Kommentare - Greenpeace klagt gegen VW wegen unzureichenden Klimaschutzes

09. November 2021 - 11:40 Uhr

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat Klage gegen den Volkswagen-Konzern eingereicht. Das Unternehmen trage erheblich zur Klimakrise bei und müsse schneller aus der Verbrennertechnologie aussteigen.

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Kommentare

15:37 von spax-plywood

Haben Sie denn eine Idee wie China den CO2 Ausstoß senken kann - bei Produkten, die wir von dort importieren, etwa Magnesium? Wenn ja, nur zu, scheuen Sie sich nicht Vorschläge zu machen!
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wir exportieren Waren im Wert von 1,4 Bill US$
China im Wert von 2,6 Bill US$
wir haben 82 Mill Menschen die etwa 1.400 Mill
also unsere Ausfuhr pro Person ist um ein vielfaches größer als das von China
müsste sich doch ganz anders auf das CO2 auswirken
die haben doch verglichen mit uns kaum Ausfuhren

Welche Anspruchsgrundlagen

hier in Betracht kommen, bleibt wohl ein Geheimnis der Kläger.
Schade, dass der Bericht dazu nichts enthält.

Antwort 09. November 2021 um 13:42 von weingasi1

Das war nur mal so ein spontaner Kommentar.
Wer in der Stadt wohnt und arbeitet, sollte oftmals gut ohne Auto auskommen können.

Nebenbei haben wir diesen Klimawandel und eine kleine Chance, das 1,5° Ziel nicht zu überschreiten.
Da geht es nicht mehr ums wollen, da geht es ums müssen.
Wir müssen unser Leben völlig verändern.

@mispel, 14:06 (@13:15 von Miauzi)

"all diese Quellen kosten nicht mal was"
--
"Die Gewinnung dieser Energie kostet aber was, denn Windräder und Solarzellen müssen erst mal produziert werden"

Der für die Gewinnung von Energie aus regenerativen Quellen anfallende Aufwand an Zeit, Anstrengung, Ressourcen und Geld ("Kosten") lohnt sich aber nicht nur, er muss sein, um verhindern zu können, dass die schon jetzt durch die Nutzung fossiler (und atomarer) Energiequellen anfallenden und schon jetzt exponentiell steigenden ins Unermessliche steigen.

@15:22 von IckeDette

"Warum wird an Klimatechnologie gleich so viel höhere Standards angelegt"

Ich habe doch gar keine Standards angelegt. Mir ging es darum, dass argumentiert wurde, dass die Energiequelle (oder besser deren Förderung im Vergleich zu fossilen Energieträgern) kostenlos ist. Das stimmt zwar, aber dennoch muss die Energie erst mal nutzbar gemacht werden und das kostet Geld, Rohstoffe und auch Energie. Dieses Argument ist also nur ein Scheinargument.

15:57 von Zille1976

aber genau so verhält es sich doch !

wie sind die Bösen weil wir nur 30 % CO2 abbauten
andere die ihren Ausstoß in der Zeit vervierfachten,
da sieht man großzügig darüber weg

Pauschal?

Wolf1905@
Weil die E-PKW durch ihre Produktion der Batterien die ungesicherte Stromerzeugung und 4 mal soviel verbauten Aluminium meiner Meinung nach schmutzig sind.

@Sisyphos3 16:10

Das ist keine Antwort auf meine Frage.

09. November 2021 um 16:16 von mispel

Es braucht keine Ressourcen um Energie zu produzieren wenn es mal steht. Das heißt auch kein Abbau, Transport und keine Abfallprodukte der fossilen Kraftstoffe entsorgen.
Scheinargument ist eher, dass wir die Anlagen gar nicht erst bauen sollen, weil sie selbst Platz und Ressourcen im Aufbau benötigen.

Am 09. November 2021 um 16:13 von Pessimist001

" Wer in der Stadt wohnt und arbeitet, sollte oftmals gut ohne Auto auskommen können.

