Kommentare - Klimakonferenz in Glasgow: Johnson ruft zu mehr Ehrgeiz auf

07. November 2021 - 11:03 Uhr

Seit einer Woche wird in Glasgow um Maßnahmen zum Erreichen der globalen Klimaziele gerungen. Für die zweite Woche der Weltklimakonferenz erwartet der britische Premier Johnson erneut harte Verhandlungen - und mahnt Ergebnisse an.

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Kommentare

Johnson ist ein Maulheld.

Johnson ist ein Maulheld. reden kann er, aber wo sind seine Taten? Johnson ist damit nicht allein, es trifft auf die meisten Politiker zu, die dort nun große reden schwingen.
Also lieber Boris, unterfüttere deine Forderungen mit Taten und lebe auf kleinem Fuß.
Alles andere ist unglaubwürdig!
Tun müssen wir aber in der Tat viel. Weniger konsumieren und nachhaltig handeln.

Egoismus

Hinter dem Ausscheiden aus der europäischen Gemeinschaft steht meiner Meinung nach purer Egoismus. Warum sollte ich diesem Politiker in der Klimafrage auch nur ein Wort der Solidarität glauben?

rer Truman Welt

Johnson erscheint mir der vollkommen richtige Mann für weitreichende Zusagen zu sein.
Wir alle wissen:
er hält sich ja an keine.

Vollmundige Zusagen...

...nützen wenig, wenn nicht das zum Zuge kommt, was in dem Artikel fast untergeht:

Standardisierte Verfahren und Kontrollen, inwieweit die in Glasgow gemachten Zusagen später auch eingehalten werden.

Und wenn, davon abgesehen, Indien erst für 2070 die Klimaziele erreichen will und bis dahin weiterhin (mindestens) so viele Emissionen wie derzeit produziert, wird dort voraussichtlich der drastische Klimawandel für eine ungewollte, schmerzhafte Reduktion sorgen.

Klimakonferenz in Glasgow: Johnson ruft zu mehr Ehrgeiz auf...

Seine Prioritäten liegen ja eher wo anders: Modernisierung der Navy und der britischen Atomwaffen, neue Militärpakte.
Aber auch andere wollen verstärkt auf Atomkraft setzen. Wieder andere auf mehr SUV´s und den dafür notwendigen Autobahnausbau (Bundeswegeplan).

Sicher werden wir demnächst beobachten, wie Banken, Versicherungen oder Fonds ihr Geld aus schmutzigen Anlagen zurückziehen. Wie Zementwerke, Autofabriken oder Kohlegruben. Christopher Hohn, Manager des britischen Hedgefonds ICI, bekannt für rücksichtslose Vorgehensweise, sprach abfällig von Greenwashing.

Gute Nacht lieber Wald

Die Energie- und Chemiewirtschaft will weitermachen wie immer. Gebaut wird weiter wie immer. Auch Deutschland ist der Überzeugung jeder muss ein Haus haben. Der Sand für den Beton wird den Bauern in Afrika, Indien, Südamerika vom Acker geklaut. Morgens kommen sie zu ihrem Feld und es ist weg - kaum zu glauben, aber es ist so. Verbrecher tragen mit schweren Maschinen die oberste Schicht der Erde ab.
Die Rodung des Regenwaldes wird nicht akzeptiert, sondern unterstützt. Man will nur noch mit Holz bauen? Wo kommt das her? Der Regenwald wird nicht den gesamten Baumarkt versorgen. Wie lange braucht ein Baum um neues Holz in gewollten Mengen zu liefern? Sicher nicht nur ein paar Wochen. Auch in Deutschland sehe ich Wälder die einfach weggerodet werden. Das neue Batterienwerk von Tesla ist das beste Beispiel. Die CDU meint, man hätte es Tesla viel zu schwer gemacht, die große Fläche an Bäumen roden zu dürfen. Das müsste schneller, einfacher, am besten ohne Behörden, gehen.

... und zu Johnson sei gesagt

Er ist ein Schwätzer. Er gehört doch zu denen, die den Klimawandel bisher ablehnen. Er will nur nicht, dass durch dieses sinn- und ergebnislose Treffen ein schlechtes Licht auf GB fällt.

Klimakonferenz

Es wird zu keinen Ergebnisse kommen , weil 196 Staaten unterschiedliche Voraussetzungen haben und vor allem das System des Wachtums etabliert bleibt. Solange dieses nicht hinterfragt wird , gibt es keinen großen Schritt .

Inhaltlich hat Johnson völlig

Inhaltlich hat Johnson völlig recht. Das bestätigen alle Fachleute relevanter Disziplinen, und darauf fußen auch die Proteste von Fridays4future, Scientists4future und vieler Klima- und Umweltschutzverbände.
Allein: Johnson's politische Agenda weist ihn eher als jemanden aus, der in Sachen Klimapolitik reden und nicht handelt: Deshalb ist die Kritik an der COP26-Konferenz durch die breite Protestbewegung auf Glasgows Straßen so berechtigt.

Dann soll

Er doch vorangehen, das verwehrt Ihm doch niemand, wird ja immer von Vorbildwirkung gesprochen, Er weiß aber auch, davon kann sich niemand etwas kaufen.
Und eins ist Fakt, wenn die Wirtschaft nicht brummt, die Konsumenten nicht konsumieren, dann kommt auch das Geld was versprochen wurde, nicht zusammen.
Alles hängt am Geld, und nur über teuer, wird das ganz sicher nicht in allen Ländern funktionieren, in den etwas reicheren, nur eine Weile.
Es gibt Grenzen, die man jetzt gerade versucht zu testen, wie weit das geht, weiß ich nicht, ohne Wirtschaft und Arbeitsplätze wird es nicht funktionieren.
Aber ich werde sicher gleich belehrt ;-)).
Schönen Sonntag wünsche ich Allen.

