Kommentare - G20-Treffen in Rom: Worum es beim Gipfel geht

30. Oktober 2021 - 08:16 Uhr

Klimaschutz, Konzernbesteuerung, Corona-Bekämpfung: Die größten Industriestaaten haben sich für den G20-Gipfel ein komplexes Programm vorgenommen. Auch ungelöste Spannungen zwischen den Mitgliedsländern stehen im Raum. Von Anja Miller.

Artikel auf tagesschau.de
Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Klimafreundlich aus wirtschaftlicher Notwendigkeit.

@10:24 von Mustafa Schulz-Gülen
@@ werner1955
Ich habe Ähnliches erlebt, 1/2 Stunde Schulweg in der Grundschule zu Fuß, später mit dem Fahrrad. Wir hatten in der Klasse Bauernkinder, die 1 Stunde von ihrem Dorf zu Fuß in die Schule kamen.
Auftragen von Kleidung: War selbstverständlich, ein pubertierender Bruder hat dann heftig opponiert.
Pfandflaschen: Man brachte z.B. für Milch sein eigenes Gefäß mit.
Bücher: Schulbücher stellte der Staat, waren oft in entsprechendem Zustand.

Also: Kein Klamauk, sondern reale Möglichkeiten.

@ werner1955, um 09:39

Sie sollten die Zustände, die Sie in Ihrer Kindheit erlebt haben, einfach mal abschütteln.
Da Sie inzwischen im Rentenalter sind, wenn ich das recht verstanden habe, nutzen derartige Erinnerungen nicht. Im Gegenteil.

Ich weiß sehr genau, wovon ich rede.

Und noch etwas:
“Aktiver Klimaschutz“ war das gewiss nicht. Dann müsste man diesen den Millionen armselig lebenden Afrikanern ja heute auch unterstellen, was doch eher zynisch klänge.

Zu unserer Kindheit gab es den Begriff “Umweltschutz“ möglicherweise bereits, nur aktiv betrieben hat ihn damals niemand.

Re : schabernack !

Grundsätzlich sollte in der Politik erst einmal die Einigkeit vorhanden sein, dass was getan werden muss, und zwar von allen.
Dann sollte die Politik alle Stellschrauben für die Wirtschaft so stellen, dass die Wirtschaft auch folgen muss. Wenn immer nur freiwillige Verpflichtungen verlangt werden, geht das unsägliche Treiben genauso weiter, siehe auch bei der Pandemie, wo erst eine klare Verpflichtung für die Tests in den Firmen eine Wirkung erzielte.
Nur leider fehlen die wichtigsten Länder mit den meisten Dreckschleudern, weil sie sich sonst zu was bekennen müssten, was sie eh nie einhalten, und so das Gesicht verlieren.
Das will weder Putin, noch Xi sich erlauben, weil jeder seine eigene Agenda lebt und seinen Thron nicht beschmutzen will !

09:59, Werdaswissenwill

>>Und China ist ne Welt für sich! Wo aber gierig der Westen nach lechzt!<<

Tut er das?

Wer ist das eigentlich, der Westen?

Und wie soll ich mir dieses gierige Lechzen vorstellen?

>>Und die Kinder von heute, ihren Kindern von Morgen erklären müssen warum Deutschland keine Arbeitsplätze mehr hat wegen einer Energiewende die nichts bewirkte außer abwandern der Industrie!<<

Die Energiewende schafft Arbeitsplätze. Mehr als abwandern.

Der Arbeitsplatzabbau läuft schon seit Jahrzehnten und hat mit Energiewende nichts und mit Rationalisierung und Automatisierung alles zu tun.

Ein paar Beispiele:

Ich kenne einen Ingenieur im Braunkohletagebau. Vor dreißig Jahren arbeiteten dort, wo er arbeitet, mehr als 100 Leute. Heute sind es zwei. Er und noch jemand. Die tägliche Abbaumenge hat sich nicht verändert.

Früher gab es überall beschrankte Bahnübergänge. An jedem saß ein Schrankenwärter. Mittlerweile ein ausgestorbener Beruf. Und jeder Dorfbahnhof hatte einen Fahrkartenschalter.

