Kommentare - Ausbau von Windkraft: Gegenwind für Habeck in Bayern

20. Januar 2022 - 15:31 Uhr

In Bayern werden kaum noch Windräder gebaut - Grund ist die umstrittene Abstandsregelung. Klimaminister Habeck will, dass diese aufgeweicht wird. Bei einem Treffen mit Ministerpräsident Söder wurde deutlich: Einfach wird das nicht.

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Kommentare

Kosten- und Wirkungswahrheit

Die Fragestellung ist schon längstens, ob eine Windkraftanlage irgendwo wirtschaftlich gesehen effizient und effektiv arbeitet, oder ob es sich nicht nur um ein Prestigeprojekt handelt, bei dem das Geld von Steuerzahler und Konsumenten per Rotorumdrehung verfeuert wird! Nicht jeder Standort ist geeignet und vor allem ist eine flächenmässige Vorgabe, wie sie Herr Habeck anstrebt, wohl eher unsinnig. Man sollte Windstrom dort produzieren, wo das effektiv und effizient möglich ist und nicht überall, ansonsten endet man da wo Mao's grosser Sprung nach vorne mit den Lehmhochöfen endete, im Chaos!

gut so Herr Söder

Die 10H-Regel erlaubt schon zu dichtes erstellen von WKW und dies möchte Habeck noch unterbieten, man glaubt es nicht.
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Gut so, dass Herr Söder den Grünen die Grenzen des sinnvoll Machbaren absteckt!

Wir haben doch vorhin schon…

Wir haben doch vorhin schon festgestellt, dass jedes Bundesland, egal wie gross es sein mag, sich selbst versorgen können sollte. Und wenn bayern das nicht versuchen will, wird es dort sehr schnell mal dunkel.
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Die müssen ja nicht unbedingt Windräder bauen. Es geht auch mit Speicherseen. Je höher, desto besser.
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Und mal ehrlich. 10H?
Warum? Sind die da empfindlicher, als in Norddeutschland? Hier in nirdhessen stehen die Dinger überall. Und stauseen haben wir hier auch.
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Sagte ich es nicht?

Habe ich nicht genau diesen Ausgang in Der Kommentierung des letzten Berichtes zu diesem Thema vorausgesagt? Aber bitte nennen Sie mich jetzt nicht Nostdradamus.

... und Habeck fährt...

.... und Habeck fährt unverrichteter Dinge wieder zurück nach Berlin. Hoffentlich mit der Bahn? Naja, vielleicht hat Ihm wenigstens das Essen im Bayernländle geschmeckt?

Ausbau von Windkraft?

Und wenn wir alles mit Windräder zugebaut haben was machen wir dann bei "dunkelflauten"

Die zu erwartende Effizienz der Windturbinen, also das Verhältnis von tatsächlicher Strommenge zur Fähigkeit der Generatoren, Strom zu erzeugen, liegt im Mittel etwa bei 25 Prozent oder rund 2300 Vollaststunden pro Jahr.

Bevor auch nur ein Baum weiter abgeholzt wird muss diese Frage geklärte und auch umgesetzt sein.

Bis es soweit ist müssen in diesen oft vorkommenden lagen Atomstrom von unseren Nachbarn kaufen!

Hier sind die Fakten:
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2021/12
/PD21_572_433.html

Folgen der Geschichte

Napoleon machte Bayern zu einem eigenständigen Königreich. Und seither braten sich die Bayern ständig eine Extrawurst, auf dass sie im deutschen Länderverbund verbleiben.

Wohnen in bester Windkraft(an)lage

In Bayern gibt es lange Widerstand gegen Anlagen- die Frage ist doch aber wie überall: wo werden sie aufgestellt, wo sind die effizienten Windverhältnisse und wie geht es in der Nachbarschaft, Tierwelt und Natur damiz zu? Auf Windkraft wird ein Teil der Energiegewinnung gesetzt- aber der Bedarf ist um ein Vielfaches höher. Solarenergie flankiert die alternative Versorgung. Flächenverbrauch ist das Thema. Dazu auch die Besiedelungsproblematik in der Nähe. Heute werden deutlich größere und leistungsstärkere Anlagen gebaut statt der vielen kleinen, die Menge, aber nicht ganz die Leistung der großen erbringen. Wenn Habeck aus Schleswig-Holstein und Hamburg bzw. dem Umland mitgenommen hat, dass Menschen auch Schutz bedürfen- wird er seine Ideen und Pläne anpassen müssen. Was Söder in Bayern ablehnt, sind aber viele Pläne des Bundes. Trassen und Netze sind ein Punkt. Man wird sich einigen müssen- und vor allem die Menschen und lokale Politik müssen mitgenommen werden.

@ 15:54 Uhr von Bender Rodriguez

"Wir haben doch vorhin schon festgestellt, dass jedes Bundesland, egal wie gross es sein mag, sich selbst versorgen können sollte."
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Wenn das so ist, dann müssen Sie fairerweise auch den Länderfinanzausgleich abschaffen.
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Mit dem dann über bleibenden Geld, kann sich Bayern dann locker den Strom beim günstigen Nachbarn zukaufen.

16:12 Uhr von Giselbert

>>"Wenn das so ist, dann müssen Sie fairerweise auch den Länderfinanzausgleich abschaffen. Mit dem dann über bleibenden Geld, kann sich Bayern dann locker den Strom beim günstigen Nachbarn zukaufen."<<
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....... und in Berlin gehen dann die Lichter aus.

