Kommentare - Öffentlicher Dienst: Ver.di kündigt Streiks der Länder an

02. November 2021 - 15:37 Uhr

Die Gewerkschaft ver.di hat Streiks im öffentlichen Dienst angekündigt. Der Schwerpunkt solle in den Gesundheitseinrichtungen liegen, sagte ver.di-Chef Werneke. Zuvor war die zweite Verhandlungsrunde gescheitert.

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Kommentare

man stelle sich mal vor

die Gewerkschaften würden keine konkrete Tarifforderung stellen, aber schon mal mit dem Streiken beginnen. Den Aufstand möchte ich sehen.
Kein Angebot vorzulegen, ist nicht nur eine Provokation der Arbeitgeber, man bringt damit auch seine "Wertschätzung" gegenüber dem Tarifpartner zum Ausdruck. Ich erwarte auch für die Zukunft nicht mehr Vernunft seitens der öffentlichen Arbeitgeber, und so wird es wohl auf Streiks hinauslaufen. Und auf die jetzt schon zu erwartenden Floskeln von leeren öffentlichen Kassen, der Mahnung, "wegen der Pandemie" Zurückhaltung zu üben, den Vorwurf der Rücksichtslosigkeit und das Unwort "Geiselnahme".
Vielleicht entdeckt man auch Egomanie, perönliche Machtgelüste und Profilneurose beim Verhandlungsführer der Gewerkschaften. Warten wir mal die BILD-Schlagzeilen der nächsten Wochen ab.

Inflationsausgleich

Alles unterhalb des Inflationsausgleichs ist Reallohnverlust. Das gilt für alle Arbeitnehmer, also auch die im öffentlichen Dienst. Im Grunde ist es eine Selbstverständlichkeit, den Arbeitnehmern mind. den Inflationsausgleich anzubieten.

Angesichts der Inflation sind

Angesichts der Inflation sind 5% doch ein sehr moderates Verlangen. Ich denke die Zeit der Zurückhaltung ist vorbei. Seid Jahren gibt es nur noch sehr geringe Lohnzuwächse bei steigenden Kosten. Der Reallohnverlust dürfte sich inzwischen auch ca 10% summieren. Ich wundere mich immer, wenn es darum geht der Bevölkerung sprich Öffentlicher Dienst, Rentner oder auch Harz4 Empfängern etwas vom Kuchen abzugeben ist nie Geld da und leider nicht finanzierbar. Geht's aber darum der Wirtschaft, sprich Banken, Autokonzernen oder Fluggesellschaften kann die Summe nicht hoch genug sein, da spielen ein paar mehr oder weniger Milliarden keine Rolle mehr. Lasst endlich die welche den Wohlstand diese Landes erarbeiten auch wieder daran teilhaben.

man staunt nur noch

die gesundheitsbehörden fordern mehr gehalt! warum? weil alle gesundheitsämter grandios in der krise versagt haben?

Der Fachkräftemangel macht

Der Fachkräftemangel macht Forderungen bis zu 100% realistisch.
Selber schuld, wenn man solche Märchen jahrelang in die Welt setzt. Kommen will ja keiner. Dann muss man die, von denen man angeblich zu wenige hat, halt fürstlich entlohnen, sonst sind die schnell wo anders.
Also Verdi, keine falsche Bescheidenheit.
20% fordern. 15 bekommen

Das sich Verdi nicht schämt …

5% für 12 Monate.
Also gerade mal wieder einen Inflationsausgleich.
Und wie in allen vergangenen Verhandlungen bekommen sie den auch nicht hin.

Wird die Bevölkerung

auch von Verdi in Geiselhaft genommen, oder geschieht das nur durch die GDL bei der Bahn. Wo sind denn jetzt hier die gewohnten Proteste und Forderungen nach Streikverbot?

16:06, Karl Maria Jose...

>>man staunt nur noch
die gesundheitsbehörden fordern mehr gehalt! warum? weil alle gesundheitsämter grandios in der krise versagt haben?<<

Haben sie das?

Woran machen Sie das fest?

Und was hat das mit den Gehältern der Mitarbeiter zu tun?

Wollen Sie die mit Gehaltsentzug strafen?

Ja, man staunt nur noch.

@ um 16:06 von Karl Maria Jose...

Für das bis heute immer noch anhaltende logistische Versagen der Gesundheitsbehörden sind nicht die verantwortlich, die die Arbeit erledigen, sondern die, die bei diesen Tarifverhandlungen als Arbeitgeber antreten.

@Klabautermann 08, 16:09

Wird die Bevölkerung auch von Verdi in Geiselhaft genommen

Alle Textbausteine mit "Geiselhaft" möglichst bald löschen. Ist das Gegenteil von originell, darüber wird nur noch gegähnt.

15:56, frosthorn

>>Vielleicht entdeckt man auch Egomanie, perönliche Machtgelüste und Profilneurose beim Verhandlungsführer der Gewerkschaften. Warten wir mal die BILD-Schlagzeilen der nächsten Wochen ab.<<

Mit Frank Wernecke geht das nicht so gut, denn er pflegt ein eher uneitles Auftreten in der Öffentlichkeit. Ich bin aber auch gespannt, wie kreativ die Blödzeitung hier wird. Ich könnte mir vorstellen, daß sie sich auf die Vorurteile gegen Beamte und öffentlichen Dienst konzentrieren und sie für eine Kampagne gegen ver.di instrumentalisieren wird. In so was war das Blatt immer schon gut.

