Klimawandel: Trinkwasser wird knapper und teurer

21. November 2021 - 13:55 Uhr

Noch ist Wasser in Deutschland reichlich vorhanden. Doch Trockenheit und Hitzesommer wirken sich zunehmend auf den Grundwasserspiegel aus. Kommunen bereiten ihre Bevölkerung deshalb auf höhere Wasserpreise vor. Von Daniel Hoh.

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Kommentare

Es wäre schön, wenn man alle

Es wäre schön, wenn man alle Verbraucher kennen würde, Industrie, Landwirtschaft etc., sprich wer verbraucht was.

Regenwasser für Toilettenspülung

Die Idee gibt es schon seit Jahrzehnten und der Sinn ist unbestritten.
Dennoch kein Gesetz für alle Neubauten/Grundsanierungen.
Manche Lösungen scheinen zu einfach...
Hier versagt der Gesetzgeber (also die Politik), schon seit Jahrzehnten (meiner Meinung nach).
Gehandelt wird dann, wenns zu spät ist und das Kind im wahrsten Sinne des Wortes in den Brunnen gefallen ist.

Klimawandel: Trinkwasser wird knapper und teurer...

Und wer demnächst deswegen finanziell durch Erhöhungen der Preise am meisten belastet wird ist auch klar: Nämlich jene Schichten, die auch in der Corona-Krise am meisten verloren haben.

Ob man angesichts der Probleme mit dem Wasser gut beraten ist, daß man einem Unternehmen in Brandenburg die Entnahme von 1,4 Millionen Kubikmetern Wasser (eigene Angaben) jährlich erlaubt ? Der Wasserverband Strausberg-Erkner (WSE) ist anderer Meinung......

Es dauert nicht mehr lange, ...

.. da werden Kriege um Wasser geführt, nicht um Öl oder seltene Erden ...
Und wer diese Kämpfe verliert, wird zwangsläufig zum Migranten.
Der Begriff "Völkerwanderung" wird zu einer ganz anderen Bedeutung gelangen.

Stellt sich die Frage

was will man denn noch alles teurer machen, durch CO2 Steuer und hohe Kraftstoffpreise, wird dann auch gleich noch Müllgebühr und alle anderen Nebenkosten erhöht.
Muss ich als Bürger mal fragen, wie das mit mehr Einkommen ist, Wasser und Abwasserpreis sind heute schon eine Hausnummer.
Die Nebenkosten wachsen ins Uferlose.

Nun wird Wasser bei uns bald so teuer wie in Afrika

In Afrika hat z.B. Nestlé viele Quellen gekauft, so dass die Menschen Wasser in Flaschen kaufen müssen, was 1/3 ihrer Lebensmittelkosten ausmacht. - Man sieht, Umweltprobleme steigern den "Umsatz".

@ objektive

Zitat: "Regenwasser für Toilettenspülung
Die Idee gibt es schon seit Jahrzehnten und der Sinn ist unbestritten. Dennoch kein Gesetz für alle Neubauten/Grundsanierungen.
Manche Lösungen scheinen zu einfach..."
#
Selbst die Nutzung von Regenwasser für Toilette, Waschmaschine oder Garten muss ich bezahlen ... bei uns muss man nämlich nach Dach- und Grunsdstücksgröße für Oberflächenwasser Steuern zahlen ... egal ob es einer Brauchwasserreduzierung nützlich ist oder nicht. Widerspruch ... klar, aber sinnlos.

Oje ...

und wieder einmal hinken die Regierenden dem Problem hinterher.
Obwohl schon länger ein Thema, tut man dann ganz überrascht, wenn's denn mal knapp wird.

Es ist eine äußerste Verschwendung Trinkwasser für die Toilettenspülung zu nutzen (Punkt) Der Aufwand hier Regen- oder Duschwasser dafür zu nutzen ist überschaubar. Lieber hier mal fördern, als bis zu 9000€ für fragwürdige E-Autos.

