Kommentare - Deutschland schickt mehr Soldaten nach Litauen

07. Februar 2022 - 17:18 Uhr

Wie angekündigt stockt die Bundeswehr ihre Präsenz in Litauen auf - um bis zu 350 Soldatinnen und Soldaten. Verteidigungsministerin Lambrecht bezeichnete den Schritt als klares Signal der Entschlossenheit an die NATO-Bündnispartner.

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Kommentare

Was ist wichtiger: Frieden in Europa oder den USA gefallen?

"Verteidigungsministerin Lambrecht bezeichnete den Schritt als klares Signal der Entschlossenheit an die NATO-Bündnispartner."
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In der aktuellen Situation bräuchte Europa ein klares Zeichen der Deeskalation. Weitere Truppenverlegungen an die Ostfront gehören definitiv nicht dazu.
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Aber es geht hier ja nicht um Europa, sondern um die Bundnistreue. Und die muss Deutschland unter Beweis stellen - koste es, was es wolle.

Ich verstehe die Logik nicht?

Ich verstehe die Logik nicht? Es geht hier doch um einen Ukrainekonflikt. Was hat jetzt Litauen damit zu tun? Glaubt jemand von den Putin Kritikern das Putin dort einmaschieren würde? Mehfrontenkrieg ala Hitler oder wie? Das ist doch absurd. Also trägt diese Aktion von Lambrecht nicht gerade zur Deeskalation der Situation bei.

Klares Signal an die NATO PArtner

Tragt das Klavier! Deutschland trägt die Noten.

Was soll das denn? Will man dann sagen, man sei ja "anderenorts" total engagiert und mehr ginge dann nicht und eben besonders dort nicht, wo es nötiger wäre, weil die Truppe eh schon überspannt ist?

Am 07. Februar 2022 - 17:30…

Am 07. Februar 2022 - 17:30 Uhr von Nachfragerin
"...Ostfront..."

Der stehende Begriff lautet übrigens Ostflanke.

Unsere Bundesregierung erklärt die Welt.

"Es handele sich bei der Verlegung 'um eine moderate Verstärkung mit Augenmaß zur Rückversicherung unserer Verbündeten', sie solle 'Deeskalation ermöglichen'."
_
Natürlich, liebe Bundesregierung. Und mit Öl löscht man Feuer.

Klares Signal für was ?

Klares Signal ,das Deutschland nicht mehr leisten kann als nur 350 Soldaten und 5000 Helme ? Sicher kein klares Signal der starke.

Ein Zeichen des Zusammenhalts

Das Bündnis des freien Westens signalisiert Zusammenhalt angesichts der Bedrohung durch die russische 100.000 Mann Truppenmassierung an der Grenze zur Ukraine.

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350 Soldaten sind militärisch nicht gerade ein bedeutendes Potenzial, aber die Signalwirkung zählt: Das Bündnis hält zu seinen Mitgliedern.

Deutschland schickt mehr Soldaten nach Litauen...

Da werden sich ja bestimmte Leute freuen, vor allem in Redaktionsbüros.
Der Aufmarsch geht weiter. Die Bundeswehr schickt noch mehr Soldaten nach Rukla, ihre Kaserne dort. Am Wochenende trafen erste Kontingente der US-Armee in Deutschland und Polen ein, mit denen die Truppenpräsenz in Osteuropa erhöht werden soll.
Aber gut ist, daß wenigstens eine Partei, nämlich die Linkspartei klare Worte dagegen findet. Und sich nicht in medialer Gefolgschaft befindet....

17:30 Uhr von Nachfragerin

Da die Ukraine zum Glück noch nicht Mitglied der NATO ist, ist hier bündnistreue total fehl am Platz. Und damit haben wir uns rauszuhalten. Was Frau lambrecht da tut weiß sie offenbar selbst nicht. Wir lernen eben nichts aus Afghanistan und Mali.
Wir schulden den Ukrainern in diesem Falle überhaupt nichts.

Krisengebiet Litauen?

Wenn Litauen nun auch ein Krisengebiet ist, werden aber nur unbewaffnete Soldaten dorthin geschickt, oder?
Denn Waffen dürfen nicht in Krisengebiete geliefert werden, wie Frau Verteidigungsministerin richtig bemerkt hat.

Lamprecht lässt marschieren

Lamprecht hat Aufmarsch gemacht. 350 Soldaten werden als militärisches Zeichen gegen Russland inszeniert.

Putin hat mit bis zu 100 000 Soldaten die russische Grenze gesichert.

Russland ist Atommacht. Vor diesem Hintergrund ist die Drohgebärde lächerlich und soll die wachsende Bereitschaft der Bundesregierung zum Militarismus signalisieren.

Die Regierung sollte an die friedliche Kooperation der Rot Grünen Regierung anknüpfen.