Nebenbei haben wir diesen Klimawandel und eine kleine Chance, das 1,5° Ziel nicht zu überschreiten.
Da geht es nicht mehr ums wollen, da geht es ums müssen.
Wir müssen unser Leben völlig verändern. "

Das ist aber nur eine Vermutung, denn die Wirklichkeit sieht meist anders aus, nicht jeder kann beim Bäcker um die Ecke arbeiten, meist will das auch niemand.
Selbst von einer kleinen Stadt fahren viele in die Große, vom Land wollen wir gar nicht erst reden. Mein Nachbar arbeitet für eine Firma in 30 Kilometer Entfernung, die arbeiten Bundesweit, zur Zeit in Hamburg, das sind bei 2 Fahrten hin plus zurück in der Woche 1600 Kilometer, plus die Fahrten zur Firma und zurück, sind 60.
Vor Ort dann noch Täglich Quartier und Baustelle, so sieht die Wirklichkeit aus.
Und das muss Er, denn er benötigt den Verdienst zum Leben, ob Er will oder nicht.
Wie ändern Sie ihr Leben ;-)).

Re: 15:31 von Sisyphos3 Re:melancholeriker

>>wer Glaubwürdigkeit sein will, sollt sie auch Repräsentieren
nicht mehr aber auch nicht weniger<<

Ach, dieses beliebte Strohmann Argument. Statt einen Gedanken an das Ziel des COP zu verschwenden ist es ja so viel einfacher Autos und Flugzeuge der Teilnehmer zu zählen. Glaubwürdigkeit wird nicht repräsentiert, sie ergibt sich einzig aus den tatsächlich ergriffenen Massnahmen gegen die Klimakrise. Ihr Festhalten an Anreisemodalitäten dient nur einem Ziel, vom eigentlichen Thema und der Umsetzung abzulenken.

Quatsch !

VW soll nach 2030 keine Verbrenner mehr verkaufen dürfen ?

Wer sagt das ?

Dabei ist VW ja fast schon so etwas wie ein Vorbild unter den westlichen Autokonzernen weil man sein Hauptgeschäft in China macht wo VW nicht nur im Wettbewerb mit heimischen E-Auto Herstellern ist (die auch noch viel günstiger sind), sondern auch Vorgaben der chinesischen Regierung einhalten muss zur Elektrifizierung der Fahrzeugflotten.

Also: Greenpeace rennt bei VW offene Türen ein. Sicherlich wird VW (das sowieso ausschließlich auf batterieelektrische Antriebe setzt) sich aber nicht ALLEIN auf Stromer beschränken, sondern nur wenn das regierungsamtlich angeordnet wird. Und : zumindest in Deutschland wird VW sich diese Transformation ihres Unternehmens nach dem Vorbild der Kohle- und Stahlindustrie durch Milliardensubventionen vergolden lassen ... wetten?

16:10 von Sisyphos3

«wir exportieren Waren im Wert von 1,4 Bill US$
China im Wert von 2,6 Bill US$
wir haben 82 Mill Menschen die etwa 1.400 Mill
also unsere Ausfuhr pro Person ist um ein vielfaches größer als das von China
müsste sich doch ganz anders auf das CO2 auswirken
die haben doch verglichen mit uns kaum Ausfuhren.»

Warenwert und Bruttoregistertonnen der Ausfuhrmenge bestimmen nicht den CO2-Ausstoß bei der Waren- oder Güterproduktion. Magnesium und Aluminium verhütten, plus der Bergbau nach Seltenen Erden aus China für quasi die ganze Welt machen sehr viel CO2 in China.

13:44 von covid-strategie

>>Sie sollten sich mal den „Pragmaticus“ auf Servus TV ansehen.
Da gibt’s Ideologe freie Berichte ...<<

Wollen Sie uns ein Märchen zum Thema ideologiefrei erzählen?.
Aus Wikipedia zu Servus TV: "Die Süddeutsche bezeichnete ServusTV als „Heimatsender des österreichischen Rechtspopulismus“, ähnlich zuvor auch bereits das Onlinemagazin Vice. 2016 wurde eine Ausgabe der Talksendung „Talk im Hangar 7“ mit dem Titel „Wie gefährlich sind unsere Muslime“[35] ausgestrahlt. Eingeladen wurde auch Götz Kubitschek, ein Aktivist der Neuen Rechten"

Bald nur noch 10 Millionen Autos in Deutschland?

Also ca. ein Siebtel der aktuellen Fahrzeugflotte.

Provokante These? Man muss nur ins Grünen Parteiprogramm schauen um zu sehen das diese Möglichkeit garnicht so weit weg ist ..

