Kommentare - G20-Treffen in Rom: Worum es beim Gipfel geht

30. Oktober 2021 - 08:16 Uhr

Klimaschutz, Konzernbesteuerung, Corona-Bekämpfung: Die größten Industriestaaten haben sich für den G20-Gipfel ein komplexes Programm vorgenommen. Auch ungelöste Spannungen zwischen den Mitgliedsländern stehen im Raum. Von Anja Miller.

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Weltklima

"Kalinski hofft, dass die G20 ein starkes Signal an den Weltklimagipfel in Glasgow aussenden, der ebenfalls an diesem Wochenende beginnt."

Die Signale und Versprechen nutzen nichts, wenn nur zögerliche oder gar keine Taten folgen.

Man sollte zu diesen Treffen die Wirtschaftsvertreter aus- und die vom Klimawandel unmittelbar Betroffenen einladen.

re 08:37 Werdaswissenwill: Videokonferenz

>>Und sowas geht nicht in einer Videokonferenz?<<

Nein - und genau deshalb sind Putin und Xi nicht dabei!

Man muss die sich bietenden Chancen einer persönlichen Zusammenkunft natürlich auch nutzen und sich nicht nur präsentieren wollen. Ischinger hat 100% Recht: Jetzt können die Anwesenden zeigen, dass Sie -auch oder gerade - ohne die beiden Großmächtigsten der Welt in der Lage sind, eine gemeinsame Politik zu entwerfen.

Nebenbei: Der Glaube an Impfstoffe in Russland wird durch die Absage Putins sicher auch nicht erhört. Um es ganz vorsichtig auszudrücken!

Worum es wirklich geht.

Fröhliches Händeschütteln. Allgemeine Bekundung der einzelnen Staaten alles zum Guten zu wenden. Dann einigt man sich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner. Danach schlägt sich jeder auf die Schulter. Und anschließend wird bei leckerem Essen über die letzten Urlaubserlebnisse geplaudert. Zum Schluss reist jeder wieder in seine Heimat und denkt im Stillen: Wieder einen G20 Gipfel ohne "Blessuren" und unnötigen Zugeständnissen überstanden (Satire ist, wenn man trotzdem lacht).

re 08:51 Nachfragerin: Schritte

>>Die Signale und Versprechen nutzen nichts, wenn nur zögerliche oder gar keine Taten folgen.<<

Und ohne Signale könnte überhaupt nichts folgen...

>>Man sollte zu diesen Treffen die Wirtschaftsvertreter aus- und die vom Klimawandel unmittelbar Betroffenen einladen.<<

Wirtschaftsvertreter sind wir alle und unmittelbar vom Klimawandel Betroffene sind wir auch alle.

Bezüglich Plastikvermeidung,

Bezüglich Plastikvermeidung, Umweltschonen/Klimaschutz schrieb mir ein freundlicher Nutzer, dass man bei sich selbst anfangen möge.

Das ist korrekt.

Dieses G-20 Treffen in Rom könnten die Akteure per Videokonferenz abhalten.

Wäre kein Problem!

Hier beginnt es: bei jedem selbst.

Diese hohen Herrschaften/Entscheider haben es verpasst, ihren kleinen Beitrag zu leisten.

PS. Ich wage ein Blick in die Zukunft bezüglich Ergebnis von G20:

Freiwillige Selbstverpflichtungserklärungen (also alles wie gehabt), bez. Konzernbesteuerung ist man sich nicht einig, es braucht noch ein paar Gipfel, wegen dem vierten/fünften Virus werden Coronamaßnahmen verlängert usw.....

09:06 von Fräulein Alt

Fräulein Alt, ich habe herzlich gelacht....und dabei (wahrscheinlich) mehr CO2 ausgestoßen als normal.....

Sie sind der Grund.

Großartig!

Danke für ihren Kommentar.

Scheitern

Wenn man die augenblicklichen Nachrichten wahrnimmt, so ist nur ein weiteres Signal des Scheiterns zu erwarten.

Zugleich aber sind Zeichen eines Umdenkens zu erkennen. Die Frage ist nur, wie und wann sich bei denen. die für sich in Anspruch nehmen zu regieren, ein Umdenken greift und sie ihre Verantwortng gerecht werden.

Unabhängig davon ist jedoch auch entscheidend, wie schnell in den reichen Gesellschaften das hemmungslose "Ich-Ich-Ich" überwunden wird.

Es ist zu hoffen, dass dies alles greift, bevor ein Scheitern insgesamt unvernmeidbar ist.

08:51 von Nachfragerin

«Man sollte zu diesen Treffen die Wirtschaftsvertreter aus- und die vom Klimawandel unmittelbar Betroffenen einladen.»

Es ist kompletter Unsinn, die Wirtschaftsvertreter auszuladen, weil es die Wirtschaft ist, die gefasste Beschlüsse dann umsetzen muss.

Wird ein Mega-Gipfel, wenn die unmittelbar Betroffenen anreisen, und 10 Fußballstadien reichen nicht aus, um die alle unterzubrigen. Reisen Sie auch an nach Rom?

09:11 von teachers voice

Zitat:
"Wirtschaftsvertreter sind wir alle und unmittelbar vom Klimawandel Betroffene sind wir auch alle."

"Wir" sind Konsumenten, aber keine Wirtschaftsvertreter, so wie es Nachfragerin meinte.

"Wir" Alten, die das Glueck haben, in Westeuropa zu leben, sind vom Klimawandel so gut wie nicht betroffen. Da sieht es z.B. auf den Suedseeinseln ganz anders aus, die haben (auch die Alten) jetzt schon Probleme. Kam gerade gestern bei NRK eine Sendung dazu.

