Corona-Pandemie: Inzidenz sinkt erstmals seit drei Wochen

Kommentare

Hospitalisierungs-Inzidenz

Gezählt werden nicht Behandlungen, sondern -Neu-Einweisungen, und selbst von denen nur ein Teil. Die Zahl der Behandelten ist viel höher.

Inzidenz sinkt erstmals seit drei Wochen...

...und wird weiter sinken, weil die Maßnahmen der "Ampel" richtig waren und das Volk sich richtig verhält. In meinem Bekanntenkreis wurden fast alle privaten Veranstaltungen abgesagt und die Impfbereitschaft wächst und wächst. Ich hoffe nur, dass sich die versagte Politik der alten Regierung nicht durchsetzt und wir wieder unsinnigen und unwirksamen Maßnahmen ausgesetzt sein werden. Ich kann nur der "Ampel" wünschen konsequent zu bleiben.

Inzidenz sinkt...

... mag mathematisch richtig sein, ansonsten irreführend: Suggeriert die Zahl doch, dass wir auf dem Weg der Besserung seien?! Und bedenke: Es war Sonntag, und da ist das hochtechnisierte Deutschland statistisch gelähmt ...

Anzahl der Toten

Spannend ist, sich mal die Anzahl der Todesfälle anzugucken. Ist ja in 2 Sekunden zu googeln. Demnach sind es im Nov 2019 runde 75000 und im Nov 20 87000. Krass.
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Also angesichts der Berichterstattung in den letzten 2 Wochen müssten das in diesem Jahr ja mindestens 120.000 sein.
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Es geht nicht darum, ob ein Todesfall tragisch oder vermeidbar ist, sondern einfach um die Frage, wie viel Drama man einer ganzen Gesellschaft auferlegt, mit den entsprechenden Folgen, die eben auch nicht ohne sind.
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So sollte gut abgewogen werden, denn es entstehen auch Opfer durch die Maßnahmen. Sei es durch Gewalt, oder sonst was.

Absehbar

Dass wir den Wendepunkt der Inzidenzkurve überschritten haben und auf einen Peak zulaufen ist seit etwa zehn Tagen absehbar. D.h. keineswegs, dass es vorbei ist, es kann schnell wieder eine Zunahme folgen. Für mich bedeutet dies jedoch, dass wir im Moment keine weiteren Verschärfungen brauchen. Weder eine Impfpflicht, noch das Ausschließen von nicht geimpften schwangeren Frauen mit Kleinkind von Weihnachtsmärkten. Veränderungen sind angezeigt, wenn sich die Kurve wieder dreht. Es wird Zeit, dass die Spaltung der Gesellschaft rückgängig gemacht wird. Ich bin mir sicher, dass die meisten Menschen, die sich nicht impfen lassen, keine Aluhüte tragen. Die Aggression der geimpften Mehrheit gegen die ungeimpfte Minderheit, die beispielsweise gestern in den Kommentaren teils deutlich heraus kam, bereitet mir Sorge. Ebenso die vielen falschen Behauptungen, wie beispielsweise dass Südafrika zu wenig Impfstoff hätte.

Kapazitätsgrenzen Tests

Es wäre natürlich eine gute Nachricht, wenn der Scheitelpunkt der Welle erreicht wäre. Was mich nur ein wenig besorgt, ist, dass vielerorts die Kapazitäten für PCR Tests ausgeschöpft sind. Hier muss dringend daran gearbeitet werden, die Kapazitäten auch im Hinblick auf zukünftige Pandemien deutlich zu erhöhen. Wenn eine deutlich ansteckendere Variante käme, würden unsere Kapazitäten nicht ausreichen, da sollte man sich besser frühzeitig drum kümmern.

I icke1

"Und dennoch sterben gestern wieder 388 Menschen an Covid!"
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Oder nur mit covid. Da täglich 27000 Leute sterben ist das sehr wahrscheinlich.

Mit den Inzidenzen ist es so eine Sache!

In der Weihnachtszeit vorigen Jahres war die Hospitalisierungsinzidenz drei (3) mal so hoch wie derzeitig. Aber man spricht davon, das heute die Krankenhäuser volllaufen. Wie voll waren sie denn dann vorigen Jahres?

Weiter:
Die Inzidenzzahlen sind in Sachsen extrem hoch, jedoch die Krankenhausinzidenz niedrig. Sind die Sachsen vielleicht abgehärteter oder das Virus schwächer?

