Kommentare - Biden-Xi-Gipfel: "Wettbewerb darf nicht in Konflikt ausarten"

16. November 2021 - 08:59 Uhr

Bei einem virtuellen Gipfel mit Xi Jinping hat US-Präsident Biden gewarnt, der Wettbewerb mit China dürfe nicht in einen Konflikt ausarten. Xi forderte ein gesundes Verhältnis, um globale Herausforderungen wie den Klimawandel angehen zu können.

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USA muss halt einfach mal 37

USA muss halt einfach mal 37 bis 95 gänge runter schalten. Es ist nicht mehr die Nummer. Weder wirtschaftlich noch ideologisch oder moralisch.

Schön das die beiden Länder

Schön das die beiden Länder wenigstens wieder miteinander reden.
"Bei einem virtuellen Gipfel mit Xi Jinping hat US-Präsident Biden gewarnt, der Wettbewerb mit China dürfe nicht in einen Konflikt ausarten." Recht hat er, aber sind es nicht die USA gewesen die diesen Konflikt erst herraufbeschworen haben?
"Biden betonte zugleich, "dass sich alle Länder an dieselben Spielregeln halten müssen". Die USA würden immer für ihre Interessen und Werte sowie die ihrer Verbündeten und Partner eintreten."
Und die Spielregeln legt natürlich die USA fest.
Schön die Worte zu hören, aber ich persönlich ordne sie als politisches schönreden von beiden Seiten ein. Die Konfrontation wird weiter gehen wie bisher.

Biden-Xi-Gipfel: "Wettbewerb darf nicht in Konflikt ausarten"

Das hört sich nach Vernunft an. Vielleicht auch nach einer Koalition der Vernunft. Sicher besser als Flugzeugträgergruppen, die wie Rudel von Dinosauriern wirken.
Aber das dieser Gipfel überhaupt zustande gekommen ist, zeigt die Veränderungen in der Welt, im Gegensatz zu der Zeit, als es nach 1990 nur eine Weltmacht gab.

Die Worte höre

ich wohl, die alle nicht neu, das kann morgen aber schon wieder ganz anders sein, auch wie immer.
"Bei einem virtuellen Gipfel mit Xi Jinping hat US-Präsident Biden gewarnt, der Wettbewerb mit China dürfe nicht in einen Konflikt ausarten."

Wer wo auf der Welt für Konflikte sorgt, kann man ja sehen, da bedarf es keiner Erklärung.
Mit dem gesunden Menschenverstand ist das aber so eine Sache, der korreliert leider zu oft mit dem Politischen Verstand, mein Eindruck.
Aus meiner Sicht, Worte, mehr nicht, lasse mich gerne in nächster Zeit vom Gegenteil überzeugen.

Das ist

Der mühsame,langwierige diplomatische Weg.
Geht aber nicht anders !
Zum Glück ist jetzt wieder ein US Präsident im weißen Haus,der auch die Geduld dafür hat.

Tja ...

Blumige Worte von beiden Seiten, aber mir fehlt der Glaube an eine realen Annäherung.

Vor allem seitens China kommen wenig Signale Richtung Entspannung. Aufrüsten ohne Ende, nicht gerechtfertigtes territoriales Anspruchsdenken, Taiwan.
In vielerlei Hinsicht wird sich China keinen Millimeter bewegen, keine gute Ausgangsbasis für ein Zusammenraufen.

Auch fraglich, ob China das Verhalten aus der Vergangenheit abgelegt hat, Stichwort Industriespionage.

rer Truman Welt

Das klingt zwar vernünftig, ist jedoch eine irreale Forderung.
Weshalb?
Weil jede sich entwickelnde dauerhafte wirtschaftliche Überlegenheit eine technische und damit militärische mit sich bringt und das kann eine Gegenseite nicht zulassen.
Daß das so ist erzählt sich ja auch unsere westliche Welt selbst, oder weshalb ist der kommunistische Ostblock zusammengebrochen?

Nein, diese Forderung ist deshalb nicht wirklich realistisch. Sie ist ablenkendes Wunschdenken!

Verhältnis USA zu China

„Bei einem virtuellen Gipfel mit Xi Jinping hat US-Präsident Biden gewarnt, der Wettbewerb mit China dürfe nicht in einen Konflikt ausarten. Xi forderte ein gesundes Verhältnis, um globale Herausforderungen wie den Klimawandel angehen zu können.“

Na, da haben beide recht, denn sie wissen ganz genau, wie stark abhängig sie von einander sind - in wirtschaftlicher und finanzieller (vielleicht auch militärischer?) Hinsicht auf jeden Fall. Und nicht nur diese beiden Länder, sondern die EU und im besonderen auch D hängen tief mit drin in der Abhängigkeit. Eine Abhängigkeit, die uns Wohlstand sichert, aber eben auch eine große Abhängigkeit bedeutet (was in der global vernetzten Welt nun mal so ist).
Die Schritte, die gefangen werden, um vernünftig miteinander voranzukommen, dürften „Trippelschritte“ sein - gerade beim Thema Klimaschutz wird es immer wieder „Stolpersteine“ geben, aber es muss halt in die richtige Richtung gehen - der Weg ist das Ziel!

09:43 von Naturfreund 064

„Zum Glück ist jetzt wieder ein US Präsident im weißen Haus, der auch die Geduld dafür hat.“
Ob er auch die Zeit hat, er ist immerhin 78 und wird am 20.11. 79 Jahre.

Am 16. November 2021 um 09:46 von Giselbert

" Vor allem seitens China kommen wenig Signale Richtung Entspannung. Aufrüsten ohne Ende, nicht gerechtfertigtes territoriales Anspruchsdenken "

Also bei Aufrüsten nehmen sich die Großen aber nichts, die USA hat ja nachweislich den Etat der Welt.
Und Anspruchsdenken, sehe ich auch keinen großen Unterschied, wer fährt vor welcher Küste herum, und Spionage gibt es auf beiden Seiten, keiner schenkt dem Anderen irgendwas.
Auf beiden Seiten fliegen keine Engel herum.

Giselbert

"Auch fraglich, ob China das Verhalten aus der Vergangenheit abgelegt hat, Stichwort Industriespionage"
.
Ja, haben sie. Anders als alle anderen, lassen sich die Chinesen erzählen, was die in ihrem Land für andere bauen sollen. Und da es dort noch ein paar Zehntel Cent billiger ist, als in Deutschland, rennen alle mit Bauplänen und Konstruktionszeichnungen dort hin und plappern alles aus, wie was geht.
.
Bei uns darf man einen ausländischen Betrieb nicht fragen, was der da macht. Da kommt dann gleich patentrecht, Datenschutz und derlei Unsinn.

@Giselbert

"Aufrüsten ohne Ende, nicht gerechtfertigtes territoriales Anspruchsdenken, Taiwan."
Schauen Sie bei SIPRI nach. Erklären Sie mir den Unterschied zwischen Taiwan und der Ostukraine oder den Golan-Höhen.

Am 16. November 2021 um 09:46 von Giselbert

Zitat:
"...Vor allem seitens China kommen wenig Signale Richtung Entspannung. Aufrüsten ohne Ende, nicht gerechtfertigtes territoriales Anspruchsdenken,..."

Ich weis nicht wo Sie leben, aber ich bilde mir meine Meinung an bestehenden Fakten z.B. die USA haben 2020 knapp drei Mal so viel Geld für Verteidigung ausgegeben wie ihre Rivalen China und Russland zusammen. Noch etwas, die militärischen Stützpunkte der USA rund um unseren Erdball und die militärischen Aktionen sind auch kein Beweis einer friedlichen Politik des USA.
Also halten Sie den Ball mal flach und die Zeiten des Weltpolizisten USA sind vorbei, zeigt u.a. BIP

@Giselbert Haben Sie schon

@Giselbert Haben Sie schon einmal die Rüstungshaushalte Chinas und der USA verglichen? Pro Kopf der Bevölkerung geben die USA 2.664 € jährlich aus und China rd. 180 €. Der Rüstungshaushalt der USA ist 3 -mal höher als der von China. Nimmt man das NATO-Militärbündnis, so sind diese Ausgaben mit 1,2 Billionen $ jährlich fast 5-mal höher als die von China. China hat weltweit 2 Militärstützpunkte außerhalb seines Territoriums und die USA über 1.000 Stützpunkte. Die atomare Kampfkraft der USA ist 10-mal größer als die Chinas. Ich verstehe nicht einmal ansatzweise, wie Sie China der "Aufrüstung ohne Ende" bezichtigen können, ohne das westliche Militärbündnis und im Besonderen die USA zu betrachten.

China hat sich

zur Weltmacht Nr. 1 im wirtschaftlichen und militärischen entwickelt.Da kann USA nur im diplomatischen Umgang mit China reden.Das hat übrigens Helmuth Schmidt schon vor langer Zeit voraus gesehen.

09:47, Meinung zu unserer Truman Welt

>>Das klingt zwar vernünftig, ist jedoch eine irreale Forderung.
Weshalb?
Weil jede sich entwickelnde dauerhafte wirtschaftliche Überlegenheit eine technische und damit militärische mit sich bringt und das kann eine Gegenseite nicht zulassen.
Daß das so ist erzählt sich ja auch unsere westliche Welt selbst, oder weshalb ist der kommunistische Ostblock zusammengebrochen?

Nein, diese Forderung ist deshalb nicht wirklich realistisch. Sie ist ablenkendes Wunschdenken!<<

Wenn man annimmt, daß das Verhältnis zwischen Staaten immer konfrontativ sein muss, dann haben Sie Recht.

Es gibt allerdings Träumer wie mich, die daran glauben, daß es auch möglich sein könnte, dieses Verhältnis kooperativ zu gestalten. Ich bilde mir ein, daß dies für beide Seiten entschieden gewinnbringender wäre.

Wer miteinander Handel treibt, ist am Krieg nicht interessiert. Aber wenn dann der Präsident eines mächtigen Landes Handelskriege vom Zaun bricht, ist das natürlich höchst kontraproduktiv.

Wettbewerb ist Konflikt

denn jeder will gewinnen. Für den Verlierer ergibt sich die Niederlage, die oft sehr schmerzt. Kooperation ist das bessere Konzept, weil dieser Begriff einschließt, dass jeder Teilnehmer an der gestellten Aufgabe einen angemessenen Anteil am erstrebten Sacherfolg haben kann.

@USA muss halt einfach mal 37 9:16 Bender Rodriguez

"bis 95 gänge runter schalten. Es ist nicht mehr die Nummer.
Weder wirtschaftlich noch ideologisch oder moralisch."

