Kommentare - Weniger private Vorsorge: Um die Rente kümmert sich Papa

23. Oktober 2021 - 20:28 Uhr

Das erste WG-Zimmer bezahlen, Sneaker kaufen, feiern gehen - und für die Rente sparen? Wer jung ist, denkt nicht ans Alter. Künftig wird es mehr auf private Vorsorge ankommen. Aber der Trend geht in eine andere Richtung. Von Sven Marquardt.

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Kommentare

Altersvorsorgevertrag

Wer nur Mindestrente erwarten kann, der braucht keinen Altersvorsorgevertrag. Es wird dich eh alles besteuert und Krankenversicherung wird auch abgezogen.

Da habe ich mir

auch keine Gedanken drum gemacht.
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Das erste WG-Zimmer bezahlen, Sneaker kaufen, feiern gehen - und für die Rente sparen? Wer jung ist, denkt nicht ans Alter.
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Denn 50 Jahre vorausschauen,was da alles noch passieren kann und ob ich dann überhaupt eine Rente bekomme,wer weiß das denn. So habe ich als junger Mensch damals auch gedacht.

Rente

Mich wundert es überhaupt nicht, dass junge Menschen in ihren 20er Jahren keinen Gedanken an die spätere Rente verschwenden. Und das ist vollkommen richtig.

Falscher Hase

Der Artikel setzt die These in die Welt, jedermann könnte durch Spekulation seine Rente wesentlich erhöhen.
Im Beitrag steht sogar "privat sparen".
Die Zinsen liegen aber so niedrig, da ist Sparen objektiv betrachtet Geldvernichtung.
Bleibt also nur die Spekulation. Dazu sind Millionen ArbeitnehmerInnen aber gar nicht in der Lage, weil ihnen das Risikokapital fehlt.
Sie brauchen ihre gesamten Einkünfte zum Leben.
Alles in allem bewegt sich dieser Artikel in seiner Lebensferne hart an der Grenze der Glaubwürdigkeit.
Um es einmal rücksichtsvoll zu formulieren.

Ich hoffe sehr, die Jugend lebt auch weiterhin im Hier und Jetzt

Wenn auch Altersarmut akut droht, sollte das egal sein. Der Mensch lebt nur heute!
Dieser ganze Genrationen-Umlage-Sch... wird doch sowieso nie und nimmer mehr gelten können, dagegen spricht viel zu viel. Jeder Mensch sollte nur noch im Hier und Jetzt leben, wenn das Leben morgen vorbei ist - dann auch gut. Es kam schon immer auf mehr Qualität als Quantität an. Besser 100 Tage zufrieden und glücklich gelebt, als 100 Jahre unglücklich und in Armut.

Ich würde das Sparen nicht so

Ich würde das Sparen nicht so sehr auf die Rente beziehen. Von der bin ich noch ein Gutteil entfernt und dennoch habe ich auch jetzt schon etwas von meinem Ersparten. Bin ich knapp bei Kasse, nutze ich die Dividenden zum Verbrauch, ist das Konto gut gefüllt, wandern die Erträge in neue Wertpapiere. So spart man nicht für ein fernes Ziel, sondern kann schon früher profitieren. Mein Sparziel: Mein eigenes BGE. Um aus den Erträgen eine akzeptable Basisabsicherung (800 EUR/Monat vor Steuern, Günstigerregelung macht das bei geringen Einkommen möglich) zu erhalten, bedarf es schon so 250 000 EUR.
Wichtig auch: beim Erwerb von Wohneigentum darauf achten, dass die Kosten einen nicht an den Rand bringen auch wenn das Einkommen mal stockt. Dummerweise ist bei den aktuellen Preisen das Limit schnell erreicht.
Und: So viel Geld benötigt man dafür nicht, aber einen Plan und weniger Konsum. Z.B. statt der statistischen 4 Autos einfach 0 Autos. Spart sehr viel.

Wie spart man für das Alter, wenn nichts übrig bleibt?

"Wer sich also sicher sein möchte, dass im Alter noch genug Geld da ist, muss privat sparen."

Und wer mit seinem Einkommen gerade so seine Lebenshaltungskosten abdecken kann, hat halt Pech gehabt.

Die Aktien-Rente à la Merz wird die sozialen Probleme in Deutschland weiter verschärfen. Eine grundlegende Veränderung wäre nötig. Aber die ist nicht in Sicht.

"Mir sagt halt keiner, dass

"Mir sagt halt keiner, dass ich was machen soll - und dann vergesse ich es wieder."

Mir hat auch keiner gesagt, dass ich was machen soll. Das war gar nicht nötig, da ich es selber wusste. Und Freunde oder Eltern haben mir auch nicht weitergeholfen, also habe ich mir selbst geholfen. Das nennt sich selbstständiges Handeln und Eigenverantwortung. Aber irgendwie scheint die junge Generation die eigene Verantwortung immer mehr auf Vater Staat abzuwälzen.

@ harpdart

Rente. Mich wundert es überhaupt nicht, dass junge Menschen in ihren 20er Jahren keinen Gedanken an die spätere Rente verschwenden.

Ging uns ja nicht anders.

//Schmidts liebster Tipp

//Schmidts liebster Tipp kommt von Nobelpreisträger Richard Thaler: einfach einen festen Anteil der Gehaltserhöhungen in einen Sparplan einzahlen. "Da das Geld aus einer Gehaltserhöhung stammt, muss man sich nicht einschränken. Das macht es doch jedem leichter."//

Von welchen Gehaltserhöhungen redet der Mann? Von Gehaltserhöhungen, die weit hinter der Inflationsrate zurückbleiben? Das soll das Sparen leichter machen?

In den 70ern und teilweise noch in 80ern, wäre diese Aussage (zumindest in Deutschland) verständlich gewesen, aber heute?

Wer nicht viel verdient, ...

Kommt nicht zum sparen. Der wartet auf jede Gehaltserhöhung, um besser über die Runden zu kommen. Der Artikel scheint etwas realitätsfern. Wer z.B. studiert und auf Bafög angewiesen ist, muss erst mal sparen, um sein Bafög zurückzahlen zu können.

Ab Geburt 50€ anlegen

Und eine Anlage wählen, die eine Rendite von 6% p. á. bringt. Und wer kann dynamisiert das jedes Jahr um die Inflation. Dann ist die Rente für den Nachwuchs gesichert.

Man kann das ja aus dem Kindergeld finanzieren.

Und wenn der Nachwuchs auf eigenen Beinen steht und selber Geld verdient, dann übernimmt der dann die weitere Zahlung.

Deutschland ist gut versorgt

Meine Frau und ich haben zu unserem Reihenhäuschen auch ein kleines Sümmchen gespart und ich kann jedem nur empfehlen, das auch so zu machen. In drei Jahren werde ich in Rente gehen und kann eine Altersversorgung erwarten, die noch mein Vater nicht zu hoffen gewagt hätte.

Wir haben eine gesunde Wirtschaft und ein solides Rentensystem. Das muss mal gesagt werden. Wer fleißig ist, muss sich nicht sorgen.

@ Tada

Es wird dich eh alles besteuert und Krankenversicherung wird auch abgezogen.

Nein, es wird nicht alles besteuert, es gibt einen großzügigen Freibetrag. Und wenn Sie eine Mindestrente erhalten, liegen Sie mit Sicherheit drunter.
Außerdem wird nur das später versteuert, was beim Zahlen der Rentenbeiträge steuerfrei gestellt wurde.

@20:44 von schiebaer45

//Denn 50 Jahre vorausschauen,was da alles noch passieren kann und ob ich dann überhaupt eine Rente bekomme,wer weiß das denn. So habe ich als junger Mensch damals auch gedacht.//

Niemand kann soweit vorausschauen. Selbst bei Wohneigentum ist nichts sicher. Ich denke da u.a. an die Menschen, die sich in Duisburg Marxloh für viel Geld eine Eigentumswohnung gekauft hatten. Sie konnten da noch nicht wissen, dass ihr Stadtteil mal ein übler Brennpunkt werden würde. Diese Wohnungen will heute kein Mensch mehr haben und die Besitzer möchten dort auch nicht mehr wohnen. Solche Entwicklungen kann niemand vorausahnen.

Und nebenbei: Als junge Frau war ich häufiger mal entweder schwer verliebt oder hatte Liebeskummer. Da ist für Rente kein Platz im verwirrten Hirn. ;-)

@ WM-Kasparov-Fan

Wenn auch Altersarmut akut droht, sollte das egal sein.

Wenn Sie meinen. Ich kenne niemanden im Kollegen- oder Bekanntenkreis oder in unserer Wohnsiedlung, dem Altersarmut droht.

Mein Tipp für die Sparfüchse!

Nicht erwerbstätige Personen, wie zum Beispiel Rentner müssen ja nicht dort dauerhaft wohnen bleiben, wo diese Leute bisher wohnen!

Nach meinem vorzeitigen Ruhestand aus gesundheitlichen Gründen bin ich als Niedersachse aus ganz praktischen Gründen in die wunderschöne Touristenhochburg Sächsische Schweiz gezogen!

Hier zahle ich für eine zentral gelegene barrierefrei Wohnung lediglich NUR 310 Euro Warmmiete und im 1,4 km entfernten billigeren Tschechiens kann ich zusätzlich noch ein paar Euro mehr sparen!

Um einen vergleichbaren geldwerten Vorteil beim Verbleib in einer Großstadt zu erzielen, müssten Sie persönlich schon über einen sehr guten Aktienfonds verfügen!

Daher mein Fazit :
Nutzen Sie die demographischen Bevölkerungsverlusten in den allerschönsten Touristenhochburgen an der Grenze zu den osteuropäischen Visegrad einfach zu Ihren eigenen persönlichen Vorteil!

Altersvorsorge

Wir haben uns zur rechten Zeit ein Haus gekauft und uns dazu Geld geliehen. Mit sehr fairen, niedrigen Zinsen haben wir es jetzt abbezahlt. Danke EZB.
Das ist eine gute Altersversorgung, da keine Miete fällig ist.

@21:01 von asimo

//Z.B. statt der statistischen 4 Autos einfach 0 Autos. Spart sehr viel.//

Sauguter Tipp für Leute auf dem Land, die keine Anbindung an den ÖPNV haben.

Wohneigentum und ETF

„Ideal sei ein regelmäßiger Sparplan in einen internationalen ETF über eine Direktbank. "Auch wenn man mit kleinen Beträgen anfängt, wird es so schnell mehr, und mit Zins und Zinseszins kommt im Laufe der Zeit eine beträchtliche Summe zusammen. Die kann man auch verwenden, um in Wohneigentum zu investieren, eine der besten Formen der Altersvorsorge."

Es ist sicherlich wenig sinnvoll das Ersparte Geld alles in eine Wohnung zu stecken. Da fehlt dann die Liquidität.

Und ETF sind auch nicht unbedingt langfristig gesehen von Vorteil. Auch wenn da ein Hype drum gemacht. Sie bergen auch Risiken und wenn man an die Gewichtung der japanischen Aktien vor 40 Jahren im MSCI World denkt, dann sollten manche das mit den ETF doch noch mal überdenken. Nicht dass mit den USA mal was ähnliches passiert.

@ Sparpaket

Der Artikel setzt die These in die Welt, jedermann könnte durch Spekulation seine Rente wesentlich erhöhen.

Spekulation finde ich zu gefährlich. Aber wir haben einen Teil unserer Ersparnisse in Aktien investiert. Das ist eine vernünftige Sache.