@Bender Rodriguez um 15:54

>> Wir haben doch vorhin schon festgestellt, dass jedes Bundesland, egal wie gross es sein mag, sich selbst versorgen können sollte. <<
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Wer WIR? SIE vielleicht; sehen Sie das beim Länderfinanzausgleich genauso?
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>> Die müssen ja nicht unbedingt Windräder bauen. Es geht auch mit Speicherseen. Je höher, desto besser. <<
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Bayern macht viel mit PV; mit Speicherseen in den Alpen macht man nur die Natur kaputt. Da gehen vermutlich noch mehr Leute auf die Barrikaden als bei Windkraftanlagen.
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>> Und mal ehrlich. 10H?
Warum? Sind die da empfindlicher, als in Norddeutschland? <<
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Nein; es ist nun mal eine Verordnung, die dies vorsieht; ich denke aber, Bayern wird einen Weg finden, dass auch mehr Windkraftanlagen gebaut werden können.
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Was viel dringender ist, ist die Stromtrassenverlegung und der Ausbau von Stromspeicherkapazitäten. Was nützt es tagsüber, wenn bei Sonne und Wind viel erzeugt wird, ohne dass man es speichern und z. B. nachts abrufen kann?

"Söder an - und pochte auf…

"Söder an - und pochte auf einen Ausbau der Energieleitungen durch Deutschland. Das Bundesland mit starker Industrie ist schon jetzt Strom-Importeur. Immer mehr"
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Wie soll das denn gehen? Er will Strom, aber keinen grünen Kraftwerke.
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Wie ich das sehe, wird bald ein Ausverkauf stattfinden. In Ostdeutschland ist noch massig Platz für die aus Bayern abwandernde Industrie. Bye bye bayern, sagte mal einer.

15:54 Uhr von Bender Rodriguez


Wir haben doch vorhin schon festgestellt, dass jedes Bundesland, egal wie gross es sein mag, sich selbst versorgen können sollte. Und wenn bayern das nicht versuchen will, wird es dort sehr schnell mal dunkel.

Ein einziger hatte das vorhin erst mal festgelegt.
Und Sie haben dem dann zugestimmt.
Da waren das Wir dann schon zwei.

Hat Robert Habeck Recht?

"Man müsse bei der Windkraft den "Kreislauf nach unten" beenden, wo jedes Bundesland versuche, der "größte Verhinderer" zu sein. Dies dürfe sich nicht fortsetzen: "Dann können wir den Laden auch dichtmachen."

Das nenne ich mal einen vernünftigen Vorschlag.

In BW bspw. kaufen wir seit der Abschaltung des letzten AKWS in Neckarwestheim 25 % unseres Stromes aus Frankreich ein.

Dies zeigt doch, dass der Ausstieg aus der Atomkraft unsinnig war und voreilig, weil eben noch keine nachfolgende Technologie verfügbar ist.

Ich bin daher auch dafür, dass wir den Laden von Habeck erst mal dicht machen, bevor wir wieder nur Stückwerk errichten, ohne funktionierenden Generalplan.

Windkraftenergie ist nicht…

Windkraftenergie ist nicht grundlastfähig. Die bestehenden Windräder stehen zudem oft still. Priorität sollte nicht Windkraft sondern Energiespeicher haben. Für die Winterdunkellücke ist ein Bedarf von etwa 50 TWh nötig. Das erfordert riesige Speicher und wird wohl nur über H² gehen.

Windrädchen im Alter

Die Probleme, die sich mit der Entsorgung der ineffizienten und hässlichen Windturbinen verbinden, holen uns schneller ein als uns lieb sein kann. Nach 20, maximal 25 Jahren ist eine Windturbine am Ende, Schrott, muss entsorgt werden, weil es bislang kein anderes Konzept gibt, auf Mülldeponien entsorgt werden.
Pu Liu und Claire Barlow haben schon 2017 berechnet, was da an Schrott auf die Menschheit zukommt: 43.000.000 Tonnen Abfall nur aus den Rotoren der Windturbinen gibt es bis 2050. Zum Vergleich: Ein Airbus A380 wiegt rund 580 Tonnen. Der Abfallberg, der nur mit Rotorblättern von Windturbinen bis 2050 aufgetürmt wird, entspricht somit 74.138 Airbus A380.

Irre.

Ich würde vorschlagen.....

Unser schönes Bayernländle zu verschandeln, soweit kommt es noch. Das sagt ich ohne jegliche Ironie. Ich wohne in NRW und mag unser Bayernländle so sehr und es sollte bitte in dieser schönen naturverbundene Form erhalten bleiben. Warum fangen wir nicht endlich mal in Berlin an wo kaum Windräder stehen und wo der Großteil des Länderfinanzausgleiches aus dem Bayernländle hinfließt und wo die Grünen in der Landesregierung am mitregieren sind? Müsste der Senat dort nicht Habeck Schützenhilfe geben und mit gutem Beispiel vorausgehen?

@ eine_anmerkung, um 15:58

Ihre Vorhersage war keine sonderliche Hellseherei, das war eher das Kleine Einmaleins, weil völlig absehbar.
Daher: nein, kein Nostradamus.
Aber Sie sind zumindest erfreut über die Abfuhr, das ist ja auch schon was. :-)

Aber hier klappt's mit den Windrädern ja auch nicht so recht, wie man am Bsp. Nideggen sieht, wo sich die Gemeinde mit Verweis auf die behinderte Sicht auf die Burg in Verbindung mit dem Fremdenverkehr gegen die Errichtung der Windstromerzeuger wehrt.

Merkwürdig?

>>"Wir brauchen eben auch einen ökologischen Patriotismus"<<
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Hört sich für mich sehr merkwürdig an wenn gerade Habeck sowas sagt?

@Bender Rodriguez um 16:16

>> … Wie ich das sehe, wird bald ein Ausverkauf stattfinden. In Ostdeutschland ist noch massig Platz für die aus Bayern abwandernde Industrie. Bye bye bayern, sagte mal einer. <<
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Richtig, Klaus Toppmöller sagte das mal (musste aber in Google nachschauen), und er meinte damit auch „nur“ den FCB (inzwischen sagt er wohl so was nicht mehr, wenn es um Fußball geht.)
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Wie Sie das mit Windkraft verbinden, bleibt Ihr Geheimnis.

