Kommentare - Umwelt und Landwirtschaft: Schulterschluss und Aufbruch

18. Januar 2022 - 16:51 Uhr

Vieles soll besser werden in der Agrarpolitik - dafür kündigten Umweltministerin Lemke und Landwirtschaftsminister Özdemir einen "Aufbruch" an. Eine "neue Allianz" der Ministerien soll auch den Verbrauchern zugutekommen. Von Claudia Plaß.

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Kommentare

"Lebensmittel gesünder machen ..."


"... und die Preise erhöhen. (Cem Özdemir).

Naja. Wenn die Lebensmittelpreise steigen, kann man automatisch nicht mehr so viel von dem ungesunden Zeug essen. Zwei Fliegen, eine Klappe.

Leute wie ich, deren BMI sowieso schon in der Liga "kachektisch" spielt, kriegen da allerdings ein Problem.

Die Landwirtschaft

die sehr breit aufgestellt war , hat man seit ca 1960 systematisch ruiniert.

Strukturwandel nannte man das. In Realitaet war es eine planlose Foerderung der Industrialisierung der Landwirtschaft.

Jetzt also wieder woandershin rudern. Weniger Pestizide ist klar, aber ein Plan ist nach wie vor nicht zu erkennen.

Schliesslich muessen sehr wenig Bauern 80 millionen ernaehren. Und das zu erschwinglichen Preisen. Wo ist der Plan dazu?

Harmonie und Glückseligkeit

"Die Zeit ist reif, Landwirtschaft, Natur, Umwelt Klimaschutz endlich unter einen Hut zu bekommen."

Na wenn das mal nicht der Hut eines Magiers ist und wir da nur einen Zaubertrick vorgeführt bekommen.
Solche Bekundungen, dass am Ende Bauern, Tiere und Umwelt glücklich sind, überzeugen mich nicht.
Es gibt ein wirtschaftliches Interesse an Effizienz, dem politisch entgegengetreten werden muss, damit Tierwohl und Umwelt gewinnt.

Zwei Fliegen, eine Klappe.

von frosthorn @
Die armen müssen dann weniger essen und die Reichen haben noch mehr Auswahl.

@frosthorn 17.03 Das hört sich gar nicht gut an:

"Leute wie ich, deren BMI sowieso schon in der Liga "kachektisch" spielt, kriegen da allerdings ein Problem."

Lieber Mitforist,

das klingt nach "sich Sorge machen müssen".

Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen alles Gute!

@werner1955, 17:15


Eine "neue Allianz" der Ministerien ?
Das wird dann sehr teuer für die Arbeitnehmer und Rentner.


Während die Preise für Schüler, Studenten und Selbständige sinken?

Wird auch Zeit, dass die Wirtschaft vom Kopf auf die Füße

gestellt wird

"Denn nur gemeinsam mit der Landwirtschaft kann man mehr für die Umwelt, mehr für den Artenreichtum erreichen. Die Zeit ist reif, Landwirtschaft, Natur, Umwelt Klimaschutz endlich unter einen Hut zu bekommen. Das kann kein Haus allein schaffen, das geht nur, wenn wir beide eng zusammenarbeiten."

Ganz abgesehen davon, dass eine nachhaltig erfolgreiche bzw. auch in Zukunft dauerhaft ertragreiche Landwirtschaft (Bewirtschaftung des Bodens) überhaupt nur möglich ist, wenn die Umwelt in einem ökologischen Gleichgewicht ist, das das hergibt. Wofür übrigens nicht die Zusammenarbeit der beiden oben genannten, sondern auch die zwischen allen anderen - allen voran Wirtschafts- und Finanzministerium - unabdingbar ist.

Lose Zitatsammlung

"Aufbruch", "Fortschrittsbündnis, für Gerechtigkeit, Freiheit und Nachhaltigkeit - und für eine klimaneutrale nachhaltige Zukunft.", "Allianz zwischen Umwelt und Landwirtschaft", " die den Landwirtinnen und Landwirten, Verbraucherinnen und Verbrauchern zugutekommt", "sicheres und gutes Einkommen für die Landwirte", "gesunde Lebensmittel für alle".

Kurzum: So sieht Populismus aus. Es wird einfach alles für jeden, in jeder Beziehung besser.

Die 'neue Allianz' knüpft…

Die 'neue Allianz' knüpft natürlich an alten Bemühungen an. Wenn diese Allianz tatsächlich das Wohl der Bauern (gegen weiteres Höfesterben), das Wohl der Umwelt (gegen weitere Nitratbelastung der böden), das Wohl der Tiere (gegen unwürdige Massentierhaltung), das Wohl der Menschen (gesunde Produkte; gesunde Ernährungsgewohnheiten) unter einen Hut bringt, wäre das ein Meilenstein der neuen Regierung.

Da können sie gleich beim Schweinemarkt anfangen

Der Preis für Schweinefleisch ist am Boden, da ist eine Neu-Ausrichtung auch von den Bauern gewünscht - dass der Bauern-Verband das gleich sieht, wage ich aber zu bezweifeln: ist ja Industrie. Jedenfalls braucht Deutschland auch nicht der Lieferant für billigstes Schweinefleisch zu sein - die "Rückstände" sind dann offensichtlich: Gülle, Gestank, Schlachthöfe mit übelsten Bedingungen uvam. Gut, die meisten Schweine werden mit Soja gefüttert - aber auch das ist nicht nachhaltig. Es kann natürlich auch keine Lösung sein, die besten Agrarflächen zum Anbau von Bio-Fuel-Pflanzen zu vergeuden (z.B. die riesigen Mais-Monokulturen am Oberrhein).

