Suche nach CDU-Chef: Merz kann sich dritten Anlauf vorstellen

07. November 2021 - 17:37 Uhr

Die Suche nach dem CDU-Vorsitz ist offiziell eröffnet - schon jetzt wird über potenzielle Kandidaten gemunkelt. Darunter auch Friedrich Merz. Seine Bewerbung käme wenig überraschend, doch noch räumt er seine Ambitionen zurückhaltend ein.

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Kommentare

Darunter auch Friedrich Merz

warum nicht

ein größeres Destaster als der letzte,
kann der Merz auch nicht verursachen

Genau, Friedrich Merz,

wieder mal paar Jahre Wirtschaftspolitik und gute Voraussetzungen für Ihr nächstes Unternehmen schaffen und dann wieder ins Unternehmerische absetzen.

Die Verjüngung der CDU

Friedrich Merz will es mit 65 (am 11.11 wird er 66) noch einmal wissen und den Parteivorsitz der CDU übernehmen.

Ich sehe die angekündigte Verjüngung und Neuausrichtung der CDU direkt auf Deutschland und seine Wählerinnen und Wähler zukommen.
Berücksichtig man dann noch die Aussage von Friedrich Merz, dass er (mit einem geschätzten Vermögen von ca 12 Mio Euro) nicht zur Oberschicht, sondern zur gehobenen Mittelschicht gehört, dann kann man sich ausrechnen wohin der Hase in der CDU unter seiner Führung laufen wird.

Anm.: Laut Deutscher Bundesbank zählt man ab einem (gesamt) Nettovermögen von mindestens 722.000 Euro zu den oberen 5 Prozent der deutschen Bevölkerung.

Dritter Anlauf?

Einer privaten Karriere, obwohl sich die Welt weiter drehte....
Die heutige Welt braucht längst veränderte Weltanschauungen und Sichtweisen, die knallharte, extreme und überlebensnotwendige VERÄNDERUNGEN unseres Gesellschaftssystems verlangen!
Bei einem verknöcherten Börsen-Spekulanten der alten Ökonomie-Schule sehe ich da keine Chance für eine bessere, statt schlechtere, Zukunft.

Bewerbung Parteivorsitz

Frage:
Entscheiden die Lobbyisten und Parteispender eigentlich mit?
Hinter den Kulissen?

Joo Merz also, na ja, weiter so kann die CDU halt am besten

Kann es einfach nicht glauben, Merz hat offenbar viel Rückhalt an der Basis und was ich besonders beschämend finde in der sogenannten „Jungen Union“.

Neuanfang, Weiterentwicklung, Zukunftsausrichtung, all diese Schlagworte und dann wollen sie einen BlackRock-Rentner aufs Schild heben.

Wenn es nicht so traurig wäre, müsste man sich kringeln vor Lachen.

Genau diese Nähe zum Großkapital hat in den letzten 16 Jahren alles, was so dringend nötig wäre ausgebremst und bei der großen Mehrheit der Wähler dafür gesorgt, die CDU für unwählbar zu erachten.

Ausgerechnet der erzkonservative „best buddy“ der Milliardärs Clique soll nun für einen Neubeginn stehen, da kann man nur ungläubig mit dem Kopf schütteln und sich seufzend abwenden.

Einfach unbelehrbar

Ich fände es gut, wenn es eine starke Union gäbe. Als Korrelativ zu einer Ampel. Was die Union aber gerade aufführt, spottet jeder Beschreibung.

Überall sagen Leute der zweiten und dritten Reihe, was sich inhaltlich an der UNion ändern muss. Und keinem fällt dabei auf, dass Merkel seit 16 Jahren keine Inhalte hatte und immer wieder gewählt wurde. UNd auch diese Wahl wieder gewählt worden wäre. So sie angetreten wäre.

Der durchschnittliche Wähler, ganz besonders nach den Mühen der Corona-Lockdowns & -Behinderungen, will eine Person an der Spitze sehen, in der er die Persönlichkeit sieht, der er so ein Amt zutraut.