Am 20. Januar 2022 - 15:54 Uhr von Bender Rodriguez

Wir haben doch vorhin schon festgestellt, dass jedes Bundesland, egal wie gross es sein mag, sich selbst versorgen können sollte. Und wenn bayern das nicht versuchen will, wird es dort sehr schnell mal dunkel.
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Jedes Bundesland sollte gemäss seiner Voraussetzungen vorgehen. In Bayern scheint bekanntlich oft die Sonne. Es ist also sinnvol, hier auf PV zu setzen und nicht auf die WKS's, die dort nicht besonders effektiv sind. Genau umgekehrt sieht es im Norden aus. Im übrigen ist natürlich richtig, dass Bayern 9 Milliarden in den Länderfinanzausgleich zahlt. Also ein wenig mitreden sollten sie schon können dürfen.

@von DeHahn

Bayern hat es bestimmt nicht nötig im "Länderverbund" zu bleiben.
Wissen Sie eigentlich wer das alles zum Grossteil finanziert?
Wir könnten sehr gut "ohne"

Das ist

aber seine Sicht.
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" Als Minister für Deutschland werbe er dafür, "dass wir uns dem, was notwendig ist, stellen, zum Wohle der Menschen, der Gesellschaft und dann auch der Wirtschaft in Bayern", fügte er hinzu. "
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Aus Bürger Sicht, sehe ich das ganz anders, wir haben eine schöne Landschaft, die wird durch die Windmüller nicht besser, es sollte andere Möglichkeiten geben.
Oder es muss so aufgebaut werden, das sie weit weg und wenig sichtbar sind, da reichen nicht mal die 10H.
Seine Sicht ist eben nicht die aller Bürger, und die meisten die ich kenne, melden schon Widerstand an, dem ich mich anschließen werde.

16:32 Uhr von eine_anmerkung.

>>
Warum fangen wir nicht endlich mal in Berlin an wo kaum Windräder stehen und wo der Großteil des Länderfinanzausgleiches aus dem Bayernländle hinfließt und wo die Grünen in der Landesregierung am mitregieren sind? Müsste der Senat dort nicht Habeck Schützenhilfe geben und mit gutem Beispiel vorausgehen?
<<

Wenn Sie es zu Ende denken, dann werden Sie eher auf das naheliegende kommen, nämlich die Industrie mit hohem Energiebedarf dorthin zu verlagern, wo diese durch Windkraft (insbesondere auf See) gewonnen wird, also SH,MV und NS- Dann erledigt sich für Bayern auch der Länderfinanzausgleich.

vielleicht erst mal rechnen

"Dann können wir den Laden auch dichtmachen."
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Nicht gerade eine lösungsfördernde Aussage die Habeck da von sich gibt.
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Auch eine 2% Reglung wird nicht ausreichen, um sicher den Bedarf mit Erneuerbaren zu decken. Erst recht nicht bei geplanter Elektromobilität.
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Vielleicht sollte man erst mal rechnen (die vier Grundrechenarten würden da schon reichen) wo man hinkommt und über sinnvolle (wirklich machbare) Alternativen nachdenken.

@inazock

"Bayern hat es bestimmt nicht nötig im "Länderverbund" zu bleiben. Wissen Sie eigentlich wer das alles zum Grossteil finanziert?
Wir könnten sehr gut "ohne"" "Am 20. Januar 2022 - 16:39 Uhr von inazock
***
Warum ist dann Bayern nicht längst raus?
Dann hätten wir hier im Norden auch keine Bayrischen Corona-Patienten aufnehmen müssen, weil in Bayern die Intensivstationen überlaufen waren.

Neue Flächenmaß-Einheit "FBF"

Immer häufiger wird von Behörden, Gemeinden und Unternehmen zur Veranschaulichung der Größe einer Fläche das "FBF" = Fußballfeld genannt.
So auch Herr Söder, der mit den 300000 FBF nicht nur dem Fußballfan regelrechte Schauer über den Rücken jagt!

Hektar, ar, m² kennt offensichtlich kaum mehr jemand.
Und Länge in m × Breite in m können auch scheinbar die wenigsten sich was drunter vorstellen oder gar ausrechnen.

Und was wäre mit TPs= Tennisplätze? Gerade diese Flächeneinheit wäre doch genau jetzt angesichts der Australian open total in...

Schabernack

Aha. Die kaufen den Strom zu. Und der kommt in Kübeln nach München?
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Wenn Bayern 10h machen darf, könnte Hessen auch leitungen über 220v verbieten, oder?
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Da macht es sich Bayern viel zu einfach. Sie werden ohne Strom zum nettoempfönger im lfa. Die schlauer lönder werden sich freuen.
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Und wenn speicherseen etwas zerstören? Ganz umsonst wird es nicht gehen.
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Und Schabernack, ich habe deinen Text gelesen und fganu einfach als falsch gewertet. Demnach lag Werner völlig richtig. Was man von deiner Ausdrucksweise nicht behaupten konnte.

@ eine_anmerkung, um 16:32

Gute Idee, das mit Berlin!

Vorschlag: Offshore Anlagen im Wannsee.

Falsche Berechnungen sind KEINE Basis.

Langsam aber sicher beunruhigen mich die Energie-Hochrechnungen der Grünen. Schon in Mai letzten Jahr wurde die zu erwartende grüne Energieproduktion bei weitem unterschritten. Massnahmen wurden nicht ergriffen. Man wartete ab. Die Energiebranche nutzte die Gunst der Stunde und erhöhte die Preise um ein nie dagewesenes Ausmass. Schuld waren die Andern, die Gaslieferanten.
Es sieht jetzt so aus als wären die Bayern Schuld weil sie keine Stellplätze für die Windenergie zur Verfügung stellen wollen. ( Übrigens wie Sachsen und das grüne Baden Württemberg). Ich meine dieser Plan der Grünen geht nicht auf. Man hat sich schlicht verrechnet. Man hat die Zahl der Stellplätze falsch berechnet, die Bereitschaft der Bevölkerung überschätzt, die natürliche Windkraft falsch berechnet und die Kosten für die Überlandverbindungen unterschätzt.
Es ist an der Zeit eine objektive Bestandsaufnahme zu machen von einer unabhängige überparteiliche Organisation.

