Kommentare - EU, USA und Partner: Neue Sanktionen gegen Belarus

02. Dezember 2021 - 19:49 Uhr

Bislang hat der belarusische Machthaber Lukaschenko Sanktionen der EU und der USA heruntergespielt. Doch neue Strafen wegen der Schleusung von Migranten könnten ihn treffen. Das Land drohte mit "harten Maßnahmen".

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Kommentare

22:02 von teachers voice

Sehen Sie - das dachte ich mir schon! Es ging und geht hier aber um Belarus - haben Sie dazu auch etwas zu sagen?
-------

na und ?
Wenn ich mit meinem Gewissen Probleme habe, dann
wie man so schön sagt,
werde ich meine Konsequenzen ziehen
Das habe ich bei Belarus ebenso wie bei Saudi Arabien und einigen anderen Staaten

@ suomalainen

nur vermute ich leider, dass, sollte die jetzige autoritäre regierung einer demokratischen weichen, die interessenten aus dem westen schon "gewehr bei fuß" stehen, um sich wertvolle industriezweige einzuverleiben.

Helfen Sie mir mal, das zu verstehen. Sie sind also für den Erhalt der Diktatur, weil Sie befürchten, der Westen könnte etwas bekommen?

22:12, Nachfragerin

>>@fathaland slim - Warum ist die EU erpressbar?
22:04 von fathaland slim:
"Ach, Sie empfehlen, vor ihm zu kuschen?"

Ich empfehle der EU, eine Flüchtlingspolitik zu betreiben, die einem Friedensnobelpreisträger gerecht wird. Ich empfehle eine Verteilung der Zuwanderer innerhalb, die die südlichen Mitgliedsstaaten entlastet und für einen gerechten Ausgleich sorgt.<<

Das fordere ich hier tagaus, tagein. Leider hören insbesondere die sogenannten Visegradstaaten nicht auf mich. Die hören ja nicht mal auf den EuGH.

>>Wenn man das hinbekommt, müsste man sich nicht alle paar Monate den Kopf zerbrechen, wie man Menschen von sich fernhält - zuletzt betraf das die Ortskräfte aus Afghanistan - und würde irgendwelchen Autokraten die Möglichkeit nehmen, die EU mit Flüchtlingen zu erpressen.<<

Diese Autokraten versuchen, oben beschriebenen Zustand auszunutzen und die Spaltung zu vertiefen.

>>Aber auf solche Ideen sind Sie sicherlich auch schon selbst gekommen.<<

Man glaubt es kaum...

Sanktionitis

anstelle von Reden und Interessenausgleich hat noch nie irgendetwas bewirkt -oder doch?. Es sei denn, sie führt in den sanktionierten Ländern zu Verarmung der Bevölkerung, daraus resultierender und möglichst noch intensivst unterstützter, gelegentlich auch gewalttätiger Aufmüpfigkeit. Und schon haben wir Ukraine, Syrien, Kuba (die Hoffnung stirbt zuletzt, gelle?), Venezuela und nun eben auch Weißrussland.
Funktioniert doch bestens, dann kommen noch ein paar später besonders offensichtliche Lügenmärchen dazu (Irak, schon vergessen?) und ein paar Mrd. für ach so liebe Dissidenten.
Applaus.
Vielleicht schaut mal der eine oder andere Willige darauf, welche herrlichen Gestalten dann an die Macht drängen.

@teachers voice - Wovor hat die EU Angst?

21:58 von teachers voice:
"Und währenddessen die Grenze nach Belarussland offen lassen und Lukaschenko einfach weiter notleidende Flüchtlinge durch die Wälder jagen lassen?"

Lukaschenko jagt diese Menschen nicht durch die Wälder. Er lässt sie bis an die Grenze, weil er genau weiß, dass die EU panische Angst vor Flüchtlingen hat.

Und wovor hat die EU Angst?

Meine Vermutung: Es sind nicht die Flüchtlinge selbst, sondern die Reaktion der eigenen Bürger. Denn die wählen irgendwelche Populisten, wenn sie zu viele Bilder von Migranten sehen. Mit einer rücksichtslosen Abschottungspolitik wird sich das Problem mit der Fremdenfeindlichkeit aber nicht lösen lassen. Und mit Sanktionen gegen Weißrussland noch viel weniger.

@na ihr Sofahelden - Beratungsgespräch

22:12 von na ihr Sofahelden:
"Was könnte er tun, was uns zum Kuschen zwingen könnte?"

Er könnte mal mit Erdogan telefonieren. Der kennt sich damit aus.

re 22:07 Nachfragerin: Test und Ernst

>> Behaupten Sie nicht immer wieder, dass Putin die EU destabilisieren wolle? Worin besteht da der Unterschied zu irgendeinem "Austesten"?<<

Sie beschreiben doch selbst den Unterschied! Putin testet nicht aus, er macht Ernst! Mit dem Versuch der Destabilisierung. Und das betrachte ich tatsächlich als tatsächliche hybride Kriegsführung. Nicht als einen „Test“!

Ob er damit gut beraten ist und Erfolg haben wird, steht auf einem ganz anderen Blatt. Aber er muss sich eben an seinen Absichten messen lassen.

Große Fortschritte

@ 02. Dezember 2021 um 22:12 von Nachfragerin
@fathaland slim - Warum ist die EU erpressbar?
22:04 von fathaland slim:
"Ach, Sie empfehlen, vor ihm zu kuschen?"