China etwa nicht? Sie sind momentan diejenigen, die in erster Linie
'Grossmachtallüren' an den Tag legen.

Ideologisch und moralisch.
Lang ist's her da war ich mal auf Mao's Seite, sozusagen der Trotzki-Kopie der Klassiker.
Besonders als er die Bonzen mal aufs Land geschickt hat.
Aber als das ausartete, die Jugend ist leider noch verführbarer durch Macht wie die 'Alten,
sah man so gehts nicht.

Von Xi Jinping, sozusagen der Stalin-Kopie der Klassiker, ist derartige Einsicht
kaum zu erwarten.

Trotzdem muss man, frei nach Brandt, Wandel durch Annäherung versuchen.

Spielregeln

"Biden betonte zugleich, "dass sich alle Länder an dieselben Spielregeln halten müssen".
Wer hat diese Spielregeln denn als Weltweit gültige Regel festgelegt.
Oder sind diese Regeln von der UN verbindlich vorgegeben und
von allen Mitgliedern akzeptiert worden !?
Die USA versuchen ihre Vormacht Stellung zu behaupten, aber das ist schon zu ihren Ungunsten ausgegangen.
Militärisch sind sie auch ins Hintertreffen gekommen, denn Waffentechnisch sind Russland als "Regionalmacht" und China gut aufgestellt.
Siehe die Infos bei °Jane´s°
https://www.janes.com/
Allein die Drohung gegen Indien wegen der https://en.wikipedia.org/wiki/S-400_missile_system
zeigt ihr Unvermögen.
Ihr teurer Super Jäger ist dagegen
machtlos und die Flugzeugträger Flotten sind auch für Lander wie dem Iran keine Bedrohung mehr
wegen der neuen Anti Schiffsraketen.

Bedrohlich: China schon 1/3 des Wehretats der USA

"Vor allem seitens China kommen wenig Signale Richtung Entspannung. Aufrüsten ohne Ende, nicht gerechtfertigtes territoriales Anspruchsdenken, Taiwan." @Giselbert
.
Mit rund 245 Milliarden Euro im Jahr 2020 lagen die chinesischen Ausgaben dabei deutlich über den russischen (66,8 Milliarden US-Dollar), aber noch klar unter den der Vereinigten Staaten (rund 767 Milliarden US-Dollar).08.06.2021 @https://de.statista.com › militaerausgaben-nach-laendern
.
Purto Rico und Hawaii sind natürlich angestammtes US-Territorium wie auch Teile von Mexiko (Texas) etc...

@10:42 von DeHahn

Purto Rico und Hawaii sind natürlich angestammtes US-Territorium wie auch Teile von Mexiko (Texas) etc...

Die Menschen entscheiden sich dort heute in demokratischen Wahlen mit großer Mehrheit für die Zugehörigkeit zu den USA.

Die Menschen in Taiwan entscheiden sich heute in demokratischen Wahlen mit großer Mehrheit dagegen, von Peking regiert zu werden.

aber noch klar unter den der Vereinigten Staaten (rund 767 Milliarden US-Dollar)

Und gut so. Wer, wie Peking, mit Hammer und Sichel hantiert, versteht nur die Sprache der Macht.

Mehr mit einander sprechen. Ja, über Abrüstung.

Zu begrüssen ist das man wieder miteinander spricht. Die Gegensätze die in der Trumpzeit grösser geworden sind als nötig sollten schneller als bislang von Biden abgebaut werden. Insbesondere wo es wirklich Not tut und im Interesse der ganze Welt wäre, das wäre keine weitere Rüstungsbeschleunigung. Nicht nur das die Rüstungsausgaben beider Staaten erschreckend zugenommen haben sondern auch die Kriegsgefahr. Gerade hier sollte man mehr und intensiver mit einander reden.

Gesprächsfaden ist wichtig

Biden versucht, einen Gesprächsfaden mit China zu finden. Dies ist zunächst einmal lobenswert, wie überhaupt die US-Politik unter seiner Führung verbindlicher und berechenbarer geworden ist. Dies gilt insbesondere mit Blick auf die Verbündeten. Kein Vergleich zu Amtsvorgänger Trump.

10:31 von fathaland slim

Wer miteinander Handel treibt, ist am Krieg nicht interessiert
-------------

sollte man eigentlich meinen !
Wobei die Deutschen und die Franzosen in 19ten Jahrhundert ja auch rege Wirtschaftsbeziehungen unterhielten
aber da fängt es schon an, das eine Land wollte das andere überflügeln, strebte eine Vorherrschaft an
(großdeutscher Zollvereins war für Frankreich ne Bedrohung)
trotzdem gab es Krieg
wie 2.000 Jahre zuvor mit Rom und Karthago,
da empfand man den jeweils anderen auch als wirtschaftliche Bedrohung
und empfinden die USA/China sich nicht auch als wirtschaftliche Bedrohung ?
Vorherrschaft um Rohstoff wie Absatzmärkte

Wasserversorgung

In China ist die ausreichende Wasserversorgung von 300000 Chinesen in Gefahr. Dieser Zustand ist ein Konfliktpotential, Umsiedlungen im Land werden nicht ausbleiben. Die Welt wird in Zukunft eher damit beschäftigt sein, auch in China, die klimabedingte Zerstörung beseitigen zu müssen. Denke deshalb, die territoriale Machtansprüche werden in den Hintergrund treten, auch weil ein Land für sich, die anstehenden Herausforderungen nicht bewältigen kann.

Zwei Dinge, die nicht gehen

A - Die Gleichsetzung der totalitären kommunistischen Einparteien-Dikatatur Chinas mit den demokratischen USA.

B - Den offiziell ausgewiesenen Rüstungsetat der VR China für bare Münze zu nehmen. In der Sowjetunion wurden Rüstungsausgaben z.B. unter dem Decknamen Schwerindustrie getarnt. China macht das mit seinen Rüstungsetats nicht anders.

10:35, artist22

In Ihrem Kommentar finde ich mich wieder. Besonders in Ihren Worten zu Mao.

Lang ist’s her...

@ 11:06 von Quoll --- Tibet und Taiwan waren nie Teil von China

"Die Menschen in Taiwan entscheiden sich heute in demokratischen Wahlen mit großer Mehrheit dagegen, von Peking regiert zu werden."

So ist es. Die Ein-China Politik ist nichts als der imperialistische Anspruch der chinesischen Kommunisten.

Taiwan war geschichtlich nie integraler Bestandteil von China. Tibet schon gar nicht, wurde aber von Mao mit Zwang in das chinesische Reich eingegliedert.

@ fathaland slim

... oder weshalb ist der kommunistische Ostblock zusammengebrochen?

Weil man den Menschen dort ein korruptes System der kommunistischen Misswirtschaft übergestülpt hat.

Xi ist derjenige, der

Xi ist derjenige, der Konflikte schürt. Ein entschlossenes Dagegenhalten der USA und der EU wäre nötig.

10:35 von artist22

«Von Xi Jinping, sozusagen der Stalin-Kopie der Klassiker, ist derartige Einsicht kaum zu erwarten.»

Erst recht nicht, seitdem ihm der Volkskongress vor wenigen Tagen die Mao 2.0 Ermächtigung erteilte, bis an sein Lebensende als Kaiser zu herrschen.

@ DerLinksliberale

Haben Sie schon einmal die Rüstungshaushalte Chinas und der USA verglichen? Pro Kopf der Bevölkerung geben die USA 2.664 € jährlich aus und China rd. 180 €.

Das ist vielleicht eine Schätzung. Die wirklichen Rüstungsausgaben Chinas sind geheim und werden von keinem gewählten Parlament beschlossen.

ein gesundes Verhältnis?

Wie sich diese Länder das Vorstellen haben wir ja bei der Klimavereinbarung erleben dürfen.

Wir Bürger zahlen mit hohen Stueren und persönlichen Verboten und Einschränkungen.

10:35 von artist22

Besonders als er die Bonzen mal aufs Land geschickt hat.“

Das hat ihnen was genau gebracht? Ein Gefühl von Gerechtigkeit?

Naja, die Idee das 1% der Reichen sinnvoller Arbeit zuzuführen ist ja auch noch in den Köpfen einiger Politiker hierzulande vorhanden.

Nicht über die Chinesen

Nicht über die Chinesen jammern. Gestern waren die für die Globalisierung noch gut genug. Jetzt, da die sich zu uns globalisierten wollen, nicht mehr?
Man muss sich mal entscheiden. Billig oder Moral?
Ohne unsere Aufträge wäre China nicht, was es jetzt ist.

Die Vermeidung militärischer Konflikte mus Ziel sein

Einen militärischen Konflikt zwischen zwei nuklear bewaffnetetn Supermächten zu vermeiden sollte die Politik und die Diplomatie zwischen USA und der VR China bestimmen.

Die aggressive Geopolitik Pekings bei der Besetzung der Spratly- Inseln und der Paracel-Gruppe im südchinesischen Meer gegen die Anspüche der anderen Anlieger liegt aber jenseits der "Wahrung legitimer Interessen" der VRC. Sie negieren die Interessen dieser Nachbarn und basieren einzig auf der militärischen Bedrohungsdominanz Chinas.

10:31 von fathaland slim

„ Wer miteinander Handel treibt, ist am Krieg nicht interessiert. Aber wenn dann der Präsident eines mächtigen Landes Handelskriege vom Zaun bricht, ist das natürlich höchst kontraproduktiv.“

Und der Nachfolger sie dankbar fortsetzt…

Aus dem Handelsblatt Januar 2021:
„ Biden will „vereinte Front“ gegen China – die EU aber geht ihren eigenen Weg“

10:42 von DeHahn

„ Purto Rico und Hawaii sind natürlich angestammtes US-Territorium wie auch Teile von Mexiko (Texas) etc...“

Mir ist nicht ganz klar, was sie damit andeuten wollen. Texas ist von selbst auf eigenen Wunsch in die USA aufgenommen worden. Für Hawaii müssen sie wieder in den delorian steigen und eine Zeitreise machen und die Bevölkerung von Puerto Rico hat 2012 dafür gestimmt ein Staat der USA zu werden.

11:20 von Adeo60

„ Kein Vergleich zu Amtsvorgänger Trump.“

Ja total anders. Steht sogar hier in der Tagesschau:

„ Im Wahlkampf hatte US-Präsident Biden eigentlich ein Ende der Sonderzölle gegen China in Aussicht gestellt. Nun will er doch am harten Kurs seines Vorgängers Trump festhalten.“

@Naturfreund 064

"Das ist Der mühsame,langwierige diplomatische Weg.
Geht aber nicht anders !
Zum Glück ist jetzt wieder ein US Präsident im weißen Haus,der auch die Geduld dafür hat."

Dieser Mann hatte erst kürzlich, kaum das Afghanistan durch war, ein neues Militärbündnis "Aukus" gegründet, mit GB und Australien, explizit gegen China gerichtet.
Dieses Treffen ist nur der bereits eskalierten Lage geschuldet. Für mich liest sich daraus... Wenn man nicht mehr konkurieren kann wird man renitent, was auch die polizische Theorie "Thucydides Trap" beschreibt, die solche Machtverschiebungen historisch analysiert.

Mehrheitsbürger

"Taiwan war geschichtlich nie integraler Bestandteil von China. "
.
Darauf gibt es ein ganz dickes JEIN.
.
Selbstverständlich war Taiwan mal Teil des chinesischen Reiches.
Allerdings wurde es während und nach der Revolution nie ein Teil RotChinas mit seinem kommunistischen Unsinn.

11:33, MehrheitsBürger „Zwei Dinge, die nicht gehen“

>>A - Die Gleichsetzung der totalitären kommunistischen Einparteien-Dikatatur Chinas mit den demokratischen USA.<<

Natürlich geht das nicht. Wobei ich „kommunistisch“ durch „stalinistisch“ ersetzen würde.

Um die immer schon höchst fehlerhafte Demokratie der USA mache ich mir allerdings große Sorgen. Es könnte sein, daß sie ihrem Ende entgegentaumelt und sich etwas dort etabliert, wofür ich vor kurzem den Begriff „Anarchokapitalismus“ gelesen habe. Ein Kapitalismus, der sich von jeglichen gesetzlichen Fesseln befreit. Auf dem Weg dorthin ist das Land spätestens seit Ronald Reagan.

Das ist es schon

Die USA Haben den Lead im Westen und Xi will das haben.
Der Weg dahin wird durch das Kaufverhalten der Konsumenten gesteuert.

10:30 von DerLinksliberale

„ Haben Sie schon einmal die Rüstungshaushalte Chinas und der USA verglichen? Pro Kopf der Bevölkerung geben die USA 2.664 € jährlich aus und China rd. 180 €. „

Vielleicht ist die Kaufkraft Dollars unterschiedlich?

China ist auf Platz 1 der größten Armee und die USA auf Platz 3.

@Das hat ihnen was genau gebracht? 11:48 Bobinho

zu @@10:35 Chinas Revolution

Nun immerhin hat es eine revolutionäre Situation herbeigeführt.
Da weiss man nie, wie es ausgeht.

Da diese einseitig von der Jugend getragen wurde,
passierte genau das ,was ich schon anmerkte.

Mao hat dieses 'letzte' Aufbäumen vor der Bürokratie viel zu spät eingeleitet.
Der 'Apparat' war längst verselbständigt.

Für ihn waren doch Xi Jinpings Vater sowie auch Deng quasi schon 'Rechtsabweichler'.

11:40, gestört aber geil

>>@ fathaland slim
„... oder weshalb ist der kommunistische Ostblock zusammengebrochen?“

Weil man den Menschen dort ein korruptes System der kommunistischen Misswirtschaft übergestülpt hat.<<

Da ist natürlich ein korruptes System der kapitalistischen Misswirtschaft entschieden vorzuziehen.

Alternativ kann man aber auch versuchen, Framingbegriffe zu vermeiden. Es soll einer sachlichen Diskussion dienlich sein, wie ich gerüchteweise vernommen habe.

Eine Frage habe ich noch:

Auf welchen Kommentar von mir beziehen Sie sich eigentlich?

Ja, so geht´s, stimmt!

"Die Menschen entscheiden sich dort heute in demokratischen Wahlen mit großer Mehrheit für die Zugehörigkeit zu den USA." @Quoll
.
Es siedelten sich ohne Absprache mit den Maori auf Hawaii immer mehr "Weiße" und Japaner an, bis sie bei der Volksabstimmung mit ihrer Mehrheit für die Zugehörigkeit zu den USA stimmten.
.
Und nach dem gleichen Prinzip wird es in Hong Kong bald eine Mehrheit geben, die für Zentralchina stimmt.
.
Hammer und Sichel sind gaaaanz schlimme Symbole. Dagegen ist der US-Adler ein wahres Friedenstäubchen.

@Meinung zu unse...

"Das klingt zwar vernünftig, ist jedoch eine irreale Forderung.
Weshalb?
Weil jede sich entwickelnde dauerhafte wirtschaftliche Überlegenheit eine technische und damit militärische mit sich bringt und das kann eine Gegenseite nicht zulassen.
Daß das so ist erzählt sich ja auch unsere westliche Welt selbst, oder weshalb ist der kommunistische Ostblock zusammengebrochen?

Nein, diese Forderung ist deshalb nicht wirklich realistisch. Sie ist ablenkendes Wunschdenken!"

Gute Analyse. Daraus folgt ein Dominanzanspruch, denn nur so sind unsere Werte dauerhaft zu verteidigen. egal wer da abgesehen von China in Zukunft noch kommen mag.