100 Millionen Impfdosen sind ein Tropfen auf den heißen Stein.

"Die EU sagte den ärmeren Ländern 100 Millionen Impfdosen zu."

Damit lässt sich nicht einmal ein Prozent der 6,6 Milliarden Menschen in den Entwicklungsländern vollständig impfen.

Im Kampf gegen diese Pandemie wären wir sehr viel weiter, wenn die westlichen Regierungen nicht die Freigabe der Patente verhindern würden. Die Gewinne unserer Pharmakonzerne haben offensichtlich den Vorrang.

@Nachfragerin

"Ich vertrete weder die Interessen der Wirtschaft, noch muss ich fürchten, dass mir in zehn Jahren Meerwasser über den Acker oder durch die Hütte fliest."

Natürlich sind sie mit jeder Kaufentscheidung
ein Teil der Wirtschaft.
Wenn Sie den Klimawandel auf den Anstieg des Meeresspiegels reduzieren haben sie, pardon, keine Ahnung.

11:36, werner1955

>>albern ist,
Thomas D. @
Das uns die FFFs jetzt und alte als " Umweltsau" bezeichnen.

Wir kannten die Begriffe nicht aber wir haben schon immer Umwelt verträglich gelebt.<<

Wir sind ungefähr gleich alt, blicken aber offensichtlich ganz unterschiedlich auf unsere jüngeren Mitmenschen.

Ich fühle mich jedenfalls in keinster Weise beleidigt und auch nicht als Umweltsau bezeichnet.

Auch ich habe mich immer bemüht, umweltverträglich zu leben. Zum Beispiel habe ich dreißig Jahre lang kein Auto besessen. Mittlerweile habe ich eins geerbt, es ist 25 Jahre alt. Ich benutze es vorwiegend, um damit zu meinem Dorfbahnhof zu fahren, wo es dann oft tagelang auf mich warten muss...

11:36 von werner1955

albern ist,
Thomas D. @
Das uns die FFFs jetzt und alte als " Umweltsau" bezeichnen.
Wir kannten die Begriffe nicht aber wir haben schon immer Umwelt verträglich gelebt.

Sie glauben es wirklich! Sie glauben allen Ernstes, der Verzicht aus finanziellen Gründen in den 50ern und 60ern habe mit Umweltbewusstsein zu tun gehabt.

Ich glaube Ihnen das mit dem Zu-Fuß-Gehen, das mit der Kleidung der Geschwister und den Schulbüchern vom Vorgänger auf‘s Wort, mir ging es ähnlich.

Aber hier die Legende aufzubauen, Sie hätten das als 6-14jähriger wegen des Klimaschutzes gemacht, ist wirklich dreist. Sie sollten uns hier nicht für derartig beschränkt halten.

11:52, harry_up

>>@ harpdart, um 10:27
re @ fathaland slim, 09:39

“Obwohl es doch eigentlich traurig ist, dass anscheinend immer noch viele meinen, unser Körper produziere CO2.“

Ich bin auch einer von den vielen.
Aber ich weiß, dass es so ist. :-)<<

Heillose Begriffsverwirrung.

Natürlich produziert der Körper CO2, es finden ja Verbrennungsvorgänge in ihm statt. Normalerweise ernähren sich Menschen aber nicht von fossilem Kohlenstoff, weswegen das vom Körper produzierte CO2 nicht klimarelevant ist.

@ 11:52 von harry_up

„ Ich bin auch einer von den vielen.
Aber ich weiß, dass es so ist. :-)“

Natürlich atmen wir CO2 aus. Wie alle heterotrophen Lebewesen auf der Erde. Aber was fathaland slim mit seinem Diesel im Kaffee meint ist, es kommt darauf an, woher der Kohlenstoff stammt.

Kommt er aus dem Frühstücksbrötchen, dann ist das kein Problem. Denn in einem sehr vereinfachten Kreislauf wird ihr ausgeatmetes CO2 von einer Weizenpflanze aufgenommen und wieder zu Glukose und Stärke verwandelt, die dann wieder das Mehl für Ihr nächstes Brötchen ist.

Wenn der Kohlenstoff allerdings vor 200 Mio. Jahren luftdicht abgeschlossen wurde und kein Sauerstoff da war, um daraus CO2 zu machen, da war dieser Kohlen gut verwahrt als Kohle oder Öl unter der Erde.

