Kommentare - Wohin führt Omikron?

28. Januar 2022 - 08:04 Uhr

Ist die Virusvariante Omikron vor allem ein Risiko - oder doch auch eine Chance auf das Ende der Pandemie? Mit welcher Entwicklung rechnen Virologen und Epidemiologen? Von Jens Eberl.

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Kommentare

Viele Fragen…

… viele Vermutungen, viele Befürchtungen, viele Antworten, viele Empfehlungen - und zwar von vielen Politikern und Experten … tja, und da soll man sich selbst noch eine Meinung bilden … not so easy …
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Es heißt oft, Frankreich, England, Dänemark sei uns in der Entwicklung der Pandemie voraus, und dann schaue ich auf deren Strategie und staune - ebenso, wie jetzt Spanien und Portugal mit der Pandemie umgehen.
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So, und jetzt soll ich für oder gegen eine Impfpflicht sein? Drosten spricht von einer möglichen schlimmeren Variante, die aus der Kombination der beiden Viren Delta und Omikron entstehen könnte; ich meine, es könnte aber auch eine Variante noch kommen, die einen weiteren griechischen Buchstaben benötigt; hat dann der derzeit vorhandene Impfstoff überhaupt einen Nutzen, auch wenn man ein paar mal geimpft wurde? Oder nur minimal? Kann dies für eine starke Begründung für eine Impfpflicht genügen (die Begründung muss sehr starke Argumente haben, sonst kommt sie nicht)?

Chance, ja .. aber mit Risiken

Leider lassen sich viele Menschen durch den "milden" Verlauf der Omikron-Variante täuschen. Insbesondere die Impfgegner sehen genau darin gar keinen Grund mehr sich Impfen zu lassen. Dabei sind aber genau sie es, die die schweren Verläufe einer Infektion haben.
Durch das hohe Infektionsgeschehen ist prinzipiell die Wahrscheinlichkeit der Entstehung neuer Varianten sehr groß. Und damit besteht auch die Gefahr einer noch gefährlicheren Variante die einen angepassten Impfstoff erfordert - und dann geht der Wettlauf von vorne los.
Eine Impfpflicht ist dringend notwendig, Wir müssen dahin kommen, dass die Gesundheitsämter die Leute zur Impfung einlädt bzw. auffordert. Dann würde auch das lästige Warten an den Impfzentren aufhören.
Und selbst wenn Corona 2022 tatsächlich zu Ende gehen sollte (weltweit sehr unwahrscheinlich), dann wartet sicher eine neue Pandemie auf uns - und die ganzen Diskussionen gehen von vorne los.

Viele Länder können es. Auch…

Viele Länder können es. Auch welche mit total vergleichbarer Impfquote. Wenn die Welt in Großbritannien nicht untergeht dann wissen wir was wir zu tun haben!

Ansteckungsrate

Wenn sich gemäß Bericht fast alle damit anstecken, dann müssten wir doch eigentlich eine noch viel höhere Inzidenz haben.
Denn meist sehe ich Höchstzahlen in der Altersgruppe 5-11 J. (g. Tagesschau zahlen).
Aber dieser Kinder haben doch alle Eltern etc.
Aber die Zahlen bei den Erwachsenen passen m.E. nicht zu den Zahlen der Kinder (pro Familie gibt es nicht mehr so viele K.)
Also lassen sich diese Eltern und andere erw. Kontaktpersonen nicht testen?
Anscheinend haben wir die Kontrolle verloren.
Ich finde es sogar ungerecht, dass nur die Kinder ein so strenges Testregime machen müssen. Die Pandemie hat sich verändert, aber die Massnahmen werden nicht oder nur sehr verzögert angepasst.
Erst durch die I.-Zahlen der Erwachsenen lässt sich m.E. sehen, ob wir in die endemische Phase übergehen

Omikron ist derzeit beides: …

Omikron ist derzeit beides:
- eine große Gefahr für die Infrastruktur durch die gleichzeitige Erkrankung sehr sehr vieler auch in kritischen Bereichen arbeitender Menschen
und
- durch den vergleichsweise meist milden Verlauf eine Chance, in die endemische Phase zu kommen.
Die Gefahr meistern wir am besten durch
Imfpung und Boostern,
Teststrategie,
AHAL,
Kontaktbeschränkungen.
Das ist eigentlich allen, die nicht ideologisch verbrämt oder querverschwurbelt sind, längst bekannt.
Übrigens geht es bei der Impfung auch um die weltweite Situation, denn die Enstehung weiterer Mutationen verringert sich, je höher die Impfquoten sind.
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Eine Pandemie ist eben keine Privatsache, sie braucht ein solidarisches Miteinander, um sie zu bewältigen.

Erfahrungen anderer nutzen

Es gibt einige andere Länder die von Omikron betroffen sind und bereits entsprechende Erfahrungen haben. Beispielsweise England, die Schweiz, die Niederlande usw. Die Sicht auf Omikron war ähnlich panikgetrieben wie nun in Deutschland. Experten entwickelten Szenarien, die dann letztendlich nichts mit der Realität gemein hatten - selbst die Schwächsten nicht! Diese Tatsachen werden nach wie vor heruntergespielt und stattdessen wird von möglichen risikobehafteten Entwicklungen gesprochen, die aber dann nie eintreten. Ein bisschen mehr Pragmatismus wäre angebracht, auch weil die Hysterie gar nichts bringt! In der Schweiz ist bereits jetzt offensichtlich, dass die von den Experten geschätzten Minimalentwicklungen um mehr als die Hälfte unterschritten werden, bezüglich der Krankenhauseintritte, und dass die Belastung der Intensivstationen zusätzlich noch unterproportional ist, sprich laufend abnimmt. Panik ist deshalb nicht angebracht!

