CDU, SPD, Grüne, AfD: Spitzen gesucht

06. November 2021 - 07:37 Uhr

Bei der CDU können sich ab heute Bewerber für den Parteivorsitz melden. Doch auch die Sozialdemokraten, die AfD und die Grünen brauchen neues Spitzenpersonal. Namen, Zeitpläne, Verfahren - ein Überblick.

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Kommentare

Alles in Ruhe

Die SPD kann bei ihrer Vorstandswahl aus einem großen Kreis an kompetenten Leuten schöpfen. Und sie tut das in aller Ruhe.

Tino Chrupalla

Derzeit ist noch nicht klar, ob Tino Chrupalla, der sehr schwer mit Corona infiziert war, noch einmal für den Parteivorstand kandidieren wird.

um 08:18 von leider geil

"Ich finde es nicht so gut, dass die AFD in einem Artikel mit dem demokratischen Parteien zusammen behandelt wird."

Ich sehe keinen Grund, weshalb das irgendwie schlecht sein sollte.

08:18 von leider geil

„ Ich finde es nicht so gut, dass die AFD in einem Artikel mit dem demokratischen Parteien zusammen behandelt wird.“

Ja sehe ich genauso. Wir wollen schließlich einen und nicht spalten.

Ist die Ampel

schon in trockenen Tüchern?

"Bei den Grünen ist klar: Annalena Baerbock und Robert Habeck hoffen auf ein Ministeramt. Mal geht es in der Debatte um das Finanzministerium, mal um das Außenamt, mal um ein neues Klimaministerium"

Und falls die GroKo kommt, brauchen die Grünen dann einen neuen Vorstand?

Erneuerung der Union

Armin Laschet ist mit seinem Versuch, die Union zu erneuern, gescheitert. In Teilen Ostdeutschlands hat man ihn gar nicht wirklich als Vorsitzenden akzeptiert.

@ sonnenbogen

Und falls die GroKo kommt, brauchen die Grünen dann einen neuen Vorstand?

Nein, warum? Aber ich fänd's generell nicht so gut, wenn in vier Jahren schon wieder die GroKo käme.

um 08:38 von Bobinho

"Ja sehe ich genauso. Wir wollen schließlich einen und nicht spalten."

Da irren sie wohl, da sie den Grund meiner Meinungsäußerung wohl verkennen.

Beifall von der falschen Seite, damit muss man manchmal leben. Das was die AfD macht, ist nichts anderes als ein plumper Spaltungsversuch.
Ich gehe davon aus, dass ich ihr "Wir" wohl richtig interpretiert habe.

Spannend

Die SPD ist wieder die Funktionärspartei, die sie noch vor zwei Jahren gar nicht mehr sein wollte. Der Vorstand bestimmt die Kandidaten, jetzt also gleich zwei, wg. der Doppelspitze, und der Parteitag nickt ab. Bleibt zu hoffen, dass sich mutige Genossen und Genossinnen zu Gegenkandidatur entschließen. Demokratie lebt von der Alternative.
Auch der CDU täten Kandidaten/Innen gut, die nicht von ganz oben kommen. Im Augenblick kommen auch alle Kandidaten aus NRW, was einem föderalen Staatsverständnis widerspricht.
Und die Grünen?
Habeck und Baerbock haben die Partei längst rhetorisch auf die Ampel eingeschworen. Kommen die Koalitionsverhandlungen zu einem Ergebnis, wird von der Basis geprüft werden, wie grün der Koalitionsvertrag ist.
Dieser Farbencheck entscheidet dann auch personell über die Zukunft.
Kommt es nicht mehr zur Ampel, wären Baerbocks und Habecks Autorität erst recht beschädigt, so wie sie sich bisher für eine "Fortschrittsregierung" ins Zeug gelegt haben.

Kompetente Leute bei der SPD?

"Die SPD kann bei ihrer Vorstandswahl aus einem großen Kreis an kompetenten Leuten schöpfen. Und sie tut das in aller Ruhe." Dazu fällt mir Saskia Esken ein. Ist sie nicht diejenige, die vor einiger Zeit der gesamten Polizei einen "strukturellen Rassismus" unterstellte? Und ist sie nicht diejenige, die in der Vergangenheit auf Twitter ihre unverhohlene Zuneigung zur Antifa bekannte? ("58 und Antifa - selbstverständlich!").

Re : Nachfragerin !