Am 07. Februar 2022 - 17:30 Uhr von Nachfragerin

In der aktuellen Situation bräuchte Europa ein klares Zeichen der Deeskalation. Weitere Truppenverlegungen an die Ostfront gehören definitiv nicht dazu.
__
Ich kenne diesen Ausdruck ja nur von den alten Geschichten meiner (Ur-)Grosseltern trotzdem weckt dieser Ausdruck "Ostfront" ganz üble Assoziationen in mir. Damit sollte man wirklich nicht leichtfertig umgehen.
Aber Sie sind ja in einigen Standpunkten und Meinungen etwas strange. Wirklich wundern kann ich mich also nicht.
Ich bin zwar auch gegen ein aktives Eingreifen in diesen Konflikt aber eher aus der Überlegung, dass es DE nicht wirklich etwas angeht, so lange kein NATO-Mitglied angegriffen wird und das sehe ich nicht.

So seh ich das

Das Küken Deutschland soll nicht so tun, als wer es eine Henne und könnte Eier legen.
Bei der Verteidigungsministerin habe ich den Eindruck, dass sie den Anforderungen nicht gewachsen ist. Das waren ihre Vorgängerinnen auch nicht und sind mit der Modernisierung der Bundeswehr und den kopflosen Abzug der Soldaten aus Afghanistan kläglich gescheitert.
Glaubt Frau Lambrecht, dass sie mit unserem Tropfen Öl die Lampe zum Brennen bringt? Das ist ein Zeichen der Hilfslosigkeit, 350 Soldaten nach Litauen zu verlegen.

@eine_anmerkung

"Was hat jetzt Litauen damit zu tun?"
***
Vielleicht braucht Litauen eine Verstärkung der Grenze zu Belarus?
Da mischt das belarussische Militär mit, genauso wie an der Grenze zu Polen.

Die Bundeswehr wird instrumentalisiert

FDP Vize Strack-Zimmermann beschwert sich öffentlich darüber das die BW Generalität nur „herumschwurbeln“ würde und sich zum Konflikt nicht klar äußert. Sie fordert Offenheit ! Sie vermutet, dass die Generäle zu vorsichtig seien, weil sie wohl befürchteten durch unbedachte Äußerungen ihre Karriere zu gefährden !
...
Wie kommt denn die Politikerin auf so etwas ?
....
Ein Admiral musste aufgrund seiner offenen Äußerungen kürzlich seinen Hut nehmen ! Und jetzt beschwert sich Strack-Zimmermann das die Militärs lieber ihren Mund halten wollen ?

@eine_anmerkung. - Konflikt mit Russland

17:32 Uhr von eine_anmerkung.:
"Es geht hier doch um einen Ukrainekonflikt. Was hat jetzt Litauen damit zu tun?"
_
Ob man Russland nun in der Ukraine oder in Litauen reizt, spielt eigentlich keine Rolle. Die Hauptsache ist, dass der Konflikt und damit das Feindbild Russland erhalten bleiben bzw. weiter ausgebaut werden.
_
Deutschland sitzt ein wenig zwischen den Stühlen: Wir sind auf russisches Gas angewiesen, aber unsere Regierung muss den Interessen der USA gerecht werden.

Die Einen lernen, die Anderen....

Waehrend in Europa immer mehr Laender Ihre Fehler erkennen und die Konsequenzen daraus ziehen, scheint man in D sich schwer zu tun diese einzugestehen und setzt eher darauf Sie irgendwie zu rechtfertigen und fortzufuehren.

@ eine_anmerkung, um 17:32

.
"Ich verstehe die Logik nicht? Es geht hier doch um einen Ukrainekonflikt. Was hat jetzt Litauen damit zu tun? Glaubt jemand von den Putin Kritikern das Putin dort einmaschieren würde? Mehfrontenkrieg ala Hitler oder wie? Das ist doch absurd. Also trägt diese Aktion von Lambrecht nicht gerade zur Deeskalation der Situation

Wenn Russland von verschiedenen Seiten gleichzeitig eine militärische Reaktion droht, sollte er in die Ukraine einmarschieren, zügelt sich Putin evtl. mehr.
Insofern wirkt Frau Lambrechts Vorhaben schon eher dämpfend.
Von sich aus werden NATO Truppen garantiert nicht in Russland einmarschieren, warum auch?

@17:32 Uhr von eine_anmerkung

>> Ich verstehe die Logik nicht? Es geht hier doch um einen
>> Ukrainekonflikt. Was hat jetzt Litauen damit zu tun?
.
Um diese Logik zu verstehen, lesen Sie bitte einfach 1-2 Bücher von Zbigniew Brezinski. -.-
.
Und dann werden Sie erkennen, daß die USA seit 20 Jahren step-by-step genau(!) diese Liste abarbeitet. oO

sorry

mein letzter Kommentar war fuer ein anderes Thema gedacht

@Flockenberg - Was soll das denn?

17:34 Uhr von Flockenberg:
"Tragt das Klavier! Deutschland trägt die Noten. Was soll das denn?"
_
Das ist eine sehr berechtigte Frage.
Aus welchem Grund sollte Deutschland die Befehle anderer Nationen ausführen, wenn für uns dabei bestenfalls höhere Gaspreise herausspringen? Wo bleibt da die Souveränität?