Durch die Nitratbelastung haben wir ein weiteres dickes Problem. Obwohl die Margen verschwindend gering sind, betreiben wir u.a. Massentierzuchthaltung für den Export (z.B. Schweinefleisch für China). Und belasten dadurch weiter unser Wasser mit Nitrat.
Warum handeln unsere Regierenden hier nicht umgehend?

Doppelte Leitungen

für Toilettenspülung oder Waschmaschine sind eigentlich nicht das Problem und gehen bei einem Neubau auch nicht ins Geld.
Problematischer ist strikte Trennung zwischen Trinkwasserleitung und Regenwasserleitung. Da darf man nicht einfach umschalten können wegen der viele Bakterien die dann das Trinkwasser verunreinigen.
Das merkt man immer wenn Trinkwasserleitungen gechlort werden müssen.

Hier wäre er gefragt, der Staat, der Regeln setzt.

Auch im kommunalen, nichtstaatlichen Bereich wären klare Regeln sinnvoll.
Swimmingpoolverbot zum Beispiel.
Man muss aber auch klar sagen: Bei Meldungen über Trinkwasserknappheit denkt man sofort an Tesla und die geplante Batteriefabrik.
Der dortige Wasserverband Strausberg-Erkner hat jetzt Alarm geschlagen, weil er eine Kontaminierung des Grundwassers nicht ausschließt und deshalb Gutachten fordert.
Deshalb meine Fragen: Welche Strategien gibt es für die öffentliche Hand und werden die auch befolgt?
Den Schwarzen Peter den Wasserversorgern zuzuspielen, reicht nicht.
Auch die Frage der landwirtschaftlichen Bewässerung stellt sich hier.

Jetzt auch noch das Wasser ...

Die Folgen des Klimawandels können nicht allein durch die verkürzte Logik des erhöhten Preises bezahlt werden, denn das würde die soziale Schieflage durch erneute Spreizung der Arm-Reich-Schere weiter vorantreiben.
Außerdem würden sich die Grünen dadurch schnell selbst abschaffen und das ganze Thema wäre bald wieder vom Tisch.

Profitiert haben von der CO2-Verschutzung alle: durch Mobilität, gute Jobs und solide Staatseinnahmen.
Aber die Aktionäre der Großverschmutzerindustrie haben sich noch das Sahnehäubchen gegönnt und jahrzehntelang gute Gewinne eingefahren.
Die jetzt dadurch reiche Oberschicht hat also überproportional an der Verschmutzung verdient und sollte jetzt auch überproportional an den Kosten beteiligt werden.
Eine Steuererhöhung für Gutbetuchte ist deshalb für die sozialverträgliche Folgenbewältigung unumgänglich.
Es gab schon genug Zugeständnisse an die Fortschrittsbremser von der FDP, die tatsächlich eine Weiter-so-Partei für die reichen Eliten ist.

Klimawandel oder

Klimawandel oder Wetterwandel? Die Wasserarmut jetzt schon mit Klimawandel gleichzusetzen ist Sensationspresse.

Regenwasser für Toilettenspülung ist Blödsinn

Das liegt an der deutschen Gesetzgebung.

Um nämlich Regenwasser im Haus nutzen zu können, bräuchte man einen komplett separaten zweiten Wasserkreislauf ! Mit eigenen Leitungen ...
So sind in Deutschland die Vorschriften!

Das ist unbezahlbar und lohnt sich nie.

Nicht nur die Trockenheit,

nach einem Bericht der im Fernsehen zu sehen war, wird auch zu viel Grundwasser verbraucht, der Grundwasserspiegel sinkt.
Bauern, Gärtner, Wasserwerke, die pumpen alle Grundwasser hoch.
Der perfekte Vorgarten, die Einfahrt, ist zubetoniert und Grün angestrichen, macht am wenigsten Arbeit. Regenwasser wird über die Kanalisation in die Flüsse abgeleitet und läuft schnell ab.
Das Grundwasser wird schneller verbraucht wie es nachlaufen kann.
Obwohl es uns in Deutschland noch gut geht, wir bräuchten dringend Sickergruben für das Regenwasser.

Swimmingpools

Wieso sind eigentlich immer noch private Swimmingpools erlaubt, die nicht nur ziemlich viel Wasser verbrauchen (u.a. durch Verdunstung), sondern es oft noch preiswerter (als Gartenwasser) beziehen und es trotz Zusatz von Chemie einfach in den Boden entsorgen und dadurch auch noch das Grundwasser gefährden?

Die Wasserverfügbarkeitsdogmen ändern sich

anscheinend durch den Klimawandel: von Wasser kommt immer genügend nach, dann: nachkommendes Wasser füllt nicht mehr genügend die Grundwasserspeicher und Gewässer, zu eventuell später: für den Verbrauch fehlt ausreichend Wasser (was regional teilweise jetzt schon gilt). Das jetzige Handeln sollte deshalb überlegen, wie wir das Überwasser von Starkregen und wasserreichen Monaten so aufspeichern, dass wir den zeitweiligen Überschuss in Trockenheitsbedarfszeiten nutzen können.

Wasser ist ein Politikum

Manche Gemeinden verlangen von Grundstücksbesitzern Abwassergebühren für auf das Grundstück fallenden Regen ...!

Das Wasser in Deutschland ist oft von zweifelhafter Qualität. Es ist entweder zu hart, was die Menschen zwingt, Ionenaustauscher zu installieren oder in Kauf zu nehmen das ihre Geräte andauernd kaputt gehen (Wasserkocher, Kaffeemaschine, Geschirrspüler, Waschmaschine, etc.) oder es ist mit Nitrat belastet wegen der intensiven Landwirtschaft !

Wasser ist übrigens verglichen mit anderen Ländern in Deutschland bereits relativ teuer. In manchen Gegenden kostet 1 cbm Wasser schon 3,50 Euro !

Wenigstens

gehen mit den Fossilverstromern bald die größten Wasserentnehmer vom Netz
Platz zwei ist Industrie dann kommt lange nichts, dann Landwirtschaft und ganz am Schluss Privathaushalte

Aber ja; es ist schon Ärgerlich wenn langsam die Rechnungen für über hundert Jahre extensives wirtschaften eintrudeln.

@ Möbius

Regenwasser für Toilettenspülung ist Blödsinn

Dennoch haben wir diesen ökologisch sinnvollen "Blödsinn" beim Bau unseres Hauses gleich mit eingebaut: Brauchwasser fürs Klo und die Waschmaschine.


Das liegt an der deutschen Gesetzgebung.

Soso.


Um nämlich Regenwasser im Haus nutzen zu können, bräuchte man einen komplett separaten zweiten Wasserkreislauf ! Mit eigenen Leitungen ...
So sind in Deutschland die Vorschriften!

Gott sei Dank.

@ kommtdaher

Klimawandel oder Wetterwandel? Die Wasserarmut jetzt schon mit Klimawandel gleichzusetzen ist ...

... noch wissenschaftlich weiter zu klären, aber vermutlich richtig.

@ 14:36 von Möbius

"Regenwasser für Toilettenspülung ist Blödsinn"

Kein Blödsinn, sondern sinnvoll. Das Klima lässt sich nicht so leicht ändern, aber Wasserverschwendung lässt sich leicht stoppen.

"Das liegt an der deutschen Gesetzgebung.

Um nämlich Regenwasser im Haus nutzen zu können, bräuchte man einen komplett separaten zweiten Wasserkreislauf !"

Das ist richtig und auch sinnvoll (wo kurz zuvor Regenwasser durchfloss, sollte man kein Trinkwasser zapfen).

"Das ist unbezahlbar und lohnt sich nie."

Bei Neubauten oder Renovierung ist eine zweite Leitung und ein Tank kein großer Aufwand. Dies lohnt sich innerhalb kurzer Zeit, sollte aber trotzdem gefördert werden, damit die Akzeptanz schnell steigen kann.

>>Das Geld brauchen sie, um

>>Das Geld brauchen sie, um neue Brunnen zu bauen und damit neue Trinkwasserquellen zu erschließen, für neue Leitungen, für den Ausbau von Werken und Hochbehältern zur Wasserspeicherung, für ein umfangreicheres Umwelt-Monitoring.<<

Ist alles nachvollziehbar.
Wenn ich mir allerdings anschaue, wie extrem unterschiedlich die Wasserpreise in den einzelnen Kommunen schon in der Vergangenheit waren, kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass der Klimawandel mal wieder eine prima Gelegenheit ist, an der Preisschraube zu drehen …
Vielleicht sollte ich einen Brunnen auf meinem Grundstück bohren lassen :-))

Allgemein: Abzocker bereiten Kunden auf hohe Preise vor

Das kann man ganz allgemein sehen:
Abzocker bereiten Kunden auf hohe Preise vor.
Sei es Benzin, Strom, Lebensmittel, Wasser, Mieten, Medikamente, Baumaterialien, Holz....
Es wird eine ganz schlimme Situation beschrieben - aber so diffus und nicht nachprüfbar für den Endverbraucher - und dann wird gesagt, dass furchtbare Engpässe und Lieferausfälle gerade noch so vermieden werden konnten - ABER massive Preiserhöhungen sich einfach nicht vermeiden lassen - als ob das ein Naturgesetz ist.
Mit dieser Psycho-Masche überrumpelt, halten die Endverbraucher dann die Füsse still und sind froh, überhaupt noch die Produkte zu bekommen.
Ein Fall für die Gerichte. Tausendfach. Was machen eigentlich unsere "Investigativ"-Journalisten ? Machen die überhaupt noch was ? Es ist deren Job, die Sauereien aufzudecken, die der Endverbraucher mangels Zeit und Möglichkeiten nicht aufdecken kann!
Das ist Arbeitsverweigerung.

@ Bernd Kevesligeti

Ob man angesichts der Probleme mit dem Wasser gut beraten ist, daß man einem Unternehmen in Brandenburg die Entnahme von 1,4 Millionen Kubikmetern Wasser (eigene Angaben) jährlich erlaubt ?

Und was passiert danach mit dem Wasser? Es verschwindet ja nicht.

War abzusehen

8 milliarden verbrauchen mehr als die 4 Milliarden in meiner Kindheit.

Dazu kommt die Landwirtschaft inclusive Aquaculture , gestiegene Hygieneanforderungen und der Freizeitspass mit Wasser.

Da wird einiges an Erfindungen und Umerziehung notwendig, wenn das Wasser kuenftig reichen soll.

Besonders betroffen die ariden Gebiete. Saudi Arabien braucht heute Wasser fuer 40 millionen, Aegypten fuer 80. Vor 40 Jahren war das nicht mal halb so viel.

Leider wird in den meisten Laendern Wasser nicht noch mal recycled.

"Trinkwasser ist meiner

"Trinkwasser ist meiner Meinung nach viel zu billig", sagt Heilig. "Es ist unser kostbarstes Gut, und deshalb müssen wir mit dieser Ressource sehr viel verantwortungsbewusster umgehen."
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Typisch Grüner Vorschlag, erst einmal alles teurer machen.
Wasser ist ein kostbares Gut und sollte für jeden zugänglich sein.
Das schon jetzt Wasseradern irreparabel durch die Zementklötze der Windanlagen zerstört wurden scheinen die Grünen nicht zu stören.

@ H. Hummel

Es dauert nicht mehr lange, da werden Kriege um Wasser geführt, nicht um Öl oder seltene Erden ...

Kriege um Öl und seltene Erden? Hab ich was verpasst?

@ kommtdaher 14:35

Das ist keine Sensationpresse . Klimawandel und Wasserknappheit gehören zusammen. Ist schön im Bericht geschrieben.

Ohne Zweifel

Zitat: "Folgen des Klimawandels
Trinkwasser wird knapper und teurer
Noch ist Wasser in Deutschland reichlich vorhanden. Doch Trockenheit und Hitzesommer wirken sich zunehmend auf den Grundwasserspiegel aus."

Klar.

In einem Land, in dem es 420 Tage pro Jahr (wenn nicht 480!) regnet, wird das Wasser "knapp" und deswegen teurer.