@ um 16:09 von Klabautermann 08

„Wird die Bevölkerung
auch von Verdi in Geiselhaft genommen, oder geschieht das nur durch die GDL bei der Bahn.“
Keine Bange. Die einschlägigen Medien werden ihr antidemokratisches Hetzkonzert gegen Streikende schon noch früh genug beginnen.

16:09, Klabautermann 08

>>Wird die Bevölkerung auch von Verdi in Geiselhaft genommen, oder geschieht das nur durch die GDL bei der Bahn. Wo sind denn jetzt hier die gewohnten Proteste und Forderungen nach Streikverbot?<<

Haben Sie doch einfach noch ein wenig Geduld.

Klabautermann 08

„Wird die Bevölkerung
auch von Verdi in Geiselhaft genommen, oder geschieht das nur durch die GDL bei der Bahn. Wo sind denn jetzt hier die gewohnten Proteste und Forderungen nach Streikverbot?“
……
Um ehrlich zu sein, hab ich mit einem Kommentar wie dem ihren schon früher gerechnet, frei nach dem Motto keiner hat das Recht zu streiken, wenn es mir vielleicht ein paar Unannehmlichkeiten bereitet. Ich warte nur noch auf Kommentare alla jetzt lassen die durch Streiks im Krankenhaus auch noch die Patienten sterben

Öffentlicher Dienst: Ver.di kündigt Streiks der Länder an...

In Anbetracht der inflationären Tendenzen ist die Forderung nach 5 Prozent Tariferhöhung eher von Bescheidenheit geprägt. Vor allem, weil zu befürchten ist, daß daraus 5 Prozent Erhöhung werden. Aber auf 24 Monate oder gar auf 28,30 Monate Laufzeit des Tarifvertrages. Das wären dann 1 bis 2 Prozent pro Jahr. Vor allem ist gerade Ver.di in diesem Bereich nicht gerade als streikfreudig bekannt. Die Beschäftigten müssen, nach der Provokation durch die Länder, auch auf die Gewerkschaftsführung aufpassen.

@Bender Rodriguez um 16:08

>> Der Fachkräftemangel macht Forderungen bis zu 100% realistisch.
Selber schuld, wenn man solche Märchen jahrelang in die Welt setzt. Kommen will ja keiner. Dann muss man die, von denen man angeblich zu wenige hat, halt fürstlich entlohnen, sonst sind die schnell wo anders. <<
-> Ja, dann sollen die, die schnell weg sind, weil ihnen die Lohnsteigerung zu gering ist, einen neuen Arbeitgeber suchen, der sie „fürstlich“ entlohnt. Aber träumen von 100% ist ja erlaubt…

>> Also Verdi, keine falsche Bescheidenheit.
20% fordern. 15% bekommen <<
-> Ja genau, im öffentlichen Dienst: der Rest der Bevölkerung, der Dienstleistungen des öffentlichen Dienstes benutzt, zahlt dann die dann kommenden Preissteigerungen mit Freude.

Nein, das was Sie schreiben, ist völlig undurchdacht! Das setzt wiederum eine Lohn-Preisspirale in Gang, die die Inflation noch weiter anheizt. Die Vertreter von Verdi und Arbeitgeber werden schon ein vernünftiges Ergebnis erzielen, aber keine Utopie abschließen!

16:14 von nie wieder spd

haben denn die, die arbeiten, auch einen abteilungsleiter? der sollte doch eine grundahnung haben! oder wird der von der pferdiführung zusammen mit der politischen führung im hinterzimmer nach parteibuch ausgewürfelt? und dann kommt sowas bei raus

@Haben Sie doch einfach noch ein wenig Geduld. 16:19 von fs

zu @@16:19 Klabautermann08

Lieber nicht.
Denn was hier, und nicht nur hier, die letzte Zeit an 'undemokratischer Kultur'
an den Tag kommt, sollten wir lieber nicht herbeireden - auch nicht ironisch ;-)

@ 15:56 von frosthorn

Ihrem Kommentar und Ihren Überlegungen stimme ich voll und ganz zu; Ich erwarte sogar, dass hier im Forum die Entrüstung, wie man denn nur in Coronazeiten im Gesundheitswesen streiken kann und was die Bediensteten in den Ämtern denn schon geleistet hätten, noch on Top dazukommt.
Aber morgen klagen dann die gleichen wieder, wie schlecht unsere Kliniken aufgestellt sind...

16:29, artist22

>>@Haben Sie doch einfach noch ein wenig Geduld. 16:19 von fs
zu @@16:19 Klabautermann08

Lieber nicht.
Denn was hier, und nicht nur hier, die letzte Zeit an 'undemokratischer Kultur'
an den Tag kommt, sollten wir lieber nicht herbeireden - auch nicht ironisch ;-)<<

Es war eher resignativ gemeint. Die entsprechenden Kommentare werden kommen, da braucht man nichts herbeizureden.

@ 16:10 von fathaland slim

Da staune ich schon lange nicht mehr, schlage mir auch nicht auf die Schenkel sondern übergehe diese Unflätigkeiten möglichst geräuschlos oder interpretiere sie als schlechtes Kabarett, wenn mir denn erlaubt wird, das hier so offen zu sagen...

@ bolligru

Inflationsausgleich
Im Grunde ist es eine Selbstverständlichkeit, den Arbeitnehmern mind. den Inflationsausgleich anzubieten.