Denn auch die Grünen können rechnen. Man weiß das die Elektrifizierung der deutschen PKW Flotte nur mit Sonne und Wind nicht geht. Man bräuchte zusätzlich neue AKW, was man aber ablehnt.

Die Lösung: Abkehr vom Individualverkehr!

Die Krux: diejenigen die in Deutschland heute 3 PKW auf dem Garagenvorplatz stehen haben, werden das auch zukünftig so halten. Aber diejenigen, die sich gerade mal ein Auto leisten können, werden zukünftig wohl gezwungen werden auf den in Deutschland Service-aversen und trotz Subvention überteuerten ÖPNV auszuweichen. Das wird nicht nur viele Menschen aus ihren Jobs drängen, sondern für viele auch einen Verlust von automobiler Bewegungsfreiheit bedeuten. Ein hoher Preis für die „Klimarettung“, den vor allem Menschen mit niedrigem Einkommen zahlen werden müssen!

VW hat ganz andere Probleme

BMW, Audi und andere auch ...

Das deutsche Hersteller ihre Fahrzeuge vor allem in China absetzen ohne Konkurrenz auf dem heimischen Markt durch die immer stärkeren, besseren und viel preiswerteren Chinesen, das glaubt man nicht mal in der ansonsten durchaus visionären Wolfsburger Chefetage ...

Spätestens ab 2025 sind die Chinesen auch auf dem deutschen Markt. Bei etwa gleicher Qualität und Reichweite 20.000 Euro billiger ... wer könnte da widerstehen?

Damit es soweit nicht kommt, rechne ich damit das europäische Hersteller bei der EU Kommission sich für hohe Einfuhrzölle auf chinesische PKW einsetzen werden und die für deutsche Verbraucher den Kauf eines „Chinesen“ unattraktiv werden lässt.

@Sisyphos3 16:28

Im Gegensatz zu China sind "wir" voll durchindustrialisiert, wir können uns sogar den Luxus leisten, CO2 Moloche wie die Primärproduktion woandershin zu verlagern und auf "high end" zu machen, was deutlich weniger CO2 erzeugt. Und so kommt man dann zu diesen an den Haaren herbei gezogenen Zahlenverhältnissen, die Sie hier regelmäßig verbreiten. Das ergibt überhaupt keinen Sinn. Sagen Sie mir wie man Zement und Alu CO2 frei hinbekommt und warum der Chinese es dann nicht macht, obwohl doch jeder weiss wie's geht. Sie scheinen es offensichtlich zu wissen!?

@spax-plywood @: sind wir mal ganz ehrlich ...

Die CO2 Neutralität der deutschen Wirtschaft ist wahrscheinlich nur erreichbar, wenn Deutschland sich vollends auf den Dienstleistungssektor beschränkt.

Viele Industrieprodukte können die Chinesen sowieso billiger herstellen. Und was dabei an CO2 in die Luft geblasen wird, taucht in der deutschen CO2-Bilanz nicht auf...

Deutschland ein Dienstleistungsland ? Auch dafür braucht man Strom, zB um Designs, Pläne und Software herzustellen. Aber das schafft man locker mit Sonne und Wind.

Bleiben dann nur noch die Chinesen die uns weiterhin mit den nicht CO2 neutralen Industrieprodukten beliefern. Warum tun die sowas, wissen die denn nicht, wie schädlich das für die Umwelt ist ?

Es wird doch nicht erreicht

wenn VW keine Verbrenner mehr bauen darf dann springen andere Auto Bauer in diese Lücke.Dann muss der gesamte Verkauf dieser Fahrzeuge verboten werden.Und was ist mit den LKW? Die werden weiterhin einen Verbrenner Motor haben müssen,ebenso die vielen Baumaschinen.Das geht nicht mit Elektro.

@11:58 von sollndas

//Greenpeace klagt...
"Damit dürfte das Unternehmen nach 2030 keine Autos mit Verbrennermotoren mehr verkaufen."
Na, dann fahren die Elektoautos eben mit Braunkohle. Ist das besser?//

Ich hoffe doch sehr, dass man bis 2030 so weit ist, dass man mir deutlich weniger Autos auskommt. Alles andere wäre weiterhin Selbstmord auf Raten. ALLE Ressourcen sind endlich, ebenso der Platz für unseren Wohlstandsmüll.