Wenn die CDU sich wirklich und ehrlich neu aufstellen möchte, sich mit den nun anstehenden und so wichtigen Themen beteiligen möchte, braucht es eine Führungsetage, die von möglichst vielen Parteimitgliedern akzeptiert und unterstützt wird, egal ob aus dem Westen oder Osten.
Ich denke, gerade der Osten sollte für die CDU deutlich mehr ins Blickfeld kommen, besser vertreten werden, sonst wird dies nichts.
Es sollte aber grundsätzlich nicht um Posten gehen, sondern die Inhalte. Wer da am Besten punkten kann, ohne zu lügen und schönreden, wird die besten Karten haben !

Alle Parteien, die neue

Alle Parteien, die neue Vorstände suchen und benennen müssen, werden ihren Weg dafür gehen und sich auch dafür die Zeit nehmen - das gilt für die Grünen, SPD, CDU und AfD gleichermaßen. Nur wird man in der medialen Berichterstattung darüber wieder unterschiedliche Meinungen lesen können, über die Kandidaten und die unterschiedlichen Wege, die die einzelnen Parteien dazu einschlagen. Mir ist das absolut egal, wie die Parteien das für sich selbst festlegen, das ist allein ihre Entscheidung - ich bin in keiner Partei und in diesem Punkt „leidenschaftslos“.

Ich würde mir…

Ich würde mir Dr. Curio an der Spitze „meiner“ AfD wünschen. Jedenfalls hat die AfD genug kluge Köpfe die alle durch die Bank eine fundierte Ausbildung haben, also mitreden können. Menschen ohne jegliche Ausbildung und die alles was Sie bisher beruflich angefangen und dann wieder hingeschmissen haben, gibt es bei der AfD Gottseidank nicht in den Führungspositionen. Dafür ist dann die SPD da.

@8:27 von wieder SPD

„Die SPD kann bei ihrer Vorstandswahl aus einem großen Kreis an kompetenten Leuten schöpfen. Und sie tut das in aller Ruhe.“

Echt?

Am 06. November 2021 um 08:50 von leider geil

"Und falls die GroKo kommt, brauchen die Grünen dann einen neuen Vorstand?

Nein, warum? Aber ich fänd's generell nicht so gut, wenn in vier Jahren schon wieder die GroKo käme."

Naja, falls man nach einen neuen Vorstand fragt, dann sollte doch wohl erstmal ein Ereignis eingetreten sein... sonst kann man ja auch schon mal nach einer neuen SWW, Linken, FDP Spitze suchen....

um 08:27 von wieder SPD

>>“Die SPD kann bei ihrer Vorstandswahl aus einem großen Kreis an kompetenten Leuten schöpfen. Und sie tut das in aller Ruhe.“<<

Oh Gott, welch eine Aussage? Wie sagte noch die Dame von der FDP? „… wir wissen ja alle das Herr Kühnert nicht die hellste Kerze auf der sozialdemokratischen Torte ist“. Dem ist denke ich nichts hinzuzufügen?

08:59 von logig

„ Ich gehe davon aus, dass ich ihr "Wir" wohl richtig interpretiert habe.“
Nehme ich mal an, „wir“ sind die guten Menschen und nehmen alle mit und wollen einen.

„ Da irren sie wohl, da sie den Grund meiner Meinungsäußerung wohl verkennen.“

Der Grund ist, dass sie zeigen wollen, dass sie die afd nicht als demokratische Partei ansehen. Virtue signaling, oder wie das jetzt heißt. Glückwunsch

Wie man hat sich schon

Wie man hat sich schon geeinigt? Stand nicht letztens hier das die Grünen noch ein wenig mehr ihre Standpunkte durchsetzen wollen bei den Verhandlungen? Beim Postenpoker war da wohl eher der Hintergrund!

CDU, SPD, Grüne, AfD...

Nur weil es viele sind - im Ernst, das macht es nicht spannender. Die Probleme bleiben und lachen sich ins Fäustchen.
Wir bleiben auch und starren andächtig oder winden uns vor Abscheu.
Das "Personal" wird auch nicht besser sein als das letzte und die Konzepte die nicht aufgehen werden fortgeschrieben...
Im Ernst, was machen die ganzen Windmühlen im Meer, wenn die Pegel steigen, werden das dann alles Wassermühlen??
Vielleicht brauchen wir statt einer Personaldebatte endlich eine Konzeptdebatte.

Wozu braucht es überhaupt „Spitzen“?