Nein, eigentlich nicht. Denn die öffentliche Hand hat ja nicht einfach mehr Geld zur Alimentierung der Beamtem und Angestellten zur Verfügung, nur weil die Öl- und Gaspreise so deutlich steigen.

In der doppelten Zange

Fordern Arbeitnehmer eine bessere Bezahlung, kommen sie doppelt in die Zange:
a) alle, die wenig bekommen, finden das unverschämt, und
b) die Gutverdiener meinen, dass ihnen zugunsten der "Leistungsschwachen" schon genug "abgezogen" wird.
.
So hat die "Politik" (der Mitte) leichtes Spiel, solche Forderungen im Sinne der Arbeitgeber wegzubügeln. Es sind ja - dank der Politik der Mitte - auch nur noch 40% der Arbeitnehmer in der Gewerkschaft. Ist das nicht klasse?

@ Karl Maria Jose...

man staunt nur noch die gesundheitsbehörden fordern mehr gehalt! warum? weil alle gesundheitsämter grandios in der krise versagt haben?

Meiner Beobachtung nach haben die Gesundheitsämter gar nicht versagt.
Mehr als ein billiger Schenkelklopfer sind solche pauschalen Herabwürdigungen in meinen Augen nicht.

@ heribix

Angesichts der Inflation sind 5% doch ein sehr moderates Verlangen.

Ich hab ein ungutes Gefühl bei so viel proletarischem Übereifer. Die Gewerkschafter sollten mal realistisch analysieren, wo die gesamte Gesellschaft steht und welche Möglichkeiten die öffentliche Hand - also wir - überhaupt hat.

@ DeHahn

Moderne Tarifverträge enthalten immer auch Festbeträge zusätzlich zu linearen Anteilen, so ist sichergestellt, dass die unteren Lohngruppen nicht zu kurz kommen.

@ Bender Rodriguez

Also Verdi, keine falsche Bescheidenheit.
20% fordern. 15% bekommen

Sie haben vermutlich noch keine Tarifauseinandersetzung näher verfolgt.

Da die Preise

weiter steigen, und zum Jahresende einige um die 5 Prozent vorhergesagt haben, wäre das nicht mal eine Lohnsteigerung, sondern nur ein Ausgleich.
Ich denke das ist mehr als gerecht, andere Berufsgruppen werden nachziehen, der Staat nimmt ja durch die Steigerungen auch reichlich mehr an Steuer ein, und steuert nicht dagegen, was er ganz leicht könnte.
Auch wenn das selbst hier nicht vielen gefällt, ich finde das mehr als gerecht, auch wenn es nicht die Gruppe mit dem wenigsten Geld im Staat ist.
Andere müssten 10 Prozent bekommen.

Am 02. November 2021 um 16:27 von Wolf1905

-> Ja genau, im öffentlichen Dienst: der Rest der Bevölkerung, der Dienstleistungen des öffentlichen Dienstes benutzt, zahlt dann die dann kommenden Preissteigerungen mit Freude.
___
Genau. Davon abgesehen, gönne ich den Mitarbeitern im med. Dienst schon aufgrund der unglaublichen Leistungen, die die meisten dieser Zunft geleistet haben, eine Lohnerhöhung. NUR, die gleichen Foristen, vllt mit wenigen Ausnahmen werden Gift und Galle spucken, wenn dann in Kürze die Beiträge zur GKV steigen, die öffentl. Abgaben, wie Müll, Strassenreinigung, aber auch Perso-Verlängerung, Kfz-An/Abmeldung oder sonstige Gebühren, die so anfallen, entsprechend erhöht werden. Denn die öffentl. Hand sind wir schliesslich alle.
Auf der anderen Seite, hatten die Menschen, die im ÖD arbeiten natürlich schon einige Vorteile während der Pandemie, im Gegensatz zu anderen Berufsgruppen. Ein Freund arbeitet beim ÖPNV .(nicht als Fahrer/ohne Kontakte) Da gab's schon einiges an Kompensation.

@Joao Adelante, 16:51

Ich hab ein ungutes Gefühl bei so viel proletarischem Übereifer. Die Gewerkschafter sollten mal realistisch analysieren, wo die gesamte Gesellschaft steht und welche Möglichkeiten die öffentliche Hand - also wir - überhaupt hat.

Jaja, ich weiß. Ein Großteil meines Berufslebens als abhängig Beschäftigter hat sich im "quasi öffntlichen Dienst" abgespielt. D.h., unsere Bezüge waren an den TvÖD gekoppelt.
Da mir also klar war, dass ich mich letzten Endes selbst bezahle, habe ich immer versucht, so wenig wie möglich zu verdienen. Und das natürlich auch meinen Kollgen geraten. Sehr realistisch analysiert, ne?

Menschen, die Gewerkschaften

Menschen, die Gewerkschaften nicht wollen, sollten sich mal ins Bewusstsein rufen, dass wir ohne Gewerkschaften niemals vernünftige Einkommen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland hätten. Und es betrifft ja nicht nur die Einkommen. Tarifurlaub, erträgliche Arbeitszeiten und andere soziale Errungenschaften würde es ohne Gewerkschaften nicht geben. Bund Länder haben mehr als ein Vermögen zur Bewältigung der Coronakrise ausgegeben.
Die hohe Inflation kommt nicht von Ungefähr.
Deswegen ist es richtig und wichtig die Gehälter anzupassen.
Gerade alle Mitarbeiter der medizinischen Dienste, muss eigentlich mehr als 10% Gehaltserhöhung zugestanden werden.
Wertschätzung, auch in finanzieller Hinsicht ist
nun angebracht.

