Kommentare - Bilanz für 2021: Zahl der Fernpendler um 4,5 Prozent gestiegen

19. Januar 2022 - 12:38 Uhr

Viele fahren weite Wege, um zu ihrem Arbeitsplatz zu kommen. Und ihre Zahl hat im vergangenen Jahr noch zugenommen. Die Gewerkschaft IG BAU sieht als Hauptgrund die hohen Mieten und fordert eine dauerhaft Preisbindung für Sozialwohnungen.

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Kommentare

Schlecht für´s Klima

Viele fahren weite Wege, um zu ihrem Arbeitsplatz zu kommen.
fordert eine dauerhaft Preisbindung für Sozialwohnungen.
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wer investiert denn in den Wohnungsbau
wenn er keinen Gewinn erwirtschaften kann
mehr noch Verluste damit hat
oder reicht das Beispiel DDR nicht ?

Bilanz für 2021: Zahl der Fernpendler um 4,5 Prozent gestiegen..

Das machen die bestimmt "freiwillig" ? Auf die Dauer zu pendeln hat Auswirkungen auf die Gesundheit aber auch auf die Lebensqualität (Freizeit). Dabei spielt es keine Rolle, ob diese Entscheidung getroffen wurde, weil Mieten auf dem Land geringer sind (wie es die IG-Bau vermutet) oder Unternehmen einfach mal jemanden versetzen: Ab dann arbeiten Sie dort, Ihr Problem. 3,5 Millionen Fernpendler gibt es in andere Bundesländer. Aber noch mehr pendeln innerhalb eines Bundeslandes.

Wohnungspreise?

Nicht nachvollziehbar. Es gibt in jedem Bundesland günstigen und teuren Wohnraum, je nachdem ob ich in Ballungszentren oder eher außerhalb lebe.

Nur weil in München der Wohnraum knapp und teuer ist, such ich mir doch keinen Job in Hessen.

Die Erklärung scheint mir doch sehr dünn.

@ Zille1976

>>> Nur weil in München der Wohnraum knapp und teuer ist, such ich mir doch keinen Job in Hessen. <<<
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Ich denke es ist andersrum. Die Leute wo in München arbeiten, müssen in Hessen wohnen weil sie sich die Mieten in München nicht leisten können, und sie in Hessen keine Arbeit finden.
Um bei Ihren Beispielsorten zu bleiben.
Der Wohnraum ist dort zu teuer wo die Arbeitsplätze sind. Deshalb muss man weite Strecken fahren.

Wie sollen da…

Wie sollen da sozialwohnkngen helfen? Die Leute fahren ja ZUR Arbeit. Dan werden sie wohl eher keine Berechtigung haben.
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Und Bauarbeiter. Das ist doch , wie Montsge. Das ist immer wo anders.
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Und Berlin, Hamburg Bremen, Saarland und Schleswig-Holstein sind keine richtigen Bundesländer. Klar, dass da viel Gefahren wird. Wie in Frankfurt oder München auch.
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Ich pendel zB auch. Aber halt nur in einem Bundesland.
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Das ist eben so, wenn man arbeiten muss. Und man kann auch nich ständig umziehen.
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Die Studie ist also völliger Unsinn.
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Trotzdem brauchen wir billigeren Wohnraum.
Zb mit einer mietdeckelung.
5€/m² ist völlig ausreichend.
Und das eben überall.

Zu wenig bezahlbarer Wohnraum

Kommt auf das selbe raus.
Teure Wohnung kurze Wege.
Etwas billigerer Wohnraum, weite Wege.
Der Benzinpreis wirds richten.
Wegen der starken Nachfrage, steigert sich auch die Preis, in weiter entfernten Orten.
Solange speziell von der Politik (wo keinerlei Interesse besteht), nicht gegengesteuert wird, haben wir das selbe Dilemma.

Hauptgrund

dürfte die hoeh Infektionsgefahr, die unzuverlässigkeit und die massiven Kosten des ÖPNV sein.

Ein PKW braucht man immer und somit sind die Fixkosten nicht mehr relevant.

Wohnraum

"Schaffung bezahlbaren Wohnraums in den Orten"

Unabhängig von den Pendlern ist die Forderung nach bezahlbarem Wohnraum schon so viele Jahre im Umlauf, dass man sich langsam fragen muss, ob diese überhaupt von der Politik ernst genommen wird! Wie viele Jahre müssen denn noch vergehen, bis die trägen Entscheidungsträger mal in die Pötte kommen? Wieso müssen so offensichtlich notwendige Maßnahmen überhaupt erst über Jahre gefordert werden und es passiert dennoch nichts? Ist Deutschland wirklich so handlungsunfähig?

wundert mich nicht ...

Schon seit Jahrzehnten versäumt es die Regierung hier gegenzusteuern, braucht sich keiner zu wundern, dass die Pendler mehr werden.
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"Zu wenig bezahlbarer Wohnraum"
Ist das eine Thema und das Schaffen von dezentralen Arbeitsplätzen (nicht nur in Ballungsgebieten) ein anderes notwendiges Thema.
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Und gerade diejenigen die den Motor am Laufen halten werden bestraft, mit hohen Spritpreisen und niedrigen Pendlerpauschalen.
Naja, was will man von solchen Politikern erwarten, Habeck wusste noch nicht einmal um die Pendlerpauschale bescheid.