Deshalb hatten die Grünen mit Bärbock schon bei derer Kür die Kanzlerschaft verloren. Deshalb kann so eine kalte Partei der Egoisten wie die FDP so vieleProzente bekommen. Weil der Lindner was ausstrahlt.

Wenn nun wieder die selben Lemuren wie letztlich an die Spitze der CDU drängen - und das, Spaß-hör-auf, ev. sogar mit Inhalten begründen - wird das weiter nichts. Schade.

Zu spät

Friedrich Merz ist sicher der beste Bewerber, aber er ist zu alt (Ende 60) und durch seine Tätigkeit bei BlackRock verbrannt.

Merz - Verjüngung Made in CDU ! (?)

die CDU erinnert mich im Kern an die katholische Kirche , ein absolut Reform-Unfähiges Gebilde alter an der Macht klebender Männer. Wer soll denn diesen "Neustart" überhaupt ernst nehmen ? Alter Wein in neuen Schläuchen, wobei zumindest der Wein mit dem Alter durchaus auch besser wird. Merz ist schon zwei Mal gescheitert, aber er kanns nicht lassen. Merkel ist nun weg, aber mal ehrlich, hat denn die CDU nur derart gealtertes Personal, das erinnert ja an US-Amerikanische Verhältnisse, wo letztlich auch nur vergreistes Personal zur "Wahl" stand.

rer Truman Welt

Wie oft braucht er es noch?
Alleine dieser Fakt weist offensichtlich darauf hin, was ihn eigentlich treibt, und deshalb kann er der CDU nicht helfen. Er ist der Prototyp von dem, was die CDU jetzt so gar nicht brauchen kann.

Der Richtige zur rechten Zeit

Spätestens mir seiner zukunftsfähigen, wie politisch korrekten Aussage gegenüber der "Dresdener Morgenpost am Sonntag", im Juli 2018: "Ich hätte auch längst im Deutschen Bundestag einen Vizepräsidenten der AfD gewählt. Diese Partei ist mit 12,6 Prozent gewählt worden. Sie ist weder verboten noch als verfassungswidrig eingestuft worden. Hinter ihr stehen Millionen Wähler, die man nicht in eine Opferrolle hineinbringen sollte.", ist F. Merz der wohl einzige CDU Kandidat der die Partei noch tragen kann.

Wie sie alle heißen mögen....

Merz, Röttgen, Spahn, Carsten Linnemann, Ralph Brinkhaus. Immer die selben Namen. Langsam wird es fad.

Wieso (bitte das ist eine rein rethorische Frage, wir wissen wieso und aus welchem Machtkalkül heraus) hat Merkel nicht in tadellosen Nachwuchs investiert? Als sie noch an der Macht war.

In solche Persönlichkeiten wie Makron oder Kurz (einen Kurz ohne Skandale allerdings). Leute die etwas ausstrahlen. Wähler mitreissen können. Leute, die nicht die eigenen Funktionäre ansprechen, sondern die Mitte und Mehrheit der Gesellschaft.

Gibt es wirklich niemanden in der CDU der mitreissend ist? Fad zu sein, sollte kein Kriterium für höhere Weihen in der CDU sein.

Keiner verlangt, dass ein Kandidat so ohne Skrupel, dafür aber mit fehlender Moral, sein muss wie ein CSU-Chef. Und nur die Show zählt. Aber es muss doch mehr geben in der CDU. Als diese Wald an grauen, uninteressanten Männern.