@Joao Adelante "Nein,

@Joao Adelante "Nein, eigentlich nicht. Denn die öffentliche Hand hat ja nicht einfach mehr Geld zur Alimentierung der Beamtem und Angestellten zur Verfügung" Also in dem Punkt mit dem Geld könnte ich Ihnen aber ein paar Gegenbeispiele nennen . Bankenrettung ca. 68 Milliarden Euro, Subventionen an die Autoindustrie 1,5 Milliarden oder auch 53,03 Milliarden Euro für die Bundeswehr, nur um einige zu nennen. Am Geld sollte es also nicht scheitern.

16:42, Joao Adelante

>>@ bolligru
"Inflationsausgleich
Im Grunde ist es eine Selbstverständlichkeit, den Arbeitnehmern mind. den Inflationsausgleich anzubieten."

Nein, eigentlich nicht. Denn die öffentliche Hand hat ja nicht einfach mehr Geld zur Alimentierung der Beamtem und Angestellten zur Verfügung, nur weil die Öl- und Gaspreise so deutlich steigen.<<

Es handelt sich nicht um Alimentierung, sondern um Entlohnung für geleistete Arbeit.

Am 02. November 2021 um 16:30 von SinnUndVerstand

Ihrem Kommentar und Ihren Überlegungen stimme ich voll und ganz zu; Ich erwarte sogar, dass hier im Forum die Entrüstung, wie man denn nur in Coronazeiten im Gesundheitswesen streiken kann und was die Bediensteten in den Ämtern denn schon geleistet hätten, noch on Top dazukommt.
__
Eine Frage zum besseren Verständnis :
was sollten Ihrer Meinung nach denn z.B. die Arbeitnehmer in der Gastro machen. Auch die haben ja im besten Falle Kurzarbeitergeld bekommen. Die Arbeitgeber monatelang keine/kaum Einnahmen. Sollten die jetzt auch um Lohnerhöhung ersuchen, denn auch deren Kosten steigen ja durch die Inflation oder wäre das in dem Falle dann unangebracht ?
Ich wäre wirklich an einer Antwort interessiert.

Wolf

"Nein, das was Sie schreiben, ist völlig undurchdacht! Das setzt wiederum eine Lohn-Preisspirale in Gang, die die Inflation noch weiter anheizt. Die Vertreter von Verdi und Arbeitgeber werden schon ein vernünftiges Ergebnis erzielen, aber keine Utopie abschließen!"
.
Ganz im Gegenteil. Deine Idee ist völlig untauglich und führt zu gar nichts.
Wir brauchen keine Spiralen, wir müssen mal die Löhne unseren Preisen nachjustieren.
Und wenn man niemanden findet, dann muß da mehr Patte fließen.
.
Die Arbeitgeber glauben immer noch, wir bräuchten Zuwanderung, die das alles löst. Das ist halt FALSCH.
Bei so wenig Geld kommt keiner.
Und das ist auch gut so.

17:09, weingasi1

>>Am 02. November 2021 um 16:30 von SinnUndVerstand
Ihrem Kommentar und Ihren Überlegungen stimme ich voll und ganz zu; Ich erwarte sogar, dass hier im Forum die Entrüstung, wie man denn nur in Coronazeiten im Gesundheitswesen streiken kann und was die Bediensteten in den Ämtern denn schon geleistet hätten, noch on Top dazukommt.
__
Eine Frage zum besseren Verständnis :
was sollten Ihrer Meinung nach denn z.B. die Arbeitnehmer in der Gastro machen. Auch die haben ja im besten Falle Kurzarbeitergeld bekommen. Die Arbeitgeber monatelang keine/kaum Einnahmen. Sollten die jetzt auch um Lohnerhöhung ersuchen, denn auch deren Kosten steigen ja durch die Inflation oder wäre das in dem Falle dann unangebracht ?
Ich wäre wirklich an einer Antwort interessiert.<<

Ich möchte der Antwort des Foristen nicht vorgreifen, aber Ihre Frage ist ein wenig realitätsfremd.

In der Gastronomie wird selten mehr als Mindestlohn bezahlt und zu einem sehr großen Teil mit Aushilfskräften gearbeitet.

I

Zu 16:42 von Joao Adelante "Inflationsausgleich"s-Spirale

Inflationsausgleich
Im Grunde ist es eine Selbstverständlichkeit, den Arbeitnehmern mind. den Inflationsausgleich anzubieten.
---
Nein, eigentlich nicht. Denn die öffentliche Hand hat ja nicht einfach mehr Geld zur Alimentierung der Beamtem und Angestellten zur Verfügung, nur weil die Öl- und Gaspreise so deutlich steigen.

So ist es, denn das Geld wird anderweitig mit vollen Händen ausgegeben (z.B. aufgeblähte Parlamente) etc..

Wer leistet einen Inflationsausgleich für die Eigenvorsorge für Alter, Familie Ausbildung? Hunderte Mrd€ werden von dieser Politik jährlich verbrannt.
Die Staatskassen profitieren, das Geld ist weg, die Bürger werden belastet.

