Kommentare - CDU: Merkel ermutigt Frauen zu Bewerbung um Parteiämter

23. Oktober 2021 - 14:25 Uhr

Die CDU ringt um die richtige Zukunftsstrategie. Kanzlerin Merkel forderte Frauen auf, sich aktiv um Ämter zu bewerben. Gesundheitsminister Spahn sieht die Partei in der "größten Krise der Geschichte", Noch-Parteichef Laschet widerspricht.

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Kommentare

Frauen können sich weniger mit den Zielen der CDU identifizieren

Die CDU u. die CSU sind Parteien, die für die Spitzenverdiener, Großunternehmer u. Vermögenden Politik machen. Daran will man offenbar nichts ändern, obwohl dies m. E. der größte Schwachpunkt der "christlichen" Parteien ist.

Es gibt weitaus mehr Männer als Frauen, die zu o.g. Klientel gehören.
Bei den Milliardären sind nämlich nur rd. 11,9 % weiblich.
D. h. es gibt unter den Superreichen eine deutliche Mehrheit von Männern.

Die meisten Politiker/innen wollen sich auch mit den Zielen einer Partei identifizieren.

Wieso sollte eine Frau also gerade in so einer Partei ein Spitzenamt anstreben, wenn sie es für ungerecht empfindet, dass das Klientel der Partei sich überwiegend aus sehr reichen Männern zusammen setzt und Frauen darin unterrepräsentiert sind?

Merkel ermutigt Frauen zur Bewerbung um Parteiämter

Nach 18 Jahren Merkel an der Spitze der CDU ist es schon ein ganz großes Stück, dass ausgerechnet von der Kanzlerin diese Ermutigung kommen muss. Der Fall AKK hat zwar gezeigt, wie im Gegensatz zu Kohl und Merkel im Dezember 2018 eine Vorsitzende auch gewählt werden kann, doch Merkel hat sich ausser den vier Bundestagswahlen keiner wirklichen Wahl bei Parteitagen stellen müssen. Von daher sind nach 16 bzw. 18 Jahren Merkel sowohl in der CDU als auch im Kanzleramt eine Grundreinigung erforderlich, damit politische Entscheidungen wieder getroffen werden können. Auch zeigte der Fall AKK, dass der CDU-Vorsitz keine Bedeutung hat, wenn das Kanzleramt noch einen Mieter hat. Dies zeigte sich besonders deutlich im Februar 2020, als AfD, CDU und FDP sich in Erfurt gemeinsam die Hände reichten und Merkel aus Südafrika sich in AKKs Aufgaben einmischte. Der CDU fehlen vor ausgeprägte Wahlsysteme, wenn von 400 000 Mitgliedern nur 1000 aktiv mitwirken beim Bundesparteitag.

rer Truman Welt

Wir brauchen keine Frauen, die letztlich so agieren wie Männer heute.
Wir brauchen unbedingt Menschen mit einem tiefen und gelebten Demokratieverständnis, Loyalität zur Gesellschaft (und nicht zu Kapitalgebern), vernunftspendender Intelligenz, Integrität, Aufrichtigkeit, psychischer Gesundheit (und keine Egomane, Karrieristen, Narzissten oder Soziopathen).
Solange wir das nicht wirklich sicherstellen, wird unser System durch zunehmenden Vertrauensverlust diffundieren und zerstört. Alleine unterschiedliche Geschlechter helfen uns nicht das aufzuhalten!

Später Appell

Der Appell kommt zu spät. Er hätte spätestens nach derBundestagswahl 2017 kommen müssen. Hier hätte man auch schon die Nachfolge regeln können

Verjüngung wäre gut.

"Als mögliche Anwärter für die Nachfolge von CDU-Chef Armin Laschet [...] gelten etwa Gesundheitsminister Jens Spahn, Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz und der Außenpolitiker Norbert Röttgen."

Die letzten beiden wären meiner Meinung nach noch schlimmer als Herr Laschet. Herr Spahn konnte mich bisher auch nicht überzeugen, aber immerhin wäre er vergleichsweise jung.

"Nur Männer, das passt nicht mehr in die Zeit"

„Nur Männer“ passte noch nie in die Zeit, die fatalen Auswirkungen dieser „Einseitigkeit“ und des Außerachtlassens und „Außenvorlassens“ mindestens der Hälfte der menschlichen Gesellschaft bei der Gestaltung deren Gemeinwesens sind heute nur offensichtlicher (und gravierender) denn je.

Der vielleicht einzige

Der vielleicht einzige Verdienst der Frau Merkel ist wohl, dass sie auch die Union an den Rand der absoluten Überflüssigkeit gebracht hat. Vor allem mit den Pfeifen, die sich nun zu Wort melden.
Wenn die sich selbst auch nur halbwegs ernst nähmen, wären sie alle zusammen mit Herrn Laschet schon am Wahlabend in der Versenkung verschwunden und nie wieder aufgetaucht. Als Lobbyistenpartei hat sie mit der FDP einen ebenso unwürdigen Nachfolger.
Und dann hätte diese Partei die Möglichkeit sich tatsächlich an christlichen Grundsätzen zu orientieren, die sie völlig absurderweise im Namen tragen und hätte die Chance gute christlich orientierte Politik zu veranstalten.
Nun aber geht’s genauso antichristlich weiter, wie seit Adenauer.
Gut, dass der liebe Gott das nie mitbekommen hat.
Denn der ist ja schon lange tot.

@ Margitt

Es gibt weitaus mehr Männer als Frauen, die zu o.g. Klientel gehören. Bei den Milliardären sind nämlich nur rd. 11,9 % weiblich. D. h. es gibt unter den Superreichen eine deutliche Mehrheit von Männern.

Sie reden hier von einer Wolkenkuckuckspartei, aber nicht von der wirklichen CDU. Eine Partei der Superreichen würde immer an der 5%-Hürde scheitern. Selbst bei einer 0,5%-Hürde hätte sie keine Chance.

Wann hört dieser Unfug auf

Heute kann sich jede Frau und jeder Mann auf ein Amt bewerben oder steht irgendwo: "Men only"?. Und dann müssen die Kandidaten fachlich überzeugen und werden gewählt. Egal ob Männlein oder Weiblein. Dieses ständige Geschwurbel um Frauenquoten usw. nervt ein wenig. Wir hatten doch 16 Jahre lang eine Bundeskanzlerin, gerade eine Präsidentin der Europäischen Kommission (die allerdings dafür nicht vorgesehen war), eine Verteidigunsgministerin und ehemalige Vorsitzende bei der CDU usw. Laschet attestiere ich mittlerweile schon einen gewissen Realitätsverlust, auch wenn ich derartiges nicht gerne schreibe. Die CDU ist mittlerweile völlig bedeutungslos und steht so derart schlecht da wie nie zuvor. Es stellt sich die Frage, wer dafür nun verantwortlich ist. Und das ist eigentlich leicht zu beantworten, Herr Laschet bzw. Frau Merkel.

@ Meinung zu unse...

Wir brauchen keine Frauen, die letztlich so agieren wie Männer heute.

Das kann nur ein Mann sagen. Frauen agieren nie wie Männer. Vielleicht bis auf die Weidel.

Merkel ermutigt Frauen zu Bewerbung um Parteiämter

Solange die Herren auf ihre Stühle kleben und meinen schlauer zu sein, gibt es nix.
Neulich bei Markus Lanz war eine junge Dame (Diana Kinnert) von der CDU, sie kam echt gut rüber und hatte gute Argumente. Markus Lanz fragte sie warum sie sich nicht beworben hätte, da konnte man erkennen, das die alten Herren eben nicht wollen und immer noch meinen, das sie es am besten könnten. So ist es in der CDU, niemand will den Stuhl räumen weil man selbst nicht sehen will, das die neuen Kleider nicht passen.

@ Kritikstar

Der Appell kommt zu spät. Er hätte spätestens nach derBundestagswahl 2017 kommen müssen.

Kam er ja auch.

Nichts gelernt aus dem Wahldebakel

Armin Laschet, mal wieder in einer Parallelwelt unterwegs?
Es scheint so.
Er hat recht zwar recht, wenn er meint, das Gerede von der allergrößten Krise der CDU schrecke die Wähler ab.
Und er hat Recht, wenn er darauf hinweist, dass es 2000 noch schlimmer war.
Trotzdem muss man sich der Wirklichkeit stellen. Krisenverdrängung, Mimikry, gespielte Zuversicht und das Herunterspielen von Problemen wird niemanden dazu bringen, CDU zu wählen.
Auch wenn es "nur" die zweitschlimmste Krise in der Geschichte der CDU ist.

Manches muss halt nerven

@ Jochen Peter:
Dieses ständige Geschwurbel um Frauenquoten usw. nervt ein wenig.

Gut. Dann nerven wir Frauen eben so lange, bis wir die Frauenquote durchgesetzt haben. No problem.

Jens Spahn will gestalten...

nun das haben wir ja in der Bewältigung der Coronakrise ninreichend gesehen ,wie und was er gestaltet hat. Vor nicht allzulanger Zeit war er im Team Laschet und unterstützte diesen,bis er erkannte ,dass dies ein eklatanter Fehler war. Er ist Teil und trägt seinen Teil mit am Zustand der CDU und die CDU Basis sollte sich wohl überlegen ,ob sie ihn unbedingt weiter in einer Führungsposition sehen möchte.

Wenn man eine Volkspartei

Wenn man eine Volkspartei sein wolle, müsse man "der Parität nahekommen und sie wollen", so die Kanzlerin.

Leider erklärt Frau Merkel nicht, warum das so sein sollte. Und letztendlich hat (auch) die CDU bewiesen, dass Frauen genauso inkompetent sein können wie Männer. Eine Quote ändert da nix. Und der Niedergang ist unter anderem auch ihr anzulasten. Sich jetzt dem feministischen Zeitgeist anzubiedern, ist schon sehr billig.

Frauen in gehobene Positionen!

Im Gegenzug fordere ich Männer, vor allem Manager und Banker auf, in schlechtbezahlten, aber sozial extrem wichtigen Zukunftsfeldern, ihre neue Arbeit zu suchen: Pfleger, Reinigungskräfte, Erzieher, Pädagogen!
Ansonsten geht diese Gesellschaft vor die Hunde, sogar noch bevor der Klimawandel unser Auslöschen hervorrufen wird.

15:36 von Andreas Unzufrieden

< Sie reden hier von einer Wolkenkuckuckspartei, aber nicht von der wirklichen CDU. Eine Partei der Superreichen würde immer an der 5%-Hürde scheitern. Selbst bei einer 0,5%-Hürde hätte sie keine Chance. >

Ich habe schon oft ausgeführt, wieso die CDU bisher nicht an der 5 % Hürde scheiterte.
Einer der Gründe ist, dass sie in den letzten 2 Wochen vor einer Wahl ganz gezielt sich die Gruppe der vielen Untentschlossenen (rd. 45 % der Wähler) vornimmt u. bei diesen irrationale Ängste vor den unchristlichen aber sozialen Parteien schürt mit unwahren Behauptungen (immense Verteuerungen, etc.) u. dabei ein Weltuntergangsszenario für eine Regierung ohne Unionsbeteiligung voraussagt.

Diese hetzerischen Wahlkampfreden haben immer ihr Ziel erreicht, nämlich die Verhinderung von Rot-Grün-Rot u. haben meist dazu geführt, dass es wieder zu einer Regierung unter CDU-Beteiligung kam.

Wenn rd. die Hälfte der Unentschlossenen doch wieder die CDU wählt, geht die Rg. der CDU auf -> 25 % d. Stimmen.

@15:41 von Titti von Rundstedt

"Das kann nur ein Mann sagen. Frauen agieren nie wie Männer."

Das mag ja sein, aber was hat das mit dem Wahlrecht zu tun?

Sind Frauen zu mutlos für eine Politikerkarriere??

Zitate://Es muss weiter daran gearbeitet werden, dass sich Frauen insgesamt mehr zutrauen", sagte Merkel der "Süddeutschen Zeitung". "Denn selbst wenn welche da sind, ist es ja nicht so, dass sie zum Beispiel um den Parteivorsitz rangeln." Wenn man eine Volkspartei sein wolle, müsse man "der Parität nahekommen und sie wollen", so die Kanzlerin. "Ich kann Frauen nur Mut machen, sich einzumischen.//
Das scheint des Pudels Kern zu sein. Aber Mutlose werden nicht mutiger, wenn man sie mit Quotenzuteilung in den Sattel des oft bockenden Politikpferdes hebt.

@ mispel

Wenn man eine Volkspartei sein wolle, müsse man "der Parität nahekommen und sie wollen", so die Kanzlerin.
Leider erklärt Frau Merkel nicht, warum das so sein sollte.

Das muss sie auch nicht. Es ist ja wohl selbstverständlich, dass eine Partei ihre Stellen zur Hälfte mit Frauen besetzen muss.

@ atratos

In der Politik müssen geistige und nicht körperliche Merkmale ausschlaggebend sein.

Das interpretiere ich mal als ein Votum für Frauen.

@15:57 von atratos

>Ganz meiner Meinung! In der Politik müssen geistige und nicht körperliche Merkmale ausschlaggebend sein.<

Und wo findet man die in der Union?!

Bei einem weiter so, oder Entlastung derer die viel haben, rote Socken Kampagne..

CDU braucht dringend Reformen

Wer nach 18 Jahren Merkel in der CDU bzw. 16 Jahren im Kanzleramt meint, dass jetzt jede Frau in der CDU bzw. in der Politik dieselben Zeiträume an der politischen Spitze sich wird halten können, täuscht sich vermutlich. Die CDU braucht dringend Reformen, dieselben, die sie schon nach der Wahl 1998 nicht angepackt hat. Aber vor allem beginnen Reformen mit einer ehrlichen Diagnose. Die Niederlage 2021 nur auf Laschet und einer schlechten Kandidatur zu schieben, lässt unberücksichtigt, wer vor AKK die Partei hierarchisch leitete. Auch wurde die CDU bei der Wahl 2021 für ihre Nichtbereitschaft zur Zusammenarbeit mit links und rechts sowie für schlechtes Management bei Corona bestraft. Sie hat sich vor der Wahl bereits abgekapselt von der Umwelt. Es ist also ein ganzes Bündel an Faktoren für eine Niederlage, zu dem sicher auch die Unterbesetzung durch Frauen gehört. Die CDU muss auch wie bereits 1976 ihr aktuell schlechtes Verhältnis zur CSU klären und aufarbeiten.

@15:47 von Sparpaket

"Auch wenn es "nur" die zweitschlimmste Krise in der Geschichte der CDU ist."
Die Altlasten der CDU erdrückt sie und wen sie die nicht los wird, kommt ein noch größerer Schrecken und dann geht es wirklich ums Überleben. Man sollte keinen neuen Wein in alte Schleuche füllen.

@nachfragerin, 15:20

Ich halte Norbert Röttgen für einen kompetenten und fähigen Politiker, zudem unverbraucht.

Man könnte in Anlehnung an

Man könnte in Anlehnung an einen alten Kalauer fragen: Wen will Merkel denn ermutigen? Eine - oder alle beide?
Anders formuliert: Die Union sollte sich stärker damit befassen, aus welchen inhaltlichen und programmatischen Gründen Frauen ihre politische Heimat und ihre politischen Vorstellungen längst woanders festmachen.

@15:36 von Andreas Unzufrieden

„Sie reden hier von einer Wolkenkuckuckspartei, aber nicht von der wirklichen CDU. Eine Partei der Superreichen würde immer an der 5%-Hürde scheitern. Selbst bei einer 0,5%-Hürde hätte sie keine Chance.“

Das ist ja alles richtig und auch nachvollziehbar. Aber nicht für Margitt: Die/der verbreitet diesen Unsinn hier immer wieder, und man muss kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass das auch so bleiben wird.

Am 23. Oktober 2021 um 15:56 von mispel

CDU bewiesen, dass Frauen genauso inkompetent sein können wie Männer. Eine Quote ändert da nix. Und der Niedergang ist unter anderem auch ihr anzulasten. Sich jetzt dem feministischen Zeitgeist anzubiedern, ist schon sehr billig.
___
Wenn ich, als Frau, schon die Floskel"feministischer Zeitgeist" höre/lese, bin ich bedient. Wenn Frauen in der Politik mehr und höhere Ämter anstreben, sollten vllt erst mal mehr Frauen überhaupt politisch tätig werden. Z.B. Mitglied in einer Partei werden.
Wenn es ähnlich viele Mitglieder Frauen/Männer in der Partei gibt, werden ganz automatisch mehr Frauen aufsteigen. Das darf aber nicht nach Quote geschehen, sondern nach Eignung. Ich verstehe überhaupt nicht, wie man nach einer Quote schreien kann; ich würde keine "Quotenfrau" sein wollen. Ich, als Frau habe immer lieber mit Männern zusammengearbeitet. Ich empfand diese immer als erheblich unkomplizierter. Frauen neigen häufiger dazu Dinge zu dramatisieren und zur Hysterie.

Zur Erinnerung

Wenn es in den hohen Parteiämtern deutlich weniger als 50% Frauen gibt, dann finden sich zwei Erklärungen:

1 - Frauen haben einfach weniger Interesse an Führungspositionen

2 - Männer betrachten die Parteispitze als Männerclub und geben sich Mühe, weibliche "Eindringlinge" fernzuhalten.

Ich will nicht sagen, dass es zu 100% an Erklärung 2 liegt, aber ... es liegt zu 100% an Erklärung 2.

Merkel ermutigt Frauen zu Bewerbung um Parteiämter

Das darf Frau Merkel gerne tun.

Sie könnte auch alle LGBTIQ ´s oder Frauen mit Migrationshintergung /mit oder ohne Behinderung, queer oder bisexuell aufrufen, dadurch wird die Partei beim Volk weder besser oder beliebter.

Diese Parteien/cdu/csu/spd/aber auch grüne) sind für die bescheidene Situation von Deutschland zur Verantwortung zu ziehen (mehr Armut, sinkendes Rentenniveau, wachsender Niedriglohnsektor, Digitalisierung usw.)

Die cdu geht jetzt den Weg, den die spd seit der Agenda 2010 geht- nach unten!

Da helfen auch nicht mehr Frauen und sonstige Minderheiten.

@16:05 von Titti von Rundstedt

"Es ist ja wohl selbstverständlich, dass eine Partei ihre Stellen zur Hälfte mit Frauen besetzen muss."

Für viele hier ist das sicher nicht selbstverständlich. Daher würde ich mich über eine Erklärung freuen. Und was passiert eigentlich, wenn sich nicht genug Frauen finden, die mitmachen wollen? Werden die dann zwangsverpflichtet?

Bevor man Frauen

zu etwas drängt, muss man erst mal ein Programm haben, mit dem sich Frauen auch anfreunden wollen oder können.
Dieses vorschreiben von Quoten finde ich nicht besonders gut, selbst manche Frauen sehen das so.
Wir haben ja jetzt drei Parteien die sich auf die Mitte konzentrieren, was auch immer darunter verstanden wird, ist wahrscheinlich unterschiedlich.
Die CDU ist damit die 4 Partei die genau das auch will, so sind zumindest die Aussagen der drei jetzigen die eine Regierung bilden möchten. Zieht man links und rechts ab, und noch die sonstigen, dann bleiben 10,3-4,9-8,6 abgezogen, macht zusammen 23,8 Prozent, also für jede der 4 Parteien etwas unter 20 Prozent übrig.
Ist natürlich eine Milchmädchenrechnung, das ist mir schon klar, 23,4 Prozent haben sich gar nicht beteiligt, fallen also 47,2 Prozent weg.

Also wie bekommt man nach reichlicher Überlegung, ohne Programm und Plan, Frauen in der CDU dazu, hohe Posten anzunehmen, wo eine Perspektive völlig unklar ist.
Was will die CDU denn.

16:16 von Egleichhmalf: CDU-Wähler u. deren Gründe

< Das ist ja alles richtig und auch nachvollziehbar. Aber nicht für Margitt: Die/der verbreitet diesen Unsinn hier immer wieder, und man muss kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass das auch so bleiben wird. >

Ich habe einen (nur einen) der Gründe für die Überschreitung der 5%-Hürde oben nochmals ausgeführt (um 16:01Uhr.
Ein weiterer Grund ist, dass es viele CDU-Wähler gibt, die diese Partei nur wegen des "C" im Namen wählen.
Ich wohne in einer Gemeinde, in der es überdurchschnittlich viele bekennende Christen gibt und dazu noch ein ev. Ausbildungszentrum für Missionare u. dergleichen.
In dieser Gemeinde erzielt die CDU Rekordergebnisse.
Ich schätze, dass die CDU von ihren 25 % Stimmen rd. 10 % allein wegen des C im Namen bekommen hat (wenn nicht gar mehr).
Hinzu kommt, dass es Menschen gibt, die sich sagen, wenn es meinem reichen Arbeitgeber, der CDU-Wähler ist, gut geht, geht es mir auch gut und sie wählen daher die CDU.
Das sind also noch 2 weitere wesentliche Gründe.

@15:41 von Titti von Rundstedt

"@ Meinung zu unse...
Wir brauchen keine Frauen, die letztlich so agieren wie Männer heute.

Das kann nur ein Mann sagen. Frauen agieren nie wie Männer. Vielleicht bis auf die Weidel."

Sie hatten wohl noch nie eine Frau als Vorgesetzte. Der angebliche einfühlsamere Führungsstil von Frauen ist eine Legende. Die Forderung ein bestimmtes Geschlecht besonders zu berücksichtigen ist Nonsens, es sollte immer die Qualifikation entscheidend sein. Gerade bei CDU sollte nach dem Debakel mit AKK, die ohne die Strippenzieherin Merkel nie gewählt worden wäre, der oder die Besten gewählt werden.

@ 16:01 von Margitt 2 Wochen vor der Wahl?

Sie glauben 25% der Wähler sind so blöd 2 Wochen vor der Wahl auf den selben Trick reinzufallen? Belügen Sie sich nicht vielleicht selbst?
Frau Dr. Merkel war gut für Deutschland - RRG wäre das Letzte was ich mir wünsche - in so einem Fall würde sogar ich mal ausnahmsweise strategisch CDU wählen…

@16:33 von MartinBlank

"Ich will nicht sagen, dass es zu 100% an Erklärung 2 liegt, aber ... es liegt zu 100% an Erklärung 2."

Gibt es auch irgendwelche Belege dafür oder ist das mehr so ein Dogma, was nicht weiter hinterfragt werden darf? Und sollte das zutreffen, dann frage ich mich schon, wie manche Frauen so eine raketenartige politische Karriere hinlegen können, obwohl sie bisher gar nichts geleistet haben und von Männern behindert wurden. Schon sehr seltsam.

Da müsste Frau Merkel schon besser motivieren

Zitate:"Wenn man eine Volkspartei sein wolle,"" sich einzumischen""zum Beispiel um den Parteivorsitz rangeln."
Alles Argumente, die bei den Frauen m.E. keine Begeisterung auslösen werden. Dazu ergänzend Ihre Erfahrungsberichte: ich wünsche mir mehr Schlaf, ich wünsche mir mehr Freizeit, ich kann meine Gesichtszüge nicht verstellen etc. Meinen hohen Respekt an Sie, dass Sie den Dienst trotz dieser Beschwernisse auf sich genommen hat. Aber um andere Frauen zu motivieren, muss sie erstrebenswertere, mit dem Amt verbundene Ziele anführen.

15:52 von Titti von Rundstedt

wie willste denn die quote erreichen. doch jetzt schon sind doch "elitefrauen" vom schlage vdL, akk oder karliceck und klöckner unterwegs. mit sowas ist nun wirklich kein staat zu machen

@um 14:56 von Meinung zu unse...

"Wir brauchen keine Frauen, die letztlich so agieren wie Männer heute.
Wir brauchen unbedingt Menschen mit einem tiefen und gelebten Demokratieverständnis, Loyalität zur Gesellschaft (und nicht zu Kapitalgebern), vernunftspendender Intelligenz, Integrität, Aufrichtigkeit, psychischer Gesundheit (und keine Egomane, Karrieristen, Narzissten oder Soziopathen).
Solange wir das nicht wirklich sicherstellen, wird unser System durch zunehmenden Vertrauensverlust diffundieren und zerstört. Alleine unterschiedliche Geschlechter helfen uns nicht das aufzuhalten!"

Ich stimme ihnen zu: Emanzipation, die Teilhabe an den Strukturen ermöglicht, von denen man unterdrückt wurde, ist keine, sondern eher sowas wie Zulassung, Berücksichtigung. Vielleicht wollen die Damen aber auch nicht mehr, wer weiß? Ich finde es jedenfalls bedrückend!
Die einzige Politikerin, die zu ihren Kriterien passt, war Regina Hildebrandt, bezeichnenderweise SPD. Mit der jetzigen SPD hatte sie aber nichts gemein!

@Adeo60 - Röttgen

16:13 von Adeo60:
"Ich halte Norbert Röttgen für einen kompetenten und fähigen Politiker, zudem unverbraucht."

Herr Röttgen ist mir bisher nur durch seine feindliche Haltung gegenüber Russland aufgefallen. Europa braucht aber Politiker, die einen Dialog auf Augenhöhe führen wollen. Für die Interessen der USA wäre Herr Röttgen aber noch besser als Frau Merkel.

um 16:16 von Egleichhmalf

>>
@15:36 von Andreas Unzufrieden

„Sie reden hier von einer Wolkenkuckuckspartei, aber nicht von der wirklichen CDU. Eine Partei der Superreichen würde immer an der 5%-Hürde scheitern. Selbst bei einer 0,5%-Hürde hätte sie keine Chance.“

Das ist ja alles richtig und auch nachvollziehbar. Aber nicht für Margitt: Die/der verbreitet diesen Unsinn hier immer wieder, und man muss kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass das auch so bleiben wird.
<<

So ganz abwegig ist das nicht, denn es wird ja nicht gesagt, dass nur die Superreichen die CDU wählen. Es ist viel mehr wie die Versprechung des amerikanischen Traums: Jeder kann vom Tellerwäscher zum Millionär aufsteigen. Ja, jeder, aber eben nicht alle, weil dann keiner mehr Teller wäscht. Und doch verstehen viel Wählende das immer wieder miss.

Zitat: "dadurch wird die

Zitat:
"dadurch wird die Partei beim Volk weder besser oder beliebter. "

das Volk besteht also aus Ihrer Sicht nicht aus Frauen
nun ja - das lässt schon tief blicken
*sarkasmus*

@ morgentau19 16:35

Ich gebe Ihnen Recht. Zur Verantwortung kann nur der Wähler sie ziehen, in der man Ihnen nicht mehr die 1 und 2 Stimme gibt. Meines Erachtens ist es in Deutschland das Problem, das die heutige Generation Politiker in Amtpositionen keine klare Agenda mehr haben . Bei CDU zum Beispiel wurde die Basis komplett ignoriert , wobei die näher am Volk ist oder sein sollte. Das trifft aber auch andere Parteien. Die Führungsspitzen leben anscheinend in einer anderen Welt.

Eigentlich mag ich diese

Eigentlich mag ich diese Kanzlerin nicht mehr kennen, aber bei Frauenqualität hat sie vielleicht recht.
Andere Parteien machen nur noch Politik nach und mit Geschlecht.
Quantität statt Qualität, das Ergebnis sieht Mann besonders bei den Grüninnen.

Am 23. Oktober 2021 um 16:33 von MartinBlank

Zur Erinnerung

Wenn es in den hohen Parteiämtern deutlich weniger als 50% Frauen gibt, dann finden sich zwei Erklärungen:

1 - Frauen haben einfach weniger Interesse an Führungspositionen

2 - Männer betrachten die Parteispitze als Männerclub und geben sich Mühe, weibliche "Eindringlinge" fernzuhalten.

Ich will nicht sagen, dass es zu 100% an Erklärung 2 liegt, aber ... es liegt zu 100% an Erklärung 2.
__
Darf ich fragen, woher Sie Ihr absolutes Wissen beziehen ? Haben Sie Studien darüber betrieben oder mit einer repräsentativen Anzahl der betreffenden Frauen gesprochen ? Und Frau Merkel war nur ein "Ausrutscher "?
Ich, als Frau tendiere in gleichem Maße zu Punkt 1. Bei Männern ist das Erfolgsstreben und der Wille Karriere zu machen so ausgeprägt (Ausnahmen gibt es natürlich, die sind dann eher in sozialen Bereichen unterwegs )dass fast alle anderen Belange danach kommen. Dass viele Männer jetzt geradezu in die softie-Rolle gedrängt werden, finde ich gruselig. Würde ich nicht wollen.

cdu-merkel-ermutigt-frauen-zu-bewerbung-um-parteiaemter

Hallo liebe Titti von Rundtstedt, Sie schreiben um 15:52 Uhr,Zitat:"Gut, dann nerven wir Frauen eben so lange, bis wir die Frauenquote durchgesetzt haben. No problem."
.
Falls "Sie" die Frauenquote tatsächlich durchsetzen, ...ist die BRD - automatisch - kein Rechtsstaat mehr...!
Wollen Sie das ?
Was ist Ihnen wichtiger ? Quote, oder Rechtstaatlichkeit ?
Beides gleichzeitig geht bekanntlich nicht !
Erklärung liefert Art.3(3)GG =>Zitat:"Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, Seiner Rasse. seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschaungeen benachteiligt oder bevorzugt werden." ZitatEnde

Übrigens, wir hatten viiiiele Jahre eine Sozialminister°in (SPD), was "tat" die für die Frauen ?
Wir haben eine Justizministerin, was tat die bisher für die Frauen ? Es wäre wichtig, dass Frauen endlich gleichen Lohn für gleiche Arbeit bekommen. Millionen von Frauen warten darauf seit 70 Jahren ! Bitte wer blockiert das ???

Am 23. Oktober 2021 um 15:38 von Jochen Peter

Heute kann sich jede Frau und jeder Mann auf ein Amt bewerben oder steht irgendwo: "Men only"?. Und dann müssen die Kandidaten fachlich überzeugen und werden gewählt. Egal ob Männlein oder Weiblein. Dieses ständige Geschwurbel um Frauenquoten usw. nervt ein wenig.
__
Da bin ich Ihrer Meinung. Die Vergabe der Ämter m/w sollte natürlich auch die Verteilung der Mitglieder widerspiegeln.
Wenn nur 10% der Mitglieder weiblich sind, können Sie ja nun nicht auf 50% der Ämter einen Anspruch haben.
Auch was Herrn Laschet anbelangt, stimme ich Ihnen zu. Was Frau Merkel dazu bewogen hat, gerade diesen Kandidaten zu unetrstützen, das habe ich bis dato nicht verstanden. Sie wirkte ja zeitweise gesundheitlich etwas angeschlagen. Vllt hat das irgendwie seinerzeit ihren Realitätssinn getrübt.

Liegt es nicht auch an der Vergangenheit?

Bis 1977 mussten Ehefrauen noch ihre Gatten fragen ob sie arbeiten dürfen. Viele Eltern sagten zu ihrer Tochter, du brauchst keinen Beruf lernen, gehe arbeiten du heiratest sowieso. Frauen hatten einfach noch nicht genug Zeit.

Am 23. Oktober 2021 um 16:13 von Adeo60

" @nachfragerin, 15:20

Ich halte Norbert Röttgen für einen kompetenten und fähigen Politiker, zudem unverbraucht. "

Wie kommen Sie auf den Spruch, Röttgen ist lange in der Regierung, und viele Dinge sind bekannt, Er hat immer zwei Dinge im Kopf, die sind nicht unbedingt gut für Deutschland.
Und außerdem ist er keine Frau ;-).

@17:23 von Miauzi

"das Volk besteht also aus Ihrer Sicht nicht aus Frauen
nun ja - das lässt schon tief blicken"

Wie ist diese Schlussfolgerung zu verstehen? Wenn eine Partei mehr Frauen aufstellt, wird sie beim Volk beliebter, weil dieses zur Hälfte aus Frauen besteht? Also Frauen wählen Frauen, einfach nur weil sie Frauen sind und nicht etwa wegen der Kompetenz? Wo ist da die Logik? Haben Sie überhaupt irgendwelche Belege für diese Aussage? Also mir persönlich ist es egal, wer in der Regierung sitzt, Hauptsache er ist kompetent.

Am 23. Oktober 2021 um 17:40 von Sozialstatt

Andere Parteien machen nur noch Politik nach und mit Geschlecht.
Quantität statt Qualität, das Ergebnis sieht Mann besonders bei den Grüninnen.
__
Ich bin ja ein absoluter Gegner dieser elenden Genderei. Allerdings finde ich diese alberne Verballhornung noch schlimmer. Das wirkt ausgesprochen dümmlich und ist mittlerweile wirklich ausgelutscht.

@ Sozialstatt 17:40

Quantität statt Qualität, das haben Sie gut beschrieben. Ich persönlich vermisse Politiker wie Willi Brandt, Helmut Schmidt . Heutzutage kommen die Politiker, Entschuldigen, wenn ich es so mal Ausdrücke , weichgespült rüber .

Am 23. Oktober 2021 um 16:05 von Titti von Rundstedt

" @ mispel

Wenn man eine Volkspartei sein wolle, müsse man "der Parität nahekommen und sie wollen", so die Kanzlerin.
Leider erklärt Frau Merkel nicht, warum das so sein sollte.

Das muss sie auch nicht. Es ist ja wohl selbstverständlich, dass eine Partei ihre Stellen zur Hälfte mit Frauen besetzen muss. "

Ob das die spezielle CDU Klientel und Wähler auch so sehen, da hätte ich ein paar Zweifel, aber ich kann mich natürlich irren.

Zitat: "Und Frau Merkel war

Zitat:
"Und Frau Merkel war nur ein "Ausrutscher "?"

jup war es für eine von Männern seit Jahrzehnten dominierte CDU/CSU
--
aber ich bin sicher - das wird in den nächsten 30 Jahren so nicht mehr vorkommen
da wird schon ein Jens Spahn oder Phlilip Amthor für sorgen
*sarkasmus*

@FritzF - 16:42

"Die CDU sieht ziemlich alt und männlich aus, selbst bei der Jungen Union."

Alt und konservativ.
Und die Steigerung davon wäre stock-konservativ, wenn die allgemeine Bewertung über Frauen bei manchen in der Union noch in dem Stadium "Kinder, Haushalt und helfende Berufe - dann muss aber gut sein" vorherrscht.

Greifbar im Netz anzusehen, wie die Reporterin Natalie Akbari, die über den Parteitag der CDU in Mannheim für den SWR aktuell berichten wollte, von Krawattenträger Hornung so angegangen wurde, dass sie die Live-Schalte abbrechen musste.

Ob der bei einem männlichen Reporter auch so vorgegangen wäre, bleibt spekulativ.
Jedenfalls kenne ich solche Störmanöver höchstens von den Parteitagen der AfD - da scheinen die Nerven bei der CDU wirklich blank zu liegen.

cdu-merkel-ermutigt-frauen-zu-

Hallo, liebe Titi von Rundtstedt, Sie schreiben um 15:41, Zitat:"Frauen agieren nie wie Männer."ZitatEnde
.
Das hat man bereits vor 20 Jahren behauptet. Da hat "man" uns Männern gesagt, =>"wenn Frauen an die Macht kämen, dann gibt es (z.B.) keine Kriege mehr.....
Bitte zählen Sie: An wievielen Kriegs-Einsätzen war die BRD bis heute -> "beteiligt"? In Mali sind immer noch Deutsche Soldaten ! (Wehalb sind wir eigentlich dort ?)
Aus Afghanistan sind wir nach 20 Jahrenn, (davon 16 Merkel-Jahre) geflohen, (ohne die einheimischen Helfer ...zu deren Schutz....mitzunehmen.)
Frau Merkel =>"entschuldigte sich bei ihrem ersten USA -Besuch, dass Deutsche Soldaten ->nicht mitmachten im Irak-Krieg.
Ich stelle also fest : Frauen und Männer in der Politik agieren ->völlig gleich.

Am 23. Oktober 2021 um 18:01 von Dr. Cat

"Quantität statt Qualität, das haben Sie gut beschrieben. Ich persönlich vermisse Politiker wie Willi Brandt, Helmut Schmidt . Heutzutage kommen die Politiker, Entschuldigen, wenn ich es so mal Ausdrücke , weichgespült rüber ."

Viele der heutigen, oft jungen Politiker/innen haben bereits im Kindergarten oder der Schule ihre Partei- und Politikerkarriere geplant. Der erste Job nach dem Studium oder nach abgebrochenen Ausbildungen war dann im Büro eines/einer Europa-, Bundestags - oder Landtagsabgeordneten. Da fehlt eben Lebens- und Berufserfahrung aus dem N o r m a l bereich.

18:01 von Dr. Cat unerfüllbare Wünsche

// Ich persönlich vermisse Politiker wie Willi Brandt, Helmut Schmidt .//
Leider liegen in Deutschland nicht massenweise politische Rohdiamanten rum. Aber wir können trotzdem gut regiert werden, wenn wir normale vernünftige Menschen gut politisch einsetzen, fördern und unter Politikern eine unterstützende respektvolle Zusammenarbeit gepflegt würde.

17:58 von weingasi1

richtig, aber dann sollten unsere öffentlichen anstalten endlich wieder anfangen, vernünftiges deutsch zu reden. und nicht nur die armen müllwerkerinnen zu nennen, sondern auch neben den tätern die täterinnen. aber selbst für diese banale wahrheit gibt es bei der ard rot!

cdu-merkel-ermutigt-frauen-zu-bewerbung-um-parteiaemter

Fru Titi von Rundtstedt, Sie sehen es als "selbstverständlich" an, dass eine Partei ihre Stellen zur Hälfte mit Frauen besetzen muss......
Bitte bedenken Sie, dass dies nur möglich wäre, wenn die CDU-Wähler und die CDU-Wählerinnen ebenfalls 50:50% wären. Wie könnten Sie das (bei der Wahl) durchsetzen ?
Wie war denn jetzt der Prozentsatz der "Direkt-Stimmen"?

Karriere Vollzeit als Frau

Karriere Vollzeit als Frau plus Familie mit Kindern, wäre mein persönlicher Albtraum. Die wenigsten wollen das und dann kommt so eine Rate zustande. Und das finde ich auch gut so. Kinder brauchen ihre Mutter. Es gibt auch Väter, die diese gut ersetzen, die sind aber gezählt. Das war vor 50 Jahren so und ist heute auch noch so. Mit Nanni und Co scheint das Modell zu „funktionieren“, meistens bleibt man selbst oder die Familie auf der Strecke. Frau von der Leyen hat das ganz gut hinbekommen.

16:57 von Zufriedener Optimist

< Sie glauben 25% der Wähler sind so blöd 2 Wochen vor der Wahl auf den selben Trick reinzufallen? Belügen Sie sich nicht vielleicht selbst?
Frau Dr. Merkel war gut für Deutschland - RRG wäre das Letzte was ich mir wünsche >

Ja, es fallen bei allen BT-Wahlen viele der Unentschlossenen auf diesen Trick herein.
Dieses Mal war dies besonders auffällig. Ich höre Söder noch sagen, dass es so viele Untentschlossene gibt. Der wußte genau, wie er bei diesen punkten kann.
Daher war in den Wahlkampfreden weniger vom eigenen Programm die Rede, falls es das ernsthaft überhaupt je gegeben hat (Merkel hatte ja keines), sondern man hat auf die "Roten Socken" eingedroschen und für einen evtl. Linksruck die schlimmsten Vorhersagen behauptet.
Kann es vielleicht sein, dass Sie sich selbst belügen, wenn sie so für Merkel sind?
Was hätten Sie konkret für Vorteile, wenn die CDU gewonnen hätte?
Ca. 80 % der Wähler hätten am meisten von Rot-Grün-Rot profitiert, was die Entlastungen betrifft.
Sie nicht?

Eine Volkspartei sollte für ALLE Büger Politik machen

< Wenn man eine Volkspartei sein wolle, müsse man "der Parität nahekommen und sie wollen", so die Kanzlerin >
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Ich kann dieses Gerede von der angeblichen "Volkspartei", die die CDU sein will, nicht nachvollziehen.
Bei einer Volkspartei würde ich zurerwarten, dass sie Politik für alle Bürger macht und nicht nur für Unternehmer, Spitzenverdiener u. Vermögende.
Wo macht die CDU Politik für Menschen mit mittlerem oder mit geringem Einkommen oder für Menschen, die Hartz-IV bekommen?`
Sind es die 3 Euro, die die Hartz-IV-Empfänger mtl. mehr bekommen sollen, was die CDU zu einer Volkspartei machen soll?
Der Betrag von 3 € ist so lächerlich, dass man sich schämen sollte, wenn man so eine Änderung überhaupt beschließt.

Wo haben Menschen mit einem Einkommen von jährlich ca. 25000 € etwas von der Politik der CDU?

Ich habe nicht so viel Geld, dass ich eine Großspende wie 2013 BMW leisten kann u. mir meine Politik kaufen kann.
Damals verhinderte BMW damit die Senkung der Abgaswerte.

@weingasi1, 16.28h

Eine wohltuende Stellungnahme einer sicher erfahrenen Frau, die sich völlig mit der Ansicht eines lebenserfahrenen Mannes deckt.

Zu wenig Frauen in der CDU

Solange nur 26,5 % der CDU-Mitgliedernde weiblich sind, wird es auch kaum mehr als 26,5 % an geeignetem Führungspersonal geben.
Begeistert Frauen in die Parteien einzutreten und für die politische Karriere zu arbeiten, dann steigt auch die Anzahl der geeigneten Frauen. Eine Quote führt logischerweise zu weniger kompetenten Quotenfrauen.

Margitt

Ich glaube nicht, dass CDU Wähler die Unentschlossenen waren. Eher FDP-AfD-Basis-Freie Wähler.

Frauen?

Wir haben doch gerade 16 Jahre Frauen Power hinter uns. Merkel,Akk,VL usw. Und die neuen die jetzt kommen.

Also mir reicht das fürs erste.

14:53 von Margitt.

um so mehr sollten sie Spitzenpositionen anstreben um das zu ändern !
Das Frauenwahlrecht wurde auch nicht durch abwarten erreicht

@ 17:04 von Karl Maria Jose...

„ doch jetzt schon sind doch "elitefrauen" vom schlage vdL, akk oder karliceck und klöckner unterwegs. mit sowas ist nun wirklich kein staat zu machen“

Kann man so sehen. Wenn Sie aber die „Elitemänner“ wie Scheuer, Altmeier usw. Sehen, dann ist das eben das Niveau, mit dem wir leben müssen. Unabhängig vom Geschlecht.

So tolle Menschen wie wir gehen eben selten in die Politik

Warum wird diese Kleingeistigkeit länger gelebt,...

in der es nur um ein paar Besserungen im Geschlechterkampf geht?
Warum wird nicht die Doktrin ausgerufen, jeder hat nicht mehr an erste Stelle sich selbst zu setzen? Warum werden wir immer noch zu Egoisten erzogen - die wir uns eben genau noch selber an erste Stelle setzen? In all unserem Denken und Handeln.

16:42 von FritzF

Die CDU sieht ziemlich alt
und männlich aus, selbst bei der Jungen Union.
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wer soll das ändern
wenn nicht Frauen die aktiv dort tätig sein wollen

18:58 von Dimitri29

eigentlich ne logische Sache
Wenn in einer Partei (Organisation) keine Frauen sind,
kann man auch keine für Posten auswählen

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