Naja ...

Viele blumige Worte, für alle soll alles besser werden ... Erst mal machen, an den Ergebnissen wird gemessen, nicht an den großen Reden!
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Und eine Zusammenarbeit von Ministerien wo es Überschneidungen gibt oder Synergien genutzt werden können, sollte doch selbstverständlich und nichts Besonderes sein!

2. Versuch das hier zu posten

Zum Thema Glyphosat
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Die Behauptung Glyphosat würde angeblich viel zu viele Pflanzen töten und demnach zu Insektensterben und anderem führen, ist ja eine Sache; kann man natürlich sachlich diskutieren.
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Frau Lemke hat jedoch auch behauptet es ginge von Glyphosat eine Krebsgefahr aus.
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dserver.bundestag.de/btd/18/051/1805101.pdf
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Diese Behauptung ist jedoch eindeutig auf Ebene der Verschwörungsmythen.

Warum sind das überhaupt 2 Ministerien?

Wenn die dann schon zusammenarbeiten müssen, dann wäre vielleicht ein einziges Misterium sinnvoller - vllt sogar mit nur 1 Minister? Ah ja, klar, man brauchte mehrere Pöstchens.

War/ist Agrarpolitik nicht immer

in der EU verortet ? Zumindest hat man sich darauf immer berufen, insbesondere dann, wenn die Agrarsubventionen sich hauptsächlich an die grossen Betriebe richtete.
Hat sich da jetzt innerhalb der EU etwas verändert ? Lag es garnicht an der EU ? Wenn doch, wieso kann DEU jetzt offenbar eigene Regeln bestimmen ? Beziehen sich die Regelungen nur auf deutsche Produkte ? Was ist mit den europäischen bzw. aussereuropäischen Produkten ?
Werden die jetzt höher besteuert ? Kann DEU überhaupt eigene Regeln für Agrarprodukte aufstellen ?
Fragen über Fragen. Ich habe nicht Substanzielles/Konkretes aus dem Bericht herauslesen können.

@ 17:29 Uhr von Olivia59

Man muss sich selbstverständlich die Mühe machen, den Text unter den jeweiligen Überschriften zu lesen und die vorgesehenen Schritte und Programme zur Kenntnis nehmen. Auf Schlagworte reduziert kann man alles als "Populismus" abkanzeln; dem politischen Bemühen von Landwirtschafts- und Umweltministerium wird man dadurch nicht gerecht.

Guter Anfang

Der Verbraucher hat es in der Hand, sich gesund zu ernähren. Man muss sich nur schlaumachen, dann isst man den meisten Mist, was sich Lebensmittel nennt, sowieso nicht.
Ich zumindest möchte mich nicht mit Pestiziden, Glyphosat und den ganzen ungesunden Zusatzstoffen in der Ernährung vergiften. Und das Tierwohl hat auch an erster Stelle zu stehen.
Hier können die Vorgaben der neuen Regierung gar nicht streng genug sein.
Dann ließen sich auch durch gesündere Ernährung die Kosten der Krankenkassen senken.

Es sollten nur noch Bio-Bauern Unterstützung erhalten.

@Leute wie ich, deren BMI .. 17:10 Wohlergehen

zu @@17:03 frosthorn
Aber das sollte doch für Dich kein Problem sein.
Die Nahrungsaufnahme ist in solchen Phasen doch viel stärker
an der Lebensfreude gekoppelt als an der Nahrungsmenge

Nur allzuviel 'Zusatzstoffe' sollte man vermeiden.
Da ist unsere (LM)Industrie leider Spitze drin.

Wenn Bäume umarmen allein helfen würde,
könnte ich sogar dem Söder mal was abgewinnen. ;-)

@ 17:37 Uhr von Giselbert

Sie halten es für "große Reden", wenn zwei Ministerien Ihre Ziele und Vorhaben bekannt geben? Na dann... Ich bin froh, darüber informiert zu werden.

Ich befürchte das wird für…

Ich befürchte das wird für den Verbraucher teuer werden. Ich achte jetzt schon darauf was ich esse und gebe für gute Qualität auch gern den einen oder andere € mehr aus. Leider sieht es aber so aus das es jetzt schon sehr viele Menschen in Deutschland gibt die sich hochwertige, gesunde Lebensmittel nicht leisten können. Wie Herr Özdemir schon angekündigt hat will er das Problem wohl über den Preis regeln, was meiner Meinung nach genauso wenig funktionieren wird wie bei der CO2 Einsparung. Nehmen wir Fleisch, der Preis hat sich in den letzten 20 Jahren gut verdreifacht, aber weder geht es den Tieren besser noch den Bauern. Es lässt sich nicht alles über den Preis regeln.

soziale Sicherung

Hallo,

da von sozialer Sicherung geredet wurde, habe ich mal in den Zukunftsbericht reingeschaut.

Es ist natürlich ein sehr umfangreicher Bericht und man braucht Zeit.

Gemeint ist zunächst wohl die soziale Sicherung der Inhaberinnen/Mitarbeiterinnen in den Betrieben.

Gesteuert wird sehr stark über den Preis der Produkte.

Dass von mir bereits mal gepostete Problem "Landgrabbing" kommt auch vor.

Da ich nicht erwarte, dass der Staat in den sozialen Hilfen besonders großzügig sein wird, kommt die gesunde Ernährung nur einem Teil der betroffenen Menschen über die Tafel zu Gute.