Kann ich nicht verstehen und bitte darum um Hilfe.

Die Inzidenz sinkt

Die Inzidenz sinkt einen Tag lang um 0,2. Und sofort ist das für Einige das Signal, zu vermuten, wir hätten den Höhepunkt überschritten. Ich sage nicht, dass es nicht so ist. Woher sollte ich das wissen. Aber - kleiner Tipp - den Verlauf einer Kurve bestimmt man nicht aus einem Punkt. Wir würden schließlich auch nicht in verstärkte Hysterie ausbrechen, wenn die Inzidenz einen Tag lang um 0.2 gestiegen wäre.

Also weiter impfen lassen, Kontakte reduzieren, wo es freiwillig machbar ist. Bis "die Politik" irgend etwas Produktives beschließt, können wir lange warten. Dort wird lieber das beliebte "blame game" gespielt - "die Bundesregierung hat versäumt", "die Länder müssen", " die Ampel muss". Helge Braun hat damit heute Morgen schon Dunja Hayali erkennbar wahnsinnig gemacht.

Richi

ür mich bedeutet dies jedoch, dass wir im Moment keine weiteren Verschärfungen brauchen. Weder eine Impfpflicht, noch das Ausschließen von"
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Doch genau das braucht man. Die Impfgegner verschleppen mutwillig das Ende der Situation.
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Das kann man noch so oft erklären, es hilft nichts. Deshalb muss jetzt mit Zwang agiert werden.

Weihnachten

Also ich muss mich ein wenig wundern, wie im letzten Jahr, offenbar ist Weihnachten so wichtig, dass jedwede Vernunft außer Kraft ist und wieder Millionen durch die Gegend düsen müssen, um Oma zu besuchen.
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Also das ist schon interessant.
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Auf der einen Seite Drama ohne Ende, auf der anderen.... bei Weihnachten muss eine Ausnahme her. Putzig, wirklich putzig.
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Offenbar ist das hier und jetzt wichtiger, als alles andere. Da frage ich mich, warum wir dann so ein Zirkus machen, wenn am Ende eh wieder x Haushalte miteinander in fröhlicher Weihnacht zusammen rumhängen.
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Für mich passt das nicht zusammen, insbesondere, da die Kinder das dann wieder ausbaden dürfen, durch längere "Ferien" oder sonstwas.
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Viele schreien nach Vernunft bei den Ungimpften, aber wenn es eben darum geht, selbst mal konsequent zu sein, gerade an Feiertagen, dann ist offenbar Schluss.
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Ist eben immer am einfachsten andere in Pflicht zu nehmen. Um Oma zu schützen, ist Kontaktreduzierung noch immer das Beste.

falsche Zahl!

2.700 Todesfälle im Schnitt pro Tag in Deutschland!

Kein Grund zur Entwarnung

Die Zahl der Infektionen ist nur leicht gesunken, deshalb gibt es keinen Grund zur Entwarnung. Immerhin konnte man feststellen, dass sich immer mehr Menschen impfen lassen wollten, darunter vor allem in Sachen "Booster-Impfung". Ich fürchte wir werden noch schwierige Wochen vor uns haben, vor allem mit Blick auf Weihnachten und Neujahr. Wenn die Impfzahlen weiterhin steigen und die Corona-Schutzmaßnahmen strikt eingehalten werden, könnte es aber vielleicht doch noch einen versöhnlichen Jahresabschluss geben. Wir, die Bürger, haben es in unserer Hand!

Impfpflicht?

Wann soll denn die kommen?

Das Impfen läuft schon nicht optimal bei denjenigen, die sich jetzt zum 1./2./3. Mal impfen lassen wollen und dafür sogar stundenlang in der Schlange stehen:

"Engpässe bei Vakzinen "Katastrophe für Impfaktion""
hxxps://www.tagesschau.de/wirtschaft/moderna-impfstoffdosen-101.html

Wenn die Politik etwas vorschreibt, dann sollen auch Kapazitäten dafür da sein.

Aber man hätte auch nicht wissen können, dass Verschärfung der Regeln auf 2G einen Andrang bei Impfen verursacht. Woher auch? Wie kann man als Politiker etwas über den Durchschnittsbürger wissen?
Bei Impfpflicht kommt es genauso.

