Kommentare - Neue Sorge vor Überlastung der Intensivstationen

28. Oktober 2021 - 08:36 Uhr

Mehr als 28.000 Neuinfektionen binnen eines Tages meldet das RKI. Dazu 126 Todesfälle und einen sprunghaften Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenz. Angesichts dieses Infektionsgeschehens schauen Ärzte besorgt auf die Lage in den Kliniken.

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Kommentare

@heribix, Vergleich hinkt

"Ich kenne die beiden Herren nicht, aber ich würde sicher das eine oder andere bei den beiden finden wofür sie doch eventuelle Behandlungskosten oder Lohnfortzahlungen selber übernehmen sollte. Zu nennen wäre das Rauchen, ungesundes und zu süßes Essen, zu wenig Bewegung, Fahrradfahren ohne Helm oder eben einfach mit 180 über die Autobahn."

bis auf das Rasen auf der Autobahn und zu Teilen das Rauchen gefährdet man aber nicht auch andere, die man anstecken kann. Ihr Vergleich ist also nicht angebracht.

10:07 von Wotsäp

Sie denken über eine "Impfpflicht (!!!) bis zur Erreichung der "Herdenimmunität" nach.
.
Dazu sei folgendes angemerkt:
1. Die Impfquote wird auf Grundlage der kompletten Bevölkerung berechnet.

2.
Von der erwachsenen Bevölkerung (Ü18) ist laut RKI von 84 % mindestens einmal geimpften Menschen auszugehen.

3.
Auf keinen Fall impfen lassen will sich in der Bevölkerung 3,2 %( 3,6% eher nicht, 2,8% ist unentschlossen).
.
"https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Projekte_R…"
Diese wenigen werden auf das Geschehen keinen großen Einfluß haben.
89.7 % der Ü60 und so gut wie alle "gesundheitlich Vorbelasteten" sind vollst. geimpft und somit geschützt, so dies möglich war, 94.6 % sind mind. 1X geimpft.
Kinder unter 12J. konnten bislang nicht geimpft werden und das sind ca. 9 Mio.
4.
Trotz hoher Impfquote und -bereitschaft wird es keine "Herdenimmunität" geben, so sagen es die Virologen.

@ 10:35 von Kontrast

>>Eine Impfung ist kein Akt der Solidarität. Sie ist ausschließlich ein reiner Selbstschutz. Sie kann andere nicht schützen, da man auch mit Impfung krank werden und das Virus weitergeben kann<<

Natürlich ist die Impfung ein Akt der Solidarität. Das Risiko als Geimpfter zu erkranken ist deutlich geringer und wenn man erkrankt ist die Virenlast über den gesamten Erkrankungszeitraum im Schnitt deutlich geringer.

Von den Kritikern der Impfung werden gerne die Studie(n) angeführt, bei denen Geimpfte am Anfang die gleiche Virenlast, wie Ungeimpfte haben. Dabei wird aber ignoriert, dass die Virenlast bei Geimpften schneller abnimmt.

Wenn ausreichend geimpft oder genesen sind, läuft die Pandemie aus.
Impfen ist ein Akt der Solidarität.

10:26 von heribix

"Also in Bremen wurde aktuelle Corona Warnstufe wieder von 0 auf 1 gesetzt, obwohl die Hospitalisierungsrate weit unter 3 liegt"

Auf Kreiszeitung.de habe ich gelesen, das ab kommendem Freitag (29.10.) wieder Warnstufe 0 gelten soll. Es war also nur ein kurzfristiger Anstieg auf Stufe 1.

Wasser auf die Mühlen der

Impfunwilligen (ich sage absichtlich nicht Coronaleugner)!
Dass immer wieder Impfdurchbrüche gemeldet werden und nicht ausreichend begründet werden, ist nicht hilfreich, um mehr Leute an die Nadel zu bringen. Ich bin 3 x geimpft (beruflich bedingt), aber ich kann trotzdem noch Corona bekommen, wenn auch in milder Form? Das stärkt bestimmt nicht für alle das Vertrauen in die Impfungen.
Und die verschiedenen Meinungen unserer Virologen und Politiker tun das übrige.
Solange die verschiedenen Hersteller von Impfseren
nur von 85- bis 95% Wirksamkeut ihrer Produkte reden, wird das Misstrauen von
vielen Zauderern bleiben.

@ 10:47 von krittkritt

Zitat: “ Bei den über 60-Jährigen waren 55,4 % der Infizierten nach RKI-Angaben doppelt geimpft“

Evtl. mal die Mathematik und den Kontext der Zahlen bemühen, ehe man hier Falschdeutungen postet. Lt. RKI sind 90% der > 60-jährigen vollständig geimpft. Wenn die Belegung der Intensivstationen der > 60-jährigen also 45:55 ungeimpft:geimpft ist dann verursachen 10% der Gruppe 45% der Belegung. Würde die Impfung nichts nützen, dann müsste das Verhältnis 10% zu 90%s ein. So stellt es sich dar, dass 90% der Gruppe (die Geimpften) nur 55% der Belegung verursachen. Das bedeutet umgerechnet, dass die Wahrscheinlichkeit als Geimpfter auf eine Intensivstation zu gelangen etwa um den Faktor 7,4 geringer ist weil nur knapp jeder achte tatsächlich dort landet.
Das wird noch dadurch verfälscht, dass es bei > 60-jährigen viele andere Anlässe geben kann sie vorsichtshalber auf eine IST zu verlegen.

Wenn übrigens 100% der > 60j. geimpft wären, dann wären deren Anteil auf den Intensivstationen 100%.

10:02 von DeHahn Das die

10:02 von DeHahn

Das die Zahlen steigen war mir durchaus klar - nur nicht in dieser Höhe. Ich habe an eine flache Kurve geglaubt.
Aber "der Vater des Gedanken" ist vielleicht richtig!

10:04 von tagesschlau2012 Sie

10:04 von tagesschlau2012

Sie sollten sich das Interview mit Prof. Janssens im Moma ansehen. So einfach ist es eben nicht.
Ja, die "bessere Bezahlung" ist bisher nicht gekommen - aber was hat Herr Spahn damit zu tun? Wir haben in D. eine Tarifautonomie! Das heißt, es sind Arbeitgeber und Gewerkschaften für die Verhandlungen zuständig.

10:06 von Weiterdenken Das

10:06 von Weiterdenken

Das haben Sie gestern schon genau so gepostet, es wird aber durch Wiederholung nicht wahrer!
Im Wochenbericht vom RKI kann jeder die entsprechenden Zahlen finden. Und die sagen eindeutig folgendes:
**Anteil wahrscheinliche Impfdurchbrüche unter symptomatischen COVID-19-Fällen 34,7 %**
**Anteil wahrscheinliche Impfdurchbrüche an COVID-19-Fällen auf Intensivstation 12,0 %**
"https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situations…" /Seite 23

10:35 von Kontrast Und Sie

10:35 von Kontrast

Und Sie wollen in einem Krankenhaus arbeiten (ich hoffe, ich verwechsele Sie nicht mit jemand anderem!?
Selbstverständlich schützt meine Impfung auch meine Mitmenschen - weil ich nicht so (lange) ansteckend bin wie ein ungeimpfter!
Und die Impfdurchbrüche sind immer nur Laien ein Rätsel. Von Experten sind sie erwartet worden - und das in größerer Menge.
Und je mehr Menschen geimpft sind, desto mehr Impfdurchbrüche wird es geben.
All das sollte einem Mitarbeiter im Krankenhaus eigentlich bekannt sein.

10:47 von krittkritt: Steigende Impfdurchbrüche bei Älteren

< Geimpfte sind nach wie vor Kostenfaktor.
@09:00 von Karl Klammer
Bei den über 60-Jährigen waren 55,4 % der Infizierten nach RKI-Angaben doppelt geimpft (13.09. - 10.10.) >

Es wäre besser, wenn Sie die Quelle angeben, woraus Sie zitieren:
Sie haben diese Zahlen aus dem Wochenbericht vom 14. 10. 21.
Es handelt sich um den Prozentsatz der über 60-jährigen bei den Impfdurchbrüchen.
Im Bericht vom 21. 10. 21. ist die Zahl von 55,4 % auf 57,0 % angestiegen.
Der heute kommende neue Wochenbericht ist leider noch nicht auf den Seiten des RKI zu finden.

12:06 von Humanokrat: Impfdurchbrüche

< Zitat: “ Bei den über 60-Jährigen waren 55,4 % der Infizierten nach RKI-Angaben doppelt geimpft“ >
Diese Zahl des Kommentators krittkritt kommt aus dem Wochenbericht des RKI vom 14. 10. 21. und sie nennt den Anteil der Impfdurchbrüche der über 60-jährigen an den symptomatischen Covid-Fällen.

11:17 von bolligru

In der von Ihnen genannten Quelle findet man nichts zu der Frage, wie hoch der Anteil der Ungeimpften ist, die auf andere Impfstoffe warten.
Wurde diese Frage offenbar gar nicht gestellt?
Vielleicht aus der Befürchtung heraus, dass man hier einen höheren Prozentsatz nennen müsste?

@11:31 von Old Lästervogel

"Solange die verschiedenen Hersteller von Impfseren nur von 85- bis 95% Wirksamkeut ihrer Produkte reden"

Die Hersteller können nur von dem reden, was in den Zulassungsstudien herausgekommen ist. Und das waren die von Ihnen genannten Zahlen, außer bei J&J. Dass die Wirkung nach x Monaten nachlässt, evtl. zuerst bei Menschen mit schwächerem Immunsystem, war von Anfang an erwartet worden und wurde auch von keinem Hersteller bestritten. Leider kennt man Zeitpunkt und Ausmaß der Wirkverlusts erst nachdem er eingetreten ist. Deswegen werden für bestimmte Gruppen Booster-Impfungen empfohlen und wie lange die dann wirken weiß man auch erst, wenn die Zeit vorbei ist.

Alles andere wäre unseriös und fiele in den Bereich der Wahrsagerei.

Dass die Wirkung nicht 100% ist und nicht für alle Zeit gilt als Argument gegen jegliche Impfung zu nehmen, erscheint mir irgendwie widersinnig. Lieber gar keinen Schutz als eine für eine bestimmte Zeit? Muss ich nicht verstehen.

Das politische Ende der Pandemie und die Realität

Wie passt es zu dem Statement der Ampelkoalition, welche gestern das Ende der Pandemie ab Ende November ausgerufen haben, dass die Infektionsraten stark steigen und dazu auch die Bettenbelegung in den Intensivstationen?
Wurde etwas übersehen, können unsere Politiker die Datenlage einschätzen, usw.?

10:35 von heribix Sie

10:35 von heribix

Sie "vergessen" dabei, das weder Rauchen noch ungesundes Essen oder sonst was auch nur ansatzweise hoch ansteckend sind! Ihre Aufzählung ist somit nicht aussagekräftig!

10:47 von krittkritt

Warum verbreiten Sie schon wieder Lügen?

**Anteil wahrscheinliche Impfdurchbrüche unter symptomatischen COVID-19-Fällen = 57%**
**Anteil wahrscheinliche Impfdurchbrüche an COVID-19-Fällen auf Intensivstation = 12%**

10:55 von baumgart67

< Auf Kommentar antworten
Am 28. Oktober 2021 um 10:55 von baumgart67
Wo ist das Team Vorsicht geblieben?
Vor einem Jahr führte das Team Vorsicht aus Bayern eine Seite der COVID-19 Politik an. Heute haben Bayrische Landkreise Inzidenzqwerte von 650. Bundesweit sind die Intensivbetten zu 85% ausgelastet. Vom Team Vorsicht ist wenig geblieben, alle überbieten sich mit Lockerungen. Der neue NRW Ministerpräside nt schafft Anfang November die Maskenpflicht an Schulen ab bei immer mehr Ausbrüchen in Schulen. Ich bin mal gespannt, wie lange es dauert, bevor wieder der Notstoppknopf gedrückt werden muss. Nach derzeitigen Zahlen sind die zur Zeit noch freien Intensivbetten in 2 bis 3 Wochen belegt. Eine kluge Politik sieht irgendwie anders aus. >
--------------------------------

Einfache Erklärung:
Die Bundestagswahlen sind vorbei, so dass man in Bayern und NRW, die Sie beide nannten, "alles laufen lässt".
Denn die Union wird nicht mitregieren und weder Söder noch Laschet wurden Kanzler.

12:06 von Humanokrat

Richtig, Impfen ist gut und wichtig, das zeigen die Zahlen anschaulich.
Siehe auch meinen Beitrag oben: "89.7 % der Ü60 und so gut wie alle "gesundheitlich Vorbelasteten" sind vollst. geimpft und somit geschützt, so dies möglich war, 94.6 % sind mind. 1X geimpft."
Mit dem neuen, in nächster Zeit auf den Markt kommenden Impfstoff, der auf traditionelle Art hergestellt wurde, werden sich auch der Teil der bislang ungeimpft ist und dies aus Furcht vor dem neuartigen Impfstoff nicht tat, impfen lassen. Dann wird die Impfrate noch höher sein als schon jetzt und die ist mit 84% mind. 1X geimpften in der erwachsenen Bevölkerung (Ü18)- laut RKI - schon hoch.
Es gibt auch schon seit längerem Modellrechnungen, wie hoch die erwartbare Belastung der Krankenhäuser sein wird.
Aufgrund der Zahlen ist sicher, daß es nicht wieder zu Verhältnissen wie Anfang des Jahres kommen wird, auch wenn wir gegenwärtig steigende Bettenbelegung sehen.
Deshalb ist das Vorgehen der neuen Regierung konsequent.

@baumgart67 9:12 Uhr

"Es müsste doch leicht zu erheben sein, wie alt die Intensivpatienten sind, ob und wann sie ihre Zweitimpfung bekommen haben und mit welchem Impfstoff."

In unserer Klinik (Gerontopsychiatrie) wird penibel darauf geachtet, den Impfstatus zu erfassen und ans Gesundheitsamt weiter zu geben.

Auch wir erleben ungeimpfte pulmonal Erkrankte..

@LetzterNiederbayer 9:31 Uhr

"Wieviel Intensivbetten wurden diesmal vorher abgeschafft? Wieviele Intensivpersonal hat diesmal vorher gekündigt?"

Einfache Antwort:

Man kann nur soviele Betten betreiben wie Fachpersonal vorhanden ist..

Würden Sie selbst in der Pflege arbeiten wollen oder jüngeren Angehörigen diesen Beruf empfehlen?

Erhebliches Verständnisproblem

Die meisten Menschen sind geimpft, Schüler/innen ziehen immer mehr nach. Das sollte ein Grund für Lockerungen sein.
Ist es aber nicht.
Aktuell steigen die Infektionszahlen massiv, aber Informationen, wie viele Geimpfte / Ungeimpfte davon, wird m.E. nicht wirksam publiziert.
Wenn Neuinfektionen so massiv ansteigen, ist es unverständlich, gegen d. Trend Maßn. entfallen zu lassen. Und das alles noch vor Beginn der kalten Jahreszeit mit erhöhter Ansteckungsgefahr in der Grippehochsaison.
Bei einem derartigen Anstieg der Neuinfektionen (0-9J: 114,9 / 10-19J: 151,8) würde doch kein Mensch auf die Idee kommen, gerade in den Schulen die Maskenpflicht für Schüler in den Klassen fallen zu lassen:
"https://www1.wdr.de/nachrichten/entscheidung-fuer-nrw-schulen-maskenpfl…"
Ich bin ja für Lockerungen, aber wer erklärt sie mir?
"... mehr als die Hälfte der ... Schüler ... mehr als 90 Prozent des Lehrerpersonals ... geimpft" scheint wohl nicht ausreichend zu sein.

13:26 von Jochen Peter Die

13:26 von Jochen Peter

Die Frage wurde vorhin im ZDF Mima beantwortet!

Journalisten in der Pflicht

Ich glaube, dass viele bisher nicht Geimpfte schlicht Angst vor einer Impfung haben - und um sich in ihren Kreisen nicht zu "blamieren" - krampfhaft nach Ausreden für ihre Angst suchen.

Man sollte ihnen das aber nicht zu leicht machen. Und dehalb solche Ausreden als das bezeichnen, was sie regelmäßig sind: ANGST.

Aufgerufen dazu sind m.E. insbesondere Journalisten. Aber nicht in einer Sprache, die Journalisten für "normal" halten mögen, sondern mit einfachsten Worten.

Und dabei auch zu beachten, dass nicht jeder Leser ein mathematisches "Genie" ist.
Und deshalb z.B. nicht erkennt, dass eine steigende Zahl von Impfdurchbrüchen allein kein Beweis für eine mangelnde Impfwirkung ist, sondern mathematisch dadurch zu erklären ist, dass eben immer mehr Menschen geimpft sind.

@Mutante0815..

"Genau vor einem Jahr Inzidenz von 93,6 ohne Impfungen.
Heute Inzidenz von 130 mit über 70% Impfquote…
Hm, der Erfolg ist riesig!"

Damals wurden die AHA-Regeln besser eingehalten, heutzutage wird zuviel gelockert..

@13:21 von Margitt.

Zitat: "Diese Zahl des Kommentators krittkritt kommt aus dem Wochenbericht des RKI vom 14. 10. 21. und sie nennt den Anteil der Impfdurchbrüche der über 60-jährigen an den symptomatischen Covid-Fällen."

Da gilt dieselbe mathematische Logik:

Zahl muss man in Verhältnis setzen zu den Anteilen ungeimpft:geimpft in der Grundgesamtheit sonst sagt sie NICHTS aus.

Der Rechenweg:
10% : 90% geimpft / ungeimpft
45% zu 55% Fallzahl (erkrankt, auf intensiv ...)

bedeutet

45/10 = 4,5
55/90 = 0,611
4,5 / 0,611 = 7,36

Der wahre Anteil Geimpfter an den Fallzahlen ist um den Faktor 7,36 geringer.

Got it?

13:15 von ich1961: Zahlen der >60-jährigen viel höher

Die von Ihnen oben genannten Zahlen aus dem letzten Wochenbericht betreffen aber nur die 18 bis 59-jährigen.
Die Zahlen der über 60-jährigen sind davon stark nach oben abweichend!

13:34 von 91541matthias Ist

13:34 von 91541matthias

Ist es nicht so, das da eine Vorschrift gibt, das Krankenhäuser die Daten erheben müssen?

@13:31 von bolligru

"Mit dem neuen, in nächster Zeit auf den Markt kommenden Impfstoff, der auf traditionelle Art hergestellt wurde, werden sich auch der Teil der bislang ungeimpft ist und dies aus Furcht vor dem neuartigen Impfstoff nicht tat, impfen lassen"

Wird so behauptet. Ich glaube das allerdings erst, wenn ich es sehe. Schließlich gibt es bei den "traditionellen" Todimpfstoffen gegen andere Krankheiten mit inaktivierten Originalviren auch genügend Diskussionen. Da geht es dann wieder um Aluminium als Wirkverstärker, Antibiotikarückstände und was weiß ich noch alles. Für einen neuen Todimpfstoff gegen Corona wird außerdem sicherlich auch keine Langzeitdaten zur Sicherheit geben. Alles genügend Gründe für ängstliche und kritische Geister, auch bei diesem Impfstoff erst mal abzuwarten.

Wenn die Leute sich dann doch impfen lassen, soll mir das recht sein. Hauptsache das.

13:40 von Parsec: Zu wenig Tests und die Zahlen steigen

< Aktuell steigen die Infektionszahlen massiv, aber Informationen, wie viele Geimpfte / Ungeimpfte davon, wird m.E. nicht wirksam publiziert. >

Ich habe diese Zahlen auch vergeblich gesucht.
Denn sie wären schon wichtig zur Einschätzung der Situation.
Die Neuinfektionen sind sogar rd. doppelt so hoch wie die vor genau einem Jahr und das, obwohl man bei so vielen Impfungen eigentlich einen Rückgang erwarten würde.
Da die Zahlen aber steigen, sollten m. E. auch die Geimpften wieder getestet werden, so dass dann für ALLE eine Testpflicht wieder bestehen sollte.
Nur durch häufiges Testen senkt man die Zahlen.
Das wissen wir seit der Einführung der Schnelltests im April 2021:
Die Inzidenzen sanken danach ins Bodenlose.

13:24 von Margitt.

Sie haben Recht.
Es gibt keine genauen Zahlen, die diese Untergruppe bestimmen.
Es gibt aber Zahlen zur Impfquote in den unterschiedlichen Altersgruppen und die liegen schon bei den Erwachsenen (Ü18) über 80%, bei den über 60jährigen, und das ist die Hauptrisikogruppe für schwere Verläufe, sogar bei 90%.
Leider fehlen genaue Angaben, weshalb sich die max.20% der Bevölkerung Ü18 oder max. 10% der Ü60jährigen sich nicht hat impfen lassen. Aus wenigen Informationen, die mir bislang vorliegen schließe ich aber, daß die meisten der Ungeimpften dies nicht machten, weil sie dem neuartigen Impfstoff nicht trauten. Tatsächlich auf keinen Fall" sich impfen lassen wollen 3,2%- mehr nicht. Es gibt übrigens auch viele Menschen aus dem medizinischen Bereich, die auf den neuen Impfstoff warten. Ich frage mich, weshalb darüber nicht von Anfang an nachgedacht wurde. Möglich ist ein solcher Impfstoff und, so Studien, mind. genauso gut wirksam und verträglich und preisgünstiger auch noch.

um 13:18 von Margitt.

10:47 von krittkritt: Steigende Impfdurchbrüche bei Älteren
< Geimpfte sind nach wie vor Kostenfaktor.
@09:00 von Karl Klammer
Bei den über 60-Jährigen waren 55,4 % der Infizierten nach RKI-Angaben doppelt geimpft (13.09. - 10.10.) >
>>Es wäre besser, wenn Sie die Quelle angeben, woraus Sie zitieren:
Sie haben diese Zahlen aus dem Wochenbericht vom 14. 10. 21.
Es handelt sich um den Prozentsatz der über 60-jährigen bei den Impfdurchbrüchen.
Im Bericht vom 21. 10. 21. ist die Zahl von 55,4 % auf 57,0 % angestiegen.
Der heute kommende neue Wochenbericht ist leider noch nicht auf den Seiten des RKI zu finden.<<

Ist ja auch logisch. Je mehr geimpft sind, umso größer ist der Anteil der Erkrankten. Vergleiche

um 12:06 von Humanokrat: Seine Berechnung kann dort nachgelesen werden. Und das nicht zum ersten Mal. Sein Schlusssatz:

„Wenn übrigens 100% der > 60j. geimpft wären, dann wären deren Anteil auf den Intensivstationen 100%.“

10:44 von Mutante 0815

< Heute vor einem Jahr
Genau vor einem Jahr Inzidenz von 93,6 ohne Impfungen.
Heute Inzidenz von 130 mit über 70% Impfquote…
Hm, der Erfolg ist riesig! >

Ja, das wirft viele Fragen auf.
Die Impfwirkung lässt zu einem relativ rasch nach.
Ob auch bei allen Jüngeren sich Antikörper gebildet haben, wäre für mich eine zu klärende Frage.
Bei den Älteren haben sich offenbar bei vielen keine Antikörper gebildet, was man aus der hohen Zahl an Impfdurchbrüchen bei den >60jährigen ableiten kann.
Die Abschaffung der Tests für Geimpfte dürfte für den Rest der vielen Neuinfektionen verantwortlich sein.
Hier wäre m. E. zum einen eine Testpflicht nötig und zum anderen sollte man eine repräsentative Gruppe von Geimpften (vor allem auch symptomlose) mal testen, ob diese nicht doch eine -unbemerkte- Infektion haben. Ich vermute, dass man erschrecken würde.
Denn Geimpfte können sich gegenseitig und auch die Ungeimpften anstecken, wobei bei den aus med. Gründen Ungeimpften die Folgen groß wären.

@13:40 von Parsec

"Aktuell steigen die Infektionszahlen massiv, aber Informationen, wie viele Geimpfte / Ungeimpfte davon, wird m.E. nicht wirksam publiziert"

Stimmt. Man muss immer selbst im RKI-Wochenbericht nachschauen oder in meinem beim LGL in Bayern. Ich finde auch, es müsste deutlicher gemacht werden, dass in Bayern z.B. die Inzidenz unter Ungeimpften etwa 10x so hoch ist, wie unter Geimpften. Auf den Intensivstationen machen die Geimpften nur etwa 20% aus, obwohl dort mehr Ältere liegen, bei denen Impfdurchbrüche häufiger sind, weil die als erstes geimpft wurden und ein schwächeres Immunsystem haben.

Die Inzidenzen sind in den Altersgruppen derzeit hoch, in denen die Impfquote geringer ist. Wenn man bei 1 Mio. Schülern 50% geimpft hat, bleiben immer noch 500000, die sich infizieren können (plus die in dieser Gruppe selteneren Impfdurchbrüche).

Also - impfen ist nicht perfekt. Aber ganz offensichtlich besser, als nicht zu impfen.

@saschamaus75 - Wie kommen Sie auf 2-3 Wochen?

10:31 von saschamaus75:
"DAS werden wir erst in ca. 2-3 Wochen wissen. -.-"

Laut RKI erfolgt eine Einweisung im Mittel am vierten Tag nach dem Symptombeginn. Wie kommen Sie auf 2-3 Wochen?

Außerdem fragte ich, wie bei einer Impfquote von 70% eine Überlastung drohen kann, wenn es bei 7% keine gab.

13:46 von Margitt. Die Zahlen

13:46 von Margitt.

Die Zahlen sind :

**Anteil wahrscheinliche Impfdurchbrüche
unter symptomatischen COVID-19-Fällen =57%**
**Anteil wahrscheinliche Impfdurchbrüche
an COVID-19-Fällen auf Intensivstation = 29,9%**

Kann ja jeder selber nachlesen!

@91541matthias - Höhere Inzidenz trotz Impfungen

13:45 von 91541matthias:
"Damals wurden die AHA-Regeln besser eingehalten, heutzutage wird zuviel gelockert.."

Die Maskenpflicht gilt meines Wissens nach noch immer und wird auch genauso (in)konsequent befolgt wie vor einem Jahr.

Hinzugekommen sind aber die regelmäßigen Tests. Die gibt es erst seit diesem Frühjahr. Ich vermute, dass dadurch mehr Infektionen erkannt werden, die früher unerkannt blieben.

Die Inzidenz sagt ja auch immer weniger über die Krankheitsquote aus, und ist in dieser Hinsicht fast wertlos.

@Dr. Cat, 09:21 (re @ ich1961 09:04)

„(…) es müsste meines Erachtens auch manche Sachen reformiert werden im Gesundheitswesen, wie zum Beispiel Abschaffung der Fallpauschalen“

Allerdings. Es kann nicht sein, dass alle „Fälle“, bei denen der Krankheitsverlauf nicht „normal“ bzw. wie von der Politik vorgesehen verläuft von dieser aus finanziellen Gründen „ausgesteuert“ werden.

"Neue Sorge"

-das klingt nach hilflosem Abwarten, nach völliger Unkenntnis, was da auf uns zukommen mag.
So ist es aber nicht, denn es gibt schon seit längerer Zeit Modellrechungen und die sind den zuständigen Politikern sehr wohl bekannt, weil sie vom Gesundheitsministerium selbst in Auftrag gegeben wurden.

....
1. Die Impfquote der 18-59-jährigen beträgt 75.8 % [95 % KI: 72.5; 79.1] (vollständig geimpft) (RKI)
2. Die Impfquote der 60+-jährigen beträgt 89.7 % (RKI)
"https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Projekte_R…"
....
3. Bei einer Impfquote von 90% bei Personen ≥ 60 Jahre (ist erreicht) und 75% bei den Ü60jährigen (erreicht) ist eine Intensivbettenbelegung von max. 2500 erwartbar.
"https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloa…"

um 13:41 von Sisyphos3

,,wenn es wirklich so
dramatisch sein sollte !
warum macht man dann keine Nägel mit Köpfen ?
Diskutiert und halbherzig verfahren wird seit 2 Jahren. "

,,Man" hat ja schon wieder keine ,,Nägel mit Köpfen" gemacht. Vielleicht könnte 'man' das mal ein bißchen spezifizieren, oder meinen Sie etwa die Obrigkeit mit Ihrer treffsicheren Analyse, die zehnköpfige Obrigkeit mit all den fletschenden Zähnen, die einem derart das ruhige Leben auf dem Sofa vergällen? Wenn Sie in Zweifel ziehen, daß auf den Intensivstationen die jetzt noch nicht gekündigt habenden Pflegekräfte am Rotieren sind, informieren Sie sich bitte einfach, statt in Internetforen lässig den erhabenen Hinterfrager zu spielen. Das letzte Wort ist wörtlich zu nehmen. Die nächste sich anbahnende Krise erfordert ein Mindestmaß an Ernst, sonst hört das nie auf.

Über 80 Prozent geimpft?

Herdenimunität bei 70 Prozent? ... Vergessen?

Ich bin weder Coronaleugner, noch Impf-Gegner, genesen (milder Verlauf) und komplett geimpft. Jetzt soll ich mir wohl bald die dritte verabreichen lassen?
Wozu?
Kann es sein, dass das Impfen doch nicht so wirkt? Dann sollte man das doch zugeben.

14:04 von Margitt. //Bei den

14:04 von Margitt.

//Bei den Älteren haben sich offenbar bei vielen keine Antikörper gebildet, was man aus der hohen Zahl an Impfdurchbrüchen bei den >60jährigen ableiten kann.//

Nein, kann man nicht! Die Impfdurchbrüche sind "normal und wurden sogar von Experten höher erwartet"

Auch wenn Sie das immer wieder behaupten, wird es nicht wahrer!.

**Ein grundsätzlicher Anstieg des Anteils der Geimpften an den Patienten wird deshalb seit Monaten von den Experten vorhergesagt.**

Vielleicht lesen (und verstehen) Sie das mal:

"https://www.br.de/nachrichten/wissen/impfdurchbrueche-trotz-corona-impf…"

14:05 von Nachfragerin Das

14:05 von Nachfragerin

Das sollte einem der "gesunde Menschenverstand" sagen : es gibt eben nicht nur Covid19 Patienten sondern auch "normale Patienten sowie Notfälle" .

13:58 von grübelgrübel: Mißverständnis über die Zahl von 55,4 %

< um 12:06 von Humanokrat: Seine Berechnung kann dort nachgelesen werden. Und das nicht zum ersten Mal. Sein Schlusssatz:

„Wenn übrigens 100% der > 60j. geimpft wären, dann wären deren Anteil auf den Intensivstationen 100%.“ >

Nein, Humanokrat wußte nicht, was Krittkritt mit der Zahl von 55,4% gemeint hat und hat diese Zahl falsch interpretiert.
Daher sind seine nachfolgenden Berechnungen, die er aus dieser Zahl ableitet, nicht richtig.

14:23 von ich1961

< Auch wenn Sie das immer wieder behaupten, wird es nicht wahrer!. >

Ich habe das zum 1. Mal behauptet.
Oder was meinen Sie konkret, was ich zu diesem Thema behauptet haben soll?

13:55 von dr.bashir

Es wird immer Menschen geben, die sich auf keinen Fall impfen lassen. Das sind laut RKI in diesem Fall 3,6% der Bevölkerung. Für das Infektionsgeschehen spielt das keine Rolle.
Die Impfrate ist darüberhinaus schon recht gut in der Erwachsenenbevölkerung- bei den Ü60 (Risikogruppe) sogar 90% vollständig, mind. 1X ist 95% dieser Gruppe geimpft.
Es geht also nicht um den Großteil der Bevölkerung.
Kimmich vom FCB ist ein Beispiel für jemanden, der erst auf den neuen Impfstoff warten will, genauso wie viele Menschen aus dem medizinischen Bereich, über die sich schon ein Ministerpräsident ärgerte.
Es gibt keine genauen Zahlen aber, ich denke, daß ein Großteil der Abwartenden auf den neuen (traditionellen) Impfstoff wartet, der kurz vor der Zulassung steht.
Aus welchen Gründen ein solcher nicht schnell AUCH von europäischen oder US- amerikanischen Firmen entwickelt wurde, weiß ich nicht. Möglich ist es, wie man sieht, und genauso oder sogar besser wirksam ebenfalls.

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