Ich hoffe die Soldaten

werden an der Grenze zu Belarus eingesetzt und dort den Grenzschutz zu verstärken .Oder habe ich etwas nicht mitbekommen so dass Litauen auch ein Überfall durch Russland droht.Oder versucht man ein neues Fass der Bedrohung aufzumachen. Europa war schon öfters in einen Krieg mit Russland verwickelt aber es wurde nie von Russland angegriffen , Der einzige der ein Recht darauf hat seinen Truppen an der Grenze zu verstärken wäre Russland die wissen aus Erfahrung was ein Nichtangriffsvertrag mit Deutschland wert ist.Ich hoffe nur dass Scholz in den USA standhaft ist und sich nicht auf Sanktionen einlässt die in erster Linie das eigene Volk treffen. NS2 ist zum gegenseitigen Nutzen von D und Russland gebaut worden nur Russland wird sein Gas auch in Richtung China los nur wir bekommen dann vielleicht etwas Gas aus Amerika und sind dann durch die USA erpressbar und werden das brav alles mittragen was uns der große Bruder so in die Wiege legt.

Unglaubwürdig

Wenn Deutschland Zurückhaltung in diesem angeblichen Konflikt zeigt, und andere Hebel wue wirtschaftliche Konsequenzen aufzeigt, ist es absolut unangebracht, deutsche Soldaten an die russische Aussengrenze zu schicken.

Lambrecht

>>"Verteidigungsministerin Lambrecht bezeichnete den Schritt als klares Signal der Entschlossenheit an die NATO-Bündnispartner."<<
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Naja, wir wissen ja woher diese Aussage kommt und damit wie diese zu werten ist.

@Nachfragerin

Und wieder kein kritisches Wort zum Russischem Truppenaufmarsch von Ihnen.
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Sie fragen nicht nach, Sie übernehmen die Rolle von RT

17:30 Uhr von Nachfragerin


In der aktuellen Situation bräuchte Europa ein klares Zeichen der Deeskalation. Weitere Truppenverlegungen an die Ostfront gehören definitiv nicht dazu.

Stimmt. Am besten mit dem größten Truppengeprotze deeskaliert Mr. Kreml, indem er selbst endlich aufhört, seine Westfront mit Truppen voll zu stopfen, dass er bald gar nicht mehr weiß, wohin damit.

Besser deeskaliert Mr. Kreml, und leitete sein Geprotze um an die Ostfront nach Sibirien nahe der Grenze zu China. Mal sehen, was sein bester Kumpel Xi dazu sagt. Schon hat Mr. Kreml wieder Ruhe an der Westfront, und es bleibt bei dem Krieg, den Mr. Kreml sowieso schon seit 2014 gegen die Ukraine führt.

Aber das reicht Mr. Kreml ja nicht im ständigen Streben, möglichst viel Zwietracht zu säen.

Lambrecht

Lambrecht macht seit Ihrem Amtsantritt mir eher den Eindruck einer Getriebenen (im jetzigen Fall von den "NATO-Partnern"), die verzweifelt nach Anerkennung und Bestätigung im Amt lechtst um zu beweisen, das Sie doch für dieses Amt geeignet ist.

Ich verstehe es einfach nicht

Nachdem Afghanistan- Debakel, wo Deutschland durch die USA regelrecht vorgeführt wurde, werden daraus keine Lehren gezogen.

@ Nachfragerin, um 17:37

.
"Unsere Bundesregierung erklärt die Welt."

//"Es handele sich bei der Verlegung 'um eine moderate Verstärkung mit Augenmaß zur Rückversicherung unserer Verbündeten', sie solle 'Deeskalation ermöglichen'."//
_
"Natürlich, liebe Bundesregierung. Und mit Öl löscht man Feuer."

Würden Sie sich über einen Zaun wagen, hinter dem ein knurrender Hund mit gesträubtem Fell steht?
Das Ganze soll Putin die Lust nehmen, sich die Ukraine einzuverleiben, und leider versteht der nur diese Sprache.

Ich halte diese gegenseitigen Drohgebärden zwar generell für unsäglich, aber man kann wohl nicht dabei zusehen, wie Putin nicht nur an der russisch-ukrainischen Grenze Kampftruppen, sondern jetzt auch in Belarus Kampfjets stationiert.

Am 07. Februar 2022 - 17:41 Uhr von Bernd Kevesligeti

Der Aufmarsch geht weiter. Die Bundeswehr schickt noch mehr Soldaten nach Rukla, ihre Kaserne dort.
Aber gut ist, daß wenigstens eine Partei, nämlich die Linkspartei klare Worte dagegen findet.
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Das stimmt nicht.
Auch die AfD ist gegen eine weitere Eskalation und erst recht gegen Krieg oder Vergeltungsmaßnahmen gegen Russland.

Das Baltikum steht auf der Begehrlichkeitsliste an Nr. 2

Die Territorialdenke Putins können aus der Serie von Aussagen und Grundsatzschriften von ihm und seinem Umfeld aus den vergangenen Jahren einfach rekapituliert werden.
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An der Spitze steht
"der Untergang der Sowjetunion als die größte geopolitische Katastrophe des 20. Jahrhunderts"
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Es folgt die Bezeichnung der Ost-Ukraine als "NovoRossiya" und die kürzliche Definition der Ukrainer und Russen als "ein Volk". Der Anspruch dahinter ist klar.
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Das Baltikum als "Einflusszone Russlands".
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All das zusammengenommen hinterlässt in Litauen wie auch bei den anderen Balten ein Gefühl der Bedrohung. Ihr Beitritt zur NATO war ein klares Zeichen: "Wir sind niemandes Einflusszone, sondern wollen unsere Souveränität und Freiheit behalten.