Und wenn wir den freisetzen, dann erhöhen wir die Menge im Kreislauf.

Also - kein schlechtes Gewissen beim Atmen, aber beim Verbrennen fossiler Energieträger.

12:15 von Thomas D. 11:06 von Traumfahrer Re : schiebaer45 !

Es wird unmöglich sein, jeden Energieverbrauch und jede CO2-Emission zu verhindern.

Ziel ist es, beide dauerhaft zu verringern, und zwar beginnend bei jenen, die ohnehin nicht mehr zeitgemäß sind, nur als ein Beispiel die Kohleverstromung genannt.
#
Aber es muss das Ziel bleiben.Ich setze da auf die Technik und das Ingenieur Wissen neue Wege zu erfinden.

Am 30. Oktober 2021 um 12:39 von krittkritt

" Ich habe Ähnliches erlebt, 1/2 Stunde Schulweg in der Grundschule zu Fuß, später mit dem Fahrrad. Wir hatten in der Klasse Bauernkinder, die 1 Stunde von ihrem Dorf zu Fuß in die Schule kamen.
Auftragen von Kleidung: War selbstverständlich, ein pubertierender Bruder hat dann heftig opponiert.
Pfandflaschen: Man brachte z.B. für Milch sein eigenes Gefäß mit. "

So ähnlich sind wohl fast alle Alten die hier sind aufgewachsen, ich hatte 7 Kilometer Schulweg, im Sommer Barfuß ;-), im Winter mit den Skier, Milch für meinen Bruder hab ich mit der Milchkanne geholt.

Ich denke, dort will niemand wieder hin, wir hatten weder Telefon Fernsehen und so weiter, Auto auch nicht.
Wer wieder so leben möchte, wie wir damals, der möge sich doch mal melden ;-)).
Der Andrang wird sicher groß.

Die Industrie ist nicht wegen

Die Industrie ist nicht wegen der hiesigen Umweltauflagen abgewandert - sondern weil sie in Indien und China wesentlich billiger produzieren kann.
Selbst wenn wir unsere Drecksluft aus den 60er oder 70er Jahren beibehalten hätten - wären die abgewandert.
--
Kohle und Stahl wurde schon in den 1950er Jahren zurück gefahren - da begann bereits der Ausstieg aus der Steinkohle
weil Öl und Gas wesentlich billiger zu bekommen waren.
Die Stahlwerke aus dem Ruhrgebiet wurden in den 70er bzw. 80er Jahren entweder abgerissen oder nach China verkauft
--
Übrigens:
China investiert aktuell mehr Geld in den Ausbau regenerativer Energien als der ganze Rest der Welt zusammen!
Hier in D-Land rühmen sich Parteien den Ausbau dieser Technik als Landesregierung verhindert zu haben.
schon richtig -> D-Land schafft sich ab
nur halt anderes als es dieser Autor sich vorstellen konnte
*sarkasmus*

11:20, morgentau19 @09:56 von Egleichhmalf

>>Frau Luisa Neubauer sagte auch: sie fliege nur, wenn es sein muss. Sie wird als Vielflieger-Luisa bezeichnet. Ich hoffe und denke, sie verstehen dieses Beispiel richtig.<<

Ja, tue ich wahrscheinlich.

Die Auseinandersetzung mit Aktivisten, die einem nicht passen, wird gern auf der Ebene der persönlichen Diskreditierung geführt. Das erspart eine ehrliche inhaltliche Auseinandersetzung.

12:39 von krittkritt

ch habe Ähnliches erlebt, 1/2 Stunde Schulweg in der Grundschule zu Fuß, später mit dem Fahrrad. Wir hatten in der Klasse Bauernkinder, die 1 Stunde von ihrem Dorf zu Fuß in die Schule kamen.
Auftragen von Kleidung: War selbstverständlich, ein pubertierender Bruder hat dann heftig opponiert.
Pfandflaschen: Man brachte z.B. für Milch sein eigenes Gefäß mit.
Bücher: Schulbücher stellte der Staat, waren oft in entsprechendem Zustand.
#
Auch ich habe es so erlebt.Nun aber an Klima hatten wir da nicht gedacht.

Atemlos

Warum hat user fathaland slim die Frage gestellt, ob es zum Frühstück Braunkohle und Diesel-Kaffee gab?
Nur dann würde das ausgeatmete CO2 das Klima beeinflussen.
Unser Atem ist jedoch klimaneutral, gehört zum natürlichen CO2-Kreislauf.

re 11:32 Nachfragerin: Vertreterin

>>"Wirtschaftsvertreter sind wir alle und unmittelbar vom Klimawandel Betroffene sind wir auch alle."
> Ich vertrete weder die Interessen der Wirtschaft, noch...<<

Doch, das tun Sie! Jede und jeder von uns vertritt die Wirtschaft und es ist elementar, dies auch zu realisieren. Denn dann ergibt sich erst die so wichtige, offene und dann differenzierende Frage, welche Rolle man in der Wirtschaft spielt. Und welche man spielen will.

Das ist weder einfach noch endgültig, aber bewahrt einen davor, in diesen Klischees von „denen da oben“ und „uns da unten“ stecken zu bleiben.

Hallo fathaland slim

ich gebe ihnen insofern recht, das mehr Menschen nicht zwingend mehr Verbrennung von fossilen Energieträgern bedeuten muß, was aber sehr wahrscheinlich ist. Aber Nahrung, Wohnraum und bestimmte Konsumgüter müssen sein. Dazu werden Ackerflächen, Baugrundstücke und auch Grundstoffe zwingend benötigt. Oder wollen sie unseren Kindern die Handys wegnehmen?

re 12:02 Nachfragerin: Geschützte Begriffe

>>Schauen Sie doch bitte erst in den Duden, bevor Sie hier irgendwelche Bedeutungen erfinden:
Konsument (Abnehmer, Käufer) sind wir alle. Wirtschaftsvertreter (Interessenvertreter, Repräsentant der Wirtschaft) oder Produzent (Erzeuger, Fabrikant) sind "wir" nur in seltensten Ausnahmefällen.<<

Der Duden soll mir dabei helfen, andere Menschen zu verstehen. Und die Dudenbedeutung des Begriffes ist mir sehr bekannt und sollte auch jedem anderen bekannt sein.

Aber Begriffe sind nicht einfach da - sie werden geprägt. Und zwar von uns allen. So ist ein „Arbeitnehmer“ tatsächlich ein Arbeit gebender, denn er „gibt“ ja die Arbeit. Und der „Arbeitgeber“ „nimmt“ dann die Arbeit.

Und so weiter und so weiter...

Ich möchte nicht um Begriffe streiten, ich möchte sie in Frage stellen. Um sie dann „begreifen“ zu können.

11:39 von harry_up

«Xi und Putin haben ganz andere Sorgen als den Klimaschutz, sie müssen schauen, dass sie den Weltmarkt beherrschen, da bleibt denen keine Zeit für große Reden mit erwartungsgemäß wenig Wirkung.»

Mr. Xi hat große Umweltsorgen. Im Sommer wäre ihm wegen des immer mehr werdenden Starkregens in Südostasien fast der Dreischluchtendamm übergelaufen. Fast hätte man sich entscheiden müssen, ob man die Landschaft am Zulauf, oder die am Damm selbst gezielt überflutet zur Druckminderung auf die Staumauer. Andauernd ist irgendwo Überflutung in China, Korea, Japan, Kambodscha (Mekong / See Ton Le Sap). Hört und liest man nur nicht so viel davon.

Mr. Putin taut der Permafrost in Sibirien weg, die vereisten Winterstraßen über zugefrorene Flüsse werden immer kürzere Zeit in Existenz und Nutzungsdauer. Häuser und ganze Orte krachen ein auf aufgeweichten Fundamenten. Tanks kippen um, und Diesel läuft in Flüsse. Bald knabbert das auch an Leitungen von Gazprom, und wird zur Staatsgefahr in Russland.

@ fathaland slim, um 12:38

re @ 10:5 KarlderKühne

Bedenken Sie, dass die Verbrennung fossiler Brennstoffe nicht die alleinige Ursache für den Klimawandel ist.

Die Menschen wollen essen, dazu gehört nicht zuletzt auch (noch) Fleisch. Die diesbezüglich CO2-Debatte kennen wir ja hinreichend.

@Thomas D. - globale Zusammenhänge

11:47 von Thomas D.:
"Russland ist technologisch kaum in der Lage und politisch uninteressiert an aktivem Klimaschutz."
> Welche Technologien braucht man denn für den aktiven Klimaschutz? Mir reicht dafür ein Fahrrad.

Und wie groß das politische Desinteresse ist, lässt sich an den realen Erfolgen seit der ersten Klimakonferenz ablesen. Da ist Russland in internationaler Gesellschaft.

"China interessiert sich nur für einen großen Binnen- und einen großen internationalen Markt. Man braucht Milliarden Kunden, welche die chinesischen Produkte kaufen und zwar weit über billige Toaster, Handys, Spielzeug und Weihnachtslichterketten hinaus."
> Finden Sie mal heraus, wer das alles kauft. Dann wissen Sie auch, wer den CO2-Ausstoß Chinas mit zu verantworten hat.

"Es hilft nichts, die Welt muss ohne die beiden weitermachen."
> Sie haben die Zusammenhänge nicht ansatzweise verstanden. Ohne die beiden würde bei uns gar nichts mehr laufen.

9:06 Fräulein Alt

"Fröhliches Händeschütteln......"

Sie treffen die Punkte.

re 10:59 KarlderKühne: Falsche Richtung

>>Ohne eine Begrenzung des Bevölkerungszuwachses ist die Klimaerwärmung nicht zu stoppen<<

Klingt logisch - und ist es doch nicht!

Dahinter steckt die gleiche Logik, dass ein stabiles Klima nur durch Verzicht zu haben wäre. Eben durch „immer weniger“.

Tatsächlich gibt uns diese Krise die große und vielleicht letzte Chance zu beweisen, dass wir einverträglich und nachhaltig mit unserer „Mutter“ Erde umgehen können.

Und wenn wir diese Chance nutzen, dann können nicht nur wir, sondern dann können alle Menschen auf dieser Erde leben.

Konkret: Ihre Logik bedeutet folgerichtig, dass „wir“ auf Kosten der Anderen immer weiter machen. Was wir umso länger könnten, je weniger von diesen „Anderen“ da wären.

Umgekehrt sollten wir die Welt so gestalten, dass eben keiner auf Kosten der Anderen leben muss. Die Möglichkeit haben wir. Nicht durch Verzicht, sondern durch intelligente und konsequente Lösungen für unsere Probleme unter Berücksichtigung unserer natürlichen Gegebenheiten.

10:16 wenigfahrer

"Entscheidend ist was bei dem G20 herauskommt und was die Staatenlenker daraus machen......"

Das ist der Punkt, nicht an den Worten und an den zentnerschweren Papieren, sondern an den Taten soll gemessen werden.
Nebenbei bemerkt wir bekommen es nicht mal gebacken so etwas einfaches, kostenloses von heute auf morgen durchsetzbares Tempolimit durchzusetzen.

KarlderKühne - Begrenzung? Eine Nebelkerze

eine relativ kleine Minderheit der "Weißen" in Europa und Nordamerika hatte es geschafft, diesen Planeten in relativ kurzer Zeit zu ruinieren. Es war nicht die Mehrheit der Menschheit auf diesem Planeten. Die Anzahl der Menschen auf diesem Planeten sagt also nichts darüber aus, ob dieser Planet ruiniert wird oder nicht. Es liegt an den Menschen selbst, was sie aus dem Planeten Erde machen. Sie erzählen mit ihrem Posting letztlich nur die alte und falsche Geschichte, das "die da in Asien" oder "die da unten in Afrika" einfach nicht so viel "schnackseln" sollten (-O-Ton "Fürstin Gloria von und zu" ) Fakt aber ist: wir als Minderheit der Menschheit sind verantwortlich für 80% der Treibhausgase. Wäre vielleicht einfach an der Zeit der Mehrheit nun zu beweisen, das es besser geht und damit alle Menschen besser auf und mit dieser Erde leben können.

11:39 von Nachfragerin / @schabernack

«> Kompletter Unsinn ist es, den Klimaschutz voranbringen zu wollen, aber gleichzeitig der Kohleindustrie ein Mitspracherecht einzuräumen.»

Es ist hilfreich für gar nichts, Industriezweige wie die Kohleindustrie im Kasernenhofton anzuschnauzen, ab morgen müsse sie dies und jenes tun oder unterlassen, was die Politik beschloss.

Man gewinnt so nicht Mitwirkung der Industrie, und erreicht nicht Verständnis der dort beschäftigten Arbeitnehmer, nicht der im Umfeld durch Veränderungen Betroffenen. Nicht in Deutschland, nicht in Australien. Und auch nur (sehr) eingeschränkt in China oder Russland.

Ohne Verständigung und Kooperation aller Beteiligten wird das gar nichts. Nur Drohungen mit Ausschluss oder Daumenschrauben können gar nichts und gar nichts bewirken, was auch nur mittelfristig den Namen "Konzept" verdient. Schneller und besser wird auch zum Klima gar nichts, wenn man Sünder anschnauzt, und der Menge am Pranger im Dorf angekettet präsentiert.

Daneben der Eimer mit Steinen.

@Am 30. Oktober 2021 um 11:15 von teachers voice

Pessimismus beschleicht mich nur in der Politik! Wir haben das Wissen die Technik und den Willen!!Was wir nicht haben sind Politiker die dieses ohne Hintertür umsetzen! Hier wird Italien als Vorbild gelobt, dabei Importiert es 75% seiner Energie! Klar das man sich so ins gemachte Nest setzen kann! 50% ihrer eigenen Energieproduktion entstehen aus Gas und Öl von den 25 % die Italien Produziert! Wohlgemerkt 75% werden Importiert! So können wir es ja auch durchziehen, die Börse freut es, aber nicht die Geldbörse des normalen Bürgers!

Zitat: "So ähnlich sind wohl

Zitat:
"So ähnlich sind wohl fast alle Alten die hier sind aufgewachsen, ich hatte 7 Kilometer Schulweg, im Sommer Barfuß ;-), im Winter mit den Skier, Milch für meinen Bruder hab ich mit der Milchkanne geholt."

das war dann aber tief in den 1950er Jahren
denn schon in den 1960er - also in MEINER Kindheit - waren das Erzählungen der Älteren - aber schon lange kein Alltag mehr

Die G20 ...

... sind ja nicht die Lösung, sondern das Problem.

EU und Co sind darauf bedacht, ihre eigene Wirtschaft zu forcieren, egal was es die Welt koste.

Wie schädlich sich die Agrar Subventionen der EU auf Bauern in der dritten Welt auswirken ist bekannt.

Und die Elektromobilität der reichen Länder wird wieder auf Kosten der ärmeren Länder ausgetragen. In diesen werden Rofstoffe für Batterien abgebaut, unter Bedingungen, die die dortige Natur und die Gesundheit der Einheimischen schädigen.

Und in einem Anfall von Neo Kolonialismus beanspruchen EU und Co. gut ausgebildete Fachkräfte aus ärmeren Ländern, damit diese für geringe Löhne in den reichen Ländern arbeiten. Man muss sich das vorstellen: Fachkräfte, deren Ausbildung von den armen Ländern bezahlt wurde, um die eigene Wirtschaft zu entwickeln, werden abgeworben. Die ärmeren Länder verharren auf niedrigerem wirtschaftlichen Niveau und die reihen Länder profitieren: billige Arbeitskräfte + keine Konkurrenz

Wir sind NICHT die Guten

Begriffsverwirrung

Fathaland slim hat recht. Ich habe mich etwas undeutlich ausgedrückt. Mit "produzieren" meinte ich, dass unser Körper kein zusätzliches C02 erzeugt, das dem Kreislauf neu hinzugefügt wird.
Natürlich kommt beim Stoffwechsel CO2 heraus, das wir an die Umwelt abgeben, aber wir haben es zuvor mit unserer Nahrung aus der Umwelt aufgenommen. Deshalb ist Atmen klimaneutral.

