Kommentare - Ausbau von Windkraft: Gegenwind für Habeck in Bayern

20. Januar 2022 - 15:31 Uhr

In Bayern werden kaum noch Windräder gebaut - Grund ist die umstrittene Abstandsregelung. Klimaminister Habeck will, dass diese aufgeweicht wird. Bei einem Treffen mit Ministerpräsident Söder wurde deutlich: Einfach wird das nicht.

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Kommentare

17:13 Uhr von weingasi1

Ich habe mich hinreißen lassen und kurz und Plump inazock geantwortet, weil ich das "wir Bayern finanzieren" nicht mehr hören und lesen kann.
*
Im Grunde bin ich Ihrer Meinung: es ist ein Geben und Nehmen auf beiden Seiten.
Das ist eigentlich der Sinn der Sache.

17:49 Uhr von eine_anmerkung.

>>
Ja das werde ich und wo liegt der Fehler? Die Produktionsanlagen in Ingolstadt stehen bereits da und werden betrieben und bei der von Ihnen genannten Verlagerung müsste diese woanders erstmal errichtet werden (Ressourcenverbrauch). Ich meine nur wegen nachdenken uns so.
<<

Sie überschätzen die Kosten für die Verlagerung der Produktionsstraßen, zumal ja ohnehin mit der Energiewende erhebliche Umstellungen erforderlich sind. Die dauerhafte günstige Energieversorgung ist da wichtiger. Raten Sie mal, warum Tesla in Brandenburg baut und nicht in Bayern oder BW. Arbeitskräfte gäbe es auch - Sie haben vielleicht von der Global One gehört.

@passdscho, 18:07

„Sie fragen nach Alternativen?“

Nein.
.
„Haben Sie den Bericht gelesen?!“

Ja. Aber Sie meinen Kommentar offenbar nicht, jedenfalls nicht ganz.

20. Januar 2022 - 17:45 Uhr von Ingo hamann

Achso auf See sollen diese Windräder angeblich nicht stören , ist da schon einmal über Schallschutz nachgedacht worden.

Ist das ne Frage? Dann ist die Antwort ja und es wurden auch schon Lösungen gefunden wie zum Beispiel Blasenvorhänge, die die Lärmübertragung ins Wasser minimieren.
Die Rotorblätter werden auch immer leiser, weil man daran auch forscht.

17:56, eine_anmerkung.

>>17:45 Uhr von heribix
>>"... Ich persönlich glaube ja nichtmal das er überhaupt gefahren ist sondern geflogen. Und wenn dann sicher nicht mit der Bahn obwohl es da ja die Supertrasse gibt."<<
.
Ich persönlich mag das nicht glauben denn das wäre dann ganz schön niederträchtig. Warum unterstellen Sie Herrn Habeck sowas<<
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Ihre Scheinheiligkeit kennt wieder mal keine Grenzen.

Artenschutz u. Artenvielfalt

vs. erneuerbare Energieanlagen. Da scheint sich die "Grüne Katze " immer in ihren grünen Schwanz zu beissen. Schutz und Vielfalt ist immer dann vorrangig, wenn Bürger irgendetwas möchten und vonseiten der Staatsobrigkeit das aus versch. Gründen (teilw. ideologischer Natur )nicht gewünscht wird. Dann wird die gelbnasige Höhlenfledermaus herangezogen um einen Antrag abzulehnen. Sollen jedoch WKA's gebaut werden, so sind Meeresbewohner (bei offshore) zweitrangig, obwohl man auf diese verweist bei N2. Erdbewohnende Tiere kommen natürlich unterirdischen Trassen ins Gehege und WKA's an Land vernichten ganze Vogelschwärme, die natürlich als Gegenargument angeführt werden, wenn es um den Ausbau von Flughäfen geht.
Ist schon schwierig, wenn man auf allen Kanälen senden will. Da kommt man sich dann zwangsläufig selbst ins Gehege.

18:08 Uhr von Bernd K.

da bist du in besserer lage als ich

18:15 Uhr von fathaland slim

aber damit unterscheidet er sich doch nicht einen deut von dir.

18:08, Bernd K.

>>Patriotismus
ist nicht sein Thema. Mehr kann ich nicht schreiben, sonst kommt wieder der Zensurhammer.<<
.
Also nicht sein Thema.
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Warum hat er dann ein Buch geschrieben, das „Patriotismus - Ein linkes Plädoyer“ heißt?
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Aus diesem Buch wird das Zitat, das auch hier im Thread auftaucht, aus dem Zusammenhang gerissen.
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Wenn man das Buch kennt, dann weiß man, wie sehr es aus dem Zusammenhang gerissen ist. Die rechten Propagandisten vertrauen ganz offensichtlich darauf, daß ihre Klientel das Buch nicht kennt. Was ein bezeichnendes Licht auf ihre Einschätzung dieser Klientel wirft.

zerstörte Eifel

Als Aachener habe ich die Eifel vor der Haustür.
Aus der ehemals schönen Landschaft ist durch
hunderte Windräder auf jedem Höhenkamm mittlerweile ein Industriepark geworden.
Wenn ich dann durch Süddeutschland fahre, schwillt mir der Kamm.
Ich akzeptiere hier erst ein weiteres Windrad, wenn ich sowas auch am Starnberger See sehe.

Giftstoffe in die Landschaft blasen

Über die fachgerechte Entsorgung von abgebrannten Riesenpropellern gibt Habeck keine Antwort.
In diesen Monat sind schon 2 davon abgebrannt, Wert pro Stück so 500000 EUR.
Eine extreme Giftstoffansammlung, deren Aufarbeitung völlig offen ist.
Wie war das noch mal bei Atommüll?

@Bernd K. 18:08

"Patriotismus ist nicht sein Thema."
.
Falls Sie mit diesem Satz Herrn Söder meinen sollten, haben Sie natürlich völlig recht, da er nämlich entweder Chauvinist oder (im besseren Fall) Opportunist ist.
Vielleicht natürlich auch beides ...
Falls Sie damit Herrn Habeck meinen sollten, haben Sie definitiv unrecht. Der gibt sich nämlich alle Mühe, dass unser Land auch in 100 Jahren noch schön und mit Wohlstand gesegnet ist. Und wenn jemand so etwas macht, kann man da schon von Patriotismus sprechen, finde ich.
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"Mehr kann ich nicht schreiben, sonst kommt wieder der Zensurhammer."
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Tja, dann sollten Sie sich mal dringend Gedanken über den Tonfall Ihrer zensurgehämmerten Beiträge machen.

Am 20. Januar 2022 - 17:38 Uhr von krittkritt

Finanzausgleich: Bayern war 40 Jahre lang Nehmerland.
__
Ja, Bayern war mal Nehmerland. In dieser Zeit hat Bayern insgesamt € 3,4 Milliarden (umgerechnet) erhalten.
Bislang hat Bayern € 71,8 Milliarden gezahlt. Der grösste Abnehmer war und ist Berlin, wo auch noch die grössten Meckerfritzen verortet werden können. Überall sonst auf der Welt sind die Metropolen "Leuchttürme" nur Berlin generiert sich als riesiges "schwarzes Loch".

18:07 Uhr von passdscho

>>... Aber im Süden stehen die angeblich wenigen Windräder auch noch auf den Bergen und es gibt kaum noch einen Ort von dem aus man diese Abscheulichkeiten nicht sieht. Bayern lebt auch vom Fremdenverkehr Windräder fördern den bestimmt nicht. ..<<
+
Schauen Sie, die Berge werfen ohnehin schon Schatten, da fiele der Schattenwurf der Windräder gar nicht mehr ins Gewicht. Kennt man von den Gipfelkreuzen. Angeblich gibt es ja kaum noch einen Ort, von dem man diese Stromerzeuger nicht sieht. Liegt da eine Verwechselung vor?
+
>>Und die Wirtschaftsflüchtlinge aus dem Norden können dann auch wieder nach Hause.<<
+
Auch eine Verwechselung? Ich ging immer davon aus, dass wären Entwicklungshelfer. Egal, passtscho.

16:52 Uhr von harry_up


Neue Flächenmaß-Einheit "FBF".
Immer häufiger wird von Behörden, Gemeinden und Unternehmen zur Veranschaulichung der Größe einer Fläche das "FBF" = Fußballfeld genannt.
So auch Herr Söder, der mit den 300000 FBF nicht nur dem Fußballfan regelrechte Schauer über den Rücken jagt!


Ein Fußballfeld (für Erwachsene ab 18 Jahre Lebensalter) nach den Internationalen Regularien der FIFA darf:

In der Breite 45 bis 90 Meter breit sein.
In der Länge von 90 bis 120 Meter lang sein.

Auch in Deutschland kann ein Quadrat von 90 Meter Seitenlänge ein regelgerechtes Fußbalfeld sein.

Zwischen 45 x 90 = 4.050 Quadratmeter und
90 x 120 = 10.800 Quadratmeter kann alles ein Fußballfeld sein.

@ Alter Brummbär

Naja ich behaupte mal, das Herr Habeck, sich auch nicht so ein Ding in den Vorgarten stellt.

Ich hab eins auf dem Grundstück. Aber alle, die was gegen Windkraft haben, können sich ja was radioaktives in den Garten stellen. Mein Fall wäre das Giftzeugs aber nicht.

Söder fordert Ausbau von Energieleitungen

ganz so unrecht hat er nicht
sind die Trassen in den Süden gebaut ?
wie sieht es aus mit den Windrädern in der Nordsee
sind die wenigstens angeschlossen - können Strom lierfern ?

17:30 Uhr von krittkritt

Am verbrauchten Atomstrom aus den 50er Jahren werden unsere Enkel noch zahlen.
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an unserer Staatsverschuldung auch
von daher ist es doch egal für was wir uns aus der Verantwortung ziehen

18:22, Karl Maria Jos…

>>18:15 Uhr von fathaland slim
aber damit unterscheidet er sich doch nicht einen deut von dir.<<
.
Meinen Sie? Woran machen Sie das fest?

@17:49 Uhr von eine_anmerkung

>> Die Produktionsanlagen in Ingolstadt stehen bereits da
>> und werden betrieben
.
Die Produktionsanlagen für Windkraftanlagen in Rostock stehen ebenfalls bereits da und werden betrieben.
.
Warum sollten wir hier dann noch Audis produzieren? oO

18:25 Uhr von baroso59

>>“Wenn ich dann durch Süddeutschland fahre, schwillt mir der Kamm.“<<
.
Warum schwillt Ihnen denn dann der Kamm? Ich finde es sieht sehr schön dort aus.

Ja, dann...

Haben wir hier heute in 2 Threads wieder fast alle "Argumente" gegen WKA gelesen.
.
Infraschall: "Infraschall ist Schall, dessen Frequenz unterhalb der menschlichen Hörfläche, also unterhalb von 16 Hz liegt. Infraschall kommt überall in der natürlichen Umgebung vor, wird aber auch künstlich erzeugt, beispielsweise im Verkehrswesen oder durch technische Geräte. "
Wikipedia
Wir hören es zwar nicht, aber wir klagen über Lärmbelästigung?
Infraschall ist im Auto besonders hoch.
Also: nicht mehr Auto fahren?
.
Stroboskop-Licht wie in der Disco: ja gewiss: es blitzt unaufhörlich, so schnell drehen sich die Rotorblätter.
.
Schlagschatten: ja, unmöglich, dieser ständige Wechsel von grellen Licht und finsterer Nacht, und das über Stunden...Stellen Sie sich mal in den Schatten einer WKA, nach 2 Minuten ist der Schatten meterweit gewandert.
.
Und natürlich: Vogelkiller!
Auf Patz 1: Katzen 2,4 Milliarden,
Glasfassaden 599 Mio, Fahrzeuge 214 Mio
(USA 2017).
Ach so: WKA: 234 Tausend.

18:28, DrBeyer

>>"Mehr kann ich nicht schreiben, sonst kommt wieder der Zensurhammer."
.
Tja, dann sollten Sie sich mal dringend Gedanken über den Tonfall Ihrer zensurgehämmerten Beiträge machen.<<
.
Bezeichnend ist, daß diese Klage immer von Mitforisten kommt, deren veröffentlichte Beiträge in einem überaus robusten Tonfall gehalten sind. Und die auch gern mal andere Mitforisten sehr persönlich unterhalb der Gürtellinie angreifen.

18:25 Uhr von baroso59

zerstörte Eifel
Als Aachener habe ich die Eifel vor der Haustür.
Aus der ehemals schönen Landschaft ist durch
hunderte Windräder auf jedem Höhenkamm mittlerweile ein Industriepark geworden.
Wenn ich dann durch Süddeutschland fahre, schwillt mir der Kamm.
Ich akzeptiere hier erst ein weiteres Windrad, wenn ich sowas auch am Starnberger See sehe.
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-
in Bayern gibt es 15 GWp installierte Solarenergie
in NRW gerade mal 6 GWp
an was kann das liegen ?
dass im Süden mehr die Sonne scheint, weniger Wind bläst ?
übrigens im kleinen Schleswig Holstein ist mehr installierte Windkraft als in ihrem NRW
ganz zu schweigen von Niedersachsen die haben das Doppelte an installierter Leistung
also immer schön vorsichtig !

18:22 Uhr von Karl Maria Jos…

>>“aber damit unterscheidet er sich doch nicht einen deut von dir.“<<
.
Würde ich so nicht sagen denn ich bin kein Oberlehrer.

18:45, Sisyphos3

>>17:30 Uhr von krittkritt
Am verbrauchten Atomstrom aus den 50er Jahren werden unsere Enkel noch zahlen.
-------
an unserer Staatsverschuldung auch
von daher ist es doch egal für was wir uns aus der Verantwortung ziehen<<
.
Geld kommt und geht, strahlender Müll bleibt.

18:25 Uhr von baroso59

>>Als Aachener habe ich die Eifel vor der Haustür.
Aus der ehemals schönen Landschaft ist durch
hunderte Windräder auf jedem Höhenkamm mittlerweile ein Industriepark geworden.
Wenn ich dann durch Süddeutschland fahre, schwillt mir der Kamm.
Ich akzeptiere hier erst ein weiteres Windrad, wenn ich sowas auch am Starnberger See sehe.<<
+
Hat was von Ausländermaut für Autobahnen. Ich zahle gerne mehr als nötig, wenn die anderen endlich auch zahlen müssen.
+
Aber ich verstehe Sie. Ich empfinde diese Propeller auch keineswegs als lauschig oder optrisch bereichernd und wenn Vögel und Insekten davon nur schwindelig wird, können sie von Glück reden. Ich sehe diese Propeller allerdings auch nur als eine - allerdings längerwährende - Brückenlösung bis unsere Nachfahren bereit sind, verringerten Energiebedarf durch noch weniger schädliche Energiegewinnung bereitzustellen.
+
Das wird auch hier in Bayern etwas verzögert verstanden werden müssen.

18:48 Uhr von saschamaus75

>>“> Die Produktionsanlagen in Ingolstadt stehen bereits da
>> und werden betrieben
.
Die Produktionsanlagen für Windkraftanlagen in Rostock stehen ebenfalls bereits da und werden betrieben.
.
Warum sollten wir hier dann noch Audis produzieren? oO“<<
.
Da haben Sie recht und das sehe ich ja genauso. Sagen Sie das aber bitte dem werten Mitforist Klärungsbedarf.

@ 18:59 Uhr von proehi

"Ich sehe diese Propeller allerdings auch nur als eine - allerdings längerwährende - Brückenlösung ..."
.
Ein hoher Preis für eine Brückenlösung: verschandelte, gerodete Bergrücken, tausende Tonnen schwer recycelbares Verbundmaterial etc.
.
"Das wird auch hier in Bayern etwas verzögert verstanden werden müssen."
.
Ich denke dort hat man verstanden oder soll ich passender sagen Verstand.

18:15 Uhr von fathaland slim

>>“17:56, eine_anmerkung.
>>17:45 Uhr von heribix
>>"... Ich persönlich glaube ja nichtmal das er überhaupt gefahren ist sondern geflogen. Und wenn dann sicher nicht mit der Bahn obwohl es da ja die Supertrasse gibt."<<
.
Ich persönlich mag das nicht glauben denn das wäre dann ganz schön niederträchtig. Warum unterstellen Sie Herrn Habeck sowas<<
.
Ihre Scheinheiligkeit kennt wieder mal keine Grenzen.“<<
.
Und Sie wissen welches Reisegefährt Habeck für seinen Trip zu Söder genutzt hat?

20:07 Uhr von eine_anmerkung.

>>
Da haben Sie recht und das sehe ich ja genauso. Sagen Sie das aber bitte dem werten Mitforist Klärungsbedarf.
<<

Der hat das gelesen. Sie haben saschamaus aber wohl komplett missverstanden. Der hat gefragt, warum man in Ingolstadt noch Audis produzieren soll.

Am Ende geht es darum, sich rational zu verhalten und auf Spielchen zwischen Himmelsrichtungen zu verzichten.

Verschandelung der Landschaft

Auch so ein merkwürdiges Argument.
Auch die Küstenländer an Nord- und Ostsee leben zu einem großen Teil vom Tourismus. Die Vielzahl der WKA hat dort jedoch nicht zu einem Rückgang der Urlauber geführt.
Und woran merkt man zuerst,dass man gerade die Grenze nach Dänemark passiert hat, wenn man von Flensburg nach Aabenraa fährt? Am rücksichtsvolleren und langsameren Fahrstil auf der Autobahn, nicht an der Anzahl der WKA. Die gibt es auch in DK zuhauf, an Land und auf See.

@ 20:16 Uhr von eine_anmerkung.

"Und Sie wissen welches Reisegefährt Habeck für seinen Trip zu Söder genutzt hat?"
.
Die Frage ist durchaus berechtigt, zumal sich diese Strecke für's Bahnfahren anbietet. Auch das Thema spielt eine besondere Rolle. Und vor allem um zu sehen, wie ernst ist es Habeck tatsächlich mit dem Klimaschutz.

16:17 Uhr von vriegel

>>“In BW bspw. kaufen wir seit der Abschaltung des letzten AKWS in Neckarwestheim 25 % unseres Stromes aus Frankreich ein.“<<
.
Aber das verstehe ich nun aber nicht? Regiert in BW nicht der Grüne Kretschmann? Und wenn ja, müsste nicht wenigstens der Habeck zur Seite springen und wenigstens diese 25% durch Windkraftanlagen kompensieren? Und dann noch Strom aus maroden französischen Atomkraftwerke.

20:23 Uhr von harpdart

>>
Auch die Küstenländer an Nord- und Ostsee leben zu einem großen Teil vom Tourismus. Die Vielzahl der WKA hat dort jedoch nicht zu einem Rückgang der Urlauber geführt.
<<

Wie vorhin bereits erwähnt, lebe ich auf Rügen. Ich kann aus erster Hand berichten, dass viele Einwohner in MV sich weniger Tourismus und mehr Industrie wünschen. im Tourismus beschäftigte verdienen nämlich extrem wenig.

@18:34 Uhr von proehi

"Auch eine Verwechselung? Ich ging immer davon aus, dass wären Entwicklungshelfer". Angesichts der Milliarden, die jährlich aus dem Süden in den Norden transferiert werden stellt sich die Frage, wer Entwicklungshilfe benötigt.

@17:41 Uhr von Frank Dreher

Bescheidene Nachfrage: leben Sie auf dem Land oder in der Stadt? Wenn in der Stadt haben Sie ja keine Windräder in der Nähe zu befürchten, dann lässt es sich leicht argumentieren.

1000 Zeichen...

Weshalb ich vorhin die Liste der Vogelkiller nicht fortsetzen konnte.
Also, nach Katzen, Glasfassaden ( auch Fenstern), Fahrzeugen (Autos, LKW, Eisenbahnen, Flugzeugen) folgen:
Stromleitungen und Stromschlag, Gifte, Funk- und Sendemasten, Ölverschmutzung. Dann erst WKA, mit deutlichem Abstand.

.
Also was tun?
.
Sehen wir es doch bitte wie es ist: der Mensch verändert die Umwelt, seine eigene Lebensumgebung. Egal, was er tut. Meist haben andere Spezies darunter zu leiden und zunehmend er selbst auch.

18:49 Uhr von harpdart


Schlagschatten: ja, unmöglich, dieser ständige Wechsel von grellen Licht und finsterer Nacht, und das über Stunden...Stellen Sie sich mal in den Schatten einer WKA, nach 2 Minuten ist der Schatten meterweit gewandert.

«Schlagschatten» ist der in kurzen periodischen Abständen wiederkehrend Schatten der 3 Rotorblätter auf Fenstern oder Außenflächen in Gärten. Diese Art von EIN / AUS Schatten ist tatsächlich störend und nervig, und macht die Konzentration kaputt. Am meisten nervig ist das an solchen Stellen, an denen die Dreifch-Schatten bei hohem Sonnenstand (mit langsamer Weiterbewegung der Sonne) auftreten und auftreffen und vorüber streifen.

In frühen Morgen- / späten Abendstunden sind die Schatten doof. Sie überstreichen besonders lang viel Fläche. Aber 1.001 Mal besser, als so'n Trümmer Kohle- / Atomkraftwerk vor der Tür / hinter dem Garten.

Stroboskop-Rotorblätter / Vogelschredder ohne Relation sind Tinnef in Tupperdose. Aber Schlagschatten nicht.

@Klärungsbedarf

"Wie vorhin bereits erwähnt, lebe ich auf Rügen. Ich kann aus erster Hand berichten, dass viele Einwohner in MV sich weniger Tourismus und mehr Industrie wünschen. im Tourismus beschäftigte verdienen nämlich extrem wenig."
.
Das mag sein und natürlich schmeckt der Tourismus nicht allen.
Aber mir ging es in erster Linie darum, ob Windräder Touristen fernhalten können, so wie hier oft behauptet. Das sehe ich nicht so.

20:30 Uhr von Klärungsbedarf

>>“Wie vorhin bereits erwähnt, lebe ich auf Rügen. Ich kann aus erster Hand berichten, dass viele Einwohner in MV sich weniger Tourismus und mehr Industrie wünschen. im Tourismus beschäftigte verdienen nämlich extrem wenig.“<<
.
Wenn Sie auf Rügen leben wissen Sie das ja alles besser als ich, aber ich fände es schon eigenartig wenn beispielsweise so eine Tesla Gigafabrik wie in Thüringen auf Rügen entstehen würde?

@20:23 Uhr von harpdart

"Auch so ein merkwürdiges Argument.
Auch die Küstenländer an Nord- und Ostsee leben zu einem großen Teil vom Tourismus. Die Vielzahl der WKA hat dort jedoch nicht zu einem Rückgang der Urlauber geführt." Nun zur See fährt man um das Wasser zu genießen, beim Wandern in den Bergen anstelle von Gipfelkreuzen unruhigen Windrädern zuzustreben macht einen nicht unerheblichen Unterschied. Ein Forist hätte das schon erwähnt, wie es ist wenn Bergkämme mit Windrädern verschandelt sind. Und in Bayerns Tälern ist einfach zu wenig Wind.

20:43 Uhr von harpdart


1000 Zeichen ...
Weshalb ich vorhin die Liste der Vogelkiller nicht fortsetzen konnte.
Also, nach Katzen, Glasfassaden ( auch Fenstern), Fahrzeugen (Autos, LKW, Eisenbahnen, Flugzeugen) folgen:
Stromleitungen und Stromschlag, Gifte, Funk- und Sendemasten, Ölverschmutzung. Dann erst WKA, mit deutlichem Abstand.


Diese herbei phantasierten Unmengen von Vögeln, die in den Höhen der Rotorblätter hätten geflogen sein müssen vor dem Mysterium Schreddern, hat es niemals gegeben.

@18:34 Uhr von proehi

"Schauen Sie, die Berge werfen ohnehin schon Schatten, da fiele der Schattenwurf der Windräder gar nicht mehr ins Gewicht." Davon abgesehen, dass sich Berge selten bewegen. Ihr Argument würde nur für Windräder im Tal gelten, die in Bayern nicht rentabel sind, der Schattenwurf wäre viel weiter. Und die Windräder auch viel weiter störend.

20:53 Uhr von eine_anmerkung.

>>
Wenn Sie auf Rügen leben wissen Sie das ja alles besser als ich, aber ich fände es schon eigenartig wenn beispielsweise so eine Tesla Gigafabrik wie in Thüringen auf Rügen entstehen würde?
<<

Es wird ja keiner eine Gigafabrik am Strand von Binz oder Warnemünde bauen wollen. Aber MV hätte sicher besser eine Gigafabrik als diese ewig problembehafteten Werften. Würde man zum Beispiel Flachen von alten Truppenübungsplätzen nutzen, bekäme man eher Ärger mit Wolfsschützern als mit dem Tourismus.

@ 20:16 Uhr von eine_anmerkung.

Haben Sie nicht vor kurzem in seltener Offenheit deutlich gemacht, dass das einzige, was Sie interessiert ist, dass Sie mit Ihrem Motorrad rumfahren können? Und jetzt wollen Sie wirklich die Zukunftsfragen unserer Energieversorgung daran bewerten, mit welchem Fortbewegungsmittel Minister Habeck nach München zu den Gesprächen mit Söder reiste?
.
Keine weiteren Fragen.

20:55 Uhr von passdscho

>>
Nun zur See fährt man um das Wasser zu genießen, beim Wandern in den Bergen anstelle von Gipfelkreuzen unruhigen Windrädern zuzustreben macht einen nicht unerheblichen Unterschied.
<<

Sie scheinen wirklich aus Bayern zu kommen: Zur See fährt man, wenn man mit dem Schiff auf Reisen geht. Will man den Strand besuchen, dann fährt man an die See :-)
Aber zum Thema. Die 10h-Regelung in Bayer verhindert wohl kaum Windräder auf Bergrücken - wer hätte da wohl sein Häuschen gebaut außer einigen Adlern und neuerdings Geiern ? Jedes Land sollte seinen Beitrag leisten, das eine mehr mit Solar und Wasser, das andere mit Wind. Am Ende zählt das Ergebnis.

@ 20:16 Uhr von eine_anmerkung.

Robert Habeck will den Begriff 'Heimat' nicht den Rechtsaußen überlassen, weil die ihn 'verhundsen'.
Wie recht er hat, erkennt man oft genug hier in den Kommentaren.

20:53 Uhr von eine_anmerkung.


«Wie vorhin bereits erwähnt, lebe ich auf Rügen. Ich kann aus erster Hand berichten, dass viele Einwohner in MV sich weniger Tourismus und mehr Industrie wünschen. im Tourismus beschäftigte verdienen nämlich extrem wenig.»

Wenn Sie auf Rügen leben wissen Sie das ja alles besser als ich, aber ich fände es schon eigenartig wenn beispielsweise so eine Tesla Gigafabrik wie in Thüringen auf Rügen entstehen würde?


Das Werk von Tesla wird in Brandenburg gebaut.

Und auf Inseln baut man so was sowieso nicht wegen der fehlenden Infrastruktur Bahn- und Straßenanschluss. Schiffstransporte verkomplizieren, verlängern, und verteuern die Prouduktion als Gesamtwirkung aller Aspekte. Als Großstädter muss man auch nicht überlegen, ob eine Gigafabrik direkt neben den Dom in Köln, neben der Elbphilharmonie in Hamburg, oder auf den Ku'damm in Berlin gebaut wird.

Windräder kommen an diese drei Orte,
und an andere vergleichbare auch nicht hin.

Am 20. Januar 2022 - 17:41 Uhr von Frank Dreher

Wenn Söder so sturköpfig ist, sollte man einfach darüber nachdenken den Bezug von regenerativem Strom aus anderen Bundesländern zu bepreisen.

Bundesländer, die (bezogen auf ihren Gesamtverbrauch) zu wenig installierte Stromerzeugungsanlagenleistung haben, zahlen einfach einen Ausgleich. Somit können sich Windanlgenbundesländer freuen, Bayern behält seine ach so wichtige 10H-Regel und Söder bewahrt sein Gesicht.
(Wohne übrigens selbst in Bayern)
__
Klar, kann man so machen. Diese Kosten zieht Bayern dann von der Zahlung des Länderfinanzausgleichs ab.
Somit sind wir dann fast schon wieder beim Vorschlag von @werner1955. Wie machen das dann die Stadtstaaten ?

21:02 Uhr von Klärungsbedarf


Es wird ja keiner eine Gigafabrik am Strand von Binz oder Warnemünde bauen wollen. Aber MV hätte sicher besser eine Gigafabrik als diese ewig problembehafteten Werften.

Werften müssen nun mal an Küsten sein, und die Werft in Papenburg mit den großen Kreuzfahrtschiffen ist eine besondere Ausnahme mit glücklicher Flussfügung ganz am Rande des Machbaren.

21:02 Uhr von schabernack

>>“Diese herbei phantasierten Unmengen von Vögeln, die in den Höhen der Rotorblätter hätten geflogen sein müssen vor dem Mysterium Schreddern, hat es niemals gegeben.“<<
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Wir nehmen die Rotorblätter optisch als relativ langsamdrehend war. Dies darf aber nicht darüber hinwegtäuschen das die Umfangsgeschwindigkeit an den Endspitzen schonmal bis zu 300 km/h betragen kann. Keine Chance für Vögel.

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