Da hat auch...

das Greenwashing mit den CNG Modellen nichts geholfen, die Plug in Diesel verkaufen sich dank Subvention vom Staat einfach besser.
Dabei hatte der Konzern ausgereifte CNG Motoren entwickelt-nur die Nachfrage war nicht da, Verbrenner können auch Öko aber das hat die Kunden nicht interessiert. Und die Politik tat ein übriges in dem sie diese Fahrzeuge nicht förderte.
Ideologische Kurzsicht und von der Lobby gelenkte Politiker haben das alles mitzuverantworten.
Es gibt nicht nur ein Konzept gegen den Klimawandel, aber die "Atomstromer" sollen die Rettung sein? Das klingt nach Mittelalter wo nur eine Meinung galt...

Am 09. November 2021 um 17:07 von Möbius

Bald nur noch 10 Millionen Autos in Deutschland?
Also ca. ein Siebtel der aktuellen Fahrzeugflotte.
Provokante These? Man muss nur ins Grünen Parteiprogramm schauen um zu sehen das diese Möglichkeit garnicht so weit weg ist ..
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Sollten die Grünen es irgendwie schaffen, diese Forderungen durchzusetzen, was ich nicht glaube, so wäre die aktuelle Regierungsbeteiligung vermutlich die letzte für einige Zeit, denn - auch wenn es nicht mehr unbedingt des Deutschen liebstes Kind ist- kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Gros der Bürger gerne aufs eigene Auto verzichten will bzw. kann.
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für viele auch einen Verlust von automobiler Bewegungsfreiheit bedeuten. Ein hoher Preis für die „Klimarettung“, den vor allem Menschen mit niedrigem Einkommen zahlen werden müssen!
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Und weil das so ist, wird auch die SPD diesen Weg kaum mitgehen können. Wenn es nicht mit sanften Mitteln geht, geht es garnicht, auch wenn manche hier der Askese offenbar zugeneigt sind. Ich bin das jedenfalls nicht.

@ Pessimist001 16.13

"Wer in der Stadt wohnt und arbeitet, sollte oftmals gut ohne Auto auskommen können."
Ich komme ein Leben lang auch auf dem Land ohne Auto aus. Wer es will, wird es fast ausnahmslos können.
Ja, und das wir so ganz nebenbei diesen Klimawandel haben....was soll's? (Sarkasmus)
"Da geht es nicht mehr ums wollen, da geht es ums müssen." Ach was, manche müssen nicht, ihr Leben können sie noch unbeschadet leben und was kümmern sie die nachfolgenden Generationen. Beliebtes Argument: "Ich habe keine Kinder." Soviel Ignoranz, Gleichgültigkeit, Egoismus und Einfältigkeit ist unfassbar.

@12:24 von Sigrun_1954

//Bedenklich
Können Interessenvereine, außerhalb Europas, auch in das Geschäftsmodell von Unternehmen über den Klageweg reinreden?//

***Die beiden Geschäftsführer von Greenpeace Deutschland, Martin Kaiser und Roland Hipp, haben die Klage gemeinsam mit der Fridays-for-Future-Aktivistin Clara Mayer beim Landgericht Braunschweig eingereicht.***

Hört sich für mich nicht außereuropäisch an.

Und ja, Interessengruppen können gegen Unternehmen klagen. Gott sei Dank ist das so.

@16:48 von IckeDette

"Es braucht keine Ressourcen um Energie zu produzieren wenn es mal steht."

Doch. Denn auch Windräder oder Solarzellen haben keine unendliche Lebensdauer und müssen gewartet und repariert werden. Erneuerbare Energien gibt es nicht zum Nulltarif.

@18:37 von schiebaer45

>> Dann muss der gesamte Verkauf dieser
>> Fahrzeuge verboten werden.
Jepp, dann ist das halt so. -.-

>> Und was ist mit den LKW? Die werden
>> weiterhin einen Verbrenner Motor haben
>> müssen,ebenso die vielen
>> Baumaschinen.Das geht nicht mit Elektro.
Ähh, doch? Wie kommen Sie auf die Idee, daß DAS nicht "mit Elektro" gehen würde? oO

@ schiebaer45 18:37

Da haben Sie Recht, die Autos müssten dann Verboten werden, inklusive die LKWS.

@13:44 von covid-strategie

>> Rational und wissenschaftlich gesehen
>> wird aber an der Kernenergie kein Weg
>> vorbei führen.

Ich hoffe, Sie haben einen großen Garten, wo wir mal 'auf die Husche' ca. 2.000 Castoren zwecks Endlagerung verbuddeln können. Das wäre nett. -.-

17:01, Tremiro

>>13:44 von covid-strategie
>>Sie sollten sich mal den „Pragmaticus“ auf Servus TV ansehen.
Da gibt’s Ideologe freie Berichte ...<<

Wollen Sie uns ein Märchen zum Thema ideologiefrei erzählen?.
Aus Wikipedia zu Servus TV: "Die Süddeutsche bezeichnete ServusTV als „Heimatsender des österreichischen Rechtspopulismus“, ähnlich zuvor auch bereits das Onlinemagazin Vice. 2016 wurde eine Ausgabe der Talksendung „Talk im Hangar 7“ mit dem Titel „Wie gefährlich sind unsere Muslime“[35] ausgestrahlt. Eingeladen wurde auch Götz Kubitschek, ein Aktivist der Neuen Rechten"<<

Das ist der rechte Sprachcode.

Ideologiefrei ist alles, was die eigene Meinung widerspiegelt.

Auch Boris Reitschuster behauptet ja, sein Blog sei objektiv und frei von Ideologie.

@ weingasi1 18.43

"...auch wenn manche hier der Askese offenbar zugeneigt sind."
Manche hier sind der Vernunft und Verantwortung nicht nur zugeneigt, sie leben sie ohne jegliche Askese.

"Ich bin das jedenfalls nicht."
Nein, eher Klimazerstörungspredigerin - in Anlehnung an den von Ihnen geprägten Ausdruck "Veganismusprediger".

@18:49 von mispel

>> Erneuerbare Energien gibt es nicht zum
>> Nulltarif.

Kohle, Atomstrom, Erdgas und -öl aber eben auch nicht. -.-

18:52 von saschamaus75 @18:37 von schiebaer45

Ähh, doch? Wie kommen Sie auf die Idee, daß DAS nicht "mit Elektro" gehen würde? oO
#
Gehen schon,nur es ist unrentabel.Alleine schon der schweren Batterien wegen.Das reduziert die Nutzlast der Fahrzeuge.

@19:55 von schiebaer45

>> Alleine schon der schweren Batterien
>> wegen

Dafür hatten Busse früher (wie Straßenbahnen) Überlandleitungen. Überlegungen für Autobahnen laufen bereits.

Und für relativ stationär eingesetzte Baufahrzeuge gibt es Kabel. -.-

@19:51 von saschamaus75

"Kohle, Atomstrom, Erdgas und -öl aber eben auch nicht. -.-"

Das habe ich auch nirgendwo behauptet. Jede Art der Energiegewinnung ist letztendlich mit Kosten und Umweltauswirkungen verbunden.

16:41 von spax-plywood

Das ist keine Antwort auf meine Frage.
-------------

hat der Durchschnittschinese auch ein Haus/Wohnung mit 3 fach Isoverglasung wie hierzulande ?
20 cm Styropor auf der Fassade und das Dach gedämmt, wie sieht es mit den Heizungen aus dort ?
Kohle/Holz ist bei uns schon lange verboten, Öl neuerdings auch
Wann wurde das letzte Kohlekraftwerk hierzulande gebaut ... und in China ?

reicht das als Antwort ?

@schiebaer45 18:37

"Und was ist mit den LKW? Die werden weiterhin einen Verbrenner Motor haben müssen,ebenso die vielen Baumaschinen.Das geht nicht mit Elektro."

LKW brauchen keine Verbrennermotoren.
Brennstoffzellen tun es auch. Für kleinere LKW kann man selbstverständlich auch Elektro nehmen.

Baumaschinen sind ein wunderbares Beispiel für Elektro. Würde phantastisch funktionieren.
Ein Landwirt hat mangels Angebots auf eigene Faust einen großem Radlader umrüsten lassen - funktioniert bestens.
In der Schweiz produziert eine riesenhafte Baumaschine netto sogar Strom, was allerdings daran liegt, dass diese Maschine auf einem Berggipfel ein Gestein abbaut.
Und warum sollten Baumaschinen in Gegenden, wo man nachts wirklich nicht laden kann, nicht auch Brennstoffzellen nutzen?

Zitat: ">> Baumaschinen.Das

Zitat:
">> Baumaschinen.Das geht nicht mit Elektro.
Ähh, doch? Wie kommen Sie auf die Idee, daß DAS nicht "mit Elektro" gehen würde? oO"

Baumaschinen?
Die sind oft via Hydraulik angetrieben - den Druck dafür kann man mit Verbrenner oder auch elektrisch erzeugen - letzteres wird z.B. schon bei Tunnelbaustellen gemacht wo die Abgas-Entsorgung (Be- und Entlüftung) nicht so einfach zu realisieren ist
Viele Baumaschinen sind stationär - die werden in der Regel auch elektrisch angetrieben.
--
Warum muss eigentlich ein LKW 3000 km am Stück fahren um eine Ladung Nordsee-Krabben zum Auspuhlen mit der Hand nach Algerien zu bringen?
Für mich sind LKW Kurz- und max. Mittelstrecken-Verteiler - die Fernstrecken machen Schiffe oder Züge.
Darum funktionieren alternative Antriebe auch nicht mit veralteten Transport-Konzepten - zuerst muss man die Konzepte ändern und dann kan man gezielt auf "Grün" bei den Antrieben setzen.

19:01 von saschamaus75

egal wie man es jetzt sieht

aber ich habe den Eindruck ohne AKW geht es nicht.
Auch scheint mir, das hat sich weltweit durchgesetzt,
nur eben bei uns nicht.
Aber wir haben / hatten schon immer ne eigene Meinung
lieben das Schwimmen gegen den Strom
Was soll´s, kaufen wir eben zukünftig den Strom in Frankreich oder in Polen

um 20:18 von saschamaus75 @19:55 von schiebaer45

Dafür hatten Busse früher (wie Straßenbahnen) Überlandleitungen. Überlegungen für Autobahnen laufen bereits.

Und für relativ stationär eingesetzte Baufahrzeuge gibt es Kabel. -.-
#
Und wo wollen Sie überall Überlandleitungen haben ? Der LKW muß auch den Bäcker auf dem Land und in der Stadt beliefern. Und Stromkabel können nur an stationäre Baumaschinen angebracht werden,nicht aber am Bagger.

18:15 von spax-plywood

Sagen Sie mir wie man Zement und Alu CO2 frei hinbekommt und warum der Chinese es dann nicht macht
-------------

warum ?
weil es denen eben egal ist !
Genau so egal wie man hierzulande, vor 50 Jahren, den Ölwechsel über dem Gully gemacht hat,
ohne schlechtes Gewissen, weil man Umweltbewußtsein eben auch lernen muß.

ach nur weil sie eine andere Meinung haben als ich,
müssen meine Vergleiche noch lange nicht an den Haaren herbeigezogen sein

20:25 von DrBeyer

toll !
und wie erzeugt man den dafür notwendigen zusätzlichen (!!) Strom

Zitat >>n der Schweiz produziert eine riesenhafte Baumaschine netto sogar Strom, was allerdings daran liegt, dass diese Maschine auf einem Berggipfel ein Gestein abbaut.<<
erzählen sie mehr davon

2021 um 20:25 von DrBeyer @schiebaer45 18:37

In der Schweiz produziert eine riesenhafte Baumaschine netto sogar Strom, was allerdings daran liegt, dass diese Maschine auf einem Berggipfel ein Gestein abbaut.
Und warum sollten Baumaschinen in Gegenden, wo man nachts wirklich nicht laden kann, nicht auch Brennstoffzellen nutzen?
#
Das sind Ausnahmen,nicht aber der Regelfall.

@DrBeyer 20:25: das klingt alles sehr visionär

Möglich ist das alles, Baumaschinen, LKW vielleicht auch Flugzeuge und Schiffe elektrisch zu betreiben.

Aber dafür bräuchte es ganz neue Wirtschaftskreisläufe.

Es wäre machbar. Aber gegenwärtig sehr teuer.

Oder ist die Idee die gegenwärtigen Antriebsformen künstlich so sehr zu verteuern damit sich diese „innovativen“ Konzepte rechnen ?

Zitat: "3 fach

Zitat:
"3 fach Isoverglasung"

was ist denn das?
Als Ing. im Bauwesen kenne ich Wärmeschutzverglasung - auch 3-fach
aber so ein Iso-Glas gibt es nicht!
--
davon mal abgesehen haben 90% aller Häuser in D-Land auch keine 3-fache Wärmeschutz-Verglasung - sondern maximal 2-fach
--
also hinkt der Vergleich mit China schon an dieser Ecke
und
in der südlichen Hälfte von China braucht man schlicht weg nicht zu heizen - da ist es ehr wie in der Mittelmeer-Region - also mit unserem Klima hier gar nicht zu vergleichen
--
aber schön was einem hier noch alles an abstrusen Vergleichen vorgesetzt wird nur um angeblich zu beweisen das die Chinesen ja so CO2 wegen sich selbst und nicht wegen uns produzieren
*lächerlich sage ich da nur noch*

@20:23 von mispel

>> Das habe ich auch nirgendwo behauptet.

Doch, Sie haben explizit auf die Wartungskosten bei den Erneuerbaren hingewiesen und dabei (bewußt?) die gleichen Wartungskosten bei den Nicht-Regenerativen unterschlagen. -.-

@Sisyphos3 20:25

Es ist völlig egal wie der Durchschnittschinese dämmt solang Sie mir nicht verraten wie die chinesische Industrie CO2 frei zu bekommen ist. Dass der CO2 Output Chinas nicht mit schlechter Dämmung zusammenhängt können Sie sich wohl mit Statistiken über den CO2 Ausstoß Chinas der 20 Jahre relativ zum Bevölkerungswachstum und der Einkommensentwicklung herleiten. Da können Sie sich endlich mal ein paar aussagekräftige Kennzahlen schaffen.

20:25 von Sisyphos3

«hat der Durchschnittschinese auch ein Haus/Wohnung mit 3 fach Isoverglasung wie hierzulande ? 20 cm Styropor auf der Fassade und das Dach gedämmt, wie sieht es mit den Heizungen aus dort ?»

Genau so wenig hat der Durchschnittschinese eine solche Wohnung / ein solches Haus wie der Durchschnittsdeutsche das auch nicht hat. Der Durchschnittsdeutsche hat noch nicht einmal ein Haus mit Einfachverglasung, und Styropror nur als Verpackungsmaterial im bestellten Kram von Amazon & Co.

In den Regionen in China, in denen die Menschen (viel) heizen müssen, ist das häufig mit Kohle. Liegt dann in Kohlehaufen mit Abdeckung vor oder hinter den Häusern. Teuer für die Heizer ist Kohle geworden in China. Das beklagen viele Chinesen, und das bringt sie finanziell in Notlagen.

Der Süden von China ist subtropisch. In den größeren Neubauten in den vielen großen Städten ist Heizung mit Fernwärme. Besser die Abwärme von Kraftwerken so genutzt, als sie ungenutzt in die Pampa entschwinden zu lassen.

20:31 von Miauzi

Warum muss eigentlich ein LKW 3000 km am Stück fahren um eine Ladung Nordsee-Krabben zum Auspuhlen mit der Hand nach Algerien zu bringen?
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Marokko, nicht Algerien
aber egal, das ist wirklich die Frage.
Ebenso weshalb Kartoffeln aus der Pfalz, zum Waschen nach Südtirol gefahren werden
und dann, zur Weiterverarbeitung wieder zu Pfanni, in die Pfalz ....
vermute der Transport ist einfach zu billig !

um 20:39 von Sisyphos3 18:15 von spax-plywood

Genau so egal wie man hierzulande, vor 50 Jahren, den Ölwechsel über dem Gully gemacht hat,
ohne schlechtes Gewissen, weil man Umweltbewußtsein eben auch lernen muß.

#
Das hat eine Autoverwertung genau so direkt an der Elbe gemacht.Da ist viel Öl ausgelaufen.

20:39 von Sisyphos3

«Sagen Sie mir wie man Zement und Alu CO2 frei hinbekommt und warum der Chinese es dann nicht macht.»
-------------

«warum ?
weil es denen eben egal ist !»

Sie haben gar keinen Plan, wie man Alu verhütte, oder Zement herstellt. Es gibt noch keine großindustriell einsetzbare Technologie bspw. mit H2, mit der man das CO2-frei machen kann.

@20:44 von schiebaer45

>> Das sind Ausnahmen,nicht aber der
>> Regelfall.

Das sind noch(!) die Ausnahmen, leider noch(!) nicht der Regelfall. -.-

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