Kommentare

Bereitschaft gering,

Also genau, dass was viele leistungsbereite Bürger, Steuerzahler und Rentner schon seit vielen Jahren sicher wussten und immer wieder geschrieben und gesagt haben.

Die Generation Greta, Neubauer usw. kann viel fordern, besonders von andern, aber ist nicht in gleichem Masse bereit persönliche Änderungen und verhaltensweißen eigenverantwortlich durchführen.

Wasser und Wein so wie immer.

Auf Wohlstand

verzichten fällt schwer. Zur Klima Demo ja,aber mit dem Auto von Mama hingefahren.

Wenn's an das Eingemachte geht, wird auch bei den Jüngeren ...

... gekniffen.
Längst sind nicht alle FFF.
Und Greta dürfte nur in wenige Fällen DAS Vorbild sein.
Man kann zwar die grüne Flagge schwenken, aber was das dann konkret bedeutet, ist vielen erst dann bewußt, wenn sie die Details vor Augen geführt bekommen.
Man darf also die jüngere Generation nicht per se für umweltbewusstes Handeln loben, tun sie nämlich nicht so durchgängig, wie es in den Medien gern rüberkommt.

wer hätte das gedacht

sind die jungen doch vernünftiger als die grüninnen um neubauer und annalena

Das Ergebnis war so erwartbar ...

das heißt nicht, dass die demonstrierenden Schüler und junge Menschen gegen ihre eigene Einstellung demonstrieren.
Sie stellen schlicht nicht die Mehrheit in ihrer Altersklasse da.

Ich habe für mich schon einige Entscheidungen getroffen.
Ein Auto ist nicht in meinem Besitz und solange die Umstände es erlauben, versuche ich es auch so zu belassen.
Selbst beim Fleischkonsum empfinde ich die Frage, ob ja oder nein, einfach für dumm.
Fleischkonsum an sich ist nichts schlimmes. Es geht um den übermäßigen Fleischkonsum.

Und ich bin überzeugt, dass jeder hier etwas ändern könnte ohne das Druck aus der Politik kommt.
Denn Druck führt zu Gegendruck.
Kann ich den privaten Besitz von Autos verbieten? Politisch vielleicht, zugleich kochen dann aber andere Probleme hoch.
Wer auf ein Automobil angewiesen ist, dem kann ich dies schlecht verbieten. Alternativen müssen her.
Und hier liegt das Problem. Wir denken immer mehr in Extremen.

Kümmern sich ums Klima aber

Kümmern sich ums Klima aber nicht um die Rente?
.
Wissen die nicht, dass ihr Lebensabend ohne Rente so fürchterlich wird, dass ihnen das Klima dann völlig egal sein kann?
.
Also wenn das nicht Grün (hinter den Ohren) ist, was dann?

Bestätigung

Die Studie bestätigt, was einem aufmerksamen Beobachter der jungen Generation schon lange bekannt ist. "Wie die Alten sungen, so zwitschern auch die Jungen".

@ schiebaer45

Zur Klima Demo ja,aber mit dem Auto von Mama hingefahren.

Können Sie diesen abgegriffenen Narrativ wenigstens durch echte Beispiele belegen?

Dann ist die Lösung ja einfacher als gedacht.

Einfach warten bis die FridasForFuture selbst in Verantwortung stehen, quasi von 'wünsch dir was' in 'so isses' angekommen sind.

@14:17 von werner1955

"Die Generation Greta, Neubauer usw. kann viel fordern, besonders von andern, aber ist nicht in gleichem Masse bereit persönliche Änderungen und verhaltensweißen eigenverantwortlich durchführen"

Das krankt ja schon daran, dass es keine "Generation Greta" gibt. Dieses ganze Marketinggequatsche von irgendwelchen "Generationen" halte ich für ausgemachtes Gaga. Es gibt junge Menschen, die Fahrrad fahren, vegetarisch leben und in Bio-Läden ohne Verpackung einkaufen und es gibt Menschen des gleichen Alters, die sich mit 18 sofort einen BMW kaufen, dauernd neue Klamotten shoppen und zum JunggesellInnenabschied nach Malle fliegen.

Schließlich gibt es Junge Union, Junge Liberale, Grüne Jugend, Jusos (wie heißt das bei den Blauen?). Und die haben in der Frage bestimmt unterschiedliche Ansichten

So wie nicht alle Ü60 zum Musikantenstadl gehen und nicht alle Männer am Samstag ins Stadion und nicht alle Frauen 100 Paar Schuhe haben.

um 14:17 von werner1955

Es Ist unredlich, wenn sie die Junge Generetion in einen Topf werfen und als Generation Greta bezeichnen, die nicht bereit ist, in gleichem Maße eigenverantwortlich zu handeln, so geht das fehl.
Wie verläßlich die Umfrage wirklich ist, vermag ich nicht zu beurteilen.

Wenn wir uns nicht alle vorrangig um das Klima

kümmern, brauchen wir uns um unsere Rente erst recht keine Gedanken mehr machen.

Re : werner1955 !

Tja, viele in der Generation "Greta" haben viel von ihren Eltern gelernt und übernommen, und wollen erst einmal leben. Das beinhaltet halt nicht gerade den Verzicht und die wirkliche Einsicht.
Natürlich müssen da viele noch sehr viel dazu lernen, aber nicht nur die Jungen, sondern auch das Mittelalter, und die Älteren. Auch da gibt es sicher einige, die auf Demos erscheinen, aber dann großartig nach Malle oder gar die Malediven fliegen, ohne sich Gedanken zu machen.
Verzichten will gelernt sein, und dies fängt schon im Kleinen an, auch bei den ganz Kleinen. Am Besten vorgelebt von den Erwachsenen, wenn diese es endlich kapiert haben !

Sankt-Florian-Prinzip

Besser kann man das Sankt-Florian-Prinzip nicht beschreiben. Das erinnert mich an Hannes Jaenicke in einer Talkshow - ich glaube Plasberg. Es ging um Windkrafträder und die Weigerung Vieler, diese in unmittelbarer Nachbarschaft hinzunehmen. Jaenike: "All diese Leute, die meckern, wollen doch auch die Heizung hochdrehen und das Licht anmachen. […] "Ich kann doch nicht mit einem 'Windkraft tötet'-Schild vor dem Landgericht Potsdam rumtapern, aber dann die Glotze laufen lassen"

Plasberg: "Moment! Genau das können Sie", unterbrach der Moderator und zeigte ein entsprechendes Bild, das Jaenicke vor dem Reinhardswald zeigt, wo 18 Windkrafträder gebaut werden sollten. In der Hand hält der 60-Jährige ein Schild mit der Aufschrift "Waldschutz ist Klimaschutz".

Wenns nicht so traurig wäre….

Jeder hat wohl Felder, wo der

Jeder hat wohl Felder, wo der Verzicht leichter fällt und andere, wo es schwierig bis unmöglich wird. Wenn ich mich durch die Stadt bewege, dann fast immer mit dem Rad. Auto in H nur per Caarsharing. Und auch überwiegend vegetarische Ernährung fällt mir nicht schwer. Auf der anderen Seite kann ( und will) ich nicht aufs Fliegen verzichten, wenn ich zwischen meinen beiden Heimaten (Kanaren/Hannover) verkehre, ist jetzt gerade wieder der Fall. Video geht halt nicht immer. Aber ich versuche es mehr einzusetzen und meine jährlichen Reisen nach D wenigstens zu reduzieren. Einfach ist das alles nicht und ich bin mir der Ambivalenz meines Verhaltens bewusst.
Im Nachhinein erklärt der Artikel auch, warum doch soviele Junge die FDP gewählt haben und nicht die Grünen.

Doppelmoral

Diese Doppelmoral ist ja nichts Neues. (Quelle: https://bit.ly/3r7u3Ka).

@werner 1955

Ich sehe es immer bei meinen Enkeln, wenn ich sie auf dieses Thema anspreche.
Theoretisch sind sie die Umweltschützer, aber wenn man sie darauf anspricht auf dieses oder jenes zu verzichten, wollen sie nicht mehr soviel davon wissen.
Und mit Ihrem Satz "Wasser und Wein so wie immer" haben sie vollauf recht.

14:21 von schiebaer45

"Zur Klima Demo ja,aber mit dem Auto von Mama hingefahren."

,.,.,

Typische Klischee-Vorstellung. :-(

14:34 von na ihr Sofahelden

@ schiebaer45
Zur Klima Demo ja,aber mit dem Auto von Mama hingefahren.
.
Können Sie diesen abgegriffenen Narrativ wenigstens durch echte Beispiele belegen?

Ich schließe mich der Auffassung von schiebaer45 an.

Zu Ihrer Auffassung rege ich an, dass Sie zu Ihrer Auffassung Beispiele vorbringen.

Fazit: Klima-Demos von jungen Menschen zu deren Belustigung und Zeitvertreib und sich andererseits an der Luftverschmutzung und am folglichem Klimawandel beteiligen, ist ein Zeichen von Unerfahrenheit.

um 14:30 von Bender Rodriguez

>>
Kümmern sich ums Klima aber nicht um die Rente?
.
Wissen die nicht, dass ihr Lebensabend ohne Rente so fürchterlich wird, dass ihnen das Klima dann völlig egal sein kann?
.
Also wenn das nicht Grün (hinter den Ohren) ist, was dann?
<<

Schon der Ausdruck "sich um die Rente kümmern" ist falsch. Faktisch ist es nämlich jederzeit so, dass genau das verteilt wird, was erwirtschaftet wird. Und niemand kennt genau die Zukunft. Klimawandel kann man aber dafür sorgen, dass sehr, sehr wenig für den Einzelnen zu konsumieren bleibt - dann auch für die Rentner. Zwei Dinge zeigt die Studie:
1. Dass man "Verzicht" ganz neu denken muss und es nicht immer im eigenen Ermessen steht und
2. dass man es nicht (nur) in die Hände des Einzelnen legen darf, sondern gesellschaftliche Rahmenbedingungen braucht.

Diese Erkenntnis gilt am Ende für das ganze Farbenspektrum.

Die Politik irrt sich schon wieder. Auch die Grünen.

So ist das bei den 14 bis 29 Jährige, auch hier auf Eigenvorteil bedacht, nur eine Minderheit will das Allgemeinwohl an erster Stelle. Auch das meist eindeutige Symbol der zerstörte Umwelt, das Auto, wird hier heiss und innig geliebt.
Schon ernüchternd.

Konsumversunken im Hier und Jetzt

Eigentlich ganz gut,dass die meisten der Jugendlichen genauso verwöhnte Konsumfetischisten sind wie ihre Eltern.
Dann gibt das nämlich doch keinen gesellschaftlichen Generationenkonflikt, der Deutschland zerbricht.
Auf der anderen Seite zeigt sich hier generationenübergreifend eine Geisteshaltung die extrem ichbezogen ist.
Konsequenter Klimaschutz wäre eine Politik, die der Mehrheit der Deutschen zu Gute käme.
Denn die Mehrheit der Deutschen wird ja erst noch geboren.
So weit denken die meisten nicht, weil das Denken in nationalen Dimensionen heute aus der Mode gekommen ist.
Aber es ist so: die meisten Deutschen werden erst noch geboren.

Ein Glücksfall für die Bequemen und Unwilligen

Die Bequemen und Unwilligen freuen sich natürlich, wenn ein Teil der Jugend genauso bequem und unwillig ist wie man selbst.

Dann fühlt sich die eigene Untätigkeit gleich viel besser an...

Alt genug

Da ich alt genug bin, einschließlich meiner eigenen, auch noch die Jugend dreier meiner Nachfolgegenerationen zu erleben bzw. erlebt zu haben, weiß ich recht genau, dass es erstens immer ernsthaften Widerspruch zu den jeweils älteren gab und gibt und zweitens der Einfluss der älteren auf den weiteren Lebensweg und die Haltungen der Jungen doch sehr stark weitergegeben wurden und sicher auch werden.
Ich erlaube mir zu sagen: Lächelt mal ruhig wohlwollend zu Greta u.a. und wisst: So schlimm werden auch die nicht werden.
Und: Der Meeresspiegel wird ansteigen.

14:37 von Traumfahrer

Verzichten will gelernt sein, und dies fängt schon im Kleinen an, auch bei den ganz Kleinen.

Ich kann Sie schon verstehen. Aber verzichten soll der, der verzichten will und kann. Und die jüngere Generation von 14 bis 29 Jahre können ja verzichten, wenn sie es zugunsten des Klimaschutzes geht; sie sind ja keine Kindergartenkinder mehr. Man sollte schon seinen Idealismus auch vorleben.

Verläßlichkeit

Diese Untersuchung stammt anscheinend von 2014. Sie ist alles andere als aktuell. Im übrigen glaube ich einer solchen Untersuchung immer erst, wenn ich die Fragen kenne. Die Art der Fragestellung programmiert häufig schon das gewollte Ergebnis vor.

Die Alten sind das Problem

Der Text ist das argumentum ad hominem schlechthin. Die Taten der Jugend haben keine Relevanz auf den Wahrheitsgehalt wissenschaftlicher Erkenntnisse bezüglich des Klimawandels.

Das System hat nicht die Jugend erschaffen. Sie hat auch nicht die Entscheidungsgewalt und entweder gar kein Wahlrecht oder ist in der Unterzahl.

,,Die machen ja selber nicht" ist ein Argument, das nichts bringt, nichts verändert und im Endeffekt eine Ausrede ist, sich nicht verändern zu müssen.

Bauchpinselei einer ganzen Generation von Jungwählern

Die Industrie zeichnet eine Hyperrealität nach der anderen, da sich Ursprünglichkeit im großen Stile nicht vermarkten lässt. "Funrides" auf E-Rollern sorgen für ein Gefühl der Freiheit, Carbon-frei, ohne Lärm .. stellvertretend für eine Art "Leichtigkeit", die eben auch symbolhaft für eine Befreiung dieses Planeten vom Unrat der Menschheit darstellen soll. Es riecht nicht mehr nach Benzin - Beweis erbracht, und vor allem: Beitrag geleistet! Hinterfragt werden muss also nicht weiter. Und wenn erstmal web 3.0 die Menschen vollends in die hyper-realen Räume gezogen hat stellen sich Umweltfragen eh nicht mehr. Diese Welt ist sauber, Carbonfrei und v.a. auch keimfrei (wozu im Moment ja auch erzogen wird).

Alles nicht so einfach

wenn man die Kosten für Heizung und Strom mal selbst bezahlen muss und eigentlich auch auf das Smartphone verzichten müsste weil dessen Produktion auch nicht gerade ökologisch einwandfrei ist.

14:35 von dr.bashir

<< @14:17 von werner1955

"Die Generation Greta, Neubauer usw. kann viel fordern, besonders von andern, aber ist nicht in gleichem Masse bereit persönliche Änderungen und verhaltensweißen eigenverantwortlich durchführen"

Das krankt ja schon daran, dass es keine "Generation Greta" gibt. [...] Es gibt junge Menschen, die Fahrrad fahren, vegetarisch leben und in Bio-Läden ohne Verpackung einkaufen und es gibt Menschen des gleichen Alters, die sich mit 18 sofort einen BMW kaufen, dauernd neue Klamotten shoppen und zum JunggesellInnenabschied nach Malle fliegen. <<

.-.-.-

Danke.

Das wollen gewisse ältere User nun aber gerade nicht hören.
Sie wollen auf die Jugend schnauzen.
Und zwar pauschal.

Die heute 14 bis 25 Jährigen

sind laut der Umfrage nur bedingt bereit ihr Leben zu änder, um den Klimawandel ein wenig abzumildern. Aufhalten werden sie ihn ohnehin nicht, denn dafür ist es längst zu spät.

Die junge Generation ist nur zu etwa 25% bereit ihr Leben zu ändern und auf Fliegen, Auto usw. zu verzichten.

Bei der älteren Generation sieht es eher noch schlechter aus und wie man an den Kommentaren sieht, loben die Alten die Jungen ja auch noch für ihr klimaschädliches Verhalten.

Eines unterscheidet die Alten aber von den Jungen. Wenn der Klimawandel so richtig zuschlägt, dann sind wir alten längst unter der Erde, während sich die heute uneinsichtigen Jungen mit all den Folgen des Klimawandels werden auseinandersetzen müssen:
- Hitze / Dürre
- Unwetter
- Wassermangel
- Massenmigration aus unbewohnbar gewordenen Ländern.

Etwas Verständnis für die Jungen habe ich aber auch. Wenn die große Masse der Alten mit schlechtem Beispiel voran geht, fällt es schwer sich anders zu verhalten.

Kann man es der Jugend verübeln?

Wenn die Gesellschaft schon seit Jahren der Jugend vorlebt, auf "pump" der nächsten Generationen zu leben, - wo soll da die konsequente Motivation herkommen, jetzt alles anders zu machen? Ja, die Bildung und das Wissen ist vorhanden, aber wenn es dann um den persönlichen Verzicht geht, kommt der Egoismus zum Vorscheinen. Nach dem Motto: Die anderen machen ja nicht mit, was nutzt denn da mein guter Vorsatz?

Mal Offtopic: Es ist grausam, hier ständig "Grünninen" und ähnlichen Schwachfug zu lesen. Zudem die Verniedlichung der Namen oder das direkte nennen der Vornamen, als ob die User gerade noch am Vortag mit den genannten Personen einen Trinken waren... Ist es so schwer, die Grundlagen der Höflichkeit einzuhalten?

"Die Jugend" gibt es nicht

In dem Artikel wird, wie in vielen Kommentaren, von "der Jugend" geschrieben, eine Formulierung die keinerlei Sinn enthält die Gruppe der 14 bis 29 jährigen (als was auch immer man jugendlich definieren will, es spielt sowieso keine Rolle), ist keine eingeitliche Gruppe mit der selbem Meinung. Jugendlich sind sowohl diejenigen, die eine sozialistische Revolution fordern, als auch die, die in Klassenchats Hitlerbildchen verschicken. Und Jugensliche sind auch diejenigen (größtenteils), die sich bei FFF fürs Klima engagieren. Das müssen aber nicht die gleichen sein, die gerne Dieselautos fahren und fliegen. Daher finde ich einige Kommentare hier etwas unsinnig, wenn sie FFF Inkonsequenz vorwerfen, auf Basus von Aussagen die andere Jugendöiche tätigen.

@Bender Rodriguez
Vielleicht haben Sie recht, aber ich glaube kaum das Wohlstand einen lebensfähigen Planeten ersetzen kann.

Das Problem ist doch weniger die Bereitschaft der Leute...

als vielmehr der Umstand, dass wirklich nachhaltiges Handeln mit unserem Wirtschaftssystem inkompatibel zu sein scheint. Es ist immer alles auf Wachstum, noch schneller noch mehr, ausgelegt. Und wer da auf zivilisatorische Errungenschaften wie Auto, Smartphone etc.pp. nicht verzichten möchte, _muss_ zwangsläufig heutzutage Produkte kaufen, die, umschreiben wir es mal höflich, nicht unbedingt auf Langlebigkeit und gute Reparierbarkeit ausgelegt sind.

Autos von 1920 fahren heute immer noch, Autos von 2020 kriegen aber eventuell in 10 Jahren einfach kein Softwareupdate mehr und müssen dann ersetzt werden. In Haushaltsgeräten werden Zahnräder aus Plastik hergestellt statt Stahl, so dass man sie nicht mehr, wie früher, vererben kann, sondern nach wenigen Jahren ersetzen muss. Bei Smartphones kann man den Akku nicht mehr tauschen und der Softwaresupport wird, ohne Not, eingestellt.

Und Subventionen gehen auch eher in Massenherstellung statt in traditionelle Betriebe.

um 14:41 von Heidemarie Bayer

>>
Ich sehe es immer bei meinen Enkeln, wenn ich sie auf dieses Thema anspreche.
Theoretisch sind sie die Umweltschützer, aber wenn man sie darauf anspricht auf dieses oder jenes zu verzichten, wollen sie nicht mehr soviel davon wissen.
Und mit Ihrem Satz "Wasser und Wein so wie immer" haben sie vollauf recht.
<<

Warum sehe ich nur zuvorderst in solchen Kommentaren den Versuch, das eigene Verhalten zu rechtfertigen ? Es sind doch nicht überwiegend die Jungen, die unsere Straßen mit Autos verstopfen oder Handys benutzen. Umgekehrt scheint aber in dem Altersbereich schon ein gewisses Problembewusstsein vorhanden zu sein, was viele der Älteren schon für sich herauskonsumiert haben. Insofern liegt der "Wasser oder Wein"-Vergleich völlig daneben. Um im Bild zu bleiben: Wir sollte alle Weinschorle trinken können in der Zukunft.

Warum müssen die Mittelalten

Warum müssen die Mittelalten dazulernen? Die Alten werden die Klimaumstellung nicht bezahlen und die Jungen auch nicht, siehe BVerfG Urteil. Das heisst die Mittelalten werden alles bezahlen, vom Klima über Corona bis hin dazu das die Mittelalten keine Rente mehr bekommen.

14:42 von Klärungsbedarf

Schon der Ausdruck "sich um die Rente kümmern" ist falsch. Faktisch ist es nämlich jederzeit so, dass genau das verteilt wird, was erwirtschaftet wird.

Haben Sie schon etwas von Eigenverantwortung im Alter durch eigene Altersvorsorge gehört?!

Wenn man die Berichte der jungen Leute in Hinblick auf den Klimawandel so anhört, meint man gerade, welche erheblichen Sorgen sie sich für ihre Zukunft machen. Die Wirklichkeit sieht aber anders aus. Die jungen Leute sollten sich gegenwärtig vorzugsweise Gedanken machen, wie sie mit dem Corona-Virus umgehen, um überhaupt das Klima im Alter erleben zu können. Und auch hier möchte man die Bilder in den Medien nicht anschauen: Abstand halten sind nur Phrasen für die Kids.

Fordern ja, mitmachen nein.

14:30 von Bender Rodriguez

Kümmern sich ums Klima aber nicht um die Rente?
.
Wissen die nicht, dass ihr Lebensabend ohne Rente so fürchterlich wird, dass ihnen das Klima dann völlig egal sein kann?
#
Da hatte ich in dem alter aber auch nicht an Rente gedacht. Ganz andere Dinge gingen mir im Kopf herum. Beruf,Freundin, Auto und Spass am WE , und ich sehe es bei meinen Enkeln auch nicht anders.Klima war da noch kein Thema.

@werner1955 - Können Sie sich ein Leben ohne Auto vorstellen?

14:17 von werner1955:
"Die Generation Greta, Neubauer usw. kann viel fordern, besonders von andern, aber ist nicht in gleichem Masse bereit persönliche Änderungen und verhaltensweißen eigenverantwortlich durchführen."

Da Ihre eigene Jugend wahrscheinlich länger her ist, möchte ich Sie nochmal daran erinnern: Es gibt keinen Einheitsjugendlichen, der in unzähligen Kopien diesen Planeten bevölkert.

Wenn sich jeder Fünfte ein Leben ohne Auto vorstellen kann und jeder Vierte auf Flüge verzichtet, dann ist das weitaus mehr, als im Rest der Bevölkerung.

Im Vergleich zu der Erwachsenen-Bevölkerung immer noch besser

Ja, auch bei den Jugendlichen zeigt sich die Opferbereitschaft erst, wenn es denn auch soweit ist. Gschwätzt isch schnell.

Aber im Vergleich zur Erwachsenen-Population, welche nicht müde wird, bei Umfragen zu Buche zu geben, dass man die Welt verändern müsse, dann aber die Parteien wählen, welche dem Bürger entweder sagen, wir ändern nichts, oder aber alle Änderungen täten nicht weh, scheint mir die junge Generation bereiter. Höchster Anteil an Nicht-Fleich-Essern, intakte Sparsamkeit und der Glaube daran, dass man etwas ändern könne, wenn man wolle, sind in der jungen Generation stärker ausgeprägt.
Die alte Generation hat doch das CO2-Problem auf unseren Straßen damit gelöst, dass die Messstationen weiter weg platziert wurden...und viele glauben tatsächlich, es sei damit gelöst.

um 14:47 von rareri

>>
Und die jüngere Generation von 14 bis 29 Jahre können ja verzichten, wenn sie es zugunsten des Klimaschutzes geht; sie sind ja keine Kindergartenkinder mehr. Man sollte schon seinen Idealismus auch vorleben.
<<

Zwei Irrtümer: Die Überbetonung des Verzichts. Tatsächlich geht es um ein geändertes Verhalten, was keinen Verzicht bedeuten muss.

Der zweite Irrtum ist, dass die Veränderung in der Macht des Einzelnen steht. Dann endet man wirklich im Verzicht. Kein Einzelner kann aber - um nur ein Beispiel zu nennen - eine neue Bahnstrecke bauen.

14- bis 29-Jährige: Jugend nicht so grün wie gedacht

Wie wer gedacht hat ??
Die Medien oder einige Vertreter davon !

Also ich kann nur für mich und mein Umfeld sprechen !
Aber meine Tochter ist keine "Verehrerin" der Greta, so wenig wie ihr gesamte Klassenstufe.

vielleicht liegt es auch

ein bisschen an Corona. Die jungen Leute haben zukünftig schon genug Einschränkungen auf die sie sich einstellen müssen. Jetzt kommt noch dieses Thema dazu. Ich habe ja selbst in meinem Alter bald schon keine richtige Lust mehr auf irgendwas und die jungen haben noch viel mehr Lebensjahre vor sich. Wie auch immer, wollte nur sagen, das ich die jungen Leute verstehen kann. Wie eben schon jemand geschrieben hat, es gibt solche und solche, in allen Altersklassen.

Einseitig

Das Bild was Schnetzer insgesamt ab gibt, läßt sehr am Wert seiner Studie zweifeln.
Es hat den Anschein, dass es ihn in erster Linie an der Vermaktung seiner Studie geht. Zumindest um die Bestätigung seines Jugendbildes.
Seine Vorschläge gehen an der Coronarealität vollkommen vorbei.
Seine Vorschläge gehen aber auch von einem verzerrten Jugendbild aus, dass ein Teil der Psychologen der Jugend überstülpen wollen.