@ 17:10 Uhr von Charlys Vater

"Gehts auch Konkreter ?"
.
War auch mein Gedanke, bis jetzt ist es nur Populismus pur.

Am 18. Januar 2022 - 17:29 Uhr von Olivia59

Lose Zitatsammlung

"Aufbruch", "Fortschrittsbündnis, für Gerechtigkeit, Freiheit und Nachhaltigkeit - und für eine klimaneutrale nachhaltige Zukunft.", "Allianz zwischen Umwelt und Landwirtschaft", " die den Landwirtinnen und Landwirten, Verbraucherinnen und Verbrauchern zugutekommt", "sicheres und gutes Einkommen für die Landwirte", "gesunde Lebensmittel für alle".

Kurzum: So sieht Populismus aus. Es wird einfach alles für jeden, in jeder Beziehung besser.
___
Yep. Nennt man auch win-win Situation. Allein mir fehlt der Glaube daran. Alle, wirklich ALLE profitieren von der neuen tollen Situation. Der Bauer verdient mehr Geld, die Lebensmittel werden wie durch Zauberhand gesünder, der Umwelt wird Genüge getan, die Tiere leben glücklich unnd froh und sterben an Altersschwäche und der Verbraucher spart Geld und das Durchschnittsalter steigt um weitere 10 Jahre. TOLL !

Umwelt und Landwirtschaft: Schulterschluss und Aufbruch....

Die Bundeslandwirtschaftsministerin will weniger Pestizideinsatz in der Landwirtschaft. Das darf aber nicht zu noch mehr doppelten Standards führen: Bayer und BASF produzieren weiter und exportieren Pestizide in andere Länder, die dann hier verboten sind. Das Ackergift Monocrotophos in Indien. In Brasilien Carbofuran, Cyclanilid, Ethiprole,Ethosxysulfuron,, Fermidon, Indaziflam, insgesamt 13 Ackergifte ohne EU-Zulassung.In Südafrika sind es acht Stoffe wie Carbofuran, Oxadiazon, Probineb,Thiodicarb, Triadimenol u.s.w.
Dazu noch das von BASF vertriebene Glufosinat.
Studie von INKOTA und Misereor.
Landwirtschaftsminister Özdemir möchte das Tierwohl fördern. Dazu müsste er dann aber Bundesmittel mobilisieren. Weil die EU-Förderung der Landwirtschaft (GAP), die Mittel größtenteils nach der Fläche der landwirtschaftlichen Betriebe verteilt. Nicht nach Umwelt-oder Tierwohlkriterien. So erhalten etwa 20 Prozent der Betriebe 80 Prozent der Fördermittel.

Wichtig ist, konsequent zu sein …

Wichtig für die Regierung ist, konsequent zu sein und sich nicht von der Lobby der industriellen Land- und Tierwirtschaft verdummen zu lassen.

Es braucht keine Fristen bis zu einer Umstellung. Die Forderung nach Abkehr von industrieller Tierhaltung gibt es seit Jahren, (leider nur) auf freiwilliger Basis.
Wer bis jetzt nicht umgestellt hat, ist selbst schuld.

Und der regionale Kleinbauer gewinnt, für seinen 20 bis 50 Schweine, Kühe usw. hat der immer noch genug Wiese zum Freilauf, muss nur noch einen Unterstand (selbst aus eigenem Holz) bauen wegen dem Wetterschutz.

Und dann an den heimischen Metzger verkaufen, die Discounter und Lebensmittelketten machen die Preise kaputt.

Fleisch kostet dann anfangs 3- mal so viel wie jetzt, aber wenn der Kunde seiner Gesundheit zu Liebe weniger Fleisch isst, dafür mehr Gemüse vom Hofladen, gleicht sich das aus.

Und EU- Subventionen nur noch an Kleinbetriebe und an würdigen (muss nicht immer Bio sein) und gesunden Herstellern.

Am 18. Januar 2022 - 17:41 Uhr von Quoll

Hallo Quoll,

es ist eine Verschwörungstheorie, da die WHO 2015 nur festgestellt hat, dass es wahrscheinlich krebserregend ist.

Dennoch sollte wir es bei diesem Aufbruch vielleicht nicht mehr verwenden und Restbestände verschenken.

woher kennen wir das, @Olivia59

Sie haben völlig recht. Es klingt wie vor (je)der Wahl: "Wir nehmen das, was vorhanden ist, und verteilen es so um, dass jeder mehr hat." Nachdem dann zwangsläufig einige darauf kommen, dass das gar nicht möglich ist, legt man nach: "Sollte sich herausstellen, dass doch jemand weniger hat, dann bekommt er an anderer Stelle eine Kompensation, damit er auch mehr hat." Und wenn dann bewiesen wird, dass Umverteilung immer ein Nullsummenspiel ist, und deshalb auch der zweite Satz völliger Blödsinn, spielt man das Trumpf-As aus: "Das schaffen wir schon. Deutliches Wachstum(!) natürlich vorausgesetzt!"

@17:41 Uhr von Quoll

"Frau Lemke hat jedoch auch behauptet es ginge von Glyphosat eine Krebsgefahr aus.
.
dserver.bundestag.de/btd/18/051/1805101.pdf
.
Diese Behauptung ist jedoch eindeutig auf Ebene der Verschwörungsmythen."

Diese Behauptung kommt auch seitens der WHO, wie dem von Ihnen beigefügten Dokument zu entnehmen ist.
Im Wortlaut: „wahrscheinlich krebserregend beim Menschen“
Auf wen stützen Sie ihre gegenteilige Erkenntnis? Bayer?

@ 17:41 Uhr von Quoll

Es gehört eher auf die Ebene von Fake-News, die Studien zu negieren, die eine deutliche Krebsgefahr durch Glyphosat belegen: Schon im März 2015 stufte die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) Glyphosat als 'wahrscheinlich krebserregend' ein. Eine Studie der US-Umweltbehörde EPA aus dem Jahr 2016 belegt, dass Glyphosat Lymphdrüsen-Krebs auslösen kann. Im Februar 2019 wiesen 5 US-Wissenschaftler einen 'zwingenden Zusammenhang' zwischen der Nutzung des Herbizids und der Erkrankung an Lymphgewebekrebs nach.
Drei Beispiele, die die Mär vom harmlosen Glyphosat klar widerlegen und die Umweltministerin Lemke bestätigen.

@17:45 Uhr von SinnUndVerstand

"Man muss sich selbstverständlich die Mühe machen, den Text unter den jeweiligen Überschriften zu lesen und die vorgesehenen Schritte und Programme zur Kenntnis nehmen. Auf Schlagworte reduziert kann man alles als "Populismus" abkanzeln; dem politischen Bemühen von Landwirtschafts- und Umweltministerium wird man dadurch nicht gerecht."

Das war doch mein Punkt. Nahezu alles, was hier zitiert wird sind Schlagworte. Und natürlich habe ich auch den Rest gelesen - selbst die erwähnten konkreten Punkte dürften für Interessenkonflikte statt Begeisterung von allen Seiten sorgen.

@werner1955

"Die armen müssen dann weniger essen und die Reichen haben noch mehr Auswahl" Am 18. Januar 2022 - 17:18 Uhr von werner1955
***
Weniger wird das bei den Armen nicht werden, eher mehr, allerdings wird die Qualität darunter leiden:
Das sieht dann aus wie bei der US-Sendung "Mein Leben mit 300 kg": es werden Eimerweise Nudeln gegessen.
*
Nudeln reichen als Nahrung nicht aus, der Körper verlangt immer ein Minimum an allen Stoffen, Vitaminen, Mineralien, die er braucht und er isst so lange weiter bis er es zusammen hat.

Deutschland exportiert Lebensmittel

Ich sehe nicht ein hier mehr zu bezahlen, damit der Exportanteil noch billiger verkauft werden kann.
Kein Landwirt wird auch nur einen Cent mehr davon haben.

Am 18. Januar 2022 - 17:29 Uhr von Olivia59

Hallo Olivia59

Aber insbesondere Kleinbetriebe soll durch Beratung durch die Firma Berger eine neue Zukunft beschert werden.

Fairerweise müßte man sich damit intensiv auseinandersetzen.

So eine Kurzform wäre schön.

Nahrungsmittel sind in…

Nahrungsmittel sind in Deutschland so billig, dass sie vom Verbraucher massenhaft weggeworfen werden. Von den Konsumausgaben entfallen nur rund 10 % auf Nahrungsmittel. In der "Guten alten Zeit" war es ein deutlich höherer Anteil. Niemand müsste bei höheren Preisen hungern. Die Tafeln bekommen derzeit mehr Spenden als sie verteilen können.

@ IBELIN

Die Landwirtschaft die sehr breit aufgestellt war , hat man seit ca 1960 systematisch ruiniert.

Ja, früher war alles besser. Heute wird leider mit dem Traktor gepflügt und mit dem Mähdrescher gedroschen.

Schöner Satz

" Die Zeit ist reif, Landwirtschaft, Natur, Umwelt Klimaschutz endlich unter einen Hut zu bekommen. "
-
Naturschutz und Artenvielfalt kommen sich aber etwas mit dem Klimaschutz ins Gehege, zumindest wenn das umgesetzt werden soll, was der Herr Habeck verkündet hat.
-
Kein Pestizide ist klingt gut, Flächen für Biosprit und Gas, sollten da aber auch nicht mehr dabei sein, weil wir ja Mengen an Futter für unsere Ernährung einführen.
Die wir sicher auf den Flächen anbauen könnten, das sollte eine Überlegung wert sein.
-
" Außerdem soll die Klimaschutzfunktion etwa von Wäldern und Mooren gestärkt werden, um den Verlust der Artenvielfalt zu stoppen. "
-
Artenvielfalt stoppen, wird bei den ambitionierten Vorhaben schwierig, seit 40 Jahren mache Bilder in der Natur, Vögel und Makros, auch in Zusammenarbeit mit der NABU.
Wie das klappen soll, ist mir Rätsel.
-
Am Ende bleibt noch die Frage, was soll das kosten, und wer kann sich dann noch bestimmte Lebensmittel leisten, die Energie ist teuer.

@ werner1955

Die armen müssen dann weniger essen und die Reichen haben noch mehr Auswahl.

Vielen würde das gut tun. Es wird viel zu viel Fleisch gegessen. Mehr als die Hälfte der Deutschen sind übergewichtig.

einfach herrlich hier wieder

wie diese beiden, völlig losgelöst von jeglichem fachwissen, nun die welt in deutschland retten wollen. er wäre natürlich besser als AM zu verwenden gewesen. war aber natürlich den grüninnen nicht zu vermitteln

Zu Am 18. Januar 2022 - 17:45 Uhr von weingasi1

Ihre Frage in der EU verortet ? Zumindest hat man sich darauf immer berufen, insbesondere dann, wenn die Agrarsubventionen sich hauptsächlich an die grossen Betriebe richtete.