Uebrigens gibt es die Moeglichkeit zu handeln, ohne es vorher Jahrelang zu verprechen. Beim Klima- und Umweltschutz werden seit 40 Jahren "Signale gesendet". Es wurde auch gehandelt, aber bei weitem nicht entsprechend der Signale oder des Bedarfs.

08:37, Werdaswissenwill

>>Und sowas geht nicht in einer Videokonferenz?<<

Irgendwie schon, aber nicht so richtig.

Es entsteht durch die Berichterstattung leicht der Eindruck, da träfen sich nur die Staats- und Regierungschefs.

Dem ist aber nicht so.

Es ist ein riesiger Tross von Fachleuten, Referenten etc., der da zusammen kommt. So viele Kacheln finden auf keinem Bildschirm Platz. Damit fängt es schon an.

09:16, morgentau19

>>Fräulein Alt, ich habe herzlich gelacht....und dabei (wahrscheinlich) mehr CO2 ausgestoßen als normal.....<<

Haben Sie heute Morgen Braunkohle gefrühstückt? Den Kaffee mit Diesel aufgebrüht?

Nur dann wäre Ihr CO2-Ausstoß problematisch.

seit 40 Jahren

Juergen@
Bei mir geht das schon 65 Jahre.
Bin immer zufusd zur Schule, habe die Klamotten meiner Geschwister getragen, Schulbücher vom Vorgänger benutzt , nur Pfandflaschen benutzt und Fahre meinen alten Pkw schon mehr als 12 Jahre.
So geht aktiver guter und persönlicher Klimaschutz

um 09:26 von schabernack

Sie sollten einmal überlegen, ob es nicht wirlich richtig wäre, Vertreter der restliche Welt einzuladen?
Dies wäre ein deutliches Zeichen, dass wir eine Weltgemeinschaft sind und nicht 2o den Weg der Welt diktieren wollen und das, indem sie sich selbst gegeseitig ausbremsen.

re 09:29 Juergen: Vertreter

>>09:11 von teachers voice
Zitat:
"Wirtschaftsvertreter sind wir alle und unmittelbar vom Klimawandel Betroffene sind wir auch alle."

"Wir" sind Konsumenten, aber keine Wirtschaftsvertreter, so wie es Nachfragerin meinte.<<

Ich weiß wirklich nicht, wie es „Nachfragerin“ meinte. Aber erkläre gerne näher, wie „ich“ es meinte.

Auch als „Konsumenten“ sind wir selbstverständlich „Wirtschaftsvertreter“ und wir sind selbstverständlich über unsere Repräsentanten auch auf dem G20 Gipfel vertreten. Ob gut bzw. ausreichend, darüber gibt es viel Ermessensspielraum.
Zusätzlich sind wir aber auch „Produzenten“. Jedenfalls soweit wir einer produktiven Arbeit nachgehen. Und dies ist ein ganz wichtiger Schlüssel zu einem integrativen Wirtschaftsverständnis. Ein Verständnis, dass nicht nur bei den „Produzenten“ oft ausbaufähig ist.

09:29, Juergen

>>"Wir" sind Konsumenten, aber keine Wirtschaftsvertreter, so wie es Nachfragerin meinte.<<

„Wir“ sind vieles. Auch Produzenten, Arbeitnehmer, Arbeitgeber, Freiberufler etc.
Alles Wirtschaftsvertreter.

Ich nehme aber ebenfalls an, daß die Foristin Verbandsfunktionäre und Konzern-CEOs meinte. Die nennt man gern „Wirtschaftsvertreter“, obwohl das sehr ungenau ist.

G20-Treffen

Allein der Klimaschutz wird vor allem an China scheitern, denn hier werden z. Zt. 43 neue KKW gebaut und über 100 (!!!) mehr sind in Planung. China wird seine Wirtschaft durch Klimaschutz keinesfalls belasten.
Auch Australien hat, trotz der fast höchsten CO2-Emissionsraten pro Kopf, kein Interesse am Klimaschutz.
Indien, die USA und Russland müssten ebenfalls sehr viel ändern, um die Klimaschutzziele erreichen zu können.
Fazit:
Deutschland will mit seinen ehrgeizigen Zielen Vorreiter und Vorbild beim Klimaschutz sein. Doch ohne intensivste Bemühungen der o. g. Staaten sind unsere Maßnahmen nicht einmal ein Tropfen auf den heißen Stein.

Das wird wieder so ein Gipfel, bei dem...

... viele schöne Reden gehalten, vielleicht irgendwelche Beschlüsse in Aussicht gestellt, aber garantiert überhaupt keine Taten folgen werden.

China und Russland sind gar nicht erst dabei, und deren Vorstellungen von "Klimaneutralität"beziehen sich ohnehin erst auf Zeitpunkte weit nach der Mitte des Jahrhunderts.

Solche "Gipfel" sind so überflüssig wie ein Kropf, denn sie bringen keine greifbaren Ergebnisse. Und so gut wie niemals folgt aus dem wenigen, worauf man sich überhaupt einigen kann, konkretes und den Problemen angemessenes Handeln.

Man sollte solche albernen Treffen einfach lassen oder per Videokonferenz abhalten. Das spart CO2, schont die Umwelt und die Nerven aller Beteiligten. Überdies ist es billiger und geht schneller.

@9:06 von Fräulein Alt

„Danach schlägt sich jeder auf die Schulter. Und anschließend wird bei leckerem Essen über die letzten Urlaubserlebnisse geplaudert. Zum Schluss reist jeder wieder in seine Heimat …“

Was haben Sie denn für eine naive Vorstellung von einer solchen Veranstaltung? Man merkt deutlich, dass Sie noch nie auf einer Konferenz waren.

09:06 von Fräulein Alt

Worum es wirklich geht.
Fröhliches Händeschütteln. Allgemeine Bekundung der einzelnen Staaten alles zum Guten zu wenden. Dann einigt man sich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner. Danach schlägt sich jeder auf die Schulter. Und anschließend wird bei leckerem Essen über die letzten Urlaubserlebnisse geplaudert. Zum Schluss reist jeder wieder in seine Heimat und denkt im Stillen: Wieder einen G20 Gipfel ohne "Blessuren" und unnötigen Zugeständnissen überstanden (Satire ist, wenn man trotzdem lacht).

Das ist keine Satire. Das ist noch nicht einmal witzig. Das ist offenbar nur die kindliche Vorstellung von Fräulein Alt, die glaubt, ein G20 liefe etwa so ab wie der Elternabend in der Grundschule.

Die hohe Kunst der

Die hohe Kunst der Klimapolitik ist, dass die Staaten, die willig sind und auch die Power zur zügigen Umsetzung haben, vorangehen; und dass die Staaten, die hinten dran hängen, auch weil sie technisches, wirtschaftliches und finanzielles Potential nicht so zur Verfügung haben wie andere, trotzdem oder gerade deshalb unterstützt werden, um die nötigen Schritte gehen zu können.
Was die Staaten jetzt nicht schaffen, werden sie in 10, 20 Jahren mit dem zigfachen Preis der jetzt notwendigen Investitionen zahlen müssen.

09:41, logig

>>um 09:26 von schabernack
Sie sollten einmal überlegen, ob es nicht wirlich richtig wäre, Vertreter der restliche Welt einzuladen?<<

Klar wäre das richtig.

Dann wäre es aber kein G20-Treffen mehr.

@9:14 von morgentau19

„Dieses G-20 Treffen in Rom könnten die Akteure per Videokonferenz abhalten.“

Mal abgesehen davon, dass diese Aussage ein Widerspruch in sich selbst ist (eine Videokonferenz findet nicht in Rom oder sonstwo statt, weil die Teilnehmer nur zugeschaltet sind), merkt man, dass Sie noch nie auf einer Konferenz tätig waren:
Ich bin seit Jahren auf dutzenden Konferenzen als Teilnehmer oder auch Veranstalter tätig, und die persönlichen Kontakte - und damit verbunden die erreichten Resultate - sind nicht durch Video zu ersetzen. Das habe ich während der Coronazeit schmerzlich erfahren müssen.

09:11 von teachers voice

>>>Wirtschaftsvertreter sind wir alle und unmittelbar vom Klimawandel Betroffene sind wir auch alle.<<<

Zu den Wirtschaftsvertretern zähle ich mich ganz sicher nicht. Ich bin nämlich mit Politikern nicht auf du und du.
Ich hätte die Osterruhe z.B. für gut befunden. Wirtschaftsvertreter fanden die gar nicht gut, weil die Menschen sonst "über Ostern verhungert wären".
Ich bin Verbraucher, Konsument...

Was die Betroffenheit von Klimawandel angeht, da fallen mir ziemlich viele ein, die tatsächlich betroffen sind: die jetzt schon absaufen oder auf Grund von Dürre keine Lebensgrundlage mehr haben. Nennt man dann Wirtschaftsflüchtlinge die wir hier nicht wollen, wenn sie sich auf den Weg machen.
Ich glaube nicht, dass bei uns (im Moment noch) die Betroffenheit recht groß ist. Die G20-Länder sind aber für gut 75 Prozent der weltweiten Treibhausgase verantwortlich.
Wieso sitzt von den tatsächlich jetzt schon Betroffenen niemand mit am Tisch?

Globale Weltwirtschaft und keine Besteuerung !

Die Konzernbesteuerung wird wohl das wichtigste Thema sein beim G-20 Treffen. Es ist zu hoffen das hier eine durchführbare und kontrollierbare Vereinbarung erreicht wird. Es kann nicht sein das eine "Globale Weltwirtschaft " angestrebt wird ohne eine korrekte auf nationaler Basis erzielte Umsatz und Gewinnerhebung und ohne entsprechende nationale Besteuerung die dem entsprechenden Staat zu Gute kommt.. Also Basis müssen kontrollierbare Umsätze und Gewinne auf nationaler Basis sein. Es kann nicht sein, wie jetzt das das tausenden von Milliarden $ steuerfrei herum schweben und keinem Staat zugeordnet werden können. Wenn dies nicht zufriedenstellend geregelt wird kann es keine globale Weltwirtschaft geben und wird es auch nicht geben, da auf die schwächere Staaten in den Bankrott geführt werden.

Es geht nicht allein um Gerechtigkeit

"Gerechte Verteilung von Impfstoffen"?

An dieser Formulierung ist nichts auszusetzen, denn natürlich geht es - rein sachlich gesehen - um eine gerechte Verteilung.

Allerdings schwingt bei dem Begriff "gerecht" nach meinem Sprachempfinden etwas "Moralisches" mit, als ob es darum ginge, aus Mitleid mit Menschen, die sich Impfstoffe nicht leisten können, zu helfen.

Das ist aber mitnichten der Fall, es geht um uns alle.

Wenn wir uns nicht darum kümmern, dass alle Menschen auf dem Planeten vor Corona-Viren geschützt sind, ist die Gefahr groß, dass sich in ungeschützten Populationen auch für uns wieder gefährlichere Varianten entwickeln.

Überhaupt merken wir sowohl angesichts Corona als auch Klimaproblemen, dass wir eine Menschheit auf einem Planeten sind. Wir können nicht ignorieren, wenn es irgendwo auf diesem Planeten zu große Not gibt, denn diese führt zu Gefahren (Viren, Klima, Terror, Umweltvergiftung), die uns letztlich alle bedrohen: Hilfe und Schutz sind Verantwortungsethik!

Am 30. Oktober 2021 um 09:05 von teachers voice

Was wollen die anderen 18 denn erreichen? Einen Beschluss der eine Reue bei den Nicht Anwesenden auslösen könnte, kann und wird nicht stattfinden! China und Russland haben andere Interessen mit Afghanistan und bei CO²!Womit über 30% ( mit Indien zusammen 40%)des CO² unter ferner liefen anzusehen sind! Denen juckt nicht die Mindeststeuer von 15% ! Gazprom packt die dann mit auf den Verkaufspreis! Und China ist ne Welt für sich! Wo aber gierig der Westen nach lechzt! Solange das so läuft werden Kompromiss auf Kompromiss folgen bis wir in Deutschland Hawaii Hemden tragen und die Klimaanlage im Winter auf 25° drehen , die PV-Anlage Kw um Kw in den Stromspeicher im Keller schiebt, während unsere Wärmepumpe langsam zustaubt! Aber CO² neutral! Und die Kinder von heute, ihren Kindern von Morgen erklären müssen warum Deutschland keine Arbeitsplätze mehr hat wegen einer Energiewende die nichts bewirkte außer abwandern der Industrie! Schlaraffenland gibt es halt nicht.

Ziel ist der informelle

Ziel ist der informelle Austausch, wie bei allen Gipfeltreffen der G20. Die wirtschaftlich Stärksten, die 85% des BIP erwirtschaften und 75% des Welthandels bestreiten, treffen sich zum Gedankenaustausch. Das ist gut und wichtig. Konkrete Maßnahmen darf man allerdings nicht erwarten.
Am Ende sehen wir dann wahrscheinlich eine Gipfelerklärung.

09:39 von werner1955

Bei mir geht das schon 65 Jahre.
Bin immer zufusd zur Schule, habe die Klamotten meiner Geschwister getragen, Schulbücher vom Vorgänger benutzt , nur Pfandflaschen benutzt und Fahre meinen alten Pkw schon mehr als 12 Jahre.
So geht aktiver guter und persönlicher Klimaschutz

Sie wollen hier nicht ernsthaft glauben machen, Sie wären den Schulweg zu Fuß gegangen, hätten die Kleidung Ihrer Geschwister getragen und die Schulbücher des Vorgängers benutzt aus Gründen des Klimaschutzes?!

Entschuldigung, aber das ist wirklich albern.

Interessante Kommentare

also ich bin kein Wirtschaftsvertreter, sondern nur Konsument, auch wenn es jetzt sehr viele Definitionen zu geben scheint.
Ich hab als Rentner nichts mehr mit Wirtschaft zu tun, und Rentner plus Pensionäre gibt es eine ganze Menge, also ist das mit dem Wir etwas schwierig, auch wenn es gern benutzt wird.
Das aber nur nebenbei, entscheidend ist was bei G20 Treffen herauskommt, und was die Staatslenkern ausmachen, das Ergebnis werden wir auch umgehend präsentiert bekommen.
Darüber lässt sich dann besser diskutieren, für wenn das Vorteile bringt, und für wenn nicht.

@ Juergen

"Wir" sind Konsumenten, aber keine Wirtschaftsvertreter, so wie es Nachfragerin meinte.

Wir sind alle Nachfrager, also Kunden und Konsumenten, also Teilnehmer*innen am Wirtschaftsgeschehen, das hat die Nachfragerin also schon richtig erfasst.

@ Werdaswissenwill

Und sowas geht nicht in einer Videokonferenz?

Das meiste vielleicht schon. Aber wirklich vertrauliche Gespräche gibt es nur von Angesicht zu Angesicht. Ohne Elektronik.

@9:06 von Fräulein Alt

Sorry! Hatte den Teil mit der Ironie glatt überlesen! Bitte also um Verzeihung für meinen Beitrag.

Könnte der Gipfel

nicht auch als Video Konferenz abgehalten werden? Dann hätte man schon sehr viel CO2 eingespart durch die Reisen zum Gipfel hin.Ein erster Beitrag zum Klimaschutz.

@ werner1955

Bin immer zufusd zur Schule, habe die Klamotten meiner Geschwister getragen, Schulbücher vom Vorgänger benutzt , nur Pfandflaschen benutzt und Fahre meinen alten Pkw schon mehr als 12 Jahre.
So geht aktiver guter und persönlicher Klimaschutz

Sorry, aber bei solchen Beiträgen frage ich mich immer, ob das Ernst oder Klamauk ist. Und ob noch ein Loblied auf das Plumpsklo auf dem Hof folgt.

@fathaland slim

"Am 30. Oktober 2021 um 09:39 von fathaland slim

09:16, morgentau19

>>Fräulein Alt, ich habe herzlich gelacht....und dabei (wahrscheinlich) mehr CO2 ausgestoßen als normal.....<<

Haben Sie heute Morgen Braunkohle gefrühstückt? Den Kaffee mit Diesel aufgebrüht?

Nur dann wäre Ihr CO2-Ausstoß problematisch"

Und mir hat Ihre wunderbare Antwort das erste Lächeln des Tages auf mein Gesicht gezaubert.

Obwohl es doch eigentlich traurig ist, dass anscheinend immer noch viele meinen, unser Körper produziere CO2.

"Klar wäre das richtig. Dann

"Klar wäre das richtig.

Dann wäre es aber kein G20-Treffen mehr."

Warum nicht? Man kann doch bereits jetzt stark Betroffene als Gäste einladen. Aber die würden möglicherweise Sachverhalte schildern die man nicht so gerne hören möchte.

G20 - 2

Schade, wichtige Akteure sind nicht persönlich dabei. Wenn ich es richtig herauslese China noch nicht einmal virtuell.

Und wieder wird der gleiche Fehler wie in Hamburg gemacht ... solch ein Treffen muss nicht in einer Großstadt stattfinden.

Man muss nicht die dort lebenden Menschen zusätzlich mit Sicherheitsmaßnahmen, Verkehrsbehinderungen und Ausschreitungen drangsalieren.
Aber dann müsste ja die Regierungsklasse auf evtl. Annehmlichkeiten und kulturelle Ereignisse verzichten.

@ teachers voice

Nein - und genau deshalb sind Putin und Xi nicht dabei!

Es geht bei dieser Konferenz um die Sache, also ums Kerngeschäft und nicht ums Präsentieren. Und daher haben Putin und Xi kein Interesse.

09:56 von Egleichhmalf

@9:14 von morgentau19

… Ich bin seit Jahren auf dutzenden Konferenzen als Teilnehmer oder auch Veranstalter tätig, und die persönlichen Kontakte - und damit verbunden die erreichten Resultate - sind nicht durch Video zu ersetzen. Das habe ich während der Coronazeit schmerzlich erfahren müssen.

So ist es. Wie ich vermutet und sehr gehofft habe (aus Gründen erheblichen wirtschaftlichen Interesses) hat der Geschäftsflugreiseverkehr in den letzten Wochen deutlicher zugenommen als prognostiziert. Entgegen der Annahmen, alles würde zukünftig nur mehr als Videokonferenz laufen - was im lokalen und kleinformatigen Bereich völlig ok ist - kommen die Veranstalter und Teilnehmer internationaler Verhandlungs- und Gesprächsrunden zunehmend wieder auf den persönlichen Kontakt zurück.

09:41 von logig / @schabernack

«Sie sollten einmal überlegen, ob es nicht wirlich richtig wäre, Vertreter der restliche Welt einzuladen?
Dies wäre ein deutliches Zeichen, dass wir eine Weltgemeinschaft sind und nicht 2o den Weg der Welt diktieren wollen und das, indem sie sich selbst gegenseitig ausbremsen.»

Es gibt die G7 und die G20 Treffen. Bei den G20 sind alle großen wichtigen Länder als Industrienationen und CO2 Emittenten dabei beim Treffen (zumindest mit Video wie die Herren Putin und Xi). In diesen 20 Ländern hat die signifikante CO2-Reduktion zu erfolgen. Südseeinseln und die meisten Staate in Afrika haben keine Industrie, die CO2 reduzieren könnte.

Beim Weltklimagipfel in Glasgow direkt im Anschluss an Rom sind dann alle Länder der Erde eingeladen, mit eigenen Vertretern teilzunehmen, und auf ihre besondere Lage / Betroffenheit hinsichtlich Klimageschehen aufmerksam zu machen.

re 09:58 MargaretaK.: Vertretung

>>09:11 von teachers voice
>>>Wirtschaftsvertreter sind wir alle und unmittelbar vom Klimawandel Betroffene sind wir auch alle.<<<

Zu den Wirtschaftsvertretern zähle ich mich ganz sicher nicht. Ich bin nämlich mit Politikern nicht auf du und du.
Ich hätte die Osterruhe z.B. für gut befunden. Wirtschaftsvertreter fanden die gar nicht gut, weil die Menschen sonst "über Ostern verhungert wären".
Ich bin Verbraucher, Konsument...<<

Ja sicher - genau wie ich! Und es ist objektiv legitim und subjektiv berechtigt, wenn Sie sich auf diesem „Gipfel“ nicht ausreichend vertreten sehen. Mir geht es darum, diesem „Entweder - Oder“ bzw. „Alles oder Nichts“ Denken etwas entgegen zu setzen.

Konkret: Wenn Sie erst zufrieden wären, wenn Sie persönlich alle Entscheidungen treffen könnten, würden entweder Sie niemals zufrieden oder die „Anderen“ wären dann nicht zufrieden.
Das mag sehr theoretisch klingen, aber es ist ein Plädoyer für ein permanentes „Mehr oder weniger“! Ich kämpfe gerne für „mehr“!

Ohne eine Begrenzung des

Ohne eine Begrenzung des Bevölkerungszuwachses ist die Klimaerwärmung nicht zu stoppen.
Wenn sich die Bevölkerungszahl innerhalb von nur wenigen Jahren verdoppelt, werden auch mehr Ackerflächen und Wohnflächen (Nahrung und Wohnraum bedürfen auch die ärmeren Schichten) gebraucht. Auch der Bedarf an Konsumgütern verdoppelt sich und der Energiebedarf wird auch nicht weniger.
Kinder sind in vielen Ländern die "Rentenversicherung".
Es nutzt keinem, diese Länder mit Almosen zu überschütten. Hilfe zur Selbsthilfe ist das Gebot der Stunde. Das nutzt dem Klimaschutz mehr als viele halbherzige Sachen.

Re : schiebaer45 !

Ja, dies wäre auch eine Möglichkeit. Nur verbraucht eine solche Videoschalte von so vielen Teilnehmern auch etliche Energie und soweit ich weiß, auch einen CO 2 Ausstoß !

Re : teachers voice !

Diese beiden Großen der Welt müssten ja, wenn sie da wären, um das Gesicht zu wahren, was versprechen, was sie eh nicht halten werden, weil sie zum einen andere Pläne haben, zum anderen nur an die eigenen wirtschaftlichen Erfolge um jeden Preis denken.

@ Giselbert

Aber dann müsste ja die Regierungsklasse auf evtl. Annehmlichkeiten und kulturelle Ereignisse verzichten.

Wie abfällig.
Zumindest in demokratischen Staaten sind das in der Regierung doch Leute wie wir, die nur auf Zeit dort hingewählt sind. Noch dazu in einer freien und fairen Wahl.

re 09:59 Werdaswissenwill: Reue

>>Was wollen die anderen 18 denn erreichen? Einen Beschluss der eine Reue bei den Nicht Anwesenden auslösen könnte, kann und wird nicht stattfinden!<<

Ich bin durchaus nicht naiv und weiß sehr wohl, dass Ihr Pessimismus sehr gut begründet ist.

Was ich nicht teile, ist der Glaube an die Stärke der „Starken Herren“ Putin und Xi. Ich sehe dort vor allem Angst und Schwäche. Eine Schwäche, die sie mit Großmachtsgetue und Verfolgungswahn zu übertünchen versuchen.

Alleine das vorgegebene Motiv „Corona“ verträgt sich zu Null mit dem eigenen transportierten Anspruch, der allgegenwärtige „Herr der Lage“ zu sein. Gar nichts beherrschen diese außer ihrem eigenen Herrschaftsapparat. Aber der wird auch älter und das Denken der „Jungen“ in China und Russland wird nicht mehr an den selbst gezogenen Partei- und Interessengrenzen Halt machen.

Kurz: Wir sollten uns von den Bremsern einer neuen Welt nicht entmutigen lassen und die positiven Ziele nicht diesem herrschaftsgläubigen Pessimismus opfern

Teachers voice, fathaland slim

Koennte es sein, dass sie Beide die Begriffe "Wirtschaftsvertreter" mit "Wirtschaftsteilnehmer" gleichsetzen?

re 10:45 Mustafa Schulz-Gülen: Kerngeschäft

>>@ teachers voice
Nein - und genau deshalb sind Putin und Xi nicht dabei!

Es geht bei dieser Konferenz um die Sache, also ums Kerngeschäft und nicht ums Präsentieren. Und daher haben Putin und Xi kein Interesse.<<

Genau auf den Punkt gebracht!

09:56 von Egleichhmalf Nichts ist unmöglich!

Sie mögen mit ihrer Aussage völlig richtig liegen, das bezweifle ich nicht.

Es müssen nicht alle gleichzeitig im Bild sein. Wenn sie auf einer Veranstaltung sind, sprechen sie bestimmt nicht mit allen Teilnehmern.

Frau Luisa Neubauer sagte auch: sie fliege nur, wenn es sein muss. Sie wird als Vielflieger-Luisa bezeichnet. Ich hoffe und denke, sie verstehen dieses Beispiel richtig.

Ginge es danach, wird sich nichts ändern.

Ich behaupte: wo ein Wille ist, ....nichts ist unmöglich.

Schönes Wochenende...muss weiter arbeiten...bin systemrelevant...grins

Thema klar erkannt:

„Eines der wichtigsten Themen aus Sicht des G20-Gastgebers Italien: der Kampf gegen den ungebremsten Klimawandel. Allerdings konnten sich die G20-Umwelt- und Energieminister nicht (…)“

Leider sind die Gäste, auf die es um eine zielführende Lösung finden zu können - jedenfalls in diesem politischen Format, also Putin und Xi - daran offensichtlich nicht interessiert.

So geht es nicht weiter. Nämlich damit, dass eine lebenswerte Zukunft für alle eine Frage der „Finanzierbarkeit“ ist. Weil es in erster Linie um „Gewinne“ geht, da Geld in unserem globalen System Macht bedeutet, nach dem Grundsatz „Wer zahlt, bestimmt“.
Ohne gleichberechtigte Teilhabe und damit Mitwirkungsmöglichkeit aller (egal, wo sie leben) ist die Gestaltung der Zukunft nicht möglich. Und unabdingbare Voraussetzung dafür ist der freie Austausch von und Zugang zu (Erfahrungs-)Wissen. Also Transparenz.
Es kann nicht länger sein, dass irgendjemand das „Recht“ hat zu bestimmen für wen das möglich ist.

10:24 @Mustafa Schulz-Gülen

Sie sind offenbar zu jung, um sich das vorzustellen, dass das so war oder ist.

Warum sollte es Klamauk sein, völlig daneben und arrogant,
diese Unterstellung.

re 10:41 Giselbert: Klassenfahrt

>>Aber dann müsste ja die Regierungsklasse auf evtl. Annehmlichkeiten und kulturelle Ereignisse verzichten.<<

Sie meinen, die „Regierungsklasse“ könne sich sonst kein „angenehmes und kulturelles“ Wochenende in Rom leisten?

Da kann ich Sie beruhigen! Ein solches Wochenende können sich sehr sehr viele Menschen leisten und man trifft diese auch in Massen in Rom. Ein Besuch lohnt sich dennoch - kann ich Ihnen sehr empfehlen.

Und höchstwahrscheinlich haben Sie auch bei aller notwendigen finanziellen Bescheidenheit noch viel mehr Annehmlichkeiten und kulturelle Highlights zu genießen als die „Regierungsklasse“ an diesem Wochenende.

10:23 von schiebaer45

Könnte der Gipfel
nicht auch als Video Konferenz abgehalten werden? Dann hätte man schon sehr viel CO2 eingespart durch die Reisen zum Gipfel hin.Ein erster Beitrag zum Klimaschutz.///

Sie glauben das Internet ist Klimaneutral? Geben Sie mal ein. Internet und CO2. Sie werden staunen. Dieses Forum, mich eingeschlossen, verballert, Tag für Tag, eine ganze Menge CO2. Von weltweit ganz abgesehen.

10:27 von harpdart

>>Obwohl es doch eigentlich traurig ist, dass anscheinend immer noch viele meinen, unser Körper produziere CO2.<<

Ich denke, dass auch sie atmen. Dabei stoßen wir CO2 aus, das jedoch nicht für den Klimawandel verantwortlich ist. (Gilt auch für Tiere)

Durch das vermehrte Lachen stoße ich mehr CO2 aus. Das ist alles.

Dass dies jetzt aufgeblasen wird, ist wiederum zum lachen, wobei ich jetzt wieder CO2 ausstoße. Was für eine Gemeinheit...

So, nun muss ich dringend weg ....wieder zum arbeiten.

Auch ihnen darf ich ein angenehmen Tag wünschen.

Freudsche Korrektur

>>Nebenbei: Der Glaube an Impfstoffe in Russland wird durch die Absage Putins sicher auch nicht erhört. Um es ganz vorsichtig auszudrücken!<<

Ich wollte natürlich schreiben „erhöht“, aber da irgendwie wieder dieser Freud dazwischengefunkt...

@teachers voice - Unverständnis

09:11 von teachers voice:
"Und ohne Signale könnte überhaupt nichts folgen..."
> Man sollte in Glasgow Entscheidungen treffen können, ohne auf irgendwelche "Signale" aus Rom angewiesen zu sein.

"Wirtschaftsvertreter sind wir alle und unmittelbar vom Klimawandel Betroffene sind wir auch alle."
> Ich vertrete weder die Interessen der Wirtschaft, noch muss ich fürchten, dass mir in zehn Jahren Meerwasser über den Acker oder durch die Hütte fliest.

10:24 von Mustafa Schulz-Gülen

"Sorry, aber bei solchen Beiträgen frage ich mich immer, ob das Ernst oder Klamauk ist. Und ob noch ein Loblied auf das Plumpsklo auf dem Hof folgt"

Ich frage mich, ob sie den Enst der Lage nicht verstehen.
Mit diesem Beitrag beleidigen sie auch mich und alle die bereit sind ihr "Ich-Ich-Ich" zurückzustellen. Das einleitende "Sorry" darf ich als Foskel werten oder als Verständnislosigkeit.

albern ist,

Thomas D. @
Das uns die FFFs jetzt und alte als " Umweltsau" bezeichnen.

Wir kannten die Begriffe nicht aber wir haben schon immer Umwelt verträglich gelebt.

09:06 von Fräulein Alt

«Worum es wirklich geht.
Fröhliches Händeschütteln. Allgemeine Bekundung der einzelnen Staaten alles zum Guten zu wenden. Dann einigt man sich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner. Danach schlägt sich jeder auf die Schulter. Und anschließend wird bei leckerem Essen über die letzten Urlaubserlebnisse geplaudert.»

Das ist die Projektion der eigenen Erlebnisse vom letzten Jahrestreffen im Kleingartenverein auf den G20-Gipfel. Direkt nach der Auszeichnung des Gartenzwergs des Jahres kommt das Spanferkel auf den Grill, und für die Eingefleischten Vegetarier gibt es Tofuwürstchen oder Grünkernbratlinge.

«Zum Schluss reist jeder wieder in seine Heimat und denkt im Stillen: Wieder einen G20 Gipfel ohne "Blessuren" und unnötigen Zugeständnissen überstanden (Satire ist, wenn man trotzdem lacht).»

Nach dem Kleingartengipfeltreffen denkt jeder Unprämierte auf der Heimreise: "Nächstes Jahr muss mein Zwerg der schönste Zwerg sein!"

"Das war Satire" … müsste die Maus nicht extra sagen.

Optimist Wolfgang Ischinger...

“Jetzt eine interessante Beschlussfassung anstreben, so dass diejenigen, die nicht am Tisch saßen, denken: Schade, dass ich nicht dabei war.“

Ich empfinde diesen Satz eher unglücklich formuliert.
Das ist doch kein Kindergeburtstag, wo die nicht Anwesenden nachher bedauern, von der Nutellatorte nichts abbekommen zu haben.

Xi und Putin haben ganz andere Sorgen als den Klimaschutz, sie müssen schauen, dass sie den Weltmarkt beherrschen, da bleibt denen keine Zeit für große Reden mit erwartungsgemäß wenig Wirkung.

Leider ist die Welt so zerstritten, und die Zukunft wird zeigen, ob von dem Slogan “People, Planet, Prosperity“ der letzte Begriff nicht bald sehr klein geschrieben wird.

@schabernack - Kein Mitspracherecht für Klimasünder

09:26 von schabernack:
"Es ist kompletter Unsinn, die Wirtschaftsvertreter auszuladen, weil es die Wirtschaft ist, die gefasste Beschlüsse dann umsetzen muss."
> Kompletter Unsinn ist es, den Klimaschutz voranbringen zu wollen, aber gleichzeitig der Kohleindustrie ein Mitspracherecht einzuräumen.

"Wird ein Mega-Gipfel, wenn die unmittelbar Betroffenen anreisen [...]"
> Und wie lange das erst dauern würde, wenn dann auch noch jeder etwas sagen wollte...

Es spielt m.E. keine Rolle, …

… ob China und/oder Russland an dem Gipfel teilnehmen. Russland ist technologisch kaum in der Lage und politisch uninteressiert an aktivem Klimaschutz. Es kümmert Putin und alles was danach kommt einen feuchten Kehricht, ob die Niederlande irgendwann zur Hälfte unter Wasser stehen.

China interessiert sich nur für einen großen Binnen- und einen großen internationalen Markt. Man braucht Milliarden Kunden, welche die chinesischen Produkte kaufen und zwar weit über billige Toaster, Handys, Spielzeug und Weihnachtslichterketten hinaus. Und das sind nicht die Staaten im immer breiter werdenden afrikanischen Hungergürtel. China hat nicht das geringste Problem damit, wenn man mehrere Monate im Jahr in Peking nicht weiter schauen kann als fünfzig Meter. Dann verkauft man eben bessere Atemschutzmasken.

Es hilft nichts, die Welt muss ohne die beiden weitermachen.

China und Russland nur zugeschaltet dabei

Kann man es überhaupt noch als einen großen Gipfel bezeichnen, wenn zwei der größten Klimaverursacher und Corona-Länder nicht in Rom dabei sind, sondern sich Putin und Xi Jinping nur zuschalten lassen. Beide wollen nun einmal nicht über Menschenrechte reden, die auf den Straßen von Moskau und Hongkong niedergeknüppelt werden. Was soll Putin für Rechtfertigungen zu Nawalny noch erzählen? Er lädt zur Märchenstunde ein. Und für Xi Jinping ist der Kampf gegen Corona gewonnen, so wie es auch zelebriert wird und dennoch bleibt die Frage, wie das Virus entstand offen. Lieber nicht dabei sein. Geht doch auch so.

Keine hohen Erwartungen in solche Treffen

Wenn man im kleinen schon erkennt (siehe BT-Wahl), dass die Bereitschaft für ein gemeinsames Ziel, nicht hoch ist, wieso sollte es dann eine Einigkeit bei so vielen und vor allem unterschiedlichen Ländern geben?
Das wird wohl eine nette Kaffeerunde werden, in der man sich ein bißchen näher kennenlernt.
Mehr darf man davon nicht erwarten.

@ harpdart, um 10:27

re @ fathaland slim, 09:39

“Obwohl es doch eigentlich traurig ist, dass anscheinend immer noch viele meinen, unser Körper produziere CO2.“

Ich bin auch einer von den vielen.
Aber ich weiß, dass es so ist. :-)

Hoffentlich bleibt es

friedlich bei dem Gipfel in Rom.Nicht so wie ich es in Hamburg erlebt habe.

@teachers voice - Sie sind kein Wirtschaftsvertreter.

09:44 von teachers voice:
"Auch als ,Konsumenten' sind wir selbstverständlich ,Wirtschaftsvertreter' [...] Zusätzlich sind wir aber auch ,Produzenten'."

Schauen Sie doch bitte erst in den Duden, bevor Sie hier irgendwelche Bedeutungen erfinden:
Konsument (Abnehmer, Käufer) sind wir alle. Wirtschaftsvertreter (Interessenvertreter, Repräsentant der Wirtschaft) oder Produzent (Erzeuger, Fabrikant) sind "wir" nur in seltensten Ausnahmefällen.

@ Werdaswissenwill

Und die Kinder von heute, ihren Kindern von Morgen erklären müssen warum Deutschland keine Arbeitsplätze mehr hat wegen einer Energiewende die nichts bewirkte außer abwandern der Industrie! Schlaraffenland gibt es halt nicht.

Im Moment haben wir ja mehr Arbeitsplätze als Fachkräfte. Und das wird sich auch nicht ändern, wenn wir den Wandel hin zu einer regenerativen Wirtschaft klug gestalten. Wir werden darauf achten, dass wir technologisch immer vorne dabei sind. Und das geht ja.

@ Ritchi

…und der Papst war auch schon da…

... mit einem Elektro-Auto.

11:06 von Traumfahrer

Re : schiebaer45 !

Ja, dies wäre auch eine Möglichkeit. Nur verbraucht eine solche Videoschalte von so vielen Teilnehmern auch etliche Energie und soweit ich weiß, auch einen CO 2 Ausstoß !

Es wird unmöglich sein, jeden Energieverbrauch und jede CO2-Emission zu verhindern.

Ziel ist es, beide dauerhaft zu verringern, und zwar beginnend bei jenen, die ohnehin nicht mehr zeitgemäß sind, nur als ein Beispiel die Kohleverstromung genannt.

China: 2050 neutral.

@09:49 von CaptainGreybeard
Wenn ich das richtig verstanden habe, will China bis 2030 noch wachsen, also den Energieverbrauch erhöhen, und dann bis 2050 klimaneutral werden.
Wie brachial sie vorgehen, haben sie gezeigt, indem sie in einigen Regionen zeitweise, für Stunden, einfach den Strom abgeschaltet haben.

Si richtig wirklich einschneidende Maßnahmen kann ich mir bei uns nicht vorstellen.

10:59, KarlderKühne

>>Ohne eine Begrenzung des Bevölkerungszuwachses ist die Klimaerwärmung nicht zu stoppen<<

Ich bin erstaunt, daß diese These erst so spät im Thread auftaucht.

Ich widerspreche ihr.

Mehr Menschen auf der Erde bedeuten nicht zwingend mehr Verbrennung fossiler Energieträger. Das wäre nur dann richtig, wenn alles so weiter liefe wie bisher und der technologische Fortschritt von den Entscheidern ignoriert würde.

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