@Klauserich um 08:26

>> … Eine Impfpflicht ist dringend notwendig, Wir müssen dahin kommen, dass die Gesundheitsämter die Leute zur Impfung einlädt bzw. auffordert. Dann würde auch das lästige Warten an den Impfzentren aufhören. <<
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Eine Impfpflicht wird nur kommen, wenn nachgewiesen werden kann, dass eine Impfung einen sehr guten Schutz (der für Dich selbst und andere dann ist) nachweislich bringt - mit den derzeitigen Impfstoffen bin ich da skeptisch, ob der Nachweis eines sehr starken Schutzes erbracht werden kann; zumal bei neuen Varianten ja gar nichts bewiesen werden kann.
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>> Und selbst wenn Corona 2022 tatsächlich zu Ende gehen sollte (weltweit sehr unwahrscheinlich), dann wartet sicher eine neue Pandemie auf uns - und die ganzen Diskussionen gehen von vorne los. <<
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Tja, sicherlich irgendwann mal wieder - wenn die Menschheit dies erleben sollte: die Gefahr eines Krieges zwischen Russland, NATO, USA, China … oder Iran, Israel / Indien, Pakistan … da habe ich mehr Befürchtungen.

Warum der reine Blick auf die Impfquote trügerisch ist ...

Die Impfquote sagt nicht viel aus über die generelle Immunität in der Bevölkerung. Gerade wenn man vorher gar nicht genau wusste wieviele Menschen infiziert waren.

Je mehr Zeit dabei vergeht umso mehr verliert die Impfquote an Aussagekraft.

Wäre das Virus neu (komplett neu, wie 2020) und noch keine Welle oder mehrere durchs Land gegangen, dann wäre eine Impfquote aussagekräftig.

Mit jeder Welle und jedem Tag sinkt die Aussagekraft.

Daher wäre es angebracht eine Kohorten-Studie zu beginnen. Denn erst dann können wir bestimmen wie groß die Immunität in der Gesellschaft schon ist und wo man ggf nachsteuern muss.

Da eine Impfung, wie eine Erkrankung, nur Antikörper erzeugt und sich daraus dann auch Gedächniszellen bilden, ist die Überprüfung auf Antikörper als durchaus gleichwertig anzusehen.

Zu dem kann man dann gerade bei den Älteren und Gefährdeten entsprechende Empfehlungen aussprechen, anstatt sie mit einem Stempel der Sicherheit in potentielle Gefahrenbereiche zu schicken.

Wohin führt Omikron?

Gute Frage, für einige Experten eine Grippe, für Virologen die und die Ärzte in Krankenhäuser ist die Variante risikobehaftet.
Meiner Meinung nach ist jeder Mensch für sich selbst verantwortlich und sollte sich nach besten Wissen und Gewissen schützen oder eben nicht.
Da ich an der schweizerischer Grenze wohne und in der Schweiz eine Ferienwohnung besitze kann ich zur Situation dort nicht anders wie in Deutschland. 2 G in allen Innenräumen, körpernahen Behandlungen etc. Viele Kantone sind die Regeln noch schärfer.
Also nix mit Lockerungen, wie geschrieben und von vielen gewünscht.

@Hillary "Wenn sich gemäß…

@Hillary "Wenn sich gemäß Bericht fast alle damit anstecken, dann müssten wir doch eigentlich eine noch viel höhere Inzidenz haben." Haben wir auch, aber es werden nur Kinder und Ungeimpfte regelmäßig getestet obwohl sich alle infizieren können. Denke die Dunkelziffer dürfte um ein vielfaches höher liegen. Sehe ich gerade auf der Arbeit reihenweise Infektionen viele ohne echte Symptome.

08:36 Uhr von Daniel Schweizer

Bei den meisten Menschen gibt es weder Hysterie noch Panik, sondern "eine gesunde Vorsicht". Wäre schön, wenn das endlich mal akzeptiert werden würde.
Und nochmal zu dem "milden Verlauf" ( der nicht so mild ist, wie Sie gerne hätten):

**... Virologe: "Sie können ganz schön krank werden"
Im klinischen Bereich bezeichne man bei COVID-19 in der Regel Verläufe als mild, bei denen die Betroffenen nicht unter Atemnot litten und deren Sauerstoffsättigung über einem bestimmten Wert liege, erklärt der Leiter der Virologie der Uniklinik Köln, Florian Klein. "Sie können ganz schön krank werden", beschreibt Infektiologin Jana Schroeder von der Stiftung Mathias-Spital in Rheine milde Corona-Verläufe. ...**

https://web.de/magazine/gesundheit/omikron-verlaeuft-mild-haeufigen-feh…

Virus stillgestanden!

Die Pandemie neigt sich dem Ende zu?
Die Endemie kommt bald?
Na klar.
Allerdings muss zuerst irgend jemand diesem beknackten Virus jetzt mal klar machen, dass Schluss ist mit dem unkontrollierten Mutationsgehampel.
Ach ja, und die Lottozahlen für Samstag hätte ich auch noch gerne...

Wohin führt Omikron? Impfpflicht?

Vielleicht sollten wir uns einmal bewusst machen, dass wir tagtäglich gewissen Pflichten unterliegen. Schulpflicht, Gurtpflicht, früher Wehrpflicht etc. Bei all diesen Pflichten sind auch Menschen verletzt worden oder sogar gestorben. Man könnte sich vorstellen, eine Pflicht zur Blutspende 2x im Jahr oder Organspendepflicht einzuführen. Alle diese Regeln geben wir als Gesellschaft uns selbst. Wobei in einer Demokratie die Mehrheit entscheidet.

Omikron und Impfungen

Die Politik diskutiert immer noch über eine impfpflicht, obwohl die jetzigen Impfstoffe weder vor Infektion noch Weitergabe von Omikron gut schützen. Außerdem sind Gott sei Dank die meisten Verläufe bei Omikron milder, Gemäss neuestem RKI Bericht vom 27.1.2022 Seite 28 ist das Sterberisiko bei Omikron selbst bei über 60 jährigen identisch für ungeimpfte und dreifach geimpfte Personen und auf den Intensivstationen droht auch keine Überlastung. Trotzdem wird in den Medien immer noch ein Katastrophenszenario verbreitet , dass es jedenfalls bisher so nicht gibt. Warum beachtet man nicht einfach weiterhin die Hygieneregeln und lässt das ganze von selbst in eine endemische Phase übergehen oder besteht ein politisches Interesse den Schrecken aufrecht zu erhalten ?

Liberale und Orthodoxe

Die Liberalen Nachbarstaaten Lockern und Stufen zunehmend Omikron als normale Grippe ein.

Rot Grün Gelb setzt unbeirrt auf das Impfen und macht Ungeimpfte weiterhin zum Sündenbock.

Wissen die Auslande bescheid?