Iinazock

Wissen Sie eigentlich wer das alles zum Grossteil finanziert?
Wir könnten sehr gut "ohne"
.
Das schaue ich mir an, wie Bayern dann ohne Markt da steht. Dan ginge es ihnen wie GB mit dem brexit.
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So einfach ist das nicht.

D im Alleingang

Jetzt mit aller Gewalt die Natur mit Windkraftwerken zupflastern wird nicht den gewünschten Erfolg bringen.
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Viele andere Staaten haben schon erkannt, dass es mit Erneuerbaren alleine nicht reichen wird, um die Klimaziele zu realisieren. Sogar die EU will Kernenergie als nachhaltig erklären.
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D ist doch sonst so EU-Gesinnungstreu und wenn es mal wirklich sinnvoll wäre, dann sträubt man sich.

Am 20. Januar 2022 - 16:16 Uhr von Bender Rodriguez

Wie soll das denn gehen? Er will Strom, aber keinen grünen Kraftwerke.
.
Wie ich das sehe, wird bald ein Ausverkauf stattfinden. In Ostdeutschland ist noch massig Platz für die aus Bayern abwandernde Industrie. Bye bye bayern, sagte mal einer.
__
Super, dann können endlich mal die Ostdeutschen Bundesländer von Nehmern hin zu Gebern avancieren und Bayern dürfte für seine gesparten 9 Milliarden in der Lage sein, Strom zu kaufen, der seine schönen Landschaften NICHT verschandelt und dazu noch wenig Nutzen bringt. Lass Bayern doch vornehmlich mit PV arbeiten. Warum nicht ? Nur um eine Quote zu erfüllen, die irgend jemand willkürlich als Ziel ausgerufen hat ?

16:47 Uhr von Klärungsbedarf

>>"Wenn Sie es zu Ende denken, dann werden Sie eher auf das naheliegende kommen, nämlich die Industrie mit hohem Energiebedarf dorthin zu verlagern, wo diese durch Windkraft (insbesondere auf See) gewonnen wird, also SH,MV und NS- Dann erledigt sich für Bayern auch der Länderfinanzausgleich."<<
.
Nach Ihren Ausführungen wäre dann eine Industrieverlagerung zu den genannten Standorten in der Gesamtenergiebilanz besser als die Zuleitung von Strom über Trassen? Und da sind die Umwelt- und Ressourcenverbrauchsprobleme durch die Verlagerungen noch nicht mal eingerechnet. Völlig absurd mal wieder was Sie da wieder von sich geben.

Am 20. Januar 2022 - 16:47 Uhr von Klärungsbedarf

" Wenn Sie es zu Ende denken, dann werden Sie eher auf das naheliegende kommen, nämlich die Industrie mit hohem Energiebedarf dorthin zu verlagern, wo diese durch Windkraft (insbesondere auf See) gewonnen wird, also SH,MV und NS- Dann erledigt sich für Bayern auch der Länderfinanzausgleich. "
-
Wann waren Sie das letzte mal an der Küste?, denn die Bürger sind über die Windmühlen auf See nicht so besonders erfreut, früher konnte man an der See in die Ferne schauen, heute sieht das anders aus.
Und von Mai bis Oktober ist dort alles voll mit Touristen, da brauchen die Menschen nicht noch Industrie aus Bayern dazu, einfach mal mit den Menschen dort reden, was die von der ganzen Sache halten.
Dann sieht Ihre Meinung etwas differenzierter aus.

@ Tada & inazock

Ich frag mich schon, was Ihre Kommentare mit dem Thema zu tun haben.
Sorry, ich finde das mindestens o.T., und die gegenseitigen "Argumente" auch etwas kindisch.

Am 20. Januar 2022 - 16:43 Uhr von wenigfahrer

Aus Bürger Sicht, sehe ich das ganz anders, wir haben eine schöne Landschaft, die wird durch die Windmüller nicht besser, es sollte andere Möglichkeiten geben.
Oder es muss so aufgebaut werden, das sie weit weg und wenig sichtbar sind, da reichen nicht mal die 10H.
Seine Sicht ist eben nicht die aller Bürger, und die meisten die ich kenne, melden schon Widerstand an, dem ich mich anschließen werde.
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Ich bin voll umfänglich Ihrer Meinung. Hier wird versucht, auf "Teufel komm raus" eine Ideolgie der Mehrheit aufzuoktroyieren, die sie SO nicht will und die mit recht, grosse Probleme insbesondere immens steigende Kosten, auf die Bürger zukommen sieht. Es ist und bleibt ein Fehler, aus ALLEN Strukturen, die DE über Jahrzehnte zuverlässig versorgt haben, auf Gedeih und Verderb auszusteigen. Man baut ERST andere Strukturen auf und ändert DANN, damit man prüfen kann, ob es funktioniert oder eben NICHT!

So wird das nix!

Wenn ich mir so die Kommentare hier anschaue, habe ich das Gefühl das in Bezug auf den Ausbau der Windkraftenergie in Deutschland das Sankt-Florian-Prinzip Anwendung findet? (Windkraft ist klasse, aber bitte nicht bei mir hinstellen sondern...). Es stellt sich die Frage ob Habeck hier bundesweit solch einen Druck aufbauen kann um die vorhandenen länderspezifischen Abwehrhaltungen zu übersteuern? Ich glaube nicht. Deshalb sollte Habeck nochmal in sich gehen und nach neuen Lösungsansätzen suchen. Die ersten 100 Tage im Amt sind ja noch nicht rum.

@ Giselbert, um 16:57

Ob das, was Sie als "sinnvoll" erachten, wirklich so sinnvoll ist, nur weil die EU sich mit der Kernkraft anzufreunden beginnt, kann ich nicht als Argument anerkennen.

Die EU, so vermute ich, will damit den kernkraft-affinen Ländern keinen Stein in den Weg legen, wenn diese neue Atomkraftwerke fabrizieren wollen.
Und wer weiß, ob sich dann später nicht auch EU-Mittel dafür abgreifen lassen.