« Ich empfehle der EU, eine Flüchtlingspolitik zu betreiben, die einem Friedensnobelpreisträger gerecht wird. Ich empfehle eine Verteilung der Zuwanderer innerhalb, die die südlichen Mitgliedsstaaten entlastet und für einen gerechten Ausgleich sorgt. »

Ich möchte eine Lanze für die Länder an den EU-Aussengrenzen brechen. Sie leisten eine heroische Arbeit bei der Sicherung unserer Grenzen. Man denke an Griechenland , das immer besser mit der türkischen Küstenwache kooperiert und seine Läger auf den Inseln mittlerweile gut organisiert hat. Oder Polen. Klaglos trägt das polnische Volk die durchaus erheblichen Kosten für die Grenzsicherung, ohne die man Lukashenko niemals zur Vernunft wird bringen können.
Oder Spanien, das innovative Modelle bei der Zusammenarbeit der Küstenwache afrikanischer Länder entwickelt hat.

re 22:21 Nachfragerin: Irrwege

>>Lukaschenko jagt diese Menschen nicht durch die Wälder. Er lässt sie bis an die Grenze, weil er genau weiß, dass die EU panische Angst vor Flüchtlingen hat.<<

Sie scheinen diesen Lukaschenko ja gut zu kennen. Und die EU auch. Die Nachrichten allerdings weniger.

22:21, hbacc

>>Sanktionitis
anstelle von Reden und Interessenausgleich hat noch nie irgendetwas bewirkt -oder doch?. Es sei denn, sie führt in den sanktionierten Ländern zu Verarmung der Bevölkerung, daraus resultierender und möglichst noch intensivst unterstützter, gelegentlich auch gewalttätiger Aufmüpfigkeit. Und schon haben wir Ukraine, Syrien, Kuba (die Hoffnung stirbt zuletzt, gelle?), Venezuela und nun eben auch Weißrussland.
Funktioniert doch bestens, dann kommen noch ein paar später besonders offensichtliche Lügenmärchen dazu (Irak, schon vergessen?) und ein paar Mrd. für ach so liebe Dissidenten.
Applaus.
Vielleicht schaut mal der eine oder andere Willige darauf, welche herrlichen Gestalten dann an die Macht drängen<<

Gehe ich Recht in der Annahme, daß Sie Volksaufstände und Regimewechsel in der so genannten westlichen Welt hingegen unterstützen? Und daß die im Gegensatz zu denen in den von Ihnen genannten Ländern von der freien Entscheidung der Bevölkerung getragen werden?

@22:12 von Nachfragerin

>> Ich empfehle der EU, eine Flüchtlingspolitik zu betreiben, die einem Friedensnobelpreisträger gerecht wird. Ich empfehle eine Verteilung der Zuwanderer innerhalb, die die südlichen Mitgliedsstaaten entlastet und für einen gerechten Ausgleich sorgt.<<

Mal angenommen, die EU-Mitgliedstaaten würden sich auf so einen Verteilmechanismus einigen können.
Dies würde zum einen einen gewaltigen Pull-Effekt auslösen, zum anderen den Wünschen vieler Flüchtlinge, die ja hauptsächlich in ein paar bestimmte Länder wollen, nicht gerecht werden. Dh viele würden versuchen, nach der (Zwangs)-Verteilung auf ein Land sich auf den Weg ins „Wunschland“ zu machen. Womit wir wieder am Anfang stünden.

@ Nachfragerin

Er könnte mal mit Erdogan telefonieren. Der kennt sich damit aus.

Möchten Sie der EU drohen?

Lukaschenko

Keiner mag Lukaschenko, nur Putin und er muss ihn stützen. Nachdem die Ukrainean dean den Westen gefallen ist, die Amerikaner massiv ausrüsten natürlich nur um sie vor den Russen zu schützen zieht man die Linie nach Norden sieht man Belarus. Sollte das Land sich von Russland abwenden würde natürlich wiederum das Militär NATO nachziehen. Die NATO Amerikaner an der russischen Grenze. Noch Atomwaffen aus Deutschland nach Osten verlegen. Es geht um Geostrategie, und ich mag Lukaschenko ebenfalls nicht und verstehe dennoch die Russen. Diese werden gerade dafür kritisiert im eigenen Land Truppen zusammen zu zieht. Manöver. Kein Problem wenn die NATO Manöver an der russischen Grenze veranstaltet, z.B. in Norwegen. Die Frage ist wer bedroht hier wen. Wie wäre es sich von der russischen Grenze zurück zu ziehen vielleicht ziehen sich die Russen auch zurück?
Das Lukaschenko sich am Westen rächt war zu erwarten. Dafür Flüchtlinge zu verwenden und die europäische Schwäche offen zu legen war effekti

Am 02. Dezember 2021 um 20:52 von Anna-Elisabeth

>>Und trotzdem kann und sollte man Pilzbewuchs bekämpfen.<<

Dem stimme ich zu.
Ein chinesisches Sprichwort besagt: >Wer die Welt verbessern möchte, gehe dreimal um das eigene Haus<
Leider leben weder die chinesische noch die (bela)russische Regierung dieses Prinzip, da sie die Welt wohl eher gefügig als besser machen wollen, nach dem Motto: >>Es sprach der Fürst zum Priester: Du machst sie dumm und ich mach sie arm<< .
Wenn Verbrechen und Despotismus akzeptiert werden und die Verantwortlichen keine Konsequenzen zu fürchten haben, wird das diejenigen mit einiger Wahrscheinlichkeit zu immer größeren Schandtaten motivieren, und sei es nur, um zu sehen, wie weit sie gehen können. Ich glaube auch nicht, dass die Welt solche Despoten braucht, um etwas Gutes zu entwickeln und wertzuschätzen, nach meiner Erfahrung erzeugt Hass und Gewalt meist eher Negatives.

Modell Erdogan hat Zukunft

@ 02. Dezember 2021 um 22:22 von Nachfragerin
@na ihr Sofahelden - Beratungsgespräch
22:12 von na ihr Sofahelden:
"Was könnte er tun, was uns zum Kuschen zwingen könnte?"

« Er könnte mal mit Erdogan telefonieren. Der kennt sich damit aus. »

Das scheint nur so. Es kommen ja kaum noch Migranten über die EU-türkische Grenze.
Im Gegenteil. Das Modell Erdogan sollte Schule machen. Scheinlegitime Regime rund um die EU, die der EU ihr Grunddilemma abnehmen: die Grenze zu sichern, aber gleichzeitig jeden einreisen lassen müssen, der beim Grenzübertritt das Wort „Asyl“ ruft.

@22:12 von Nachfragerin @fathaland slim

//Ich empfehle der EU, eine Flüchtlingspolitik zu betreiben, die einem Friedensnobelpreisträger gerecht wird. Ich empfehle eine Verteilung der Zuwanderer innerhalb, die die südlichen Mitgliedsstaaten entlastet und für einen gerechten Ausgleich sorgt.

Wenn man das hinbekommt, müsste man sich nicht alle paar Monate den Kopf zerbrechen, wie man Menschen von sich fernhält - zuletzt betraf das die Ortskräfte aus Afghanistan - und würde irgendwelchen Autokraten die Möglichkeit nehmen, die EU mit Flüchtlingen zu erpressen.//

Ihre guten Absichten in Ehren. Aber so wie Sie sich das vorstellen, müsste man sich täglich den Kopf zerbrechen, weil die Flüchtlingsströme immer größer würden. Und dann?
Die Menschen, die in die EU wollen, erhoffen sich eine Perspektive. Würden wir wirklich alle aufnehmen, die z.B. nach Deutschland wollen, wären wir ganz schnell überfordert und könnten niemandem mehr gerecht werden.

22:21 von Nachfragerin

Mit einer rücksichtslosen Abschottungspolitik wird sich das Problem mit der Fremdenfeindlichkeit aber nicht lösen lassen.
Und mit Sanktionen gegen Weißrussland noch viel weniger.
---

aber man hat ein Feindbild aufgebaut
und um das geht es doch, Feindbilder,
bei den einen wie den anderen

22:22, Nachfragerin

>>@na ihr Sofahelden - Beratungsgespräch
22:12 von na ihr Sofahelden:
"Was könnte er tun, was uns zum Kuschen zwingen könnte?"

Er könnte mal mit Erdogan telefonieren. Der kennt sich damit aus.<<

Die Türkei hat seit 2015 mehr als fünf Millionen Flüchtlinge aufgenommen. Bei etwa gleicher Bevölkerungszahl und entschieden geringerer Wirtschaftsleistung als Deutschland.

Wo sehen Sie da die Parallelen zu Belarus? Was könnte Herr Lukaschenko da von Herrn Erdogan lernen?

Ich bin nun wirklich bekennender Erdogangegner, aber obige Tatsache möchte ich doch bitten zu berücksichtigen.

EU, USA und Partner: Neue Sanktionen gegen Bel.....

Etliche Texte hier sind ja eine richtige Offenbarung: Da wird vom kuschen geredet. Natürlich wer da zu kuschen hat ist klar. Da ist wer "angezählt" und soll bald verschwinden um Platz zu machen, wem und was wohl ?
Da wird im Grunde der Anspruch formuliert, die Welt oder doch zumindest ein beträchtlicher Teil davon, hat sich zu bewegen und zu drehen im Sinne eines verrohten Bürgertums. Aber ob das realistisch ist ? Wir haben nicht mehr 1990.

re 22:07 Nachfragerin: Machtverhältnisse

>>"Viel wahrscheinlicher ist doch, man will einfach und schlicht die eigenen Grenzen herausschieben."
> Man will die bestehenden Machtverhältnisse absichern.<<

Das sagt Putin auch und ergänzt dann noch, dass Belarus und die Ukraine selbstverständlich zum „russischen Machtbereich“ gehören. Und die anderen Ex-Bruderstaaten natürlich auch.

So gesehen haben Sie dann Recht: Er will die bestehenden Machtverhältnisse absichern.

@ Nachfragerin - relativiert

Lukaschenko jagt diese Menschen nicht durch die Wälder.

Ihre Relativierungsversuche sind durch die Videoaufnahmen des polnischen Grenzschutzes eindeutig widerlegt.


Er lässt sie bis an die Grenze, weil er genau weiß, dass die EU panische Angst vor Flüchtlingen hat.

Nicht vor Flüchtlingen, wir haben hunderttausende aufgenommen. Aber vor gewaltsamem Eindringen auf ihr Hoheitsgebiet. Und die EU hat auch etwas gegen Blendgranaten und verletzte Grenzschützer.
Und ich habe etwas gegen unaufrichtige Argumentationen.

von Opa Klaus

"Und ja ich kenne Ernst Bloch. Auch er baute seine Thesen darauf auf, dass der Mensch nur einmal lebt. Insofern auch der Naturwissenschaft erlegen."

.-.-

Lesen Sie mal das letzte Kapitel von "Das Prinzip Hoffnung." Sie werden vom Stuhl purzeln.
Wirklich schade, dass wir das an der Stelle nicht vertiefen können.

um 22:22 von Nachfragerin

Er könnte mal mit Erdogan telefonieren. Der kennt sich damit aus.

Gerade Sie reden hier Erdogan und Lukaschenka das Wort? Merkwürdig. Darf man fragen, wie es dazu kommt?

21:46, Nachfragerin

>>Die meisten Asylanträge werden von Syrern, Afghanen und Irakern gestellt. Ich erkenne darin einen direkten Zusammenhang mit den geopolitischen und militärischen Ambitionen der USA.<<

Sie wissen aber schon, daß Syrien vom russischen Militär zusammengebombt wurde und daß die allermeisten Syrer vor der Assad-Polykratie fliehen?

Die Afghanen fliehen vor den Taliban.

Und die Iraker vor dem, was Bush Jr. dort angerichtet hat. Aber auch vor Saddam Hussein flohen viele Menschen, als der noch an der Macht war.

21:34 von Nachfragerin

«Laut Wikipedia hat Belavia übrigens 28 Flugzeuge mit fast 4000 Sitzplätzen.
Ich würde den Herrn Lukaschenko nicht zu dolle ärgern...»

Ach was. Is' ja ganz doll.
28 Flugzeuge. So viele.

Dann sollte es gar kein Problem für Belavia sein, den Linienverkehr nach Takatukland und nach Absurdistan auszubauen, wenn sie in der EU nicht mehr landen dürfen. Gerade zum hässlichen BER bei Berlin will doch sowieso niemand.

um 22:21 von Nachfragerin

Lukaschenko jagt diese Menschen nicht durch die Wälder. Er lässt sie bis an die Grenze, weil er genau weiß, dass die EU panische Angst vor Flüchtlingen hat.

Es ist offensichtlich, dass Lukaschena diese Flüchtlinge nach Minsk und dann weiter an die Grenze schleusen lässt um sie als menschliches Druckmittel gegen die EU zu instrumentalisieren. Und das wissen Sie ganz genau.
Aber wenn es gegen die EU geht, ist Ihnen offenbar kein noch so fadenscheiniges Argument zu schade.

22:21 von fathaland slim

Ich empfehle der EU, eine Flüchtlingspolitik zu betreiben, die einem Friedensnobelpreisträger gerecht wird.
--------------

welche Friedensnobelpreisträger
die EU
Henry Kissinger ...
Le Duc Tho (der wenigstens so viel Charakter besaß, ihn abzulehnen)

@ hbacc

Sanktionitis

Diese Sanktionen sind vernünftig.


Es sei denn, sie führt in den sanktionierten Ländern zu Verarmung der Bevölkerung

Zumindest der Teil der Bevölkerung, der ein Auslandskonto in der EU hat. Wie sollen die anderen denn verarmen? Lassen Sie sich bitte nicht so unkritisch vor den Karren der Mächtigen in Minsk spannen.

22:21 von Nachfragerin

Lukaschenko jagt diese Menschen nicht durch die Wälder. Er lässt sie bis an die Grenze, ...
-------------------

und Drahtscheren, Bolzenschneider und Feuerwerk haben die von zu Hause mitgebracht ?

Lukaschenko/Flüchtlinge

Die EU Schwäche bloßgelegt und erheblich genervt. Die Polen, Balten für die Sicherung ihrer und gleichzeitig europäischen Grenzen zu kritisieren, ausgerechnet die Polen, gerade noch von der EU und speziell von Deutschland verurteilt. Dabei wird wohl kein einziger Flüchtling in Polen bleiben alle wollen nach Germany. An der Grenze " Asyl" rufen und schon wird ihnen Einlass gewährt. Jeder weiß die meisten sind Migranten auf der Suche nach einem besseren Leben. Ist das Asylrecht noch zeitgemäß? Zurückgeschickt werden wohl die wenigsten. Füchtlingsverteilung eine Illusion. Genau das weiß Lukaschenko. Die Frage der Migration hat die Sprengkraft die EU und Deutschland zu sprengen.

@fathaland slim - Gut gegen Böse.

22:21 von fathaland slim:
"Das fordere ich hier tagaus, tagein. Leider hören insbesondere die sogenannten Visegradstaaten nicht auf mich. Die hören ja nicht mal auf den EuGH."
> Dann sind wir uns ja einig, dass die Ursache des Problems nicht in Weißrussland liegt, sondern in der EU.

"Diese Autokraten versuchen, oben beschriebenen Zustand auszunutzen und die Spaltung zu vertiefen."
> Diese Behauptung erinnert mich an ein Märchen: Auf der einen Seite sind die Guten (also wir) und auf der anderen ist der Böse, der einfach so Böses tut, weil es ja sonst kein Märchen wäre. Kurioserweise erzählt der "Böse" in seinem Land dasselbe Märchen, nur mit vertauschten Rollen.

Was nutzt es dem bösen Autokraten, wenn die EU gespalten ist? Und woran liegt es eigentlich, dass die EU gezielt die pro-russischen Autokraten sanktioniert?

@ Sisyphos3

Wenn Sie hier Saudi-Arabien ins Spiel bringen, dann kann das doch eigentlich nur den Zweck der Relativierung haben.

Parallelen zur Türkei: Welche Maßnahmen ergreifen wir dort?

@20:34 von Werner40
Die haben die Flüchtigen mit Lastwagen an die griechische Grenze gekarrt etc.
Wir sollten konsequent sein in der Beurteilung und Behandlung von Autokraten.
Und: Wir sollten die Ursachen, an denen wir bzw. der Westen beteiligt waren/sind, nicht vergessen: Die Bomben in Syrien, vorher im Irak

22:44, Sisyphos3 @22:21 von fathaland slim

>>Ich empfehle der EU, eine Flüchtlingspolitik zu betreiben, die einem Friedensnobelpreisträger gerecht wird.
--------------

welche Friedensnobelpreisträger
die EU
Henry Kissinger ...
Le Duc Tho (der wenigstens so viel Charakter besaß, ihn abzulehnen)<<

Das Zitat stammt nicht von mir.

um 22:18 von Sisyphos3 22:02 von teachers voice

[,,Sehen Sie - das dachte ich mir schon! Es ging und geht hier aber um Belarus - haben Sie dazu auch etwas zu sagen?"]
-------

,,na und ?
Wenn ich mit meinem Gewissen Probleme habe, dann
wie man so schön sagt,
werde ich meine Konsequenzen ziehen
Das habe ich bei Belarus ebenso wie bei Saudi Arabien und einigen anderen. "

Gewissen auf Sofakissen...
War das nicht der Rap, den niemand hören wollte? Im Leben und in der Literatur hat des Menschen ernste und letzte Geistesinstanz für die Überprüfung seiner Motive auf Ehrlichkeit mit Schwerpunkt auf ,,Ehre" vielerlei Gesichter, aber im Wesentlichen ist Gewissen immer eines: Nie relativ. Und es bleibt stehen und deutet nicht unentwegt in irgendeine Richtung und von sich weg, weil es noch ein paar Figuren gibt, die noch ,,standpunktoffener" sind und schnell weg, wenn es um Verantwortung geht. Gewissen ist Wissen im Bewusstsein, daß man zur Not sich selbst nach vorne begibt, wenn der Liebe Gott sagt, daß die Seele schaden nimmt bei Feigheit.

