Überlastung in Kliniken: Länder bereiten Verlegung von Patienten vor

Kommentare

Solange man noch 20 Covid

Solange man noch 20 Covid Patienten aus Holland aufnehmen kann (was ich sehr begrüße!), hält sich meine Sorge der Überlastung in Grenzen. Verlegungen innerhalb des Landes sprechen für ein gutes Management.

Das wäre auch mal wichtig...

Was leider in diesem Zusammenhang nie kommuniziert wird- wie hat sich in den letzten zwei Jahren die Anzahl der Intensivbetten in Deutschland verändert und warum hat sie es.

Das wird einige

Das wird einige Impfverweigerer das Leben kosten.
Sich alleine auf Glück, gute Infrastruktur und den Aluhut zu verlassen, ist eben abenteuerlich.
.
Wie ist die Meinung dazu? Sind wir bedrückt oder ist uns das egal?

es würde die Kliniken sofort wesentlich entlasten

wenn Geimpfte gegenüber willkürlich Ungeimpften bevorzugt behandelt würden. Dann wäre auch genügend Zeit gewonnen, durch eine Impfpflicht diese Welle zu brechen. Durch das politische Versagen der alten Regierung und insbesondere ihres Gesundheitsministers bleiben ohnedies nur noch drastische Maßnahmen übrig.

Was soll man glauben

vor bald 2 Jahren, zu beginn der Pandemie, erkannte man das Problem zu wenig Intensivbetten.
Statt gegenzusteuern, quatschte man nur über die langen Ausbildungszeiten,
mag ja sein,
aber statt mal zu beginnen mit dem Ausbilden tat man offensichtlich nichts.
Zwischenzeitlich hätte man ausgebildete Kräfte haben können
Was ist ? Man hat sogar noch weniger
Was anderes, das Gerede über die überlasteten Pflegekräfte dort
und deren Frust über Ungeimpfte auf ihren Stationen
Also wer WISO geschaut hat, die Tage, Interview mit dem ärztlichen Direktor einer großen Stuttgarter Klink
Der ließ jetzt seinem Frust freien Lauf, wieviel ungeimpfte Intensiv Pflegekräfte es gäbe.
Vielleicht sollte man sich mal auf eine Linie einigen, auch das Problem thematisieren.
Es sind weiß Gott nicht nur Patienten, denen man Unwissen unterstellen könnte,
es sind Fachleute, die jeden Tag das Elend sehen und trotzdem sich verweigern.
Wie man es zulassen kann dass es so was gibt !

Überlastung von Kliniken

Zu Glück für die Betroffenen ! Aber letzendlich stecken wir nur in dem Desaster, weil einige aus der Politik zunächst mal selbst keine Ahnung von der Sache haben aber auch nicht verstanden , dass wir dringend Entscheidungen brauchten und kein leeres
Gelaber !

09:13 von Sisyphos3

Vielleicht sollte man die Pflegekräfte der Bundeswehr unterstellen. Für die wurde jetzt ja die impfpflicht festgelegt. Da interessiert kein Grundgesetz.

Bevor....

jetzt wieder pauschal auf den Nichtgeimpften rumgehauen wird sollte man lieber mal in Richtung Politik schauen, welche nicht nur Krankenhausbetten abgebaut sondern auch die Wirkungsdauer der Impfung offensichtlich überschätzt hat und nun bei den insbesondere für Risikogruppen nötigen Auffrischungen völlig überfordert scheint: Impfzentren geschlossen, Biontech rationiert, stundenlanges Anstehen an den Impfstellen, ....

Was wir alles so haben …

„Das sogenannte Kleeblattkonzept wurde in der Corona-Pandemie entwickelt, um bei einer hohen regionalen Auslastung der Intensivstationen die Verteilung von Patienten zu erleichtern.“
„Heute komme die Steuerungsgruppe zusammen, welche die Verlegungen koordiniert, sagte eine DIVI-Sprecherin der Nachrichtenagentur AFP.“
Schön wäre ja, wenn während der Pandemie ähnliche Möglichkeiten und Konzepte entwickelt worden wären, um neues oder altes Pflegepersonal durch beste Arbeitsbedingungen und beste Bezahlung schon während der Ausbildung zu gewinnen.
Auch eine tägliche Berichterstattung aller Medien zu diesem Thema könnte helfen.
Mit täglichen Interviews zuständiger Politiker und anderer Verantwortlicher aus dem Pflegeindustrie - Management, die sich ständig rechtfertigen müßten, warum sich in der Pflege seit Jahrzehnten nichts verbessert.
Eine konzertierte Aktion der Ö/R und der privaten Sender könnte sicherlich einiges bewirken und die neue Regierung dazu bringen endlich Abhilfe zu schaffen

Argumentativer Zusammenbruch der Anti-Front

Eine regionale Überlastung von Kliniken durch Corona-Patienten und Verlegungsszenarien sind bereits der 'worst-case'.