Wenn die Gefahr besteht, dass neue Varianten entstehen, und genau das sagt Herr Drosten, dann ist es ziemlich leichtsinnig von allen anderen Ländern, die Beschränkungen zurückzufahren und die Seuche laufen zu lassen.
Was sagen die Pandemieexperten der ausländischen Gesundheitsministerien dazu?
Haben die andere Erkenntnisse oder sollen so die Schwächsten derer Gesellschaften entsorgt werden?

Wohin führt Omikron?

Mit den SARS-CoV-2-Impfstoffen stehen wir vor dem selben Problem wie bei der Grippeschutzimpfung:
Wir wissen wenig darüber, wie hoch der Wirkungsgrad gegen die verschiedenen Varianten ist und sein wird.
Trotzdem wäre es mehr als wünschenswert, dass sich jetzt, in Frühling und Sommer alle, denen es möglich ist, impfen lassen und damit eine gewisse Grundimmunisierung für den kommenden Herbst und Winter erhalten.
Nur so können wir - meiner Ansicht nach - ein erneutes Dilemma in dieser Zeit verhindern.

Die "Wahrheit" über Omikron - Todeszahlen

Eine große Steudie der CDC zu Omikron, die hier gerne missverständlich angeführt wird sagt:

pro 100.000 Infizierten sterben 7 Ungeimpfte und ein Geimpfter.

Daraus kann man einerseits ableiten, dass man als Geimpfter deutlich sicherer ist.

Man kann aber auch daraus ableiten, dass die Sterblichkeit bei 0,008 % liegt und damit weit unterhalb der einer Grippewelle.

Zudem weiß man noch nicht, wie gut die Impfung wirklich auch gegen schwere Verläufe schützt...

Es ist natürlich so, dass sich bestimmte Bevölkerungsgruppen impfen lassen sollten. Aber eine Evidenz-basierte Analyse von Impfwirkungen -und Nebenwirkungen kann unter Omikron zu einem ganz anderen Ergebnis kommen, als bspw. noch bei der Wuhan-Variante...

@ grübelgrübel um 08:54 Uhr

Nur weil sich die Mehrheit für eine Pflicht entscheidet sollte man die Wünsche und Bedürfnisse der Minderheit nicht einfach so abtun als wären sie nichts wert. Denn das bedeutet es nämlich wenn man sagt die Mehrheit ist dafür also müssen es auch alle machen egal ob sie wollen oder nicht. Sie hätten sich ja auf die Seite der Mehrheit stellen können.

@08:31 Uhr von FritzF

"Autonomes Fahren ergibt sich auch nicht zwangsläufig, indem man das Lenkrad einfach los lässt..."

Besser kann man es eigentlich nicht sagen!

"Krankheitslast rückt in den Fokus"

Ist schon längst überfällig, dass dieses Kriterium in die Bewertung einfließt.
.
Und wieder hinkt man hinterher und wieder wird die Liste des Versagens in der Coronakrise länger.

Spanien oder Lauterbach - wer hat Recht?

gestern auf Tagesschau online:

15:16 Uhr - Kataloniens Behörden schaffen Nachweispflicht mit Covid-Pass ab

Begründung:
"Ein erheblicher Teil der Bevölkerung ist aufgrund von Omikron erneut anfällig für eine Infektion mit dem Coronavirus", und zwar unabhängig von ihrem Impf- oder Genesenenstatus, erklärte die Regierung der Region im Nordosten Spaniens. Damit nutze auch der eigentlich obligatorische Nachweis eines Covid-Passes weniger als vorher.

Obwohl die Zahl der Infektionsfälle in Katalonien immer noch hoch ist, sind die Krankenhäuser nicht so überlastet wie befürchtet. Die Behörden hoben daher in den vergangenen Tagen einen Großteil ihrer Beschränkungen schrittweise wieder auf. Sie folgten damit auch dem Rat eines Expertengremiums."

Mit exakt der selben Begründung hat Lauterbach die Reduzierung des Genesenstatus auf 3 Monate begründet...

Einer muss sich also irren und ich bin mir ziemlich sicher wer das ist...

Ich sehe mehr Chancen in…

Ich sehe mehr Chancen in Omikron. Bei meinen Freunden: viele positive Faelle aber mit wenig oder gar keinen Symptomen. Alle 2mal geimpft oder sogar geboostert, wie ich auch. Natuerlich wuerde ich nie eine Ansteckung suchen, aber wenn es doch passieren sollte, dann ist es halt so.
Und wenn die wissenschaftl. Erfahrungen mehr in die Richtung gehen, dass sich bei Viren die Mutationen durchsetzen, die hoch ansteckend, aber sehr mild sind, glaube ich nicht so sehr an einen "Rueckschritt", sondern dass die naechste grosse Mutation noch ansteckender aber auch noch symptomfreier sein wird.
Am schlimmsten an den ganzen G-Rgeln in D finde ich, dass Leute zur Personenkontrolle gezwungen werden, deren Berufsbild das nicht beschreibt. Oder haette eine einfache Drogerieangestelle oder ein Kellner je ahnen muessen, dass sie/er als "Kontrolletti" agieren muessen, mit allen unangenehmen Begleiterscheinungen? Der Staat duckt sich weg. Das war hier in E nie gegeben. Daher:G-Regeln aufheben!

Wer erklärt es dem Virus?

"Ende der Pandemie", "Endemie kommt bald", "Licht am Ende des Tunnels", "alles nicht so schlimm" --- weiß das Virus das denn auch?
Und wenn ja, hält es sich denn auch daran?

Endemie

Mitte Dezember 2021 wurde Sachsen und Thüringen an den Pranger gestellt da sie ja durch ihre geringe Impfquote "natürlich" die damals hohen Inzidenzien verursacht haben. Mit Bremen wurde auch ein Musterknabe präsentiert wie es gehen kann - hohe Impfquote, kleine Inzidenz. Das in den letzten zwei Wochen die Inzidenzien auf dem Kopf stehen, wirft für mich Fragen in Bezug zur die Impfung auf. Nur dadurch das jeden Tag von den bösen, unsolidarischen und uneinsichtigen Ungeimpften berichtet wird, werden mir die Fragen nicht beantwortet. Ich würde die öffentlich Rechtlichen Sender anregen, eine Radio- und eine Fernsehfrequenz mit 24 h Programm Coronavollinformationen zu senden, aber nicht auf allen Kanälen von Früh bist Spät die Coronaleier. Davon wird es nicht besser. Es nervt nur noch.

