Kommentare

Es wäre schön, wenn man alle

Es wäre schön, wenn man alle Verbraucher kennen würde, Industrie, Landwirtschaft etc., sprich wer verbraucht was.

Regenwasser für Toilettenspülung

Die Idee gibt es schon seit Jahrzehnten und der Sinn ist unbestritten.
Dennoch kein Gesetz für alle Neubauten/Grundsanierungen.
Manche Lösungen scheinen zu einfach...
Hier versagt der Gesetzgeber (also die Politik), schon seit Jahrzehnten (meiner Meinung nach).
Gehandelt wird dann, wenns zu spät ist und das Kind im wahrsten Sinne des Wortes in den Brunnen gefallen ist.

Klimawandel: Trinkwasser wird knapper und teurer...

Und wer demnächst deswegen finanziell durch Erhöhungen der Preise am meisten belastet wird ist auch klar: Nämlich jene Schichten, die auch in der Corona-Krise am meisten verloren haben.

Ob man angesichts der Probleme mit dem Wasser gut beraten ist, daß man einem Unternehmen in Brandenburg die Entnahme von 1,4 Millionen Kubikmetern Wasser (eigene Angaben) jährlich erlaubt ? Der Wasserverband Strausberg-Erkner (WSE) ist anderer Meinung......

Es dauert nicht mehr lange, ...

.. da werden Kriege um Wasser geführt, nicht um Öl oder seltene Erden ...
Und wer diese Kämpfe verliert, wird zwangsläufig zum Migranten.
Der Begriff "Völkerwanderung" wird zu einer ganz anderen Bedeutung gelangen.

Stellt sich die Frage

was will man denn noch alles teurer machen, durch CO2 Steuer und hohe Kraftstoffpreise, wird dann auch gleich noch Müllgebühr und alle anderen Nebenkosten erhöht.
Muss ich als Bürger mal fragen, wie das mit mehr Einkommen ist, Wasser und Abwasserpreis sind heute schon eine Hausnummer.
Die Nebenkosten wachsen ins Uferlose.

Nun wird Wasser bei uns bald so teuer wie in Afrika

In Afrika hat z.B. Nestlé viele Quellen gekauft, so dass die Menschen Wasser in Flaschen kaufen müssen, was 1/3 ihrer Lebensmittelkosten ausmacht. - Man sieht, Umweltprobleme steigern den "Umsatz".

@ objektive

Zitat: "Regenwasser für Toilettenspülung
Die Idee gibt es schon seit Jahrzehnten und der Sinn ist unbestritten. Dennoch kein Gesetz für alle Neubauten/Grundsanierungen.
Manche Lösungen scheinen zu einfach..."
#
Selbst die Nutzung von Regenwasser für Toilette, Waschmaschine oder Garten muss ich bezahlen ... bei uns muss man nämlich nach Dach- und Grunsdstücksgröße für Oberflächenwasser Steuern zahlen ... egal ob es einer Brauchwasserreduzierung nützlich ist oder nicht. Widerspruch ... klar, aber sinnlos.

@objektive - Hier versagt der Gesetzgeber (also die Politik)

Wie immer :-)

Und wenn dann das konzentrierte Abwasser die Kanäle zerstört,
versagt auch wieder der Gesetzgeber (also die Politik)

Oje ...

und wieder einmal hinken die Regierenden dem Problem hinterher.
Obwohl schon länger ein Thema, tut man dann ganz überrascht, wenn's denn mal knapp wird.

Es ist eine äußerste Verschwendung Trinkwasser für die Toilettenspülung zu nutzen (Punkt) Der Aufwand hier Regen- oder Duschwasser dafür zu nutzen ist überschaubar. Lieber hier mal fördern, als bis zu 9000€ für fragwürdige E-Autos.

Durch die Nitratbelastung haben wir ein weiteres dickes Problem. Obwohl die Margen verschwindend gering sind, betreiben wir u.a. Massentierzuchthaltung für den Export (z.B. Schweinefleisch für China). Und belasten dadurch weiter unser Wasser mit Nitrat.
Warum handeln unsere Regierenden hier nicht umgehend?

Doppelte Leitungen

für Toilettenspülung oder Waschmaschine sind eigentlich nicht das Problem und gehen bei einem Neubau auch nicht ins Geld.
Problematischer ist strikte Trennung zwischen Trinkwasserleitung und Regenwasserleitung. Da darf man nicht einfach umschalten können wegen der viele Bakterien die dann das Trinkwasser verunreinigen.
Das merkt man immer wenn Trinkwasserleitungen gechlort werden müssen.

Hier wäre er gefragt, der Staat, der Regeln setzt.

Auch im kommunalen, nichtstaatlichen Bereich wären klare Regeln sinnvoll.
Swimmingpoolverbot zum Beispiel.
Man muss aber auch klar sagen: Bei Meldungen über Trinkwasserknappheit denkt man sofort an Tesla und die geplante Batteriefabrik.
Der dortige Wasserverband Strausberg-Erkner hat jetzt Alarm geschlagen, weil er eine Kontaminierung des Grundwassers nicht ausschließt und deshalb Gutachten fordert.
Deshalb meine Fragen: Welche Strategien gibt es für die öffentliche Hand und werden die auch befolgt?
Den Schwarzen Peter den Wasserversorgern zuzuspielen, reicht nicht.
Auch die Frage der landwirtschaftlichen Bewässerung stellt sich hier.

Jetzt auch noch das Wasser ...

Die Folgen des Klimawandels können nicht allein durch die verkürzte Logik des erhöhten Preises bezahlt werden, denn das würde die soziale Schieflage durch erneute Spreizung der Arm-Reich-Schere weiter vorantreiben.
Außerdem würden sich die Grünen dadurch schnell selbst abschaffen und das ganze Thema wäre bald wieder vom Tisch.

Profitiert haben von der CO2-Verschutzung alle: durch Mobilität, gute Jobs und solide Staatseinnahmen.
Aber die Aktionäre der Großverschmutzerindustrie haben sich noch das Sahnehäubchen gegönnt und jahrzehntelang gute Gewinne eingefahren.
Die jetzt dadurch reiche Oberschicht hat also überproportional an der Verschmutzung verdient und sollte jetzt auch überproportional an den Kosten beteiligt werden.
Eine Steuererhöhung für Gutbetuchte ist deshalb für die sozialverträgliche Folgenbewältigung unumgänglich.
Es gab schon genug Zugeständnisse an die Fortschrittsbremser von der FDP, die tatsächlich eine Weiter-so-Partei für die reichen Eliten ist.

Klimawandel oder

Klimawandel oder Wetterwandel? Die Wasserarmut jetzt schon mit Klimawandel gleichzusetzen ist Sensationspresse.

Regenwasser für Toilettenspülung ist Blödsinn

Das liegt an der deutschen Gesetzgebung.

Um nämlich Regenwasser im Haus nutzen zu können, bräuchte man einen komplett separaten zweiten Wasserkreislauf ! Mit eigenen Leitungen ...
So sind in Deutschland die Vorschriften!

Das ist unbezahlbar und lohnt sich nie.

Nach Gas, Strom und Benzin jetzt noch Wasser ?

Ein Glück das die Luft zum Atmen (noch) von Steuern und Abgaben befreit ist ..,

Nicht nur die Trockenheit,

nach einem Bericht der im Fernsehen zu sehen war, wird auch zu viel Grundwasser verbraucht, der Grundwasserspiegel sinkt.
Bauern, Gärtner, Wasserwerke, die pumpen alle Grundwasser hoch.
Der perfekte Vorgarten, die Einfahrt, ist zubetoniert und Grün angestrichen, macht am wenigsten Arbeit. Regenwasser wird über die Kanalisation in die Flüsse abgeleitet und läuft schnell ab.
Das Grundwasser wird schneller verbraucht wie es nachlaufen kann.
Obwohl es uns in Deutschland noch gut geht, wir bräuchten dringend Sickergruben für das Regenwasser.

Swimmingpools

Wieso sind eigentlich immer noch private Swimmingpools erlaubt, die nicht nur ziemlich viel Wasser verbrauchen (u.a. durch Verdunstung), sondern es oft noch preiswerter (als Gartenwasser) beziehen und es trotz Zusatz von Chemie einfach in den Boden entsorgen und dadurch auch noch das Grundwasser gefährden?

Die Wasserverfügbarkeitsdogmen ändern sich

anscheinend durch den Klimawandel: von Wasser kommt immer genügend nach, dann: nachkommendes Wasser füllt nicht mehr genügend die Grundwasserspeicher und Gewässer, zu eventuell später: für den Verbrauch fehlt ausreichend Wasser (was regional teilweise jetzt schon gilt). Das jetzige Handeln sollte deshalb überlegen, wie wir das Überwasser von Starkregen und wasserreichen Monaten so aufspeichern, dass wir den zeitweiligen Überschuss in Trockenheitsbedarfszeiten nutzen können.

Wasser ist ein Politikum

Manche Gemeinden verlangen von Grundstücksbesitzern Abwassergebühren für auf das Grundstück fallenden Regen ...!

Das Wasser in Deutschland ist oft von zweifelhafter Qualität. Es ist entweder zu hart, was die Menschen zwingt, Ionenaustauscher zu installieren oder in Kauf zu nehmen das ihre Geräte andauernd kaputt gehen (Wasserkocher, Kaffeemaschine, Geschirrspüler, Waschmaschine, etc.) oder es ist mit Nitrat belastet wegen der intensiven Landwirtschaft !

Wasser ist übrigens verglichen mit anderen Ländern in Deutschland bereits relativ teuer. In manchen Gegenden kostet 1 cbm Wasser schon 3,50 Euro !

Wenigstens

gehen mit den Fossilverstromern bald die größten Wasserentnehmer vom Netz
Platz zwei ist Industrie dann kommt lange nichts, dann Landwirtschaft und ganz am Schluss Privathaushalte

Aber ja; es ist schon Ärgerlich wenn langsam die Rechnungen für über hundert Jahre extensives wirtschaften eintrudeln.

@ Möbius

Regenwasser für Toilettenspülung ist Blödsinn

Dennoch haben wir diesen ökologisch sinnvollen "Blödsinn" beim Bau unseres Hauses gleich mit eingebaut: Brauchwasser fürs Klo und die Waschmaschine.


Das liegt an der deutschen Gesetzgebung.

Soso.


Um nämlich Regenwasser im Haus nutzen zu können, bräuchte man einen komplett separaten zweiten Wasserkreislauf ! Mit eigenen Leitungen ...
So sind in Deutschland die Vorschriften!

Gott sei Dank.

@ kommtdaher

Klimawandel oder Wetterwandel? Die Wasserarmut jetzt schon mit Klimawandel gleichzusetzen ist ...

... noch wissenschaftlich weiter zu klären, aber vermutlich richtig.

@ 14:36 von Möbius

"Regenwasser für Toilettenspülung ist Blödsinn"

Kein Blödsinn, sondern sinnvoll. Das Klima lässt sich nicht so leicht ändern, aber Wasserverschwendung lässt sich leicht stoppen.

"Das liegt an der deutschen Gesetzgebung.

Um nämlich Regenwasser im Haus nutzen zu können, bräuchte man einen komplett separaten zweiten Wasserkreislauf !"

Das ist richtig und auch sinnvoll (wo kurz zuvor Regenwasser durchfloss, sollte man kein Trinkwasser zapfen).

"Das ist unbezahlbar und lohnt sich nie."

Bei Neubauten oder Renovierung ist eine zweite Leitung und ein Tank kein großer Aufwand. Dies lohnt sich innerhalb kurzer Zeit, sollte aber trotzdem gefördert werden, damit die Akzeptanz schnell steigen kann.

>>Das Geld brauchen sie, um

>>Das Geld brauchen sie, um neue Brunnen zu bauen und damit neue Trinkwasserquellen zu erschließen, für neue Leitungen, für den Ausbau von Werken und Hochbehältern zur Wasserspeicherung, für ein umfangreicheres Umwelt-Monitoring.<<

Ist alles nachvollziehbar.
Wenn ich mir allerdings anschaue, wie extrem unterschiedlich die Wasserpreise in den einzelnen Kommunen schon in der Vergangenheit waren, kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass der Klimawandel mal wieder eine prima Gelegenheit ist, an der Preisschraube zu drehen …
Vielleicht sollte ich einen Brunnen auf meinem Grundstück bohren lassen :-))

Allgemein: Abzocker bereiten Kunden auf hohe Preise vor

Das kann man ganz allgemein sehen:
Abzocker bereiten Kunden auf hohe Preise vor.
Sei es Benzin, Strom, Lebensmittel, Wasser, Mieten, Medikamente, Baumaterialien, Holz....
Es wird eine ganz schlimme Situation beschrieben - aber so diffus und nicht nachprüfbar für den Endverbraucher - und dann wird gesagt, dass furchtbare Engpässe und Lieferausfälle gerade noch so vermieden werden konnten - ABER massive Preiserhöhungen sich einfach nicht vermeiden lassen - als ob das ein Naturgesetz ist.
Mit dieser Psycho-Masche überrumpelt, halten die Endverbraucher dann die Füsse still und sind froh, überhaupt noch die Produkte zu bekommen.
Ein Fall für die Gerichte. Tausendfach. Was machen eigentlich unsere "Investigativ"-Journalisten ? Machen die überhaupt noch was ? Es ist deren Job, die Sauereien aufzudecken, die der Endverbraucher mangels Zeit und Möglichkeiten nicht aufdecken kann!
Das ist Arbeitsverweigerung.

@ Bernd Kevesligeti

Ob man angesichts der Probleme mit dem Wasser gut beraten ist, daß man einem Unternehmen in Brandenburg die Entnahme von 1,4 Millionen Kubikmetern Wasser (eigene Angaben) jährlich erlaubt ?

Und was passiert danach mit dem Wasser? Es verschwindet ja nicht.

War abzusehen

8 milliarden verbrauchen mehr als die 4 Milliarden in meiner Kindheit.

Dazu kommt die Landwirtschaft inclusive Aquaculture , gestiegene Hygieneanforderungen und der Freizeitspass mit Wasser.

Da wird einiges an Erfindungen und Umerziehung notwendig, wenn das Wasser kuenftig reichen soll.

Besonders betroffen die ariden Gebiete. Saudi Arabien braucht heute Wasser fuer 40 millionen, Aegypten fuer 80. Vor 40 Jahren war das nicht mal halb so viel.

Leider wird in den meisten Laendern Wasser nicht noch mal recycled.

"Trinkwasser ist meiner

"Trinkwasser ist meiner Meinung nach viel zu billig", sagt Heilig. "Es ist unser kostbarstes Gut, und deshalb müssen wir mit dieser Ressource sehr viel verantwortungsbewusster umgehen."
#
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Typisch Grüner Vorschlag, erst einmal alles teurer machen.
Wasser ist ein kostbares Gut und sollte für jeden zugänglich sein.
Das schon jetzt Wasseradern irreparabel durch die Zementklötze der Windanlagen zerstört wurden scheinen die Grünen nicht zu stören.

@ H. Hummel

Es dauert nicht mehr lange, da werden Kriege um Wasser geführt, nicht um Öl oder seltene Erden ...

Kriege um Öl und seltene Erden? Hab ich was verpasst?

@ kommtdaher 14:35

Das ist keine Sensationpresse . Klimawandel und Wasserknappheit gehören zusammen. Ist schön im Bericht geschrieben.

Ohne Zweifel

Zitat: "Folgen des Klimawandels
Trinkwasser wird knapper und teurer
Noch ist Wasser in Deutschland reichlich vorhanden. Doch Trockenheit und Hitzesommer wirken sich zunehmend auf den Grundwasserspiegel aus."

Klar.

In einem Land, in dem es 420 Tage pro Jahr (wenn nicht 480!) regnet, wird das Wasser "knapp" und deswegen teurer.

Es hat gaaaaaaaanz gewiss nicht damit zu tun, dass ein raubtiersozialistischer Staat den Bürger immer mehr Steuern und Abgaben klauen möchte. Nein.

@ Möbius

Zitat: "Um nämlich Regenwasser im Haus nutzen zu können, bräuchte man einen komplett separaten zweiten Wasserkreislauf ! Mit eigenen Leitungen ...
So sind in Deutschland die Vorschriften!
Das ist unbezahlbar und lohnt sich nie."
#
Das kann man so pauschal nicht sagen. Ich habe diese Extrainstallation inkl. 1500 L Kunststofftank bei der Sanierung meines Hauses umgesetzt. Kostenpunkt: keine 2000 Euro in Eigenleistung ... die Wände waren 'eh offen.
Dafür könnte man zwar viel Wasser kaufen, aber es ist der Gedanke der hier hilft.

Wer sich als Mensch

Wer sich als Mensch betrachtet, kann doch einfach die Menschenrechte in Anspruch nehmen, insbesondere das Recht auf Leben.

Und da evident ist, dass sauberes Trinkwasser für dieses Leben zwingend notwendig ist, muss jeder, der die Menschenrechte für gültig hält, freien Zugang zu sauberem Trinkwasser haben bzw. gewähren.
Und frei bedeutet ohne Bezahlung.

Wer also für Trinkwasser bezahlen muss, weiß jetzt wie es mit seinen Menschenrechten aussieht.

@14:09 von wenigfahrer

Nebenkosten? Wasser ist zentral, und es wird teurer, weil wir seit Jahren und Jahrzehnten verschlafen, Natur, Umwelt, Klima zu schützen und zu schonen. Und wir lassen schon zu lange zu, dass mit den Grundgütern in unserer durch und durch kapitalistisch strukturierten Welt einige wenige sich die goldene Nase verdienen.

@ traurigerdemokrat, um 13:38

"Es wäre schön, wenn man alle Verbraucher kennen würde...sprich wer verbraucht was."

Einen kennt man doch genau:

Jeder sich selbst.
Dass Wasser, nicht erst bei uns, knapp ist und knapp und teuer werden wird, zeichnet sich doch bereits seit Jahrzehnten ab, das könnte jeder absehen, der die Augen und Ohren offenhielt.

Da zu fragen, was man selber an Wasser verbraucht, oftmals unnötig verplempert, ist doch die allererste und naheliegendste Idee, Geld einzusparen.

Geschirr unter fließendem Wasser abspülen, jeden Morgen ausgiebige Dusche, 3 Hemden plus 4 Handtücher in der Waschmaschine, Garten täglich gründlich wässern, Swimmingpool samt Dusche, für ein paar Teller und etwas Besteck die Spülmaschine anstellen, Zähneputzen bei fließendem Wasser, jede Woche für jedes Familienmitglied ein Vollbad, und, und...

Das läppert sich, und da hat jeder selbst spürbare Einsparmöglichkeiten, die spontan nützlicher sind als das Beklagen anderer Wasserverbraucher oder - verschwender.

@ Möbius

"Regenwasser für Toilettenspülung ist Blödsinn
Das liegt an der deutschen Gesetzgebung."

Sie meinen wohl die deutsche Gesetzgebung ist Blödsinn.

Drei Fragen zum

Drei Fragen zum Trinkwasser:
1. Gibt es davon genug auf dem Planeten Erde?
2. Gibt es nicht genug für alle Menschen (auf dem gleichen Planeten)?
3. Wieviel soll es kosten?
a) morgen
b) übermorgen
c) für Menschen mit wenig Einkommen (Geld und so)
d) für Menschen mit ganz viel Vermögen (Geld, Grund, Technik, Denkvermögen usw.)

Das wärs erstmal meinerseits dazu.

Doch noch eine vierte Frage (quasi; gibt bestimmt noch mehr): wie ist das mit dem Recht auf Trinkwasser, ohne dass es was kostet - machbar?

@ kommtdaher, um 14:35

"Die Wasserarmut jetzt schon mit Klimawandel gleichzusetzen ist Sensationspresse."

Die Wasserarmut nicht mit Klimawandel zu begründen ist Naivität.

Wie praktisch!

Zitat: "Kommunen und deren Versorgungsunternehmen müssen sich wegen des Klimawandels somit auf langfristig höhere Kosten einstellen."

Jetzt hat man ja den perfekten Sündenbock dafür gefunden, dass der Staat seiner ureigensten Aufgabe, eine funktionierende Infrastruktur bereitzustellen, immer weniger nachkommt. Es liegt natürlich nicht daran, dass in unserem Staat immer mehr Steuern und Abgaben für unnütze Ideologieprojekte zum Fenster rausgeworfen werden. Es ist der sagenumwobene "Klimawandel".

Einen Beleg dafür, wie sich eine Temperatursteigerung von bisher 0,5-0,7° C auf die Niederschlagsmengen und den Grundwasserspiegel ausgewirkt haben soll, muss man natürlich nicht liefern. Wir leben ja in einem Land, wo man auch eine Kanzlerkandidatin aufstellen kann, die keinen eigenen Gedanken zu Papier bringt und an der Herausforderung, einen korrekten Lebenslauf zu erstellen, bereits scheitert.

@ 14:36 von Möbius

Natürlich braucht man für Regenwasser für WC etc. einen zweiten Kreislauf. Den haben sich einige Leute direkt beim Neubau einbauen lassen, kein Problem. Nur macht das kaum einer und für den Häuserbestand wäre es tatsächlich ruinös. Bei der relativ geringen Zahl von geeigneten Häusern, die neu gebaut werden, würde es sehr lange bis zur Wahrnehmbarkeit des Effektes dauern. Die Politik stürzt sich natürlich auf Sachen, wo der Effekt bis zur nächsten Wahl sichtbar wird - weil wir Wähler so clever sind. Wir haben die Politiker, die wir verdienen. In der Wirtschaft wie in der Politik, es gibt kein langfristiges Denken mehr - denn jeder Bürger denkt nur noch daran, dass Schnitzel am nächsten Tag noch größer sein soll. Es kann sich niemand mehr vorstellen, dass es übermorgen womöglich gar kein Schnitzel mehr gibt.

Trinkwasser wird knapper

Ich habe eine Lösung anzubieten. Es gibt Betriebe, auch große, die hatten bis vor 30 Jahren ein Trinkwasser und ein Brauchwassersystem. Das Brauchwassersystem wurde aus Kostengründen stillgelegt und demontiert. Wertvolles Trinkwasser wird z.B. zum Füllen von Großbehältern zwecks Druckprobe verwendet und wieder in die Kanalisation abgelassen. Hier muß konsequent gehandelt werden, ohne wenn und aber.

@ 2021 um 14:38 von Möbius

„Ein Glück das die Luft zum Atmen (noch) von Steuern und Abgaben befreit ist ..,“
Das scheint nur bei oberflächlicher Betrachtung so.
Kraftwerke haben Abgasreinigungsanlagen und in der Industrie sind die auch häufig zu finden.
Die Kosten dafür werden selbstverständlich auf die Kunden umgelegt.
Sei es durch die Preise oder durch steuerliche Förderung.

In der Tat, das ist Unsinn!

Zitat: ""Bei allen Neubaugebieten muss das verpflichtend sein", fordert Umweltdezernentin Heilig für Frankfurt. "Es kann nicht sein, dass wir weiterhin 15 Liter Trinkwasser pro Toilettengang durch die Toilette jagen. Das ist Unsinn.""

In der Tat, das ist Unsinn, dass eine dahergelaufene Grüne_r_s-in den Bürgern erklären will, mit wievielen Litern die Hinterlassenschaften bei einem Toilettengang herausgespült werden sollen.

Es ist ja nicht so, dass sich unzählige Ingenieure und Techniker bereits seit Jahren dazu Gedanken gemacht haben, mit wievielen Litern ein akzeptables Spülergebnis erreicht werden kann, ohne dass es zu Verstopfungen u.ä. kommt.

Es ist ja nicht so, dass vermeintlich "blitzgescheiten" Vorschläge von Grünen_r_s_in_* meist eh eine Milchmädchenrechnung ist, etwa bei leistungslimitierten Staubsaugern, welche kein ausreichendes Saugergebnis liefern oder mit welchen man doppelt und dreifach so lange saugen muss, um zum gleichen Ergebnis zu kommen.

Hurra!

14:38 von Möbius | Das ist sie nicht

'Ein Glück das die Luft zum Atmen (noch) von Steuern und Abgaben befreit ist .., '

Das ist sie nicht. Zumindest indirekt nicht.

Jedes Unternehmen, das aufgrund von gesetzgeberischen Maßnahmen in Luftreinhaltungsmaßnahmen, Filter, Gasabscheidung etc. investiert, legt die Anschaffungs- und Betriebskosten dafür auf die Preise um, welche die Verbraucher für die hergestellte Ware bezahlen. Das sind dann indirekter Abgaben. Was simpler, ökonomischer Logik folgt und nicht anders sein kann.

@ DeHahn

"In Afrika hat z.B. Nestlé viele Quellen gekauft, so dass die Menschen Wasser in Flaschen kaufen müssen, was 1/3 ihrer Lebensmittelkosten ausmacht."

Nicht nur in Afrika hat dieser Konzern Wasser aufgekauft.
Am Beispiel Nestlé können Sie sehr schön sehen, welche Bedeutung die Menschenrechte haben.

Möbius 14:35

„Um nämlich Regenwasser im Haus nutzen zu können, bräuchte man einen komplett separaten zweiten Wasserkreislauf ! Mit eigenen Leitungen ...
So sind in Deutschland die Vorschriften!“
Und diese Vorschriften machen Sinn,z.b um Zoonosen zu verhindern…nicht alle Vorschriften und Regeln sind Unsinnig

@kommt daher

"Am 21. November 2021 um 14:35 von kommtdaher

Klimawandel oder

Klimawandel oder Wetterwandel?"

Dass Klima und Wetter nicht dasselbe sind ist klar. Dennoch hängt beides eng zusammen.

"Die Wasserarmut jetzt schon mit Klimawandel gleichzusetzen ist Sensationspresse."

Nein, ganz und gar nicht.

@ Möbius, um 14:38

"Nach Gas, Strom und Benzin jetzt auch noch Wasser ?"

Ja klar, demnächst auch noch Wasser.

Sie haben doch nicht geglaubt, dass Klimawandel ohne Wassermangel denkbar ist?

Dass es irgendwann um Auseinandersetzung um Wasser geben wird war schon vor mehr als 35 Jahren Thema im Biologieunterricht.

Damals vermochte sich freilich noch niemand ernsthaft vorzustellen, dass das auch in unseren Breiten einmal der Fall sein könnte.

Und jetzt will es sich kaum jemand vorstellen. Wir haben Corona. Und Gasmangel. Und hohe Spritpreise.
Als reichte das nicht...

Re : objektive !

Ja, da sollte die Politik schon lange handeln, und sich genauestens informieren, wie man, nicht nur Wasser sparen kann, und die Menschen, vor allem die Firmen und die Landwirtschaft zu einem vernünftigeren Umgang mit den Ressourcen verpflichtet werden können.
Natürlich auch bei allen Neubauten, oder Umbauten sollte das kostbare Regenwasser mit ein bezogen werden. Nur dies würde ja extra Leitungen und Kosten bedeuten, wovor viele gleich zurück schrecken.
Ja, das Kind muss erst in den Brunnen fallen, dann kommt die große Erleuchtung des Schmerzes. Nur dann ist es zu spät !

Regenwasser für Toilettenspülung ist doppelter Blödsinn

@14:36 von Möbius.

Die "Regenwassertoilette" ist nicht nur wegen des technischen Aufwandes unsinnig, sondern vor allem, weil Regenwasser in der Toilette eben keine Zweitnutzung ist, sondern die Verschwendung natürlichen Wassers, das besser direkt dort, wo es herunterkommt, den Pflanzen zur Verfügung gestellt wird oder zumindest via Regenwasserkanal versickert wird.
Nur Wasser aus Wanne, Dusche, Waschbecken und Waschmaschine für die Toilette sind sinnvoll und praktikabel, da alle "Beteiligten" in der Regel nahe beieinander liegen.

mit Wasser sparsamer umgehen

könnten wir uns leicht angewöhnen.
Hahn zudrehen beim Zähneputzen und Haare shampoonieren, gezieltes Wässern im Garten statt Flächensprenger usw.

Wenn ich an meine Kinderzeit zurückdenke, Oma hatte sogar das Abwaschwasser noch für die Klospülung benutzt.
Ganz so krass müssen wir es nicht halten, aber ein wenig den Kopf benutzen schadet nicht.

@ kommtdaher, um 14:35

Klimawandel ist für Sie also immer noch nur "Wetterwandel"?

Aber im Grunde isses wurscht, wie Sie's nennen, wenn irgendwann das Wasser nur noch dröppelnd aus dem Hahn kommt.
Bleiben Sie also cool.

Also ich muss ehrlich sagen,

Also ich muss ehrlich sagen, das mit den privaten Pools nimmt überhand. Es gibt Freibäder, die viel Spaß versprechen. Aber leider sind die den Kommunen oft zu teuer und sie werden geschlossen.
Wenn die Menschen wenigstens das Wasser aus dem Pool im Herbst nicht einfach weg laufen ließen, sondern eimerweise durchs Klo schütten würden, wäre auch schon viel gewonnen. Ich habe das Wasser aus unserem Wasserbecken so genutzt. Da bricht man sich keinen Zacken aus der Krone, das zu tun. Ich fange auch das abwaschwasser auf.

Re : DeHahn !

Das ist das Perverse an dem ganzen System, es gibt Etliche, die sich auf Kosten von extrem Vielen bereichern, ohne Scham und Moral.

14:28 von AlterSimpel | Anderes und wichtiges Thema

'Die Folgen des Klimawandels können nicht allein durch die verkürzte Logik des erhöhten Preises bezahlt werden,'

Wenn der Preis den Verbrauch steuern soll, geht das nicht anders.

'denn das würde die soziale Schieflage durch erneute Spreizung der Arm-Reich-Schere weiter vorantreiben.'

Das ist ein Problem, das gelöst werden muss, wenn Umweltschutz und insbesondere Wassermanagement von a l l e n mitgetragen werden soll. Es ist Aufgabe der Politik, für soziale Kompensation zu sorgen.

Mir ist eines klar: wenn wir Schwellenländer wie Brasilien dazu bringen wollen, die Regenwälder zu erhalten, damit wir genügend Sauerstoff in der Atmosphäre für u n s e r Wohlbefinden behalten wollen, dann müssen wir dafür etwas geben. Die Brandrodung geht nicht alleine von den Großgrundbesitzern sondern von vielen Kleinbauern aus, welche Urwald roden, damit sie Anbaufläche zum Überleben haben, bis sie zur nächsten ziehen. Sie müssen wir für U-Schutz bezahlen. Wasserschutz dito

14:14 von H. Hummel

„bei uns muss man nämlich nach Dach- und Grunsdstücksgröße für Oberflächenwasser Steuern zahlen ... egal ob es einer Brauchwasserreduzierung nützlich ist oder nicht. Widerspruch ... klar, aber sinnlos.„
Das ist so eine widersinnige Regelung, die kein Mensch versteht. Wir haben eine Zisterne, alles andere versickert im Boden. Würde kein Regenwasser durch die Kanalisation laufen, müsste die regelmäßig mit Trinkwasser gespült werden. Letztes Jahr hat es ja wenig geregnet, aber die Beiträge sind nicht gesunken.

@ um 14:20 von Giselbert Oje ...

„Oje ...
und wieder einmal hinken die Regierenden dem Problem hinterher.“
Und nicht wie bei der Pandemie ein paar Monate sondern hier sogar ca 50 Jahre.
Denn das Problem der zukünftigen Wasserknappheit wurde schon in den 1970er Jahren von einschlägigen Wissenschaftlern und Umweltaktivisten lautstark benannt.
Und ebenso kann man heute sehen, dass es zwar auch ein paar Impfskeptiker unter den Bürgern gibt, die der seriösen Wissenschaft nicht glauben, so wie es Skeptiker auch gegen den Klimawandel gab und gibt.
Schlimmer ist aber, dass es Politiker gibt, die der seriösen Wissenschaft nicht trauen.
Vor allem, wenn solche Politiker immer wieder zu den verantwortlichen Politikern in leitender Funktion gehören, die seit Jahrzehnten dieses Land regieren.
Im Nachhinein werden die Bürger auch nicht schlauer, weil sie nicht bereit sind, auf einiges zu verzichten.
Klimawandel, Umweltschutz, Pandemie. Schuld sind immer die Politiker, die der Wissenschaft nicht vertrauen und mit Lobbyisten kungeln.

Zeit, umzudenken...

Man kann es drehen und wenden wie man will. Unsere Wegwerf- und Überflussgesellschaft stößt an ihre Grenzen. Der Wasserverbrauch z.T. völlig unnütze ist nur ein Kriterium dafür. Traurig aber wahr: Oft erfolgt ein Umdenken erst über den Geldbeutel. So mancher lässt sich plötzlich impfen, weil die Tests kostenpflichtig werden sollen. Und auch in Sachen Klimaschutz wirkt der erhöhte Spritpreis an der Zapfsäule manchmal Wunder. Drei oder vier Urlaubsreisen mit dem Flugzeug müssen vielleicht auch nicht sein, wenn man an die Erderwärmung denkt - und so nähern wir uns einem Lebensstil an, der neue Maßstäbe setzt und den begrenzten irdischen Ressourcen sowie den Umweltgefahren Rechnung trägt. Man könnte vielleicht auch von einem Charaktertest sprechen...

Wasser ist keine Ressource die verbraucht wird

Sondern eine, die ständig aufbereitet werden muss.

Sinkende Grundwasserspiegel sind zuerst mal nicht das Problem: muss man halt tiefer bohren für den Brunnen!

Aufbereitung ist aber teuer.

Bisher hat man sich darauf verlassen das der Boden über den grundwasserführenden Schichten die Reinigungswirkung übernimmt. Doch dies ist nicht immer gewährleistet.

In Deutschland wird nämlich bisher aus Brunnen geschöpftes Trinkwasser, also Frischwasser, praktisch nicht bearbeitet, sondern nur Abwässer, aus denen dann wieder neues Trinkwasser werden soll.

Das wird wohl angesichts wachsender Schadstoffbelastungen des Grundwassers, nicht durchzuhalten sein.

Wasser wird also nicht „weniger“. Es wird nur immer teurer es zu reinigen ...

@Möbius :

Wenn Sie das nachträglich machen wollen, so wird es teurer, korrekt.
Beim Hausbau / Modernisierung fallen die 10 oder auch 20m Rohr inkl. Verlegung nicht auf.

Gibt aber auch ein anderes Problem :

Ich hatte das früher mal via Zisterne / Hauswasserwerk gelöst.
Leider kommen da aber immer ( trotz Kiesfilter und Kleinfilter ) ein paar "Reste" mit in die Leitung. Resultat : Dadurch ( und wohl auch durch die im Verhältnis zur normalen Wasserleitung auftretenden Druckschwankungen ) durfte ich nach 2 Jahren die Dichtungen der Spülkästen wechseln.
Habe also nix gespart, deshalb seit 18 Jahren wieder Leitungswasser...

Re : traurigerdemokrat !

Das Wissen und Kennen all dieser Bereiche, die das Wasser verbrauchen, nützt absolut gar nichts. Es sollte und müsste von der Politik grundsätzlich gesetzlich vor gegeben sein, alle Ressourcen so sparsam wie nur irgend wie möglich, zu verwenden. Und dies müsste in allen Ländern so greifen. Nur diese Idee ist pure Utopie, weil, wie ja gesehen auf der Klimakonferenz, zu viele nur auf ihre egoistischen und ideologischen Ziele setzen, ohne nur einen wirklichen Gedanken an die teils riesige Verschwendung zu machen.
Es gibt ein paar kleine, aber feine Initiativen, die bessere Lösungen und Alternativen suchen und versuchen, nur leider werden denen noch zu oft zu viele Knüppel zwischen die Beine geworfen, von der Politik und vielen Menschen, die nur an sich und ihre Kröten denken !

Am 21. November 2021 um 14:41 von kaledo

Wieso sind eigentlich immer noch private Swimmingpools erlaubt, die nicht nur ziemlich viel Wasser verbrauchen (u.a. durch Verdunstung), sondern es oft noch preiswerter (als Gartenwasser) beziehen und es trotz Zusatz von Chemie einfach in den Boden entsorgen und dadurch auch noch das Grundwasser gefährden?
___
Weil in DE (noch)nicht alles verboten ist. Wäre es Ihnen lieber man würde anstelle von "Gartenwasser" teuer aufbereitetes Trinkwasser dafür hernehmen ? Wenn es zu einem Zeitpunkt, aus welchem Grund auch immer zu einer bedenklichen Schadstoffkonzentration kommen sollte, wird man Alarm schlagen. Nichts wird so streng kontrolliert, wie unser Wasser.
So lange man dem Tesla-Werk eine Wasserentnahme im trockensten Landesteil DE's in dieser Grössenordnung zustimmt, habe ich kein schlechtes Gewissen wegen meines kleinen pools, obwohl ich durchaus einverstanden bin, dass man Unternehmen anlocken muss/soll zur Generierung von Steuern und Schaffung von Arbeitsplätzen.

@Rudolf238, 14:40 Uhr

Viele kleine Südseeinseln wie Tuvalu leiden nicht nur unter dem erhöhten Meeresspiegel, welcher sie eines - nicht allzu fernen - Tages verschwinden lässt. Schon jetzt versalzt das Grundwasser, wodurch Wasserknappheit entsteht. Der Klimawandel wird mit voller Brutalität spürbar. Es braucht mehr denn je globaler Allianzen.

@ kaledo 14:21

"Wieso sind eigentlich immer noch private Swimmingpools erlaubt, die nicht nur ziemlich viel Wasser verbrauchen (u.a. durch Verdunstung), sondern es oft noch preiswerter (als Gartenwasser) beziehen und es trotz Zusatz von Chemie einfach in den Boden entsorgen und dadurch auch noch das Grundwasser gefährden"

Na, kleine Neiddebatte?

Zum einen ist Schwimmen sehr gesund für die Muskulatur und es soll Länder geben, in welchen ganzjährig heiße Temperaturen herrschen. Im übrigen ist die Entsorgung des Wassers, welches i. d. R Chemie enthält, im Garten verboten. Mit gewisser Pflege lässt sich das Poolwasser auch über mehrere Jahre verwenden. Ich könnte mir ein angenehmes Leben ohne Pool in Thailand nicht vorstellen.

was sind die HIntergründe?

Wer steht hinter der Wasserversorgung in Deutschland? Im Osten übernahmen nach der Wende pfiffige Unternehmen die Wasserwerke und konzipierten die Größe nach einem zu erwartenden steigenden Wasserverbrauch. Nur - die Menschen verbrauchten weniger Wasser und die Wasserwerke waren unrentabel. Deshalb mussten die Wasserpreise stark erhöht werden, um kostendeckend bzw. mit Gewinn arbeiten zu können.
Wie wäre es, bevor die Menschen wieder auf steigende Kosten vorbereitet werden, die natürlich wie üblich alternativlos sind, wenn die Strukturen der Wasserwerke kontrolliert werden. Wer sind die Eigentümer? Hedgefonds aus den USA oder anderen Ländern? Geht es um die Wasserversorgung oder um Gewinnmaximierung?
Dass jeder Bürger sparsam und sorgsam mit dem wervollen Wasser umgehen sollte, versteht sich natürlich von selbst. Wenn schon Preiserhöhungen, warum dann nicht gestaffelt: eine normale Durchschnittsmenge bleibt beim alten Preis, alles was darüber hinaus verschwendet wird, wird teuer.

Wasser wird DIE Überlebensressource

Auch im geographisch kleinen Deutschland wird die Verfügbarkeit von gutem Trinkwasser durch den Klimawandel ein zunehmendes Problem.

Der intelligente und sorgsame Umgang mit Wasser wird überlebensnotwendig. Vorbilder dafür gibt es genug. Ich habe das vor einigen Jahren bei einem Fun-Trip nach Vegas und einer Nevada-Rundtour gesehen, wie durch striktes Wassermanagement die immer knapper werdende Ressource Wasser dort geschont wird.

Weltweit wird der Kampf ums Wasser sowie bewässerbare Anbauflächen eine Frage von Krieg und Frieden werden.
Äthiopien und Ägypten sind dafür Kandidaten.
Die Zahl der Menschen, die um des nackten Überlebens willens migrieren, wird anschwellen.

Wasser geht die Menscheit als ganzes an. Wir sollten in DE auch (noch) ohne Wüsteneien um uns herum damit klug umgehen.

Wasserdiebe anprangern

Diese EU könnte den Wasserdieben das Handwerk legen, selbst wenn sie in GB oder Schweiz sitzen.
Solche Großfirmen wie Nestle kaufen große Gebiete in Afrika und Südamerika auf und bedienen sich hemmungslos am Grundwasser.
Folge ist, das diese Gebiete verdürren und die Einheimischen unter Wassermangel leiden.
Tut diese EU aber nicht...

Am 21. November 2021 um 14:38 von Möbius

Nach Gas, Strom und Benzin jetzt noch Wasser ?

Ein Glück das die Luft zum Atmen (noch) von Steuern und Abgaben befreit ist ..,
___
Und deshalb ist der Grünen Dame, Frau Heilig, jetzt auch unangenehm aufgefallen, dass das Wasser in DE viiiel zu billig. Dass nahezu ALLE anderen Sachen in DE immer viiiel teurer sind, als in der EU, ist in deren Augen wohl unerheblich. Ich hatte mir in Anbetracht der steigenden Strom- und Gaspreise schon den Kopf zerbrochen und gedacht "da fehlt doch noch was..." Richtig, das Wasser war's. Gottseidank ist man der Sache jetzt auf der Spur. Dass DE in der EU nur den 3. höchsten Preis irgendwo hat, geht gar nicht, obwohl Wasser woanders stark bezuschusst wird, in DE tragen die Verbraucher über 90% der Kosten. Da geht bestimmt noch was. Mir schwant neuer Grusel...

14:35 von kommtdaher: Wetterwandel?

"Klimawandel oder Wetterwandel? Die Wasserarmut jetzt schon mit Klimawandel gleichzusetzen ist Sensationspresse."

Das letzte Jahr in dem in Deutschland ausreichend Regen gefallen ist war 2017. Der langfristige Klimawandel führt zum kurzfristigen Wetterwandel.

Auch wenn es immer noch Leute gibt, die das nicht wahr haben wollen.

die Wasserdiebe sind unter uns

Seit Jahrzehnten beutet Nestle die Tiefenvorkommen in der ägyptischen Wüste aus.
Mit Duldung der Militärregierung und durch wegsehen der Eurokraten.
50000 Jahre alte Vorkommen werden in wenigen Jahren geleert sein und gefährden die Existenz der westlichen Oasen.
Kaum jemand stört das in Dtl. und in Ägypten wird Kritik und Widerstand erbarmungslos bekämpft.

Problem nicht erkannt

Mit jedem Euro den der Qm Wasser teurer wird, fließen 19 Cent in den Steuersack des Staates.
Wurde nicht gerade stolz verkündet, dass bis 2025 mehr als 150 Milliarden mehr Steuereinnahmen erwartet werden. Ja, woher sollen die denn kommen?
Von den Vermögenden - wohl kaum.
Von den stark steigenden Löhnen - wohl kaum.
Es bleiben die Mehrwertsteuer und sämtliche Verbrauchssteuern.
Irgendwer muss die Coronakosten doch bezahlen.
Und bezahlen muss immer der, der keine Lobby hat, also der Geringverdiener, Alleinerziehende und Rentner, die ohnehin vom Staat offensichtlich als nutzlos angesehen werden, weil sie kaum zum BIP beitragen und nur Kosten in Krankenkassen und Rentenkasse verursachen.

Re : Sparpaket !

Tja, ein Swimmingpool im Garten, ein Markenzeichen von Wohlstand. Nur den wollen viele auf ihre Art zeigen, durch neue Autos spätestens alle zwei Jahre, einen noch größeren Garten, usw. ! Leider !
Es tragen letztendlich fast alle mit dazu bei. Natürlich sollte eine so große Firma wie Tesla das Ganze auf andere Art lösen, mit weniger Verbrauch, und natürlich sollte die Politik auch der Industrie und Landwirtschaft mehr auf die Finger schauen, und deutlich mehr regeln. Nur wie wollen die völlig unbedarfte Politiker/innen denn angehen, wenn sie absolut keine Ahnung haben, aber selbst nicht bereit sind, sich all den wichtigen Fragen zu stellen ??
Ich denke, es können viele dazu beitragen, wenn sie in mehr Demuth und Vernunft leben, bewusster leben mit dem, was jetzt noch zu haben ist, und dies alles als Schatz sehen !

nein ist es nicht

es ist die sanfte mediale Vorbereitung der Regierung auf steigende Kosten.

„Doppelte Leitungen für

„Doppelte Leitungen
für Toilettenspülung oder Waschmaschine sind eigentlich nicht das Problem und gehen bei einem Neubau auch nicht ins Geld.“
Doch, genau das tun sie. Sie kosten Platz und Geld.

„Problematischer ist strikte Trennung zwischen Trinkwasserleitung und Regenwasserleitung. Da darf man nicht einfach umschalten können wegen der viele Bakterien die dann das Trinkwasser verunreinigen.“
Das ist doch die doppelte Leitung, die lt. Ihrer Meinung nichts kostet.

„Das merkt man immer wenn Trinkwasserleitungen gechlort werden müssen.“
Das sind die öfftl. Zuleitungen, das Regenwasser müssen Sie schon selbst einfangen, das bekommen Sie nicht vom öfftl. Versorger.

Was mich erzürnt, ist die Aussage im Artikel, dass auch bei der Trinkwasserversorgung ein Sanierungsstau besteht. Gehört ja auch zur Infrastruktur, in die wohl in den wenigsten Kommunen in den letzten Jahrzehnten etwas investiert wurde.

@Bernd Kevesligeti

"Ob man angesichts der Probleme mit dem Wasser gut beraten ist, daß man einem Unternehmen in Brandenburg die Entnahme von 1,4 Millionen Kubikmetern Wasser (eigene Angaben) jährlich erlaubt ? Der Wasserverband Strausberg-Erkner (WSE) ist anderer Meinung.."

Immerhin koennen die Beschaeftigten dieser Firma mit ihrem Lohn den sie da verdienen ihre Wasserrechnungen zahlen.

@14:05 von H. Hummel

//Es dauert nicht mehr lange, ...
.. da werden Kriege um Wasser geführt, nicht um Öl oder seltene Erden ...
Und wer diese Kämpfe verliert, wird zwangsläufig zum Migranten.
Der Begriff "Völkerwanderung" wird zu einer ganz anderen Bedeutung gelangen.//

Ihr Kommentar ist sehr nahrhaftes Futter für meinen tiefsitzenden 'Klima-Pessimismus'.

Wieso die erlaubt sind?

Wer hat die meisten und größten Swimmingpools? die untere Schicht der Bevölkerung? - wohl kaum.
Es sind die Priviligierten, die die großen Pools ihr Eigen nennen dürfen - und für sie spielt der Wasserpreis keine Rolle, ebensowenig der Gaspreis, der Benzinpreis, der Strompreis, die steigenden Lebensmittelkosten.
Die Priviligierten sind die Hauptumweltverschmutzer in Deutschland, lt. Statistik sogar, und sie können es sich erlauben, finanziell und auch moralisch, weil sie dann in einen Wasserfond in Afrika spenden können und sich somit freikaufen. Ausserdem bilden sie die wirtschaftliche und politische Elite dieses Landes und werden dafür sorgen, dass Otto-Normalbürger die Rechnung zahlen wird, wie immer.

Wir benötigen ein besseres

Wir benötigen ein besseres Wassermangement. Vor allem weniger Bodenversiegelungen, mehr Versickerung, weniger Ableitung in die großen Flussysteme, Entdrainagierungen. Das hülfe dem Grundwasser.
Und weniger Wasserverschwnedung wäre natürlich auch sehr hilfreich. Pools und Rasensprengen sind nicht wirklich förderlich (wobei letzteres immerhin zu Versickerungen führen kann, ist aber ineffektiv).

Und der Trend geht nach wie vor zu Versiegelungen, Drainagen, Gartenpools und Ableitung des Wassers.
Das Ganze ist seit Jahrzehnten bekannt und dennoch passiert nix. Zum Haare raufen!

@Möbius 14:36

"Um nämlich Regenwasser im Haus nutzen zu können, bräuchte man einen komplett separaten zweiten Wasserkreislauf ! Mit eigenen Leitungen ...
So sind in Deutschland die Vorschriften!

Das ist unbezahlbar und lohnt sich nie."

Das werden Leute, die in Gegenden leben, wo es regelmäßig Trinwassermangel gibt, vielleicht anders sehen.

Und da es auch in Deutschland zukünftig immer mehr Gebiete mit Trinkwassermangel geben wird, werden das auch in Deutschland immer mehr Menschen vielleicht anders sehen.

Wenn das Trinkwasser knapp ist, ärgert man sich irgendwann über jeden einzelnen Liter, mit dem man seinen Urin verdünnt hat.

Die Einschläge kommen näher

Die Einschläge kommen unaufhaltsam näher.
Aber in Glasgow haben sich ja die Staatenlenker ausgetauscht.
Die sind zwar zu Zeiten größerer Umwelteteignisse dann schon längst unter der Erde, aber ihre Unentschlossenheit wird noch lange von sich Reden machen.
Es ist schon bezeichnend, dass vor fast einem halben Jahrhundert Hoimar von Dittfurth den vorhersehbaren Klimawandel zutreffend für "einschneidend" erklärt hat:
"https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/hoimar-von-ditfurth-querschnitt-1978-ueber-co2-und-klimawandel-100.html"

14:17 von Karl Klammer @objektive

//Und wenn dann das konzentrierte Abwasser die Kanäle zerstört,...//

Vor allem wird für das Durchspülen verstopfter Abwasserrohre auch eine Unmenge an Wasser benötigt.

@Sparpaket

Am 21. November 2021 um 14:24 von Sparpaket
"Hier wäre er gefragt, der Staat, der Regeln setzt."

Ich denke es gibt genug Regeln. Der Staat kann und sollte nichtdein ganzes Leben Mikro managen.

Anstatt immer zu schimpfen waere es nuetzlicher mal etwas Eigenverantwortung zu uebernehmen.

knapper und teurer?

Logisch.
Alles wird bei uns teuerer. Das ist der Preis den viele in unserem land gerne für die Welt und Klimarettung bezahlen.

Wasserknappheit gibt es nicht

Soweit ich weiss ist Wasser ein Stoff von dem immer gleich viel auf der Erde ist. Es wird nicht mehr oder weniger sondern veraendert lediglich seine Konsistenz.
Die Trinkwassergewinnung ist vieleicht ein regionales technisches Problem.

@14:41 von kaledo

//Swimmingpools
Wieso sind eigentlich immer noch private Swimmingpools erlaubt, die nicht nur ziemlich viel Wasser verbrauchen (u.a. durch Verdunstung), sondern es oft noch preiswerter (als Gartenwasser) beziehen und es trotz Zusatz von Chemie einfach in den Boden entsorgen und dadurch auch noch das Grundwasser gefährden?//

Wieso? Weil es leichter ist, die Sozialhilfe zu kürzen als einem Reichen ein teures Spielzeug zu verbieten.

immer noch private Swimmingpools erlaubt?

von kaledo @
Weil Menschen mit Geld das alles noch bezahlen können.

Wir wollen doch nicht noch mehr Verbote , Bevormundungen und Beschränkungen der persönlichen Freiheiten.

Alles teuerer machen reicht doch damit die Welt und das Klima von uns deutschen nicht mehr so viel geschädigt wird.

Immer wollen sie nur unser Bestets: Geld

""Trinkwasser ist meiner Meinung nach viel zu billig", sagt Heilig. "Es ist unser kostbarstes Gut, und deshalb müssen wir mit dieser Ressource sehr viel verantwortungsbewusster umgehen.""

*

Acha. Und das geht nur über allgemeinen Preis?
Wer sich ein Swimmingpool geleistet hat, dem wird vermutlich auch ein höherer Preis nicht viel ausmachen.

Aber für den rest der Bevölkerung ist Wasser nicht zu billig.

Was Pools angeht, so kann man das gesetzlich anpassen und über Baugenehmigung (oder eben keine Baugenemigunmg) regeln.

@14:40 von Rudolf238

//Der perfekte Vorgarten, die Einfahrt, ist zubetoniert und Grün angestrichen, macht am wenigsten Arbeit.//

Zu dem Thema habe ich eine Buchempfehlung - ein wundervolles Bilderbuch für Erwachsene:

>>GÄRTEN DES GRAUENS
Sauberkeit, Ordnung und der Krieg gegen das Unkraut sind nach wie vor Kardinaltugenden des Privatgärtners. Die Natur bleibt ein nicht hinzunehmender Störenfried auf heimischer Scholle. Und das selbst in Zeiten von Flächenversiegelung und monströser Artenvernichtung.
"Gärten des Grauens" hält der deutschen Gartenkultur mit den Mitteln des Humors und der Satire den Spiegel vor. Gegen Verbaumarktisierung, unökologische Schotterwüsten, Kunstrasen, sterile Krüppelkoniferen und Psychopathengärten.<<

Uferlose?

von wenigfahrer @
Da hilft nur noch mehr sparen, also wieder nur einmal pro Woche Dusche und Kleidung wechseln.

Habe ich in meiner Jugend immer gemacht und überlebt, oder ander Parteien in vier Jahren wählen.

Sickergruben für das Regenwasser.

Rudolf238 @
hatten wir jahrelang.

Bist die Sadt dann einen seperaten sehr teueren Regenwasserkanal gebaut hat und es dann einen Anschlußzwang erlassen hat.

Jetzt zahlen wir kräftig Gebühren für Niederschlagswasser.

Ist doch schön zu lesen das

Ist doch schön zu lesen das sich immerwieder ein Grund findet die Preise zu erhöhen. Leider scheint das erhöhen der Preise aber das einzige zu sein was den Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft zur Lösung der Probleme einfällt. Sei es beim Klimawandel, der Umweltverschmutzung, der Massentierhaltung oder jetzt beim Trinkwasser. Überall hört man nur "Es muss teurer werden" Echte Lösungen Fehlanzeige.

Die Grünen..

echt eine "Volkspartei"..
Hier habt ihr die Quittung..
Nach Kraftstoffpreiserhöhung soll jetzt das Trinkwasser teurer werden.Wann kommt die Sauerstoffsteuer beim ein und Ausatmen ?

Poolwasser

um 14:41 von kaledo;
"Swimmingpools
Wieso sind eigentlich immer noch private Swimmingpools erlaubt, die nicht nur ziemlich viel Wasser verbrauchen (u.a. durch Verdunstung), ..."
.
Ganz einfach: Pools "verbrauchen" kein Wasser (es sei denn, jemand kommt auf die Idee, sehr teures Trinkwasser aus dem Wasserhahn zu entnehmen), sondern werden ganz überwiegend mit Grundwasser befüllt.
Die Verdunstung kommt der Umwelt zu Gute.
.
"... es oft noch preiswerter (als Gartenwasser) beziehen"
Bitte einen Tipp, wie ich noch preiswerter als das Grundwasser rankomme.
.
" und es trotz Zusatz von Chemie einfach in den Boden entsorgen und dadurch auch noch das Grundwasser gefährden?"
Das Poolwasser ist in der Regel schon viele Tage oder Wochen vor der "Entdorgung" nicht mehr relevant gechlort.

@der Lenz "Aber ja; es ist

@der Lenz "Aber ja; es ist schon Ärgerlich wenn langsam die Rechnungen für über hundert Jahre extensives wirtschaften eintrudeln."
Das ärgerlichste daran ist, daß die Rechnung meist nicht bei denen eintrudeln die am extensiven nutzen am meisten verdient haben. Siehe Befreiung von der EEG Umlage oder auch der Weitergabe des CO2 Preises an den Verbraucher.

>>"Trinkwasser ist meiner

>>"Trinkwasser ist meiner Meinung nach viel zu billig", sagt Heilig. "Es ist unser kostbarstes Gut, und deshalb müssen wir mit dieser Ressource sehr viel verantwortungsbewusster umgehen."<<

Hat die Grüne Frau Heilig auch gesagt, wem das Geld zugute kommen soll, das man dem gebeutelten Verbraucher aus der Tasche ziehen will?

Auch wenn sie mit unser "kostbarstes Gut" recht hat, könnte sie auch als Grüne mal über die soziale Frage nachdenken.

@14:38 von Möbius: Kommt dann mit der Klimakatastrophe

Natürlich muss die Luft und vorallem der CO2 Ausstoß des Atmens voll besteuert werden - wir sind in einem Klimanotstand von nationaler / globaler Tragweite.
Und eine Analsonde für das ganz bitterböse Methan - mit Live-Abbuchung vom Konto. Wer insolvent ist, dem wird das Leben "abgedreht".
Klingt nach einer brutalen Dystopie ? Hmm, jetzt vielleicht noch. Einige Jahre Panikmache weiter.....

Allgemein: Abzocker bereiten Kunden auf hohe Preise vor

Das kann man ganz allgemein sehen:
Abzocker bereiten Kunden auf hohe Preise vor.
Sei es Benzin, Strom, Lebensmittel, Wasser, Mieten, Medikamente, Baumaterialien, Holz....
Es wird eine ganz schlimme Situation beschrieben - aber so diffus und nicht nachprüfbar für den Endverbraucher - und dann wird gesagt, dass furchtbare Engpässe und Lieferausfälle gerade noch so vermieden werden konnten - ABER massive Preiserhöhungen sich einfach nicht vermeiden lassen - als ob das ein Naturgesetz ist.
Mit dieser Psycho-Masche überrumpelt, halten die Endverbraucher dann die Füsse still und sind froh, überhaupt noch die Produkte zu bekommen.
Ein Fall für die Gerichte. Tausendfach. Was machen eigentlich unsere "Investigativ"-Journalisten ? Machen die überhaupt noch was ? Es ist deren Job, die Sauereien aufzudecken, die der Endverbraucher mangels Zeit und Möglichkeiten nicht aufdecken kann!
Das ist Arbeitsverweigerung.

Wasser ist knapp

auch wenn es im Artikel dann relativiert wird.
Das hängt doch sehr von der Gegend ab wo man wohnt.
Weshalb soll bzw. muß ich, wenn ich an der Bodenseewasserversorgung angeschlossen bin, sparen
(umso besser werden die Leitungen gespült)
Es werden jährlich 130 Mill qm³ entnommen, das entspricht in etwa 1 % des Zulaufes
Also ich als Nichtfachmann sehe bisher kein Problem
Dass das natürlich im Osten unseres Landes ne ganz andere Sache ist,
wo der Grundwasserspiegel sinkt, auch klar und da besteht Handlungsbedarf.
Auf jeden Fall lassen sich Preiserhöhungen "rechtfertigen" begründet oder nicht !

Ich für mich habe Wasserspeicher im Garten, etwa 12 qm³
also sehr weit reicht das nicht in einem heißen Sommer
da ich etwas 1 qm³/Tag zum Gießen benötige
und ich bisher nur den Regen der halben Dachfläche abgreife

@ 14:35 von kommtdaher

Die Wasserarmut mit den Klimaveränderungen zu kombinieren, macht Sinn und wird bei etlichen Großstädten übrigens seit mehr als 10 Jahren strategisch in den Blick genommen: Es gibt Tiefenbohrungen und Untersuchungen zur Nutzung, auch wenn das noch weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit geschieht. Mit Sensationspresse hat das überhaupt nichts zu tun.

Das kostet Geld

Das Wasser zu sparen ist, darf nicht nur für den privaten Haushalt gelten. Hier können durch die Gebührenerhöhung die Bürger mehr oder weniger belastet werden. Wir sind aber die Sparsamsten, die Wasser verbrauchen und auch dafür werden wir noch zur Kasse gebeten. Das Problem bei Verbrauchsrückgängen und die geringere Auslastung der Rohrnetze ist problematisch, da die Leitungen öfters gespült werden müssen, um eine Verkeimung des Wassers vorzubeugen. Das kostet Geld.
Auf Wikipedia ist zu lesen:
Die Wassernachfrage der Sektoren Industrie, Landwirtschaft und öffentliche Wasserversorgung fällt je nach Land unterschiedlich aus. In Deutschland entfallen 72 % auf den Industriesektor, 14 % auf die Landwirtschaft und 14 % auf die öffentliche Wasserversorgung.

14:36 von Möbius

sie werden es nicht glauben
so was wurde hierzulande schon angedacht
2 separate Wasserleitungen von der Stadt
Wasser für´s Klo und den Garten und dann eben das übliche
Die Kosten enorm - bis zur Grundstücksgrenze zum einen
und dann im Haus, von der Verwechslungsgefahr ganz abgesehen

Am 21. November 2021 um 14:58 von na ihr Sofahelden

Kriege um Öl und seltene Erden? Hab ich was verpasst?
#
#
Scheinbar ja.

14:41 von kaledo

übertreiben sie nicht ein wenig ?
Grundwasser gefährden
Mein Freund hat nen Pool im Keller
da wird keine Chemie verwendet (nur UV Licht)
baden aber auch keine zweifelhaften Personen
von daher ist eine Gefährdung nahezu ausgeschlossen

übrigens was ist denn das für ein günstiger "Gartenwassertarif" den sie andeuteten

Klimawandel: Trinkwasser wird knapper und teurer...

Und ob von der Politik darauf entsprechend reagiert wird ? Wie sieht es aus mit den Wassergesetzen ? In Nordrhein-Westfalen ist beabsichtigt im neuen Landeswasser-Gesetz Wasserentnahme-Rechte zu entfristen und so auf Dauer zu stellen. Zudem die Genehmigungspflicht für das Entsorgen flüssiger Stoffe aufheben und durch eine Anzeigepflicht zu ersetzen. Zudem kann der Abbau von Kies und anderen Rohstoffen in Trinkwasser-Schutzgebieten gestattet werden.
Im Gegensatz dazu konnte ein Leverkusener Pharmaunternehmen im Geschäftsjahr 2019 gegenüber 2018 seine Wasserentnahme um 17 Milliarden auf 59 Milliarden Liter erhöhen. An Schadstoff-Einleiten

weil die Gelder, die mit den Wassergebühren

erhoben worden sind, nicht reinvestiert wurden
------------

und genau da würde ich mal ansetzen
im Gegensatz zu Steuern sind Abgaben/Gebühren zweckgebunden

Wäre da nicht der Staatsanwalt gefordert ?

@14:35 von kommtdaher

//Klimawandel oder Wetterwandel? Die Wasserarmut jetzt schon mit Klimawandel gleichzusetzen ist Sensationspresse.//

Sie haben sich offensichtlich noch nicht mit dem Klimawandel und dessen Folgen befasst.

Zum Einstieg empfehle ich die Berichte über den Colorado River:

>>Der Colorado River trocknet aus – Schuld ist der Klimawandel
Der Colorado River im Südwesten Nordamerikas versorgt 40 Millionen Menschen mit Wasser.
Doch die Lebensader schwindet aufgrund des Klimawandels.
Wissenschaftler zeigen sich angesichts neuer Forschungsergebnisse alarmiert.<<
In vielen dieser Berichte werden die Zusammenhänge sehr verständlich erklärt. Alles Leugnen hält den Klimawandel leider nicht auf. Und er macht auch um Deutschland keinen Bogen.

Zu meinem Beitrag von

Zu meinem Beitrag von 15:24
Wir haben natürlich kein Wasserbecken, ich habe das Wasser aus unserem WasserBETT genutzt.

15:50 von Kritikunerwünscht

Wieso haben nur die privilegierten einen Pool? So ein Quatsch! So ein Ding kostet doch heute kein Geld mehr und kann jährlich neu gekauft werden.

Eigentlich erwarte ich bei

Eigentlich erwarte ich bei dem Thema Ihren Vorschlag, dass das knapper werdende Trinkwasser, bevor das hier ausgeht, genauso wie gestern die teuren Studienplätze, erst einmal, natürlich für umme, an alle nicht EU-Mitglieder verschenkt werden muss. Also bleiben Sie bei Ihren Direktiven, die Ihnen Ihre NGOs vorgeben, die da lauten, alles was wir uns hier mit unserer Arbeit und unserem Geld über viele Jahre mühsam geschaffen haben, muss an andere verschenkt werden, um zuletzt so hier alles an Infrastruktur und funktionierendem Staat endlich zerstört zu sehen. Also nicht enttäuschen, sonst müssen Sie beim nächsten Rapport mit schlimmsten Konsequenzen rechnen!

14:36 von Möbius

«Regenwasser für Toilettenspülung ist Blödsinn.
Das liegt an der deutschen Gesetzgebung.
Um nämlich Regenwasser im Haus nutzen zu können, bräuchte man einen komplett separaten zweiten Wasserkreislauf ! Mit eigenen Leitungen ...
So sind in Deutschland die Vorschriften!
Das ist unbezahlbar und lohnt sich nie.»

Das ist ja auch so was von komplett unnötig. Das System, mit dem ohne zweiten Wasserrohrkreislauf das Abwasser vom Brauchwasser aus Handwaschbecken, Dusche und Badewanne zum Auffüllen der Spülkästen an den Toiletten das 2. Mal genutzt wird, existiert seit Jahrzehnten in der Version zig-millionenfach eingebaut in Häuser und Wohnungen.

In Japan. Eines der Länder, die zunehmend unter immer mehr Starkregen ertrinken. Die Klos dort spülen auch den Hintern mit Wasser, man braucht nur ein Stück Papier zum Trocknen.

Radiosender empfangen, selbst singen, und Tierlaute imitieren können Klos in Japan auch. Müsste nicht sein, ist aber lustig, wenn man weiß, wie man das wieder abstellt.

Ressourcensicherung statt Rüstung, weltweit!

Selbst die 100 Milliarden zum Ausgleich der Umweltschäden in der 3. Welt, verursacht durch unsere INDUSTRIE, bringt man nicht zusammen. Aber jährlich 2 Billionen für Rüstung schüttelt man locker aus dem Ärmel!
.
Statt darum zu rangeln, wer auf unserem Globus das Sagen hat, sollten alle gemeinsam an dessen Erhaltung mitwirken!

Wie wäre es mal damit das die

Wie wäre es mal damit das die Industrie mehr Zahlt oder ganz von der Nutzung mit Trinkwasser ausgeschlossen wird? Bei der E Mobilität wurde es ja auch verlangt ,das man Produktionen auf den Kopf stellt!

Am 21. November 2021 um 14:59 von H. Hummel

Dafür könnte man zwar viel Wasser kaufen, aber es ist der Gedanke der hier hilft.
___
Wenn man investiert, nicht jeder vermag das mit Eigenleistung in einem kleinen Rahmen zu halten, der möchte schon ganz gerne eine Amortisation. D.h. möglich ist das nur dem Eigenheimbesitzer und dabei stellt sich noch die Frage der Sinnhaftigkeit. Nicht jedem reichen die Sätze á la "der Weg ist das Ziel" oder eben "es ist der Gedanke, der hilft ". In der Regel macht man sowas nur, wenn "es sich rechnet".

@Egleichhmalf um 14:53

Ich habe einen Brunnen (das Wasser sogar in Trinkwasserqualität), darf ihn aber nicht nutzen, da ich keine behördliche Genehmigung erhalte.

16:29 von NeNeNe

die geringere Auslastung der Rohrnetze ist problematisch,
-----------

auch wenn es widersprüchlich wirkt, da haben sie vollkommen recht.
Nicht umsonst gibt es Versorger, die vor übermäßigem "Wassersparen" warnen.
Wenn die Leitungen nicht gespült bildet sich dort sehr viele Ablagerungen.
Ob man das gerne hat, wie in südlichen Ländern,
dass erst mal 1 ... 2 l braune Brühe rauskommt.

Vielleicht einfach mal nachdenken, bevor man in wilden Aktionismus verfällt
was notwendig ist und was nicht
das gilt ebenso für so platte Sprüche >>wissen sie was ein Liter Wasser kostet<

Also Wassersparen damit die

Also Wassersparen damit die Gemeinde dann die Kanäle Spülen muss weil zu wenig Wasser benutzt wird!!

@15:35 von Opa Klaus @ kaledo 14:21

//Na, kleine Neiddebatte?

Zum einen ist Schwimmen sehr gesund für die Muskulatur und es soll Länder geben, in welchen ganzjährig heiße Temperaturen herrschen. Im übrigen ist die Entsorgung des Wassers, welches i. d. R Chemie enthält, im Garten verboten. Mit gewisser Pflege lässt sich das Poolwasser auch über mehrere Jahre verwenden. Ich könnte mir ein angenehmes Leben ohne Pool in Thailand nicht vorstellen.//

Meine Güte - wir reden hier u.a. von Wasserverschwendung und Sie kommen mit Neiddebatte?
Autsch!

Sich mit dem Fahrrad oder zu Fuß in ein öffentliches Schwimmbad zu begeben, ist übrigens auch sehr gesund.
Nur leider haben viele Kommunen kein Geld mehr für öffentliche Schwimmbäder. Na, Hauptsache die Reichen können gesund leben? Aber keine Bange, lieber Opa Klaus: solange ich mein Trinkwasser noch bezahlen kann, können Sie Ihren Swimmingpool genießen.

14:20 von Giselbert

"Oje ...
und wieder einmal hinken die Regierenden dem Problem hinterher.
Obwohl schon länger ein Thema, tut man dann ganz überrascht, wenn's denn mal knapp wird.

Es ist eine äußerste Verschwendung Trinkwasser für die Toilettenspülung zu nutzen (Punkt)"

,.,.,

"Die Regierenden" wurden von der Bevölkerung ja gewählt.
Also müssen Sie die Bürger bashen; zur Not sich selber.

DENN:
Was haben Sie persönlich denn dafür getan, dass es anders wurde?

Im Übrigen: Wer genau hat denn "überrascht getan"?

Das Beschnauzen von Politikern ist ja Tagesgeschäft gewisser User - egal, worum es sich dreht.
Nur ihre eigenen Unterlassungen erkennen sie nicht.

Darum glaube ich diesen Dauerschnauzern niemals.
Sie vergiften allerdings das Diskussionsklima in Deutschland.

Am 21. November 2021 um 14:12 von DeHahn

Nun wird Wasser bei uns bald so teuer wie in Afrika.

In Afrika hat z.B. Nestlé viele Quellen gekauft.
___
Von wem ?
Und hat Nestlé hier auch soviele Quellen gekauft ? Wenn ja, von wem ?

16:49 von schabernack

existiert seit Jahrzehnten in der Version zig-millionenfach eingebaut in Häuser und Wohnungen.
---------------

gut das weiß ich jetzt nicht.
Aber ein Kollege von mir verwendet seit mindestens 40 Jahren Brauchwasser für seinen Garten und das Klo
Zugegeben im Klo ne gewöhnungsbedürftige Sache
warum ? seither ist das Klo grün, der Algen wegen, die sich im Wasserspeicher (ehemalige Abwassergrube) befinden

Ich bin gespannt…

ob das mit der mehrheitlich gewählten Ampel besser wird?!
Der Forist, der die Doppelnutzung des Abwassers aus Dusche, Bad zur Toilettenspülung fordert hat völlig Recht! Noch mehr Regenwasser dem Grundwasser zu entziehen ist eher unlogisch - das kann man zum Bewässern von Gärten und Parks nutzen!
Es ist also gar nicht so trivial, wie das immer der Politik als Versäumnis vorgehalten wird zudem keinem verboten wird, dies bei sich selbst umzusetzen! Und alle die immer für Alles Geld vom Staat fordern - wer ist denn der Staat? Eben nicht ein paar Superreiche, die man gerne mehr besteuern könnte sondern die Mittelschicht, die die Steuern überwiegend zahlt…

Zukunft adé

Die Grünen-Politikerin und Umweltdezernentin Rosemarie Heilig kennt sich offensichtlich wenig mit dem Leben aus, dafür um so mehr mit politischen und ökonomischen "Tricks". Ich finde, sie sollte sich wieder auf die Geschäftsführung öffentlicher GmbHs konzentrieren, so wie früher. Die Grünen und ihre Repräsentanten neigen immer stärker zum Geschäft, zum Umsatz, zu Irrationalität für die Zukunft. Das Trinkwasser wird nicht mehr, wenn man viel Geld dafür verlangt. Und dann greifen sie zum Klimawandel als Entschuldigung. Wenn der nicht wäre, würden sie vielleicht zum Neoliberalismus, zum Manchesterkapitalismus oder zu irgendeiner Form von Zwangsgesellschaft, mit viel Technik in den Häusern und Wohnungen, die wir bis jetzt noch nicht kennen, aber sich doch irgendwie abzeichnet und nur Handwerkerfirmen was von haben. Was für ein Leben! Vor solchen Politikern kann nur gewarnt werden, sonst müssen wir gegen sie argumentieren - was sehr anstrengend ist und deshalb ebenfalls nicht erstrebenswert

16:56 von weingasi1

Und hat Nestlé hier auch soviele Quellen gekauft ? Wenn ja, von wem ?
---------------

war da nicht mal was in Berlin (wo sonst ?)
Teilprivatisierung
so weit ich weiß war es jetzt nicht Nestle (kann man ja googeln)
eben ein anderer der abgezockt hat
(wobei was soll die Aufregung, bei Mietwohnungen wurde es ja auch gemacht,
sich dann gewundert dass es teurer wird)

14:36, Möbius

>>Regenwasser für Toilettenspülung ist Blödsinn
Das liegt an der deutschen Gesetzgebung.

Um nämlich Regenwasser im Haus nutzen zu können, bräuchte man einen komplett separaten zweiten Wasserkreislauf ! Mit eigenen Leitungen ...
So sind in Deutschland die Vorschriften!

Das ist unbezahlbar und lohnt sich nie.<<

Wieso ist das unbezahlbar?

Wollen Sie denn Regen- und Trinkwasser durch dieselben Leitungen führen?

Ich verstehe Ihren Kommentar nicht.

Flächendeckend „geschlossene“ Wasserkreisläufe notwendig

Heißt: Wenn wegen der mit dem Klimawandel einhergehenden Erwärmung immer mehr Wasser verdunstet, um immer öfter lokal und zeitlich „konzentriert“ in Form extremer Niederschläge wieder „herunterzukommen“ - seine „Verteilung“ also immer ungleicher wird - bleibt nur sein effizientes Management, also neben der sparsamen Nutzung von Nutz- und aufbereitetem Trinkwasser und dessen sinnvoller Wiederaufbereitung vor allem seine flächendeckende Verteilung bzw. die Schaffung eines Leitungsnetzes, das die Verteilung über große Distanzen ermöglicht.

Der Wissenschaftler, der das Institut für Umwelttechnik und Management der Uni Witten/Herdecke leitet und Trinkwasserprojekte auf mehreren Kontinenten betreut:
"Wenn gesagt wird, wir müssen für Wasserspeicherung sorgen, um über lange Trockenzeiten hinwegzukommen, dann sind natürlich Zusatzinvestitionen notwendig"

Nicht Verschwendung:
„ein Sanierungsstau entstanden, "weil die Gelder, die mit den Wassergebühren erhoben worden sind, nicht reinvestiert…“

@16:09 von werner1955

//Da hilft nur noch mehr sparen, also wieder nur einmal pro Woche Dusche und Kleidung wechseln.
Habe ich in meiner Jugend immer gemacht und überlebt,...//

Kenne ich. Ich frage mich aber schon manchmal, wie ich das Waschen und Zähneputzen im Winter im ungeheizten Badezimmer mit kaltem Wasser überlebt habe. Brrrrr...
Samstag war Badetag. Da wurde mit dem großen Ofen geheizt und dann gab es auch warmes Wasser.
Aber immerhin wird einem wieder klar, in welchem Luxus wir heut leben und wie verweichlicht wir sind.

Endlich mal ehrlich ...

... denn das Trinkwasserproblem in Deutschland wurde bis jetzt immer wieder im wahrsten Sinne des Wortes HERUNTERGESPÜLT! Schon seit Jahren ist die Trinkwasserverschwendung ein Problem und könnte schon längst mit einfachen Mitteln behoben werden!
Was jetzt noch fehlt ist die Privatisierung des Trinkwassers in Deutschland, damit lässt sich noch mehr Geld machen als mit den Impfungen. Also liebe Lobbyisten bestecht mal schön die Politiker im Bundestag, die meisten warten schon darauf noch mehr Geld zu bekommen von den Firmen der Trinkwasserlobbyisten!

@ totalnormal2

Diese EU könnte den Wasserdieben das Handwerk legen, selbst wenn sie in GB oder Schweiz sitzen. Solche Großfirmen wie Nestle kaufen große Gebiete in Afrika und Südamerika auf und bedienen sich hemmungslos am Grundwasser.

GB und CH gehören meines Wissens nicht zur EU und Afrika und Südamerika erst recht nicht. Es wird viel und immer und immer wieder auf die EU geschimpft, aber hier finde ich nicht, dass die EU sich einmischen sollte.

Aber Typen wie Elon Musk, der mit seiner Gigafactory ...

etrem viel Trinkwasserverschwendung betreibt und zusätzlich einen super riesigen privaten Fußabdruck, was seine Treibhausgasemissionen betrifft, hinterlässt, werden nicht nur geschont, sondern sogar hofiert. (aus den gängigen kapitalistischen Gründen: Arbeitsplätze, Wachstum, Konsum, Wohlstand - die ich übrigens für ziemlich wertlos halte). Ich wäre dafür, ihm mal 1 Woche alles Flüssige (in Trinken und Nahrung) zu entziehen, dann soll er mal beweisen, wie toll er das findet so zu leben.

Tja nun sind die Grünen

Tja nun sind die Grünen gewählt und wir müssen sie 4 Jahre erstmal aushalten.

„Uns wird nichts mehr aufhalten können
Es gibt derzeit viel Häme für uns Grüne, weil wir uns angeblich bei den Ampelgesprächen unterbuttern lassen. Keine Sorge: Wenn die Koalition erst steht, werden wir unsere zur Verfügung stehende Macht nutzen.“
Sagte Sandra Detzer von den Grünen heute in der „Welt am Sonntag „
Gibt es da noch Fragen?

15:45, Kritikunerwünscht

>>nein ist es nicht
es ist die sanfte mediale Vorbereitung der Regierung auf steigende Kosten.<<

Ja sicher.

Wir wissen ja, daß die Medien im allgemeinen und die Tagesschau im besonderen der verlängerte Arm der Regierung sind. Ich frage mich nur welcher. Der scheidenden oder der kommenden? Oder ist es eher der Deep State?

2021 um 15:28 von Möbius | Satire oder ernst gemeint ?

'Sinkende Grundwasserspiegel sind zuerst mal nicht das Problem: muss man halt tiefer bohren für den Brunnen!'

Wenn das nicht als Satire gemeint ist, dann ist es Unfug.

Wenn der Grundwasserspiegel sinkt, gibt es ganze Pflanzenkategorien, die nicht mehr an das Wasser kommen und vertrocken. Nicht nur Gräser und Sträucher, sondern flach wurzelnde Bäume wie z.B. Fichten oder Ahorn.

'Wasser wird also nicht „weniger“. Es wird nur immer teurer es zu reinigen ... ' .

Das ist eine Binse. Natürlich wird Wasser auf dem Planeten Erde nicht weniger, aber darum geht es ja auch nicht.

Wasser, das bislang an die Oberfläche trat, sei es in flachen Seen, Tümpeln und Bächen, versiegt. Tiere und Pflanzen, die darauf angewiesen sind, dürsten.

Es gibt ganze Regionen in Afrika und Zentralasien, die dauerhaft an Wassermangel leiden und von Dürre und Sandstürmen heimgesucht werden. Denen hilft nicht, wenn dafür in BanglaDesh der Wasserspiegel steigt.

@16:49 von schabernack 14:36 von Möbius

//Radiosender empfangen, selbst singen, und Tierlaute imitieren können Klos in Japan auch. Müsste nicht sein, ist aber lustig, wenn man weiß, wie man das wieder abstellt.//

In öffentlichen Bedürfnisanstalten fände ich das gar nicht so schlecht, übertönt es doch die eigenen Naturgeräusche.:-)

@ Kritikunerwünscht

Wie wäre es, bevor die Menschen wieder auf steigende Kosten vorbereitet werden, die natürlich wie üblich alternativlos sind ...

Ist doch gut, dass die Menschen vorbereitet werden. Wasser ist eben knapp, die Preise müssen steigen, sonst wird es nur verschwendet.

@17:03 von Sisyphos3: Noch gibt es hier so viel Wasser

Noch gibt es hier so viel Wasser, dass Nestle so eine Nummer wie in Afrika nicht abziehen könnte. Die Leute würden Regenwasser sammeln und "wild trinken" in der Natur, etc. Und nach den Klimaprognosen wird es auch insgesamt kaum weniger Wasser geben - es wird nur sehr schwankend sein - nasse Jahre und trockene Jahre.
Wenn ich im Garten einen 30.000 Liter Wassertank in den Boden versenken ließe, könnte ich damit lockerst zwei sehr trockene Jahre überbrücken (Brauchwasser), mit dem, was in einem Jahr zu viel runterkommt.
Wir brauchen große SPEICHER.

15:01 von Shuusui

"Wer sich als Mensch betrachtet, kann doch einfach die Menschenrechte in Anspruch nehmen, insbesondere das Recht auf Leben.

Und da evident ist, dass sauberes Trinkwasser für dieses Leben zwingend notwendig ist, muss jeder, der die Menschenrechte für gültig hält, freien Zugang zu sauberem Trinkwasser haben bzw. gewähren."

,.,.,

Dann nehmen Sie sich doch einfach das saubere Trinkwasser.
Wo haben Sie denn da ein Problem?

Das ist doch wie beim Supermarkt.
Essen und Trinken ist ein Menschenrecht.
Also kann sich jeder beim Supermarkt alles ohne Geld mitnehmen. Richtig?

@Anna-Elisabeth 16.21 Uhr..

"Hat die Grüne Frau Heilig auch gesagt, wem das Geld zugute kommen soll, das man dem gebeutelten Verbraucher aus der Tasche ziehen will?

Auch wenn sie mit unser "kostbarstes Gut" recht hat, könnte sie auch als Grüne mal über die soziale Frage nachdenken."

Die Grünen muss man sich leisten können..nicht jeder kann das..

Wasser für den Pool

um 15:24 von Cillie21:
"Also ich muss ehrlich sagen, das mit den privaten Pools nimmt überhand. Es gibt Freibäder, ..."
Nein, dass muss jeder selber wissen, ob er sich den Stalp mit dem Pool antut.
Seit Corona steigt die Anzahl d priv. Pools. Zurecht, sieht man die Schließungen der Freibäder.
.
"... Wasser aus dem Pool im Herbst nicht einfach weg laufen ließen, sondern eimerweise durchs Klo schütten würden,... Da bricht man sich keinen Zacken aus der Krone..."
Ich stelle mir gerade vor, wie eimerweise Tausende Liter Liter Wasser ins Klo geschüttet werden. Eimerkette?
Ist übrigens verboten, Brunnenwasser = Sickerwasser ins Klo zu kippen.
.
"Ich habe das Wasser aus unserem Wasserbecken so genutzt. , ... Ich fange auch das abwaschwasser auf."
Sie müssen unterscheiden zw. Sickerwasser (Grundwasser) und Abwaschwasser (Trinkwasser). Wenn Sie das durcheinanderbringen, wird's teuer.
Poolwasser aus dem Wasserhahn wäre jetzt nicht sinnvoll.

16:46, Kambrium2

>>Eigentlich erwarte ich bei dem Thema Ihren Vorschlag, dass das knapper werdende Trinkwasser, bevor das hier ausgeht, genauso wie gestern die teuren Studienplätze, erst einmal, natürlich für umme, an alle nicht EU-Mitglieder verschenkt werden muss. Also bleiben Sie bei Ihren Direktiven, die Ihnen Ihre NGOs vorgeben, die da lauten, alles was wir uns hier mit unserer Arbeit und unserem Geld über viele Jahre mühsam geschaffen haben, muss an andere verschenkt werden, um zuletzt so hier alles an Infrastruktur und funktionierendem Staat endlich zerstört zu sehen. Also nicht enttäuschen, sonst müssen Sie beim nächsten Rapport mit schlimmsten Konsequenzen rechnen!<<

An wen richtet sich Ihre wüste Beschimpfung? Von welchem Rapport reden Sie?

Haben wir uns das Trinkwasser über viele Jahre mühsam geschaffen?

@ H. Hummel, um 14:14

"Bei uns muss man nämlich nach Dach- und Grundstücksgröße für Oberflächenwasser Steuern zahlen..."

Schauen Sie mal in Ihren alten Unterlagen nach.
Da werden Sie feststellen, dass das, was Sie vor der "Erfindung des Oberflächenwassers" z. B. vom Dach oder der Einfahrt in den Kanal geleitet haben, als Brauchwasser abgerechnet wurde; teuerer und ebenfalls versteuert.

Aber unterm Strich hat sich da finanziell für den Verbraucher nicht viel getan, auch gar nichts, als es trocken blieb, wie in den vergangenen 3 oder 4 Jahren.

Die Gemeinden/Städte bzw. die Wasser- und Abwasserwerke brauchen halt das Geld.

@17:20 von Anna-Elisabeth: Über solche Entbehrungen

Über solche Entbehrungen können Sie auch jeden Trapper und Abenteuerreisenden fragen. Aber das sollte doch kein Standard für eine Zivilisation sein, die Quantencomputer und 10 Gbit Glasfaserleitungen bauen kann.....
Die bittere Wahrheit ist eben auch einfach: 8 Mrd. Menschen sind zu viel - und bei 12 Mrd. wird alles sehr schnell kollabieren. Ich hoffe, dass man dann wenigstens den Mut hat, den roten Konpf zu drücken, bevor alles in blutige Anarchie versinkt.
Oder wir entdecken rechzeitig Technologien, die menschenwürdige Versorgung auch von 20 Mrd. ermöglicht.
Allerdings nicht so was wie "Soylent Green"....

Bäume gehen auf großen Flächen an Trockenheit ein

In den vergangenen 3 Jahren habe ich in meinen 'Kleinwald' (< 5ha) bereits eine Menge an Fichten und anderen Flachwurzlern durch die zunehmende Trockenheit verloren. Bäume, die von der vorherigen Generation gepflanzt wurden und zuvor Jahrzehnte überdauert haben.

Nachbarn mit größerem privatem Waldbesitz wie auch kommunalen Wäldern geht es nicht besser. Wer das nicht selbst sieht, darf gerne mal mit Forstbeamten reden.

Es bedarf nicht der Erfahrungen aus dem eigenen Mikrokosmos um zu erkennen, dass wir generell nicht nur ein Problem mit dem Wasser bekommen sondern bereits eines haben. Zuerst in der Natur, dann am Wasserhahn.

https://www.nationalgeographic.de/umwelt/2021/07/bezahlter-inhalt-
wird-das-wasser-knapp-in-deutschland

Verantwortungsvoller Umgang mit Wasser

um 15:43 von Traumfahrer:
"Re : Sparpaket !
Tja, ein Swimmingpool im Garten, ein Markenzeichen von Wohlstand. Nur den wollen viele auf ihre Art zeigen, durch neue Autos spätestens alle zwei Jahre, einen noch größeren ..."
Es gilt der verantwortungsvolle Umgang mit Wasser generell.
Trinkwasser aus dem Hahn für das Planschbecken der ganz Kleinen mag ja noch nachvollziehbar sein. Für echte Pools aber sollte Grundwasser die erste Wahl sein, welches auch problemlos ökoligisch sauber wieder dem Boden zurückgegeben werden kann. Wenn man's richtig macht.
Wenn Sie sich keinen Pool leisten können oder nicht wollen, ist das ja Ihre Sache.

die Luft zum Atmen (noch) von Steuern und Abgaben befreit ist

die Luft zum Atmen (noch) von Steuern und Abgaben befreit ist? wie lange noch

@17:15 von fathaland slim: Oder man macht einfach....

Bei uns sind alle Brauchwasser-Verbraucher im Erdgeschoss - auf einer Ebene mit einem möglichen Unterflur Tank (min. 30.000 Liter).
Wäre kein großer Aufwand, Waschmaschine und Klos damit separat zu verbinden - die Pumpleistung muss wegen der geringen Höhendifferenz nur minimal sein. Das würde ich einfach schwarz machen lassen. Der Rest des Brauchwassers geht in den Garten - der soll auch bei Trockenheit erhalten bleiben.
Ganz einfach. Ich sch.... auf die Bürokratie.

@ 12a

Die Grünen-Politikerin und Umweltdezernentin Rosemarie Heilig kennt sich offensichtlich wenig mit dem Leben aus ...

Warum sollte sie sich wesentlich besser mit dem Leben auskennen als Sie oder ich?

Wasser ist für alle da, auch für @Kritikunerwünscht

um 15:50 von Kritikunerwünscht
Wieso die erlaubt sind?
Wer hat die meisten und größten Swimmingpools? die untere Schicht der Bevölkerung? - wohl kaum.
Es sind die Priviligierten, die die großen Pools ihr Eigen nennen dürfen..."
Wasser ist für alle da, auch für Sie. Sie sollten damit verantwortungsvoll umgehen und nicht durch Neiderei vom eigentlichen Thema ablenken.
Hier geht es nur um das Wasser, nicht um Privilege.
Glaube Sie ernsthaft, dass Pools mit Trinkwasser gefüllt sind? Na dann, zu Wohl!

@ heribix um 16:21

"as ärgerlichste daran ist, daß die Rechnung meist nicht bei denen eintrudeln die am extensiven nutzen am meisten verdient haben. Siehe Befreiung von der EEG Umlage oder auch der Weitergabe des CO2 Preises an den Verbraucher"

Ernsthaft?
Eine Bevölkerung die in mehr Luxus lebt als vor hundert Jahren die Könige aufgrund des Raubbaus in der Zeit dazwischen ist nicht der richtige Adressat?

Ich glaube die Maßstäbe sind schon arg durcheinander gekommen.

16:02 von Bauer Tom | Noche eine Binse

'Soweit ich weiss ist Wasser ein Stoff von dem immer gleich viel auf der Erde ist. Es wird nicht mehr oder weniger sondern veraendert lediglich seine Konsistenz.'

Der nächste der mit der gleichen Schulbuch-Binse um's Eck kommt.

'Die Trinkwassergewinnung ist vieleicht ein regionales technisches Problem.'

Nicht vielleicht, sondern ganz sicher. Genau darum geht es.
Nämlich, dass wir in u n s e r e r Region bei diesem Problem durch rationalen Umgang mit der Ressource Wasser erst gar nicht in die Klemme kommen.

@IBELIN um 14.55 Uhr

Der Artikel:
Trinkwasser in Deutschland wird knapper und teuerer.

Ihre Antwort darauf:
„8 milliarden verbrauchen mehr als die 4 Milliarden in meiner Kindheit.“

In Deutschland leben 8 Mrd. Menschen?
Interessant.

@ Möbius, um 15:28

" Wasser wird also nicht "weniger". Es wird nur immer teurer es zu reinigen ..."

Dann sollten Sie's gleich korrekt formulieren und sagen:

Das "zur Verfügung stehende Wasser" wird weniger.

Das ist wie beim Geld - es wird nicht weniger, wird aber immer schmutziger und sammelt sich an den verkehrten Stellen... :-)

Nur keinen Neid vermeiden

um 16:03 von Anna-Elisabeth
-> @14:41 von kaledo
//Swimmingpools
Wieso sind eigentlich immer noch private Swimmingpools erlaubt,...?<-
...weil es leichter ist, die Sozialhilfe zu kürzen als einem Reichen ein teures Spielzeug zu verbieten."
.
Mh, ich glaube, hier geht es zunehmend um eine Neiddebatte, als um das eigentliche Thema.
Der umverhohlene Neid begründet sich allerdings auf Unwissenheit.
Einfach mal informieren, bevor man um des Diskutieren Willens faktenfrei drauflosschreibt.

@tagesschlau2012

„Typisch Grüner Vorschlag, erst einmal alles teurer machen.
Wasser ist ein kostbares Gut und sollte für jeden zugänglich sein.“

Na, dann denken Sie an diesen Post, wenn es mal wieder um Privatisierung geht.
Denn ein kostbares Gut wie Wasser (-versorgung) gehört in öfftl. Hände.

Was das Ganze mal wieder mit Grünenbashing zu tun hat, Schwamm drüber.

"Es wäre schön, wenn man alle

"Es wäre schön, wenn man alle Verbraucher kennen würde, Industrie, Landwirtschaft etc., sprich wer verbraucht was."

Das neue, umweltfreundliche Tesla-Werk in Brandenburg wird z.B. 1,423 Millionen Kubikmeter Wasser im Jahr verbrauchen (laut Wasserverband Strausberg-Erkner) .

Ich war um die 2000er Jahre

Ich war um die 2000er Jahre zu einem Tauchurlaub in Kroatien.
Dort lernte ich dann wie man vor Ort seit Jahrhunderten die Versorgung mit Trinkwasser für ein Wohnhaus organisiert -> mittels Regenwasser...
...gesammelt über Flach- oder Steildächer - gelagert in Zisternen die sich UNTER dem Gebäudekeller befinden
und
dieses Wasser wird regelmässig untersucht und genügt proplemlos selbst der deutschen TW-Verordnung.
Bei einem Hausneubau neben unserer eigenen Urlaubsunterkunft konnte ich dann sehen wie man so etwas umsetzt.
--
Zu dieser Zeit diskutierte man hier in D-land immer noch ob man denn nun Regenwasser für WC-Spülung oder die Waschmaschine nutzen könnte.
Und man diskutiert heute noch immer und faselt was von "muss sich wirtschaftlich" rechnen.
--
Ja - D-Land schafft sich ab aber eben anders als es sich dieser greise SPD-Politiker vorgestellt hatte
*sarkasmus*

@Blitzgescheit um 14.59 Uhr

„Es hat gaaaaaaaanz gewiss nicht damit zu tun, dass ein raubtiersozialistischer Staat den Bürger immer mehr Steuern und Abgaben klauen möchte. Nein.“

Ihr letztes Wort ist richtig.
Nein.
Schauen Sie einfach in die Regionen, in denen raubtierkapitalistische Heuschrecken sich die Wasserversorgung unter den Nagel reißen.
Dann sind Sie auf der richtigen Fährte.

bzw. effiziente Ressourcen- inklusive Wassernutzung:

zdf.de/gesellschaft/plan-b/plan-b-bananen-aus-bayern-100.html

@ Werdaswissenwill, um 16:53

"Also Wassersparen damit die Gemeinde dann die Kanäle Spülen muss weil zu wenig Wasser benutzt wird!"

Machen Sie sich doch einmal kundig, wieviel Wasser so eine Kanalreinigung braucht, im Vergleich zu dem, was durch Gedankenlosigkeit verschwendet wird.

Im übrigen benutzt man hier inzwischen geklärtes Abwasser für die Kanalreinigung, das sollte doch einigermaßen versöhnlich stimmen.

@Shuusui um 15.01 Uhr

„Und da evident ist, dass sauberes Trinkwasser für dieses Leben zwingend notwendig ist, muss jeder, der die Menschenrechte für gültig hält, freien Zugang zu sauberem Trinkwasser haben bzw. gewähren.“

Dann fangen Sie doch mal in der Welt an.
Laut Unicef haben nämlich 2,2 Mrd. Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser.
Uns geht es ja soooo schlecht, mit sauberem Trinkwasser aus der Leitung, auch wenn man da mal vom Sofa aufstehen muss.

Wasser

Die Tesla-Gigafactory benötigt einen Wasserbedarf nach aktuellen UVP-Unterlagen 1,4 Millionen Kubikmetern pro Jahr. Das ist der Wasserbedarf einer Stadt mit 31.000 Einwohnern.
Schwarzheide, ein BASF-Chemiewerk, benötigt 3 Millionen Kubikmeter im Jahr.

Hier können sich die Politiker einmal goldene Sporen verdienen. Nein, mit der Industrie legt man sich doch nicht an, sie schaffen Arbeitsplätze. Die Bürger sind da leichter zu schröpfen und die Gegenwehr in Deutschland kaum zu spüren.

@Shuusui I Möbius um 15.03 Uhr

„Regenwasser für Toilettenspülung ist Blödsinn
Das liegt an der deutschen Gesetzgebung."

„Sie meinen wohl die deutsche Gesetzgebung ist Blödsinn.“

Nein, es ist leider der Beitrag.
Denn Regenwasser für Toilettenspülung ist kein Blödsinn.

17:23, Cillie21

>>Tja nun sind die Grünen gewählt und wir müssen sie 4 Jahre erstmal aushalten.

„Uns wird nichts mehr aufhalten können
Es gibt derzeit viel Häme für uns Grüne, weil wir uns angeblich bei den Ampelgesprächen unterbuttern lassen. Keine Sorge: Wenn die Koalition erst steht, werden wir unsere zur Verfügung stehende Macht nutzen.“
Sagte Sandra Detzer von den Grünen heute in der „Welt am Sonntag „
Gibt es da noch Fragen?<<

Was Frau Detzer von sich gibt, sind Selbstverständlichkeiten.

@Blitzgescheit um 15.10 Uhr

„In der Tat, das ist Unsinn, dass eine dahergelaufene Grüne_r_s-in den Bürgern erklären will, mit wievielen Litern die Hinterlassenschaften bei einem Toilettengang herausgespült werden sollen.“

Da ist mir eine „dahergelaufene Grüne“ aber lieber als ein gescheiterter Blitz.

@ Anna-Elisabeth, um 16:08

Mit Ihrer Empfehlung des Buches "Gärten des Grauens" kamen Sie mir zuvor.
Ihrer "Rezension" kann ich mich nur vollkommen anschließen.

Wasser in Deutschland: nicht die 'Regierung' sondern Kommunen

Der Grund, warum ich immer wieder auf die 'Arbeitsdemokratie Deutschland' hinweise, zeigt sich auch in dieser Diskussion mal wieder.

Die Wasserversorgung in DE ist überwiegend in der Hand der Kommunen, welche diese im Eigenbetrieb oder zusammen mit anderen Gemeinden in Zweckverbänden sicherstellen. Wer schon mal als Stadt- oder Gemeinderat gearbeitet hat, weiß, welche Aufgaben damit verbunden sind und wie 'bürgernah' diese Themen in den Gemeinden diskutiert und gehandhabt werden.

Der Reflex, die Regierung in Berlin dafür angehen zu wollen, zeigt allenfalls Themenferne. Sich erstmal mit der Kommunalpolitik vor der eigenen Haustüre vertraut zu machen, bringt so manchen Lerneffekt. Auch beim Thema Wasserversorgung.

17:20 von Anna-Elisabeth

"Aber immerhin wird einem wieder klar, in welchem Luxus wir heut leben und wie verweichlicht wir sind."

Sie irren nur und wissen nicht, was Luxus wirklich ist. Aus Ihren gelegentlichen Mitteilungen über Ihr Leben kann ich entnehmen, dass Sie praktisch nur über Mittel zu Ihrer Reproduktion verfügen. Es geht den meisten in der Welt, auch in Deutschland, nicht viel anders. Sie haben gerade genug, um Ihren Verpflichtungen nachzukommen und nicht sozial ins Abseits gestellt zu werden. Hierzu benötigen die Menschen täglich warmes Wasser und Heizung in den Wohnungen. Das ist kein Luxus. Fragen Sie die, die im Luxus Leben und bereit sind, ehrlich darüber Auskunft zu geben. Man kommt aber auch darauf, wenn man sich mit diesem Begriff näher beschäftigt. Ich bin nicht sonderlich verweichlicht. Liegt aber nicht an meinen materiellen Möglichkeiten, sondern an meinen Erfahrungen und solcherlei.

15:36 von totalnormal2

"Wasserdiebe anprangern
Diese EU könnte den Wasserdieben das Handwerk legen, selbst wenn sie in GB oder Schweiz sitzen.
Solche Großfirmen wie Nestle kaufen große Gebiete in Afrika und Südamerika auf und bedienen sich hemmungslos am Grundwasser.
Folge ist, das diese Gebiete verdürren und die Einheimischen unter Wassermangel leiden.
Tut diese EU aber nicht..."

Ja dafuer bin ich auch. Man darf aber nicht uebersehen, dass viele Menschen auf bottled water angewiesen sind, da man auch in Europa vielerorts das Grundwasser nicht mehr trinken kann.

Persischer Golf und Rotes Meer versalzen allmaehlich.

Die Ausbeutung von Quell- und Grundwasser ist keine Loesung. Leider wird das Thema im Moment nur vom Markt dirigiert.

Der Staat ist zum Selbstbedienungsladen geworden

„Klimawandel: Trinkwasser wird knapper und teurer“ teurer ja, aber knapper nicht.

Dass das Wasser teurer wird liegt daran, dass die kommunalen Wasserversorgungsbetriebe ausgewaidet wurden. Die lukrativen „Teile“ wurden in gemeinnützige GmbHs oder AGs überführt, zu deren Leitung unbedingt hochdotiertes Führungspersonal ohne Fachkenntnis erforderlich war. Ebenso wie die Sparkassendirektoren und andere Profiteure kommunaler/landeseigener Einrichtungen "verdienen" sie ein Mehrfaches unserer Bundeskanzlerin. Dabei haben sie einen Job, den sie auf einer Backe absitzen können.

Leitungsstellen so eines Unternehmens (Energie, Wasser, Umwelt ….) sind mehr wert als 6 Richtige im Lotto, da sitzen überwiegend treue Genossen (Bremen), in den AGs kassieren auch die „Aufsichtsräte“ noch ab.

Und wenn das Geld nicht reicht, wird eine neue Tochtergesellschaft gegründet, z.B. hier für das Abwasser seit 1999 Hanse-Wasser (abgeteilt in den Schröder-Jahren, rot grüne Regierung).

@Möbius um 15.28 Uhr

„Sinkende Grundwasserspiegel sind zuerst mal nicht das Problem: muss man halt tiefer bohren für den Brunnen!“

Au weia, dann schauen Sie mal in die Wälder, ins Sauerland. Die Fichten schreien Sie an, wenn es um fallende Grundwasserspiegel geht.
Wie kann man eigentlich ohne weiteres Nachdenken so etwas posten?
Natürlich ist der sinkende Grundwasserspiegel ein Riesenproblem.

@werner1955 um 16.02 Uhr

„Logisch.
Alles wird bei uns teuerer. Das ist der Preis den viele in unserem land gerne für die Welt und Klimarettung bezahlen.“

Der Artikel erklärt, dass Wasser wohl knapper und folglich teuerer wird aufgrund des Klimawandels. Welcher Logik folgen Sie dann bitte, dass wir dann mehr zahlen, weil wir den Klimawandel aufhalten?
Kleiner Irrweg.

@ 16:56 von Sausevind

""Die Regierenden" wurden von der Bevölkerung ja gewählt.
Also müssen Sie die Bürger bashen; zur Not sich selber."

Was ist denn das für eine Logik? Klar sind die Regierenden verantwortlich, egal welche Partei gerade dran ist. Sie haben zum Wohle des Volkes zu regieren und dazu gehört wohl auch Trinkwasser.

Da können doch die Wähler nichts für, wenn die ihren Job nicht machen.

"Was haben Sie persönlich denn dafür getan, dass es anders wurde?"
Ich bin einen vorbildlicher Wassersparer, eine Aufzählung würde den Rahmen sprengen.

"Das Beschnauzen von Politikern ist ja Tagesgeschäft gewisser User - egal, worum es sich dreht."

Vielleicht kennen Sie den Unterschied nicht, dies ist kein Beschnauzen, dies ist konstruktive Kritik, weil auch Lösungen aufzeigt werden.

"Sie vergiften allerdings das Diskussionsklima in Deutschland."

Ich glaub das sind eher diejenigen, die anderen alles Mögliche unterstellen.

17:38, WirSindLegion

>>Die bittere Wahrheit ist eben auch einfach: 8 Mrd. Menschen sind zu viel - und bei 12 Mrd. wird alles sehr schnell kollabieren. Ich hoffe, dass man dann wenigstens den Mut hat, den roten Konpf zu drücken, bevor alles in blutige Anarchie versinkt.<<

Was meinen Sie mit „den roten Knopf drücken“?

17:28 von Anna-Elisabeth / @schabernack

«//Radiosender empfangen, selbst singen, und Tierlaute imitieren können Klos in Japan auch. Müsste nicht sein, ist aber lustig, wenn man weiß, wie man das wieder abstellt.//»

«In öffentlichen Bedürfnisanstalten fände ich das gar nicht so schlecht, übertönt es doch die eigenen Naturgeräusche.:-)»

Ganz genau das sollen die Klos in Japan auch zuhause tun. Die Wohnungen sind fast immer klein, die Wände häufig dünn. Das simple Klo übertönt eigene Geräusche durch Druck auf die Taste:

水の音 mizu no oto・Wasser dessen Klang。

Standarmäßig das Geräusch von Wasserspülung. Bei Modellen, die heutzutage mehr können, kann man auf diese Taste auch andere Wassergeräusche programmieren: Wasserfall, Regenprasseln, oder so was. Endet dann automatisch wieder.

Für Spielkinder jeden Alters gibt es die Tiergeräusche: Elefant, Tiger, oder so was. Das stellt sich nicht von selbst wieder ab.

Kleine bis große Wundertüten, die Klos in Japan.
Am besten ist aber das mit der Doppelnutzung vom Abwasser.

@Anna-Elisabeth um 14.40 Uhr

Buchempfehlung „Gärten des Grauens“,
gibt es sogar schon eine Fortsetzung.

Beide Bücher liegen bei uns im Baubüro aus, zur Abschreckung und Belustigung.

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