Wer jetzt noch erzählt und 'errechnet', es sei immer noch nicht schlimm (genug), der hat den Schuss nicht gehört und wird es auch nicht mehr.
---
Ich höre mir jedes Argument von Impfskeptikern immer noch an, aber mittlerweile ist manches davon 'Rückzugspanik'. Weil die Corona-Verharmlungsthesen auf breiter Front vor der Realität zusammenbrechen, sind nur noch Trotz und immer neue Ausflüchte zu hören/lesen. Das ist Zeitverschwendung.

Hingegen umso mehr Anerkennung und Lob für Ärzte, Pfleger und Helfer, die an der Front stehen und um Gesundheit und Leben von Menschen kämpfen.

Liebe Ungeimpfte,

es mag sein, dass Ihr der Impfung skeptisch gegenüber steht, weil die von der gefährliche Pharmaindustrie kommt, eventuell Nebenwirkungen hat und sowieso unnatürlich ist.

Ihr müsst aber wissen, dass Ihr, wenn Ihr auf Intensiv landet und sogar beatmet werdet, dort mit einem ganzen Cocktail von Pharmaprodukten behandelt werdet, die alle evtl. Nebenwirkungen haben. Dexamethason ist ein "gefährliches" Cortisonpräparat, die neuen Antikörper werden gentechnisch hergestellt und all das andere Zeug, dass sie Euch dort infundieren ist auch extrem unnatürlich.

Also - wer Pharma ablehnt sollte sofort eine entsprechende Patientenverfügung unterschreiben und auf die Naturimmunisierung vertrauen.

Sisyphos

Statt gegenzusteuern, quatschte man nur über die langen Ausbildungszeiten,
mag ja sein,
aber statt mal zu beginnen mit dem Ausbilden tat man offensichtlich nichts.
Zwischenzeitlich hätte man ausgebildete Kräfte haben können
Was ist ? Man hat sogar noch weniger
———————
Und noch nicht mal jetzt ändert sich etwas daran. Junge Pflegekräfte würden bei angemessener Bezahlung die Fachweiterbildung als Herausforderung annehmen. Da Intensivpflegekräfte aber nur 100€ mehr verdienen als peripheres Personal, wundert mich die Kündigungen, bzw. Versetzungen derer nicht.

Unterlassene Hilfeleistung @09:10 von AufgeklärteWelt

>>>wenn Geimpfte gegenüber willkürlich Ungeimpften bevorzugt behandelt würden>>>

Was Sie da ansprechen, ist und bleibt unterlassene Hilfeleistung! Ist also deshalb völlig unmöglich!

Das ist eben auch, die Sache auf welcher viele Ungeimpfte sich "verlassen", im Extremfall, wird ihnen geholfen! Ergo wozu impfen.

Und ich kenne persönlich Null, Ungeimpfte welche eine Patientenverfügung besitzen, die eine Intensivbehandlung bei Covid 19 ausschließt. Das mögen sture Ausnahmefälle bestimmt gemacht haben, aber eben im Hauptteil, möchten Ungeimpfte dann doch lieber behandelt werden.

Durch das unsoziale,

Durch das unsoziale, unsolidarische Verhalten eines Teils der Bevölkerung ist eine Situation entstanden, die vermeidbar gewesen wäre. Ungeimpfte sind schuld an vielen ( Corona ) Todes- und Krankheitsfällen, von den Kosten im Gesundheitswesen und für den Wohlstand ganz zu schweigen.

Es fehlt ...

Bremen, dort warten Gestern noch 12 Betten frei und die Notfallreserver zu 40% schon aufgebraucht.

Natürlich kann man gegen das Argument Bremen argumentieren (kleines Bundesland, wenig Einwohner ...).

Warum gerade Sachsen mit aufgezählt wird ist mir schleierhaft.
Wie bei vielen anderen Bundesländern liegt auch in Sachsen die Auslastung der Intensivbetten bei ca 90% (Ausnahmen sind Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein), ohne die Nutzung der Notfallreserve.

Interessant ist, dass die Abnahme der Notfallreserve-Betten einen sehr geringen Einfluss auf die Anzahl der belegten und freien Betten hat.
Was nur bedeuten kann, das es an Räumlichkeiten fehlt um die entsprechende Isolation der Patienten zu gewährleisten (das Problem "aus 2-Bett-Zimmern werden 1-Bett-Zimmer").