@ Nettie 11:21

Vernunftbegabte Menschen sind aber rar gesät:-)

Johnson, Schulze und Co

Boris Johnson: "Alle müssen zustimmen, sonst gibt es keine Einigung."
Und Boris weiter mit Plattitüden wie:
- Die Ziellinie ansteuern.
- Alle an einem Strang ziehen.
So redet auch Svenja Schulze.

Greta Thunberg hatte recht : Das ist ein großes Blablabla

Aus dem Artikel: "Auch das

Aus dem Artikel:

"Auch das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR rief zu mehr Hilfe für besonders vom Klimawandel betroffene Länder auf. Die meisten Flüchtlinge weltweit stammten aus diesen Staaten oder fänden in Ländern Zuflucht, die ihrerseits unter dem Klimawandel litten, erklärte der Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen, Filippo Grandi."

Dieses Rumgeeiere der Verantwortlichen ist kaum noch zu ertragen.

Um die Dimensionen der Folgen des Klimawandels mal klarzumachen, jetzt schon gibt es 20 Millionen Klimaflüchtlinge, das ist die Hälfte aller Flüchtlinge weltweit. Bis 2040 werden es voraussichtlich 200 Millionen Klimaflüchtlinge sein.

Jacorabad in Pakistan, eine 200-000-Einwohner-Stadt, ist praktisch unbewohnbar geworden, unter anderem weil dort immer häufiger nachts die Temperaturen nicht mehr unter 40 Grad fallen und die Kühlgrenztemperatur (auf Wiki nachsehen) zu hoch ist. Eine Kühlgrenztemperatur von 35 Grad kann man maximal 6 Stunden überleben, bevor man an Hitzschlag stirbt.

11:09, asimo

>>Also lieber Boris, unterfüttere deine Forderungen mit Taten und lebe auf kleinem Fuß.
Alles andere ist unglaubwürdig!<<

Soll Herr Johnson in selbstgestrickten Nesselgewändern daherstratzen, sich von Wasser und trockenem Brot ernähren und alle Wege zu Fuß oder mit dem Fahrrad bewältigen?

Ich bin ein klein wenig allergisch gegen die im vorliegenden Zusammenhang gern erhobenen Forderungen nach puritanischer Askese. Klimabewusstes Verhalten sollte Spaß machen und keine freudlos-graue Büßerangelegenheit sein. Damit gewinnt man die Menschen nicht, und ohne die Menschen gelingt die Bekämpfung der Klimaerhitzung nicht.

11:19 von Meinung zu unserer Truman Welt

>>Johnson erscheint mir der vollkommen richtige Mann für weitreichende Zusagen zu sein.
Wir alle wissen:
er hält sich ja an keine.<<

Das haben Sie gut beobachtet:=}

@Wodrag, 11.19 Uhr

Volle zustimmung der einstige Höfling und Erfüllungsgeholfe von Trump dreht sein Fähnchen im Winde. Sein Reden und Handeln in der Klimapolitik passt nicht zu einander. Ein Mann der Widersprüche und ein hoffnungsloser Narzist, deshalb absolut unglaubwürdig. Die Briten zahlen aktuell die Rechnung für seine Brexit-Versprechungen.

Gemeinsam den Untergang verhindern - oder gemeinsam untergehen

„Der oppositionelle britische Labour-Politiker Ed Miliband ist weniger optimistisch. Er forderte Johnson auf, selbst das Ruder zu übernehmen und die Verhandlungen nach vorne zu bringen. Man sei noch sehr weit davon entfernt, sagen zu können, man habe die großen Schritte unternommen, um das 1,5-Grad-Ziel im Rahmen des Möglichen zu halten.
>> Forscher rechnen bei einer stärkeren Erwärmung des Planeten mit katastrophalen Folgen.“

Und ich rechne mit diesen katastrophalen Folgen, wenn es weiterhin in der Hand bzw. am „guten Willen“ Einzelner liegt, die zu verhindern. Bzw. wenn die Weltgemeinschaft dies zulässt.

"Zusammenreissen"?

Herr Johnson ist nach dem Klimagipel mit dem Privatjet von Glasgow nach London zurückgeflogen um sein Abendessen nicht zu verpassen. Wenn er das unter "zusammenreissen" versteht, dann kann höchstwahrscheinlich die Mehrheit der Bevölkerung damit leben.

Wenn Johnson es ernst meint,

Wenn Johnson es ernst meint, muss er das britische Atomenergie-Programm zurückfahren und deutlich die Prioritäten auf erneuerbare Energien legen; aber derzeit geht es in die komplett gegensätzliche verheerende Richtung: Der Anteil von Atomkraft an der britischen Energieversorgung steigt. Die teuerste, gefährlichste und auf der Zeitachse schier endlos unberechenbare Energieform hat mit Umwelt- und Klimaschutz nicht das geringste zu tun.
Und Johnson ist genau wie beim Brexit ein politisches Chamäleon: Noch vor wenigen Jahren stimmte er Unterhaus für eine höhere Besteuerung erneuerbarer Energien und gegen Investitionen in Technologien zur CO2-Lagerung. In seiner Antrittsrede als Premier kam der Klimaschutz gar nicht erst vor.

@Dr. Cat, 11:49

„Vernunftbegabte Menschen sind aber rar gesät:-)“

Zählen Sie sich selbst dazu? Ich glaube, die meisten anderen auch.
Durchaus nicht zu Unrecht.

Tja ...

die Bevölkerungsexplosion zu dämpfen muss endlich mit ganz oben auf der Lösungsagenda stehen.

Weniger Menschen, weniger Verbrauch, bedeutet mehr Klimaschutz.

Selbstredend, unabhängig davon sind natürlich zeitgleich auch andere Maßnahmen wichtig.

11:53, Adeo60

>>der einstige Höfling und Erfüllungsgehilfe von Trump dreht sein Fähnchen im Winde.<<

So wenig wie ich ihn mag, aber damit werden Sie Boris Johnson nicht gerecht.

Boris Johnson beherrscht die englische Sprache, ist intelligent, eloquent, witzig und selbstironisch. Alles Eigenschaften, die auf Herrn Trump nicht zutreffen. Johnson hat versucht, Trump zu seinem Erfüllungsgehilfen zu machen, nicht umgekehrt. Allerdings ist er wohl an der sprunghaften Irrationalität des GröPaZ gescheitert. Moralfrei sind sie alle beide, wobei Johnson wenigstens weiß, was Moral ist.

Politik, Wissenschaft und Kapital an den Tisch, bis es passt!

Ich denke, diese Art von Konferenzen führen zu nichts, weil nicht die richtigen und zumindest mitentscheidenden Leute am Tisch sitzen.
Wir brauchen endlich verbindliche und schnelle Entscheidungen.
Ich denke, wir haben bei der Pandemie eine gute Erfahrung damit gemacht, den Wissenschaftlern mehr Aufmerksamkeit zu schenken, auch wenn die Politik es geschafft hat dennoch genug zu verbocken.
Wir brauchen eine Konferenz, wo zur Politik auch noch die großen Wirtschafts- sprich Kapitallenker und die Wissenschaftler hinzukommen.
Eine Art Konklave, wo immer die aktuellen Ergebnisse und verbindlichen Vereinbarungen mitgeteilt werden und man die TeilnehmerInnen erst aus der Konferenz entlässt, wenn die Menschen dem Ergebnis zustimmen (-:
Ja, ja, ich weiß…, aber man darf sich ja auch mal was erträumen.
Unterm Strich müssen alle deutlich aktiver werden, wenn es unser Führungspersonal nicht hinbekommt, FfF ist da schon ein sehr guter Ansatz, wir alten Säcke sollten uns aufraffen und anschließen.

@Am 07. November 2021 um 11:19 von Wolfgang Wodrag

Zitat: "Egoismus
Hinter dem Ausscheiden aus der europäischen Gemeinschaft steht meiner Meinung nach purer Egoismus. "

Ne.

Dahinter steckt erst einmal nur Vernunft und logisches Denken.

Wie kommen Sie auf die Idee, dass GB aus der "europäischen Gemeinschaft" ausgeschieden sei? So viel ich weiß, haben sie lediglich sich selber die Entlassungsurkunde aus der EU ausgestellt.

@Adeo60, 11:53 (re @Wodrag, 11.19 Uhr)

„Die Briten zahlen aktuell die Rechnung für seine [Boris Johnsons] Brexit-Versprechungen.“

So ist es.

@ Bernd Kevesligeti

Seine Prioritäten liegen ja eher wo anders: Modernisierung der Navy und der britischen Atomwaffen, neue Militärpakte.

Das wäre für sich genommen ja nicht schlecht. Gemessen daran, was sich in Russland und in Belarus noch zusammen brauen könnte. Aber in der Klimapolitik glaube ich ihm kein Wort.

Nun - der werte Herr könnte

Nun - der werte Herr könnte ja mal Taten folgen lassen:
Ein grosser Teil der CO2-Emmission dort entsteht durch die Gebäudebeheizung -> weil deren Hülle derart voll mit "Wärme"-Löchern ist das selbst ein "Schweizer Käse" wie ein solider Körper erscheint.
Die Labour-Regierung hatte ein Gebäude-Sanierungsprogramm aufgelegt - welches die die Torres gleich nach ihrem Regierungsantritt abschafften.
Selbst die übelsten deutschen unsanierten Altbauten sind gegenüber den "Hütten" in Britanien - die oft aus dem 18. Jahrhundert stammen - die reinsten Niedrigenergiebauten.
Dazu kam vor wenigen Tagen in den ÖRTV eine Doku
Das eine oder andere haben mir ja Menschen erzählt die dort (in GB) eine Weile gelebt hatten - aber alleine der bauliche Zustad der Fenster mit einscheibenglas und fingerdicken Zugfugen zw. den Flügeln.
--
selbst der Baustandard von D-Land aus den 80er würde in GB die CO2-Emmission um bis zu 75% senken!

ziemlich ausweglos

Der einzige Ausweg wäre, denjenigen, die mit Umweltzerstörung ihre Taschen vollgestopft haben, die Vermögen zu entziehen. Dann wäre auch genug Geld vorhanden, um den vom Klimawandel betroffenen Staaten zu helfen. Gleichzeitig müssten auch diejenigen, die Beihilfe zur Umweltzerstörung geleistet haben, indem sie die schützende Hand über umweltzerstörende Branchen gehalten haben, vor Gericht gestellt werden, denn seit 30 Jahren ist bekannt, welche Wirkung CO2 und Methan auf die Umwelt haben.
Aber solange China, Russland usw. nicht einlenken, ist gar nicht daran zu denken.

@Giselbert

"Am 07. November 2021 um 12:09 von Giselbert
Tja ...

die Bevölkerungsexplosion zu dämpfen muss endlich mit ganz oben auf der Lösungsagenda stehen.

Weniger Menschen, weniger Verbrauch, bedeutet mehr Klimaschutz.

Selbstredend, unabhängig davon sind natürlich zeitgleich auch andere Maßnahmen wichtig."

Josef Stalin: "Ein Mensch,ein Problem, kein Mensch, kein Problem."

Mal abgesehen davon, daß eine Bevölkerung nicht explodieren kann und das Bevölkerungswachstum mit dem Klimawandel rein gar nichts zu tun hat, nehmen wir mal an es wäre so. Wie soll denn Ihrer Meinung nach das Bevölkerungswachstum begrenzt werden? Und wer soll begrenzen, und wie wählt man die Staaten aus, die begrenzen sollen? Auf Ihre Vorschläge bin ich jetzt mal gespannt.

ruft zu mehr Ehrgeiz auf?

Einfach nur noch lächerlich was Politiker von Ihren Bürgern fordern.

Die Menschen die jeden tag aktiven Umweltschutz betreiben aufzurufen noch mehr zu tun. Ich hoffe unsere "aktivisten" werden jetzt von den nur forderden zu tatkräftigen Klimaschützern.

Wie das geht? Sich klar von Gewalt abgrenzen.

Wer mit "extinction rebellion" maschiert und dort aktiv an Verasntstaltungen auftritt legitimiert so die Ziele dieser Gruppe. Mann kann doch nicht A sagen und B gewähren lassen damit die Ziele für A sicher erreicht werden.

Aber das neue System ist ja, Regeln gelten immer für Bürger und Steuerzahler und für Aktivisten nur wenn sie einen Vorteil davon haben.

12:11 von Forfuture

"FfF ist da schon ein sehr guter Ansatz, wir alten Säcke sollten uns aufraffen und anschließen"

Also ich bin damals Freitags zur Schule gelaufen und wurde nicht von meinen Eltern mit einem SUV zur Arbeit gefahren.....

Den Nachmittag verbrachten wir draußen im Wald oder auf der Flur mit Freunden. Keiner hatte Smartphones oder einen TV im Kinderzimmer...

Urlaub gab es in Österreich oder im Bayerischen Wald. Meinen ersten Flug habe ich mit 25 nach London gemacht.

Und jetzt erzählt mir Frau Neubauer die mit 20 schon fast überall auf der Welt war, was ich tun muss um das Klima zu retten?

Alles klar!

Am 07. November 2021 um 12:00 von SinnUndVerstand

" Wenn Johnson es ernst meint, muss er das britische Atomenergie-Programm zurückfahren "

Also wenn ich das richtig weiß, ist das aber CO2 frei, nur weil Sie A-Strom nicht wollen, ist es nicht falsch.
A-Waffen und Aufrüstung ist für mich wesentlich schlimmer, so hat jeder seine Prioritäten.

Belege bitte einfügen!

Zitat: "Nur so könne sich der globale Süden an die fatalen Folgen der Erderhitzung wie immer mehr Dürren und Überschwemmungen anpassen und auch klimaschädliche Treibhausgase reduzieren."

Das sind ja mal wieder Behauptungen ohne jeglichen Beleg.

Bitte Belege hierfür einfügen:

1. wie haben sich Dürren und Überschwemmungen im Laufe der letzten 100 Jahre in Anzahl und Intensität in Afrika verändert?

2. in Afrika emittieren zwar pro Kopf weniger CO2. Da die Bevölkerung dort exponentiell wächst, sind die heutigen und zukünftigen CO2-Emissionen in Afrika nicht zu vernachlässigen. Wie reagiert man darauf?

3. mit welchen konkreten Maßnahmen will man die Aberbillionen dazu nutzen, "sich anpassen und klimaschädliche Treibhausgase reduzieren"?

12:09, Giselbert

>>Tja ...
die Bevölkerungsexplosion zu dämpfen muss endlich mit ganz oben auf der Lösungsagenda stehen.<<

Wir brauchen Maßnahmen, die jetzt wirken, nicht erst in ein paar Generationen.

Oder plädieren Sie für sofortige weltweite Gebärverbote und aktive Bevölkerungsreduzierung?

Der Scheitelpunkt der Weltbevölkerungszahl wird übrigens etwa 2050 erreicht sein. Von da an geht’s bergab. Da ist sich die Wissenschaft ziemlich einig. Mit Maßnahmen, die einigermaßen menschenrechtskonform sind, lässt er sich nur unwesentlich vorverlegen.

11:54 von Tarek94

Herr Johnson ist nach dem Klimagipel mit dem Privatjet von Glasgow nach London zurückgeflogen um sein Abendessen nicht zu verpassen.
---------

Die Arroganz und Überheblichkeit seine "Möglichkeiten" auszunutzen
Die aber glaube ich bei allen Menschen vorhanden sein kann.

Der Biden kam ja auch mit 3 Flugzeugen angereist.
In einem befand sich sein Auto, er vermutete wohl in GB gibt´s keine Autos
er hätte sich zu Fuß vom Flughafen zum Hotel/Konferenzort bewegen müssen

@ fathaland slim, um 12:11

re @ 11:53, Adeo60

Haben Sie bei der Aufzählung von Johnsons Eigenschaften “selbstkritisch“ vergessen?
Nee, glaub ich nicht, denn das isser ja nun mal nicht.

Unabhängig davon wird Ihr (zutreffender!) Vergleich mit dem GröPaZ erwartungsgemäß gleich Widerspruch auslösen. :-)

11:54 Tarek94

"Herr Johnson ist nach dem Klimagipfel mit dem Privatjet von Glasgow nach London zum Abendessen zurückgeflogen......."

Tja da hat der Gute dem Rest der Heuchler sich nur angepasst. Allein was Herr Biden samt Entourage für diesen Gipfel an CO2 in die Luft geblasen hat grenzt an Wahnsinn da kann das Volk da "unten" nur staunen und schlucken.

@SinnUndVerstand Zitat: "Wenn

@SinnUndVerstand
Zitat:
"Wenn Johnson es ernst meint, muss er das britische Atomenergie-Programm zurückfahren und deutlich die Prioritäten auf erneuerbare Energien legen; aber derzeit geht es in die komplett gegensätzliche verheerende Richtung: Der Anteil von Atomkraft an der britischen Energieversorgung steigt. Die teuerste, gefährlichste und auf der Zeitachse schier endlos unberechenbare Energieform hat mit Umwelt- und Klimaschutz nicht das geringste zu tun."

