Kommentare - Sozialer Wohnungsbau: Günstiger Wohnen - für viel Geld

14. Januar 2022 - 13:53 Uhr

100.000 Sozialwohnungen pro Jahr will die Bundesregierung bauen. Das Bündnis "Sozialer Wohnen" warnt: Das sei nur realistisch, wenn deutlich mehr investiert werde. Von André Kartschall.

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Kommentare

wenn der Staat mal was anfängt

dann geht das mit Sicherheit in die Hose
in dem Fall wohl darin begründet,
dass die 50 % Verwaltungskosten auf die Miete aufschlagen

Es ist ja nicht nur die leicht steigende Bevölkerung

sondern auch der Anspruch auf Wohnraum: Während sich zu DDR-Zeiten (und ein gut Stück früher auch im Westen) 2 Studenten ein kleines Zimmer teilten, haben heute viele Studenten zwei Zimmer, belegen also Wohnraum, in dem früher ein Ehepaar oder gar eine kleine Familie wohnte. Die älteren Ehepaare bewohnen immer noch die Wohnung oder das Haus, in dem sie früher mit ihren Kindern wohnten, die jetzt mit ihren Familien andernorts sich eine Wohnung suchen. Mehrgenerationenhaushalte, die Wohnraum besonders effektiv nutzen, sind kaum noch anzutreffen. Hingegen gibt es viele Singles, die eine ganze Wohnung bewohnen oder gar Paare, die zwei Wohnungen haben. Die wirtschaftliche Kraft so vieler Menschen, die auf einmal wesentlich mehr Wohnraum für sich beanspruchen, nehmen den Ärmeren den noch bezahlbaren engen Wohnraum weg.

Bestehende Wohnblöcke aufstocken

bin ja kein Statiker, aber ob so was funktioniert
und die Kosten allein mal der Aufzug (fällt mir ein), wie realisiert man das ?
Dann die Hausgemachten Probleme
wenn man Wert auf Umweltschutz legt (Wärmedämmung)
hat das eben seinen Preis
entweder man akzeptiert das oder man läßt den Umweltschutz
Eine ganz andere Sache wäre die Ausstattung der Wohnungen.
Angefangen bei der Wohnungsgröße (für jedes Kind ein eigenes Zimmer - in der Art)
Mal ganz provokativ gefragt braucht es das Klo in der Wohnung oder ein Bad ?
Bevor man mich jetzt angreift !
das waren Argumente von Mietern aus Berlin, die sich über "Luxussanierung in ihren Wohnungen beschwerten
die waren mit dem Klo im Treppenhaus zufrieden und so ne Dusche in die Küche gestellt

Sozialwohnungen

In Hamburg haben wir Preise und Mieten, die durch die Decke gehen. Soziale Miete heißt nicht, dass die Wohnfläche dazu passt. Eine Wohnung in Hamburg, von einer 2-Personen WG, 30 qm geteilte Nutzfläche, ein eigenes Zimmer 14 qm dabei soll in einem Inserat "nur" 570 Euro für einen Studenten kosten. Sozial fängt nicht beim Preis an, sondern bei der Wohnfläche, dem Standard und Heizkosten. Meist sind es Souterain oder Miniwohnungen in einem Gebäude mit schlechtem Bauzustand, die "billiger" sind. Weil große Verwaltungsgesellschaften und Investoren aufkaufen und renovieren, steigen dann die Preise weiter an. Staatliche WoBauFörderung hat schlicht verschlafen, dass eigene Grundstücke und Immobilien an Privatleute verkauft wurden und jetzt zu den horrenden Preisen zurückgekauft werden müssten, um wieder Grundstücke verfügbar zu haben. Der Grund und Boden ist kaum noch vorhanden, um Sozialwohnungen zu bauen. Deshalb halte ich das Ganze für zu spät.

Sozialer Wohnungsbau: Günstiger Wohnen-für viel Geld...

100.000 Sozialwohnungen sollen pro Jahr gebaut werden. Leider fallen auch pro Jahr 26.000 Wohnungen aus der Sozialbindung (2020). Das sind 2,3 Prozent weniger pro Jahr.
Um die Wohnungsnot und die Gentrifizierung wirksam zu bekämpfen bedarf es mehr an sozialem Wohnungsbau. Aber auch darf man nicht Volksbegehren missachten, in denen 59 Prozent der Bevölkerung sich gegen Deutsche Wohnen & Co ausgesprochen haben. Der Einfluß von diesen Wohnungskonzerne auf den Markt muss zurückgedrängt werden. Da spielen Milieuschutz und Mietendeckel eine Rolle....

geradezu bildhaft die Absurdität (und damit Dysfunktionalität) eines Systems auf, in dem die Menschen für ein Instrument (hier: Geld) da sind und ihm dienen müssen, statt umgekehrt bzw. dass dieses für sie da ist und von ihnen (allen) zur Gestaltung ihres Gemeinwesens genutzt werden kann.

Naja ...

""Sozialer Wohnen" warnt: Das sei nur realistisch, wenn deutlich mehr investiert werde."
.
Hauptsache man wirft sich medienwirksam in Szene und kann sich auf die Schulter klopfen. Ich hoffe diese Regierung wird daran gemessen was sie wirklich realisiert hat und nicht an dem was sie ständig nur angekündigt.
.
100.000 sind eh ein recht klägliches Ziel, in Anbetracht des Bedarfs von 450.000 Wohnungen.

früher belächelt und heute

"Die alten Wohnblöcke sollen einfach aufgestockt werden. .... werden auf Häuser des Typs WSB70 - klassischer DDR-Plattenbau"
.
Tja, früher belächelte der Westen die Plattenbauten im Osten und jetzt werden sie zur stützenden Säule im Wohnungsbau. Da waren die Plattenbauten Made in DDR wohl doch nicht so schlecht wie ihr Ruf!

mh

hat die ampel nicht vor ein paar woche von 400.000 jedes jahr gefaselt?

Berlin zeigt ... wie es nicht geht

Zitat: "Berlin, das eine der niedrigsten Leerstandsquoten in Deutschland hat, kämpft seit Jahren gegen den Notstand. Die öffentlichen Wohnungsgesellschaften der Stadt haben den politischen Auftrag, zu bauen, wo es nur geht. "

Jajaja, Berlin verkauft erst einmal öffentliche Wohnungskontigente an Firmen wie Vonovia, nur um diese ein paar Jahre später zu einem viel höheren Preis wieder zurückzukaufen und um dann noch einmal später über "böse, kapitalistische Unternehmen" zu schimpfen.

Wenn sich Berlin als Land oder Staat darum kümmert, selber Sozialwohnungen zu bauen, endet man bei einem Quadratmeterpreis, so hoch wie bei Penthouses am Ku'damm.

Berlin zeigt ... wie es nicht geht

mit berücksichtigt?

Wurden bei der Bedarfsrechnung die ca. jährlich 100.000 kommenden Migranten/Asylanten berücksichtigt?

Wie groß sollen solche Wohnungen sein?

In den 1960er Jahren hat meine Familie mit 4 Personen knapp 60qm sozialen Wohnungsbaus bewohnt. Mit Blick auf kommende Pandemien, mit Heimarbeit und Heimbeschulung, müsste ja gerade im sozialen Wohnungsbau darauf geachtet werden, dass grundsätzlich wesentlich größere Wohnungen gebaut werden als das in früheren Jahren der Fall war.
Wird das bedacht?
Warum wird dazu nicht recherchiert?
Das war doch noch im letzten Jahr ein wichtiges Thema und dient dem Wohlergehen unserer Kinder, die ja angeblich soo wichtig sind. Hier aber dann doch nicht?

Wie „günstig“ sollen die Mieten dann sein?

Dass Mietervertreter, Sozialverbände und die Wohnungsbaubranche dies befürworten, ist ja klar - alle profitieren davon.
Inwiefern künftige Mieter davon profitieren, wird sich erst noch zeigen: wenn die Wohnblöcke energetisch top mit Fassadenisolierung, Solardächer, modernen Heizungen etc. ausgestattet werden, kann dieses Bauen nicht gerade billig werden, ganz im Gegenteil - wie da die Mietpreise gemacht werden?
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Aus dem Artikel:
„Im Osten der Stadt, mit seinen großen Plattenbaugebieten, geht man nun einen neuen Weg: Die alten Wohnblöcke sollen einfach aufgestockt werden. In einem Pilotprojekt werden auf Häuser des Typs WSB70 - klassischer DDR-Plattenbau - zwei bis drei neue Etagen aufgebaut. Das Verfahren hat große Vorteile: "Wir nutzen bestehende Infrastruktur und wir entwickeln den Bestand weiter", sagt Ulrich Schiller, Geschäftsführer der landeseigenen Gesellschaft HOWOGE.“
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Das halte ich für einen üblen Scherz! Auf Murksbauten aufsatteln und den schlechten Bestand nutzen?

Und über die URSACHEN spricht mal wieder keiner?!

Zitat: "Während in weiten Teilen Ostdeutschlands eine vergleichsweise entspannte Situation herrscht, verschärft sich die Knappheit in Großstädten und im wirtschaftlich starken Süden Deutschlands immer mehr."

Und über die URSACHEN spricht mal wieder keiner?!

Die autochtone Bevölkerung nimmt bekanntlich ab.

Wer oder was sorgt für die zusätzliche Nachfrage, die die Mietpreise explodieren lässt und für der Steuerzahler mal wieder zahlen "darf"?

15:20 Uhr von Karl Maria Jos…

>>
hat die ampel nicht vor ein paar woche von 400.000 jedes jahr gefaselt?
<<

Sie können einen Unterschied zwischen Wohnungen und Sozialwohnungen erkennen ? Wer faselt also mal wieder ?

In Halle wurden die…

In Halle wurden die Wohnblöcke, die mehr als 5 Stockwerke hatten zurück gebaut, jetzt wieder Rolle rückwärts.
Im übrigen, wer soll den sozialen Wohnungsbau bezahlen und die daraus resultierenden mieten, bei den klimapolitischen Anforderungen die unter anderem die EU an Neubauten stellt?

15:27 Uhr von nie wieder spd

Sollen jetzt zu erwartende Pandemien ein Kriterium werden? Zugegeben als 4 personenhaushalt sollte es zumindest eine 4 zimmerwohnung sein. Aber wie soll es bei größeren Familien aussehen. Es ist eben nicht möglich jedem sein Zimmer zur Verfügung zu stellen, zumindest nicht im sozialen Wohnungsbau. So fies das jetzt klingt.

Ein Problem mit vielen Seiten und Ursachen

Wer heute eine Butze von 50 (single) oder 120 Quadratmeter Wohnfläche sein Eigen nennt (Miete oder Besitz), war stolz, überhaupt solche Größe leisten zu können. Kleine Wohnungen gerade in Altbauten wurden zusammengelegt, damit ein 4 Personen Haushalt seine 130 Grundfläche hat. Da verschwanden dann sang- und klangslos viele kleine Wohnungen in wenigen großen. Heute sind Wohnfläche doppelt so groß gerade richtig. Und man verbraucht Grund- und Boden für EFH. Da bleiben Mehrfamilienbauten auf der Strecke. Die Standards sollen nach grünen Plänen weiter steigen- damit auch die Preise. Und wer soll das bezahlen? Das ist die gleiche Chose für Privatleute wie Investoren. Sozialwohnungen sind nur ein Wohntypus dabei. Standards runter für günstige Bauten, dann beschaffen wir Wohnraum zu einem tragbaren Preis. Wer sich kein teures Dach mit Niedrigernergie Schnickschnack leisten kann, endet im Zelt oder Wohnwagen oder unter der Brücke. Das ist Soziales 2022.

Wohnen wird unbezahlbar

Wenn die Grünen das alles durchsetzen, was sie zur Klimarettung für notwendig halten, dann wird das Bauen von Wohnungen unbezahlbar. Vielleicht wird ja der Vorschlag von Kevin Kühnert (SPD) richtig sein, die Wohnungen alle zu enteignen. Das wird sicherlich für Privatinvestoren ein enormer Motivationsschub sein, neue Wohnungen zu bauen. Erst sollen sie diese bauen oder sanieren und wenn alles fertig ist, werden sie enteignet. Ich glaube, die Investoren werden begeistert für die Genehmigungen des Wohnungsbaus Schlange stehen. Warum hat eigentlich Berlin die Sozialwohnungen in der Vergangenheit an Privatinvestoren billig verscherbelt? Jetzt fehlen diese Wohnungen. Wurde da eigentlich irgendein verantwortlicher Politiker zur Rechenschaft gezogen?

Zu 14:44 Uhr von Giselbert "früher belächelt und heute"


"Tja, früher belächelte der Westen die Plattenbauten im Osten und jetzt werden sie zur stützenden Säule im Wohnungsbau."

Ein weit verbreiteter Irrtum; auch im Westen wurden früher mit Beton-"Platten" Wohnungen gebaut. z.B.:

Am 20. Februar 1967 ereignet sich ein spektakulärer „Unfall“ beim Bau des 18-stöckigen Hochhauses[..]. Eine Windböe knickte den 60 Meter hohen Spezialkran der Firma Skarne ab. Ein Teil des Krans stürzte auf den Neubau, der bereits bis zum 11. Stockwerk fertig gestellt war. [..] Die Firma Skarne konnte große Wohnanlagen mit vorgefertigten Bauteilen schnell und rationell erstellen. Dort, wo gerade der Lidl an der Gustav-Rau-Straße abgebrochen wurde, stand die „Feldfabrik“ von Skarne, wo bis 1976 die Bauteile vorgefertigt wurden. Die großen Wohnblocks und Hochhäuser im Buch wurden mit diesen Skarne-Elementen errichtet.

https://www.facebook.com/permalink.php?id=113886088626354&story_fbid=36…

Der Staat ist nicht allein der Buhmann

Es sind auch die Geldhaie und Investorengruppen, die Rendite für Anleger und Objekte für Kapitalanleger wie gut Betuchte schaffen wollen. Große Wohnungsunternehmen, die gerade über den Markt herrschen und sich schlucken, haben versäumt, den Durchschnittsverdiener zu beachten. Abgewetzte Anlagen, Vernachlässigung einfacher Instandsetzung und Schimmel sind keine Gruselgeschichte, sondern Alptraum der Gegenwart. Und wenn ich Parteien rufen höre, wir wollen mehr Zuzug aus dem Ausland, fragen wir diese Schlauberger, wo diese Leute Wohnraum finden sollen. Wo jetzt kaum Flüchtlinge, Senioren mit kleiner Rente, Auszubildende, Studenten, Familien mit kleinem Einkommen genug Platz haben. Wohnungen sind ein krasses Zeugnis missratener Politik. Von Leuten gemacht, die ihren Allerwertesten zwischen Eigenheim im Grünen an den Schreibtisch bewegen und die sozialen, benachteiligten Schichten nur aus dem Bilderbuch kennen. Nein. Ich bin kein Linker. Aber ich sehe diese Leute fast jeden Tag.

@nie wieder spd

"In den 1960er Jahren hat meine Familie mit 4 Personen knapp 60qm sozialen Wohnungsbaus bewohnt"
***
Ich weiß nicht, ob eine 4-Köpfige Familie heute solche Wohnung überhaupt bekommen würde. Vermutlich nicht, weil die Wohnung damit "überbelegt" wäre.
Dazu gibt es gesetzliche Vorgaben.

Beispiel: Wohin mit alten Leuten in großen Häusern?

Die wollen überall gern in eine altengerechte Wohnung ziehen und bekommen seriöse wie dubiose Angebote zu Mietkauf, Hypothek usw. Doch das schafft keinen Ersatzwohnraum, weil auch der fehlt. Dafür kaufen sich an Ostsee und in paradiesischen Lagen Ortsfremde Häuser, ziehen eine FeWo nach der nächsten hoch oder nutzen es als Zweitwohnsitz. Was am Ende heißt, dass Ortschaften auch vereinsamen, weil die Häuser meist leer stehen, wenn die Besitzer woanders zu Hause sind. Dafür ist erstaunlicherweise Geld da, mit Förderung wie auch immer was zu schaffen. Förderung für solche Bauten, die nicht zum einfachen Dauerwohnraum gedacht sind, sollte gestrichen werden. Wir haben Leute mit ganzen Arsenalen an FeWo, weil die lukrativ sind. Aber Mieter und Wohnraum werden nicht daraus- die FeWo kostet das mehrfache an Miete im Monat. Einnahmen, die in diesen Zeiten infrage gestellt werden sollten. Weil wir Landstriche überbauen, ohne den Wohnungssuchenden eine Chance zu geben. Das ist die Crux.

re 15:33 Blitzgescheit: Lesekompetenz

>>Und über die URSACHEN spricht mal wieder keiner?!
Die autochtone Bevölkerung nimmt bekanntlich ab.<<

Lange nichts mehr gehört von der AfD-Front und es wundert mich, dass Sie sich direkt mit einem neuen Fremdwort (Vorsicht: doppeldeutig!) - oder sollte man es eher ein Schlagwort (oje, schon wieder doppeldeutig) nennen? - zu Wort melden.

Zur Sache: Im Bericht steht exakt das, von dem - wie Sie nonchalant behaupten - „mal wieder keiner spricht“!

>>Wer oder was sorgt für die zusätzliche Nachfrage, ...die die Mietpreise explodieren lässt und für der Steuerzahler mal wieder zahlen "darf"?<<

Natürlich die „Fremden“, die uns hier überall auf der Tasche liegen und uns unsere schönen Luxuswohnungen wegnehmen. Arbeiten - ok. Aber auch noch in Wohnungen leben? Gott bewahre uns Steuerzahler vor dieser Gier....

Bauen - aber wo?

Ganz einfach. Da muss die Bundesregierung mal bei der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben nachfragen.
Hier gibt es sicherlich noch genügend Objekte, die sich zu Bauen eignen würden.
Auch eine Nachfrage bei der Deutschen Bahn AG - Abteilung Immobilien - macht ggf Sinn (DB : hier ist der Bund zu 100% Eigentümer). Denn auch die DB hat sicherlich noch so das eine oder andere Objekt anzubieten.
Grundsätzlich ist erst einmal davon auszugehen, dass die Objekte / Flächen zu sanieren sind, sei es baulich oder wg gefährlichen Stoffen, etc.

CO2 neutrales Bauen

mit entsprechender Austattung an Solarenergie etc. muss bei den Bauten jetzt schon berücksichtigt werden - den Anforderungen der Klimapolitik gerecht.
Wieviel kommt da an Kosten aus den Bauten auf wen zu, und war nicht die Rede von 400.000 Wohnungen?

@Blitzgescheit

"Wer oder was sorgt für die zusätzliche Nachfrage, die die Mietpreise explodieren lässt"
*
Es gibt auch Menschen, die mehrere Wohnungen besitzen.
*
Manche nur für sich, ohne sie zu vermieten. Zum Beispiel in verschiedenen Städten.

@Am 14. Januar 2022 - 15:50 Uhr von SirTaki

Zitat: "Der Staat ist nicht allein der Buhmann
Es sind auch die Geldhaie und Investorengruppen, die Rendite für Anleger und Objekte für Kapitalanleger wie gut Betuchte schaffen wollen. Große Wohnungsunternehmen, die gerade über den Markt herrschen und sich schlucken, haben versäumt, den Durchschnittsverdiener zu beachten."