Wirre Zitate

"Hurrelmann schätzt ein: "Der größte Gegenspieler von Veränderung ist die Komfortzone des Wohlfahrtstaats, in der sich die jüngere Generation nach dem Vorbild ihrer Eltern bequem eingerichtet hat. [...] Die große Mehrheit ist noch nicht bereit, die lieb gewordenen Gewohnheiten in den Bereichen Konsum, Mobilität, Ernährung aufzugeben"

Was hat denn der Wohlfahrtsstaat mit jugendlichem Konsum, Mobilität oder Ernährung zu tun?
Die Erwachsenen haben gerade erst ein simples Tempolimit beerdigt und die Grünen wurden für den Vorschlag, einen Tag in der Woche auf Fleisch zu verzichten gesteinigt.

Und natürlich muss die Politik hier handeln, denn dem Klimawandel ist das Verhalten von ein paar Jugendlichen herzlich egal, v.a. auch deshalb weil ihr CO2-Abdruck im Vergleich zu den restlichen Alterskohorten viel zu klein ist.

Fazit: die Jugend ist nicht besser oder schlechter als der Rest der Gesellschaft. Deshalb kann ich die diebische Freude einiger Kommentatoren hier nicht nachvollziehen.

14:34 von na ihr Sofahelden @ schiebaer45

Zur Klima Demo ja,aber mit dem Auto von Mama hingefahren.

Können Sie diesen abgegriffenen Narrativ wenigstens durch echte Beispiele belegen?
#
Da könnte ich viele Beispiele aus unseren Familien Kreis bringen. Auch meine Enkel Kinder habe ich schon zur Demo mit dem Auto gefahren und das nicht nur einmal.

Fliegen und Wohlfahrtsstaat

Was hat das eigene Auto oder regelmäßiger Fleischkonsum mit einem angeblichen deutschen Wohlfahrtsstaat zu tun?

14:51 von Francis Fortune

in jedem fersehformat nennt habeck die annalena. alle polittalker und alle mods/divers duzen sich. und wir älteren üben halt noch die neue sprache. d a kommen schon mal wortschöpfungen die richtig sind wie grüninnen oder falsch wie steuerinnenzahlerbund bei raus. hoffe, geholfen zu haben

Vielleicht?

Vielleicht sollte man mal eine Umfrage bei den jüngeren Teilnehmer einer Kreuzfahrt bezüglich deren Wahlverhalten machen? Das wäre bestimmt sehr aufschlussreich? (so ein Schiff stößt soviel Dreck wie eine kleine Stadt aus).

14:42 von Sausevind

Wenn ich meine Generation (*1955) so mit der heutigen Generation vergleiche.
Beginnend mit Einwegverpackung, vom Pizzalieferanten über McDonald bis zu dem Kaffeefritzen.
Der Müll / Kopf steigt seit Jahren, nur bei den Senioren ?

um 14:56 von Klärungsbedarf

>>"Warum sehe ich nur zuvorderst in solchen Kommentaren den Versuch, das eigene Verhalten zu rechtfertigen ?"<<

Muss man das denn (rechtfertigen)?

Unfair

"Nicht so grün wie WER gedacht hat?" frage ich mich. Wenn im Artikel zB steht dass "nur" 16 Prozent dauerhaft ohne tierischen Produkte auskommen wollen. In der Gesamtbevölkerung sind es doch wesentlich weniger!
Und wenn man sich nicht vorstellen kann, auf das Auto zu verzichten, kann es auch daran liegen, dass die Alternativen nicht einladend sind (zB mit ÖPNV dreimal so lang unterwegs zu sein). Dann ist eine politische Forderung eine logische Konsequenz und nicht etwa 'weniger grünes Denken'.

Warum sollen die Jungen

Warum sollen die Jungen eigentlich allein die Probleme lösen? Wir Älteren haben ihnen diese Welt so hingestellt mit all den Problemen, Zwängen und Abhängigkeiten. Ohne Handy, Computer, oft auch Auto ist doch ein modernes Leben kaum noch möglich. Bewerbungen? Bitte online! Studium? Eigener Computer ist ein Muss! Später: Steuererklärung? Bitte online! Am Arbeitsplatz? Rund um die Uhr erreichbar und einsetzbar? Handy und Auto sind unverzichtbar! Dabei rede ich noch nicht einmal von den ländlichen Räumen, wo sich die Jugend, die noch keinen Führerschein hat, nur noch online treffen kann, denn Busse fahren nur noch zu den Schulen und zurück, ansonsten: Papa fährt.

Da haben die alten hier wieder was gefunden, was Freude macht

Oh Wunder, nicht alle jugendlichen und jungen Erwachsenen sind bereit in Leinenpantoffeln rumzurennen um das Klima zu retten... Böse Kinder...

Im Ernst, ihre Niveau- und Pietätlose Polemik kann man Ihnen natürlich auch vorsetzen.

Es geht Ihnen nicht drum, dass die Kinder nicht mitmachen, die sollen es gefälligst alleine machen, denn Sie und ihrer Generation ist es doch wurscht, was wird.
Es wäre ja gar nicht nötig für die Jungen, wenn die Alten nicht 3 mal im Jahr auf die Kanaren fliegen würden oder mit ihrem Daimler SUV 17l/100km verbrennen, nur um vorwärts und rückwärts verwechselnd in das nächste Schaufenster zu fahren. Wenn man nicht aus Profitgier den Klimawandel anzweifeln würde und über teure fossile Energien jammern würde. Wenn man nicht in Tränen ausbräche, wenn es auch für den Dicken Benz nur noch 130 auf der Autobahn gäbe.

Zu guter Letzt fordern Sie hier noch, dass Mio. Kinder vernachlässigt und weggesperrt werden, weil Sie doch gerne wieder in die Sonne wollen...

14:52 von RenamedUser

Autos von 1920 fahren heute immer noch, Autos von 2020 .....

jetzt machen sie mal halblang
das Auto vor 40 Jahren welches über 100.000 km hinkriegte war ne Ausnahme
heute sind 300.000 km und mehr "normal",
dann wieviel 1920 produzierte Autos fahren dann noch ?

Die Pyramiden z.B. als Zeichen von allgemein besserer Qualität damals anzuführen, wäre auch reichlich albern.
Das "Gute" hat sich eben gehalten, der Rest 99,999999% Schrott eben nicht

Es deutet von Jahr zu Jahr immer mehr darauf hin,

... dass meine These, Kinder werden von Jahrzehnt zu Jahrzehnt seit ungefähr 45 Jahren immer schlechter erzogen, an Kraft gewinnt.
Zu viele Luxusreisen (Skiurlaub auf teuren österr. Pisten), zu wenig Waldspaziergänge, zu viel Internet und zu viel Konsum von modernen Medien, zu wenige richtig schwere Problemstellungen, zu viel Hätschelei (Weihnachtsgeschenke) > lasst sie doch heulen! Zu wenig konstruktive und spielerische Zeit mit ihnen, viel zu viel Vorzeigen von Stress (die meisten Eltern sind dauernd gestresst), statt Gelassenheit und Gleichmut.

14:42 von Sausevind

re 14:21 von schiebaer45
"Zur Klima Demo ja,aber mit dem Auto von Mama hingefahren."
.
,.,.,
.
Typische Klischee-Vorstellung. :-(

Und wie ist so Ihre Vorstellung? Vielleicht hat schiebaer45 den Papa gemeint.

Die Umweltlüge

Dass viele der jüngeren Generation nicht selbst das Umweltbewusstsein haben, das sie von anderen fordern, ist nichts Neues. Da sind sie aber nicht die einzigen, oder?
Ich denke da an Politiker, die mit Spritschleudern in der Gegend herumfahren, deren Treibstoff und Unterhalt natürlich wir Steuerzahler finanzieren, und an Stromanbieter, die niedrige Verbräuche sogar noch bestrafen, indem sie hohe Grundkosten erheben und die laufenden Verbrauch einheitlich abrechnen, anstatt höhere Verbräuche mit höheren Preisen zu staffeln. Woher sollte also ein Umweltbewusstsein kommen, wenn die von der Politik angeprangerten Umweltprobleme nur als Vorwand benutzt werden, um das Volk möglichst ergiebig und effektiv zu melken? Würde man Leute, die sich umweltbewusst verhalten, belohnen statt sie zu bestrafen, sähe das bestimmt anders aus.

@14:30 von Bender Rodriguez

>> Wissen die nicht, dass ihr Lebensabend
>> ohne Rente so fürchterlich wird, dass
>> ihnen das Klima dann völlig egal sein
>> kann?

Wissen Sie nicht, dass der Lebensabend ohne Klima so fürchterlich wird, dass Ihnen die Rente dann völlig egal sein kann?

14:59 von TrautSich

Höchster Anteil an Nicht-Fleich-Essern, intakte Sparsamkeit und der Glaube daran, dass man etwas ändern könne,
----------------

das ist typisch für die Jugend allgemein, anders sein zu wollen als die Eltern !
und wenn nicht als Jugendlicher, wann sonst hat man Illusionen ?

>>dass die Messstationen weiter weg platziert wurden.<<
dann kommen sie mal nach Stuttgart ans Neckartor,
da stehen die Dinger direkt an der Ampel, damit das Anfahren auch ja seine Spuren hinterläßt.

@14:37 von Traumfahrer "Re : werner1955 !"

"Verzichten will gelernt sein, und dies fängt schon im Kleinen an, auch bei den ganz Kleinen. Am Besten vorgelebt von den Erwachsenen, wenn diese es endlich kapiert haben !"

Sehr richtig! Noch ein Gedanke: Kann ein Kind sich z.B. noch auf Geburtstag oder Weihnachten freuen, wenn ihm jeder Wunsch sofort erfüllt wird?

Am 22. November 2021 um 14:56 von Klärungsbedarf

Es sind doch nicht überwiegend die Jungen, die unsere Straßen mit Autos verstopfen oder Handys benutzen. Umgekehrt scheint aber in dem Altersbereich schon ein gewisses Problembewusstsein vorhanden zu sein, was viele der Älteren schon für sich herauskonsumiert haben.
#
#
Es geht hier um eine Umfrage die bei jungen Menschen erstellt wurde. Was soll das anprangern der älteren Generation?
81% wollen in Zukunft ein eigenes Auto besitzen.
73% werden auch weiterhin Flugreisen buchen ohne eigene Einschränkung.
Der Großteil der jungen Menschen möchte sich nicht Einschränken. Ob Ihnen oder mir das gefällt ist dafür ohne Belang.

@ MichaelKiel

Das heisst die Mittelalten werden alles bezahlen, vom Klima über Corona bis hin dazu das die Mittelalten keine Rente mehr bekommen.

Ja, das ist augenfällig und das nennt man "pension-climax", also Rentenmaximum. Die jetzigen Rentner jammern zwar viel, aber sie bekommen deutlich mehr Rente als die Generation davor und deutlich mehr als die Generation danach, also wir.

um 14:57 von rareri

"Fordern ja, mitmachen nein."

Schlagworte wie diese helfen nicht.

Mitreden ja, mitdenken nein.

Kritisieren ja, pauschlisieren nein.

Vielleicht regen sie bisweilen zum Nachdenken an.

Jugend nicht so grün wie gedacht

Die Jugend also doch nicht so grün wie gedacht (was ich persönlich als sehr gut empfinde). Auf der anderen Seite wird das Wählerklientel der Grünen immer als das gutverdienende Lehrer- und Beamtenklientel bezeichnet welches keinerlei Existenzsorgen hat. Kann es sein das die Grünen eher nur die älteren Generationen ansprechen?

Erkenntnis

In unserem Landkreis haben viele Jugendliche die Grünen gewählt, damit sie offen Kannabis konsumieren können.
Nun bekommen sie das und werden anders wählen.

Nur weil die Jugend nicht konsequent genug ist was Veränderungen anbelangt, bedeutet dies noch lange nicht, dass sie dies in Zukunft tun werden.

Die Politik kann nur vorschreiben und Verbote erteilen.
Aber wie hatte Frau Merkel mal gesagt:
Der Wähler wisse nicht immer was gut für ihn ist.

Wenn der Bürger von der Politik entmündigt wird, dann kann er die kommenden Probleme auch auf die Politiker abwälzen.
Wenn die Politker aber die Eigenverantwortung der Bürger fördert, dann ist der Bürger selbst schuld, wenn die Zukunft nicht rosig aussieht.

Die Frage ist: Was ist uns lieber?

Studie mit Klischeee's wie Autoverzicht

Die Studie stellt fest:

Für 56 % der befragten Jugendlichen ist der Klimawandel das Top-Thema.

Die damit verbundenen Probleme möchten sie von der Politik gelöst sehen.
---
Ab dann wird es schwach. Nicht seitens der befragten Jugendlichen, sondern durch die Interpretation der Studie.

Als ob der Verzicht auf ein Auto der Gradmesser dafür sei, wie ökologisch (grün) die Jugend oder jemand anders denkt. Umweltfreundlichkeit kann und wird insbesondere durch technologsiche Innovation bei der Automobilität (E-Mobilität, Wasserstoff) und neue Betreiberkonzepte (Car-Sharing) erreicht.

Der Befund Autoverzicht=grün ist mehr als klischeehaft.

Wer hätte das gedacht.

Dann sind die Jugendlichen genau wie die Eltern und Großeltern.
Kreuzfahrt für die Alten, nach London zum shoppen oder ein Kurztrip nach Rom für die mittlere Altersklasse. Die Jungen relaxen nach dem Abi ein Jahr in Australien oder Neuseeland.

Wen wundert´s?

"Rund 60 Prozent der 14- bis 29-Jährigen sind demnach nach wie vor regelmäßig privat mit einem Auto unterwegs"

Schließlich wohnen ja durchaus nicht alle Vertreter dieser Generation in einer Großstadt und studieren irgendwas mir Medien. Die meisten brauchen ein Auto um zur Arbeit oder zur Freizeitgestaltung zu kommen.

Und so geht es weiter. Wer geglaubt hat, die Teilnehmer der FFF-Demos bilden die Mehrheit der "Jugend" war wohl ein bisschen naiv. Vermutlich gibt es ca. 11 Mio. Menschen in D zwischen 14- und 29. Und die gestalten ihr Leben nicht alle gleich. So wenig wie das die Älteren tun.

Was für eine sinnfreie Studie. Zumindest wenn die einzige Erkenntnis daraus ist, dass es Menschen Anfang 20 gibt, die gerne Autofahren und mit dem Flieger an den Strand jetten. Das hätte ich billiger sagen können.

Man kann nicht mehr erwarten, als das sich die Haltung langsam ändert. Es werden wohl kaum auf Knopfdruck alle zum Vegetarier mit Lastenfahrrad.

um 14:23 von Karl Maria Jose...

>>"wer hätte das gedacht
sind die jungen doch vernünftiger als die grüninnen um neubauer und annalena"<<

Das ist erfreulich, hätte ich aber auch ohne diese Studie vermutet.

Am 22. November 2021 um 14:42 von Sausevind

14:21 von schiebaer45

"Zur Klima Demo ja,aber mit dem Auto von Mama hingefahren."

,.,.,

Typische Klischee-Vorstellung. :-(
___
Sie wissen, was ein Klischée ist ?
Wissen Sie auch, wie ein Klischée entsteht ?
Es entsteht, weil sich ein gewisses Verhalten als häufig erlebt herausgestellt hat. Zu irgendeinem neuen Verhalten würde niemand von Klischée reden. Ein Klischée entsteht nur, wenn etwas (sehr)häufig so ist/war, man dieses Verhalten so kennt und so auch erwartet.
Meistens beinhaltet ein Klischée die sehr grosse Wahrscheinlichkeit.

Generationswechsel

Durch den natürlichen Generationswechsel werden die politischen Mehrheitsverhältnisse durch die erwachsen werdenede Jugend in unserem Land weg von konservativeren Parteien hin zu den Grünen verschoben.

Auch Mal anders sehen

"Rund 60 Prozent der 14- bis 29-Jährigen sind demnach nach wie vor regelmäßig privat mit einem Auto unterwegs. Mehr als 80 Prozent können sich ein Leben ohne Auto nicht vorstellen."

*

Das kann man so oder so sehen.
Es kommt immer darauf an, wo man wohnt, wie weit es ist und wie gut die Öffentlichen Verkehrsmittel sind.

In der Pampa kommt man ohne Auto nicht weit.

Die Jugend ist unbedarft ...

... und freier von Ideologie. Sie denkt ökologischer, ist solidarischer und wirtschaftspolitisch liberaler als die ältere Generation. Sie hat auch keine Berührungsängste mit Aktien als Geldanlage.

um 14:51 von Advocatus Diabo...

>>"Alles nicht so einfach
wenn man die Kosten für Heizung und Strom mal selbst bezahlen muss und eigentlich auch auf das Smartphone verzichten müsste weil dessen Produktion auch nicht gerade ökologisch einwandfrei ist."<<

Das ist wirklich so wie ich bei der Tochter (Grüne) eines meiner besten Freunde gerade festzustellen ist. Erste eigene Wohnung und dann große Augen über die künftigen Kosten wo die ganze Zeit vorher so gar kein Bezug da war. Da gehen auf einmal die Augen auf und vieles wird auf einmal in Frage gestellt.

15:00 von eine_anmerkung. | Die am besten gebildete Jugend

'Das finde ich persönlich eine sehr tolle Feststellung den ich ziehe bei diesem Thema immer eine Analogie zum Bildungsstand unserer Jugend. '

Der Bildungsstand unserer Jugend ist im Vergleich der Generationen der beste, den es je gab.

Wenn diese Jugend zu 56 % Klima-und Umweltschutz auf ihrer Prioritätenlist ganz vorne hat, dann schreiben Sie das offensichtlich dem hohen Bildungsstand einer jungen Generation zu. Stimmt. ;-)

14:51 von WilhuffTarkin

das einzige bei was die "Jugendlichen in jeder Generation gleich ist,
ist der Wille sich von ihren Eltern zu unterscheiden.
Wenn die Eltern GRÜN sind dann ist das bestenfalls Anlass eben nicht Grün Alternativ zu sein.
Umsonst trug man in meiner Generation keine schulterlangen Haare.
Fand Mao und Ho Chi Minh cool, hatte nicht die Vorbilder der Eltern/Großeltern

Am 22. November 2021 um 14:59 von TrautSich

Höchster Anteil an Nicht-Fleich-Essern, intakte Sparsamkeit und der Glaube daran, dass man etwas ändern könne, wenn man wolle, sind in der jungen Generation stärker ausgeprägt.
___
M.M. liegt das an einem Trend, der z.Zt. mal gerade so ist und hängt sehr maßgeblich vom betreffenden Umfeld ab. Ich habe als Jugendlicher auch für Che Guevara geschwärmt. Das wächst sich 'raus. Was Sie unter "intakter Sarsamkeit" verstehen, weiss ich nicht. Ich kenne keine besonders sparsamen Jugendlichen, ausser wenn sie etwas von ihrem eigenen "Taschengeld" bezahlen sollen.
Dass bei Umfragen, egal in welchem Alter, immer alle Pro Umweltschutz sind, ist doch völlig klar. Wenn es aber in die Tat umgesetzt werden soll, womöglich noch Verzicht geübt werden soll, dann kippt die Zustimmung exponentiell.

persönliche Einschränkungen

Wer mir das Auto verbieten möchte, der soll auch dafür sorgen dass bei mir behinderten Menschen der Bus vor der Wohnungstür abfährt.
Wer die Fleischpreise, Strom, Öl und Gaspreise anheben möchte, der muss damit rechnen dass mir dann keine Geld für Konsumgüter zur Verfügung steht.

Die Jungen, Grünen, Politiker können fordern was sie wollen und Gesetze erlassen wie sie wollen, ich kann nur das Geld ausgeben was ich habe. Und verschulden werde ich mich nicht um meine Stromrechnung zu zahlen. Dann sitze ich mit Kerze im Wohnzimmer, bzw. wer Ahnung von Induktionsstrom hat der weis wie man in der gesammten Wohnung ein seichtes Licht bekommt ohne Strom zu bezahlen. Mein Laptop und Handy lade ich im Zug auf.
Für viele Preiserhöungen gibts Alternativen.
Nebenbei: Ich habe mir seit 6 Jahren keine neuen Klamotten gekauft. Dank der Strompreise ist dafür kein Geld mehr da. Ich bekomme Kartoffeln,Eier, Fleisch,Obst und Gemüse vom Bauer günstiger als im Supermarkt.

@Sisyphos3 - Scheinargumentation

>>Jugend nicht so grün wie gedacht<<
15:02 von Sisyphos3:
"Wie wer gedacht hat ??"

Diese Frage habe ich mir auch gestellt.

Die Überschrift dichtet der Jugend eine politische Haltung an, die sie nie hatte, um diese widerlegen zu können. Das ist eine Scheinargumentation, die den Kritikern in die Karten spielt.

@Bender Rodriguez - Erwartungen an die Politik: Rente sichern

14:30 von Bender Rodriguez:
"Kümmern sich ums Klima aber nicht um die Rente?"

Die Studie erfragte auch die Erwartungen der Jugend an die Politik. Am häufigsten wurde "Rente für junge Generation sichern" genannt. Dicht gefolgt von "Sicherung einer lebenswerten Zukunft".

Das wurde hier im Artikel irgendwie vergessen. (Oder ich habe es überlesen.)

um 14:59 von TrautSich

Die alte Generation hat doch das CO2-Problem auf unseren Straßen damit gelöst, dass die Messstationen weiter weg platziert wurden...und viele glauben tatsächlich, es sei damit gelöst.
-----------------
Ich denke nicht, das nur alte Generationen, über die Aufstellung von Messstationen entscheiden.

Daraus kann man doch schließen das?

Daraus kann man doch schließen das die Grünen mit Ihrem Programm und Politiker scheinbar nicht so die jungen Generationen ansprechen wie immer suggeriert wird? Treffen da dann scheinbar der smarte Kinderbuchautor und die skandalbewehrte Annalena doch nicht die junge Zielgruppe wie immer vermutet wurde weil die selbst noch nicht so alt sind?

"Am 22. November 2021 um

"Am 22. November 2021 um 14:36 von Bullok
Wenn wir uns nicht alle vorrangig um das Klima
kümmern, brauchen wir uns um unsere Rente erst recht keine Gedanken mehr machen."

Ich kenne(kannte) viele Menschen die nicht arbeiten gehen weil sie sowieso keine Rente bekommen werden.
Geschadet hat dies dem Sozialsytem.

Gegenfrage: Ist die Jugend nicht in der Lage sich für zwei Sachen gleichzeitig einzusetzen?
Haben alle Parteien nur ein Thema auf ihrer Agenda?

Und wer so wie ich und meine Generation in der Schule aufgepasst hat, der weis was Klima/Klimawandel ist und dass egal welches Model sie nehmen, keines alle Einflüsse ausreichend berücksichtigt.

Aber Endzeitstimmung machen um sich um nichts kümmern zu müssen ist keine Lösung.

um 15:12 von eine_anmerkung

>>
Vielleicht sollte man mal eine Umfrage bei den jüngeren Teilnehmer einer Kreuzfahrt bezüglich deren Wahlverhalten machen? Das wäre bestimmt sehr aufschlussreich? (so ein Schiff stößt soviel Dreck wie eine kleine Stadt aus).
<<

Wenn Sie da über verirrte Einzelfälle hinaus kommen wollen, dann müssen Sie "jung" wohl mindestens bis 50 definieren.

Am 22. November 2021 um 14:51 von Sausevind

Das wollen gewisse ältere User nun aber gerade nicht hören.
Sie wollen auf die Jugend schnauzen.
Und zwar pauschal.
___
Ich will überhaupt nicht auf die Jugend schimpfen. Ich kann sie gut verstehen. Wenn ich in dem Alter wäre, würde ich auch ein gutes Mobiltelefon, ein Auto mit 18, preiswerte Städtetrips und trendige Klamotten haben wollen. Ich war nicht anders, wie die meisten von uns wohl, wenn man ehrlich ist.
Allerdings hatten früher nicht alle die entsprechenden Möglichkeiten aber die Wünsche waren ähnlich.

um 15:01 von Klärungsbedarf

"Zweiöö Irrtümer: Die Überbetonung des Verzichts. Tatsächlich geht es um ein geändertes Verhalten, was keinen Verzicht bedeuten muss."

Die versuchen auch Teile der Grünen ihren Wählern vorzugaukleln.

Gnadenlos wollen sie die Elektro-mobilität fördern und so nebenbei den offentlichen Verkehr.

Sie beführwortem eine Technologieentwicklung, die die Reduktion des ökologische Fußabdruckes überflüssig macht.

Ohne dass, was die meisten wohl als Verzicht bezeichnen, ist eine lebenswerte Zukunft nicht möglich.

"Der zweite Irrtum ist, dass die Veränderung in der Macht des Einzelnen steht. Dann endet man wirklich im Verzicht. "

Ohne Verhaltensänderunge des Einzelnen kann der ökologische Umbau nicht gelingen. Was nutzt es, wenn wie sie schreiben, eine Bahnstrecke gebaut wird und alle mit dem e-Auto fahren.
Ohne eine Verhaltensänderung vieler Einzelner geht es nicht.

Manches, was man als Verzicht bezeichnet, könnte sich im Nachhinein als Gewinn entpuppen.

Framing

Mit den erwähnten Zahlen hätte man auch die, gegenüber den Älteren, hohe Bereitschaft zu handeln herausstellen können.
Immerhin stellt sie die Bereitschaft der älteren bei weitem in den Schatten.

"Nicht so Grün wie gedacht"
Von wem?
Das hätte man bei jedem denkbaren Wert schreiben können
Was hatte wer erwartet das unterschritten wurde?

@ Der Kuchen

"Was hat das eigene Auto oder regelmäßiger Fleischkonsum mit einem angeblichen deutschen Wohlfahrtsstaat zu tun?"
Mit dem Verzicht auf alles mögliche verdeckt man auch die Tatsache, dass sich die Bürger durch ihre Arbeit immer weniger leisten können! Was das dann ist ist ja egal. Aber die Einkommen der arbeitenden Menschen sinken im Vergleich zu den Reichen immer mehr.
Wir sehen es doch überall: wirtschaftlich ist der Staat am Ende, aber die Masse der Bürger auch! Es steigen nur noch die Vermögen von immer weniger. Viele können sich doch ein neues Auto auch wirtschaftlich gar nicht mehr leisten!
Also wird der Verzicht darauf als fortschrittlich erklärt und alles ist gut. Der Druck auf die Behebung der Einkommensschere ist weg. Ich denke, darum geht es den Machthabern - gleich welcher Coleur!

Grüm sein

Die Jugend - nicht so grün wie gedacht.
Die Grünen nicht so grün wie behauptet.

Die Studie sagt: die Jugend ist 'grüner' als gedacht

Die 56 % der Jugend, die Klima- und Umweltschutz
als Prio 1 einstuft, geht weit über die Zahl der Jugendlichen hinaus, die bei der Bundestagswahl grün gewählt haben.
Das finde ich erstaunlich.
---
Die Frage, welche die Studie aufwirft ist: wodurch sie diese Themen umgesetzt sehen möchte.
Das Fazit ist: weniger durch Verzicht und mehr durch intelligente Politk, die auf Umweltinnovationen setzt.

Die Priorität Umwelt- und Klimaschutz ist damit nicht in Frage gestellt. Im Gegenteil.

um 14:59 von Nachfragerin

>>"Wenn sich jeder Fünfte ein Leben ohne Auto vorstellen kann und jeder Vierte auf Flüge verzichtet, dann ist das weitaus mehr, als im Rest der Bevölkerung."<<

.... und wenn Sie bei sich selbst anfangen? Besitzen Sie ein Auto?

@ Sisyphos3

"Der Müll / Kopf steigt seit Jahren, nur bei den Senioren ?"
Gerade die haben zeit und vor allem Geld, um auf diesen Müll zu verzichten. Beides ist Voraussetzung für Umweltschutz.

@Francis Fortune, 14:51

"Wenn die Gesellschaft schon seit Jahren der Jugend vorlebt, auf "pump" der nächsten Generationen zu leben, - wo soll da die konsequente Motivation herkommen, jetzt alles anders zu machen?"

Bei den einen früher und den anderen später aus der Erkenntnis, dass sie betrogen wird - denn "auf Pump" Konsumiertes ist weg, und nicht mehr Existentes kann gar nicht "zurückgegeben" werden.

"Generation Greta"?

wer kommt bloß auf die Idee, die Menschen einer ganzen Generation über einen Kamm zu scheren, nur weil Greta in den Medien gehypt wird?

@Sausewind um 14:42

Na, wie denken Sie, daß 2 14-jährige vom Land nach Nürnberg (80 km) zur Demo kommen?

um 15:15 von Sisyphos3

>>
Wenn ich meine Generation (*1955) so mit der heutigen Generation vergleiche.
Beginnend mit Einwegverpackung, vom Pizzalieferanten über McDonald bis zu dem Kaffeefritzen.
Der Müll / Kopf steigt seit Jahren, nur bei den Senioren ?
<<

Definiere Müll. Ich bin ähnlich alt und weiß, dass es mit der Umweltbelastung früher nicht besser war. Sie erinnern sich vielleicht an Dampflokomotiven, Städte, in denen man keine Wäsche zum trocknen nach draußen hängen konnte und Flüsse, in denen man Fotos entwickeln konnte.

@ 14:40 von redfan96

„Jeder hat wohl Felder, wo der Verzicht leichter fällt und andere, wo es schwierig bis unmöglich wird. … Aber ich versuche es mehr einzusetzen und meine jährlichen Reisen ,,,“

Ich finde, Sie machen es richtig. Das Zauberwort heißt auch für mich: REDUZIEREN, (erst mal) nicht völlig verzichten. Beginnt beim Energieverbrauch und endet noch lange nicht beim Fleischverzehr. Diese Einschräkung bringt auch etwas und schmerzt nicht so sehr. Einfach mal ausprobieren.

um 15:04 von AlterSimpel

Was hat denn der Wohlfahrtsstaat mit jugendlichem Konsum, Mobilität oder Ernährung zu tun?
------------
Sehr viel, in meiner Jugendzeit scheiterte das an den fehlenden finanziellen Mitteln.
--------------------------------

Die Erwachsenen haben gerade erst ein simples Tempolimit beerdigt und die Grünen wurden für den Vorschlag, einen Tag in der Woche auf Fleisch zu verzichten gesteinigt.
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Das Tempolimit wurde von der zukünftigen Regierung beerdigt.
Was ich esse oder auf was ich verzichte werde ich mir nicht von Politikern vorschreiben lassen.
Ich bin nämlich schon erwachsen.

Bei vielen FfF-Anhängern und

Bei vielen FfF-Anhängern und nicht wenigen Politikern der Grünen muss ich immer an einen Spruch von Charlie Chaplin denken:

"Ideale sind das Schönste und Größte und Wertvollste im Leben - außer wir versuchen danach zu leben.

Widersprüchliche Aussagen

>> Bildungsforscher Hurrelmann schätzt ein: "Der größte Gegenspieler von Veränderung ist die Komfortzone des Wohlfahrtstaats, in der sich die jüngere Generation nach dem Vorbild ihrer Eltern bequem eingerichtet hat." In der Studie kommt er zu dem Schluss: "Die große Mehrheit ist noch nicht bereit, die lieb gewordenen Gewohnheiten in den Bereichen Konsum, Mobilität, Ernährung aufzugeben und wartet erst einmal auf Entscheidungshilfen durch die Politik." Und er folgert weiter: "Unter diesen Umständen kann der von jungen Leuten mehrheitlich befürwortete Klimaschutz nur mit klaren Regeln und Vorgaben durch die Politik gelingen." <<

Das Interview mit Herrn Hurrelmann ist sehr widersprüchlich: einerseits die lieb gewonnenen Gewohnheiten …, andererseits Vorgaben gerade beim Klimaschutz durch die Politik fordern; Klimaschutz geht u. a. auch mit persönlichen Einschränkungen (v. a. Mobilität mit Auto) einher, und da werden sich viele noch umsehen, wenn die Politik Maßnahmen ergreift!

um 15:15 von Sisyphos3

Wenn ich meine Generation (*1955) so mit der heutigen Generation vergleiche.
Beginnend mit Einwegverpackung, vom Pizzalieferanten über McDonald bis zu dem Kaffeefritzen.
Der Müll / Kopf steigt seit Jahren, nur bei den Senioren ?
----------------------------
Das kann ich nur bestätigen.

Schlechtes Beispiel

„Rund 60 Prozent der 14- bis 29-Jährigen sind demnach nach wie vor regelmäßig privat mit einem Auto unterwegs. Mehr als 80 Prozent können sich ein Leben ohne Auto nicht vorstellen. Nur 19 Prozent der Befragten zeigten sich bereit, dauerhaft auf ein eigenes Auto verzichten zu wollen.“

> ist das ein schlechter Witz? Für den Großteil der Menschen ist die Benutzung eines Autos schlichtweg unabdingbar. Wer kann schon von sich behaupten ohne auto problemfrei zur Arbeitsstelle, dem Supermarkt, Arzt oder Freunden zu kommen?

Wir haben vielerorts einfach keine attraktive Alternative zum Auto (mäßig bis schlechter ÖPNV und kaum akzeptable Fahrradwege).

Unser Leben erfordert ein hohes Maß an Mobilität, die wenigsten können sich erlauben darauf zu verzichten.

Ich selbst fahre momentan kein Auto - jedoch nicht aus Überzeugung, sondern weil es meine momentane Lebenssituation nicht erfordert.

15:04 von AlterSimpel| Die Studie nicht richtig gelesen

Ohne Ihren Post komplett zu zitieren: volle Zustimmung !

Es gibt nun mal Kommentatoren, die sofort ihre Begeisterung in die Tasten hauen, bevor sie den Artikel komplett gelesen haben. Insbesondere wenn 'grün' nicht als ökologische Orientierung, sondern als parteipolitischer Pappkamerad genutzt werden kann. Geht dann gerne daneben.
---
Dass der Artikel aber in erster Linie eine hohe Sensibilität der befragten Jugend für Umwelt- und Klimathemen zum Ausdruck bringt, geht dabei unter.

Allerdings verleitet der Autor mit dem unterirdischen Indikator 'Verzichtbereitschaft beim Auto' zu einer Diskussion von Klischees, die dann auch nur noch unterirdisch weitergehen kann.

Die Jugend von heute

unterscheidet sich nicht wesentlich von der von gestern. Und die nicht wesentlich von der von vorgestern.

Es gibt und gab immer solche und solche. Das ist so ziemlich die einzige Pauschalaussage über irgendwelche willkürlich definierten Gruppen, die ich akzeptiere.

Menschen lieben es zu kategorisieren. Und befinden sich damit meist auf dem Holzweg. Einem Holzweg, der mit Glatteispfützen übersät ist.

@ Sisiphos 15:02

Sie kennen die politischen Ansichten der gesamten Jahrgangsstufe Ihrer Tochter?.... Respekt!

@14:28 von Shantuma

//Und ich bin überzeugt, dass jeder hier etwas ändern könnte ohne das Druck aus der Politik kommt.//

Ich denke in der Industrie wird es ohne Druck aus der Politik nicht gehen. Der einzelne Verbraucher ist relativ machtlos. Was jetzt nicht heißen soll, dass er Umweltsau spielen darf.

//Kann ich den privaten Besitz von Autos verbieten?//

Solange keine halbwegs gleichwertigen Alternativen angeboten werden, wäre das dumm.

//Wir denken immer mehr in Extremen.//

Wie wahr!

15:12, eine_anmerkung.

>>Vielleicht sollte man mal eine Umfrage bei den jüngeren Teilnehmer einer Kreuzfahrt bezüglich deren Wahlverhalten machen? Das wäre bestimmt sehr aufschlussreich? (so ein Schiff stößt soviel Dreck wie eine kleine Stadt aus).<<

Ich habe ein paar Kreuzfahrten mitgemacht. Als Musiker. Eine Umfrage unter jüngeren Teilnehmern wäre da gescheitert. Niemand unter den Gästen auf den Schiffen war unter fünfzig.

15:01 von Klärungsbedarf

Tatsächlich geht es um ein geändertes Verhalten, was keinen Verzicht bedeuten muss.

Und um das geänderte Verhalten geht es. Wie soll man den Klimawandel bekämpfen, wenn man nicht verzichtet? Auch E-Autos wirken indirekt beim Klimawandel mit und dies wäre eine Alternative zum Verbrennungsmotor; also besser überhaupt kein Auto.

Verzicht bei der Heizung; es wird nur ein Zimmer beheizt und da halten sich alle auf: Das bedeutet Verzicht auf das eigene Zimmer.

Der zweite Irrtum ist, dass die Veränderung in der Macht des Einzelnen steht.

Aber selbstverständlich! Es geht doch darum, dass die Tweens ihr Verhalten nicht zum Wohle des Kilmaschutzes ändern wollen, weil dies zu anstrengend ist. Und dabei kommt es auf den jeden Einzelnen an. Es geht hierbei um das eigene Interesse jedes Einzelnen.

Nicht verwunderlich

Zitat: "Das Fazit lautet: Die Politik muss handeln."
Das ist doch nur logisch. Die politischen Parteien behaupten doch immer von sich, sie könnten und würden, im Falle dass man sie wählt, die Probleme lösen. Natürlich können sie es nicht. Politik kann immer nur korrigierend eingreifen. Seit wann hat Politik irgendwo auf der Welt ein Problem wirklich und nachhaltig gelöst?
Und für die Menschen ist es natürlich bequem auf die Versprechungen zu hören. Und es sind beileibe nicht nur die Jungen.
Wenn die Politiker ehrlich wären, müssten sie sagen: "Wir können nur Randbedingungen definieren. die Probleme lösen können nur die Menschen."

Klärungsbedarf

"Schon der Ausdruck "sich um die Rente kümmern" ist falsch. Faktisch ist es nämlich jederzeit so, dass genau das verteilt wird, was erwirtschaftet wird."
.
Das ist ja kompletter Unfug. Sich kümmern bedeutet, zu schauen, wie man der Abzocke durch die Rente ein Schnippchen schlagen kann.
Wir zahlen nämlich Unsummen ein, in der Gewissheit, später nichts zu bekommen, weil immer mehr Geld anderweitig verbraten wird und die Produktivität überlaubt keine Rolle spielt. Mit minilöhnen und Mini Arbeitgeberanteil, wird das nämlich nichts.
Also wird man sich selbst kümmern müssen.

@Nachfragerin um 14:59 / werner1955

>> 14:17 von werner1955:
"Die Generation Greta, Neubauer usw. kann viel fordern, besonders von andern, aber ist nicht in gleichem Masse bereit persönliche Änderungen und verhaltensweißen eigenverantwortlich durchführen."

„Da Ihre eigene Jugend wahrscheinlich länger her ist, möchte ich Sie nochmal daran erinnern: Es gibt keinen Einheitsjugendlichen, der in unzähligen Kopien diesen Planeten bevölkert.

Wenn sich jeder Fünfte ein Leben ohne Auto vorstellen kann und jeder Vierte auf Flüge verzichtet, dann ist das weitaus mehr, als im Rest der Bevölkerung.“

-> sehen Sie es so: 80% können sich KEIN Leben ohne Auto vorstellen und 75% wollen NICHT auf Flüge verzichten - und ob die mageren 20-25%, die verzichten können, tatsächlich verzichten? Was, wenn die mal Familie haben und der Druck aufs eigene Auto und ein Urlaub mal etwas weiter weg (wo man hinfliegen muss) steigt?

@Sisyphos3 um 15:02

"Aber meine Tochter ist keine "Verehrerin" der Greta, so wenig wie ihr gesamte Klassenstufe."

Was auch in Teilen verständlich ist.

Greta und Co gehören einer Empörungsgesellschaft an. Diese Strömung hat in den letzten Jahren nicht unbedingt Mitglieder gewonnen, aber politische und mediale Macht.

Angefangen beim Ultra-Liberalismus (Gendern und Co.) hin zu Ernährungs-, Konsum-, und Verhaltensfragen.

Ich kann die Probleme der jeweiligen Gruppierungen die sich hier als Empörungsgesellschaft manifestiert durchaus verstehen.
Aber die reine Akzeptanz aller Forderungen wird diese Gesellschaft nicht besser machen. Denn die Forderungen gehen an zum Teil an zentralen Bedürfnissen anderer Teile der Gesellschaft vorbei.
Einige kommen sehr gut ohne Auto aus, andere sind darauf angewiesen. Wie können wir beide Gruppen an einen Tisch bringen?
Mit der "ich bin im Recht"-Mentalität kommen wir nicht weit. Dies ist nicht auf Sie bezogen. Sondern schlicht mein Standpunkt zu dem Thema.

@15:12 von eine_anmerkung.

//Vielleicht sollte man mal eine Umfrage bei den jüngeren Teilnehmer einer Kreuzfahrt bezüglich deren Wahlverhalten machen? Das wäre bestimmt sehr aufschlussreich? (so ein Schiff stößt soviel Dreck wie eine kleine Stadt aus).//

Man kann den Menschen da nur bedingt Vorwürfe machen. Man kann sich leicht herausreden mit: "Auch wenn ich verzichte, das Schiff fährt trotzdem." Und es stimmt ja auch.

Leider gilt diese Ausrede auch in vielen anderen Bereichen.
Es machen eben nie alle(!) mit.

um 15:21 von tayling

>>".., wenn die Alten nicht 3 mal im Jahr auf die Kanaren fliegen würden oder mit ihrem Daimler SUV 17l/100km verbrennen, nur um vorwärts und rückwärts verwechselnd in das nächste..."<<

Ich finde es weder fair noch richtig wie Sie hier einen renommierten Autohersteller zu diskreditieren versuchen.

@ um 14:57 von schiebaer45

„ … und ich sehe es bei meinen Enkeln auch nicht anders.Klima war da noch kein Thema.“
Als Jahrgang 1960 war in meiner Jugend ab ca 1975 das Klima sehr wohl ein Thema und zwar bis zum heutigen Tage. Zuallererst durch Herrn Ditfurth im TV und das schon bevor die Grünen größer herauskamen.
Leider haben viele meiner Altersgenossen auch damals schon nicht hingehört. Die Grünen wurden damals im Bundestag oder einem Landtag ausgelacht, weil sie einen Sparspüler für Toiletten gefordert haben.
So ein Ding ist heute gar nicht mehr wegzudenken.
Bezüglich des Klimawandels kann kein einziger Bürger in Deutschland sagen, er hätte es nicht gewusst, ganz egal, wie alt er ist.
Aber es gibt ja auch immer noch welche, die nach 2 Jahren ständiger Diskussion um Corona immer noch nichts begriffen haben. Und auch nach 100 Jahren vom Impfen erst recht nichts.

um 15:16 von eine_anmerkung.

>>>>
>>"Warum sehe ich nur zuvorderst in solchen Kommentaren den Versuch, das eigene Verhalten zu rechtfertigen ?"<<

Muss man das denn (rechtfertigen)?
<<<<

Wenn man es tut, dann wird es schon einen Grund geben.

Tatsächlich dürfte es so sein sein, dass der eine es sollte/müsste, der andere weniger. Ich habe ein Problem mit Menschen, die an dem Ast sägen, auf dem sie sitzen und sich dann noch beschweren, dass die Säge zu stumpf ist.

@ rareri

@ schiebaer45
Zur Klima Demo ja,aber mit dem Auto von Mama hingefahren.
.
Ich schließe mich der Auffassung von schiebaer45 an.


Obwohl das mit Mamas Auto und der Demo nur ein Klischee ist?

um 15:23 von Sisyphos3

>>"..jetzt machen sie mal halblang
das Auto vor 40 Jahren welches über 100.000 km hinkriegte war ne Ausnahme
heute sind 300.000 km und mehr "normal",
dann wieviel 1920 produzierte Autos fahren dann noch ?..."<<

Ein schwieriges Thema. Zum einen erreichen heute in der Tat Motoren im Vergleich zu früher sehr hohe Laufleistungen weil beispielweise die Öle so gut geworden sind. Zum anderen Beinhalten die modernen Autos im Vergleich zu früher Unmengen an Plastik und recyclingfeindlichen Materialien.

Es geht nicht um "Jung gegen Alt"

Es gibt in allen Altersgruppen Menschen, die bereit sind, sich umzustellen (Verzicht auf Fleisch, zu Fuß oder Fahrrad statt Auto, etc.), und solche, die in ihren Gewohnheiten gefangen sind.
Ohne wirtschaftliche Anreize oder Sanktionen wird man keine nennenswerte Verhaltensänderung bewirken können und mit hoher Wahrscheinlichkeit die Klimaziele verfehlen. Die Folgen betreffen uns alle: vermehrte Naturkatastrophen, Wasser- und Nahrungsmangel, Flüchtlingsströme, Verteilungskämpfe.

@Akri00 um 15:17

"Und wenn man sich nicht vorstellen kann, auf das Auto zu verzichten, kann es auch daran liegen, dass die Alternativen nicht einladend sind (zB mit ÖPNV dreimal so lang unterwegs zu sein)."

Ich habe kein Auto, die Gründe dafür sind vielfältig.
Angefangen hat es schlicht zu meinen Lehrzeit. Mein Einkommen hat entweder für ein Auto oder eine Mietwohnung gereicht. Ich habe dem fließend Wasser den Vorrang gegeben.

Für meinen normalen Arbeitsweg bräuchte ich mit dem Auto eventuell 20-30 Minuten, die vielen Baustellen machen es halt nicht einfach.
Mit den ÖPNV brauche ich zwischen 50 Minuten und 1h.
Zu Fuß brauche ich 1:15h bis 1:30h.
Also warum kein Auto?
Stress. Ich müsste einen Parkplatz finden. Sowohl bei Arbeit (recht einfach) als auch in Wohnungsnähe (schwierig). Nebenbei TÜV, Versicherung, Treibstoff blubb, blubb, blubb. Keine Lust darauf.
Warum nicht zu Fuß? Jeden Tag bei jedem Wetter? Nein danke.
Also ÖPNV. Gemütlich, stressfrei. Man wird gefahren.

Weder Autoverzicht noch Geschwindigkeitsbegrenzung

Natur und Ökologie-orientierte Innovation gehören zusammen.

Die Erzählung, dass ich auf mein Auto verzichten oder generell für Geschwindigkeitsbegrenzungen eintreten muss, um ökologisch sensitiv zu sein, kaufe ich nicht. Gut, ich kaufe ohnehin auch nie ein Parteiprogramm oder Parteilinie als Komplettpaket sondern 'konfiguriere' auch meine Wahloptionen selbst.

Wir können Autos und eine lebenswerte Umwelt haben, wenn wir bereit sind, in die richtigen Optionen zu investieren. Und zwar massiv.

D i e Jugend weiß, dass die Erde bei einer Erwärmung über 2,5 Grad hinaus eine gravierend andere sein wird und bei einer Erwärmung über 3 Grad hinaus nicht mehr bewohnbar. Zumindest nicht so, wie sie es heute gewöhnt ist.

Da spielt die Rente dann auch eine untergeordnete Rolle, wenn die Basics nicht mehr da sind.

Da wird gleich mal wieder das Thema Auto vorne dran genannt..

Da wird gleich mal wieder das Thema Auto vorne dran genannt, hier muss man doch schon mal wieder deutlich zwischen Stadt und Land getrennt werden. Wenn ich auf dem Land wohne und habe kaum vernünftige Möglichkeiten von A nach B zu kommen, habe keinen Arzt, keinen Supermarkt, kein Kino in der Nähe, dann versteh ich schon, warum da kaum einer auf die Idee kommt aufs Auto zu verzichten.

@Sisyphos3 um 15:28

"das ist typisch für die Jugend allgemein, anders sein zu wollen als die Eltern !
und wenn nicht als Jugendlicher, wann sonst hat man Illusionen ?"

Dem stimme ich zu, und daher kommt auf mein Liebslingzitat bezüglich Erziehung:

"Erziehung ist, die Kinder dahin zu bringen, die Fehler der Eltern zu wiederholen."

14:42 von Sausevind 14:21 von schiebaer45

//"Zur Klima Demo ja,aber mit dem Auto von Mama hingefahren."

,.,.,

Typische Klischee-Vorstellung. :-(//

Sind Sie sicher? Was das Autofahren betrifft, weiß ich es nicht, aber was die Müllberge nach den Demos betrifft, ist nicht alles Fake. Ein Beispiel von vielen:

>>Bis zu 300 Schüler aus Schulen der Domstadtkommune zogen am Freitagvormittag durch die Haderslebener Innenstadt und damit in den Kampf gegen den Klimawandel. Auf dem Rathaus-Platz hinterlässt ihr Einsatz deutliche Spuren: Cola-Dosen und Papier auf dem Bürgersteig – Plakate auf den Bäumen. Das Aufräumen übernimmt der Bürgerservice.
Schätzungsweise 300 Schüler aus der Domstadt haben am Freitagvormittag für den globalen Klimaschutz demonstriert: „Wir lieben unseren Planeten“ stand auf ihren Plakaten zu lesen...
Das Aufräumen überlassen die Klimapioniere dem Haderslebener Bürgerservice, der normalerweise mit dem Ausstellen von Reisepässen und ähnlichen Aufgaben befasst ist....<<

15:21 von Basil Disco

Warum sollen die Jungen eigentlich allein die Probleme lösen? Wir Älteren haben ihnen diese Welt so hingestellt mit all den Problemen, Zwängen und Abhängigkeiten.

Jetzt kommen mir aber schon die Tränen. Vorweg: Ich bin im Rentenalter. Ich wurde nicht im Rentenalter geboren und kam auch als Baby zur Welt und musste mich auf der Welt so zurecht finden, wie ich sie vorgefunden haben mit all den Problemen, Zwängen und Abhängigkeiten.

Ohne Handy, Computer, oft auch Auto ist doch ein modernes Leben kaum noch möglich. Bewerbungen? Bitte online! Studium? Eigener Computer ist ein Muss! Später: Steuererklärung? Bitte online! Am Arbeitsplatz? Rund um die Uhr erreichbar und einsetzbar?

Warum nicht?! Früher war`s doch auch möglich. Man muss halt nur die Zeit wieder so "zurücksetzen", wie es war, als es noch keinen Klimawandel gab. Und da happert`s gewaltig am Willen der jüngeren Generation.

14:30 von johanni

<< Die Studie bestätigt, was einem aufmerksamen Beobachter der jungen Generation schon lange bekannt ist. "Wie die Alten sungen, so zwitschern auch die Jungen". <<

,.,.,

Bestätigt die Studie doch gar nicht.
Es wurde kein Vergleich angestellt.

Mich irritiert nur der immer wieder hier auftauchende unkritische Glaube an pauschalisierende Sprichwörter.

um 15:33 von na ihr Sofahelden

>>"... und deutlich mehr als die Generation danach, also wir."<<

Einen Umstand der unsere künftige Regierung, gleich welche Konstellation sie auch haben möge, sicherlich beseitigen sollte oder sehen Sie das anders? Meiner Meinung nach müsste sie die künftigen Rentenbeiträge sogar mindestens auf einen EU-Vergleichslevel anheben?

Rahmenbedingungen, weil freiwillig ist zu schwer

Wir dürfen gar nicht mehr die Wahl haben, mal eben kurz nach Mallorca zu fliegen...
Wenn das Klima noch zu retten ist, dann nicht mit freiwilligem Verzicht!
Die Billigfleischberge sollten gar nicht im Supermarkt vorhanden sein. Der Staat sollte eigentlich ein klare Ansage machen: "Jetzt müssen wir ... um unser Klimaziel zu erreichen. Wir haben keine Alternative."
Basta.
Dann ist das eben so. Besser als weiterhin unseren Planeten zu zerstören.
An einer autofreien Straße entlang laufen kann besser sein als im Stau zu explodieren, weil man nicht vorwärts kommt.

@14:56 von Klärungsbedarf um 14:41 von Heidemarie Bayer

//Warum sehe ich nur zuvorderst in solchen Kommentaren den Versuch, das eigene Verhalten zu rechtfertigen ? Es sind doch nicht überwiegend die Jungen, die unsere Straßen mit Autos verstopfen oder Handys benutzen. Umgekehrt scheint aber in dem Altersbereich schon ein gewisses Problembewusstsein vorhanden zu sein, was viele der Älteren schon für sich herauskonsumiert haben.//

Was meinen Sie denn mit "herauskonsumiert"? Ich zum Beispiel habe weder Smartphone noch Auto, aber dafür gehe ich mit offenen Augen und Ohren durch die Welt. Ich kann Ihnen versichern, gutes wie schlechtes Benehmen ist keine Frage das Alters - war es noch nie.

//Insofern liegt der "Wasser oder Wein"-Vergleich völlig daneben.//
Nein, nicht völlig. Auch dies ist keine Altersfrage, sondern in der Regel eine Frage des Geldes. Lernt man z.B. in Gottesdiensten. Da wird regelmäßig Bescheidenheit gepredigt, aber der Herr Bischof oder Frau Pastorin selbst lebt sie nicht.

15:40 von Tada

In der Pampa kommt man ohne Auto nicht weit.

Es gibt ein junges Mädchen aus Schweden, die ist mit einem Segelboot schon über den Atlantik gereist. :-D

Am 22. November 2021 um 15:35 von MRomTRom

Ab dann wird es schwach. Nicht seitens der befragten Jugendlichen, sondern durch die Interpretation der Studie.

Als ob der Verzicht auf ein Auto der Gradmesser dafür sei, wie ökologisch (grün) die Jugend oder jemand anders denkt. Umweltfreundlichkeit kann und wird insbesondere durch technologsiche Innovation bei der Automobilität (E-Mobilität, Wasserstoff) und neue Betreiberkonzepte (Car-Sharing) erreicht.

Der Befund Autoverzicht=grün ist mehr als klischeehaft.
#
#
81% wollen ein eigenes Auto besitzen, Car-Sharing fällt also weg.
E-Autos in dieser Menge ist nicht möglich.
Wasserstoff zur Zeit noch Fiktion und preislich niemals für den Normalbürger finanzierbar.
Aber träumen ist erlaubt.

Nachdenken

Einige Kommentatoren sollten sich vielleicht einmal die Frage stellen, in welche bestehende Welt Kinder geboren werden.
Und ob die Kinder nicht so erzogen werden, dass sie diese Welt genau so akzeptieren werden.
Erst im Jugendalter wird hinterfragt, ob alles gut und richtig ist.
Das war schon immer so, aber längst nicht alle einer Generation wollen Veränderungen, es ist immer nur ein Teil.
Auch nicht alle um 1950 Geborenen wurden "68er".

Billigkäufer möchten die eigenen Löhne nicht bezahlen

Das Paradoxon, das Herr Hurlemann hier beschreibt, findet sich quer durch die Gesellschaft.

Das gilt für Umweltthemen genauso wie für Bereiche von Wirtschaft, Arbeit und Konsum.

Beispiel Arbeit und Konsum:
jeder möchte im Hochlohnland Deutschland eine Bezahlung (Lohn oder Gehalt) haben, die deutlich über dem globalen Durchschnitt liegt. Bei der Auswahl der Waren wird aber ('Geiz ist geil') beim billigsten Import-Angebot zugegriffen. Mit anderen Worten: die Leute sind nicht bereit, ihre eigenen (in die Produkte eingepreisten) Löhne zu finanzieren.

Das Thema ließe sich verlängern: personalintensive Beratung beim Kauf vom Flachbild-TV im Fachgeschäft. Danach Bestellung im Internet, weil es 'billiger' ist.

Also diese Erzählung über Inkonsistenz im Verhalten lässt sich über a l l e Generationen feststellen.

Anmaßend

"Rund 60 Prozent der 14- bis 29-Jährigen sind demnach nach wie vor regelmäßig privat mit einem Auto unterwegs. Mehr als 80 Prozent können sich ein Leben ohne Auto nicht vorstellen. Nur 19 Prozent der Befragten zeigten sich bereit, dauerhaft auf ein eigenes Auto verzichten zu wollen. Rund ein Viertel (27 Prozent) will nicht mehr fliegen."
Na und?
Die jungen Leute haben das Recht, so viel mit ihrem Auto zu fahren und zu reisen, wie sie wollen.
Zumindest so lange, wie sie in einer parlamentarischen Demokratie leben.
Niemand hat das Recht, ihnen dazu Vorschriften zu machen oder sie deswegen runterzumachen.
Die Forderung Hurrelmanns nach "klaren Regeln und Vorgaben durch die Politik" finde ich einschränkend und anmaßend.
Wir leben doch nicht in einem Erziehungsstaat.

Gesellschaftliche Standards

Gesellschaftliche Standards müssen einfach neu gedacht werden. Es kann nicht sein dass denen die drauf aufmerksam machen der mangelnde Verzicht vorgeworfen wird.
Gesamtgesellschaftlich müssen wir begreifen dass der endlose Wachstum und der hemmungslose Konsum uns in Zukunft den Boden unter den Füßen wegziehen wird.
Auch hier in Deutschland.
Konkret bedeutet das den vorhandenen Leistungsdruck abzubauen, Erholungsphasen hier in Deutschland zu schaffen, damit man zum Beispiel nicht mehr auf einen drei Tages Trip nach Barcelona zum „ausspannen“ angewiesen ist.
Werbung und Medien müssen vormachen dass es nicht diese endlose Flut an neuen Produkten braucht um Glück zu finden.
Und die Politik muss uns zeigen, dass wir wieder mehr zuhören müssen und nicht auf den eigenen Vorteil berufend uns permanent gegenseitig manipulieren.
Wir müssen begreifen dass wir alle im selben Boot sitzen und wir alle früher oder später dieselben Konsequenzen zu tragen haben.

grüne Waffenlieferungen

Habeck will Waffen in die Ukraine - einem Kriegsgebiet liefern. Und das soll grün sein???
Da bin ich aber froh, das die Jugendlichen nicht grün sind!

um 15:44 von MRomTRom

>>"'Das finde ich persönlich eine sehr tolle Feststellung den ich ziehe bei diesem Thema immer eine Analogie zum Bildungsstand unserer Jugend. '

Der Bildungsstand unserer Jugend ist im Vergleich der Generationen der beste, den es je gab."<<

Dann ist ja doch die vermutete Korrelation vorhanden.

15:15 von Sisyphos3

"14:42 von Sausevind

Wenn ich meine Generation (*1955) so mit der heutigen Generation vergleiche.
Beginnend mit Einwegverpackung, vom Pizzalieferanten über McDonald bis zu dem Kaffeefritzen.
Der Müll / Kopf steigt seit Jahren, nur bei den Senioren ?"

,.,.,

Verstehe nicht, was Sie sagen wollen.
Und Ihre suggestive Frage am Ende verstehe ich schon mal gar nicht.

Wenn ich MEINE Generation mit der Ihren vergleichen würde, käme auch etwas Ulkiges heraus.
Solche Verallgemeinerungen - bezüglich Generationen - sind herbeiphantasiert.

15:36 von eine_anmerkung @ Karl Maria | Es ist genau umgekehrt

'wer hätte das gedacht
sind die jungen doch vernünftiger als die grüninnen um neubauer und annalena"
Das ist erfreulich, hätte ich aber auch ohne diese Studie vermutet. '

---
Da muss ich Wasser in ihren Wein gießen. Die Studie sagt, sie ist 'grüner' als gedacht.

Die 56 % der Jugend, die Klima- und Umweltschutz
als Prio 1 einstuft, geht weit über die Zahl der Jugendlichen hinaus, die bei der Bundestagswahl grün gewählt haben.
Das finde ich erstaunlich.

Die Frage, welche die Studie aufwirft ist: wodurch sie diese Themen umgesetzt sehen möchte.
Das Fazit ist: weniger durch Verzicht und mehr durch intelligente Politk, die auf Umweltinnovationen setzt.

Die Jugend ist aufgeweckt.

Zum Ausfransen!

Die Jugendlichen in der Mehrzahl scheinen nicht anders zu ticken als der Rest der Bevölkerung. Sie verlangen, dass die Politik was macht, aber selbst sind sie nicht bereit Opfer zu bringen! ... Was denn nun? Erstaunlich, dass ein Viertel zum Beispiel bereit ist auf Fleisch essen zu verzichten. Ich befürchte allerdings, dass es in Wirklichkeit viel weniger sind. Und nachhaltig wird es dann schon gar nicht sein.

um 15:47 von Der Nachfrager

>>"...Nebenbei: Ich habe mir seit 6 Jahren keine neuen Klamotten gekauft. Dank der Strompreise ist dafür kein Geld mehr da. Ich bekomme Kartoffeln,Eier, Fleisch,Obst und Gemüse vom Bauer günstiger als im Supermarkt."<<

Auf mich wirken Ihre Schilderungen erschreckend und ich muss gerade daran denken das uns von grün/roter-Seite immer eingehämmert wird uns Deutschen gehe es doch so gut.

Sehe ich auch genau so!

Das stimmt sehr wohl, leider!

Was sagt man dazu?

Die junge Generation könnte sich vorstellen, etwas zu tun...
Wie wird es aussehen, wenn diese junge Generation selbst Geld verdient, selbst eine Familie ernähren will, selbst zur Arbeitsstelle gelangen muss?
Solange ich im gutsituierten Elternhaus leben kann, mit den Eltern auf große Reise gehe oder die Eltern coole Reisen bezahlen, Auslandssemester usw. solange ist das toll mit dem Klimaschutz. Da werden bei den Demos die Transparente geschwenkt.
Wenn man selbst sehen muss, wie man eine Familie ernährt, einen guten Arbeitsplatz erhält, zur Arbeit kommen muss ohne ÖPNV dann werden aus fff-kids, mit tollen, aber völlig unrealistischen Ideen und Forderungen, plötzlich realistische junge Menschen, die wissen, was machbar ist und was ein Traum ist. Wer möchte schon gern sofort in einer Wohnhöhle leben und sich von Wurzeln und Gras ernähren. Die Einsicht kommt immer, manchmal früher, manchmal später. Wenn diese Kids aber wählen dürfen - ohne Realitätsbezug - dann sehe ich dunkle Zeiten.

15:10 von Karl Maria Jose...

in jedem fersehformat nennt habeck die annalena. alle polittalker und alle mods/divers duzen sich.
#
Und in Schweden und Dänemark wird sich auch geduzt. So habe ich es dort erlebt.

@15:38 von weingasi1

>> Wissen Sie auch, wie ein Klischée entsteht ?
>> Es entsteht, weil sich ein gewisses
>> Verhalten als häufig erlebt herausgestellt
>> hat

Nope! Es entsteht, weil oft genug BEHAUPTET(!!!) wird, daß ein vermutetes Verhalten oft genug behauptet wurde. -.-

15:34 von eine_anmerkung. | Einer geht noch

'Kann es sein das die Grünen eher nur die älteren Generationen ansprechen? '

Im Gegenteil, wie die Studie zeigt.

Wenn die Grünen mit 15 % Gesamtwählerschaft mit ihrem Top-Thema Klima- und Umweltschutz 56 % der Jugend erreichen, die das auch zu ihrem Top-Thema erheben, dann besagt die mathematische Logik, dass sie die Jugend überdurchschnittlich erreichen.

Anders z.B. bei der AfD:

Die hat 10,3 % Gesamtwähler, erreicht aber laut Nachwahlanalyse nur 5 % der Jugend. Das zeigt an, dass die die Partei überwiegend die alte Generation anspricht.

Einfach zu verstehen.

Am 22. November 2021 um 15:44 von MRomTRom

Der Bildungsstand unserer Jugend ist im Vergleich der Generationen der beste, den es je gab.
#
#
Stimmt, die Pisa Studie lügt nicht.

Jugend nicht so grün wie gedacht,

Eigentlich sind die Jugendlichen in DL und in Teilen Europas, was das anbelangt sehr verwöhnt. Sie haben noch nie gehungert, sie haben noch nie auf etwas verzichten müssen, sie haben nicht in eine Badewanne samstags dürfen, wo schon 3 vorher drin waren, sie machen kein Holz im Wald um den Ofen warm zu bekommen, sie teilen sich nicht 1 Fahrrad mit 3 Kindern, sie ziehen sich nicht die gebrauchten Kleider von den Geschwistern an u.s.w. So bin ich aufgewachsen und das war wirklich umweltfreundlich, weil niemand was mit Plastik und Wegwerf Gesellschaft zu tun hatte, um es kurz zu machen der Wohlstand und Reichtum macht die Welt kaputt!

Interview vs TS-Text

Im Interview klang ja an das es nicht nur ja/Nein in der Befragung gab sondern mehr Differenzierung.

Kaut seiner Aussage sind nur ein kleiner Teil gar nicht zu Verzicht bereit, und eben ein Größerer voll dabei während die Große Mehrheit irgendwie dazwischen liegt.
Das im Text, zwecks Effekt nur die "schon voll dabei"" als "bereit" dargestellt werden und der Rest (Beim über Auto 80%) ins "Dagegen" Lager verschoben wird...

naja

um 15:56 von Klärungsbedarf

>>"Wenn Sie da über verirrte Einzelfälle hinaus kommen wollen, dann müssen Sie "jung" wohl mindestens bis 50 definieren."<<

Das ist eine althergebrachte Vermutung. Kreuzfahrten ziehen mittlerweile sehr viel jüngeres Klientel an und es gibt eine Reederei die gezielt damit wirbt und sehr erfolgreich ist und ein Schiff nach den anderen in Betrieb genommen hat (vor Corona). Bei vielen jungen Leuten gelten solche Reisen mittlerweile als eine Art Statussymbol.