Das Problem in GB ist nicht die Stromerzeugung und die damit verbundene CO2-Emmission sondern der Sektor der Gebäude-Beheizung -> allem voran die Wohngebäude
Die stammen noch grossteils aus dem 18. Jahrhundert!
und
an denen ist nichts aber auch gar nichts modernisiert.
Können Sie sich heute eine Wohnung mit Original-Fenstern aus dem frühen 19. Jahrhundert vorstellen?
Wenn über haupt wurde da lediglich repariert bzw. 1:1 ausgetauscht.
1-Scheiben-Glas und Zugfugen so breit wie Mittelfinger dick sind -> das ist dort Standard!

von Tino Grupalla 12:17

Es handelt sich dabei um den Militärpakt in Asien. Aber interessant, wenn jemand für Aufrüstung ist und gleichzeitig von Klimapolitik schreibt. Das widerspricht sich.....

"Wir müssen uns alle zusammenreißen"

Genau!
Hierbei lege ich die Betonung auf "alle".

Steuern auf Energie und unnötigen Konsum reichen hier nicht, da es vorwiegend die Ärmeren trifft, die anderen machen weiter wie bisher.

Zur Verfügung stehendes Geld darf kein Freibrief für Umweltverschmutzung sein. Hier müssen Kontingente für "alle" her.

Es muss ein gleichberechtigter Umweltschutz her. Gleiche Rechte, aber auch gleiche Pflichten, für "alle" egal ob arm oder reich.

12:19 von Anderes1961

"Mal abgesehen davon, daß eine Bevölkerung nicht explodieren kann"

Wortwörtlich natürlich nicht, was Sie auch wissen. Deshalb gibt es das Wort auch im Deutschen nicht. Außer im Duden.

Im Duden steht dazu als Erklärung:

Bedeutung ⓘ
explosionsartige Zunahme der Bevölkerung,

"Bevölkerungswachstum mit dem Klimawandel rein gar nichts zu tun hat"

Mehr Menschen - mehr Konsum- mehr Konsumgüter. Mehr Menschen - mehr Wohnungen - mehr Energieverbrauch.

12:11, Forfuture

>>Politik, Wissenschaft und Kapital an den Tisch, bis es passt!<<

Ja!

Und zwar den Raum von außen abschließen und erst dann öffnen, wenn weißer Rauch aufsteigt.

Eigentlich sollte man Ihre Forderung auf Banner schreiben und sie überall anbringen und herumtragen.

@ Wolfgang Wodrag

Egoismus
Hinter dem Ausscheiden aus der europäischen Gemeinschaft steht meiner Meinung nach purer Egoismus.

Klar, das sehen Sie völlif richtig.


Warum sollte ich diesem Politiker in der Klimafrage auch nur ein Wort der Solidarität glauben?

Johnson geht es um Lobbyismus für die Wirtschaft, um niedrige Löhne, um Abbau der europäischen Arbeitnehmer-Freizügigkeit und um Abbau von Arbeitnehmer- und Verbraucherrechte. Am Klimaschutz hat er kein Interesse.

Reziproke Methode

Solche Narzisten wie Boris Johnson (vergleiche Donald Trump!) haben eine ganz banale Methode: sie schieben anderen das in die Schuhe, was sie selbst vergeigt haben.
.
Trump und Johnson haben mit enormen Corona-Folgen zu kämpfen. Aber schuld sind andere.Klar, oder?

@ 12:09 von Giselbert

Es gibt keine Bevölkerungsexplosion, es gibt ein Bevölkerungswachstum in einigen Regionen, das aber in der Kurve abflacht. Bildung und funktionstüchtige Sozialsysteme sind da übrigens die besten und wirksamsten Elemente.
Das kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass ökologischer Fußabdruck, Ressourcenverbrauch und CO2-Emissionen vor allem in den Industriestaaten zu hoch sind, die bekanntlich kein signifikantes Bevölkerungswachstum haben. Insofern läuft der häufig zu lesende Satz, vor allem Bevölkerungsrückgang sei wichtig, um die Klimakrise zu bewältigen, schlicht falsch.

@12:23 von Miauzi

Den entsprechenden TV-Bericht habe ich auch gesehen. Das hat allerdings mit meinem Kommentar wenig zu tun, es kommt sozusagen als britische Besonderheit on top dazu.

@Tino Grupalla, 12:17 (re @ Bernd Kevesligeti)

„Seine [Johnsons]. Prioritäten liegen ja eher wo anders [als beim Klimaschutz]: Modernisierung der Navy und der britischen Atomwaffen, neue Militärpakte.“

„Das wäre für sich genommen ja nicht schlecht.“

Finden Sie?

12:22, jukep

>>11:54 Tarek94
"Herr Johnson ist nach dem Klimagipfel mit dem Privatjet von Glasgow nach London zum Abendessen zurückgeflogen......."

Tja da hat der Gute dem Rest der Heuchler sich nur angepasst. Allein was Herr Biden samt Entourage für diesen Gipfel an CO2 in die Luft geblasen hat grenzt an Wahnsinn da kann das Volk da "unten" nur staunen und schlucken.<<

Plädieren Sie für die Abschaffung internationaler Konferenzen oder wollen Sie einfach nur mit wohlfeilem Schimpfen auf „die da oben“ etwas Beifall heischen?

Klimawandel einzige Ursache für die Armutsprobleme in Afrika?

Zitat: "Nur so könne sich der globale Süden an die fatalen Folgen der Erderhitzung wie immer mehr Dürren und Überschwemmungen anpassen"

Warum man hier den Klimawandel einseitig als Schuldigen für die Armutsprobleme in Afrika heranzieht, ist nicht nachzuvollziehen: gerade in Afrika, wo es die meisten unterernährten Menschen gibt, liegen lt. Economist 60 % aller bebaubaren Ackerflächen dieser Erde.

Ohne die Probleme der Menschen, die in Armut und Hunger klein reden zu wollen: die sowohl absolute als auch relative Anzahl der unterernährten Menschen sinkt lt. Angaben von Statista seit Jahren und das obwohl die Weltbevölkerung - gerade in Afrika und dem Orient - stetig wächst. Letzteres stellt auch das Hauptproblem bei der Armutsbekämpfung dar. Afrikas Bevölkerung bspw. wird sich bis 2050 verdoppeln.

Q:

"https://de.statista.com/statistik/daten/studie/38187/umfrage/anzahl-der…"

@ jukep

Allein was Herr Biden samt Entourage für diesen Gipfel an CO2 in die Luft geblasen hat ...

Das fällt doch jetzt wirklich kaum ins Gewicht.

12:19 von Anderes1961

Mal abgesehen davon, daß eine Bevölkerung nicht explodieren kann .

und das Bevölkerungswachstum mit dem Klimawandel rein gar nichts zu tun hat
---------------------

??
glaube in dem Zusammenhang mal den Begriff "Bevölkerungsexplosion" gehört zu haben.
Was könnte man damit wohl meinen in der Literatur ?

Selbstverständlich hat das Bevölkerungswachstum mit dem Klimawandel nichts zu tun
wie auch !
Ob ich allein 1.000 km mit dem Auto rumfahre,
oder noch für 10 Nachkommen sorge die dann auch alle Auto fahren
10 Häuser habe die sie heizen, den 10fachen Flächenverbrauch,
10 mal soviel Unterhosen und Laptops Fernseher kaufen - in den Urlaub fahren

Mal wieder zur Kernfusion sehen (1)

Liebe Foristen (w/m/d),
grundsätzlich können wir nicht fossile Kraftstoffe verheizen wie bisher, das ist zu viel für unseren Lebensraum. Über Anteile kann man streiten, aber in dem Ausmaß und mit einer Steigerung kann es nicht weitergehen - zudem sind die Rohstoffe viel zu Wertvoll um sie einfach zu verbrennen (Öl z.B. Kunststoffe, Pharma, etc.).
Was brauchen wir?
Wir brauchen Netzstabilität und genügend Energie zu „jeder“ Zeit - und der Verbrauch wird steigen. Wir sind ein Industrieland, und unsere (ggf. Black-Rocks … aber das ist ein anderes Thema) Industrie braucht viel Energie. Ökostrom kann dies nur mit sehr viel Aufwand erfüllen.
Andere Lösungen?
Kernfusion, die gibts doch erst ca. 2060 - oder?
Nein!
Ein Meilenstein wurde vor kurzem erfolgreich getestet (MIT) - Hochtemperatur-Supraleiter-Magnete (hts).
Rüffel an die Redaktion, das muss stärker in die Medien! Rüffel an die Regierung, warum bauen wir keinen SPARC (als Stellarator)? Jetzt aber Vollgas geben!

Links folgen…

klimakonferenz-in-glasgow-johnson-ruft-zu-mehr-ehrgeiz-auf

Seit einer Woche wird in Glasgow um Maßnahmen zum Erreichen der globalen Klimaziele gerungen....., schreibt die ard.
.
Mich interessiert brennend : Wer ringt da gegen wen ?
Ich überlege also : Tatsächliche -->"Fachleute" sind sich gewiss längst einig,...was zu tun sei, die brauchen also nicht ringen !!!
Wenn nun gerungen wird, -->dann sind das ->Politiker, also -->Unwissende......, folglich ist mir jetzt bereits völlig klar, wie das Ergebnis sein wird,....auch ohne ein Prophet zu sein.
.
Es ist die crux, dass die Unwissenden uns regieren........

@ Nettie 12:03

Ich zähle mich ehe zu den pessimistischen Realisten .

Mal wieder zur Kernfusion sehen (2)

Quellen:
-
Google Suche:
SPARC Fusion
HTS (high temperature superconductor)
-
Text z.B.:
https://www.golem.de/news/energiewende-sparc-macht-fusionsforschung-kle…
-
(Link zu lang? Hier in drei Blöcken)
https://www.golem.de/news/energiewende-
sparc-macht-fusionsforschung-kleiner-
billiger-und-schneller-2010-151224.html
-
Super Präsentation (englisch):
https://youtu.be/h8uYNhevRtk
-
SOFORT FORSCHUNG FOKUSSIEREN!

@ 12:19 von wenigfahrer

Die Hauptgefahren der Atomkraft liegen nicht im CO2-Ausstoß, allerdings ist es eine Mär zu behaupten, Atomenergie sei CO2-frei. Ich füge mal als Quelle das Umweltbundesamt an: "Atomstrom ist keineswegs CO2-neutral. Die Treibhausgasemissionen sind größtenteils der Stromproduktion vor- und nachgelagert. Betrachtet man den gesamten Lebensweg – von Uranabbau, Brennelementherstellung, Kraftwerksbau und -rückbau bis zur Endlagerung – so ist in den einzelnen Stufen des Zyklus zum Teil ein hoher Energieaufwand nötig, wobei Treibhausgase emittiert werden.
Bei Stromerzeugung aus Kernenergie fallen Emissionen auch im Betrieb an, da Uran abgebaut, angereichert und für sehr lange Zeit endgelagert werden muss. Insbesondere die CO2-Emissionen die noch für die Endlagerung entstehen werden, sind nur schwer absehbar (da es nur sehr wenige empirische Daten gibt)."
Es gibt also viele Gründe, aus Umwelt- und Klimaschutzgründen auf Atomenergie zu verzichten. Da hat GB noch eine dicke Aufgabe zu bewältigen.

@ Giselbert

Steuern auf Energie und unnötigen Konsum reichen hier nicht, da es vorwiegend die Ärmeren trifft, die anderen machen weiter wie bisher.

Die CO2 Besteuerung ist vernünftig und gerecht. Betuchte, die in der Regel größere Limousinen fahren, zahlen naturgemäß einen größeren Anteil.

12:27 von SinnUndVerstand

"Ressourcenverbrauch und CO2-Emissionen vor allem in den Industriestaaten zu hoch sind, die bekanntlich kein signifikantes Bevölkerungswachstum haben. Insofern läuft der häufig zu lesende Satz, vor allem Bevölkerungsrückgang sei wichtig, um die Klimakrise zu bewältigen, schlicht falsch."

Erst durch den Wohlstand sanken die Geburtenraten signifikant. Die Industrienationen stellen Güter her, die weltweit verkauft werden. Also produzieren sie was andere verbrauchen. Glauben Sie die Menschen in ärmeren Ländern verzichten freiwillig auf SUV`s und einem Pool in ihrem 200 qm Haus. Nein Sie haben so etwas schlicht und einfach nicht. Die meisten Menschen hätten gerne eine Lebensstandart wie wir hier!

12:26, Bobinho @12:19 von Anderes1961

>>Mehr Menschen - mehr Konsum- mehr Konsumgüter. Mehr Menschen - mehr Wohnungen - mehr Energieverbrauch.<<

Der Mitforist hat in seinem Kommentar, auf den Sie antworten, Josef Stalin zitiert, der die Haltung, die sich in Ihrem Kommentar ausdrückt, auf eine kurze und knappe Formel bringt:

"Ein Mensch,ein Problem, kein Mensch, kein Problem."

Ja, der Stalinismus ist in manchen Kreisen wieder populär. Auch und gerade in Kreisen, die, darauf angesprochen, dies weit von sich weisen würden.

@ Blitzgescheit

Warum man hier den Klimawandel einseitig als Schuldigen für die Armutsprobleme in Afrika heranzieht, ist nicht nachzuvollziehen

Stimmt. Aber Sie haben die Aussage ja auch völlig falsch verstanden. Oder war es Absicht?

England...Bashing

Im Gegensatz zur Deutschland hat Großbritannien ein großangelegtes Programm zum Austausch von veralteten Heizungsbrennerköpfen umgesetzt.
Zudem sind AKW´s ausgesprochen Klimafreundlich, diese sind von den Kosten bereits komplett abgeschrieben, und produzieren Gewinne für den Staat und die Betreiber.
Es ist sehr preiswerter Strom, und das Risiko ist bei westlichen AKW´s berechenbar.
Ich spreche mich definitiv für den Neubau von kleinen AKW´s in Deutschland und GB aus.
Zudem macht die jahrzehntelange Erfahrung und das allgemeine Ansteigen des Wissens AKW´s immer sicherer.
Und ich habe auch kein Problem damit 1000 Meter unter meinem Haus ein Endlager im Granit zu haben, das ist gut abgeschirmt.
Ich höre auch gerne BBC Feindsender...und Jazz, Rock and Roll, Lol.

Worunter leiden arme Länder?

Zitat: "Die Klimaexpertin der Organisation Oxfam, Nafkote Dabi, machte die Industrieländer als Urheber der Klimakrise verantwortlich. Arme Länder litten am meisten darunter. "

Worunter leiden arme Länder?
Bzw. präziser gefragt: wer oder was verursacht die Armutsprobleme, unter denen viele afrikanische Länder unzweifelhaft leiden?

Dass der Anstieg der durchschnittlichen Temperatur in Afrika von 0,5 bis 0,7° seit 1900 (lt. WMO) die eigentliche Ursache sei, ist nicht schlüssig.

Vielmehr deutet daraufhin, dass das exponentielle Bevölkerungswachstum gerade in Afrika den Afrikaner vor noch größeren Herausforderungen stellt, da sie bisher noch nicht in der Lage waren, funktionierende Staaten aufzubauen;
in Afrika, einem Kontinent, der über 60 % der bebaubaren Ackerflächen dieses Planeten verfügt.

Lt. Linkedin hat Frau Dabi Kulturanthropologie und Sozialpolitik studiert. Vielleicht noch einmal einen Klimaexperten mit naturwissenschaftlichen Kenntnissen befragen.

@ SinnUndVerstand

Die Hauptgefahren der Atomkraft liegen nicht im CO2-Ausstoß, allerdings ist es eine Mär zu behaupten, Atomenergie sei CO2-frei.

Es ist längst bewiesen, dass Atomkraft wesentlich mehr CO2 produziert als regenerative Energien, wenn man die Urangewinnung und die (weitgehend ungeklärte) Endlagerung mitrechnet.

@fathaland slim, 12:11 Uhr

In Nuancen unterscheiden sich Trump und Johnson. Letzterer ist - und das kann man ihm nicht absprechen - immerhin taff und steht natürlich auch in einer gewissen Abhängigkeit zu Europa, der königlichen Familie u.a. Mit denen kann man sich nicht so einfach anlegen. Klar ist aber auch, dass Johnson - vor allem in wirtschaftlicher Hinsicht - voll auf die Wiederwahl von Trump gesetzt und sich dabei ordentlich verzockt hatte. Johnson als Sprachrohr für den Klimaschutz? Es fällt mit schwer an die Ernsthaftigkeit seiner Aussagen zu glauben.

qAm 07. November 2021 um 12:40 von Tino Grupalla

Zitat: "Warum man hier den Klimawandel einseitig als Schuldigen für die Armutsprobleme in Afrika heranzieht, ist nicht nachzuvollziehen

Stimmt. Aber Sie haben die Aussage ja auch völlig falsch verstanden. Oder war es Absicht?"

Was heißt hier "falsch verstanden"?

Die ganze Zeit ist hier davon die Rede, dass die Armutsprobleme in Afrika daherrühren, dass es so was wie den Klimawandel gäbe, ohne diesen und dessen Folgen konkret zu quantifizieren und ohne darauf einzugehen, dass das exponentielle Bevölkerungswachstum eine viel wirkmächtigere Ursache sein könnte und dass Afrika notorisch dafür bekannt ist, Armutsprobleme zu haben, lange bevor ein sog. "Klimawandel" akut wurde.

Aber Sie können es ja gerne richtig stellen, was ich hier falsch verstanden habe.

Sie sind aber nicht der Neffe eines beliebten Malermeisters aus Sachsen?