Hier ist kompetentes Krisenmanagement gefordert.

Mit der Ausnahme von Genesenen und frisch Geimpften können alle Menschen das Virus weiterverbreiten. Jeder sorgt für Ansteckungen, jeder ist ein Teil der Pandemie. Das ist die erste Tatsache, die man akzeptieren muss.

Die zweite Tatsache besagt, dass insbesondere für ältere Menschen ein hohes Risiko besteht, schwer zu erkranken. Dieses Risiko lässt sich durch eine Impfung senken, aber es dauert einige Wochen, bis der Impfschutz vollständig aufgebaut ist.

Die dritte Tatsache besteht darin, dass es jedem Bürger selbst überlassen wurde, ob er sich für oder gegen eine Impfung entscheidet.

Wir brauchen ein kompetentes Krisenmanagement, das diese Tatsachen hinnimmt und für eine Entlastung der Krankenhäuser sorgt. Die Ansteckungen müssen über Kontaktbeschränkungen und Tests gesenkt werden.

(Was wir gar nicht gebrauchen können, ist ein inkompetentes Krisenmanagement, das die Zusammenhänge nicht erkennt und Menschen kritisieren, deren Entscheidung es maßgeblich selbst zu verantworten hat.)

Sisyphos

es sind Fachleute, die jeden Tag das Elend sehen und trotzdem sich verweigern.
Wie man es zulassen kann dass es so was gibt
———————-
Die Mediziner der Anästhesie sehen das Coronaelend. In anderen Abteilungen und auf peripheren Stationen liegen Patienten mit Impfreaktionen oder mit leichteren Coronaverläufen. Dass macht natürlich etwas mit den Fachleuten.

Warum @ 09:04 von Seebaer1

>>>Was leider in diesem Zusammenhang nie kommuniziert wird- wie hat sich in den letzten zwei Jahren die Anzahl der Intensivbetten in Deutschland verändert und warum hat sie es.>>>

Recherchieren Sie diese Frage nicht selbst ausgiebig? Und berichten dann darüber? Es gibt bestimmt diverse Presseveröffentlichungen der letzten Jahre, die nur Jemand mal "sammeln muss"

Also machen Sie, wenn Sie mögen.

Was in 1-2 Wochen?

Und was macht man, wenn alle Intensivkapazitäten in de ausgeschöft sind? Wie lange wird es bis dahin noch dauern?

Was muss noch passieren? Innovation!

Wann kommen endlich an Delta angepasste Impfstoffe? Im Frühjahr wurde mRNA als schnell anpassbar angepriesen (1) und nun füllen sich die Intensivstationen und gefühlt keine weitere Innovation zugelassener Impfstoffe (2). Verkürzt "Wirkung nimmt ab? Booster nochmal nach" (3).
(1) Matthias Kromayer (im Vorstand der MIG AG): "[...] mRNA-Technik [...] Sollte nach der britischen Variante bald eine neue Mutation kommen, hätte man schon innerhalb von 48 Stunden einen neuen Impfstoff dagegen. Nach Qualitätskontrollen könnte das neue Präparat dann nach sechs Wochen zur Verfügung stehen." Tagesschau-Bericht, 21.04.2021
(2) "Johnson & Johnson impfen lässt, hat wohl nur einen rasch abnehmenden Schutz gegen das Corona-Virus. Nach sieben Monaten sei er kaum noch vorhanden, besagt eine Studie." Tagesschau-Bericht, 23.11.2021
(3) "Bei den früh immunisierten älteren Menschen lässt allmählich der Impfschutz nach. [...] BioNTech, Moderna & Co. winken neue Einnahmequellen." Tagesschau-Bericht, 13.09.2021

@Sisyphos3

>vor bald 2 Jahren, zu beginn der Pandemie, erkannte man das Problem zu wenig Intensivbetten.
==>Deutschland hat auf der Welt eine der höchsten Intensivbettendichten. kaum ein anders Land hat pro Einwohner mehr intensivbetten
außerdem kann eine Bettenerhöhung ja nicht die Lösung sein. Oder brauchen wir keine Verkehrsregeln wenn wir nur genug ITS-Betten haben?
>aber statt mal zu beginnen mit dem Ausbilden tat man offensichtlich nichts
==>Statistik: Im Juni 2020 waren 1,11 Millionen Personen als Krankenpflegekräfte sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Zuwachs um 26.000 bzw.
zwei Prozent. Auch die Anzahl der Auszubildenden ist recht hoch. (Quelle: Statistik Arbeitsagentur)
Das Problem ist woanders. Das die Ausbildung so lange dauert (Selbst wenn man März 2020 z.B. 5 Mio neue Pflegekräfte angefangen hätte auszubilden, wären die noch lange nicht mit der Ausbildung fertig. Darüber hinaus brechen viele ab bzw. es haben viele Pflegekräfte aufgehört.

