Kommentare - Flüchtlinge auf Lesbos: Papst bringt ein wenig Hoffnung

05. Dezember 2021 - 08:44 Uhr

Mit seiner Reise nach Zypern und Griechenland richtet der Papst die Aufmerksamkeit erneut auf die Situation von Flüchtlingen. Heute besucht er Lesbos, wo den Menschen wieder ein harter Winter bevorsteht. Von V. Schälter.

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Kommentare

15:39 von fathaland slim

Bei Ihnen dreht sich alles um Geld?
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offensichtlich haben auf diesem Gebiet nur diejenigen kein Problem,
die sich an den Kosten nicht oder kaum beteiligen

vielleicht sollte man auch mal "Verantwortung" übernehmen statt sie nur zu fordern

@ 15:22 von eine_anmerkung.

Was Sie 'Heuchelei' nennen, ist in Wahrheit eine glatte Falschaussage Ihrerseits: Schauen Sie sich bitte einmal an, wieviel Engagement auch finanziell in den genannten Organisationen und Projekten geleistet wird, auch bei dem, was Sie "Folgeprobleme" nennen. Und das ohne staatliche Verpflichtung.
Sie sollten doch zumindest bei den Fakten bleiben, auch wenn Sie Abschottung favorisieren und Ihre Werte deutlich anders gelagert sind als meine, um es freundlich zu formulieren.

@ zöpfchen 9.15

Griechenland gehört zu Europa; Sie meinen, dort sollen die Flüchtlinge bleiben - Vatikan geht auch - weil sie dann weiter weg von Ihnen sind? "Der Strom der Migranten", "Migrationskrise"? - Ich erkenne nur eine gewaltige Menschlichkeitskrise!
Noch eine Frage: Welche Rolle spielt es, welchem Glauben die Flüchtlinge angehören?

Interessant - am meisten aber zumindest bedrückend, was Sie schreiben.

@ 15:34 von eine_anmerkung

Ihre Kommentare werden immer abwegiger: In ihrer klaren christlich-humanen Position im Umgang mit geflüchteten Menschen passt zwischen Franziskus und Bedford-Strohm kein Blatt.

09:34 von hesta15

Deutschland braucht sich in meinen Augen nicht schämen, es hat im Namen der Humanität Millionen von Flüchtlingen eine sichere Heimat angeboten.
Allerdings muss man die Frage stellen wie weit man die Städte und Gemeinden noch belasten kann.

Genauso ist es. Deutschland kann allerdings nicht die gesamte Welt aufnehmen.

re 09:25 von ich1961
Ich persönlich finde die Situation in den Lagern menschenunwürdig und "zum Fremdschämen".
Humanität und Menschenwürde sind quasi nicht existent, wenn es um Schutzsuchende geht.

Manche reden nur geschwollen daher. Wenn einer meint, die Situation ist menschenunwürdig und zum Fremdschämen, dann soll er auch zu den Lagern fahren und dort aktiv die Flüchtlinge unterstützen.

09:02 von teachers voice

Aus meiner Sicht verkörpert er das Universale unter den Menschen, die Menschlichkeit.

Der Papst ist ein Mensch wie jeder andere. Er ist nichts besonderes. Er hat es sich halt zur beruflichen Aufgabe gemacht, Geistlicher zu werden und sich in dieser Sparte zu festigen und sogar Papst geworden.

Und wenn ich schon höre, dass er sich zum Papst der Armen nennt, dann kommt mir der kalte Kaffee hoch.

Nach außen hin wohlwollend ein paar auserwählte Flüchtlinge mitnehmen und diese dann andere auf das Auge zu drücken, ist keine Belobigung wert. Der Hl. Martin hat wenigsten seinen Mantel einem Bedürftigen gegeben.

09:51 von schnitzundschnitz

Es ist Advent und es gibt keine bessere Zeit für den Vatikan, auf Tournee zu gehen. Da fallen salbungsvolle Worte leicht und mahnende Worte an Gesellschaft und Regierung gibt's im Sonderangebot.
Ich habe noch nie lesen dürfen, dass der Vatikan seine Schatzkästlein öffnet und im größeren Umfang Ausbildungsprogramme finanziert, Wohnungsbau fördert, um den Gefüchteten eine Unterkunft zu ermöglichen oder Sozial- und Integrationsprogramme unterstützt.
Von der katholischen Kirche kommt einfach zu wenig und im Ernst: Ich kenne keine Institution in Europa, deren Autorität derart ausgehöhlt ist wie die der katholischen Kirche.

Sie sehen es realistisch. Hauptsache der Papst behält sein Etikett als "Papst der Armen".

15:31 von fathaland slim

Er sieht unbewaffnete Menschen nämlich nicht als Bedrohung an.
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wenn man sich die Bilder an der Grenze Polen/Belarus so anschaut
Was mag wohl sein, wenn die sozialen Leistungen,
die Wohnung nicht schnell genug zugewiesen ist, denen irgendwas gegen den Strich geht,
wenn die schon so massiv die Einreise fordern

Irgendwann haben wir dann Zustände wie in deren Herkunftsländern
oder glauben sie der Typ "Rotkäppchen flieht, "der böse Wolf" bleibt dort

@ Nettie 9.20

Ich teile Ihre Meinung. Wir alle - ich schreibe ganz bewusst "wir" - jede*r "Prominente" und jeder "einfache Mensch" - die hoffen, glauben und wissen, dass diese Welt veränderbar ist zum Besseren, müssen unermüdlich daran arbeiten, Solidarität, Anstand, Menschlichkeit und Gerechtigkeit zu stärken und voranzubringen.

15:29 von Wohlergehen

Ich würde ihnen auch mal einen Besuch der Favelas dieser Welt empfehlen. Soweit reicht ihre Empathie natürlich nicht. Ich war schon in einigen und wenn sie meinen dort wäre es besser dann irren sie sich gewaltig. Von WCs können die nur träumen.

13:04 von fathaland slim

Wenn irgendwo der Modeanglizismus „Bashing“ passt, dann hier.
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Argumentarmes Niedermachen. Persönliche Diskreditierung inklusive.
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Schatzkästlein öffnen?
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Man kann sich leicht informieren, für welche sozialen Projekte die Kirche Geld ausgibt. Es sind viele.

Sie sprechen in Rätsel.

12:06 von eine_anmerkung.

„Retten“ und dann mit stolzgeschwellter Brust sich feiern lassen.

So etwas nennt man "sich mit fremden Federn schmücken".
Das tut die Kirche sehr gerne.

um 15:39 von Wohlergehen

>>“Die Situation in den Lagern sind menschenunwürdig. Ja, und zum Fremdschämen“<<

Nach einem Bericht in einer deutschen Presseagentur handelt es sich bei zwei von drei Moria-Menschen um Migranten und keine Flüchtlinge. Umso wichtiger ist also das die Prüfung der Asylverfahren schnell von statten geht um eine baldige Rückführung der Nichtberechtigten zu erreichen und damit die Situation in Moria zu entspannen. Hier könnte der Papst unterstützen.

um 15:43 von fathaland slim

>>“In Afghanistan?“<<

Wie kommen die dann nach Moria und was machen die denn dort?

Menschen gegen Menschen....

....wie grausig, unreflektiert und ignorant!

Menschen in großer Not werden von anderen Menschen abgelehnt. Die Ablehner haben oft zur Hilfebedürftigkeit entscheidend beigetragen. Anstatt Verantwortung für das Verschulden zu übernehmen, wird versucht, die Opfer zu Tätern zu machen....

15:39 von Wohlergehen

Deutschland / EU begehen eine gnadenlose, eiskalte Asylpolitik, die sich oft eben auch nicht an das Recht hält. Wie Sie schreiben: Humanität und Menschenwürde bleiben dabei auf der Strecke.

Und was machen Sie - außer Kritik - persönlich, damit Humanität und Menschenwürde von Asylanten nicht auf der Strecke bleiben?

Sind es wirklich die Sünden

Sind es wirklich die Sünden der Kirchenvertreter, die zu den Kirchenaustritten führen ? Bei vielen ist es doch eher der Einsatz der Kirche für Geflüchtete. Dies Leute merken nämlich, dass das Christentum nicht zu ihrem abendländisch-völkischen Weltbild passt.

um 16:30 von Grossinquisitor

>>“Sind es wirklich die Sünden der Kirchenvertreter, die zu den Kirchenaustritten führen ? Bei vielen ist es doch eher der Einsatz der Kirche für Geflüchtete. Dies Leute merken nämlich, dass das Christentum nicht zu ihrem abendländisch-völkischen Weltbild passt.“<<

Die evangelische Kirche beklagte zahlreiche Kirchenaustritte die Ihren Austritt mit der Aktion von Bedford-Strom begründeten. Würde ich im übrigen genauso machen (Austritt) wenn meine katholische Kirche sowas machen würde.

@ Sokrates86 15.48

Selbstverständlich habe ich Asylunterkünfte (Plural!) besucht und mit den Menschen dort gesprochen. Ich weiß, wovon ich spreche, was sicher ein Grund für meine emotionalen Aussagen ist! Allerdings gibt es auch Menschen, die ohne die direkte Erfahrung über Empathie, Verantwortungsbewusstsein und Solidarität, Menschenfreundlichkeit verfügen.
Und es gibt die anderen, die offensichtlich weit davon entfernt sind, stattdessen Vermutungen anstellen.
Wie sieht's denn bei Ihnen aus - kennen Sie einen Flüchtling? Waren Sie denn schon einmal in einer Asylunterkunft?

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