Flüchtlinge auf Lesbos: Papst bringt ein wenig Hoffnung

Kommentare

Papst bringt ein wenig Hoffnung

Papst bringt ein wenig Hoffnung.

Das ist typisch Vatikan: Außer Beten und Hoffnungen machen, ist da nichts drin.

Hat er nicht schon ein Mal Flüchtlinge mitgebracht und diese dann Hilfsorganisationen übergeben. Der Vatikan hat genug Geld und Platz, um die Flüchtlinge in eigener Zuständigkeit zu versorgen und um sich für sie zu kümmern. Pustekuchen!

Hoffnung

Dieser Papst hätte wirklich eine bessere Kirche verdient. Aus meiner Sicht verkörpert er das Universale unter den Menschen, die Menschlichkeit. Er verkörpert einen Glauben, der die Menschen durch einen gemeinsamen Kern verbindet und gar nicht erst versucht, die Menschen nach Kategorien zu trennen.

Er bedient sich der tradierten Rituale, stellt diese aber nicht in den Mittelpunkt.

Kurz: Ein Menschenfreund. Und das nicht wie viele von uns nur im warmen Wohnzimmer. Sondern auch ohne Angst vor der Wirklichkeit im realen Leben.

Danke Griechenland

Bin der griechischen Regierung dankbar, dass sie bestmöglich mit der Migrationskrise umgeht. Die befestigten Lager auf den Inseln ermöglichen den Migranten dort eine längere Verweildauer und machen die Migration nach Europa weniger attraktiv. Gleichzeitig scheint die griechische Küstenwache auch die Grenzsicherung ernst zu nehmen, so dass der Strom der Migranten ein wenig abnimmt.
Interessant, dass es auch Christen unter den Migranten gibt. Da es sich ja um eine sehr überschaubare Zahl handeln dürfte, gäbe es ja immerhin die Möglichkeit dass der Papst diese nach der Messe in seinem Flieger mit in den Vatikan nimmt.

Framziskus ist ein Stachel im

Framziskus ist ein Stachel im Fleisch der Abschottungsprediger, Menschenrechtsrelativierer und Nationalisten, und das ist auch gut so.

Ein Papst, der seine große Symbolkraft richtig nutzt

Indem er die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit immer wieder auf die richtigen Stellen lenkt. Und damit den Menschen Mut macht. Durchaus ein Grund zur Hoffnung. Denn nur wenn Missstände hartnäckig und unablässig zum öffentlichen Thema gemacht werden, kommt irgendwann keiner - Politiker eingeschlossen - mehr umhin, sich mit ihnen zu befassen.

um 09:01 von rareri

Papst bringt ein wenig Hoffnung.

Das ist typisch Vatikan: Außer Beten und Hoffnungen machen, ist da nichts drin.

Hat er nicht schon ein Mal Flüchtlinge mitgebracht und diese dann Hilfsorganisationen übergeben. Der Vatikan hat genug Geld und Platz, um die Flüchtlinge in eigener Zuständigkeit zu versorgen und um sich für sie zu kümmern. Pustekuchen!
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Die Aufnahme von Flüchtlingen durch den Vatikan dürfte schon an Platzgründen im Zwergstaat scheitern scheitern.
Den Kirchen bleibt nur dasgewähren von Kirchenasyl in den Gemeinden.

Ich wünsche den Menschen (

Ich wünsche den Menschen ( muss man ja immer wieder erwähnen, das es sich um Menschen und nicht um "Schlachtvieh - das teilweise besser behandelt und umsorgt wird" - handelt), das die Hoffnungen nicht ins Leere laufen und der Papst etwas für sie erreichen kann/wird.
Ich persönlich finde die Situation in den Lagern menschenunwürdig und "zum Fremdschämen".
Humanität und Menschenwürde sind quasi nicht existent, wenn es um Schutzsuchende geht.