Omikron

Bei der jetzigen Welle ist die Datenlage von der Bevölkerung in Deutschland genauso dünn , wie bei den vorherigen Wellen . Es ist mir persönlich immer noch schleierhaft, das daraus Szenarien modelliert werden können für die Bevölkerung. Annahmen , Befürchtungen und Vermutungen sind nicht wissenschaftlich und erst recht nicht für Entscheidungen zu gebrauchen.

Schwere Krankheitsverläufe trotz Boosterung.

@08:53 Uhr von ich1961
Die Praxis ist manchmal doch anders als die Theorie. Habe gestern von einer mir bekannten Verkäuferin gehört, die ziemlich frustriert berichtete, dass sie trotz Boosterung ziemlich "unangenehm" an Omikron erkrankte.
Einen Überblick hat im Moment sicher noch niemand.

09:05 Uhr Giselbert - warum erst jetzt???

" "Krankheitslast rückt in den Fokus"

Ist schon längst überfällig, dass dieses Kriterium in die Bewertung einfließt.
.
Und wieder hinkt man hinterher und wieder wird die Liste des Versagens in der Coronakrise länger."

Erfahrene Epidemiologen hatten dies von Anfang an gefordert. Man gewinnt immer mehr den Eindruck, dass dies kein "Versagen", sondern gewollt ist.

Modellierer können nur mit Inzidenzen modellieren.

Die Vermutung liegt nahe, dass man das deshalb so lange gemacht hat.

Man wollte restriktive "Non Pharmaceutical Interventions" ausprobieren. Man wollten versuchen die Inzidenzen zu kontrollieren.

War das Eitelkeit einer akademischen Gruppierung? Oder steht da mehr dahinter?

Auch der Druck zum Impfen - längst nicht das einzige Mittel - dürfte einem "Weltexperiment" geschuldet sein, wie Prof Kekulé das mal bezeichnet hatte

Welche Rolle Lauterbach dabei spielt ist noch unklar. Überschätzt er sich einfach nur gewaltig?Oder spielt seine langjährige Lobbytätigkeit eine Rolle?

Ist die Virusvariante Omikron eher Risiko - Chance auf das

Ende der Pandemie?
.
Kommt ganz darauf an, wie mit ihr umgegangen wird. Dazu der Bremer Infektionsepidemiologe Zeeb vom Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie:
"Weil zugleich die Krankheitsverläufe milder ausfallen, insbesondere bei umfassend geimpften Menschen,
>> besteht so die Chance, in einen Zustand breiter Grundimmunisierung der Gesellschaft zu gelangen"
Und der Leiter des ECMO-Zentrums der Lungenklinik Köln-Merheim und Mitglied des Expertenrats: "Je schneller alle geimpft sind, desto schneller sind wir da"
.
Woran deren Feinde wenig Interesse haben:
Gestern 08:43 Uhr im Liveblog: „In Ländern mit populistischen Regierungen ist das Corona-Sterberisiko einer Studie zufolge deutlich höher als anderswo. Die Übersterblichkeit sei dort im Durchschnitt mehr als doppelt so hoch wie in nicht-populistisch regierten Ländern, geht aus dem unter Mitwirkung des Kieler Instituts für Weltwirtschaft entstandenen Forschungspapier hervor. "Die Zahlen sind eindeutig (…)“

@ Der_Wunderer_1970, um 09:04

re @ 08:54 Uhr von grübelgrübel

"Blutspendepflicht? Pflicht zur Organspende?
.
Ich lach mich kaputt. Nicht einen einzigen Tropfen werde ich abgeben. Nicht ein einziges Organ."


So früh am Morgen schon derart empathiebefreit und geschmacklos unterwegs?

09:14 Uhr von max63

Bezüglich Ihrer Fragen gibt es mehrere Möglichkeiten:
1) Sie "füttern" eine Suchmaschine Ihrer Wahl
2) Sie stellen die Fragen Ihrem Hausarzt
3) Sie stellen die Fragen hier und warten, was da kommt
........

Alle Maßnahmen gehören…

Alle Maßnahmen gehören sofort abgeschafft.
Wenn 2 Million über 50 Jährige sich nicht impfen lassen wollen wofür genügend Zeit war ist es deren Sache.
Nicht geimpfte sollten auch nur noch zweitrangig in Krankenhäusern behandelt werden. Es kann nicht sein das bei anderen Patienten Metastasen etc. entstehen, was auch schon eine Triage darstellt.

Virusbekaempfung

Wenn man sich die Debatten im Parlament,, Fernsehen und anderen Medien ansieht, sieht es so aus, als ob das Virus totgequatscht werden soll.

3 Leute , 5 Meinungen. Jeder will wichtig sein und politisch Punkte sammeln. Am Ende entscheidet die Meinungsumfrage.

Ich bin nicht sicher, ob man Naturkatastrophen so begegnen kann.

Es wird Zeit, dass das Virus geht.

Viele Kommentarinhalte werden zunehmend dünnhäutiger.
Und bedauerlicherweise keineswegs sachlicher.

Ja, wir sind's alle leid...

@09:14 Uhr max63- Gründe für die 4. Welle

"Mitte Dezember 2021 wurde Sachsen und Thüringen an den Pranger gestellt da sie ja durch ihre geringe Impfquote "natürlich" die damals hohen Inzidenzien verursacht haben."

Sie haben Bayern vergessen, die man medial aber anders geframt hatte. Dabei ist relativ klar, dass dort die FFP2-Maskenpflicht und vor allem die permanenten anlasslosen Schnelltests auch mit dazu beigetragen hatte, dass viel natürliche Immunität im Sommer verhindert wurde und so viele Menschen sich ohne Schutz in der kalten Jahreszeit infiziert hatten.

Natürlich spielt auch der Anteil der Ungeimpften unter den Risikogruppen eine Rolle dabei.

Im Sommer verlaufen Infektionen meist milde, im Winter dagegen oftmals schwerer. Das Immunsystem ist generell mehr unter Druck, da viel mehr Erreger "Saison" haben.