@20:56 von WM-Kasparov-Fan

//Wenn auch Altersarmut akut droht, sollte das egal sein. Der Mensch lebt nur heute!
Dieser ganze Genrationen-Umlage-Sch... wird doch sowieso nie und nimmer mehr gelten können, dagegen spricht viel zu viel. Jeder Mensch sollte nur noch im Hier und Jetzt leben, wenn das Leben morgen vorbei ist - dann auch gut. Es kam schon immer auf mehr Qualität als Quantität an. Besser 100 Tage zufrieden und glücklich gelebt, als 100 Jahre unglücklich und in Armut.//

Ich teile Ihre Ansicht. Erinnert mich an den Spruch:
>>Lebe heute so, als seist du morgen schon tot.<<

Leider gelingt mir das nicht einmal mit meinen 68 Jahren. Aber ich übe fleißig. Vor allem im Umgang mit Menschen, die mir wichtig sind.

Wie man Demografie zur Altersversorgung nutzen kann?

Rentner können als NICHT erwerbstätige Personen in Wahrheit ja überall hier in Deutschland dauerhaft wohnen!

Sie suchen sich als Sparfuchs einfach einen Altersruhesitz in den allerschönsten Touristenhochburgen direkt an der Grenze zu den billigeren Visegrad Staaten aus!

Wieso ausgerechnet Touristenhochburgen?

Weil sich Abermillionen von Touristen ja nicht allesamt geirrt haben können!

Und in den billigeren Visegrad Staaten können sie zusätzlich noch ein paar Euro mehr sparen!

Wenn man wie ich persönlich anschließen nur noch 310 Euro Warmmiete zahlen muss, rentiert sich das Ganze durchaus!

Es wird Zeit für eine radikale Rentenreform!

Das Umlagekonzept hätte schon lange durch etwas zukunftsfähigeres ersetzt werden müssen. Wie wäre es z. B. mit einer steuerfinanzierten Grundrente für alle, mit der man anständig leben und an der Gesellschaft teilhaben kann. Wer mehr will kann sich dann gerne zusätzlich absichern und den vielen Unwägbarkeiten des Kapitalmarkts aussetzen.

@asimo - Aktiendepot

21:01 von asimo:
"Bin ich knapp bei Kasse, nutze ich die Dividenden zum Verbrauch, ist das Konto gut gefüllt, wandern die Erträge in neue Wertpapiere."

Und was tun Sie, wenn die nächste Finanzkrise kommt? Mit Verlusten verkaufen und anderswo investieren oder aussitzen und hoffen, dass sich das Depot vor dem Renteneintritt erholt hat?

Da hat vor

50-55 Jahren keiner daran gedacht, es war auch nicht nötig, weil es einen ganz anderen Rentenzugang gab, und man auch mit 60 in Rente gehen konnte.
Bis dann soweit war, gab es nur noch 48 Prozent und war 65 Plus für die jetzigen Rentner.
Als ich angefangen habe mit arbeiten, war das kein Thema, als es dann ein Thema wurde, war kein Geld für etwas zum anlegen.

"Schmidts liebster Tipp kommt von Nobelpreisträger Richard Thaler: einfach einen festen Anteil der Gehaltserhöhungen in einen Sparplan einzahlen. "Da das Geld aus einer Gehaltserhöhung stammt, muss man sich nicht einschränken. Das macht es doch jedem leichter."

Das Geld brauchen die Meisten aber zum Leben, weil alles teurer geworden ist, also ein Rat für die, die sehr gut verdienen.
Die bekommen aber auch eine gute Rente, weil die mehr Punkte als der Durchschnittsrentner haben.
Also ein Unterschied ob man 38 Punkte hat, oder 75 Punkte, alles gute Ratschläge, die aber für ganz viele nicht durchführbar sind.

@harpdart, 20:49

„Mich wundert es überhaupt nicht, dass junge Menschen in ihren 20er Jahren keinen Gedanken an die spätere Rente verschwenden. Und das ist vollkommen richtig“

Mich auch nicht. Ich glaube sowieso, dass unser heutiges Rentensystem wenn die ins „Rentenalter“ kommen schon lange Geschichte ist. Es „funktioniert“ ja heute schon nach dem Sankt-Florian-Prinzip.

@20:54 von Sparpaket

Sie brauchen ihre gesamten Einkünfte zum Leben.

Allerdings, weil netto nicht viel übrigbleibt nachdem der Staat "seinen" (Riesen-)Anteil geholt hat.

Alles in allem bewegt sich dieser Artikel in seiner Lebensferne hart an der Grenze der Glaubwürdigkeit.
Um es einmal rücksichtsvoll zu formulieren.

Ja, nur wenige können bei der steuerlichen Belastung auch noch privat für die Rente vorsorgen.

>>Laut Gesamtmetall finden

>>Laut Gesamtmetall finden vier von fünf jungen Menschen, dass eine gute Rente möglich ist, wenn die Politik es wirklich will. Die politische Realität scheint aber eine andere zu sein.<<

Die jungen Leute sehen halt den Ist-Zustand. Sie übersehen nur den Konjunktiv:
Eine gute Rente wäre möglich, wenn die Politik es wollen würde.

Dennoch sollte man junge Menschen schon in der Schule darüber aufklären, welche Anlage- oder Sparmöglichkeiten unter welchen Umständen infrage kommen.

@WM-Kasparow-Fan..

Werter Forist..so einfach, wie Sie es darstellen ist die Welt nicht..

Es muss Menschen geben, die etwas schaffen und erhalten..

Ich denke mal, dass die Rente noch lange nicht am Ende ist und irgendwann das Pendel zurückschlägt und die Leute erkennen, dass man nicht alles dem Markt und privaten Versicherungen überlassen soll.

Nachfragerin 21:37 Uhr

Wer nur auf die Börse, Aktien und Fonds vertraut, kennt die Geschichte vom Goldenen Kalb, das man als Bild für die Börse ansehen kann ,nicht..

@21:22 von Frank von Bröckel

//Nach meinem vorzeitigen Ruhestand aus gesundheitlichen Gründen bin ich als Niedersachse aus ganz praktischen Gründen in die wunderschöne Touristenhochburg Sächsische Schweiz gezogen!

Hier zahle ich für eine zentral gelegene barrierefrei Wohnung lediglich NUR 310 Euro Warmmiete und im 1,4 km entfernten billigeren Tschechiens kann ich zusätzlich noch ein paar Euro mehr sparen!//

Klingt gut - aber nur für Menschen, die in ihrem Umfeld keine Freunde und/oder Verwandte haben, auf deren Gesellschaft sie nicht verzichten mögen.

21:20, Anna-Elisabeth

>>Und nebenbei: Als junge Frau war ich häufiger mal entweder schwer verliebt oder hatte Liebeskummer. Da ist für Rente kein Platz im verwirrten Hirn. ;-)<<

Das ging mir als junger Mann nicht anders.

21:22 von Frank von Bröckel

Nach meinem vorzeitigen Ruhestand aus gesundheitlichen Gründen bin ich als Niedersachse aus ganz praktischen Gründen in die wunderschöne Touristenhochburg Sächsische Schweiz gezogen!

Grundsätzlich eine netter Tipp - aber es gab schon mal einen Thread mit Werbung für die sächsische Schweiz in Dauerschleife. Möglicherweise gibt es auch ortsverwurzelte Menschen, die gerne dort bleiben möchten.

21:57 von Anna-Elisabeth

was die böcklerstiftung sagt ist unsinnig. natürlich kann der junge mensch/in eine gute rente bekommen. notwendig ist aber eine gute ausbildung, um dann als facharbeiter zu arbeiten. dann bleibt genug geld, um privat fürs alter vorzusorgen. nein, keine lebensversicherung oder bausparvertrag. aber kümmern muss man/frau/divers sich. vorm autokauf/fernseher werden ja auch testberichte gelesen

@20:54 von Sparpaket

//Alles in allem bewegt sich dieser Artikel in seiner Lebensferne hart an der Grenze der Glaubwürdigkeit.
Um es einmal rücksichtsvoll zu formulieren.//

Es sind halt keine armen Schlucker, die solche Artikel verfassen. Jedenfalls gehe ich davon aus.

21:13 von covid-strategie

noch schöner wäre es ja, wenn deutschland wie andere rechtsstaaten einen gewissen betrag steuerfrei stellen würden, der der altersversorgung dient. die hiesigen 800€ beweisen, daß deutschland mit recht nicht mehr viel am hut hat

21:20 von Anna-Elisabeth @20:44 von schiebaer45

Und nebenbei: Als junge Frau war ich häufiger mal entweder schwer verliebt oder hatte Liebeskummer. Da ist für Rente kein Platz im verwirrten Hirn. ;-)
#
Mir ging es überwiegend um ein Auto zu kaufen.Da ich aber kein Geld hatte bin ich zur Bank für einen Kredit und habe Wucherzinsen bei der Abzahlung hinnehmen müssen.Da denkt man doch nicht an später mit Rente. Gruß

@22:09 von Kaneel 21:22 von Frank von Bröckel

//Möglicherweise gibt es auch ortsverwurzelte Menschen, die gerne dort bleiben möchten.//

Zu der Sorte Mensch gehöre ich. Und die vielen Möglichkeiten, schöne Konzerte zu besuchen möchte ich auch nicht missen. Nicht einmal die Katze der Nachbarn :-)

Re : mispel !

Da ist schon mal ein Punkt, um genügend zu verdienen, damit man was auf die hohe Kante legen kann, muss man erst einmal den richtigen Job und das nötige Gehalt haben. Dies dauert aber meistens einige Jahre, und nicht jede Person hat das Glück, solch einen lukrativen Job zu kriegen. Leider arbeiten doch zu viele in Berufen, wo eben nicht wirklich viel dabei rüber kommt, oft reicht es gerade so zum Überleben. Mit dazu kommen die Lebenshaltungskosten, die unverschämten Mieten, zu oft zu niedrige Löhne oder Gehälter, aber bestimmte Personen beklagen sich über die Einmischung in die angebliche Tarif- Autonomie.
Wie soll da jemand bei den zu oft niedrigen Löhnen jemand noch Geld auf die Seite legen, wenn es so schon nicht wirklich reicht. Hauptsache die Reichen werden noch reicher, und schwelgen noch mehr im Sekt. Zu verdanken haben wir dies bestimmten Parteien, zu denen auch die FDP gehört, die ja auch die Wohlhabenden und Reichen schützt.

@21:38 von wenigfahrer

>> Da hat vor 50-55 Jahren keiner daran
>> gedacht

Wer vor 50-55 Jahren 20 war, der hat in seinem gesamten Lebenslauf 1-2 verschiedene Arbeitgeber gehabt.

Wer vor 10 Jahren 20 war, der hat mit 30 schon 5-6 verschiedene Arbeitgeber.

Das ist der Unterschied.

gleich gehts weiter nach der werbung

"Sicherheit würde die private Altersvorsorge geben, sagt sie selbst. "
Die Protagonistin ist wirklich gut gezeichnet. So lebensnah. Man identifiziert sich richtig und öffnet sich bereitwillig der Botschaft.
Einer der wenigen Vorzüge der Tagesschau ist nu auch dahin. Jetzt leider mit schlechter, grottenschlechter Werbung.

Mir schwirren 950 Milliarden

Mir schwirren 950 Milliarden Euro durch den Kopf ,die sich der Staat aus der Rentenkasse für Wiedervereinigung und Co da rauszog! Solange das Staatlich möglich ist, würde ich auch lieber das Geld verbraten!

@ 21:57 von Anna-Elisabeth

"Dennoch sollte man junge Menschen schon in der Schule darüber aufklären, welche Anlage- oder Sparmöglichkeiten unter welchen Umständen infrage kommen." Das ist der zentrale Punkt. In der Schule wird alles mögliche beigebracht, aber nicht die Dinge, die in unserem komplizierten Gemeinwesen eigentlich jeder wissen sollte, wie der Kapitalmarkt funktioniert, wie Banken, wie Versicherungen funktionieren, wie die Sozialsysteme funktionieren. Nein, das alles wird nicht gelehrt - die Lehrer wissen es ja selbst nicht. Wir brauchen eine grundlegende Änderung unseres auf das Bildungsideal des 19. Jhdt. ausgerichteten Schulwesens, hin zu dem Wissen und Fertigkeiten, die man in unserer Welt heute braucht, einschließlich Umgang mit Computern, Internet und digitalen Medien. Solange es das nicht gibt, sind die Menschen einfach nur im Blindflug durchs Leben und völlig unnötigen Risiken ausgesetzt.

@21:38 von wenigfahrer

>> Da hat vor 50-55 Jahren keiner daran
>> gedacht,

Außerdem:
Eine Firma, die vor 50-55 Jahren 5 Festangestellte hatte, die hat heute nur noch 3 Festangestellte und dazu 2 (unbezahlte) Dauerpraktikumsplätze.

@ 21:12 von Leipzigerin59

Das nennt man Klagen auf höchstem Niveau. Reisen Sie einfach mal in das EU-Land Polen von Rumänien oder Bulgarien ganz zu schweigen, wie gering dort der Lebensstandard ist. Und von bestimmten Ländern in Afrika, Asien und Südamerika wollen wir gar nicht erst sprechen. Wenn Menschen in Deutschland zu arm sind, für ihre Altersversorgung zu sparen, wen wundert es da, dass die Menschen in den weit ärmeren Ländern die einzige Hoffnung in einer großen Anzahl Kindern sehen? Das Problem ist, dass wir in Deutschland einen so hohen Lebenstandard als selbstverständlich ansehen (den ich schon in meiner Kindheit noch nicht einmal zu erträumen wagte), dass auf der Basis natürlich Leute mit geringem Einkommen nichts übrig haben.

Und wie sieht es denn

heute mit der Rente aus? Von ca. 68% des letzten Brutto Verdienst auf 48% abgesunken und dazu noch Steuern obendrauf.Wie soll denn ein junger Mensch glauben das es so bleibt wenn er in Rente geht?

@ Frank Bröckel

Nutzen Sie die demographischen Bevölkerungsverlusten in den allerschönsten Touristenhochburgen an der Grenze zu den osteuropäischen Visegrad einfach zu Ihren eigenen persönlichen Vorteil!

Sorry, dahin zieht es mich bestimmt nicht. Da können Sie noch so werben.

@22:30 von Traumfahrer

"Da ist schon mal ein Punkt, um genügend zu verdienen, damit man was auf die hohe Kante legen kann, muss man erst einmal den richtigen Job und das nötige Gehalt haben."

Jein. Durch den Zinzeszinseffekt ist der wichtigste Faktor die Zeit, d.h. man muss möglichst früh anfangen, auch wenn es nur Kleckerbeträge sind. Und ich bezweifle, dass (in Anbetracht unseres überbordenden Wohlstands) nur wenige Menschen in diesem Land dazu in der Lage sind 50 Euro im Monat zu investieren. Es ist einfach eine Mär, dass man reich sein muss, um privat vorzusorgen. Aber man muss halt auch Prioritäten setzen und dann halt vielleicht etwas weniger konsumieren.

Es ist schon schön

@ Maria und Joseph:
noch schöner wäre es ja, wenn deutschland wie andere rechtsstaaten einen gewissen betrag steuerfrei stellen würden, der der altersversorgung dient.

Das ist schon so lange ich Einkommensteuer zahle so.

Wir leben in der Realität

@ Anna-Elisabeth:
Es sind halt keine armen Schlucker, die solche Artikel verfassen. Jedenfalls gehe ich davon aus.

Wenn wir mal ehrlich sind und uns in unseren Bekanntenkreisen umschauen, dann sind dort ja auch keine armen Schlucker.

@ Anna-Elisabeth

"Sauguter Tipp für Leute auf dem Land, die keine Anbindung an den ÖPNV haben."

Ich habe lang genug auf dem Land gelebt. 15 km bis in die Stadt, letzter Bus um 19.00. Was kann man machen? Man lernt Fahrradfahren - zu jeder Tageszeit und bei jedem Wetter. Mache ich heute noch immer so. Ein km kostet mich ca. 3 ct. Ggü ca. 50-70 ct beim Auto. Da kommt einiges zusammen und ich bin fit wie ein Turnschuh.
Nein, geht nicht in allen denkbaren Szenarien, aber in _fast_ allen. Wer damit erst im Rentenalter anfängt, ist natürlich zu spät dran. Ich habe als Teenager angefangen und in den vergangenen Jahrzehnten locker die Distanz bis zum Mond erradelt. U.a. daher ziehe ich meine "Dividende": spare und bin gesund. Und ja, auf diese Leistung bilde ich mir etwas ein und propagiere dieses Vorgehen ausdrücklich und entschieden.

@22:01 von 91541matthias

//Wer nur auf die Börse, Aktien und Fonds vertraut, kennt die Geschichte vom Goldenen Kalb, das man als Bild für die Börse ansehen kann ,nicht..//

Ich weine immer noch den Bundesschatzbriefen hinterher. Ich hatte damals 7 Prozent für sieben Jahre fest angelegtes Geld bekommen.

aus Wikipedia:
***In der 50-jährigen Bundesschatzbriefhistorie erbrachte Ausgabe 1981/10 mit 10,74 % die höchste Endrendite und schnitten die Bundesschatzbriefe in Renditevergleichen regelmäßig besser ab als ein durchschnittlicher Euro-Rentenfonds.....
Der letzte Bundesschatzbrief (Typ B), die Ausgabe 2012/12, wurde am 1. September 2019 fällig und getilgt. Sie bot über die gesamte Laufzeit von sieben Jahren eine Rendite von 0,68 %***

Was für eine fiese Entwicklung...

Ein Problem ist auch oft

Beim Geld ist das so eine Sache.
Ich kenne und kannte Leute,von denen ich zwar nicht ihr genaues Einkommen wusste,aber aufgrund ihrer Tätigkeit und Stellung wusste,dass deren Einkommen ein ganzes Stück über meinen bescheiden Einkommen liegt.
Wenn es darauf ankam waren sie oft blank.
Was hohe Mathematik angeht kannten sie sich vielleicht besser aus als ich,wenn es aber ums Geld ging,konnten die auf einmal nicht einmal die einfachen Grundrechenarten,die man in der Grundschule lernt anwenden.
Kurz gesagt:
Viele können einfach auch nicht mit dem Geld umgehen.

22:10, Karl Maria Jose...

>>21:57 von Anna-Elisabeth
was die böcklerstiftung sagt ist unsinnig.<<

Die Foristin zitierte im Kommentar, auf den Sie antworten, Gesamtmetall. Das ist der Verband der Metallarbeitgeber.

Die Hans-Böckler-Stiftung ist die Stiftung des DGB.

@ Traumfahrer

... muss man erst einmal den richtigen Job und das nötige Gehalt haben. Dies dauert aber meistens einige Jahre, und nicht jede Person hat das Glück, solch einen lukrativen Job zu kriegen.

Einen guten Job zu kriegen, hat ja nichts mit Glück zu tun. Die Jobs werden ja nicht verlost, man muss sie sich schon erarbeiten.

22:24 von Anna-Elisabeth

//[...] ortsverwurzelte Menschen, [...]//

Zu der Sorte Mensch gehöre ich. Und die vielen Möglichkeiten, schöne Konzerte zu besuchen möchte ich auch nicht missen. Nicht einmal die Katze der Nachbarn :-)

Als nur Kurzgast kann ich bestätigen: Sie leben in einer besonders schönen Stadt. Viel Wasser, viel grün, bessere Radwege und sehr nette Menschen. :-) Mit dem Kulturangebot in meiner kleinen Großstadt bin ich sehr zufrieden – aber das Wasser fehlt hier einfach.

Wünschenswert wäre, wenn unsere neue Regierung das Rentensystem grundlegend erneuert und es eine Basisrente gibt, die ein menschenwürdiges Leben ermöglicht. Wenn tatsächlich ein höheres Renteneintrittsalter notwendig ist, was ich nicht hoffe, muss ein gesellschaftliches Umdenken erfolgen und auch Menschen in höheren Lebensaltern einen Berufswechsel ermöglichen, wenn sie diesen alters- oder krankheitsbedingt nicht mehr ausüben können. Die FDP hat m.E. in dieser Hinsicht durchaus konstruktive Ideen.

22:32 von saschamaus75

«Wer vor 50-55 Jahren 20 war, der hat in seinem gesamten Lebenslauf 1-2 verschiedene Arbeitgeber gehabt.

Wer vor 10 Jahren 20 war, der hat mit 30 schon 5-6 verschiedene Arbeitgeber.
Das ist der Unterschied.»

Ganz so und immer nur so ist es nun auch nicht. Mein ältester Neffe wird in zwei Wochen 35, und er ist beim ersten Arbeitgeber. Der gleiche Laden für "Terrestrial Satellite Applications", bei dem er auch schon als Informatikstudent in Teilzeit gejobbt hat.

Dort wo ich in einer Metallbaufirma für Kleinmaschinen arbeite, gibt es auch welche, die dort schon die Lehre machten, und nun mit Mitte 30 als Schlosser oder Bediener für CNC-Maschinen arbeiten. Auch im Kaufmännischen Bereich gibt es übernommene Ex-Auszubildende.

Fluktuation mit nur kurzer "Verweildauer" gibt es auch, aber sonderlich häufig ist das nicht. Manche sind auf eigenen Wunsch gegangen. Weil sie was besseres fanden, oder studieren wollten.

Recht viele "Mittelalte" haben ein Häuschen im Bergischen Land.

Anlageberatung

Einem befreundeten Ehepaar hat der Anlageberater einer Bank (ich verschweige vornehm, welche) irgendwelche Papiere (weiß nicht, welche) mit zwanzigjähriger Laufzeit empfohlen.
Dazu muss man wissen, dass die Eheleute beide Ende Siebzig waren. Vielleicht hat dieser 'Berater' geglaubt, dass man in diesem Alter auf jeden Fall schon dement sein muss.
Wie soll man denn da Vertrauen in Berater einer Bank haben?

Am 23. Oktober 2021 um 22:32 von saschamaus75

" Wer vor 50-55 Jahren 20 war, der hat in seinem gesamten Lebenslauf 1-2 verschiedene Arbeitgeber gehabt.

Wer vor 10 Jahren 20 war, der hat mit 30 schon 5-6 verschiedene Arbeitgeber.

Das ist der Unterschied. "

Das wird sicher für einige stimmen, aber auch ein großer Teil hat wesentlich mehr, auch ich hab viele mehr, wobei das Alter mit Mitte 70 stimmt. Kommt immer auf die Region an, und ob man öfter mal umziehen musste, wegen Umstrukturierungen oder Heirat und so weiter.
Natürlich gibt Menschen die ein ganzes Leben an einem Ort und Arbeitgeber gewesen sind, gibt es auch heute noch in den großen Firmen.
Ich hab Familiäre Verbindungen zu Niedersachsen, da gibt es große Firmen, da ist das immer noch so ;-), könnte sich aber demnächst mal ändern.
Strukturwandel macht es möglich.

@ 22:15 Karl Maria Jose... Sparerfreibetrag

„ noch schöner wäre es ja, wenn deutschland wie andere rechtsstaaten einen gewissen betrag steuerfrei stellen würden, der der altersversorgung dient. die hiesigen 800€ beweisen, daß deutschland mit recht nicht mehr viel am hut hat“

Meine Rede! früher war der mal viel höher und man hatte noch viele andere Möglichkeiten Steuern zu sparen. Alles weg.

Der Sparerfreibetrag sollte ähnlich hoch sein wie bei der Rente. Also so 8.000€ Zins- und Dividendenerträge, sowie realisierte Kursgewinne sollten pro Person und Jahr steuerfrei sein. Danach ein stufenweiser Anstieg.

Aber die Roten wollen ja Einkünfte aus Kapital lieber noch höher besteuern. Die böse Mittelschicht…

@ 22:30 Traumfahrer- wer hat’s erfunden..?!

„ Wie soll da jemand bei den zu oft niedrigen Löhnen jemand noch Geld auf die Seite legen, wenn es so schon nicht wirklich reicht. Hauptsache die Reichen werden noch reicher, und schwelgen noch mehr im Sekt. Zu verdanken haben wir dies bestimmten Parteien, zu denen auch die FDP gehört, die ja auch die Wohlhabenden und Reichen schützt.“

Erfunden hatte Hartz IV die SPD mit den Grünen.

Und die FDP schützt vor allem die Mittelschicht vor dem zu starken Zugriff der Roten und der Grünen.

Für die Unterschicht gibt’s von der FDP auch was: keine prekären Jobs mehr. Man muss von seiner Arbeit leben können. Sonst liegt man dem Staat auf der Tasche. Und das will die FDP auch nicht.

Aber klar. Nicht jeder ist auch in der Lage was aus sich zu machen. Da kann die FDP Aber dann auch nichts dafür…

@ 22:34 Werdaswissenwill -950 Milliarden

„ Mir schwirren 950 Milliarden Euro durch den Kopf ,die sich der Staat aus der Rentenkasse für Wiedervereinigung und Co da rauszog! Solange das Staatlich möglich ist, würde ich auch lieber das Geld verbraten!“

Und ich bin froh, dass ich als Selbständiger nicht in dieses unproduktive Loch einzahlen muss.

Bei einem System wie in der Schweiz, wo man 10% seines Bruttos einzahlt und eine deutlich höhere Rente bekommt, da könnte ich mir vorstellen mit zu machen.

Aber in Deutschland glaube ich dem Staat gar nichts mehr.

Besser ist man kümmert sich um sich selber. Und das tue ich auch..

@ Nachfragerin (21:37)

die Aktienkurse interessieren mich nur zum Kaufzeitpunkt. Selten schichte ich um. Es geht mir vorrangig um eine gute Dividendenrendite bezogen auf Einstandskurse. Wenn das mal zwei, drei Jahre weniger ist - so what? Das kommt wieder.
Mein Depot besteht gut zur Hälfte aus Dickschiffen, die gehen nicht unter. Dabei gilt: Keine Waffen, keine Hypeprodukte, keine Banken, "keine Umweltsäue".
Die Dickschiffe kommen bei mir gemittelt derzeit auf ca. 7-8% Dividendendite bezogen auf meine EKs, wenn das um die Hälfte einbricht, ist das doof, aber es bleibt noch einiges übrig. Dazu kommt ein gewisses Liquiditätspolster. Damit lassen sich solche Zeiten überbrücken. Durch Corona sind zuletzt ein paar Dividenden ausgefallen. Auf mittlere Sicht war es bisher ganz ordentlich.
Ich wäre auch bereit mein Depot gegen ein staatliches BGE zu tauschen. So stellt das Depot mein "privates BGE" dar, es dient nicht dem Erlangen von Reichtum, danach strebe ich nicht, aber nach Unbesorgtheit und Sicherheit.

22:24 von Anna-Elisabeth

@Kaneel

«//Möglicherweise gibt es auch ortsverwurzelte Menschen, die gerne dort bleiben möchten.//»

«Zu der Sorte Mensch gehöre ich. Und die vielen Möglichkeiten, schöne Konzerte zu besuchen möchte ich auch nicht missen. Nicht einmal die Katze der Nachbarn :-)»

Zu dieser Sorte Mensch gehören nicht eben wenige Big City People. Auch wenn sie allein stehend sind, weil der Partner evtl. verstorben ist, und die Kinder aus dem Haus ganz woaners wohnen. Oft ist Verwurzelung em Veedel, und schon die Katze vom Nachbarn ist Teil der Wurzeln. Und angenehme Menschen im Umfeld noch viel mehr.

Es ist mehr als nur ein wenig Wahrheit in:
"Einen alten Baum verpflanzt man nicht mehr".

Und wenn alle im Alter in die Sächsische Schweiz ziehen.
Dann isses auch bald voll da, die Mieten nicht mehr so angenehm niedrig. So landschaftlich schön die Sächsische Schweiz auch ist, so sehr Randlage ist sie gleichzeitig auch.

Nicht so sehr attraktiv für Big City People.
Plus richtig sehr weit zur Elphi.

Selbst die ...

private Vorsorge lebt genauso von einem Umlagesystem wie die gesetzliche Rentenvorsorge, nur dass man nebenbei noch anderen mitfinanziert, z.B. jene Unternehmen, die diese private Vorsorge anbieten.

Wer also meint die private Vorsorge ist besser als die umlagefinanzierte Rente, der hat sich über das System, welches dahinter steckt keine Gedanken gemacht und glaubt, dass Geld auf Bäumen wächst.

Um es zu verdeutlichen:
Wie glaubt man denn die zukünftigen Renten aus Aktien etc zu bezahlen? Woher soll das Geld dann kommen?
Das Geld im Aktienmarkt, genauso wie bei der Rentenversicherung liegt nicht dumm rum, sondern wird genutzt um die Börse selber und sonstige Ausgaben zu tilgen.
Was nichts anderes bedeutet, dass die zukünftigen kapitalgedeckten Renten von den zukünftigen Beitragszahlern bezahlt werden.
D.h. das Problem mit der Demographie bleibt, bzw wird dann auf die Welt abgeladen.