Starke Kandidaten für CDU-Vorsitz

Ich finde, die CDU hat eine ganze Reihe fähiger Persönlichkeiten in ihren Reihen. Aus meiner Sicht sehe ich da vor allem Röttgen, Linnemann und Brinkhaus. Merz ist zwar wirtschaftlich kompetent und erfahren, aber zugleich auch polarisierend. Bei der Politik der nächsten Jahre geht es vor allem darum, Deutschland fit für die Zukunft zu machen. Ich erwarte von der neuen Führungsspitze der CDU deshalb eine konstruktiv-sachliche Begleitung der Regierungsarbeit und keine destruktive Oppositionsarbeit. Norbert Röttgen ist einer, der für diese Zielsetzung steht, für außenpolitischen Konsens, für eine starke Wirtschfsleistung, für Wertebewußsein, Klimaschutz und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

@ Sisyphos3

ein größeres Destaster als der letzte, kann der Merz auch nicht verursachen

Das ist doch Kokolores. Schlimmer geht immer.

17:59 @ Forfuture

Sie haben es bestens ausgedrückt.
Zum Schämen, vor allem dass der Mann selbst nicht begreift, dass er einem Fortschritt nur im Wege steht.

@ joe70

... und gute Voraussetzungen für Ihr nächstes Unternehmen schaffen und dann wieder ins Unternehmerische absetzen.

Er wird am Donnerstag 66, da braucht er keine Karriere mehr zu planen.

Mit 66 Jahren ...

Ein rüstiger Rentner schickt sich an, die Partei zu erneuern? Wir glaubwürdig wird da der Neuanfang?

@ Adeo60

Starke Kandidaten für CDU-Vorsitz. Ich finde, die CDU hat eine ganze Reihe fähiger Persönlichkeiten in ihren Reihen.

Schade, dass man keinen davon in der breiten Öffentlichkeit kennt.

@Adeo60, 18.14h

Hätte Merkel den Parteivorsitz von Merz nicht mit aller Macht verhindert, stünde die Union jetzt nicht so bescheiden da, wie es der Fall ist.
Das Wahldesaster ist eine Folge der Machtspiele von Frau Merkel.
Mit ihm an der Spitze würde ich auch wieder CDU wählen.

Herr Merz,

übernehmen Sie! Bitte zeigen Sie es allen, wie es geht. Ich möchte den Tag erleben, an dem keine 5 % mehr für die Union zustande kommen. Mit Söder ist ein Garant am Start, mit Ihnen zusammen klappt das. Ganz sicher solide wie ein Blackrock.

@Hirschauer, 18:01 Uhr

Zur Ihrer Kritik in Sachen "Verschwörungstheoretiker":
Der Verschwörungstheoretiker vertritt eine vorgefertigte Meinung, die er in Form plakativer, unsubstantiierter Behauptungen unter das Volk streut, um Nachahmer zu finden. Er setzt sich nicht mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und Fakten auseinender, sondern folgt im wesentlichen einer kruden Ideologie. Er agitiert, statt zu argumentieren. Finden Sie, dass meine Kommentare diese Vorgaben erfüllen? Wenn "ja", dann hätte ich sehr viel falsch gemacht...! Im übrigen fand ich Ihre Kritik zwar überspitzt, aber nicht bösartig.

@17:59 von Forfuture

//Neuanfang, Weiterentwicklung, Zukunftsausrichtung, all diese Schlagworte und dann wollen sie einen BlackRock-Rentner aufs Schild heben.

Wenn es nicht so traurig wäre, müsste man sich kringeln vor Lachen.//

Neuanfang mit Merz? Ist wirklich zum Kringeln. Schließlich habe ich bisher nie einen Grund gesehen, die CDU zu wählen.
Allerdings dürfte ein ernst gemeinter Neuanfang mit Herrn Spahn auch nicht gelingen. Mit der Maskenaffäre hat er sich schon hinreichend disqualifiziert - sollte man jedenfalls annehmen. Überhaupt lässt der Umgang der CDU mit all diesen Affären bezweifeln, dass man überhaupt begriffen hat, was alles für einen ernst gemeinten Neuanfang nötig ist.

@Grupalla, 18:31 Uhr

Ich sehe zwar Herrn Merz nicht als meinen Favoriten um den CDU-Vorsitz. Man sollte die Qualkität eines Kandidaten aber nicht einseitig vom Lebensalter abhängig machen. Die Gesamtpersönlichkeit ist entscheidend und dazu können durchaus auch politische und wirtschaftliche Erfahrung zählen.

Angela Merkel kann man nichts vorwerfen

@ Das weite Meer:
Wieso (bitte das ist eine rein rethorische Frage, wir wissen wieso und aus welchem Machtkalkül heraus) hat Merkel nicht in tadellosen Nachwuchs investiert? Als sie noch an der Macht war.

Sie werden lachen, Angela Merkel hat sehr bewusst und im Grunde auch vollkommen uneigennützig und vorbildlich für ihre Nachfolge gesorgt. Ihre Wunsch-Nachfolgerin war Annegret Kramp-Karrenbauer. Schon vergessen?

Merz kann sich dritten Anlauf ...

Wie was anderes erwarten ... jedem das sein, aber nötig ist das nicht. Ein Restjahrzehnt ohne CDU wäre auch durchaus denkbar und sollte kein Drama sein.

@18:01 von Hirschauer

//Friedrich Merz ist sicher der beste Bewerber, aber er ist zu alt (Ende 60) und durch seine Tätigkeit bei BlackRock verbrannt.//

Und dass er dies selbst nicht erkennt, spricht auch nicht für ihn.

Seine Politik

wird sich nicht am Klimawandel ausrichten.
Aber was kümmert das den Klimawandel.
Wie groß war der wirtschaftliche Schaden nochmal nach der verheerenden Flut, und das ganze unermessliche Leid der Menschen?
Was diese Dickhäuter immer verkennen:
Es geht um materielle Werte, wenn wir von den Fossilen wegkommen. Das darf man auch nicht den grünen Idealisten überlassen.
Aber Merz? Der ist auch idealistisch, aber er glaubt, alles sei so wie vor 30 Jahren.
Mir macht das Angst. Und zwar sorge ich mich um meinen Wohlstand, den ich mir erarbeitet habe.

@ DerVaihinger

Hätte Merkel den Parteivorsitz von Merz nicht mit aller Macht verhindert, stünde die Union jetzt nicht so bescheiden da, wie es der Fall ist.

Merkel hat das nicht verhindert, Merz hat einfach keine Mehrheit bei der Basis bekommen. Und ob er je eine BT-Wahl gewonnen hätte, weiß man nicht. Angela Merkel hat vier Wahlen gewonnen. Souverän.

18:28 von Wolfgang Wodrag

„ ... und gute Voraussetzungen für Ihr nächstes Unternehmen schaffen und dann wieder ins Unternehmerische absetzen.“
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„Er wird am Donnerstag 66, da braucht er keine Karriere mehr zu planen.“
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Wenn er keine Karriere planen würde, weil er bereits 66 ist, würde er nicht kandidieren - oder ist das keine Karriere?
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Zudem:
Alfred Sauter (71) bekommt mit Masken-Deals auch den Hals nicht voll…
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Fazit:
Ein Alter beendet weder die Karriere noch die Gier (z.B. Unternehmensanteile / Postengeschachere - um an die These von Joe70 anzuschließen).
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Ihre Argumentation ist (wie so oft) nicht schlüssig.

18:39 von Adeo60

Finden Sie, dass meine Kommentare diese Vorgaben erfüllen?

Auf jeden Fall. Sie argumentieren überhaupt nicht. Sie servieren uns eine ideologische, vorgefestigte Meinung ohne Gegenargumente zu akzeptieren. Aber ich denke mal, daß sie das nicht tangiert.

Merz ist ein guter Kandidat.

Merz ist ein guter Kandidat. Deutschland braucht Politiker mit Wirtschaftssachverstand in Spitzen-Positionen.