Man muss ja überhaupt nicht verzichten.

Man muss nur einen oder zwei Gänge zurückschalten.
Kleinwagen statt Minivan, Fahrgemeinschaften zur Arbeit statt Einzelfahrten, mal zu Fuss gehen statt jeden Weg mit dem Auto zurückzulegen. Energie sparen muss belohnt und nicht bestraft werden, d. h. Je mehr Strom ich pro Person verbrauche um so teurer muss es werden.
Das Resourcen sparen wird ja bestraft mit dem Mengenrabatt.

um 15:55 von eine_anmerkung

>>
Daraus kann man doch schließen das die Grünen mit Ihrem Programm und Politiker scheinbar nicht so die jungen Generationen ansprechen wie immer suggeriert wird?
<<

Ihr Verhältnis zu den Grünen erweckt schon den Anschein einer gewissen Irrationalität. Wer hat Ihnen denn etwas suggeriert ? Ihre Frau ? Ihr Bäcker ? Ich kenne nur die Aussage von der letzten BT-Wahl, dass die Grünen und die FDP den höchsten Stimmenanteil der jungen Generation hatten. Wenn der Kern des grünen Anspruchs ist, eine lebenswerte Zukunft zu sichern, dann kann das so übel ja nun doch nicht sein. Und Wandel muss keine Ursache für Panikreaktionen sein. Wovor fürchten Sie sich ? (Anm.: meine Partei sind die Grünen nicht bisher)

um 15:33 von na ihr Sofahelden

Ja, das ist augenfällig und das nennt man "pension-climax", also Rentenmaximum. Die jetzigen Rentner jammern zwar viel, aber sie bekommen deutlich mehr Rente als die Generation davor und deutlich mehr als die Generation danach, also wir.
---------------------------
Was sie hier schreiben sind Unwahrheiten oder haben sie Belege für den Quatsch.

Traurig...

Beim Auto kann ich es irgendwie nachvollziehen, weil unsere Gesellschaft/Politik einfach aktuell auf das Auto ausgerichtet ist. Ne Alternative ist aktuell problematisch und/oder kostspielig, deshalb muss man natürlich politisch Druck ausüben, damit der öffentliche Nah-und Fernverkehr besser wird.

Aber bei Tierprodukten kann ich es einfach null nachvollziehen. Es ist klar, dass für eine klimaneutrale Zukunft unser Konsum solcher Produkte deutlich reduziert werden muss und es ist in der heutigen Gesellschaft überhaupt kein Problem, sich vegan zu ernähren. Es ist einfach nur eine Genuss-/Bequemlichkeitsfrage.

um 15:57 von logig

>>
Ohne Verhaltensänderunge des Einzelnen kann der ökologische Umbau nicht gelingen. Was nutzt es, wenn wie sie schreiben, eine Bahnstrecke gebaut wird und alle mit dem e-Auto fahren.
Ohne eine Verhaltensänderung vieler Einzelner geht es nicht.
<<

Sie bestätigen meine Aussage ja. Der Einzelne kann sein Verhalten erst ändern, wenn die Gesellschaft die Voraussetzung dafür schafft, bzw. die Hindernisse beseitigt.

15:47 von Nachfragerin @ Sisyphos3 | Sinnfreie Überlagerung

'Die Überschrift dichtet der Jugend eine politische Haltung an, die sie nie hatte, um diese widerlegen zu können.'

Fast.
Die I n t e r p r e t a t i o n der Studie überlagert zwei Aussagen auf sinnfreie Art.

1. eine deutliche Mehrheit von 56 &% der befragten Jugend benennt Klima- und Umweltschutz als ihr wichtigstes Thema.

2. Klima- und Umweltschutz kann sich n u r durch Verzicht auf ein Auto (und anderes) ausdrücken.

Die zwei Aussagen werden zu einem unauflöslichen Junktim verbunden, was Quatsch ist.

Richtig ist:
Die Jugend hat einen Fokus auf 'grüne' Themen.
Sie lässt sich aber keine einseitigen Optionen bei deren Erreichen einreden.

15:38 von weingasi1

"Ein Klischée entsteht nur, wenn etwas (sehr)häufig so ist/war, man dieses Verhalten so kennt und so auch erwartet.
Meistens beinhaltet ein Klischée die sehr grosse Wahrscheinlichkeit."

Falsch. Ein Klischee ist das Abbild dessen, was Menschen glauben wollen und diesbezueglich NUR das sehen (und suchen), was ihrem Glauben entspricht. Korrekter gesagt: Ein Abklatsch, ein schlechtes Abbild- und das kommt aus dem eigenen Geist. Im Grunde ist ein Klischee ein Glaube, als Abklatsch also ein Irrglaube. In Abwandlung eines Spruches: "Zeig mir deine Klischees und ich sag dir, wie du denkst." .. bzw. die Realitaet zurecht biegst. Klischee ist wie ein Vorurteil.

Jeder denkt nur an sich ...

... nur nicht ich, ich denk an mich.

Fast in jedem 2ten Beitrag hier wird entweder die eigene persönliche Situation geschildert und Vorwände vorgeschoben, warum er/sie nichts zur Bewältigung der Klimakrise beitragen kann, oder es wird auf andere gezeigt, die auch am Status Quo nichts ändern wollen.

Aber es ist nunmal so, dass die Klimakrise uns alle angeht. Nur gemeinsam und solidarisch ist sie zu bewältigen. Und jeder kann einen Beitrag leisten, der eine mehr, der andere weniger. Wer das nicht versteht, hat es nicht verstanden.

Ist die Menschheit bereits falsch abgebogen und wird sie sich selbst abschaffen?

@rareri, 14.47h

Die Jungen haben ja das Verhalten der Älteren vor Augen.
Da gibt es eine Klimaschutzpartei, die sich den Umstieg vom Individualverkehr auf den ÖPNV auf die Fahnen geschrieben hat.
Deren Bundestagsvizepräsidentin lässt sich allerdings mit einem Auto von der Wohnung abholen und zurückfahren, das lt. Wiki 18 l/100km verbraucht.
Wenn das die grünen Vorbilder sind, woran soll sich die Jugend denn dann noch orientieren.
An mir und meiner gehbehinderten Frau sicher nicht.
Wir sind auf das Auto angewiesen.

16:03, Hirschauer

>>@Sausewind um 14:42
Na, wie denken Sie, daß 2 14-jährige vom Land nach Nürnberg (80 km) zur Demo kommen?<<

Beispielsweise mit Regionalbahnen. Die sind oft voll mit Jugendlichen.

sehe meine Einschätzung bestätigt ...

"die meisten von ihnen nicht zu einem nachhaltigen Lebenswandel bereit."

"nicht bereit, die lieb gewordenen Gewohnheiten in den Bereichen Konsum, Mobilität, Ernährung aufzugeben" (also im Prinzip in fast allen Bereichen!)

Interessant, fordern aber nichts dazu beitragen wollen. Vielleicht sollten sich die "Friday for Futur" - Kids einen neuen Namen ausdenken, wie wäre es mit "Fun for Futur" oder "Friday for Fun"?

Wie die Alten sungen, so

Wie die Alten sungen, so zwitschern auch die Jungen ...

@sausewind, 14.51h

Was umgekehrt niemals der Fall sein wird.
Meinen Sie das so?

Am 22. November 2021 um 16:04 von Klärungsbedarf

Definiere Müll. Ich bin ähnlich alt und weiß, dass es mit der Umweltbelastung früher nicht besser war. Sie erinnern sich vielleicht an Dampflokomotiven, Städte, in denen man keine Wäsche zum trocknen nach draußen hängen konnte und Flüsse, in denen man Fotos entwickeln konnte.
#
#
Und welche Generation hat diese Umweltschädliche Mängel beseitigt?
Genau die die jetzt als Umweltsäue beschimpft wird.

Es geht für viele schon beruflich

Nicht auf die eigene Mobilität zu verzichten, es wird auch nie gehen.

um 16:05 von Anna-Elisabeth

>>
Bei vielen FfF-Anhängern und nicht wenigen Politikern der Grünen muss ich immer an einen Spruch von Charlie Chaplin denken:

"Ideale sind das Schönste und Größte und Wertvollste im Leben - außer wir versuchen danach zu leben.
<<

Wer im leben keine Ziele hat verläuft sich
(Abraham Lincoln)

um 16:04 von Klärungsbedarf

>>"Definiere Müll. Ich bin ähnlich alt und weiß, dass es mit der Umweltbelastung früher nicht besser war. Sie erinnern sich vielleicht an Dampflokomotiven, Städte, in denen man keine Wäsche zum trocknen nach draußen hängen konnte und Flüsse, in denen man Fotos entwickeln konnte."<<

Das stimmt und das ist eine sehr schöne Entwicklung. In vielen Flüssen kann man wieder schwimmen und der Ölwechsel auf dem Bürgersteig ist mittlerweile verpönt. Was aber da an Einwegverpackungen im Umlauf ist und Unmengen an Plastik geht aber wirklich nicht. Hier muss ein Umdenken stattfinden und hier bietet sich für die Zukunft ein großes Betätigungsfeld für alternative Verpackungsentwickler.

@Werner 1955

Es wird sein wie immer: ca. 1 % ist engagiert, vielleicht 25 % interessiert - und der Rest wabert zwischen "man sollte ja" bis "was geht mich das an"

Seit über 40 Jahren wird grün vorgedacht und diskutiert, in den Schulen gab's Müll-Projektwochen, Walderkundungen; der Büchermarkt ersäuft in grüner Literatur, es gibt überall auf der Welt die großartigsten Ideen, aber wenn wir mit der Selbstbeteiligung am Wandel weiterhin so zögerlich sind, brauchen wir noch 100 Jahre, bis Jugendliche ihre To-go-Verpackungen nicht mehr überall fallen lassen, nicht den ganzen Tag Smartphone-Strom verbrauchen, Billigklamottenläden ignorieren, Weihnachtskitsch-Deko ausdrücklich nicht kaufen, und Papa nicht die größtmögliche Kutsche kauft.
Das dauert zu lange.
Und Greta ist nur eine weitere Medienblase und keinesfalls Teil der Lösung.

@schiebaer45, 14.57h

War bei mir nicht anders.
Ein Musterknabe war ich auch nicht.
Von einem Auto konnten ich und meine Altergenossen mit 18 bestenfalls träumen.
Da war ein Moped schon recht viel.
Das hat sich wirklich geändert.
Siehe die Parkplätze vor unseren Berufsschulen, die Nachbarsjungen usw.

16:05 von hesta15 | Will Ihnen auch niemand vorschreiben

'Was ich esse oder auf was ich verzichte werde ich mir nicht von Politikern vorschreiben lassen. '

Das will Ihnen auch niemand vorschreiben.

Sie dürfen allenfalls unter ökologischen Gesichtspunkten zu dem Schluss kommen, dass die übermäßige Rinderzucht im Pantanal dazu führt, dass riesige Urwaldflächen gerodet werden um entweder Weiden für die Rindviecher oder Soya-Anbau für deren Fütterung zu gewinnen und Sie das nicht verantwortlich finden. Sie müssen nicht auf Fleisch verzichten, wenn Sie bei Ihrem Bauern in der Region ihr Fleisch kaufen, das dafür aber teurer ist, weil ggf. aus artgerechter Haltung.

Oder den Gesundheitsapekt zu Rate ziehen, dass etwas weniger Fleisch gesünder ist.

Können Sie, müssen Sie aber nicht.

Wie gut es doch einigen zu tun scheint,...

...mit dem Finger auf die anscheinend nicht ganz so grüne Jugend zu zeigen.

Was habt ihr euch eigentlich vorgestellt?
So wie nicht jeder Jugendliche demonstriert (hat), so viele oder wenige interessieren sich ernsthaft für eigene Maßnahmen oder Einschränkungen.

Das ist bei uns Erwachsenen keinen Deut besser, also bitte mal die Flinte gesenkt halten.

Und wenn ich mir das Impftheater ansehe, erst recht, denn da machen allzu viele Erwachsene Zauber.

um 16:11 von Vis

>>
ist das ein schlechter Witz? Für den Großteil der Menschen ist die Benutzung eines Autos schlichtweg unabdingbar. Wer kann schon von sich behaupten ohne auto problemfrei zur Arbeitsstelle, dem Supermarkt, Arzt oder Freunden zu kommen?
<<

Das war nicht immer so. In meiner Kindheit/Jugend in Hamburg kam man ohne Auto prima klar (auch meine Eltern). Die "Tante-Emma-Läden" gab es an fast jeder Ecke. Den täglichen Bedarf konnte man zu Fuß erledigen. Auch ein Briefkasten stand alle 200 m. Schule war zu Fuß oder per Fahrrad erreichbar. Bus hätte man auch nehmen können. Andere Käufe konnte man im Stadtteilzentrum oder in der City erledigen mit Bus, S-Bahn, U-Bahn.

um 16:17 von fathaland slim

>>"Ich habe ein paar Kreuzfahrten mitgemacht"<<

Es verdient schon Anerkennung wenn Sie sich hier outen, Respekt. Ich würde aber dennoch an ihrer Stelle Buße tun des Gewissens wegen.

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