EZB-Präsidentin Madama Lagarde sieht das mit der Inflation völlig anders.
Sie bleibt beim ultralockeren Kurs der Geldpolitik. Die Inflation ist ja nur vorübergehend:
"Wir erwarten, dass die Preise im nächsten Jahr wieder sinken werden"

Die schon stark aktive Inflationsspirale wird weiter angeheizt.
Das hat keine Zukunft!

@Joao Adelante, 16:54

"Moderne Tarifverträge enthalten immer auch Festbeträge zusätzlich zu linearen Anteilen, so ist sichergestellt, dass die unteren Lohngruppen nicht zu kurz kommen"

Ein - neben der Relevanz einer Tätigkeit für die Funktionsfähigkeit des Gemeinwesens - gerade in Zeiten stark steigender Kosten für den Grundbedarf nicht unwichtiger Aspekt.

@weingassi1 "Eine Frage zum

@weingassi1 "Eine Frage zum besseren Verständnis :
was sollten Ihrer Meinung nach denn z.B. die Arbeitnehmer in der Gastro machen. Auch die haben ja im besten Falle Kurzarbeitergeld bekommen. Die Arbeitgeber monatelang keine/kaum Einnahmen." Also Gastronomie Betreiber haben über den Daumen gepeilt 60 % +/- der im vorangegangen Jahr versteuerten Einnahmen als Corona Zuschuss erhalten, die Lohnkosten für Angestellte hat da Arbeitsamt in Form von Arbeitslosengeld übernommen. Ja auch die Angestellten in der Gastronomie sollten mehr Lohn verlangen, denn auch die Gastronomie Betreiber werden die gestiegenen Einkaufspreise und Eneriepreise auf die Preise im Restaurant umlegen.

Verdi will streiken?

Ist doch gut so. Es steht eine Summe zum Verteilen zur Verfügung. Von dieser Summe werden die Kosten der Streiks abgezogen, der Rest kann verteilt werden. Wenn dann am Ende negative Abschlüsse stehen, dann ist das doch gut so.

@ um 17:05 von heribix

„Bankenrettung ca. 68 Milliarden Euro, Subventionen an die Autoindustrie 1,5 Milliarden oder auch 53,03 Milliarden Euro für die Bundeswehr, nur um einige zu nennen. Am Geld sollte es also nicht scheitern.“
Ganz recht.
Nicht zu vergessen die ca 150 Milliarden Euro, die sich unsere Finanzminister in Form von Steuerhinterziehungen von unseren sogenannten Leistungsträgern stehlen lassen.
Jedes Jahr aufs neue!
Damit könnte nicht nur der gesamte ÖD vernünftig bezahlt werden.

@Wolf1905

"Das setzt wiederum eine Lohn-Preisspirale in Gang, die die Inflation noch weiter anheizt. "
Und das tut ein Bedingungsloses Grundeinkommen und eine Anhebung des Mindestlohnes nicht? Im Gegenteil! Dies führt auch zu Inflation und damit zum Reallohnverlust u.a. der öffentlich Bediensteten. Wer soll denn zu Gunsten Anderer Lohneinbußen hinnehmen?

@Joao Adelante

Abgesehen davon, dass Angestellte nicht alimentiert werden, profitiert der Staat über Mineralöl- und Mehrwertsteuer ebenso deutlich von den Öl- und Gaspreisen, wie diese steigen.
Sie liegen also gleich zwei Mal falsch...

Bald "knallt"...

...es in Deutschland....
Überall Frust, Armut, Blendertum, Politik, whatever...soviel Themen, wo immer mehr Menschen es satt haben, nur den Dreck der Priviligierten wegzufegen....
Es ist Zeit für gerechte Löhne, für die Menschen die was leisten hier...und nicht für die Manager, die alles gegen die Wand fahrn..

@weingasi! - 16:59

" die gleichen Foristen, vllt mit wenigen Ausnahmen werden Gift und Galle spucken, wenn dann in Kürze die Beiträge zur GKV steigen, die öffentl. Abgaben, wie Müll, Strassenreinigung, aber auch Perso-Verlängerung, Kfz-An/Abmeldung oder sonstige Gebühren, die so anfallen, entsprechend erhöht werden"
Genaugenommen steigen sie um den Prozentsatz des durchschnittlichen Lohnzuwachses. Alles in allem ein Nullsummenspiel. Tariferhöhung, Mindestlohnerhöhung führen zu höheren Preisen, aber nicht unbedingt zu einem Kaufkraftzuwachs.

Sollten eine Minusrunde bekommen

Ich war im öffentlichen Dienst befristet beschäftigt und wurde während meiner Arbeit von einem "Kunden" mit einer sehr echt aussehenden Schusswaffe bedroht.
Dies habe ich meiner Vorgesetzten gemeldet.

Ihre Reaktion?
Eine Stunde später wurde mir mitgeteilt, dass ich nicht weiterbefristet werde.

Reaktion vom "bei Verdi-Mitglied-Personalrat"?

Selber Schuld, wenn man sowas meldet, ich durfte gehen, da ich zwar während der Sprechzeit aber ohne Termin gekommen bin!

Der Schwerpunkt solle in den Gesundheitseinrichtungen liegen

Das ist der traurige Höhepunkt bei Ver.di.

Es ist nicht das fehlende Angebot.
Öffentlicher Dienst im brutal möglichsten Widerspruch? Muster Weselsky - oder was soll das werden?

Mit Vernunft geht es anders und besser und nicht zu Lasten der Menschen die auf ein funktionierendes Gesundheitswesen nicht verzichten können.

Was heißt Geiselhaft

schauen Sie sich die Löhne der Bahner an - die Erhöhungen sind winzig, es ist nur ein Bruchteil der Inflationshöhe - also Reallohnverlust.
Und dass soll dann auch bei allen Angestellten im Öffentlichen Dienst so sein?
Natürlich sind diese Angestellten auch in der Coronakrise stark im Vorteil, nicht so leichte Entlassungen usw.
Doch wenn in der Brieftasche am Monatsende weniger bleibt als vor 2 Jahren kann etwas nicht richtig laufen.
Wie soll die Wirtschaft wieder brummen, wenn die Inlandsnachfrage durch hohe Inflation und niedrige Löhne gebremst wird?
Auch wenn ich die Funktionäre von Verdi nicht mag - überbezahlte und oft arrogante Bonzen - so hoffe ich doch, sie erzielen einen angemessenen Lohnzuwachs.

Am 02. November 2021 um 16:47 von DeHahn

So hat die "Politik" (der Mitte) leichtes Spiel, solche Forderungen im Sinne der Arbeitgeber wegzubügeln. Es sind ja - dank der Politik der Mitte - auch nur noch 40% der Arbeitnehmer in der Gewerkschaft. Ist das nicht klasse?
__
Würden Sie mir bitte belegen, inwiefern die Politik (der Mitte, oder welcher auch immer) Einfluss darauf nimmt, ob Sie oder ich oder wer auch immer Gewerkschaftsmitglied sind, oder bleiben oder werden ?

Zuständig für die AG-Seite sind doch die Finanzminister der Bundesländer. Da müsste doch dann eigentlich die Gewerkschaft in Berlin und in Thüringen und in MekPom ein leichtes Spiel haben, wenn ich Ihren Argumenten halbwegs folge.

Zu 17:31 von Duzfreund "oder ...

"Das ist zu erwarten, spätestens wenn der Müll mal liegen bleibt... oder das Laub?!"

.. oder der Strom ausfällt, Tankstellen keinen Sprit mehr haben, Nahverkehr still liegt .... oder ... usw..
Es braucht dafür bald keine Streiks mehr.

Aus meiner Sicht..

geht es als altgedienter Pfleger darum, 1 Mitarbeiter mehr pro Schicht zu bekommen..nicht nur um Geld..

Am 02. November 2021 um 17:42 von Gregory Bodendorfer

Bald "knallt"...

...es in Deutschland....
Überall Frust, Armut, Blendertum, Politik, whatever...soviel Themen, wo immer mehr Menschen es satt haben, nur den Dreck der Priviligierten wegzufegen....
Es ist Zeit für gerechte Löhne, für die Menschen die was leisten hier...und nicht für die Manager, die alles gegen die Wand fahrn..
___
Ich glaube Sie leiden an zumindest partiellem Realitätsverlust und das Ausmaß Ihrer total unzutreffenden Verallgemeinerungen spottet jeder Beschreibung. Ich weiss nicht, wessen Dreck SIE wegfegen müssen, es sei denn, Sie arbeiten bei der Strassenreinigung, die im übrigen gerade nicht schlecht bezahlt wird.
Ansonsten einfach mal zur Kenntnis nehmen, dass es der Mehrzahl der Bürger eben nicht schlecht geht, however...
Ansonsten bleibt immer noch die Möglichkeit, in ein Land zu gehen, wo es Ihrer Meinung nach, besser läuft. Wo das wohl wäre ?

Öffentlicher Dienst: Ver.di kündigt Streik der Länder an...

Und was die Streikankündigung einer eher zurückhaltenden Gewerkschaft bei manchen für eine Schnappatmung auslöst. Was reale der Grund dafür ist, kann nur erahnt werden: Man gönnt eher ärmeren Menschen nichts oder gehört eh zur Beletage.
Dann werden noch jahrzehntealte vulgärökonomische Klamotten wie die Lohn-Preis-Spirale hervorgeholt. Abgesehen davon, daß es im Moment nur eine Preisspirale gibt, wird eine Erhöhung der Löhne um 5 Prozent nicht die Produkte oder Dienstleistung deshalb um 5 Prozent verteuern. Das würde ja gegen das Wertgesetz verstoßen, da der Lohn nur einen Teil der Produktionskosten ausmacht.

@17:25 von Hirschauer

"geistreicher"
Kommentar.
Ganz klar haben hier einige Leute nicht verstanden um was es geht.

Am 02. November 2021 um 17:09 von weingasi1

" Eine Frage zum besseren Verständnis :
was sollten Ihrer Meinung nach denn z.B. die Arbeitnehmer in der Gastro machen. Auch die haben ja im besten Falle Kurzarbeitergeld bekommen. Die Arbeitgeber monatelang keine/kaum Einnahmen. Sollten die jetzt auch um Lohnerhöhung ersuchen, denn auch deren Kosten steigen ja durch die Inflation oder wäre das in dem Falle dann unangebracht ? "

Einfache Antwort, Ja, und sollten diese Arbeitgeber unter 12 Euro gezahlt haben, das kommt ja im neuen Jahr gleich zu Einsatz, die jetzt 5 Prozent fordern, haben natürlich wesentlich mehr, die interessiert das in dem Falle nicht.
Also ist bei Gastro 12 auch zu wenig, der Kunde hat die Wahl, ich trage da mit, oder eben nicht.
Anders wird es nicht kommen, Gebühren die hier angeführt wurden, steigen auch ohne Lohnerhöhung, weil Müllfahrer auch Kraftstoff verbrauchen.
Wenn Geld so vermindert wird, spart der Kunde an anderen Dingen ein, auf die Einfluss hat, bei Müll hat er keine.

91541matthias

„Aus meiner Sicht..
geht es als altgedienter Pfleger darum, 1 Mitarbeiter mehr pro Schicht zu bekommen..nicht nur um Geld..“
….
Ja das Argument höre ich als Krankenpfleger öfter, wenn ich dann aber nachfrage wie den mehr Personal rankommen soll ist die Diskussion meistens beendet. Im übrigen hätte ich durchaus gerne einen angemessenen Lohn, auch wenn ich durchschnittlich verdiene, sind meine Arbeitszeiten, die Wochenenddienste und arbeiten an Weihnachten und Ostern sicher nicht Durchschnitt. Meine Arbeitsbelastung mit an die 200 Überstunden wohl auch weniger und wenn ich auf der Überwachungseinheit auf der ich arbeite einen Fehler mache dürften die Konsequenzen ebenfalls die der meisten anderen übersteigen

Am 02. November 2021 um 18:03 von weingasi1

Könnte sein, dass Sie recht haben...
Wer weiss das schon....
(Sie ganz gewiss , das zeigen Sie immerzu hier mit Ihren Komnentaren....)
Ich respektiere das!
Ind denk mir meinen Teil
Über Sie

Am 02. November 2021 um 17:22 von heribix

" Also Gastronomie Betreiber haben über den Daumen gepeilt 60 % +/- der im vorangegangen Jahr versteuerten Einnahmen als Corona Zuschuss erhalten, die Lohnkosten für Angestellte hat da Arbeitsamt in Form von Arbeitslosengeld übernommen.
__
Ich kann Ihnen versichern, dass die meisten keine 60% ihrer versteuerten Einnahmen als Zuschuss erhalten, aus ganz unterschiedlichen und teilweise kaum nachvollziehbaren Gründen. Aber selbst wenn, musste von diesem Zuschuss alles, wie Miete/Pacht, Energie, Versicherung uvm. bezahlt werden. Und Sie können mir glauben, dass die Gewinne weit, weit unterhalb der 40% liegen, wovon man ja dann ausgegangen ist. Aushilfskräfte, ohne die die Gastro garnicht vorstellbar ist, mussten übrigens 6 Wochen weiter gezahlt werden. Die Gastro ist schon mehr als gebeutelt worden, glauben Sie mir, oder fragen Sie jemanden, der dort tätig ist.

Am 02. November 2021 um 18:03 von Bernd Kevesligeti

Das würde ja gegen das Wertgesetz verstoßen, da der Lohn nur einen Teil der Produktionskosten ausmacht.
___
Sie haben eindeutig zuviel Marx gelesen, ohne ihn verstanden zu haben. Das "Wertgesetz" gibt es nicht. Es gibt kein Gesetz, was vorschreibt, dass ein Unternehmen nur xx%
Gewinn machen darf. Es gibt in manchen Bereichen eine Deckelung; das ist aber wieder etwas anderes.

17:09 von weingasi1

eine antwort wirst du nicht bekommen. er ist so tief in seiner grünlinken blase verfangen. sieht man doch hier an seinem übergrossen einsatz, jeden andersdenkenden belehren zu müssen

Streik von Verdi

Perfider Streik. Der öffentliche Dienst, Beamte und Angestellte. führt schon seit Jahren Krieg gegen die Arbeiter, Angestellten und Rentner der privaten Wirtschaft. Der öffentlich Dienst hat über 60% der Bundestagssitze. Da ist es leicht seine Forderungen durch zu bringen.
Die Grundgehälter, bei gleicher Ausbildung, sind jetzt schon höher als in der Privatwirtschaft.

@16:06 von Karl Maria Jose...

//die gesundheitsbehörden fordern mehr gehalt! warum? weil alle gesundheitsämter grandios in der krise versagt haben?//

Behörden? Was genau haben Sie wieder nicht verstanden?

Na, egal. Bleiben Sie gesund, damit sich weder Pflegepersonal, noch Personal in Labors und Untersuchungsabteilungen noch in den Verwaltungen verschiedenster Einrichtungen um Ihre Angelegenheiten kümmern muss. Die alle haben auch ohne missgünstige und gemeine Menschen mehr als genug zu tun.

Und zu den Gesundheitsämtern: Die sind nicht erst seit Corona völlig unterbesetzt.

@17:09 von weingasi1

Inwieweit die Situation der Gastronomie-Mitarbeiter mit den ver.di-Forderungen zu tun hat, erschließt sich mir zwar nicht, aber da Sie gerne eine Antwort möchten: bittesehr.
Viele in der Gastronomie Beschäftigten arbeiten auf Mindestlohn-Niveau; insofern ist eine Anhebung des Mindestlohns für viele der entscheidende Gradmesser. Viele haben coronabedingt nach anderer Arbeit gesucht. Deshalb werden derzeit eher händeringend Arbeitskräfte gesucht.
Die schlechte Bezahlung zu unattraktiven Arbeitszeiten verstärkt diesen Trend.
Die Gewerkschaft NGG kennt diese Spannung und engagiert sich daher verständlicherweise für eine bessere Bezahlung gerade der untersten Lohngruppen.

Ich bin sehr auf den Abschluss gespannt, Beamte auch

Denn der Abschluss gilt eben auch für Beamte.

Und das kann teuer werden für den Staat. Deshalb wird wohl um jedes Zehntelprozent gerungen werden.

Am Ende glaube ich an ein Ergebnis das deutlich unterhalb der Inflationsrate liegt.

@16:09 von Klabautermann 08

//Wo sind denn jetzt hier die gewohnten Proteste und Forderungen nach Streikverbot?//

Kommen noch. Schließlich hat man schon geklatscht. Sollte doch reichen.

@ 18:03 weingasi1

... und ich dachte, die Zeiten, wo man Menschen mit anderer Meinung sagt, sie könnten doch in ein anderes Land umsiedeln ("Geh doch rüber..."), wären vorbei.

Haben Sie denn tatsächlich noch nicht mitbekommen, dass es bei uns viele in prekären Lebensverhältnissen gibt, denen es rein gar nichts nutzt, "dass es der Mehrzahl der Bürger eben nicht schlecht geht"?

Ihren Seitenhieb auf die Beschäftigten der Straßenreinigung kommentiere ich lieber mal aus Höflichkeit erst gar nicht; der spricht in gewisser Weise für sich.

Wage mal ne Prognose

Knapp über Inflation wird gefordert und deutlich unter Inflation dann die Einigung. Schätze mal so 2,5 - 2,8%, und das dann noch über 24 oder 28 Monate, was das Ganze dann noch lächerlicher macht. Achja, bitte direkt daraufhin wieder über Fachkräftemangel lamentieren. Nicht lange her, da wurden die Mitarbeiter als unverzichtbare Helden des Alltags beklatscht. Wie niedrig doch die Halbwertszeit ist. Eine Schande, egal aus welcher Perspektive.

@17:47 von Kritikunerwünscht

//Natürlich sind diese Angestellten auch in der Coronakrise stark im Vorteil, nicht so leichte Entlassungen usw.//

Stimmt. Das Pflegepersonal geht scharenweise freiwillig.

Was meinen Sie mit "usw."?

Streik.

Danke Verdi. Folgt den Spüren der GDL.
Legt Euer StockholmSyndrom ab und sorgt für kräftige gerechte unf zwingend notwendige Verbesserung.

Streiks passen eigentlich nie

Aber wann, wo und wie oft noch ? Terminpläne der oftmals gestressten Bürger sind zeitgemäß üblicherweise recht eng getaktet und von vielen Faktoren abhängig ,sonst platzt bei
manch einem nicht nur Urlaubstraum, reisst nicht nur der Geduldsfaden, ensteht dem einzelnen größerer Sach + Finanz, Gesundheitsschaden in der Coronalokomotive .
Jenseits von Gut und Böse würde ich der Deutschen
Binnenvolkswirtschaft nach bald 55 gelebten Jahren ein abgestuft ,etwa einheitliches Tarifsytem wünschen. So kann der eine Bürgerinnen dem anderen fair zeitgemäß für seine Tätigkeit honorieren statt ständig Abermilliarden in schnell vergängliche Technik , Sensoren ,Bau Immobilien zu pumpen.
Unverzichtbare junge Spitzenkräfte vom Schlage Lindner
sind eh und je in den U.S.A am besten aufgehoben und werden glücklich bis an ihr frühes Ende.

Der Aufstand muss kommen!

Allein schon die Tatsache, dass die Politiker alleine abgesahnt haben und bereit sind KEIN OPFER - Absenkung ihrer Diäten - zu bringen, sollte Ver.di endlich darauf drängen, dass ALLE PFLEGEKRÄFTE endlich eine Gehaltserhöhung von mindestens 10% bekommen!
Leider - Leider haben wir als Pflegekräfte keine eigene Gewerkschaft und sind von damals von Ewald Klunker gezwungen worden der ÖTV (Vorgänger von Ver.di) bei zutreten und welch eine Schande - zusammen mit den Müllmännern in eine Gewerkschaft!! Heute undenkbar!!
Aber in den Köpfen der Politiker sind WIR Pflegekräfte eben "Bei den Müllmännern"!! Und dies haftet bis heute besonders bei den Politikern der SPD und der FDP!! Welch eine Schande immer nur mit Worten anerkannt zu werden, aber wie "Müllmänner" bezahlt zu werden. Ich bin seit 1978 nach meiner Ausbildung in der Pflege tätig und leider leider immer noch enttäuscht von der Sozial-Politik HEUTE!

Versagt

Karl Maria @
Hat das System von RKI. Merkel und Spahn nicht die Mitarbeiter.

@17:47 von gman

//Mit Vernunft geht es anders und besser und nicht zu Lasten der Menschen die auf ein funktionierendes Gesundheitswesen nicht verzichten können.//

Wie anders und besser? Machen Sie einen Vorschlag.

Ich hätte da schon mal einen: Wie wäre es mit mehr Respekt gegenüber dem Personal, dass sich um Ihre Angelegenheiten kümmert?

Im Gesundheitswesen soll etwas funktionieren, das nirgendwo sonst funktioniert. Höchstleistungen fordern, aber nicht dafür bezahlen wollen.

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