09:04 von Seebaer1 | Keine Zeit mehr für müßige Scheinfragen

'Was leider in diesem Zusammenhang nie kommuniziert wird- wie hat sich in den letzten zwei Jahren die Anzahl der Intensivbetten in Deutschland verändert und warum hat sie es.'

Das wurde hier gefühlt 1000 mal geschrieben und diskutiert (und als berufstätiger und nur temporäer Leser habe ich die andern 1000 wahrscheinlich nicht mitbekommen).

Lesen Sie sich halt ein. Fakt ist, dass wir an die Grenzen stoßen und jetzt schon OP's verschoben werden von Menschen, die sie brauchen.

Weniger ITS Betten als beim Peak der 2. Welle

Es ist der Regierung eben nicht gelungen finanzielle Anreize für das Arbeiten in der Krankenpflege zu schaffen - oder, alternativ, genügend Pflegekräfte aus dem Ausland abzuwerben (Polen hat sich bereits allerdings schon lautstark beschwert über den „Care-Drain“).

Morgen wohl wird die Marke von 4.000 C19 Patienten auf ITS gerissen werden. Ich sehe es auch kommen das bald nur noch weniger als 1000 High-Care Betten frei sein werden - deutschlandweit!

Die Überlastung des Gesundheitswesens, von der in der 1. Welle so viel gesprochen wurde, nun könnte sie bald tatsächlich Wirklichkeit werden.

Damals wurde gar über Dienstverpflichtung von Medizinern und Pflegern gesprochen (Laschet), davon das Medizinstudenten ihr Studium unterbrechen sollten etc.

Es kam zwar damals nicht so weit, doch bald werden diese Diskussionen ganz bestimmt wieder aufleben.

Im Frühjahr 2020 hatten außerdem viele Mediziner Angst sich anzustecken, der Schutz war mangelhaft. Das ist wenigstens besser geworden.

um 09:04 von Seebaer1

Das wäre auch mal wichtig...
Was leider in diesem Zusammenhang nie kommuniziert wird- wie hat sich in den letzten zwei Jahren die Anzahl der Intensivbetten in Deutschland verändert und warum hat sie es.
-----------------------------
Seit Wochen wird dieses Thema in den Medien behandelt. Es liegt nicht an der Anzahl der Intensivbetten sondern am fehlenden Pflegepersonal.

09:20 von Cillie21

Für die wurde jetzt ja die impfpflicht festgelegt.
Da interessiert kein Grundgesetz.
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ich denke das gilt so auch nicht
Was war mit dieser Pockenimpfung,
die lies sich doch auch für alle realisieren
oder war das Grundgesetz "im Weg" ?
Wie war das bei der Kinderlähmung
Wie ist es aktuell bei der Pflichtimpfung für Masern

Ich denke da erfindet man nur Gründe, weshalb es nicht gehen kann

Hilft Wem? @09:20 von Sebastian15

>>>jetzt wieder pauschal auf den Nichtgeimpften rumgehauen wird sollte man lieber mal in Richtung Politik schauen, welche nicht nur Krankenhausbetten abgebaut sondern auch die Wirkungsdauer der Impfung offensichtlich überschätzt ....>>>

Was hilft oder ändert das jetzt an der Situation, dass vorwiegend Ungeimpfte auf der ITS, zu dieser Situation führen?

Bringt das jetzt mehr Betten, oder wollen Sie mur ablenken?

Impftzentren wurden wieder geöffnet, oder waren nie richtig zu und "nur" in "Teilzeit" geöffnet und Schlange stehen, Tja das mussten bereits Geimpfte auch schon. Wollen Nachzügler nun noch eine Bevorzugung vor den Boostanwärter/Innen?

Auslastung / Überlastung der ITS

Ein Beispiel dazu aus der Landeshauptstadt Schwerin: Dort ist die ITS annähernd ausgelastet. 60 Betten sind "ohne Covid 19" belegt, 2 Betten mit Covid 19. Auf Normalstationen liegen 13 Patienten mit Covid 19, 798 ohne Covid 19...

Die ITS- Zahlen waren, wenn man das Archiv bemüht, übrigens im Sommer nicht wesentlich anders... Es waren immer 1-2 Patienten auf Intensiv, manchmal auch keiner... Und: Schwerin hat rund 100.000 Einwohner...