Ach, was.

Diese "bububösen" "Geldhaie" können ja nur deswegen Rendite erwirtschaften, weil sie einen Immobilienmarkt bedienen, bei dem die Politik - etwa über die Migrations- und Flüchtlingspolitik - die Nachfrage durch die Decke geht, gepaart mit dem billigen Geld, mit welchem die EZB infolge der Euro-"Rettung" den Markt flutet.

Wie wäre es einmal an die URSACHE des Problems zu gehen?!

Am 14. Januar 2022 - 14:21 Uhr von Bernd Kevesligeti

Um die Wohnungsnot und die Gentrifizierung wirksam zu bekämpfen bedarf es mehr an sozialem Wohnungsbau.
__
Da muss dann der Staat allerdings selbst als Bauherr und anschliessend Vermieter auftreten oder können Sie mir einen Grund nennen, warum ein Investor bei dem derzeit billigen (Bau-)geld sich an öffentl. gefördertem Wohnungsbau beteiligen sollte und somit ungeliebte Bedingungen, wie z.B. das Belegrecht in Kauf nehmen sollte. Wer heute in Immos investieren möchte, braucht keine öffentl. Förderung und muss zusehen, dass ihm vonseiten der Kommune Mieter in sein Eigentum gesetzt werden, die er selbst nicht möchte. Mietendeckel und Enteignungsdiskussionen wirken sich auch mehr als kontraproduktiv aus. Wer investiert denn da noch priv. Geld in sozialen Wohnungsbau ?

@15:27 Uhr von nie wieder spd

"... Mit Blick auf kommende Pandemien, mit Heimarbeit und Heimbeschulung, müsste ja gerade im sozialen Wohnungsbau darauf geachtet werden, dass grundsätzlich wesentlich größere Wohnungen gebaut werden als das in früheren Jahren der Fall war ... "
Nee. Nur anders.
Z.B. wg Homeschooling :
Da reicht es, wenn im Keller entsprechende Räumlichkeiten bereitgestellt werden. Diese Räume können dann auch anderwertig genutzt werden, wenn das Homeschooling nicht stattfindet.

Problem: Wohnen in Zentren

Auf dem Lande findet sich so manche Immobilie, die leer steht. Doch was oder wen kann man damit anlocken? Verkehrswege für Pendler sind lang, zeitraubend und oft der ÖPNV weit weg. Und wenn man dann diejenigen spricht, die umziehen wollen, dann sind Wunsch und Wirklichkeit unüberwindbar. Nicht alle können in den Zentren wohnen. Wer inmitten Hannover mit grünem Idyll und allen Geschäften und Boutiquen leben will, muss tief in die Tasche greifen- oder bekommt keine Wohnung, weil Hunderttausende auch so denken. Wir haben Wohnungen in entfernten Landstrichen. Das ist ein Problem. Anbindung wäre hilfreich, sie zu belegen. Die Erbengemeinschaften sind auch ein Hemmschuh, weil die auch in kleineren Orten lieber Pokern und Leerstand über Jahre hinnehmen als Wohnraum zu schaffen. Wer da mit Zwang kommt, die Besitzer zur Bewegung mit Abgaben zu bringen, endet vor den Eigentumsrechten. Aber einen gewissen sozialen oder Gemeinschaftssinn habe solche Leute oft auch nicht, es selbst zu ändern.

re 15:20 Maria und Josef: Faselei

>>mh
hat die ampel nicht vor ein paar woche von 400.000 jedes jahr gefaselt?<<

Stimmt, die „Regierung“ hat tatsächlich die Zielgröße von 400.000 neuen Wohnungen pro Jahr vorgestellt, davon 100.000 Sozialwohnungen.

Nur - das steht auch genauso im Bericht! Aber selbst wenn nicht - macht es wirklich Spaß, die Kommentierungsmöglichkeit in einem öffentlich-rechtlichen Medium nur zu nutzen, um mit Häme um sich zu schmeißen? Merken Sie wirklich nicht, dass diese „Häme“ immer wie ein Bumerang auf Sie zurückfliegt?

@13:59 Uhr von Sisyphos3

" wenn der Staat mal was anfängt
dann geht das mit Sicherheit in die Hose
in dem Fall wohl darin begründet,
dass die 50 % Verwaltungskosten auf die Miete aufschlagen"
_
Bitte sich erst informieren, bevor man hier vollkommenen Unsinn verbreitet.
Die Sozialmieten sind im Wohnbauförderprogramm vorgegeben. Da wird von einem Vermieter gar nichts draufgeschlagen.
Schön, dass Sie der erste Kommentator waren.
So kann jeder Ihren Kommentar lesen, leider auch feststellen, dass er unsinnig ist.

@Blitzgescheit 16:01

Ja, dann kommen noch die niedrig bezahlten Tagelöhner in Marsianien dazu und das Backpulver hat auch Schuld. Glauben Sie, mit Ihren Rundumschlägen die Ursache einer missratenen Wohnungspolitik einzukreisen? Und das nun noch an den Staat mit Flüchtlings- und Migrationspolitik anzutackern, schießt völlig am Thema vorbei. Die EZB ist sicherlich ein Faktor mit ihrer Geldflutung, aber sicher nicht "die" Ursache. Da müssen Sie schon bisschen mehr in die Tiefe und Breite des Themas gehen.

@14:15 Uhr von Sisyphos3

Es gibt sehr klare Vorgaben, wie Wohnungen im sozialen Wohnungsbau auszusehen haben. Das ist zwar Ländersache, aber dennoch kann man die Forderungen der einzelnen Länder vergleichen.
Kurz zusammengefasst bieten Sozialwohnungen im Neubau einen besseren Standard als alle frei finanzierten Wohnungen, die ich je gemietet habe.
Barrierefreiheit ist ein Muss (also immer barrierefreie Dusche, Aufzug, Freibereich mit max. 20 mm Schwelle ...)
Die Forderungen der WFB sind mittlerweile so hoch, dass der Bau von Sozialwohnungen teuerer ist als der Bau von frei finanzierten Wohnungen.

geht nicht

Bauen wird immer teurer. Dies ist das eine Problem.
Das zweite Problem ist, dass man keine Handwerker bekommt.
Das normale Menschen wie wir einen Kredit für ein Haus zu sanieren bekommen ist unmöglich.

In unserer Region gibt es keine Wohngesellschaften.
Alles Privat und diese suchen sich ihre Mieter aus. Lieber Leerstand als ein gewisses Klientel was man dann nicht mehr so wird.

Privateigentum fördern, so wie in Bayern in den 90-Jahren.
Aber am Privateigentum verdient keiner.

Häuser kann man nicht belibig aufstocken.
Nicht jeder Keller ist für Homeschuling geeignet. Dazu kommt die Internetleitung die wie bei meiner Schwester von der Telekom sein musste.
Auch W-Lan war verboten, nur Netzwerk.

An die Umweltschützer:
Mehr Wohnungen = weniger Natur
Mehr Wohnungen = mehr Menschen die Wasser, Strom und Gas verbrauchen
Mehr Wohnungen = mehr Emissionen
Ausserdem: Mand will mehr Wohnungen in Großstädten, aufs Land wo Wohnraum noch vorhanden ist, will keiner hin.

@14:17 Uhr von Oppenheim

"Eine Wohnung in Hamburg, von einer 2-Personen WG, 30 qm geteilte Nutzfläche ..."
_
Sie beschreiben aber hier keine Sozialwohnung. Eine Sozialwohnung für 2 Personen könnte streng genommen auch nicht von einer 2er-Studenten-WG genutzt werden. Die würden nämlich zusammen keinen WBS-Schein erhalten.
Sie haben in Hamburg allerdings einen Riesenvorteil, Sie haben nämlich mit der SAGA die größte kommunale Wohnungsgesellschaft in Deutschland mit ca. 120.000 Wohnungen.
Was meinen Sie, wenn Sie die nicht hätten? Dann wären die Mieten noch viel höher.

@16:13 Uhr von Vaddern

"... Die Forderungen der WFB sind mittlerweile so hoch, dass der Bau von Sozialwohnungen teuerer ist als der Bau von frei finanzierten Wohnungen ... "
Am Geld kann es nicht liegen, wenn Bund und Länder und Kreise und Gemeinden/Städte gemeinsam den sozialen Wohnungsbau angehen.
Wie längst bekannt, werden zig Milliarden € zum Nichts-Tun wg Corona-Unternehmenshilfen gezahlt.
Da muss es drin sein, dass mal ein paar Millirden € für den sozialen Wohungsbau übrig sind.

ich Zweifel am ernsthaften Willen

Solange unzählige Wohnung/Häuser nur als Ferienwohnung genutzt werden dürfen und dies nicht geändert wird, hat die Regierung die wirkliche Not noch nicht erkannt.
.
Kenne Leute, die gerne so ein Objekt zum regulären Wohnen gekauft hätten, dies aber von den Gemeinden nicht gestattet wurde.
.
Ergebnis: Immobilien werden ein paar Monate im Jahr genutzt und stehen ansonsten leer.

@14:44 Uhr von Giselbert

"Tja, früher belächelte der Westen die Plattenbauten im Osten und jetzt werden sie zur stützenden Säule im Wohnungsbau. Da waren die Plattenbauten Made in DDR wohl doch nicht so schlecht wie ihr Ruf!"
_
Na, eine Kathastrophe sind die Plattenbauten schon, ökologisch, sozial, städtebaulich. Aber sie sind nun mal da und Wohnraum durch deren Abriss vernichten passt gerade nicht in die Zeit.
Die eigentlichen Wohnungsgrundrisse in solchen Hochhäusern sind allerdings tatsächlich zumeist sehr gut geschnitten und empfehlenswert.
So gesehen waren die Plattenbauten wirklich unterschätzt.

von weingasi1 16:02

Die Zielvorgabe von 100.000 Sozialwohnungen steht im Koalitionsvertrag. Damit allein lässt sich kein ausreichender und bezahlbarer Wohnraum erstellen. Aber es so weiterlaufen lassen wie bisher, verschlimmert die Lage. Da können Mietendeckel und Volksbegehren Hebel sein, Wohnraum für Mieter zu erhalten.

Im übrigen wird es gerade bei der weiter zu erwartenden Niedrigzinspolitik zu Investitionen in "Betongold" kommen. Selbst wenn da mal "reguliert" werden sollte. Die Aktienkurse von Vonovia und Deutsche Wohnen stiegen von 30 Euro auf 48 Euro in fünf Jahren und bei letzterem in zwei Jahren von 30 Euro auf jetzt 36,88 Euro.

@15:21 Uhr von Blitzgescheit

"Berlin zeigt ... wie es nicht geht"
_
An einer differenzierteren Betrachtung mit stringend folgender Argumentation wäre mir jetzt schon gelegen.
Die Wohnungen an die Vonovia wurden unter CDU-geführtem Senat verkauft. Die RRG-Regierung versucht, diesen Fehler wieder rückgängig zu machen.
Das ist Politik in einer Demokratie, die tut manchmal weh.
Hat aber nichts mit "Berlin mach alles falsch" zu tun.

16:15 Uhr von Der Nachfrager

An die Umweltschützer:
Mehr Wohnungen = weniger Natur
Mehr Wohnungen = mehr Menschen die Wasser, Strom und Gas verbrauchen
Mehr Wohnungen = mehr Emissionen

Aha. Und was sollen `die Umweltschützer´ nun daraus schließen ?
Keine Wohnungen mehr bauen = mehr Natur = weniger Menschen ?
Das hätte früher sogar funktionieren können, wenn man früher auf `die Umweltschützer´ gehört hätte. Da hat es noch richtige Wintergegeben, da wären dann all die Obdachlosen einfach erfroren. Problem gelöst.
Jetzt ist zu spät dafür, wegen keine richtigen Winter mehr. Auch wenn leider immer noch Menschen erfrieren müssen.

Daraus kann man folgern: Hört bloß nicht auf `die Umweltschützer´

@ 15:27 Uhr von nie wieder spd

In den 60er Jahren hatten die Schüler 50% Heimbeschulung, da kam man nämlich mittags nach hause und machte nachmittags stundenlang die Hausaufgaben und zwar alle Kinder gleichzeitig. Auch hatte ein Elternteil schon "Homeoffice", nannte sich Hausfrau. Das Problem ist einfach der heute selbstverständliche Platzbedarf - den extremen Zuwachs von gewünschter Quadratmeterzahl pro Bewohner, insbesondere bei Single-Haushalten, hat doch niemand erwartet. Wir brauchen stark bezuschussten Wohnraum für Leute, die sich mit wenig Quadratmetern zufrieden geben (müssen) und alle anderen sollen für die Luxusquadratmeter zahlen, was es halt kostet.

@15:36 Uhr von Cillie21

"In Halle wurden die Wohnblöcke, die mehr als 5 Stockwerke hatten zurück gebaut, jetzt wieder Rolle rückwärts."
_
Ja, der Rückbau - oder meist tlw. Rückbau von Hochhäusern diente dazu, Wohngebieten wieder menschlichen Maßstab zu geben und ein soziales Wohnumfeld zu gestalten. Freiflächen um Hochhäuser sind ja zumeist nur Abstandsflächen ohne Aufenthaltsqualität.
Dies geschah in der (falschen) Annahme, dass die Bevölkerungszahl, insbesondere im Osten, fallen oder stagnieren würde.
Die falsche Annahme, wie im Artikel dargestellt, führte dann zu diesen Maßnahmen.
_
Es ist jedem selbst überlassen, das als Fehler zu sehen oder ob man sieht, dass man damals die richtigen Schlüsse zog, aber die Annahmen falsch waren.

16:01 Uhr von Blitzgescheit

,,...Diese "bububösen" "Geldhaie" können ja nur deswegen Rendite erwirtschaften, weil sie einen Immobilienmarkt bedienen, bei dem die Politik - etwa über die Migrations- und Flüchtlingspolitik - die Nachfrage durch die Decke geht, gepaart mit dem billigen Geld, mit welchem die EZB infolge der Euro-"Rettung" den Markt flutet."
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Sieht ganz so aus, als würden Ihre Textbausteine heute mal nicht zusammenpassen. Der Einschub in der Mitte führt in die Sackgasse und originell ist Ihr ,,bububöse" schon seit den ersten 200 Malen nicht mehr.
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Ich weiß nicht ob es so gut ist, wenn es in Mode kommt, daß hier Forenpolarisatoren einen eigenen Stuhlkreis einrichten nur mit Stühlen und Schildern drauf mit Kampfvokabeln wie ,,Flüchtlingspolitik", ,,Islam"
,,Rassismuskeule", ,,Framing" oder sonstige Hülsenfrüchte, die nur viel Wind verursachen von der Rückseite. Wo waren jetzt konkret die Argumente bzw. Sachargumente?

@Am 14. Januar 2022 - 16:10 Uhr von SirTaki

Zitat: "Ja, dann kommen noch die niedrig bezahlten Tagelöhner in Marsianien dazu und das Backpulver hat auch Schuld. Glauben Sie, mit Ihren Rundumschlägen die Ursache einer missratenen Wohnungspolitik einzukreisen? Und das nun noch an den Staat mit Flüchtlings- und Migrationspolitik anzutackern, schießt völlig am Thema vorbei."

Habe noch keinen Marsianer hier auf meine Kosten leben sehen. Wie kommen Sie darauf?

Anstatt in der üblichen faktenfreien und infantilen Manier könnten Sie sich ja auch mal mit den Fakten beschäftigen.

Was halten Sie davon?

@Am 14. Januar 2022 - 16:00 Uhr von Tada

Zitat: "@Blitzgescheit
"Wer oder was sorgt für die zusätzliche Nachfrage, die die Mietpreise explodieren lässt"
*
Es gibt auch Menschen, die mehrere Wohnungen besitzen.
*
Manche nur für sich, ohne sie zu vermieten. Zum Beispiel in verschiedenen Städten."

Und jetzt?!

@16:01 Uhr von Blitzgescheit

"Diese "bububösen" "Geldhaie" können ja nur deswegen Rendite erwirtschaften, weil sie einen Immobilienmarkt bedienen, bei dem die Politik - etwa über die Migrations- und Flüchtlingspolitik - die Nachfrage durch die Decke geht, ..."
_
Die internationalen Wohnungskonzerne bauen hier Luxusquartiere für Flüchtlinge?
Wo haben Sie das denn ausgegraben?
Oder sind das die Flüchtlinge, die die AfD auch gerne aufnimmt (die mit 5 Mio. € Vermögen)?
_
Also, bitte nicht alles auf die Flüchtlinge schieben.
Das ist billig, noch billiger als die Sozialmieten.

Sozialen Wohnungsbau wieder…

Sozialen Wohnungsbau wieder zu verstärken, ist ganz sicher richtig und wichtig. Die Politik könnte aber mehr tun. Im Artikel ist mal wieder von immer weiter steigenden Preisen für Bauland die Rede. Scheinbar hinterfragt niemand wirklich die Absurdität, dass jemand Boden besitzen kann.
Eine der Leistungen der `älteren Generationen´, das einfach laufen zu lassen. Habe mal gelesenen, dass mancherorts die Preise für Baugrund 1000% höher sind als noch einige Jahre zuvor. Versagen der Politik. Beziehungsweise eins der Beispiele dafür, dass das Wort `sozial´ schon lange nichts mehr vor `Marktwirtschaft´ zu suchen hat.
Ungenutzten Wohnraum enteignen. Und zwar ruckzuck. So von wegen `lieber leer stehen lassen als vermieten´. Einer der Punkte, in denen ich B. Palmer zustimme.
Hoch bauen, und nicht noch mehr Einfamilienhäuser. Was ja den Grünen angedichtet wird.
Billiger bauen, indem man neue Techniken nutzt. Nun gut, dafür ist D. sicher das falsche Land, sollte man aber im Blick behalten.

Hoch, runter, hoch.

"Im Osten der Stadt, mit seinen großen Plattenbaugebieten, geht man nun einen neuen Weg: Die alten Wohnblöcke sollen einfach aufgestockt werden."
_
Vor 20 Jahren begann in Berlin-Marzahn der Abriss Plattenbauten. Die Elfgeschosser in meiner früheren Wohngegend wurden vor schätzungsweise 10 Jahren auf drei bis vier Etagen heruntergebaut. Wenn diese jetzt wieder aufgestockt werden sollen, klingt das nach einer schlechter Planung...

Problemviertel

Es gibt Stadtteile in den Städten, da möchte ich nicht wohnen. Ich kann einfach nicht verstehen, dass es Leute gibt, die das Glück haben, in einer Wohnung zu wohnen, die aber ihr Umfeld zerstören und ganze Wohngegenden einfach unbewohnbar machen. Und jeder andere sozial eingestellte Mensch möchte nur noch da weg. Diese Problemfälle werden aber nicht angeprangert, sondern immer nur der Staat, der zu wenig macht.

@Am 14. Januar 2022 - 16:35 Uhr von melancholeriker

Zitat: "Sieht ganz so aus, als würden Ihre Textbausteine heute mal nicht zusammenpassen. Der Einschub in der Mitte führt in die Sackgasse und originell ist Ihr ,,bububöse" schon seit den ersten 200 Malen nicht mehr.
-
Ich weiß nicht ob es so gut ist, wenn es in Mode kommt, daß hier Forenpolarisatoren einen eigenen Stuhlkreis einrichten nur mit Stühlen und Schildern drauf mit Kampfvokabeln wie ,,Flüchtlingspolitik", ,,Islam"
,,Rassismuskeule", ,,Framing" oder sonstige Hülsenfrüchte, die nur viel Wind verursachen von der Rückseite."

Es freut mich, dass Sie einen derartig (pseudo-)moralisch und emotional motivierten Kommentar schreiben können.

Was konkret ist jetzt Ihr Sachargument?

@14:04 Uhr von Autograf

>> Während sich zu DDR-Zeiten...
..., wo die 120m²-5Raum-Wohnung im Neubau mit Zentralheizung unerschwingliche 90 Mark der DDR Warmmiete gekostet hat, ...
.
Ähh, wie geht der Satz jetzt weiter? oO

Am 14. Januar 2022 - 16:02 Uhr von CoronaWegMachen

.............Da reicht es, wenn im Keller entsprechende Räumlichkeiten bereitgestellt werden...........
.
Nicht zu jeder Wohnung gehört ein Keller. Naja, zur Not gibt es ja manchmal einen Trockenraum, den könnten die Kinder ja benutzen, wenn da mal grade keine Wäsche hängt. Wenn dort das Internet funktioniert. Also in Zukunft Kinder in den Keller.

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Zu 16:27 Uhr von Vaddern "Fehler" - Gestern und heute -


Die Wohnungen an die Vonovia wurden unter CDU-geführtem Senat verkauft. Die RRG-Regierung versucht, diesen Fehler wieder rückgängig zu machen.
Das ist Politik in einer Demokratie, die tut manchmal weh.
Hat aber nichts mit "Berlin mach alles falsch" zu tun.


Ob da ein Fehler rückgängig gemacht wurde, darüber lässt sich trefflich streiten. Evtl. macht die RRG-Regierung damit erst den entscheidenden Fehler.

Richtig ist, drei Kommunalgesellschaften (Berlinovo, Howoge, Dewego) kaufen fremdfinanziert und am Abgeordnetenhaus vorbei rund 15000 Wohungen für 2,5 Mrd.€. Es gibt dadurch keine einzige Wohnung mehr in Berlin. Wer genau für den "Deal" in Zukunft bezahlen muss wird die RRG-Regierung noch aufzeigen müssen.

Ob es den Mietern in den gekauften Wohnungen auf Dauer besser geht als beim bisherigen Eigentümer Vonovia muss sich erst zeigen. Zweifel sind angebracht. Die Ursachen der explodierenden Mieten sind nicht beseitigt.

Am 14. Januar 2022 - 16:39 Uhr von Silverfuxx

Ungenutzten Wohnraum enteignen. Und zwar ruckzuck. So von wegen `lieber leer stehen lassen als vermieten´
__
Ihre Einstellung wird Investoren bestimmt zu einem Umdenken anregen.
Bei Überlegungen hinsichtlich Mietendeckel, der quasi Unmöglichkeit einem Mieter die Wohnung zu kündigen, fördert auch nicht die Bereitschaft zu vermieten und sollte die Kommune gar noch ein Belegrecht haben, dann wird so mancher Vermieter den Tag verfluchen, an dem er die Wohnung baute/kaufte.

Das Bündnis "Sozialer Wohnen…

Das Bündnis "Sozialer Wohnen" legt den Finger in die Wunde und verweist mit Recht auf den Missstand. Neben den veränderten Zahlen ist auch klar, dass jahrelang viel zu wenig auf bezahlbaren Wohnraum für Geringverdienende geschaut wurde. Die Zahl täglich aus der Sozalbindung fallenden Wohnungen - mehr als 70 täglich (!) - ist ein atemberaubender Skandal. Bundesbauministerin Frau Geywitz braucht viele Mitstreiter für eine Wende, und zu denen muss auch Finanzminister Lindner gehören.

Ist es zumutbar, auf dem Land zu wohnen?

Alle wollen nur in die Stadt. Da wird es teuer. Es gibt Gemeinden, wo Wohnungen leer stehen und die händeringend Mieter oder Käufer suchen. Da wollen die Leute aber nicht hin und philosophieren von mangelhaften Busverbindungen. Dabei hat fast jeder in Deutschland ein Auto. Ja, aber da gibt es keine Arbeitsplätze. Wer einen Online-Arbeitsplatz mit Homeoffice hat, kann überall wohnen. Es ist sogar günstig für ihn. Denn er bezieht ein Gehalt, das an seinem Arbeitsplatz angepasst ist, lebt aber viel billiger irgendwo draußen in einer günstigen Gegend, die noch nicht einmal ein Problemviertel ist, wo keine Straßenbahn quietscht, wo man nachts noch die Stecknadel fallen hören kann und kein Licht von draußen die Nachtruhe stört. Also bei mir ist das so und ich fühle mich dort auf dem Land sauwohl.

Zu 16:27 Uhr von Vaddern

Die Wohnungen an die Vonovia wurden unter CDU-geführtem Senat verkauft. Die RRG-Regierung versucht, diesen Fehler wieder rückgängig zu machen.
__
Das ist eine falsche Aussage. Vielmehr gilt :

Deutschland ist das einzige Land, das seine öffentlichen Wohnungsbestände an Finanzinvestoren verkauft hat. Die rot-rote Koalition stellt die Landesregierung, die den Rekord im Verkauf von landeseigenen Wohnungen hält und zugleich am wenigsten deswegen ins Gerede gekommen ist.
__
Noch Fragen ? Es war also NICHT die böse CDU, sondern der RRG-Senat unter "sexy-Wowi".

@16:39 Uhr von Silverfuxx

"Habe mal gelesenen, dass mancherorts die Preise für Baugrund 1000% höher sind als noch einige Jahre zuvor."
_
Sie treffen des Pudels Kern.
Eine zentrale Rolle spielen die Bodenfrage bzw. Bodenspekulation.
Ich hatte hier schon einmal das letzte Buch von Hans-Jochen Vogel angepriesen:
"Mehr Gerechtigkeit I Wir brauchen eine neue Bodenordnung - nur dann wird auch Wohnen wieder bezahlbar"

Es ist doch erstaunlich und…

Es ist doch erstaunlich und befremdlich, wie vielen Kommentierenden nicht klar zu sein scheint, dass Wohnen ein Grundrecht ist und nicht in erster Linie ein Gewinnmaximierungsmarkt sein sollte - zumindest nicht in einer Gesellschaft, die sich 'sozial' nennen möchte.

@nie wieder spd - Wohnfläche

15:27 Uhr von nie wieder spd:
"In den 1960er Jahren hat meine Familie mit 4 Personen knapp 60qm sozialen Wohnungsbaus bewohnt."
> Heute haben wir eine Wohnfläche von 47,7 m² pro Kopf.
_
"Mit Blick auf kommende Pandemien, mit Heimarbeit und Heimbeschulung, müsste ja gerade im sozialen Wohnungsbau darauf geachtet werden, dass grundsätzlich wesentlich größere Wohnungen gebaut werden [...]."
> Mit Blick auf die globale Erwärmung könnte man auch auf den Einbau von Heizungen verzichten. Oder man bleibt realistisch und baut ganz normale Wohnungen.
_
"Das war doch noch im letzten Jahr ein wichtiges Thema und dient dem Wohlergehen unserer Kinder, die ja angeblich soo wichtig sind."
> Na sooo wichtig ist es dann auch wieder nicht. Kindern fehlt das Geld, um sich bei der Politik Gehör zu verschaffen.

Am 14. Januar 2022 - 17:31 Uhr von Stotterfritz

.........Also bei mir ist das so und ich fühle mich dort auf dem Land sauwohl......
.
Das kann ich gut verstehen.
.
...........Dabei hat fast jeder in Deutschland ein Auto......
.
Da bin ich wohl ein Exot. Ich habe auch nie einen Führerschein gemacht. Kompromiss war ein Umzug an den Stadtrand von Schwerin. Auch schön.

Am 14. Januar 2022 - 17:26 Uhr von SinnUndVerstand

Vater Staat wird den Wohnungsmarkt von alleine nicht stemmen können. Und Vermieter werden ja überall generell nur als gierig verteufelt. Wie viele Beiträge habe ich schon gelesen, dass private Vermieter mit wenigen Wohnungen einfach nur noch das Handtuch werfen und lieber leer stehen lassen, verkaufen oder selbst bewohnen. Das hat Gründe, die aber nicht kritisch aufgearbeitet werden. Heute haben Vermieter nur noch Pflichten und Mieter nur noch Rechte. Selbst einen Mietnomaden bekommen Sie nur schwer mit viel Geldeinsatz und Zeit wieder aus der Wohnung. Zurück bleibt eine verwüstete Wohnung, die dann wieder für viel Geld neu renoviert werden muss.

@16:39 Uhr von Silverfuxx

Habe mal gelesenen, dass mancherorts die Preise für Baugrund 1000% höher sind als noch einige Jahre zuvor.

Das wäre ja eine Steigerung auf das Elffache. Glaub ich nicht.

13:59 Uhr (und später; zuvor schon heute auch) von Sisyphos3

"wenn der Staat mal was anfängt
dann geht das mit Sicherheit in die Hose"

Er hat vor langer Zeit begonnen, Sozialwohnungen abzubauen. Sie sind aber auch wirklich mit nur wenig hier in Deutschland zufrieden, wo der Staat seine Finger drin hat. Selbst der Knast ist (siehe vorhin) Ihnen zu viel oder zu komfortabel, wenn andere drin sitzen. Ich würde mich an Ihrer Stelle ständig sowas von ärgern, wo es Menschen zu gut geht und jeden Tag demonstrieren gehen, nicht hier nur. Hier werden Sie überwiegend nur von Leuten gelesen, die Sie ausnutzen.

Wohnraum gibt es ...

... in vielen ländlichen Gemeinden wirklich noch zu erschwinglichen Preisen. Aber wenn es unbedingt München Schwabing oder Maxvorstadt sein muss, dann muss man sich über Preise nicht unbedingt beschweren.

Am 14. Januar 2022 - 17:31 Uhr von Stotterfritz

Denn er bezieht ein Gehalt, das an seinem Arbeitsplatz angepasst ist, lebt aber viel billiger irgendwo draußen in einer günstigen Gegend, die noch nicht einmal ein Problemviertel ist, wo keine Straßenbahn quietscht, wo man nachts noch die Stecknadel fallen hören kann und kein Licht von draußen die Nachtruhe stört. Also bei mir ist das so und ich fühle mich dort auf dem Land sauwohl.
__
Es fehlt aber häufig nicht nur Licht und Lärm, sondern eine Infrastruktur schlechthin. Gibt es Schulen ? Wo ? Gibt es Einkaufsmöglichkeiten ? Gibt es ÖPNV / Gastro/Freizeitmöglichkeiten ? Wenn man für jedes Brötchen 10 Km fahren muss, dürfte sich das Interesse dort zu wohnen in beherrschbarem Rahmen halten.

@wengasi1, 17:24


Bei Überlegungen hinsichtlich Mietendeckel, der quasi Unmöglichkeit einem Mieter die Wohnung zu kündigen, fördert auch nicht die Bereitschaft zu vermieten und sollte die Kommune gar noch ein Belegrecht haben, dann wird so mancher Vermieter den Tag verfluchen, an dem er die Wohnung baute/kaufte

Wie schön, dass ich im eigenen Haus wohne. Bei einem Vemieter wie Ihnen, dessen erste Sorge der Frage gilt, wie schnell er mich wieder rauswerfen kann, würde ich auch nicht einziehen wollen.
Auch wenn Ihnen das befremdlich erscheinen mag: es ist gar nicht Sinn des sozialen Wohnungsbaus, das Bankkonto der Vermieter zu füllen.
Auch wenn das unter früheren Regierungen anders war.

@15:35 Uhr von Klärungsbedarf

In der Tat übersteigt die notwendige Unterscheidung zwischen 'Wohnungsbau' und 'sozialem Wohnungsbau' die Differenzierungsfähigkeit mancher Vornamen-Foristen; und andere benutzen dass Thema lediglich als Vehikel für Ihre blitzgescheiten Framing-Geschichten zu Flüchtlingen und Migranten.
Am besten hilft:
ignorieren.
nicht die falschen füttern.

6:46 Uhr von Blitzgescheit

haben die jüngerinnen von sinnverstant alle nicht. sie sind halt die guten

- 17:31 Uhr von Stotterfritz

ich fühle mich dort auf dem Land sauwohl.

Stimme ihnen zu. Meine Frau hat mich 1971 nach unserer Hochzeit mit „ Gewalt" gezwungen, auf's Land zu ziehen. Nach 25 Jahren im Südwesten sind wir wieder hier. Wir wohnen hinter'm Elbdeich und haben bis auf Extrem- Hochwasser keine Probleme. Im Gegenteil.

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