Biden-Xi-Gipfel: "Wettbewerb darf nicht in Konflikt ausarten"

Ausarten aber, daß tut es hier: Da wissen welche genau Bescheid, was gut für ein Land ist. Da kennen sie sich in Geschichte "ganz genau" aus. Da gehörte Taiwan und Tibet nie zu China ? Das erste war von 1895 bis 1945 von Japan besetzt. Und Tibet zu Beginn des 20. Jahrhunderts von den Briten militärisch besetzt und später abgetrennt. Grund war die Öffnung für den Handel zugunsten des Empire.
Und über angeblich geheime Rüstungsausgaben, da weiß man hier natürlich Bescheid.

11:40 von gestört aber geil

Weil man den Menschen dort ein korruptes System der kommunistischen Misswirtschaft übergestülpt hat.///

Ich habe meine ersten 30 Jahre, in der DDR verbracht. Misswirtschaft ja. Aber was soll damals kommunistisch gewesen sein?
Mal eine persönliche Frage. Geht es Ihnen gut? Gestern waren Sie noch, leider geil. Heute sind Sie, gestört aber geil. Nicht dass was passiert ist? Wobei. Diese Wandlung kommt, doch öfter vor.

10:42, DeHahn

>>Purto Rico und Hawaii sind natürlich angestammtes US-Territorium wie auch Teile von Mexiko (Texas) etc...<<

Es gibt überhaupt kein angestammtes US-Territorium. Die USA sind ein Kind Europas, eine von Europäern gegründete Kolonie. Ihr gesamtes Territorium wurde zusammengeraubt. Die Nachkommen der Menschen, die dort ursprünglich lebten, haben wenig oder nichts zu sagen.

11:53, Bobinho

>>10:31 von fathaland slim
„ Wer miteinander Handel treibt, ist am Krieg nicht interessiert. Aber wenn dann der Präsident eines mächtigen Landes Handelskriege vom Zaun bricht, ist das natürlich höchst kontraproduktiv.“

Und der Nachfolger sie dankbar fortsetzt…

Aus dem Handelsblatt Januar 2021:
„ Biden will „vereinte Front“ gegen China – die EU aber geht ihren eigenen Weg“<<

Danke für den Hinweis auf den fast ein Jahr alten Handelsblattartikel. Den Artikel, den wir hier kommentieren, haben Sie aber auch gelesen, oder?

10:02 von Leisetreter

"Ob er auch die Zeit hat, er ist immerhin 78 und wird am 20.11. 79 Jahre."
*
Wenn der Kopf nicht nachlässt, ist doch alles gut!
Sollte Biden es nicht mehr schaffen, wird Vizepräsidentin
Kamala Devi Harris, die erste
Präsidentin der USA!
Sie sehen Probleme wo keine sind!

12:19 von artist22

„ Mao hat dieses 'letzte' Aufbäumen vor der Bürokratie viel zu spät eingeleitet.
Der 'Apparat' war längst verselbständigt.“

Ja ja ich weiß, Mao did nothing wring.

Meine Frage war eigentlich, was es ihnen gebracht hat, dass man die Reichen zur Arbeit aufs Land brachte und sie Zwangsarbeit verrichteten und der schlimmsten Bedingungen. Freude? Genugtuung?

@DeHahn

"Es siedelten sich ohne Absprache mit den Maori auf Hawaii immer mehr "Weiße" und Japaner an, bis sie bei der Volksabstimmung mit ihrer Mehrheit für die Zugehörigkeit zu den USA stimmten.
.
Und nach dem gleichen Prinzip wird es in Hong Kong bald eine Mehrheit geben, die für Zentralchina stimmt."

Es gab und gibt sowieso eine Mehrheit, die mit der Vereinbarung zwischen GB und China nach wie vor zufrieden ist und aus ihrer gezielten Kritik an gewissen Gesetzen und ihren lokalen Regierenden keinen Separatismus macht. Das mag manchen neu sein, die zu viel unserer Medien kosumieren.

@12:23 von DeHahn

Hammer und Sichel sind gaaaanz schlimme Symbole.

Allerdings.
Der Kommunismus hat weltweit etwa 100 Millionen Menschen auf dem Gewissen (davon rund 40 Millionen in China), und stellt das mit Abstand größte Sklavensystem der Menschheitsgeschichte dar.

Dagegen ist der US-Adler ein wahres Friedenstäubchen.

Trotz aller eigenen Verfehlungen, ist dagegen tatsächlich der US-Adler ein wahres Friedenstäubchen.

12:21 von fathaland slim

„ Da ist natürlich ein korruptes System der kapitalistischen Misswirtschaft entschieden vorzuziehen.“

Würden sie mal bitte verraten, in welchem Land ohne Kapitalismus sie gerne leben möchten. Für mich selbst fällt mir keines ein.

12:26, Olivia59

>>Daraus folgt ein Dominanzanspruch, denn nur so sind unsere Werte dauerhaft zu verteidigen.<<

Sie reden von finanziellen Werten. Ideelle, philosophische Werte lassen sich jedenfalls durch machtpolitische Dominanz nicht verteidigen, sondern höchstens durch intellektuelle. Wobei ich in diesem Zusammenhang mit dem Begriff „Dominanz“ fremdele.

10:30 von DerLinksliberale

"Ich verstehe nicht einmal ansatzweise, wie Sie China der "Aufrüstung ohne Ende" bezichtigen können, ohne das westliche Militärbündnis und im Besonderen die USA zu betrachten."
*
Und wer stellt uns die Rüstungsdaten zur Verfügung!
Sind sie vertrauenswürdig?
Glauben heißt nicht Wissen!

12:36 von fathaland slim

„ Ihr gesamtes Territorium wurde zusammengeraubt.“

Also Alaska wurde von Rußland gekauft. Texas hat sich freiwillig angeschlossen.

12:40 von fathaland slim

„ Danke für den Hinweis auf den fast ein Jahr alten Handelsblattartikel. Den Artikel, den wir hier kommentieren, haben Sie aber auch gelesen, oder?“

Ja sie auch?

„ Das Verhältnis ist so belastet wie noch nie seit Aufnahme der diplomatischen Beziehungen 1979.“

Nach fast einem Jahr Biden.

12:18 von Bobinho

«China ist auf Platz 1 der größten Armee und die USA auf Platz 3.»

China hat ja auch 1,4 Mrd. Einwohner vs. 330 Mio. in den USA. Von der Zahl der Soldaten her ist die Chinesische Armee nicht um den Faktor fast 4 größer als die der USA. In Relation zur Bevölkerungszahl sind "The Japanese Self Defence Forces" (JSDF) mit ca. 250.000 Soldaten zahlenmäßig größer als die Chinesische Armee. Absolut gesehen ist das Militärbudget Japans das 5. größte aller Länder der Erde.

Wegen der Verfassung als JSDF fahren die aber nicht im Südchinesischen Meer umher, annektieren Atolle und Inseln, und machen Militärstützpunkte aus annektierten Gebieten, wie der Xiktator das macht. Auch Urteile des Internationalen Seegerichtshofs interessieren den Kaiser von China nicht. Weglächeln, ignorieren, und den Dicken Max machen ist angesagt.

In der Region Südostasien ist Nordkorea mit einer Armee von 1,1 Mio. bei einer Bevölkerung von 25 Mio. das am meisten grotesk-lächerlich militarisierte Land der Welt.

@ Bernd Kevesligeti

Da wissen welche genau Bescheid, was gut für ein Land ist. Da kennen sie sich in Geschichte "ganz genau" aus. Da gehörte Taiwan und Tibet nie zu China ?

Weiß ich nicht und es ist auch nicht wichtig. Ihr Einwand geht nämlich am Problem vorbei und Ihr vordergründiges historisches Verständnis interessiert mich auch nicht.

Wichtig ist aber, dass die Menschen in Tibet und in Taiwan ein Anrecht darauf haben, ihre eigene Zukunft selbst frei und demokratisch zu entscheiden. Und wenn die Menschen selbständig bleiben wollen, dann hat China kein Recht, dort Macht auszuüben, so stark seine Divisionen und seine Waffen auch sein mögen.

@Quoll

Der Kommunismus hat weltweit etwa 100 Millionen Menschen auf dem Gewissen (davon rund 40 Millionen in China), und stellt das mit Abstand größte Sklavensystem der Menschheitsgeschichte dar.

Dagegen ist der US-Adler ein wahres Friedenstäubchen.

Trotz aller eigenen Verfehlungen, ist dagegen tatsächlich der US-Adler ein wahres Friedenstäubchen."

Diese Vergleiche führen zu nichts. Als nächstes erteilen wir noch den Mauerschützen eine Absoution weil sie es nur auf 800 brachten. Als kurzer Rückblick ist dennoch interessant, das Stalin heute noch gewertschätzt wird, einzig aus dem Grund, dass ohne seine erbarmungslose industrielle Reform wohl das NS Regime obsiegt hätte, das es nebenbei auf 60 Mio Opfer brachte. Ansonsten muss man das heutige Geschehen und die entsprechenden Akteuere im Blick behalten - wovon ihr Beitrag ablenkt.

Am 16. November 2021 um 10:02 von Leisetreter

"09:43 von Naturfreund 064

„Zum Glück ist jetzt wieder ein US Präsident im weißen Haus, der auch die Geduld dafür hat.“
Ob er auch die Zeit hat, er ist immerhin 78 und wird am 20.11. 79 Jahre."

Wie lange Herr Biden noch Zeit hat,das kann ich natürlich nicht voraussagen.
Die Zeit ist wohl bei uns allen begrenzt.
Worum es aber geht,
das ist ein Schritt in die richtige Richtung und es ist zu hoffen,dass es auch nach Biden so fortgesetzt wird.

@12:23 von DeHahn

Hammer und Sichel sind gaaaanz schlimme Symbole.
Dagegen ist der US-Adler ein wahres Friedenstäubchen.

Nach dem zweiten Weltkrieg hat das eine der Hälfte Europas Freiheit gebracht, das andere der anderen Hälfte Unfreiheit. Dass die Freiheit am Ende gesiegt hat, ist nicht selbstverständlich und sollte uns stets Ansporn zu demokratischem Denken und Handeln sein.

@ Olivia59

Und nach dem gleichen Prinzip wird es in Hong Kong bald eine Mehrheit geben, die für Zentralchina stimmt.

Ohne wirkliche Demokratie ist das ja eine unsinnige Bemerkung. Sollen wir uns auf die Beschwichtigungen der Diktatoren einlassen?

@ 12:53 von Olivia59 --- Woher kommt Ihre Information ?

"Es gab und gibt sowieso eine Mehrheit, die mit der Vereinbarung zwischen GB und China nach wie vor zufrieden ist und aus ihrer gezielten Kritik an gewissen Gesetzen und ihren lokalen Regierenden keinen Separatismus macht. Das mag manchen neu sein, die zu viel unserer Medien kosumieren."

