USA: Kinder ab fünf werden geimpft

03. November 2021 - 08:08 Uhr

In den USA dürfen Kinder im Alter zwischen fünf und elf Jahren ab sofort geimpft werden. Dem hatte die oberste Gesundheitsbehörde CDC zugestimmt. US-Präsident Biden sprach von einem "Wendepunkt" im Kampf gegen Corona.

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Kommentare

@Tagesschau

Wenn eine Stiko - ähnliche - Institution der USA zur Impfung von Kindern rät, warum muß unsere Stiko dann noch eigene Bewertungen vornehmen?
Geht unsere Stiko davon aus, dass die US - „Stiko“ Fakenews verbreitet?
Das gleiche gilt für die Booster - Impfung.
Israels „Stiko“ schlägt sogar vor, schon 40 - jährige zu impfen und in Deutschland sagt die Stiko ab 70 wäre es ok und das Gesundheitsministerium sagt, ab 60 ist ok.
Bei so vielen unterschiedlichen Aussagen und Vorgehensweisen kann man als unbedarfter Bürger schon mal zweifeln und die Verwirrtheitszustände der Impfgegner sind erklärbar.
Bitte recherchiert mal die Fakten.
PS: Ich bin 3x geimpft und halte eine Impfpflicht für dringend notwendig.

Gut so!

Joe Biden und die US-Regierung handeln richtig. Die Entwicklung der Impfstoffe ist mittlerweile so weit fortgeschritten, dass diese das beste Mittel im Kampf gegen die Pandemie sind und zudem als ungefährlich gelten, soweit keine bestimmten Vorerkrankungen vorliegen. Man hört immer noch die abenteuerlichsten Verschwörungstheorien, wenn es um die Vakzine geht. Ich habe versucht, schnellstmöglich meine Booster-Impfung zu erhalten, zumal er ja genug Impfstoff gibt. In wenigen Tagen ist es so weit - und ich freue mich darauf.

@08:23 von nie wieder spd

"und die Verwirrtheitszustände der Impfgegner sind erklärbar"

Bestimmt nicht durch unterschiedliche bürokratische Vorgehensweisen. Das Prinzip ist eher umgekehrt. Jemand will sich nicht impfen lassen, etwa aus Angst oder Unsicherheit und sucht danach Gründe, um das zu rationalisieren, weil Rationales eher akzeptiert wird als Gefühle. Und natürlich kann man dann sagen "die Behörden sind sich auch nicht einig, da warte ich lieber ab". Aber ich bin mir sicher, wenn die Behörden sich einig wären, gäbe es einen anderen Grund.

Dabei sind Emotionen natürlich legitim. Haben wir alle.

Deswegen ist emotionalen Entscheidung auch nur sehr schwer mit Fakten beizukommen. Entweder wird die Quelle angezweifelt ("von der Pharma gekauft") oder es wird ein weiterer Grund nachgeschoben.

"Vertrauen" ist dabei die wichtigste Emotionen. Wer einer Institution oder Experten nicht vertraut, lehnt auch deren Fakten ab. Und dem braucht man auch nicht die neueste Studie vorlesen.

Bei uns dauert das

Bei uns wird jetzt erst mal wieder über Zuständigkeiten gestritten. Bund gegen Länder, Spahn nimmt sowieso niemand mehr ernst. Wer soll impfen? Wen zuerst? Darf man das vorschreiben?

Bis wir das ausdiskutiert haben, ist Frühling.

Wichtig wäre, dass es jetzt beim Boostern der Risikogruppen endlich voran geht. Die, die im Frühjahr als erstes geimpft wurden, sind die mit dem schwächsten Immunsystem und die, bei denen die Impfung am längsten her ist (Prio-Gruppe 1). Was gibt es da zu überlegen? Die machen auch mit, wenn man es ihnen anbietet. Und schließlich ist auch diese Gruppe, die überwiegend verstirbt.

Bei den Kindern wird es zäher, bis die Eltern so nach und nach überzeugt sind, ihre Kinder impfen zu lassen. Da wird die Quote nicht so hoch werden.

08:23 von nie wieder

08:23 von nie wieder spd

//Geht unsere Stiko davon aus, dass die US - „Stiko“ Fakenews verbreitet?//

Nein, natürlich nicht. Aber es handelt sich um ein anderes Land und die Behörden sind nicht für Deutschland zuständig. Daher muss die STIKO eigene Bewertungen vornehmen.

//Bei so vielen unterschiedlichen Aussagen und Vorgehensweisen kann man als unbedarfter Bürger schon mal zweifeln und die Verwirrtheitszustände der Impfgegner sind erklärbar.//

Auch nein! Jeder kann sich bei seinem Hausarzt - oder jedem anderen Arzt -erkundigen und erhält dann spezifische ( auf Grund seines Gesundheitszustandes ) Antworten.

Verwirrrend

"Bei so vielen unterschiedlichen Aussagen und Vorgehensweisen kann man als unbedarfter Bürger schon mal zweifeln und die Verwirrtheitszustände der Impfgegner sind erklärbar."