@ 09:15 von zöpfchen

Gut, dass Papst Franziskus nicht Ihre Selektionskriterien anlegt und Flüchtlinge nicht nach Religionszugehörigkeit separiert.

Armutszeugnis für die EU

"Aber im vergangen Jahr hat sich alles ein wenig verbessert, weil wir am Anfang keine richtigen Toiletten hatten."

Ein Vater dreier Kinder freut sich über die Existenz von Toiletten.

Mehr möchte die EU diesen Menschen nicht bieten. Nicht, weil ihr das Geld fehlt, sondern weil sie es diesen Menschen so schwer wie nur irgendwie möglich machen will. Abschreckung wird bei uns sehr großgeschrieben.

EU: Egoismus mit Friedensnobelpreis.

um 09:25 von ich1961

Ich wünsche den Menschen (
Ich wünsche den Menschen ( muss man ja immer wieder erwähnen, das es sich um Menschen und nicht um "Schlachtvieh - das teilweise besser behandelt und umsorgt wird" - handelt), das die Hoffnungen nicht ins Leere laufen und der Papst etwas für sie erreichen kann/wird.
Ich persönlich finde die Situation in den Lagern menschenunwürdig und "zum Fremdschämen".
Humanität und Menschenwürde sind quasi nicht existent, wenn es um Schutzsuchende geht.
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Deutschland braucht sich in meinen Augen nicht schämen, es hat im Namen der Humanität Millionen von Flüchtlingen eine sichere Heimat angeboten.
Allerdings muss man die Frage stellen wie weit man die Städte und Gemeinden noch belasten kann.

Ich bin der Meinung,

dass die Lagerinsassen in Griechenland das Land durchaus verlassen könnten.
Nur nicht ausschließlich in die gewünschte Richtung.
Nach Europa brauchen sie nicht, da sind sie schon.
Deutschland ist allerdings noch ein ganzes Stück entfernt.

09:34 von hesta15 Könnten Sie

09:34 von hesta15

Könnten Sie mir "Ihre Millionen von Schutzsuchenden" bitte seriös belegen?

Und doch, in meinen Augen muss sich auch Deutschland - allen voran "die Rechten" - schämen, sind in der Minderheit ( ja, auch 25% sind eine Minderheit, der größere Rest ist immerhin 75%) aber schreien am lautesten und werden daher wohl eher gehört.

Vatikan sollte erstmal vor eigener Tür kehren

@ 05. Dezember 2021 um 09:19 von SinnUndVerstand
„Framziskus ist ein Stachel im Fleisch der Abschottungsprediger, Menschenrechtsrelativierer und Nationalisten, und das ist auch gut so.“

Dem Vatikan fehlt jegliche moralische Autorität sich irgendwo einzumischen, solange die Missbrauchsskandale nicht restlos aufgearbeitet sind. Reiner PR-Gag den unser Franziskus hier veranstaltet.

Das Christkind kommt!

Es ist Advent und es gibt keine bessere Zeit für den Vatikan, auf Tournee zu gehen. Da fallen salbungsvolle Worte leicht und mahnende Worte an Gesellschaft und Regierung gibt's im Sonderangebot.
Ich habe noch nie lesen dürfen, dass der Vatikan seine Schatzkästlein öffnet und im größeren Umfang Ausbildungsprogramme finanziert, Wohnungsbau fördert, um den Gefüchteten eine Unterkunft zu ermöglichen oder Sozial- und Integrationsprogramme unterstützt.
Von der katholischen Kirche kommt einfach zu wenig und im Ernst: Ich kenne keine Institution in Europa, deren Autorität derart ausgehöhlt ist wie die der katholischen Kirche.

09:23 von hesta15

Die Aufnahme von Flüchtlingen durch den Vatikan dürfte schon an Platzgründen im Zwergstaat scheitern scheitern.

Die 50 Flüchtlinge, die er mitnehmen möchte, haben auch da Platz.

