Kommentare - Ärmere Staaten pochen bei Weltklima-Gipfel auf Solidarität

03. November 2021 - 18:08 Uhr

Klimaschutz kostet: Am vierten Tag der UN-Konferenz ging es deshalb um Finanzierungsfragen. Die ärmeren Staaten fordern von den Industrieländern, ihren Verpflichtungen nachzukommen - mit deutlichen Worten.

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Kommentare

21:14 von harpdart

>>>Talia warnt: "Wenn Australien uns von seinen Grenzen fernhalten will, dann muss es was tun. Wenn die Australier das nicht tun, werden wir am Ende in ihrem Land sein."<<<

Die Reaktionen darauf sind uns doch schon bekannt. Mauern, Stacheldraht, Auslagerung auf Inseln - diese Wirtschaftsflüchtlinge (die Bezeichnung Klimaflüchtlinge hört und liest man nirgends) sollen dahin zurück wo sie her kommen und endlich ihr Land aufbauen.
:(

18:22 von Margitt.

Natürlich müssen die Industriestaaten, die die meisten klimaschädlichen Gase produziert haben, auch die meisten Lasten am Klimaschutz tragen.
Dazu gehört ganz sicher auch Deutschland.

Jedes Ding hat nun mal 2 Seiten:
Wir haben zulasten der Umwelt uns einen hohen Lebensstandard "geleistet". Wir müssen dann auch zulasten unseres Geldbeutels die verursachten Schäden mitbeseitigen.
#
Genau so ist es. Und wir D. müssen unseren Beitrag leisten.

Es geht immer nur ums Geld

Unser gesamtes Leben zu verändern spart auch Geld. Laufen statt mit dem Auto fahren. (dafür ggf. weniger Arbeiten und weniger kaufen, weniger wegwerfen, mehr reparieren, weniger konsumieren)...

Vielleicht brauchen wir einen Virus, der mal richtig aufräumt, damit einige Menschen, Tiere und Pflanzen überleben können.

Schön wäre das auch nicht.

Ernsthaft versuchen, sofort alles zu tun, was denkbar ist, damit wenigstens die Hoffnung auf eine Zukunft nicht stirbt, wäre doch einen Versuch wert!

21:27 von Jan Petersen

>>>Wir müssen ja nicht Alle von heute auf morgen ins Zölibat, aber ich frage mich immernoch, warum z.B. China die Ein-Kind-Politik aufgegeben hat.<<<
Weil China festgestellt hat, dass es ohne Mädchen/Frauen irgendwann ganz zu Ende ist mit China. Söhne waren gewünscht bei einem Kind, nicht Töchter.
Im Freundeskreis meines älteren Sohnes gibt es ganz viele, bei denen das 3. Kind unterwegs oder bereits da ist. Nicht mehr für die Altersvorsorge für Menschen meines Alters. Aber vielleicht für Sie?

@18:24 von WM-Kasparov-Fan

Im Osten konnte man auch schon deshalb weniger zum Klimawandel beitragen, weil man in Wohnungen hausen musste, in deren Zimmer es nichtmal einen einfachen Kohleofen gab, sodass man im Winter den Eisblumen an den undichten Fensten beim Wachsen zuschauen durfte.
Bezweifle aber, dass man derartige Wohnverhältnisse den kommenden Generationen schmackhaft machen könnte.

21:27, Jan Petersen

>>Wir sind zuviele.

Nein, ich möchte definitiv keinen Genozid zum Wohle der Menschheit.

Wir müssen ja nicht Alle von heute auf morgen ins Zölibat, aber ich frage mich immernoch, warum z.B. China die Ein-Kind-Politik aufgegeben hat. Selbstverständlich begrüße ich die Abschaffung der rüden Methoden, aber von der Sache her war es gut fürs Klima.

Aber was wäre, wenn wir die Bevölkerung langfristig senken, indem eine große Kinderschar nicht mehr als Altersvorsorge dienen muß?

Und hier kann man mit Geld durchaus etwas erreichen.<<

Die Weltbevölkerung wird noch ein paar Jahrzehnte weiterwachsen und in ungefähr einem halben Jahrhundert wieder auf dem Niveau sein, auf dem wir uns jetzt befinden. Dieser Prozess, der ohnehin stattfindet, lässt sich mit auch nur einigermaßen menschenrechtskonformen Maßnahmen nicht wesentlich beschleunigen.

Geld ist natürlich hilfreich, aber selbst wenn ab morgen keine Frau mehr als ein Kind bekäme, würde die Menschheit noch +- 20 Jahre weiterwachsen.