@ Thomas-Eggenfelden - Rüffel

Rüffel an die Redaktion, das muss stärker in die Medien! Rüffel an die Regierung, warum bauen wir keinen SPARC (als Stellarator)? Jetzt aber Vollgas geben!

Vollgas geben? Sie scheinen sich mit Autofahren ja vielleicht auszukennen. Forschung ist aber etwas völlig anderes.

12:35, Thomas-Eggenfelden

>>Wir brauchen Netzstabilität und genügend Energie zu „jeder“ Zeit - und der Verbrauch wird steigen. Wir sind ein Industrieland, und unsere (ggf. Black-Rocks … aber das ist ein anderes Thema) Industrie braucht viel Energie. Ökostrom kann dies nur mit sehr viel Aufwand erfüllen.
Andere Lösungen?
Kernfusion, ....<<

Kernfusion.

Die natürlich mit erheblich weniger Aufwand verbunden ist als die Entwicklung von Speichertechnologien und der Ausbau von Verbundnetzen?

Wir haben einen großen Fusionsreaktor, ohne den es auf der Erde kein Leben gäbe. Modell „Lorenz“. Es gibt -zig serienreife Technologien, die Energie dieses Fusionsreaktors, die er verschwenderisch in die Landschaft feuert, aufzufangen und zu speichern. Man muss es nur tun. Aber daran hapert es. Stattdessen zieht man sich lieber ins technologische Wolkenkuckucksheim zurück, wo man sich ja schon seit den 50ern gemütlich eingerichtet hat.

das ist dort Standard!

von Miauzi @
Und wo sehen Sie jetzt das Problem?

Der pro Kopf Ausstoss in England betrug 2019 5,12T und bei uns 7,75 T. Wer muss allso mehr tun?

Hätten wir wie England unser sichern und CO2 freien AKWs weiterlaufen lassen und dafür die Braunkohle abgeschaltet könnten wir mit dem Finger auf ander zeigen.

Alle schossen vorbei, mein Sohn Boris schoss ganz dicht vorbei!

"Boris Johnson beherrscht die englische Sprache, ist intelligent, eloquent, witzig und selbstironisch. Alles Eigenschaften, die auf Herrn Trump nicht zutreffen. Johnson hat versucht, Trump zu seinem Erfüllungsgehilfen zu machen, nicht umgekehrt." @fathaland slim
.
Man sollte sich an den Ergebnissen des Handelns orientieren, nicht an den Worten dazu! Es ist gewiss, dass die Konten von Trump und Johnson dank ihrer "Initiativen" gewaltig angewachsen sind. Aber wie haben sich USA und GB unter diesen "Cracks" entwickelt? Gewiss nicht zum Vorteil.

Unfassbar

Unfassbar wie das pauschale links–grüne Meinungsspektrum hier nach außen getragen wird. Was soll dieses pauschale Johnson bashing?
GB hat in den letzten 16 Jahren mehr für den Klimaschutz getan als die deutschen Administrationen…
1990–2018 Treibhausgasreduktion um 43% (EU–Weit 24%)
Der Kohleausstieg ist faktisch abgeschlossen.
Im Ambitions–Ranking Germanwatch &Climate Action Network wird GB auf Platz 7 geführt. Die ersten drei Plätze werden nicht vergeben. (DE auf Platz 23)
Aber erstmal rumpoltern.
Für alle die es nachlesen wollen:
Quelle: ZDF
ZDF Heute 10.02.2021 EU–Klimabilanz durch Brexit schlechter

@ Recherchemeister

Zudem macht die jahrzehntelange Erfahrung und das allgemeine Ansteigen des Wissens AKW´s immer sicherer.

Aber nur in der PR.
Die wirklichen Lehren aus Tschernobyl sind bisher in keinem einzigen AKW gezogen worden.

Am 07. November 2021 um 11:27 von harry_up

Standardisierte Verfahren und Kontrollen, inwieweit die in Glasgow gemachten Zusagen später auch eingehalten werden.
___
Da bin ich ja mal mordsgespannt, wie man das in Ländern wie Saudi Arabien, Russland, China uva kontrollieren, geschweige sanktionieren will. Wer hätte überhaupt die Legitimation ?
Als Donald Trump seinerzeot aus den bereits getroffenen Vereinbarungen ausgestiegen ist, hatte das doch auch keinerlei Konsequenzen.

Letzendlich sind doch alle Maßnahmen freiwillig und von den jeweiligen Regierungen abhängig, was, wann und wie gemacht wird oder auch nicht.

11:42 von Dr. Cat

„ Es wird zu keinen Ergebnisse kommen , weil 196 Staaten unterschiedliche Voraussetzungen haben und vor allem das System des Wachtums etabliert bleibt. Solange dieses nicht hinterfragt wird , gibt es keinen großen Schritt .“
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Ich teile vollkommen Ihre Ansicht/Befürchtung!
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Dummerweise ist das Wirtschaftssystem über Lobby, Parteispenden, Eigeninteressen, etc. tief in der Demokratie, bzw. bei den Entscheidern, involviert - ich befürchte eine Verschlechterung ohne happy-end.

@ 12:35 u. 12:37 Thomas-Eggenfelden

Noch ist das reine Zukunftsmusik. Das einzige in Europa bisher erfolgreiche Experiment in dieser Richtung hat lediglich 1% output von 100% input erbracht. Selbstverständlich ist die Forschung zu begrüßen und weiter zu fördern. Bis brauchbare und vor allem in der Masse und Fläche nutzbare Energiegewinnung durch diese Fusionstechnik zu erwarten ist, vergehen selbst bei Optimisten 50-70 Jahre. Das kommt zu spät für die Bewältigung der jetzigen Krise. Alle Fachleute, auch die Unterstützer der Fusionsforschung, sagen daher, dass parallel zu dieser Forschung eine Energiewende hin zum deutlichen Primat erneuerbarer Energien unerlässlich ist.

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