15 Millionen E-Autos bis 2030: Ist das zu schaffen?

07. Dezember 2021 - 08:50 Uhr

Derzeit gibt es rund 450.000 Elektroautos in Deutschland. Die designierte Regierung will in neun Jahren gut 14,5 Millionen E-Fahrzeuge mehr auf den Straßen haben. Ist das zu schaffen? Von Frank Wolfgang Sonntag.

Artikel auf tagesschau.de

Kommentare

Doch nicht alle ziehen da

Doch nicht alle ziehen da mit: In Sachsen wurde dieses Jahr nur ein einziges Windrad neu gebaut, aber acht alte abgebaut.
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Nicht abgebaut sondern Stillgelegt.
Wenn nach 20 Jahren die Förderung ausläuft, rechnet sich der weiterbetrieb der Windräder nicht mehr.
Schon jetzt stehen im Osten von Deutschland einige Windräder die abgeschaltet wurden in der Landschaft rum. Ob, wann und von wem diese einmal abgebaut werden, steht in den Sternen.

Fördern statt fordern

Die Bundesregierung muss mehr Prämien statt weniger zehlen. Das Netz der E-Tankstellen muss subventioniert u ausgebaut werden. Private Ladestationen müssen gefördert werden. Nicht zuletzt die Akku Technologie muss koordiniert und subvensioniert werden.

15 Millionen E-Autos bis 2030: Ist das zu schaffen?

Warum denn nicht.....

man muss sich nur die Tricks der Impfkampagne aneignen....

a.) Supermärkte dürfen nur noch Parkplätze für e-Autos anbieten.

b.) ASU für Verbrenner wird auf 2 Monate reduziert, Kosten trägt der Halter...

c.) Innerstädtische Nachtfahrverbote für "laute" Verbrenner von 21:00 bis 6:00.

etc etc Kreativität hat keine Grenzen!

Das E-Auto ist eine Umweltlüge

"Das E-Auto ist eine Umweltlüge" lautet ein Artikel des Rotary Magazins, welcher auf einer kritischen aber fundierten Betrachtung der Rotarier Deutschland fusst.

Das dieser Artikel auch sehr unbequeme Antworten für E-Mobiltät Befürworter bereit hält, ist keine Überraschung. Keine Überraschung für die, die sich mit dieser Thematik ernsthaft auseinandergesetzt haben. Das uns mehr oder weniger vermittelt werden soll, dass diese Entwicklung alternativlos ist, ist dabei die größte Lüge.

Letztendlich geht es hier nur um eine Verlagerung der Emissionen, da wir noch weit davon entfernt sind, die nötige Energie auch umweltgerecht bereit zu stellen. Wenn man dann die Risiken, Kosten und Probleme bei der Fertigung und Aufbereitung von benötigten Akkumulatoren betrachtet, erscheint der gesamte Ansatz wie eine Sackgasse - die nur vordergründig überzeugt.

Wer das genauer wissen möchte, sollte sich den wirklich fundierten und aufschlussreichen Artikel der Rotarier mal vornehmen.

Es ließen sich sicherlich noch viele E-Autos verkaufen

Zur Zeit scheitert es an den Lademöglichkeiten. Leute wie ich, die einen zufälligen Laternenparkplatz haben, sind auf öffentliche Ladesäulen angewiesen. Die nächste Ladesäule, die ich nutzen könnte ist 6 Km enfernt. Fußläufig noch machbar, aber 2 Stunden unterwegs.
Aber dort gibt es nur eine Ladestation und wenn man mit wenig Ladung ankommt und da lädt schon jemand, hat man Pech gehabt.

Infrastruktur

Ich hoffe, dass wenigstens diesmal die Politiker das Wort "Infrastruktur" verstehen.

Das bedeutet nämlich NICHT, dass man einen Privatanbieter bestimmt, der die Ladesäulen aufbaut, dabei viele hunderte Millionen Subventionen abkassiert und dann als Anbieter (!) auch noch die Dinger betreibt. Und dann einfach mal für ausländische E-Autos die Tarife verdoppelt, damit Audi, BMW und Co. besserstellt.

Infrastruktur bedeutet, der Bund (Land, Kommune) bauen Ladesäulen auf und ermöglichen Stromanbietern (aber mehreren) Zugang dazu.
Die Säulen werden - wie jede billige Tankstelle auch - mit EC-Karten Lesegeräten ausgestattet und jeder E-Autofahrer kann dort "tanken". Ohne Mitgliedskarte, Anbieterkarte und was weiß ich was für einem Blödsinn. Einfach mit EC-Karte.

Und durch die Einnahmen durch die "Vermietung" kann der Bund (Land, Kommune) die Säulen warten oder weitere bauen.

So schwer ist das doch nicht oder?

Dass es sogar 100nio Autos

Dass es sogar 100nio Autos werden könnten, glaube ich gerne. Dass wir dafür extrem geschöpft werden, auch. Aber ob es dann genügend Kraftwerke und stromtrassen gibt? Das Zeug wil ja niemand vor der Tür. Und ohne 600km Reichweite bringt mir das nichts. Ich kann nicht 3h rumlungern, um die Strecke zu fahren.
Ich halte das nach wie vor für reine Abzocke. Denn die richtige Lösung soll noch nicht angeboten werden, solange man da noch Geld rauspressen kann.

und wo soll der Strom herkommen?

Vielleicht sollte man zunächst einmal dafür sorgen, dass überhaupt genügend Strom vorhanden ist, um diese E-Flotte zu laden.

Der populistische frühzeitigere Ausstieg aus der Kohle wirft große Probleme auf.
So müssen bis 2030 neue Kapazitäten von 23 Gigawatt geschaffen werden. Das entspriche rein rechnerisch der Leistung von 23 Atomkraftwerken.

Es ist fast unmöglich in 8 Jahren 80% der Stromerzeugung nachhaltig zu machen. Wir brauchen leider Putins Gas noch viele Jahre länger, wenn unsere E-Auto auch fahren sollen.

Als ob neue

E Autos das Problem lösen würden...
Verzicht ist angesagt, weniger ist mehr, nicht nur was die indivduelle Mobilität angeht.
Auch bei all den anderen uns liebgewonnenen Luxusauschweifungen - ob wir das einsehen wollen oder nicht....alles ist endlich, auch unser Lebensstil.

FDP und Elektroauto

War es nicht die FDP, die das Thema Dekarbonisierung der PKWs technologieoffen betreiben wollte?

Ziele müssen erfüllbar sein,

ansonsten bleiben sie Utopie. Mit der E-Mobilität und dem gesamten Umbau auf erneuerbare Energie müssten in Deutschland neue Gaskraftwerke gebaut werden, sagen Experten. Nötig sei eine Verzehnfachung der Kapazitäten.
Ist das machbar?
Dazu müßten bis 2030 neue Kapazitäten von 23 Gigawatt geschaffen werden, Von solchen Zielen ist die Energiewirtschaft bisher noch meilenweit entfernt. Aktuell ist bei der Bundesnetzagentur ein Ausbau von gerade einmal 2,3 Gigawatt bis 2023 geplant

15 Mio Autos weniger auf den

15 Mio Autos weniger auf den Straßen, das wäre ein Ziel. Der pkw/lkw-Verkehr muss abnehmen.

Eine zerstörerische Rechnung

Es wird nun also gefordert, eine bestimmte Menge an E-Autos in den Markt zu drücken. In einen Markt, der bereits gut gefüllt ist mit Verbrennern.
Also:
Entweder man wartet mit dem E-Auto, bis die Verbrenner die Nutzungsgrenze erreicht haben, oder man setzt sich dafür ein, die Verbrenner zu verschrotten.
Die Umweltbilanz einer solchen Vorgehensweise ist verabscheuungswürdig.
Intakte Wirtschaftsgüter vorzeitig für obsolet erklären und zerstören. Das kann sich nur eine verschwenderische Luxusgesellschaft leisten.
Also keine E-Autos?
Doch: Aber eine Wende zur Nachhaltigkeit damit verbinden: Anreize zum Angebot von Umrüstmöglichkeiten. Vereinfachung der Umrüstung. Dadurch Verbilligung. Autos länger im Gebrauch lassen. Update/Upgrade.
Ich sehne den Moment herbei, mein Geländewagen durch ein E-Leichtfahrzeug zu ersetzen, wenn das in einem Jahr lieferbar sein wird. Noch lieber wäre es mir, heute schon den Antriebsstrang gegen einen E-Antrieb zu tauschen. Dann könnte der noch 15 Jahre fahren.

Und woher soll der Strom kommen?

Mein Energieversorger hat mir vor kurzem gesagt, dass wenn ich eine Ladesäule am Haus haben möchte sollte ich möglichst der Erste sein weil es in der Straße in der ich wohne (ca. 10 Häuser) nicht möglich sei eine weitere Ladesäule zu installieren. Dafür würde der Strom einfach nicht reichen ohne irgendwo anders etwas abzuschalten.
Unter solchen Gesichtspunkten ist es doch Wunschdenken von 15 Mio. E-Autos zu reden.
Fakt ist doch dass sich ein E-Auto nur dann lohnt wenn man einen eigenen Ladenschluss hat. Allein schon deswegen wenn ich mein E-Auto an irgendeiner kilometerweit-entfernten Ladesäule für x Stunden abstellen müsste. Oder meint hier jemand dass ich im E-Auto übernachte?