@ schnitzundschnitz

Wir merken doch jetzt schon, dass die hohen Preise für Energie diejenigen am härtesten treffen, die am wenigsten zum Klimawandel beitragen. Wenn das Verursacherprinzip gelten soll, dann bitteschön auch innerhalb der industrialisierten Gesellschaften.

Daher müssen fossile Treibstoffe kontinuierlich teurer werden. Und das sehen wir ja gerade.

Am 03. November 2021 um 21:26 von Forfuture

Es funktioniert leider nicht, das kann ich ihn aus eigenen erleben sagen.
Wenn sie nicht im Osten geboren sind sagen ihnen vermutlich die FDJ Brigaden sicher nichts, damit war ich u.a. in Angola dort erklärten wir den Bauern eine moderne Felderwirtschaft plus agrotechnik. Zusätzlich wurden Angolaner in der damaligen DDR als Agrotechniker u. Für Feld u. Weidewirtschaft ausgebildet. Folge nicht mal 10% gingen zurück, man blieb lieber in Europa oder ging als nun ausgebildeter Spezialist in die USA .
Vor Ort, nach zwei Jahren war nichts mehr zu sehen. Pumpen in Privatbesitz und"wassergeld" zu kassieren, gepflanzte Obstbäume, ...man braucht ja Holz zum kochen, warum mühsam Kuhdung trocknen, Traktoren und Schlepper, wenn nicht mehr liefen blieben sie einfach stehen, was brauchbar für den Kampf mit ..ich glaube sie nannte sich UNITAS ..war ausgebaut.
Dazu lieferte der "Westen" ja umsonst Getreide an die von der UNITAS besetzten Gebiete, also warum nicht auch der Osten..von wegen Hilfe

Am 03. November 2021 um 21:48 von Karl Maria Jose.

„21:29 von Werner Krausss
kannst du mir denn verraten, wo wir beide denn einen sack kredite herbekommen, die wir auch NICHT zurückbezahlen müssen? für sachdienliche hinweise wäre ich mein leben lang dankbar“

Wenn ich Ihnen das erkläre,
wäre ein Shitstorm das Ergebnis.

Aber es gibt Leute, die heute schon vergessen haben, was sie gestern gesagt haben.

Ich würde mal mit
100€
probeweise anfangen.

@Margareta K.

">>>Talia warnt: "Wenn Australien uns von seinen Grenzen fernhalten will, dann muss es was tun. Wenn die Australier das nicht tun, werden wir am Ende in ihrem Land sein."<<<

Die Reaktionen darauf sind uns doch schon bekannt. Mauern, Stacheldraht, Auslagerung auf Inseln - diese Wirtschaftsflüchtlinge (die Bezeichnung Klimaflüchtlinge hört und liest man nirgends) sollen dahin zurück wo sie her kommen und endlich ihr Land aufbauen.
:( "

Ja, so ist es. Die Insel Nauru lebt mittlerweile fast nur noch von dem Geld, das Australien dafür bezahlt, dass es dort Flüchtlinge in Lagern einsperrt.

Aber a propo: da wir Deutschen ja nur 2% zu den Treibhausgasen beisteuern, wäre es doch angebracht, dass 2 von 100 Klimaflüchtlingen bei uns mit offenen Armen aufgenommen werden.

@ schnitzundschnitz um 21.53 Uhr, "Klimagerechtigkeit sinnlos"

"Wir merken doch jetzt schon, dass die hohen Preise für Energie diejenigen am härtesten treffen, die am wenigsten zum Klimawandel beitragen. Wenn das Verursacherprinzip gelten soll, dann bitteschön auch innerhalb der industrialisierten Gesellschaften."
Das ist richtig.
Wer arm ist und notgedrungen wenig konsumiert, Heizung und Stromverbrauch einspart und sich keine Flugreisen wie Langstrecken-Luisa leisten kann, der wird trotz seiner Einsparbemühungen hart von der Erhöhung der Energiekosten getroffen.
Da werden auch die paar Kröten an "Bürgergeld" nicht helfen. Im Gegenteil: Wenn Menschen, die aus (Miet-)Ersparnisgründen auf dem Lande wohnen und jeden Tag zur Arbeit pendeln, die hohen Kosten für die Fahrerei nicht mehr aufbringen können, müssen sie ihren Job aufgeben und Hilfe beziehen. Die Pendlerpauschale wollen die Grünen ja auch noch abschaffen.

21:33 von MargaretaK.

> Die jährlichen Pro-Kopf-CO2-Emissionen sind mit 9,2 Tonnen etwa doppelt so hoch wie der weltweite Durchschnitt.<<
-----------

stimmt
auch 1/5 dessen was in Katar geschieht
fast das doppelte geschient in Kanada. USA, bei den Saudis
immerhin haben die Schweiz/Frankreich nur 2/3 unserer Zahlen,
auch den Chinesen fehlen noch 10 ... 15 % zu unseren Werten
aber immerhin
hatten wir 1990 noch nen Anteil von 4,2 % am weltweiten Dreck
sind es heute "nur" noch 1,9 %
es tut sich doch was - mehr als halbiert

Im Zusammenhang mit der

Im Zusammenhang mit der Klimakrise wird besonders deutlich, wie recht Warren Buffet hatte, als er sagte:

"„Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen.“

Das gilt eben nicht nur für Menschen innerhalb einer Gesellschaft. Das gilt eben auch für Länder: Reiche gegen Arme.
Finden einige User hier wohl ganz natürlich.

21:53 von schnitzundschnitz

Es gibt nichtmal Klimagerechtigkeit innerhalb Deutschlands... Oder darf ich auch diejenigen verklagen, die mit ihren fetten SUV's, ihren Billigflügen, ihrem übermäßigen Fleischkonsum die Umwelt ruinieren?
---------------

kann man Leute welche ihre Bude auf 23° heizen verklagen
oder die (relativ) unnütz durch die Gegend fahren
unabhängig mit Auto oder Bus.
Recht schwierig weil jeder versucht sich auf seine Weise zu rechtfertigen

20:57, Naturfreund 064

>>Als ich gestern ein paar kritische Kommentare geschrieben hatte,wurde ich von einem User sehr heftig angegangen.
Da könnte einem manchmal schon die Verzweiflung kommen in diesem Forum,trotzdem werde ich weiter meine Meinung hier schreiben.<<

Ich bitte darum.

Wenn man in der Sache angegangen wird, dann lernt man auch etwas über den eigenen Standpunkt, was mir oft geholfen hat. Und wenn der Angriff persönlich herabsetzend wird, dann sollte man sich große Mühe geben, drüber zu stehen, ihn nicht persönlich zu nehmen, aber trotzdem ein oder zwei Grenzen deutlich machen. Es gibt Gelegenheiten, wo man nur dann Respekt bekommt, wenn man ihn einfordert.

>>Problem war auch,es war zu spät und ich hatte nicht mehr die Gelegenheit zum Antworten.
Er hat übrigens auch geschrieben,auch wenn die Malediven verschwinden sollten,wird Brasilien nicht mit der Regenwald Abholzung und Indien nicht mit der Kohleverstromung aufhören.<<

Da könnte der User dann leider Recht haben, so bitter das auch ist.

@21:59 von Pessimist001

//Vielleicht brauchen wir einen Virus, der mal richtig aufräumt, damit einige Menschen, Tiere und Pflanzen überleben können.

Schön wäre das auch nicht.//

Nein, das wäre nicht schön. Vor allem würde es - wie schon bei Corona - wieder die Ärmeren am härtesten treffen. Oder halten Sie genau das für zielführend?

03. November 2021 um 22:04 von schnitzundschnitz

>> @18:24 von WM-Kasparov-Fan
Im Osten konnte man auch schon deshalb weniger zum Klimawandel beitragen, weil man in Wohnungen hausen musste, in deren Zimmer es nichtmal einen einfachen Kohleofen gab, sodass man im Winter den Eisblumen an den undichten Fensten beim Wachsen zuschauen durfte.
Bezweifle aber, dass man derartige Wohnverhältnisse den kommenden Generationen schmackhaft machen könnte. <<
.
.
Sie verunglimpfen hier Menschen aus 5 Bundesländern und übrigens auch aus ganz Deutschland.

In den Fünfzigern und Sechzigern konnten sich viele Menschen halt nur einen Ofen
leisten. Das Gleiche gilt auch für den Kohlevorrat.

Wenn Sie sich heute den Hintern an der Zentralheizung erwärmen können haben Sie es diesen Menschen zu verdanken.

Am 03. November 2021 um 18:16 von Nachfragerin

Die Industrienationen kommen ja kaum ihren selbstauferlegten Verpflichtungen nach. Der Appell von Menschen, die über keine Druckmittel verfügen, wird daher zur Kenntnis genommen und dann ignoriert werden.