Dass der starke Anstieg...

...der Neuinfektionen zurückgeht, deutete sich bereits seit einigen Tagen an, wenn es auch noch zu früh ist, daraus eine dauerhafte Trendumkehr abzuleiten. Für eine solche Umkehr würden allerdings die kurzfristig angesetzten Bund-Länder-Beratungen heute sprechen. Diese Termine fanden die letzten Male gefühlt zufälligerweise immer genau dann statt, wenn ein Höhepunkt überschritten war. Korrelation, nicht Kausalität. Wenn dann Maßnahmen beschlossen werden und sich in vier Wochen die Lage beruhigt haben sollte, klopft man sich wieder auf die Schultern und es prüft wieder keiner, was denn nun wirklich geholfen hat und was nur ein Placebo war. Weil wieder Korrelation und Kausalität verwechselt werden.

Immerhin, man kann der jetzigen Entwicklung auch ganz fatalistisch etwas Positives abgewinnen: All die Ungeimpften, die sich jetzt infizieren, sind in vier Wochen ähnlich unproblematisch wie die Geimpften. Sie machen es halt nur auf die harte Tour. Alternativ eben...

Zögerlichkeit

Es ist sehr erfreulich, dass die Inzidenz sinkt. Es ist aber nicht klar, ob dies in erster Linie auf die Maßnahmen oder auf eine freiwillige Einschränkung der Mobilität zurückzuführen ist.

Was jetzt allerdings zu befürchten ist, ist ein neuerliche Zögerlichkeit. Eine Zögerlichkeit, die verantwortlich war für die quälend langsame Absenkung der Inzidenz über Monate wärend des logdown- light und auch verantwortlich ist für jetzige Situation.

Eine kurzfristige Entlastung und die Aussicht wirklich nicht mehr immer wieder dem Virus hinterher zu laufen. würde wohl nur ein kurzfristiger strikter logdown bringen.
Ich hoffe, dass die Politik dazu die Kraft haben wird.

@Ritchi - Absehbar wie vielen falschen Behauptungen....

Nicht zu früh freuen
Am Wochenende wir noch immer keine Statistik erstellt
Morgen werden die Montagszahlen kommen.

Die ersten Südafrika Variante Fälle ohne dass jemand
in Afrika war oder Kontakte hatte , sind schon da.

Die Aggression der geimpften Mehrheit

Wo sind denn ihre geimpften welche auf Polizisten einprügeln und auf Menschen
welche auf Weihnachtsmärkte an die NMS Pflicht erinnern ?

@08:54 von Bender Rodriguez

"Und dennoch sterben gestern wieder 388 Menschen an Covid!"
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Oder nur mit covid. Da täglich 27000 Leute sterben ist das sehr wahrscheinlich.

Wer mit eingeschränkter Atmung auf der ITS stirbt, der stirbt nicht ursächlich an seiner Adipositas, seinem Diabetes oder seinem Bluthochdruck. Mit diesen häufigen Vorerkrankungen hätten die Menschen noch jahrelang leben können. Die sterben schon "an Corona".

Sind sie übrigens beim Absturz eines Verkehrsflugzeugs mit 388 Toten auch so entspannt? So ein Absturz erhöht übrigens die durchschnittliche Sterblichkeit im Land auch überhaupt nicht. Ist er deswegen nicht so schlimm? Manche Passagiere waren vielleicht alt und/oder hatten Vorerkrankungen.

So einen Absturz haben wir derzeit jeden Tag.

Aufhören! @ 08:46 von Ritchi

>>>..noch das Ausschließen von nicht geimpften schwangeren Frauen mit Kleinkind von Weihnachtsmärkten.>>>

Schwangere können sich problemlos ab dem 2. Trimester impfen lassen!

>>>Es wird Zeit, dass die Spaltung der Gesellschaft rückgängig gemacht wird. >>>

Radikale können jederzeit aufhören, die Gesellschaft zu spalten und vorallem aufhören Fake News zu verbreiten oder tätlich med Impfpersonal u Impfeinrichtungen anzugreifen!

>>>Die Aggression der geimpften Mehrheit gegen die ungeimpfte Minderheit, die beispielsweise gestern in den Kommentaren teils deutlich heraus kam, bereitet mir Sorge>>>

Echt? Mir macht es manchmal Sorge, von Radikalen beschimpft u bedroht zu werden, weil ich Impfe!

@08:45 von MrEnigma

"Es geht nicht darum, ob ein Todesfall tragisch oder vermeidbar ist, sondern einfach um die Frage, wie viel Drama man einer ganzen Gesellschaft auferlegt, mit den entsprechenden Folgen, die eben auch nicht ohne sind."

Vielen Dank!

Ja, Drama ist das richtige Wort für die Haltung der Presse und der alten Bundesregierung. Auch ich sage, es ist nicht gut, wenn Menschen sterben, aber mit der Angst Politik machen, das geht nicht. Menschen sind schon immer gestorben und werden weiter sterben, z.B. im Straßenverkehr, aber stellen wir diesen ein? Nein, weil der gesellschaftlicher nutzen zu groß ist. Wir berauben die Kinder ihrer Schulzeit und der Jugend ihrer Jugend, eben wegen einer Krankheit. Ja, wir brauchen ausgewogene Maßnahmen, wie jetzt auch die "Ampel" es gemacht hat. Und noch etwas, wenn ich wie gestern im "Hart aber Fair" höre "geimpft, genesen, getestet und mit Maske und Abstand reicht nicht", dann bin ich nur noch verzweifelt, sollten wir wieder Weihnachten ohne Eltern feiern?

War zu erwarten !

Nachdem die Merkel-Union, vor allem Herr Spahn, den Sommer und Spätsommer verpennte und nichts vorbereitete, plädiert man jetzt folgerichtig für..."hau volle Pulle drauf auf die (weit überwiegend vernünftige) Bevölkerung". MEHR hat nun wirklich niemand erwarten dürfen.

Ich kann gar nicht sagen wie glücklich ich darüber bin in SH zu leben, wo die Jamaika-Landesregierung (losgelöst von der Berliner Hysterie) immer rechtzeitig und wohl abgewogen die richtigen Entscheidungen getroffen hat. Günther, Heinold und Garg haben SH bisher ruhig, besonnen und souverän durch diese Krise geführt...und sich eben nicht auf Spahn, Merkel und Braun verlassen, die nur noch mit sich selbst beschäftigt schienen.

Und wenn man eine so souveräne Landesregierung hat, die rechtzeitig und besonnen handelt, die Dinge ruhig und wiederholt erklärt, dann folgt auch die Bevölkerung. Mann/Frau machen MIT !!!

Der Mangel an Impfstoffen geht auf die Kappe von Spahn und Merkel, Stichwort - Richtlinienkompetenz !

Opfer der Pandemie auf beiden "Seiten"

um 08:45 von MrEnigma:
"..., denn es entstehen auch Opfer durch die Maßnahmen. Sei es durch Gewalt, oder sonst was."
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Das stimmt, aber Opfer wird es weiterhin auf beiden "Seiten" geben, denn auch wahr ist, dass kein Mensch mit einem Schlauch im Rachen auf der Intensiv landen möchte, wenn er denn einen Platz in Deutschland bekommt.
Jeder, der jetzt so darniederliegt würde zum Tausch jede andere Maßnahme zum Tausch annehmen.

@ Bender Rodriguez

Die Zahl von Ihnen kann wohl nicht stimmen: 2020 sind in Deutschland 980000 Menschen gestorben, das sind 2864 am Tag. Bei Ihren Daten wäre Deutschland schon längst ausgestorben. Es sind also bei 388 Toten ca. 13.5% aller Todesfälle COVID-19 Patienten. Das halte Ich schon für sehr viel!

Stramme Sachs/Innen? @08:56 von KarlderKühne

>>>Die Inzidenzzahlen sind in Sachsen extrem hoch, jedoch die Krankenhausinzidenz niedrig. Sind die Sachsen vielleicht abgehärteter oder das Virus schwächer?>>>

Tja man frage da waschechte Sachsen!
Dafür sind Sachen-Anhalt u Thüringen bei der Hospitalisierungsrate leider "gut dabei"

Sachsen: 6,48
Sachsen-Anhalt: 11,1
Thüringen: 18,21
"https://www.lr-online.de/nachrichten/sachsen/hospitalisierungsrate-sach…"

Sind die Maßnahmen gerechtfertigt?

2020 gab es keine Übersterblichkeit in Deutschland, auch wenn es etwa 34.000 Todesfälle gab, die mit COVID-19 assoziiert werden. So das Ergebnis einer Auswertung von Forschern des Universitätsklinikums Essen. Assoziiert heißt nicht anderes als das diese Todesfälle durch oder mit Corona im Zusammenhang stehen.
Berücksichtigt man die Alterung der Gesellschaft, können die Studienautoren für Deutschland sogar eine Untersterblichkeit von 2,4 Prozent für 2020 nachweisen.

Naturwissenschaft und Vernunft

So langsam müsste sich doch herumgesprochen haben, dass - nachdem 86 % der Alters-Risikogruppe und 75 % aller Erwachsenen (plus ca. 5% im Hinblick auf die "Meldefehler") - die Inzidenz der nachgewiesenen Infektionen kein geeigneter Gradmesser für Maßnahmen sein kann.

Klar ist es so, dass, wenn das gesamte Land in den Lockdown geschickt wird, die Inzidenzen sinken werden. Schon allein deshalb, weil kein Anlass für einen Test besteht, soweit keine eklatanten Symptome festgestellt werden. So würden z.B. allein Schulschließungen dazu führen, dass die nun mindestens zweimal wöchentlich getesteten Millionen Schulkinder vom statistischen Klarbereich ins Dunkelfeld "verschoben" werden...

Bereits in der ersten Welle im Frühjahr 2020 gingen die Zahlen zurück, bevor die Maßnahmen griffen.... Weshalb sollte das nun anders sein? Warum lernt man nicht dazu?

Nur eine Immunität gegen schwere Verläufe wird die Pandemie beenden, kein Lockdown!

Die inzidenz sinkt. Krass,

Die inzidenz sinkt. Krass, dass man diese 0,2 Punkte überhaupt gemerkt hat. Sie stagniert oder ist nicht gestiegen wäre vielleicht zielführender gewesen.

Von Entspannung

sollte man besser nicht reden.
Ja, die Lage verbessert sich lokal, aber nicht überall.
In BW flacht der Anstieg ab.
Ebenso in Bayern.
Berlin kann hoffnungsvoll sein. Brandenburg sieht nicht so gut aus. Ebenso Bremen.
Hamburg überrascht.
Hessen nicht, dort steigt es weiter. Mecklenburg-Vorpommern sieht weiterhin übel aus. Niedersachsen ebenso, NRW auch.
Rheinland-Pfalz steht auf der Kippe.
Saarland steigt.
Sachsen sieht gut aus. Es stagniert bzw sinkt leicht.
In Sachsen-Anhalt entscheidet es sich die nächsten Tage.
Schleswig-Holstein steigt ungebremst. Ebenso Thüringen.

Fazit, die Welle zieht über Deutschland hinweg.
Mit Glück ist die Lage zu Weihnachten wieder etwas stabiler.

Haben nicht erst, wenn es brenzlig wird, sondern jetzt

um 08:46 von Ritchi:
"...Wendepunkt ... überschritten haben...
D.h. keineswegs, dass es vorbei ist, es kann schnell wieder eine Zunahme folgen. Für mich bedeutet dies jedoch, dass wir im Moment keine weiteren Verschärfungen brauchen."
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Und genau das ist der Fehler, den die Politik ständig gemacht hat: wir warten ab, sieht noch nicht so schlimm aus, gehandelt wird ab einem bestimmten Grenzwert usw. usw.
Wenn Sie doch jetzt schon einräumen, "es kann schnell wieder eine Zunahme folgen", dann darf man doch nicht hingehen und erstmal nix tun.
Ständig wird der Best Case angenommen, obwohl man berechtigt annehmen muss, dass das Gegenteil eintreten könnte.
Ich gehe doch auch vom Gas, wenn ein Kind zwischen 2 Autos steht und mich sieht.
Warum also erst handeln, wenn es so richtig brenzlig wird?

Na siehst du!

Da hat sich das Warten doch gelohnt, denn es handelt sich um den bombastischen Rückgang von sage und schreibe 1/2-Zehntausendstel! Aber das wichtigste ist es doch, Zuversicht zu vermitteln. Dafür ist die Inflation mit gut 5% mal was zum Anfassen. Immerhin, man sagt, die sei nun übern Berg. Auch hier ist also Zuversicht angesagt, oder?