16 Jahre Blockade durch die Union!

- Schon vor 25 Jahren gabe es Null-Energie-Häuser. Aber die notwendige Solarenergie wurde von Merkel/Union blockiert!
- Schon vor 25 Jahren gab es 3-Liter-Autos. Wollte bloß keine kaufen und heute fahren viele 2,5to-SUVs ...
- Strom aus Windkraft, bis heute von der Union/Altmeier blockiert ... ebenso die Stromtrassen ... in CDU-regierten Ländern werden praktisch keine Windkraftwerke mehr gebaut ...
- Viele Autos werden nur auf Kurzstrecken bewegt (Durchschnitt 1 Std. täglich). Bis 2030 lassen sich diese "Zweitwagen" problemlos durch kleinere, leichtere E-Autos ersetzen. Die brauchen keine 200 kW und 2,5 to ...
- Und Deutschland hat genug passende Dächer für die notwendigen Solarzellen. Die amortisieren sich nach 3 Jahren!

An Schnellladesäulen dauert

An Schnellladesäulen dauert das Laden des Autos eine halbe Stunde, an normalen Ladestationen an denen das Auto für eine Vollladung bis zu sieben Stunden steht.
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Es steht explizit im Koalitionsvertrag, dass ein großer Teil dieser Ladesäulen Schnellladesäulen sein sollen", so SPD-Politiker Müller. "Sie werden dann in jeder Straße neue Kabel ziehen müssen, weil die Verteilnetze derzeit nicht ausreichen."
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Wo soll der Strom den herkommen, wenn viele E-Autos an den Schnellladesäulen Ihre Akkus aufladen?
In wenigen Jahren jede Straße aufreisen und Kabel verlegen. Utopia lässt Grüßen.

@09:14 von Hansi2012: 23GW

"So müssen bis 2030 neue Kapazitäten von 23 Gigawatt geschaffen werden. Das entspriche rein rechnerisch der Leistung von 23 Atomkraftwerken."

Kürzlich gab es bei Quarks auf WDR5 einen Bericht über die Potetiale der Solarenergie.

Unter anderem wurde über die Möglichkeit der Überdachung von öffentlichen Parkplätzen vor Supermärkten, Firmen, Behörden usw. mit Solaranlagen genannt.

Würde man nur diese Flächen nutzen, dann könnte man dort 60 GW Leistung installieren. Dieser Strom könnte zum Laden der geparkten Autos genutzt werden, die zudem noch im Schatten stünden.

Dazu kämen noch die Möglichkeiten Solaranlagen auf Dächern zu installieren.

Blöd nur, dass die Bundesregierung den Ausbau von Solaranlagen auf jährlich max. ca. 4 GW begrenzt hat. Da würde die Überdachung der Parkplätze schon mindestens 15 Jahre dauern.

Es gibt noch viel zu tun

Ein Punkt wurde in der Aufzählung, was noch zu tun ist um das Ziel zu erreichen, völlig vergessen: die Abschaffung des Raubrittertums beim Laden.
Neulich hat mir innogy für eine 11kW-AC-Ladung für 10,42 kWh 12,73 € abgeknöpft, also mehr als 1,22 €/kWh.
Selbstverständlich konnte ich diesen Wucher vor dem Laden nicht erkennen, da kein Preis ausgewiesen wird.

E-Autos

um 09:02 von sonnenbogen:
"15 Millionen E-Autos bis 2030: Ist das zu schaffen?
Warum denn nicht.....
...Tricks der Impfkampagne aneignen....
a.) ... b.) ... c.) ...
... Kreativität hat keine Grenzen!"
Dafür Ihre Argumentation um so mehr. Zur Impfkamagne nur Nebelkerzen zünden und beim Thema E-Autos sich damit die Langeweile vertreiben.

15 Mio E-Autos ist eine ordentliche Hausnummer, da bedarf es sicherlich ein paar "Tricks", die gehen aber eher in Richtung Förderung. Wie bei der Impfkampagne: Förderung durch Impfangebote und Aufklärung. Klingt zwar nicht so spektakulär, ist für eine Impfkampagne aber vernünftig.
Ob man das dann wiederum von den E-Autos behaupten kann, steht auf einem ganz anderen Blatt.

Löst neue Technik Umweltprobleme?

Leider nichts von wegen "Weniger Autos auf der Strasse" , "Ausbau von Öffis", Tempolimit oder ähnliche zielführende Maßnahmen. Es geht um Verschiebung von Energieverbrauch, Energiequellen und Umweltbelastungen, letztendlich um eine Mehrbelastung. Gewinner ist mal wieder die Autoindustrie, Hauptsache, es gibt Wachstum. Die Umwelt spielt keine wirkliche Rolle und wird diese Entwicklung sicher nicht danken. Traurig, aber leider wahr.

Technologieoffenheit erforderlich

wie von der ich glaube FDP angedacht.
Ich bin sicherlich für Umweltschutz, aber nur auf eAutos zu setzen ist meines Erachtens der falsche Weg (klimaneutrale Produktion, Wasserbedarf, Arbeitsbedingungen, Lithiumbedarf etc.). Der blick über den Tellerrand erfordert das in Betrachtziehen der Brennstoffzelle / eFuels.

@tagesschlau2012 um 08:57

"Wenn nach 20 Jahren die Förderung ausläuft, rechnet sich der weiterbetrieb der Windräder nicht mehr."

So einfach ist das nicht.
Es geht nichtmal um direkte Subventionen; mit einem normalen Marktpreis währen die Windräder rentabel, vor allem wenn sie ihre Kosten nach 20 Jahren längst eingespielt haben.
Das Problem ist die wegfallende Abnahme.
Es gibt keinen Anschlussvertrag.
Keine Abnahmegarantie.
Die Energie einzelner Windräder selbst an der Börse zu vermakeln ist ein nahezu absurdes Ansinnen. Grossisten werden immer die beliebteren Geschäftspartner sein (Ich kritisiere dieses nicht, es liegt in der Natur der Sache)
Und wenn man etwas nicht verkauft bekommt ist der Preis (Den man nicht bekommt) egal.

Akkus halten nicht sehr lange

Anders als beim Verbrenner, wo ein kaputter Motor meist einen wirtschaftlichen Totalschaden bedeutet, ist es beim E-Auto eine kaputte Batterie.

Die Batterie kann ähnlich Autoreifen durch Abnutzung verschleißen, sie kann aber eben auch wie Autoreifen (Versprödung) durch Alterung (Zellkorrosion) kaputt gehen.

Die heutigen Batterien halten nur bis zu 10 Jahre.
Der Grund ist eine chemische Korrosion durch in der Zelle ablaufende Nebenreaktionen zusätzlich zu dem eigentlichen Lade-/Entladevorgang:

Die gängigen Akkus haben Graphitanoden, zwischen deren Schichten Lithiumatome interkaliert werden, welche dann die Graphenschichten aufweiten und reduzieren. Diese Ladung wird abgeführt. Lithiumionen gehen wieder in den Elektrolyten über. Beim Laden kehrt sich der Prozess um.

Die Krux ist die mechanische Beanspruchung der Anode durch diese Prozesse, die zum Bruch führen kann.

Durch Disproportionierung radikalischer Sauerstoffspezies entsteht Singulett-Sauerstoff, der die Anode angreift.

um 09:02 von Initiative Neue...

"Die Bundesregierung muss mehr Prämien statt weniger zehlen."
Nicht unbedingt, selbst wenn man an einigen Stellen fördern möchte, in jedem Fall sollte jede Art von "Klondikefieber" vermieden werden.
Wenn Füllhörner winken, sind staatliche Eingriffe offensichtlich kein Problem.
Was der Markt nicht alles regelt wenn Subventionen fließen.
Die Kosten für die Infrastruktur dürften mindestens um den Subventionsbetrag steigen.

Ich hätte da...

...einen Alternativ-Vorschlag: Massiver Ausbau von öffentlichem Nah- und Fernverkehr. Dann kommt man mit viel weniger als 15 Millionen Privat-Autos aus. Egal, womit die fahren.

Die Freunde des Autos seien daran erinnert, wieviel Zeit ihr Gefährt einsam in der Garage oder auf einem Parkplatz herumsteht (oder in Gesellschaft im Stau).

Und bevor jemand jetzt schreibt "versuchen Sie mal bei uns in... einen Bus zu kriegen":
a) nochmal den Satz mit dem Ausbau lesen
b) ja, für manche abgelegene Gegend bleibt das Auto trotzdem sinnvoll. Aber nicht unbedingt für die fast 80% städtische Bevölkerung. Und da schon mal gar nicht als Halbpanzer.

@ um 09:11 von GeMe

"Es ließen sich sicherlich noch viele E-Autos verkaufen
Zur Zeit scheitert es an den Lademöglichkeiten. Leute wie ich, die einen zufälligen Laternenparkplatz haben, sind auf öffentliche Ladesäulen angewiesen. Die nächste Ladesäule, die ich nutzen könnte ist 6 Km enfernt. Fußläufig noch machbar, aber 2 Stunden unterwegs.
Aber dort gibt es nur eine Ladestation und wenn man mit wenig Ladung ankommt und da lädt schon jemand, hat man Pech gehabt."
.
Ich bin auch Laternenparker und kam mit meinem E-Auto gut zurecht. Es konnte jedoch zeitweilig sehr teuer werden, den Höchstbetrag, den ich zahlen musste, waren mehr als 1,22 €/kWh. Die Ladestellen sind sehr ungleich verteilt. In Hamburg stehen genügend fair bepreiste Ladesäulen (32ct/kWh) rum und als verarmter Fahrer eines E – Autos darf ich sogar auch ohne zu laden auf öffentlichen Parkplätzen kostenlos parken (Scholz – Geschenk?). In Peine-Stederdorf habe ich nur zwei 11 kW-Ladestellen gefunden, eine sogar kostenlos und frei.

„Ist das zu schaffen?“ - Und: ist dieses Ziel erstrebenswert?

Das ist es nämlich nur, wenn bei der Zielsetzung die Nachhaltigkeit der gesamten Produktionskette - angefangen beim Abbau der benötigten Rohstoffe über den Produktionsprozess bis hin zum „Betrieb“ des Endprodukts - genau eingerechnet wird.
Und das vor allem unter ökologischen Aspekten.

"Man muss sich auch solche ambitionierten Ziele setzen, um dann auch den Druck dahinter zu haben, alles Mögliche zu tun, um es zu erreichen"

Das muss man nur, wenn es sich wirklich lohnt bzw. im Sinne aller ist.

Kurzsichtig

Sind E-Autos wirklich das Non-plus-ultra zur Einhaltung der Klimaziele?
Meines Erachtens im Moment nicht. Rechnet man allein den ökologischen Fußabdruck bei der Herstellung eines E-Auto mit ein, dann produziert dieser mehr CO2 als ein Dieselfahrzeug.
Ebenso das Thema Batterien. Lithium wird z.T. unkontrolliert, auch durch Kinderarbeit, abgebaut. Wollen wir über diese Missstände einfach so hinwegsehen? Nur damit Deutschland sagen kann, wir haben unsere vorgegeben Klimaziele eingehalten. Nur, für welchen Preis?
Zu guter Letzt, was wird später mit den Lithium-Ionen-Akkus? Diese müssen unter strengen Regeln zum größten Teil mit der Hand auseinandergebaut werden. Wer bezahlt das? Und wohin später mit den Elektroschrott? Wieder verklappen in dritte Länder?
In diesem Fall sehe ich das wie das Abschalten der AKW. Man möchte keinen Atomstrom mehr produzieren, aber den Atommüll, der nun zwangsläufig anfällt, auch nicht.
Im Moment sehe ich das Ganze eher als utopisches Wunschdenken

@ GeWe

Eben.
Und weil das alles viel Geld kosten und auch entsprechende Zeit brauchen würde, ist es unmöglich, bis 2030 die von den GRÜNEN anvisierte Energiewende zu schaffen.

Und weil Steuererhöhungen im Koalitionsvertrag ausgeschlossen sind, können die Kosten nur über entsprechende Gebühren reingeholt werden.
Der Bürger müsste also das Parken in solchen Einkaufszentren sehr teuer bezahlen!

In 8 Jahren? Nee, das funktioniert nie!

Realismus sieht anders aus

Man müsste zuerst mal anfangen eine Gesamtkostenrechnung über den gesamten Lebenszyklus eines E-Autos zu machen.

Selbst mit 39.000 Windrädern kommt man nicht hin, da gleichzeitig auch die überall zu installierenden Wärmepumpen eine enorme Menge elektrische Energie verbrauchen. Man hat auch für Flauten oder Nächte nicht genug Pumpspeicherwerke in Deutschland aufgrund der Topographie.

Ohne Erdgasverstromung geht das also nicht, dann hat das E-Auto aber wieder einen CO2 Fußabdruck.

Das viel gravierendere Problem aber ist, dass Diesel bei LKW noch sehr lange Stand der Technik bleiben wird und das die E-PKW im rasanten Tempo teurer werden, undzwar aktuell noch schneller als die ohnehin bereits hohe Inflation. Für den Mehrpreis des E-Autos kann man aktuell sehr lange Sprit tanken...

Für die Langstrecke ist das E-Auto auch viel zu umständlich. Die physikalisch stärker begrenzte Lebensdauer von E-Autos macht eine Anschaffung derzeit zu einem puren Luxus- oder Statussymbol.

Solange ...

... in den Anzeigespalten/Homepages der Autohändler Angebote für Neuwagen unter 10.000 EUR reine Verbrenner sind, wird die "Wende" wohl auf sich warten lassen.

Wenn ich an die vergangenen

Wenn ich an die vergangenen Großprojekte in Deutschland denke, dann halte ich dieses Ziel für absolut illusorisch. Und selbst wenn die Infrastruktur dafür errichtet würde, so müsste sich die Ladedauer der E-Autos drastisch reduzieren. Wenn eine Schnellladung 30 min dauert, aber ein normaler Tankvorgang 3 min, dann hat eine Zapfsäule die zehnfache Kapazität. Die technische Entwicklung geht zwar auch weiter, aber neue Akkus müssen ja erst mal bis zur Marktreife entwickelt werden.

Der Artikel

ging aber noch weiter, zumindest den ich gestern gelesen habe, in der Studie ging es noch um die Gaskraftwerke.

" Das erste wäre die Bezahlbarkeit der Elektro-Neuwagen. Bislang gab es staatliche Subventionen von bis zu 6000 Euro und vom Hersteller nochmals 3000 Euro. "

Und bei den Preisen, hat sich nur eine bestimmte Bevölkerungsschicht das meist als Zweitwagen gekauft, nicht alle, aber viele.
Ein ganz großer Teil kauft Gebrauchte, oder Autos weit unter 20 Tausend Euro.
Bis jetzt war es eine Verteilung von Steuern, an eine bestimmte Schicht.
Dann noch die THG-Quote, was hier nicht erwähnt wird, hatte ich in dem Zusammenhang noch gefunden, wusste ich nicht.
Also Preis und Reichweite sind die ersten Hürden, die noch größere, sind die Ladestationen, 15 Millionen Autos, brauchen wie viele Ladestationen, und wo sollen die stehen, in der Stadt für die Bewohner gibt nicht mal genug Parkplätze, eine ständiges suchen.
Als Rentner kann ich mir auch keins leisten, das übersteigt alles.

ständig die Angst im Nacken ...

Zu schaffen ist dieses Ziel nicht, zumal ohne Subventionen ist ein E-Auto noch viel zu teuer und die Verbrauchs-Ersparnis nur in Sonderfällen vorhanden (wenn daheim eine Lademöglichkeit vorhanden ist oder keine Schnellladesäule genutzt wird).

Diejenigen die ich kenne und die mal E-Autos getestet haben, sind ganz schnell wieder zum Verbrenner gewechselt.

Und ständig am Suchen nach Ladestationen und die Angst im Nacken, reicht es noch bis zur Säule. Da muss man im Winter schon mal auf Heizung/Sitzheizung oder die Klimaanlage verzichten. Dann lange Ladezeiten, weil es (wie im Artikel angemerkt) noch zu wenig Schnelllader gibt. Hohe Versicherungsprämien versalzen die Suppe zusätzlich.

Mit Sicherheit werde ich den letzten Verbrenner kaufen der vom Band läuft.

Dann der sehr fragwürdige Kobaltabbau (Kinderarbeit, schlechte Arbeitsbedingungen). Auch das Akkurecycling ist nicht umweltfreundlich.

@ Möbius

Das bedeutet, dass 10-Jahre alte E-Autos eigentlich nur noch Schrottwert haben.
Günstige Gebrauchtwagen für Leute mit wenig Geld wird es dann nicht mehr geben!

Nachhaltig ist das sicher nicht!

15 Millionen E-Autos bis 2030?

Die Konzentration unserer Regierungen auf die E-Mobilität ist mit Scheuklappen behaftet. Im Ferien-Reiseverkehr sehe ich schon jetzt die endlosen Schlangen an den Ladesäulen bis hinaus auf die Autobahnen, explodierende E-Fahrzeuge in Carports und Garagen und überforderte Feuerwehren beim Löschen dieser Brände. Ich sehe die riesigen Umweltschäden, die durch das starke Absinken des Grundwasserspiegels beim Lithiumabbau entstehen. Es ist erwiesen, dass ein sauberer Diesel über 100 000 km fahren kann, bis er den Schadstoffausstoß erreicht, der allein bei der Herstellung eines E-Autos entsteht.
Statt auch andere Techniken MINDESTENS genau so zu fördern, ist diese Konzentration auf die E- Mobilität die gleiche Schnapsidee wie der übereilte Ausstieg aus der Atomenergie.
Aber - Gott sei Dank - haben wir in D ja wirklich billigen Strom. :-)

@ um 09:43 von Der Lenz

"@tagesschlau2012 um 08:57
"Wenn nach 20 Jahren die Förderung ausläuft, rechnet sich der weiterbetrieb der Windräder nicht mehr."

So einfach ist das nicht.
Es geht nichtmal um direkte Subventionen; mit einem normalen Marktpreis währen die Windräder rentabel, vor allem wenn sie ihre Kosten nach 20 Jahren längst eingespielt haben.
Das Problem ist die wegfallende Abnahme.
Es gibt keinen Anschlussvertrag.
Keine Abnahmegarantie.
Die Energie einzelner Windräder selbst an der Börse zu vermakeln ist ein nahezu absurdes Ansinnen.
…"
Eine Abnahme des Stroms gibt es schon, aber nur zum Börsenpreis und der ist, wenn der Wind weht, meist unter 2 ct/kWh. Dafür kann die Anlage nicht gewartet werden und ist daher Schrott.

15 Millionen E-Autos bis 2030: Ist das zu schaffen?

Das sind eigentlich 2 Fragen

Bekommt man es hin, jedes Jahr 2 Mill E Autos dem Kunden aufzuschwätzen.
Die entsprechende Infrastruktur herzustellen (Ladetechnik).
Die allerwichtigste Frage, wo bringt man den Strom her ?
Bekanntlich will man ja auf die Kohle verzichten, die AKW´s vom Netz nehmen und plant Öl/Gasheizungen gegen elektrisch betriebene Wärmepumpenheizungen zu ersetzen.

Eine sehr ambitionierte Aufgabe in einer Gesellschaft,
die nicht mal den Ersatzbedarf für ausgemusterte Windanlagen hinbekommt, Stromtrassen nicht baut weil Gerichte/Bürger Genehmigungsverfahren blockieren

um 08:57 von tagesschlau2012

"Wenn nach 20 Jahren die Förderung ausläuft, rechnet sich der weiterbetrieb der Windräder nicht mehr."
Das sollte vieleicht ein Fachmann für Nachhaltigkeit neu kalkulieren, Vorschläge zur Verbesserung der Rahmenbedingungen machen und dann nochmal rechnen.
Geänderte Abschreibungsfristen könnten die Rechnung ändern und Glücksritter fernhalten.

Wieviele der derzeit 450.000 E-Autos...

sind Firmenwagen und wieviele in privatem Besitz? Ich vermute mindestens 2/3 sind geleaste Geschäftswagen die peu à peu als Gebrauchte auf den Markt kommen. Dann wird sich zeigen, ob diese noch verkauft werden oder als Ladenhüter stehen bleiben.

In unserem Ort gibt es gar keine Lademöglichkeit und die nächste ist 4 km entfernt. Da ich im ländlichen Bereich wohne, 20.000 Jahreskilometer (trotz vielen Pendelfahrten ca. 5000 km mit dem Rad) und viele Höhenmeter fahre, kann ich derzeit auf einen Verbrenner nicht verzichten und ich bezweifle, dass sich die Infrastruktur bis 2030 in unserer Region deutlich verbessern wird.

Am 07. Dezember 2021 um 09:43 von Der Lenz

Es geht nichtmal um direkte Subventionen; mit einem normalen Marktpreis währen die Windräder rentabel, vor allem wenn sie ihre Kosten nach 20 Jahren längst eingespielt haben.
Das Problem ist die wegfallende Abnahme.
Es gibt keinen Anschlussvertrag.
Keine Abnahmegarantie.
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Wo haben Sie den diese Information her?
DE benötigt jedes KW und dann wird Strom nicht abgenommen!
Es geht den Betreiber nur um die Subventionen. Die Politik hat im Jahr 2013 entschieden, das sich die Betreiber der Anlagen selbst um die Abnahmeverträge kümmern müssen.
Der Strom wird weiterhin abgenommen, weil er benötigt wird. Die Betreiber haben scheinbar keinerlei Interesse an diesem "Mehraufwand" und schalten nach genau 20 Jahren die Anlagen ab.

Vielleicht sollten wir uns

Vielleicht sollten wir uns erstmal um eine stabile Stromversorgung in Zukunft kümmern, statt über 15 Millionen E-Auto zu fabulisieren.

E Autos = Wunschdenken

Es ist reines Wunschdenken. Jeden den ich frage, sieht die Sache skeptisch. Es sind echte Investitionen für einen Menschen, also macht man sich schlau und entdeckt schliesslich die ganzen Probleme. Auch Gefahren von selbstenzündeten Fahrzeugen. Wenn das dann vor dem Haus beim Laden passiert (es gibt hin und wieder solche Ladestationen), denkt man sich, da brauche ich keine Versicherung mehr sondern einen Grabstein. Ironisch gesprochen. Tatsächlich gibt es schon Berichte, wo jemand versichert war, und trotzdem - nachdem nicht verschuldeten Brand seines E Autos - 10.000 Euro zahlen soll. Weil die Hersteller Firmen sich windig aus der Verantwortung ziehen.

Der Glühbirnenvergleich hinkt

Warum haben sich den kurz vor dem Verbot des Glühbirnenverkaufs so viele Menschen damit eingedeckt ?

Weil sie keine Lust hatten, im ganzen Haus neue Lampen zu kaufen und zu installieren. Und weil die Glühbirnen mit dem Hausmüll zu entsorgen waren und weil sie damals unschlagbar billig waren und weil sie ein „warmes“ Licht produzierten.

Damals gab es die LED Technologie noch kaum.

Der Anreiz für und bald auch Druck auf die Verbraucher sich doch bitte ein E-Auto zu kaufen ist ausschließlich politisch motiviert. Rein ökonomisch macht die E-Mobilität nur in der Stadt Sinn, wo man aber genügend Alternativen hat (ÖPNV, Fahrrad).

Bei dem anstehenden Verbot neuer Ölheizungen sieht es genauso aus. Auf dem Land hat man da ein Problem, zumal der Strompreis rasant steigt.

Konsum fördern?

Noch MEHR Autos produzieren und auf die Straßen bringen? Und das soll Umweltpolitik sein? Applaus.

Ich schließe mich den

Ich schließe mich den Skeptikern hier an, allen voran asimo. Nicht mehr E-Autos, sondern insgesamt weniger Autos muss das Ziel sein. Passt aber natürlich nicht zu den Wachstumsplänen der Autoindustrie im E-Autosegment. Dabei wäre es in den Städten zumindest sehr einfach, mit attraktiven Carsharing-Modellen zu erreichen. Wenn ich in H bin, nutze ich viel das Rad oder eben Carsharing. Auf meiner Kanareninsel ist es leider nicht so rosig, Carsharing rechnet sich dort nicht, Öffis sind dürftig ausgestattet, Radwege auch nur wenige an der Promenade, dort habe ich ein Auto für die weiten Wege. Die Mühle ist schon 15 und wird gefahren bis zum Ende. Danach gibt es auch kein E-Auto, denn die Ladestruktur ist hier unterirdisch, dabei gäbe es ja viel Sonne zum Laden. Aber an die Laternenparker wird bei den “wundervollen” Ladekonzepten überhaupt nicht gedacht…E-Auto ist nur was für Leute mit Haus und Carport davor, also eine recht uberschaubare Gruppe.

Batterieauto?

Das Batterieauto darf nicht die Zukunft sein. Hier setzt man eindeutig auf das falsche Pferd.
Es wird Ressourcenverschwendung und Umweltvernichtung beim Abbau der benötigten Rohstoffe betrieben.
Wenn man alternative Antriebe fördern möchte, dann sollte man alle Anstrengungen in die Wasserstofftechnologie setzen. Windenergie muss dafür verwendet werden, um Wasserstoff herzustellen. Denn Wind und Wasser haben wir auf der Erde im Überfluss.
In diese Entwicklung müssen die Milliarden Euro fließen, die für die Förderung von Batterieautos ausgegeben werden.

für Enthusiasten und Liebhaber

E-Autos sind eher was für Liebhaber, bei denen die Rahmenbedingungen passen: Ladestation daheim, eine tägliche max. Streckenlänge wird nicht überschritten, E-Auto als Zweitfahrzeug.

Wer will schon bei seinem Italienurlaub 2-3 Tage alleine für die Anreise einplanen oder eine Übernachtung wenn er die Oma besucht.

Klar, es wird da immer ein paar Enthusiasten geben, die trotz aller Nachteile von der E-Mobilität schwärmen.
Natürlich zaubert das enorme Drehmoment eines E-Autos beim Beschleunigen ein Lächeln aufs Gesicht, aber das ist nun mal nicht alles. Und spätestens wenn ich alle 10000km einen neuen Satz Reifen auf der Antriebsachse benötige, dann vergeht einem der Spaß auch daran.

15 Mio. E- Autos

Glaube das ist ein frommer Wunsch, selbst Umweltbonus ist dies kaum zu schaffen. Die wenigsten Autos sind für den Durchschnittsbürger zu bezahlen, auch wenn man die Förderung bis zum sankt nimmerleins Tag aus zahlt.
Die Infrastruktur für die Lademöglichkeiten ist nicht vorhanden, auf dem Land ist für die Stromanbieter nichts verdient. Eine Ladestation am Supermarkt für X - E Autos, bei uns in der Kreisstadt da stehen die Leute Schlange zum Laden.
Da lobe ich mir meinen bösen Verbrenner, tanken und tschüss.
Aber wir bekamen ja versprochen, dass der Ladestationen mit aller Macht ausgebaut werden. Auch auf dem Land?
Wir haben ein neues Auto bestellt, Lieferdatum Mai 2022. Installation der Ladesäule in der Sammelgarage Juni 2022.
Förderung ist ausgelaufen, keine Ladestation vom Hersteller z.Zt. verfügbar.
Arme Welt.

Der Fortschritt ist eine Schnecke

Der Artikel zeigt die Probleme auf. Eine langfristige Subventionierung von E-Autos ist finanziell nicht zu stemmen.
Woher der Strom kommen soll, ist auch unklar. Für Windkraftanlagen und große Solarparks müsste das Planungsrecht geändert werden, das dauert. In Pronstorf in Schleswig-Holstein hat sich die Gemeinde in einem Bürgerentscheid jetzt gegen ein großes Solarprojekt entschieden.
So sieht die Realität vor Ort auch aus.
Und noch zum Schluss:
das Handelsblatt veröffentlichte im Mai eine Studie der Boston Consulting Group. In dem Artikel fragt das Handelsblatt, was denn mit den über 40 Millionen Verbrennern geschehen soll, die 2030 noch nicht am Ende ihrer Lebensdauer angelangt sind.
Meine Diagnose: der Ampel wird es am, sagen wir mal, revolutionären Schwung, fehlen, um ihre vollmundigen Fortschrittspostulate umzusetzen. Der Slogan der Ampel lautet "Mehr Fortschritt wagen".
Günter Grass sagte einmal "Der Fortschritt ist eine Schnecke."
Und da hatte er recht.

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