---

Ja wird sie und ein paar Jahrzehnte später beginnt dann in den Industrienationen das große Jammern wenn viele Millionen Menschen die Grenzen überrennen denen man durch sein Handeln die Lebensgrundlage entzogen hat.

20:33, nie wieder spd

>> „Mehr als 450 Finanzunternehmen aus 45 Ländern kündigten an, 130 Billionen Dollar an privatem Kapital mobilisieren zu wollen, um die Welt bis 2050 klimaneutral zu machen.“
USA - Billionen?
Oder doch nur Milliarden?
Woher kommt denn eine solche Menge Geld?
Ist das möglicherweise das Geld, das diese Finanzunternehmen vorher an der Steuer vorbei geschmuggelt oder gestohlen haben?
Siehe Cum Ex, Cum Cum und andere Schweinereien.
Also dann tatsächlich das Geld der jeweiligen Staaten
und deren Bürgern?<<

Nach Abzug der Schulden lag das Nettofinanzvermögen bei netto 153,5 Billionen Euro weltweit. Sagt Wikipedia. Also nicht wesentlich mehr als das, was diese Finanzunternehmen, wer auch immer die sein mögen, mobilisieren wollen. So richtig verstehen tue ich das auch nicht.

Am 03. November 2021 um 22:17 von Anna-Elisabeth

„Im Zusammenhang mit der Klimakrise wird besonders deutlich, wie recht Warren Buffet hatte, als er sagte:
"„Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen.“

So ähnlich.

o.g. ist die Übersetzung von Jutta Ditfurth.

Original Jahresbrief an die Investoren seines Fonds "Berkshire Hathaway", 2003

If class warfare is being waged in America, my class is clearly winning.
(Wenn in Amerika Klassenkampf geführt wird, gewinnt meine Klasse eindeutig.)

Reiche führen keinen Krieg gegen Arme,
lohnt nicht

Macht hat man und übt sie aus.

Reiche führen Krieg gegen Reiche.

22:10 von harpdart

>>>Aber a propo: da wir Deutschen ja nur 2% zu den Treibhausgasen beisteuern, wäre es doch angebracht, dass 2 von 100 Klimaflüchtlingen bei uns mit offenen Armen aufgenommen werden.<<<

Die 2% sind Schönrechnerei. Wie ich bereits schrieb war es vor wenigen Jahren noch so, dass der Ausstoss "pro Kopf" angezeigt wurde. Wurde geändert. Warum wohl?
Gäbe es noch pro Kopf, wäre Deutschland bei 9,15t.

22:21 von fathaland slim 20:57, Naturfreund 064

auch wenn die Malediven verschwinden sollten,
wird Brasilien nicht mit der Regenwald Abholzung
und Indien nicht mit der Kohleverstromung aufhören.
-------------

vermute damit ist zu rechnen
wenn sie das anders sehen, warum nicht jeder hat seine Meinung, die er sagen darf und soll

Am 03. November 2021 um 22:07 von Magic.fire

Ich danke für ihren Erfahrungsbericht und sehe die Schwierigkeiten. Aber auch hier gilt: nicht länger verharren in "das geht nicht weil" sondern klären "wie lösen wir das Problem " . Wir haben viele Hemmnisse vor uns und müssen an Konzepten arbeiten.

20:33, werner1955

>>Und dann muss ich bei solchen Gipfeln immer an den "Bettler" vom Bahnhof denken der mal einen Euro haben wollte.
Ich wollte ihm gerne ein Früchstück kaufen und mirhatte mir dafür Prügel angedroht.<<

So etwas ist Ihnen passiert?

Könnte ein Junkie auf Turkey, ein paranoider Schizophrener oder was auch immer gewesen ein.

Daran erinnern Sie solche Gipfel?

Mich eher nicht.

22:04 von schnitzundschnitz

stimmt !
aber dafür liegt jetzt ziemlich Potential drin.
Die undichten Fenster gegen moderne 3 fach Isolierglasfenster ersetzen.
Das Haus ordentlich mit 30 cm Styrodur isolieren, auch das Dach
statt der Kohleheizung nen Brennwertkessel oder gleich ne Wärmepumpe.

übrigens wenn ich mich zurückerinnere an die 60er,
da klebte man so Schaumstoffstreifen in die Fenster

Virus als Rettung

Am 03. November 2021 um 22:24 von Anna-Elisabeth
@21:59 von Pessimist001
//Vielleicht brauchen wir einen Virus, der mal richtig aufräumt, damit einige Menschen, Tiere und Pflanzen überleben können.

Schön wäre das auch nicht.//

Nein, das wäre nicht schön. Vor allem würde es - wie schon bei Corona - wieder die Ärmeren am härtesten treffen. Oder halten Sie genau das für zielführend?

Nein. (Ich würde zu den ersten Opfern gehören) - Das war nur mal ein Gedanke zum Erhalt der Menschheit...
Wären alle sehr arm, würde das Klima... weniger leiden. (Keine Flugzeuge, Autos, ...)

Ärmere Staaten pochen bei Weltklima-Gipfel auf Solidarität...

Aber sie pochen wohl vergeblich. Von denen die am meisten Schadstoffe in die Atmosphäre bringen, da wird nichts kommen. Es sei denn Kredite mit denen dann regenerative Energien aufgebaut werden(Rede von Prinz Charles in Glasgow). Die Rückzahlung der Kredite erfolgt dann mittels der produzierten Energie an die Geberländer (Beispiel Windkraftprojekt Ukraine mittels Krediten aus Deutschland und USA).
So ist das, falls sich geopolitisch nichts ändert, dann bleiben die am meisten vom Klimawandel betroffenen Länder nur Rohstoffquellen....

von fathaland slim 21:20

76 Jahre in Frieden. Nicht ganz richtig. Von 1945 an 50 Jahre in Frieden. Seit 1989 wieder mehr Kriege (1999).
Und die Olivgrünen sind dabei.

@22:46 von Werner Krausss

//Reiche führen keinen Krieg gegen Arme,
lohnt nicht
Macht hat man und übt sie aus.//

Es gibt viele Arten der Kriegsführung. Geht mit Psychologie genauso wie mit Macht, Geld oder Waffen.

22:03 von MargaretaK.

bei denen das 3. Kind unterwegs oder bereits da ist. Nicht mehr für die Altersvorsorge für Menschen meines Alters. Aber vielleicht für Sie?
----------------

meinen sie das Konzept ist zielführend ?
heute 7 Mrd Menschen in 50 Jahren 15 Mrd ?
vielleicht sollte man sich was neues überlegen auf 5 besser 2 Mrd schrumpfen.
Wird vielleicht ein wenig holprig (mit der Rente)
aber letztlich der Ressourcen wegen und dass andere Arten
auch Lebensraum auf dem Planeten haben, birgt es gewisse Vorteile

22:51 von MargaretaK.

Die 2% sind Schönrechnerei.
---

jede Statistik hat so ihre Schwachstellen
die Angabe pro Kopf zeigt eben auch nicht alles
wenn sich die Bevölkerung verdoppelt oder verzehnfacht
sollte man das auch irgendwie mitberücksichtigen

22:52, Sisyphos3

>>22:21 von fathaland slim 20:57, Naturfreund 064
auch wenn die Malediven verschwinden sollten,
wird Brasilien nicht mit der Regenwald Abholzung
und Indien nicht mit der Kohleverstromung aufhören.
-------------

vermute damit ist zu rechnen
wenn sie das anders sehen, warum nicht jeder hat seine Meinung, die er sagen darf und soll<<

Das, was Sie zitieren, stammt weder von mir noch von dem User, dem ich antwortete, sondern von einem wiederum anderen User, den dieser User zitierte.

Kann es sein, daß Sie den Beitrag, auf den Sie antworten, gar nicht richtig gelesen haben?

@22:19 von Sisyphos3

"kann man Leute welche ihre Bude auf 23° heizen verklagen
oder die (relativ) unnütz durch die Gegend fahren
unabhängig mit Auto oder Bus.
Recht schwierig weil jeder versucht sich auf seine Weise zu rechtfertigen"

Ich rede nicht vom Rechtfertigen. Rationalisieren kann man jedes Verhalten. Ich rede schlicht vom Betrag der verursachten CO2-Emissionen. "Verklagen" war dann meinerseits auch das falsche Wort.

22:19, Sisyphos3

>>21:53 von schnitzundschnitz
Es gibt nichtmal Klimagerechtigkeit innerhalb Deutschlands... Oder darf ich auch diejenigen verklagen, die mit ihren fetten SUV's, ihren Billigflügen, ihrem übermäßigen Fleischkonsum die Umwelt ruinieren?
---------------

kann man Leute welche ihre Bude auf 23° heizen verklagen
oder die (relativ) unnütz durch die Gegend fahren
unabhängig mit Auto oder Bus.
Recht schwierig weil jeder versucht sich auf seine Weise zu rechtfertigen<<

Ich rechtfertige mich für gar nichts.

Das ist meine Art mich zu rechtfertigen.

@22:58 von Sisyphos3

Ich hatte vor fünf Jahren noch eine Wohnung in Berlin, in der es praktisch sinnlos war, die Heizung anzustellen, weil die Wärme durch den ständigen Durchzug nicht im Zimmer gehalten werden konnte. Mit diesem Schaumstoffstreifen habe ich es auch versucht. Geholfen hat es aber nicht.

23:13, Bernd Kevesligeti

>>von fathaland slim 21:20
76 Jahre in Frieden. Nicht ganz richtig. Von 1945 an 50 Jahre in Frieden. Seit 1989 wieder mehr Kriege (1999).
Und die Olivgrünen sind dabei.<<

Ich meinte eher Krieg in Deutschland. Nicht die jugoslawischen Zerfallskriege u.ä.

Stellvertreterkriege, an denen Deutschland beteiligt war, gab es den ganzen kalten Krieg hindurch. Wenn auch nicht mit Soldaten, so doch mit Waffenlieferungen etc.

Ihr letzter Satz kommt zwanghaft in fast jedem Ihrer Kommentare zum Thema. Ich teile Ihren Hass auf die Grünen jedenfalls immer weniger, je öfter Sie ihn schreiben. Falls Sie das Gegenteil erreichen wollen, machen sie irgendwas nicht richtig.

18:24 von WM-Kasparov-Fan

"Solidarität lässt sich nicht auferzwingen.

Insbesondere nicht im Kapitalismus, der die Bürger vermehrt zu Egoisten erzieht, die für alles käuflich (bestechlich, korrupt) werden, und Ehre, sowie Gewissen schon ab früher Kindheit abgelegt werden, und somit auch Hilfsbereitschaft, Geben und Teilen spätestens im Erwachsenenalter nicht mehr vorhanden sind. Konkurrenz, Karriere und persönlicher Erfolg zählen dann nur noch, und was für das Individuum zählt, gilt natürlich auch gesamtgesellschaftlich."

,.,.,

Und das alles glauben Sie selber?
Alles in dieser Pauschalität?

Hätte ich bei einem erwachsenen Menschen nie für möglich gehalten.

23:26 von fathaland slim

Ich rechtfertige mich für gar nichts.
Das ist meine Art mich zu rechtfertigen.
---------------

das Statement gaben sie bereits kürzlich
hat mich etwas gewundert
aber wenn sie es so sehen
ich habe kein Problem damit

@Margareta K.

"Die 2% sind Schönrechnerei. Wie ich bereits schrieb war es vor wenigen Jahren noch so, dass der Ausstoss "pro Kopf" angezeigt wurde. Wurde geändert. Warum wohl?
Gäbe es noch pro Kopf, wäre Deutschland bei 9,15t"

Ist mir schon klar.
Die 2% beziehen sich ja nicht auf pro Kopf, sondern pro Land.
Wird ja immer behauptet, dass das nichts ändert.
Wir können nichts tun.

Also: 2 Flüchtlinge von 100 sind ja nichts.
Die Antwort wird dennoch lauten: wir können doch nicht die ganze Welt aufnehmen...

Verstehen Sie, was ich meinte?

von fathaland slim 23:33

Und da können Sie sicher sein: In Sachen olivgrün, da kommt noch mehr, weil von denen mit Sicherheit noch mehr bellizistisches kommt.
Wenn das bei Ihnen keine Abneigung erzeugt, spricht nicht für fortschrittliche Positionen.

@22:33 von Kein Einstein

"Sie verunglimpfen hier Menschen aus 5 Bundesländern und übrigens auch aus ganz Deutschland.

In den Fünfzigern und Sechzigern konnten sich viele Menschen halt nur einen Ofen
leisten. Das Gleiche gilt auch für den Kohlevorrat.

Wenn Sie sich heute den Hintern an der Zentralheizung erwärmen können haben Sie es diesen Menschen zu verdanken."

Sie verstehen meinen Beitrag vollkommen falsch. Verunglipmft wird darin niemand.
Und über die delikate Beziehung meines Hinterns zur Kälte wissen sie gar nichts! Gute Nacht!

23:13 von Bernd Kevesligeti

«Seit 1989 wieder mehr Kriege (1999).
Und die Olivgrünen sind dabei.»

Als ob "Die Olivgrünen" den Zerfallskrieg in Jugoslawien selbst angezettelt hätten.

Lächerlich.

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