Diese Zahlen und vergleichbare Zahlen aus dem Land führen dazu, dass nun faktisch mit der landesweiten Regelung 2g Plus ein "Lockdown" eingeführt wird. Wer kann sich für ein Essen in der Mittagspause vorher einem amtlichen Schnelltest unterziehen? Aber auf die Art und Weise umgeht man Unterstützungsleistungen für die Wirtschaft und Gastronomie, denn es ist ja nicht "geschlossen", es ist nur niemand da...

Am 24. November 2021 um 09:23

Am 24. November 2021 um 09:23 von dr.bashir "...wer Pharma ablehnt..."

Das sind ja gemäß Umfragewerten von letzter Woche dann doch die wenigsten, die sich von Ihrem Appell angesprochen fühlen sollten. Nicht wenige warten auf Valneva oder andere Impfstoffe, die nicht auf mRNA setzen. Die sollte man schnell mit einer entsprechenden Zulassung zur Impfung bringen.
Wem schadet es, weitere Impfstoffe in Deutschland zuzulassen? Das jetzige Handeln ist doch Wasser auf die Mühlen der Schwurbler a la "Impfstoff ist wie Glühlampenkartell. Weniger Haltbarkeit, mehr Umsatz durch beständiges Boostern".

@AufgeklärteWelt - Vorzugsbehandlung gibt keine Entlastung

09:10 von AufgeklärteWelt:
"es würde die Kliniken sofort wesentlich entlasten wenn Geimpfte gegenüber willkürlich Ungeimpften bevorzugt behandelt würden."

Wenn man eine Gruppe vordrängeln lässt, werden es auch nicht weniger Patienten. Davon abgesehen ist dieser Vorschlag ethisch äußerst fragwürdig.

"Durch das politische Versagen der alten Regierung und insbesondere ihres Gesundheitsministers bleiben ohnedies nur noch drastische Maßnahmen übrig."
> Eine Testpflicht würde für den Anfang reichen. Damit könnten Infektionsketten sofort unterbrochen und die Krankenhäuser entlastet werden.

Die Impfungen bringen kurzfristig gar nichts, da es Wochen bis Monate dauert, um die Impfquote wirksam zu ändern. Damit hätte man viel früher anfangen müssen.

@dr.bashir um 09.23

Einmal mehr ein Allgemeinplätzchen. So ein Plätzchen soll ja ganz lecker sein zur Weihnachtszeit.

Lieber dr.bashir,

ob Sie einen dr tragen oder nicht ... who cares ... , aber wissenschaftlich ist ihre Äußerung nicht.

Meine Altersgruppe belegt weniger als 10% der Intensivbetten bei allen Betten die von Corona-Patienten belegt sind.
Die Sterberate ist in meiner Altersgruppe gering.

D.h. bei den Altergruppen mit der höchsten Impfquote (60+) ist auch die Belegung von ITS-Betten sehr hoch.
Und dies ist etwas woran man arbeiten könnte.
Man nennt sowas auch einen Fokus.

Stattdessen wird hier auf jungen Leuten oder Jugendlichen herum geritten.
Die jungen Leute und die Jugendlichen brauchen nicht unbedingt eine Impfung, da schwere Verläufe sowie Tode sehr selten sind.

09:24 von Kristallin | Eine ganz krasser Konflikt

'Was Sie da ansprechen, ist und bleibt unterlassene Hilfeleistung! Ist also deshalb völlig unmöglich! '

Sicher haben nicht wenige Ärzte und Pfleger hinter den Masken verborgen einen Brass, wenn uneinsichtige und impfbare Ungeimpfte Behandlungskapazität vereinnahmen, die anderweitig gebraucht würde.

Aber der hippokratische Eid der Ärzte wird es niemals zulassen, dass einem Patienten, dem geholfen werden kann, nicht geholfen wird.

Wenn aber jemals die Situation einer Triage eintritt, wird es ethisch ganz schwierig.
Ist es vertretbar, Geimpfte nicht zuerst zu behandeln ?
Ist es vertretbar, Ungeimpfte in der Auswahl nach hintern zu schieben ?

Ich hoffe, wir werden n i e m a l s an dieser Grenze ankommen.

Man wähnt sich im Krieg @ 09:25 von Werner40

>>>Durch das unsoziale, unsolidarische Verhalten eines Teils der Bevölkerung ist eine Situation entstanden, die vermeidbar gewesen wäre. >>>

Richtig, wenn die Impfpflicht direkt gekommen wäre, aber "man" hatte wohl "Angst" vor der Radikalität der Fanatiker/Innen.....

>>>Ungeimpfte sind schuld an vielen ( Corona ) Todes- und Krankheitsfällen, von den Kosten im Gesundheitswesen und für den Wohlstand ganz zu schweigen.>>>

Ist fanatischen Personen, ihr "Kampf" gegen "das System" "wert", es geht um so viel mehr als nur um die Impfung!