Ja, aber die CxU-ler und die „Freien“ haben immer alles auf die EU geschoben,
aber verheimlicht,
wir sind mit über 80 Millionen das größte EU Land, und waren früher mit den Abgesandten der gleichen CxU-ler und die „Freien dort mehrheitlich und bestimmend vertreten.

Nicht ohne Grund sind fast alle normalen (kleinere) landw. Betriebe bankrott gegangen während Deutschland ein weltweit größter Exporteur von (gequältem) Fleisch wurde.

@Giselbert 17:37

"Und eine Zusammenarbeit von Ministerien wo es Überschneidungen gibt oder Synergien genutzt werden können, sollte doch selbstverständlich und nichts Besonderes sein!"
.
Ja, so sollte es sein.
Das war aber leider Frau Klöckner und ihren Vorgängern während der Merkeljahre nicht klar, die bei nahezu allen Gelegenheiten das Gegenteil von dem gemacht haben, was das Umweltministerium für gut hielt.
Und die auch ganz bewusst Deutschland EU-Recht haben brechen lassen (Gülleverordnung).
Wobei man dazu natürlich erwähnen muss, dass eine solche Sache (bewusster Rechtsbruch) ganz sicher nicht ohne den Segen der Chefin mit Richtlinienkompetenz erfolgen kann.

17:29 Uhr von Olivia59


Lose Zitatsammlung:
"Aufbruch", "Fortschrittsbündnis, usw. usw. …
Kurzum: So sieht Populismus aus.
Es wird einfach alles für jeden, in jeder Beziehung besser.


Lose Sammlung von Konjunktionen und Präpositionen:

Und / aber / oder / in / an / auf / über / unter / mit / ohne.

Kurzum: Beliebig populistisch zu erweitern. Und dann gucken Sie sich die eine aus, die Ihnen am wenigsten sympathisch ist, und die Sie am liebsten in der losen Sammlung der Beliebigkeiten runter putzen wollen.

Neu- die Holzhammermethode

"Eine neue Allianz der Ministerien";
"die Agrarpolitik in Deutschland neu ausrichten";
der "Beginn einer neuen strategischen Allianz zwischen Umwelt und Landwirtschaft";
"eine Neuausrichtung der Agrarpolitik";
"Neuanfang statt Reformstau";
"eine neue Agrarpolitik";
"den neuen Agrarminister"
Das sind alles Zitate aus dem Beitrag mit dem Wort "neu".
Mich gruselt es...

17:03 Uhr von frosthorn

Naja. Wenn die Lebensmittelpreise steigen, kann man automatisch nicht mehr so viel von dem ungesunden Zeug essen. Zwei Fliegen, eine Klappe.
------------------
.
sie haben es auf den Punkt gebracht
"sehr schön formuliert"
wer kann ihnen da widersprechen
dazu noch das Bild der Beiden
ich bin gerührt

17:45 Uhr von weingasi1


War/ist Agrarpolitik nicht immer in der EU verortet ? Zumindest hat man sich darauf immer berufen, insbesondere dann, wenn die Agrarsubventionen sich hauptsächlich an die grossen Betriebe richtete.

Das mit der Förderung der Agrar-Großbetriebe durch die EU ist schon so. Führt auch in Deutschland gerade in Ostdeutschlan zu immer mehr Landkonzentration in den Händen einiger weniger Großbetriebe.

Aber Sie kennen das doch auch aus Ihren Erfahrungen als Spanische Italienerin. Nicht in allen Ländern der EU sind die Agrarstrukturen gleich. Es gibt landestypische Unterschiede auch in der Gesetzgebung. Zum Einsatz von Pestiziden gibt es keine EU-weite Einheitlichkeit. In Italien gibt es eher viele kleinere landwirtschaftliche Produzenten. In Portugal sind als weltgrößter Exporteur von Kork die Korkeichen fast alle in Familienbesitz.

Die ganz anderen Ansprüche der Italiener an Lebensmittel als in DEU kennen Sie erst recht. Die Einkaufsgewohnheit «Mercado» auch.

17:46 Uhr von SinnUndVerstand

"Sie halten es für "große Reden", wenn zwei Ministerien Ihre Ziele und Vorhaben bekannt geben? Na dann... Ich bin froh, darüber informiert zu werden."
.
Ohne konkrete Hinweise wie diese Ziele/Vorhaben realisiert werden können, bleiben es zunächst mal nur große Reden oder wie man auch landläufig sagt leeres Gerede. Es fehlt das wie!

Am 18. Januar 2022 - 17:45 Uhr von SinnUndVerstand

@ 17:29 Uhr von Olivia59

Man muss sich selbstverständlich die Mühe machen, den Text unter den jeweiligen Überschriften zu lesen und die vorgesehenen Schritte und Programme zur Kenntnis nehmen.
__
Habe den Bericht wegen Ihres Vorhalts nun ein weiteres Mal gelesen und konnte dennoch ausser dem Satz "der Einsatz von Pestiziden soll reduziert werden " und " die Klimaschutzfunktion von Wälder und Mooren soll gestärkt werden." Was immer das konkret bedeuten mag, auch nichts "Handfestes" erkennen. Man will mehr zusammenarbeiten, man habe sich auf ein "Aktonsprogramm" verständigt, bessere Rahmenbedingungen für Bauern UND Verbraucher usw. usw. Was man EXPLIZIT machen will, keine Ahnung. Oder es steht zwischen den Zeilen und ich bin zu blöd, das zu erkennen. Nochmal die Frage, ist DEU da nicht an Vorgaben aus der EU gebunden ? Zumindest wurde das dem Bürger immer und von ALLEN Seiten, meist verbunden mit einem "leider" so erklärt.

17:29, Olivia59

>>Lose Zitatsammlung
"Aufbruch", "Fortschrittsbündnis, für Gerechtigkeit, Freiheit und Nachhaltigkeit - und für eine klimaneutrale nachhaltige Zukunft.", "Allianz zwischen Umwelt und Landwirtschaft", " die den Landwirtinnen und Landwirten, Verbraucherinnen und Verbrauchern zugutekommt", "sicheres und gutes Einkommen für die Landwirte", "gesunde Lebensmittel für alle".
Kurzum: So sieht Populismus aus. Es wird einfach alles für jeden, in jeder Beziehung besser.<<
.
Populismus wäre das, wenn es in einem Wahlprogramm stünde. Die Wahl ist aber gelaufen, und es ist nun Programm der gewählten Regierung, an dem sie sich messen lassen muss.
.
Populismus kostet nichts, solche Ansagen schon.
.
Ich bin gespannt.

17:03 Uhr von frosthorn

"Lebensmittel gesünder machen ..."
"... und die Preise erhöhen. (Cem Özdemir).

Wenn die Loehne nicht steigen, dann wirds nicht gehen. Mangelernaehrung ist nicht gesund.

@Großinquisitor, 18:14


Von den Konsumausgaben entfallen nur rund 10 % auf Nahrungsmittel. In der "Guten alten Zeit" war es ein deutlich höherer Anteil.

Das ist Drittklässler-Mathematik. Wenn jemand 100% seines Einkommens wieder ausgibt, dann ist es völlig irrelevant, ob der Anteil der Kosten für Lebensmittel dabei 10%, 30% oder 80% beträgt. Wenn überhaupt irgendetwas teurer wird, kann er sich nicht mehr alles leisten. Ganz einfach.

17:29 Uhr von Olivia59

<< Lose Zitatsammlung
"Aufbruch", "Fortschrittsbündnis, für Gerechtigkeit, Freiheit und Nachhaltigkeit - und für eine klimaneutrale nachhaltige Zukunft.", "Allianz zwischen Umwelt und Landwirtschaft", " die den Landwirtinnen und Landwirten, Verbraucherinnen und Verbrauchern zugutekommt", "sicheres und gutes Einkommen für die Landwirte", "gesunde Lebensmittel für alle".

Kurzum: So sieht Populismus aus. Es wird einfach alles für jeden, in jeder Beziehung besser. <<

,.,.,

Es soll ANGESTREBT werden, steht im Text.

Sie verfälschen die Aussagen.
Es ist unfassbar.

@17:03 Uhr von frosthorn

//"Lebensmittel gesünder machen ..."

"... und die Preise erhöhen. (Cem Özdemir).

Naja. Wenn die Lebensmittelpreise steigen, kann man automatisch nicht mehr so viel von dem ungesunden Zeug essen. Zwei Fliegen, eine Klappe.//
.
Nur theoretisch. Ich habe eher die Befürchtung, dass (weiterhin) nur die Preise steigen, ohne dass sich an der Qualität merklich etwas ändert. Und als Verbraucher hat man kaum Möglichkeiten, zu kontrollieren, ob das, was auf der Verpackung steht oder der Verkäufer einem erzählt, auch stimmt. Mit dem Bio-Siegel wurde ja auch schon reichlich Schindluder getrieben.

@cor ruptly ru

"Vielen würde das [weniger essen] gut tun. Es wird viel zu viel Fleisch gegessen. Mehr als die Hälfte der Deutschen sind übergewichtig"
***
Was hat Übergewicht mit Fleischkonsum zu tun? Nichts! Fleisch macht schneller satt.
Die Gladiatoren wurden mit Brei gefüttert ganz ohne Fleisch, damit sie eine schützende Fettschicht anlegen. Das ging eher in Richtung Sumoringer als in Richtung Bodybuilder.

18:28 Uhr von DrBeyer

Ja, so sollte es sein.
Das war aber leider Frau Klöckner und ihren Vorgängern während der Merkeljahre nicht klar, die bei nahezu allen Gelegenheiten das Gegenteil von dem gemacht haben, was das Umweltministerium für gut hielt.
Und die auch ganz bewusst Deutschland EU-Recht haben brechen lassen (Gülleverordnung).
-----
.
abwarten mit dem EU brechen
was die tun wenn Atomkraft wieder hoffähig ist

17:45, Gassi

>>Warum sind das überhaupt 2 Ministerien?
Wenn die dann schon zusammenarbeiten müssen, dann wäre vielleicht ein einziges Misterium sinnvoller - vllt sogar mit nur 1 Minister? Ah ja, klar, man brauchte mehrere Pöstchens.<<
.
Wenn es nur das wäre. Wenn man nur mal an all die Pöstchens in den Ministerien denkt...
.
Ich finde, das sollte alles der Bundeskanzler machen. Natürlich ohne Kanzleramt. Zu viele Pöstchens. Braucht niemand.

@17:10 Uhr von Charlys Vater

//Vieles soll besser werden ?//

Nehmen Sie "besser" einfach als Synonym für "teurer". Dann werden Sie garantiert nicht enttäuscht.

Am 18. Januar 2022 - 17:46 Uhr von h.elise

Hier können die Vorgaben der neuen Regierung gar nicht streng genug sein.
Dann ließen sich auch durch gesündere Ernährung die Kosten der Krankenkassen senken.

Es sollten nur noch Bio-Bauern Unterstützung erhalten.
--
Ich habe vor einiger Zeit eine Sendung gesehen (Quarks?)da wurde ganz klar gesagt, dass es schon aus Platzgründen NICHT möglich ist, alle 83 Mio Bürger biologisch zu ernähren. Das geht nicht ! Soll dann das Los entscheiden, oder wie ? Und wovon ernähren sich diejenigen, für die das Biologische nicht reicht ? Molekularküche, oder wie ? Forderungen etwas Unmögliches möglich zu machen, helfen niemandem. Die wenigsten können sich selbst versorgen.

@18:33 Uhr von schabernack

"Lose Sammlung von Konjunktionen und Präpositionen:
Und / aber / oder / in / an / auf / über / unter / mit / ohne.

Kurzum: Beliebig populistisch zu erweitern. Und dann gucken Sie sich die eine aus, die Ihnen am wenigsten sympathisch ist, und die Sie am liebsten in der losen Sammlung der Beliebigkeiten runter putzen wollen."

Ganz genau. Diese Sprechblasen waren so beliebig austauschbar, dass man sich garnicht auf eine bestimmte festlegen muss um sie "runter zu putzen".
Ich kann es wirklich nicht nachvollziehen, wie sich mehrere user auch noch darin üben, diese Inhaltsleere zu verteidigen.

18:22 Uhr von kurtimwald

während Deutschland ein weltweit größter Exporteur von (gequältem) Fleisch wurde.
--------
.
passt doch
dafür importieren wir Textilien von gequälten Frauen
und Rohstoffe für unsere E Mobilität von gequälten Kindern
quälen in Bolivien (und anderswo) die Umwelt

@17.03 Uhr frosthorn

//Leute wie ich, deren BMI sowieso schon in der Liga "kachektisch" spielt, kriegen da allerdings ein Problem.//
.

Ich bekomme inzwischen die teure Astronautenkost auf Rezept. Gut gekühlt schmeckt das Zeug sogar. (Nicht alle Geschmacksrichtungen.)

18:55, weingasi1

>>Nochmal die Frage, ist DEU da nicht an Vorgaben aus der EU gebunden ? Zumindest wurde das dem Bürger immer und von ALLEN Seiten, meist verbunden mit einem "leider" so erklärt.<<
.
Es gibt Vorgaben von der EU, und es gibt Handlungsspielräume. Wenn der Bürger genügend Interesse für die Materie aufbringt, dann kann er das auch kapieren und differenzieren. Wenn nicht, dann natürlich nicht.

18:56 Uhr von IBELIN


Wenn die Loehne nicht steigen, dann wirds nicht gehen. Mangelernaehrung ist nicht gesund.

«Mangelernährug« in Deutschland. Ob es wohl noch dramatischer noch weiter entfernt von der Realität geht …? Ja … das geht immer, und man fasst es hier schon nicht. Als wäre das Land wieder im Krieg … und gleichzeitig haben die Vandalen alle Felder und Ställe nieder gebrannt.

17:05 Uhr von IBELIN

Schliesslich muessen sehr wenig Bauern 80 millionen ernaehren. Und das zu erschwinglichen Preisen. Wo ist der Plan dazu?
---------------
.
und wenn man die Schweineausfuhren betrachtet
auch noch 1,4 Mrd Chinesen
nicht genug, irgendwoher muß ja auch der Biosprit herkommen
für unsere Autos

17:03 frosthorn

>> Naja. Wenn die Lebensmittelpreise steigen, kann man automatisch nicht mehr so viel von dem ungesunden Zeug essen. Zwei Fliegen, eine Klappe. << Paradoxerweise sind ja die ungesündesten Lebensmittel zum großen Teil spottbillig. Ein großer Fehler, wie ich finde. Das fördert zum Beispiel den überbordenden Zuckerkonsum mit all seinen negativen Effekten. Die in GB eingeführte Zuckersteuer hat dem zumindest spürbar gegengesteuert.

@Lebensmittel gesünder machen ..." 17:56 von IBELIN

"... und die Preise erhöhen. (Cem Özdemir)."

Tja, aber die Frage seit Jahren ist doch, welcher Teil der Erhöung
auch beim Erzeuger übrig bleibt.
Die Leute sind laut Umfragen ja bereit mehr zu bezahlen.

Vorausgesetzt sie können das UND sind sicher das dies auch beim Landwirt
entsprechend bleibt und nicht bei den sog. 'Vermittlern/Grossbauernfabriken'

Es ist schon eigenartig

Manchmal muß ich über mich selbst schmunzeln. Ich als AFD- Wähler habe mit den Grünen nun wirklich nichts am Hut. Aber ausgerechnet Herr Özdemir genießt bei mir von allen Regierungspolitikern das größte Vertrauen. Hatte ich dazumal aus zu Frau Kühnast. Habe dafür keine Erklärung.

@18:56 Uhr von fathaland slim

"Populismus wäre das, wenn es in einem Wahlprogramm stünde. Die Wahl ist aber gelaufen, und es ist nun Programm der gewählten Regierung, an dem sie sich messen lassen muss.
.
Populismus kostet nichts, solche Ansagen schon.
.
Ich bin gespannt."

Huiui, sind sie in diesem Punkt differenzierungsfähig geworden, seitdem Trump nicht mehr aus seiner Verantwortungsposition heraus als Präsident spricht, in der er dann auch kein Populist gewesen war?
Ich kann da allerdings mitgehen, solange ich von einer aufgeklärten Öffentlichkeit ausgehe, die derlei auf derlei Versprechen zurück kommt und die Grünen daran bemisst.

@18:14 Uhr von Grossinquisitor

//Die Tafeln bekommen derzeit mehr Spenden als sie verteilen können.//

Wo ist das so? Ich kann auf die Schnelle nicht im Netz dazu finden.

Am 18. Januar 2022 - 18:14 Uhr von Grossinquisitor

Nahrungsmittel sind in Deutschland so billig, dass sie vom Verbraucher massenhaft weggeworfen werden. Von den Konsumausgaben entfallen nur rund 10 % auf Nahrungsmittel. In der "Guten alten Zeit" war es ein deutlich höherer Anteil. Niemand müsste bei höheren Preisen hungern. Die Tafeln bekommen derzeit mehr Spenden als sie verteilen können.
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Sie haben insofern recht, dass in DE die Lebensmittelpreise relativ niedrig sind. Vor llem, wenn man diese Discounter zugrunde legt. Hier in ITA sind Lebensmittel, selbst ital. Erzeugnisse, teurer als in DE.
Allerdings werden hierim Verhältnis kaum fast food oder convinience-Produkte gekauft, ausser in der Saison von Touris. Die sieht man auch in den mittlerweile hier ansässigen Discountern. Die hohe "Wegwerfquote" beinhaltet aber ALLE Lebensmittel, d.h. darin ist alles enthalten, was im Handel nicht verkauft wird, und das ist %ual erheblich mehr, als das, was der Kunde entsorgt, weil zuviel/falsch gekauft.

@18:03 Uhr von SinnUndVerstand // Glyphosat

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Bisher konnte keiner belegen, dass Glyphosat bezüglich einer krebserregenden Wirkung auch nur annähernd so gefährlich ist wie der durchschnittliche Verzehr von Salami.
Und das nach fast einem halben Jahrhundert der Glyphosat-Nutzung, bei so vielen modernen technischen Möglichkeiten Gefahren zu erkennen.
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Vor diesem Hintergrund und in diesem Kontext, würde ich die Ablehnung von Glyphosat wegen einer angeblich krebserregenden Wirkung, eindeutig als Glyphosat-Querdenken bezeichnen.
Natürlich hat jeder das Recht so zu denken wie er will. Aber ob solche Ansichten wissenschaftlich fundiert sind, ist eine ganz andere Sache.

Am 18. Januar 2022 - 18:51 Uhr von schabernack

Die ganz anderen Ansprüche der Italiener an Lebensmittel als in DEU kennen Sie erst recht. Die Einkaufsgewohnheit «Mercado» auch.
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Was ITA angeht ist es tatsächlich so, dass sehr viel Wert auf GUTES Essen gelegt wird. Die Einkaufsmöglichkeiten sind toll. Die Supermärkte grandios. Dennoch gibt es in jedem noch so kleinen Dörflein einen "Alimentari" für den tägl. Bedarf mit frischem Aufschnitt/Käse. Ob das IMMER mit unseren Hyg.-Standarts vereinbar wäre ? Vllt eher nicht.
Hier gibt es auch überall den sogenannten "Agra-Turismo", der neben Hofläden für alle mögl. Güter, wie Weine, Öle, Gemüse und und und eben auch häufig recht preiswerte, weil ausserhalb, Unterkünfte anbieten.
Kann ich jedem empfehlen, der nicht unbedingt am Strand wohnen will/muss und die Betreiber freuen sich, wenn man Interesse zeigt. Letztlich weiss man hier sehr gut zu essen und zu trinken. Das hält, wie das früher in DE auch mal galt, Leib und Seele zusammen. Daran spart man nicht !

17:03 Uhr von frosthorn


Naja. Wenn die Lebensmittelpreise steigen, kann man automatisch nicht mehr so viel von dem ungesunden Zeug essen. Zwei Fliegen, eine Klappe.
Leute wie ich, deren BMI sowieso schon in der Liga "kachektisch" spielt, kriegen da allerdings ein Problem.


«Kachektisch» musste ich erst mal nachgucken.
Hatte ich noch nie gehört das Wort.

Essen Sie mehr Nüsse. Auch Erdnüsse, obwohl die biologisch gar keine Nüsse, sondern Hülsenfrüchte sind. Nüsse haben eine prima Kombination aus viel Nährwert plus gute Inhaltsstoffe. Sehr lecker sind die Kleinen Rundlichen auch. Die Auswahl ist groß, und der Cashew ist mein Held.

Nüsse dürfen in keinem Outdoor Survival Pack fehlen.
Praktisch, dass die alle so klein und niedlich sind.
Abermillionen von Viechern wissen schon, warum denen gerade Nüsse sooo beliebt sind auf dem Speiseplan. Mit Essstäbchen gegessen, schmutzeln und fetten die sogar an der Tastatur am Computer nicht rum.

Hoch preiswerte kleine Knabberkameraden.

18:19 Uhr von cor ruptly ru

Das Übergewicht der meisten Deutschen liegt bestimmt nicht am Fleischkonsum!

Der wichtigste Punkt fehlt...

Der Schlüssel zum Schutz von Tieren, Klima, Verbrauchern und Umwelt ist das Verbot der Massentierhaltung. Davon ist in der Planung leider gar nichts zu finden.
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Die Kennzeichnungspflicht von Tierprodukten ist eine Hilfe für alle, die auf Nachhaltigkeit und Tierwohl achten. Das betrifft aber nur eine Minderheit und hilft keinem Tier, das sein kurzes Leben in der Massentierhaltung oder Massentierhaltung plus fristete.
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Statt irgendwelcher Zahlen sollte man Fotos der Tiere auf die Packungen drucken. Aber bitte keine gestellten...

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