@18:37 von DerVaihinger @Adeo60, 18.14h

//Hätte Merkel den Parteivorsitz von Merz nicht mit aller Macht verhindert, stünde die Union jetzt nicht so bescheiden da, wie es der Fall ist.
Das Wahldesaster ist eine Folge der Machtspiele von Frau Merkel.//

Nun ja, auch für Machtspiele braucht man Partner. War denn für diese erwachsenen Herren das Mitspielen auch alternativlos?

eine Stunde der Glückseligkeit

wäre die Wahl von Merz für alle, die sich erklärtermaßen so sehnlich einen Führer wünschen. Einen, der "durchsetzungsstark" ist, (einsame) Entscheidungen trifft und "sagt, wo's lang geht". So wie der Bankkunde, der vom Kassierer geohrfeigt wird, bis er eine Quittung unterschreibt und dann zu seinem Kumpel sagt "geh' gleich zur Kasse 3, der erklärt's am besten".
Ja, Friedrich (oder auch Jens oder Norbert, Hauptsache geführt werden), sprich zu uns, auf dass wir wissen, was wir wollen sollen.

Ach jehchen - ich glaube, wir

Ach jehchen - ich glaube, wir haben Wichtigeres und Dringenderes zu bedenken, als die Pläne, die Herr Merz für sich selbst in 4 Jahren schmiedet.

Und ich fürchte, in 4 Jahren sind unsere Probleme noch viel dringender - und der Herr Merz wird nicht die Lösung sein.

Also das wäre nun wirklich eine...

...Sensation, wenn dieser...
wie hieß er doch gleich, ach ja Herr Friedrich Merz an die Spitze der CDU käme.

---

Immerhin ist dieser Mann ja völlig unbekannt
und darüber hinaus auch überhaupt nicht vorbelastet.
-
Sollte es doch noch an neuen Kandidaten mangeln, hier mein Vorschlag.
Is' auch ziemlich unbekannt der Herr
Dagobert Duck.
-
Wünsche allen noch ein schönes Restwochenende!

18:08 von ChrupallaFanGörl

«Spätestens mir seiner zukunftsfähigen, wie politisch korrekten Aussage gegenüber der "Dresdener Morgenpost am Sonntag", im Juli 2018: "Ich hätte auch längst im Deutschen Bundestag einen Vizepräsidenten der AfD gewählt.»

Ich hätte im Juli 2018 auch dafür gesorgt mit meinen Toren, dass Deutschland bei der Fußball-WM nicht ausgeschieden wäre, wäre ich damals Fußball-Nationalspieler gewesen. War ich aber nicht, und der Friedrich der Merz war 2018 nicht Abgeordneter im Bundestag. Zu der Zeit konnte er sein Frühstück und seine Krawatte wählen, aber keinen Bundestagsvize.

Nun ist ja drin im Parlament, der Große Meister Merz. Nun kann er den Kandidat der AfD wählen, und evtl. hat er das auch getan im ersten Versuch für diese Legislaturperiode. Man weiß es nicht, die Wahl ist ja geheim.

Ansonsten hat der Friedrich im Bundestag eine Stimme wie alle anderen Abgeordneten auch. Ein einzelner Lobhudler von irgendwo hat aber noch nie wen zum Bundestagsvize gemacht.

Wenn … nur im Fiebertraum.

Unbelehrbare Realitätsferne

Wer wirklich glaubt DAS könne ein Neuanfang sein, dem ist nicht zu helfen.
Wer ihn wählt erst recht nicht.

Liebe CDU, nichts gelernt, Ihr steckt fest, Ihr wisst gar nicht wie sehr.

Wenn der CDU wirklich nur die alten Kandidaten einfallen, die allesamt gescheitert und fehlerhaft dastehen, dann wird’s Linnemann, mangels einer besseren Kandidatin. Unverständlich, dass es gar keine Frau gibt, die annähernd in Betracht kommt.
Rühmen eine Kanzlerin gehabt zu haben ist zu wenig, Mutti hört auf.
Reformgeist sieht anders aus.

Alle guten Dinge

sind dann 3 mal sich die Nase stoßen.Merz sollte mit 66 Jahren langsam an den Ruhestand denken.Lass mal die Jüngeren ran.

@DerVaihinger, 18:37 Uhr

Auch ich muss kritisch anmerken, dass Frau Merkel während Ihrer Amtszeit keinen "Kronprinzen" aufgebaut hat. Ein Versäumnis, welches der CDU aktuell auf die Füsse fällt. Freilich bin ich sicher, dass die CDU die BT-Wahl gewonnen hätte, wenn ein anderer Kanzlerkandidat nominiert worden wäre, ganz gleich ob Söder oder Röttgen. Bei Merz bin ich mir nicht ganz sicher, da er als Wirtschaftslobbyist gilt und doch stark polarisiert. Dies hätte einen Teil der Wähler der bürgerlichen Mitte, die wichtigste Klientel der CDU, sicherlich verschreckt. Ich finde, die CDU hat genügend kluge Köpfe. Sie wird vor allem einen Kandidaten präferrieren, der die Partei versöhnt, klare Kante zeigt, weltoffen und werteorientiert handelt, zudem Sensibilität für die Herausforderungen unserer Zeit zeigt. Dazu gehört auch der Klimawandel. Dueser und viele andere Leistungen des Staates müssen finanzierbar sein, deshalb braucht es eine starke Wirtschaft. Eine erfolgreiche Politik muss ganzheitlich angelegt sein.

Sind die alle feige?

Seit Wochen hören wir, wer alles möglicherweise CDU-Vorsitzender werden könnte. Aber keiner der dauernd Bemühten stellt sich hin und sagt der Basis, dass er es will, was er vorhat und warum sie ihn wählen soll.

Ist vermutlich auch egal. Inhalte stören vermutlich nur. Es reichen ein paar Luftblasen wie „wirtschaftliche Stabilität“, „konservative Werte“, „ewiges Wachstum“ und „alles wie in der guten alten Zeit“ um das CDU-Herz zu erwärmen. Jemand der nicht den Geist von Helmut Kohl ausstrahlt würde diejenigen erschrecken, die glauben, Frau Merkel hätte die Seele der Union an den Teufel verkauft.

War das schön früher und aus der Zeit stammt Friedrich Merz. Erfahrung mit Ämtern? 2 Jahre Fraktionsvorsitz. So viel hat Frau Baerbock auch zu bieten und der wurde immer ihre Unerfahrenheit vorgeworfen. Wirtschaftliche Kompetenz durch erfolgreiche Selbstbereicherung. Das kann Robert Geißen auch.

Viel Spaß liebe CDU

Die ewig Gestrigen!

War ja klar, dass Merz kandidieren wird. Ok .., dann bleibt die CDU halt länger als eine Legislaturperiode in der Opposition. Denn alte Besen sind kein Neuanfang.

18:25 von Wolfgang Wodrag

Das ist doch Kokolores. Schlimmer geht immer.
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möglich ist alles
dazu braucht es aber viel Phantasie
:-)

um 18:50 von Barbarossa 2

Vortrefflich! Vollste Zustimmung! Mein Abend ist nun gerettet.

18:37 von DerVaihinger

>>Mit ihm an der Spitze würde ich auch wieder CDU wählen.<<

Ich halte es auch für wahrscheinlich dass Merz einige Stimmen von der AfD abziehen könnte.
Allerdings wird die CDU mit Merz ein Vielfaches dieser Stimmen an SPD und Grüne verlieren.

18:31 von Tino Grupalla

Ein rüstiger Rentner schickt sich an, die Partei zu erneuern?
Wir glaubwürdig wird da der Neuanfang?
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Alternative ein Philipp Amthor ?

Interessant ist das Zitat des Herrn Merz...

...bei seinem Auftritt vor der LSU:

Es gehe allerdings nicht nur um seine Person... und später: “Mir ist klar, dass das Bild der CDU nicht allein bestimmt werden kann von weißen Männern...“

Ich unterstelle ihm einfach, dass ihm der Singular reichen würde, falls er derjenige wäre.
Bisschen boshaft, aber das Leben ist es ja auch schoma...

suche-nach-cdu-chef-merz-kann-sich-dritten-anlauf-vorstellen

Hallo Adeo, Sie schrieben um 18:14 Uhr, Zitat:" Norbert Röttgen ist einer, der für diese Zielsetzung steht, für außenpolitischen Konsens, für eine starke Wirtschfsleistung, für Wertebewußsein, Klimaschutz und gesellschaftlichen Zusammenhalt." ZitatEnde
.
Aus meiner Sicht : Röttgen steht für - unbedingte - Ausrichtung der Außenpolitik gemäß US-Weisungen und "bürgt" daher für unbedingte -->Nato-Hörigkeit.
Wir benötigen endlich mal Außen-Politiker, die ==>Deutsche Interessen vertreten und sich auch getrauen, diese durchzusetzen. Wir brauchen eine Außenpolitik, welche die Anwesenheit amerikanischer Atom-Bomben -->ablehnt und auch für deren Entfernung von "Deutschem Boden" sorgt.
Allein schon deren Anwesenheit hier, gefährdet unsere Bevölkerung sehr ! Warum ? Weil deren Standorte das -->allererste Ziel eines Angriffes wären. Röttgen hat dies bis heute nicht erkannt, folglich ist er nicht der Richtige.
Merz ist nur ein kühler Rechner für seine Auftraggeber, kein Außenpolitiker.....

"Suche nach CDU-Chef: Merz

"Suche nach CDU-Chef: Merz kann sich dritten Anlauf vorstellen". - Ja, das verwundert kaum.

Zeitsprung: Wir schreiben das Jahr 2188. Die CDU sucht einen neuen Parteichef. Friedrich Merz, 211 Jahre alt, lässt durchblicken, dass er sich einen vierhundertdreiundzwanzigsten Anlauf "virstellen" könnte.

Was Herr Merz sich offenbar nicht vorstellen kann, ist inhaltliche Arbeit einerseits und eine Ursache, weshalb er noch nie (in Worten: noch nie) zum Parteichef gewählt worden ist, andererseits.

@barbarossa 2, 18:50 Uhr

"Sie argumentieren überhaupt nicht. Sie servieren uns eine ideologische, vorgefestigte Meinung ohne Gegenargumente zu akzeptieren. Aber ich denke mal, daß sie das nicht tangiert".

Selbstverständlich "tangiert" es mich, wenn Sie mir unterstellen, ich würde nicht argumentieren, sondern ideologisieren und wäre gegenüber anderen Argumenten nicht aufgeschlossen. Richtig ist, dass der Platz meist nicht ausreicht, um alle Sachargumente darzulegen. Insoweit mag die Darstellung manchmal verkürzt wirken. Ich respektiere aber selbstverständlich jede andere Meinung, wenn diese - und das setze ich voraus - in einer sachlichen, nicht persönlich verletzenden Form vorgetragen wird. In den wichtigen Themen unserer Zeit muss es erlaubt sein, gegensätzliche Positionen offen auszutauschen, auch wenn diese mitunter nicht der eigenen Wahnnehmung entsprechen. Besonders wichtig ist mit bei alledem, eine saubere Trennung zwischen Wahrheit und Lüge.

@ 18:51 von Werner40

„Deutschland braucht Politiker mit Wirtschaftssachverstand in Spitzen-Positionen“

Mag sein - kennen Sie Einen?

Oder anders gefragt - was ist das wirtschaftspolitische Konzept von Friedrich Merz? Steuern auf dem Bierdeckel oder Geringverdiener, die sich Aktien kaufen?

Die Frage ist ernst gemeint. Etwas anderes fällt mir nicht ein.

Darstellung: