Kommentare - Ärmere Staaten pochen bei Weltklima-Gipfel auf Solidarität

03. November 2021 - 18:08 Uhr

Klimaschutz kostet: Am vierten Tag der UN-Konferenz ging es deshalb um Finanzierungsfragen. Die ärmeren Staaten fordern von den Industrieländern, ihren Verpflichtungen nachzukommen - mit deutlichen Worten.

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Kommentare

Forderungen ohne Druckmittel

"Die ärmeren Staaten fordern von den Industrieländern, ihren Verpflichtungen nachzukommen - mit deutlichen Worten."

Die Industrienationen kommen ja kaum ihren selbstauferlegten Verpflichtungen nach. Der Appell von Menschen, die über keine Druckmittel verfügen, wird daher zur Kenntnis genommen und dann ignoriert werden.

Länder, die den KLimawandel verursacht haben, sind zuerst dran

Natürlich müssen die Industriestaaten, die die meisten klimaschädlichen Gase produziert haben, auch die meisten Lasten am Klimaschutz tragen.
Dazu gehört ganz sicher auch Deutschland.

Jedes Ding hat nun mal 2 Seiten:
Wir haben zulasten der Umwelt uns einen hohen Lebensstandard "geleistet". Wir müssen dann auch zulasten unseres Geldbeutels die verursachten Schäden mitbeseitigen.
Da wir nicht allein dies taten, sind natürlich alle anderen Industriestaaten auch in der Pflicht.
Es wird schwer sein, dabei die Länder, die weniger Umwelt- und Klimaschäden anrichteten, genau zu bestimmen, damit diese keine oder keine hohen Kosten an der Schadensbeseitigung tragen müssen.

Aber prinzipiell gilt bei den Kosten für den Klimaschutz das Verursacherprinzip.

Solidarität lässt sich nicht auferzwingen.

Insbesondere nicht im Kapitalismus, der die Bürger vermehrt zu Egoisten erzieht, die für alles käuflich (bestechlich, korrupt) werden, und Ehre, sowie Gewissen schon ab früher Kindheit abgelegt werden, und somit auch Hilfsbereitschaft, Geben und Teilen spätestens im Erwachsenenalter nicht mehr vorhanden sind. Konkurrenz, Karriere und persönlicher Erfolg zählen dann nur noch, und was für das Individuum zählt, gilt natürlich auch gesamtgesellschaftlich.
Im früheren Ostblock war das noch anders, da wurde Solidarität groß geschrieben. Denn (individueller) sozialer Status war so unwichtig, wie allerdings auch Freiheit und Demokratie. Damals zählte Gleichheit und soziale Gerechtigkeit! Wenn nicht alle im Kohlebergwerk arbeiteten (und die Umwelt verpesteten), dann lieber gar keiner! Denn es gab keine Konzerne, die sich unersättlich bereichern wollten.

Ich hätte da einen Vorschlag.

Zuerst aber noch einmal aus dem SPIEGEL:
***Für das Militär, für neue Waffen samt Munition, Fahrzeuge und Treibstoff, haben die Staaten der Welt 2020 nach Angaben des Stockholmer Sipri-Instituts zusammen erstmals fast 2000(!) Milliarden Dollar ausgegeben. Die globalen Investitionen etwa in erneuerbare Energie und für E-Mobilität beliefen sich nur auf ein Viertel dieses Betrags...***

Wie wäre es, wenn wir global das Militär und alle Waffen abschaffen. Das wäre ein schneller und sehr effizienter Weg, CO2-Emissionen drastisch zu reduzieren.
Ja, ja - ich weiß...
Trotzdem: Wenn alle es täten, was spräche dann noch dagegen?

Ach ja:

***Immerhin wollen die Mitgliedsländer die Emissionen ihres Militärs auf einheitliche Weise ermitteln. Unklar ist nur, was daraus folgt: Alle Maßnahmen zur CO2-Absenkung, so beschlossen es die Staats- und Regierungschefs, sollen nicht verpflichtend, sondern stets freiwillig sein.***

Da sage noch einer, die hätten keinen Sinn für Komik.

Man gewöhnt sich an die Gipfel,

wo nichts dabei rauskommt, außer dass die Teilnehmer die Treibhausgase reduzieren wollen. Langweilig. Und das wird weiter so gehen, bis uns das Wasser über dem Hals steht. Dann ist es nicht mehr langweilig.
Besser, die Gelder der Gipfel wüden zur Schadensbegrenzung zurükgestellt.
Das Weglassen der Gipfel würd auch dem Klima bekommen.

wow

es geht halt darum, geld abgreifen zu können.

Wenn der Grund des Übels die fehlende Solidarität einiger ist,

machen weder Forderungen nach Solidarität noch eindringliche Appelle an die Sinn

"Mit eindringlichen Appellen erinnerten die Vertreter ärmerer Staaten die Industrienationen heute an ihre Finanzversprechen - und daran, was es für sie bedeutet, wenn nicht genug getan wird, um die Erderhitzung zu stoppen"

Diese Appelle werden bei denjenigen, deren Reichtum gerade auf dem rücksichtslosen Verfolgen eigener Interessen auf Kosten anderer begründet ist wie immer ungehört und die Finanzversprechen uneingelöst bleiben.

Besser wäre, das Wirtschaftssystem so umzustellen, dass mit Klima- und Umweltschutz - womit hier das Unterlassen jeglichen vermeidbaren umweltschädigenden Verhaltens, z.B. das Emittieren klimaschädlicher Gase, das Abholzen von Regenwald sowie aller sonstigen das ökologische Gleichgewicht messbar negativ beeinflussenden (also "unterm Strich" der Weltwirtschaft und -Bevölkerung mehr schadenden als nutzenden) Tätigkeiten gemeint ist - mehr Geld verdient werden kann als mit diesen.

Tatsache ist

Mit der Natur und dem Klima kann man nicht verhandeln,sondern nur handeln,so lange es noch möglich ist.

Verpflichtungen?

Welche sollen das sein?

Geld nur zweckgebunden und mit Überprüfung

Wenn überhaupt, dann dürfen Gelder nur zweckgebunden und mit begleitender Überprüfung fließen (schon zu oft sind Gelder versickert).

Von dem abgesehen, ich dachte viele ärmere Staaten hätten schon heute eine gute CO2-Bilanz. Einige Foristen bringen dies doch immer als Argument warum D handeln muss.

Umweltschutz muss auch nicht immer was kosten, z.B. Fahrrad statt Auto.

und außerdem ...

benötigen die Industrienationen jeden Cent selbst, um im Bereich Klimaschutz vorzeigbare Fortschritte zu erreichen.

Wohlstand sinkt

Es ist wohl an der Zeit zu erkennen, dass der Wohlstand in den Industrieländern sinken muss. Die Zeit des hemmungslosen Konsum auf Kosten der Mehrheit der Menschheit ist vorbei.
.
Gucken wir mal, wie das ankommen wird, wenn man so ein klein wenig abgeben muss.
.
Wir jammern hier rum wegen ein paar Euro Mehrkosten für Gas und Benzin, das ist sicher ein Witz bei dem, was noch kommen wird.
.
Wie stehen vor einem Wandel, nachdem wir wirklich alles auf die Spitze getrieben haben.
Und es ist soooo schwer diese Großkotzigkeit aufzugeben.

Finanzversprechen

"Mit eindringlichen Appellen erinnerten die Vertreter ärmerer Staaten die Industrienationen heute an ihre Finanzversprechen"

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Na dann ist das ja soweit geklärt. Keiner hat eine Ahnung was man gegen die Klimaerwärmung machen soll, aber schon mal sicherstellen, dass man die Hände nicht umsonst aufhält.

Fürchterlich

"Surangel Whipps, der Präsident von Palau, einer Inselgruppe im westlichen Pazifik, ist verzweifelt.

Die sengende Sonne beschert uns unerträgliche Hitze. Das sich erwärmende Meer dringt in unser Land. Unsere Ressourcen verschwinden vor unseren Augen. Und wir werden unserer Zukunft beraubt. Offen gesagt: Der langsame Tod hat keine Würde. Dann bombardieren Sie doch unsere Inseln, anstatt uns leiden zu lassen, nur damit wir unseren langsamen, verhängnisvollen Niedergang miterleben."

Als ich dies heute Morgen im Artikel zu den Inselstaaten gelesen habe, lief es mir erst einmal eiskalt den Rücken runter.

Dann war ich nur noch wütend.

Mehr gibt es auch nicht mehr zu sagen: wir haben kolossal versagt.

Am 03. November 2021 um 18:24 von WM-Kasparov-Fan

Im früheren Ostblock war das noch anders, da wurde Solidarität groß geschrieben. Denn (individueller) sozialer Status war so unwichtig, wie allerdings auch Freiheit und Demokratie. Damals zählte Gleichheit und soziale Gerechtigkeit! Wenn nicht alle im Kohlebergwerk arbeiteten (und die Umwelt verpesteten), dann lieber gar keiner! Denn es gab keine Konzerne, die sich unersättlich bereichern wollten.
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Sie sollten unbedingt Kontakt zu Kim Jong Un aufnehmen. Der kann Ihnen Ihnen dieses Lebensgefühl vllt wieder vermitteln. Es gibt da zwar den Despoten und seine Familie aber auch das kennen Sie ja von drüben. Da gab's ja auch die Funktionäre, denen es an nichts mangelte. Davon abgesehen, waren auch in der DDR nicht alle gleich, von den Funktionären abgesehen. Es gab auch da Ungleichheiten, auch wenn Sie das in Ihrer verklärten Rücksicht nicht zugeben mögen. Ganz davon abgesehen, glaube ich, dass Sie einer Minderheit angehören, die dem damaligen "Ostblock" nachtrauert.

@18:43 von Karl Maria Jose...

Alles eine Frage des Geld-abgreifens ist es vor allem für Leute, die nur diese Dimension kennen.
Manche Kommentare haben stark den Charakter der Selbstoffenbarung.
Dass viele der ärmsten Länder nur einen geringen Anteil an der Klimakatastrophe haben, aber am meisten nicht selten existenziell darunter leiden und deshalb auf Verpflichtungen und Einhaltung der Zusagen pochen, kommt Ihnen nicht in den Sinn?

Militärausgaben

"Wie wäre es, wenn wir global das Militär und alle Waffen abschaffen."

-----

Das wäre ziemlich dumm und kurzsichtig. Jeder der ein wenig Mathematik beherrscht wird schnell drauf kommen, dass die Resourcen der Erde nicht für alle Menschen reichen. Da kann man sich drehen und wenden wie man will. Von daher wird es in Zukunft immer mehr Kriege um Ressourcen geben. Da sollte man vorbereitet sein.

@Anna-Elisabeth um 18:36

"Wie wäre es, wenn wir global das Militär und alle Waffen abschaffen. Das wäre ein schneller und sehr effizienter Weg, CO2-Emissionen drastisch zu reduzieren."

Damit haben Sie eindeutig recht.

Statt einen Panzer sinnlos durch die Colbitzer Heide zu jagen könnte man auch dutzende PKWs betanken.

Aber zum Glück haben wir ja die Grünen, die sind doch komplett gegen die NICHT-Einhaltung der 2%-Klausel der NATO, welche nirgendswo vermerkt ist und eigentlich auch nur zur Befriedigung eines recht beliebten US-Präsidenten (der mit der tollen Frisur) diente.

"Da sage noch einer, die hätten keinen Sinn für Komik."

Jupp, der Affentanz dort in Glasgow ist völlig umsonst. Wenn man was ändern will geht dies nur über die Aktienmärkte.
Unsere Demokratie ist doch marktkonform, oder etwa nicht?

Sind doch

alles US$ ..... Finanzen waren schon immer grün, "greenback"! Also nix neues...

@weingasi1 um 20:04

"Sie sollten unbedingt Kontakt zu Kim Jong Un aufnehmen."

Hier hat klar das Immunsystem eine Überreaktion erzeugt.

@ 19:51 von werner1955

Steht im Bericht. Einfach lesen statt andere für Sie lesen lassen.

@harpdart um 20:04

"Als ich dies heute Morgen im Artikel zu den Inselstaaten gelesen habe, lief es mir erst einmal eiskalt den Rücken runter.

Dann war ich nur noch wütend.

Mehr gibt es auch nicht mehr zu sagen: wir haben kolossal versagt."

10/10 Punkte für den Journalisten, er/sie/es hat seine/ihre/irgendwas Aufgabe nicht erfüllt.

@Nettie um 18:46

"Besser wäre, das Wirtschaftssystem so umzustellen, dass mit Klima- und Umweltschutz - womit hier das Unterlassen jeglichen vermeidbaren umweltschädigenden Verhaltens ... mehr Geld verdient werden kann als mit diesen."

Man kann auch gut mit den Emmisionspapieren Geld verdienen.

Die hat man damals gekauft, die Anzahl war ja praktisch unbegrenzt und die Haltbarkeit ebenso ...

Und heute kann man die gut verkaufen.

Marktkonformer Umweltschutz eben, sollte man sich bei einer marktkonformen Demokratie dran gewöhnen ...
das griechische Wort für Markt ... Agora ... wie wäre es mit einer Agorakratie?

Übel

"Wie wäre es, wenn wir global das Militär und alle Waffen abschaffen."

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Das wäre ziemlich dumm und kurzsichtig. Jeder der ein wenig Mathematik beherrscht wird schnell drauf kommen, dass die Resourcen der Erde nicht für alle Menschen reichen. Da kann man sich drehen und wenden wie man will. Von daher wird es in Zukunft immer mehr Kriege um Ressourcen geben. Da sollte man vorbereitet sein."

Mir wird nur noch schlecht, wenn ich so etwas lese.

Die Menschheit hat doch gar kein Interesse

daran sich zu änderen. Die Menschheit redet sich die völlige Zerstörung der Natur doch nur schön.
Kohleaustieg 2030
Klimaneutral 2040 oder 2050 andere erst
2070.
Das kostet ja auch alles Geld.
Wenn man so etwas hört dann kann einem nur Übel werden.
Ich sage 2030 sind die heitigen Küstenstädte zum Großteil weg.
Es wird teils sehr heiß bis zu 50 /55 Grad.
Anderen Ort wird es sehr kalt werden. 50/55 Grad.
Der Wind wird wehen mit 200 bis 300 km/h .Regen/Hagel/Schnee wird das Leben in einigen Regionen unmöglich machen.
Aber wir reden vom Kohleausstieg 2038.
Wir haben bis heute nichts gelernt und wir werden es auch nicht , bei der vorherschenden Überheblichkeit der Menschheit.
Wäre nett wenn es mal veröffentlicht wird und nicht wieder getrichen wird, nur weil es die Wahrheit ist.

@ 19:59 von MrEnigma

"Es ist wohl an der Zeit zu erkennen, dass der Wohlstand in den Industrieländern sinken muss."

Aber bitte gleichberechtigt, es kann nicht sein, dass Reichtum ein Freibrief für Energieverschwendung ist.

"Wir jammern hier rum wegen ein paar Euro Mehrkosten für Gas und Benzin, das ist sicher ein Witz bei dem, was noch kommen wird."

Viele können die Mehrbelastung schon jetzt nicht tragen und leben unter der Armutsgrenze, wo soll es denn noch herkommen. Für viele ist das kein Witz, wenn sie im Winter frieren müssen.

"Wie stehen vor einem Wandel, nachdem wir wirklich alles auf die Spitze getrieben haben."

Die Regierenden haben hier viele Jahre verschlafen!

@ Giselbert, um 19:57

und außerdem...
benötigen die Industrienationen jeden Center selbst, um im Bereich Klimaschutz vorzeigbare Fortschritte zu erreichen.“

Billig - und ziemlich durchschaubar, was Sie schreiben...und meinen.

@ MrEnigma, um 19:59

Bitter, aber wahr, was Sie schreiben.
Da gibt es nichts zu beschönigen.

@Shantuma

"10/10 Punkte für den Journalisten, er/sie/es hat seine/ihre/irgendwas Aufgabe nicht erfüllt."

Verstehe ich nicht.
Ist der Präsident von Palau Journalist?
Oder was wollen Sie sagen?

Oder glauben Sie nicht, dass die Menschen dort so verzweifelt sind?

PS, gestern Abend haben Sie versucht mir etwas unterzujubeln, was nicht ich, sondern der Forist, auf den ich geantwortet hatte, geschrieben hat. Leider kam meine Antwort zu spät, Kommentierung geschlossen.

@MrEnigma um 19:59

"Wir jammern hier rum wegen ein paar Euro Mehrkosten für Gas und Benzin, das ist sicher ein Witz bei dem, was noch kommen wird."

Ein klarer Verfechter der Niedriglohn und Armutspolitik. Glückwunsch!

"Wie stehen vor einem Wandel, nachdem wir wirklich alles auf die Spitze getrieben haben.
Und es ist soooo schwer diese Großkotzigkeit aufzugeben."

Jupp, die oberen 10% mit den 300 Autos in der Garage, den Privatjet und der Luxusjacht können erst einmal anfangen und für die untersten 50% diesen Umstieg finanzieren.

Ach? Zu spezifisch? Weil alle ja irgendwie schuld sind, müssen halt alle die gleiche Summe zahlen?
Tolle Idee könnte auch von Herrn Merz sein.

Wenn Solidarität einen hohen Stellenwert

hätte, wäre die Situation nicht die wie sie ist.
Wieso sollte sich das plötzlich ändern?
Eine Welt voll Anthroposophen, wunderbar.

20:07 von Zille1976

Von daher wird es in Zukunft immer mehr Kriege um Ressourcen geben. Da sollte man vorbereitet sein.
#
Es geht auch anders. Frieden schaffen ohne Waffen. Und Schwerter zu Flug scharen,haben wir das nicht in den 60zigern immer gerufen? Die Welt ist heute schon Überbewaffnet und das muß sich ändern,denn es gibt nur eine Welt und die dürfen wir nicht zerstören.

Einfach lesen ?

SinnUndVerstand@
Habe ich.

Komme aber zu andern Forderungen. Viele dieser "armen Länder" haben erheblichen eigenen Anteil an Ihre Lage. Daran haben auch 70 Jahre entwiklungshilfe von uns kaum etwas änder können.

Korruption, Miss und Vetterwirtschaft sowie hohe Militärausgaen sind wichtig Gründe.

Und dann muss ich bei solchen Gipfeln immer an den "Bettler" vom Bahnhof denken der mal einen Euro haben wollte.
Ich wollte ihm gerne ein Früchstück kaufen und mirhatte mir dafür Prügel angedroht.

Einige dieser Länder verhalten sich änlich.

„Mehr als 450

„Mehr als 450 Finanzunternehmen aus 45 Ländern kündigten an, 130 Billionen Dollar an privatem Kapital mobilisieren zu wollen, um die Welt bis 2050 klimaneutral zu machen.“
USA - Billionen?
Oder doch nur Milliarden?
Woher kommt denn eine solche Menge Geld?
Ist das möglicherweise das Geld, das diese Finanzunternehmen vorher an der Steuer vorbei geschmuggelt oder gestohlen haben?
Siehe Cum Ex, Cum Cum und andere Schweinereien.
Also dann tatsächlich das Geld der jeweiligen Staaten
und deren Bürgern?

@ Anna-Elisabeth 18.36

Ihrem Vorschlag kann jede*r, die / der sich der Realität stellt und ein Interesse an einer friedlichen und solidarischen Welt hat, anstatt Ignoranz und Egoismus als erstrebenswert ansieht, nur zustimmen.
Die Angaben - also die dahinter stehende Wahrheit - des Sipri-Instituts erschüttern mich seit Jahren. Ja, und was Wirtschaftsunternehmen unter "freiwillig" verstehen ist bekannt. Ich nenne es so: Freiwillig auf keine S...... verzichten.
Gute Nacht!

Trotzdem eine gute Nacht!

@ Bullock

"Ich sage 2030 sind die heitigen Küstenstädte zum Großteil weg.Es wird teils sehr heiß bis zu 50 /55 Grad.
Anderen Ort wird es sehr kalt werden. 50/55 Grad."

Das sind ja tolle Aussichten. Warum reagieren die örtlichen Behörden denn nicht und fangen schon mit der Evakuierung von Hamburg Bremen und Rostock an. Unglaublich dieses Versagen der Politik. Hätten Sie es nicht noch etwas apokalyptischer? Wie wäre es mit 60 Grad und Nordseestrand in München? Mann oh mann..

18:24, WM-Kasparov-Fan

>>Im früheren Ostblock war das noch anders, da wurde Solidarität groß geschrieben. Denn (individueller) sozialer Status war so unwichtig, wie allerdings auch Freiheit und Demokratie. Damals zählte Gleichheit und soziale Gerechtigkeit! Wenn nicht alle im Kohlebergwerk arbeiteten (und die Umwelt verpesteten), dann lieber gar keiner! Denn es gab keine Konzerne, die sich unersättlich bereichern wollten.<<

Lange schon hat hier niemand mehr das Hohelied auf den real existierenden Sozialismus gesungen. Was Wunder, er existiert ja auch seit geraumer Zeit real nicht mehr. Ich kann mich aber noch lebhaft an ihn erinnern und finde deswegen Ihre ultimative Lobhudelei ein wenig überzogen und etwas abseits der real existierenden Tatsachen.

So dolle war das damals wirklich nicht, und die Umwelt wurde auch gewaltig verpestet, im real existierenden. Die Konzernleitung, das war die Partei, und man hat sich da durchaus auch bereichert. In Wandlitz, unter den Gleicheren.

@ Shantuma, um 20:31

Es macht eine Diskussion sehr schwierig, wenn man solch eine Schwarz-Weiß-Malerei macht wie Sie das in Ihrer Stellungnahme tun.

Es nützt doch nichts, es derart zu überspitzen, noch dazu, wenn man einen Kommentar - das unterstelle ich Ihnen jetzt mal - absichtlich missversteht. Auch wenn User MrEnigma seine Aussagen ebenfalls bewusst übertreibt.

Solidarität ?

Wir leben in einer Welt, die von einer Ideologie dominiert wird, die fuer Entsolidarisierung steht.

In so einer Welt bekommen die Habenichtse und Machtlosen allenfalls Lippenbekenntnisse.

Die Welt der Zukunft wird wohl eher so sein, das sich der Reiche Teil mit allen Mitteln von den Habenichtsen abkoppeln wird.

Die sich allmählich ausweitenden Grenzanlagen an den Europäischen Aussengrenzen zeigen dies klar.

Wohlstand und Wirtschaftswachstum sind auch klimaneutral

Immer wieder muss gesagt werden, es geht um einen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umbau, nicht um Zerstörung. Es geht um zivilisatorischen Fortschritt, nicht um zurück in die Steinzeit. Vielen fehlt dabei offenbar die Vorstellungskraft. Man muss es nur wollen, die größten Bremsklötze sind dabei diejenigen, die mit der aktuellen Situation unfassbare Vermögen angehäuft haben und nicht einsehen wollen, dass sie mit ihrem unsozialen Verhalten letztlich auch ihre eigene Lebensgrundlage vernichten, da hilft dann alles Geld der Welt nichts. Würde z.B. dezentrale Energieerzeugung auf regionaler Eben für die Haushalte und Kleinbetriebe umgesetzt, hätte dies enormes Potential an vernünftig bezahlten Jobs. Für die Industrie müssen gewaltige Sonnen- und Windkraftwerke offshore, oder in sonnigen Ländern Wasserstoff produzieren, der kann dann gespeichert und transportiert werden. Nur eines von sehr vielen Beispielen.

Was wir brauchen ist Innovation und den Willen es endlich anzugehen!

@18:22 von Margitt

"...die meisten klimaschädlichen Gase produziert haben, auch die meisten Lasten am Klimaschutz tragen. Dazu gehört ganz sicher auch Deutschland" - das ist bei einem Industrieland nicht verwunderlich. Gestern las ich, daß D mit 2 % am CO2-Ausstoß beteiligt sei. Das eröffnet keine großen, global wirksamen Einsparmöglichkeiten.

Am 03. November 2021 um 18:22 von Margitt.

..........Aber prinzipiell gilt bei den Kosten für den Klimaschutz das Verursacherprinzip......

Ist die Rechtslage so ? Wenn ja was sagt z.B. China dazu ?

Der Artikel ist sehr gut,

Wenn man nicht nur einfach liest, sondern ein wenig Quellenkritik anwendet ergeben sich doch so einige Fragen.
1. Für mich ist alles erstmal nur Gerede, keine exakten Fakten
2. besteht für die Erde eine Umweltbedrohung, für mich ohne Zweifel, warum wird man nicht konkret
, ganze Bereiche werden einfach ausgespart, vor allem die welche nicht den einfachen Menschen weltweit betreffen
3. All zu oft kann man das Wort Umweltschutz mit Gelder bekommen ersetzen..passiert ist nicht viel weltweit
4.sorry ich kann das plötzliche Mitgefühl einiger Inselpolitiker für "ihr Volk" nicht nachvollziehen. Ich kenne nicht gerade wenige Inseln in Ozeanien und Mikronesien. Die einfache ,freundliche Bevölkerung steht seltener auf der Agenda der Politiker dort..Schneisen in Korallenriffe für große Jachten, Abwasser v. Nobel Ressorts in Lagunen geleitet, Tag und Nacht laufen in den Ressorts große Dieselaggregate, Müllentsorgung..Fremdwort ...Land auf Schüttung für privatmaschinen usw.

Nachhaltige Rendite gesucht

Mehr als 130 Billionen Dollar an privatem Kapital wollen Finanzunternehmen mobilisieren, um die Welt bis 2050 klimaneutral zu machen?
Wie soll das denn gehen?
Diese Firmen müssen den Anlegern bei dieser Summe Riesenrenditen versprechen und dabei selbst Gewinn machen.
Klimaneutraler Luxusurlaub in der Karibik als Geschäftsmodell?
Lithiumförderung in Grönland, damit wir auch 2030 alle mit dem Elektroauto ins Grüne fahren können?
Wasserstoffgetriebene Kreuzfahrtschiffe?

@Shantuma, 20:18

„Man kann auch gut mit den Emmisionspapieren Geld verdienen“

Dazu muss man erst mal das Geld haben, die zu kaufen. Daher sind diese Papiere vom Prinzip her - wie immer - ein ziemliches „Insidergeschäft“.

Am 03. November 2021 um 20:04 von harpdart

"Als ich dies heute Morgen im Artikel zu den Inselstaaten gelesen habe, lief es mir erst einmal eiskalt den Rücken runter.

Dann war ich nur noch wütend.

Mehr gibt es auch nicht mehr zu sagen: wir haben kolossal versagt."
Als ich gestern ein paar kritische Kommentare geschrieben hatte,wurde ich von einem User sehr heftig angegangen.
Da könnte einem manchmal schon die Verzweiflung kommen in diesem Forum,trotzdem werde ich weiter meine Meinung hier schreiben.
Problem war auch,es war zu spät und ich hatte nicht mehr die Gelegenheit zum Antworten.
Er hat übrigens auch geschrieben,auch wenn die Malediven verschwinden sollten,wird Brasilien nicht mit der Regenwald Abholzung und Indien nicht mit der Kohleverstromung aufhören.

@20:19 von harpdart

//"Wie wäre es, wenn wir global das Militär und alle Waffen abschaffen."

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"Das wäre ziemlich dumm und kurzsichtig. Jeder der ein wenig Mathematik beherrscht wird schnell drauf kommen, dass die Resourcen der Erde nicht für alle Menschen reichen. Da kann man sich drehen und wenden wie man will. Von daher wird es in Zukunft immer mehr Kriege um Ressourcen geben. Da sollte man vorbereitet sein."
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Mir wird nur noch schlecht, wenn ich so etwas lese.//

Ich fürchte, so denken auch viele Verantwortliche in den Regierungen. Und viel Reiche.

Wenn Sie eine Steigerung der Übelkeit noch aushalten, empfehle ich, sich "Politischer Aschermittwoch 2020 | Georg Schramm" (YouTube) anzuhören, was er ab etwa Minute 20 berichtet.

Wer von den ärmeren Staaten glaubt,

dass die reichen Staaten solidarisch sind, der glaubt auch, dass Frau Merkel eine Klimakanzlerin ist.

18:43, Karl Maria Josef von und zu Wüllenhorst-Felleringe

>>wow
es geht halt darum, geld abgreifen zu können.<<

Ist das denn nicht immer und überall schon so gewesen?

Es wird also auch in Zukunft immer und überall so sein. Man braucht kein Prophet zu sein, um das voraussagen zu können.

Jedes Mal, wenn irgendwo Geld den Besitzer wechselt, ist ein Abgreifvorgang im Spiel. Geld, das keiner abgreift, wechselt nicht den Besitzer. Es bleibt wo es ist und liegt nutzlos herum.

Es geht aber nicht nur ums Abgreifen, auch wenn dieser Aspekt Ihnen vorrangig ins Auge stechen mag. Eine neue Brille könnte da vielleicht Abhilfe schaffen.

@Giselbert

Es geht sowohl hier beim Klimaschutz und den Klimaprojekten als auch bei der Entwicklungshilfe sinnvoll Geld zu investieren, wenn dieses Geld immer nur zweckgebunden vergeben wird und wie Sie zurecht sagen überprüft wird.
Sonst verschwindet dieses Geld wieder in den privaten Taschen einiger weniger, die in diesen Ländern an der Spitze sind, aber die dringend benötigte Hilfe kommt nie in diesen Ländern an.

@18:43 von Karl Maria Jose...

"es geht halt darum, geld abgreifen zu können" - es müßte zu 100 % von den Geberländern geprüft und genehmigt werden, wofür zu zahlende Gelder eingesetzt werden. Andernfalls "versickert" das Geld.
Sollte das als Einmischung zurückgewiesen werden, so kommt das einem Eingeständnis gleich.

Hab nichts anderes

als diese Art von Kommentaren von "werner1955" und "Giselbert" und "Karl Maria ..." erwartet.
Unterstellungen: Geld abgreifen wollen - Palau, Buthan, Tuvalu usw. sind selbst schuld - Kontrolle, genannt "begleitende Überprüfung", dass nicht "unser" Geld ... - und dann natürlich die Überbevölkerung, produziert von Menschen bestimmter Länder die im Grund an der ganzen Misere schuld sind

Hauptsache "wir" sind nicht verantwortlich und müssen uns nicht kümmern, vor allem nicht finanziell zur Unterstützung aufkommen. Für Schäden, die Buthan, Palau und Tuvalu nicht verursacht haben.
Soll sich Buthan doch am Bruttosozialglück im Winter wärmen, dann bleiben bei uns auch die Heizungen warm.

"werner1955", ich bin finanziell nicht auf Rosen gebettet. Trotzdem sehr ich über meinen Tellerrand hinaus.

Augen zu und durch

Was muss noch passieren, bis einige mal die Wahrheit auch sehen. Wir werden sehen wie es rasend schnell zunehmend wird und dann können wir sagen oh man

@ Karussell, um 20:53

“Gestern als ich, daß D mit 2 % am CO2-Ausstoß beteiligt sei. Das eröffnet keine großen, global wirksamen Einsparmöglichkeiten.“

Das ist tatsächlich neu für Sie gewesen??

Ganz ähnlich “argumentieren“ seit geraumer Zeit (nicht nur) die AfD-Anhänger, auch hier in diesem Forum.
Was für die ein Grund ist, dafür zu plädieren, nichts zu tun, meist gebündelt mit dem Hinweis auf die üblichen Verdächtigen China, Indien, USA...

@ Margitt

Natürlich müssen die Industriestaaten, die die meisten klimaschädlichen Gase produziert haben, auch die meisten Lasten am Klimaschutz tragen.

Was vergangen ist, ist vergangen. Was die Menschen getan haben, die in diesem Land einst gelebt haben, geht mich nichts an.

@20:50 von Forfuture

//...die größten Bremsklötze sind dabei diejenigen, die mit der aktuellen Situation unfassbare Vermögen angehäuft haben und nicht einsehen wollen, dass sie mit ihrem unsozialen Verhalten letztlich auch ihre eigene Lebensgrundlage vernichten, da hilft dann alles Geld der Welt nichts...//

So wahr. Empfehlenswert in diesem Zusammenhang:

"Klimakatastrophe – Zeit zu kapitulieren? | Harald Lesch"

Kapitel:
0:00 Intro
1:13 Wie sehen junge Menschen die Zukunft?
3:11 Ist der Klimawandel wirklich so beängstigend?
4:40 Jem Bendells Aufsatz
5:30 Kommt der soziale Kollaps?
6:23 Warum Business As Usal keine Option mehr ist
10:10 Welche anderen Szenarien gibt es?
10:54 Das Szenario der "Comprehensive Technology"
13:11 Das "Stabilized World" (Stabile Welt) Szenario
15:39 Was diese Studien bedeuten
16:40 Wie geht es also praktisch weiter?

20:22 von Giselbert

@ 19:59 von MrEnigma
"Es ist wohl an der Zeit zu erkennen, dass der Wohlstand in den Industrieländern sinken muss."
@Giselbert "Aber bitte gleichberechtigt, es kann nicht sein, dass Reichtum ein Freibrief für Energieverschwendung ist."

Liegt vielleicht an der Uhrzeit, aber ich verstehe Ihre Antwort nicht. Glauben Sie, dass Reiche einen Freibrief für Energieverschwendung haben?

Umweltschutz ohne große Kosten und Sozialverträglich

Ja, das geht und keiner muss groß auf etwas verzichten.
1.Rückkehr zur "Kreislaufwirtschaft" in der Landwirtschaft, was im Grunde die Bauern hunderte Jahre machten
Schont den Boden, steigert die Artenvielfalt.
2. verbot von Export von "lebend" Produkten,
3.Einschränkung Importe der Nahrungsmittel und Genussmittel..warum muss spezielles Steak vom anderen Ende der Welt eingeflogen werden?
4. Belohnung von Einsparung v. Energie, Wasser und Müll, nicht wie jetzt man wird bestraft wenn man spart.
5. extreme Besteuerung von Luxusgüter mit hohen CO2abdruck, wie Privat Jets, luxusmotorjachten, Nobelsportkarossen, nobelvillen mit zig pools voll automatisiert.
6 .Verschlankung v. Verwaltung u. Behörden,zwecks effizienterer Arbeitsweise
7. warum müssen Innenstädte nachts leuchten ?
8.warum kann man den Bürger bestimmte Sachen per Gesetzverbieten Industrie aber nicht, die bekommt eine Ausgleichszahlung
9.die Unzahl v. NGO u. Umweltverbände auf den Prüfstand, die Gelder direkt in den Umweltschut

Tuvalu und Bhutan

Und noch ein Zitat aus dem Parallel-Artikel von heute morgen, das zu dem Thema hier passt:

"Vorwürfe an Industriestaaten

Maina Talia ist Geschäftsführer des Climate Action Network von Tuvalu, einer Insel im Pazifischen Ozean, die zum Commonwealth gehört und nur knapp über dem Meeresspiegel liegt. Talia macht im Gespräch deutlich, wie dringend sein Land das Geld benötigt, gleichzeitig hat er das Gefühl, dass sich die Industriestaaten nur Zeit erkaufen, anstatt selbst ernsthaft den CO2-Ausstoß zu reduzieren.

Talia warnt: "Wenn Australien uns von seinen Grenzen fernhalten will, dann muss es was tun. Wenn die Australier das nicht tun, werden wir am Ende in ihrem Land sein."

Die Stellungnahme des Vertreters aus Bhutan, im Namen von 48 Staaten, kann jeder im hier zu kommentierenden Artikel nachlesen.

Wie lange wollen wir uns noch taub stellen?

@ naiver Positivdenker

Wer von den ärmeren Staaten glaubt, dass die reichen Staaten solidarisch sind, der glaubt auch, dass Frau Merkel eine Klimakanzlerin ist.

Klimakanzlerin? Das sind doch Schlagworte. Angela Merkel hat zweifelsohne viel in Gang gesetzt für das Klima. Und natürlich sind wir solidarisch mit ärmeren Ländern.

20:07, Zille1976

>>Militärausgaben
"Wie wäre es, wenn wir global das Militär und alle Waffen abschaffen."

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Das wäre ziemlich dumm und kurzsichtig. Jeder der ein wenig Mathematik beherrscht wird schnell drauf kommen, dass die Resourcen der Erde nicht für alle Menschen reichen. Da kann man sich drehen und wenden wie man will. Von daher wird es in Zukunft immer mehr Kriege um Ressourcen geben. Da sollte man vorbereitet sein.<<

Oft habe ich hier danach gefragt und bekam nie eine Antwort. Sie legen jetzt endlich mal ein Konzept auf den Tisch, wie man die Überbevölkerung in den Griff kriegen könnte. Einfach mehr Waffen! Und dann murkst man sich gegenseitig so lange ab, bis die Ressourcen wieder reichen.

Oder meinen Sie, die Kriege der Zukunft würden ohne Tote geführt?

Wir leben hier seit 76 Jahren im Frieden, da kann man leicht übermütig werden. Sollte man aber nicht.

20:33 von werner1955

>>>Korruption, Miss und Vetterwirtschaft sowie hohe Militärausgaen sind wichtig Gründe<<<

Stimmt. Aber braucht's dazu nicht mindestens Zwei?
Deutschland liegt beim CPI übrigens auf Platz 9, USA auf Platz 25, Dänemark auf Platz 1.
Korruption und Militärausgaben - ja, da gibt's Gerichtsurteile gegen deutsche Rüstungsfirmen.
Wäre vielleicht günstig, den Saustall im eigenen Haus auch zu sehen.

Ärmere Länder einbeziehen nicht weiter ausbeuten

Kann man es diesen Ländern verübeln, dass sie finanzielle Unterstützung einfordern? Wohl kaum.
Der beste Weg wäre, sie einzubinden, gerade die klimaneutrale Wasserstoffproduktion bietet dafür große Chancen. Sehr oft ist dort Wind- und Solarenergie überreichlich vorhanden, warum also sollen wir die Staaten nicht unterstützen, indem wir ihnen die Anlagen entwickeln, hinstellen und dortige Menschen ausbilden um ihnen dann den Wasserstoff abzukaufen. Hilfe zur Selbsthilfe war schon immer die beste Unterstützung und Entwicklungshilfe. Dabei auch gleich bei der Entwicklung der Gesellschaft, von Müllverarbeitung über medizinische Versorgung bis Berufsausbildung der Jugend beistehen. Tragen wir unser know how in die Welt und profitieren partnerschaftlich. Die Ausbilder/Helfer aus DE hätten einen gut bezahlten interessanten Job und kämen mit erweitertem Erfahrungsschatz zurück.
In der Kultur funktioniert das über Goethe-Institut etc sehr gut, warum also nicht auch in allen anderen Bereichen?

Geld

neben abgeholzten Wäldern, CO2, (hauptsächlich durch Kohle und Erdölprodukte) und Raubbau an der Landschaft gibt es noch ein weiteres Problem:

Wir sind zuviele.

Nein, ich möchte definitiv keinen Genozid zum Wohle der Menschheit.

Wir müssen ja nicht Alle von heute auf morgen ins Zölibat, aber ich frage mich immernoch, warum z.B. China die Ein-Kind-Politik aufgegeben hat. Selbstverständlich begrüße ich die Abschaffung der rüden Methoden, aber von der Sache her war es gut fürs Klima.

Aber was wäre, wenn wir die Bevölkerung langfristig senken, indem eine große Kinderschar nicht mehr als Altersvorsorge dienen muß?

Und hier kann man mit Geld durchaus etwas erreichen.

Je länger ich darüber nachdenke, daß man ja die Militärausgaben senken könnte, eine Ultrareichen-Kapitalsteuer (so ab 1 Mrd) und eine Besteuerung der Großkonzerne zur Finanzierung in Betracht zöge, desto besser gefällt mir der Gedanke.

Am 03. November 2021 um 18:43 von Karl Maria Jose...

„wow
es geht halt darum, geld abgreifen zu können.“

Ja, da ist was dran.

„Warum Autoritäre den Klimaschutz entdecken
Stand TS: 02.11.2021 08:01 Uhr“

aber

„Wichtig zu wissen:
Die Mittel aus dem Topf der Klimafinanzierung bestehen zu etwa 70 Prozent aus Krediten, nur 30 Prozent sind Zuschüsse.“

20:53 von Karussell

>>>Gestern las ich, daß D mit 2 % am CO2-Ausstoß beteiligt sei. Das eröffnet keine großen, global wirksamen Einsparmöglichkeiten.<<<

Bis vor wenigen Jahren wurde der Ausstoss noch pro Kopf angegeben. Das wurde von den Industriestaaten geändert. Sah nämlich nicht so gut aus. Deutschland lag z.B. 2020 bei 9,2t/pro Kopf.
Dazu zitiere ich das BMU>>> Die jährlichen Pro-Kopf-CO2-Emissionen sind mit 9,2 Tonnen etwa doppelt so hoch wie der weltweite Durchschnitt.<<<
Super Ausrede also (das mit den 2%), wir können/müssen nichts tun.

@OpaKlaus

Sicherlich hat user/in Bullock hier absichtlich übertrieben. 2030 werden wir unsere Küstenstädte noch nicht räumen müssen. Aber wir sollten uns ernsthafte Sorgen um unsere Nordseeinseln machen. Die sind noch viel gefährdeter. Wenn die Sturmfluten heftiger werden, was dann?
Vor 2 Jahren war auf Wangerooge ein Großteil des Strandes nach einem Sturm weg. Klar, kann man wieder aufschütten, den Sand mit riesigem Aufwand und Energieverbrauch aus dem Meer baggern.

Irgendwann wird dann das auch nichts mehr helfen.

20:10, Shantuma

>>Statt einen Panzer sinnlos durch die Colbitzer Heide zu jagen könnte man auch dutzende PKWs betanken.<<

Das ist richtig.

>>Aber zum Glück haben wir ja die Grünen, die sind doch komplett gegen die NICHT-Einhaltung der 2%-Klausel der NATO, welche nirgendswo vermerkt ist und eigentlich auch nur zur Befriedigung eines recht beliebten US-Präsidenten (der mit der tollen Frisur) diente.<<

Das 2%-Ziel hat weder was mit den Grünen noch mit Trump zu tun. Das wurde zu Obamas Regierungszeit vom zuständigen Natogremium beschlossen. In dem saßen Vertreter sämtlicher NATO-Staaten, unter denen niemand von den Grünen zu finden war. Ich wüsste auch von keinem anderen Natogremium, in dem ein Grüner säße oder gesessen hätte.

Man hat das damals beschlossen und dann mal mehr, mal weniger ernst genommen. Trump hat dann lediglich den Elefanten im Porzellanladen gespielt, was er außenpolitisch ja sowieso am liebsten tat. Vom Standpunkt eines 2%-Verfechters aus betrachtet war das eher kontraproduktiv.

@ Am 03. November 2021 um 20:19 von Bullok

ich stimme in Allen Punkten zu, vor Allem der Letzte macht auch mir in letzter Zeit immer mehr zu schaffen!

Zu den Kosten des Klimawandels mal eine Milchmädchenrechnung:

Im Ahrtal wurden 30 Mrd vom Bund für nicht versicherte Schäden "lockergemacht"(wieviel da schon ausgezahlt wurde, weiß ich allerdings nicht)

Ich habe Schätzungen gelesen, daß die versicherten Schäden sich auf ca. 20 Mrd belaufen werden.

Und man schätzt, daß weiterhin etwa 5 Mrd Schäden entstanden sind, für die kein Anspruch in irgendeine Richtung geltend gemacht werden kann.

Wenn die nächste Superzelle Hamburg, München, Berlin, Stuttgart (da wird es durch die Kessellage besonders teuer) usw. erwischen würde, wären wir wahrscheinlich über 1 Billion an Schäden.

Von dem Geld hätte man...

@ Karussell

Gestern las ich, daß D mit 2 % am CO2-Ausstoß beteiligt sei. Das eröffnet keine großen, global wirksamen Einsparmöglichkeiten.

Mehr als Österreich oder Belgien jedenfalls.

@ 20:33 von werner1955

Es gelingt mir nicht, Ihren Kommentar als sinnvolle Antwort auf meinen Kommentar oder auf den Bericht zu deuten.

21:03, Karussell

>>@18:43 von Karl Maria Jose...
"es geht halt darum, geld abgreifen zu können" - es müßte zu 100 % von den Geberländern geprüft und genehmigt werden, wofür zu zahlende Gelder eingesetzt werden. Andernfalls "versickert" das Geld.
Sollte das als Einmischung zurückgewiesen werden, so kommt das einem Eingeständnis gleich.<<

Das ist ja auch ganz einfach zu bewerkstelligen. Bekanntermaßen funktioniert die Welt nach klaren verwaltungs- und finanztechnischen Vorschriften. Alles ungeheuer durchsichtig, geradezu transparent, auch und vor allem gerade in Deutschland. Da versickert nie Geld...

21:29 von Werner Krausss

kannst du mir denn verraten, wo wir beide denn einen sack kredite herbekommen, die wir auch NICHT zurückbezahlen müssen? für sachdienliche hinweise wäre ich mein leben lang dankbar

Weltklima..... am Gipfel! Anno 2021...

Jede große oder auch noch so winzige Argumentation zum Vorteil für sämtliche individuellen Klimaanpassungen global sind kostbarer als alle Aktienpakete und Diamanten der Welt.
Ich meineseits engagiere mich seit Jahrzehnten auf der Basis des I- Punktes beim Inhalt von "Klimaanpassungen"! Nämlich Argumentativ auf der Basis von global gemeinsamen Währungsreformen. Denn nur dadurch und darin NUR zum Vorteil für die gesamte Menschheit und darin natürlich zum Vorteil für alles Leben global bedacht auf unserem gemeinsamen Heimatplaneten. Hoffentlich wird sich gesamt gemeinsam beim Politik- Gipfel darin mitengagiert.
Hoffnungsvoll... 03.11.2021
Frau D. Brauer

Klimagerechtigkeit

Es gibt nichtmal Klimagerechtigkeit innerhalb Deutschlands... Oder darf ich auch diejenigen verklagen, die mit ihren fetten SUV's, ihren Billigflügen, ihrem übermäßigen Fleischkonsum die Umwelt ruinieren? Wir merken doch jetzt schon, dass die hohen Preise für Energie diejenigen am härtesten treffen, die am wenigsten zum Klimawandel beitragen. Wenn das Verursacherprinzip gelten soll, dann bitteschön auch innerhalb der industrialisierten Gesellschaften.

Mal davon abgesehen, dass der Begriff Klimagerechtigkeit sinnlos ist, denn die Industriestaaten hatten keine Ahnung davon, was sie mit dem Verbrennen fossiler Brennstoffe anrichten. Jedenfalls eine sehr lange Zeit nicht.
Ich neige dazu, anderen zuzustimmen: Entwicklungshilfe bringt sehr wenig. Oftmals verschwindet das Geld einfach in irgendwelchen Taschen, die Vergangenheit ist überreich an Beispielen. Kontrollieren lässt es sich ja nicht.

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