@ nie wieder spd: interessante Aussage - die "Impfgegner" sind also verwirrt, nicht diejenigen, die keine Vereinheitlichung der Maßnahmen auf die Kette bekommen?

Grundsätzlich wird jeder imunisiert, ohne Ausnahme.

Entweder durch das original Virus oder einer Impfung.
Die STIKO muss nur sehr intensiv nachdenken, was denn besser sei.
Die CDC war dabei nur etwas schneller, da es sich dort um eine dringliche Angelegenheit handelt und sich die Entwicklung durch Diskussion nicht anhalten lässt.
Sitzt man in einem Auto, kann man stehen bleiben.
Sitzt man im Flugzeug, leider nicht.

08:51 von dr.bashir Oder man

08:51 von dr.bashir

Oder man bekommt einen Link zu einer Studie (The Lancelet) "um die Ohren gehauen", die die (gestern hier meine Aussage ) Belege bestätigt.
Ich bin ein eher wissenschaftsgläubiger Mensch und lese daher auch solche Artikel lieber, wie auf Telegramm, RT oder sowas - und da werden eben auch solche Studien als Quelle mit heran gezogen.
Typisches "Eigentor".
Manchmal denke ich, das Emotionen ein schlechter Ratgeber sind. Seriöse Quellen sind nicht so emotional und daher ziehe ich diese vor.

Nie wieder

.
Ich bin da schon ganz froh, dass wir das selbst prüfen und uns nicht nur auf andere verlassen.
.
Würdest du dich denn auf eine russische oder chinesische Empfehlung verlassen?
Nein?
Warum dann auf eine US amerikanische?

Zu 08:23 von nie wieder spd

1. Nach Ihrer Logik dürften dann alle Produkte ohne Regeln und Kontrollen in den EU-Binnenmarkt eingeführt werde - dazu gehören dann z.B. auch Covid-Impfstoffe die in der EU keine Zulassung haben (z.B. die chin. Stiko gab ihr ok), analog CE unkonformes Kinderspielzeug und und und…
Was Sie sagen kann man als unqualifizierten Quatsch bezeichnen, denn Märkte haben (Gott sei dank) ihre Regeln.
2. Impfgegner gibt es nur sehr wenige, ich denke sie meinen mRNA-Impfskeptiker - die Skepsis ist nicht unbegründet und muss zugestanden werden. Eine pauschale Verurteilung durch „Verwirrtheitszustände“ ist pauschalisiert und unqualifiziert.
3. Ihre Ansicht zur Impfpflicht (Analog zu 2. - wahrscheinlich generelle Covid-Impfpflicht) kann man als unlogischen totalitären ineffektiven Quatsch bezeichnen. Die Impfzahlen stimmen nicht (min 5% zu wenig), Untererfassung der Impfdurchbrüche (weil keine Testpflicht - höhere Dunkelziffer), etc.
Eine pauschale Pflicht für nicht-Risikogruppen wäre Körperverl.

09:00 von

09:00 von schellentraum

Welche "Vereinheitlichung der Maßnahmen" hätten Sie denn gerne?
Die Maskenpflicht, AHA+L usw. wieder bundesweit?
Es gibt sehr unterschiedliche Werte in den Landkreisen (z.B. Miesbach 683,93, Mühldorf 621,38 oder Luwigslust - Parchim 0.00, Heidekreis 36,97), sodass das eher nicht zielführend (und mit Sicherheit auch nicht angenommen werden würde) wäre!

Quelle:
"https://semohr.github.io/risikogebiete_deutschland/"

Sind hier Eltern...

von solch jungen Kindern? Mich würde die Einstellung interessieren. Lassen sie ihre Kinder impfen, wenn es eine Stiko Empfehlung gibt? Mein Kind ist längst erwachsen und ich überlege, wie ich mich entschieden hätte. Wahrscheinlich würde ich mich gegen die Impfung entscheiden, weil ich Angst hätte. Und die hat Mertens von der Stiko gesät, als er sagte, er würde seine Kinder oder Enkel nicht impfen lassen. Natürlich habe ich auch wahr genommen, dass er sie schlichtweg für unnötig hält, es also gar nicht um evtl. auftretende Nebenwirkungen ging. Aber da ist ja nicht nur der Verstand, gerade wenn es um die Kleinsten geht, ist sehr viel Emotionalität mit im Spiel.
Wie geht es den Eltern damit?

Re : ich1961 !

Nun, ich denke, würden die Länder auf der Erde, vor allem die Wichtigsten, echt zusammen arbeiten, bräuchte nicht jedes Land für sich extra noch einmal prüfen, denn dies ist verlorene Zeit. Nur genau da liegt das Problem, dass eben nicht wirklich zusammen all die Daten ausgewertet werden, man in gemeinsamen Runden per Videoschalte dann Beschlüsse fasst, die für die jeweiligen Ländern dann gelten.
Wenn ich sehe, es gibt auch den russischen und chinesischen Impfstoff, nur es wurde hierzulande noch nicht darüber entschieden, weil von deren Seite nicht wirklich ehrlich und offen zusammen gearbeitet wird. Die Pandemie ist ein weltweites Problem, aber es herrscht nationalistisches Denken und Handeln in extrem furchtbarer Weise, und dies überall, vor allem von den Großen. Ausbaden, bzw. ertragen müssen es die Menschen, am meisten in den armen Ländern !

Ich hoffe, dass die Zulassung

Ich hoffe, dass die Zulassung hier nun auch zügig folgt.
Gerade die Abschaffung der Maskenpflicht in den Schulen (NRW), da möchte ich meine Kinder ohne Impfung eigentlich nicht hinschicken.
Also EMA, macht mal fix, der Herbst fängt jetzt richtig an.

Re : dr.bashir !

Grundsätzlich liegt das Problem im System, das keinen strategischen Plan für eine Pandemie oder Katastrophe hat und kennt. Wäre solch ein exakter Plan mit etlichen Varianten vorhanden, bräuchte nicht immer von vielen Seiten rein gequatscht werden, sondern wäre klar, was die strategische Führungsrunde beschließt, und wie es umgesetzt wird, bzw. umgesetzt werden muss. Nur leider waren sich da die Politiker/innen schon seit etlichen Jahren zu schade und zu faul, je darüber zu diskutieren und beschließen. Nun dürfen wir alle dies ausbaden.
Wie traurig und beschämend für ein Land, das so große Ambitionen hat, und bei den ganz Großen mitspielen will !

USA als Vorbild? Wohl eher nicht.

Als entwickeltes Land hat es viele Tote zu beklagen, weil sich zu viele keinen Arztbesuch leisten können. Und selbst diejenigen, deren Krankenversicherung das übernimmt, können sich nicht immer die Medikamente leisten (je nach Versicherung werden die Medikamente von dieser bezahlt oder eben nicht).

Dass in den USA jetzt kleine Kinder geimpft werden ist eher eine Verzweiflungstat und mir egal.
Wie viele Kinder dort bekommen keine normalen Impfungen gegen Kinderkrankheiten?

Nein, nach USA würde ich nicht schauen, wenn ich nach einer erfolgreichen Strategie suche, die auch nur im Entferntesten die Gesundheit betrifft.

*

Ps. Laut WHO müssten zunächst 40% der Menschen in jedem Land der Erde geimpft sein, um die Pandemie bekämpfen zu können. Dann käme der Schritt in jedem Land 70%.

Entscheidend ist, zu dürfen

Entscheidend ist die Frage, ob auch kleine Kinder geimpft werden dürfen (!), nicht ob sie geimpft werden sollen. Sobald das Dürfen geklärt ist, können sich Eltern informieren, sich eine Meinung bilden und eine Entscheidung treffen. Beim Dürfen kommt es auf Wirksamkeit und Verträglichkeit an. Diese Frage scheint geklärt zu sein. Eine Genehmigung für die EU dürfte damit auch nicht mehr lange dauern. Prima!

Die Trödel-STIKO kann dann gerne in Ruhe prüfen. Hauptsache, impfende Ärzte betrachten die (fehlenden) Impfempfehlungen der STIKO als das, was sie sind: Eine Empfehlung. Das Fehlen einer Empfehlung darf kein Killerkriterium sein, aufgrund dessen Ärzte eine zugelassene Impfung nicht durchführen.

Das gilt erst Recht für die Auffrischungsimpfung, die in etlichen Ländern der Welt ebenso wie in Sachsen für jeden freigegeben und empfohlen ist.

So ein Salat

Herr Westerfellhaus (Pflegebeauftragter der Bundesregierung) lehnt Impfpflicht für Pflegekräfte ab, weil das Trotz und Krankschreibungen bewirken würde. Allerdings drückte er seine MIssbilligung gegenüber denen aus, die sich nicht impfen ließen, da sie (in einem Altenheim starben 11 Bewohner, es waren nur 50% der Pflegekräfte geimpft) ein Risiko darstellten.
.
Man merkt, dass heute die meisten eine Schul"bildung" genossen haben, wo man niemanden zu etwas zwingen darf, weil das Unwillen auslöst. Nein, man muss immer wieder mit moralischen Appellen kommen und "Anreize" setzen. Hartgesottene kann man damit nicht erreichen, die lachen sich kaputt und genießen, dass sie mit ihren Dreistigkeiten unbeschadet durchkommen.

Es ist mir unbegreiflich,

Es ist mir unbegreiflich, sowohl Corona als auch Long Covid sind nicht das grosse Problem für Kinder, wie in Medien an manchen Tagen dargestellt (und an anderen Tagen wird nämlich in denselben Medien die Gefahr von zB Long Covif relativiert aber seltsamerweise nur in regionalen Sparten zB der Tageeschau), und offiziell ist der Impfstoff (zumindest nach CDC) nicht in der Lage Infektionen zu verhindern. Das heisst, er schützt nur vor schweren Verläufen, die haben aber nur die Älteren zu befürchten und die werden deshalb ja geimpft. Also wenn die Älteren geimpft sind ,muss man sie nicht schützen, indem man den Rest der Bevölkerung impft. Es kommt zwar immer das Argument, manche könnten nicht geimpft werden, doch wird die Zahl so gering sein, dass sman sie vernachlässigen kann. Ich habe jedenfalls immer wieder Empfehlungen und Aufforderungen gesehen, wie immungeschwächte zb sich impfen lassen sollen.

@ Pharmaopfer

Ich lasse meine Kinder sofort impfen, sobald der Impfstoff verfügbar sein wird. Das Virus birgt ein schwer kalkulierbares Risiko.
Eine Impfung ist das beste Training für das Immunsystem. Das Risiko der Impfung ist kalkulierbar und _viel_ geringer als das Risiko einer Infektion mit dem Virus.

09:15 von

09:15 von Thomas-Eggenfelden

//2. Impfgegner gibt es nur sehr wenige, ich denke sie meinen mRNA-Impfskeptiker - die Skepsis ist nicht unbegründet und muss zugestanden werden. Eine pauschale Verurteilung durch „Verwirrtheitszustände“ ist pauschalisiert und unqualifiziert.//

Können Sie mir den Grund für "die nicht unbegründete Skepsis" erklären?
Ich glaube, das hängt dann eher mit mangelnder Information zusammen!

Und die Impfzahlen - selbst wenn man die 5% drauf rechnet - sind es nur 71,7 %(66,7 +5%) vollständig geimpfte.
Zu der "Untererfassung der Impfdurchbrüche":
Vielleicht sollten Sie sich mal diese durch lesen:
**Die Erste: In den USA gibt es Hinweise darauf, dass Impfdurchbrüche weniger ansteckend sind als bisher angenommen. Die Zweite: Es gibt erste positive Ergebnisse aus einer Phase-III-Studie des europäischen Tot-Virus-Impfstoffs. **
"https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/corona-newsletter-montag-ach…"

Warum, um Gottes Willen...

Nun weiß ich natürlich nicht, ob die Befürworter der Kinderimpfung hier im Forum auch tatsächlich Nachwuchs im betreffenden Alter haben. Aber wenn doch frage ich mich, um welchen Vorteilens willen würden sie ihre Kinder dem ja durchaus vorhandenen Restrisiko der Impfung aussetzen. Die Maskenpflicht in der Schule, die man als Grund anerkennen könnte, ist doch ohnehin schon vorbei. Was bleibt dann noch?

@ Traumfahrer 09:17

Ausbaden müssen eigentlich immer die Menschen in den ärmeren Länder. Man sieht ja was für ein Verhalten an den Tag gelegt wird, ich sage nur Impfquote Afrika .

@ um 09:15 von Thomas-Eggenfelden, @ um 08:58 von ich1961

Man wird doch davon ausgehen können, dass die „Stikos“ anderer Länder nach den gleichen Vorgaben und Standards arbeiten, wie die deutsche Stiko. Und selbstverständlich auch davon, dass die jeweiligen Stikos angesichts der Gefahren ständig mit allen anderen Stikos in Kontakt stehen und sich austauschen.
Von daher ist es natürlich völlig unsinnig, dass sich die eine Stiko nicht auf die andere Stiko verlassen will.
Das bezieht sich sowohl auf die Impfung an sich als auch auf die Zulassung einzelner Impfstoffe.
Alles andere wäre Quatsch.

09:16 von Pharmaopfer // Und

09:16 von Pharmaopfer

// Und die hat Mertens von der Stiko gesät, als er sagte, er würde seine Kinder oder Enkel nicht impfen lassen. Natürlich habe ich auch wahr genommen, dass er sie schlichtweg für unnötig hält, es also gar nicht um evtl. auftretende Nebenwirkungen ging. //

Herr Mertens hat damals bei Markus Lanz gesagt, er würde sie J E T Z T nicht impfen lassen. Und andere Ärzte haben von Anfang an gesagt, sie würden Ihre Kinder sofort impfen lassen - "aber das passt wohl nicht in Ihr Konzept"?

Aber nein, auch unsere Kinder und die Enkeltochter sind Erwachsen und haben sich für eine Impfung entschieden.
So, wie wir es immer gehalten haben mit den Impfungen. Mein Mann und ich lassen uns jedes Jahr gegen Influenza impfen und nehmen auch andere Impfangebote gerne an.
Aber wenn unsere Kinder noch klein wären, würden wir sie selbstverständlich impfen lassen - wie gegen andere Erkrankungen (Masern, Röteln usw.) auch.

@Traumfahrer, 9.24 Uhr - Gewichtung von Argumenten ->Wille

"Wäre solch ein exakter Plan mit etlichen Varianten vorhanden, bräuchte nicht immer von vielen Seiten rein gequatscht werden, sondern wäre klar, was die strategische Führungsrunde beschließt, und wie es umgesetzt wird, bzw. umgesetzt werden muss. Nur leider waren sich da die Politiker/innen schon seit etlichen Jahren zu schade und zu faul, je darüber zu diskutieren und beschließen. "

Einen solchen einheitlichen Plan kann es nicht geben. Die Bedeutung von Fakten kann in verschiedenen Ländern unterschiedlich bewertet und gewichtet werden, ebenso wie Argumente pro & contra daraus resultierender Entscheidungen. Ein Beispiel: Null-Covid-Strategie ja oder nein. Australien, Neuseeland und China handhaben das anders als Großbritannien. (GB macht es besser, meiner Meinung nach, das nur am Rande)

Am 03. November 2021 um 09:29 von M. Höffling

"Entscheidend ist die Frage, ob auch kleine Kinder geimpft werden dürfen (!), nicht ob sie geimpft werden sollen"

Naja, falls die STIKO entscheidet das geimpft werden sollte.... dann gibt es ja, wie bei Erwachsen, angeblich kein Grund mehr das "wir" für die Tests von Kindern bezahlen sollten....

Wer hat die Studien nicht gelesen?

Wie kommen Sie auf die Idee, Menschen die die Impfung von Kindern ablehnen, hätten die Studien nicht gelesen? Ich frage mich eher andersrum, wie man nach Durchlesen des Stiko-Berichts (auf der Homepage des RKI verfügbar) zur Impfentscheidung für die 12-17jährigen auf die Idee kommen kann, sein Kind impfen zu lassen! Und das Kosten-Nutzen-Verhältnis bei den jüngeren Kindern dürfte vermutlich noch schlechter ausfallen. Ich hab kleine Kinder und werde sie auf keinen Fall impfen lassen. Und bevor ich jetzt angegriffen werde: ich bin Wissenschaftlerin und bilde mir meine Meinung auf der Basis von wissenschaftlichen Publikationen, nicht bei KenFM.

Hoffe auf schnelle Zulassung

Wir hoffen auch auf eine schnelle Zulassung des Impfstoffs für Kinder unter 12 Jahren.
Mein Mann, ich und unsere 2 großen Kinder sind schon vollgeimpft. Nur unser jüngster mit knapp 10 Jahren halt noch nicht.

@Pharmaopfer

"Lassen sie ihre Kinder impfen, wenn es eine Stiko Empfehlung gibt?" Am 03. November 2021 um 09:16 von Pharmaopfer

*

Ich vertratue und vertraue auf die Meinung der Kinderärztin meiner Kinder, welche sie seit den ersten Vorsorgeuntersuchungen kennt.
Sie hat mir bislang immer von sich aus gesagt, welche Impfung für die Kinder sinnvoll sei und auf ihren Ratschlag habe ich immer gehört.

Nur bei Schweinegrippe habe ich von mir aus nachgefragt. Die Antwort war, dass es unwahrscheinlich sei, dass meine Kinder gefährdet seien. Also: keine Impfung gegen Schweinegrippe.

Wegen Corona-Impfung habe ich gar nicht gefragt und bin auch nicht angesprochen worden.

Allerdings lasse ich die Kinder diesen Herbst gegen Grippe impfen.
(Offensichtlich sollte man bei gesunden Kindern dafür jemanden mit Vorerkrankungen in der Familie haben, aber die Ärzte sind aktuell froh über jede Erkrankung weniger, die sie später behandeln müssen. Man macht in der Praxis derzeit 2 Überstunden täglich.)

Am 03. November 2021 um 08:58 von ich1961

Ich vermute, das ganze hat vor allem Haftungsgründe. Wenn die Politik (wie bei Corona)eine Impfung empfiehlt, dann ist sie in der Haftung, wenn irgendetwas passiert. Die Stiki prüft aufgrund der EMA-Zulassung, wer, welche Impfung erhalten soll. Dass die Hausärzte z.Zt. i.d.R. nur Patienten Ü70 oder besonders vulnerable impfen, liegt eben an der Stiko-Empfehlung bzw. an der (noch)nicht vorliegenden Empfehlung für alle anderen.
Vllt wartet die Stiko auch deshalb noch etwas zu, damit jetzt die besonders Gefährdeten nicht in dem "Run", der dann sicher wieder erfolgt, untergehen. In NRW sind ca. 90% aller Heiminsassen 3fach + Mitarbeiter geimpft.
Mir ist auch lieber, EMA und Stiko prüfen hier nochmals unabhängig von anderen/internationalen Stellen. Das geschieht doch an fast allen anderen Stellen auch, insbesondere bei der Zulassung med. Produkte; genauso, wie die USA auch alles durch ihre Ämter prüfen lassen.
Eigentlich normal und logisch.

@09:05 von ich1961

"Manchmal denke ich, das Emotionen ein schlechter Ratgeber sind. Seriöse Quellen sind nicht so emotional und daher ziehe ich diese vor"

Ich nehme an, Sie wissen, dass ich ganz Ihrer Meinung bin, was Studien und Wissenschaft angeht.

Das Problem ist aber wie gesagt, dass wir nicht alle der gleichen Meinung sind. Wenn nur Fakten menschliche Entscheidungen leiten würden, dann würde niemand rauchen. Wir alle machen irgendwann mal Dinge, die andere für unvernünftig halten und wir selbst finden doch eine (scheinbar) logische Erklärung dafür ("Helmut Schmid ist auch alt geworden").

Wenn jemand Ihrer und meiner "seriösen" Quelle nicht vertraut, dann haben wir argumentativ keine Chance.

Das Problem ist, dass Emotionen eben häufig auch gute Ratgeber sind. Deswegen hat die Evolution uns damit ausgestattet.

Eine Regel lautet, dass man Emotionen nur mit Emotionen begegnen kann, nicht mit Fakten. Häufiger Fehler, auch von mir.

Keine Impfung für kleine Kinder!!

Ich bin schockiert, dass sich hier Menschen für die Impfung von kleinen Kindern aussprechen... Die sind hier seit März 2020 die Leidtragenden, obwohl sie diese Erkrankung nicht betrifft! Kann man auf der Seite des RKI nachlesen.
Es gibt eine Studie aus England in Bezug auf Corona und Sterbefälle unter den Kindern. Alle Kinder, die gestorben sind, waren schwerst behindert, schwer krank oder sind an anderen Dingen verstorben (Unfall, etc.), aber hatten halt einen positiven Test...
In diesem Artikel wird leider nicht berichtet, was die Kinder in den USA an Vorerkrankungen etc. hatten. Für mich ist sowas keine objektive Berichterstattung. Dafür müsste jede Seite beleuchtet werden. Stattdessen wird jetzt weiterhin Panik verbreitet und die Eltern wahrscheinlich bald dazu gedrängt, ihre Kinder auch noch zu impfen!Das ist wirklich so traurig und beschämend.
Wisst ihr eigentlich, was die letzten 1,5 Jahre mit den Kindern gemacht haben? Psychische Erkrankungen sind auf dem Vormarsch! Kein Wunder

@ M. Höffling 09:29

Die STIKO sichtet die Daten in Ruhe durch . Und wenn eine Empfehlung nicht ausgesprochen wird, wird das schon ihren Grund haben . Eine zugelassene Impfung heißt noch lange nicht, das sie für eine Gruppe in Betracht kommt .

um 08:58 von dr.bashir…


Wichtig wäre, dass es jetzt beim Boostern der Risikogruppen endlich voran geht. Die, die im Frühjahr als erstes geimpft wurden, sind die mit dem schwächsten Immunsystem und die, bei denen die Impfung am längsten her ist (Prio-Gruppe 1). Was gibt es da zu überlegen? Die machen auch mit, wenn man es ihnen anbietet. Und schließlich ist auch diese Gruppe, die überwiegend verstirbt.

Das Pflegeheim, in dem meine Frau arbeitet ist am Donnerstag fast komplett durchgeimpft worden Bei einigen wenigen Personen war die 2. Impfung noch nicht ausreichend lange her.

Mein Vater, 95 Jahre alt, nicht im Pflegeheim hat auch schon die dritte Impfung.

Es tut sich schon etwas…

@nie wieder spd

"Man wird doch davon ausgehen können, dass die „Stikos“ anderer Länder nach den gleichen Vorgaben und Standards arbeiten, wie die deutsche Stiko" Am 03. November 2021 um 09:43 von nie wieder spd

*

Ich bin mir sicher, dass da nicht alles gleich ist und nicht sein kann, weil die Gesundheitssysteme der Länder und die Anzahl an Krankenhäusern samt Personal pro bestimmte Anwohnerzahl unterschiedlich sind.

Da wäre eine Gleichmacherei auch extrem sinnfrei.

*

(Was haben die Leute, dass sie alles überall gleich haben wollen, obwohl Menschen, Umgebung und Verhältnisse total unterschiedlich sind?)

um 09:38 von Seebaer1

Warum, um Gottes Willen...
Nun weiß ich natürlich nicht, ob die Befürworter der Kinderimpfung hier im Forum auch tatsächlich Nachwuchs im betreffenden Alter haben. Aber wenn doch frage ich mich, um welchen Vorteilens willen würden sie ihre Kinder dem ja durchaus vorhandenen Restrisiko der Impfung aussetzen. Die Maskenpflicht in der Schule, die man als Grund anerkennen könnte, ist doch ohnehin schon vorbei. Was bleibt dann noch?

Um z.B. die die Großeltern nicht anzustecken.

Am 03. November 2021 um 09:38 von Seebaer1

. Die Maskenpflicht in der Schule, die man als Grund anerkennen könnte, ist doch ohnehin schon vorbei. Was bleibt dann noch?
__
1. ist die Maskenpflicht nicht überall ausgesetzt.
2. wird man die m.M. in Kürze da, wo sie gefallen ist, wieder einsetzen.
3. Wenn die Gesamtsituation sich weiter verschärft, wird man bestimmt auch wieder über Einschränkungen im Schulbetrieb nachdenken. Da könnte ich mir eine unterschiedliche Vorgehensweise hinsichtlich geimpft/ungeimpft vorstellen.
Letztlich müssen sich die Eltern überlegen, was sinnvoll ist. Hängt m.M. nach auch sehr vom persönlichen/familiären Umfeld ab, in der Frage, ob sich dort vulnerable Personen befinden.
Ich würde es wohl machen, allerdings habe ich auch ein gewisses Grundvertrauen in 1. die Medizin/Ärzte und 2. in unsere Institutionen. Was, wie man hier täglich lesen kann, wohl auf die wenigsten zutrifft,
obwohl vermutlich die allerwenigsten auf eigene (schlechte)Erfahrungen zurückblicken dürften.

09:31 von DeHahn: Impfpflicht für Pflegekräfte

Pflegekräfte haben idR immer mit irgendwelchen Keimen zu tun und ich kenne einige die sich auch nie gegen Grippe impfen ließen. Manche haben auch noch das Desaster mit der Schweinegrippe-Impfung vor Augen als der Impfstoff nichts taugte und ganze Stationen wegen Krankheit geschlossen werden mussten. Ähnliches gab es auch mit Astra Zeneca - insofern kann man Pflegekräften eine gewisse Skepsis nicht verdenken. Nichtsdestotrotz sind die allermeisten Pflegekräfte gegen Covid19 geimpft so dass hier hauptsächlich eine Scheindebatte geführt wird. Tatsache ist dass die Anzahl der Intensivbetten gegen letztes Jahr weiter zurückgegangen ist, weil zunehmend Pflegekräfte ihren Beruf verlassen.
Der richtige Ansatz wäre daher die Arbeitsbedingungen sowie den Lohn in der Pflege nachhaltig zu verbessern anstatt noch auf sie einzuprügeln.
Aber in dieser Hinsicht tut sich leider (außer jammern) seitens der Politik und der Verantwortlichen nichts - stattdessen werden solche Scheindebatten losgetreten.

09:33 von OrwellAG Tagesschau

09:33 von OrwellAG

Tagesschau regional ???

Und NEIN, die Impfungen schützen nicht nur einen selber und Kinder können die Infektion genau wie Erwachsene auch an Erwachsene "weiter geben".

//Ich habe jedenfalls immer wieder Empfehlungen und Aufforderungen gesehen, wie immungeschwächte zb sich impfen lassen sollen.//

Ja, selbstverständlich! Die sind doch besonders gefährdet! Aber nur nach Beratung durch den Arzt.

um 09:47 von stbr

Wer hat die Studien nicht gelesen?
Wie kommen Sie auf die Idee, Menschen die die Impfung von Kindern ablehnen, hätten die Studien nicht gelesen? Ich frage mich eher andersrum, wie man nach Durchlesen des Stiko-Berichts (auf der Homepage des RKI verfügbar) zur Impfentscheidung für die 12-17jährigen auf die Idee kommen kann, sein Kind impfen zu lassen! Und das Kosten-Nutzen-Verhältnis bei den jüngeren Kindern dürfte vermutlich noch schlechter ausfallen. Ich hab kleine Kinder und werde sie auf keinen Fall impfen lassen. Und bevor ich jetzt angegriffen werde: ich bin Wissenschaftlerin und bilde mir meine Meinung auf der Basis von wissenschaftlichen Publikationen, nicht bei KenFM.

Eine Frage, haben ihre kleinen Kinder auch die sonst üblichen Impfungen nicht bekommen?

@ Seebär1

"Nun weiß ich natürlich nicht, ob die Befürworter der Kinderimpfung hier im Forum auch tatsächlich Nachwuchs im betreffenden Alter haben. Aber wenn doch frage ich mich, um welchen Vorteilens willen würden sie ihre Kinder dem ja durchaus vorhandenen Restrisiko der Impfung aussetzen."

Die Gesundheitsrisiken durch eine naive SARS-CoV2-Infektion sind erheblich höher als die Risiken durch die Impfung mit Corminaty.
Das Impfrisiko beschränkt sich auf wenige milde Symptome und ein geringes Risiko einer Herzmuskelentzündung. Dieses ist bekannt und kann überwacht werden. Bei der Infektion mit SARS CoV2 ist dieses Risiko ebenfalls vorhanden (deutlich größer!) + ein breites Bündel an weiteren Gesundheitsrisiken. Long Covid ganz vorn (auch bei Kindern!).
Und: begegnen tun wir dem Virus alle früher oder später, aber dann doch viel lieber mit einem vorbereiteten statt einem naiven Immunsystem.
Die Güterabwägung fällt sehr eindeutig pro Impfung aus!

Empfehlung

Ich denke, man sollte das Ergebnis einer Stiko-Einschätzung als das nehmen, was sie ist nämlich lediglich eine Empfehlung. Wer eine Impfentscheidung für sich oder seine Kinder treffen möchte, kann bedenkenlos nach einer EMA Zulassung diese Impfstoffe nutzen insbesondere dann, wann derjenigen Person der Impfschutz gegenüber COVID-19 besonders wichtig ist. Wer dagegen noch gerne die etwas weitergehende Empfehlung der Stiko berücksichtigen will kann das auch gerne tun. Die Sicherheit des Impfstoffes ist aber bereits durch die EMA Zulassung gegeben.

Re : Tada !

Ja das Gesundheitssytem de USA ist ein echtes Problem, weil es für viel zu wenige bezahlbare Krankenversicherungen gibt, und auch zu viele Firmen diese weder mit bezahlen, noch sie unterstützen. Das wurde zwar versucht zu verbessern, scheitert aber an der Nicht- Einsicht von vielen Politikern, die kaum einen Schimmer haben, wie es den vielen armen Menschen im Land geht. IM Grunde ist doch so gut wie jede Person, die in einem politischen Amt ist, finanziell so gut gestellt, bestimmt wie bei uns in etlichen anderen "Bereichen" finanziell aktiv, so dass der Blick nach Unten nie mehr getätigt wird. Es gibt zwar Bemühungen, nur wird dies von zu vielen Wohlhabenden und Reichen schamlos torpediert und weiter verhindert, so frei nach dem Motto : Jede/r muss für sich selbst sorgen !
Durch diese Ungleichheit ist natürlich auch das Misstrauen gegenüber den da Oben sehr groß, und die Skepsis gegenüber der Impfstoffe auch, weil es auch Leugner und Lügner in großen Mengen gibt !

@ stbr 09:47

Guten Morgen. Ich glaube, das nützt bei manchen wenig, das Sie Wissenschaftlerin sind . Die Ideologie auf beiden Seiten hat sich im Laufe der Zeit so verfestigt, da kommt man nicht mehr ran .

Ich würde mein Kind nicht impfen lassen!

Ich bin Mutter eines 8-jährigen Jungen und ich würde ihn auf keinen Fall gegen Corona impfen lassen. Diese Erkrankung betrifft Kinder nicht.
(Gegen manch andere Erkrankung ist er im Übrigen geimpft.)
Alle Erwachsenen, die sich impfen lassen wollen und/oder einer Risikogruppe angehören, können das tun.
Die Kinder sollten nun endlich nach 1,5 Jahren aus dem ganzen Thema rausgehalten werden. Es reicht, was sie schon erleiden mussten. Man sieht es in den psychologischen Praxen.
Und ja, die Stiko-Aussage habe ich auch noch im Kopf!
Erschreckend ist, dass viele eher den "Empfehlungen" von Spahn und Lauterbach, als von Kinderärzten und der Stiko folgen würden. Das zeigt, dass es hier nicht um Logik und Argumente geht.

09:38 von Seebaer1 Zum einen

09:38 von Seebaer1

Zum einen bin ich generell für Impfungen ( da die meisten (Kinder-) Krankheiten nicht so angenehm sind.
Zum anderen habe ich meine - heute erwachsenen - Kinder mit allen empfohlenen Impfungen versorgen lassen.
Gerade bei Covid19 und Long Covid kann es immer wieder zu bösen Überraschungen kommen. Auch kleinere Kinder können beides bekommen!
Warum sollte ich meine Kinder denn nicht vor möglicher Erkrankung schützen wollen?

09:37 von ich1961

"Und die Impfzahlen - selbst wenn man die 5% drauf rechnet - sind es nur 71,7 %(66,7 +5%) vollständig geimpfte."
Sie wissen sehr wohl:
"Der Anteil der vollständig bzw. der noch nicht Geimpften variiert stark nach Alter" (RKI)
.Die Impfquote der 18-59-jährigen beträgt 75.8 %... (vollständig geimpft)
.Die Impfquote der 60+-jährigen beträgt 89.7 %.... (vollständig geimpft)

5% hinzurechnen! (Meldefehler)

"Unter Berücksichtigung der genannten Faktoren ist mit einem aktuellen Blick auf alle Impfungen, die
bis zum 05.10.2021 durchgeführt wurden, in der Erwachsenenbevölkerung von einem Anteil
mindestens einmal Geimpfter von bis zu 84 % und einem Anteil vollständig Geimpfter von bis
zu 80 % auszugehen."
(Robert Koch-Institut, 06. Oktober 2021, COVIMO)
.
Die von Ihnen richtig genannte Impfquote (ca. 70%) bezieht auch Kinder und Jugendliche mit ein. Hierzulande gibt es ca. 9 Mio. Menschen im Alter unter 12 J. und die durften bislang nicht geimpft werden.
Bei den 12- 18 J. ist die Impfquote 41%

USA: Kinder ab fünf werden geimpft

wo liegt das Problem wenn das Fachleute, Virologen etc. zu bestimmen haben ?
Zumindest besser als Parteiidiologen

@Weingasi, 9.48 Uhr - Priorisierung verhindert Run

"Dass die Hausärzte z.Zt. i.d.R. nur Patienten Ü70 oder besonders vulnerable impfen, liegt eben an der Stiko-Empfehlung bzw. an der (noch)nicht vorliegenden Empfehlung für alle anderen.
Vllt wartet die Stiko auch deshalb noch etwas zu, damit jetzt die besonders Gefährdeten nicht in dem "Run", der dann sicher wieder erfolgt, untergehen."

Die Impfpriorisierung vom Anfang des Jahres verhindert den Run von alleine, jedenfalls bis Ende des Jahres. Die Langsamkeit der STIKO sorgt aber eher dafür, dass es bei allgemeiner Empfehlung dann doch zu einem Ansturm kommt.

Ich wette um ein Frühstück in meinem Lieblingshotel, dass die STIKO am Ende doch eine allgemeine Empfehlung für jeden aussprechen wird. Umso wichtiger ist deshalb, diese Entscheidung vorwegzunehmen und nicht abzuwarten. Das sollten auch die niedergelassenen Ärzte so sehen. Die Aussagen ihrer Verbände "Wir wollen die Auffrischung alleine durchziehen, aber nur gemäß STIKO-Empfehlung" heißt für mich: "Wir kriegen's nicht gestemmt."

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