Es sind Infektions"Wellen"

man kann Optimist sein und glauben, dass die Regeln etwas gebracht haben, oder davon ausgehen, dass die Welle nunmehr einfach abflaut, weil sich durch die Anzahl Geimpfter und Genesener der RFaktor einfach nicht mehr konstant über 1 hält. Es ist nicht belegbar und deshalb unseriös, diese Behauptung zu kolpotieren.

Es ändert nichts daran, dass man akzeptieren muss, dass es eine endemische Infektionskrankheit gibt, die leider noch sehr gefährlich für Menschen hohen Alters ist. Dieser apokalyptische Hype, den hier auch viele junge Menschen verbreiten, ist aber einfach zu viel.

Im Mittel sind in den 4 Jahren vor 2020 ~950.000 Menschen in D/annum verstorben, also 2600/d. Seit 2020 sind mit ODER an Corona 1420 Menschen im Alter von 0-49 Verstorben, also 2/d. Bei den 0-69J. sind es dann schon ~20d.

Man muss einfach schauen, die gefährdetsten zu schützen, Zugang zu Pflegeeinrichtungen nur mit Test usw., sollte aber auch die Verhältnismäßigkeit und den Grenznutzen der Maßn. betrachten.

Schreckensmacher

Da erheben sich mit der neuen südafrik. Virusmutante mit Namen Omikron die bekannten Rufer für Verschärfungen der Absperr- und Einsperrmaßnahmen (MP Söder und Weil seien hier genannt), obwohl, wie gestern auf der BPK zugegeben werden musste, man keinerlei klinische Daten über diese Virusvariante hat.
Übersetzt, man weiß epidemisch nichts über Omikron,
man weiß demnach nichts über die Gefährlichkeit oder Ungefährlichkeit.
Was machen unsere Regierenden und im Gleichklang die ÖR daraus? Verbreitung von Angst und Schrecken von früh bis nachts.
Vorneweg dieser MP Weil, der am Wochenende allseitige Impfpflicht und Lockdown für alle forderte.
Und die Realität in Südafrika (SA)?
Nach wie vor - wenige Coronaregeln für die Bürger.
Omikron verursacht bisher in SA leichte Symptome vor allem bei unter 30-jährigen.
Gestern bezeichnete der Regierungschef Ramaphosa die Ein- und Ausreise-Zwangsregelungen des Westens gegenüber SA als Diskriminierung von SA, es lägen noch keine Daten vor.
Beschämend!

@Ritchi (8:46)

Zitat: "Es wird Zeit, dass die Spaltung der Gesellschaft rückgängig gemacht wird."

Die Spaltung der Gesellschaft entsteht nicht daraus, ob Maßnahmen richtig oder falsch sind, ob man sich impfen lässt oder nicht, ob Freiheitsrechte gefährdet sind oder nicht sondern daraus, dass zu viele Menschen glauben, im Besitz der einzig wahren Wahrheit zu sein und alle anderen für bekloppt erklären. Dabei lernt man schon in der ersten Klasse: 2 und 2 ist 4. 1 und 3 aber auch. Wie schon Spock sagte: There's always an alternative, und ich bin mir sicher, dass er nicht die b...laue meinte.

um 08:42 von Tinus Inzidenz sinkt...

,,... mag mathematisch richtig sein, ansonsten irreführend: Suggeriert die Zahl doch, dass wir auf dem Weg der Besserung seien?! Und bedenke: Es war Sonntag, und da ist das hochtechnisierte Deutschland statistisch gelähmt ..."

Wegen dieser statistischen Eierei wurde die 7- Tage - I. als Messpunkt eingeführt. Jetzt können Sie nochmal vergleichen.

Inzidenzen sollten doch kein Maßstab mehr sein...

Aber offenbar will man seitens der Presse und seitens einiger Politiker einfach nicht davon lassen... Es ist ja auch viel einfacher damit Panik zu machen, weil die Zahlen sind ja sooo hoch und es war ja noch "nie" so.

Dass hohe Inzidenzen im Winter Normalität sind, das wird gerne verschwiegen. Ich hatte das ja schon oft geschrieben, dass Inzidenzen von im Schniit 700 und in der Spitze von weit über 1.000 bei der Influenza ebenfalls normal sind.

Zudem haben andere Kennzahlen wie der Hospitalisierungsindex und die Zahl der Krankheitsbeginne in Relation zur Inzidenz ja schon angezeigt, dass vor ca 2 Wochen schon der Peak erreicht war.

Die Inzidenzen sind, ähnlich wie bei der Bundesnotbremse im Frühjahr, auch nur noch etwas gestiegen, da man die Testhäufigkeit verdoppelt hatte...

Wenn uns die neue Variante keinen Strich durch die Rechnung macht, dann wird das Maximum bei den Intensivbetten sogar unter 6.000 bleiben. Denn die Zahl der Intensivpatienten wird noch einige Tage steigen.

08:56 von KarlderKühne Viel

08:56 von KarlderKühne

Viel kann und will ich dazu nicht schreiben. Nur soviel, schauen Sie sich mal die folgenden Seiten an und beachten Sie, das die Pflegekräfte in den letzten Monaten gekündigt oder die Arbeitszeit verkürzt haben (war in den letzten Wochen oft genug Thema hier).

"https://www.corona-in-zahlen.de/hospitalisierung/"

"https://www.corona-in-zahlen.de/bundeslaender/"

"https://www.intensivregister.de/#/intensivregister"

"https://www.mdr.de/wissen/index.html"

"https://interaktiv.morgenpost.de/corona-deutschland-intensiv-betten-mon…"

Peak Test.

Das war Abzusehen: Die PCR-Labore waren schon kürzlich annähernd ausgelastet, und jetzt sind sie es vermutlich.
Wenn die Politik höhere Inzidenzen will, muss sie wohl wieder mal Geld locker machen. Sicherlich würden auch ein paar Dönerbuden gerne aus dem Antigentest-Business zu PCR überwechseln.

@ KarlderKühne

Die Krankenhäuser sind heute deswewgen in einer schwierigeren Situation, weil seit letztem Winter 25% der ITS-Betten still gelegt werden mussten.

Die Betten können nicht mehr betrieben werden, weil viele sowieso bereits seit Jahren am Limit arbeitende Pflegende nach zwei Corona-Wellen aus ihrem Job ausgeschieden sind.

Unerwünscht??

Dürfen die Zahlen vor dem MP-Treffen fallen? Beimletzten Lockdown fielen die zahlen wenigstens erst am Tag nach der MP-Konferenz.
Die Politik hat monatelang geschlafen, es gibt keine Impfstoffe, die Anzahl der Intensivbetten ist mit 22000 auf dem niedrigsten Niveau seit Jahren.
Die Impfstoffe verfallen - doch sie wurden eh niemals an Delta angepasst - es sind noch die Gleichen wie zu Beginn der Impfungen. Wieso soll nun erst eine Anpassung erfolgen - all das hätte man in den letzten Monaten tun können.
Nun wird wieder die Kultur zerstört, der Kontakt unter den Menschen unterbunden - nur wegen Corona???.
Gehts noch?

08:42 von Tinus

"Inzidenz sinkt...
...mag mathematisch richtig sein, ansonsten irreführend: Suggeriert die Zahl doch, dass wir auf dem Weg der Besserung seien?! Und bedenke: Es war Sonntag, und da ist das hochtechnisierte Deutschland statistisch gelähmt ..."
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So ist es, leider!
Ich warte auf die Zahlen von Mittwoch bis Freitag, ergibt ein klareres Bild!

@baumgart67 (8:53)

"...würden unsere Kapazitäten nicht ausreichen..."

Verständnisfrage: "Unsere" Testkapazitäten hier in Deutschland (bisher 80 Millionen Tests) oder "unsere" Testkapazitäten bei Ihnen in China (bisher 160 Millionen Tests bei einer fünfzehn mal größeren Bevölkerung)?

Wie geht das?

Wie kann die 7-Tage Inzidenz bitte fallen, wenn die Neuinfektionen Heute höher sind als vor 7 Tagen? Habe ich einen Knick in meiner Mathematik, oder ist das absolut unmöglich?
Gegenüber Gestern sind 6 von 7 Tagen mit welchen man die 7-Tage Inzidenz berechnet identisch. Der einzige Unterschied, Dienstag der 23.11 wurde durch Dienstag den 30.11 ersetzt.
Dienstag 23.11. 45.326 ( https://kurzelinks.de/og1b )
Dienstag 30.11. 45.753 (Dieser Artikel)
Wie kann bei steigender Zahl an Infizierten die Inzidenz sinken? Da die Inzidenz ja pro 100.000 Einwohner gerechnet wird ist das zwar nicht unmöglich, irgendwie vermute ich aber nicht dass sich die Bevölkerung an diesem einen Tag so drastisch vermehrt hat.
Ist das nur mal wieder schönrechnen, oder irre ich tatsächlich?

Corona bedroht nicht nur die Infizierten

Durch das Vollaufen der ITS mit (zu meist ungeimpften) Patienten wird folgendes verursacht:

- es stehen in einigen Teilen bereits jetzt fast keine ITS-Betten mehr für Akutfälle bereit. Sprich - Schlaganfall- und HerzinfaktpatientInnen müssen erst in der Gegend rumgefahren werden, um ein Bett zu finden.

- planbare OPs werden verschoben. Bei diesen OPs handelt es sich nicht um Schönheitsoperationen, sondern vor allem um Krebs-OPs und orthopädische Eingriffe. Sprich - PatientInnen müssen damit leben, dass ihre Krebserkrankung weiter fortschreitet bzw. müssen Schmerzen ertragen, weil z.B. Gelenk-OPs nicht stattfinden.

- das medizinische Personal ist nach vielen Jahren des Pflegenotstandes seit nunmehr 2 Jahren in vielen KH über der Belastungsgrenze und es verabschieden sich immer mehr aus diesem Beruf, was die Situaation auf den ITS weiter verschlimmert

Ergo: es geht nicht nur um Todesfallzahlen, sondern um die Auswirkungen auf uns alle.

um 08:56 von KarlderKühne

,,Die Inzidenzzahlen sind in Sachsen extrem hoch, jedoch die Krankenhausinzidenz niedrig. Sind die Sachsen vielleicht abgehärteter oder das Virus schwächer?

Kann ich nicht verstehen und bitte darum um Hilfe."

Nicht jede(r) Infizierte hat einen schweren Verlauf. In den Tausenderinzidenzen liest sich schlicht heraus, daß dort viele Ungeimpfte und Maskenablehner einen leichten Verlauf genießen und fröhlich fortspreaden, da man Quarantäne für Staatsschikane hält.

09:14 von Kristallin Volle

09:14 von Kristallin

Volle Zustimmung zu Ihren Aussagen!
Ich "impfe zwar nicht" aber Sorgen wegen der I..... mache ich mir trotzdem. Das kann und darf nicht "normal" werden!

@ 09:00 von Bender Rodriguez

"Die Impfgegner verschleppen mutwillig das Ende der Situation."

Nein, das tun sie nicht, denn gestern im "Hart aber Fair" wurde gesagt, dass "geimpft, genesen, getestet mit Maske und Abstand nicht reicht" also wird es weiter nicht reichen, weil es eine neue Variante geben wird und sonst noch was...

Das Sinken der Inzidenz um

0,2 von 452,4 auf 452,2 ist in meinen Augen keine echte Abnahme der Inzidenz sondern ein statistisches "Rauschen". Ob die Inzidenz 452,4 oder 452,2 beträgt ist eine Abweichung von ca. 0,05%, also eigentlich ohne wirklichen Aussagewert.

Mal sehen, wie es weitergeht.

@08:45 von MrEnigma

Zitat: "Es geht nicht darum, ob ein Todesfall tragisch oder vermeidbar ist"

Doch - genau darum geht es. Die Idee nennt sich 'Menschlichkeit' und basiert auf dem Prinzip der Solidarität und Ethik.

Mit ihrer relativierenden Argumentation könnte man beliebige Vernachlässigungen, Fürsorgedefizite und sogar kriminelle Übergriffe des Staates legitimieren.

Zitat: "... wie viel Drama man einer ganzen Gesellschaft auferlegt..."

Sie könne ja mal dieser Tage in eine ITS gehen und sich das von Impfverweigerern 'auferlegte' Drama anschauen. Vielleicht möchten Sie dann eine Patientenverfügung unterschreiben, dass Sie im Fall einer Covid Erkrankung denen nicht zur Last fallen möchten?

Zitat: "So sollte gut abgewogen werden, denn es entstehen auch Opfer durch die Maßnahmen"

Nun, durch Covid-19 bisher über 100.000 Tote, ohne Impfungen wären es sicher > 200.000. Long-Covid und andere Gesundheitsschäden noch nicht betrachtet.

Aber es geht bitte um mehr Menschlichkeit als um Totenstatistik.

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