@09:20 von Sebastian15

Also ihre Argumentation muss man erstmal verdauen:

- Nein - bitte nicht auf die Ungeimpften schimpfen. Das wäre ja ungerecht. (oder so)

- Schuld ist die Tatsache - das politische Versagen - dass die Geimpften sich nicht rechtzeitig boostern lassen können. Dann wäre alles besser.

Möchten Sie evtl. einen Moment darüber nachdenken, was Sie da geschrieben haben? Was daran evtl. allerhöchst widersprüchlich sein könnte?

Hauptsache die Politik ist schuld. Und bloß nicht pauschal die Ungeimpften kritiseren.
Null Verantwortung. Null verstanden. Null Konsequenz.

09:25 von Werner40

Nicht nur ungeimpfte sind unsolidarisch, auch geimpfte. Nicht allein durch wie so oft ungeschickte Kommunikation, die den doppelt geimpften suggerierte, wenn ihr geimpft seid, braucht ihr euch nicht mehr schützen, durch vollgestopfte Innenräume bei Veranstaltungen und was weiß noch, liegen auch doppelt geimpfte auf Intensivstationen.

Alles ist besser als Triage

BMG Spahn‘s ominöse „3G Regel“: „am Ende des Winters werden alle entweder geimpft, genesen oder gestorben sein“, halte ich für übertrieben. Mit seiner düsteren Vorhersage vom Sommer „Inzidenz 800“ könnte er aber bald recht behalten.

Viele Menschen (ca. 40%, schätze ich) haben bereits eine „natürliche“ Immunität gegen das Virus entwickelt. Die Heinsberg Studie von Streeck ließ auch diesen Schluss zu. Genauso wie Untersuchungen unter Beteiligung von Drosten an Blutkonserven.

In der Umwelt gibt es überall Fragmente des Coronavirus. Das zeigen Untersuchungen von Abwässern und legen chinesische Studien nahe.

Aber für die 60% mit hoher Suszeptibilität - ja für die könnte es „ungeimpft“ oder „nicht genesen“ („ungenesen“ gibts ja nicht im Duden) tatsächlich eng werden. Ein Vabanque Spiel mit dem eigenen Leben..

Impfpflicht

Die Bundeswehr besteht aus Soldaten, die u.a. als Beamte entsprechenden Impfpflichten unterworfen werden können, soweit dies z.B. für die Durchführung des Dienstes erforderlich und verhältnismäßig ist.

Die Debatte um die Impfpflicht ist eine "Nebelgranate" der Politik. Eine allgemeine Impfpflicht wird - bei einer Impfung die keine sterile Immunität hervorruft, nur zu 60% einen Schutz vor Ansteckung bietet (aber zu 95 % schwere Verläufe verhindert) einer rechtlichen Prüfung nicht standhalten. In keinem demokratischen Land in Europa gibt es eine solche allgemeine, nicht für bestimmte Berufsgruppen vorgesehene Impfpflicht, aus guten Gründen!

Wer nun die Masern anführt: Dort gibt es eine (mittelbare) Pflicht nur für Kinder und Beschäftigte im Bereich Erziehung. Wer die Pocken anführt: Diese lassen sich durch eine Impfung "ausrotten", Corona hingegen nicht.

Ein Blick nach GB (wahrlich kein gutes Gesundheitssystem) zeigt: Auch mit einer Inzidenz von 50.000 je Tag lässt es sich leben..

So weit musste es kommen

Die Impfverweigerer sollten sich schaemen.

Wieviele Menschen sind an Pocken, Cholera, Grippe usw gestorben und die alle waeren vor 100 oder wieviel Jahren fuer einen Schutz dankbar grwesen.

Hat man den Fokus verloren.? Ist der grenzenlose Wohlstand schuld?

Es ist wirklich zum heulen...

Seit dem späten Frühjahr wissen wir aus Israel, dass Boostern hilft und notwendig sein wird. Seit Januar/Februar ist die vulnerabelste Gruppe und das Pflegepersonal doppelt geimpft. Ab dem 4. Monat nimmt der Schutz ab, ab dem 6. Monat sogar sehr stark. Deren Impfung ist 9 Monate her. Man hätte im September/Oktober genau diese Gruppen boostern müssen, um sie sicher über Herbst und Winter zu bringen, stattdessen wurden die Impfzentren geschlossen.

Das ist eine klare Schuld der politischen Entscheider! Daraus jetzt eine Hauptschuld der Ungeimpften herzuleiten, ist sachlich nicht richtig. Denn noch immer sind ungeimpfte Kinder, Jugendliche und Erwachsene bis 50 Jahre nicht die Treiber der Belegungsquote auf den Intensivstationen, das sind wie bisher mit über 64% Menschen ü60 plus weitere ca. 20% 50-59jährige.

Und solange die Verteilung noch funktioniert, funktioniert das System doch exakt so, wie es gedacht/gebaut ist, oder nicht?

Intensivstationen

Manche ergehen sich hier in Vorwürfen, es gäbe zu wenig Intensivplätze und -personal und machen Vorschläge, wie das verändert werden sollen.

Und natürlich sollte die Gewinnorientierung in Kliniken ein Ende haben und natürlich sollten die Arbeitsbedingungen des Personals verbessert werden. Aber...

Man löst das Problem der Pandemie jedoch nicht dadurch, dass es mehr Plätze in Kliniken gibt, die dann eben 2 Wochen später volllaufen. Nur damit der Rest der Nichtinfizierten fröhlich Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt trinken kann. Mehr Menschen auf Intensiv heißt eiskalt mehr Tote, da nicht jeder als geheilt entlassen wird.

Ziel muss es sein, dass sich möglichst wenig Menschen infizieren und möglichst wenige in die Klinik müssen. Und wenn das mit Impfung nicht zu erreichen ist, dann gibt es eben wieder einen Lockdown für alles Private und den Freizeitbereich. Aber zum Trost - die Bundesliga läuft weiter.

@ Peter Kock, um 09:15

Was heißt "zum Glück für die Betroffenen !" ?

Meinen Sie, dass Ihr Kommentar weit weg ist von dem, was Sie "einigen aus der Politik" vorwerfen?

Es sind Entscheidungen gefallen, aber die sind wohl nicht nach Ihrem Geschmack.

@09:04 von Seebaer1

Die Debatte um intensivbettkapazitäten ist eine Scheindebatte, die das eigentliche Problem übertünchen soll.

Das Corona Problem wird nicht in Krankenhäusern gelöst, ITS überlebt die Hälfte. Es ist ein Narrativ von Leugnern und AFD Anhängern, dass wir eigentlich kein Problem haben, solange die ITS funktionieren. Damit wird alles ausgeblendet, was die Pandemie an Problemen mit sich bringt, auch gesundheitlich in Form von schwerem Long-Covid in allen (!) Alterstufen.

Das Problem in den ITS zu lösen ist in etwa vergleichbar mit der Idee, mehr Feuerlöscher als Brandschutz an Tankstellen aufzuhängen statt dort das Rauchen zu verbieten.

D hat bereits die meisten ITS Betten in Europa. Mehr würden nur das Problem zeitlich nach hinten verlagern und wenn es dann soweit ist und die Überlastung ist da, dann ist da Problem obendrein größer.

Impfen jetzt, Impfpflicht, 2G+, auch am Arbeitsplatz - jetzt.
Harte Kontrollen, hohe Bußgelder. Es reicht.

09:29 von Flockenberg | Innovation ja, Booster zuerst

'Wann kommen denn endlich an Delta angepasste Impfstoffe? '

Das ist jetzt nicht die vordringliche Frage. Dass sich der Imfschutz langsam abbaut, auch nicht.

Jetzt kann es nur heißen:
- Impfen aller Ungeimpften
- Boostern aller, deren Imfung länger zurück liegt.

Alles andere kann man später diskutieren und machen.

09:29 von Flockenberg

Zu den angepassten Impfstoffen hat Prof. Kekule heutet in der „Welt“ sinngemäß ausgeführt, dass nicht geklärt ist, ob ein angepasster Impfstoff mit der Zulassung des Originals weiterlaufen kann. Außerdem bedürfe es auch wieder Studien, die dauern und teuer sind.

Quelle Bitte @ 09:27 von Nelke785

>>>Abteilungen und auf peripheren Stationen liegen Patienten mit Impfreaktionen...>>>

Würden Sie Bitte genau für diese Sache eine entsprechende Quelle angeben?

Oder sind das zufällig obskure Videos?
In welchen (angebliche) Pfleger/Innen ihre "Wahrheit" erzählen.....aber keinen KH Namen und schon gar nicht ihren eigenen Namen nennen?

Warum nicht, "Ich bin Pfleger Muster Mustermann Und berichte vom KH Musterhausen"?

09:29 von archersdream

lange Rede kurzer Sinn
die Anzahl der verfügbaren Intensivbetten
ging die letzten 2 Jahre zurück

Denke man braucht Lösungen, keine Gründe weshalb es nicht geht

Im Land Brandenburg

Sind derzeit insgesamt 105 mit Corona hospitalisiert. Davon sind 69 Menschen im Alter von 69 bis 80+. Das kann jeder im Netz, sowohl für seinen Landkreis als auch für sein Bundesland recherchieren.

Allen die hier pauschal von den bösen Ungeimpften sprechen, sei gesagt, geht mal tief in euch.

Wenn geschrieben wird, dass mehr als die Hälfte der Ungeimpften sich gern mit einen klassischen Impfstoff (Impfstoff mit inaktivierten Viren, z.B. der Grippeimpfstoff)) impfen lassen würden, kommt sofort Skepsis. Es würde wahrscheinlich nicht in das Weltbild passen und bei vielen würden wohl die Grundfesten erschüttert werden, wenn sich dann doch ein paar Millionen impfen lassen würden.

Und noch einmal, die rechtliche Grundlage für eine Notfallzulassung in Deutschland ist mit der Richtlinie 2001/83/EG .

Pauschale Unterstellungen bringen hier nichts.

@ Sisyphos3 um 09:13 Frust über ungeimpfte

Bitte geben Sie sachlich korrekt wieder, wenn Sie sich schon auf so offensichtlich nachprüfbare Geprächsverläufe berufen. Habe mir den WISO-Part eben nochmal angesehen. Von ungeimpftem Intensiv-Personal war hier nicht die Rede und freien Frust-Lauf konnte ich auch nicht erkennen. Und über Unwissen von Fachleuten sollte man hierbei eher auch nicht spekulieren. Zuhören war leider nur die eine Seite. Ich hätte mir gewünscht, dass in diesem speziellen Fall wenigsten (vielleicht auch anonymisiert dargestellt) die Beweggründe des Corona betreuenden Personals zu Wort gekommen wären.
Ich bin schon länger geimpft, dennoch bin ich nicht dazu bereit, die andauernde Anfeindung der Ungeimpften sprachlos hinzunehmen. Auch die haben ihre Daseinsberechtigung, sofern sie, und das betone ich ganz besonders, vorausschauend und sorgsam damit umgehen und sich und andere dabei nicht gefährden. Und scheinbar ist das möglich, sonst würden diese nicht in der Covidpflege uninfiziert bleiben.

Gruß Curieux.

@09:03 von Nelke785

Zitat: "Verlegungen innerhalb des Landes sprechen für ein gutes Management."

Ja, aber sie sprechen nochmehr dafür, dass wir in einer absoluten Notlage sind. Verlegungen sind für Patienten und Angehörige eine große Belastung, zudem binden sie wieder wertvolle Ressourcen an Pflegekräften, Rettungskräften und Logistik.

Zitat: "Solange man noch 20 Covid Patienten aus Holland aufnehmen kann (was ich sehr begrüße!), hält sich meine Sorge der Überlastung in Grenzen.

Kommen hier jetzt bald die Vorschläge, dass wir mehr Hubschrauber brauchen, dann wäre alles gut?

Also meine Sorge, nicht mehr richtig behandelt werden zu können, ist groß. Ihre Sorglosigkeit kommt mir doch reichlich oberflächlich vor.

Nach fast 2 Jahren der

Nach fast 2 Jahren der Pandemie habe ich jegliches Verständnis gegen die ungeimpften verloren. Zu Lasten dieses Personenkreises geht die Gesundheit anderer Menschen. Unabhängig von Corona haben jetzt Menschen mit z.B. Krebserkrankungen, Schlaganfall oder Herzinfarkt ein Problem zeitnah intensiv medizinisch versorgt zu werden.
Da es heutzutage nur noch einen ausgeprägten Egoismus gibt, sollten die ungeimpften und Corona-Leugner sich doch einmal überlegen wo und in welchem Land oder einer Insel sie ihre angebliche Freiheit, die nicht zu Lasten anderer geht, ausleben können.

@MRomTRom - Und was soll jetzt passieren?

09:22 von MRomTRom:
"Eine regionale Überlastung von Kliniken durch Corona-Patienten und Verlegungsszenarien sind bereits der 'worst-case'."

Der worst case wäre, dass keine Verlegungen mehr möglich sind, weil alle Kliniken voll sind. Aber das nur so am Rande.

Welche Maßnahmen halten Sie denn für geeignet, um das regional überlastete Gesundheitssystem zu entlasten?

Die Rechthaberei und Schuldzuweisungen gegenüber den Ungeimpften erscheinen mir dafür ungeeignet zu sein. Gedankenspiele wie "Wenn sich alle geimpft hätten, dann ..." bringen uns auch nicht weiter.

Was schlagen Sie vor?

Darstellung: