Ein Techniker bewegt die Uhrzeiger einer 500 kg schweren Uhr mit einem Durchmesser von mehr als 3,5 Metern, USA

Ihre Meinung zu Uhren auf Normalzeit zurückgestellt: Die geschenkte Stunde

Heute Nacht wurden die Uhren um eine Stunde zurückgestellt. Damit gilt nun wieder die Normalzeit. Einer Umfrage zufolge könnte das viele Bürger um ihren Schlaf bringen - besonders Frauen und Familien mit Kindern.

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109 Kommentare

Kommentare

purpleblues
Geschenkt?

Nein, wir bekommen sie zurück, nachdem uns die Stunde Ende März gestohlen und sieben Monate lang vorenthalten wurde.

Leipzigerin59
Die "geschenkte" Stunde ...

... empfinde ich als angenehm, umgekehrt, die "geraubte" bereitet mir mehr Probleme. Allerdings für mich will ich es nicht dramatisieren. Für Kleinkinfer und Babys ist es nicht gut.

Kontrast
Ein zweiter Artikel über die Zeitumstellung?

Und dann noch mit der Schlussfolgerung, dass die Umstellung auf die Normalzeit die Menschen um den Schlaf bringt? Trifft das nicht eher bei der Umstellung auf die Sommerzeit zu? Da wird uns schließlich eine Stunde Schlaf geklaut.

Wird Zeit, dass nicht mehr an den Uhren gedreht wird und es bei der Normalzeit bleibt.

morgentau19
Uhren auf Normalzeit zurückgestellt

....und lasst es bitte dabei!

Für einige Menschen und Tiere ist die Zeitumstellung für einige Tage nicht sehr toll....

hbacc
Eine Stunde

Na schön, ich bin ein Kurzschläfer. Die eine Stunde ist schon vergessen. Aber: Es soll Leute geben, die sich vielleicht sogar gegen den Zeitwechsel aufsteilen und dennoch gelegentlich mindestens auf die Kanaren fliegen. Probleme?
Die gibt es, wenn man z.B. mal nach Japan fliegt. Da ist es mir nach mehreren Tagen scheinbar normaler Tagesarbeit (Tagung) "gelungen", Mittags um 14Uhr aufzuwachen. Merke: Die West-Ost-Richtung ist das Problem. In die Dom ist gut, zurück übler.
Ansonsten finde ich es sehr erfreulich, dass im Sommer die hellen Tage länger sind und im Winter es nicht so lange dunkel bleibt.
Fazit: Es bleibe wie es ist.

Jimi58
Uhren auf Normalzeit zurückgestellt: Die geschenkte Stunde

"Einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Krankenkasse KKH zufolge leidet jeder Zweite nach der Zeitumstellung unter Gereiztheit oder Schlafproblemen. 24 Prozent sind in den Tagen danach angespannt oder müde, 26 Prozent können schlecht ein- oder durchschlafen. In ähnlichen Befragungen hatten dies 2016 und 2019 dagegen nur 33 beziehungsweise 43 Prozent angegeben. "
Das bezeichnet die noch amtierende Regierung. Immer schön abwarten, nur nichts einkassieren. Ein Trauerspiel.

joe70
Jedes Jahr die gleiche sinnlose Diskussion,

ein politischer und journalistischer Füllstoff.

harry_up
Alle (halben) Jahre wieder...

...die gleiche Debatte um die leidige Zeitumstellung.

Ich habe meine Uhren, soweit sie keine automatische Umstellung haben, im Lauf des gestrigen Abends umgestellt, bin wie gewohnt zu Bette und heute mit der neuen Zeit aufgestanden.

Da es mir leicht passieren kann, dass ich abends mal eine oder zwei Stunden länger aufbleibe oder morgens früher raus muss, schenke ich der 1 Stunde Zeitverschiebung bewusst keine Aufmerksamkeit.

So verwinde ich die Zeitumstellung ohne spürbare Beeinträchtigungen.
Selbst meine 4 Cavalierchen (das sind kleine Hunde) stellen sich von heute auf morgen um. :-)

Autograf
Innere Zeit und äußere Zeit

Wir leben in einer Zeit, in der sich Menschen wie noch nie zuvor in der Menschheitsgeschichte von der Sonnenzeit abgekoppelt haben. Künstliches Licht, Aktivitäten immer später in den Abend hinein, viel Verständnis für morgendliches Ausschlafen und immer späterer Arbeitsbeginn sind hierfür bezeichnend. Dabei ist solches Verhalten völlig unlogisch - was ist der Unterschied ob man, nach Sonnenzeit, von 6 bis 22 Uhr oder von 8 bis 24 Uhr wach ist (bei Jugendlichen eher von 10 bis 2 Uhr)? Wenn der innere Rhythmus entsprechend eingewöhnt ist, keiner. Im Gegenteil, die morgendliche Sonne ist der beste Motivator für die eigene Aktivität. Viele behaupten, sie könnten sich nicht umgewöhnen - und dann trifft man sie in Asien oder Amerika fröhlich am Strand - wo sie nach ihrer (deutschen) inneren Uhr tief müde sein müssten. Auf Fernreisen kann man die innere Uhr offensichtlich umstellen, und das in wenigen Tagen. Manche sagen, es sei noch der frühkindliche Protest gegen das Zubettgehen ...

SchwarzbierWaldi
viel Gedöhns um eine Stunde,....

für mich überhaupt kein Thema und noch nie ein Problem. Mir erscheint die ganze Diskussion hierüber eher wie eine Art Spiegelfechterei, ablenken von wirklichen Problemen. Wie viele Menschen düsen jedes Jahr in ferne Länder, mit bisweilen enormen zeitlichen Umstellungen. Und ? Hat deshalb schon mal Jemand die Reise nicht gemacht ? Sorry, aber für mich ist diese jedes halbe Jahr wieder kehrende Disskusion das einzig Nervige daran....

Account gelöscht
Eine Stunde länger ausschlafen

Geht's noch alberner? Eine Stunde länger ausschlafen zum Gesundheitsproblem aufzubauschen... Also wirklich.

Wie grausam sind doch Sonntage, Urlaub oder Schulferien: Der Biorhythmus kommt jedesmal in diesen Zeiten so durcheinander, dass die Menschen wie die Fliegen sterben!

Ich glaub', ich werfe jetzt so lange mit Watte, bis jemand blutet.

pemiku
Uhren auf Normalzeit

Jahrhundertelang, mit Ausnahmen von 1916 - 1918 und 1940 - 1949, hatten wir Normalzeit.
Die sinnlose Uneinigkeit der EU-Staaten wird auf dem Rücken vieler EU-Bürger ausgetragen, die durch die Zeitumstellungen immer wieder erhebliche Probleme bis hin zu gesundheitlichen Schäden haben.
Da konnte ich ja noch eher verstehen, dass man sich darüber Gedanken gemacht hatte, welche Krümmung eine Gurke haben darf. :-))))))

Account gelöscht
@hbacc - Volle Zustimmung

"Ansonsten finde ich es sehr erfreulich, dass im Sommer die hellen Tage länger sind und im Winter es nicht so lange dunkel bleibt.
Fazit: Es bleibe wie es ist."

Meine volle Zustimmung zu Ihrem Beitrag, insbesondere zu dem zitierten Abschnitt!

mac tire
09:51 von hbacc Eine Stunde

dass im Sommer die hellen Tage länger sind und im Winter es nicht so lange dunkel bleibt.
-------------------------------------------------------------
Nun aber im Winter wird es doch nun eine Stunde eher Dunkel und es wird eine Stunde eher Hell , nur wir merken es nicht so weil es trotz allem noch dunkel ist.

Account gelöscht
Keine Probleme

mit der Umstellung.Bin wie immer zu Bett wenn ich müde bin und morgens wach geworden.Die innerer Uhr gibt bei mir den Zyklus an.

A.Winkler
Unsinn!

Nichts geschenkt! Diese Stunde haben wir im Frühjahr als Kredit geben müssen.

schabernack
09:51 von hbacc

«Die gibt es, wenn man z.B. mal nach Japan fliegt. Da ist es mir nach mehreren Tagen scheinbar normaler Tagesarbeit (Tagung) "gelungen", Mittags um 14 Uhr aufzuwachen. Merke: Die West-Ost-Richtung ist das Problem. In die Dom ist gut, zurück übler.»

Nach Osten fliegen ist übel für die Innere Uhr. Nach Japan fliegen mit der Zeitdifferenz von 8 oder 9 Stunden ganz besonders übel. Man kommt in Tokyo an, und jede Orientierung in der Zeit ist erst mal verschwunden. Mindestens drei Tage lang schleicht man als Zeitzombie umher, der nachts nicht schlafen kann, und mittags wegen Spontanschlaf mit dem Gesicht in die Ramen-Nudelsuppe fällt.

Weit nach Westen fliegen ist wie eine Nacht durchmachen. Irgendwie ist es bei Ankunft Ortszeit wie Ortszeit am Abflugort. Flugzeit im Zeitnirvana verschollen. Am ersten Abend fällt man ins Bett, schläft wie ein Stein, und morgens am nächsten Tag ist fast alles mit Uhrzeit, wie es auch zuhause ist.

Bei Urlaubsflügen akzeptieren das aber alle freiwillig.

objektive
Endlich eine Volksabstimmung

Seit nunmehr 40(!) Jahren gibt es ständige Diskussionen um die Zeitumstellung. Aus welchem Grund schaffen es unsere Politiker:innen nicht, eine Volksabstimmung durchzuführen?
Wären mehr als 50,1% für eine Zeitumstellung, bleibt alles so wie es ist. Wären mehr als 50,1% gegen eine Zeitumstellung, müsste es noch eine Volksabstimmung geben, ob Sommer- oder Winterzeit beibehalten werden soll.
Das wäre echte Demokratie mit Bürgerbeteiligung.
Für mich spiegelt sich hier die Unfähigkeit unserer Politiker:innen wider.

Miauzi
Zitat: "Jahrhundertelang, mit

Zitat:
"Jahrhundertelang, mit Ausnahmen von 1916 - 1918 und 1940 - 1949, hatten wir Normalzeit."

Normalzeit?
Die gibt es erst seit Mitte des 19. Jahrhunderts - davor haben alle hier folgendes gehabt -> Sonnenzeit
--
wer den Unterschied nicht mal kennt sollte sich lieber bei Diskussionen über Sommerzeit-versus-Winterzeit ganz ganz klein machen!
--
Gesundheitliche Probleme?
Ja - es jammern vor allen die am lautesten die keinerlei Probleme bei ihren regelmässigen Urlaubs-Flugreisen in andere Zeitzonen haben.
*sarkasmus*

mispel

"Einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Krankenkasse KKH zufolge leidet jeder Zweite nach der Zeitumstellung unter Gereiztheit oder Schlafproblemen."

Wäre interessant zu wissen, ob da wirklich ein kausaler Zusammenhang besteht oder es sich eher um einen Nocebo-Effekt handelt.

Gerhard Tabery
Bitte so lassen, die Umstellung ist super

Die erwähnten 80% bei der Umfrage waren Deutsche. Warum? Weil es vor der Umfrage einen Medienhype gab. Man hätte vorher fragen sollen. Andere Länder der EU sind entspannter und haben bei der Umfrage nicht teilgenommen.

Ich persönlich habe und hatte noch nie Probleme mit der Umstellung. Gerade die Umstellung zur Sommerzeit ist für mich ein Sprung nach vorn, toll.

Alte Regel: Was man nicht ändern kann, sollte man lassen. Ich bin daher dafür, die bisherige Regelung genauso weiterzuführen. Und die unnütze Diskussion zweimal im Jahr (pro, contra) zu lassen. Diese Diskussion nervt mich, nicht die Umstellung.

schabernack
10:10 von M. Höffling

«Geht's noch alberner? Eine Stunde länger ausschlafen zum Gesundheitsproblem aufzubauschen... Also wirklich.»

Um so mehr albern, weil ja nie ein Wachsoldat neben dem Bett steht, und einen zum länger Schlafen zwingt. Man könnte ja auch früher aufstehen diese eine Stunde, wenn man nicht mehr schlafen will.

Deswegen ist die Zeitumstellung auch immer von Samstag auf Sonntag.
Und nicht irgendwann mitten in der Woche.

bronger
Es ist nur eine Definition

„Ansonsten finde ich es sehr erfreulich, dass im Sommer die hellen Tage länger sind“ – die Tage werden durch die Zeitumstellung nicht länger. Dem Lauf der Sonne ist unsere Definition der Uhrzeit egal.

Es ist nur eine Definition. Die Japaner fühlen sich ja auch nicht reicher, bloß weil ein Euro ungefähr 100 Yen sind. Es sind nur Zahlen. Also bitte Normalzeit das ganze Jahr, und dann legt man Termine und Arbeitszeiten so, daß es den Leute gefällt.

Pessimist001
unnötig

ziemlich unnötig das Ganze.

Unbegreiflich, warum man sich nicht einigen kann und diese Prozedur abschafft.

Ähnlich auch die Silvesterballerei oder ein Tempolimit. Kleinigkeiten! Schon wegen dem Klimawandel. Aber das ist ja nur ein Thema, bei dem alles auf dem Spiel steht. Wie sollte man sich da auf das Notwendige einigen?

Nettie
Wäre besser, man würde sich und allen anderen diese „geschenkte“

Stunde schenken

Das „Zurückgeben“ von etwas zuvor „Weggenommenen“ würde ich jedenfalls nicht als „Geschenk“ bezeichnen.

Schon gar nicht, wenn bei der Rückgabe dieses „Geschenks“ der in der Zwischenzeit für diese Aktion angefallene Aufwand bzw. die „Kosten“ (vor allem an Lebensqualität - dies schon wegen des Ärgers darüber, dass obwohl ihre Unsinnigkeit und Schädlichkeit dieser „Zeitumstellung“ schon lange erwiesen ist eisern daran festgehalten „wird“) gar nicht berücksichtigt werden. Mich jedenfalls macht dieses m.E. völlig überflüssige Hin und Herr über ein halbes Jahr lang regelrecht „kirre“.
Warum stellt man es nicht einfach wieder ein und kehrt durchgängig zur Normalzeit zurück?

DrBeyer
@pemiku 10:11

"Die sinnlose Uneinigkeit der EU-Staaten wird auf dem Rücken vieler EU-Bürger ausgetragen"

Das ist keinesfalls eine sinnlose Uneinigkeit.
Haben Sie sich mal Gedanken darüber gemacht, dass die Zeitumstellung es uns ermöglicht, in einer relativ ausgedehnten einheitlichen Zeitzone zu leben. Von der weißrussischen Grenze bis nach Westspanien können wir verreisen, ohne unsere Uhren umstellen zu müssen.
Wenn wir die Zeitumstellung abschaffen, wäre das aller Wahrscheinlichkeit nach passé.
Das wurde vor der EU-Abstimmung leider nicht kommuniziert.

"Da konnte ich ja noch eher verstehen, dass man sich darüber Gedanken gemacht hatte, welche Krümmung eine Gurke haben darf. :-))))))"

Was auch in gewisser Weise sinnvoll war.
Aber der Sinn der Zeitumstellung ist ganz sicher exponentiell größer.

JonnekJannek
Einigt euch!

Mich nervt die Umstellung auch ohne gesundheitliche Probleme.
Warum kann sich Europa nicht einigen, wenn es doch jahrhundertelang auch eine gleiche Zeit gegeben hat?

Ken Jepson
Ich finde die Zeitumstellung gut

Durch die Zeitumstellung ist die Uhr an den Sonnenstand und unseren Alltag am besten angepasst. Daher bin ich für die Umstellung und denke, dass das auch die Mehrheit der Deutschen so sieht. Der Foren-Mainstream sieht es allerdings anders, aber das ist egal.

Humanokrat
Untergängig

Ja, ja, jedes Jahr dieselbe Katastrophe, der immer wiederkehrende Weltuntergang in Anbetracht einer ganzen Stunde, die man genötigt wird, im Frühjahr zu verleihen um sie dann unverzinst und verstaubt im Herbst zurückzubekommen. Es ist ein Skandal, aber die Menschen lassen sich das nicht mehr gefallen und stehen endlich auf.

Insbesondere der heutige NRW Innenminister Reul hat sein Leben ja selbstlos dem unerbittlichen Kampf gegen diese Geisel der Menschheit geopfert, die jedes Jahr Milliarden an Uhrumstellungen erfordert, Haustiere ratlos depremiert in ihre Näpfe starrend vor sich her deprimieren lässt und die Verspätungen der Bundesbahn ungefragt einfach so 1:1 kompensiert.

Alleine die Zeit, die man genötigt wird damit zu verbringen, Protestschreiben und Kommentare zu dieser Apokalypse zu verfassen könnte sinnvoller genutzt werden, zum Planen der nächsten Fernreise, auf ner Party mal wieder richtig durchmachen, mal richtig früh aufstehen.

Ach es ist ein Elend, wir sind arm dran.

Ken Jepson
Ohne Zeitumstellung

... wäre ich für permanente Winterzeit, weil das die geographische Ortszeit von Görlitz ist. Die Sommerzeit ist die geographische Ortszeit von St. Petersburg, die im Winter hier in Deutschland für einen langen dunklen Morgen sorgen würde. Das geht gar nicht.

Jadawin1974
Eigentlich müssten wir ständig die Uhren umstellen

denn schließlich ändern sich die Hell und Dunkelzeiten täglich.

Dann wäre doch ein guter Vorschlag: Jeden Monat 10 Minuten vor oder zurückstellen. Technisch mittlerweile ja automatisch möglich. Dann haben alle Ihren Frieden...

wenigfahrer
Wird heute auch nicht

anders als bei vorherigen Artikel, so soll es jetzt bleiben, das Theater muss auch mal aufhören, das war nie gut, und wird auch in Zukunft nicht besser.

schabernack
09:39 von Leipzigerin59

«Allerdings für mich will ich es nicht dramatisieren.
Für Kleinkinder und Babys ist es nicht gut.»

Babys und Kleinkinder krähen wie immer nach ihrer Inneren Uhr. Die Erwachsenen müssen sich anpassen mit den Zeiten der Hühnerbetreuung. In einigen wenigen Tagen, und dann isses sowieso kein Thema mehr für niemand.

D-S-W

Schade, dass im Artikel nicht darauf verwiesen wird, dass Sommer- und Winterzeit in ihren Wirkungen nicht gleich sind.

Bei Winterzeit sind Menschen abends früher müde und unkonzentriert.
Bei der Sommerzeit ist das morgens der Fall.
Das fällt besonders bei der Umstellung ins Gewicht, ist aber auch ein generelles Phänomen.

Entsprechend eindeutig sind die Unterschiede in Bezug auf Arbeits- und Verkehrssicherheit.
Die Wirkungen fallen bei vulnerableren Gruppen (Kinder, Kranke, ...) deutlicher aus.

Entsprechend verwunderlich ist, dass der Streit um die Zeitumstellung nicht lösbar scheint. Es scheint so als würden qualitativ unterschiedliche Interessen gleich gewichtet.

DrBeyer
@pemiku 10:11

"Jahrhundertelang, mit Ausnahmen von 1916 - 1918 und 1940 - 1949, hatten wir Normalzeit."

Das stimmt so auch nicht unbedingt.

Die Normalzeit hatten wir nur bis zur Erfindung der Eisenbahnen. Bis dahin hatte nämlich jeder Ort seine eigene Normalzeit, die lediglich mit der Lage des Ortes auf dem Längengrad zusammenhing.
Vor der Erfindung der Eisenbahn hatte Köln eine andere Zeit als Aachen, und die Zeiten beider Städte waren völlig verschieden von der Berliner Zeit. Einfach, weil AA einige hundert Kilometer weiter westlich als B liegt und deshalb in AA der Mittag deutlich später als in B ist.

Als allerdings aufgrund dieser Zeitunterschiede die ersten Eisenbahnunfälle geschahen, kam es zur Angleichung von Zeiten, zur Einführung der Greenwich-Zeit und damit zur Einführung der ersten Zeitzone.

Kaneel
Anpassungsfolgen

Vorab: der Thread zu dem Thema gestern war ausgesprochen angenehm entspannt. :-)

Allerdings repräsentierte dieser überwiegend den Teil der Userinnen und User, die anscheinend nicht über so etwas wie einen Biorhythmus verfügen, der durch die Umstellung in Unordnung gerät.
Länger hell im Sommer ist schön, aber einige Menschen benötigen nicht nur Tage sondern mehrere Wochen für die Anpassung.

Am Montag nach der Umstellung auf Sommerzeit passieren mehr Unfälle als an anderen Montagen. Es gibt mehr Rettungseinsätze, mehr Herzinfarkte. Zudem treten verstärkt Depressionen, Bluthochdruck, Schlafstörungen etc. auf.

Vielleicht sollte man diese wie auch die im Artikel genannten Erkenntnisse nicht so einfach wegwischen.

"https://www.mdr.de/wissen/zeitumstellung-fuehrt-zu-mehr-toedlichen-verk…"
"https://www.br.de/nachrichten/wissen/zeitumstellung-winterzeit-2021-wie…"

Joao Adelante
@ Jadawin1974

Eigentlich müssten wir ständig die Uhren umstellen denn schließlich ändern sich die Hell und Dunkelzeiten täglich.

Um es nicht zu kompliziert zu machen, versucht man die Zahl der Umstellungen so gering wie möglich zu machen. Das Optimum liegt meiner Meinung nach bei eins (1). Also eine Umstellung im Herbst und eine im Frühjahr zurück. Und das würde ich gern beibehalten.

DrBeyer
@JonnekJannek 10:49

"Warum kann sich Europa nicht einigen, wenn es doch jahrhundertelang auch eine gleiche Zeit gegeben hat?"

Jahrhundertelang stimmt nicht. Polen ist seit 1922 in der MEZ und Spanien seit 1940.

Mich würde allerdings interessieren, wie die Bevölkerungen von Spanien und Polen in der Zeit von der Einführung der MEZ bis zur Einführung der MESZ mit den extremen Sonnenaufgangszeiten klargekommen sind.

Kontrast
Zur "Sonnenzeit" und Urlaubsflügen

Mit der Sonnenzeit könnte ich ja noch leben, weil die Umstellung schleichend passiert. Jeden Tag. Im Minutenbereich. Die Sommerzeit hingegen kommt von einem Tag auf den anderen. Für mich ist die Sommerzeit die falsche Zeit und mein Körper funktioniert erst mit der Normalzeit wieder richtig.
Für mich ist das nicht nur eine einzige Stunde, sondern so, als würde jeden Tag eine Stunde fehlen. Dabei bin ich Frühaufsteher.

Das kann man nicht mit einer Urlaubsreise vergleichen. Denn da ist die Umstellung nur für ein paar Tage oder Wochen. Danach ist man wieder in der normalen Zeit. Trotzdem ist auch diese kurze Zeit für mich ein Grund, nicht in Länder zu reisen, wo es eine Zeitumstellung gibt.

bfm123
tägliche Zeitumstellung

Also ich wäre für eine tägliche Zeitumstellung. Nachmittag von 14 auf 15 Uhr vorstellen und nachts von 3 auf 2 Uhr zurück ;-)

Wie schon im einem vorherigen Post erwähnt, fliegen Millionen von Deutschen auf die Kanaren, Ägypten, Türkei oder sonst wo. Seltsamerweise hat hier keiner Probleme, obwohl sich hier durch die Lage auf Längen- und Breitengrade die Zeiten für Sonnenauf- und -untergang doch erheblich von denen in Deutschland unterscheiden.

Ich meine, die Schlafstörungen die derzeit gefühlt vermehrt auftreten, ist vieles einfach Kopfsache. Ich konnte letzte Nacht sehr gut schlafen und wahr froh, dass ich eine Stunde länger schlafen konnte. Der Uhr nach waren es 9 Stunden. Mit Zeitumstellung effektiv dann 10 Stunden.

Grundsätzliche Normalzeit würde für mich heißen, dass im Sommer die Sonne morgens um 4:24 Uhr aufgeht und abends bereits um 20:24 Uhr unter. Ich weiß nicht, ob ich das will.

Wetten, wenn die Zeitumstellung mal weg ist, geht das Geplärre in die andere Richtung!

Joao Adelante
@ DrBeyer

Die Normalzeit hatten wir nur bis zur Erfindung der Eisenbahnen. Bis dahin hatte nämlich jeder Ort seine eigene Normalzeit, die lediglich mit der Lage des Ortes auf dem Längengrad zusammenhing.
Vor der Erfindung der Eisenbahn hatte Köln eine andere Zeit als Aachen, und ...

Es war viel komplizierter. Einige Orte im heutigen Rheinlandpfalz gehörten zur Kurpfalz und hatten die kurpfälzische Zeit. Da einige Nachbarorte zum Herzogtum Lothringen gehörten, gingen die Uhren dort anders. Ein weiter östlich gelegener Ort hatte nicht automatisch eine frühere Zeitzone, manchmal war sie durch geographischen Zufall auch später.

DrBeyer
@D-S-W 10:58

"Entsprechend verwunderlich ist, dass der Streit um die Zeitumstellung nicht lösbar scheint. Es scheint so als würden qualitativ unterschiedliche Interessen gleich gewichtet."

Nein, das ist nicht der Punkt.

Das "Problem" ist die relativ große Ost-West-Ausdehnung der MEZ.

Wenn das ganze Jahr über Winterzeit wäre, würde im Sommer in Warschau die Sonne bspw. um 3:14 Uhr aufgehen, und wäre um 20:01 bereits wieder untergegangen.

Auf der anderen Seite, wenn das ganze Jahr über Sommerzeit wäre, würde im Winter in Sevilla die Sonne erst um 9:34 Uhr aufgehen.

Beides sind Dinge, die nicht schön sind und die man durch die MESZ eigentlich sehr elegant umgehen kann.

Wenn wir uns einfach ein bisschen darauf einstellen.

Autograf
@ 11:00 von Kaneel

"Am Montag nach der Umstellung auf Sommerzeit passieren mehr Unfälle als an anderen Montagen." Das dürfte doch auch für den Montag gelten, der auf den Urlaub in Thailand folgt, oder? Da habe ich bisher noch keine Proteste gehört, die sich gegen Urlaube in anderen Zeitzonen wenden, weil das den Biorhythmus durcheinander bringt und Unfälle bewirkt. Oder auch nur gegen am Wochenende oder in einer Urlaubswoche einfach mal zwei Stunden länger schlafen und abends entsprechend später ins Bett gehen. Die berühmten Montagsautos sind schlichtweg die Folge. Und es sind ja nicht nur die Autos. In früheren Zeiten sind die Menschen, die sich direkt oder indirekt (via Hahn) von der Sonne wecken ließen, allmählich früher oder später aufgestanden. Das wird heute nur durch die Sommer- und Winterzeit simuliert. Eine Stunde ist doch gegenüber der Zeitumstellung von Arbeitswoche zu Wochenende gar nichts.

Garden.of.Eden
Was fällt den Regierungen daran so schwer?

Die sogenannte Winterzeit ist/war die "normale" Zeit. Mit der Sommerzeit sollte damals die sommerliche Helligkeit weiter in den Abend verschoben werden, um Licht, also Strom, zu sparen. Das ist verdammt lange lange her. Strom wird heute in ganz anderen Mengen verbraucht als damals. Vor allem nicht durch Licht. Die eine Stunde Licht sparen führt nicht mehr zum Stromsparen. Also, einfach zurück zur normalen Zeit liebe EU.

Didib57

Die dunkleWinterzeit war schon immer eine depressive Zeit vorbei eher aufstehen oder länger schlafen, müsste ein Mensch aushalten können. Siehe Schichtdienste . Wir mittlerweile ein Volk von sensibeln Weicheiern, stöhnen auf hohen Niveau.

dr.bashir
@ 10:49 von JonnekJannek

„ Warum kann sich Europa nicht einigen, wenn es doch jahrhundertelang auch eine gleiche Zeit gegeben hat?“

Hat es in Europa nie. Es gab schon immer mehrere Zeitzonen in Europa gegeben, wie jetzt auch. Und vor Jahrhunderten gab es überhaupt keine einheitliche Zeit. Da war an jedem Ort zum Sonnenhöchsstand Mittag. Und das ist in Aachen eine halbe Stunde später als Chemnitz. Geschweige denn der Unterschied zwischen Warschau und Brest in F.

Einheitlichkeit ist eine Illusion

Bender Rodriguez

Die Zeitumstellung um ein lahmen Stündchen bringt gar keine Probleme mit sich. Da gibt es keinerlei messbaren Veränderungen. Sonst wären Flugreisen mit bis zu 12h Verschiebung gar nicht möglich. Das ist eher ein Plazeboeffekt. In anderen Ländern spielt diese umsgar keine Rolle.
.
Fazit: weiter umstellen.
Is einfach besser fürs Wohlbefinden.

Anderes1961
@pemiku

"
Am 31. Oktober 2021 um 10:11 von pemiku
Uhren auf Normalzeit

Jahrhundertelang, mit Ausnahmen von 1916 - 1918 und 1940 - 1949, hatten wir Normalzeit.
[...] Da konnte ich ja noch eher verstehen, dass man sich darüber Gedanken gemacht hatte, welche Krümmung eine Gurke haben darf. :-))))))"

War ja klar, daß jemand mit dem Gurkenmythos um die Ecke kommt. Da fahren Sie allerdings auf dem falschen Dampfer. Die Forderung solcher Vorschriften kommen immer von Seiten der Produzenten. Zum anderen, trotz der Vorschrift konnten Sie auch schon immer krumme Gurken kaufen. Dabei geht es nur um die Einteilung in Handelsklassen bei Obst und Gemüse. Niemand hat zu krumme Gurken verboten.

Und zu guterletzt: Es war nicht mal eine EU-Vorschrift, sondern eine weltweite Vorschrift der UN. Die EU hat solche Regelungen 2008 abgeschafft - unter großem Protest der Industrie.

"https://tinyurl.com/2h9kbf7j"

"https://www.tagesschau.de/schlusslicht/gurken100.html"

Achja: Ich bin gegen die Zeitumstellerei.

Miauzi
Zitat: "Von der

Zitat:
"Von der weißrussischen Grenze bis nach Westspanien können wir verreisen, ohne unsere Uhren umstellen zu müssen.
Wenn wir die Zeitumstellung abschaffen, wäre das aller Wahrscheinlichkeit nach passé.
Das wurde vor der EU-Abstimmung leider nicht kommuniziert."

was für ein Unsinn!
Wer fährt denn solche Strecken von 2000 km und mehr in einem einzigen Stück?
Die meisten Uhren sind heute via "Funk" synchron mit der "Umgebungs"-Zeit - sprich die stellen sich beim Wechsel der Zeitzone automatisch um
und wer jetzt mit einer mechanischen Armband-Uhr kommt - der hat dann auch zumeist das Problem diese alle 24 Stunden per Hand aufziehen zu müssen - da kann man also auch die Zeiger vor oder zurück stellen
--
Warum wohl wurden 24 Zeitzonen weltweit eingeführt?
Damit die Zonenzeit nicht mehr als 1 Stunde vond er ORTSZEIT abweicht.
Das sprengt man aber mit dieser MEGA-Zeitzone!
--
wenn das unsere Probleme sind - da kann der Klimawandel ja nicht wirklich schlimm sein...
*sarkasmus*

schabernack
11:00 von Kaneel

«Länger hell im Sommer ist schön, aber einige Menschen benötigen nicht nur Tage sondern mehrere Wochen für die Anpassung.»

Alle diese Menschen dürften nie nach Portugal oder auf die Kanaren in Urlaub reisen. MEZ minus 1 Stunde. Nicht nach Finnland oder nach Bulgarien an die Schwarzmeerküste. MEZ plus 1 Stunde.

Nie im Sommer oder Winter nach Skandinavien. Schon auf der Geographischen Breite von Oslo / Stockholm / Helsinki wird es im Sommer nie richtig dunkel, und im Winter nie richtig hell. Noch weiter im Norden ist es noch mehr ausgeprägt.

Die Weißen Nächte von Sankt Petersburg sind Touristenattraktion, zu der jedes Jahr "scharenweise" Nicht-Russen anreisen. Auf dass ihr Zeitempfinden & Schlafrhythmus durcheinander geraten. Von noch weiteren Reisen nach Übersee gar nicht zu reden mit sehr hohen Zeitdifferenzen.

Das Far East beliebteste Reiseziel der Deutschen (Thailand) ist ein Zeitzonenkiller, über den aber kein Reisender beklagt, man sei wegen der Reise wochenlang Zeitzombie.

Joao Adelante
@ JonnekJannek

Warum kann sich Europa nicht einigen, wenn es doch jahrhundertelang auch eine gleiche Zeit gegeben hat?

Was? Jahrhundertelang gab es einen Flickenteppich von unterschiedlichen Zeiten.

Joao Adelante
@ Kaneel

Am Montag nach der Umstellung auf Sommerzeit passieren mehr Unfälle als an anderen Montagen.

Naja. Das Wetter an dem Tag ist denke ich viel wichtiger als die Zeitumstellung.

Es gibt mehr Rettungseinsätze, mehr Herzinfarkte. Zudem treten verstärkt Depressionen, Bluthochdruck, Schlafstörungen etc. auf.

Mag sein. Aber für mehr Herzinfarkte gibt es meines Wissens keinen statistisch wirklich signifikanten Beleg.

Joao Adelante
@ Pessimist001

Unbegreiflich, warum man sich nicht einigen kann und diese Prozedur abschafft.

Warum denn abschaffen?

Kaneel
10:46 von Nettie

Mich jedenfalls macht dieses m.E. völlig überflüssige Hin und Herr über ein halbes Jahr lang regelrecht „kirre“. Warum stellt man es nicht einfach wieder ein und kehrt durchgängig zur Normalzeit zurück?

Abgesehen davon, dass auch ich für die Umstellung einige Wochen benötige, schätze ich es einfach, wenn sich der Tag/Nachtrhythmus allmählich, anstatt abrupt, verändert.

Das von vielen genannte Argument, dass auch bei Reisen Jetlag aufträte, greift bei mir nicht, da meine Reisen nicht so weit in die Ferne gehen. Halte eine Reise zudem für einen schlechten Vergleich, da man dann gänzlich aus dem Alltag heraustritt und sich sowohl auf eine neue Umgebung etc. einstellen muss.

Das ursprünglich anvisierte Ziel des Energiesparens wurde nicht erreicht. Aber wie man hier liest gibt es sehr viele, die im Sommer die Helligkeit genießen und dieses Gewohnheitsrecht nicht hergeben mögen. Diese könnten sich vermutlich nur sehr schwer mit einer Rückkehr zur Normalzeit anfreunden.

Sausevind
09:37 von purpleblues

"Geschenkt?

Nein, wir bekommen sie zurück, nachdem uns die Stunde Ende März gestohlen und sieben Monate lang vorenthalten wurde."

,.,.,

Sie drücken das dermaßen dramatisch aus - "gestohlen" -, dass ich das sofort mit 'Gefängnisstrafe' assoziiert habe. Diebe müssen ins Gefängnis.

Der Punkt ist nur: Gehört IHNEN persönlich diese Stunde?
Oder wem gehört sie?

Sausevind
10:02 von joe70

"Jedes Jahr die gleiche sinnlose Diskussion,
ein politischer und journalistischer Füllstoff."

,.,.,

Sehe ich nicht so.
Man erkennt daran, wie Bürger ticken.

Ich persönlich glaube nicht daran, dass so viele an der Umstellung leiden, auch wenn sie es in Umfragen angeben.

Da werden die Antworten - durch die Art der Fragestellung - ja fast suggestiv in den Mund gelegt.

Und der Meckerbürger ist dann froh, wenn er losmeckern darf.
Gemeckert wird ja über jede Laus.

Kaneel
10:51 von Humanokrat

Für Sie offensichtlich nicht, aber für einen Teil der Menschen ist die Umstellerei einfach mit Stress verbunden, da die innere Uhr sich leider nicht bei jedem so adhoc anpassen lässt. Anscheinend sind das nicht so wenige Menschen, es führt zu Konzentrationsstörungen, gesundheitlichen Folgen, Unfällen etc. Da sollte die Frage, ob die Vorteile (sommerliches Freizeitverhalten) diese Nachteile tatsächlich überwiegen schon erlaubt sein.

Aurina
Am 31. Oktober 2021 um 11:00 von Kaneel Anpassungsfolgen

Kein Thema, das ist nachgewiesen. Und es gibt auch Forschungen, die zeigen, daß die Normalzeit in unseren Breitengraden dauerhaft auf den Biorhythmus besser ist. Trotzdem plädieren Politiker für dauerhafte Sommerzeit. Warum? Weil die sich besser verkaufen läßt bei den Wählern. Und leider wird es, wenn denn endlich eine Entscheidung kommt, auch genau so kommen. Daher hoffe ich auf jahrzehntelange Unentschlossenheit, damit ich weiterhin die Zeitumstellung und ihre jeweiligen Vorteile genießen kann.

jukep
11:00 Kaneel

Ihre Beschreibung ist korrekt nur als diese Zeitumstellung eingeführt wurde, war die Begründung "Energie sparen" diese Begründung ist ja nachweislich hinfällig.

Wie die einzelnen Menschen auf die Umstellungen reagieren war nie ein Thema.
Anders wer mit Tieren zu tun hat oder mit jeweils technischen Umstellung sowie Fahrpläne oder ähnliches zu tun hat da sind die Umstellungen schon ein Problem.
Ganz unabhängig davon, dass man in der EU nicht mal eine einheitliche Zeit geregelt bekommt (aber die Welt retten will).

covid-strategie
@ 11:00 DrBeyer- mit den Hühnern aufstehen

„ Die Normalzeit hatten wir nur bis zur Erfindung der Eisenbahnen. Bis dahin hatte nämlich jeder Ort seine eigene Normalzeit, die lediglich mit der Lage des Ortes auf dem Längengrad zusammenhing.
Vor der Erfindung der Eisenbahn hatte Köln eine andere Zeit als Aachen, und die Zeiten beider Städte waren völlig verschieden von der Berliner Zeit. Einfach, weil AA einige hundert Kilometer weiter westlich als B liegt und deshalb in AA der Mittag deutlich später als in B ist.“

Früher, als es noch keine Elektrizität gab, sind die Menschen mit den Hühnern aufgestanden und ins Bett gegangen. Später dann gab es in den Städten Petroleum Laternen.

Die „Erfindung“ des Lichts hat generell viel verändert. Es war also wohl nicht nur die Erfindung der Eisenbahn.

Ich denke es ist daher am besten, wenn man dem natürlichen Biorhytmus am nächsten kommt.

Daher sollte die Zeitumstellung beendet werden. Auf was man sich dann genau einigt ist relativ egal. Ich schlafe generell morgens gerne länger….

harry_up
@ JonnekJannek, um 10:49

“Mich nervt die Umstellung auch ohne gesundheitliche Probleme.“

Was genau nervt Sie daran?
Wenn es die wiederkehrenden Debatten darum sind könnte ich das ja noch in etwa nachvollziehen.

Wenn es nur deshalb ist, weil Sie die eine oder andere Uhr umstellen müssen, isses doch geschenkt, und ich möchte nicht wissen, wie Sie bei echten Problemen reagieren. :-)

purpleblues
@Autograf

„Auf Fernreisen kann man die innere Uhr offensichtlich umstellen, und das in wenigen Tagen.“ Weil am Ziel von Fernreisen mit Zeitumstellung es zu anderen Zeiten hell und dunkel wird als zu Hause, und das verstellt die innere Uhr. Bei der Umstellung auf die Sommerzeitregelung ändert sich der Rhythmus von Tag und Nacht aber nicht, man muß früher aufstehen, als es die (durch das Tageslicht gesteuerte) innere Uhr vorgibt.

harry_up
@ Joao Adelante, um 11:06

re @Jadawin1974

Wenn Sie schon von “Optimum“ sprechen:
Das wäre eigentlich “keine Umstellung“.

Ich stehe, nachdem ich die Kommentare gelesen habe, wohl nicht allein da wenn ich es auf den simplen Nenner bringe:

“Dem Glücklichen schlägt keine Stunde...“ :-)

weingasi1
Am 31. Oktober 2021 um 10:01 von Jimi58

Das bezeichnet die noch amtierende Regierung. Immer schön abwarten, nur nichts einkassieren. Ein Trauerspiel.
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Was hätte denn die "noch amtierende Regierung" machen sollen ? In DE eine Möglichkeit beschliessen ? Am besten natürlich die, die SIE befürworten, unabhängig davon, dass ich nicht weiss, ob das ohne EU-Zustimmung möglich ist, ist es vor allem total sinnentleert, wenn jedes Land innerhalb der EU eine andere Lösung für sich findet. Das dürfte ja erst recht zu Komplikationen führen.
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Einer Forsa-Umfrage zufolge leidet jeder Zweite nach der Zeitumstellung unter Gereiztheit oder Schlafproblemen.
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Gereiztheit stellt sich bei mir ein, wenn ich solche Beiträge lese, die die Schuld der eigenen Gereiztheit dann, aus welchen Gründen auch immer, der Politik, am liebsten natürlich der Partei, die man nicht mag, in die Schuhe schiebt. Seit den 70ern waren übrigens div. Regierungen beteiligt. Keine hat das (glücklicherweise ) geändert.
Die tollen, hellen Sommernächte sollen bleiben

purpleblues
@Sausevind

Die Stunde wurde „uns“ gestohlen, sie gehört jedem einzelnen von uns ganz individuell. Manchem macht der Verlust womöglich nichts aus, aber weg ist sie trotzdem.

weingasi1
Am 31. Oktober 2021 um 10:06 von Autograf

Auf Fernreisen kann man die innere Uhr offensichtlich umstellen, und das in wenigen Tagen. Manche sagen, es sei noch der frühkindliche Protest gegen das Zubettgehen .
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Da haben Sie bestimmt recht. Leider gibt es genügend Leute, die sich um des Ärgerns willen immer wieder gerne über Petitessen aufregen und natürlich auch immer einen Schuldigen ausmachen, der diese Lässlichkeit bewusst initiiert, um denjenigen zu ärgern.
Mir gefällt ein jetlag (aufgrund von vielen Stunden Zeitverschiebung ) auch nicht aber ein schöner Urlaub entschädigt dafür. Davon abgesehen, liebe ich die Sommerzeit mit den langen, hellen Nächten.

Sausevind
13:10 von covid-strategie

"Früher, als es noch keine Elektrizität gab, sind die Menschen mit den Hühnern aufgestanden und ins Bett gegangen."

,.,.,

Man soll nicht jeden Quatsch nachsprechen.
So viele Hühner gab es gar nicht, dass die in jedem Haushalt sein konnten.

Und mit ins Bett gegangen sind die auch nicht...

weingasi1
Am 31. Oktober 2021 um 10:44 von bronger

Also bitte Normalzeit das ganze Jahr, und dann legt man Termine und Arbeitszeiten so, daß es den Leute gefällt.
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Ja, nee, is' klar ! So machen wir (?) das.

dr.bashir
@ 13:26 von purpleblues

„ man muß früher aufstehen, als es die (durch das Tageslicht gesteuerte) innere Uhr vorgibt“

Wenn das so wichtig ist, dann dürfen Sie auch nicht von Bayern an die Ostsee fahren (oder umgekehrt). In Flensburg wird es im Sommer eine Stunde früher hell und am Abend später dunkel, als in Garmisch. Dafür wird es an Weihnachten in S-H gefühlt gar nicht hell, besonders an einem neblig-grauen Tag.

Ich glaube, wenn man nicht 365 Tage über die Zeitumstellung jammern will, dann fallen die 2 Tage nur wenigen auf. Vielleicht sollte man nicht darüber berichten. Wenn man nur Uhren hat, die sich automatisch umstellen, dann geht man abends ins Bett und steht morgens auf. Und das ist bei mir auch ohne Umstellung mal früher, mal später. Am Wochenende anders, als unter der Woche. Wenn ich ausgehe, schlafe ich weniger…

Kaneel
12:39 von jukep 11:00 Kaneel

Dem ersten Teil Ihres Posts stimme ich zu.

Ganz unabhängig davon, dass man in der EU nicht mal eine einheitliche Zeit geregelt bekommt (aber die Welt retten will).

Europaweit eine möglichst einheitliche Zeit zu haben hat sicherlich Vorteile, aber vielleicht sollte diese in Bezug auf den jeweiligen Sonnenstand auch Sinn machen. Siehe 12:53 von EeWe
(bei allen Schwächen sollte man m.E. nicht pauschal die EU für alles verantwortlich machen)

weingasi1
Am 31. Oktober 2021 um 12:27 von Sausevind

Und der Meckerbürger ist dann froh, wenn er losmeckern darf.
Gemeckert wird ja über jede Laus.
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Genauso sieht es aus ;)

schabernack
13:26 von purpleblues

«Auf Fernreisen kann man die innere Uhr offensichtlich umstellen, und das in wenigen Tagen.»

«Weil am Ziel von Fernreisen mit Zeitumstellung es zu anderen Zeiten hell und dunkel wird als zu Hause, und das verstellt die innere Uhr. Bei der Umstellung auf die Sommerzeitregelung ändert sich der Rhythmus von Tag und Nacht aber nicht, man muß früher aufstehen, als es die (durch das Tageslicht gesteuerte) innere Uhr vorgibt.»

Bei großen Zeitdifferenzen ändern veränderte Zeiten von Sonnenaufgang und Sonnenuntergang am Reiseziel den Biorhythmus vom Zeitempfinden nur (sehr) allmählich. Ganz unabhängig von der Ortszeit, aber abhängig von persönlicher Disposition / Empfindlichkeit.

Das mieseste an Zeitzonenschock, was man sich mit einem Direktflug antun kann, ist der Flug aus der MEZ-Zeitzone nach Tokyo. Noch mehr Zeitdifferenz in einem Happen geht nicht.

Man stellt sich dann als Zeitzombie auf 8 Std. Differenz ein.
Aber bei einer Stunde zw. Normalzeit / Winterzeit hier dann nie …?

Leseratte28
Auch das noch!

Ich wäre dafür, dass wir bei wirklich wichtigen Dingen eine Volksabstimmung durchführen, aber doch nicht bei solchen Nebensächlichkeiten.

Kaneel
11:46 von Joao Adelante @ Kaneel

"Am Montag nach der Umstellung auf Sommerzeit passieren mehr Unfälle als an anderen Montagen."

Naja. Das Wetter an dem Tag ist denke ich viel wichtiger als die Zeitumstellung.

Tatsächlich erlebe ich das Fahrverhalten Autofahrender bei Gewitterluft als "angestochen". Das kommt sicherlich insbesondere Ende März und Ende Oktober häufiger mal vor. :-(

Kaneel
11:35 von schabernack

Schrieb schon in einem vorherigen Beitrag, dass ich Zeitumstellung im Urlaub versus Zeitumstellung im Alltag für nicht vergleichbar halte. Sie und viele andere haben, so höre ich das heraus, keine Probleme mit der Anpassung. Ein anderer Teil, sowie ich, aber schon. Und nun stellt sich die Frage: hat eine Seite recht, oder beide, und können und wollen wir diesen Konflikt lösen? Und wenn ja, wie?