Österreich und die Impfpflicht: Diesmal alles richtig machen

04. Dezember 2021 - 10:12 Uhr

Möglichst viele Menschen mitnehmen: Das ist das Ziel der österreichischen Politik auf dem Weg zur Impfpflicht. Bis Mitte Dezember soll es Vorschläge geben, wie es funktionieren könnte. Was zeichnet sich ab? Von W. Vichtl.

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Kommentare

Die Impfstoffe sind nur

Die Impfstoffe sind nur bedingt zugelassen. Damit eine Impfpflicht durchzusetzen ist nicht überzeugend. Man weist die Leute auch ungenügend darauf hin, dass die Impfstoffe noch nicht abschliessend beurteilt wurden. PS: Das ist keine Falschaussage, liebe ARD, es ist eine Tatsache. Die Aufklärungsbögen klingen so, als wäre es ein vollständig zugelassener Impfstoff.

Österreich und die Impfpflicht

Endlich traut sich mal ein Land den richtigen Druck aufzubauen ! Bei uns wird stattdessen
nur rumgedruckst aber wegen der Zahlen gejammert.

Wer denkt eigentlich noch an die Folgen?

Leichtfertig wurden und werden Entscheidungen getroffen, die „möglicherweise" Erfolg im Kampf gegen die Überbelegung der Intensivstationen versprechen. Jetzt soll es also in Österreich und Deutschland die Impfpflicht bringen.

Dabei wird auch in Österreich nicht konsequent zuende gedacht, welche Strafen bei einem Verstoß welche gesellschaftlichen Wirkungen zeigen werden.
Otto Schily: „Sollen sie jetzt durch fortgesetzte Zwangsgelder auch noch in die Armut getrieben werden?“
Will man „etwa den wahnsinnig gewordenen Juristen folgen, die allen Ernstes Freiheitsstrafen für Impfunwillige für gerechtfertigt halten?“
Wo soll, falls es sehr viele werden, die die große Zahl der"Impfunwilligen" untergebracht werden? Die Strafanstalten sind schon jetzt voll. Will man diejenigen, die aus religiösen Gründen sich nicht impfen lassen, zusammen mit Serienmördern "unterbringen" oder will man "Sondergefängnisse" bauen? Wie will Österreich das "regeln"?
Es brodelt gewaltig in Österreich!

Das Gaspedal ist rechts! Wir brauchen keine Bremser mehr

"Mit Unbelehrbaren soll jetzt keine Zeit mehr verschwendet werden"
Diesen Fehler hat die Politik leider zu lange auch in Deutschland gemacht.
"Strafe zum ... muss für Verweigerer sein, sie soll weh tun..."
Na klar, mit Geldbußen, die aus dem täglich gefüllten Portemonnaie beglichen werden können, ist es nicht getan. Beo Wiederholungstäter darf es auch ein bißchen mehr sein.
"Wer sich am Ende doch impfen lässt, dem dürfte die Strafe erlassen werden..." aber bitte terminiert, denn wir wollen den Verweigerern ja kein Guthabenkonto einrichten.
"Untergrenze ...14 [Jahre]" ist eine gute Idee.
Ich sehe kein grundsätzliches
Problem einer Impfpflicht.
Hoffentlich gibt es in Deutschland in der Politik nicht auch Verzögerer.
Alle müssen von der Last des Virus befreit werden, ganz besonders diejenigen, die tagtäglich gegen das Virus im Einsatz sind.

Tja,

unsere "Herren" labern immer noch nur rum. Ich kann mich an Sätze erinnern, "wir müssen anfangen, eine Impfpflicht in Erwägung zu ziehen", oder "wir müssen beginnen, über eine mögliche Impfpflicht zu diskutieren".

Und dann geht es ja bei uns falsch rum. Eine Impfpflicht soll erst dann kommen, wenn alle die Möglichkeit hatten, sich impfen zu lassen. Sinnvoller wäre, jetzt mit klaren Worten eine Impfpflicht zu machen ab z.B. 1.2., dann haben alle bis dahin Zeit, sich impfen zu lassen.

Wer sich impfen lassen will, der hat das jetzt schon getan, alle anderen müssen halt. Oder man macht es so wie zu Anfang in der Pandemie, man stellt in Messehallen Betten auf, die aber diesmal nur mit Ungeimpften belegt werden, und die Geimpften dürfen ins normale Krankenhaus. Dann wird es ja keine Überlastung mehr geben, sagt man uns zumindest. Ich denke, eine solche Maßnahme würde auch den Impffortschritt extrem antreiben.

Österreich geht voran

Die Alpenrepublik hatte bis vor einigen Wochen noch ähnliche Regeln und Kontaktbeschränkungen wie sie hier gerade beschlossen wurden.
Sie haben sich als wenig bis garnicht wirksam erwiesen. Die Folge: Lockdown bis 11. Dezember und Impfpflicht ab Februar 2022.
Das könnte in wenigen Wochen auch in diesem Land drohen, allerdings nimmt man dann Tausende zusätzliche Tote billigend in Kauf, was durch konsequentes, mutiges Handeln vermeidbar gewesen wäre.
Die Diskussion über die Impflicht muß früh begonnen werden, obwohl sie kurzfristig keinen Effekt hat.
Kurzfristig können lediglich Boosterimpfungen helfen.
In unserem Nachbarland zeigen sich erste deutliche Erfolge durch die verschärften Maßnahmen. Hoffentlich nehmen das auch unsere zögernden und zaudernden Politiker zur Kenntnis.

Impfpflicht rechtens?

Ich bin Impfbefürworter und bereits 3 x geimpft. Allerdings bin ich gegen eine Impflicht, egal wo, denn jeder Mensch hat selbst zu entscheiden, was er seinen Körper geben will.

Allerdings bin ich auch der Meinung, dass ein Imgfgegner sämtliche Konsequenzen daraus selbst tragen muss: Kein Einlass mehr in lebensnotwendige Läden und Geschäfte, keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und dann, wenn er ernsthaft erkranken sollte und medizinische Hilfe braucht, zahlt er die Behandlungskosten aus eigenen Mitteln, denn da tropfen ihm die Augen. Ich verwette meinen Kopf, dass dann auch ein Impfgegner umdenkt.

§ 1 Sozialgesetzbuch V: Die Versicherten sind für ihre Gesundheit mitverantwortlich; sie sollen durch eine gesundheitsbewusste Lebensführung, durch frühzeitige Beteiligung an gesundheitlichen Vorsorgemaßnahmen sowie durch aktive Mitwirkung an Krankenbehandlung und Rehabilitation dazu beitragen, den Eintritt von Krankheit und Behinderung zu vermeiden oder ihre Folgen zu überwinden.“

Die Verfassungsministerin Karoline Edtstadler (ÖVP) hat gesagt

"Der Feind ist nicht der Ungeimpfte, der Feind ist das Virus."

Denkbar sei (aus dem Artikel):
"... Strafe zum Beispiel muss für Verweigerer sein ... Vorbild sind die Bußgelder im Straßenverkehr. Gedroht wird mit 3200 Euro Strafe fürs Impf-Verweigern - pro Stich. Das könnte heißen: 7200 Euro, wer auch die nötige Zweitimpfung hartnäckig boykottiert. Denkbar, dass man die Strafe auch absitzen kann ..."

Das geht ganz klar über eine -> Impfpflicht <- hinaus ...

Na ja ...
Angesichts für einen Impfstoff der zu zahlreichen Impfdurchbrüche führt und nichts weiter ist als eine Kurz-Zeit-Immunisierung, dazu wird keine Impfpflicht benötigt.

Die Impfdurchbrüche betrifft insbesondere die Gruppe der Betagten und Hochbetagten.

Gem Bericht des RKI vom November werden schwer Erkrankte zu ca. 60% - ca. 70% in die Intensivstation eingeliefert , - und das Welle für Welle - .

Es wäre besser nachzudenken, um eine Stratrgie zu entwickeln, wie sich die genannte Gruppe besser schützen kann.

Die Bürger in D und Ö

Die Bürger in D und Ö befürworten mehrheitlich eine Impfpflichtige. Ich hatte lange auf die Eigenverantwortlichkeit und den gesunden Menschenverstand gesetzt. Nun aber zeigt sich, dass vielen die Einsicht fehlt. Der Staat muss seine Bürger schützen.

Die Psychologen sind gefragt.

"In Österreich sitzen bei der Ausgestaltung der Impfpflicht nicht nur Juristen mit Politikern zusammen, sondern neben Medizinern sind auch Verhaltenspsychologen gefragt."

Ich halte insbesondere die Psychologen für wichtig. Damit lassen sich vielleicht Sackgassen vermeiden, bei denen immer mehr Druck auf die Ungeimpften lediglich zu einer immer stärkeren Trotzreaktion führen.

Die meisten Menschen erleben

Die meisten Menschen erleben die Corona-Infektion symptomlos. Das heißt, würden sie rot-blau blinken, dann könnte man sie einfach in die Quarantene schicken.
Andererseits werden Geimpfte von der Krankheit nicht verschohnt.

Man muss eine andere Berechnungsgrundlage als die Impfung finden, welche die Realität besser abbildet.

um 10:44 von Chrriss

"Oder man macht es so wie zu Anfang in der Pandemie, man stellt in Messehallen Betten auf, die aber diesmal nur mit Ungeimpften belegt werden, und die Geimpften dürfen ins normale Krankenhaus."

Derartige Vorschläge brauchen wir wirklich nicht.

Österreichische Lösungen

"Gedroht wird mit 3200 Euro Strafe fürs Impf-Verweigern - pro Stich. Das könnte heißen: 7200 Euro, wer auch die nötige Zweitimpfung hartnäckig boykottiert."

Ist das eine dieser "Österreichischen Lösungen"?

@rareri um 10:48

"... egal wo, denn jeder Mensch hat selbst zu entscheiden, was er seinen Körper geben will."

Netter Anfang um dann in Richtung der Schachtel der Pandora abzuschweifen.

Wer fordert das Nichtgeimpfte an den Krankenkosten beteiligt wird, der fordert dies nicht nur für Corona-Patienten. Sondern auch für Übergewichtige und deren Folgekrankheiten, psychisch Belastete usw.

Denn wenn einmal die Schachtel der Pandora geöffnet wurde, ist es schwer diese noch zu schließen. Dann berufen wir uns auf den Fall Corona um möglichst alle zu bestrafen.

Übrigends bestrafen ... seit wann ist aus unserer Gesellschaft eigentlich eine Gesellschaft der Bestrafung geworden?

10:48 von rareri

denn jeder Mensch hat selbst zu entscheiden, was er seinen Körper geben will.
------------

dann sollte man aber so konsequent sein das überall anzuwenden
Angefangen bei einer möglichen Triage

10:47 von Investigator:

< Die Alpenrepublik hatte bis vor einigen Wochen noch ähnliche Regeln und Kontaktbeschränkungen wie sie hier gerade beschlossen wurden.
Sie haben sich als wenig bis garnicht wirksam erwiesen.
...
Das könnte in wenigen Wochen auch in diesem Land drohen, allerdings nimmt man dann Tausende zusätzliche Tote billigend in Kauf, was durch konsequentes, mutiges Handeln vermeidbar gewesen wäre. >

Richtig: Unter 2G ab 8. 11. sind in Ö die Inzidenzen um mehr als 400 gestiegen!

Wir aber in D glauben, dass das bei uns anders ist.
Und weil dies hier nicht anders sein wird, werden wir, wie Sie zu Recht kritisieren, auch hier vermeidbare Todesfälle noch bekommen.

Kurzfristig würde ich ein ähnlich häufiges Testen wie in Ö für sinnvoll auch für D halten.
Doch offenbar hat man schon vergessen, dass im Frühjahr nach der Einführung der Schnelltests bei uns die Inzidenzen so stark gesunken sind.

Das Testen , also 1G = getestet ist sinnvoller als 2G oder 3G (ohne Testungen von Geimpften /Genesenen).

Impfpflicht

Ich war lange gegen die Impfpflicht und habe auf Vernunft und Überzeugung gesetzt. Leider vergebens. In der akuten Notlage, in der so viele Menschen - fast alle ungeimpft - um ihr Leben kämpfen, muss der Staat das Notwendige einfordern. Auch mit Strafen. Alle müssen sich impfen lassen.

Verträgliche Impfstoffe sind überzeugend

um 10:25 von DieADE-Reaktion..."
"Die Impfstoffe sind nur bedingt zugelassen. Damit eine Impfpflicht durchzusetzen ist nicht überzeugend..."
Ich denke, die österr. Regierung weiß schon, was sie tut. Es ist Ihre Interpretation es sei nicht überzeugend.
Überzeugend sind die nachweislichrn Verträglichkeiten bei den Geimpften.

11:39 von gast

Man muss eine andere Berechnungsgrundlage als die Impfung finden, welche die Realität besser abbildet.
-----------

wie sieht es in Gegenden aus wo eine hohe Impfrate ist
wie in Gegenden mit einer geringen
vom Gesichtspunkt der Auslastung der Intensivstationen
also mir ist das genug Realität

Zitat : >>Andererseits werden Geimpfte von der Krankheit nicht verschohnt.<<
Wohl wahr,
gelegentlich nützt ein Airbag / Sicherheitsgurt auch nichts
oder ein Rettungsboot beim Schiff
also abschaffen ?

um 10:47 von Investigator

"In unserem Nachbarland zeigen sich erste deutliche Erfolge durch die verschärften Maßnahmen. "

Hervorzuheben ist jedoch, dass diese Fortschritte auf den Lockdown zurückzuführen sind. Mit der Impfplicht hat das nichts zu tun.

Ich halte es immer noch für sehr fragwürdig, ob bei uns eine Impfplicht für Corona verfassungsmäßig ist.

Dies liegt u.a. daran, das das Erreichen des Ziels zweifelhaft ist.

Dies gilt in vertärktem Maß, da das Ziel "Entlastung der Intensivstationen" bei Verfügbarkeit der entsprechenden Medikamente erreichbar ist. Diese stellen einen geringeren Eingriff da.

Die Impfpliht wird sich als ein Bürokratiemonster erweisen, das auch deshalb schon nicht wie erwartet wirken kann.
Nur am Rande:
Wie soll man mit den etwa 5 Millionen Menschen mit behandlungsbedürftigen Impfängsten bzw. -phobien umgehen?

@ rareri

... denn jeder Mensch hat selbst zu entscheiden, was er seinen Körper geben will.

Impfen ist keine Privatsache. Wenn ein allgemeines Gesetz das Impfen vorschreibt, hat der Einzelne kein Recht, sich zu weigern.
Rote Ampeln und überhöhte Geschwindigkeit in Wohngebieten sind ja auch keine Privatspache.

Noch zu viele Positive

um 10:46 von krittkritt:
"Testpositiv: 1,03%
Daraus folgt die Impfpflicht??"
.
Ihre 1,03% vermag ich nicht zu überprüfen, sind aber viel zu viele Positive.
Stellen Sie sch vor, es träte eine Impfmüdigkeit ein, dann sind wir ratzfatz bei 5%, das wäre dann ein Ausmaß, das man noch weniger einfangen kann.

Tja, die Detailfragen...

Tja, die Detailfragen... Da sind einige wirklich gute genannt worden. Dafür müssen praktikable und gerichtsfeste Lösungen gefunden werden, und dann muss die Sache durchgezogen werden. Auch bei uns. Und das flott.

Denn so lange nicht genügend Leute immunisiert sind, droht so ein Zauber wie jetzt auch im nächsten Winter, und im übernächsten, im überübernächsten... Und das ist unakzeptabel!

Ohne Impfpflicht bin ich gegen Maßnahmen, die das Infektionsgeschehen stark drücken. Wer sich nicht impfen lassen will, muss die "natürliche Immunität erwerben", um es mal im Jargon der Impfunwilligen auszudrücken, und das bitte noch in diesem Winter. Kollateralschäden in den eigenen Reihen eingeschlossen, denn die werden von den Leuten freiwillig in Kauf genommen.

Und für alle die, die sich impfen lassen wollen: Schafft die Kapazitäten, dass niemand lange warten muss! Und das nicht flott, sondern SOFORT.

@Sisyphos3 um 11:52

"Angefangen bei einer möglichen Triage"

Bei einer Triage gelten andere Dinge.

Da geht es nicht um geimpft oder nicht. Dafür hat man keine Zeit.

Es geht darum jenes Leben zu erst zu retten, welches die besseren Wahrscheinlichkeiten hat.

Wenn dort also nun ein nichtgeimpfter, ansonsten gesunder 40-Jähriger liegt und ein geimpfter+geboosteter 70-Jähriger, dann wird man sich sehr wahrscheinlich für den 40-Jährigen entscheiden.

Wir brauchen harte Strafen

@ WL
Gedroht wird mit 3200 Euro Strafe fürs Impf-Verweigern

Ich bin für klare und harte Strafen. Mein Vorbild sind die schweizer Verkehrsgesetze. Bei einer gravierenden Übertretung ist das Auto weg und der Täter geht womöglich ins Gefängnis. Das kommt praktisch nicht vor, weil alle sich an die Regeln halten.

Überzeugzngsarbeit trägt bei uns bereits Früchte

um 11:50 von Shantuma:
"Übrigends bestrafen ... seit wann ist aus unserer Gesellschaft eigentlich eine Gesellschaft der Bestrafung geworden?"
.
Sind wir doch gar nicht.
Im Moment gibt es Überzeugungsarbeit mit 2G und 3G am Arbeitsplatz, einige wenige Veranstalter setzen freiwillig sogar als "Zuckerbrot und Peitsche" auf 1G.
3G am Arbeitsplatz treibt den Impfverweigerern die Bequemlichkeit aus, 2G regt das Nachdenken an.
Alles gut.
Man kann sich ja medizinisch eine Impfunfähigkeit bescheinigen lassen. Wenn man denn kann.
Ganz einfach.
Ganz fair.
Ganz regulär.

Die Würde des Menschen...

Zitat:
"Aufgrund der Schutzrichtung der Norm statuiert das Grundgesetz die Menschenwürde als Abwehrrecht gegen staatliche Gewalt und gleichzeitig positive Schutzpflicht für den Staat. Innerhalb dieser Vorgaben des Grundgesetzes darf der Mensch nicht zum bloßen Objekt oder Mittel degradiert werden, was Auswirkungen auf die Eingriffsvoraussetzungen [...] in das Grundrecht hat. [...]

Anders formuliert schütze Art. 1 Abs. 1 GG den Menschen davor, „dass er durch den Staat oder durch seine Mitbürger als bloßes Objekt, das unter vollständiger Verfügung eines anderen Menschen steht, als Nummer eines Kollektivs, als Rädchen im Räderwerk behandelt und dass ihm damit jede eigene geistig-moralische oder gar physische Existenz genommen wird.“[3] Indizien für Verletzungshandlungen sind Situationen, die sich darin äußern, dass „man sich nicht wehren oder entziehen könne“, „sich gedemütigt oder völlig überflüssig fühle“. "
https://de.wikipedia.org/wiki/Objektformel

Vgl. Art.1 Menschenrechte.

Für dumm verkauft

"Niemand soll in Handschellen zur Nadel gebracht werden."
"Eine Impfpflicht ist kein Impfzwang." So wird in Deutschland ja auch von verschiedener Stelle argumentiert.
Als Bürger komme ich mir da reichlich vereimert vor.
Natürlich gibt es eine Impfpflicht nicht ohne Zwang. Spätestens wenn ein hartnäckiger Impfverweigerer dem unausweichlichen Haftbefehl nicht folgt, kommen körperliche Gewalt, Waffen und Handschellen zum Einsatz.

Zu Am 04. Dezember 2021 um 10:25 von DieADE-Reaktion...

Wann hören solche falschen und böswilligen Kommentare der assozialen Verweigerer endlich auf.
Jeder Impfstoff der verimpft wird ist zugelassen, bei uns von der Stiko, in anderen Ländern von deren Stellen.

DieADE-Reaktion

Die Impfstoffe sind nur bedingt zugelassen.

Was bedeutet nur? Jeder Impfstoff ist zu Beginn bedingt zugelassen. Das heißt lediglich, dass es ein besonders intensives Screening aller Nebenwirkungen gibt. Biontech und Moderna sind millionenfach verimpft und die Nebenwirkungen sind sehr gut dokumentiert und geringer als bei den meisten Impfstoffen, mit denen es bisher Erfahrungen gibt.

12:05 von na ihr Sofahelden

"In der akuten Notlage..." hilft die Impfpflicht nicht.
Da sind sich alle einig.
Bis zu einer Immunisierung dauert es ca. 6 Wochen und dann ist, so Lauterbach, Drosten und Spahn "jeder entweder geimpft, genesen oder leider gestorben".
Es geht darum, dauerhaft "Sicherheit" in der Verhütung einer Überlastung der Intensivstationen zu erlangen, insb. durch die regelmäßigen "Auffrischungsimpfungen" per Pflicht. Das sollte jeder Geimpfte wissen und sich die Frage stellen, ob er das tatsächlich will. Besonders die jungen, kerngesunden und kaum gefährdeten werden sich diese Frage stellen. "Einmal durchimpfen und gut ist es"- das mag die Mehrheit mittragen und so ist es ja bereits geschehen.
Die Ü60- jährigen, die bei weitem am meisten gefährdet sind (63,6% der Intensivbelegung), sind zu ca. 95% 1X geimpft, zu 89.7% vollständig. Quelle: (RKI)

"https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Projekte_R…"

11:50 von Shantuma

Ich stimme Ihrer Kritik an@rareri vollkommen zu.
Mind. genauso schlimm finde ich die Forderung:
"Kein Einlass mehr in lebensnotwendige Läden und Geschäfte"

@Shantuma

Bestrafung: Der Lust am Fingerzeig auf eine andere, zuvor von großen Teilen der Gesellschaft als 'schuldig' deklarierten Personengruppe vermittelt ein Gefühl der Erlösung von einem Problem und ist gefühlt ein Akt der Solidarität - auch wenn die Antriebe v.a. der eigenen Erleichterung dienen. Richtig oder falsch ist zweitrangig. Ganz niederschwellig..

Vergleich mit Brunnenvergiftung im Mittelalter.

@11:31 von Nachfragerin
Ein Wiener Medizin- und Psychiatrieprofessor hat aus seiner Praxis den Vergleich mit dem irrationalen Vorgehen bei Brunnenvergiftungen etc. im M.A. gezogen.
Von frustrierten Geimpften seien entsprechende Reaktionen gegenüber Ungeimpften erfolgt.

@ bolligru, um 10:37

Statt "Sorgen" vor überfüllten Strafanstalten zu schildern, sollten Sie Ihre Besorgnis evtl. gewinnbringender über die "Impfunwilligkeit um der Unwilligkeit Willen" äußern.

Ich sehe da noch keine überquellenden staatlichen Beherbergungsstätten; den Österreichern wird es gehen Sie jedem anderen auch:
Weh tut's dann, wenn es ans Geld geht.

Abgesehen davon:

Wenn es letztlich nur noch darum geht, ein Machtspiel gegen die Vernunft durchziehen zu wollen fehlt mir dafür jegliches Verständnis.

Na,

da werden sich die Schweizer aber freuen...:
"Strafe zum Beispiel muss für Verweigerer sein, sie soll weh tun - ob sie immer ausgeschöpft wird, ist eine andere Frage. Vorbild sind die Bußgelder im Straßenverkehr. Gedroht wird mit 3200 Euro Strafe fürs Impf-Verweigern - pro Stich. Das könnte heißen: 7200 Euro, wer auch die nötige Zweitimpfung hartnäckig boykottiert. Denkbar, dass man die Strafe auch absitzen kann."

Also, keine Russen, Chinesen etc, also Leute die mit nicht EMA zugelassenen Impfstoffen geimpft sind, dürfen sich in Oestereich sicher fühlen.... wird spannend, speziell bei Sportverantstaltungen und OPEC oder IAEA Sitzungen.... naja, OPEC und IAEA können ja Ihren Sitz verlegen.

11:26 von CoronaWegMachen Die

11:26 von CoronaWegMachen

Die Impfdurchbrüche waren erwartet worden - zumindest von den Experten!°

**... Stephan Ludwig: Die Grenzen sind tatsächlich fließend. Man muss wissen, dass ein Impfstoff darauf hin geprüft und getestet wird, dass er schwere Krankheitsverläufe und eine mögliche Hospitalisierung verhindert. Er verhindert aber nicht eine Infektion als solche. ...
... Stephan Ludwig: Die Diskussion über solche Langzeitfolgen wurde leider sehr missverständlich geführt. Langzeitfolgen sind solche Nebenwirkungen, die relativ schnell nach einer Impfung auftreten und mit denen man lange zu tun hat – nichts anderes. ... **

"https://www.wn.de/muenster/ukm-virologe-impfstoff-verhindert-nicht-die-…"

//Es wäre besser nachzudenken, um eine Stratrgie zu entwickeln, wie sich die genannte Gruppe besser schützen kann.//

Ach, weil Sie "nicht betroffen sind" müssen alle anderen "weggesperrt werden"?

Ohne Strafen geht es bei uns Menschen nicht

Strafen muss es geben. Strafen gibt es in der Schule, wenn man keine Hausaufgaben macht, Strafen gibt es im Verkehr, wenn man ohne Gurt fährt. Diese Strafen haben schon viel Gutes bewirkt. Wir sind eben so gestrickt. Auch zum Impfen müssen manche von uns gezwungen werden.

Gutes Beispiel

Den politischen Verweigerern sollte man keine Aufwendungen mehr widmen.Den anderen sollte man klar zu machen versuchen, daß unser Leben mit sämtlichen Einflußfaktoren von Wahrscheinlichkeiten bestimmt wird, die der Normalbürger nicht numerisch kennt, aber aus der Lebenserfahrung heraus in eine persönliche subjektive Relation setzt und danach handelt : Autofahren mit hoher Unfallwahrscheinlichkeit - machen wir alle ohne mit der Wimper zu zucken. Fallschirmspringen, auch nicht ohen Risiko, aber kleiner als beim Autofahren - machen die allerwenigsten Leute. Mit anderen Worten :die subjektive Wahrnehmung unterscheidet sich oft drastisch von der numerischen Realität - wie sie etwa Versicherungsmathematiker ermitteln. Genau das ist das Problem bei der Impfung und es besteht nicht viel Hoffnung, daß die rationale Abwägung gegen die subjektiven Risikobeurteilung gewinnt. Daher ist das österreichische Verfahren wahrscheinlich (!) der gangbare Weg.

12:14 von na ihr Sofahelden

>>Rote Ampeln und überhöhte Geschwindigkeit in Wohngebieten sind ja auch keine Privatspache.<<

Eine rote Ampel ist kein Eingriff in meinen Körper.

mit den verfügbaren Vakzinen

ist eine Herdenimmunität gar nicht erreichbar. Jedenfalls bestehen begründete Zweifel, wenn der Moderna Chef die Wirksamkeit gegenüber Omikron selbst in Zweifel zieht und BioNTech ebenfalls bereits von nötigen Anpassungen spricht. Diese Anpassungen dauern Monate und es ist vollkommen ungewiss ob das dann auch funktioniert. Schon jetzt sind ja schon 50% der Intensivpatienten Geimpfte, Tendenz steigend obwohl Delta noch dominiert. Die Geimpften verteilen das Virus weil sie zumeist asymptomatisch sind, dabei nicht wissen, daß sie infektiös sind aber überall ungetestet reinkommen. Die Herstellung sicherer Räume durch verpflichtende Tests ist rational betrachtet das Gebot der Stunde sowie die Erforschung und Bereitstellung von Medikamenten die in der Therapie eingesetzt werden können damit den Kranken geholfen wird.

@ gast

Andererseits werden Geimpfte von der Krankheit nicht verschohnt.

Von der Infektion werden sie nicht verschont, von der Krankheit weitgehend schon. Geimpfte erkranken sehr selten ernsthaft. Die Impfung erfüllt also ihren Zweck. Bei Hepatitis ist es übrigens genau so. Und bei Hepatitis braucht man auch drei Impfungen.

Auf den Intensivstationen sind über 90% Ungeimpfte und in den Gegenden mit geringer Impfquote sterben signifikant mehr Menschen an Covid-19 als in Gebieten mit hoher Impfquote.

@logig, 12.13 Uhr - Medikamente

"Ich halte es immer noch für sehr fragwürdig, ob bei uns eine Impfplicht für Corona verfassungsmäßig ist.

Dies liegt u.a. daran, das das Erreichen des Ziels zweifelhaft ist.

Dies gilt in vertärktem Maß, da das Ziel "Entlastung der Intensivstationen" bei Verfügbarkeit der entsprechenden Medikamente erreichbar ist. Diese stellen einen geringeren Eingriff da."

Die hochwirksamen Pillen, auf die Sie anspielen, sind vielversprechend, aber noch nicht zugelassen. Ich kann auch nicht erkennen, dass sie so bald zugelassen werden. Haben Sie da Links, die etwas anderes sagen?

Solange die Medikamente noch nicht da sind, und solange sie nicht in der Praxis zeigen, dass sie wirklich halten, was sie versprechen, sind diese kein Argument gegen eine Impfpflicht. Impfunwillige warten immer auf irgendwas: Auf "Erfahrungen mit Langzeitfolgen", auf "Totimpfstoff", auf "Medikamente"...

Jetzt ist Schluss mit warten. Jetzt muss geimpft werden. Oder die Infektion muss es erledigen.

Impfpflicht? Dazu der frühere Innenminister Otto Schily (SPD):

In einer freiheitlich-rechtsstaatlichen Demokratie darf sich der Staat nicht anmaßen, dem einzelnen Menschen eine bestimmte ärztliche Behandlung aufzuzwingen, das gilt umso mehr angesichts der Tatsache, daß es sich um neu entwickelte Impfmethoden handelt, deren Langzeitfolgen nach einem relativ kurzen Zeitabschnitt der Anwendung keineswegs abschließend verlässlich beurteilt werden können. Eine allgemeine ist schlicht verfassungswidrig...

Wenn man bedenkt, daß immerhin knapp 30 % der Bevölkerung in D. bisher nicht geimpft sind, aber ein Großteil davon gleichwohl nicht schwerwiegend erkrankt ist, wäre es doch mindestens einer Überprüfung wert, in welchem Ausmaß das Salutogenese-Modell bei der Abwehr einer Erkrankung an Covid-19 erfolgreich sein kann.

Bei Kindern und Jugendlichen, die an C.-19 erkranken, ist der Krankheitsverlauf in der Regel eher milde, die im Rahmen der Genesung bewirkte natürliche Immunisierung ist unstreitig weitaus nachhaltiger als eine Impfung.

12:15 von M. Höffling

Bislang ist völlig unklar, wie viele Menschen bereits diese, von Ihnen so genannte "natürliche Immunität" erworben haben. Seit zwei Jahren gibt es Forderungen, diese "Dunkelziffer" endlich zu erfassen. Dies wäre möglich, geschieht aber nicht.
Es sind auch mehr Menschen bereits geimpft, als allgemein angenommen.
"in der Erwachsenenbevölkerung von einem Anteil mindestens einmal Geimpfter von bis zu 84 % und einem Anteil vollständig Geimpfter von bis zu 80 % auszugehen."
Aufgeschlüsselt nach Altersgruppen wird ebenfalls.
Beispiel:
"Die Impfquote der 60+-jährigen beträgt 89.7 % [95 % KI: 86.5; 92.9] (vollständig geimpft) sowie 94.6 %
[95 % KI: 92.3; 97] (mind. einmal geimpft)."
Quelle:
"https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Projekte_R…"
Erklärung:
Hierzulande gibt es 9,2 Mio. Kinder unter 12 J, für die es noch nicht einmal einen zugelassenen Impfstoff gibt und die zählen mit bei der Impfquote.

Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen oder allgemein?

Es gibt Staaten, die eine Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen eingeführt haben: Frankreich, Großbritannien, Griechenland, Lettland und Italien wären hier zu nennen.
Welche Staaten der Erde haben aber eine „allgemeine Impfpflicht"?
Tadschikistan, Turkmenistan und der Vatikanstaat haben eine allgemeine Impfpflicht.
Österreich und Deutschland wollen eine solche einführen….
Quelle: https://www.zdf.de/nachrichten/politik/corona-impfpflicht-international…
Ist eine solche tatsächlich verhältnismäßig und zwingend erforderlich?

Impfpflicht allein reicht noch nicht ganz

um 11:58 von Margitt.:
"Das Testen , also 1G = getestet ist sinnvoller als 2G oder 3G (ohne Testungen von Geimpften /Genesenen)."
Nö, warum jetzt so inkonsequent?
1G+ = geimpft und getestet ist sinnvoll.
Was glauben Sie, wie schnell die Infektionszahlen in D in den Keller purzeln?
Hat nur einen Haken: der weltweiten Pandemie hilft das nix, wenn ganz viele Länder keinen ordentlichen Zugang zu den Impfstoffen haben. Das sollte uns zwar nicht davon abhalten, eine Impfpflicht einzuführen, aber das reicht halt noch nicht.

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