13:51, Miauzi

>>Die Industrie ist nicht wegen der hiesigen Umweltauflagen abgewandert - sondern weil sie in Indien und China wesentlich billiger produzieren kann.
Selbst wenn wir unsere Drecksluft aus den 60er oder 70er Jahren beibehalten hätten - wären die abgewandert.
--
Kohle und Stahl wurde schon in den 1950er Jahren zurück gefahren - da begann bereits der Ausstieg aus der Steinkohle
weil Öl und Gas wesentlich billiger zu bekommen waren.
Die Stahlwerke aus dem Ruhrgebiet wurden in den 70er bzw. 80er Jahren entweder abgerissen oder nach China verkauft
--
Übrigens:
China investiert aktuell mehr Geld in den Ausbau regenerativer Energien als der ganze Rest der Welt zusammen!
Hier in D-Land rühmen sich Parteien den Ausbau dieser Technik als Landesregierung verhindert zu haben.
schon richtig -> D-Land schafft sich ab
nur halt anderes als es dieser Autor sich vorstellen konnte
*sarkasmus*<<

Danke, das musste gesagt werden.

Jedes einzelne Wort unterschreibe ich.

13:59, KarlderKühne

>>Hallo fathaland slim
ich gebe ihnen insofern recht, das mehr Menschen nicht zwingend mehr Verbrennung von fossilen Energieträgern bedeuten muß, was aber sehr wahrscheinlich ist. Aber Nahrung, Wohnraum und bestimmte Konsumgüter müssen sein. Dazu werden Ackerflächen, Baugrundstücke und auch Grundstoffe zwingend benötigt. Oder wollen sie unseren Kindern die Handys wegnehmen?<<

Auch Rohstoffgewinnung ist nicht zwingend mit ungeheurer Umweltzerstörung verbunden.

Und was die Nahrungsmittelproduktion angeht, da sind wir das beste Beispiel. Kein Kontinent ist so dicht besiedelt wie Europa, und trotzdem produzieren wir ein Vielfaches von dem, was wir eigentlich brauchen.

G 20-Treffen in Rom: Worum es beim Gipfel geht...

Es geht beim Gipfel-wahrscheinlich um Selbstverständigung, zwischen den Mächten. Die im wesentlichen für den heutigen Zustand der Welt verantwortlich sind. Also Klima-nicht-schutz, es treten die größten Emittenten von CO2 auf. Sie treffen auf Länder, die zwar vom Klimawandel betroffen sind aber selbst mangels Emissionen wenig dazu beitragen. Export von Plastikmüll und was nicht dagegen gemacht wird. Verschuldung und gehemmte Entwicklung der Dritten Welt.

Auf den Straßen in Rom hat sich Protest angekündigt. Und das ist gut so, ob entwicklungspolitische Gruppen oder antikapitalistische wie die PCI...

Hallo teachers voice,

Sie schreiben: "Und wenn wir diese Chance nutzen, dann können nicht nur wir, sondern dann können alle Menschen auf dieser Erde leben." Bitte definieren sie ALLE MENSCHEN! Wie viele sind das?
Warum bedeutet meine Logik das "wir" folgerichtig auf Kosten der Anderen immer weiter machen würden. Wer sind WIR und wer sind die ANDEREN?

Am 30. Oktober 2021 um 13:11 von fathaland slim

Wissen Sie, nicht jeder ist Ingenieur und Kohleabbau ist schon seit Jahrzehnten eine Aussterbende Art weil erst zu teuer und nun zu Schmutzig für die Umwelt ist! Es ist bequem das mit Modernisierung zu erklären! Ich hoffe sie können das auch den Wirtschaftsflüchtlingen so plausibel rüber bringen, das hier erstmal die eigene Bevölkerung in Lohn und Brot zu halten ist bevor an sie gedacht wird. Wir haben ein Inflation von über 4% und dabei hat das Sterben der Zulieferer der Automobilindustrie noch nicht Angefangen! China plant erst 2060 Klimaneutral zu sein! Bin mal gespannt was da von der Deutschen Wirtschaft übrig sein wird! Wenn man ein Kotflügel in China pressen lassen kann und ihn per Schiff hier hertransportiert und er immer noch günstiger ist als aus heimische Produktion, dann haben die großen Konzerne schon die Umzugskartons gepackt! So und nun modernisieren sie mal weiter.

Darstellung: