Ihre Meinung zu: China im Koalitionsvertrag: Selbstbewusst und mutiger

25. November 2021 - 10:08 Uhr

Die Ampel plant zwar keinen kompletten Kurswechsel in der China-Politik. Aber sie will viel selbstbewusster auftreten als bisher. Das wird zu Konflikten mit der Regierung in Peking führen. Von S. Wurzel.

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Kommentare

viel selbstbewusster

Und das wird jetzt China erzittern lassen.

Der Grat zwischen viel selbstbewusster, überheblich und anmaßend ist sehr sehr schmal. Ich glaube nicht das die Ampelpolitiker das hinbekommen.

Tutti Frutti nach Mutti

Herr Wurzel lässt außer Acht, dass dieser Koalitionsvertrag nur ein Text ist.
Aber was für einer!
Der Koalitionsvertrag der Ampel hat seinen historischen Vorläufer im frühen 19. Jahrhundert.
1834 veröffentlichte Fürst Hermann von Pückler-Muskau einige Bändchen anonym unter dem Titel "Tutti Frutti" . Ein kurzweiliges, heterogenes, stilistisch modernes Buch, das noch vor 50 Jahren in vielen öffentlichen Büchereien entleihbar war, natürlich in einem Band.
Auch im Koalitionsvertrag herrscht ein Durcheinander. Beispiel Klimaschutzgesetz. Man wolle es "konsequent weiterentwickeln" .
Tatsächlich wird aber das Klimaschutzgesetz insofern entschärft, als dass keine jährliche und sektorspezifische Kontrolle mehr stattfindet.
Modernisierung nenne ich etwas anderes.
Die Ampel folgt auf Frau Merkels Groko.
Ich nenne den Koalitionsvertrag deshalb das
Tutti Frutti nach Mutti !

Und was für den Klimaschutz gilt, das gilt auch für das Verhältnis zu China.
Tutti Frutti!

Erstmal könnte man China die

Erstmal könnte man China die 600mio Entwicklungshilfe streichen. Die sind in unserem Gesundheitssystem viel besser angelegt.
Und dann schaut man mal, wie man den Import aus China jährlich um 10 -15 % reduziert.
.
Alles andere ist dem ZK doch völlig egal.

Konfrontation fürs Klima!

Wir haben uns China ausgeliefert. Wir sehen das gerade jetzt. Ohne chinesische Chips ist unsere Wirtschaft am Ende.
Schuld sind nicht die Grünen, sondern die Gier der Verkäufer unserer Technologien - europäisches know-How wurde an China verramscht oder dort offengelegt, nur um dort Gewinne zu machen.
China war halt schön billig, die eigenen Mitarbeiter zu teuer.
Ob wir uns aber in einer Zeit, in der das Klima nicht nur durch Europa, sondern in der ganzen Welt gerettet werden muß - eine Konfrontation mit China leisten sollten, darf bezweifelt werden.
Zumindest aus Sicht des Klimas!
Die Mächtigen sollten beginnen, zu einer Politik der Nichteinmischung zurückzukehren! Wäre gut fürs Klima, wenn das denn Priorität hat?

Wer China gegenüber...

...selbstbewusst auftreten möchte, sollte vorher seine Abhängigkeit von dessen Wirtschaft verringern.

Aktuell kann kein Mensch in Deutschland auch nur in einen Supermarkt gehen, ohne ein Produkt "Made in China" zu nutzen. Und wer von denen, die das hier lesen, nutzt dafür nicht ein Gerät, das aus China kommt?

Die China-Politik läuft wie die Klima-Politik. Vielleicht sollten wir unseren Kindern beibringen, was auf chinesisch "hilfe, ich ertrinke" heißt...

Konfrontation statt Diplomatie?

Was haben denn solche Forderungen gegenüber einem anderen Staat in einem Koalitionsvertrag zu suchen? Auf welcher rechtlichen Basis stehen diese Forderungen überhaupt?

Wenigstens etwas...l

Ja, ich sehe unsere neue Außenministerin schon ganz selbstbewusst in China auftreten. Denn auch wenn sie eigentlich nichts hat, was sie für dieses Amt geeignet erscheinen läßt- Selbstbewußtsein hat sie für zwei.

Selbstbewusst

Die neue Koalition hat allen Grund, China gegenüber eine selbstbewusste Politik zu machen.

China- Politik !

Es wird Zeit, dass der chinesischen KP mehr als deutliche Worte gesagt werden, auch wenn dies den Herren nicht passt. Grundsätzlich sollte es immer zuerst um die Menschen gehen, und nicht ständig um gute Geschäfte und viel Geld.
Leider wurde dies von der Kanzlerin und den vielen mehr als gierigen Firmen verbockt, die nur am blöden Mammon interessiert waren, und dafür sämtliche Menschenrechte über Bord warfen. Denn Chinesen nur am Rande ein paar nicht ganz so freundliche Worte zu sagen, damit kann man die nicht beeindrucken, oder gar zum Einlenken bewegen ! Lieber sehr oft auf die Zehen treten, und auf einige Euro verzichten, dafür aber in der Wissenschaft weiter arbeiten und über die Hintertür Einfluss nehmen, könnte auch ein Weg sein. Und es gibt noch viele andere Länder, die gerne mit den Deutschen und der EU verbunden sein wollen, und davon profitieren können. Auch werden dann einige Wege kürzer und sind besser für das Klima !

Im Westen nichts Neues.

"So sagen SPD, Grüne und FDP, dass sie Chinas Menschenrechtsverletzungen im chinesischen Landesteil Xinjiang klar benennen wollen.
Außerdem fordern sie, dass Hongkong zurückkehren müsse zum Autonomieprinzip "Ein Land, zwei Systeme". Eine weitere Forderung der neuen Regierung: Der Taiwan-Konflikt dürfe nur friedlich gelöst werden."

Na wenns weiter nichts ist, diese Forderungen werden von Baerbock in ihrer unvergleichlichen Art vermittelt, das wird abenteuerlich, ich hoffe die Chinesen haben Humor.
Man stelle sich vor, China würde uns Forderungen solchen Kalibers stellen, was hier los wäre, egal, die Amis haben ihr neues Feindbild und wir dackeln hinter her, im Westen nichts Neues.

China im Koalitionsvertrag: Selbstbewusst und mutiger....

Das "Selbstbewusster" würde eher auf die Beschreibung Chinas in den letzten Jahren zutreffen.
Aber es ist klar, die Ampel wird konfrontativer gegenüber China und auch anderen sein. Das hat eher etwas mit den allgemeinen Tendenzen zu tun, neue Militärpakte (AUKUS) und mehr Manöver in der Region, an der sich auch die Bundesmarine beteiligt. Man stemmt sich eben gegen den befürchteten Bedeutungsverlust.

Dazu passt auch, daß im Koalitionsvertrag auch die Rede ist, von der Anschaffung bewaffneter Drohnen und der nuklearen Teilhabe (Zugriff auf Atomwaffen).

rer Truman Welt

Das ist ja wahnsinnig mutig. Will sie auch das Klima retten?

Was man sich so alles vornehmen und worüber koalieren kann. Ich muß zugeben, den K-Vertrag bisher nicht gelesen zu haben, würde aber darauf Wetten, daß bezüglich China keine messbaren Vorgaben definiert sind, an deren der Erfolg dieses Vorhabens am Ende gemessen werden kann. Dann kann ich heute bereits das Ergebnis präsentieren-> "Deutschland hat sich in den kommenden 4 Jahren mit klareren Konturen gegenüber China gezeigt und positioniert ". Ja und was ist dabei "hinten rausbekommen", worauf Dr. Kohl immer verwies? Garantiert nichts anderes als zuvor
- die Chinesen machen die Ansagen was geht und was nicht, der Rest der Welt wird sich devote dazu verhalten, allenfalls was vor sich her blubbern.
Prima!