@ Karl Maria Jose Blumen (22:15)

"betrag steuerfrei stellen würden, der der altersversorgung dient. die hiesigen 800€ beweisen, daß deutschland mit recht nicht mehr viel am hut hat"

Wer nur über wenig Einkommen verfügt, kann die Günstigeregeulung zur Besteuerung der Kapitalerträge anwenden - habe ich in einkommensschwachen Jahren gemacht.
Ich wäre übrigens dafür Kapitalerträge und alle anderen Einkommen über das gleiche progressive System wie Arbeitsertäge zu besteuern. Reiche müssten mehr zahlen, für kleinere Sparbeträge würde es indessen interessanter. Es würde helfen die Schere zwischen arm & reich etwas zu schließen. Die Abgeltungssteuer ist eine Bevorzugung der Reichen!

@ 22:59 Anna-Elisabeth- Rentenfonds

„ Der letzte Bundesschatzbrief (Typ B), die Ausgabe 2012/12, wurde am 1. September 2019 fällig und getilgt. Sie bot über die gesamte Laufzeit von sieben Jahren eine Rendite von 0,68 %***

Was für eine fiese Entwicklung...“

Fies? Ja. Für sie. Für den Bund als Schuldner war das Top.

Und Sie hätten statt in diesen Schatzbrief lieber in gute Rentenfonds investieren sollen. Die haben von den Kursgewinnen massiv profitiert.

Mischfonds oder Korrelationsoptimierte Fondsportfolien sind auch heute noch eine gute Lösung.

Und die Wertsteigerung bei Immobilien war auch nicht schlecht.

Es gibt immer Gewinner und Verlierer.

@23:04 von schabernack

>> Ganz so und immer nur so ist es nun auch
>> nicht

Dann haben Sie Glück, hier im Osten ist das leider nicht so. Ich erkläre Ihnen das mal kurz:

Arbeitgeber geht zum Arbeitsamt.
AG: "Ich hätte eine Stelle frei. Aber nur, wenn diese vom Amt gefördert wird."
AA: "Gut, bewilligt. Befristung auf 2 Jahre."
Der Arbeitnehmer wird angestellt.
Der Arbeitnehmer wird nach 2 Jahren entlasssen.
Am darauffolgenden Tag geht der Arbeitgeber wieder zum Arbeitsamt.
AG: "Ich hätte eine Stelle frei. Aber nur, wenn diese vom Amt gefördert wird."
AA: "Gut, bewilligt. Befristung auf..."
usw. usf. ;(

Und nebenher dazu noch Generation Praktikum. =(

1 um 22:58 von asimo @ Anna-Elisabeth

"Sauguter Tipp für Leute auf dem Land, die keine Anbindung an den ÖPNV haben."

Ich habe lang genug auf dem Land gelebt. 15 km bis in die Stadt, letzter Bus um 19.00. Was kann man machen? Man lernt Fahrradfahren - zu jeder Tageszeit und bei jedem Wetter. Mache ich heute noch immer so.
#
Das habe ich genau so mit 15 Jahren zu meiner Lehrstelle gemacht da auch nur 2 mal am Tag ein Bus fuhr.Aber mit 16 habe ich mir dann ein Moped gekauft und damit ging es viel leichter.Ist eben nicht Jeden sein Ding das Radfahren wenn man es täglich machen muss.

@23:04 von Kaneel

//Wenn tatsächlich ein höheres Renteneintrittsalter notwendig ist, was ich nicht hoffe, muss ein gesellschaftliches Umdenken erfolgen ...//

Ich bin überzeugt, dass das nicht nötig wäre, wenn wir bzw. auch die Politik zu einem Umdenken in der Lage bzw. willens wären.

Ich empfehle Wagenknechts Wochenschau vom letzten Donnerstag: >>Kommt die Inflation zurück? Steigende Preise und die Enteignung der Mittelschicht<<

Ich hatte allerdings nach diesem Video schlechte Laune.

23:20 von asimo

gut gedanken. sollten unsere dauerschreiberinnen mal drüber nachdenken. ok, der hofschreiber macht das eh noch besser

@Ravenbird um 21:36

Das Umlagekonzept ist nichts anderes als das von Ihnen vorgeschlagene steuerfinanzierte Grundrente.

Die Steuern für Ihre Grundrente müssen auch irgendwo herkommen.

Wichtig wäre es, wenn alle in eine Kasse einzahlen würden und zwar alle, auch Beamte, einige Sonderberufe usw.

Fakt ist ebenso, das Deutschland eines der niedrigsten Rentenniveaus in Europa hat.

Desweiteren bin ich für eine Deckelung der Maximalrente, aber bin für die Aufhebung der Obergrenze für Sozialversicherungsbeiträgen, da dies ungerecht ist.

Wer ein sehr gutes Einkommen hat, kann sich zu Lebzeiten schon entsprechend einrichten und den einen oder anderen Euro entsprechend zurück legen.
Desweiteren leben genau diese Menschen auch noch statistisch 10 Jahre länger als jene die keinen Euro zurück legen konnten.

23:10 von covid-strategie

naja, merkel hat das 16 jahre mitgemacht, ohne offenbar zu begreifen, um was es geht

@asimo - Aktiendepot (2)

23:20 von asimo:
"die Aktienkurse interessieren mich nur zum Kaufzeitpunkt. Selten schichte ich um."

Das klingt soweit ganz vernünftig. Mein Einwand bezog sich auch eher auf den Fall, dass Sie das investierte Geld zu einem bestimmten Zeitpunkt benötigen.

Für viele Menschen kommen solche Depots aber eh kaum in Frage, da ihnen einfach das nötige "Kleingeld" fehlt.

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