Kommentare - Streit über Steuer auf Fast-Food-Verpackungen in Tübingen

Kommentare

Tübingens Steuer auf den…

Tübingens Steuer auf den Einmal-Wegwerf-Wahn ist sinnvoll und konsequent. Dass das jetzt auch juristisch geklärt wird, ein normaler Vorgang. Die dadurch entstehende Rechtssicherheit fördert dann hoffentlich diese Idee und wirkt für andere Kommunen wie ein Anschub.

Die Idee, seine eigenen…

Die Idee, seine eigenen Behältnisse mitbringen zu können, finde ich klasse.
Hat unser Edeka Markt auch probiert, aber dann kam Corona - und weg war die gute Idee. Schade.
Und ja, die Gerichte werden sich damit befassen müssen, weil es immer einige uneinsichtige geben wird - egal welche Maßnahmen auch angedacht/umgesetzt werden.
Ich denke, auch bei McDonalds-Kunden würde die eigens mitgebrachte Verpackung sehr gut angenommen werden.

Eigentlich...

...ist so eine Abgabe eine sinnvolle Idee. Dass irgendein rücksichtsloser Konsum-Tunnelblicker dagegen klagt, kommt allerdings auch nicht überraschend.
Aber solange diese Geschichte nicht dazu führt, dass landesweit ernsthaft über solche Ideen diskutiert wird, bleibt es eine Provinz-Posse, die nicht wirklich soviel Aufmerksamkeit verdient.

@08:52 Uhr von Tinkotis

Merkwürdiger Kommentar von Ihnen. Was ist es denn jetzt in Ihren Augen: Eine "sinnvolle Idee" oder eine "Provinzposse"?

Tinkotis

bleibt es eine Provinz-Posse, die nicht wirklich soviel Aufmerksamkeit verdient"
.
Du verstehst deinen eigenen Kommentar nicht?
Diese Provinzposse verdient deutlich mehr Aufmerksamkeit, WEIL es eine gute Idee ist.

Müll und damit Geld sparen: Zwei Fliegen mit einer Klappe

„Doch sie [die Kundin in Al-Samirs Imbiss] glaubt nicht, dass die Steuer viele überzeugen kann. "Die, die sich nicht um die Umwelt kümmern, die zahlen halt die Steuer. Ich glaube nicht, dass das wirklich viel bringt", befürchtet sie“

Ihre Befürchtung dürfte deshalb unbegründet sein, weil die meisten Menschen nicht nur Geld sparen wollen, sondern vor allem auch, weil ihnen die Umwelt durchaus NICHT egal ist.
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„Und es gibt Gegenwind von Deutschlands größtem Fast-Food-Anbieter McDonald’s. Das örtliche Restaurant klagt vor dem Verwaltungsgerichtshof Mannheim gegen das Tübinger System. Es zweifelt an, dass die Stadt tatsächlich berechtigt ist, die Steuer zu erheben. Gleichzeitig aber plant McDonald’s in Deutschland ein eigenes Mehrweg-System einzuführen und hat nun mitten im Streit mit Palmer angekündigt, es auch im Tübinger Restaurant testen zu wollen. Auf so verpackte Produkte fiele dann keine Steuer an“
Die „Großen“ wollen weiter selbst die Regeln vorgeben. Und allein profitieren.

Ausgerechnet mcd will klagen…

Ausgerechnet mcd will klagen. Ausgerechnet die mit den ignorantesten Kunden.
Seit Jahren sehe ich Verpackungen mit dem widerlichen M überall rumliegen. Bis zu 20 km vom nächsten mcd entfernt. Wie kommt das da hin? Bestimmt mit dem Auto. Und wer zu blöd ist, seinen Müll zum nächsten Mülleimer zu bringen, der darf gerne STRAFE zahlen. Keine Steuer. Ein PFAND System wäre deutlich besser. 5€ für JEDES Stück Verpackung. Rückwirkend. Dann könnten sich Spaziergänger tausende Eurro dazu verdienen. Und mcd & Co würden endlich mal für ihre umweltsauereien bezahlen müssen.

Mc, die Gesundheit und die Umwelt

wenn's danach geht, müsste manchem Unternehmen die Betriebserlaubnis entzogen werden.
"Das Brot des Siegers" kann ich als Lektüre nur empfehlen. Das Geschäftsmodel auf Kosten der Umwelt zu betreiben muss ein Auslaufmodell werden. Lange bevor man im Straßenbild diese Abgabestelle dieser Nahrung erblickt, kann man den Abfall an den Straßenrändern und Bürgersteigen schon erkennen.

Die Steuer möge im ersten Schritt vielleicht helfen, den Kunden hier zu sensibilisieren. Trotzdem bevorzuge ich den Gedanken einer wiederverwendbaren Verpackung.

Bequemlichkeit, Coolness,....

...Preisdruck, Lebensstil...

Alles Gründe, warum wir ständig mehr Einwegverpackungen produzieren, verkaufen, wegwerfen. Es war doch früher kein Problem, Wasser, Bier oder andere Getränke in Mehrwegflaschen zu kaufen. Aber irgendwann merkten die Kunden, dass es viel einfacher ist, leere Verpackungen einfach wegzuwerfen. Der Ablasshandel mit dem grünen Punkt oder das Einwegpfand erzeugen sogar die Illusion, trotzdem ein gutes Gewissen haben zu können.

Wir haben es früher auch geschafft, nicht ununterbrochen, zu jeder Zeit an jedem Ort Kaffee aus Einwegbechern zu trinken. Heutzutage ist es anscheinend unmöglich, S-Bahn zu fahren, ohne eine Latte dabei zu haben. Und so gibt es eben Milliarden von Bechern, die die Welt versauen. Aber die Stadt räumt ja immer wieder schön auf, also auch hier wieder die Illusion der Sorglosigkeit.

Auch bei Fast-Food-Ketten habe ich manchmal den Eindruck, die Menge der Verpackung ist größer, als die des Produktes.

Ideologen und Grüne

Man muss sich überlegen wie man Müll vermeidet.

Das wird so sicher weder funktionieren, noch wird es Schule machen in Deutschland.

Diejenigen, die auch bislang ihren Müll nicht im Mülleimer entsorgen, die werden das auch mit einer Steuer nicht tun. Dass der Burger etwas mehr kostet wird schnell akzeptiert und ist dann eben so...

Man kann Verpackungen herstellen, die biologisch abbaubar sind. Oder andere Ideen entwickeln.

Mir scheint diese Steuer aus Tübingen , bei mir um die Ecke, wird sich weder durchsetzen, noch weniger Müll bringen...

Und der Klage von McDonalds hat wohl auch gute Aussichen auf Erfolg...

darf ruhig bundesweit Schule machen!

Finde ich gut, vor allem dass jeder die Wahl hat, wie viel Einweg er nutzen möchte. Z.B. ob man zusätzlich ein Besteck benötigt oder ob man vielleicht doch zukünftig einen Satz Mehrwegbesteck in seiner Schreibtischschublade/Auto deponiert.
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Wird zwar schon teilweise umgesetzt, aber insgesamt sollte man auch mehr auf umweltfreundlichere Materialien setzen (Pappe statt Styropor, Holz statt Plastik, kompostierbares Material aus Maisstärke oder Ähnliches).

@SinnUndVerstand & Bender

Verpackungssteuern sind kommunale Steuern, die es in unterschiedlichen Formen bereits seit über 25 Jahren gibt. Leider haben sie bis heute dem Verpackungswahn nicht wirklich Einhalt gebieten können.
Es bedürfte vermutlich einer bundeseinheitlichen Regelung, um tatsächlich etwas zu erreichen. Daher "eigentlich sinnvoll". Doch es geschieht höchstens vereinzelt etwas, und leider ohne Signalwirkung. Also "Provinz-Posse".
Dass da ein gewisser innerer Widerspruch besteht, ist mir klar. Tatsächlich ist das sogar der Kern des Problem, gerade bei allem was mit Umweltschutz zu tun hat. Der Strom soll ja auch billig aus der Steckdose kommen, aber nicht aus AKWs, von Windmühlen neben meinem Haus, durch Leitungen durchs ganze Land und die Solarzellen gibt's fast nur aus China usw usw...

Deshalb der frustrierte Kommentar.

Warum nicht auch Supermärkte?

"Die Steuer wird erhoben auf alles, was eindeutig Mitnahme-Essen ist: auf warmes Essen oder auf kalte Gerichte, die mit Besteck verkauft werden. Und auf Salat, wenn er schon angemacht ist."…"Hunderte Betriebe sind in Tübingen von der Steuer betroffen: Tankstellen, Cafés, Imbisse, Bäckereien, Metzgereien.
…"
Fertig angerichteten Salat bekomme ich in nahezu jedem Supermarkt, sogar zusammen mit Besteck. Warum sind Supermärkte von der Steuer ausgenommen oder wurde nur vergessen sie aufzuzählen?

Tinkotis

Früher wurde mcd fraß in schsumgummi und Styropor Verpackung ausgegeben.
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Auch das wurde auf Druck hin geändert zu pappendeckrl und wachspapier..
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Und wenn man es nur teuer genug macht, wird Auch diese Verpackung zurückgeben.

@ ich1961

>>> Ich denke, auch bei McDonalds-Kunden würde die eigens mitgebrachte Verpackung sehr gut angenommen werden. <<<
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Das glaube ich nicht. McD-Kunden sind meistens eher Jüngere wo viele noch keinen eigenen Hausstand haben (Stichwort Tupperschüssel) und auch viele spontan Besucher. Das Geschäft mit dem vollen Magen hat McD perfektioniert. Die wissen schon warum sie dagegen klagen.
Auch die Müllberge bei uns in den Straßengräben und neben den Waldparkplätzen sprechen Bände was die McD. Kunden anbetrifft, machen Verpackungen dieses Konzerns und dessen Kunden einen Großteil davon aus.

Ich bin schon länger der…

Ich bin schon länger der Meinung das man Einweggeschirr in den seltensten Fällen braucht. Eine Steuer finde ich richtig da die freiwillige Selbstverpflichtung ja nicht zu funktionieren scheint. Allerdings sollte diese Europaweit eingeführt werden und zwar für alle. Es sollte auch nicht möglich sein diese Steuer auf den Verbraucher abzuwälzen. Man muss dazu aber auch sagen, als man Fastfood Ketten verboten hat Styropor Verpackungen zu benutzen hat der Großkonzern in dem ich arbeite diese gerade eingeführt, fürs warme Essen, und benutzt die bis heute. Das benutzen eines mitgebrachten Porzellan Teller wird wegen angeblichen Hygienevorschriften abgelehnt. Seitdem bringe ich mir Essen von zu Hause mit, ist übrigens auch Preiswerter.

Ich vermute (!) mal, das…

Ich vermute (!) mal, das gegen die mitgebrachten Behältnisse auch wieder z.b. das Hygienerecht/vorschriften sprechen (bei unserem Edeka mussten die Behältnisse auf ein Tablett gestellt werden und durften nicht von den Verkäufern*innen berührt werden).
Da blickt "Ottonormalverbraucher*in" möglicherweise nicht so ganz durch, welche Gesetze wann, wo, wie usw. gelten.
Vielleicht wäre es sinnvoll, da mal "auszumisten" und im Sinne des Umweltschutzes usw. auch mal "fünfe gerade sein lassen".

Ich verstehe den Sinn der Steuer nicht.

Inwiefern soll es besser für die Umwelt sein, wenn man mehr zahlt aber trotzdem die Einwegverpackungen nimmt???
Das ist reines Geldschropfen.

*
Da ist der Imbiss mit dem Mehrwegegeschirr definitiv weiter was die Umwelt angeht.
Da hat man wenigstens die Wahl.

09:36 Uhr von Mischpoke West

Ja, Sie haben nicht so ganz unrecht.
Auf der anderen Seite sind es genau die, die mit F4F auf die Straße gehen und fordern, fordern, fordern.

@Bender (9:36)

Stimmt, da hat sich scheinbar etwas getan.
Nur: Hat es effektiv etwas gebracht? Mit dem Argument, dass wir sonst noch mehr Müll exportieren würden, dass noch mehr Plastik in den Meeren gelandet wäre - was man durchaus sagen könnte - mag ich mich nicht zufrieden geben.
Und gerade bei Pappe und Papier scheinen viele Leute weniger Hemmungen als bei Plastik zu haben, das auch mal locker zu entsorgen, weil es sich ja schneller auflöst.

@covid-strategie

"Man kann Verpackungen herstellen, die biologisch abbaubar sind." Am 18. Januar 2022 - 09:22 Uhr von covid-strategie
***
Papier ist doch biologisch abbaubar.
Ich halte es aber wegen den dafür gefällten Bäumen für problematisch.
***
Ich kenne noch das Einpacken in Zeitungspapier. Aber so viele Zeitungen gibt es heutzutage nicht mehr.

Tada

Wieso Geld schröpfen oder besser für die Umwelt?
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Boris Palmer will nicht länger für den Müll bezahlen. Der muss irgendwann mal beseitigt werden.
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Wieso sollen das die Steuerzahler machen?

Hygiene u Unverpackt @09:34 Uhr von Ritchi

>>>Fertig angerichteten Salat bekomme ich in nahezu jedem Supermarkt, sogar zusammen mit Besteck. Warum sind Supermärkte von der Steuer ausgenommen oder wurde nur vergessen sie aufzuzählen?>>>

Die Hyäne ehm Hygiene dürfte das "Problem" sein.
In Köln war ich mal in einem "Unverpackt Laden", da muss der/die Kund/In die Verpackung mitbringen, wie im Tante Emma Laden von einst.

Die Kunden dort, sind aber umweltbewusste "Nischenkäufer/Innen", zumeist aus der Zero Waste Bewegung..... na und diese Menschen werden ohnehin, von ihren Mitbürger/Innen belächelt oder direkt für Spinner gehalten.

Streit über Steuer auf Fast-Food-Verpackungen in Tübingen

Eigentlich sinnvoll, doch ein Großteil der Verpackungen, landet trotzdem in freier Wildbahn.
Schafft die Verpackungen ab, wer was essen will, soll gefälligst sein Geschirr selbst mitbringen.

@Tada "Ich verstehe den Sinn…

@Tada "Ich verstehe den Sinn der Steuer nicht." Der Sinn einer solchen Steuer besteht darin, das es das Produkt teurer macht als das Produkt eines Herstellers der auf Einweggeschirr verzichtet. Was Verbraucher dazu bringen soll zu anderen Produkten zu greifen. Funktioniert übrigens mit der Zuckersteuer in vielen Ländern prima, in GB ist der Zukerkonsum dadurch um über 30% gesunken. Das ist auch der Grund warum die Konzerne sich mit Händen und Füßen gegen solche Sachen wehren.

09:36 Uhr von Mischpoke West


«Ich denke, auch bei McDonalds-Kunden würde die eigens mitgebrachte Verpackung sehr gut angenommen werden.»
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Das glaube ich nicht. McD-Kunden sind meistens eher Jüngere wo viele noch keinen eigenen Hausstand haben (Stichwort Tupperschüssel) und auch viele spontan Besucher.


Für eine Tupperschüssel braucht man keinen ausgewachsenen Hausstand, und jeder, der weiß, wie Kaufen ganz allgemein funktioniert, kann sich auch eine Tupperdose kaufen.

Gerade junge Leute schleppen immer so was wie Handtasche oder kleinen Rucksack mit sich herum, wenn sie unterwegs sind. In den Dingern wohnt ständig 1.001 Krimskrams. Also kann da auch ein kleines Etui mit Messer / Gabel / Löffel + eine kleine Tupperdose drin wohnen. Dann ist man / frau auch spontan immer dabei.

Noch besser sind Essstäbchen, mit denen man von Fritten über Currywurst bis Nudeln alles essen kann. Statt der Tupperdose nimmt man eine japanische «Bento-Box». Gibt es auch in Plaste. Hat diverse Fächer drin.

Der Verpackungsmüll

in Deutschland, auch das Duale System ist eine Katastrophe. Vom Müll auf den Straßen der aus den gelben Säcken weht, bis hin zu besagten gelben Mülltüten die in Afrika dann mit deutschen Hausmüll im Meer schwimmen.

Hier müssen vielmehr Leute, Gemeinden, Unternehmen die daran verdienen viel härter in die Pflicht genommen werden und auch viel härtere Strafen bei Verstößen angesetzt werden. Für den Haushalt gilt zumindest bei uns weiterhin: Verpackungsmüll im Laden lassen. Ob das was hilft bleibt auch dahingestellt.

Müll

Alles, was der Mensch produziert, wird irgendwann zu Müll. Ausnahme sind lediglich Dinge, die Jahrhunderte aufbewahrt werden und in Museen rumstehen.

Müll vermeiden geht nur durch weniger Produktion, d.h. die produzierten Dinge müssen einfach eine möglichst lange Lebensdauer haben. Ein Kaffeebecher erfüllt seinen Zweck nur wenige Minuten lang. Ich kann aber Porzellantassen meiner Oma verwenden. Der Kaffeebecher wird nicht umweltfreundlicher, wenn er teurer wird. Selbst wenn das Recycling funktioniert, ist es nur die zweitbeste Möglichkeit, da auch Recycling Energie verbraucht.

Also Leute - Klamotten länger tragen, Geräte auch noch benutzen, wenn es neue Modelle gibt und zur Nahrungsaufnahme ein paar Minuten mehr Zeit nehmen, hinsetzen und Geschirr und Besteck benutzen, das gespült wird.

Wir alle machen aber seit Jahren das genaue Gegenteil. Der Müllberg nimmt ständig zu, weil wir das Zeug kaufen.

@schabernack

>>> Für eine Tupperschüssel braucht man keinen ausgewachsenen Hausstand, und jeder, der weiß, wie Kaufen ganz allgemein funktioniert, kann sich auch eine Tupperdose kaufen. <<<
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Als ich noch im McDonalds-Alter war wäre mir im Traum nicht eingefallen mir ne Tupperschüssel zu kaufen oder bevor ich mir nen Burger geholt habe bei meiner Mutter vorbeizugehen und eine auszuleihen.
Aber ich wusste damals dafür wo die Mülltonnen stehen, was viele heutzutage anscheinend nicht mehr tun. Sonst wären die Einwegverpackungen auch nicht so das Problem.

@ Tada, 09:45


Besser für die Umwelt wäre Mehrweggeschirr sicher.
B. Palmer geht es primär um die. Reinhaltung der Straßen und Plätze, an denen die McD-Besucher ihre Verpackungen durchs Autofenster entsorgen.

Freilich würde man an diesem Stellen kaum mal Mehrweggeschirr finden, aus naheliegenden Gründen.

Bloß: Für den typischen Schnellmalwasreinzieher ist Mehrweggeschirr eh keine Option.

09:52 Uhr von Kristallin

Am 18. Januar 2022 -
"
In Köln war ich mal in einem "Unverpackt Laden", da muss der/die Kund/In die Verpackung mitbringen, wie im Tante Emma Laden von einst.

Die Kunden dort, sind aber umweltbewusste "Nischenkäufer/Innen", zumeist aus der Zero Waste Bewegung..... na und diese Menschen werden ohnehin, von ihren Mitbürger/Innen belächelt oder direkt für Spinner gehalten."

Nicht unbedingt für eine Spinnerin werde ich gehalten - allerdings für eine Nischenkäuferin :-) generell besteht das Problem, dass man sein Einkaufsverhalten umstellen muß und bewußt vorplanen und entsprechende Behältnisse daheim auswählen und mitnehmen muß - also für schnell noch mal vor oder nach der Arbeit einkaufen gehen - eher nicht geeignet, davon abgesehen, dass es die Unverpackt - Läden nur in größeren Städten geben dürfte ...
flächendeckend müssen vor allem für "to go" andere Alternativen gefunden werden - und da ist jeder Vorstoß gegen Einweg - plastik - verpackungen zu begrüßen

@10:16 Uhr von Mischpoke West

"Aber ich wusste damals dafür wo die Mülltonnen stehen, was viele heutzutage anscheinend nicht mehr tun. Sonst wären die Einwegverpackungen auch nicht so das Problem."

Müll ist nicht nur ein Problem, wenn er auf der Straße oder im Wald rumliegt. Die Verschwendung von Energie und Ressourcen wird nicht besser, wenn er in der Mülltonne landet. Dinge, die nicht hergestellt werden, sind am umweltfreundlichsten.

Perfekte Lösung

die Städte müssen den Müll rund um die Schnellfress-Lokale wegräumen. Die "Restaurants" haben dann weniger Aufwand mit Geschirr und spülen - also höheren Profit. Davon holt sich die Stadt einen kleinen Beitrag zur Müllabfuhr. Nennt sich Verursacher-Prinzip. Ist das mit der CO2-Steuer was anderes? Jetzt fehlt eigentlich analog nur noch eine Vermögenssteuer. Und die Besteuerung von Versand- und Internet-Riesen.

Wo ist eigentlich das…

Wo ist eigentlich das Problem den Burger im Laden runter zu würgen?
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In jedem normalen Restaurant wird auf Porzelan serviert. Ohne Diskussionen.
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Dan erübrigt sich Strafe Pfand oder Steuer.

09:19 Uhr von dr.bashir Bequemlichkeit, Coolness,....

Ihren Kommentar kann ich nur zustimmen.Ich frage mich immer wieder wie es früher möglich war ohne ständig was zu trinken oder essen dabei zu haben.Sowie ich weiß ist auch Keiner verhungert.

Exakt 3 km von einem hiesigen McD entfernt...


...ist eine Parkbucht direkt an der Straße, in der die leergegessenen Behälter täglich zu Dutzenden herumlagen.
Die Stadt stellte dort folgerichtig einen Müllbehälter auf und siehe da:

Die Verpackungen landeten nur vereinzelt darin, denn durchs Autofenster kann man nicht so genau zielen, oder der Arm ist zu kurz; und aussteigen, um den Müll ordnungsgemäß dort einwerfen - wie uncool ist das denn?

1000 dollar fine for littering

So machen es andere und vermutlich funktionert das auch.
Bei Mc Donalds sollte das auch bekannt sein, dass es sich nicht gebührt seinen Abfall in der Landschaft zu verteilen.
Das per Klage noch zu unterstützen, scheint den Image-Schaden falsch einzuschätzen.

09:19 Uhr von dr.bashir

"Wir haben es früher auch geschafft, nicht ununterbrochen, zu jeder Zeit an jedem Ort Kaffee aus Einwegbechern zu trinken. Heutzutage ist es anscheinend unmöglich, S-Bahn zu fahren, ohne eine Latte dabei zu haben. Und so gibt es eben Milliarden von Bechern, ...."
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Stimmt!
Oder die Einwegbecher mit ins Auto (wofür hätte man sonst die Halter ;-), man muss ja schließlich immer und überall die Begierde stillen. Zudem ist dies eine Ablenkung beim Fahren und eine zusätzliche Unfallquelle (gehört wie das Handytelefonieren verboten).

Ich habe das Problem

schon vor vielen Jahren gesehen, als die ganze Firmen-Belegschaft beim Metzger warmes Essen in Styroporboxen kaufte. Ich fragte seit damals dort und immer wieder auch woanders, ob ich mein eigenes Behältnis mitbringen dürfe. Es hieß immer, das ginge aus hygienischen Gründen nicht. Komischerweise sprachen bei Kirchentagen keine Hygienevorschriften dagegen. Neuerdings bis Corona, gab es die Möglichkeit den Kaffee in den eigenen Becher zu füllen. Hygienevorschrift hier: der Becher muss sauber gebracht werden. Man muss den Deckel selber abmachen und behalten, die Verkäuferin darf den Becher nur im unteren Bereich außen anfassen, nicht oben am Rand. Dann bekommt man den gefüllten Becher und macht den Deckel selber drauf. Achtung die normalen Unterwegs-Kaffeepötte sind wegen der Kaffeemaschinen zu groß. Ich finde den Vorstoß in Tübingen sehr gut. Es geht deutschlandweit um Millionen Arbeitnehmer, die täglich Essen kaufen. Dazu alle anderen. Da kann viel Müll gespart werden.

Am 18. Januar 2022 - 08:52 Uhr von ich1961

" Die Idee, seine eigenen Behältnisse mitbringen zu können, finde ich klasse.
Hat unser Edeka Markt auch probiert, aber dann kam Corona - und weg war die gute Idee, Schade. "
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Ideen sind immer gut, nur wurden auch vorher schon mitgebrachte Dosen in den Märkten nicht gefüllt, hängt mit den Hygienevorschriften zusammen.
Und das Problem ist auch nur in der Stadt, wenn ich wirklich mal in die Stadt komme, und es so einen Laden gäbe, dann hätte ich bestimmt kein Gefäß mit.
Und wenn ich an der Chinabude, Döner oder beim Fleischer mir warmes Essen mitnehmen würde, muss das ja auch verpackt werden, oder soll das in Zeitungspapier eingewickelt werden, wie früher im Gum.

@ dr.bashir

>>> Die Verschwendung von Energie und Ressourcen wird nicht besser, wenn er in der Mülltonne landet. <<<
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Kann dann aber zumindest wiederverwertet werden oder anständig entsorgt, und belastet die Umwelt dann nicht doppelt - erst in der Herstellung, dann in der Vermüllung der Natur. Aber Sie haben natürlich recht, wir müssen insgesamt weniger Müll produzieren/Ressourcen verbrauchen.
Nichtsdestotrotz ist mir seit der Pandemie aufgefallen das die Vermüllung von Feld, Wald und Wiesen extrem zugenommen hat. Die Ursache liegt ja auf der Hand. Viele Menschen haben die Natur neu für sich entdeckt und hinterlassen ihre Spuren.

Giselbert.

Genau. Das lenkt ab.
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Wie Beifahrer, Musik, quengelnde Kinder, bunte Lackierungen und und und.
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Getrunken wurde im Auto schon immer.
Allerdings aus irgendeinem mehrweggefäß

Ich fände auch Pfand besser…

Ich fände auch Pfand besser als steuern. Dann würde mancher den Müll nicht achtlos wegwerfen. Aberdas bringt der Stadt nichts. Am besten beides: steuern für die Herausgeber der Verpackung und Pfand für den Nehmer.
Oder am besten ganz abschaffen zumindest McDonald’s und co. Wäre eh viel gesünder und wir haben doch in der Pandemie alle kochen gelernt oder nicht?!

@10:19 Uhr von Frau Schmitt

>>>Nicht unbedingt für eine Spinnerin werde ich gehalten - allerdings für eine Nischenkäuferin :-) generell besteht das Problem, dass man sein Einkaufsverhalten umstellen muß und bewußt vorplanen und entsprechende Behältnisse daheim auswählen und mitnehmen muß - also für schnell noch mal vor oder nach der Arbeit einkaufen gehen - eher nicht geeignet, davon abgesehen, dass es die Unverpackt - Läden nur in größeren Städten geben dürfte ...>>>

Bewusste Nischenkäuferin finde ich gut! ;)
Ja wie so viele "ökologischere" Einkaufsmöglichkeiten, sind die Großstädte da wesentlich besser ausgestattet! Ich wohne ländlicher, keine Chance auf irgendwas..... Discounter u SB Warenhaus ..... Ende.

10:30 Uhr von schiebaer45


@ 09:19 Uhr von dr.bashir: Bequemlichkeit, Coolness,....

Ihren Kommentar kann ich nur zustimmen.Ich frage mich immer wieder wie es früher möglich war ohne ständig was zu trinken oder essen dabei zu haben.Sowie ich weiß ist auch Keiner verhungert.

Zu früheren Zeiten hat man die ganzen unterwegs Verhungerten schnell beiseite geschafft, bevor es wem aufgefallen ist. Und die noch mehr Verdursteten erst recht.

Tolle Idee!

Zu häufig sehe auch ich am Straßenrand Dutzende Papiertüten von McDonalds und co. Auch wenn der Großteil aus recycletem Papier besteht, aber das heißt noch lange nicht, dass die Tüten irgendwo achtlos in die Straßengräben geworfen werden dürfen.
Wenn die Leute es anders nicht lernen wollen, geht es halt nur über eine Steuer.

In früheren Zeiten

hatten die Arbeitenden eine Dienerin zu Hause, die alles andere erledigt hat. Außerdem hat sich das geforderte Arbeitstempo vervielfacht. Mehr als 5 Krankheitstage im Jahr werden negativ vermerkt. Wenn jemand gesundheitliche Probleme erkennen läßt, fliegt der, die kriegen das immer hin. Im Betrieb werden keine Zusatzpausen erlaubt, im Gegenteil, stille Überstunden sind gefordert. Früher übliches Azubi oder einer kocht, bringt was mit usw. ist nicht mehr gern gesehen. Was tut der normale abhängige AN der nicht mehr kann - und das sind viele. Er spart Zeit am Privatleben, danach am Haushalt, danach am eigenen Essen kochen, danach trinkt er sogar seinen Frühstückskaffee in der Bahn, danach hangelt er sich ungesund von Kaffee zu Kaffee oder Bier zu Bier durch den Tag, danach klappt er zusammen dann wird er arbeitslos....ff. Das ist das eigentliche Problem. Jedem schmeckt in Wahrheit doch selbst gekochtes besser als Fastfood oder Bäcker-Metzgeressen. Das Problem ist die Gewinnmaximierung.

In der Tüte @11:07 Uhr von fruchtig intensiv

>>>Zu häufig sehe auch ich am Straßenrand Dutzende Papiertüten von McDonalds und co. Auch wenn der Großteil aus recycletem Papier besteht, aber das heißt noch lange nicht, dass die Tüten irgendwo achtlos in die Straßengräben geworfen werden dürfen.>>>

Die Verpackungen in den Tüten sind aber nicht aus recycelten Papier, sondern es sind Kunststoff beschichtete Verpackungen und Papier, welche auch nicht "vergehen".

Praktische Umsetzung

Wie soll das eigentlich bei einer Pizzeria oder einem Lieferdienst mit eigenen Verpackungen funktionieren? Der Lieferdienst hat natürlich nur seine eigenen Verpackungen zur Verfügung, sonst wäre es kein Lieferdienst und eine Box, die Form und Größe einer Pizza bzw. Pizzaverpackung hat, habe ich noch nicht gesehen. Und da würden dann zwangsläufig diese Verpackungssteuer draufgeschlagen, da es dort dann eher eine Zwangsabgabe, anstatt eigene Entscheidung, mangels Alternativen ist. Haben sich die ganzen Befürworter da mal Gedanken darüber gemacht. Eigene Dosen sind nicht schlecht, aber es sollte freiwillig bleiben und nicht durch Zwang, wenn auch indirekt, da nicht jeder die Möglichkeit für eine eigene Dose hat. Z.B. ein Obdachloser, der sich für sein erschnorrtes Geld einen Hamburger bei MCD holen möchte, müsste dann für diesen doppelt so viel wie ursprünglich bezahlen und auch nicht jeder findet es Hygienisch wenn sein Burger erstmal durch 3-4 Hände geht.

10:31 Uhr von harry_up


Exakt 3 km von einem hiesigen McD entfernt … ist eine Parkbucht direkt an der Straße, in der die leergegessenen Behälter täglich zu Dutzenden herumlagen. Die Stadt stellte dort folgerichtig einen Müllbehälter auf und siehe da:

Die Verpackungen landeten nur vereinzelt darin, denn durchs Autofenster kann man nicht so genau zielen, oder der Arm ist zu kurz; und aussteigen, um den Müll ordnungsgemäß dort einwerfen - wie uncool ist das denn?


Vielleicht sollte man unartigen Kindern nicht mehr die Ohren, sondern die Arme lang ziehen. Dann kommt die nächste Generation weiter aus dem Autofenster raus, und näher an die Mülltone in der Parkbucht dran.

Oder man muss nachweisen, dass man einen Gibbon im Auto hat.
Anders wird das sonst wohl nix …

Am 18. Januar 2022 - 09:36 Uhr von Bender Rodriguez

Früher wurde mcd fraß in schsumgummi und Styropor Verpackung ausgegeben.
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Welche Produkte waren den das?
Ich kenne nur das einwickeln in Papier und größere Burger in einer Pappschachtel.

Wer rücksichtslos gegenüber

der Natur ist ist es genauso gegen Menschen. Viele Unternehmer und Kapitalanleger sind vollkommen rücksichtslose Menschen, denen die Gesundheit und das Leben anderer wurscht ist. Der neuerdings moderne soziale Anstrich - tolle Papierformulierungen und erfundene Preise sind schlichtweg Betrug und Augenwischerei. Tatsächlich bekommt der normale AN die “Verbesserungen“ gar nicht, nur Chefetagen und einzelne deren „Freunde“. Preise wie bester, beliebtester.....dienen in Wirklichkeit ganz anderen Zwecken. Löst sich das Prinzip Gewinnmaximierung, wird sich das Problem Verpackung und werden sich viele andere soziale und umwelt und medizinische Probleme lösen.
Das ganze Denken der ganzen Gesellschaft muss sich ändern. Und nein Sozialismus ist keine Lösung. Es gehört in die Demokratie und nicht anders.

Marktkampf und Steuerlast

Der Staat soll über Abgaben regeln, was die Bürger selbst und der Handel ebenso nicht in den Griff bekommen. Über Geld reguliert sich manche Baustelle von selbst. Händler haben zu handeln, wenn es um Müllvermeidung geht. Der Verkauf und die Beschaffung von Verpackung ist ja nur eine Seite. Die Müllentsorgung und Straßenreinigung kostet viel Geld und wird immer aufwändiger. Das bezahlen wir Steuerzahler alle, ob wir Fast Food nutzen oder nicht. Daher soll man große wie kleine Händler nicht aus ihrer Verantwortung entlassen und nachfassen, wo es nicht rund läuft und die Kosten die Allgemeinheit bezahlen soll. Auch der Kunde soll ruhig vermehrt zur Kasse gebeten werden- schließlich ist er fester Bestandteil dieses Kreislaufes. Dass unsere Gesellschaft organisierte Müllentfernung missbraucht, sehen wir an den vielen wilden Müllhalden. Ich esse, werfe weg, der Rest geht mich nichts an. Das ist die Kehrseite der delegierten Reinigung. Und die satten Kunden schert es selten, wer das macht.

11:21 Uhr von Dany39

Praktische Umsetzung
Wie soll das eigentlich bei einer Pizzeria oder einem Lieferdienst mit eigenen Verpackungen funktionieren?
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sie bringen es auf den Punkt
die "praktische Umsetzung"

@ tagesschlau2012

>>> Welche Produkte waren den das?
Ich kenne nur das einwickeln in Papier und größere Burger in einer Pappschachtel. <<<
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In meiner Kindheit, also vor ca. 35 Jahren, waren BigMac und Co. noch in Styropor verpackt.

Oha....

"50 Cent Steuer für eine Wegwerf-Verpackung oder für einen Einweg-Trinkbecher, 20 Cent für Einmal-Besteck - insgesamt werden maximal 1,50 Euro pro Mahlzeit fällig. Die Steuer wird erhoben auf alles, was eindeutig Mitnahme-Essen ist: auf warmes Essen oder auf kalte Gerichte, die mit Besteck verkauft werden."

Eine Kugel Eis.... Becher oder Tüte, Tüte ist 70c billiger es sei denn Sie bringen Ihren eigenen Eislöffel und Becher mit.

11:28 Uhr von tagesschlau2012 09:36 Uhr von Bender Rodriguez

Früher wurde mcd fraß in schsumgummi und Styropor Verpackung ausgegeben.
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Welche Produkte waren den das?
Ich kenne nur das einwickeln in Papier und größere Burger in einer Pappschachtel.
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wahrscheinlich haben sie das gar nicht miterlebt !
Zu beginn war das Zeug von McDonald nicht in Pappkartons verpackt sondern in so Styropor
Übrigens dasselbe Material wie in meiner Firma die Kantine das Essen ausgab
War wohl der Zeitgeist ...
Zuerst diese rechteckigen Keramikplatten mit Fächern für Fleisch, Soße Beilage,
dann war es populär diesen Styropor mit Plastikbesteck - man spart den Abwasch
und irgendwann wurden Teller eingeführt

ob Geld zu verlangen in Tübingen nötig ist

Tübingen ist nicht Berlin !
Vielleicht täte es auch helfen mehr Abfalleimer aufzustellen
und diese vor allem regelmäßig zu leeren
Aber der Palmer wird schon wissen was er tut
schon sein Vater hat die Kunden weggeschickt, wenn sie statt mit dem Korb mit Plastiktüten ankamen
vor 50 Jahren auf dem Wochenmarkt in Geradstetten und wollten Äpfel

Am 18. Januar 2022 - 11:38 Uhr von Mischpoke West

In meiner Kindheit, also vor ca. 35 Jahren, waren BigMac und Co. noch in Styropor verpackt.
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Vor über 40 Jahren öffnete der erst McD in Frankfurt/Main.
Der BigMac war schon da in einer Pappschachtel. Nur der FischMac war kurze Zeit in einer Styropor Verpackung.

Ich bin froh auf dem Land in einem Dorf zu leben.

Hier gibt es viele Probleme der Stadt natürlich nicht.
Müll ist kein Problem , weil er regelmäßig abgeholt wird.
Sogar den Fußweg und Rinnstein fege ich regelmäßig.
Also liebe Städter erzieht eure Dreckspatzen zu reinlichen Bürgern , das ist doch eine schöne Aufgabe , ohne hier zu meckern.
Da sage ich doch glatt Danke.

Plaste @11:50 Uhr von tagesschlau2012

>>>Der BigMac war schon da in einer Pappschachtel. >>>

Schon immer in einer Kunststoff beschichteten Pappschachtel!

Am 18. Januar 2022 - 11:43 Uhr von haggis63

Zum Beispiel
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Und genau das war die Verpackung vom FischMac.
Keine Beschriftung auf der Styropor Box, das Chaos wäre perfekt gewesen und jede Mahlzeit eine Wundertüte. Was ist jetzt in der Box.

Gehoppt wie gesprungen

Recycelbare Verpackung können sich in der Natur abbauen, dafür kosten sie mehr Energie als die nicht abbaubaren Verpackungen. Der Ansatz ist sinnvoll, aber da muss noch ein ganzes System zur Wiederaufbereitung und Bereitstellung der Mehrwegpackungen aufgebaut werden. Das klappt dann auch mit Pizzas wenn man sauber plant.
McD ist auf die Wegwerfgesellschaft getrimmt und befürchtet Verluste. Erstmal selbst ein Pfandsystem einführen ist doch sinnvoller als zu Klagen. Oder ist das Pfandsystem von McD vielleicht auch nur ein Versuch sich selbst grün zu machen und kollidiert mit den Tübinger Müllvermeidungsvorschriften?

Tageschlau

"McD in Frankfurt/Main.
Der BigMac war schon da in einer Pappschachtel. "
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Das kannst du uns schon glauben. Wir haben das gesehen. Und schon damals als Kind fand, ich das pervers.
Diese Verpackung war ja nicht das einzige, den in dem schaumgummiding war das ja nochmal in Papier gewickelt.
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Und selbst heute machen die völlig unnötige Pappendeckel drum. Wozu sollen die gut sein, wenn das ding doch eingewickelt ist? Nur um Werbung drauf zu drucken.
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Verständlich, dass McDonalsd's das vom Gericht

klären lassen möchte; schon wegen der Rechtssicherheit, denn dass da Kosten auf das Unternehmen zukommen, liegt auf der Hand, weil der Arbeits-, Bedienungsablauf in jedem Fall umgestellt werden muss. Mir persönlich ist das egal, ich esse kaum jemals fast food, könnte mir aber vorstellen, dass nicht jeder ständig mit Tupperware durch die Gegend läuft und MD hat viel Laufkundschaft. Für diejenigen, die im Umfeld arbeiten, dürfte es kein Problem sein. Die Unsitte, ständig und überall Kaffeebecher /Trinkflaschen mitzuführen, finde ich auch mehr als albern.
Auch klar sein dürfte, dass sich der Mehraufwand, den die Bestimmung zweifelsohne mit sich bringt, auf die Preise niederschlagen wird. Wie das hygienetechnisch geregelt wird, muss man dann sehen. Bin gespannt, wie die Gerichte entscheiden. Vllt nur wieder ein Sturm im Wasserglas, der die Gemüter wieder erhitzen wird.

@tagesschlau2012, 11:50

"Vor über 40 Jahren öffnete der erst McD in Frankfurt/Main.
Der BigMac war schon da in einer Pappschachtel. Nur der FischMac war kurze Zeit in einer Styropor Verpackung."-
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Ich habe Anfang der 80-er Jahre wirklich viele BigMacs in diversen Frankfurter McDonalds (u.a. Hauptwache) gegessen und die waren doch echt alle in Styropor verpackt. Das änderte sich erst ganz langsam in der 2ten Hälfte der 80-er.

Stadtentwicklung und Menschenmassen

Im Vorbeigehen essen wollen, ist ein Grundbedürnis mancher Menschen- aber kein Grund-Bedarf. Die Nachfrage schafft neue Gastronimie, Schnellimbiss und Schnellrestaurantketten. Die setzen auf Massenverkauf und generieren danach Preise und Utensilien, auf denen die Ware außer Haus verkauft wird. Wer im Schnellretsurant isst, bezahlt denselben Preis wie im Vorbeigehen. Aber die Steuerlast innen liegt für den Gastromen höher als außerhalb. Daher sparen diese Betriebe mit Außer-Haus-Verkauf gleich doppelt: Eigenmüllentsorgung und Personal. Wenn Städte wie Tübingen nun viele solche Läden in der Innenstadt zentrieren (kennen wir auch aus HH), dann sammeln sich auch Kundschaft, Müllaufkommen und Probleme damit. Der Müll landet auch auf dem Lande nicht dort, wohin er gehört. Das bereitet Kosten für die örtlichen Verwaltungen. Daher bleibt: Kostenbeteiligung der Betriebe deutlich erhöhen- oder das Angebot dieser Branche abspecken. Das letzte wäre wohl ihnen wie den Bürgern schwer zu vermitteln.

@tagesschlau2012, 12:03

"Keine Beschriftung auf der Styropor Box, das Chaos wäre perfekt gewesen und jede Mahlzeit eine Wundertüte. Was ist jetzt in der Box." -
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Genau dafür (um die Produkte zu unterscheiden) hatten die Styroporverpackungen verschienden Farben: Gelb war BigMac, Grün war (wenn ich mich richting erinner) FischMac usw.

Am 18. Januar 2022 - 09:07 Uhr von Nettie

Gleichzeitig aber plant McDonald’s in Deutschland ein eigenes Mehrweg-System einzuführen und hat nun mitten im Streit mit Palmer angekündigt, es auch im Tübinger Restaurant testen zu wollen. Auf so verpackte Produkte fiele dann keine Steuer an“
Die „Großen“ wollen weiter selbst die Regeln vorgeben. Und allein profitieren.
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Ich frage mich, was es daran nun wieder zu kritisieren gibt, wenn MD ein Mehrweg-System einführt ? Manchmal verstehe ich Kritik, die einfach so, aus dem Bauch heraus geführt nicht. Ich denke, Mehrweg ist gut und sinnvoll ? Dass ein so grosses Unternehmen das Ansinnen vor einer Umstellung des gesamten Ablaufs prüfen lässt, ist doch legitim und verständlich.

12:09 Uhr von IckeDette:

Recycelbare Verpackung können sich in der Natur abbauen, dafür kosten sie mehr Energie als die nicht abbaubaren Verpackungen. Der Ansatz ist sinnvoll, aber da muss noch ein ganzes System zur Wiederaufbereitung und Bereitstellung der Mehrwegpackungen aufgebaut werden. Das klappt dann auch mit Pizzas wenn man sauber plant.
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Recycelbare Verpackungen mit einem Pfandsystem wäre vorstellbar. Die eingesetzten Materialien müssten sortenrein trennbar sein. Der Pfand müsste so hoch sein, dass es sich lohnt, die Verpackungen zur Entsorgung zu bringen.

Fastfood Verpackung

Vollkommen richtig hier eine Steuer zu verlangen.
Für das Geld was die Mehreinnahmen in den Stadtsäckel fließt, wird die Stadtreinigung finanziert.
Man braucht ja nur die Straßenränder rund um den Fastfood Ketten anzuschauen, da ist eine Mülldeponie nichts dagegen. Fenster auf und raus damit oder hier esse ich Mülleimer ist zu weit weg, lass ich fallen. Liegt es an der Kinderstube?
Daher ist es meiner Meinung nach, höchste Zeit für einen Neuanfang bei den Ketten.
Auch dafür hat man Grün gewählt ( H. Palmer)

zu wenig Kontrollen und zu niedrige Strafen

Oft sehe ich wie wahllos Zeugs aus dem Autofenster geworfen werden (viel davon Kippen) und die Leute alles fallen lassen wo sie gehen und stehen.
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Hier wird zu wenig kontrolliert und bei höheren Strafen würde sich eine Kontrolle auch lohnen und sich so mancher diese Unart abgewöhnen. In Singapur kostet das Wegwerfen von z.B. Kaugummis oder Kippen 1300€. Naja, so drakonisch müsste es vielleicht nicht sein, aber 300€ wäre doch mal ein Wort.

@weingasi1, 12:23

„Dass ein so grosses Unternehmen das Ansinnen vor einer Umstellung des gesamten Ablaufs prüfen lässt, ist doch legitim und verständlich.“

Warum formulieren Sie Ihre (ganz persönliche) Meinung so suggestiv bzw. quasi als allgemeingültige Tatsachenbehauptung?

@ JorisNL

>>> Gelb war BigMac ... <<<
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Richtig, ich kann mich auch noch gut daran erinnern. Ein dicker gelber Streifen ging drumherum.
Verrückt an was für Unwichtigkeiten man sich manchmal noch erinnern kann. Die Farbe der BigMac-Verpackung.

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