Kommentare - Deutschland schickt mehr Soldaten nach Litauen

07. Februar 2022 - 17:18 Uhr

Wie angekündigt stockt die Bundeswehr ihre Präsenz in Litauen auf - um bis zu 350 Soldatinnen und Soldaten. Verteidigungsministerin Lambrecht bezeichnete den Schritt als klares Signal der Entschlossenheit an die NATO-Bündnispartner.

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Kommentare

Rot Grüne Identität

Die Grünen haben eine pazifistische Tradition. Die Nato würde als Kriegsbündnis abgelehnt und die Friedensbewegung war Teil der Grünen.

Die SPD hat mit Brandt Entspannungspolitik gemacht. Brandt hat den Friedensnobelpreis bekommen. Wandel durch Handel war konstruktiv. Schröder und Putin haben die freundschaftlichen Beziehungen weiter vertieft und die wirtschaftliche Zusammenarbeit vertieft.

Vor diesem historichen Hintergrund ist der Aufmarsch von 350 Soldaten ein Zeichen weg vom Patzifismus und die Hinwendung zum Militarismus. Lamprecht setzt an die Stelle sozialdemokratischer Identität erste Ansätze eines preußischen Militarismus.

Immer auch die Geschichte im Auge behalten...

@Am 07. Februar 2022 - 17:43 Uhr von Initiative Neu…
Lamprecht lässt marschieren
Die Regierung sollte an die friedliche Kooperation der Rot Grünen Regierung anknüpfen.

Also, bitte auch immer die Geschichte im Auge behalten!
Die letzte rot-grüne Regierung (Schröder/Fischer) hat deutsche Soldaten in den ersten Krieg nach dem Zweiten Weltkrieg geschickt (Jugoslawien). Übrigens unter Bruch des Völkerrechts, was Schröder selbst zugab!

Ich kann nur hoffen

das es nicht zu einer weiteren Kriese zwischen Litauen und Russland kommt.Die Verstärkung durch die 350 Soldaten kann von Russischer Sicht als Bedrohung durch die Nato angesehen werden.

Immer das Gemotze

über schwache Signale aus Deutschland.

Amerika schickt 1000 Soldaten
Dänemark schi kt 4 Flugzeuge
etc etc

Schon mal überlegt?
Es geht hier vielleicht nicht darum, Russland die volle Stärke der NATO aufzuzeigen. Dann wäre sowieso Krieg.

Es geht noch um Diplomatie. Daher ist der deutsche Weg der Richtige.

Symbolischer Akt

Erst 5000 Helme in die Ukraine und jetzt 350 Soldaten nach Litauen.
Das ist nur ein symbolischer Akt.
Er hilft vielleicht den Gemütern in Litauen. Mehr nicht.
Und damit eigentlich überflüssig.

Bei einem militärischen Konflikt würden 350 Bw-Soldaten eh keine Rolle spielen. An Putins geopolitischen Zielen ändert das auch nichts.

Letztllich geht es doch jetzt um verbale Abrüstung; nur so kann man wieder zum Schutz der Ukraine verhandeln.

@17:52 Uhr von harry_up @ eine_anmerkung, um 17:32

//Wenn Russland von verschiedenen Seiten gleichzeitig eine militärische Reaktion droht, sollte er in die Ukraine einmarschieren, zügelt sich Putin evtl. mehr.//
.
Würde es tatsächlich zu einer militärischen Reaktion kommen, wäre das der Beginn eines vermutlich nicht mehr einzudämmenden Kriegs. Es wäre der pure Wahnsinn. Und dass Putin sich zügelt, halte ich für sehr unwahrscheinlich. Ich rechne mit dem Gegenteil.

@harry_up, 18:03 re @Nachfragerin


Würden Sie sich über einen Zaun wagen, hinter dem ein knurrender Hund mit gesträubtem Fell steht?

Das ist ja mal ein sehr schönes Bild. Aber sagen Sie bitte: der Hund steht doch auf dem Grundstück des Besitzers, oder? Und warum verlangt der Mensch vor dem Zaun, dass der Hund eingeschläfert wird, wenn nicht deshalb, damit er risikolos den Zaun übersteigen kann? Und was will er überhaupt auf dem Grundstück? Die Straße verteidigen?

17:46, Tada

>>@eine_anmerkung
"Was hat jetzt Litauen damit zu tun?"
***
Vielleicht braucht Litauen eine Verstärkung der Grenze zu Belarus?
Da mischt das belarussische Militär mit, genauso wie an der Grenze zu Polen.<<
.
Die Erinnerungsspanne vieler Mitforisten bemisst sich eher in Stunden als in Tagen.

17:57 Uhr von german-canadian


@Nachfragerin

Und wieder kein kritisches Wort zum Russischem Truppenaufmarsch von Ihnen. Sie fragen nicht nach, Sie übernehmen die Rolle von RT.

Da muss nun ja noch mehr Engagement in hoher Schlagzahl mit Parolen und Propaganda her, seit das Original Großes Vorbild Russischer Vorkoster nicht mehr senden darf in Deutschland.

Was ich gar nicht so gut finde. Als RT noch senden durfte, wusste man wenigstens immer genau (und teilweise wortwörtlich), wer den Brei angerührt und vorgekaut hatte.

@ 17:57 Uhr von german-canadian

„Sie fragen nicht nach, Sie übernehmen die Rolle von RT“
Meinen Sie, dass unsere Medien Informationen unterschlagen und es nun etwas nachzufragen gäbe?

Was bringen die den mit

Hallo

Da nicht näher bezeichnet, wohl Panzergrenadiere.
Da dort bereits eine Kompanie Panzergrenadiere mit Mardern stationiert sind, werden die neuen Einheiten auch so bestückt sein.

Marder gibt es seit 1952.
Die aktuellen Schützenpanzer sind Puma.

Zur Frage der Unterrichtung des Bundestages.
Hier ist eigentlich die Frage wichtiger, wann der Bundestag dem Einsatz zustimmen muss.

Da sind wir schon wieder in einem komplizierteren juristischen Gebiet angelangt (wie immer Fachfrau gefragt).

17:55 Uhr von Nachfragerin @Flockenberg

>>Aus welchem Grund sollte Deutschland die Befehle anderer Nationen ausführen, wenn für uns dabei bestenfalls höhere Gaspreise herausspringen? Wo bleibt da die Souveränität?<<

Dank Ihrer zahlreichen Beiträge wissen wir doch dass Deutschland eine US-Kolonie ist, ohne die Möglichkeit eigene Entscheidungen zu treffen. Die deutschen Politiker, gleichgültig welche Parteien gerade die Regierung bilden, sind den USA hörig. Im Gegensatz zu dem "Westen" der nur Kriegstreiber ist, ist Putin der große Friedensengel, der von allen Seiten so übel angegriffen wird.
Kann Spuren von Ironie enthalten.

@ 17:55 Uhr von Nachfragerin --- Die übliche Einseitigkeit

Auch die Litauer sind von der Eskalation an der Grenze zur Ukraine betroffen.
_
Wenn "Deeskalation" jeden 2. Ihrer Beiträge durchzieht, aber stets nur an die Seite des Westens gewandt und niemals an den Auslöser der gegenwärtigen 100.000 Mann Eskalation an der Grenze zur Ukraine gerichtet wird, dann lässt das die Aufforderung nicht als glaubwürdiges Anliegen erscheinen.
_
Die Erwähnung des "Gaspreises" als unterschwelliger Appell an den Brieftaschenreflex soll dann die Grundsatzfrage übertünchen, warum ein Bündnis wie die NATO für die Verteidigung der Freiheit ihrer Mitgliedsstaaten einsteht. In Abwandlung vom früheren "lieber rot als tot" nun ein "lieber warm als frei" ?
_
Das wird auch durch stetige Wiederholung nicht eingängiger.

Bin froh...

...dass Frau Lambrecht nun als unsere Verteidigungsministerin handelt.
Sie weiss, um was es geht, um Frieden in Europa zu gewährleisten.

@Nachfragerin

"Die Hauptsache ist, dass der Konflikt und damit das Feindbild Russland erhalten bleiben bzw. weiter ausgebaut werden."
.
Genau, das Feindbild muss genährt werden.
Und da arbeiten beide Seiten auf Hochtouren.
Und Sie sind besonders fleißig daran beteiligt, dass das andere Feindbild hier im Forum nicht zu kurz kommt.
.
Anscheinend nichts gelernt aus der Geschichte, auch das gilt für beide Seiten.

17:48, Nachfragerin

>>Ob man Russland nun in der Ukraine oder in Litauen reizt, spielt eigentlich keine Rolle.<<
.
Bloß den Onkel Bär nicht ärgern...
.
>>Die Hauptsache ist, dass der Konflikt und damit das Feindbild Russland erhalten bleiben bzw. weiter ausgebaut werden.<<
.
Russland ist alles andere als mein Feindbild. Ein wunderschönes Land mit ganz toller Kultur, großartiger Küche und wunderbaren Menschen.
.
Aber Wladimir Putin? So was ähnliches wie Erdogan in intelligent. Ein zynischer, machohafter Erzreaktionär.
.
>>Deutschland sitzt ein wenig zwischen den Stühlen: Wir sind auf russisches Gas angewiesen, aber unsere Regierung muss den Interessen der USA gerecht werden.<<
.
Wenn das das Problem wäre, dann wäre die Welt viel, viel einfacher.

18:06 Uhr von MehrheitsBürger

>>Das Baltikum steht auf der Begehrlichkeitsliste an Nr. 2<<
+
Ihren Worten entnehme ich, dass Sie über den eigenen Tellerrand weit in die Zukunft schauen. Auch die Psychologie, die das russische Machtstreben detailreich erklärt, kommt nicht zu kurz.
+
Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.
+
350 Soldat*innen aus Deutschland werden das üble Spiel Putins beenden. Er wird jetzt seine Begehrlichkeitsliste abändern müssen.

Deutschland gefangen im unsinnigen Zweckbündnis NATO.

Jeder Erdenmensch weiss, dass es in Europa niemals wieder Krieg geben wird. Selbst bei unterschiedlichsten nationalen Interessen nicht.
Diese Panikmache und heraufbeschworene Angst ist absoluter Kokolores. Auch die baltischen Staaten berstrapazieren ihre Empfindungen und Erinnerungen an längst abgeschlossene und vergessene Zeiten vor mehr als 100 Jahren.
Es fehlt jetzt definitiv an Gleichmut!

Litauen sollte sich…

Litauen sollte sich solidarischer mit Europa/Deutschland zeigen und unnötige Provokationen gegen China unterlassen sonst könnte die Unterstützungsbereitschft leiden. Im übrigen: In der aktuellen Situation bräuchte Europa ein klares Zeichen der Deeskalation. Weitere russische Truppenverlegungen an die Westfront gehören definitiv nicht dazu.

@weingasi1 - üble Assoziationen

17:43 Uhr von weingasi1:
"Ich kenne diesen Ausdruck ja nur von den alten Geschichten meiner (Ur-)Grosseltern trotzdem weckt dieser Ausdruck 'Ostfront' ganz üble Assoziationen in mir."
_
Uns wird seit einigen Jahren eingetrichtert, dass Russland eine Bedrohung für Europa wäre, der man mit allen Mitteln entgegentreten müsste. Und jetzt werden Truppen und Waffen an die russische Grenze verlegt... das weckt auch bei mir ganz üble Assoziationen.
_
"Damit sollte man wirklich nicht leichtfertig umgehen."
> Diese Kritik sollten Sie an jene richten, die diesen Konflikt unnötig eskalieren.
_
Der Konflikt mit Russland ist nicht im Interesse Deutschlands. Wie kommt es, dass deutsche Regierungsmitglieder trotzdem zu diesem Konflikt beitragen? (Das wäre doch mal was für den #faktenfinder...)

Niemand ...

... in Deutschland möchte frieren, weil einige Typen im NATO Headquarter in Brüssel ihren Machtbereich vergrößern wollen.

Denn auch wenn Russland trotz aller aggressiven Sanktionen der Europäer immer vertragsgetreu Gas geliefert hat, muss das nicht bedeuten, dass dies bei weiteren Sanktionen so bleibt.

Der Fall des unsinnigen Verbots des völlig unbedeutenden Senders RT hat gezeigt, dass Russland bereit und fähig ist, Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Und die Erweiterung der NATO ist mir einfach gar nichts, also überhaupt nichts wert.

18:13, Sisyphos3

>>17:48 Uhr von Nachfragerin
aber unsere Regierung muss den Interessen der USA gerecht werden.
----------------
.
warum !
sind wir deren Lakai
dann würde sich die Situation ja nicht unterscheiden
von den "alten" Zeiten des Kalten Kriegs im Ostblock<<
.
Manche Menschen, die im Ostblock aufgewachsen sind, können offensichtlich nur in solchen Kategorien denken. Da wird dann die Bundesrepublik auch gern mal zur DDR 2.0.
Etwas wahnhaft, das Ganze.

Hallo

Man muss sich ansehen, was jeweils dort stationiert ist, also Panzer, Grenadiereinheiten, Ausbildung, Küche etc..

Diese Einheiten werden auch alle 6 Monate abgelöst, weil eine dauerhafte
Stationierung nicht möglich wäre.

Soweit zum Begriff keine "dauerhafte" Stationierung.

18:16 Uhr von Charlys Vater

>>Verteidigungsministerin Lambrecht halte ich für einen absoluten Fehlgriff.<<

Ja, nu ... ist sie Ihnen zu so oder zu anders oder einfach so nicht aber anders auch nicht oder irgendwie nur unheimlich ...?

Hirngespinst

Dieser Konflikt ist ein Popanz des Westens. Die USA haben es auf den Konkurrenten Europa abgesehen. Die Ukrainer glauben nicht das es Krieg geben wird, die Russen glauben es nicht. Alle Seiten inklusive der ukrainischen bitten um verbales Abrüsten. Das einzige was ich hier sehe ist ein amerikanisches Imperium dem es daran liegt einen weiteren Konflikt ins Rollen zu bringen, um damit weitere Kollateralschäden in und für Europa anzurichten. Und wir sind auch noch so blöd und tun den Amerikanern den Gefallen.
Den Mittleren Osten und Nordafrika ins Chaos zu stürzen, hat offensichtlich nicht gereicht um Europa ausreichend zu schwächen.

Ich bin mir sicher, dass die USA an ihrer Südgrenze wahrscheinlich mehr als 100.000 Mann stationiert haben, dennoch käme niemand auf die absurde Idee zu behaupten dies sei eine Invasionsarmee gegen Mexiko.

Am 07. Februar 2022 - 17:34 Uhr von Flockenberg

Na ja, Sie haben es etwas drastisch überzeichnet -aber ungefähr in dieser Richtung muß man dürfte die Konzeption der Regierung gehen. Politik hat oft etwas mit "gerade unterhalb der kritischen Grenze bleiben" - und dennoch den Kurs verändern, unmerklich sozusagen

18:19, Denkerist

>>@ 17:52 Uhr von harry_up
"Wenn Russland von verschiedenen Seiten gleichzeitig eine militärische Reaktion droht, sollte er in die Ukraine einmarschieren, zügelt sich Putin evtl. mehr."
-
Wie kommen sie darauf, dass Putin in die Ukraine einmarschieren will? Soll der dort ehemalige Landsleute ermorden? Die Reaktion der russischen Zivilgesellschaft wäre vernichtend. Putin könnte sich nicht mehr halten!<<
.
Wladimir Putin hat mit dem Ermorden von Landsleuten keine großen Probleme. Sie werden dann eben für böse erklärt. In der Ukraine müssen die guten Landsleute beschützt werden, wobei dann eben ein paar böse sterben. Das wird schon entsprechend propagandistisch aufbereitet werden. Beziehungsweise wird es schon. In der Ukraine wimmelt es ja angeblich von Faschisten.

Nur ein kleines Zahlenspiel,…

Nur ein kleines Zahlenspiel, das Heer der Bundeswehr besteht aus ca 65000 aktiven Soldaten Das RUS Heer aus 285000 aktiven Soldaten! 350 Soldaten! Das ist genauso deutlich wie 5000Warnwestenääh Sorry Stahlhelme(Jajaja Kevlar)

Niemand braucht deutsch "Landser" in Litauen!

Was die Welt braucht, ist weniger Geschichtsvergessenheit! Immer mehr Truppen - nun schon Spezialeinheiten vom Nordamerikanischen Kontinent - werden vor die russische Grenze gekarrt. Was soll das sein? Ein Signal? Das ist in meinen Augen pure Provokation.

18:25 Uhr von vriegel "Placebo"


Militärisch sind 350 Mann nicht kriegsentscheidend.
Aber für die baltischen Staaten sind das ganz wichtige Zeichen.

Deswegen fordere ich, an die litauischen Truppen im Kampf gegen den kommunistischen Imperialismus auch noch 5000 Paar warme Socken zu liefern!

Frdl. Gruß, Zuschauer49
Wer Ironie findet, darf sie behalten

Dass Präsident Putin ein Despot und Militärfetischist ist, ...

lässt viel zu viele von uns "Demokraten" glauben, das russiche Volk wäre ebenso an Provokationen interessiert. Ein Irrglaube! Kein einziger der Russen würde im Ernstfall ihrem Anführer gehorsam leisten!

19:01 Uhr von Bill Hicks

>> Ich bin mir sicher, dass die USA an ihrer Südgrenze wahrscheinlich mehr als 100.000 Mann stationiert haben, dennoch käme niemand auf die absurde Idee zu behaupten dies sei eine Invasionsarmee gegen Mexiko.<<
+
Ich denke, da übertreiben Sie. Da die USA ihre Soldaten an sehr vielen „gefährdeten“ Orten weltweit stationieren müssen, werden sie ihre Kräfte vermutlich besser einteilen als sie hinter einer Teilmauer zu verstecken.
+
Ihr Beitrag: einfach top.

18:45 Uhr von schabernack

Also ich kann RT International über meinen Kabelanbieter empfangen und RT deutsch ist im Netz weiterhin verfügbar.
.
Diesen Unsinn dort tue ich mir manchmal an.
.
Bin ich jetzt ein Masochist?

re 19:01 Bill Hicks: Hirngespinst

>>Dieser Konflikt ist ein Popanz des Westens.<<

Das putinsche Russland hat also gar keine Probleme mit den zahlreichen Demokratiebewegungen in seinen zahlreichen Bruderstaaten? Russland hat also die Krim gar nicht annektiert? Russland unterstützt also gar nicht Sezessionisten im Osten der Ukraine? Russland hat gar nicht geholfen, die Demokraten in Kasachstan und Belarus zu beschießen und zu internieren? Russland betrachtet den Westen also gar nicht als Feind? Russland hat also gar keine Truppen an der ukrainischen Grenze? usw. usw. usw.

>>Die USA haben es auf den Konkurrenten Europa abgesehen.<<

Also alles nur amerikanische Propaganda der Staatssender Fox-News, WP und NYT?

>>Die Ukrainer glauben nicht das es Krieg geben wird, die Russen glauben es nicht. Alle Seiten inklusive der ukrainischen bitten um verbales Abrüsten.<<

Russland rüstet verbal ab? Der ukrainische Außenminister hat sich heute für die intensive Unterstützung des Westens bedankt. Auch ein Agent der USA?

Ich persönlich halte….

Ich persönlich halte Frau Lambrecht für gänzlich ungeeignet für diesen Job.

mehr Soldaten?

Wieder versucht ein rot\grüne Regierung mit Soldaten Frieden zu schaffen.

Schade das Sie durch die gescheiterten Einsätze der BW in Jugoslavien, Afganistan oder Mali nicht hinzu gelernt haben.

@fathaland slim - Warum?

18:58 Uhr von fathaland slim:
"Manche Menschen, die im Ostblock aufgewachsen sind, können offensichtlich nur in solchen Kategorien denken. Da wird dann die Bundesrepublik auch gern mal zur DDR 2.0. Etwas wahnhaft, das Ganze."
_
Ja. Sowas ist wirklich schlimm.
Das ist fast so schlimm wie die Foristen, die andere Meinungen pauschalisieren und Foristen in diffamierende Schubladen stecken, um sich nicht mit deren Argumenten auseinandersetzen zu müssen.
_
Aber zurück zum Thema:
Herr Scholz sagte gestern, "dass man völlig einheitlich handle und verabredet habe, gemeinsam zu entscheiden."
Im Umgang mit Russland hat Deutschland jedoch gegensätzliche (wirtschaftliche) Interessen als die USA. Wenn nun aber beide - wie es immer wieder betont wird - am selben Strang ziehen, dann muss sich der eine dem anderen unterordnen und gegen seine eigenen Interessen handeln.
_
Bitte erklären Sie mir, warum eine Regierung so etwas tut.

Gutes und richtiges Zeichen

auch wenn bei diesem Thema immer mehr pro-Putin (und damit eben nicht "pro-russische") Kommentare zum Vorschein kommen. Putin hat seine Truppen an die NATO-Grenzen verlegt und spielt mit dem Feuer. Nicht umgekehrt. Die NATO-Länder in Europa überfallen auch keine Nachbarländer. Das allein macht Putin. Und was mir nicht in den Kopf geht: wieso gibt es so viele Putin-tolerierer hier und überall? Wer Russland liebt, kann Putin nicht akzeptieren

Heute gab es zu lesen, " …

Heute gab es zu lesen,
"

Trotz der Spannungen im Ukraine-Konflikt sieht der Vorsitzende des NATO-Militärausschusses, Admiral Rob Bauer, derzeit keine Anzeichen für einen Angriff Russlands auf die baltischen Staaten. "Bis jetzt sehen wir keinerlei Absicht: Wir erwarten keinen Angriff Russlands auf NATO-Gebiet - weder direkt noch über Belarus", sagte er bei einem Besuch in Litauen nach einem Bericht der Nachrichtenagentur BNS. Auch Litauens Armeechef Valdemaras Rupsys sagte, es gebe "zu diesem Zeitpunkt weder taktisch noch operativ eine direkte Bedrohung".

Quelle: ntv.de
-

Was soll das also, Spannungen abbauen sieht ganz anders aus, dazu noch ein markanter Satz von einer Dame in der Ukraine ausgesprochen.
Da wäre ich auch nicht so sicher, das der Bürger das tragen will.

@falsa demonstratio - Schlecht informiert?

18:32 Uhr von falsa demonstratio:
"Soll die NATO warten, bis Litauen angegriffen wird?"
> Ihre Frage zeugt von fehlendem Sachverstand.
Litauen hat absolut gar nichts, was das Risiko eines Angriff rechtfertigen könnte - keine Rohstoffe, keine strategische Bedeutung und keinen nennenswerten Absatzmarkt. Und ein NATO-Mitglied ist es auch noch.
_
"In den baltischen Staaten, aber auch Finnland, Norwegen und Schweden, wohl auch in Polen und anderen Staaten herrscht Besorgnis über das aggressive Verhalten Russlands andernorts."
> Ihre "Besorgnis" ist nicht real. Andernfalls gäbe es in Finnland, Schweden und der Ukraine eine Mehrheit für den NATO-Beitritt.

20:31 Uhr von teachers voice

Der ukrainische Außenminister hat sich heute für die intensive Unterstützung des Westens bedankt.

Das ist ja wohl das Mindeste. Schon alleine Deutschland laut MI- MA ARD etliche Milliarden hineingepumpt. Ohne Gegenleistung versteht sich. Die ganzen Waffen vom Westen, und die sind nicht billig, hat zum großen Teil Deutschland bezahlt. Aber das kommt bei den Ukrainern nicht an, wird nicht gewürdigt. Gestern bei Anne Will, der Ukrainische Botschafter war anmaßend und frech, ich hätte ihn glattweg rausgeschmissen.

20:37 Uhr von Eislöwe

>>“Wer Russland liebt, kann Putin nicht akzeptieren“<<
.
Können Sie mir mal diesen Ihren Spruch erörtern? Von Russland bzw. den Menschen dort scheinen Sie jedenfalls keine Ahnung zu haben.

Vorschlag

Putin lässt seine 100.000 Soldaten dort wo sie sind auf Tontauben schießen.
Wenn er sich die Ukraine einverleiben würde, dann, ja dann hätte er direkte Grenzen zur NATO, das will er doch auf keinen Fall. Dann noch die urlaubenden Soldaten aus der Ukraine zurück holen.
.
Die NATO bleibt wo sie ist und fängt an, sich Gedanken zu machen, wie sie sich möglichst bald auflösen kann.
.
Ich kann diese Diskussionen hier nicht mehr ertragen. Der kriegerische Unterton auf beiden Seiten ist nicht auszuhalten. Nichts schreib ich mehr dazu.

"Da die USA ihre Soldaten an…

"Da die USA ihre Soldaten an sehr vielen „gefährdeten“ Orten weltweit stationieren müssen"

Tatsächlich? "Müssen" die USA das? Warum "müssen" China und Russland dies nicht?

20:46 Uhr von Barbarossa 2

Da kann ich Ihnen nur vollumfänglich beipflichten was den ukrainischen Botschafter betrifft und jeder Wette, der wollte die Kriegsschiffe etc. natürlich wieder für lau haben. Soll er doch bei seinen amerikanischen Freunden anfragen. Die werden Ihm da bestimmt helfen.

20:37 Uhr von Eislöwe

Putin hat seine Truppen an die NATO-Grenzen verlegt
.............
.
stimmt
das ist jetzt eine Betrachtungsweise
die andere wäre
die Natogrenze wurde an die russische Grenze verlegt

@teachers voice um 20:31 Uhr

"Der ukrainische Außenminister hat sich heute für die intensive Unterstützung des Westens bedankt. Auch ein Agent der USA?"

Es ist vielmehr sogar vorstellbar, dass selbst der russische Aussenminister Lawrow, ebenso wie die Minister der Ukraine und der USA für eine Eskalation bis hin zum Krieg sind. Alle Seiten haben ihre wirtschaftlichen Interessen und wollen diese mittels Gewalt durchsetzen (globalisierter Kapitalismus > imperiales Verhalten). Diese MInister würden ja nicht selber in den Krieg ziehen, geschweige denn an vorderster Front stehen.

Trotzdem halte das alles nur für Aufgeplustere, denn im Gegensatz zu möglichen ökonomischen oder geostrategischen Gewinnen stehen die unglaublich großen Ansehensverluste in der Weltgemeinschaft für sehr sehr lange.

Am 07. Februar 2022 - 20:37 Uhr von Eislöwe

Putin hat seine Truppen an die NATO-Grenzen verlegt und spielt mit dem Feuer. Nicht umgekehrt. Die NATO-Länder in Europa überfallen auch keine Nachbarländer. Das allein macht Putin. Und was mir nicht in den Kopf geht: wieso gibt es so viele Putin-tolerierer hier und überall?
::
Ich bin wahrlich kein Putin-Fan aber wo sehen Sie denn bitte russische Truppen an NATO-Grenzen ?
Ich kann keinen Bündnisfall erkennen, verstehe auch nicht, was die USA antreibt einen solchen Tanz zu veranstalten, den nicht einmal die UKR will, von der EU ganz zu schweigen. Also entweder liegt ein Bündnisfall vor, dann sind 350 Männlein lächerlich, dann hätte man vllt besser die Kölner Funkenartellerie gesandt, die haben in etwa die gleiche Stärke und hübsche Uniformen und 'ne hübsche Tanzmaid zur Stärkung der Moral haben die auch, der Rosenmontag fällt aus, also wären die abkömmlich, oder es liegt KEIN Bündnisfall vor, dann weiss ich nicht, wen da der Hafer sticht.

Diese ganze Personalisierung...

Putin hier, Putin da, Putin links, Putin rechts. Ich glaube das manche es gerne so darstellen wollen als wäre Russland ein „Führerstaat“, das nur dem Befehl eines Mannes gehorcht.
...
Es gibt auch viele Menschen in Russland die die Heimat lieben, aber die Putin nicht mehr so gut finden, aber andererseits mit Leuten wie Nawalny auch nichts zu tun haben wollen. Pluralismus, eben.

Zum Beispiel in meiner Verwandtschaft. Da gibt es welche die Putin ablehnen aber trotzdem die USA hassen. Das geht eben auch!

20:31 Uhr von teachers voice

Wenn man einer Behauptung widersprechen müsste, dass in Russland alles super und vorbildlich für die übrige Welt, also einfach hip wäre, müsste man so einige Ihrer berechtigten Vorwürfe gegen Russland anführen.
+
Wer das Gleiche von den USA behaupten würde, müsste Ihren Beitrag um so einige berechtigte Vorwürfe an die USA ergänzen.
+
Wer allerdings Hintergründe für den aktuellen Ukraine-Konflikt sucht, sollte sich unbedingt die Ausführungen des Users Bill Hicks ansehen. Das wiederholte durchkauen sachfremder Urteile/Vorurteile hilft jedenfalls bei der Beurteilung der Lage wenig. So etwas ähnelt eher einem Selbstgespräch in dem man sich seiner Sache vergewissern will.

@Eislöwe - Kritiker

20:37 Uhr von Eislöwe:
"Putin hat seine Truppen an die NATO-Grenzen verlegt und spielt mit dem Feuer. Nicht umgekehrt."
> Stimmt. Kein Feuer spielt mit Putin. Dass Russland an die NATO herangerückt wäre und nicht die NATO an Russland, ist allerdings eine reichlich fantasievolle Behauptung.
_
"Die NATO-Länder in Europa überfallen auch keine Nachbarländer."
> Wenn man von Jugoslawien mal absieht, stimmt auch das. Die NATO-Staaten verteidigen sich bevorzugt in arabischen Ländern.
_
"Und was mir nicht in den Kopf geht: wieso gibt es so viele Putin-tolerierer hier und überall?"
> Ich sehe hier viele Kommentare, die den westlichen Eskalaltionskurs aus Truppenverlegungen und Waffenlieferungen kritisieren. Was hat das mit "Putin-tolerierern" zu tun?

@ 20:37 Uhr von Eislöwe

"Putin hat seine Truppen an die NATO-Grenzen verlegt und spielt mit dem Feuer. Nicht umgekehrt."
.
Auch wenn Sie in Fettschrift schreiben wird es nicht wahrer. Sie müssen doch die Frage stellen, warum tut er dies? Weil eine Osterweiterung stattfindet und wir trotzdem nicht bereit sind Sicherheitsgarantien zu geben. Diese Forderungen sind durchaus nachvollziehbar (wofür sogar Macron Verständnis hat).
.
Oder einfacher formuliert, wir haben angefangen den Status Quo zu verändern. Nicht umgekehrt.

@teachers voice 20:31

"Das putinsche Russland..." ist keine westliche Demokratie, das legitimiert also einen Truppenaufmarsch?
"Russland hat also die Krim gar nicht annektiert?" Ja und nein, die Bevölkerung der Krim hat einem Beitritt im Nachgang mit überwältigender Mehrheit zugestimmt.
"Russland unterstützt also..." nein genausowenig wie die USA oder GB Unruhen in anderen Staaten schüren.
"Westen also gar nicht als Feind?" Doch, na klar. Wie so inzwischen für die halbe Welt.
"Russland hat also gar keine Truppen an der ukrainischen Grenze?" Doch, sie wären ja blöd wenn nicht.

"Also alles nur amerikanische Propaganda der Staatssender Fox-News, WP und NYT?" Nein, das sind nur einige der Ausspielkanäle, die letztendlich von Regierungsseite mit Talkingpoints gefüttert werden. Im Endeffekt sind es die Falken in Washington, mit ihrer Russophobie, Biden ist einer davon, genauso wie weite Teile der Demokraten und Republikaner.

Ich empfehle ihnen John Mirschheimers Vortrag zur Ukraine. Der ist recht informativ.

@DerVaihinger - Truppenaufmarsch

18:35 Uhr von DerVaihinger:
"Würde Putin nicht rund um das Ölfass Ukraine immer mehr Fackeln anzünden, gäbe es nichts zu löschen."
_
Heißt das jetzt, dass Sie den westlichen Truppenaufmarsch in und um die Ukraine auch ablehnen? Oder sind nur die russischen Truppen in Russland schlecht, aber US-Soldaten in Osteuropa gut?

@fathaland slim - Wo ist das Problem?

>>Deutschland sitzt ein wenig zwischen den Stühlen: Wir sind auf russisches Gas angewiesen, aber unsere Regierung muss den Interessen der USA gerecht werden.<<
_
18:53 Uhr von fathaland slim:
"Wenn das das Problem wäre, dann wäre die Welt viel, viel einfacher."
_
Was ist denn Ihrer Meinung nach das Problem? (Kommen Sie mir jetzt bitte nicht mit irgendwelchen Werten oder einer Psychoanalyse Putins.)

Am 07. Februar 2022 - 21:02…

Am 07. Februar 2022 - 21:02 Uhr von Nachfragerin

Ich sehe hier viele Kommentare, die den westlichen Eskalaltionskurs aus Truppenverlegungen und Waffenlieferungen kritisieren. Was hat das mit "Putin-tolerierern" zu tun?

Da sollten Sie mal ne Selbstanalyse durchfueren.

17:32 von eine_anmerkung

//Ich verstehe die Logik nicht? Es geht hier doch um einen Ukrainekonflikt. Was hat jetzt Litauen damit zu tun?//

Es geht eben um mehr, als um die Ukraine. Das in der Ost-Ukraine ist nur ein Stellvertreterkrieg. Es geht um die Sicherheitsarchitektur in Europa und dafür ist das Normandie-Format zu klein, deshalb müsste man die OSCE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) wiederbeleben. Das wäre das richtige Format. Das ist eine politische Organisation, während die NATO eine militärische ist.
Europa muss hier an den Tisch und die USA ist nur ein Partner unter vielen europäischen.
Die Sicherheitsängste der baltischen Staaten sind verständlich. Eine maßvolle Verstärkung der Bundeswehr-Präsenz in Litauen in der geplanten Form, ist keine Provokation Richtung Moskau. Wir müssen gerade Fehler der vergangenen 16 Jahre aufarbeiten. Frau Merkel hat ja ehrlich gesagt, sie überlasse ihrem Nachfolger viele Baustellen.

21:00 Uhr von Möbius

>>Diese ganze Personalisierung... <<
+
...geht bei Ihnen für mich etwas zu sehr um lieben und hassen.
+
Ich verstehe nicht wie man ein Land lieben oder wie man ein Land auch hassen kann, egal welches. Geht es vielleicht auch etwas angemessener?
+
Nach so vielen Jahren "Frieden", finden vielleicht viele Bürger das Land in dem sie leben als das Beste, was es dort bisher gegeben hat. Egal, welches Land.

21:02 Uhr von Nachfragerin @Eislöwe - Kritiker

"Und was mir nicht in den Kopf geht: wieso gibt es so viele Putin-tolerierer hier und überall?"
-----------------
.
Putintolerierer ?
nur weil man Frieden will ?
Aktuell stehen russische Truppen in Russland
aber von Tag zu Tag mehr Nato Waffen in der Ukraine

@MehrheitsBürger - Wer verlegt seine Truppen?

18:49 Uhr von MehrheitsBürger:
"Auch die Litauer sind von der Eskalation an der Grenze zur Ukraine betroffen."
> Litauen grenzt nicht einmal an die Ukraine.
_
"Wenn 'Deeskalation' jeden 2. Ihrer Beiträge durchzieht, aber stets nur an die Seite des Westens gewandt [...]"
> Dann liegt das daran, dass mich a) die Entscheidungen der deutschen Regierung direkt betreffen und b) wir hier die Verlegung deutscher (=westlicher) Truppen kommentieren.
_
"Die Erwähnung des 'Gaspreises' als unterschwelliger Appell an den Brieftaschenreflex soll dann die Grundsatzfrage übertünchen [...]"
> Es gibt nur eine Grundsatzfrage: Was kann Deutschland in diesem Konflikt gewinnen bzw. verlieren?
_
"In Abwandlung vom früheren 'lieber rot als tot' nun ein 'lieber warm als frei' ?"
> Ich sehe meine Freiheit in keiner Weise von Russland bedroht.
_
"Das wird auch durch stetige Wiederholung nicht eingängiger."
> Dafür mühen Sie sich aber ganz schön ab.

21:09 Uhr von weltoffen

Deutschland schickt mehr Soldaten nach Litauen
gut so, Deutschland muss hier Verantwortung übernehmen,
dafür ist das Bündniss da.
------------------
-
haben wir 1940 ?
also ich bin froh das das vorüber ist

21:09 Uhr von weltoffen

>>Deutschland schickt mehr Soldaten nach Litauen
gut so, Deutschland muss hier Verantwortung übernehmen, dafür ist das Bündniss da.<<

Wenn Deutschland jetzt 50 Soldat*innen mehr nach Litauen schicken würde, vieviel mehr Verantwortung wäre das ... und wofür?

@20:37 Uhr von Eislöwe

"Putin hat seine Truppen an die NATO-Grenzen verlegt" Nein, Russland... hat ein paar Truppen an die ukrainische Grenze, im Verlauf der letzten Jahre verlegt im selben Maß wie die Nato Truppen an die "Ostflanke" verlegt hat. Die NATO hat sich bis an die Russische Grenze erweitert.

"Die NATO-Länder in Europa überfallen auch keine Nachbarländer." Ne stimmt, nur ferne Länder ohne nennenswerte Armee wie Afghanistan, Serbien, Libyen, Irak, Syrien...Bloß weil es weit weg passiert und wir uns das schön propagieren, sind wir keine Heiligen.

"Das allein macht Putin." Ja das höre ich ständig, dann wird's wohl stimmen.

"Und was mir nicht in den Kopf geht: wieso gibt es so viele Putin-tolerierer hier und überall?"
Putin ist wie jeder Staatenlenker genauso ein Schreibtischtäter, der mir persönlich Wurst ist. Was mir nicht Wurst ist, dass wir, wenn wir so weiter machen, in einer Entfernung, die ein Panzer in 2 Tagen überbrücken kann, einen Krieg in Europa haben werden, das ist mein Problem...

@fathaland slim - Kosten?

18:38 Uhr von fathaland slim:
"Wer Teil eines Bündnisses ist, ist Teil eines Bündnisses."
> Ja, das nimmt man dann halt so hin. Wie das Abo einer Zeitung, die man schon seit Jahren nicht mehr liest.
_
"Und die Kosten? Na ja, bei maximal 350 SoldatInnen..."
> Ja, das juckt nicht. Und über die anderen Ausgaben (2% BIP) und Zusatzkosten (Sanktionen, Gaspreise) reden wir besser nicht.

@teachers voice - 20:31

"Das putinsche Russland hat also gar keine Probleme mit den zahlreichen Demokratiebewegungen in seinen zahlreichen Bruderstaaten? Russland hat also die Krim gar nicht annektiert? Russland unterstützt also gar nicht Sezessionisten im Osten der Ukraine? Russland hat gar nicht geholfen, die Demokraten in Kasachstan und Belarus zu beschießen und zu internieren? Russland betrachtet den Westen also gar nicht als Feind? Russland hat also gar keine Truppen an der ukrainischen Grenze? usw. usw. usw."
.
Ihrer Aufregung zuliebe mach ich es mal ganz kurz.
Wenn ich als politisch interessierter Normalbürger weiß, dass die Ukraine Russlands Kuba ist, dann dürfte das auch den Außenministern der EU 2014 klar gewesen sein. Wer dann trotzdem meint, für die Ukraine die künftigen NATO-Mitgliedschaft an Russland vorbei zu verhandeln, sollte sich nach der Krim bis jetzt nicht sonderlich über die bestehende Konfliktlage wundern.

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