Kommentare

>>Andere Autorinnen und

>>Andere Autorinnen und Autoren erklärten sich solidarisch mit Kuhnke und sagten ihre Auftritte in Frankfurt ebenfalls ab, darunter Annabelle Mandeneg und Inklusions-Aktivist Raul Krauthausen. Sie kritisierten die Buchmesse unter anderem dafür, überhaupt Stände rechter Verlage zuzulassen.<<

Die Abgesagten haben wahrscheinlich noch nie ein Blick ins Grundgesetz (Art. 5) geworfen.

>>Die Buchmesse rechtfertigte sich mit der Meinungs- und Publikationsfreiheit. Und weiter stehe für die Messe fest, "dass Verlage, die sich im Rahmen der Rechtsordnung bewegen, auf der Buchmesse ausstellen können, auch wenn wir ihre Ansichten nicht teilen".

Das ist die korrekte Antwort der Messeleitung; da verstummen die Schreihälse, die sich angeblich bedroht fühlen.

Was für ein Glück, dass wir ein so hervorragendes Grundgesetz haben, so dass jeder in Deutschland seine Meinung in Wort, Schrift und Bild sagen darf.

@morgentau19 um 09:25

Ich teile Ihre Meinung.
Rechte wie linke Verlage muss man zulassen, solange sie sich im Rahmen unseres GG bewegen. Wir haben hier eine freie Meinungsäußerung (entsprechend wie im GG geregelt), und das gilt nicht nur für diese Buchmesse, sondern generell bzw. Meinungsäußerungen in den einzelnen Medien (wie TV, Internet, Zeitschriften…).

@ 09:25 von morgentau19

Wir reden Sie denn? "Schreihälse, die sich angeblich bedroht fühlen": Haben Sie wirklich nicht mitbekommen, um welche Drohungen bis hin zu Morddrohungen es hier geht?
Und wissen Sie nicht, dass das Grundgesetz die körperliche Unversehrtheit oben an setzt und die Meinungsfreiheit ihre weitgesteckte Grenze dort hat, wo Freiheit, Würde und Unversehrtheit anderer geleugnet oder bedroht oder missachtet werden?

Nach meinem Dafürhalten

Nach meinem Dafürhalten sollte alles, was politisch Rechts ist, verboten werden.
Also auch die Unionsparteien, die FDP und jegliche Religion.
Solange das aber nicht verboten ist, müßten die auch ihre Meinung vertreten dürfen.

Am 24. Oktober 2021 um 10:01 von Wolf1905

" Wir haben hier eine freie Meinungsäußerung (entsprechend wie im GG geregelt), und das gilt nicht nur für diese Buchmesse, sondern generell bzw. Meinungsäußerungen in den einzelnen Medien (wie TV, Internet, Zeitschriften…). "

Schwieriger Fall, und wird auch zunehmend noch schwerer, ich hab gerade eine Artikel gelesen, der sich " Die Zukunft der Union? Es ist am Ende ganz einfach " nennt, das hat zwar mit Buchmesse direkt nichts zu tun, aber zeigt die Lage.
Und da steht am Anfang ein interessanter Abschnitt oder Satz.
Der so ganz allgemein gesehen auf vieles zutrifft, was heute so passiert, die Welt hat sich durch das Netz sehr stark verändert, durchaus nicht immer zum positiven.
GG hin oder her, es wird sehr schwierig, nicht jeder ist gewillt sich zu äußern, weil es auch viele negative Erfahrungen gibt.

@nie wieder spd um 10:15

>> Nach meinem Dafürhalten sollte alles, was politisch Rechts ist, verboten werden.
Also auch die Unionsparteien, die FDP und jegliche Religion.
Solange das aber nicht verboten ist, müßten die auch ihre Meinung vertreten dürfen. <<

Ehrlich: Meinen Sie das im Ernst? Wenn ja, kann ich das nicht mehr ernst nehmen!

10:08 von SinnUndVerstand

Das mit der Meinungsfreiheit ist aber keine Einbahnstraße. Die Autorin kann nicht Selbstherrlich bestimmen wer ausstellen darf und wer nicht. Meinungsdiktaturen hatten wir jetzt schon zwei mal. Auf ein drittes mal kann ich verzichten.

Die Argumente der Linken sind so schwach?

Zitat: "Die Frankfurter Buchmesse konnte in diesem Jahr wieder mit Besuchern stattfinden. Eine Absage im Vorfeld sorgte für eine Debatte über die Präsenz rechter Verlage."

Ja, das lächerlich hysterische und fast schon ritualisierte Geschrei der Linken bzgl. der Präsenz "rechter" Verlage auf der Frankfurter Buchmesse ist mir zu Ohren gekommen.

Fühlen sich Linke in ihren "Argumenten" so schwach, dass ein 8 qm-großer Stand sog. "rechter" Verlage die Linke derartig in geistiger Überforderung und Hysterie versetzt?

Sind die Argumente der Linken denn so schwach?

Inklusionsaktivist

Es ist doch erstaunlich, dass ausgerechnet der Inklusionsaktivist für den Ausschluss Andersdenkender ist.

Ich habe ernsthaft Angst, dass wir uns in Richtung einer Diktatur der Tugendhaften bewegen und dabei das Erbe der Aufklärung verspielen.

@ morgentau19

Wenn Sie schon die Meinungsfreiheit der Rechten hier verteidigen, dann sollten Sie auch die Meinungsfreiheit der Anderen verteidigen und respektieren, dass es Menschen gibt, die nicht mit Rechten zusammen an einer Messe teilnehmen möchten.

@wenigfahrer um 10:24

>> … GG hin oder her, es wird sehr schwierig, nicht jeder ist gewillt sich zu äußern, weil es auch viele negative Erfahrungen gibt. <<

Ich bin der Meinung, dass unsere Gesellschaft stark rechts oder links orientierte Äußerungen, die sich im Rahmen unserer Rechtsordnung bzw. dem GG bewegen, zulassen muss - es wird ja dann auch heftig diskutiert. Aber ich bin der Meinung, die Gesellschaft hält dies auch aus; sie ist gefestigter als hier im Forum vielleicht der Eindruck erweckt wird. Bei der Wahl hat man das ja gesehen - ca. 85% (also außer die Linke und die AfD) wählen Parteien aus der Mitte (die sich von eher links bis eher rechts bewegen).

Man kann nicht bei einem Thema sagen „GG hin und her“, und bei anderen Themen auf das GG verweisen. Ich finde, das ist nicht Auslegungssache - bis der Bundestag mit einer entsprechenden (ich glaube) 2/3 Mehrheit entscheidet, Anpassungen vorzunehmen.

@ wenigfahrer

GG hin oder her, es wird sehr schwierig, nicht jeder ist gewillt sich zu äußern, weil es auch viele negative Erfahrungen gibt.

Welche denn?

Meinungsfreiheit statt Cancel Culture

Es geht weniger um rechte Bedrohungen, die auf einer Buchmesse ja kaum relevant sind - Neonazis dürften dort kaum zugegen sein. Dahinter steckt vielmehr der Versuch von Antideutschen, Linksilliberalen & Co., eine Cancel Culture etablieren zu wollen: erst sind es "rechte" Verlage, die Anstoß erregen sollen. Eigentlich aber andersdenkende und vermeintlich "rechte" Autoren, die man mundtot machen will - und zwar keineswegs Holocaustleugner, sondern etwa Lisa Eckhardt, Sahra Wagenknecht, Wolfgang Thierse, Boris Palmer, J.K. Rowling, welche die selbsternannte Sprachpolizei autokratisch kaltstellen will.
Die Buchmesse aber soll aber einen Beitrag zur gesellschaftliche Debatte und Kultur leisten. Dazu gehören Kontroverse und Kritik, nicht aber Unduldsamkeit und Intoleranz.
Dass Verlage ausstellen können, auch wenn ihre Ansichten nicht geteilt werden, ist eigentlich selbstverständlich.
Und wer nur austeilen kann, aber nicht einstecken will, darf gerne von der Buchmesse wegbleiben!

09:25, morgentau19

>>Das ist die korrekte Antwort der Messeleitung; da verstummen die Schreihälse, die sich angeblich bedroht fühlen.<<

Nein, Sie verstummen nicht, auch wenn Sie das gerne hätten. Die Bedrohung ist auch nicht angeblich, sondern sehr real.

>>Was für ein Glück, dass wir ein so hervorragendes Grundgesetz haben, so dass jeder in Deutschland seine Meinung in Wort, Schrift und Bild sagen darf.<<

Wenn es um Asylrecht oder Religionsfreiheit geht, ist der Jubel dann oft nicht mehr so groß.

Die Frankfurter Buchmesse ist im übrigen eine private Veranstaltung und kann jede politische Richtung ausschließen, ohne daß es dagegen irgendeine rechtliche Handhabe gäbe. Ein Rockfestival ist ja auch nicht verpflichtet, Nazirockbands auftreten zu lassen.

10:15, nie wieder spd

>>Nach meinem Dafürhalten sollte alles, was politisch Rechts ist, verboten werden.
Also auch die Unionsparteien, die FDP und jegliche Religion<<

Meinungs- und Religionsfreiheit adé.

Demokratisches Bewusstsein geht irgendwie anders.

Rechte Verlage

Was gilt denn als rechter Verlag?
Ich nehme an, dass es da eine Abgrenzung zu rechtsradikal gibt, sonst hätten die nicht kommen dürfen.

*

Gibt es eigentlich auch linke Verlage und wären auch religiöse Verlage in dieser Kategorie der voreingenommener Verlage einzuordnen?

Die Buchmesse war ja dieses

Die Buchmesse war ja dieses Jahr so eine Art Geister-Veranstaltung. Eine Messe ohne Besucher ist ziemlich sinnlos. Dass die Messe in der Situation dann auch rechte Verlage - ich habe allerdings nur von einem gelesen - einlädt, ist dann nur halb so schlimm. War eh keiner da.
Aber warum sie das gemacht hat... Geld ? So viel wird das nicht gebracht haben.
Es war jedenfalls richtig, dass manche die Messe deshalb boykottiert haben. Dass sich die Veranstalter nicht zu schade sind, diesem Jungeuropa eine Bühne zu bieten, ist peinlich. Und die Begründung genauso.
Aber das hat ja auch schon Tradition dort, sogar Höcke durfte sich da schon präsentieren. Wer trotzdem auch auf dieser Messe ausstellt, stellt sich in eine Reihe mit Ultrarechten.

Das einzige Argument dafür könnte sein, dass die sich selbst blamieren. Und der Stand sah ja wirklich ziemlich ärmlich aus. Da die sowas selbst aber nicht mitkriegen, fällt auch das weg.

"Sie kritisierten die

"Sie kritisierten die Buchmesse unter anderem dafür, überhaupt Stände rechter Verlage zuzulassen."

Genau. Es sollten am besten nur noch Stände linker Verlage zugelassen werden, die Bücher zum Thema "intersektionaler Feminismus" und "critical race theory" veröffentlichen. Gute Güte. Zum Glück hat die Buchmesse die richtige Antwort gegeben.

gut so

Sehr gut, dass auch die rechtsorientierte Medien/Bücher hier nicht ausgeschlossen werden. Was ja lt. Gesetzgebung bzgl. Meinungsfreiheit ja auch gar nicht möglich wäre. Eine Klageflutwelle wäre zurecht die Folge.

Zu oft wird von Kritikern NICHT differenziert, rechtsorientierte Politik wird in einen Topf mit rechtsextremen Gedankengut geworfen. Die Hetze die man rechts vorwirft wird in diesem Moment praktisch von der Gegenseite praktiziert.

Komisch, aber die Differenzierung zwischen linksorientiert und linksextrem scheint zu funktionieren.

Hysterische Geschrei um "rechte" Verlage ist zum Fremdschämen

Ich kann gar nicht deutlich genug zum Ausdruck bringen, welche Fremdscham ich bzgl. des lächerlichen Geschreis der Linken empfinden, jedes Mal wenn sie mit sie offenkundig geistig völlig überfordernden Existenz eines anderen Gedankens konfrontiert sind.

Zum Einen ist es mir völlig zuwider, dass es Tugendwächter gibt, die für mich entscheiden wollen, was "gut" und was "böse" ist.

Zum Anderen ist die Position der "Cancel Culture" eine Manifestierung der eigenen intellektuellen Dürftigkeit: Warum nutzen Linke nicht Plattformen wie die Buchmesse, um "Rechten" klipp und klar zu sagen, wieso ihr Denken das "falsche" ist.

Rowan Atkinson "Mr Bean" hat es vor drei Jahren in seiner Kampagne "Feel free to insult me" verstanden: um tatsächliche Hassrede zu bekämpfen, bedarf es mehr der freien Rede, nicht weniger. Angebliche "Hassrede" zu zensieren, würde ein Grundrecht des Menschen, nämlich der freien Rede, die von irgendwem immer als "beleidigend" aufgefasst werden kann.

@ um 10:29 von Wolf1905

„Ehrlich: Meinen Sie das im Ernst?“
Nicht nur das. Es ist nunmal eine kaum bestrittene Tatsache.
Religion war immer schon rechts und auf der Seite der Obrigkeit, die Unionsparteien ebenso wie die FDP auch.
Oder glauben Sie etwa unsere Religionen oder die Union hätten irgendetwas mit dem Christentum zu tun?
Dann könnten Sie nicht ernst genommen werden.

@Am 24. Oktober 2021 um 10:37 von Kingfisher

Zitat: "Es ist doch erstaunlich, dass ausgerechnet der Inklusionsaktivist für den Ausschluss Andersdenkender ist.

Ich habe ernsthaft Angst, dass wir uns in Richtung einer Diktatur der Tugendhaften bewegen und dabei das Erbe der Aufklärung verspielen."

Ja.

Ich frage mich, ob Leuten wie Hrn. Krauthausen diese Widersprüchlichkeit überhaupt bewusst ist oder ob Leute wie er einfach derartig tief in ihrer Blase leben, dass ihnen das eigene kritische Denken bereits abhanden gekommen ist.

Bei der Inanspruchname des "Tugendhaften" würde ich bei solchen "Aktivisten" ohnehin ein sehr großes Fragezeichen machen. Wer nicht in der Lage ist, seine eigenen Überzeugungen gerade gegenüber Andersdenkenden argumentativ in einer offenen Debatte zu verteidigen wie dies bei unseren "Cancel Culture"-Aktivist_in_r_s_* der Fall ist, hat in meinen Augen sowieso schon verloren und jegliche argumentative sowie moralische Autorität verloren.

10:01 von Wolf1905

Linke Verlage waren gar nicht Thema und um die gäbe es auch keine Diskussion. Es geht um rechte Verlage. Und es geht nicht um `freie Meinungsäußerung´, sondern um dumpfnationale Hetze, die letztlich zu Gewalt führt. Sich hinter `freie Meinungsäußerung´ zu verstecken, passt hier nicht, denn die, die bei diesem Verlag publizieren, können das ja tun. Es geht darum, denen ohne Not eine Bühne zu bieten. Was die Buchmesse offenbar recht gern gemacht hat.

@ 10:31 von Blitzgescheit

"Sind die Argumente der Linken denn so schwach?"

Ja, dieser Eindruck entsteht in der Tat, wenn man nur den Ausschluss als Mittel der Wahl sieht.

Wobei diese Haltung ja schon vor dem Ausschluss beginnt, indem viele vernünftige Diskussionen geblockt werden. Unter dieser Kategorie sehe ich auch das Verhalten der schwarzen Autorin und Aktivistin Jasmina Kuhnke. Denn von keiner dieser "rechten Verlage" geht wirklich eine Bedrohung gegen Kuhnke aus.

Ich habe schon Debatten in TV oder auf Youtube gesehen, wo linksorientierter Politik kaum Argumente gegen ihre rechten Kollegen haben.

@10:31 von Blitzgescheit

"Fühlen sich Linke in ihren "Argumenten" so schwach, dass ein 8 qm-großer Stand sog. "rechter" Verlage die Linke derartig in geistiger Überforderung und Hysterie versetzt?"

Ist jetzt reine Spekulation, aber da Kreative tendenziell eher links zu verorten sind würde es mich nicht wundern, wenn die Organisatoren der Buchmesse eher linksorientiert wären - und die Organisatoren sind für den Diskurs.

Der linke Teil der Gesellschaft ist zu komplex für so plumpe schwarz-weiß-Malerei.

ach du scheiße um 10:41

>> @ morgentau19
Wenn Sie schon die Meinungsfreiheit der Rechten hier verteidigen, dann sollten Sie auch die Meinungsfreiheit der Anderen verteidigen und respektieren, dass es Menschen gibt, die nicht mit Rechten zusammen an einer Messe teilnehmen möchten. <<

Ich habe nicht den Eindruck beim Post des Foristen @morgentau19, dass er denjenigen, die aus besagten Gründen nicht zur Buchmesse kommen, deren Meinungsfreiheit abspricht oder verteidigen soll: er ist - so habe ich es aufgefasst - der Meinung, dass die Meinungsfreiheit allen, wie es die Rechtssprechung und das GG vorsieht, zusteht - und das ist ja auch korrekt so.

um 10:17 von KMBonn

,,Haß und Hetze unter der Flagge der Meinungsfreiheit?
Rechtsextremisten und deren ThinkTanks gehören nicht auf eine Buchmesse.

Das Interview, welches Nele Neuhaus in den Nachrichten gab, hat mich zutiefst angewidert. Solange der Umsatz stimmt, nimmt man das eben hin, dass der braune Rand der Gesellschaft ein Podium erhält..."

Danke für diese deutliche und persönlich engagierte Ansage. Wenn die nach 45 zusammengetragene und unschwer zu bewertende Analyse zu den schweren Verbrechen, die unter dem von viel zu vielen Bürgern begeistert mitgetragenen Wahn verübt wurden, für die Gegenwart und für die Zukunft nicht Maßstab bleibt, hat eine richtige Aufarbeitung nicht stattgefunden. Wer sich mit diesen ,,Verlagen" beschäftigt weiß, wie nah die an den Inhalten sind, die von den Kräften in der Gesellschaft unterfüttert werden, die sich nach dem ,,Glanz der Herrenjahre" in Deutschland sehnen und nach einem Tag X. Ich höre wenig aus der Politik über die Absagen und die Feigheit bei der Leitung.

10:59, Tada

>>Was gilt denn als rechter Verlag?<<

Zum Beispiel das hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Verlag_Antaios

>>Ich nehme an, dass es da eine Abgrenzung zu rechtsradikal gibt, sonst hätten die nicht kommen dürfen.<<

Ihre Annahme ist falsch. Siehe oben.

>>Gibt es eigentlich auch linke Verlage und wären auch religiöse Verlage in dieser Kategorie der voreingenommener Verlage einzuordnen?<<

Natürlich gibt es linke Verlage. Von welcher Kategorie voreingenommener Verlage reden Sie? Es geht ausschließlich um rechte Verlage. Die sind nicht mit linken oder religiösen Verlagen gleichzusetzen.

@Silverfuxx um 11:18

>> Linke Verlage waren gar nicht Thema und um die gäbe es auch keine Diskussion. Es geht um rechte Verlage. Und es geht nicht um `freie Meinungsäußerung´, sondern um dumpfnationale Hetze, die letztlich zu Gewalt führt. Sich hinter `freie Meinungsäußerung´ zu verstecken, passt hier nicht, denn die, die bei diesem Verlag publizieren, können das ja tun. Es geht darum, denen ohne Not eine Bühne zu bieten. Was die Buchmesse offenbar recht gern gemacht hat. <<

Sie haben erstmal recht, es geht nicht um linke Verlage - ich habe hier nur darauf Bezug genommen, dass auch diese ihre Berechtigung auf der Buchmesse hätten oder haben.

Aber sorry, im weiteren Verlauf Ihrer Ausführung bekomme ich den Eindruck, dass Sie „zensieren“ - und das ist nicht gut! Es bleibt nur die gesellschaftliche Auseinandersetzung übrig!

11:20, Giselbert

>> Unter dieser Kategorie sehe ich auch das Verhalten der schwarzen Autorin und Aktivistin Jasmina Kuhnke. Denn von keiner dieser "rechten Verlage" geht wirklich eine Bedrohung gegen Kuhnke aus.<<

Jasmina Kuhnke wird seit langer Zeit bedroht. Nicht von den Verlagen selbst, aber von der Zielgruppe dieser Verlage.

>>Ich habe schon Debatten in TV oder auf Youtube gesehen, wo linksorientierter Politik kaum Argumente gegen ihre rechten Kollegen haben.<<

Wer ist "linksorientierter Politik"?

@11:01 von Silverfuxx - Ich glaub es hackt...

"Aber das hat ja auch schon Tradition dort, sogar Höcke durfte sich da schon präsentieren. Wer trotzdem auch auf dieser Messe ausstellt, stellt sich in eine Reihe mit Ultrarechten."

Ich paraphrasiere das Mal so, wie es bei mir angekommen ist: "Jeder der auf der Buchmesse ausstellt / ausgestellt hat ist im Prinzip ein Nazi."

Meinten Sie das so? Wäre aus meiner Sicht ein krasses Unding.

@10:30 von Mass Effect

Die Autorin, die Sie offensichtlich meinen, Jasmina Kuhnke, hat völlig meinungsfreiheitskonform auf die eigene Teilnahme verzichtet und andere zum Boykott aufgerufen. Die "Meinungsdiktatur", von der Sie sprechen und vor der Sie warnen, kommt erkennbar aus einer ganz anderen Ecke. Und darauf kann ich in der Tat verzichten.

10:41 von ach du scheiBe

>>Wenn Sie schon die Meinungsfreiheit der Rechten hier verteidigen, dann sollten Sie auch die Meinungsfreiheit der Anderen verteidigen und respektieren, dass es Menschen gibt, die nicht mit Rechten zusammen an einer Messe teilnehmen möchten.<<

Das tue ich.

Linke sind an der Messe an mehreren Ständen vertreten. Keiner motzt rum.

Ich mag es nur nicht, wenn bestimmte Gruppierungen bestimmen wollen, wer an eine Messe teilnehmen soll/darf und wer nicht.

Und das sind in diesem Fall Linke gewesen.

11:15 von Blitzgescheit_in_r_s_*_#_x_§

>>@Am 24. Oktober 2021 um 10:37 von Kingfisher
Zitat: "Es ist doch erstaunlich, dass ausgerechnet der Inklusionsaktivist für den Ausschluss Andersdenkender ist.

Ich habe ernsthaft Angst, dass wir uns in Richtung einer Diktatur der Tugendhaften bewegen und dabei das Erbe der Aufklärung verspielen."

Ja.

Ich frage mich, ob Leuten wie Hrn. Krauthausen diese Widersprüchlichkeit überhaupt bewusst ist oder ob Leute wie er einfach derartig tief in ihrer Blase leben, dass ihnen das eigene kritische Denken bereits abhanden gekommen ist.<<

Herr Krauthausen ist nicht für den Ausschluss Andersdenkender, sondern für den Ausschluss der Rechten.

Andersdenkende gibt es viele.

Meinungsfreiheit ist nicht verhandelbar!

Wer Kenntnisse über justiziable Inhalte hat, die auf der Messe präsentiert werden, muss die Behörden informieren. Das hat dann nichts mehr mit Meinungsfreiheit zu tun.

Ansonsten gilt, Demokratie lebt von der Debatte gerade auch mit Andersdenkenden. Meinungsfreiheit, sowie Freiheit insgesamt ist nicht verhandelbar. Wer das nicht versteht, steht nicht mehr auf dem Boden des Grundgesetzes.

Ich befürchte allerdings, dass die aktuelle Cancel Culture erst der Anfang ist. Wie soll das noch weiter gehen?

11:13 von nie wieder spd

Es ist nunmal eine kaum bestrittene Tatsache.
Religion war immer schon rechts und auf der Seite der Obrigkeit, ..."

Verwandtschaft von mir durfte im Osten (DDR) nicht studieren, weil sie in der Kirche aktiv waren.

@ 11:27 von WiPoEthik

"Ist jetzt reine Spekulation, aber da Kreative tendenziell eher links zu verorten ...

Der linke Teil der Gesellschaft ist zu komplex für so plumpe schwarz-weiß-Malerei."

Achso, über Ausschluss nachzudenken ist eine kreative Idee. Dass ist doch die eigentliche plumpe schwarz-weiß-Malerei und die Blockade eines Diskurses.

11:13 von nie wieder spd

Es ist nunmal eine kaum bestrittene Tatsache.
Religion war immer schon rechts und auf der Seite der Obrigkeit, ..."

Verwandtschaft von mir durfte im Osten (DDR) nicht studieren, weil sie in der Kirche aktiv waren.
Die sind in ihrem Dorf aktuell gefühlt die einzigen, die weder bei Pegida mitmarschiert sind, noch die AfD wählen.

@Wolf1905 11:32

"Es bleibt nur die gesellschaftliche Auseinandersetzung übrig!"

Und die Buchmesse gehört nicht zur Gesellschaft?!
Denn zumindest auf der Frankfurter Buchmesse findet eine solche Auseinandersetzung offensichtlich nicht statt.

@ Tada um 10:59

"Was gilt denn als rechter Verlag?
Ich nehme an, dass es da eine Abgrenzung zu rechtsradikal gibt, sonst hätten die nicht kommen dürfen."

Nein
Es geht eben genau um einen echten Rechtsradikalen Verlag.
Mitarbeiter und Autoren normaler Rechts-Bürgerlicher oder Religiöser Verlage, von denen es schon einige gibt die auch nicht beanstandet werden, neigen in der Regel nicht dazu gegenüber Menschen die Anders aussehen oder Denken Drohungen auszustoßen.
Das man sich zu fein ist Rechtsradikal auch Rechtsradikal zu nennen ändert nichts daran das dies das gemeinte ist.

@ 09:25 von morgentau19

Ein ehemaliger Staatssekretär unter Merkel, Professor Max Otte, hat zum Thema Hetze in diesem Land aufschlussreich dargelegt, wie Hass aufgeladen die angeblichen Antifaschisten sind.
Entweder fordern die eine Änderung des Gesetzes, oder deren Anwendung, das rechte Hetze oder Kommunismus Beschönigung oder sonst was geändert werden, oder sie dürfen demonstrieren. Das war's. Weil ich als E-Scooter Fahrer doch nicht die Welt rette, sondern nur Energie verschwende für meine Faulheit, musste ich mir in den letzten anderthalb Jahren schon viermal den absoluten hast hinterher schreien lassen. Und ich bin absolut konform gefahren, was allerdings mit diesem Hass Sprüchen dieses sogenannten Deutsch nichts zu tun hätte.
Willy Wimmer hat übrigens auch interessante Beiträge zu dieser Merkel und der deutsche diese ganzen Fans von der die werden noch sehen was die für Schäden hier angerichtet hat im zwischenmenschlichen Sinne.

@nie wieder SPD

Schlitzohr! :-)

Wir sollten endlich die Partei aufmachen:
"Demokratie ist, wenn alle meiner Meinung sind"

@WiPoEthik 11:39

"Ich paraphrasiere das Mal so, wie es bei mir angekommen ist: >>Jeder der auf der Buchmesse ausstellt / ausgestellt hat ist im Prinzip ein Nazi.<<

Meinten Sie das so? Wäre aus meiner Sicht ein krasses Unding."

Naja, angesichts dessen, dass Carolin Kebekus dort auch ausgestellt hat, die definitiv keine Rechte ist, scheint es sehr stark überzogen.

Andererseits unterstützt die Frankfurter Buchmesse ganz offensichtlich rechte Verlage.
Und was jemand, der rechte Unterstützer unterstützt, ist, kann man diskutieren.
Und ich könnte verstehen, dass jemand auf die Aussage kommt: "Jemand, der rechte Umterstützer unterstützt, ist gewissermaßen auch ein Nazi-Unzerstützer."

09:25 von morgentau19

so dass jeder in Deutschland seine Meinung in Wort, Schrift und Bild sagen darf.
------------

sagen darf sie "jeder"
nur nicht unbedingt "jede" Meinung !

@10:53 von waldkauz

Die Bedrohung von Autorinnen und Autoren, die sich für universale Menschenrechte einsetzen und gegen Rassismus und faschistische Tendenzen opponieren, ist mitnichten "cancel culture".
Und dass Sie Menschen wie Lisa Eckhardt, Sahra Wagenknecht, Wolfgang Thierse, Boris Palmer und J.K. Rowling als "rechte" Autoren vereinnahmen wollen, ist schon peinlich und lächerlich. Empörend dagegen ist, dass Sie die Morddrohungen gegen Frau Kuhnke aus rechtsextremistischen Kreisen offensichtlich ignorieren bzw. verharmlosen wollen. Oder wollen Sie allen Ernstes den notwendigen Protest gegen Morddrohungen als 'Cancel Culture' diffamieren?

Meinungsfreiheit der Autorin

Zur Meinungsfreiheit jedes Menschen gehört es auch, Menschen die einem Feindlich gegenübertreten, mit verbaler Bedrohung die sich auf Körperliche Umsetzung bezieht, als solche bezeichnen zu dürfen und ihnen nicht begegnen zu wollen.
Es gibt keine Pflicht zur Konfrontation.
Man darf sogar öffentlich äußern warum man einem Ort, von dem man weiss das diese Menschen sich dort aufhalten, fernbleibt.

Das sich die übliche Rechtsaussen Kamarillia hier darüber erregt "wie sie es wagen kann" wirft ein deutliches Licht auf deren Sicht auf Meinungsfreiheit: denn diese umfasst ausschließlich die derer die Bedrohen, nicht die derer die nicht bedroht werden wollen und dies in Wort und konsequenz verdeutlichen.

@ Die "Meinungsdiktatur", von der Sie sprechen 11:39 von SinnUn

"und vor der Sie warnen, kommt erkennbar aus einer ganz anderen Ecke. "
zu @@10:30 MassEffect

Nämlich aus der des Herrn Döpfner, Vorstandvorsitzender des Springer Verlages,
der sich mehrfach nicht scheut rechtradikalöe Narrative zu streuen
(BRD = DDR-Obrigkeitsstaat) usw.

Und darauf können wir in der Tat verzichten.
Müssen wir sogar eingedenk der deutschen Geschichte.

@ 11:36 von fathaland slim

"Wer ist "linksorientierter Politik"?"

War ein gedanklicher Tippfehler, sollte heißen: linksorientierte Politiker.

"Jasmina Kuhnke wird seit langer Zeit bedroht. Nicht von den Verlagen selbst, aber von der Zielgruppe dieser Verlage."

Glaube nicht, dass dies die Zielgruppe von Verlagen ist, kein Verlag will absichtlich Bedroher oder Kriminelle als Leserschaft. Leider hat der Verlag keinen Einfluss auf seine Leserschaft, genauso wenig wie man verhindern kann, dass ein krimineller Linksextremer ein linksorientiertes Buch liest.

11:36 von fathaland slim

"Jasmina Kuhnke wird seit langer Zeit bedroht. Nicht von den Verlagen selbst, aber von der Zielgruppe dieser Verlage."

Wenn dem so ist ,(was ich gerne glaube) kann ich das durchaus nachvollziehen, wobei ich mir die Frage Stelle, wie hoch denn die Gefahr ist auf der Buchmesse angegriffen zu werden.

Der Begriff "Sicherheit" wird m.E. in letzter Zeit häufig in einer Art und Weise zweckentfremdet, die m.E. nicht der allgemeinen Definition (physischer) Sicherheit entspricht, sondern bei der es eher in Richtung eines psychischen Gefühls von Geborgenheit oder des Wohlbefindens geht. Da fühlen sich einige dann schon nicht mehr sicher, wenn sie mit ihnen unangenehmen Meinungen konfrontiert werden.

Das nervt mich ein wenig, weil es m.E. zu krassen und unnötigen Missverständnissen führt. Da mag ich dann auch manchmal einer Art confirmation bias unterliegen, da ich in einigen Kontexten von dieser Definition ausgehen.

@ 11:39 von SinnUndVerstand

"Die Autorin, die Sie offensichtlich meinen, Jasmina Kuhnke, hat völlig meinungsfreiheitskonform"

Zu fordern, anderen die Meinungsfreiheit zu verbieten ist also auch Meinungsfreiheit und hat mit Meinungsdiktatur nichts zu tun. Interessant.

@Am 24. Oktober 2021 um 11:41 von fathaland slim

Zitat: "Herr Krauthausen ist nicht für den Ausschluss Andersdenkender, sondern für den Ausschluss der Rechten.

Andersdenkende gibt es viele."

"Rechte" sind Andersdenkende.
Mag ja sein, dass Sie mit den Positionen von "Rechten" intellektuell und argumentativ überfordert sind und nicht wissen, wie Sie auf dem Felde der Sachdebatte Paroli bieten können.

Aber ihre argumentative Dürftigkeit kann in einer weltoffenen und freien Gesellschaft nicht darüber entscheiden, wer Recht auf Meinunsfreiheit hat und wer nicht.

Was sind denn die "besten" "Argumenten" gegen die "Rechte", von Ihnen oder Hrn. Krauthausen?

@Kingfisher 11:41

"Ansonsten gilt, Demokratie lebt von der Debatte gerade auch mit Andersdenkenden."

Ja, mit Andersdenkenden.

Aber nicht mit Rechten.

@11:41 von fathaland slim

"Herr Krauthausen ist nicht für den Ausschluss Andersdenkender, sondern für den Ausschluss der Rechten."

Und wie stehen Sie dann zu seiner Forderung "rechte" Andersdenkende auszuschließen?

Meinungsdiktatur

Herrscht wenn sich Menschen Meinungen die Feindschaft gegen sie enthalten nicht entziehen dürfen.

Entsprechendes Handeln zu verurteilen ist das Verlangen nach Unterwerfung der angefeindeten unter genau diese Meinungsdiktatur.

Das ist was hier vom ersten Kommentar Abwärts präsentiert wird.

Das einzig Kritisierbare am Rückzug ist das die Heulende Meute Rückzug immer als Schwäche deuten wird, und wenn sie Schwäche wittert will sie Blut und fletscht, verbal die Zähne

Nur gut das die Hier schreibenden längst so alt sind das ihnen niemand mehr "Hase du bleibst hier" zurufen muss...der Ischias, sie wissen schon...

Bitte Singular verwenden!

Unabhängig davon, wie man auf rechte Verlage reagieren sollte, bitte zunächst bei den Fakten bleiben: Es gab genau einen rechten Verlag auf der Buchmesse, 4qm Stand mit ein paar Hanseln drumrum, die unter sich blieben, weitgehend ignoriert vom Rest des Treibens. Dagegen gab es jede Mange Stände mit klaren Statements gegen Rechts. Ich glaube die ganze Diskussion hier erreicht das Gegenteil von dem was sie bezweckt. Erst durch sie wird diesen Rassisten eine Bühne gegeben, die sie nicht verdienen.

Wo bleiben die mutigen "Kämpfer gegen Rechts"™?

Zitat: "Die schwarze Autorin und Aktivistin Jasmina Kuhnke boykottierte ihren Auftritt, weil sie sich von drei rechten Verlagen bedroht fühlte. "

Ja, das lächerlich hysterische und fast schon ritualisierte Geschrei der Linken bzgl. der Präsenz "rechter" Verlage auf der Frankfurter Buchmesse ist mir zu Ohren gekommen.

Jetzt gibt der Steuerzahler schon eine Milliarde Euro pro Jahr für den ominösen "Kampf gegen Rechts" aus und das reicht nicht aus, damit "mutige Kämpfer gegen Rechts" drei "rechten" Verlagen auf der Buchmesse in Frankfurt "mutig" argumentativ-intellektuell Paroli bieten?

Das wirft aber kein gutes Licht auf all die "zivilgesellschaftlich engagierten" Linken.

@Kingfisher 11:41

"Ich befürchte allerdings, dass die aktuelle Cancel Culture erst der Anfang ist. Wie soll das noch weiter gehen?"

Dahin, dass hoffentlich irgendwann mal (so bald wie möglich) Rechte sich nicht mehr öffentlich produzieren dürfen.
Dann hätte die Demokratie sogar eine Chance zu überleben.

@DrBeyer um 11:45

@Wolf1905 11:32
"Es bleibt nur die gesellschaftliche Auseinandersetzung übrig!"

>> Und die Buchmesse gehört nicht zur Gesellschaft?!
Denn zumindest auf der Frankfurter Buchmesse findet eine solche Auseinandersetzung offensichtlich nicht statt. <<

Doch, natürlich gehört die Buchmesse dazu; und wie Sie sicherlich mitbekommen, findet über die Entscheidung der Leitung der Buchmesse eine leidenschaftliche Auseinandersetzung statt. Oder sehen Sie das anders?

11:46 von Blitzgescheit_x_y_z_%_?_*

>>Sie kann aber auch das Tal des intellektuellen Mittelalters, der geistigen Verarmung und Einfalt linker Phrasen verlassen und - wie die Organisatoren der Buchmesse es getan haben - sich für intelektuelle und kulturelle Vielfalt entscheiden, welche Linke natürlich hassen und fürchten wie die Pest und was bei Linken ein Gefühl der intellektuellen Überforderung auslöst.<<

Ja. Götz Kubitschek löst bei mir ein starkes Gefühl der intellektuellen Überforderung aus. Dieser Botschafter intellektueller und kultureller Vielfalt...

11:48, Kokolores2017

>>@nie wieder SPD
Schlitzohr! :-)

Wir sollten endlich die Partei aufmachen:
"Demokratie ist, wenn alle meiner Meinung sind"<<

Diese Partei hätte hier im Forum großen Zulauf.

@Am 24. Oktober 2021 um 11:41 von fathaland slim

Zitat: "Herr Krauthausen ist nicht für den Ausschluss Andersdenkender, sondern für den Ausschluss der Rechten.

Andersdenkende gibt es viele."

Nun. Rechte sind nun auch erst einmal "Andersdenkende".

Nun. Hr. Krauthausen kann ja gerne für den Ausschluss von Rechten sein. Damit bezeugt er allerdings nur, dass er nicht für
- Meinungsfreiheit
- intellektuelle / kulturelle Vielfalt
- Weltoffenheit
- offene Debatte
steht und ein doch sehr begrenztes Weltbild und im Übrigen sehr schwachen Standpunkt hat, wenn er die Präsenz von "Rechten" so sehr fürchtet.

Darüber hinaus - dazu müssten Linken aber endlich mal den Streisand-Effekt kennen und verstehen - spielt er sowieso den Rechten in die Hände, weil er ihnen die mediale Aufmerksamkeit und den Hauch des "Verbotenen" verleiht.

Gerade freiheitsliebende Bürger wie ich reagieren auf derartige, noch dazu plumpe moralische Belehrungs- und Bevormundsversuche Einzelner äußerst allergisch und sympathisieren erst einmal mit den "Ausgegrenzten".

11:47, Peter G.

>>Ein ehemaliger Staatssekretär unter Merkel, Professor Max Otte, hat zum Thema Hetze in diesem Land aufschlussreich dargelegt, wie Hass aufgeladen die angeblichen Antifaschisten sind.<<

"Ehemaliger Staatssekretär unter Merkel" heißt nicht, daß man kein Rechter ist.

Ich empfehle, Max Otte mal nachzuschlagen.

Dann weiß man, warum er was aufschlussreich darlegt.

Aufschlussreich für die eigene Blase.

>>Entweder fordern die eine Änderung des Gesetzes, oder deren Anwendung, das rechte Hetze oder Kommunismus Beschönigung oder sonst was geändert werden, oder sie dürfen demonstrieren. Das war's. Weil ich als E-Scooter Fahrer doch nicht die Welt rette, sondern nur Energie verschwende für meine Faulheit, musste ich mir in den letzten anderthalb Jahren schon viermal den absoluten hast hinterher schreien lassen. Und ich bin absolut konform gefahren, was allerdings mit diesem Hass Sprüchen dieses sogenannten Deutsch nichts zu tun hätte.<<

Sorry, aber ich verstehe Sie sprachlich nicht.

12:01, Der Lenz

>>Nur gut das die Hier schreibenden längst so alt sind, dass ihnen niemand mehr "Hase du bleibst hier" zurufen muss...der Ischias, sie wissen schon...<<

:=)))

@12:00 von DrBeyer

"Ja, mit Andersdenkenden.

Aber nicht mit Rechten."

Wow. Welch antidemokratischer Kommentar. Leute, die auf dem Boden der Verfassung stehen, werden vom Diskurs ausgeschlossen, weil sie missliebige Meinungen vertreten. Da bin ich echt sprachlos.

10:31 von Blitzgescheit

ganz offensichtlich. in der "WELT" und "WaS von anna schneider" stehen dazu auch sehr erhellende bericht.

Ein Manifest der eigenen intellektuellen Dürftigkeit

Zitat: "Die Frankfurter Buchmesse konnte in diesem Jahr wieder mit Besuchern stattfinden. Eine Absage im Vorfeld sorgte für eine Debatte über die Präsenz rechter Verlage."

Jemand, der überzeugt von den eigenen Argumenten ist, der reagiert nicht wie die Linken es seit Jahren tun, nahezu hysterisch auf jede offene und öffentliche Debatte mit Andersdenkenden.

Jemand, der überzeugt von den eigenen Argumenten ist, der sehnt - ganz im Gegenteil - die offene und ehrliche Sachdebatte herbei, um zum Einen, seinem Gegenüber darzulegen, wo und inwiefern er/sie/es nicht recht hat und zum Anderen seine eigene Argumentation und Standpunkt zu reflektieren, sie ggfs. anzupassen und zu verbessern, oder kurz: sie einem intellektuellen Reifeprozess zu unterziehen.

Jemand, der einer vitalen Debatte sich zu stellen nicht imstande ist oder sich seit Jahren in der eigenen Blase solipsistisch bewegt, verliert die intellektuelle Schärfe und Vitalität und leitet damit nur sein geistiges Ende ein.

10:41 von ach du scheiBe

aber linke verlage muss der bürger dulden?

10:53 von waldkauz

so isses! dem ist nix hinzuzufügen!

11:53 von Sisyphos3

so dass jeder in Deutschland seine Meinung in Wort, Schrift und Bild sagen darf.
------------

>>sagen darf sie "jeder"
nur nicht unbedingt "jede" Meinung !<<

Ich verstehe, wie sie es meinen. Natürlich im Rahmen der Gesetzgebung. Hätte ich noch als Zusatz schreiben können.

Danke für ihren Hinweis.

@Am 24. Oktober 2021 um 12:09 von fathaland slim

Zitat: "Ja. Götz Kubitschek löst bei mir ein starkes Gefühl der intellektuellen Überforderung aus. Dieser Botschafter intellektueller und kultureller Vielfalt..."

Na, dann verstehe ich nicht, warum der Antaios-Verlag des wackeren Hrn. Kubitschek bei Linken derartig zu hysterischen Schnappatmungen auslöst, dass ich mir jedes Mal aus Belustigung Popcorn holen muss! :-)

Dann müssten Linke noch höchst gelassen auf die Präsenz des Antaios-Verlages reagieren, wohlwissend, dass ihr eigenen Positionen und Denken um Lichtjahre den des schrulligen Waldschrats aus Schnellroda moralisch und intellektuell überlegen sind.

Warum hören wir nicht von all den "blitzgescheiten" Politik-, Sozial-, Gender-, "Wissenschaftler_in_r-_s*"- die nahezu zu 100 % eh linksorientiert sind, nicht die besten Argumente gegen Hrn. Kubitschek?

:-)

12:01 von Gong23

>>Ich glaube die ganze Diskussion hier erreicht das Gegenteil von dem was sie bezweckt. Erst durch sie wird diesen Rassisten eine Bühne gegeben, die sie nicht verdienen.<<

Gut geschrieben!

Denkt man darüber nach, können die Rassisten sowohl Rechte als auch Linke sein.

11:47 von Peter G.

Ein ehemaliger Staatssekretär unter Merkel, Professor Max Otte,[...]

Ich bin durchaus daran interessiert mich hier mit Foristen auszutauschen, die eine andere Position vertreten als ich. Es scheitert für mich allerdings bereits daran, dass mir auffällt, dass Sie und andere mit zweierlei Maß messen. Beginnend dabei Titel für offensichtlich genehme Personen herauszustellen, während Sie diese bei anderen weglassen oder sogar von "dieser Merkel" sprechen. So habe ich den Eindruck Sie fordern für sich Respekt ein, ohne diesen jemanden mit einer Gegenposition ansatzweise einzuräumen.

Zitat: "Wer ist

Zitat:
"Wer ist "linksorientierter Politik"?"

aus seiner Sicht schon die CDU bzw. CSU
und diese Parteien kämpfen mit AfD und NPD letztlich um die gleichen Wähler - oft mit den selben Phrasen
wirkliche Unterschiede gibt es oft genug nicht

@DrBeyer um 12:06

>> @Kingfisher 11:41
"Ich befürchte allerdings, dass die aktuelle Cancel Culture erst der Anfang ist. Wie soll das noch weiter gehen?"

Dahin, dass hoffentlich irgendwann mal (so bald wie möglich) Rechte sich nicht mehr öffentlich produzieren dürfen.
Dann hätte die Demokratie sogar eine Chance zu überleben. <<

Lieber @DrBeyer, dann wäre die Demokratie gescheitert und am Ende! Sie würden bzgl. der rechts orientierten Menschen eine neue APO (außerparlamentarische Opposition) provozieren.

@Wolf1905 12:08

"und wie Sie sicherlich mitbekommen, findet über die Entscheidung der Leitung der Buchmesse eine leidenschaftliche Auseinandersetzung statt. Oder sehen Sie das anders?"

Ja, natürlich sehe ich das anders!

Der Audio-Beitrag der Tagesschau spricht doch Bände: Da wird erst minutenlang über die geringeren Besucherzahlen, damit verbunden mehr Platz (was manche gut und manche schlecht finden) und die nach draußen verlegten Signierstunden gesprochen, und erst im allerletzten Satz in einem Einzeiler erwähnt, dass es da auch noch ein kleines Diskussiönchen gibt, das aber eigentlich kaum der Erwähnung wert ist.

Nein, es findet so gut wie keine Auseinandersetzung mit dem Thema statt.
Ansonsten hätte es nämlich (nicht die Buchmesse, sondern der dortige Stand von Antaios) an Position 2 der Nachrichten gehört, direkt nach der tagesaktuellen Meldung zur Klimakatastrophe (die natürlich auch fehlt, aber das ist ein anderes Thema).

10:15 von nie wieder spd

"Nach meinem Dafürhalten sollte alles, was politisch Rechts ist, verboten werden.
Also auch die Unionsparteien, die FDP und jegliche Religion.
Solange das aber nicht verboten ist, müßten die auch ihre Meinung vertreten dürfen."

,.,.,

Die Religionen sind doch ganz links?
Und IHRE Verbotshaltung ist doch ganz ganz rechts?

Und letztere ist ja bereits verboten.

@Gong23 12:01

"Es gab genau einen rechten Verlag auf der Buchmesse, 4qm Stand mit ein paar Hanseln drumrum, die unter sich blieben, weitgehend ignoriert vom Rest des Treibens."

Das Wort "weitgehend" ist ein großer Teil des Problems.
Sie waren also nicht völlig isoliert, haben also ihre Reichweite, und sei es auch ein noch so kleiner Teil, steigern können.

Darf nicht sein.

@ 11:58 von mispel

Da gerät Ihnen aber ordentlich was durcheinander. Ich drücke es mal anders aus: Toleranz und Meinungsfreiheit für die zu fordern, die aus der rechtsextremen Ecke Autorinnen mit Ermordung drohen, ist schlicht daneben. Morddrohung braucht keine Bühne, sondern rechtsstaatliche Strafverfolgung.

10:37 von Kingfisher

"Inklusionsaktivist

Es ist doch erstaunlich, dass ausgerechnet der Inklusionsaktivist für den Ausschluss Andersdenkender ist.

Ich habe ernsthaft Angst, dass wir uns in Richtung einer Diktatur der Tugendhaften bewegen und dabei das Erbe der Aufklärung verspielen."

,.,.,

Kennen Sie den Roman "1984"?
Da gibt es ein Wahrheitsministerium, das alle Begriffe verfälscht.

Das Erbe der Aufklärung ist mitnichten der Rechtsradikalismus - so wie Sie es zu suggerieren versuchen.

@  11:54 von Der Lenz

Typisch wieder Argumentationslosigkeit. Hier geht es um eine Buchmesse und das Ausstellen von Büchern. Was ihre halb angedeuteten Beispiele da sollen, mit Körperverletzung und so'n Quatsch, hat mit der Buchmesse 0% zu tun mein lieber Landsmann.
Für Menschen die in einem gewissen Ausmaß drohen, erst recht Schläger sind, erstatten Sie bitte individuell Anzeige, wie sich das in einem Rechtsstaat gehört!
Im Übrigen weise ich darauf hin, dass es viele radikale Gesinnungen gibt. Mir kommt das langsam so vor, als würden deutsche denken, dann hat es nie das Hakenkreuz gegeben. Übrigens Hitler kam in einer Kommunismus Hysterie an die Macht. Damals hieß es, na ja das ist ein rechter, die sind nicht so schlimm wie die Linken. Im übrigen was ist eigentlich mit Stalin? Der hat ja nun mit rechts nichts zu tun, wie übrigens auch der Nationalsozialismus nicht rein rechts war. Du musst Dir nur das Wort mal angucken. Es steckt da sogar drin. Es geht um Muster und Strukturen.

@Am 24. Oktober 2021 um 12:15 von fathaland slim

Zitat: ">>Ein ehemaliger Staatssekretär unter Merkel, Professor Max Otte, hat zum Thema Hetze in diesem Land aufschlussreich dargelegt, wie Hass aufgeladen die angeblichen Antifaschisten sind.<<

"Ehemaliger Staatssekretär unter Merkel" heißt nicht, daß man kein Rechter ist.

Ich empfehle, Max Otte mal nachzuschlagen.

Dann weiß man, warum er was aufschlussreich darlegt."

Auf jeden Fall. Da haben Sie völlig recht.

Dass Sie - außer den üblichen, inhaltsfreien Phrasen aus einem Zustand des Beleidigtsein heraus - nicht argumentativ darzulegen imstande sind, inwiefern Prof. Otte mit seiner Sichtweise nicht richtig liegt, ist noch viel aufschlussreicher.

:-)

@ 12:01 von Der Lenz

Entschuldigen sie mal bitte, einen Rückzug als Schwäche interpretieren...
Sagen Sie mal reden sie von einer Kneipenschlägerei? Argumentieren mit Rückrat und entscheiden. Wenn sie sich nur anpassen wie jemand interpretiert dann können sie wohl nicht mehr denken. Wenn sie nur strategisch interpretieren können wir die Sprache abschaffen.

@Am 24. Oktober 2021 um 12:06 von DrBeyer

Zitat: "Dahin, dass hoffentlich irgendwann mal (so bald wie möglich) Rechte sich nicht mehr öffentlich produzieren dürfen.
Dann hätte die Demokratie sogar eine Chance zu überleben."

:-)

"Öffentlich produzieren" bedeutet für einen Hrn. "Dr." also, dass "rechte" Verlage einen Stand auf einer Buchmesse haben.

Aber lieber Hr. Dr. Beyer, als jemand mit einem Dr.-Titel sollten sich doch nicht von ein paar Waldschrats aus Schnellroda so sehr ins Boxhorn jagen und argumentativ kapitulieren.

Wie man merkt, haben Sie "demokratische Werte" wirklich verstanden.

Daran gibt es üüüüüüüüüberhaupt keinen Zweifel.

Also ich für meinen leben lieber in einem Land der intellektuellen Vielfalt und Freiheit, wo sich "Rechte öffentlich produzieren" können, anstatt in einer "Demokratie" totalitärer Linker, deren Argumentationsfähigkeit bei einem Waldschrat aus Schnellrode bereits erschöpft ist.

Wie intellektuell unterirdisch und erbärmlich.

12:13, Blitzgescheit_x_$_#_~

>>Nun. Rechte sind nun auch erst einmal "Andersdenkende".<<

Ja sicher.

Jeder Mensch ist ein Andersdenkender. Denn keine zwei Menschen denken gleich.

Ein wunderschön nichtssagender Begriff, den viele für sich reklamieren und dabei gern anderen dieses Prädikat absprechen. Leuten wie mir beispielsweise, die sie dann gern Schlafschafe und ähnliches nennen.

>>Gerade freiheitsliebende Bürger wie ich reagieren auf derartige, noch dazu plumpe moralische Belehrungs- und Bevormundsversuche Einzelner äußerst allergisch und sympathisieren erst einmal mit den "Ausgegrenzten"<<

Wie kann man mit etwas sympathisieren, wovon man Teil ist?

@Blitzgescheit

Zum Anderen ist die Position der "Cancel Culture" eine Manifestierung der eigenen intellektuellen Dürftigkeit: Warum nutzen Linke nicht Plattformen wie die Buchmesse, um "Rechten" klipp und klar zu sagen, wieso ihr Denken das "falsche" ist.

Ja, warum nur nicht ?
Vielleicht, weil sie keine Lust haben, sich auf deren `Argumente´ einzulassen und nicht naiv genug sind, daran zu glauben, dass es die Rechten interessieren würde, wieso ihr Denken falsch ist. Wenn die nichtmal das selber hinkriegen...

Kennen Sie den Text 'Mit Nazis reden ?' von Wiglaf Droste ?
Lesenswert.

Die müssen leider damit klarkommen, dass man gar nicht mit denen reden will. Sad but true...

Buchmesse - Begegnungen

Wir diskutieren hier einen (wichtigen) Teil des Artikels. Ein anderer Aspekt ist die Freude der Besucher darüber, dass die Buchmesse in diesem Jahr wieder stattfindet.

Aus dem Artikel:

"Endlich" - das war ein Wort, das man in den ersten Tagen immer wieder hören konnte. Endlich wieder Begegnungen, endlich wieder Buchmesse.

Gleich bei der Eröffnung gewährte die kanadische Generalgouverneurin tiefe Einblicke in die Geschichte ihres Landes. Mary May Simon hat indigene Wurzeln und sprach über ihre traditionelle Kindheit. Sie sparte aber auch die schlimme Geschichte der "Residential Schools" nicht aus, in denen indigene Kinder gequält wurden und viele sogar starben. Ein Gänsehautmoment - für ihre Rede bekam sie stehende Ovationen.

Auch dafür steht die Buchmesse.

@Am 24. Oktober 2021 um 14:22 von Silverfuxx

Zitat: "Ja, warum nur nicht ?
Vielleicht, weil sie keine Lust haben, sich auf deren `Argumente´ einzulassen und nicht naiv genug sind, daran zu glauben, dass es die Rechten interessieren würde, wieso ihr Denken falsch ist. Wenn die nichtmal das selber hinkriegen...

Kennen Sie den Text 'Mit Nazis reden ?' von Wiglaf Droste ?
Lesenswert."

Na, wenn die "zivilgesellschaftlich engagierten linken und mutigen Kämpfer gegen Rechts" weder die Lust noch den Mut besitzen ( ich würde behaupten: die Argumente nicht haben) sich herbeiimaginierten "Nazis" argumentativ entgegenzustellen, dann bringt der ganze "Kampf gegen Rechts" nichts.

Ansonsten gilt: "Wer heutzutage in einer politischen Debatte den Begriff ‚Nazi’ gegen wen auch immer ins Feld führt, ist aus ethischer Sicht ein Lump, aus historischer Sicht ein Verharmloser, aus intellektueller Sicht eine Null."

@14:22 von Silverfuxx

"Die müssen leider damit klarkommen, dass man gar nicht mit denen reden will. Sad but true..."

Das ist die typische antifaschistische Argumentation.
So trägt man die einst stolze deutsche Demokratie zu Grabe.

Toll, wie heute in diesem Forum die Meinungsfreiheit verteidigt wurde. Das macht Hoffnung!
Die Freiheit muss täglich neu verteidigt werden gegen totalitäre Strukturen in diesem Land.

Gratulation an Tsitsi Dangarembga und

Dank an Mirianne Mahn!

Was die beiden Frauen gesagt haben, ist so wahr, richtig und wichtig für ein friedliches Miteinander der Menschen. Solidarität und Menschenachtung müssen siegen über Rassismus und Menschenfeindlichkeit.

Zwei tolle, starke und menschenfreundliche Frauen, die mir aus dem Herzen sprechen.

@Am 24. Oktober 2021 um 13:22 von fathaland slim

Zitat: "Jeder Mensch ist ein Andersdenkender. Denn keine zwei Menschen denken gleich.

Ein wunderschön nichtssagender Begriff, den viele für sich reklamieren und dabei gern anderen dieses Prädikat absprechen. Leuten wie mir beispielsweise, die sie dann gern Schlafschafe und ähnliches nennen."

Richtig.

Anstatt darüber zu lamentieren, dass ein Begriff nichtssagend ist, hätten Sie ja längst ein differenziertes Argument anführen können, das darlegt, inwiefern selbst akklamierten "Andersdenkenden" eigentlich Nichtdenkende seien.

Aber ein differenziertes Argument ist nicht Ihr Fachgebiet, wie wir wissen.

@ Blitzgescheit 13:29

Intellektuell unterirdisch sind ihre Threads . Intellektuelle Vielfalt und Freiheit gewinnt man dadurch, das man viele andere Kulturen kennenlernt und auch versucht sie zu verstehen. Das bildet den Intellekt . Und nicht durch Ausgrenzung und verächtlich machen , wie Sie es betreiben.

11:32 von Wolf1905

@Silverfuxx um 11:18

"Aber sorry, im weiteren Verlauf Ihrer Ausführung bekomme ich den Eindruck, dass Sie „zensieren“ - und das ist nicht gut! Es bleibt nur die gesellschaftliche Auseinandersetzung übrig!"

,.,.,

Das hätten Demokratiefeinde gerne:
dass Sie ungebremst für die Abschaffung der Demokratie werben dürfen.

Wer Demokratie abschaffen will, will die freie Meinungsäußerung abschaffen. Das ist ja wohl klar.

Also versuchen die Demokratiefeinde das Wort "Meinungsfreiheit" zu verdrehen. Sie wollen das Recht haben, die Meinungsfreiheit abzuschaffen.

Wir haben ausreichend Vorbilder für Staaten, die das erzielt haben.
Wer dafür wirbt, wirbt de facto für Gewalt.
Und übt sie auch aus, wie wir wissen.

Alle verbalen Tricks nützen nichts, um das zu vertuschen.
Aber wir haben auch Kinder im Staat. Die müssen geschützt werden vor diesen feuergefählichen Tricks.

12:50, Peter G.

>>Im Übrigen weise ich darauf hin, dass es viele radikale Gesinnungen gibt. Mir kommt das langsam so vor, als würden deutsche denken, dann hat es nie das Hakenkreuz gegeben. Übrigens Hitler kam in einer Kommunismus Hysterie an die Macht. Damals hieß es, na ja das ist ein rechter, die sind nicht so schlimm wie die Linken.<<

So ganz kann ich Ihnen schon allein sprachlich nicht folgen. Was ist mit dem Hakenkreuz?

>>Im übrigen was ist eigentlich mit Stalin? Der hat ja nun mit rechts nichts zu tun,<<

Haben Sie schon einmal etwas vom Hitler-Stalin-Pakt gehört?

>>wie übrigens auch der Nationalsozialismus nicht rein rechts war. Du musst Dir nur das Wort mal angucken. Es steckt da sogar drin. Es geht um Muster und Strukturen.<<

Muster und Strukturen.

Sie wissen, daß der mittlerweile eindeutig relevante Teil der AfD sein Konzept ein national-soziales nennt? Ihnen ist bekannt, daß Götz Kubitschek, Betreiber des Antaios-Verlags, der Vordenker dieses Teils der AfD ist?

11:41 von Kingfisher

"Meinungsfreiheit, sowie Freiheit insgesamt ist nicht verhandelbar. Wer das nicht versteht, steht nicht mehr auf dem Boden des Grundgesetzes."

,.,.,

Doch.
Die Abschaffung des Grundgesetzes ist vom Grundgesetz nicht gedeckt.

Das versuchen hier einige vorzugaukeln, mit dem Ziel, die Demokratie abzuschaffen.

14:33, Blitzgescheit_$_#_%€_%

>>Ansonsten gilt: "Wer heutzutage in einer politischen Debatte den Begriff ‚Nazi’ gegen wen auch immer ins Feld führt, ist aus ethischer Sicht ein Lump, aus historischer Sicht ein Verharmloser, aus intellektueller Sicht eine Null."<<

Das Zitat stammt von Michael Klonovsky, dem persönlichen Referenten Alexander Gaulands. Der wiederum die Nazizeit als Vogelschiß der Geschichte bezeichnet hat.

Irgendwie passen diese beiden Äußerungen nicht so richtig zusammen.

11:43 von Giselbert

<< @ 11:27 von WiPoEthik
"Ist jetzt reine Spekulation, aber da Kreative tendenziell eher links zu verorten ...

Der linke Teil der Gesellschaft ist zu komplex für so plumpe schwarz-weiß-Malerei."

xxx

Achso, über Ausschluss nachzudenken ist eine kreative Idee. >>

,.,.,

Das hat WiPoEthik deutlich nicht geschrieben.

Das Verdrehen von Aussagen ist eines der Kennzeichen für das Werben für Anti-Demokratie.

14:48, Blitzgescheit_r_s_t_u_v_w_xyz

@Am 24. Oktober 2021 um 13:22 von fathaland slim

>>Aber ein differenziertes Argument ist nicht Ihr Fachgebiet, wie wir wissen.<<

Zumindest nicht das, was Sie unter einem differenzierten Argument verstehen.

Interessant finde ich, daß Sie den Pluralis Majestatis benutzen.

14:48 @ Blitzgescheit

Sie selbst liefern immer wieder das Beispiel, dass Linke und Grüne dumm, intellektuell überfordert seien und nicht denken könnten.

Warum soll ich dann also von Ihnen als Andersdenkenden nicht genauso denken.

Sie sorgen regelmäßig dafür, dass ich meine, eine Diskussion mit Ihnrn lohnt nicht. Dazu tragen auch Ihre permanente Selbstüberschätzung und Ihre ins Narzistische gesteigerte Selbstliebe bei.

Wenn Sie aufhören, Linke und Grüne permanent zu beleidigen, kann ich über eine Diskussion mit Ihnen noch einmal nachdenken.

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