@17:30 Uhr von Nachfragerin

"Aber es geht hier ja nicht um Europa, sondern um die Bundnistreue. Und die muss Deutschland unter Beweis stellen - koste es, was es wolle."
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Dieses Denken hat zu vielen Kriegen geführt. Mit der lobenswerten Absage der Beteiligung am Irak-Krieg hat Deutschland zum ersten Mal gezeigt, dass es nicht gewillt ist, alle militärischen Abenteuer der USA mitzugehen.
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Auch jetzt sollte der Verstand siegen. Abgesehen von den USA sieht niemand einen Angriff Russlands kommen. Diplomatie kann gewinnen. Dem Kriegstreiber der USA und ihrer Mitstreiter muss Einhalt geboten werden. Es ist nicht im Interesse Europas, wenn hier ein Krieg vom Zaun gebrochen wird! Den Interessen der USA dürfen wir nicht unsere eigenen Interessen opfern!

17:43 Uhr von Initiative Neu…


Putin hat mit bis zu 100 000 Soldaten die russische Grenze gesichert.

Sehr vermutlich Grenzsicherung gegen den Einmarsch der Klingonen.
Oder gegen einen Überfall anderer Aliens.

@ 17:43 Uhr von weingasi1

"" ... Ostfront ..."
__
Ich kenne diesen Ausdruck ja nur von den alten Geschichten meiner (Ur-)Grosseltern trotzdem weckt dieser Ausdruck "Ostfront" ganz üble Assoziationen in mir. Damit sollte man wirklich nicht leichtfertig umgehen."
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Wir sind genau wieder dort! Nichts gelernt. Wieder sind die Russen Schuld....

17:30 Uhr von Nachfragerin und Andere

>>Weitere Truppenverlegungen an die Ostfront gehören definitiv nicht dazu.<<
.
Mir ist gar nicht bekannt dass es in Litauen oder Umgebung eine "Ostfront" oder Nord-, Süd-, oder Westfront gibt.
Allerdings sind die 350 Soldaten natürlich eine enorme Bedrohung für Putin. Die überrennen ja in zwei Wochen Russland bis nach Wladiwostok.
Ist es Ihnen eigentlich nicht peinlich ständig einem Diktator wie Putin zu Lobhudeln?

Am 07. Februar 2022 - 17:48…

Am 07. Februar 2022 - 17:48 Uhr von Möbius "FDP Vize Strack-Zimmermann beschwert sich öffentlich darüber das die BW Generalität nur „herumschwurbeln“ würde und sich zum Konflikt nicht klar äußert. Sie fordert Offenheit ! Sie vermutet, dass die Generäle zu vorsichtig seien, weil sie wohl befürchteten durch unbedachte Äußerungen ihre Karriere zu gefährden !"

Weil sie die militärische Wahrheit nicht vertragen kann. Diese ist: das Baltikum ist, wie die Ukraine auch, militärisch und strategisch total unbedeutend und ein Überfall des Baltikums wäre mit höchstem Blutzoll nicht zurückzugewinnen und würde daher schon nach wenigen Tagen das große "Warum?" ins Bewusstsein bringen, das die Truppe demoralisiert.
Letztendendes geht es eben nicht um die militärische PErspektive, denn das Militär ist in Deutschland eine Parlamentsarmee und wird von den Volksvertretern in die Welt geschickt.

17:48 Uhr von Nachfragerin

aber unsere Regierung muss den Interessen der USA gerecht werden.
----------------
.
warum !
sind wir deren Lakai
dann würde sich die Situation ja nicht unterscheiden
von den "alten" Zeiten des Kalten Kriegs im Ostblock

Präsenz in Litauen vertretbar

17:30 Uhr von Nachfragerin:
"In der aktuellen Situation bräuchte Europa ein klares Zeichen der Deeskalation. Weitere Truppenverlegungen an die Ostfront gehören definitiv nicht dazu."
Das Zeichen zur Deeskalation wird Deutschland setzen; es wird die Sprache der Diplomatie sein, da habe ich keine Sorge.
Was die Präsenz in Litauen betrifft, ist in keinster Weise vergleichbar mit dem Ruf nach Waffenlieferungen in die Ukraine.

17:46 Uhr von Tada

"Vielleicht braucht Litauen eine Verstärkung der Grenze zu Belarus? Da mischt das belarussische Militär mit, genauso wie an der Grenze zu Polen."
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Weißrußland grenzt nunmal an Polen und die Ukraine! Warum dürfen denn die Weißrussen keine Manöver mit ihren Verbündeten durchführen?
-
Die NATO nimmt doch bei ihren Manövern auch keine Rücksicht auf irgendwelche Befindlichkeiten! Es wird provoziert wo es nur geht! (Global Thunder z.B.)

@ onkelblond, 17:38

.
"Klares Signal für was ?
.
Klares Signal ,das Deutschland nicht mehr leisten kann als nur 350 Soldaten und 5000 Helme ? Sicher kein klares Signal der starke."

.
Hätten Sie den Artikel gelesen wäre Ihnen aufgefallen, dass in Litauen bereits 500 Soldaten stationiert sind (Fachbegriff: "Vorwärtspräsenz").
Macht das Kraut vielleicht auch nich fett, aber sollte nicht unerwähnt bleiben.

General a.D. Klaus Naumann sprach Klartext (FAZ am 20.01.)

Er gehört einerseits zu den Befürwortern eines konsturktiven Dialoges mit Russland, aber spricht klar aus, dass dieser Dialog mit der Realität starten muss:
-

"Es sind nicht der Westen und nicht die NATO, die völkerrechtlich bindende Verträge gebrochen, die die auf den vertraglichen Vereinbarungen von Helsinki über Paris bis Budapest beruhende Friedensordnung gestört haben."
-
"Es ist auch nicht der Westen, der seit 2008 mehrmals mit Gewalt anerkannte Grenzen in Europa verschoben hat. Und es ist schon gar nicht der Westen, der Bedrohungen offensiv zum Ausdruck bringt, durch Truppenaufmärsche, Stationierungen von weitreichenden Waffen und wirklich große Manöver, bei denen Atomwaffeneinsätze westlich von Russlands Grenzen geübt wurden."
-
"Die NATO bedroht Russland in keiner Weise und hat mehrfach deutlich gemacht, dass sie ihre Waffen nur in Abwehr eines Angriffs verwenden wird."
-
Litauen gehört zum Gesamtbild dazu.

17:51 Uhr von Bauer Tom

Was wäre denn ihre Option? Gefällt ihnen die relativ lange Friedensperiode nicht?

Oje ...

falscher Zeitpunkt, falsches Signal.
.
Anstatt Sicherheitsgarantien jagt eine Provokation die nächste.

Verteidigungsministerin…

Verteidigungsministerin Lambrecht halte ich für einen absoluten Fehlgriff.

17:48 Uhr von Nachfragerin

>>"Deutschland sitzt ein wenig zwischen den Stühlen: Wir sind auf russisches Gas angewiesen, aber unsere Regierung muss den Interessen der USA gerecht werden."<<
.
"angewiesen" hört sich so negativ an. Ich würde eher sagen "russisches Gas kaufen wir gerne weil es im Vergleich preiswert ist und Moskau bisher alle diesbezüglichen Verträge eingehalten hat (Versorgungssicherheit)". Hört sich doch besser an? Welchen Interessen der USA in Bezug auf Russland sollte unsere Regierung denn "gerecht" werden?

17:48 Uhr von Nachfragerin

„Deutschland sitzt ein wenig zwischen den Stühlen: Wir sind auf russisches Gas angewiesen, aber unsere Regierung muss den Interessen der USA gerecht werden.“
Welche Interessen der USA müssen wir gerecht werden? Wir sind doch kein Vasallenstaat! Und wenn Herr Biden sich unbedingt mit putin anlegen will soll er es tun, aber ohne uns. Ich habe vor einiger Zeit schon mal gefragt ob fast 72 Jahre Frieden in Europa genug sind? Also ich könnte nochmal so viele und noch mehr vertragen. Wir fragen uns was für eine Welt wir unseren Kindern durch den Klimawandel hinterlassen. Na im schlimmsten Falle eine Eskalation und eines vielleicht drohenden Einsatzes von atomwaffen hatsich diese Frage dann erübrigt.

@ nie wieder SPD, um 17:42

.
"Krisengebiet Litauen?
.
Wenn Litauen nun auch ein Krisengebiet ist, werden aber nur unbewaffnete Soldaten dorthin geschickt, oder?
Denn Waffen dürfen nicht in Krisengebiete geliefert werden, wie Frau Verteidigungsministerin richtig bemerkt"


Ist Litauen Krisengebiet, nur weil Sie es dazu erklären?

"Die Regierung sollte an die…

"Die Regierung sollte an die friedliche Kooperation der Rot Grünen Regierung anknüpfen."

Wie ist diese Aussage gemeint? Deutschland sollte mit der Ukraine kooperieren wie die SPD mit den Grünen?

17:52 Uhr von harry_up

>>"Wenn Russland von verschiedenen Seiten gleichzeitig eine militärische Reaktion droht, sollte er in die Ukraine einmarschieren, zügelt sich Putin evtl. mehr.
Insofern wirkt Frau Lambrechts Vorhaben schon eher dämpfend.
Von sich aus werden NATO Truppen garantiert nicht in Russland einmarschieren, warum auch?"<<
.
Und was machen die NATO-Truppen denn dort? Ich meine wo ja kein Bündnisfall droht (Ukraine)? Verstehe ich nicht?

Am 07. Februar 2022 - 17:48 Uhr von Nachfragerin

Hallo Nachfragerin

Das Gas kann ersetzt werden, allerdings wird der Preis steigen, außerdem wird es bald wärmer.

Es geht auch nicht um das USA Gas.

Auch Russland ist auf den Verkauf angewiesen.
Es wäre eine gegenseitiige Verbindung auf Grundlage gemeinsamer Interessen.

Es ging mal um Sanktionen.
Da war ein Argument, es können doch Lebensmittel ins Land geliefert werden.
Das klingt klasse.
Aber, man braucht Geld, um diese bezahlen zu können.

Dann kommt § 1 der Sanktionen, z.B. Gas oder Öl darf nicht exportiert werden, damit keine Geldeinnahme.

@ 17:52 Uhr von harry_up

"Wenn Russland von verschiedenen Seiten gleichzeitig eine militärische Reaktion droht, sollte er in die Ukraine einmarschieren, zügelt sich Putin evtl. mehr."
-
Wie kommen sie darauf, dass Putin in die Ukraine einmarschieren will? Soll der dort ehemalige Landsleute ermorden? Die Reaktion der russischen Zivilgesellschaft wäre vernichtend. Putin könnte sich nicht mehr halten!

@Flockenberg, 17:37 re @Nachfragerin


"...Ostfront..."
Der stehende Begriff lautet übrigens Ostflanke.


Wissen wir. Man hat ja inzwischen auch für ganz viele andere Sachverhalte neue Wortschöpfungen gefunden:

Angriff: "Vowärtsverteidigung"

Überfall ohne Kriegserklärung: "Präventivschlag"

Der Angegriffene trägt die Schuld an getöteten Zivilisten: "menschliche Schutzschilde"

Dass da das ein oder andere "historische" Wort trotzdem noch fällt ...

"mehr ginge dann nicht und…

"mehr ginge dann nicht und eben besonders dort nicht, wo es nötiger wäre, weil die Truppe eh schon überspannt ist?"

Wo genau sollten Ihrer Meinung nach deutsche Truppen "nötiger" sein?

@17:43 Uhr von weingasi1 @17:30 Uhr von Nachfragerin

//Ich bin zwar auch gegen ein aktives Eingreifen in diesen Konflikt aber eher aus der Überlegung, dass es DE nicht wirklich etwas angeht, so lange kein NATO-Mitglied angegriffen wird und das sehe ich nicht.//
.
Deshalb finde ich es auch sehr ärgerlich, dass vor allem die USA und die Ukraine Deutschland vorschreiben wollen, wie es sich zu verhalten hat und einen Beweis der Bündnistreue ausschließlich in Waffenlieferung sehen.
Das Motto scheint zu lauten: Wenn Du nicht nach meinen Regeln spielst, kündige ich dir die Freundschaft. Und nicht weinige deutsche Journalisten scheinen viel Respekt vor diesen Drohungen zu haben. Souverän ist das nicht.
Vor dem Hintergrund, dass Deutschland bei Waffenlieferungen bisher nicht durch Werteorientierung aufgefallen ist, hat man natürlich ein Glaubwürdigkeitsproblem, wenn einem jetzt die Geschichte (wieder) einfällt und eben diese als Begründung auftischt.

@harry_up, 17:52


Wenn Russland von verschiedenen Seiten gleichzeitig eine militärische Reaktion droht, sollte er in die Ukraine einmarschieren, zügelt sich Putin evtl. mehr.
Insofern wirkt Frau Lambrechts Vorhaben schon eher dämpfend.


Wenn jetzt noch China, Japan und Kasachstan mobil machen, zügelt sich Putin evtl. noch mehr.
Wäre also noch dämpfender.

17:52 Uhr von harry_up

Von sich aus werden NATO Truppen garantiert nicht in Russland einmarschieren, warum auch?
----------
.
ob der "Einmarsch" auf der Krim wirklich gegen den erklärten Willen der dortigen Bevölkerung geschah ?
ebenso ob die Bevölkerung im Donezk nicht schon Blümchen bereitgelegt haben
für den Fall ihre Landsleute kommen ?
Ohnehin frage ich mich wo die aktuell "neue Freundschaft" der Russen/Chinesen hinführt
Die Chinesen schnappen Taiwan die Russen die Ostukraine und der Westen ist baff

Weise, aber natürlich nur Placebo

Man signalisiert Putin, dass man Bündnistreu ist.

Zumal einige Länder, auch aus dem
Baltikum, an die Ukraine Waffen liefern.

Nicht das die Russen doch noch auf dumme Gedanken kommen.

Militärisch sind 350 Mann nicht kriegsentscheidend.

Aber für die baltischen Staaten sind das ganz wichtige Zeichen.

Bereits gestern verteidigte…

Bereits gestern verteidigte Lambrecht das Nein der Bundesregierung, im Ukraine-Konflikt Waffen an Kiew zu liefern. "Es ist seit langem die klare Haltung der Bundesregierung - auch schon in vergangenen Legislaturperioden - dass wir keine Waffen in Krisengebiete liefern, um dort nicht noch weiter zu eskalieren", sagte die Ministerin.

" Allein im Zeitraum vom 1. Januar 2021 bis zum 14. Dezember 2021 wurden für Ägypten Ausfuhrgenehmigungen im Wert von rund 4,34 Milliarden Euro erteilt (...) - obgleich Ägypten militärisch an den Konflikten im Jemen und in Libyen beteiligt ist".
"Laut Rüstungsexportbericht 2020 der Bundesregierung wurden für Katar sowohl Munition für Kanonen, Gewehre, Flinten als auch Teile für Haubitzenmunition genehmigt"
"Dass deutsche Waffen im Jemen-Krieg eine große Rolle spielen, belegten 2019 die Recherchen des investigativen Projekts #GermanArms. "
Quelle: Deutsche Welle, https://www.dw.com/de/faktencheck-deutschland-liefert-doch-waffen-in-kr…

Am 07. Februar 2022 - 17:52 Uhr von harry_up

Hallo harry_up

Wenn Russland von verschiedenen Seiten gleichzeitig eine militärische Reaktion droht

Das wird aber nur klappen, wenn alle drei Flugzeuge in Litauen einsatzbereit sind.