Ich finde, in einer zeitgemäßen Politik bzw. Demokratie sollte es um Entscheidungsfreiheit für alle nach Maßgabe von echter Autorität - und damit meine ich allgemein anerkannte Fachkompetenz auf einem Fachgebiet - gehen und nicht um Macht (dies zu „Will die Partei wieder zurück an die Macht, so muss sie sich wohl personell, aber auch inhaltlich neu aufstellen“).

Endlose Kandidatensuche (und „-verschleiß“) ist aus meiner Sicht nichts anderes als die Verschwendung wertvoller Zeit.

um 09:08 von eine_anmerkung.

Ich verstehe nicht, weshalb derart unverholene Werbung für die AfD im Forum einen Platz findet.

Schade

Dort, wo es an demokratischer Entscheidungsfindung mangelt, müssen Personenkulte aufgebaut werden. Führer eben, die einmal gewählt, Entscheidungen über mein Leben, das Leben meiner Nachbarn, das Leben des Hundes meiner Nachbarn und das Leben von Flüchtlingen treffen, ohne dass ich sie wieder abwählen könnte.

Mir persönlich ist es eigentlich egal, wie die Personen heissen, die mich in der Politik vertreten. Wichtig ist, dass sie mich vertreten. Also für Umweltschutz einstehen, diplomatisch Frieden halten auf der Welt und als Vertreter der Gemeinschaft immer das Wohl der Gemeinschaft vor wirtschaftliche Interessen oder persönliche Anschauungen stellen und dem Einzelnen immer noch genug Raum zur Entfaltung lassen.

Dann warte ich mal, ob die die nächste Wahl mehr zu meinen Gunsten ausfallen wird.

09:20 von logig

„ um 09:08 von eine_anmerkung.
Ich verstehe nicht, weshalb derart unverholene Werbung für die AfD im Forum einen Platz findet.“

Ihnen ist schon klar, dass das hier eine kommentarspalte ist, in einem Land mit freier Meinungsäußerung?

um 09:20 von logig

>>“Ich verstehe nicht, weshalb derart unverholene Werbung für die AfD im Forum einen Platz findet.“<<

Schonmal was von Meinungsfreiheit gehört?

Re : Nettie !

Vollkommen richtig ! Nur da beginnt schon das eigentliche Problem, die menschliche Sucht nach ganz bestimmten Dingen, wovon sich auch Politiker nicht befreien können oder wollen.
Natürlich sollte es oberstes Gebot sein, für jedes Fachgebiet die beste Kompetenz zu finden, die dann die nötigen Beschlüsse und Vorgaben tätig, bzw. vorschlägt, wenn irgendwie möglich ohne jede Lobby, die dann in Gesetze münden.
Aber wie geschrieben, die menschlichen Schwächen und Eitelkeiten, die Nicht- Einsicht von Mängeln im eigenen Denken, aber der Drang, möglichst viel zu sagen haben, ist wahrscheinlich stärker. Tja, dann kommen noch all die "Störer", gut zu sehen gewesen bei der Kandidatur von Laschet, so dass nie wirklich eine Einheit in Sicht ist.
Dabei gäbe es nun so viel zu tun, was sehr viel Einsicht, Einheit und Verantwortung betrifft, auch wenn Manches sehr weh tun wird !

Tino Chrupalla

Tino Chrupalla war und ist als Parteivorsitzender eine Fehlbesetzung genauso wie es Gauland war. Der Maler- und Lackierermeister hat weder Charisma oder sympathisches Auftreten, noch ist er rhetorisch versiert und mit der Allgemeinbildung ist es auch nicht weit her (deutsches Gedicht). Leif-Erik Holm wäre die Idealbesetzung: Sympathisch, eloquent, gebildet, rhetorisch top! So gar nicht das Rumgepoltere, welches die AFD für viele unwählbar macht und auch kein Hasenfuß, der sich in Brüssel versteckt und zu dem der Spruch passt: Nach der Schlacht ist jeder General!

um 09:12 von Bobinho

"Der Grund ist, dass sie zeigen wollen, dass sie die afd nicht als demokratische Partei ansehen. Virtue signaling, oder wie das jetzt heißt. Glückwunsch"

Wer auch nur wenige meiner Post ließt, wird nicht auf die Idee kommen, dass ich AfD-nahe bin.
Bitte erklären sie, da die Annahme, dass sie der AfD mehr als nahe stehen, nahe liegt, eine eindeutige Erlärung, dass sie die AfD nicht für eine demokratiche Patei halten. Sie wissen, dass diese Partei von Extremisten beherrscht ist bzw ihnen Unterschlupf bietet. Oder?
Sonst bin ich der Meinung, dass für sie kein Platz im Forum ist.

um 09:08 von eine_anmerkung.