Stromsparen wäre eine...

...gute Alternative!
Soviel wie eben geht.
Und diese unseligen E Autos verbieten, die stören doch genauso wie Windkrafträder.
Die Zukunft der verwöhnten Menschen (nicht nur in D) sieht mager aus....

Am 20. Januar 2022 - 16:49 Uhr von Tada

***
Warum ist dann Bayern nicht längst raus?
Dann hätten wir hier im Norden auch keine Bayrischen Corona-Patienten aufnehmen müssen, weil in Bayern die Intensivstationen überlaufen waren.
__
Ein äusserst albernes Argument. NDS steht an 4. Stelle der Nehmerländer. Für das Geld kann man schon ein paar Patienten versorgen. In meinem Wohnort NRW hat man Patienten aus NDL, BEL und FRA augenommen, bekommen von dort garnix und zahlen dennoch in den Länderfinanzausgleich.

Söder u Habeck machen sich wichtig

Der Bund muss klare Vorgaben machen. Habeck muss sich stärker für das Klima einsetzen.

Habeck hat Selbstbedinung gemacht. Jetzt muss er zeigen das er sich auch für das Klima einsetzt.

Söder umarmt Bäume. Eine Windkraftanlage wird er nicht umarmen.

Gegenwind

Damit glaube ich hat Herr Habeck sicher gerechnet.
Für Herrn Söder ist es eine Mammutaufgabe einen großen Teil der Bevölkerung klar zu machen, was die Herrschaften in Berlin von Bayern wollen.
Das Bundesland Bayern lebt mit unter auch sehr stark vom Tourismus, würde der wegbrechen wäre es für diese Branche ein Fiasko.
Man muss sich einmal vorstellen, in den Landschaftsschutzgebieten entstehen Windparks.
Legt Stromtrassen bzw. Unterirdisch Kabel nach Bayern und die Welt ist in Ordnung.
Keine Sorge der Herr Söder hat zur Not auch ein Druckmittel, GELD für Berlin. ;-))

17:07 Uhr von weingasi1

>>"Ich bin voll umfänglich Ihrer Meinung. Hier wird versucht, auf "Teufel komm raus" eine Ideolgie der Mehrheit aufzuoktroyieren, die sie SO nicht will und die mit recht, grosse Probleme insbesondere immens steigende Kosten, auf die Bürger zukommen sieht."<<
.
Das sehe ich genauso. Es stellt sich doch die Frage, fühle ich mich der Grünen-Ideologie verbunden und dann muss ich in letzter Konsequenz auch erdulden das in meinem Umfeld neue, zusätzliche Windräder gebaut werden, ganz einfach. Der Zuspruch der Grünen liegt so bei 15% der Bevölkerung und ich hege mal die Vermutung das selbst bei dem ein oder anderen Grünen-Wähler die Meinung sehr schnell anders ausfällt wenn er selbst unmittelbar betroffen ist (nee, so war das aber nicht gemeint, es gibt doch aber bessere Standorte...). Die Sache ist also nicht mehrheitsfähig in der Bevölkerung, kann jedoch durch politische Allianzen (Ampel) von oben sicherlich übersteuert werden. Aber macht das denn dann Sinn?

Hauptsache, jeder trägt seinen Teil dazu bei, dass mit den

„Erneuerbaren“ endlich zügiger vorangeht
.
"Wind ist aus der Ferne wahnsinnig sympathisch, aus der Nähe manchmal ziemlich erdrückend". Nicht nur Bayern tue sich hier schwer, auch Baden-Württemberg, was an der Topografie liegen könne, sagte [Söder] mit Blick auf den schwächeren Wind im Süden“
Dann muss er aber umgehend realisierbare (Alternativ-) “Vorschläge präsentieren, wie die Kapazität trotz der umstrittenen Abstandsregelung hochgefahren werden kann“. Immerhin: „Man sei jedoch bereit, über Ausnahmen zu reden. Grundsätzlich sei denkbar, die 10H-Regelung (…) aufzuweichen. Auch beim Ersatz alter Anlagen durch modernere und leistungsfähigere könne man sich Ausnahmen vorstellen“
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Und das hier geht tatsächlich alle an:
„[Söder] pochte auf einen Ausbau der Energieleitungen durch Deutschland. Das Bundesland (…) ist schon jetzt Strom-Importeur. Immer mehr Firmen wollen ausschließlich mit Ökostrom beliefert werden, was wegen des stockenden Leitungsausbaus aus dem Norden schwierig ist“

17:01 Uhr von wenigfahrer

>>
Wann waren Sie das letzte mal an der Küste?, denn die Bürger sind über die Windmühlen auf See nicht so besonders erfreut, früher konnte man an der See in die Ferne schauen, heute sieht das anders aus.
Und von Mai bis Oktober ist dort alles voll mit Touristen, da brauchen die Menschen nicht noch Industrie aus Bayern dazu, einfach mal mit den Menschen dort reden, was die von der ganzen Sache halten.
Dann sieht Ihre Meinung etwas differenzierter aus.
<<

Ich wohne auf Rügen und kann Ihnen daher bestätigen, dass Sie absoluten Unsinn schreiben. Die Anlagen auf See sind zig Kilometer von Land entfernt und Sie können froh sein, wenn Sie sie mal erahnen können. Und ist es nicht komisch, dass die Menschen sich nicht mal an den technischen Gebilden stören, die man Schiffe nennt und die in direkt Küstennähe herumfahren, von anlegenden Fähren ganz zu schweigen. machen Sie mal hier Urlaub und schauen es sich selbst an.

Jemand der

Heimatliebe "zum Kotzen" findet, redet über Patriotismus? Ernsthaft? Glaubwürdig...

Stimmen die Zahlen überhaupt?

Ich fahre viel durch Deutschland. Mir fällt auf, dass auch in Sachsen Anhalt unglaublich viele Windmühlen stehen. Sooo sieht die Landschaft dann dort allerdings auch aus, fürchterlich ist noch geschmeichelt. Im übrigen bin ich dafür, wie es ja im Straßen und Autobahnbau auch gehandhabt wird, daß für jede neu aufgebaute Windmühle 200 Bäume neu gepflanzt werden müssen.