Selbstbewussterer Auftritt?

Da denke ich sofort an ein Versagen und Katzbuckeln der Vorgänger im Amt. Und oberflächlich betrachtet, sendet die neue Mannschaft in spe nun auch dieses Signal in die Landschaft. Die Botschaft: die anderen waren zu weichgespült. Wir treten härter auf. Klingt verbal richtig markig. Manch einer wird eifrig zustimmen und klatschen. Und dann kommt bei näherer Betrachtung folgende ernüchternde Erkenntnis: Merkel und Kollegen haben schon Rückgrat gezeigt. Aber im Rahmen von Diplomatie und nicht mit dem Dreschflegel. Denn Gesagtes hier ist noch lange keine Politik der Praxis dort in Asien. Auch die Neuen werden ernsthaft nicht chinesische Handelsbeziehungen und Zulieferungen riskieren. Deutschland allein kann wenig ausrichten Die EU schon mehr- so sie das wirklich gemeinsam anpackt. Deshalb wäre die neue Politikertruppe besser beraten, sich nicht so weit aus dem Fenster zu lehnen. China kann auch ohne uns. Und wird auch in wie außerhalb der EU interessierte und willige Ersatzpartner finden.

Mit den Grünen im Außen-

-ministerium wird eine Entspannungspolitik leider kaum eine Chance haben. Statt auf Deeskalation wird Frau Baerbock gemäß Ihrer transatlantischen Doktrien auf Konfrontation mit China und (vor allem) Russland setzen.
Es steht zu befürchten, dass der kleine Steuerzahler damit nicht nur die Corona-Inflation und absurd hohe Kosten für Energie, sondern später dann auch erhöhte Rüstungsausgaben zu schultern hat.

Selbstbewusst gegenüber China kann man meiner Meinung nach nur dann auftreten, wenn man konsequent ist. Auf einer Seite nahezu komplette Abhängigkeit der Wirtschaft und auf der anderen Seite Ablehnung des chinesischen Systems - das ist mindestens schizophren.

Selbstbewusster gegenüber Peking

"Die Ampel plant zwar keinen kompletten Kurswechsel in der China-Politik. Aber sie will viel selbstbewusster auftreten als bisher."
Selbstbewusstsein ist gut, aber ich bitte, das Maß zu beachten, sonst könnte es gefährlich werden. Vor allem sollten alle Verträge und Kontakte daraufhin überprüft werden, welche langfristigen Folgen sie haben. Ich denke an die chin. Dominanz beim Schiffbau, beim Bau von Windrädern, in der Elektro-Industrie. Vieles wurde von Deutschland unbedacht aus der Hand gegeben (Kuka!), wobei nicht beachtet wurde, dass damit auch das KnowHow und sämtliche Konstruktionsdaten auch der Partnerfirmen, der Kunden und Lieferanten übergeben wurden.
China reißt die Schlüsselindustrien an sich. Das könnte gefährlich werden. China fackelt nicht lange, wenn es darum geht, Ziele durchzudrücken. Vielleicht auch nochmal Wiki: "36 Strategeme" durchlesen.

Selbstverständlichkeiten werden offenbar endlich als solche

erkannt: "All das hört sich nach Selbstverständlichkeiten an, all das entspricht auch voll der Politik der Europäischen Union. Doch allein die Tatsache, dass Rot-Grün-Gelb all diese Themen konkret benennt, zeigt: Im Vergleich zur von Bundeskanzlerin Angela Merkel geführten Großen Koalition tritt die Ampel der chinesischen Staatsführung selbstbewusster und mit offeneren Worten entgegen - mit weniger diplomatischen Schnörkeln und mutiger"

Dieser neue Selbstbewusstsein und der darauf beruhende Mut sind auch überlebensnotwendig für alle.

"Die Ampel (...) will viel selbstbewusster auftreten als bisher. Das wird zu Konflikten mit der Regierung in Peking führen.
Klar ist: Ein Entgegenkommen ist von der kommunistischen Staatsführung nicht zu erwarten, im Gegenteil: Chinas Regierung betrachtet Taiwan, Hongkong und Xinjiang als ausschließlich innere Angelegenheiten"

Klar wird die das als Angriff auf ihre Macht "werten". Ein kompletter Kurswechsel wäre angesichts der Macht des Kapitals besser.

China und selbstbewußt auftreten

China , man kann die Unwissenden ruhig dorthin schicken ! Es kommt mehr auf das Wissenan ,welches man mitbringt, als auf das selbstbewußte Auftreten! Und die Leute werden feststellen , dass die Chinesen auch selbstbewußt sind ..... jedoch nicht arrogant und genau da ,trennt sich Spreu vom Weizen.

zit.("... mit weniger

zit.("... mit weniger diplomatischen Schnörkeln und mutiger....") - so will die Koalition gegenüber China auftreten. Schon dieser Satz kündet die politische Unbedarftheit an. Nicht nur gegenüber China, aber da ganz besonders, ist diplomatische Höflichkeit und ruhige Sachlichkeit erforderlich und vor allem die Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten. Erinnert man sich dann noch an Baerbocks kürzliche Aussage über eine stärkere Anbindung der deutschen Außenpolitik an die USA - was implizit, verbunden mit ihrer Infrage-Stellung von Nordstream2 - so eine Art Fußtritt gegen Rußland ist - dann ahnt man, was wir uns mit dieser Koalition eingehandelt haben.

reine Absichtserklärungen die

reine Absichtserklärungen die recht schnell von der ökonomischen Wirklichkeit eingeholt werden
und gerade bei einer FDP in einer Bundesregierung...
..bei deren Mantra das sich der Staat aus den Geschäften heraus halten soll
*sarkasmus*
---
hat sich der Rechtsnachfolger (also die BRD) vom 3. Reich und vom Kaiserreich eigentlich schon für die Invasion in China entschuldigt oder wenigstens für die "Hunnenrede" vom Kaiser??
Nee??
Auch die Chinesen sind sich ihrer Geschichte bewusst und die des 19. und frühen 20. Jahrhunderts ist geprägt von ausländischen Invasionen und Besetzungen/Zerstückelungen ihres Landes.
Und im 2. WK - als Japan schon 1937 begann China zu besetzen - da war D-land (unter Hitler) der Verbündete von Japan

Baer"bock" zum Gärtner gemacht

Frau Baerbock als Aussenministerin ist ein deutliches Signal an die Aussenwelt. Ich möchte mich hier nicht an irgend welcher Polemik beteiligen, jedoch erkenne ich in Frau Baerbock wenig Qualitäten die für diesen Posten wichtig wären. Aus meiner Sicht ist sie alles andere als redegewandt, schlagfertig oder intelligent diplomatisch. Ich befürchte, dass dieses in der Welt als ein Zeichen von Schwäche empfunden wird, was Konflikte provozieren wird. Vielleicht entwickelt sie sich ja in diesem Amt - was ich Ihr wirklich gönnen würde. Am Beispiel von China sehen wir auf jeden Fall schon mal, das es schwierig werden wird. Sollte nicht gleich am Anfang ein deutliches Signal von Ihr ausgehen, dass Ihr etwas Respekt verschafft, müssen wohl andere dafür sorgen. Vielleicht werden ja noch ganz Andere etwas streisüchtiger bei so viel Schwäche....

China im Koalitionsvertrag

Zahnloses Positionspapier. Die Wirtschaft ist auf China angewiesen.
Also wird gar nichts passieren, ab und zu ein erhobener Zeigeringer der ganz schnell in die Tassche gesteckt wird, wenn der Tiger knurrt.

10:20 von werner1955

>>Und das wird jetzt China erzittern lassen.<<

Was soll diese Frage?
Ich habe nirgends gelesen dass eine/r der Ampelkoalitionäre verkündet hat, das wird/soll China erzittern lassen.

10:32, Denkerist

>>Die Mächtigen sollten beginnen, zu einer Politik der Nichteinmischung zurückzukehren!<<

Toll.

Die Mächtigen sollen sich also nicht einmischen, wenn andere Mächtige die Menschenrechte mit Füßen treten.

Eine Krähe soll also der anderen kein Auge aushacken.

Ein Riese auf tönernen Füßen

@ werner1955:
Und das wird jetzt China erzittern lassen.

Das kann gut sein. Eine Diktatur ist für Kritik sehr empfindlich, wie ein Riese auf tönernen Füßen. Eine Demokratie hät Kritik aus, die ist dort sogar normal.

10:33, Tinkotis

>>Wer China gegenüber...
...selbstbewusst auftreten möchte, sollte vorher seine Abhängigkeit von dessen Wirtschaft verringern.<<

Die Abhängigkeit ist wechselseitig. Das wird gern übersehen.

10:38, Mimmi-72

>>Was haben denn solche Forderungen gegenüber einem anderen Staat in einem Koalitionsvertrag zu suchen?<<

Nennt sich „Außenpolitik“.

>>Auf welcher rechtlichen Basis stehen diese Forderungen überhaupt?<<

Welche Jurisdiktion ist Ihrer Ansicht nach zuständig?

Wenn die völlig unerfahrene

Wenn die völlig unerfahrene Frau Baerbock vor einem hochrangigem Politiker wie Xi umweltechnisch gesehen so anmaßend auftritt wie in Deutschland, werden die Spannungen zwischen beiden Ländern sehr schnell zunehmen.

Sie sollte sich vorher Ratschläge vom früheren grünen Außenminister J. Fischer einholen.

@ Bender Rodriguez

Erstmal könnte man China die 600mio Entwicklungshilfe streichen. Die sind in unserem Gesundheitssystem viel besser angelegt.

Dieser Narrativ kommt hier wirklich in Endlosschleife.
Die Hilfe geht gar nicht an China, also an den chin. Staat. Die Hilfe geht an zivile Projekte und ich finde das solidarisch und fair.

Ich weiß nicht, ob es

Ich weiß nicht, ob es zielführend ist die merkelsche Diplomatie durch mangelnde baerbocksche Diplomatie zu ersetzen. Ob Frau baerbock wirklich die richtige ist. Keine Regierungserfahrung und dann wird sie aufs internationale Parkett geschickt. Nationale Fehltritte kann man ausbügeln, internationale eher nicht.

Wer gibt den Ton an?

>> … Doch allein die Tatsache, dass Rot-Grün-Gelb all diese Themen konkret benennt, zeigt: Im Vergleich zur von Bundeskanzlerin Angela Merkel geführten Großen Koalition tritt die Ampel der chinesischen Staatsführung selbstbewusster und mit offeneren Worten entgegen - mit weniger diplomatischen Schnörkeln und mutiger… <<

Ja, mit den USA im Rücken, die haben die gleiche Zielrichtung.

Ich bin mal gespannt, wenn dann in dieser Frage den Ton angibt: Scholz oder Baerbock? Die SPD vertritt z. B. Wirtschaftsinteressen der deutschen Industrie deutlich intensiver als die Grünen.
Aber vielleicht erkennt ja Frau Baerbock auch in China ganz neue Seiten? Wie sie sie bei der FDP jetzt auch erkennt - ich spiele auf den Vergleich an, den sie gestern „so lustig“ erwähnte (die 6 von Lindner und die 9 von den Grünen, und dann der Blickwinkel… ja, vielleicht versucht sie es als vermutlich neue Chefdiplomatin dann mit China, Russland und der Türkei ebenso … der Blickwinkel…).

Herr Lafontaine hat neulich

Herr Lafontaine hat neulich in einem Interview mit der „Welt“ vor einer Außenministerin Anna-Lena baerbock gewarnt. Ich fürchte er wird recht behalten.

10:52, Meinung zu unse...

>>Ja und was ist dabei "hinten rausbekommen", worauf Dr. Kohl immer verwies? Garantiert nichts anderes als zuvor
- die Chinesen machen die Ansagen was geht und was nicht, der Rest der Welt wird sich devote dazu verhalten, allenfalls was vor sich her blubbern.
Prima!<<

Eigentlich ist das, was Sie beschreiben, doch die Rolle der Amis. Zumindest nach Meinung vieler hier im Forum.

Jetzt also auch China.

Mich erinnert das an das Schlagwort von der gelben Gefahr, das ich aus Kindertagen kenne.

Solche Erzählungen sind im Kern nationalistisch, denn sie enthalten eine Opferlegende. Ohne eine solche funktioniert Nationalismus nicht.

Was aber in solchen Zusammenhängen gern übersehen bzw. unterschlagen wird, ist, daß die beschriebene Abhängigkeit keine Einbahnstraße ist. China ist ebenso abhängig vom Rest der Welt wie umgekehrt. Das bringt die Globalisierung mit sich, bei der China ganz vorne mitspielt. Global agieren und sich gleichzeitig abschotten, das geht nicht.

Zitat: "Ich denke an die

Zitat:
"Ich denke an die chin. Dominanz beim Schiffbau, beim Bau von Windrädern, in der Elektro-Industrie. Vieles wurde von Deutschland unbedacht aus der Hand gegeben (Kuka!), wobei nicht beachtet wurde, dass damit auch das KnowHow und sämtliche Konstruktionsdaten auch der Partnerfirmen, der Kunden und Lieferanten übergeben wurden."
schon recht amüsant dieser Beitrag - denn er blendet ca. 40 Jahre Geschichte komplett aus
Schiffbau ging in den 70er Jahren bereits zum grossen Teil nach Asien - da importierte China noch Schiffe z.B. aus der DDR
Wer produzierte diesen denn nun? -> Japan und Südkorea - also NICHT China
China hat denen beiden ab den 2000er bedeutende Marktanteile abgenommen - zu einem Zeitpunkt als in D-Land schon seit 20 jahren nur noch "Kleinkram" gebaut wurde.
--
unbedacht wurde da überhaupt nix "aus der Hand" gegeben - der Kapitalist geht nun mal dahin wo er den maximalsten Profit erzielt - das ist das zentrale "Dogma" dieser Wirtschaftsform

@ Seebär1

"Denn auch wenn sie eigentlich nichts hat, was sie für dieses Amt geeignet erscheinen läßt- Selbstbewußtsein hat sie für zwei."
Allein ihre Bildung unterscheidet sie wohl von allen Regierungschef dieser Welt!

11:10, DerCarsten

>>Mit den Grünen im Außen-
-ministerium wird eine Entspannungspolitik leider kaum eine Chance haben. Statt auf Deeskalation wird Frau Baerbock gemäß Ihrer transatlantischen Doktrien auf Konfrontation mit China und (vor allem) Russland setzen.
Es steht zu befürchten, dass der kleine Steuerzahler damit nicht nur die Corona-Inflation und absurd hohe Kosten für Energie, sondern später dann auch erhöhte Rüstungsausgaben zu schultern hat.<<

Ja, die Grünen arbeiten in Hörigkeit zum Ami an der Vorbereitung des dritten Weltkriegs. Denn der Ami will das so. Und alles auf Kosten des kleinen Steuerzahlers.

Es gibt Kreise, in denen wird so etwas wirklich geglaubt.

11:03, SirTaki

>>China kann auch ohne uns. Und wird auch in wie außerhalb der EU interessierte und willige Ersatzpartner finden.<<

China befindet sich in jahrzehntelang gewachsener Abhängigkeit von seinen Märkten. Die wechselt man nicht einfach so mal eben.

Wissen Sie eigentlich, daß China nicht nur Deutschlands größter Import-, sondern auch Exportpartner ist?

Nicht entspannt, diese Herren

@ DerCarsten:
Mit den Grünen im Außenministerium wird eine Entspannungspolitik leider kaum eine Chance haben.

Das liegt aber weniger an der Person oder der Partei, sondern viel mehr an den Potentaten in Belarus, Russland oder China. Mit denen geht Entspannung einfach nicht. Die haben ja nur Angst vor ihren Völkern und um ihre Posten.

@ Bernd Kevesligeti

Aber es ist klar, die Ampel wird konfrontativer gegenüber China und auch anderen sein.

Das trifft aber auch auf die Linkspartei zu. Da herrscht sicherlich ein Konsens.

Selbstbewusst würde bedeuten, dass

man sich bewusst wird, dass die eigene Bedeutung klar überschätzt wird. Ich bin gespannt, wie selbstbewusst die Frau gegenüber den USA auftritt bezüglich Menschenrechte und Folter.

Feindbilder, Trugbilder etc

"Die Chinesen" (Gelbe Gefahr) - "Die Russen" (Rote Gefahr) uswusf: Anlässlich der G20/G8 Konferenzen, anlässlich der globalen Herausforderungen, die alle betreffen .. anlässlich gemeinsamer "Übungen" bzgl Cybersicherheit, Pandemievorkehrungen - Übungen, an denen alle Staaten konzertiert teilnehmen und es hernach Papers gibt, die eine gemeinsames Vorgehen beschreiben (alles offiziell zu finden) .. sollten wir global-Bürger auch in der neuen Zeit ankommen - und verstehen, dass alte Feindbilder und Dogmen in den Köpfen nur noch als Dramaturgie des alten Schauspiels taugen, um den Bürgern eine Art "Beständigkeit" zu vermitteln - während die politische Tektonik im Hintergrund massiv verändert wird. Und zwar "anyway". Wer nach K Schwab's "Great Reset" entsprechend weiterliest .. versteht, wieso A Baerbock nun Außenministerin geworden ist. Legen Sie die alt hergebrachten Schablonen bei Seite.

Außenministerin in spe Annalena Baerbock:

„Wir haben erlebt, wie es Europa und seiner strategischen Souveränität in der Welt schadet, wenn Deutschland außenpolitisch ausfällt.“ Deshalb müsse „ein neues außenpolitisches Kapitel im Herzen Europas aufgeschlagen werden“, sagte Baerbock. „Die Lücke, die Europa und auch die deutsche Bundesregierung in den letzten Jahren gelassen haben, haben autoritäre Kräfte wie China oder eben Russland gefüllt.“

Da hat die Außenministerin in spe ihrem Vorgänger aber gewaltig ans Schienbein getreten.

Mindestens China wird sich von Frau Baerbocks neuem "außenpolitischem Kapitel im Herzen Europas" kaum beeindrucken und bewegen lassen.

Frau Baerbock wird schon damit zu tun haben, nicht nur von China, überhaupt zur Kenntnis genommen zu werden. Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall.
... und Russland gehört immer noch zu einem großen Teil zu Europa!

Aber sie will viel selbstbewusster auftreten als bisher.

ach wirklich !
Warum tritt man dann nicht bei den Chinesen auf wie bei Belarus ?
Hier wie dort werden Menschenrechte mit Füssen getreten,
Nach unten treten nach oben gucken ....
so ist es eben im Leben - also auch da nichts wirklich neues

Verhärtung

Selbstbewusster und mutiger gegen China, erinnert Maas's härter gegen Russland. Gebracht hat es außer Verhärtung nichts. Was sollen solche Antisprüche in einem Koalitionsvertrag? Hat man nicht den Anspruch auf eine Politik des Miteinander? Sollte man nicht einmal alte Vorwürfe gegenüber China überprüfen (Walther Bücklers, China) bevor man seine Politik darauf aufbaut? Das riecht ein wenig nach Grünen Positionen, mit China hatten dies schon immer, zu Mao Zeiten pro, heute kontra.

Die Zeit die deutsche Wirtschaft vor China zu schützen,

ist vorbei! Deren Geld steckt überall drin - in den großen Konzernen und in den kleinen Unternehmen. Vor allem die Kleinen wurden von unserer Wirtschaft, Industrie und allen Regierungen alleine gelassen. Wollten kleine und mittelgroßen Firmen überleben, kam nur chinesisches Geld in Frage. Und die deutschen Regierungen war sooo dankbar für die Hilfsbereitschaft. Ist sie eigentlich immer noch.
Die freiwillige Herausgabe von Wissen wird uns teurer werden, als das, was die deutsche Wirtschaft mit ihren Fabriken in China gespart hat.

Ich bin euch dankbar für eure Unfähigkeit.

11:27, Esche999

>>Erinnert man sich dann noch an Baerbocks kürzliche Aussage über eine stärkere Anbindung der deutschen Außenpolitik an die USA <<

Ich erinnere mich nicht. Bitte helfen Sie mir auf die Sprünge.

@Mit den Grünen im Außenministerium 11:10 DerCarsten

ist es jedenfalls alles andere als schizophren
sich dem stalinistischen Gegenentwurf einer Gesellschaft zu stellen.

Und zwar nicht durch Stillschweigen.
Die Demokratie muss immer wehrhaft bleiben,
ansonsten wird sie eines Tages vom 'Ungeist' überrannt.
Egal ob Trumpeter oder Ximären.

Davon haben wir schon zuviel, wie man ja aktuell schon zuweilen feststellen kann.

Sind wir nur die "Guten" ?

Wenn ich an die Einführung der Impfpflicht mit 2G /3G unter Umgehung von Art. 2 GG denke, ist das eine Ausschaltung eines Grundrechtes durch die Hintertür.
Wir kritisieren China wegen Nichteinhaltung von Menschenrechten, fangen aber auch damit an, mit unlauteren Tricks die Grundrechte zu umgehen.

Wenn wir so moralisch sein wollen, so sollte man die Grundrechte weiter beachten u. wenn man diese außer Kraft setzen will, dies durch eine Grundgesetz-Änderung vornehmen.
Denn diese Änderung würde wohl kaum vom BVerfG sanktioniert werden.

Den eine Impfpflicht setzt voraus, dass es sich auch um wirksame Impfstoffe handelt die vor einer Ansteckung schützen.
Das aber ist nicht der Fall.
Fallbeispiel: In meinem Wohnort hat eine vor 4 Monaten 2-fach geimpfte 58-jährige Frau gerade Corona bekommen.
Für Impfstoffe, die eine Ansteckung nach 4 Monaten nicht verhindern, soll also ein Grundrecht gestrichen werden?
Das ist unverhältnismäßig.
Ebenso ist daraus folgend 2G/3G nicht zu rechtfertigen.

10:49 Lebowski

"Im Westen nichts neues......"

Danke sie treffen den Punkt.
Jetzt sollte nur noch die Frage geklärt werden, und wenn nicht, was dann?
Außerdem sollten alle die so vollmundig daherreden einmal eine längere Reise durch China absolvieren nur damit sie eine Ahnung bekommen wie China aussieht und wie China tickt.

Es gibt nur einen Akt….

….der echtes Selbstbewusstsein bedeuten würde.

Die Anerkennung der demokratischen Republik China.
Folgend Einbindung in ein westliches Militaerbuendniss.

Die Aberkennung der Ein - Mann - Diktatur Rotchina.

Der Anteil Rotchinas am deutschen Außenhandel ist 8%.
Das ist nicht übermäßig viel und die Diktatur wird nur wegen einer Aberkennung nicht auf Handel mit dem Westen verzichten.

Auch auf Kontakte zu der technologisch fortgeschrittenen ROC wird Rotchina nicht aufgeben.

Es bedarf nur etwas Mutes…
Und einer einheitlichen Vorgehensweise der westlichen Welt.

Umgang mit China

Wenn man China wegen der dortigen Verletzung von Menschenrechten "erziehen" will, wird das ganz bestimmt nicht klappen.
Das Einzige, was Deutschland tun könnte, ist, jegliche wirtschaftlich Beziehungen zu China, aber auch zu anderen Ländern wie Rußland, Nordkorea, Türkei, etc. abzubrechen.
Damit wiederum würde Deutschland sich selbst schaden, weil wir eine zu große wirtschaftliche Abhängigkeit von solchen Ländern hätten.

Also wird alles beim Alten bleiben und wir werden weiterhin Billigwaren aus China beziehen.

11:56 joyomaran

"Baer"bock" zum Gärtner gemacht....."

Ich dachte auch nach Herrn Maas kann es nicht mehr schlimmer werden jetzt hoffe ich, dass es nicht so kommt.

Baerbock als Außenministerin

Baerbock als Außenministerin kann nicht schlimmer werden als Heiko Maas

Baerbock wird noch ganz viel Kreide fressen, wetten ?

Frau Baerbock wird lernen, das Deutschland weder auf Nord Stream II noch auf die chinesischen Halbfertigerzeugnisse und Rohstoffe verzichten kann die auch für die Energiewende benötigt werden (Lithium, Kobalt, seltene Erden aber auch Halbleitererzeugnisse). Daneben gibt ist China für fast alle größeren Firmen als Markt unverzichtbar, sonst könnten die bislang noch recht hohen Löhne in Deutschland nicht mehr bezahlt werden.

Gleichzeitig drängt China mit preiswerten Solarmodulen und E-Autos auf den europäischen Markt.

Baerbock wird lernen das man mit China nicht anders umgehen wird als mit Saudi-Arabien. Beides sind Diktaturen. In beiden Ländern werden Minderheiten und Andersdenkende mit brachialer Gewalt unterdrückt.

Aber die Saudis sind Deutschland‘s „Best Friends“ - es gibt enorm viele Kooperationen zwischen Unis, Institutionen und auf Regierungsebene.

Vielleicht sollte sich Baerbock mal „briefen“ lassen über den brutalen Krieg den Saudi-Arabien im Nachbarland Jemen führt!

Zitat: "Die Mächtigen sollen

Zitat:
"Die Mächtigen sollen sich also nicht einmischen, wenn andere Mächtige die Menschenrechte mit Füßen treten.
Eine Krähe soll also der anderen kein Auge aushacken."

Die mächtige EU - die ja selbst reichlich Menschenrechtsverstösse begeht siehe PushBack durch "Frontier" - soll sich jetzt also als der Tugendwächter der Welt aufspielen??
Hä??
--
sorry - im Kapitalismus geht es den Mächtigen niemals um Menschenrechte sondern um die Mehrung von Macht bzw. deren Erhalt.

um 12:03 von Corona Obermayer

"Ein Riese auf tönernen Füßen"

... und wenn dieser Riese fällt, sind wir platt.

Am 25. November 2021 um 12:07 von morgentau19

Sie sollte sich vorher Ratschläge vom früheren grünen Außenminister J. Fischer einholen.
------
Das ist aber schon Jahrzehnte her.
Was haben wir danach für Nieten in Nadelstreifen gehabt.
Man denke nur an den unvergesslichen Auftritt von Steinmeier in Kairo bei as-Sisi oder Maas polterne Art in Befügnisse anderer Ministerien zu wildern.

12:12, Cillie21

>>Ich weiß nicht, ob es zielführend ist die merkelsche Diplomatie durch mangelnde baerbocksche Diplomatie zu ersetzen.<<

Die merkelsche Diplomatie wird durch mangelnde scholzsche Diplomatie ersetzt. Die mangelnde baerbocksche Diplomatie ersetzt die maassche Diplomatie.

Am 25. November 2021 um 12:03 von fathaland slim

"Die Mächtigen sollen sich also nicht einmischen, wenn andere Mächtige die Menschenrechte mit Füßen treten.
Eine Krähe soll also der anderen kein Auge aushacken."

Darin haben unsere Regierungen doch jede Menge Erfahrung, oder wie steht es mit den Folterungen und Menschenrechtsverletzungen durch die USA?

Glorreiche Zeiten voraus

Das Schnatter-Lenchen wird die Chinesen in Grund und Boden schnattern. Die werden alles tun, nur um diesem Geschnatter zu entgehen. Wie wenn im Asterix der Troubardix zu singen beginnt.

Glorreiche Zeiten brechen an!!!

Corona obermeier

"Dieser Narrativ kommt hier wirklich in Endlosschleife.
Die Hilfe geht gar nicht an China, also an den chin. Staat. Die Hilfe geht an zivile Projekte und ich finde das solidarisch und fair."
.
Diese Sülzantwort kommt auch immer wieder.
Wieso muss ich STEUERN zahlen, um in der WIRTSCHAFTSMACHT NR1, Geschenke zu verteilen?
.
Was ist da jetzt fair und solidarisch?
.
Das wäre es, würden wir Ländern helfen, die sich nicht selbst helfen können.
.
Bitte schwurbeln einstellen und über echte Hilfe nachdenken.

@fathaland slim um 12:04

10:33, Tinkotis
>>Wer China gegenüber...
...selbstbewusst auftreten möchte, sollte vorher seine Abhängigkeit von dessen Wirtschaft verringern.<<

„Die Abhängigkeit ist wechselseitig. Das wird gern übersehen.“

-> das ist ohne Zweifel richtig, sie ist wechselseitig in unserer global vernetzten (Wirtschafts)Welt; aber was glauben Sie, wer den längeren Atem hat, wenn diese Wirtschaftsbeziehungen auf Eis gelegt werden? Ich behaupte mal, wir nicht - aber das weiß auch der neue Bundeskanzler, und die neue Außenministerin weiß das natürlich auch.

12:12 von Cillie21

einfach etwas Phantasie zeigen
Im Kreml, hier Frau Baerbock ihr gegenüber Putin
oder wegen mir Erdogan oder dieser Mensch in Belarus

ins schwäbischen gibt es den Ausdruck :
"mit der Kappe verjagen..."

Am 25. November 2021 um 12:07 von Corona Obermayer

Die Hilfe geht gar nicht an China, also an den chin. Staat. Die Hilfe geht an zivile Projekte und ich finde das solidarisch und fair.
---
Das ist falsch und populistisch.
Noch immer werden dt./chin. Projekte, besonders in der Wirtschaft irrsinnig gefördert, Schulprojekte, Kulturaktionen bezuschust.
Besonders dumm wirken Förderungen für chin. Projekte, dessen Anschub sich der chin. Staat spart.
Solarpanelfirmen brauch der dt. Steuerzahler nun wirklich nicht fördern, nach dem die entsprechende dt. Industrie kaputt gemacht wurde.

Die Überschrift lässt mich

Die Überschrift lässt mich schon etwas schmunzeln. Womit will Deutschland denn selbstbewusst gegenüber China auftreten? Mit einer digitalen Infrastruktur welche die meisten Länder zum Lachen bringt, mit einem Flughafen der nach 20 Jahren Bauzeit immer noch nicht reibungslos funktioniert oder mit einer Wirtschaft die schon einen Schluckauf bekommt wenn China nur mal die Chip Lieferungen drosselt? Wir haben uns in den letzten Jahrzehnten so abhängig von China gemacht das die sich bequem zurücklehnen können und zuschauen. Vielleicht wäre es sinnvoller sich wieder auf Diplomatie zu verlassen als auf Konfrontation. Damit aber scheint man ich Deutschland im allgemeinen nicht mehr viel am Hut zu haben.

12:04 von fathaland slim

Die Abhängigkeit ist wechselseitig. Das wird gern übersehen
---------

das stimmt
nur welchen Preis wollen wir bezahlen
was sind für sie ihre geliebten "Menschenrechte" so wert
Wie viele Autos, die wir dann nicht exportieren
Wie viele Chips die wir dann hierzulande produzieren, Solarpanelle, wie viel CO2 wir dadurch weltweit einsparen
was es teurer wird, hier zu produzieren was wir an Arbeitskräften brauchen, Arbeitslose weniger haben

@fathaland slim (12:04)

Ich bin mir nicht sicher, ob China noch signifikant von uns abhängig ist. Vor allem glaube ich, dass die Politik der Stärke, die China inzwischen gegenüber Europa und den USA deutlich führt, ein Zeichen dafür ist, dass man das im ZK auch nicht so sieht.
Über eine Milliarde konsumfröhlicher Chinesen plus was sich sonst noch so in Asien findet, ist vielleicht interessanter als ein paar hundert Millionen unentschiedener Europäer, von denen nicht wenige zudem in Staaten leben, deren Regierungen sich nicht sonderlich an autoritären Führungsstilen stören.

Am 25. November 2021 um 12:07 von Corona Obermayer

Die Hilfe geht gar nicht an China, also an den chin. Staat. Die Hilfe geht an zivile Projekte und ich finde das solidarisch und fair.
---
Das ist falsch und populistisch.
Noch immer werden dt./chin. Projekte, besonders in der Wirtschaft irrsinnig gefördert, Schulprojekte, Kulturaktionen bezuschust.
Besonders dumm wirken Förderungen für chin. Projekte, dessen Anschub sich der chin. Staat spart.
Solarpanelfirmen brauch der dt. Steuerzahler nun wirklich nicht fördern, nach dem die entsprechende dt. Industrie kaputt gemacht wurde

10:20 von werner1955

"viel selbstbewusster

Und das wird jetzt China erzittern lassen."

,.,.,

In gewissem Sinne schon.
Die chinesische Regierung erzittert schließlich schon vor jeder schmalen Frau, die eine andere Meinung als die der Regierung äußert und zieht diese Frau aus dem Verkehr.

,.,.,

"Der Grat zwischen viel selbstbewusster, überheblich und anmaßend ist sehr sehr schmal. Ich glaube nicht das die Ampelpolitiker das hinbekommen."

,.,.,

Es sind doch nicht ALLE feige und kuschen vor einer Diktatur.
Auch wenn Sie das als überheblich und anmaßend empfinden.

...ttestEineMeinung @25. November 2021 um 12:12 von Cillie21

"Ich weiß nicht, ob es zielführend ist die merkelsche Diplomatie durch mangelnde baerbocksche Diplomatie zu ersetzen. Ob Frau baerbock wirklich die richtige ist. Keine Regierungserfahrung und dann wird sie aufs internationale Parkett geschickt. Nationale Fehltritte kann man ausbügeln, internationale eher nicht" [sic!]

Wie sie selbst sagen - sie wissen es nicht.
Aber sie wollen gerne vermuten.
Und sie bringen auch keinerlei Argumente für ihre Vermutungen.

Ich bin sicher, sie vermuten, daß das - in ihrem Sinne - zielführend ist.

Nämlich jemanden, der ihnen nicht genehm ist, ohne Belege zu diskreditieren.

12:17 von Cillie21

Herr Lafontaine hat neulich in einem Interview mit der „Welt“ vor einer Außenministerin Anna-Lena baerbock gewarnt. Ich fürchte er wird recht behalten.///

Bleiben Sie ganz ruhig.
Immer den Begriff, idealerweise, im Hinterkopf behalten.
Idealerweise!
Für mich schon, dass Wort des Jahres.

von Corona Obermayer 12:29

Ob das auch auf die Linkspartei zutrifft ?
Das ist fraglich, da gibt´s ja verschiedene Tendenzen: Rechte und Linke, Regierungssozialisten, die gerne Prinzipien aufgeben wollen aber auch Antimilitaristen.

Ja, wenn wir fordern

dann geht China natürlich darauf ein... Oder?

Wieso denn "Fordern"? Die Mehrheit der Chinesen steht doch hinter der Regierung, ist stolz wieder so etwas wie das Reich der Mitte zu sein.
Gibt es seitens der Chinesen auch an uns "Forderungen"?
Nach weniger Freiheit des Einzelnen z.B.? Gleich mal angefangen in der Corona-Krise. Forderungen nach mehr Staatsmacht und keine ständige Hin- und Herspielchen in den Parlamenten...
Aber das wäre doch ein entscheidender Eingriff in unsere inneren Angelegenheiten, das verbitten wir uns! Aber hallo!
Wir lassen uns doch nicht in unser westlich demokratisches System hineinreden!
Wo kämen wir denn dahin!

Selbstbewusst

gegen über China will die Ampel werden und das ist auch gut so.Sollte Frau Baerbock Aussen Ministerin werden, dann hat sie aber eine schwierige Aufgabe zu tätigen.Dazu wünsche ich gutes Gelingen.Schlechter als AM Mass kann sie es nicht machen.

@10:44 von Seebaer1

Dass Sie einer künftigen Außenministerin Baerbock attestieren möchten, dass "sie eigentlich nichts hat, was sie für dieses Amt geeignet erscheinen läßt", hat vielleicht damit zu tun, dass Sie die Kompetenzen und Erfahrungen von Frau Baerbock nicht kennen oder nicht zur Kenntnis nehmen wollen, weil sie nicht aus Ihrem politischen Lager kommt?
Es werden sich noch einige umschauen und die Augen reiben, wie geeignet Frau Baerbock für dieses Amt ist, und wie sehr sie auch im Kabinett eine entscheidende Rolle spielen wird, gerade was die europäische und internationale Dimension des Klimaschutzes angeht.

12:31, ex_Bayerndödel

>>Selbstbewusst würde bedeuten, dass
man sich bewusst wird, dass die eigene Bedeutung klar überschätzt wird.<<

Ist das so?

>>Ich bin gespannt, wie selbstbewusst die Frau gegenüber den USA auftritt bezüglich Menschenrechte und Folter<<

Da wäre die eigene Bedeutung dann nicht klar überschätzt?

10:44 von Seebaer1

"Wenigstens etwas...l

Ja, ich sehe unsere neue Außenministerin schon ganz selbstbewusst in China auftreten. Denn auch wenn sie eigentlich nichts hat, was sie für dieses Amt geeignet erscheinen läßt- Selbstbewußtsein hat sie für zwei."

,.,.

Sehen Sie?
Und vielleicht können Sie dann allmählich auch noch mehr erkennen:
dass erwähnte neue Außenministerin außerdem ziemlich viel hat, was sie für dieses Amt geeignet macht.

...ttestEineMeinung @25. November 2021 um 11:56 von joyomaran

"...erkenne ich in Frau Baerbock wenig Qualitäten die für diesen Posten wichtig wären. Aus meiner Sicht ist sie alles andere als redegewandt, schlagfertig oder intelligent diplomatisch. Ich befürchte, dass dieses in der Welt als ein Zeichen von Schwäche empfunden wird..." [sic!]

Hmmm, das erinnert mich irgendwie an "Kohls Mädchen".

Ist aus dem nicht dann doch eine zumindest passable "Mutti" geworden?

In dem Sinne wünsche ich Frau Baerbock alles Gute auf ihrem weiteren Weg!

@Traumfahrer, 10:46

"Grundsätzlich sollte es immer zuerst um die Menschen gehen, und nicht ständig um gute Geschäfte und viel Geld."

Geschäfte zu machen ist das Grundprinzip der Wirtschaft. Gut sind die allerdings nur, wenn sie letzten Endes allen nutzen (weil sie dem gesellschaftlichen Fortschritt dienen) - oder zumindest niemandem schaden. Und Geld ist dabei nur ein einst von Menschen zur Erleichterung des allgemeinen (= öffentlichen) Wirtschaftslebens erfundenes Instrument.

@ 10:49 von ein Lebowski

Sie halten also die Benennung von Chinas Menschenrechtsverletzungen und die Forderungen "Ein Land, zwei Systeme" und "Der Taiwan-Konflikt dürfe nur friedlich gelöst werden." für falsch? Wie sehen denn da Ihre Positionen aus? Benennen Sie es doch mal konkret statt halbseidene Aussagen zu Frau Baerbock zu treffen - was hier bei etlichen Foristen äußerst beliebt zu sein scheint.

MIt dem Finger auf andere zeigen ist einfach

aber man muss nicht so weit weg gehen, es gibt genug Menschenrechtsverletzungen in der EU!!!
Man denke an die Näherinnen in Italien (bezeichnenderweise kommen diese auch aus der VR China) und auch an Frauen, die in Bulgarien für Modemarken unter unsäglichen Bedingungen nähen müssen. In deutschen Großschlachtereien oder auf manchem Spargelfeld arbeiten auch Menschen, deren Wohnbedingungen wohl in keinster Weise dem deutschen oder EU Standard entsprechen. In Südspanien gibt es junge Männer, die in den großen Agrar"fabriken" jahrelang schuften für Minilohn, und sie hausen in "Häuschen" aus Pappe und mit Alditüten überzogen (alles gesehen in Dokumentationen bei ARD/ZDF). Man kann die VR China kritisieren, aber man sollte mal den Ball flach halten. Sicher, das ist eine Diktatur dort, aber wir (D/EU) als Demokratie sollten erstmal nicht angreifbar uns selbst sauber aufstellen, und es besser machen. Unterdrückung, Ausbeutung, staatlich geduldet, durch Wegsehen und Lobbyismus gibts auch hier!

12:20, Miauzi

>>der Kapitalist geht nun mal dahin wo er den maximalsten Profit erzielt<<

Wer das nicht versteht, versteht die Welt nicht.

10:52 von Meinung zu unse... rer Truman Welt

"Das ist ja wahnsinnig mutig. Will sie auch das Klima retten?"

,.,

O weh. Musste dieser Billig-Kalauer auch noch kommen?

Das Buckeln vor China scheint einigen Usern unantastbar zu sein.

Die Einsicht

Wenn man die Kommentare liest, kann man nicht übersehen, daß das Wahlergebnis im September ganz anders ausgefallen wäre, wenn man sich überlegt hätte, wen die Koalition auf die Ministerposten hat setzen können. Nun, geschehen ist geschehen - aber wir lernen durchaus :
das demokratische System beinhaltet gefährliche Zwangsläufigkeiten, die die Bürger nicht wollen , aber nicht beeinflussen können. Es bedarf daher einer dringenden Ergänzung durch per Losverfahren DIREKT aus der Bevölkerung ermittelten Parlamentsmitglieder.

@ 11:10 von DerCarsten

Gähn - das ist nun wirklich durchgenudelt und totgeritten und als absurdes Hirngespinst mit Verschwörungspalavercharakter erwiesen, was Sie da aufwärmen wollen: "Baerbock und ihre transatlantische Doktrin".

Und was daran schizophren ist, chinesische Menschenrechtsverletzungen und international fragwürdige Positionen und Ziele zu benennen, auch wenn man wirtschaftlich nicht gleich auf Boykott setzt, bleibt wohl Ihr Geheimnis.

12:23 von fathaland slim

"Ja, die Grünen arbeiten in Hörigkeit zum Ami an der Vorbereitung des dritten Weltkriegs. Denn der Ami will das so. Und alles auf Kosten des kleinen Steuerzahlers.

Es gibt Kreise, in denen wird so etwas wirklich geglaubt."

Ich weiß nicht genau, welche Kreise sie meinen - nehme aber an, dass Sie nur aus Beherrschung nicht "Aluhut" oder "Verschwörungstheoretiker" gesagt haben. Damit ist ja grundsätzlich jede Diskussion leicht zu Ende zu bringen.

Ich bin schon der Meinung, dass uns eine Entspannungspolitik mit Russland und China besser täte als eine Konfrontationspolitik, die gerade wieder verbal aufgerüstet (Stichwort: hybride Kriegsführung) wird.

12:17, Cillie21

>>Herr Lafontaine hat neulich in einem Interview mit der „Welt“ vor einer Außenministerin Anna-Lena baerbock gewarnt. Ich fürchte er wird recht behalten.<<

Oskar ist leider mittlerweile komplett ins Querfrontlager abgedriftet. Kein Diktator ist unappetitlich genug, als daß er nicht seine Partei ergreifen würde. Hauptsache er positioniert sich gegen die Amis.

Ich finde das erschütternd. Ich habe mal viel von Oskar Lafontaine gehalten.

Die „Welt“ freut sich natürlich über so etwas.

China im Koalitionsvertrag: Selbstbewusst und mutiger....

Die außenpolitischen Vorstellungen, die in dem Koalitionsvertrag deutlich werden, offenbaren ein fehlen von Realismus in der Einschätzung der Verhältnisse. Warum soll ein asiatischen Land einen Kotau vor wem auch immer machen ? Welche Zeit haben wir ? Die neunziger Jahre oder davor ?

@12:29 von Corona Obermayer

Das wird bei einer neuen rot-grün-gelben Bundesregierung generell ein spannendes Thema: Außenpolitisch dürfte es so manche Schnittmenge mit den Linken und mit der Union geben. wie werden die sich verhalten?

arbeiten in Hörigkeit zum Ami ?

fathaland slim @
Dann können wir ja nur hoffen das Scholz und Baerchen besser als Schröder und Fischer arbeiten. Den Krieg dem diese beiden zugestimmt haben, hatten wir ja gerade teuer verloren und beendet.

Viele Kommentare

und viel Ideen.
Nur wird vergessen, das im Supermarkt vom Dosengemüse oder Obst bis zur Küchenmaschine, eine Menge aus China ist.

Und gerade gelesen bei ntv, Auszug.
" Neuer Smart kommt nächstes Jahr aus China

Daimler und sein Großaktionär Geely halten daran fest, den Smart-Pkw aus chinesischer Produktion im kommenden Jahr auf den Markt zu bringen. "Wir kommen sehr gut voran", sagte der für China verantwortliche Daimler-Vorstand Hubertus Troska. Im September war auf der IAA in München eine Studie des neuen Smart vorgestellt worden - aus dem winzigen Wagen wurde ein SUV. "

@ draufgucker

Ich denke an die chin. Dominanz beim Schiffbau, beim Bau von Windrädern, in der Elektro-Industrie. Vieles wurde von Deutschland unbedacht aus der Hand gegeben

Deutschland hat nichts aus der Hand gegeben. Außerdem hat China eine jahrhundertealte eigene Tradition im Schiffsbau.

12:17 von Cillie21

"Herr Lafontaine hat neulich in einem Interview mit der „Welt“ vor einer Außenministerin Anna-Lena baerbock gewarnt. Ich fürchte er wird recht behalten."

,..,.,

Gibt es einen Grund, warum Sie das Interview nicht verlinken, nicht einmal zitieren?

Ich bin immer im Amüsement ...

... wenn ich vor Amtsübernahme von zukünftig Regierenden solche Sprüche wie Klartext reden, Kante zeigen, in die Schranken weisen höre oder lese.
Sobald im Amt wird es still und leise.
Warum wohl?
Weil nicht Menschenrechte und Menschenwürde die Geschicke in der Welt bestimmen, sondern Geld, Profit und Marktmacht.
Und da ist Deutschland im Vergleich zu China ein Zwerg und so still und leise wie ein Zwerg tritt man, in Amt und Würden gekommen, dann auch gegenüber China auf.

@ gman

Mindestens China wird sich von Frau Baerbocks neuem "außenpolitischem Kapitel im Herzen Europas" kaum beeindrucken und bewegen lassen.

Wir sollten die Menschenrechtsverletzungen immer ansprechen, auch wenn die Diktatur sich nicht "beeindrucken lässt". China sollte wissen, dass wir recht haben und dass wir nicht klein beigeben werden.

@12:33 von gman

Hochmut kommt vor dem Fall, genau: Und deshalb sollten sich etliche hochmütig gegen die künftige Außenministerin Baerbock Kommentierende schon mal überlegen, wie sie von ihrem Hochmut-Ross wieder runterkommen. Frau Baerbock wird selbstredend als deutsche Außenministerin in Europa und in der Welt und auch in China deutlich wahrgenommen werden, und zwar genau mit der begrüßenswerten klaren Handschrift ihrer ersten Äußerungen.
Dass sie Herrn Maas schätzt, nicht zuletzt wegen seiner Motivation, wegen derer er in die Politik eingetreten ist, steht außer Frage. Dass sie die ein oder andere klärende Korrektur vornimmt, ist übrigens bei einem Wechsel der Bundesregierung auch der Normalfall: Brandts Ostpolitik schon vergessen?

12:23 von fathaland slim

"Ja, die Grünen arbeiten in Hörigkeit zum Ami an der Vorbereitung des dritten Weltkriegs. Denn der Ami will das so. Und alles auf Kosten des kleinen Steuerzahlers.
Es gibt Kreise, in denen wird so etwas wirklich geglaubt."

Die bekannte Art durch Überhöhung andere Positionen lächerlich zu machen. Zeugt allerdings nur von Unsicherheit der eigenen Argumentation, geschöpft aus einseitigen Quellen.

12:36, Sisyphos3

>>Warum tritt man dann nicht bei den Chinesen auf wie bei Belarus ?
Hier wie dort werden Menschenrechte mit Füssen getreten,
Nach unten treten nach oben gucken ....
so ist es eben im Leben - also auch da nichts wirklich neues<<

China und Belarus haben ganz genau eine Sache gemeinsam:

Es sind beides keine Demokratien.

Dann hören die Gemeinsamkeiten aber auch schon auf.

@12:48 von jukep

Sorry, aber man braucht keine "längere Reise durch China", um Menschenrechtsverletzungen und inakzeptable außenpolitische Positionen zu benennen, über die international viel berichtet wird. Es sei denn man glaubt, z.B. das wunderschöne Huang-Shan-Gebirge spräche mehr Klartext als z.B. internationale Menschenrechtsorganisationen, die mit vielen Menschen vor Ort in ständigem direkten Kontakt stehen.

Am 25. November 2021 um 12:53 von Klausewitz

"Baerbock als Außenministerin kann nicht schlimmer werden als Heiko Maas"

Das dachte ich nach dem Vorgänger von Heiko Maas auch......

Innenpolitik von anderen Ländern sollte

kein Thema in einem deutschen Koalitionsvertrag sein. Wollte man das vollständig machen, um Niemand aus der Restwelt exclusiv ungerecht hervorzuheben, könnte der Koalitionsvertrag leicht auf das Doppelte anwachsen. Solche außenpolitische unterschiedliche Standpunkte gehören in den täglichen Arbeitsalltag der Außenpolitik, nicht in einen Koalitionsvertrag für Deutschland.

12:33 von gman

"Frau Baerbock wird schon damit zu tun haben, nicht nur von China, überhaupt zur Kenntnis genommen zu werden. Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall."

,.,.,

Und was, wenn das Bedürfnis, Menschenrechte in Diktaturen einzufordern, gar kein HOCHMUT ist - wie Sie unterstellen -, sondern MENSCHLICHKEIT?

Kommt die bei Ihnen auch vor dem Fall?
Die Bibel hätten Sie da jedenfalls NICHT auf Ihrer Seite wie bei dem Hochmutsatz.

12:53, Möbius

>>Aber die Saudis sind Deutschland‘s „Best Friends“ - es gibt enorm viele Kooperationen zwischen Unis, Institutionen und auf Regierungsebene.

Vielleicht sollte sich Baerbock mal „briefen“ lassen über den brutalen Krieg den Saudi-Arabien im Nachbarland Jemen führt!<<

Glauben Sie denn wirklich, daß Frau Baerbock sich über Saudi-Arabien irgendwelche Illusionen macht? Daß sie sich diesem Land freundschaftlich verbunden fühlt? Daß Sie über den Jemenkrieg nicht informiert ist? Verwechseln Sie sie vielleicht mit Herrn Trump?

Zitat: "Wollten kleine und

Zitat:
"Wollten kleine und mittelgroßen Firmen überleben, kam nur chinesisches Geld in Frage."
Hä?
Also so wie ich den Kapitalismus verstehe regelt der Kauf oder Verkauf einer Firma immer noch das was man MARKT nennt.
Wenn sich also niemand ausser Chinesen für den "Laden" interessieren haben wohl andere keinen Lust ihn zu kaufen.
Was sagt uns das über den "Laden" selbst?
Oder warum sehen andere Investoren ihre Chancen auf Vermehrung ihres Geld in anderen Dingen wie z.B. "Betongold"?
--
Und warum wird hier nach dem Staat gerufen als Geldgeber - der sich dann aber bei den geschäften wieder heraus zu halten hat?
Ist der Staat eine "Melkkuh" für die Wirtschaft?
--
wenn sich keine deutschen Investoren - bei ca. 3 Billionen Euro in Privatbesitz - finden für ein deutsches Schlüssel-Unternehmen - sollte warum noch mal der Staat hier einspiengen??

@12:55 von Miauzi

Gut und richtig, dass Sie die menschenrechtswidrigen und auch dem EU-Recht entgegenstehenden PushBacks an den EU-Grenzen deutlich kritisieren; falsch wird es, wenn Sie daraus einen Maulkorb für das Anprangern anderer Menschenrechtsverletzungen machen wollen.

@Miauzi um 12:55

>> Die mächtige EU - die ja selbst reichlich Menschenrechtsverstösse begeht siehe PushBack durch "Frontier" - soll sich jetzt also als der Tugendwächter der Welt aufspielen??
Hä?? <<
-> hier stellen Sie die EU bzgl. Menschenrechtsverletzungen in etwa mit China gleich - geht’s noch a bisserl mehr vielleicht?
--

>> sorry - im Kapitalismus geht es den Mächtigen niemals um Menschenrechte sondern um die Mehrung von Macht bzw. deren Erhalt. <<
-> sorry, Ihre übliche „klassenkämpflerische Kapitalistenschimpfe“ - wir haben hier in D eine soziale Marktwirtschaft, die nicht viele Staaten auf dieser Erde ihr eigen nennen können!

@ 12:58 von Dr.Hans

Was für eine Entgleisung: "Schnatter-Lenchen". Man ist ja einiges von Ihnen gewohnt, aber das toppt doch die meisten Ihrer Entwertungen, die Sie so zu bringen imstande sind. Verwunderlich, dass so ein Kommentar, der völlig inhaltlos ist und dann die zweite schräge Beleidigung "im Asteris der Troubadix" gleich hinterherschiebt, veröffentlicht wird.
Eine sinnvolle inhaltliche Diskussion ist da längst nicht mehr möglich.

12:58, ex_Bayerndödel

>>Am 25. November 2021 um 12:03 von fathaland slim
"Die Mächtigen sollen sich also nicht einmischen, wenn andere Mächtige die Menschenrechte mit Füßen treten.
Eine Krähe soll also der anderen kein Auge aushacken."

Darin haben unsere Regierungen doch jede Menge Erfahrung, oder wie steht es mit den Folterungen und Menschenrechtsverletzungen durch die USA?<<

Gegen die Folterungen und Menschenrechtsverletzungen der USA ist natürlich jede Diktatur dieser Welt das reinste Paradies.

Wie konnte ich das nur vergessen.

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