Kommentare - Chinesische Marke Anta macht Nike und Adidas Konkurrenz

Kommentare

War zu erwarten

China erobert die Welt und wir sitzen in Lockdown.

Was soll da besser sein?

Die neue chinesische Marke ist nur eine unter vielen. Besser als Adidas, Puma oder Nike ist sie definitiv nicht.

Werbung falsch

Die Marke war mir unbekannt. Das Studium der Seite tagesschau.de hat die Marke bei mir bekannt gemacht.

China missachtet die Grundrechte. Die Uguren werden verfolgt und interniert. Die chinesische Marke wird von der Regierung gefördert.

Puma produziert nachhaltig. Für die deutsche Marke kann Werbung gemacht werden. Aufgrund der Menschenrechtsverletzungen in China finde ich die Werbung für die chinesische Marke falsch.

Fair gehandelt?

Wichtig wäre für mich immer, ob chinesische Produkte auch fair gehandelt sind. Das heißt, ob darin auch Kinderarbeit steckt oder Arbeit von Gefangenen in Arbeits- oder Umerziehungslagern.

Nur schlechtreden?

@ Orfee:
War zu erwarten. China erobert die Welt und wir sitzen in Lockdown.

Erstens: Es gab in Deutschland zu keiner Zeit einen richtigen Lockdown.
Zweitens: Deutschland hat gemessen an seiner relativ kleinen Bevölkerungszahl einen wesentlich höheren Anteil am Weltmarkt als China.

@ Initiative Neu…

Aufgrund der Menschenrechtsverletzungen in China finde ich die Werbung für die chinesische Marke falsch.

Da irren Sie. Das Falsche ist nicht die Werbung, denn jede Firma darf für sich werben. Das Falsche sind die Menschenrechtsverletzungen.
Außerdem könnte man meinen, Sie unterstellen der Tagesschau Werbung. Das ist aber nicht der Fall.

Chinese Soft Power

Wenn man an den Westen denkt, denkt man nicht in erster Linie an „Demokratie“, sondern an Hollywood und Rock‘n Roll, an Jeans und Coca Cola.
..
Ich gehöre selber der Generation an, die durch US-amerikanische Serien sozialisiert ist.
...
Nun kommen die Chinesen, mit ihren Marken, ihren schicken modernen und doch preiswerten Autos, und eben auch mit ihrer Kleidung. China dominiert ohnehin den Textilmarkt, was weniger auf das Wirken der KP als vielmehr darauf zurückgeht, das westliche Firmen die Herstellung eingestellt haben wegen Unrentabilität - wie auch bei den Solarmodulen.
...
Adidas macht heute wie VW vor allem in China sein Geschäft. Doch China ist nicht nur Markt, sondern Mitbewerber und nicht selten kreativer als die etwas langsameren Europäer.
...
Nicht unwahrscheinlich das China bereits in wenigen Jahren, nicht nur im Sportartikelmarkt, und auch im Westen zum Trendsetter avanciert. TicToc hat es vorgemacht und wurde prompt als Bedrohung durch die USA angesehen...

Artikel nicht genau genug

Da ich in China lebe, ist mir die Marke sehr bekannt. Es ist übrigens nicht China, welches den Firmen Konkurrenz macht sondern die Firma Anta, die mittlerweile die Nummer 3 weltweit bei Sportartikeln ist. Anta hat zum Beispiel vor einigen Jahren auch das Chinageschäft der italienischen Marke Fila gekauft, die jetzt den Hauptumsatz von Anta in China darstellt. Dadurch gelingt es Anta auch, ein hochwertiges Markenimage in China aufzubauen. Auch andere Marken wie zum Beispiel die italienische Modemarke Miss Sixty wurde von chinesischen Firmen gekauft und sehr gut weiter entwickelt. Ich finde es schon ein wenig amüsant, wie hier wieder ein Klassenkampf aufgebaut wird, der eigentlich ein ganz normales cleveres Geschäftsgebaren ist.

https://ir.anta.com/en/brand.php

@Corona Obermayer

>> Was soll da besser sein? Die neue chinesische Marke ist nur eine unter vielen. Besser als Adidas, Puma oder Nike ist sie definitiv nicht. <<
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Ja, aber der chinesische Markt ist riesig; wenn die Chinesen „Buy Chinese“ oder „China First“ bevorzugen, geht Anta langfristig gut auf den Weltmarkt - und ich denke auch: warum nicht? Wenn die Produkte gleich gute Qualität wie die Platzhirsche haben, aber kostengünstiger sind (weil man nicht den Markennamen mit zu bezahlen hat)? Es ist halt eine längerfristige Strategie, die zum Ziel führt - mit den anderen auf Augenhöhe.
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>> Fair gehandelt? Wichtig wäre für mich immer, ob chinesische Produkte auch fair gehandelt sind. Das heißt, ob darin auch Kinderarbeit steckt oder Arbeit von Gefangenen in Arbeits- oder Umerziehungslagern. <<
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Das ist richtig, das gilt für alle Produkte - auch für jene von Adidas, Puma, Nike und Co., die vornehmlich in Asien (vielleicht auch Afrika?) produziert werden. Ob das aber jeden Endkunden interessiert?

Kein Jammertal

08:28 Uhr von Orfee:
"War zu erwarten..."
Zu erwarten war, dass chinesische Marken tatsächlich noch viele Jahre brauchen.
Man darf sich durch staatlich gepuschtes Marketing aus China nicht blenden lassen und völlig grundlos in ein Jammertal verfallen oder -wie hier zu lesen "China erobert die Welt und wir sitzen in Lockdown"- das chinesische Marketing für absurde Propaganda gegen Corona-Maßnahmen mißbrauchen.

Das ist weder neu noch…

Das ist weder neu noch ungewöhnlich.
Erst hat China im Westen spioniert. Das hat nicht funktioniert. Dann haben sie geöffnet und dafür geworben know how ins Land zu bringen. Und ob Nike oder ante, das Zeug purzelt vom gleichen Band.
Und das die Chinesen das jetzt kaufen ist auch klar. Ich kaufe auch kein Asics oder Nike, wenn wir Puma und Adidas haben.
Und es ist nichtmal schlimm. Alles, was Nike & Co da in China produzieren, steht in Chinas Bilanz, nicht unserer.

Blick auf China nicht nur durch politische Brille

China hat mehr zu bieten. Die Verengung der Diskussion auf den Umgang mit den Uiguren ist falsch. Schließlich wurde das Bild der USA in Deutschland auch nie durch den bis vor kurzem rassistischen Umgang mit der schwarzen Minderheit geprägt.
...
Deutschland ist übrigens einer der größten Helfer beim chinesischen Wirtschaftsaufstieg durch die Verlagerung von Produktionskapazitäten und Know-How ins Reich der Mitte und durch die Nachfrage nach chinesischen Produkten und Technologie (nicht nur „Seltene Erden“, sondern zB 5G). SIEMENS hat es vorgemacht: zuerst hat man den Chinesen gezeigt wie es geht, und so den größten Konkurrenten auf dem Weltmarkt herangezüchtet. So geht Kapitalismus!
...
Innovationsfreudigkeit ist eben eine Frage des Geldes und nicht des politischen Systems. Das lernt man im Westen gerade ...

@Möbius um 08:59

>> Wenn man an den Westen denkt, denkt man nicht in erster Linie an „Demokratie“, sondern an Hollywood und Rock‘n Roll, an Jeans und Coca Cola. <<
.
Zu diesem Absatz in Ihrem Beitrag: ich persönlich denke schon in erster Linie an unsere Freiheiten, die mit unserer Demokratie verbunden sind - das ermöglichte ja erst solche „musikalische Revolutionen“ wie den Rock‘n Roll, die Beatles und die Stones, Jefferson Airplane, Frank Zappa (nur um mal recht bekannte Namen zu nennen). Auch die Proteste in den Sechzigerjahren waren nur möglich, weil „wir im Westen“ glücklicherweise die Freiheit hierfür haben - bis heute und hoffentlich noch viel viel länger!

Sehr „sympathische“ Marke

„… Überall in den sozialen Medien taucht sie auf: die Sportmarke Anta. Sie wird von den chinesischen Staatsmedien gepusht. Als offizieller Partner und Sponsor der Olympischen Winterspiele hat das Unternehmen die chinesischen Athleten mit Sportbekleidung und Sportausrüstung ausgestattet. Sogar Staatschef Xi Jinping trug eine Winterjacke von Anta, als er im Vorfeld die olympischen Sportstätten besuchte.“
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Nee danke. Muss nicht.

So seh ich das

Ich glaube, dass es für Deutschland als Exportnation immer schwerer wird, ihre Produkte in China und anderen asiatischen Ländern abzusetzen. Der Absatz im eigenen Land sollte Priorität haben. Da fehlen der Bevölkerung entsprechend hohe Löhne.
Und was wollen wir, die deutsche Regierung? Gemeinsam mit der USA gegen diese aufstrebende Nation zu Felde ziehen und boykottieren. Das Land unterdrückt eine Minderheit, foltert und quält. Bei unserem moralischen Ansprüchen müssten wir schon längst, und nicht nur den Zeigefinger in Richtung Ägypten, Saudi-Arabien, Arabische Emirate, Türkei und Marokko, erhoben haben.
Wir haben nicht nur in der Digitalisierung den Anschluss verpasst, sondern auch bei der Einführung neuer Antriebe. In China werden vor allem chinesische Elektroautos verkauft. Da kann nur Tesla mithalten. Weit abgeschlagen Deutschland, ein Land ohne entsprechende Infrastruktur, ein Land mit hohen Kosten einer privaten Fortbewegung zum Arbeitsplatz und in den Urlaub.

Möbius

"...und so den größten Konkurrenten auf dem Weltmarkt herangezüchtet. So geht Kapitalismus!
..."
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Du weißt doch, dass der Kapitalist auch noch den Strick verkaufen wird, der ihm zum Verhängnis wird?
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Marx? Lenin? Einer von denen hat das mal gesagt.

@Nettie um 09:13

>> … Nee danke. Muss nicht. <<
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Nee, natürlich „müssen“ Sie nicht Anta kaufen.
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Auf was achten Sie generell, wenn Sie Produkte kaufen? Auf nachhaltig (ökologisch) produziert? Dass keine Kinderarbeit in den Produkten steckt? Dass diejenigen, die die Produkte hergestellt haben, gute Arbeitsbedingungen haben und vernünftig bezahlt werden? Dass die Transportwege in die Regale nach D kurz sind? …

Nene

Wir haben den Anschluss nicht verpasst. Wir haben die Führung freiwillig abgegeben.
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Allerlei Gesetze haben uns vom Innovationsweltmeister zu hilfsdeppen werden lassen.
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Nichts wirklich Neues kommt von hier. Das Letzte war das Fax und das mp3 Format. Knd das wurde nicht geschützt.
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Chemie, Bio, Maschinenbau, Werften, Autos, Computer, .. nirgends sind wir mehr führend .
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Das war so gewollt. Da darf man jetzt nicht jammern.

Mir persönlich ist die Marke…

Mir persönlich ist die Marke völlig egal die Qualität und der Preis müssen zusammen passen. Mit umweltverträglicher Produktion oder gar fairen Handel können auch die Marken nicht Punkten. Die Marken Hersteller wie Adidas oder Puma lassen längst selber in Asien produzieren, also nicht besser als Chinesische Hersteller.

China das Mass aller Dinge

Ob wir es glauben oder nicht China wird uns in fast allen Bereichen in die 2. Reihe setzen.
China braucht uns nur zur Spionage, dann machen die Chinesen alles selbst und zwar auch Billiger.

Hallo Laut Puma schaut die…

Hallo

Laut Puma schaut die Firma sxchon seit 20 Jahren auf die Arbeitsbedingungen.

Bis 2016 regelmäßig in Skandale bzgl. der Produktion verwickelt.

26 % der Produktion in China.

Produktion wird immer mehr auf Roboter umgestellt.

Es werden immer schönere Auflagen gemacht, was sind sie aber in der Realität wert?

@9:18 von NeNeNe

Natürlich ist der Binnenmarkt in dem an Einwohnerzahl größten Land der Erde wichtig, Aber auch China muß im Handel mit der Welt u.a. Rohstoffe kaufen. Nur mit Export können Devisen erwirtschaftet werden. China ist aber auch noch immer eine riesige Werkbank für die traditionellen Exportländer wie u.a. Deutschland mit seinen vielen Spitzenprodukten im Maschinenbau, der Elektrotechnik und Chemietechnologie. Entscheidend ist aber der zentrale Faktor Bildung und Forschung...und da muß sich erweisen, inwieweit eine autoritär-iliberale geführte Bevölkerung gegenüber einer offenen Gesellschaft mit ihrer Kreativität und Innovation nicht doch im Nachteil ist. Übrigens, fast alle olympischen Bauten und Stadien einschl. der Schneekanonen wurden von westlichen Ingenieurbüros geplant und konstruiert.

Eigentlich ist es doch der…

Eigentlich ist es doch der Käufer, der diesen weiteren chinesischen Kopierladen zur Konkurenz macht. Leider sind die hiesigen Käufer zwar schnell auf der Straße zur Demo gegen und/oder für alles, nur beim Klamotteneinkauf, da setzt bei vielen durch den Habenwolleneffekt der Verstand aus. Da wird dann nicht mehr über Herstellungsbedingungen und Fußabdruck nachgedacht. Das kommt dann erst wieder wenn man andere sieht, denen man dann wieder unbedingt deren Unverantwortlichkeiten voerwerfen kann, natürlich gut sichtbar und in, in den neuen Klamotten

Warum denn nicht?

Oder hat der Westen ein Monopol darauf, die Weltbevölkerung mit überteuerter Sportkleidung zuzuschütten?

Am 09. Februar 2022 - 08:28…

Am 09. Februar 2022 - 08:28 Uhr von Orfee
War zu erwarten
China erobert die Welt und wir sitzen in Lockdown.

Über 2 Jahre lang hierzulande ständig tröpfchenweise Personal-Ausfälle / Abteilungsausfälle.
Schafft keine Produktionssicherheit.

Haben chinesische Unternehmen weniger Probleme mit.
Da entweder alle Arbeitnehmer im Werk sind und arbeiten oder alle n paar Wochen Zuhause im Lockdown sind.

In China sitzen sogar Politiker wegen nicht umgesetzten Infektionsschutz im Gefängnis.Hier nicht Mal welche, die n Reibach mit unnützen Stoffmasken gemacht haben...

Welche Strategie wohl wirtschaftlich erfolgreicher ist?
Welches Land nach der Pandemie einen höheren Long-Covid-Patientenanteil hat?

Chinesische Marke Anta macht Nike und Adidas Konkurrenz....

Adidas lässt 97 Prozent seiner Schuhe in Asien produzieren. In Vietnam 42 Prozent, in Indonesien 29 Prozent und in China 15 Prozent.

Nike lässt in Vietnam rund die Hälfte seiner Schuhe und 30 Prozent seiner Sportbekleidung produzieren. In China 21 Prozent seiner Schuhe und 19 Prozent seiner Bekleidung. Bekannt ist noch, daß als im Jahre 2006 ein vom deutschen Arbeitsrechtler mit ausgearbeitetes Gesetz in China beschlossen werden sollte, daß sich moderat an einigen ILO-Normen (Internationale Arbeitsorganisation) orientierte, sich Nike dagegen stemmte. Am 19.4. 2006 schickte die Amerikanische Handelskammer in China namens ihrer 900 Mitgliedsunternehmen ihre klischeehafte Kritik an den Volkskongress: Wenn der Entwurf Gesetz werde, sei die Wettbewerbsfähigkeit bedroht.....

Nike und Adidas ...

... lassen doch eh in China produzieren.
.
Da ist doch völlig egal, welcher Name drauf steht. Kommt doch eh alles aus den gleichen Fabriken.

Da ich

in der Regel kein Käufer von irgendwelchen Markenklamotten bin, und auch nicht Olympia im TV sehe, wusste ich das natürlich nicht.
Fakt ist, auch die meisten Marken die so hochgelobt sind, werden irgendwo billig produziert, fern des Firmensitzes, und dann sehr teuer verkauft.
Das China da eigenes machen möchte, wird wohl jeder verstehen, da aber schon in der Jugend von klein auf die Werbung greift, ist das nicht ganz einfach, wer schon mal in Schulen gearbeitet hat, kennt das Problem.
China wird von Jahr zu Jahr besser, und es sind sehr viele Menschen, und wenn die Ware gut ist, und die Hälfte kostet, dann ist auch in Ordnung.
Ich persönlich kaufe nach Preis, und Zeitlos, so das ich die Dinge lange tragen kann, ab besten ohne irgendwelche Markenzeichen, aber das liegt natürlich am Alter, und wie man aufgewachsen ist.
Adidas und Nike sind teuer, die Werbebranche will gut verdienen, und der Preis definiert sich ausschließlich über den Namen, muss jeder selber wissen wo sein Geld hingeht.

Wie China Adidas und Co. herausfordert

Ist auch nur nachgemacht, wie zB. von Nike, Adidas usw. usw.
All diese Firmen, lassen in China herstellen und die Chinesen kopieren fleissig.
Was ist daran jetzt verwunderlich oder neu.
China ist jetzt schon wirtschaftlicher Weltmarktführer, auch wenn Länder wie USA das nicht glauben wollen.

@Bender Rodriguez um 09:33

>> Wir haben den Anschluss nicht verpasst. Wir haben die Führung freiwillig abgegeben.
.
Allerlei Gesetze haben uns vom Innovationsweltmeister zu hilfsdeppen werden lassen.
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Nichts wirklich Neues kommt von hier. Das Letzte war das Fax und das mp3 Format. Knd das wurde nicht geschützt.
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Chemie, Bio, Maschinenbau, Werften, Autos, Computer, .. nirgends sind wir mehr führend .
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Das war so gewollt. Da darf man jetzt nicht jammern. <<
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Warum Sie die deutsche Innovationskraft so schlecht reden, bleibt Ihr Geheimnis. Schon mal was von z. B. Siemens Healthineers (Medizintechnik) gehört? Wahrscheinlich schon mal was von BionTech gehört? Schon mal was von Maschinenbau gehört, der weltweit exportiert?
Warum gehört D immer noch zu den weltweit größten Exporteuren?
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Reden Sie die deutsche Industrie nicht so schlecht - wenn dem so wäre, würden wir hier ganz andere, vermutlich schwerwiegendere Probleme haben als gerade!

@ Initiative

Das Uiguren Argument ist nicht nachvollziehbar.
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Außer Richard Gere haben es auch alle hingenommen, dass China die Tibeter kulturell unterdrückt hat. Der damalige Außenminister Klaus Kinkel hat sich sogar geweigert, einen Gebetsschal vom Dalai Lama umgehangen zu bekommen. Damit deutsche Unternehmen weiter ungestört Geschäfte mit China machen konnten.
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Die USA instrumentalisieren die Uiguren, um Ihr Außenhandelsdefizit mit China zu reduzieren. Da wird die heimische Industrie geschützt, indem chinesische Produkte boykottiert werden. Man ist ja wieder einmal auf der moralisch richtigen Seite.

@ Einfach Unglaublich um 9…

@ Einfach Unglaublich um 9:50 Uhr

Eigentlich haben Sie völlig recht. Nur wenn wir diese chinesischen Klamottenkopierer hier auch noch groß werden lassen, wird das die anderen Produzenten letztlich auch kaputt machen und dann sind wir außer in Elektronik, Handel und Verkauf auch noch wegen fehlender Konkurenz auch mit Bekleidung völlig von China abhängig und können dann je nach politischer Lage, in den nächsten Wintern nicht nur ohne Heizung sondern auch noch ohne Winterklamotten herumfrieren. Man muss also schon bedenken, was diese chinesischen Engagements für Langzeiteffekte haben können.

Der Beitrag lenkt ab...

...von den ganzen negativen Seiten der chinesischen Diktatur, auch wenn er einige kritische Aspekte streift.
Das ist genau der Effekt, den sich die Parteiführung in Peking von diesen Spielen erhofft haben dürfte.

Generell ist für uns ein Leben ohne chinesische Waren längst unmöglich - ich langweile gerne mal wieder mit meinem Verweis auf Masken. Aber zumindest die Produkte, bei denen offensiv und plakativ mit der chinesischen Herkunft geworben wird, sollte man boykottieren.

@Wolf1905 09:13: vor zwanzig Jahren hätte ich das auch gedacht

Unsere westlichen „Freiheiten“ als Triebfeder für Popkultur und Kreativität.
...
Das ist ein Irrtum. Die Beispiele die sie zitieren, sind das Produkt einer Industrie die jeden neuen Trend vermarktet. In der Sowjetunion gab es zum Beispiel eine sehr bunte Jugendkultur, von der man im Westen nur nichts mitbekommen hatte. Meine Generation hingegen ist die Generation „Baywatch“ - ein clever designtes Industrieprodukt das über Vertriebskanäle in die Köpfen und Herzen der jungen Menschen kam und so Kleidungs-, Musik-, Sprach- und Lebensstil prägte.
....
Und die 68er „Rebellion“ war etwas für gelangweilte Söhne und Töchter reicher Eltern die auf der Straße abhingen statt in ihre Vorlesung zu gehen und damit durchkamen. Meine Eltern waren kleine Leute, Arbeiter, die sich solche Eskapaden nicht erlauben durften und damit auch nichts am Hut hatten.

Kinderarbeit

Was ich zum Thema Kinderarbeit sagen möchte, ist, dass ich hier seit 2004 in China bei wahrscheinlich mehr als 1000 Fabrikbesuchen keinen Fall von Kinderarbeit gesehen habe, Kinderarbeit ist definiert, wenn die Kinder jünger als 15 sind. Da in China 9 Jahre Schulpflicht gilt trifft man in Fabriken höchstens einmal 16jährige, aber das ist auch sehr selten. Normalerweise wird jede Lieferung eines deutschen Bestellers vor Ort kontrolliert, es gibt mittlerweile sehr hohe Sozialstandards wie BSCI, auf die alle namhaften Besteller bestehen. Hier hat sich viel getan in den letzten 15 Jahren. Auch gibt es seit langer Zeit Mindestlöhne, die über Löhnen in einigen Ländern Osteuropas liegen; viele Kunden bestellen inzwischen in billigeren Ländern wie Vietnam oder Bangladesch.

Am 09. Februar 2022 - 09:04…

Am 09. Februar 2022 - 09:04 Uhr von Bender Rodriguez
Das ist weder neu noch…
"
Das ist weder neu noch ungewöhnlich.
Erst hat China im Westen spioniert.
"
->
Also erstmal hat der Westen in China spioniert. Ob Schwarzpulver oder Porzellan.Geklaut aus China.
Und als man das Geheimnis bei der Seide herausfand,war man ziemlich frustriert...
... was nützt das Know-How, wenn dir nur Schafe zur Verfügung stehen...

@Wolf1905, 09:24

„Auf was achten Sie generell, wenn Sie Produkte kaufen? Auf nachhaltig (ökologisch) produziert? Dass keine Kinderarbeit in den Produkten steckt? Dass diejenigen, die die Produkte hergestellt haben, gute Arbeitsbedingungen haben und vernünftig bezahlt werden? Dass die Transportwege in die Regale nach D kurz sind? …“
.
Zum Beispiel. Und darauf sollte keiner achten müssen, das sollten Selbstverständlichkeiten sein. Im Übrigen achte ich darauf, nichts Unnötiges zu kaufen. Das belastet schließlich nicht nur mich.

Wolf1905

Bitte nicht wider besseren Wissens dagegen reden, um des Dagegenredens Willen.
.
Unsere Innovation ist auf ein minimum geschrumpft. Nicht ausgestorben.
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Bitte die deutsche Industrie mal nicht besser reden, als sie ist.
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Mal abgesehen davon sind unsere Minilöhne der größte Trumpf im Exportgeschöft. Billiger geht es nirgends

Faszination ausländischer Produkte

Konkurrenz belebt das Geschäft...aber die Produkte müssen auch u.a. neben dem Preis, der Qualität und Nachhaltigkeit verglichen werden können. Das erfordert Vertrauen und Transparenz, die in einer autoritär und intransparenten Gesellschaftsstruktur nicht gegeben ist. Aufgrund der Kontrolle und Bevormundung seiner Bürger durch den chinesischen Apparat besitzen Produkte aus dem Ausland - insbesondere bei Luxuswaren - einen anderen Anreizwert als einheimische Waren. Wer es sich in China leisten kann, bevorzugt am Ende in dieser Zeit immer noch Schweizer Uhrwerke, französisches Make-Up oder edle Limousinen aus Stuttgart oder München.

Man muss doch keine Anta-Produkte kaufen.

Anta kann wohl sehr gut mit dem chinesischen Markt auskommen. Noch gibt es genügend Konkurrenz zu Anta, die man in Europa wählen kann.
Ich verstehe die "Geiz ist geil" Mentalität vieler deutscher Bürger ohnehin nicht. Wenn das Einkommen nur in der Größenordnung von H4 liegt ist es klar, dass jeder Cent zählt.
Aber noch gibt es genug Bürger, die auch etwas höhere Preise für in Europa hergestellte Ware zahlen könnten. Aber in Deutschland wird man ja oft belächelt, wenn man fragt, wo etwas hergestellt wurde und danach entsprechend auswählt.
Oder es wird gar keine europäische Ware angeboten - z.B. Masken, obwohl es mittlerweile deutsche Produkte gibt. Wie lange noch?

war mir vorher nicht bekannt

Na, da kann sich ja Anta über diese kostenlose Werbung bei TS freuen. Mir war diese Marke bis dato nicht bekannt.
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"Er sieht einen Trend, dass chinesische Konsumenten immer mehr auf einheimische Marken setzen. "
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Dies sollten wir auch tun! Besonderes Augenmerk sollten wir dabei auf in Deutschland produzierte Ware haben. Keine umweltschädlichen Überseetransporte und der hiesige Arbeitsmarkt profitiert auch davon.

Chinesische Marke Anta macht Nike und Adidas Konkurrenz

Was haben die drei Marken gemeinsam?
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Alle werden u.a. in China produziert!
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Früher hat China alles kopiert! Und sie haben dadurch gelernt! Heute stürmt China wirtschaftlich nach vorne und zeigt den alten, vollgefressenen, auf ihren Erfolgen ausruhenden Westlern, wo der Hase jetzt hinläuft! Es freut mich, dass nike und adidas Konkurrenz bekommen hat. Wenn Anta jetzt noch günstiger ist (kenne die Preise nicht), wird sich adidas und nike warm anziehen müssen.
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Dem Westen gehörte das 20. Jahrhundert!
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Den Asiaten gehört das 21. Jahrhundert!
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China hat reichlich Bodenschätze, Deutschland hat Bildung. Aber die wird immer mehr den Schwachen angepasst!
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Es wird zukünftig schwer werden, der chinesischen Innovationsfreudigkeit Paroli zu bieten.

@baumgart67 (9:01)

Wo Sie hier "Klassenkampf" erkennen (übrigens ein vor allem von kommunistischesmr Seite genutztes Schlagwort), ist mir ein Rätsel.
Da Sie allerdings wieder die Gelegenheit nutzen, für das Image China's zu kämpfen, weise ich - mal wieder - darauf hin, dass eine solche freie Meinungsäußerung in einem chinesischen Forum unmöglich wäre.
Ich stelle sogar mal die steile These auf, dass der Zugang zu diesem Forum aus China nur mit offizieller staatlicher Genehmigung möglich ist.

08:48 Uhr von Corona Obermayer

>>>Was soll da besser sein?
... Besser als Adidas, Puma oder Nike ist sie definitiv nicht.<<<

Hat das irgendjemand behauptet?
Aber offenbar kennen Sie die Marke. Auch aus direkter Ansicht, bzw. persönlichem Tragegefühl.
Ich höre heute zum ersten Mal von dieser Marke.

Und Airbus

lässt in China fertigen. Eine ganze Montage Strasse wurde in kurzer Zeit errichtet um den A320 dort zu bauen.

@Wolf1905 10:03: das ist nicht in Stein gemeißelt

SIEMENS Healthineers hat ausnahmsweise seine Konkurrenz nicht in China, allerdings Produktion und Markt. Ja, das stimmt, Deutschland ist immer noch stark im Maschinen- und Anlagenbau. Und jetzt schickt man sich an mit Subventionen in der von Intel geforderten Höhe die Chipproduktion nach Deutschland zu holen.

Dabei ist das völlig falsch. Wie die hier thematisierten Sportartikel sind Computerchips ein Massenprodukt. Eine Mega-Chipfabrik in Deutschland wäre immer unwirtschaftlich. Deshalb will man das jetzt durch Steuergelder ausgleichen. Wenn man mit den Asiaten nur durch gigantische Subventionen mithalten kann, läuft etwas falsch. Außerdem zahlt der Steuerzahler zwar für die Verluste, die Gewinne landen aber in den privaten Taschen weniger. Nicht sehr sozial.
...
Und wenn es um den ökologischen Fußabdruck geht sollte man nicht schauen, was wird in Deutschland produziert. Sondern man sollte schauen, was in Deutschland gekauft wird. Deutschland verlagert ökologische Probleme nur.

08:50 Uhr von Corona Obermayer

>>>Fair gehandelt?
Wichtig wäre für mich immer, ob chinesische Produkte auch fair gehandelt sind. Das heißt, ob darin auch Kinderarbeit steckt oder Arbeit von Gefangenen in Arbeits- oder Umerziehungslagern.<<<

Nur bei China?
Sie tragen Kleidung, die in Deutschland produziert wurde?
Bei allen anderen können Sie nämlich nicht 100% sicher sein.
Beispiel? Produziert in Bangladesch, der Strassstein in der Türkei aufgeklebt - fertig ist das Produkt "Made in Turkey". Dort, wo der letzte Handgriff getan wurde, dort ist "Made in ...".

" Sogar Staatschef Xi…

"
Sogar Staatschef Xi Jinping trug eine Winterjacke von Anta, als er im Vorfeld die olympischen Sportstätten besuchte.
"

Kann den Aufschrei verstehen.

Frau Merkel hatte persönliche Designer und Herr Xi zeigt sich in Massenmarkt-Kleidung von der Stange -
designed in China !

...da hat wohl nun jemand sein Leben verpfuscht... oder die Styleberatung

@Möbius 10:09 Uhr „ … Meine…

@Möbius 10:09 Uhr

„ … Meine Eltern waren kleine Leute, Arbeiter, die sich solche Eskapaden nicht erlauben durften und damit auch nichts am Hut hatten.„

Das waren doch damals die von dieser Avantgard so genannten Biedermanns. Leute die belächelt wurden, aber ohne deren Zuverlässigkeit, Bescheidenheit und Fleiß, später von “Wirtschaftsfachleuten“ Produktivität genannt, der wirtschaftliche Aufschwung Deutschland erst in die wirtschaftliche Dimensionen brachte, um eine der reichsten Nationen zu werden, von dessen Reichtum genau die genannten am wenigsten abbekamen. Allerdings haben, außer dso immer größer werdende Kapitalisten und Investoren nochganz andere durch und von diesen belächelten Leuten gut gelebt und auch die heutige EU und andere Empfängerstaaten wären ohne dem so entstandenen Kapitalaufkommens aus derer Arbeit gar nicht machbar gewesen. Auch heute lebt Europa und viele andere davon. Diese Generation stirbt aus oder in Rente? Wer zahlt dann? Ausgraben, wiederbeleben

Am 09. Februar 2022 - 10:08 Uhr von Tinkotis

Hallo Tinkotis

Die mit dem kleinen Etikett im Inneren, "Made in China", die können gekauft werden.

Fangen wir doch erst mal bei uns an.

@baumgart67 (10:12)

Zitat: "...dass ich hier seit 2004 in China bei wahrscheinlich mehr als 1000 Fabrikbesuchen..."

Also eine Fabrik pro Woche. Sie haben offensichtlich gute Kontakte, wenn Sie seit fast zwanzig Jahren soviel herumkommen in einem Land, in dem ausländische Beobachter sonst oft erhebliche Schwierigkeiten haben, sich umzusehen.

@MargaretaK. (10:37)

Zitat: "Sie tragen Kleidung, die in Deutschland produziert wurde?"

Ich fürchte, wer das tun will, muss nackt rumlaufen :-(

Am 09. Februar 2022 - 10:21…

Am 09. Februar 2022 - 10:21 Uhr von Giselbert
"
Besonderes Augenmerk sollten wir dabei auf in Deutschland produzierte Ware haben. Keine umweltschädlichen Überseetransporte und der hiesige Arbeitsmarkt profitiert auch davon.
"

->
Ich kaufe privat immer verstärkter
-> ausgewählte <- Produkte direkt in China.

Unterstütze damit den hiesigen Paketdienst-Sektor.

Bin ich eben mein eigener Importeur.

Kann mein Geld nur einmal ausgeben.Statt dem Importeur, Großhändler und Einzelhändler für das gleiche Produkt zusätzlich was in die Hand zu drücken, unterstütze ich damit die heimische Gastronomie...

Und der Transport per Schiene nimmt zu.

@Juergen, 10:20

„Wenn das Einkommen nur in der Größenordnung von H4 liegt ist es klar, dass jeder Cent zählt.“
.
Und daran wird einmal mehr klar, dass die (Macht-)Funktion des Geldes in unserem derzeitigen globalen Finanz- bzw. Wirtschaftssystem „geeignet“ ist, jede Demokratie „nachhaltig“ aushöhlen, indem es die universellen Menschenrechte zur Disposition stellt bzw. zu „Verhandlungsmasse“ macht. Höchste Zeit also für ein „Upgrade“, das es demokratiekompatibel macht. Möglich wäre das heute ja ohne Weiteres. Jedenfalls „technisch“.

@Tinkotis 10:30: nicht ganz fair

Es ist ein weit verbreiteter Irrtum das man in China nicht offen seine Meinung sagen darf - allerdings muss man dann gegebenenfalls mit den Konsequenzen leben. Das ist übrigens in Deutschland heutzutage auch so.
...
Was da in den chinesischen Foren zum Teil geäußert wird, oder was Leute in Interviews sagen ist manchmal überraschend offen. Und - wie bei uns umgekehrt heute in Deutschland - werden Kommentare, die am Image Chinas kratzen, ziemlich unwirsch niedergebügelt, User als unpatriotische „Nestbeschmutzer“ beschimpft. Mehr aber auch nicht.
User @baumgart67 braucht sicher keine „spezielle Genehmigung“ um aus China heraus zu posten. Ärger könnte er allerdings bekommen, wenn er fortgesetzt China schlecht machen würde UND die chinesischen Behörden das herausfänden. Dann droht ihm aber höchsten die Kündigung seines Internetanschlusses :-)

@w120 (10:41)

Nicht können, müssen!
Ich greife noch mal das Beispiel von den Masken auf, auch wenn das ein wenig vom ursprünglichen Thema weggeht.
Ich kann praktisch nicht das Haus verlassen ohne FFP2-Maske. Und die gibt es fast nur "Made in China".
Meine einzige Altenative ist in der Wohnung zu bleiben, meinen Job zu verlieren und in drei Wochen zu verhungern.
Solange ich aber die Wahl habe zwischen Masken, wo lediglich hinten klein "Made in China" steht, oder solchen, wo vorne große chinesischen Schriftzeichen aufgedruckt sind, wähle ich bewusst ersteres. So hilflos das auch sein mag.

@ 08:49 Uhr von Initiative Neu…

"Puma produziert nachhaltig. Für die deutsche Marke kann Werbung gemacht werden. Aufgrund der Menschenrechtsverletzungen in China finde ich die Werbung für die chinesische Marke falsch."
-
Ich fand es bisher auch immer wichtig,nachhaltig zu kaufen, möglichst aus deutschen Landen oder EU.
-
Zum einen wird das aufgrund der aktuellen Gesetzeslage fast unmöglich gemacht. Auf vielen Produkten steht: "Hergestellt für Laden X/Y". Manchmal steht "Made in Deutschland oder EU", obwohl nur der letzte Schritt hier gemacht wurde. Da ist Luft nach oben.
-
Zum anderen kann auch ich es mir in Anbetracht der explodierenden Energiekosten nicht mehr leisten, darauf zu achten. Künftig wird es mir also als Folge der Energiewende nicht mehr möglich sein, nachhaltig zu konsumieren - der Preis muß stimmen!

@Tinkotis

Ich denke es waren eher viel mehr Firmen, ich bin hier selbständig und beschaffe Waren für deutsche Handelskonzerne und die bestehen auf sehr hohen Sozialstandards. Jede einzelne Produktcharge wird in der Regel von unabhängigen Dienstleistern wie TÜV, Dekra oder Bureau Veritas in unangekündigten Inspektionen in den Fabriken geprüft. Und das spricht sehr für Wandel durch Handel, da man eben an der Basis anfängt, höhere Standards zu setzen und das wird wirklich von Jahr zu Jahr besser.

@ Juergen

In Europa hergestellte Ware?
.
Dann dürfen Sie weder Nike noch Adidas Produkte kaufen.
.
Die lassen in Asien fertigen.

Zu wolf 1905 um 09. 13

Natuerlich haben Sie
recht. Die doch grossen Freiheiten, die die westliche Welt mit allen ihren unbestrittenen Unwuchten und ihrer auch Wildheit hatte, war dem staatlich gelenkten Kulturbetrieb des Ostblocks in Sachen Atrraktivitaet deutlich ueberlegen, was sich ja auch im weltweiten Trendsetting insbesondere im Bereich Popkultur niederschlug. Diese natuerlich von der Musikindustrie zur Vermarktung aufgegriffenen kulturellen Bewegungen so wie Forist Moebius dahingehend zu beschreiben, dass es sich hierbei lediglich um ein paar verwoehnte Kiddies handelte, die dann noch von den Maechtigen im Westen gesteuert und manipuliert wurden, sorgt dann doch eher fuer Erheiterung.

10:45 Uhr von Tinkotis

>>>@MargaretaK. (10:37)
Zitat: "Sie tragen Kleidung, die in Deutschland produziert wurde?"

Ich fürchte, wer das tun will, muss nackt rumlaufen :-(<<<

Trigema produziert, soweit ich weiß, ausschließlich in Deutschland.
Und dann gibt's noch ein paar andere. Ganz nackt muss nicht sein ;)
www.german-ma.de/hersteller-von-kleidung-und-accessoires/

@Möbius (10:59)

Danke für die Infos.
Was die Kündigung des Internetanschlusses betrifft: Da besteht wohl wenig Hoffnung ;-)

Markenklamotten?

Das braucht doch eigentich kein Mensch, es sei, er muss das eigene unterentwickelte EGO aufpolieren. Wichtig muss bei KLamotten die Qualität sein, egal ob da ein Markenname draufsteht oder nicht. Sicherlich können Markennamen eine Richtung aufzeigen, Garantien gibt es aber nicht. Deswegen regt Euch nicht über Marken auf, egal ob die aus China oder Europa kommen. Bei Nike hat man ja nun schon die Dopingmachenschaften mitbekommen.

Naja

Irgendwie sieht diese Sportswear aus wie 'designed in Nordkorea‘

Am 09. Februar 2022 - 10:32 Uhr von schiebaer45

" Und Airbus
lässt in China fertigen. Eine ganze Montage Strasse wurde in kurzer Zeit errichtet um den A320 dort zu bauen. "
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Das ist auch bei Markenautos so, wenn ich das richtig gelesen habe, und 1000 anderen Dingen auch, Küchengeräte Elektrisch komplett in China gebaut, kommt auch das Markenzeichen drauf, und ein kleiner Hinweis, gebaut in China.
Viele Konserven und so weiter, sind auch aus China, ohne das es in den Supermärkten auffällt.
TV Beiträge gibt es für all diese Dinge, wenn man sich informieren will, die Internationalen Verflechtungen sind für Käufer oder Kunden meist nicht mehr nachvollziehbar.
Natürlich kann man auf China schimpfen, muss aber vorsichtig sein, das man nicht selbst betroffen ist, China ist nicht aufzuhalten, auch wenn versucht wird, alles ins Land zu holen und selber machen.
Völlig unrealistisch.

Ich staune immer mehr ...

.. kann sich nicht jeder anziehen was er will? Mir ist nicht bekannt, dass es da ein Verbot gibt. Es steht auch jedem frei, grundsätzlich auf Waren aus China zu verzichten ... auch aufs iPhone. Einfach mal vor dem Kauf recherchieren wo was her kommt. Der private Boykott Chinesischer Erzeugnisse jedes einzelnen bringt mehr, als dieses "Gejammer".
Doch ich schätze, dass daraus leider aus Preisgründen mal wieder nichts wird.
Diese Halbherzigkeit weiß China zu schätzen und zu nutzen. In die teilweise Abhängigkeit haben wir uns selbst gebracht ... "Geiz ist geil" ... oder wie war das?

Am 09. Februar 2022 - 11:02 Uhr von Tinkotis

Hallo Tinkotis

Gut bleiben wir bei den Masken, weil es zum Thema passt.

In der BRD haben Firmen begonnen , Masken herzustellen.
Meiner Kenntnis nach wurde das eingestellt, da eben wieder die billigen aus China verfügbar sind.

Ich kaufe auch Trigema.

Als normaler Bürger kann ich nicht Fachmann auf allen Gebieten sein.
Ich hoffe, dass ich richtig kaufe.

Was mich stört, es wird immer auf China/Pution verwiesen oder Corona.

Ach so, ich wollte noch erwähnen, dass Putin böse ist.

Das ist für mich Propaganda.

schändlich

Lässt sich schon über die Vergabe dieser Olympiade an China trefflichst streiten, so ist mir nach der gestrigen Sendung auf ARTE über Chinas Politik gegenüber den Uiguren oder Turkestan einfach nur noch schlecht. Sollte sich der Aufbau einer eigenen Sportartikelmarke als Flop erweisen, kann ja die Bekleidung dieser Marke immer noch für die inhaftierten Uiguren in den unzähligen Lagern genutzt werden. Die Politik der chinesischen Führung ist an Schändlichkeit nicht zu überbieten.

Den Ast absägen auf dem man sitzt

Eigentlich ist die gesamte Situation recht traurig: Sowohl das chinesische als auch das russische Volk mögen Deutschland sehr, Deutschland müht sich aber ab, diese Länder und auch eigene Absatzmärkte schlecht zu reden. Und irgendwann wundert man sich dann, warum immer weniger Menschen deutsche Produkte kaufen. Eine Veränderung in den betroffenen Ländern kann ja wohl nur durch eine Zusammenarbeit stattfinden und nicht in der Konfrontation. In dem chinesischen Social Credit System für Unternehmen kommen übrigens ausländische Firmen besser weg als chinesische und dienen als gutes Beispiel. Und dabei geht es nicht darum, politische Ausrichtung zu bewerten, sondern Sozialstandards und z.B. Zahlungstreue bei Gehältern, Krediten und Steuern. Es wäre halt auch mal schön, wenn über diese Dinge im Detail erklärt werden und nicht mit einer pauschalen Verunglimpfung. Und Deutschland steht vor dem Hintergrund seiner Geschichte eher Demut als Hochmut an und kein von oben herab.

08:59 Uhr von Möbius

>>Wenn man an den Westen denkt, denkt man nicht in erster Linie an „Demokratie“, sondern an Hollywood und Rock‘n Roll, an Jeans und Coca Cola...
Ich gehöre selber der Generation an, die durch US-amerikanische Serien sozialisiert ist.<<
.
Wenn ich an den Westen denke weder an Hollywood noch an Jeans, Coca Cola oder Rock'n Roll, obwohl ich letzteres gerne höre. Das gibt es nämlich auch im Osten, Norden und Süden, sprich auf der ganzen Welt.
Ich denke vor Allem an Demokratie, Menschenrechte und Meinungsfreiheit. Das wiederum gibt es nicht auf der ganzen Welt.
Deshalb bin ich auch Autokraten und Diktatoren gegenüber kritisch eingestellt und verbreite nicht Propaganda für Diese.

Und es ist gut, dass in…

Und es ist gut, dass in China nicht schon Gewerkschaften rumhängen.
Ich bin auf billigstimporte angewiesen. Mit deutschen.minilohn kann man deutsche Maxipreise nämlich nicht stemmen.
Denn bevor man konsumiert, muss man erstmal wohnen.
Und für Steuern, Miete, Nebenkosten und Energie gehen gute 90% der schönen Euro drauf. Bleibt für den Rest, inclusive essen und Kleidung eben nur 10%.
Das ist gut für China und für biligfleischheimer.
Mehr geht halt nicht.

China kopiert nicht nur schnell, ...

.. sie lernen ebenso zügig.
Es wird meiner Meinung nach keine 10 Jahre dauern, bis Cinesische Pkw/ LKW in Deutschland und Europa konkurrenzfähig sein werden ... zu für uns ruinösen Preisen.
Die Welt hat auch mal über die Koreanischen Bestrebungen gelacht, und heute? Fahren die mit funktionierenden Fahrzeugen, gleichwertiger Qualität und Traumgarantien vor. Aus Deutschland kommt innovative Technik die in Werkstätten nicht beherrscht wird und das Auto zu visuellen Flipperbuden macht...Ablenkung inbegriffen.

@ 10:22 Uhr von morgentau19

„Es wird zukünftig schwer werden, der chinesischen Innovationsfreudigkeit Paroli zu bieten.“
Die bezahlen mittlerweile auch ziemlich gut in China.
Kürzlich laß ich in der „Global Times“ einer chinesischen Zeitung, die auch auf Deutsch erscheint, dass Grundschullehrer in China pro Jahr 683.000 Yüan verdienen. Das sind 83.000 € pro Jahr.
Das dürfte ca das Doppelte von dem sein, dass deutschen Grundschullehrern gezahlt wird.

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