Trotzdem brauchen wir billigeren Wohnraum.

von Bender Rodriguez@

Ja, aber bitte als Eigentum und nicht zum füttern der Konzerne.

Die unterstützung für Menschen die eigenverantwortlich und selbstbestimmt in Ihrem Eigentum leben wollen muss wieder gefördert werden.

Keine Grund und Grunderwerbssteuer für 10 Jahre bei selbstgenutzem Wohnrum ist eine einfach und wirksame Maßnahme.

Das mit den

Wohnungen bauen, und ein paar Sozialwohnungen dabei, wird die Sache nicht entspannen, Sozialwohnungen hätten Sozialwohnungen bleiben müssen, und das auf Dauer.
Das hat man verpasst, und ehe eine Änderung greift, dauert viele Jahre, und die neuen angeblichen Sozialwohnungen nach den ganzen Auflagen die erfüllt werden müssen, haben dann welchen sozialen Mietpreis pro Quadratmeter?.
Da kommt ein Preis raus, der nichts soziales mehr hat, vermute ich jetzt, obendrauf kommen noch die Nebenkosten, die steigen zur Zeit extrem, plus dem Strom.
Das wird also nicht die Lösung.
Es gibt nur eine Lösung, Menschen können dort arbeiten wo sie auch wohnen, früher haben Arbeitgeber auch Wohnungen gehabt oder gebaut, dort sehr ich eher die Lösung.
Das Problem ist dann aber vorhanden, wenn man den Arbeitgeber wechselt, oder in Rente geht.
Wie handhaben denn die anderen Länder das, mit preiswertem Eigentum?, uns sind einfach die Preise davongelaufen, bei Grund und Boden und Haus und Wohnung, Spekulanten.

Aber die Wirtschaft ...

ohne Umweltverschmutzenden Pendelverkehr haben wir massive Wirtschaftsprobleme. Die langen Fahrten sorgen für Benzinverbrauch, Reifenabnutzung, Straßenverschleiß, Raststättennutzung und noch einige andere Wirtschaftsanschübe. Die teuer vermieteten Wohnungen in der Stadt bringen mehr Umsatz als Sozialwohnungen. Die Leute, die aufs Land ziehen bauen sich zumeist neue Häuser was ja noch viel mehr Umsatz nach sich zieht.
Wir können doch nicht die "Wirtschaft" für etwas Komfort, logischen Aufbau, Lebensqualität oder Umweltschutz opfern. Es wurde doch schon längst beschlossen, dass sich das Klima der Wirtschaft unterordnet und nicht umgekehrt, und wehe das Klima hält sich nicht daran.
Wer in dem Text Sarkasmus findet darf ihn behalten.

13:01 Uhr von Bender Rodriguez

Trotzdem brauchen wir billigeren Wohnraum.
Zb mit einer mietdeckelung.
5€/m² ist völlig ausreichend.
Und das eben überall.
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dazu wärmegedämmt
und neuester Standard ?
ob das so geht

Es liegt auf der Hand, dass…

Es liegt auf der Hand, dass die exorbitant gestiegenen Mietpreise in den Großstädten eine der wesentlichen Ursachen für die Zunahme von Pendlern sind. Durch den erhöhten Schadstoffausstoß werden die Klimaschutzmaßnahmen infrage gestellt und auch die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrsflusses leidet. Das Leben und Wohnen in einer Großstadt ist längst zu einem Luxusgut geworden und verlagert sich zunehmend auch auf die urbanen Randbezirke.

Pendeln oder teuer wohnen?

Man kann nun mal nicht den Job nach der preiswerten Wohnung suchen.
Es ist umgekehrt. Wenn man arbeiten und Geld verdienen will, kann man eben nicht zu wählerisch sein, was die Jobangebote angeht. Erst dann beginnt die Suche einer einer bezahlbaren Wohnung.
Damit ist i.d.R. das Pendeln vorprogrammiert.
Marktwirtschaft funktioniert halt nicht, wenn es ums Wohnen geht.
Wenn die Politik dieses Thema nicht anfassen will, muss sie halt den Pendlern steuerlich entgegen kommen.
Die derzeitige Entfernungspauschale ist allerdings m.E. der falsche Weg. Denn sie belohnt auch diejenigen, die keine Kosten haben und somit von der Allgemeinheit der Steuerzahler subventioniert werden. Das darf nicht sein.
Richtigerweise düften nur diejenigen steuerlich profitieren, die tatsächlich von den hohen Kosten betroffen sind.

Ist doch ganz einfach?

Die Grünen wollen doch die Benzinpreise in ungeahnte höhen treiben und damit wird das fahren zu teuer und dann suchen sich die Menschen eine Arbeit in der Umgebung. Ist doch ganz einfach und für die Umwelt ist es auch besser.

Was kostet das Pendeln ?

Arbeitsstätte zu Wohnort 50 km x 30 Cent => 15 Euro pro Tag x 20 Tage => 300 Euro
das ist das welches man "spart" und die Umwelt versaut
(ohne Entfernungspauschale) die das noch unterstützt

„Zahl der Fernpendler um 4,5 Prozent gestiegen“

Das ist eine schlechte Nachricht. Denn Pendeln bedeutet nicht nur eine zusätzliche Belastung (vor allem auch für die Umwelt), es „stresst“.
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Und je gestresster ihre Mitglieder, desto „angespannter“ das Klima in einer Gesellschaft.

13:17 Uhr von Adeo60

>>"Es liegt auf der Hand, dass die exorbitant gestiegenen Mietpreise in den Großstädten eine der wesentlichen Ursachen für die Zunahme von Pendlern sind. Durch den erhöhten Schadstoffausstoß werden die Klimaschutzmaßnahmen infrage gestellt und auch die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrsflusses leidet. Das Leben und Wohnen in einer Großstadt ist längst zu einem Luxusgut geworden und verlagert sich zunehmend auch auf die urbanen Randbezirke."<<
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Rechnen Sie jetzt mit "Ihrer" Union ab der Sie doch hier immer das Wort reden und der Sie zugehörig sind? Wenn ja, ist das eine denkbar späte Einsicht.

13:17 Uhr von Hansi2012

Marktwirtschaft funktioniert halt nicht, wenn es ums Wohnen geht.
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Marktwirtschaft funktioniert nur über Angebot und Nachfrage
wenn sich das Angebot nicht erhöhen kann ...

19. Januar 2022 - 13:06 Uhr von DB_EMD

Ist Deutschland wirklich so handlungsunfähig?

In kurz: Ja.
Die längere Version ist: Es geht um das Geld. Sei es als Gewinn oder "nur" als Umsatz. Mehr Umsatz, mehr Wirtschaftskraft, mehr Geld aus Steuern etc, reicheres Land mit stabiler Währung (dank der Südeuropäischen Länder), mehr Kaufkraft, mehr Macht und dann ist man schon bei der globalen Politik und ab dort wird erst richtig kompliziert.

13:17 Uhr von Adeo60

ist es nicht auch der Wunsch in der Stadt zu wohnen ?
welcher die (jungen) Menschen in die Metropolen treibt
da ist was los, da steppt der Bär
was sonst bringt nen Menschen nach Berlin ?
übrigens da spart man sich das Auto !
alle 2 min ne S Bahn
sollte man auch dagegen rechnen

Pendler gab es immer schon,...

...aber nicht in diesem Ausmaß.

Die Bauarbeiter, die nicht selten ca. 100 km zu ihrer Baustelle befördert werden müssen, sind allerdings ein unpassendes Beispiel; nicht jede Baustelle kann in Wohnortnähe jedes Bauarbeiters sein, und nicht in der Nähe jeder Baustelle gibt es die benötigten Arbeiter.

In der Zeit, als die Rodenkirchener Brücke verbreitert wurde bin ich auch bereits um die 80 km zu meiner jeweiligen Arbeitsplatz gefahren. Immer mit der Ungewissheit:
Kommst du heute glatt durch, oder stehst du wieder eine dreiviertel Stunde da rum? Und nix mit gleitender Arbeitszeit.

Mehr als jeder zehnte…

Mehr als jeder zehnte sozialversicherungspflichtig Beschäftigte verließ den Daten zu Folge sein Heimat-Bundesland, um zur Arbeit zu pendeln.

Ich z.B. muss über die 380 Meter entfernte Bundeslandgrenze, um nur zum Aldi zu kommen. Wie schrecklich.

Wie viele Bürger mögen wohl innerhalb eines Streifens von der Breite eines akzeptablen Pendler-Abstandes, sagen wir mal, zehn Kilometer, von einer Bundeslandgrenze wohnen? Die etwa in Kassel, Göttingen oder Berlin arbeiten und auswärts wohnen, oder umgekehrt? Mit solchen Zahlenspielereien kann man alles begründen, beispielsweise die Schädlichkeit des Föderalismus - keine kleinstaaterischen Bundeslandgrenzen, keine klimaschädlichen Auspendler.

Frdl. Gruß, Zuschauer49

13:10 Uhr von Giselbert

>>"Naja, was will man von solchen Politikern erwarten, Habeck wusste noch nicht einmal um die Pendlerpauschale bescheid."<<
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Das stimmt und das war nun wirklich extrem peinlich.

@ eine_anmerkung, um 13:20

Sie belieben zu scherzen?
Dann schreiben Sie's bitte auch dazu.

@ IckeDette 13:28

Das haben Sie gut auf den Punkt gebracht. Ist aber nur noch eine Frage der Zeit, wie lange das System noch funktioniert, bis es zusammenbricht.

Bender..

" 13:01 Uhr von Bender Rodriguez

Trotzdem brauchen wir billigeren Wohnraum.
Zb mit einer mietdeckelung.
5€/m² ist völlig ausreichend."

Bei weiter steigenden Handwerker- und Baumaterialpreisen geht das nicht..

Kann sich nicht amortisieren..dann vermieten immer weniger Privatleute wie ich..

Thema Pendeln: Es gibt Leute wie mich, die freiwillig 35 km einfach pendeln,weil man lieber im eigenen Kiez (Heimat) im ererbten Haus wohnen will, anstatt in der Kreisstadt Wohnraum zu beanspruchen, die wiederum den dort Lebenden fehlen würde..

einfach herrlich hier wieder

wer hat denn die wohnungen unbezahlbar gemacht? das waren doch unsere politiker in stadt und land mit immer neuen irren bauvorgaben und immer höheren gebühren/steuern. ich zahle im neubau für eine ca 80qm wohnung über 400€ nur an grundsteuer im jahr vorher im altbau waren es ca 80€

Re : Zille1976 !

Irgend wie daneben dieser Kommentar, da es so nie stimmt. Denn der meiste Wohnraum ist zu teuer, da der günstige, bzw. der soziale Wohnraum immer mehr abgebaut wird.
Man braucht nur die Vorgaben von 400 000 Wohnungen pro Jahr sich anschauen, wovon aber nur 100 000 soziale Wohnungen sein sollen, während jährlich zig tausend Wohnungen aus dieser Kategorie rausfallen, und in den freien Markt kommen, wo dann all die egoistischen und gierigen Haie zuschlagen.
Ja selbst auf dem Land steigen die Mieten, und viele müssen weit mehr als 40 % ihres Einkommens nur für die Miete und Nebenkosten aufbringen.
Wer eh schon nicht so viel verdient, darf dann auf dem Campingplatz übernachten und hausen.

Ein Problem ist doch...

Ein Problem ist doch auch das die Deutschen im EU-Vergleich mit die geringste Eigenheimquote haben. Anstatt unser Steuergeld in alle Welt zu verballern, sollten unsere verantwortliche Politiker lieber dafür sorgen junge Menschen in unserem Land Anreize dafür zu schaffen in unserem Land zu bleiben und sich eine Existenz mit Wohneigentum aufzubauen. Hier wären unsere Steuergelder sinnvoller angelegt.

Das ist mir alles zu kompliziert.

Man sollte erstmal den Zwang fuer einen festen Wohnsitz, also Anmeldung, abschaffen. Als naechstes erlauben, in Campingmobilen ueberall zu wohnen; und von dort Strassenverkauf - ohne sich in wilde Formularkapriolen mit dem Aemtern verwickeln zu muessen. Containern muss auch erlaubt werden. Und ein paar Kleinigkeiten mehr. Damit waere einem kleinen Teil der Bevoelkerung, meistens mit alleruntersten Einkommen schon maechtig geholfen. Natuerlich kriegt der "Recht und Ordnungs" -Liebhaber jetzt Schnappatmung. Deswegen schreib ich das, mir ist nach einer Schelmerei zumuten.

Warum soll das nicht gehen? …

Warum soll das nicht gehen?
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60m² kosten dann 300€. Die Wohnung wird ca 80 Jahre genutzt. Macht 288000€.
Bei ca 100000€ Baukosten bleibt genug für Gewinn und Rücklagen übrig.
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Mal abgesehen davon, dass der ganze Kram rund ums Bauen viel zu teuer ist.
Notar, Grunderwerbssteuer, Behörde hier, Behörde da..... Makler etc. Kann man alles drastisch zurück fahren.

Ich arbeite remote im Ausland

Ich arbeite mittlerweile remote für ein Unternehmen im Ausland. Wenn die deutschen AG meinen, sie hätten es nicht nötig Homeoffice anzubieten, dann eben so. Die Auswahl an ausländischen Homeoffice-Jobs ist riesig.

@13:01 von Bender Rodriguez

Hallo User Bender Rodriguez,
Sie schreiben, die Studie sei "völliger Unsinn" und verweisen darauf, dass Montage und Bauarbeiter immer woanders ist.
Mein Vorschlag:
Sie sollten die Bundesanstalt für Arbeit kontaktieren, von der die Daten stammen und denen dort die Augen öffnen, wie das in Wirklichkeit ist mit dem Arbeitsmarkt. Also die Bauarbeiter und Monteure.
Dass die immer woanders sind, dass wissen die von der BA doch gar nicht.
Und das mit den Bundesländern, die gar keine richtigen Bundesländer sind.
Und wissen Sie, was ich glaube?
Die haben bestimmt auch die Geisterfahrer mitgerechnet.

Solange es so viele einzelne…

Solange es so viele einzelne Pendler in Autos gibt, sollte gar nichts günstiger werden. Um denen, bei denen es knapp ist, zu helfen, muss der ÖPNV besser (Anbindung günstigerer Orte/außerhalb) und dabei nicht teurer werden.
Alles auf die Wohnungspreise zu schieben, ist der einfache Weg, aber keine Lösung.

@Sisyphos3, 13:31

Das Landleben bzw. das Leben in kleineren Städten hat durchaus auch seine Vorteile, nur eben leider nicht genügend Arbeitsplätze. Letzteres ist das Problem.

Uns hat jetzt der ÖPNV…

Uns hat jetzt der ÖPNV endgültig ins Auto gezwungen, denn unsere direktverbindung nach Koblenz wurde gestrichen. Auf Anfrage wurde mir dann erklärt, ich käme ja mit dem Bus zum nächsten Bahnhof und könne dort umsteigen. Also 3mal umsteigen zur Arbeit. Ich bin begeistert! Also fahren alle weiter mit dem Auto zur Arbeit. Soviel zum Klimaschutz.

Sparpaket

Es sind halt keine richtigen Bundesländer. Was will man da machen?
Ach ja, eine grosse Bodenreform ginge.
Aber so isses eben. Berlin Hamburg und Bremen könnten direkt in ihr eigentliches Bundesland überführt werden.
Im Saarland pendeln viele in die Pfalz. Und von dort viele nach Hessen und BW, sofern sie nicht bei der BASF sind.
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Da brauchst du keine Falschfahrer zählen.

@ 14:26 Uhr von Bender Rodriguez

"Notar, Grunderwerbssteuer, Behörde hier, Behörde da..... Makler etc. Kann man alles drastisch zurück fahren."
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Da werden wir vergebens hoffen, wenn ich alleine die Grunderwerbssteuer sehe, wie die erhöht wurde. Und da steckt keinerlei Gegenleistung dahinter ... in manchen Bundesländern liegt sie mittlerweile bei abstrusen 6,5%.
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Da wird die Regierung nicht darauf verzichten wollen, macht diese doch fast 2% des Steueraufkommens aus.

13:17 Uhr von Hansi2012

„Die derzeitige Entfernungspauschale ist allerdings m.E. der falsche Weg. Denn sie belohnt auch diejenigen, die keine Kosten haben und somit von der Allgemeinheit der Steuerzahler subventioniert werden. Das darf nicht sein.
Richtigerweise düften nur diejenigen steuerlich profitieren, die tatsächlich von den hohen Kosten betroffen sind.“
Da stimme ich ihnen zu. Ich habe noch nie verstanden, warum ein Radfahrer Fahrtkosten steuerlich geltend machen kann. Doch denken Sie, unsere jetzige Regierung wird das ändern? Eher nicht. Wir können nur hoffen, dass die Regelung so bleibt.

@eine_anmerkung, 13:26 Uhr

Die Landflucht ist eine Entwicklung, die sich schon seit Jahrzehnten vollzieht. Und tatsächlich ist es nicht nur das "bunte Leben", die gesellschaftliche Vielfalt und das breite Unterhaltungsprogramm, dass die Menschen in dennurbanen Bereich zieht, sondern auch die beruflichen Perspektiven. Aber dafür können Sie nur bedingt die Politik verantwortlich machen. Wachsende Großstädte und die Ausdünnung des ländlichen Raums erleben wir auch in anderen Ländern. Dies führt zu Spekulantentum auf dem Immobilienmarkt und nun zu einer gegenläufigen Bewegiung. Weil die Mietpreise nicht bezahlbar sind, ziehen die Menschen wieder aufs Land und müssen nun gegen steigende Benzinpreise ankämpfen. Natürlich fehlt es an bezahlbarem Wohnraum. Diesen schafft man nicht, indem man den Investoren abschreckende Auflagen macht, aber auch nicht, indem man kaltes Spekulantentum fördert. Wichtig wäre der soziale Wohnungsbau.

@ 13:45 Uhr von das ding

"Das ist mir alles zu kompliziert.
Man sollte erstmal den Zwang fuer einen festen Wohnsitz, also Anmeldung, abschaffen. Als naechstes erlauben, in Campingmobilen ueberall zu wohnen; "
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Tja, bei uns wird halt alles künstlich verteuert und behördlich erschwert. In der USA läuft so etwas unbürokratischer, da zieht man mal schnell im Mobil Home in die Nähe wo es Arbeit gibt.
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Kenne jemand, der wollte ein Ferienhaus kaufen, aber die Gemeinde erlaubte nur einen Zweitwohnsitz. In heutigen Zeiten der Wohnungsnot ist so etwas für mich nicht nachvollziehbar!

Von sozialem Wohnungsbau…

Von sozialem Wohnungsbau können wir uns doch lösen. Bei den Anforderungen, die uns die Eu auferlegen will ist das doch gar nicht machbar. Oder sollen überall tiny houses stehen? Diese können vielleicht für 5€ pro qum vermietet werden. Aber ansonsten wird vermutlich auch der Staat sich wieder ganz schnell raushalten. Nur Geld für mietzuschüsse wird auch langsam knapp.

Auch in teuren Städten gibt es billige Arbeitsplätze.

Es geht wohl kaum um den Gutverdiener bei dieser Debatte, welcher sich eventuell sogar noch ein Eigenheim auf dem Lande leisten könnte.

Es geht um Geringverdiener, oder Alleinverdiener mit Familie.
Diese finden ebenso Arbeit und zwar auch in teuren Städten. Einen Hausmeisterjob gibt es häufiger, oder den Job beim Friseur, im Restaurant oder schlicht die neuen Dienstboten, die die Bretzel innerhalb von 7 Minuten zum Kunden bringen und dabei ihr Leben riskieren.

Gerade bei Letztgenannten reden wir von Mindestlohn und es wird nur die aktive Zeit berechnet, also die Zeit die man unterwegs ist.

D.h. ohne eine Steigerung des Mindeslohnes wird sich an dem ganzen Theater nichts ändern. Zusätzlich landen immer mehr Menschen in der Niedriglohnfalle und ein Aufstieg ist auch mit Bildung häufig kaum möglich.

D.h. bezahlbarer Wohnraum wird nicht nur teurere Mieten seltener, sondern auch durch mehr Nachfrage und weniger Bereitstellung.

MATHIAS Kann sich nicht…

MATHIAS
Kann sich nicht amortisieren..dann vermieten immer weniger Privatleute wie ich.."
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Du musst ja auch gar nicht vermieten. Die Menschen sollen selbst was haben/kaufen/bauen.
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Es bringt den Menschen gar nichts, mit der Miete andere reich zu machen.
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Und es gibt auch genügend …

Und es gibt auch genügend Leute, die auf dem Land billig und ruhig leben wollen.
Da wäre die gesparte Miete/Kaufpreis eigentlich Entschädigung genug, für weitere Autofahrten.
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Die Entfernungspauschale ist wirklich viel zu pauschal.

Pendlerpauschale ist zu niedrig

Egal ob mit PKW oder Bahn, die Pauschale ist viel zu niedrig. Dabei gab es sogar schon Bestrebungen, diese abzuschaffen !

Bei Fahrten mit dem eigenen PKW muss man immer den Wertverlust des Autos mit berücksichtigen. Glücklich können sich da nur Firmenwagenfahrer schätzen (also Vertriebler und Upper Management).

Was jetzt nicht so klar wurde, ob es sich um Tages- oder Wochenpendler (Montags hin, Freitags zurück) handelt.
Dann kommen noch die Kosten für die Bleibe vor Ort hinzu („doppelte Haushaltsführung“), was den Mietwohnungsmarkt zusätzlich belastet.

Viele der Pendler machen das aber ganz freiwillig. Es gibt zig Gründe, warum man zB in den Spessart zieht (oder dort wohnen bleibt), weil einem das Wohnen in Frankfurt zu teuer ist.

In den USA heißt „Mobilität“ von Arbeitnehmern übrigens die Bereitschaft an den Arbeitsort umzuziehen. In Deutschland heißt „Mobilität“ das man selbst weiteste Strecken pendelt, Mangels Jobs vor Ort oder mangels Wohnraum am Dienstort.

@ 14:45 von Bender Rodriguez

Hallo Bender Rodriguez!
Chapeau für Ihre Antwort, da kann man nichts mehr sagen.

Aber im Ernst:
den Pendleratlas der BA kann man sich online ansehen. Dort sind die Pendlerströme zwischen den Landkreisen dargestellt.
Total interessant, kennen wohl zu wenige.
Das hat mit Bundesländern nix zu tun, egal ob echt oder unecht.

@Mischpoke West

"Die Leute wo in München arbeiten, müssen in Hessen wohnen weil sie sich die Mieten in München nicht leisten können, und sie in Hessen keine Arbeit finden."

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Und zwischen Münschen und der hessischen Landesgrenze gibt es keinen bezahlbaren Wohnraum? Da fährt man 300km bis nach Hessen statt nur 50km nach z.B. Schweitenkirchen?

Sozialwohnungen wären eine Lösung

Natürlich nicht als Wohnraum für Pendler.

Einer der häufigsten Szenarien fürs Pendeln: Haus gebaut in Stadt X, Job gefunden in Stadt Y. Frau bleibt mit Kindern In X (Schule), Mann pendelt täglich nach Y und zurück.

Die Mieten in München, Frankfurt oder Hamburg sind inzwischen so hoch das die Alternative „doppelte Haushaltsführung“ für viele zu teuer ist oder sie wollen täglich bei Frau und Kind sein.

Aber Ledige oder die mit ihrer Familie zur Miete wohnen KÖNNTEN umziehen, wenn es bezahlbaren Wohnraum vor Ort gäbe.

Das staatliche und ausreichende Angebot von Sozialwohnungen würde die Mieten auf breiter Front nach unten ziehen.

Und GENAU das war ja der Grund wieso der Soziale Wohnungsbau eingestellt wurde !

Schade um die auf der Autobahn oder im Zug vergeudete Lebenszeit !

@Bender Rodriguez

"Und es gibt auch genügend Leute, die auf dem Land billig und ruhig leben wollen.
Da wäre die gesparte Miete/Kaufpreis eigentlich Entschädigung genug, für weitere Autofahrten" Am 19. Januar 2022 - 15:11 Uhr von Bender Rodriguez
***
Jedem das seine.
Ich würde mich nie auf diese Weise auf dem Land lebendig begraben lassen. Ruhe gibt es genug nach dem Tod - und auf dem Friedhof spionieren einem wenigsten die Nachbarn nicht hinterher, selbst wenn man sich im Grabe dreht.
*
Aber die Mieten in der Stadt sind heftig. Und Familien haben es schwer überhaupt etwas zu finden.

@das Ding 13:45: Melderecht ist antiquiert

Und wurde erst 2007 erneut verschärft (Vermietererklärung).

Es ist abenteuerlich, sein Kind zB am Arbeitsort eines Elternteils einschulen zu lassen, wenn man seinen Erstwohnsitz woanders hat und nicht alleine das Sorgerecht bzw. verheiratet ist.

Die Behörden in Deutschland gehen davon aus das eine Familie genau einen gemeinsamen Wohnsitz haben muss.

Das es verboten ist, sein Domizil im Schrebergarten oder auf dem Campingplatz aufzuschlagen, kommt noch erschwerend hinzu.

International ist das deutsche Melderecht eines der strengsten und ziemlich einmalig (weltfremd!) vor allem für ein OECD Land !

14:59, Cillie21

>>Von sozialem Wohnungsbau können wir uns doch lösen. Bei den Anforderungen, die uns die Eu auferlegen will ist das doch gar nicht machbar. <<
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Wovon reden Sie?

@werner1955 - Der ÖPNV schafft keine Pendler.

13:05 Uhr von werner1955:
"Hauptgrund dürfte die hoeh Infektionsgefahr, die unzuverlässigkeit und die massiven Kosten des ÖPNV sein."
> Die Zahl der Berufspendler hat überhaupt nichts mit dem ÖPNV zu tun. Da ist einzig und allein die Entfernung zwischen dem Wohn- und dem Arbeitsort relevant.
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"Ein PKW braucht man immer und somit sind die Fixkosten nicht mehr relevant."
> Das stimmt nicht. In Städten lässt es sich problemlos auf ein Auto verzichten. Außerdem sind für Berufspendlern ja eher die Fahrkosten relevant.
_
PS: Mein alter Arbeitsweg betrug 40 km. Mit dem Auto hätte ich sehr viel mehr Geld für Benzin ausgeben müssen, als mich mein Jahresticket kostete. (Und das ließ sich auch in der Freizeit nutzen.)

Homeoffice einberechnet?

""Längst nicht jeder kann Homeoffice machen - viele Menschen müssen weite Pendelwege in Kauf nehmen, um zur Arbeit zu kommen", sagte Feiger.""

Die Aussage ist dennoch interessant bzgl. dem Anstieg. Wurde da die zunehmende Heimarbeit bereits abgerechnet oder zählt jemand, der 3 Tage daheim arbeitet trotzdem als Pendler?

15:54 Uhr von fathaland slim

Ich weiß ja nicht ob Sie davon gehört haben, dass alle Hauseigentümer in den nächsten Jahren ihre Häuser klimaneutral sanieren müssen. Neubauten werden nach diesen Maßstäben gebaut, und über Preise von Neubauten brauchen wir ja nicht zu reden. Das kann sich doch kaum noch jemand leisten.

Am 19. Januar 2022 - 14:59 Uhr von Cillie21

Hallo Cillie21,

Sie meinen wahrscheinlich die Eu Gebäuderichtlinie für Neubauten.

Man sollte aber auch an die Aufwendungen für Wohngeld oder die Mieten für sozialschwache Menschen denken.

Wenn die Entwicklung so weiter geht, wird die Regierung auch hier Anpassungen vornehmen müssen.

Auch hier werden die Aufwendungen stark steigen.

Was so als "Pendler" zählt...

Einige Kollegen von mir wohnen im Nachbarlandkreis, Weg zur Arbeit: 10 km. Das sind "Pendler".

Andere wohnen im selben Landkreis wie die Arbeitsstätte ist, haben aber 25 km, die zählen nicht als Pendler...

Vielleicht solle man das wirklich nur von den gefahrenen km abhängig machen.

Ich bin auch eine zeitlang 130km einfache Strecke täglich gefahren.

Umzug ? Kam aufgrund der Kosten absolut nicht in Frage...

Bender..

"Kann sich nicht amortisieren..dann vermieten immer weniger Privatleute wie ich.."
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Du musst ja auch gar nicht vermieten. Die Menschen sollen selbst was haben/kaufen/bauen.
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Es bringt den Menschen gar nichts, mit der Miete andere reich zu machen."

Es gibt Arbeitnehmer, die alle paar Jahre umziehen müssen...wie sollen die Eigentum erwerben?
Für viele Eigentümer sind Mieteinnahmen nicht dazu da, um reich zu werden, sondern um das Haus zu erhalten..

Welche Berufsgruppen pendeln?

Bauarbeiter werden erwähnt. Das kann auch daran liegen, dass ihre AG Bauprojekte auswärts haben.
Die letzten Sanierungen in unserem Haus wurden alle von Montagefirmen gemacht.
Und dann kenne ich auch Akademiker, die aufgrund von befristeten Verträgen nicht gleich die Stadt wechseln wollen. Sogar Ministerien sind dabei, auf Landes- und Bundesebene.
Ich habe den Eindruck, pendeln ist "in" geworden. Wer mit der Bahn pendelt, kann wenigstens mit mobilen Geräten etwas erledigen.
Ein ehemaliger Kollege hatte einen Pendeljob angenommen und mir gesagt, dass es doch anstrengender ist, als gedacht. Ein Weg war ca. 90 min mit Bahn und ÖV

"Es muss gelten: einmal Sozialwohnung, immer Sozialwohnung.

Wir brauchen keine günstigen Mieten mit Verfallsdatum", so Feiger.
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kleines Beispiel

Vorgesetzter in meiner Abteilung, fing 30 Jahre vorher als kleiner Elektriker an, 2 Kinder, Frau zu haus
Kriegte ne Sozialwohnung mit 4 Zimmer
Jetzt sind die Kinder ausgezogen und er hat nen Gehalt von schlappen 10.000 Euro (vor 10 Jahren)

Ist es angemessen bei dem Gehalt Anspruch auf so ne große Wohnung
vor allem öffentlich subventioniert zu haben ?
Die Alternative den rauszuwerfen und die Wohnung einer Familie zu geben
die diese wirklich nötig hat ist ja wohl nicht durchsetzbar

16:07, Cillie21

>>15:54 Uhr von fathaland slim
Ich weiß ja nicht ob Sie davon gehört haben, dass alle Hauseigentümer in den nächsten Jahren ihre Häuser klimaneutral sanieren müssen.<<
.
Nein, davon habe ich als Hauseigentümer noch nichts gehört.

16:07 Uhr von Cillie21

Neubauten werden nach diesen Maßstäben gebaut, und über Preise von Neubauten brauchen wir ja nicht zu reden.
Das kann sich doch kaum noch jemand leisten.
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wer wohnt in Neubauten ?
stehen die alle leer ?

@Möbius - Der Staat muss gegen das Pendeln aktiv werden.

15:19 Uhr von Möbius:
"Egal ob mit PKW oder Bahn, die Pauschale ist viel zu niedrig."
_
Pendler verschwenden ihre Lebenszeit und tragen zum CO2-Ausstoß sowie zur Luftverschmutzung (Feinstaub) bei. Es sollte im Interesse des Staates sein, dass das Pendeln minimiert und nicht steuerlich gefördert wird.

@Bender, 14:46

"...60m² kosten dann 300€. Die Wohnung wird ca 80 Jahre genutzt. Macht 288000€.
Bei ca 100000€ Baukosten bleibt genug für Gewinn und Rücklagen übrig...."

Würden Sie mir mal sagen, wo man für 100.000 eine "Eigentums-" Wohnung bauen kann ?

Selbst hier im tiefsten Ostfriesland sind für 80 m² 260.000, für 100 m² 320.000 fällig.
Ohne Notar, Grundbuch etc. Kosten...

13:17 Uhr von Hansi2012 "Entfernungspauschale"


Die derzeitige Entfernungspauschale ist allerdings m.E. der falsche Weg. Denn sie belohnt auch diejenigen, die keine Kosten haben und somit von der Allgemeinheit der Steuerzahler subventioniert werden.

Wie denn das? Die 15 Cents pro Entfernungskilometer (wird wohl auf 10-22 Cents pro gefahrenem Kilometer hinauslaufen) gibt's doch nicht vom Finanzamt zurück (nur mit dem Grenzsteuersatz multipliziert).
Und "keine Kosten"? Haben Sie schon mal, wenn Sie wirklich Tageswanderungen zum Arbeitsplatz machen, Ihre Schuhe neu besohlen lassen? Das kostet zweistellig, oder man weiß es selber zu machen.
Heutzutage ein Pedelec warten oder reparieren lassen? Das ist vielleicht alle 1000 oder 2000 Kilometer fällig, Stichwort z.B. "Ritzel beim Mittelmotor" und kostet dreistellig, wenn man mit dem Betteln um einen Termin überhaupt Erfolg hat und es in Europa auch die Ersatzteile gibt.
ÖPNV? Hier zwischen Dorf und der nächsten Großstadt um 3000 Euro pro Jahres-Abo.

Frdl. Gruß, Zuschauer49

Gerd Hansen

Es baut ja auch niemand nur eine Wohnung. Wenn man 6-8 Wohnungen in eine Block packt, langen 100000.

16:24 Uhr von fathaland slim

Nein, davon habe ich als Hauseigentümer noch nichts gehört.
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keine Angst
die GRÜNEN machen das bestimmt noch

hierzulande (BW) werden Kamine mit Holz verboten
Ölheizungen neu sowieso und an Bestandsheizungen herumgemacht
ebenso wie bei Gasheizungen

16:27 Uhr von Nachfragerin

Pendler verschwenden ihre Lebenszeit und tragen zum CO2-Ausstoß sowie zur Luftverschmutzung (Feinstaub) bei. Es sollte im Interesse des Staates sein, dass das Pendeln minimiert und nicht steuerlich gefördert wird.
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daran erkennt man ja schon den Schwachsinn der Klima wie Verkehrspolitik
Wenn man glaubt das viel Herumfahren die Umwelt schädigt
sollte man doch nicht noch mit der Entfernungspauschale das honorieren
ebenso wie Leuten nen Extra Heizkostenzuschuß geben, um es "abfedern"
damit die weiterhin zu viel heizen - dann spart ja keiner !

die Rechnung hinkt

Bei uns auf dem Land sind die Mieten auch nicht günstig- denn bauen kostet nun mal. Miet-Nebenkosten sind gleich. Natürlich ist das nicht München vergleichbar.
Aber wenn ich die Kosten für das Auto hinzurechne ( wegen schlechter Nahverkehr und kaum noch Infrastruktur ), lebt der Landbewohner wesentlich teuer als der Städter.
Immer mehr Firmen verlassen das Land, da selbst das Internet schlecht ist. Ergebnis: Mehr Leute pendeln in die Stadt.
Wenn die Mieten der Großstädte gestützt werden, der Benzinpreis weiter steigt und die ländliche Infrastruktur immer schlechter wird müssen mehr Leute in die die Stadt ziehen. Eine Spirale.

Am 19. Januar 2022 - 13:01 Uhr von Bender Rodriguez

Wie sollen da sozialwohnkngen helfen? Die Leute fahren ja ZUR Arbeit. Dan werden sie wohl eher keine Berechtigung haben.
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Das kommt darauf an, wieviel sie verdienen, on sie Kinder haben usw.
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Ich pendel zB auch. Aber halt nur in einem Bundesland.
Das ist eben so, wenn man arbeiten muss. Und man kann auch nich ständig umziehen.
Trotzdem brauchen wir billigeren Wohnraum.
Zb mit einer mietdeckelung.
5€/m² ist völlig ausreichend.
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1. wer bestimmt, was "ausreichend" ist ?
Ich hätte jetzt gedacht, das bestimmt der Vermieter.
Bei Mieten, wie Sie sich das vorstellen, gibt es keine Vermieter ausser vllt für einen Bauwagen. Wer soll denn in den Wohnungsbau investieren ? Wenn Bauherren nicht einmal ihre Kosten gedeckt sehen und das auf Dauer, gibt das nix.
2. selbst wenn "der Staat" bauen WÜRDE, was er hoffentlich nicht macht, muss sich das rechnen. Minderbeträge zahlen wir dann nämlich ALLE !

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