Woher wollen Sie das wissen?
Aus den Propaganda-Medien der Einparteien-Diktatutr China's ' ?

Oder aus "Meinungsumfragen", welche die Diktatur durchführt ?

"Das mag manchen neu sein, die zu viel unserer Medien kosumieren."

Unsere Medien sind die einer freiheitlichen Hemisphäre. Nicht perfekt, aber in die verfassungsrechtlichen Rahmenbedingungen der Pressefreiheit eingebettet.

Klären Sie uns auf, aus welchen Medien Sie Ihr "besseres Wissen" haben.

@MehrheitsBürger Zitat: "B -

@MehrheitsBürger
Zitat:
"B - Den offiziell ausgewiesenen Rüstungsetat der VR China für bare Münze zu nehmen. In der Sowjetunion wurden Rüstungsausgaben z.B. unter dem Decknamen Schwerindustrie getarnt. China macht das mit seinen Rüstungsetats nicht anders."

Nun ich nehme den offiziellen Rüstungs-Etat der USA NICHT für "bare Münze"
weil hinlänglich bekannt ist das die USA einen guten Teil ihrer Rüstung bzw. deren Entwicklung über "andere Töpfe" finanziert
ich sage da nur mal -> Atomwaffen und Energie-Ministerium
desweiteren werden geheime Militär-Projekte auch in den normalen zivilen Etats versteckt

"Wettbewerb darf nicht in Konflikt ausarten"

Denn dann ist es auch keiner mehr. In Politik und Wirtschaft ist jeder Wettbewerb, der nicht ausschließlich dem Ziel der gemeinsamen Suche nach der besten Lösung für alle dient kein Wettbewerb, sondern ein Machtkampf.

Am 16. November 2021 um 11:06 von Quoll

"...Und gut so. Wer, wie Peking, mit Hammer und Sichel hantiert, versteht nur die Sprache der Macht..."
Welche Macht meinen Sie denn?
Die Staatsverschuldung der USA hat sich gegenüber dem Vorjahr um circa 4,8 Billionen US-Dollar auf insgesamt geschätzt rund 27,98 Billionen US-Dollar im Jahr 2020 erhöht oder meinen Sie die 20 Länder mit der höchsten Staatsverschuldung im Jahr 2020 in Relation zum Bruttoinlandsprodukt, wobei China hier fehlt. Warum wohl?
Fakt ist, die USA hat sich vom Weltpolizisten zu einem zahnlosen Tiger entwickelt.

"Aus dem Handelsblatt Januar

"Aus dem Handelsblatt Januar 2021:
„ Biden will „vereinte Front“ gegen China – die EU aber geht ihren eigenen Weg“<<

Danke für den Hinweis auf den fast ein Jahr alten Handelsblattartikel. "

Der Herr Biden scheint seine Position recht schnell um 180 Grad zu ändern?

@Meine Frage war eigentlich, 12:51 Bobinho

"was es ihnen gebracht hat, dass man die Reichen zur Arbeit aufs Land brachte "
zu @@12:19 Landverschickung

Warum mir? Fragen Sie das lieber Xi Jinping,
der hat als Kind eines 'Konterrevolutionärs' genau das durchgemacht.

Ich könnte jetzt wie Sie polemische Fragen stellen, und fragen: Hat's ihm geschadet?
Offensichtlich hat er daraus 'gelernt', nie mehr in eine solche Lage kommen zu wollen.

Auf Lebenszeit ;-)

Am 16. November 2021 um 12:54 von Quoll

Tja die Statistiken, man kann sie drehen und erstellen, wie es ein paßt, dazu dann noch"würzen" mit ein paar Schlagworten für den weniger Informierten und schon hat man die "absolute Wahrheit"
Abgesehen davon, das es weder weltweit, noch geschichtlich je Kommunismus gegeben hat, was ihnen gerne jeder Historiker bestätigen wird, wran machen sie die Toten fest, über welche Zeitspanne berechnen , ich hasse dieses Wort in Bezug auf Menschen sie die Toten?
Alleine die letzten 30Jahre zeigen da schon etwas anderes, zumal auch bei seriöser Bewertung die Ursachen mit einfließen müssen und wiederum ergibt sich eine andere Aussage.
Unterm Strich hat da kein System eine weiße Weste

@fathaland slim

"Um die immer schon höchst fehlerhafte Demokratie der USA mache ich mir allerdings große Sorgen. Es könnte sein, daß sie ihrem Ende entgegentaumelt und sich etwas dort etabliert, wofür ich vor kurzem den Begriff „Anarchokapitalismus“ gelesen habe. Ein Kapitalismus, der sich von jeglichen gesetzlichen Fesseln befreit. Auf dem Weg dorthin ist das Land spätestens seit Ronald Reagan."

Die Grossunternehmen haben den Staat doch immer gebraucht, man denke nur an Kuba und Latainamerika, wo vor allem Geschäftsinteressen durchgesetzt worden sind. Viel schlimmer als Anarcho ist doch, dass Wirtschaftslobbys mindestens zum Teil die eigenen Reglen in den Block diktieren bzw. Gesetzentwürfe schonmal selbst ausarbeiten.
Da fragt man sich ob ein staatlich gelenkter Kapitalismus wie in China nicht am Ende mehr dem Allgemeinwohl dient - führt aber natürlich auch zu Machtmissbrauch durch die Politiker selbst.

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