner wollte doch jeden Stein nach verfügbaren Steuergeldern umdrehen. Sogar Lukaschenko bekommt noch 250 Millionen, und in D. stehen Kinder und Rentner Schlange an den Tafeln. Wenn man nur 1% davon in Bildung investieren würde……..

Teacher

Auch wenn das vielleicht fantastisch klingt.. "
.
Das klingt nicht nur so, das ist es auch . Träumereien der Bwl Riege.
.
Wenn der 50€ Schein 5 mal getauscht wird, wo ist dann später mehr und von was?
.
Da liegt der Denkfehler.

@ 15:17 Uhr von Zeitlos-Geistlos

„ … dass man der Tagesschau nicht unbedingt verwerfen kann, sie habe in diesem Themenkomplex viele oder viel zu viele Anlässe zur Berichterstattung aufgetan.“
Nein, den Vorwurf kann man weder der Tagesschau noch der ARD machen.
Aber man könnte allen Medien den Vorwurf machen, zum Thema „Kinderarmut“, „Fachkräftemangel in fast allen Bereichen“, „ zu geringe Renten für Millionen“, „durch Kaputtsparen ruinierteste Gesundheitssystem“ und viele andere soziale Themen, keine täglichen „Liveticker“ anzubieten, in denen jeder Fortschritt veröffentlicht wird.
Und wenn es mal an einem Tag keine Fortschritte gibt, dann wird da nachgefragt. Auch 1x wöchentlich eine Bundespressekonferenz zu sozialen Themen könnte veranstaltet werden.
Einfach nur, damit wir wir bei diesen, für die Gesellschaft extrem schlimmen Problemen täglich auf dem Laufenden gehalten werden und die Politik endlich von der Öffentlichkeit kontrolliert werden kann.
Bei Corona klappt das
Bei Trump hat es das.

Kanio

"Diese Steuermilliarden gehen uns nicht durch die Lappen, weil das System so ist, sondern weil Menschen Schlupflöcher gefunden haben und diese ausnutzen"
.
Es gibt keine Löcher. Cum ex war Betrug. Da gab es nichts zu schlüpfen. Und was du hier beschreibst, IST das System. Deshalb muss das wieder weg und das her, was wir vorher hatten. Die soziale Marktwirtschaft. Das ist wss völlig anderes, als asozialer Kapitalismus, wo nur derjenige profitiert, der am unverschömtesten rumproletet.
Als Arbeitnehmer hat man von Kapitalismus nichts.

re 15:43 Bender Rodriguez: Fantastisch

>>Teacher
Auch wenn das vielleicht fantastisch klingt.. "
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Das klingt nicht nur so, das ist es auch . Träumereien der Bwl Riege.
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Wenn der 50€ Schein 5 mal getauscht wird, wo ist dann später mehr und von was?
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Da liegt der Denkfehler<<

Der Denkfehler liegt darin, im Geld selber einen Wert an sich zu sehen. Wenn ein schein 5x getauscht wird, sind dafür 5x „Werte“ gekauft bzw. verkauft worden. Zum Beispiel auch ein Arbeitswert. Nicht das Geld muss sich vermehren - die „Werte“ müssen sich vermehren. Der Wert des Geldes bleibt im Idealfall (Planungssicherheit) gleich!

15:29 Uhr von PatricioKanio

diese schlupflöcher wurden aber von der politik gebastelt

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