Auch die RSV-"Pandemie" bei den Kindern ist vor allem auf das ganzjährige Maskentragen zurück zu führen.

Der Druck auf die Kliniken in der 4. Welle war also zu großen Teilen selbst verschuldet.

@ max63 um 09:14 Uhr

Sachsens Omikron-Welle kommt noch. Genauso wie sie auch von alleine wieder gehen wird. Das ist mit allen Wellen egal ob Corona Grippe oder sonstwas. Abwenden kann man sie nicht. Beenden kann man sie auch nicht. Das ist die Natur und mit der verhandelt man nicht.

09:23 Uhr von krittkritt

Ja, im Moment beruht vieles noch auf Vermutungen (was Omikron betrifft) und daher sehe ich die Forderungen nach Lockerungen oder gar kompletter Abschaffung von Maßnahmen auch sehr kritisch!

Es ist paradox.

Da soll man sich impfen lassen, um bei einer vierten Welle besser geschützt zu sein und man weiß aber nicht, ob es eine 4, Welle gibt und welche Mutation es sein wird.

09:31 Uhr von SGEFAN99

Aber "man" kann die Folgen der Erkrankung - für die Betroffenen erkrankten und das ganze System - "klein halten".

Am 28. Januar 2022 - 08:52 Uhr von heribix

@Hillary "Wenn sich gemäß Bericht fast alle damit anstecken, dann müssten wir doch eigentlich eine noch viel höhere Inzidenz haben." Haben wir auch, aber es werden nur Kinder und Ungeimpfte regelmäßig getestet obwohl sich alle infizieren können. Denke die Dunkelziffer dürfte um ein vielfaches höher liegen. Sehe ich gerade auf der Arbeit reihenweise Infektionen viele ohne echte Symptome.
__
Haben Sie denn "reihenweise" Ungeimpfte auf der Arbeit ?
Wenn nicht, woher wissen Sie denn, dass es sooo viele Infektionen gibt, wenn keine Symptome auftreten ?
Könnte ja dann auch eine Erkältung sein oder auch garnichts.
Ansonsten bestätigt Ihr post ja, entgegen Ihrer Absicht die gute Wirkung der Impfung.
Irgendwie haben Sie da nicht aufgepasst, denn Sie suchen doch nach Gründen gegen die Impfung.

09:19 Uhr von Dr. Cat

Wie Sie zu der Aussage kommen , dass die Datenlage nicht ausreicht, um das Gefahrenpotential von Corona einzuschäten, ist mir allerdings völlig unverständlich.
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Die wissenschaftlichen Kenntnisse, ja selbst die unvoreingenommene Beobachtung der Verläufe, zeigen deutlich, dass ihre Meinung auf völliger Ignoranz den Fakten gegenüber beruht. Der sachlich Umgang mit wissenschaftlichen Erkenntnissen scheint ihnen auch völlig fremd.
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Allerdimngs neige ich dazu, bei Ihnen von Bösgläubigkeit aus zugehen.

So lange

in der Schlange im Wartezimmer oder bei der Anmeldung beim Hausarzt, nur Menschen ab 65 aufwärts stehen, so wie gestern, erreichen wir die Impfquote nicht.
Die Zahlen sind doch eindeutig, ab 60 Aufwärts ist die Quote am höchsten, da hilft auch alles schön reden nicht.
Und Länder mit niedriger Impfquote haben eine hohe Zahl an Genesenden, kann man gut an den Zahlen sehen.
Was uns fehlt, ist schönes Wetter und Sommer, dann sind die Zahlen auch anders.

@ 09:04 Uhr von Der_Wunderer_1970

Dann kann man für Sie ja nur hoffen, dass Sie nicht in eine Situation kommen, wo Sie z.B. im Rahmen eines Unfalls oder einer schweren Erkrankung eine Blutspende oder gar ein Organ benötigen.
Zugespitzter formuliert: Sie werden sicher jede Form einer Blutinfusion ablehnen und die entsprechenden Konsequenzen zu tragen.
Oder?

Am 28. Januar 2022 - 09:13 Uhr von redfan96

Am schlimmsten an den ganzen G-Rgeln in D finde ich, dass Leute zur Personenkontrolle gezwungen werden, deren Berufsbild das nicht beschreibt. Oder haette eine einfache Drogerieangestelle oder ein Kellner je ahnen muessen, dass sie/er als "Kontrolletti" agieren muessen, mit allen unangenehmen Begleiterscheinungen? Der Staat duckt sich weg. Das war hier in E nie gegeben. Daher:G-Regeln aufheben!
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Das müssen die gleichen Leute zuzügl. Verkäufern/Kassierern/Kinoangestellten in Bezug auf den Jugendschutz. Da muss auch kontrolliert werden. Von der gleichen Personengruppe, oder halten Sie das auch für unnötig ? Wo liegt der Unterschied ? In beiden Fällen muss ein Nachweis angeschaut werden.

Zumindest in Niedersachsen, …

Zumindest in Niedersachsen, in meinen Augen, zu einer Diskriminierung von Kindern und frisch geimpften. Denn ab Mittwoch reicht es für die Testbefreiung an Schulen nicht mehr nur doppelt geimpft zu sein, sondern man muss geboostert sein. Was für viele Kinder noch gar nicht machbar ist, da sie sich erst seit Mitte/Dezember überhaupt geimpft werden können und somit logischerweise noch gar nicht geboostert sein können, das gleiche gilt auch für Genesene. Ebenso plant man in Nds. Die Ausfallentschädigung für eine Quarantäne für doppelt geimpfte zu streichen. Was heißt, das jemand den man jetzt doch fürs impfen gewinnen konnte, mind. 4 Monate kein Geld im Quarantänefall bekommen wird. Auch keine Motivation für die Impfung. Man könnte hier ja auch doppelt geimpfte und genesene zumindest für die 1. 3 Monate davon befreien.
Ich gucke mittlerweile neidisch nach Dänemark etc. Da die da schon viel lockerer mit Omikron umgehen. Wer Angst hat, kann sich selber schützen, weiß doch jeder wie es geht

08:26 Uhr von Klauserich

>>Durch das hohe Infektionsgeschehen ist prinzipiell die Wahrscheinlichkeit der Entstehung neuer Varianten sehr groß. Und damit besteht auch die Gefahr einer noch gefährlicheren Variante die einen angepassten Impfstoff erfordert - und dann geht der Wettlauf von vorne los.
Eine Impfpflicht ist dringend notwendig...<<
.
Sie haben in ihrem Kommentar vergessen zu erwähnen, dass auch Geimpfte ansteckbar sind und andere anstecken können.
.