Seit mind. 35 Jahren schon - von den 80ern bis heute . . .

hätte der Ausbau der Produktion von Windkraftanlagen und allen anderen "erneuerbaren" Energien Unabhängigkeit garantieren können.
Aber wie das eben so ist mit dem Konjunktiv... Tradition hatte der Abbau von fossilen Energieträgern, und es war ja Jahrzehnte noch schön billig damit.
Null Voraussicht und Vorbeugung kann ich da Gesellschaft und Regierungen nur konstatieren.
So richtig (mehr als andere Säugetiere) intelligent ist der Mensch doch nicht.

Atomstrom ist der höchst subventionierte Strom.

@15:40 Uhr von Daniel Schweizer
Am verbrauchten Atomstrom aus den 50er Jahren werden unsere Enkel noch zahlen.
Die erneuerbaren, auch Windkraft bieten die Chance, den billigsten Strom überhaupt zu liefern.

16:58 Uhr von eine_anmerkung.

>>
Nach Ihren Ausführungen wäre dann eine Industrieverlagerung zu den genannten Standorten in der Gesamtenergiebilanz besser als die Zuleitung von Strom über Trassen? Und da sind die Umwelt- und Ressourcenverbrauchsprobleme durch die Verlagerungen noch nicht mal eingerechnet. Völlig absurd mal wieder was Sie da wieder von sich geben.
<<

Erst nachdenken, bevor Sie andere der Absurdität bezichtigen. Auf lange Sicht wird auch die Energiebilanz besser sicher sein. Der wesentliche Punkt sind aber die enormen Widerstände, die hinsichtlich der Trassen zu überwinden sind. Warum ansonsten der Ressourcenverbrauch beispielsweise in Ingolstadt niedriger sein soll als in Rostock, werden Sie sicher noch nachschieben.

Weingasi

Ich bin voll umfänglich Ihrer Meinung. Hier wird versucht, auf "Teufel komm raus" eine Ideolgie der Mehrheit aufzuoktroyieren, die sie SO nicht will und die mit recht, grosse Probleme insbesondere immens steigende Kosten, auf die Bürger ..."
.
Wer will denn wem was aufoktruieren?
.
Es ist schon Bayern, die dem Test vorschreiben wollen, gefälligst Kabel zu legen.
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Mit dieser Kleinkindlichen Haltung wird das aber nichts.
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Da müssen schon alle mitmachen

Ich bin überzeugt, dass…

Ich bin überzeugt, dass zukünftig die ‘Habecks‘ in Deutschland bestimmt nicht in den nun geforderten Windkraftzonen dauerhaft leben und wohnen werden, wenn auch sie bemerken, was das für ein Leben sein wird. Gerade diese grüne Seite brockt ja gerne anderen Zustände ein, in denen sie sich selber am wenigsten mit anschließen. Da hat sich, wie man nun immer mehr feststellen muss, auch nach zwanzig Jahren nichts geändert. Immer noch geht es bei grüner Politik mehr darum den kleinen deutschen Biedermannbürger gerne den roten Hahn, in allen möglichen Arten, auf‘s Dach zu setzen. Sie nennen das dann Umwelt- und Klimaschutz. Aber mit ausgebadet, was sie eingebrockt hatten, haben es diese großen ‘Philantrophen’ nie. Das wird nun auf ein Neues so bleiben. Damit die auch weiterhin so wurschteln können, muss das Wahlalter unbedingt auf 12 herabgesetzt werden. Zunächst!

Ausbau von Windkraft

Naja ich behaupte mal, das Herr Habeck, sich auch nicht so ein Ding in den Vorgarten stellt.
Andersherum stört es ja auch keinen, das überall Autos fahren, Flugzeuge fliegen und denken wir mal an die putzigen Schornsteine in Industriegebieten.

@ Gregory Bodendorfer, um 17:12

Sie wissen aber schon, warum man die Verbrenner weg haben will?
Doch irgendwie geht auch für meine Begriffe der Wandel, so wichtig der ist, zu hopplahopp.
Man kann eben nicht das Eine (Verbrenner weg) tun, ohne dass das andere (sichere Stromversorgung) geschafft ist.

So werden, wie ich vermute, wir deutschen Verbraucher in der Übergangszeit auch mit ausländischem Strom unseren Bedarf decken müssen. Vor allem, wo Herr Habeck vermehrt Kopfschütteln erleben wird, wenn er, wie jetzt in Bayern, wo auch immer Windräder installiert sehen möchte.

@Bender Rodriguez, @Tada

Bayern ist auf D garantiert nicht so angewiesen wie manche andere Bundesländer.
Wie wäre es mit einem Alpenstaat?
Bayern, Österreich, Schweiz, Norditalien?
Übrigens@ Tada:
Bayern hat in der Pandemie viele Menschen aufgenommen,
auch aus Italien, usw
Ihr Kommentar ist einfach nicht in Ordnung.
Sie vermischen hier Themen die nichts miteinander zu tun haben

Finanzausgleich: Bayern war 40 Jahre lang Nehmerland.

@16:12 Uhr von Giselbert
Und ohne die Steuerumlenkungen vom Bund nach Bayern (Verkehr, Rüstung, Luftfahrt etc.) wäre Bayern auch heute noch kaum anders, das SPD-regierte München vielleicht ausgenommen.

Aber vergessen wird gerne, dass bayerische Gemeinden ja durchaus Lösungen gefunden hatten für Windkraftanlagen. Die wurden durch Seehofers 10H-Regel verhindert.