Den Kirchen bleibt nur dasgewähren von Kirchenasyl in den Gemeinden.

Das wäre auch eine Möglichkeit.

09:43, DerVaihinger

>>Ich bin der Meinung,
dass die Lagerinsassen in Griechenland das Land durchaus verlassen könnten.
Nur nicht ausschließlich in die gewünschte Richtung.<<

Wohin denn?

09:55, rareri

>>09:23 von hesta15
"Die Aufnahme von Flüchtlingen durch den Vatikan dürfte schon an Platzgründen im Zwergstaat scheitern."

Die 50 Flüchtlinge, die er mitnehmen möchte, haben auch da Platz.<<

Ein Tropfen auf dem heißen Stein.

>>"Den Kirchen bleibt nur das Gewähren von Kirchenasyl in den Gemeinden."

Das wäre auch eine Möglichkeit.<<

Was die Kirchen in Konflikt mit den Gesetzen des Landes bringt. Haben Sie die Kirchenasyldiskussion in Deutschland vor einigen Jahren nicht mitbekommen?

um 09:51 von schnitzundschnitz

Das Christkind kommt!
Es ist Advent und es gibt keine bessere Zeit für den Vatikan, auf Tournee zu gehen. Da fallen salbungsvolle Worte leicht und mahnende Worte an Gesellschaft und Regierung gibt's im Sonderangebot.
Ich habe noch nie lesen dürfen, dass der Vatikan seine Schatzkästlein öffnet und im größeren Umfang Ausbildungsprogramme finanziert, Wohnungsbau fördert, um den Gefüchteten eine Unterkunft zu ermöglichen oder Sozial- und Integrationsprogramme unterstützt.
Von der katholischen Kirche kommt einfach zu wenig und im Ernst: Ich kenne keine Institution in Europa, deren Autorität derart ausgehöhlt ist wie die der katholischen Kirche.
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Ich denke nicht das die Kirchen für Ausbildung und Wohnungsbau zuständig sind.Unter den genannten Links können sie sich über die geleistete Flüchtlingshilfe der Kirchen in Deutschland informieren
.https://www.dbk.de/themen/fluechtlingshilfe

https://www.evangelisch.de/themen/kirchengemeinden-helfen-fluechtlingen

10:09 von hesta15 Danke für

10:09 von hesta15

Danke für die Antwort.
Und ja, das ist eine seriöse Quelle. Meine sagen das auch.
Aber zur Wahrheit gehört auch, das seit 2015 die Zahlen drastisch zurück gegangen sind, z.T weil sie einfach "ausgelagert" (Griechenland, Türkei u.a.) werden.

re 09:29 Nachfragerin: Armutszeugnis

>>"Aber im vergangen Jahr hat sich alles ein wenig verbessert, weil wir am Anfang keine richtigen Toiletten hatten."

Ein Vater dreier Kinder freut sich über die Existenz von Toiletten.

Mehr möchte die EU diesen Menschen nicht bieten.<<

Irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, dieser „Vater dreier Kinder“ hat die „EU“ vielleicht besser verstanden als Sie! Diese EU ist nicht ein Block, den man so pauschal bewerten kann wie Sie es hier so gerne tun. Sie ist ein großes Gebilde mit ungeheuer vielen Facetten und - natürlich - auch ungeheuer vielen Widersprüchen. Zu diesen gehören diese „Flüchtlingslager“.

Trotzdem: Diese Menschen flüchten IN die EU - wenn ich Ihre Botschaften höre, denke ich manchmal, wir alle müssten AUS dieser EU flüchten.

Zum Thema: Franziskus lässt sich auf unsere Zänkerei hier zum Glück nicht ein - und das beeindruckt und inspiriert mich.

@hesta15 - Zuwanderung als Chance

10:09 von hesta15:
"Aber über die Probleme die durch Migration enstehen muss man unvoreingenommen diskutieren können."

Das ist völlig richtig.
Die unvoreingenommene Diskussion wird aber nicht gelingen, wenn man nur die "Probleme" sieht. Die Zuwanderung beinhaltet schließlich auch Chancen oder ist angesichts einer überalternden Gesellschaft sogar eine Notwendigkeit.

10:41, Nachfragerin

>>@hesta15 - Zuwanderung als Chance
10:09 von hesta15:
"Aber über die Probleme die durch Migration enstehen muss man unvoreingenommen diskutieren können."

Das ist völlig richtig.
Die unvoreingenommene Diskussion wird aber nicht gelingen, wenn man nur die "Probleme" sieht. Die Zuwanderung beinhaltet schließlich auch Chancen oder ist angesichts einer überalternden Gesellschaft sogar eine Notwendigkeit.<<

Vernünftige Menschen wissen all das.

Aber nicht alle Menschen sind vernünftige Menschen.

09:01 von rareri

"Das ist typisch Vatikan: Außer Beten und Hoffnungen machen, ist da nichts drin."

Was meinen Sie damit?

Gesten, die Hoffnung machen veraendern die Welt. Denken Sie an Willi Brand, Martin Luther King, usw. Geld ist nicht das Entscheidende, Einstellung schon.

Fuer die Menschen und zu deren Heil.

Ja toll, aber warum macht er

Ja toll, aber warum macht er nicht die riesigen Geldspeicher auf ? mit nur einem ganz kleinen Teil könnte er doch so viel Gutes tun und den Leuten helfen.
Aber nein das geht doch nicht das eigene Geld ausgeben das sollen die sog. Gläubigen dann schon machen.
Ich weis warum ich den Verein verlassen habe.

Auch der Vatikan

kann nicht einfach so viele Flüchtlinge aufnehmen und auf seine Kirchengemeinden verteilen, wie er will. Für diejenigen, die aufgenommen werden können, kommt der Vatikan auch auf.

um 10:41 von Nachfragerin

10:09 von hesta15:
"Aber über die Probleme die durch Migration enstehen muss man unvoreingenommen diskutieren können."

Das ist völlig richtig.
Die unvoreingenommene Diskussion wird aber nicht gelingen, wenn man nur die "Probleme" sieht. Die Zuwanderung beinhaltet schließlich auch Chancen oder ist angesichts einer überalternden Gesellschaft sogar eine Notwendigkeit.
---------------------
Es ist sehr wichtig die Probleme zu benennen, weil das der erste Schritt zu deren Lösungen ist.

10:41 von Nachfragerin @hesta15 - Zuwanderung als Chance

Die Zuwanderung beinhaltet schließlich auch Chancen oder ist angesichts einer überalternden Gesellschaft sogar eine Notwendigkeit.
#
Es muss aber über eine Zuwanderung mit Augenmaß sein damit auch die fehlenden Arbeitsplätze wieder belegt werden können wie z.B. in der Pflege,

10:13 von fathaland slim

Die 50 Flüchtlinge, die er mitnehmen möchte, haben auch da Platz.<<
.
Ein Tropfen auf dem heißen Stein.

Lieber ein Tropfen als überhaupt keiner.

>>"Den Kirchen bleibt nur das Gewähren von Kirchenasyl in den Gemeinden."
.
Das wäre auch eine Möglichkeit.<<
.
Was die Kirchen in Konflikt mit den Gesetzen des Landes bringt.

Siehe hier: https://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/AsylFluechtlingsschutz/
merkblatt-kirchenasyl.pdf?__blob=publicationFile&v=7

10:17 von hesta15

Danke für die Hinweise.
Wirklich erschreckend, wie wenig die Kirche tut.

"Ich denke nicht das die Kirchen für Ausbildung und Wohnungsbau zuständig sind."

Wirklich nicht? Was sie denken, finde ich traurig.

@zöpfchen

"Am 05. Dezember 2021 um 09:15 von zöpfchen
Danke Griechenland

Bin der griechischen Regierung dankbar, dass sie bestmöglich mit der Migrationskrise umgeht. Die befestigten Lager auf den Inseln ermöglichen den Migranten dort eine längere Verweildauer und machen die Migration nach Europa weniger attraktiv. [...]

Interessant, dass es auch Christen unter den Migranten gibt. Da es sich ja um eine sehr überschaubare Zahl handeln dürfte, gäbe es ja immerhin die Möglichkeit dass der Papst [...]"

Flüchtlinge sind Menschen und keine Krise. Unabhängig von der Religion. Schade, daß man Ihnen das erst erklären muß. Man sollte also die Menschen so schlecht wie möglich behandeln, zur Abschreckung?

Interessant ist vor allem Ihre Kategorisierung: Christen und die anderen, damit werden wohl Muslime gemeint sein.
Sind Christen mehr wert als Muslime?

Aus Ihrem Post spricht eine zutiefst rassistische Haltung, auch wenn Sie sich bemühen das zu verbergen.

@teachers voice - Haben Sie die EU verstanden?

10:30 von teachers voice:
"Irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, dieser ,Vater dreier Kinder' hat die ,EU' vielleicht besser verstanden als Sie!"
> Ein Vater freut sich über Toiletten und Sie schlussfolgern daraus, dass er die EU deshalb besser verstanden hätte als ich. Das ist unlogisch.

"Diese EU ist nicht ein Block, den man so pauschal bewerten kann wie Sie es hier so gerne tun."
> Die einheitliche und gegen unerwünschte Zuwanderer gerichtete Abschottungspolitik der EU kann man pauschal bewerten. Es gibt nämlich nur diese eine.

"Sie ist ein großes Gebilde mit ungeheuer vielen Facetten und - natürlich - auch ungeheuer vielen Widersprüchen."
> Welche Regierung widerspricht der Abschottungspolitik? Ich kenne keine.

"[...] wenn ich Ihre Botschaften höre, denke ich manchmal, wir alle müssten AUS dieser EU flüchten."
> Ich denke, dass Sie mit diesem "Wander doch aus!"-Nichtargument meine berechtigte Kritik an der EU verneinen.

09:01 von rareri

Das ist typisch Vatikan: Außer Beten und Hoffnungen machen, ist da nichts drin.
-----------

was soll er denn tun ?

Wäre es nicht mal interessant zu fragen, was Leute tun,
die so Forderungen stellen oder das Nichtstun beklagen
Viel Platz ?? genau 0,44 km²

09:51 von schnitzundschnitz

Es ist Advent und es gibt keine bessere Zeit für den Vatikan, auf Tournee zu gehen. Da fallen salbungsvolle Worte leicht und mahnende Worte an Gesellschaft und Regierung gibt's im Sonderangebot.
Ich habe noch nie lesen dürfen, dass der Vatikan seine Schatzkästlein öffnet und im größeren Umfang Ausbildungsprogramme finanziert, Wohnungsbau fördert, um den Gefüchteten eine Unterkunft zu ermöglichen oder Sozial- und Integrationsprogramme unterstützt.
Von der katholischen Kirche kommt einfach zu wenig und im Ernst: Ich kenne keine Institution in Europa, deren Autorität derart ausgehöhlt ist wie die der katholischen Kirche.

Sie sehen es realistisch. Hauptsache der Papst behält sein Etikett als "Papst der Armen".

09:49 von zöpfchen

"Dem Vatikan fehlt jegliche moralische Autorität sich irgendwo einzumischen, solange die Missbrauchsskandale nicht restlos aufgearbeitet sind. Reiner PR-Gag den unser Franziskus hier veranstaltet."

Das finde ich nicht so. Im Christentum ging es immer um die Menschen, deren Freiheit und deren Heil.

Ich finde es gut, wenn ein Papst sich fuer das Wohlergehen von Menschen einsetzt.

Auch in Deutschland ist nicht alles aufgearbeitet und trotzdem darf man sich fuer Menschlichkeit einsetzen.

re 11:06 Nachfragerin erstehen

>> Ein Vater freut sich über Toiletten und Sie schlussfolgern daraus, dass er die EU deshalb besser verstanden hätte als ich. Das ist unlogisch.<<

Um einen Menschen zu verstehen, braucht man viel mehr als Logik. Aber logisch ist dies auch!

>>Welche Regierung widerspricht der Abschottungspolitik? Ich kenne keine.<<

Wieder mal wieder alle gleich?

>>"[...] wenn ich Ihre Botschaften höre, denke ich manchmal, wir alle müssten AUS dieser EU flüchten."
> Ich denke, dass Sie mit diesem "Wander doch aus!"-Nichtargument meine berechtigte Kritik an der EU verneinen.<<

Ich halte Ihre Kritik durchaus für sehr berechtigt. Nur gibt es einen fundamentalen Unterschied zwischen „Kritik“ und „Schlechtreden“. Ich erkenne bei Ihnen meist nur ein pauschales „Schlechtreden“. Das „Gutreden“ bekommen bei Ihnen Andere ab...

11:06, Nachfragerin @teachers voice

>>"[...] wenn ich Ihre Botschaften höre, denke ich manchmal, wir alle müssten AUS dieser EU flüchten."
> Ich denke, dass Sie mit diesem "Wander doch aus!"-Nichtargument meine berechtigte Kritik an der EU verneinen.<<

Das ist keine „Wander doch aus!“-Aufforderung.

Sie nennen es berechtigte Kritik an der EU. Man kann es auch als Teil Ihrer andauernden Agitation gegen die EU, die sich gewissermaßen als roter Faden durch all Ihre Kommentare zieht, betrachten.

Kritik an der EU ist gut und richtig, pauschales Niedermachen nicht.

@mac tire

"
Am 05. Dezember 2021 um 10:48 von mac tire
Ja toll, aber warum macht er

Ja toll, aber warum macht er nicht die riesigen Geldspeicher auf ? mit nur einem ganz kleinen Teil könnte er doch so viel Gutes tun und den Leuten helfen.
Aber nein das geht doch nicht das eigene Geld ausgeben das sollen die sog. Gläubigen dann schon machen.
Ich weis warum ich den Verein verlassen habe."

Aha. Das Geld einfach unter die Leute verteilen, und gut ist? Glauben Sie tatsächlich, eine arme Kirche könnte den Menschen besser helfen?

Die Kirche hilft den Menschen. Nicht nur Flüchtlingen. Die ständigen Vorwürfe, die Kirche würde angeblich nichts tun, entbehren jeglicher Grundlage, wovon zahlreiche kirchliche Hilfsorganisationen zeugen. Und das "Tafelsilber" einfach unter die Leute verteilen brächte überhaupt nichts. Aus den Erträgen des "Tafelsilbers" wird nämlich auch die Arbeit finanziert.

@rareri, 11:02 (re 10:13 von fathaland slim)

„Die 50 Flüchtlinge, die er mitnehmen möchte, haben auch da Platz.<<
.
Ein Tropfen auf dem heißen Stein.“
—-
„Lieber ein Tropfen als überhaupt keiner.“

Sehe ich nicht so. Denn etwas, das sofort „verdunstet“ weckt falsche Hoffnungen.

@ teachers voice

Zitat: "Dieser Papst hätte wirklich eine bessere Kirche verdient. Aus meiner Sicht verkörpert er das Universale unter den Menschen, die Menschlichkeit. Er verkörpert einen Glauben, der die Menschen durch einen gemeinsamen Kern verbindet und gar nicht erst versucht, die Menschen nach Kategorien zu trennen."
#
Stimmt, dass werden die Gründe sein, wegen denen die Katholiken, mehr noch als die Protestanten, zu hunderttausenden den "Debatierclub der alten erz-erz-erz konservativen Herren" verlassen.
Und keine Pfarrerin kann sie davon abhalten ... ach nee, da war ja was ...
Übrigens: Gerade die Katholische Kirche trennt die Menschen strikt nach Kategorien ein: Männer ... und eben Frauen. Damit hat sie allerdings kein Alleinstellungsmerkmal.

hesta15

"Den Kirchen bleibt nur dasgewähren von Kirchenasyl in den Gemeinden."

was ja mittlerweile staatlich sanktioniert wird.

Was sollen die Kirchen sonst machen außer aufzuzeigen, was gesellschaftlich nötig ist und was uns gut tun würde?

Leider will in unserer säkularen und gottesfernen Gesellschaft fast niemand mehr hinhören..

um 09:01 von rareri

>>“Hat er nicht schon ein Mal Flüchtlinge mitgebracht und diese dann Hilfsorganisationen übergeben. Der Vatikan hat genug Geld und Platz, um die Flüchtlinge in eigener Zuständigkeit zu versorgen und um sich für sie zu kümmern. Pustekuchen!“<<

Das haben hat viele der heldenhaften „Retter“ gemeinsam. „Retten“ und dann mit stolzgeschwellter Brust sich feiern lassen. Wenn es aber um die Folgekosten und Folgeprobleme (Wohnung etc.) wird sich dann schnell ein schlanker Fuß gemacht.

11:06 von Sisyphos3

Das ist typisch Vatikan: Außer Beten und Hoffnungen machen, ist da nichts drin.
.
was soll er denn tun ?

Handeln, aktiv helfen. Beten und Hoffnungen machen kann ich auch.

Viel Platz ?? genau 0,44 km²

Das ist doch schon mal etwas. 50 Flüchtlinge haben hier ausreichen Platz und die kann er bestimmt in seinem Domizil mit unterbringen (wenn er will).

Am 05. Dezember 2021 um 10:58 von schiebaer45

10:41 von Nachfragerin @hesta15 - Zuwanderung als Chance

Die Zuwanderung beinhaltet schließlich auch Chancen oder ist angesichts einer überalternden Gesellschaft sogar eine Notwendigkeit.
#
Es muss aber über eine Zuwanderung mit Augenmaß sein damit auch die fehlenden Arbeitsplätze wieder belegt werden können wie z.B. in der Pflege,
___
Man sollte sich ein Beispiel an Kanada nehmen. So, wie es da gehandhabt wird, ist es tatsächlich eine Chance. Und zwar für BEIDE Seiten, die von den sehr guten Integrationsmaßnahmen profitieren. Ich habe vor einiger Zeit einen Bericht darüber gesehen. Das war sehr beeindruckend. So muss das angegangen werden. Dann spielen auch alle Beteiligten mit. Einschliesslich der Bevölkerung.

Glaubwürdig wird der Papst erst

wenn er eine der zahlreichen Kapellen im Vatikan in eine Moschee umwandelt und im Vatikan prozentual soviele Muslime leben dürfen wie in anderen europäischen Hauptstädten. Das wäre mal ein echtes Zeichen christlicher Nächstenliebe.

@ 05. Dezember 2021 um 11:04

@ 05. Dezember 2021 um 11:04 von Anderes1961
@zöpfchen
"Am 05. Dezember 2021 um 09:15 von zöpfchen
[...]

Interessant, dass es auch Christen unter den Migranten gibt. Da es sich ja um eine sehr überschaubare Zahl handeln dürfte, gäbe es ja immerhin die Möglichkeit dass der Papst [...]" diese in seinen Flieger mit nach Hause nimmt.


Interessant ist vor allem Ihre Kategorisierung: Christen und die anderen, damit werden wohl Muslime gemeint sein.
Sind Christen mehr wert als Muslime?

Aus Ihrem Post spricht eine zutiefst rassistische Haltung, auch wenn Sie sich bemühen das zu verbergen.“

Nein aus meinem Post spricht tatsächlich Überraschung. Die meisten Migranten auf lesbos kommen aus dem arabischen Sprachraum. Und dort wurde in den letzten 100 Jahren recht systematisch mit den Christen aufgeräumt.
Man denke nur an die Verfolgung der Christen in kurdistan und der Kopten in Ägypten.

@ 09:51 von schnitzundschnitz

"Ich habe noch nie lesen dürfen, dass der Vatikan seine Schatzkästlein öffnet und im größeren Umfang Ausbildungsprogramme finanziert, Wohnungsbau fördert, um den Gefüchteten eine Unterkunft zu ermöglichen oder Sozial- und Integrationsprogramme unterstützt." Warum sollte die Kirche das in den reichsten Ländern tun, die es jemals auf der Erde gegeben hat? Haben wir nicht genug zum Abgeben? Die Kirche versucht in den Herkunftsländern dieser Menschen (wenn man sie lässt) den Menschen dort das Leben ein bisschen leichter zu machen, in dem dort Ausbildungsprogramme, hygienischen Infrastrutur usw. gefördert wird. Es ist besser, Flucht durch angemessene Lebensumstände zu verhindern statt Flüchtlinge in der Fremde zu verwalten.

11:19, rareri

>>“Es ist Advent und es gibt keine bessere Zeit für den Vatikan, auf Tournee zu gehen. Da fallen salbungsvolle Worte leicht und mahnende Worte an Gesellschaft und Regierung gibt's im Sonderangebot.
Ich habe noch nie lesen dürfen, dass der Vatikan seine Schatzkästlein öffnet und im größeren Umfang Ausbildungsprogramme finanziert, Wohnungsbau fördert, um den Gefüchteten eine Unterkunft zu ermöglichen oder Sozial- und Integrationsprogramme unterstützt.
Von der katholischen Kirche kommt einfach zu wenig und im Ernst: Ich kenne keine Institution in Europa, deren Autorität derart ausgehöhlt ist wie die der katholischen Kirche.“

Sie sehen es realistisch. Hauptsache der Papst behält sein Etikett als "Papst der Armen".<<

Wenn irgendwo der Modeanglizismus „Bashing“ passt, dann hier.

Argumentarmes Niedermachen. Persönliche Diskreditierung inklusive.

Schatzkästlein öffnen?

Man kann sich leicht informieren, für welche sozialen Projekte die Kirche Geld ausgibt. Es sind viele.

um 12:22 von weingasi1 Am 05. Dezember 2021 um 10:58 von schieba

Man sollte sich ein Beispiel an Kanada nehmen. So, wie es da gehandhabt wird, ist es tatsächlich eine Chance. Und zwar für BEIDE Seiten, die von den sehr guten Integrationsmaßnahmen profitieren
#
So ist es wie Sie schreiben.Ein Freund von mir ist vor vielen Jahren schon nach Kanada ausgewandert und hat dort gleich einen qualifizierten Arbeitsplatz bekommen. Dort verdient er mehr als das was er hier hätte.

Wieviele katholische Christen gibt es in Kara Tepe?

Zitat: " Dass nun der Papst nach Lesbos kommt, bedeutet ihm viel: "Wir sind wirklich sehr glücklich. Das ist sehr wichtig für uns, die Geflüchteten. Da wir auch katholische Christen sind, macht uns der Besuch hier im Lager Mut."

Wieviele katholische Christen gibt es unter den "Flüchtlingen" in Kara Tepe?

Und wenn Muyaka tatsächlich eine katholische Christin ist, wieso ist ihr Asylantrag nicht schon längst positiv beschieden worden? Als Christin hätte sie einen echten und nachweislichen Fluchtgrund: die Christen sind in islamischen Ländern die meistverfolgte und ermordete religiöse Minderheit.

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