Wie oft soll denn Geimpft werden?
.

Dann beginnt ein neuer Wettlauf.
.
Weiter impfen?
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usw.

Natürliche

Auslese. Das könnte schon helfen die Pandemie zu beenden. Mit Herdenimmunität schaffen wir es einfach nicht, da es zuviele Impfgegner und Ignoranten gibt. Dann bitte einmal andersrum probieren.

Am 28. Januar 2022 - 09:23 Uhr von krittkritt

Die Praxis ist manchmal doch anders als die Theorie. Habe gestern von einer mir bekannten Verkäuferin gehört, die ziemlich frustriert berichtete, dass sie trotz Boosterung ziemlich "unangenehm" an Omikron erkrankte.
__
Um ehrlich zu sein, empfinde ich es schon "als ziemlich unangenehm", wenn mir ständig die Nase läuft. Wobei, ich kenne natürlich nicht die Frustrationsschwelle der "Ihnen bekannten Verkäuferin". Wenn diese natürlich im Bereich "Martyrer" anzusiedeln ist, ist es natürlich etwas anderes.

@harry_up um 09:24

"So früh am Morgen schon derart empathiebefreit und geschmacklos unterwegs?"

Ist es empathiebefreit?

Oder ist es schlicht Selbstbestimmung?

Wir reden über Krankenhausbelastung, obwohl uns diese Jahre vorher nie interessiert hat.
Und auch damals wurden Operationen verschoben. Auch damals lagen Patienten auf den Gängen.
Und auch damals sind sinnlos Menschen gestorben.

Ein breites öffentliches Interesse gab es für diese Notlage nicht. Es waren Minderheiten, die dies angesprochen haben und diese wurden überhört.

Übrigends war ich jahrelang Blutspender, bis man eines Tages aus mir unerklärlichen Gründen mein Blut nicht mehr wollte, und überlege ebenso Organspender zu werden.

Dennoch wird mir von Leuten wie Ihnen Empathielosigkeit vorgeworfen, oder von anderen Spinnern sogar Solidaritätslosigkeit.
Ich würde Niemanden solche Vorwürfe machen, weil ich es als unangemessen ansehe.
Solidarität kann man nicht erzwingen und auch nicht verpflichten.

@logig um 09:46

Dann legen Sie mal los.

Sie haben Zahlen dann go!

Präsentieren Sie diese.

Als Aufgabe:

Wie hoch ist die Gefahr für einen Mitte 30 Jährigen ins Krankenhaus zukommen.

Bitte belegen Sie dies mit deutschen Zahlen und rechnen Sie ggf auch Vorerkrankungen raus.
Natürlich mit Quellenangaben etc.

Viel Glück!

09:29 Uhr @ harry_up

" Es wird Zeit, dass das Virus geht.

Viele Kommentarinhalte werden zunehmend dünnhäutiger.
Und bedauerlicherweise keineswegs sachlicher.
.
Ja, wir sind's alle leid... "
.
.
Da kann ich Ihnen nur zustimmen

Am 28. Januar 2022 - 09:43 Uhr von KarlderKühne

"Es ist paradox.
Da soll man sich impfen lassen, um bei einer vierten Welle besser geschützt zu sein und man weiß aber nicht, ob es eine 4, Welle gibt und welche Mutation es sein wird."

Ja, die 4te Welle ist schon vorbei... wir sind jetzt in Welle 5.

Impfen bleibt das Gebot der Stunde - mögl. aus eigener Einsicht

Eigentlich enthält der TS-Bericht keine Neuigkeiten. Wir wissen, dass wir nichts bzw. noch immer sehr wenig wissen. Vor diesem Hintergrund sind wir alle gut beraten, auch weiterhin sorgsam und verantwortungsvoll zu handeln. Dazu gehört vor allem ein vollständiger Impfschutz. Wenn die Ausbreitung der
Omikron Variante in den kommenden Wochen rasant zunehmen wird, dann werden vor allem die Ungeimpften Mitbürger, insbesondere die älteren die Leidtragenden sein. Aber auch die jüngeren können mit schweren Folgeerkrankungen ein Leben lang belastet sein. Deshalb müssen Politik und Gesellschaft weiterhin für die Schutzmaßnahmen, insbesondere für die Impfungen werben. Länder wie SSpanien und Dänemark haben uns gezeigt, wie es geht. Dort war die Impofbereitschaft wesentlich größer als bei uns, nun werden Beschränkungen gelockert (wobei ich den Zeitpunkt noch für gewagt halte). Die Politik kann nicht alles regeln. Corona ist ein Charaktertest - für jeden von uns.

Ziel aus den Augen verloren?

Was war, ist und bleibt eigentlich das Ziel aller Maßnahmen die noch gelten und zukünftig geplant sind?
Ursprünglich hieß es: Schutz der "Vulnerablen" und dadurch Verhinderung einer Überlastung der Krankenhäuser
Dann hieß es, durch Impfung und Kontaktreduzierung verhindern, daß sich das Virus ausbreitet und damit eine Überlastung der Intensivstationen verhindern
Jetzt (unter Omicron) heißt es, durch Kontaktreduzierung und Impfpflicht eine System- und Krankenhausüberlastung (Normalstationen) verhindern
Niemand fragt mehr, ob es je zu einer Überlastung der Krankenhäuser bei uns oder sonst wo auf der Welt kam. Eine solche gab es aber weltweit nur zwei mal, nämlich zu Beginn in Bergamo (nirgendwo sonst in Italien) und wenige Tage in Indien (Sauerstoffmangel)
Anzumerken ist, daß Deutschland mit 595 Betten pro 100.000 Einwohner für medizinische Behandlungen mehr als doppelt so viele hat wie beispielsweise Dänemark mit 248 oder die NL mit 261 oder Frankreich mit 300 Betten. (eurostat)

@ logig 09:46

Erst mal ist ihre Ignoranz bezeichnend, das ich nicht von den allgemeinen Erkenntnissen über das Virus rede , sondern über die Daten und Erkenntnisse für die Einwohner in Deutschland . Die weltweit gesammelten Daten kann man nur bedingt zu Rate ziehen. Aber Hauptsache Sie beleidigen Mitforisten .

09:26 Uhr von zomil

"Alle Maßnahmen gehören sofort abgeschafft.
Wenn 2 Million über 50 Jährige sich nicht impfen lassen wollen wofür genügend Zeit war ist es deren Sache.
Nicht geimpfte sollten auch nur noch zweitrangig in Krankenhäusern behandelt werden. Es kann nicht sein das bei anderen Patienten Metastasen etc. entstehen, was auch schon eine Triage darstellt."
.
Sie haben Recht, dass die Situation wie sie ist, völlig inakzeptabel ist. Schlimm ist, wenn Politiker dann auch noch behaupten, dass das angestrebte Ziel erreicht sei . Weder Ihre Forderung die Maßnahmen sofort abzuschaffen oder die Verschiebung des Dilemmas sind eine Lösung.
.
Konsequente Maßnahmen mit dem Ziel die Inzidenz zu senken, hätten mit großer Wahrscheinlickeit das Dilemma vermieden.
Solange wir Ziele, wie die Vermeidung der Überlastung der Intensivstationen bei hoher inzidenz verfolgen, werden sich immer wieder derarige unhaltbare Situationen ergeben.

Ihre Argumentation geht insofern an dem Problem vorbei.

Impfpflicht überholt

Wer jetzt mit Blick auf Omikron immer noch glaubt, mit einer möglichst hohen Impfquote "Herdenimmunität" erreichen zu können, muss sich nur die Zahlen der "Impfmeister" wie Portugal (89 Prozent) anschauen.
Die liegen derzeit bei einer Inzidenz von 3700 und toppen sogar noch die Impfquote der Dänen (81 Prozent).
Die Diskussion in Deutschland über eine (allgemeine) Impfpflicht ist rückständig und überholt.
Statt weiter Panikspekulationen zu betreiben, sollten wir den Weg der Dänen gehen und möglichst alle Anti-Corona-Maßnahmen aufheben.

@09:14 Uhr von max63: Inzidenzen in Sachsen und Bremen

Schauen Sie nicht auf die Inzidenzen. Schauen Sie auf die Toten pro 100.000 Einwohner.

Platz 1: Sachsen mit 354 Toten je 100.000
Platz 2: Thüringen mit 301 Toten je 100.000
Platz 3: Sachsen-Anhalt mit 210 Toten je 100.000

Platz 14: Bremen mit 95 Toten je 100.000

Gerne können wir jetzt nochmal darüber sprechen, ob die hohe Impquote / Inzidenz in Bremen besser ist als die niedrige Impfquote/Inzidenz in Sachsen.

"https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1116058/umfrage/todesfae…"

Impfpflicht

"Der Medizinethiker Eckhard Nagel hält eine Corona-Impfpflicht ab 50 Jahren für "äußerst problematisch". "Wir sollten klar und eindeutig jede Form der Altersdiskriminierung ausschließen", sagte er
…"
Die Frage ist natürlich, warum soll eine Impftpflicht erfolgen? Zum Schutz der vulnerablen Menschen oder zur Eindämmung des Virus? Wenn ersteres im Vordergrund steht, dann reicht eine Impfpflicht ab 60 Jahren pauschal aus. Wenn Letzteres ausschlaggebend ist, dann müssen in die Impfpflicht auch Kinder und Jugendliche ab fünf Jahren einbezogen werden. Schließlich haben wir in der Altersgruppe 5-15 mit weitem Abstand die höchsten Inzidenzen.

@08:26 Uhr Klauserich - Null Ahnung?!?

"Durch das hohe Infektionsgeschehen ist prinzipiell die Wahrscheinlichkeit der Entstehung neuer Varianten sehr groß. Und damit besteht auch die Gefahr einer noch gefährlicheren Variante die einen angepassten Impfstoff erfordert - und dann geht der Wettlauf von vorne los.
Eine Impfpflicht ist dringend notwendig,.."

Immun Escape Varianten entstehen durch Immunitäts-Druck, nicht dadurch, dass das Virus stark zirkuliert. Das ist auch so ein seltsames Narrativ, dass sich immer noch hält.

Ich zitiere mal Prof. Dr. Klaus Stöhr:

Frage: Tragen Impfungen dazu bei, das Escape-Mutanten häufiger entstehen?

Antwort: Trotz voranschreitender Impfungen werden natürliche Infektionen den größeren Anteil bei der Senkung der Populationsempfänglichkeit behalten.

Auf "deutsch" übersetzt heißt die Antwort:

ja!

Impfungen sind für bestimmte Bevölkerungsgruppen sinnvoll und richtig.

Hätten die Impfungen keinerlei relevante Nebenwirkungen, dann könnte man auch alle impfen.

Das ist aber nicht so...

Entscheident bleibt der Umstand dass ...

... Betagte und Hochbetagte, Lungenerkrankte, Menschen mit Schädigung der Atemwege und/oder der Lunge (z.B. durch langjähriges Rauchen oder berufsbedingt z.B. durch langjähriges Arbeiten unter Staub, Lackierarbeiten, Schleifen, usw.) weiterhin die gefährdete Gruppe bleiben wird, die schwere Verläufe oder die ggf und u.U. an der Erkrankug versterben werden. Dabei dürfte es fast egal sein welche aggressive Corona-Mutante gerade mal wieder im Umlauf ist. Ob dann Impfen der gesamten Bevölkerung zu ca. 100% die Lösung ist, darf hinsichtlich der Utopie der Umsetzung in kurzen Abständen von ca. 3Monanten stark bezweifelt werden.
Den Rest der Bevölkerung betrifft die Gefahr so gut wie gar nicht (leichte Verläufe). Das ist auch an den RKI-Zahlen zu erkennen. Das RKI geht immer wieder davon aus dass nicht alle Infizierten erfasst werden und die Dunkelziffer der Infizierten vielfach höher ist, wobei die Infizierten dennoch in allen Lebensbereichen unterwegs sind.

09:55 Uhr von Jim456

"Natürliche Auslese. Das könnte schon helfen die Pandemie zu beenden. Mit Herdenimmunität schaffen wir es einfach nicht, da es zuviele Impfgegner und Ignoranten gibt. Dann bitte einmal andersrum probieren."