Ich bin für unbegrenzten…

Ich bin für unbegrenzten Ausbau oder Zubau Deutschlands mit Windmühlen! Aber alle ‘Habecks‘ müssen dann unmittelbar, wie von uns allen verlangt, auch in den von Habeck geforderten Abstandsgrenzen leben und zwar ständig und sich nicht mit vorgeschobenen Ausreden von da verkrümeln können. Ich bin überzeugt, dass diese Technik und deren Auslegung dann noch einmal gründlich menschen und tierverträglich überdacht werden würde. Was aber den ‘Habecks’ nicht erlauben dürfte, sich dann aus dem Staub zu machen.

Am 20. Januar 2022 - 17:18 Uhr von eine_anmerkung.

ich hege mal die Vermutung das selbst bei dem ein oder anderen Grünen-Wähler die Meinung sehr schnell anders ausfällt wenn er selbst unmittelbar betroffen ist.
__
Es liegen doch heute schon der BUND, der NABU und etliche Bürgerinitiativen mit Unterstützung der Grünen vorort mit etlichen Gemeinden überkreuz, die WKA errichten wollten und am erbitterten Widerstand der Vorgenannten scheitern
__
@saschamaus75
konnte im Vorthread nicht mehr antworten. Ich hatte von "in dieser Ausprägung" gesprochen.
Italien setzt zwar nicht auf AKW's aber eben auch nicht auf hauptsächlich EE's. Hier wird die Energie hauptsächlich durch Gasimporte gespeist. Man überlegt sogar selbst Bohrungen vorzunehmen. Die EE's sind hauptsächlich PV und Wasserkraft, Windkraft kaum, obwohl es hier mehr Küste gibt, als sonstwas. Will man aber, auch wegen des dortigen Tourismus, nicht. Der grösste Unterschied ist, dass ITA nicht so blöd ist, bewährte Energie aufzugeben. Es müssen ja nicht AKW's sein.

Bepreisung des Strombezugs aus anderen Bundesländern

Wenn Söder so sturköpfig ist, sollte man einfach darüber nachdenken den Bezug von regenerativem Strom aus anderen Bundesländern zu bepreisen.

Bundesländer, die (bezogen auf ihren Gesamtverbrauch) zu wenig installierte Stromerzeugungsanlagenleistung haben, zahlen einfach einen Ausgleich. Somit können sich Windanlgenbundesländer freuen, Bayern behält seine ach so wichtige 10H-Regel und Söder bewahrt sein Gesicht.
(Wohne übrigens selbst in Bayern)

@eine_anmerkung ".... und…

@eine_anmerkung ".... und Habeck fährt unverrichteter Dinge wieder zurück nach Berlin. Hoffentlich mit der Bahn?" Ich persönlich glaube ja nichtmal das er überhaupt gefahren ist sondern geflogen. Und wenn dann sicher nicht mit der Bahn obwohl es da ja die Supertrasse gibt.

Ich wohne in Schleswig Holstein ,

Und wäre auch für eine 10 H Regelung, denn die Windradbetreiber gehen immer weiter in die Höhe.
Früher 160 Meter , dann 180 Meter und heute 240 Meter.
Diese Riesenanlagen werden nun auch im Binnenland gebaut.
Achso auf See sollen diese Windräder angeblich nicht stören , ist da schon einmal über Schallschutz nachgedacht worden.
Wale und Delphine werden sich für den entstehenden Lärm wohl bedanken.

16:54 Uhr von Bender Rodriguez


Und Schabernack, ich habe deinen Text gelesen und dann einfach als falsch gewertet. Demnach lag Werner völlig richtig. Was man von deiner Ausdrucksweise nicht behaupten konnte.

Jeder weder welcher liegt völlig falsch mit der absurden Forderung, Stadtstaaten sollen sich mit Energie selbst versorgen können müssen.

Die 3 Stadtstaaten Bremen / Hamburg / Berlin in Deutschland können das nicht. Sie sollen das auch nicht können. Auch viel größere Städte wie Paris / Londin / Moskau / Istanbul können das nicht. Auch nicht die größte Stadt der Welt Tokyo, die wtwaskleiner istg an Fläche als Schleswig-Holstein.

Autarke Energieversorgung einzelner Flächen-Bundesländer in DEU ist Unsinn, weil Stromversorgung gesamtstaatliche Aufgabe und Verantwortung sind. Geographische Gegebenhekiten sind zu verschieden. In Süd-DEU ist keine Küste.

Ich fordere von Ihnen nicht Verzicht auf «Du» hin zu »Sie».
Ich erwarte immer Nicht-Beharren auf aus der Luft Gegriffenem.

17:31 Uhr von Klärungsbedarf

>>". Warum ansonsten der Ressourcenverbrauch beispielsweise in Ingolstadt niedriger sein soll als in Rostock, werden Sie sicher noch nachschieben."<<
.
Ja das werde ich und wo liegt der Fehler? Die Produktionsanlagen in Ingolstadt stehen bereits da und werden betrieben und bei der von Ihnen genannten Verlagerung müsste diese woanders erstmal errichtet werden (Ressourcenverbrauch). Ich meine nur wegen nachdenken uns so.

@V8forever "Legt…

@V8forever "Legt Stromtrassen bzw. Unterirdisch Kabel nach Bayern und die Welt ist in Ordnung." Wenn sie sich da mal nicht irren. Erdkabel erzeugen Wärme welch die Erdlebewesen negativ beeinflussen könnte. Was glauben Sie wieviele Umwelt und Tierschutz Initiativen dann wieder Einspruch einlegen würden.

@saschamaus75

Nachtrag zum post von 17.40 Uhr
Zudem händelt man das mit der Einspeisungsvergütung und wie das mit der Einspeisung generell geregelt wird, ganz anders. Nämlich nicht, wie in DE, dass die einen, die einspeisen auf jeden Fall gute Geschäfte machen, egal ob die Energie zu dem Zeitpunkt benötigt wird, oder nicht und die anderen Bürger, die aus den unterschiedlichsten Gründen diese Möglichkeit nicht haben, dafür zahlen müssen und zwar alleine. Hier wird die Einspeisevergütung aus dem Steuertopf bezahlt. D.h. alle sind beteiligt. Die Einspeiser, die Verbraucher und die Industrie, was ich wesentlich gerechter finde.