Es hat gaaaaaaaanz gewiss nicht damit zu tun, dass ein raubtiersozialistischer Staat den Bürger immer mehr Steuern und Abgaben klauen möchte. Nein.

@ Möbius

Zitat: "Um nämlich Regenwasser im Haus nutzen zu können, bräuchte man einen komplett separaten zweiten Wasserkreislauf ! Mit eigenen Leitungen ...
So sind in Deutschland die Vorschriften!
Das ist unbezahlbar und lohnt sich nie."
#
Das kann man so pauschal nicht sagen. Ich habe diese Extrainstallation inkl. 1500 L Kunststofftank bei der Sanierung meines Hauses umgesetzt. Kostenpunkt: keine 2000 Euro in Eigenleistung ... die Wände waren 'eh offen.
Dafür könnte man zwar viel Wasser kaufen, aber es ist der Gedanke der hier hilft.

Wer sich als Mensch

Wer sich als Mensch betrachtet, kann doch einfach die Menschenrechte in Anspruch nehmen, insbesondere das Recht auf Leben.

Und da evident ist, dass sauberes Trinkwasser für dieses Leben zwingend notwendig ist, muss jeder, der die Menschenrechte für gültig hält, freien Zugang zu sauberem Trinkwasser haben bzw. gewähren.
Und frei bedeutet ohne Bezahlung.

Wer also für Trinkwasser bezahlen muss, weiß jetzt wie es mit seinen Menschenrechten aussieht.

@14:09 von wenigfahrer

Nebenkosten? Wasser ist zentral, und es wird teurer, weil wir seit Jahren und Jahrzehnten verschlafen, Natur, Umwelt, Klima zu schützen und zu schonen. Und wir lassen schon zu lange zu, dass mit den Grundgütern in unserer durch und durch kapitalistisch strukturierten Welt einige wenige sich die goldene Nase verdienen.

@ traurigerdemokrat, um 13:38

"Es wäre schön, wenn man alle Verbraucher kennen würde...sprich wer verbraucht was."

Einen kennt man doch genau:

Jeder sich selbst.
Dass Wasser, nicht erst bei uns, knapp ist und knapp und teuer werden wird, zeichnet sich doch bereits seit Jahrzehnten ab, das könnte jeder absehen, der die Augen und Ohren offenhielt.

Da zu fragen, was man selber an Wasser verbraucht, oftmals unnötig verplempert, ist doch die allererste und naheliegendste Idee, Geld einzusparen.

Geschirr unter fließendem Wasser abspülen, jeden Morgen ausgiebige Dusche, 3 Hemden plus 4 Handtücher in der Waschmaschine, Garten täglich gründlich wässern, Swimmingpool samt Dusche, für ein paar Teller und etwas Besteck die Spülmaschine anstellen, Zähneputzen bei fließendem Wasser, jede Woche für jedes Familienmitglied ein Vollbad, und, und...

Das läppert sich, und da hat jeder selbst spürbare Einsparmöglichkeiten, die spontan nützlicher sind als das Beklagen anderer Wasserverbraucher oder - verschwender.

@ Möbius

"Regenwasser für Toilettenspülung ist Blödsinn
Das liegt an der deutschen Gesetzgebung."

Sie meinen wohl die deutsche Gesetzgebung ist Blödsinn.

@ kommtdaher, um 14:35

"Die Wasserarmut jetzt schon mit Klimawandel gleichzusetzen ist Sensationspresse."

Die Wasserarmut nicht mit Klimawandel zu begründen ist Naivität.

Wie praktisch!

Zitat: "Kommunen und deren Versorgungsunternehmen müssen sich wegen des Klimawandels somit auf langfristig höhere Kosten einstellen."

Jetzt hat man ja den perfekten Sündenbock dafür gefunden, dass der Staat seiner ureigensten Aufgabe, eine funktionierende Infrastruktur bereitzustellen, immer weniger nachkommt. Es liegt natürlich nicht daran, dass in unserem Staat immer mehr Steuern und Abgaben für unnütze Ideologieprojekte zum Fenster rausgeworfen werden. Es ist der sagenumwobene "Klimawandel".

Einen Beleg dafür, wie sich eine Temperatursteigerung von bisher 0,5-0,7° C auf die Niederschlagsmengen und den Grundwasserspiegel ausgewirkt haben soll, muss man natürlich nicht liefern. Wir leben ja in einem Land, wo man auch eine Kanzlerkandidatin aufstellen kann, die keinen eigenen Gedanken zu Papier bringt und an der Herausforderung, einen korrekten Lebenslauf zu erstellen, bereits scheitert.

@ 14:36 von Möbius

Natürlich braucht man für Regenwasser für WC etc. einen zweiten Kreislauf. Den haben sich einige Leute direkt beim Neubau einbauen lassen, kein Problem. Nur macht das kaum einer und für den Häuserbestand wäre es tatsächlich ruinös. Bei der relativ geringen Zahl von geeigneten Häusern, die neu gebaut werden, würde es sehr lange bis zur Wahrnehmbarkeit des Effektes dauern. Die Politik stürzt sich natürlich auf Sachen, wo der Effekt bis zur nächsten Wahl sichtbar wird - weil wir Wähler so clever sind. Wir haben die Politiker, die wir verdienen. In der Wirtschaft wie in der Politik, es gibt kein langfristiges Denken mehr - denn jeder Bürger denkt nur noch daran, dass Schnitzel am nächsten Tag noch größer sein soll. Es kann sich niemand mehr vorstellen, dass es übermorgen womöglich gar kein Schnitzel mehr gibt.

Trinkwasser wird knapper

Ich habe eine Lösung anzubieten. Es gibt Betriebe, auch große, die hatten bis vor 30 Jahren ein Trinkwasser und ein Brauchwassersystem. Das Brauchwassersystem wurde aus Kostengründen stillgelegt und demontiert. Wertvolles Trinkwasser wird z.B. zum Füllen von Großbehältern zwecks Druckprobe verwendet und wieder in die Kanalisation abgelassen. Hier muß konsequent gehandelt werden, ohne wenn und aber.

@ 2021 um 14:38 von Möbius

„Ein Glück das die Luft zum Atmen (noch) von Steuern und Abgaben befreit ist ..,“
Das scheint nur bei oberflächlicher Betrachtung so.
Kraftwerke haben Abgasreinigungsanlagen und in der Industrie sind die auch häufig zu finden.
Die Kosten dafür werden selbstverständlich auf die Kunden umgelegt.
Sei es durch die Preise oder durch steuerliche Förderung.

In der Tat, das ist Unsinn!

Zitat: ""Bei allen Neubaugebieten muss das verpflichtend sein", fordert Umweltdezernentin Heilig für Frankfurt. "Es kann nicht sein, dass wir weiterhin 15 Liter Trinkwasser pro Toilettengang durch die Toilette jagen. Das ist Unsinn.""

In der Tat, das ist Unsinn, dass eine dahergelaufene Grüne_r_s-in den Bürgern erklären will, mit wievielen Litern die Hinterlassenschaften bei einem Toilettengang herausgespült werden sollen.

Es ist ja nicht so, dass sich unzählige Ingenieure und Techniker bereits seit Jahren dazu Gedanken gemacht haben, mit wievielen Litern ein akzeptables Spülergebnis erreicht werden kann, ohne dass es zu Verstopfungen u.ä. kommt.

Es ist ja nicht so, dass vermeintlich "blitzgescheiten" Vorschläge von Grünen_r_s_in_* meist eh eine Milchmädchenrechnung ist, etwa bei leistungslimitierten Staubsaugern, welche kein ausreichendes Saugergebnis liefern oder mit welchen man doppelt und dreifach so lange saugen muss, um zum gleichen Ergebnis zu kommen.

Hurra!

14:38 von Möbius | Das ist sie nicht

'Ein Glück das die Luft zum Atmen (noch) von Steuern und Abgaben befreit ist .., '

Das ist sie nicht. Zumindest indirekt nicht.

Jedes Unternehmen, das aufgrund von gesetzgeberischen Maßnahmen in Luftreinhaltungsmaßnahmen, Filter, Gasabscheidung etc. investiert, legt die Anschaffungs- und Betriebskosten dafür auf die Preise um, welche die Verbraucher für die hergestellte Ware bezahlen. Das sind dann indirekter Abgaben. Was simpler, ökonomischer Logik folgt und nicht anders sein kann.

@ DeHahn

"In Afrika hat z.B. Nestlé viele Quellen gekauft, so dass die Menschen Wasser in Flaschen kaufen müssen, was 1/3 ihrer Lebensmittelkosten ausmacht."

Nicht nur in Afrika hat dieser Konzern Wasser aufgekauft.
Am Beispiel Nestlé können Sie sehr schön sehen, welche Bedeutung die Menschenrechte haben.

Möbius 14:35

„Um nämlich Regenwasser im Haus nutzen zu können, bräuchte man einen komplett separaten zweiten Wasserkreislauf ! Mit eigenen Leitungen ...
So sind in Deutschland die Vorschriften!“
Und diese Vorschriften machen Sinn,z.b um Zoonosen zu verhindern…nicht alle Vorschriften und Regeln sind Unsinnig

@kommt daher

"Am 21. November 2021 um 14:35 von kommtdaher

Klimawandel oder

Klimawandel oder Wetterwandel?"

Dass Klima und Wetter nicht dasselbe sind ist klar. Dennoch hängt beides eng zusammen.

"Die Wasserarmut jetzt schon mit Klimawandel gleichzusetzen ist Sensationspresse."

Nein, ganz und gar nicht.

@ Möbius, um 14:38

"Nach Gas, Strom und Benzin jetzt auch noch Wasser ?"

Ja klar, demnächst auch noch Wasser.

Sie haben doch nicht geglaubt, dass Klimawandel ohne Wassermangel denkbar ist?

Dass es irgendwann um Auseinandersetzung um Wasser geben wird war schon vor mehr als 35 Jahren Thema im Biologieunterricht.

Damals vermochte sich freilich noch niemand ernsthaft vorzustellen, dass das auch in unseren Breiten einmal der Fall sein könnte.

Und jetzt will es sich kaum jemand vorstellen. Wir haben Corona. Und Gasmangel. Und hohe Spritpreise.
Als reichte das nicht...

Re : objektive !

Ja, da sollte die Politik schon lange handeln, und sich genauestens informieren, wie man, nicht nur Wasser sparen kann, und die Menschen, vor allem die Firmen und die Landwirtschaft zu einem vernünftigeren Umgang mit den Ressourcen verpflichtet werden können.
Natürlich auch bei allen Neubauten, oder Umbauten sollte das kostbare Regenwasser mit ein bezogen werden. Nur dies würde ja extra Leitungen und Kosten bedeuten, wovor viele gleich zurück schrecken.
Ja, das Kind muss erst in den Brunnen fallen, dann kommt die große Erleuchtung des Schmerzes. Nur dann ist es zu spät !

Regenwasser für Toilettenspülung ist doppelter Blödsinn

@14:36 von Möbius.

Die "Regenwassertoilette" ist nicht nur wegen des technischen Aufwandes unsinnig, sondern vor allem, weil Regenwasser in der Toilette eben keine Zweitnutzung ist, sondern die Verschwendung natürlichen Wassers, das besser direkt dort, wo es herunterkommt, den Pflanzen zur Verfügung gestellt wird oder zumindest via Regenwasserkanal versickert wird.
Nur Wasser aus Wanne, Dusche, Waschbecken und Waschmaschine für die Toilette sind sinnvoll und praktikabel, da alle "Beteiligten" in der Regel nahe beieinander liegen.

mit Wasser sparsamer umgehen

könnten wir uns leicht angewöhnen.
Hahn zudrehen beim Zähneputzen und Haare shampoonieren, gezieltes Wässern im Garten statt Flächensprenger usw.

Wenn ich an meine Kinderzeit zurückdenke, Oma hatte sogar das Abwaschwasser noch für die Klospülung benutzt.
Ganz so krass müssen wir es nicht halten, aber ein wenig den Kopf benutzen schadet nicht.

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