Ob der russische Schrott noch fährt?

Haubitzen, davon ist eine Menge vorhanden.
Also angsteinflößende Kracher können produziert werden.

17:52 Uhr von harry_up


Wenn Russland von verschiedenen Seiten gleichzeitig eine militärische Reaktion droht, sollte er in die Ukraine einmarschieren, zügelt sich Putin evtl. mehr.

Selbst wenn Russland auf Geheiß und Befehl des Neuen Zaren in die Ukraine einmarschieren sollte. Was ich für nur wenig wahrscheinlich halte. Selbst dann wird die NATO nicht militärisch in der Ukraine intervenieren. Eine solche theoretische Attacke Russlands auf die Ukraine wäre ja kein Angriff auf einen NATO-Mitgliedsstaat.

Sollte es aber doch zu dem wenig wahrscheinlichen zusätzlichen Angriff auf die Ukraine kommen, kann sich «da im Osten» aber so Kriegsgedöne überall entwickeln. Beim Spezi vom Zar … dem Lukaschenko … treibt sich ja auch Russisches Armeegeprotze herum. Niemand weiß, wie viel genau. Schon erst recht nicht, warum überhaupt.

Beste Strategie ist ohne Militär dem Zar max. deutlich verklickern, dass noch mehr Attacke auf die UKR so teuer wird, dass sich RUS in 100 J. nicht davon erholt.

Die Krise wird bald vorbei sein

Denn ein Großteil der russischen Truppen - und ausnahmslos alle derzeit in Weißrussland befindlichen - sind in bei der NATO regulär angemeldeten Manövern.

Der russische Verteidigungsminister wies auch darauf hin, dass die Manöver nicht die mit der NATO bzw. den USA festgelegten Obergrenzen der Beteiligten Truppen überschreiten.
...

Ein Aspekt, den leider neben US-amerikanischen auch deutsche Journalisten bei ihren Berichten über „russische Truppenaufmärsche“ geflissentlich unterschlagen. Das diese Manöver an der Grenze der Ukraine stattfinden, ist nicht verwunderlich - wo sollen sie denn sonst sein, hinter dem Ural?

....
Ein Endetermin der Grossmanöver ist bereits genannt: der 20.02.
Das ist in wenigen Tagen. Danach kann sich die Weltgemeinschaft wieder anderen Fragen zuwenden...

Putin fürchtet die NATO nicht, zumindest nicht militärisch

Litauen ist ein kleines Land.
_
Dieses Aufführung "
"Russland fürchtet die Einkreisung durch die die NATO"
ist ein Puppenspiel für die Weltöffentlichkeit, aber keine real empfundene Bedrohung.
_
Putin weiß, dass er die NATO als offensiv auftretende Kraft noch nie zu fürchten hatte und das Bündnis auch in Zukunft in keiner Weise zu fürchten hat. Warum ?
_
Es gäbe in keinem einzigen Land eine Zustimmung von Regierungen oder Parlamenten, für offensive militärische Operationen gegen russisches Territorium. Aus welchem Grund auch ?
_
Das einzige, was Putin fürchtet, ist das Beispiel von demokratisierten Ländern in seiner Nachbarschaft, die prosperieren. Die sind dann nämlich keine "Einflusszone" mehr.
_
Das "verkauft" sich aber nicht so gut wie die Einkreisungsgeschichte.

Am 07. Februar 2022 - 17:43 Uhr von weingasi1

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Zitat: Ich bin zwar auch gegen ein aktives Eingreifen in diesen Konflikt aber eher aus der Überlegung, dass es DE nicht wirklich etwas angeht, so lange kein NATO-Mitglied angegriffen wird und das sehe ich nicht.
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Soll die NATO warten, bis Litauen angegriffen wird?
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In den baltischen Staaten, aber auch Finnland, Norwegen und Schweden, wohl auch in Polen und anderen Staaten herrscht Besorgnis über das aggressive Verhalten Russlands andernorts.
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Da ist es schon richtig, wenigstens Zeichen zu setzen.

Am 07. Februar 2022 - 17:55…

Am 07. Februar 2022 - 17:55 Uhr von Nachfragerin "Aus welchem Grund sollte Deutschland die Befehle anderer Nationen ausführen,..."
Nennt sich Bündnisverpflichtung. Vertraglich geregelt als man glaubte, es gäbe keine Krisen mehr in Europa. Fällt uns nun erneut nach AFG auf die Füße.

@17:52 Uhr von harry_up @ eine_anmerkung, um 17:32

//Insofern wirkt Frau Lambrechts Vorhaben schon eher dämpfend.//
.
Auf mich wirkt es eher wie eine hilflose Aktion nach dem Motto: Seht her, wir tun was.
Ich habe wirklich keine Ahnung, was in diesem Konflikt richtig oder falsch ist. Vor 20 Jahren haben wir die Chance verpasst, auf ein europäisches Bündnis zu setzen - gemeinsam mit Russland. Ob es irgendjemandem hilft, Russland noch weiter in die geöffneten Arme Chinas zu treiben, darf angezweifelt werden.

Am 07. Februar 2022 - 17:55…

Am 07. Februar 2022 - 17:55 Uhr von albexpress "Oder habe ich etwas nicht mitbekommen so dass Litauen auch ein Überfall durch Russland droht."

Ja, Sie haben da eine ganze Menge nicht mitbekommen. Sie können das aber schnell im Einsatzmandat nachlesen.

Es wurde mehrfach darauf hingewiesen,...

...daß die Ukraine n i c h t in der EU ist und auch n i c h t in der NATO !! Eine Bündnisverpflichtung gibt es also nicht. Da ist die Frage berechtigt, was die EU oder die NATO dort eigentlich zu suchen haben. Was hier veranstaltet wird, ist nicht nur grober Unfug sondern als Kriegsvorbereitung strafbar. Seit Monaten tingeln Mr.Biden und sein Mr.Blinken durch Europa, um hier für einen Waffengang zu werben. Was die Bundesrepublik betrifft, wird ganz ungeniert auf das "Dritte Reich" verwiesen, um ein schlechtes Gewissen zu erzeugen und damit die Zahlungsbereitschaft und weiteren Einsatz zu verbessern. Was sollen unsere Erwerbstätigen (zu denen auch ich mit 78 Lenzen zähle) noch alles schultern ? Ein Krieg wird Europa stark beschädigen, auch wenn keine Nuklearwaffen eingesetzt würden - und die Hauptlast wird Deutschland tragen. Rußland kann sich auch keinen Krieg leisten. Lachender Dritter würden die USA sein.

@Nachfragerin, 17.37h

Würde Putin nicht rund um das Ölfass Ukraine immer mehr Fackeln anzünden, gäbe es nichts zu löschen.

350 Soldaten . Und sehe…

350 Soldaten . Und sehe jetzt von hier aus , dass alle russische Soldaten ihre Sachen packen und bereiten sich nach Sibirien zurückzuziehen. Spaß beiseite. Russland ist Atommacht. Da kann man 3 Millionen an die Grenze schicken, wenn das Land sich bedroht fühlen sollte und die Gefahr für die Exsistenz besteht, kommt das auch zum Einsatz. Das müssen alle Politiker bedenken. Leider gibt es keine Politiker mehr wie Brandt, Kohl etc . Sie wussten , was Krieg bedeutet.

17:52 Uhr von harry_up

>>Wenn Russland von verschiedenen Seiten gleichzeitig eine militärische Reaktion droht, sollte er in die Ukraine einmarschieren, zügelt sich Putin evtl. mehr.
Insofern wirkt Frau Lambrechts Vorhaben schon eher dämpfend.
Von sich aus werden NATO Truppen garantiert nicht in Russland einmarschieren, warum auch?<<
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Wer will bestreiten, dass Putin etwas von Propaganda, Beeinflussung und Stimmungsmache versteht. So bin ich mir sicher, dass er auch diesen Entschluss der Bundesregierung richtig einordnen wird. Er weiß, dass weder er noch die NATO die litauisch-russische Grenze gefährden wollen.
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Die Bundesregierung steht im eigenen Lager durch Verbündete und mediales Dauerfeuer stark unter Druck , Waffen und sonstiges gefährliches Gedöns in die Ukraine zu liefern, was die dortige Situation nur zusätzlich anheizen würde.
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Um etwas vom Druck der Freund abzuleiten, diese Entscheidung. Es ist eine Deeskalationsmaßnahme.
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Putins Ärger oder Freude, je nachdem wie man ihn einschätzt.

Wenn die Weißrussisch-russischen Manöver beendet sind

Also bald, dann kann Deutschland immerhin für sich reklamieren mit nur 350 Panzergrenadieren die geballte russische Streitmacht zum „Rückzug“ gezwungen zu haben. :-)

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Und wenn der letzte russische Soldat wieder in die Kaserne zurückgegangen ist, dann wird man in Deutschland feststellen, dass man sich die ganze Zeit vor den Karren der ukrainischen Innenpolitik hat spannen lassen!

17:30, Nachfragerin

>>In der aktuellen Situation bräuchte Europa ein klares Zeichen der Deeskalation. Weitere Truppenverlegungen an die Ostfront gehören definitiv nicht dazu.<<
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Es gibt zum Glück keine Ostfront.
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>>Aber es geht hier ja nicht um Europa, sondern um die Bundnistreue. Und die muss Deutschland unter Beweis stellen - koste es, was es wolle.<<
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Wer Teil eines Bündnisses ist, ist Teil eines Bündnisses. Und die Kosten? Na ja, bei maximal 350 SoldatInnen...

Am 07. Februar 2022 - 18:03…

Am 07. Februar 2022 - 18:03 Uhr von harry_up: "Würden Sie sich über einen Zaun wagen, hinter dem ein knurrender Hund mit gesträubtem Fell steht?
Das Ganze soll Putin die Lust nehmen, sich die Ukraine einzuverleiben, und leider versteht der nur diese Sprache."

Soll die NATO dann mit sage und schreibe 1500 Soldaten aus Litauen in Russland einmarschieren? Sie verkennen völlig die Dimensionen.

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