Politiker brauchen keine "fundierte Ausbildung". Ganz egal, was sie gelernt oder studiert haben, es ist nicht auf dem Niveau der führenden Experten. Nichts ist schlimmer als ein Politiker, der meint, er wüsste es selbst am besten.

Die wichtigste Fähigkeit des Politikers besteht darin, auf die Experten zu hören.
_

@ Am 06. November 2021 um 08:30 von wieder SPD

°°°Am 06. November 2021 um 08:30 von wieder SPD
Tino Chrupalla

Derzeit ist noch nicht klar, ob Tino Chrupalla, der sehr schwer mit Corona infiziert war, noch einmal für den Parteivorstand kandidieren wird.°°°

Wo haben Sie die Info her wie schwer T. Chrupalla erkrankt war?

@ 09:20 von logig

Zitat: „ um 09:08 von eine_anmerkung.
Ich verstehe nicht, weshalb derart unverholene Werbung für die AfD im Forum einen Platz findet“

Weil in Deutschland Meinungsfreiheit herrscht und man deshalb seine Meinung zu allen Parteien äußern kann. Es gibt viele Länder, in denen man das nicht kann. Dort möchten Sie sicherlich nicht leben, oder?

@Am 06. November 2021 um 09:16 von Nettie

Zitat: "Wozu braucht es überhaupt „Spitzen“?
Ich finde, in einer zeitgemäßen Politik bzw. Demokratie sollte es um Entscheidungsfreiheit für alle nach Maßgabe von echter Autorität - und damit meine ich allgemein anerkannte Fachkompetenz auf einem Fachgebiet --"

Das kann ich Ihnen gerne erklären: Erfolgreiche Organisationen bedürfen einer hierarchischen Struktur um möglichst "richtige" Entscheidungsprozesse möglichst effizient und effektiv zu treffen und danach umzusetzen.

Die Hierarchie und Autorität richtet sich dabei in der Regel - bei gesunden und erfolgreichen Organisationen - ausschließlich nach Maßgabe der Kompetenz - im Gegensatz zu grünlinken Organisationen, die vermehrt auf sexistische / rassistische Merkmale den Fokus legen und ihre Organisationen auf Basis von Quoten aufbauen.

@ 08:59 von logig

°°°Beifall von der falschen Seite, damit muss man manchmal leben. Das was die AfD macht, ist nichts anderes als ein plumper Spaltungsversuch.°°°

Das ist wieder so negativ dargestelt und dabei auch falsch. Die AfD versucht nicht zu spalten, sondern alle Bürger ins Boot zu holen. Auch die , die mann so lange wie Schmuddelkinder behandlet hat.

@ Am 06. November 2021 um 09:20 von logig

°°°Am 06. November 2021 um 09:20 von logig
um 09:08 von eine_anmerkung.

Ich verstehe nicht, weshalb derart unverholene Werbung für die AfD im Forum einen Platz findet.°°°

Weil es legitim ist seine Partei auch in einer öffentlich rechtlichen Sendeanstalt vertreten zu dürfen. Eine demokratisch gewäählte Partei darf auch von ihren Wähler/Mitgliedern vertreten werden.

um 09:32 von MartinBlank

>>“Die wichtigste Fähigkeit des Politikers besteht darin, auf die Experten zu hören.“<<

Und was ist wenn er dann auf die falschen Experten hört? Ich denke es schadet nichts wenn man Ahnung von dem hat was man macht? Eine fundierte Ausbildung, wenn möglich gekoppelt mit Praxiserfahrung ist für mich eine der Grundbasics für einen Politiker in der ersten Reihe.

Trennung von Amt und Mandat

Das stimmt. Die Grünen haben in der Vergangenheit Amt und Mandat getrennt.
Fragt sich nur, wer unter Führung der Kabinettsmitglieder Habeck und Baerbock den Doppelvorsitz machen möchte, der die Beschlüsse des Kabinetts zustimmend mitträgt.
Das wäre dann ganz neu: eine Doppelspitze als Claquerduo der grünen Kabinettsmitglieder.

@Louis2013, 9:04

Dazu fällt mir Saskia Esken ein. Ist sie nicht diejenige, die vor einiger Zeit der gesamten Polizei einen "strukturellen Rassismus" unterstellte? Und ist sie nicht diejenige, die in der Vergangenheit auf Twitter ihre unverhohlene Zuneigung zur Antifa bekannte?

Potzblitz, Sie haben Recht, das ist sie! Da nennt diese Dame doch endlich den strukturellen Rassismus beim Namen, obwohl der Innenminister es ablehnte, den überhaupt zu untersuchen.
Und gegen Faschismus ist sie auch noch! Unerhört. Wo kommen wir hin, wenn Leute in der Politik mitmischen, die gegen Faschismus sind! Antifaschismus sollte endlich verboten werden!

@Am 06. November 2021 um 09:08 von eine_anmerkung.

Zitat: "Ich würde mir Dr. Curio an der Spitze „meiner“ AfD wünschen. Jedenfalls hat die AfD genug kluge Köpfe die alle durch die Bank eine fundierte Ausbildung haben, also mitreden können."

Was heißt hier "mitreden" können, lieber Hr. eine_anmerkung? Für mich ist die AfD die einzige Partei, die überhaupt weiß, wovon sie redet. Bei Dr. Curio ist es sogar so, dass viel intellektuell gar nicht mitkommen.

Ich bin auch ein großer Fan von Dr. Curio, würde ihn aber nicht an der Spitze sehen: der Grund: ich glaube, er kommt als Physiker und Mathematiker bei der Mehrheit zu "knöchern" herüber (nicht bei mir!) und ist untauglich, große Massen zu begeistern.

Prinzipiell demokratisch

"Am 06. November 2021 um 09:04 von Louis2013
Und ist sie nicht diejenige, die in der Vergangenheit auf Twitter ihre unverhohlene Zuneigung zur Antifa bekannte? ("58 und Antifa - selbstverständlich!")."

Was ist so falsch an demokratisch? Soweit ich es verstanden habe, ist faschistisch eben genau die Einstellung, in der man anders Denkenden das Recht auf Gleichwertigkeit zu seiner eigenen Existenz absprechen will. Insofern bin ich auch Antifaschist, würde mich selbst aber als grundständigen Demokraten bezeichen. Frau Esken würde ich deshalb ebenfalls als Demokratin verstehen wollen.

@9:32 von MartinBlank

„Politiker brauchen keine "fundierte Ausbildung". Ganz egal, was sie gelernt oder studiert haben, es ist nicht auf dem Niveau der führenden Experten. Nichts ist schlimmer als ein Politiker, der meint, er wüsste es selbst am besten.

Die wichtigste Fähigkeit des Politikers besteht darin, auf die Experten zu hören…“

… und auf dieser Basis eine Entscheidung zu treffen, die a) politisch durchsetzbar ist und b) zumindest langfristig dem Gemeinwohl dient.

Soweit meine kleine Ergänzung zu Ihrem Kommentar, dem ich mich ansonsten nur vollumfänglich anschließen kann.

09:12 von Bobinho re 08:59 von logig

>>Der Grund ist, dass sie zeigen wollen, dass sie die afd nicht als demokratische Partei ansehen. Virtue signaling, oder wie das jetzt heißt. Glückwunsch<<

Da muss ich dem Foristen logig beispringen.
Keine demokratische Partei würde Faschisten in Vorstandsämtern dulden.

Tino Chrupalla

Ich werde den Tino auf dem nächsten Parteitag persönlich unterstützen und ihn wählen.
Für mich hat er Alles was ein Spitzenpolitiker braucht und was unser Land voranbringt. Ob es ein Doppelspitze unbedingt braucht, mit der Alice, weiß ich nicht so genau. Ich sage ja immer, eine Mann kann das auch alleine! Und das der Tino dazu der richtige ist, ist zweifelos unbestritten.

09:50 von Tremiro

„ Da muss ich dem Foristen logig beispringen.
Keine demokratische Partei würde Faschisten in Vorstandsämtern dulden.“

Niemand will das. Da springe ich ihnen beiden mit wahrscheinlich 99,9% der restlichen Bevölkerung zur Seite.