@Mustafa Schulz-Gülen - hausgemachtes Problem

22:42 von Mustafa Schulz-Gülen:
"Aber wenn es gegen die EU geht, ist Ihnen offenbar kein noch so fadenscheiniges Argument zu schade."

Und Ihnen ist offensichtlich kein noch so schlechtes Ablenkungsmanöver zu billig.

Spielt es denn irgendeine Rolle, ob Lukaschenko seine Finger im Spiel hat?

Nein.

Denn überall, wo Menschen in die EU wollen, offenbart sich dasselbe Problem. Sei es am Mittelmeer, in Afghanistan oder jetzt an der Grenze zu Polen. Und diese Szenarien werden sich bis in alle Ewigkeit wiederholen, solange die EU auf maximale Abschottung setzt.

@schabernack - Ahja.

22:42 von schabernack:
"Dann sollte es gar kein Problem für Belavia sein, den Linienverkehr nach Takatukland und nach Absurdistan auszubauen, wenn sie in der EU nicht mehr landen dürfen. Gerade zum hässlichen BER bei Berlin will doch sowieso niemand."

Wie ich ihre geistreichen Kommentare vermisst habe...

@22:12 von Sisyphos3 21:56 von Anna-Elisabeth

//Also ich habe 4 Jahre in einer Tafel gearbeitet,
meine Miete die ich verlange, ist weit unterhalb des ortsüblichen.
Ach ja, habe 2 Jugendlichen im Ausland eine 3 jährige Schulausbildung finanziert.
Warum ? das ist meine Sache, keiner muß sich dafür bedanken und ich mich nicht zu rechtfertigen//

Damit haben Sie doch die Welt schon ein kein wenig besser gemacht. Warum Sie das tun bzw. getan haben, will doch auch niemand hier wissen und niemand fordert eine Rechtfertigung.

//Damit hat es sich aber auch schon mit meiner "Freundlichkeit//

Das glaube ich gar nicht. Selbst dann nicht, wenn Sie hier böse klingende Kommentare schreiben.

Die syrischen christlichen Bischöfe haben Russlands Einsatz als

@22:41 von fathaland slim
Hilfe bezeichnet.
Und wir sollten nicht vergessen, dass das erst 2015 war, und zwar legal auf Anforderung der damals schon leidenden Bevölkerung Syriens.

PS.: Wie war das doch mit der Platte??

22:37 von Sausevind

"von Opa Klaus

Lesen Sie mal das letzte Kapitel von "Das Prinzip Hoffnung." Sie werden vom Stuhl purzeln."

.-.-.

Sorry, ich hab mich verdaddelt.

Ich meinte das Buch ÜBER Bloch:
Gert Ueding, Wo noch niemand war.

Ueding war sein Assistent und Freund - und schon der Titel ist aussagekräftig.

@ 22:42 von schabernack

Ach was. Is' ja ganz doll.
28 Flugzeuge. So viele.
Dann sollte es gar kein Problem für Belavia sein, den Linienverkehr nach Takatukland und nach Absurdistan auszubauen,

Damit meinte Sie doch Belavia Direktflüge vom Nahen Osten nach Belarus, um mit noch mehr Migranten auf die EU Druck auszuüben.
Da hat sie aber die Rechnung ohne die standhaften Polen gemacht.

Am 02. Dezember 2021 um 20:39 von fathaland slim

Zitat:
"...Und wie ist das mit den Menschen, die aus anderen Gründen aus ihrer Heimat flüchten?

Oder fliehen alle Flüchtlinge dieser Erde wegen USA, EU und NATO?..."

Es ist wichtig, sich zu informieren.
Dann kann man sich eine eigene Meinung
über das Thema Flüchtlinge bilden und Sie sollten sich mal mit der Geschichte und Rolle von Kolonialmächten in Afrika beschäftigen.

Ausbreitung des Kolonialismus | bpb
https://www.bpb.de › internationales › afrika › afrika

@fathaland slim - Fluchtursachen

22:41 von fathaland slim:
"Sie wissen aber schon, daß Syrien vom russischen Militär zusammengebombt wurde und daß die allermeisten Syrer vor der Assad-Polykratie fliehen?"
> Ja, so muss es sein. Die westliche Unterstützung der moderaten Islamisten, der IS und der Drohnenkrieg gegen denselben spielen wahrscheinlich keine große Rolle.

"Die Afghanen fliehen vor den Taliban."
> Oder vor dem ewigen Krieg gegen diese.

"Und die Iraker vor dem, was Bush Jr. dort angerichtet hat."
> Und das wirkt bis heute nach. Vielleicht sollte man einfach ein paar weniger Kriege führen...

@Anna-Elisabeth - Ein Asylantrag ist keine Aufnahmegarantie

22:33 von Anna-Elisabeth:
"Aber so wie Sie sich das vorstellen, müsste man sich täglich den Kopf zerbrechen, weil die Flüchtlingsströme immer größer würden. Und dann?"
> Dann muss man halt diejenigen wieder abschieben, die kein Asylrecht haben.

"Die Menschen, die in die EU wollen, erhoffen sich eine Perspektive."
> Weil diese in der Heimat fehlt. Da könnte man ansetzen.

Zwischenstation

Sanktionen sollen durch Behinderung von Produktion und Export, egal welches Land betroffen ist, dieses in die Knie zwingen. Allerdings ist die Zwischenstation zwischen Sanktionen und Knie zwingen, immer der Mensch der in diesen Betrieben arbeitet und dadurch seine Familie ernährt. Er wird zuerst getroffen und soll dann in seiner Vielzahl mobilisiert werden um eine unliebsame Regierung zu stürzen. Hier wird wieder einmal auf dem Rücken einfacher Menschen ein Konflikt ausgetragen, den diese nicht zu verantworten haben, und die eine westlich hoffierte Opposition haben, die dazu auch noch aufruft. Die Tragik an der Grenze zu Belarus kann nur durch Politk gelöst werden, nicht durch Sanktionen, und da steht die EU an erster Stelle. Aber von einer EU die nicht einmal Sommer- und Winterzeit lösen kann, kann man auch nicht erwarten die Flüchtlingsproblematik zu lösen, die neben dem Klima durch eigene Kriege herbeigeführt worden ist.

@ Nachfragerin

Laut Wikipedia hat Belavia übrigens 28 Flugzeuge mit fast 4000 Sitzplätzen.

Klingt ja fast wie eine Drohung. Welches Interesse kann denn eine Foristin an drohungen gegen die EU haben?

Aber mal davon abgesehen, ohne Lande- und Überflugrechte in der EU kann man mindestens 20 von den Fliegern wohl verkaufen.

22:32, zöpfchen

>>Das Modell Erdogan sollte Schule machen.<<

Meinen Sie?

Fünf Millionen Flüchtlinge aufnehmen, innerhalb weniger Jahre?

Sie werden jetzt wahrscheinlich darauf hinweisen wollen, daß die Kultur dieser Flüchtlinge mit der Kultur der Türken identisch sei.

Das mögen Sie vielleicht so sehen, die türkische Bevölkerung ist da allerdings wohl mehrheitlich anderer Ansicht.

@teachers voice - Grundproblem nicht erkannt?

22:28 von teachers voice:
"Sie scheinen diesen Lukaschenko ja gut zu kennen."
> Nein. Ich lese nur das, was unsere Medien berichten und denke mir den fehlenden Teil.

"Und die EU auch."
> Ja. Was die EU von Flüchtlingen hält, kann ich an deren Abschottungspolitik ablesen.

"Die Nachrichten allerdings weniger."
> Welche meinen Sie? Falls Sie ernsthaft glauben, dass das hier thematisierte Grundproblem zwischen der EU und Lukaschenko besteht, dann sollten Sie sich mal fragen, warum dasselbe Problem überall dort auftritt, wo Menschen in die EU wollen.

@ krittkritt

Die syrischen christlichen Bischöfe haben Russlands Einsatz als Hilfe bezeichnet.

Das glaube ich kaum.
Christliche Flüchtlinge in Deutschland haben offen gelegt, dass zehntausende Zivilisten wahllos Opfer russischer Bombardements geworden sind und dass Russland Rückendeckung für Angriffe des Assad-Regimes mit Chemiewaffen gab.

23:19, Impflücken schließen

>>@ Nachfragerin
„Laut Wikipedia hat Belavia übrigens 28 Flugzeuge mit fast 4000 Sitzplätzen.“

Klingt ja fast wie eine Drohung. Welches Interesse kann denn eine Foristin an drohungen gegen die EU haben?<<

Die Foristin ist eine glühende Streiterin gegen „den Westen“ und in der Wahl ihrer Bundesgenossen nicht gerade zimperlich.

@ Nachfragerin

Erklären Sie mir bitte, warum man sich in einem freien und demokratischen Diskussionsforum für einen Diktator und aktenkundigen Wahlfälscher in die Bresche wirft.

@ der.andere

Sanktionen sollen durch Behinderung von Produktion und Export, egal welches Land betroffen ist, dieses in die Knie zwingen.

Finde ich nicht. Ein Land in die Knie zwingen? Die meisten Menschen in Belarus sind mit ihrem Präsidenten, der Wahlen fälscht, nicht einverstanden.

Und Lukaschenka selbst sollte auch nicht auf die Knie. In dem Alter. Er sollte einfach nur aufhören, hilflose Flüchtlinge in die EU zu schleusen. Und er sollte abtreten und eine faire Wahl zulassen. Das ist ja nicht zu viel verlangt.

@Impflücken schließen - Sanktionen provozieren Gegensanktionen

>>Laut Wikipedia hat Belavia übrigens 28 Flugzeuge mit fast 4000 Sitzplätzen.<<

23:19 von Impflücken schließen:
"Klingt ja fast wie eine Drohung. Welches Interesse kann denn eine Foristin an drohungen gegen die EU haben?"

Keine. Aber Sie stellen eh die falsche Frage.
Die richtige lautet: Warum zitiert die Foristin diese Zahlen?

Die Antwort: Sie möchte darauf hinweisen, dass Sanktionen durchdacht sein sollten, da sie Gegenmaßnahmen provozieren, die das ursächliche Problem womöglich verstärken.

23:11, Nachfragerin

>>22:41 von fathaland slim:
"Sie wissen aber schon, daß Syrien vom russischen Militär zusammengebombt wurde und daß die allermeisten Syrer vor der Assad-Polykratie fliehen?"
> Ja, so muss es sein. Die westliche Unterstützung der moderaten Islamisten, der IS und der Drohnenkrieg gegen denselben spielen wahrscheinlich keine große Rolle.<<

Welche „moderaten Islamisten“ bekamen welche Unterstützung? Die säkulare syrische Opposition hat sich jedenfalls bitterlich beklagt, komplett alleingelassen geworden zu sein. Was die Islamisten stärkte.

>>"Die Afghanen fliehen vor den Taliban."
> Oder vor dem ewigen Krieg gegen diese.<<

Ach so. Eigentlich würden die Afghanen also gern unter den Taliban leben, was der böse Westen aber verhindert.

>>"Und die Iraker vor dem, was Bush Jr. dort angerichtet hat."
> Und das wirkt bis heute nach. Vielleicht sollte man einfach ein paar weniger Kriege führen...<<

Das müssen Sie mir als fast fünfzigjährigem DFG-VK-Mitglied nun wirklich nicht sagen.

22:58 von Nachfragerin / @schabernack

«Wie ich ihre geistreichen Kommentare vermisst habe...»

Die ganz schlimme Zeit des Darbens ist ja nun vorüber. Einen Kommentar habe ich ja geschrieben. Mit Ihrem Trommelfeuer an Lukaschenko-Huldigung kann ich aber nicht mithalten.

@ Nachfragerin

Ich kann Ihrer Argumentation nicht so ganz folgen. Wenn der Westen doch an Kriegen schuld ist, und die Menschen daher in den Westen fliehen wollen, warum wollen sie dann nicht auch nach Russland oder Belarus fliehen?

23:08, Postquestioner @20:39 von fathaland slim

>>Am 02. Dezember 2021 um 20:39 von fathaland slim
Zitat:
"...Und wie ist das mit den Menschen, die aus anderen Gründen aus ihrer Heimat flüchten?

Oder fliehen alle Flüchtlinge dieser Erde wegen USA, EU und NATO?..."

Es ist wichtig, sich zu informieren.
Dann kann man sich eine eigene Meinung
über das Thema Flüchtlinge bilden und Sie sollten sich mal mit der Geschichte und Rolle von Kolonialmächten in Afrika beschäftigen.<<

Das sagen Sie ausgerechnet mir?

Sie scheinen meine Kommentare nicht zu lesen, wenn es um dieses Thema geht.

Allerdings habe ich Sie in solchen Threads bisher auch noch nicht angetroffen.

@na ihr Sofahelden - Keine Angst vor Flüchtlingen?

>>Er lässt sie bis an die Grenze, weil er genau weiß, dass die EU panische Angst vor Flüchtlingen hat.<<

22:36 von na ihr Sofahelden:
"Nicht vor Flüchtlingen, wir haben hunderttausende aufgenommen. Aber vor gewaltsamem Eindringen auf ihr Hoheitsgebiet."

Wenn die EU keine Angst vor Flüchtlingen hat, warum lässt sie diese dann nicht einfach herein? Das würde die ganze Situation schlagartig entspannen und Lukaschenko das Druckmittel aus der Hand nehmen.

@ der.andere

Die Tragik an der Grenze zu Belarus kann nur durch Politk gelöst werden, nicht durch Sanktionen

Durch einen guten Zaun, durch Grenztruppen und durch harte Sanktionen. Und genau dafür wäre ich. Es reicht nämlich jetzt mit diesem Lukaschenka.

@fathaland slim - Türsteher der EU

22:34 von fathaland slim:
"Die Türkei hat seit 2015 mehr als fünf Millionen Flüchtlinge aufgenommen. Bei etwa gleicher Bevölkerungszahl und entschieden geringerer Wirtschaftsleistung als Deutschland. Wo sehen Sie da die Parallelen zu Belarus?"

Die Parallele besteht darin, dass die Türkei der Türsteher der EU ist. Erdogan weiß diese Machtposition für seine Zwecke auszunutzen.

Ich gehe davon aus, dass Lukaschenko ähnliche Pläne verfolgt.

22:58, krittkritt

>>Die syrischen christlichen Bischöfe haben Russlands Einsatz als
@22:41 von fathaland slim
Hilfe bezeichnet.
Und wir sollten nicht vergessen, dass das erst 2015 war, und zwar legal auf Anforderung der damals schon leidenden Bevölkerung Syriens.

PS.: Wie war das doch mit der Platte??<<

Ja, die syrischen Bischöfe. Fest an der Seite des grundgütigen Menschenfreundes Assad.

Ihre Lieblingsplatte.

Klar, die leidende Bevölkerung Syriens war höchst dankbar, völkerrechtskonform Bomben auf den Kopf geworfen zu kriegen.

Neue Sanktionen gegen Belarus ?

Also so wie immer.

Egal wer nicht für den Westen ist wird mit Sanktionen belegt. Vom Iran, über Nord-Korea, Afghanistan China usw. Menschenrechte und westliche Werte sind immer die Begründungen für alles.
Und was hat das außer viel Leid und noch mehr Menschenrechtsverletzungen für die Zivilbevölkerung gebracht? Richtig, nichts bis Garnichts. Die Verarmung der Bürger hilft den Extremisten.

Das schlimmste Mahnmal für diese Umsetzung der westlichen Werte und die Folgen von Sanktionen sind die Lagen in den Ländern des „arabischen Frühlings“. Hier sind es jetzt besonders die Frauen und Minderheiten die mit den „westlichen Werten“ jetzt jeden Tag um Ihre Rechte und Ihr leben kämpfen müssen.

@23:16 von Nachfragerin @Anna-Elisabeth

//Dann muss man halt diejenigen wieder abschieben, die kein Asylrecht haben.//

Dass das nicht immer so einfach ist, haben wir erlebt. Und je mehr Anträge bearbeitet werden müssen, desto länger dauert es. Was die Abschiebung zusätzlich erschwert.

//"Die Menschen, die in die EU wollen, erhoffen sich eine Perspektive."
---
> Weil diese in der Heimat fehlt. Da könnte man ansetzen.//

Stimmt.

@Nachfragerin, 21.46h

In Syrien ist es aber ein Potentat, den Sie noch nie verantwortlich gemacht haben, der alles in Schutt und Asche legen lässt.
Das macht die anderen nicht unschuldiger aber stellt die Verursacher auf eine gleiche Ebene.
Putin ist nicht weniger Verursacher von Flucht als die anderen, die Sie immer vorführen wollen.

23:41, Nachfragerin

>>@fathaland slim - Türsteher der EU
22:34 von fathaland slim:
"Die Türkei hat seit 2015 mehr als fünf Millionen Flüchtlinge aufgenommen. Bei etwa gleicher Bevölkerungszahl und entschieden geringerer Wirtschaftsleistung als Deutschland. Wo sehen Sie da die Parallelen zu Belarus?"

Die Parallele besteht darin, dass die Türkei der Türsteher der EU ist. Erdogan weiß diese Machtposition für seine Zwecke auszunutzen.

Ich gehe davon aus, dass Lukaschenko ähnliche Pläne verfolgt.<<

Klar.

Belarus ist ja auch, ähnlich wie die Türkei, ein wichtiges Transit- und Zielland von Flüchtlingen. Die da, ähnlich wie in der Türkei, in großen Mengen aufschlagen.

Erdogan hat riesige Probleme mit seiner Wählerbasis wegen der vielen Flüchtlinge.

Total vergleichbar mit Lukaschenko.

@ Nachfragerin

Sei es am Mittelmeer, in Afghanistan oder jetzt an der Grenze zu Polen. Und diese Szenarien werden sich bis in alle Ewigkeit wiederholen, solange die EU auf maximale Abschottung setzt.

Belarus grenzt nicht an den Nahen Osten und nicht an den Iran oder Afghanistan.
Die Flüchtlinge sind mit einem gültigen Einreisevisum nach Minsk gelangt und dort droht ihnen keine religiöse oder politische Verfolgung. Also hat Polen alles Recht der Welt, sie an der illegalen Einreise zu hindern.

Es gibt übrigens Grenzübergänge, wo man die Einreise in die EU regulär beantragen kann. Warum lässt Lukaschenka die Menschen aber in den Wald karren und gibt ihnen Bolzenschneider mit?

@teachers voice - Absichten

22:25 von teachers voice:
"Putin testet nicht aus, er macht Ernst!"
> Davon habe ich noch gar nichts mitbekommen...

"Mit dem Versuch der Destabilisierung."
> Was Herr Putin nicht alles versuchen soll. Erst Wahlbeeinflussung, jetzt Destabilisierung. Kann man diese Versuche auch real sehen oder ist das eher so eine Glaubenssache?

"Und das betrachte ich tatsächlich als tatsächliche hybride Kriegsführung."
> Geht es noch um die Flüchtlinge am Zaun oder planen Sie schon einen Präventivschlag der NATO?

"Aber er muss sich eben an seinen Absichten messen lassen."
> Wie gut, dass man seinen erklärten Feinden jede beliebige Absicht unterstellen kann. Das ist einer der von Ihnen erwähnten "Taschenspielertricks".

@ Nachfragerin

Wenn die EU keine Angst vor Flüchtlingen hat, warum lässt sie diese dann nicht einfach herein? Das würde die ganze Situation schlagartig entspannen und Lukaschenko das Druckmittel aus der Hand nehmen.

Wozu? Die Flüchtlinge sind auf belarusischem Gebiet. Sie werden dort nicht verfolgt. Jedenfalls hoffe ich das. Also alles gut. Was kümmert uns Lukaschenkas Spannung?

Wenn die Flüchtlinge die legale Einreise beantragen, können wir über alles reden. Wenn sie Zäune zerstörten, werden die Polen den Angriff mit allen Mitteln abwehren. Zu recht.

von na ihr Sofahelden 23:38

Na, jetzt sind Sie für einen Zaun oder auch eine Mauer. Aber immer von Freiheit reden...

@Nachfragerin, 22.12h

Ihr Vorschlag macht aber nur Sinn, wenn diese Flüchtlinge, ob nun von Belarus oder anderswo her, auch dort bleiben (müssen), wohin sie verteilt werden.
Das war bisher noch nie der Fall.
Können Sie gerne nachprüfen. Wurde genügend kommuniziert.

23:37, Nachfragerin

>>Wenn die EU keine Angst vor Flüchtlingen hat, warum lässt sie diese dann nicht einfach herein? Das würde die ganze Situation schlagartig entspannen und Lukaschenko das Druckmittel aus der Hand nehmen.<<

Sie möchten gern die bestehenden rechtsextremen Regimes in der EU stärken und noch ganz viele neue schaffen?

Ja, das möchten Putin und Lukaschenko mit ihrer perfiden Aktion auch.

Sie wissen, daß Lukaschenko, sollte man Ihrer Idee folgen, abertausende weiterer Menschen nach Belarus einfliegen und an die polnische Grenze schaffen würde. Aber das haben Sie bei Ihrem vorgeblich naiv-menschenfreundlichen Vorschlag wahrscheinlich bedacht.

Wenn da nichts zurück kommt

Auf die ersten Sanktionen kamen die Flüchtlinge an die Grenze zu Polen. Bin gespannt was jetzt kommt und ob sie dann wieder empört sind in Brüssel.

23:41 von Nachfragerin

«Die Parallele besteht darin, dass die Türkei der Türsteher der EU ist. Erdogan weiß diese Machtposition für seine Zwecke auszunutzen.
Ich gehe davon aus, dass Lukaschenko ähnliche Pläne verfolgt.»

Im Vergleich zum Despotentum in Belarus ist es in der Türkei fast so was wie gut funktionierende Demokratie. Außerdem ist Erdogan kein Schleuserboss wie Lukaschenko, der gezielt Flüchtlinge mit seinen ganz tollen 28 Fliegern der Belavia einfliegen lässt, um die dann in Wälder an der EU-Außengrenze zu scheuchen.

Ich gehe davon aus, dass in Ihrer Mottenkiste unendlich viele löchrige Vergleiche wohnen, die von Ihnen einer nach dem anderen aus der Kiste gescheucht werden, immer wenn der Vergleich ganz besonders unpassend ist.

23:46 von fathaland slim

"Die Parallele besteht darin, dass die Türkei der Türsteher der EU ist. Erdogan weiß diese Machtposition für seine Zwecke auszunutzen."

Dieser sog. "Flüchtlingsdeal" war keine Idee der Türkei, sondern kam erst nach massivem Druck der EU zu Stande. Dieser Scheindeal hat Europa sehr geholfen u. die Türkei viel Geld gekostet. Denn von den EU-Geldern profitieren nur europäische Hilfsorganisationen.

Die Türkei bekommt keinen Cent, muss gleichzeitig aber große finanzielle Lasten tragen. So schultert das Land bzw. die Kosten für Bildung oder die Krankenversorgung. Und von den Kosten für die Grenzsicherung (24 Stunden - rund um die Uhr) Richtung Griechenland möchte ich erst gar nicht reden.

Trotzdem wird von angeblicher "Erpressung" durch Erdogan geredet - ein Unsinn! Als die Türkei mal angedeutet hatte auszusteigen, kam massivster Druck seitens der EU, also von dem angeblich so "Erpressten".

@20:58 von Barbarossa 2

>> Aber wir haben auch diese Steueroasen,
>> selbst in Europa

Ähh, Dtl. liegt derzeit im weltweiten Ranking der Steueroasen auf Platz 8? oO

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