17:45 Uhr von heribix

>>"... Ich persönlich glaube ja nichtmal das er überhaupt gefahren ist sondern geflogen. Und wenn dann sicher nicht mit der Bahn obwohl es da ja die Supertrasse gibt."<<
.
Ich persönlich mag das nicht glauben denn das wäre dann ganz schön niederträchtig. Warum unterstellen Sie Herrn Habeck sowas?

Ich möchte bei dieser…

Ich möchte bei dieser Diskussion erinnern, dass wir uns hier um diese Technik und deren Umsetzung streiten, um das Weltklima für unser Überleben zu retten. Unser Beitrag dazu liegt bei 1%, während noch Jahrzehnte lang China und andere weiterhin noch hunderte Kohlekraftwerke bauen und betreiben werden und unsere unter immer größeren Opfern gesparte Eintrag um das x-fache in das Weltklima eingeben wird. Hallo, Weltklima bedeutet, dass deren Einfluss auf das Klima grenzenlos überall zu “spüren“ sein wird und alle unsere jetzigen Anstrengungen als ein Nichts, wie eine Seifenblase verpuffen werden.
Das wissen auch all unsere ‘Habecks‘ und verlangen trotzdem hier alles runter zu fahren? Deshalb halte ich deren Arbeit als die einer einer fünften Kolonne, aber nicht als die ehrliche Arbeit von verantwortungsvollen Umweltschützern. Wer sonst verlangt von uns, einen Fingerhut voll Wasser müsse gerettet werden, während neben an ständig ein voller Güllewagen in den selben Bach gekippt wird?

Ausbau von Windkraft

was tun
in Berlin stimmt der Abgeordnete für Windparks
in seiner Heimatgemeinde
als Vorsitzender einer Bürgerinitiative gegen das Schreddern von Vögeln
und Schattenwurf der Rotoren, dagegen
Aber die GRÜNEN bekommen den Spagat sicherlich hin
wäre ja nicht das erste Thema, wo´s Ärger gibt

Mia san mia

>>Auch beim Ersatz alter Anlagen durch modernere und leistungsfähigere, dem sogenannten Repowering, könne man sich Ausnahmen vorstellen, führte Söder aus. "Ob das dann reicht, müssen wir sehen".<<

Das klingt nach einem komplexen, ausbaldowerten und belastbaren Plan des MP.

>>Mit den Vorschlägen wolle Bayern aber auch Wünsche auf den Tisch legen, kündigte Söder an - und pochte auf einen Ausbau der Energieleitungen durch Deutschland. Das Bundesland mit starker Industrie ist schon jetzt Strom-Importeur.<<

Wer könnte das nicht verstehen, wenn man selber nicht können will müssen andere helfen sollen.

>>Dafür sollen zwei Prozent der Fläche Deutschlands reserviert werden. Dieser Forderung erteilte Söder eine klare Absage. "Bei den zwei Prozent sind wir einfach skeptisch", so der CSU-Politiker. "Das wären 200.000 Fußballfelder." <<

... Windmühlen auf Fußballfeldern geht gar nicht. Wir wollen nicht, basta.

Am 20. Januar 2022 - 16:41 Uhr von MichaelKiel

. Dann noch die Abschaltung der Windanlagen weil irgendwelche Bayerische Heimatschützer verhindern das dort das Netz ausgebaut wird. Ganz ehrlich, wenn ich MP hier in SH wäre würde ich den Strom an DK oder andere Skandinavier verkaufen.
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Ob die denn daran interessiert sind? Sprich, haben die immer gerade DANN Bedarf, wenn in S.-H. zuviel produziert wird ? Und bezahlen die mehr ? Wäre das ein gutes Geschäft für den MP vor Ort ? Wenn ja, dann ran an den Fisch, denn nach Bayern kann er doch eh nicht liefern.

@17:21 Uhr von Nettie

Sie fragen nach Alternativen? Haben Sie den Bericht gelesen?! Bayern hat bei allen anderen erneuerbaren den höchsten Anteil, war soll Bayern jetzt auch noch die Last der Windräder auf sich nehmen. Wenn der Norden keine Probleme mit Windrädern hat ok dann gerne. Aber im Süden stehen die angeblich wenigen Windräder auch noch auf den Bergen und es gibt kaum noch einen Ort von dem aus man diese Abscheulichkeiten nicht sieht. Bayern lebt auch vom Fremdenverkehr Windräder fördern den bestimmt nicht. Und wenn der Norden ein bisschen Industrie dann abzieht, gerne. Das bedeutet für den Süden weniger Abgase, weniger LKWs und weniger Lärm. Und die Wirtschaftsflüchtlinge aus dem Norden können dann auch wieder nach Hause.

Patriotismus

ist nicht sein Thema. Mehr kann ich nicht schreiben, sonst kommt wieder der Zensurhammer.

Ideologie ... aber von wem?

Gerade in Hochgebirgen (so wie es da eins in Bayern gibt), gibt es Zonen in denen nahezu durchgehend starker Wind weht.
In der Sendung "Quer" gab es zuletzt auch eine Beitrag, dass der private Solarausbau auch an der Akzeptanz durch die bayrischen Behörden scheitert.

Nun gut. Wenn sich Bayern von Deutschland trennen sollte, gibt es zwar kein Geld mehr aus dem Länderfinanzausgleich, aber dafür gehen auch keine Steuergelder mehr an Bayern und auch die Länderfinanzierten Aufgaben werden dann nicht mehr von irgendwelchen Firmen mit Sitz in München erledigt.
Die Bayern erzählen gerne wie viel sie zahlen, aber nicht so gerne wie viel sie bekommen. Daher gibt es dort auch Transparenzinitiativen und werden von der Union auch auf Bundesebene bekämpft.
Eine schützenswerte Alm in Bayern ist nur so lange schutzwürdig wie es keine Sportgroßveranstaltung gibt wie zum Beispiel Olympia. Für ein paar Tage Olympia muss so ein Naturschutzgebiet aber dann doch mal weichen.

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