Am 06. November 2021 um 08:50 von leider geil

" Nein, warum? Aber ich fänd's generell nicht so gut, wenn in vier Jahren schon wieder die GroKo käme. "

Da gibt sicher einen größeren Teil der das nicht so sieht, die CDU hatte immerhin rund 25 Prozent, und die wollen sicher auch wieder an die Macht.
Und es wird auf die Belastung der Bürger ankommen, ob eine Ampel wieder genug Stimmen bekommt, ich sehe das noch nicht.
Kommt darauf an was im Koalitionsvertrag stehen wird, mir fehlt die Vorstellungskraft das alle den Griff in Geldbörse gut finden.
Die GroKo hat im Prinzip gar nicht so schlecht funktioniert, die SPD hat viel durch bekommen.

@eine_anmerkung., 09:41 (re 09:32 von MartinBlank)

>>“Die wichtigste Fähigkeit des Politikers besteht darin, auf die Experten zu hören.“<<

„Und was ist wenn er dann auf die falschen Experten hört? Ich denke es schadet nichts wenn man Ahnung von dem hat was man macht? Eine fundierte Ausbildung, wenn möglich gekoppelt mit Praxiserfahrung ist für mich eine der Grundbasics für einen Politiker in der ersten Reihe.“

Meinen Sie damit den Malermeister Tino Chrupalla?

09:54 von Bobinho 09:50 von Tremiro

>>Niemand will das. Da springe ich ihnen beiden mit wahrscheinlich 99,9% der restlichen Bevölkerung zur Seite.<<

Das ist nachweislich falsch.
ca.10% haben bundesweit kein Problem eine solche Partei zu wählen. (siehe am 26.09.2021).
Und Sie kennen Ihren Thüringer Parteivorsitzenden wirklich nicht?

Warum wird im Bericht

so betont, dass aktuell nur Männer für den Vorsitz der CDU kandidieren? Schon vergessen, die CDU hatte knapp 15 Jahre eine Vorsitzende und 16 Jahre stellte sie eine Kanzlerin. Das müssen die anderen erst mal nachmachen.

Meuthen empfiehlt der AfD Komplett-Austausch

Der als Co-Sprecher der AfD ausscheidende Jörg Meuthen hat der AfD eine Generalüberholung empfohlen. Einen Austausch der gesamten Führungsspitze, weil da schon gefühlt ewig immer die gleichen Figuren an den Hebeln sitzen und Mist bauen. Mal sehen, ob er gehört wird.

@ 09:29 von Hinterdiefichte

°°°Tino Chrupalla war und ist als Parteivorsitzender eine Fehlbesetzung genauso wie es Gauland war. Der Maler- und Lackierermeister hat weder Charisma oder sympathisches Auftreten, noch ist er rhetorisch versiert und mit der Allgemeinbildung ist es auch nicht weit her (deutsches Gedicht). °°°

Tino Chrupalla ist die Idealbesetzung mit Charisma (Er wird auch der deutsche Daniel Craig genannt, weil er ihm so ähnelt), mit einem Meisterbrief(!), ist für ALLE sympathisch, volksnah und wählbar! Er kann sich sehr gut ausdrücken und hat sehr viel Hintergrundwissen, zu allem. Das er mal auf Anhieb ein Gedicht nicht wußsste ist jetzt auch kein Beinbruch und hat mit Allgemeinbildung nichts zu tun. Jeder hat mal eine kurzen Blackaut.

@Am 06. November 2021 um 09:48 von B-Nutzer

Zitat: ""Am 06. November 2021 um 09:04 von Louis2013
Und ist sie nicht diejenige, die in der Vergangenheit auf Twitter ihre unverhohlene Zuneigung zur Antifa bekannte? ("58 und Antifa - selbstverständlich!")."

Was ist so falsch an demokratisch"

Was falsch daran ist, seine Sympathie für die "Antifa" zu bekunden?

Kann ich gerne erklären: die Antifa ist eine - im Gegensatz zu ihrer Selbstbezeichnung - eine durch und durch faschistische Organisation / Gruppe, die mit Gewalt und Terror Andersdenkende bekämpft und damit unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung frontal angreift.

Jeder Demokratie mit Ehre müsste mit aller Kraft diese Terrororganisation bekämpfen.

um 09:20 von logig

um 09:08 von eine_anmerkung.
Ich verstehe nicht, weshalb derart unverholene Werbung für die AfD im Forum einen Platz findet.
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Die Partei ist zugelassen und hat eine Wählerschaft von ca 11% auf ganz Deutschland gesehen, im Osten gar 25%.
Die Politik dieser Partei soll auf sachlicher Ebene bekämpft werden. Durch Ausgrenzung, wird sie wahrscheinlich nur stärker gemacht.

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