Was wollen Sie eigentlich? Ein Auslese der Virusmutante geht ja nicht.
So wie ich die Meinungäußerung verstehe, ist Sie völlig unhaltbar in ihrer Menschenfeindlichkeit. Sie entspricht dem Denken in faschistischen Systemen..

Laufen lassen, oder vorsichtig sein

Viele Fragen, die zur Beurteilung der aktuellen Lage und der Prognose wichtig wären, können nicht beantwortet werden, wie z.B.:

Wie viele Infizierte gab und gibt es tatsächlich

Welche Long Covid Folgen werden unsere Gesellschaft belasten

Was kommt nach einem vermutlich entspannten Sommer auf uns zu

Wie gefährlich werden kommende Mutationen

Die aktuellen Studien vermitteln den Eindruck: Durchseuchung scheint mit zu vielen Risiken verbunden, Impfung schützt offenbar deutlich besser vor schweren Erkrankungen.

Nun müssen wir uns entscheiden, nehmen wir das Virus einfach hin, hören auf, den Alltag darauf auszurichten, oder wollen wir eher vorsichtig und möglichst kontrolliert mit den Infektionen umgehen.

Wählen wir Vorsicht, müssen wir endlich nicht nur reagieren, sondern Strukturen schaffen, die jederzeit auf eine Welle reagieren können. Genügend Tests, Impfstoffe und Personal vorhalten und immer wieder mit Tests den aktuellen Stand ermitteln, ich denke, dies wäre meine Wahl.

Keiner weiß Genaues

Wir rätseln und diskutieren und erwarten irgendwas. Aber niemand weiß Genaues. Denn die Modellberechnungen sind immer wieder durch die Realität überholt und korrigiert worden. Packen wir endlich die Maßnahmen beim Schopfe, spekulieren nicht oder beharken uns untereinander, sondern setzen um, was mittlerweile Allgemeinwissen zur Vorbeugung ist. Wer nicht geimpft ist, kennt das Risiko. Wer nicht geimpft werden kann, muss geschützt werden. Und lassen wir endlich auch in Forschung und Wissenschaft den Dampf aus der hitzigen Streiterei, wer nun Recht hat. Wir sind keine Hellseher. Und was nicht in der Medizin und Forschung verifiziert und als gesichert gelten kann, sollte in Expertenkreisen diskutiert werden, ohne jedes Mal Splittermeldungen in der Öffentlichkeit zu erzeugen und Leute noch mehr zu verunsichern. Was wundern oder ärgern wir uns denn noch, dass viele nicht mehr zuhören wollen. Oder können, weil sie müde und ausgelaugt sind. Hier sollte endlich ein Umdenken und Handeln erfolgen

Kein Schutz auf Dauer

Gäbe es einen 100% wirksamen Schutz gegen Grippe, der auch dauerhaft anhält, gäbe es keine Grippe mehr.
Aber die Grippe kommt jedes Jahr neu und infiziert Menschen.
Warum glauben viele immer noch, dass eine Impfpflicht mit den Wirkstoffen der „altenVarianten“ diesmal das Allerheilmittel wäre?
Ein Impf-Abonnement für den Rest des Lebens und die Pflicht dazu, dieses Abonnement abzuschließen wäre vermutlich die Lösung?
Nein, nicht für mich!
Aber es gibt genügend Menschen, die dies insgeheim fordern, warum auch immer …

Wenn ich hier die Kommentare…

Wenn ich hier die Kommentare lese, dann gewinnt man den Eindruck, dass viele Menschen einfach nicht möchten, dass die Pandemie vorbei geht.
Genauso sehe ich das auch bei unserer jetzigen Regierung.
Es geht um Machterhaltung und nicht um evidenzbasierte Medizin.
Das Ausgrenzen von nicht geimpften Mitbürgen geht so lang weiter, bis die Gerichte es einkassieren.
Und sich ein Beispiel nehmen an Ländern, die alle Maßnahmen beenden, kommt schon gar nicht in Frage.
Immer noch haben wir in Deutschland eine fragile Datenlage.
Niemand weiß und schon gar nicht das RKI, wie viele Menschen wirklich geimpft oder genesen sind. Schon deswegen verbietet sich es davon zu reden, dass Deutschland eine niedrige Impfquote hat.
Mittlerweile wird der politische Umgang mit der Pandemie einfach unerträglich.

@der Wunderer, 09.04h

Aber auf dem OP-Tisch froh sein, wenn ein anderer sein Blut gespendet hat.
Da wird die Einstellung, wie bei den ungeimpften Covid-Patienten auf den Intensivstationen auf wundersame Weise gewandelt.

10:19 Uhr von vriegel

// Hätten die Impfungen keinerlei relevante Nebenwirkungen, dann könnte man auch alle impfen.
Das ist aber nicht so...//

Was haben Sie eigentlich von dem verbreiten der Fake News?

10:21 Uhr von CoronaWegMachen

Nochmal zu den "leichten Verläufen":

** Virologe: "Sie können ganz schön krank werden"
Im klinischen Bereich bezeichne man bei COVID-19 in der Regel Verläufe als mild, bei denen die Betroffenen nicht unter Atemnot litten und deren Sauerstoffsättigung über einem bestimmten Wert liege, erklärt der Leiter der Virologie der Uniklinik Köln, Florian Klein. "Sie können ganz schön krank werden", beschreibt Infektiologin Jana Schroeder von der Stiftung Mathias-Spital in Rheine milde Corona-Verläufe.**

@ich1961

"Ja, im Moment beruht vieles noch auf Vermutungen (was Omikron betrifft) und daher sehe ich die Forderungen nach Lockerungen oder gar kompletter Abschaffung von Maßnahmen auch sehr kritisch!"
-
Jaja, aber aufgrund von Mutmaßungen und Vermutungen, Angstträumen gewisser Personen eine Impfpflicht verhängen oder Maßnahmen verschärfen ist ok, oder was? Also manchmal frage ich mich ....

@ NiGE 10:27

Mit diesem Eindruck sind Sie bestimmt nicht allein. Wenn man weiß, wie die eigene Gesundheit ist , kann entsprechend entscheiden .

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