Kommentare - Russland droht NATO im Fall von Aufnahme der Ukraine

21. Oktober 2021 - 17:12 Uhr

Russland droht für den Fall eines Ukraine-Beitritts zur NATO mit Konsequenzen. Bundesverteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer sprach sich indes für eine härtere Gangart gegen Moskau aus.

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wer hätte das gedacht

aber da würde ich mich russland anschliessen. was um alles in der welt wollen wir mit den korruptesten europäern in der nato, dann wahrscheinlich auch noch in der eu? und akk soll ihre kartons packen und ruhe geben

Die NATO zieht den Kreis enger

wen wunderts, dass sich Russland wehrt.
Russland ist mittlerweile umringt von NATO-Staaten, die ihre Waffen auf Russland richten, natürlich nur zur Abwehr.
Als Kuba Raketen stationieren wollte - oder auch nicht, ist ja bis heute nicht eindeutig erklärt - gab es den Mega-Aufschrei der USA, die sich massiv bedroht fühlten und die Welt war dich am alles vernichtenden Atomkrieg.
Als auf dem Inselchen Grenada eine neue Landbahn gebaut worden ist, hat die USA das Land überfallen, natürlich auf Hilferuf von Oppositionellen.
Das war zu viel Gefahr in der Nähe der USA.
Und Russland kreist man systematisch ein und denkt, es duckt sich und verkriecht sich vor Angst.
Was für ein Land ist die Ukraine? Menschenrechte, Medienfreiheit usw. sind da fehl am Platze. Aber das ist egal. Wenn es gegen Russland geht, ist man notfalls auch mit dem Teufel im Bunde, wie seinerzeit in Afghanistan und Syrien, als man die Terroristen systematisch aufgebaut hat, natürlich nur als Bollwerk gegen die Russen.

Separatisten sind nun mal Separatisten

>>Austin hatte während seines Besuches in der ukrainischen Hauptstadt Kiew auch gesagt, Russland sei das Hindernis für Frieden in der Ostukraine. Dort stehen seit Jahren ukrainische Regierungstruppen und pro-russische Separatisten einander feindlich gegenüber.<<

Ich will ja keineswegs das Verhalten Russlands in dem Konflikt schön reden, aber Separatisten sind qua Definition Bewohner und Bürger des Landes, von dem sie sich lieber trennen wollen. Demnach ist das eine Angelegenheit, die in erster Linie in der Ukraine selber geklärt werden muss. Was gedenkt denn der Herr Austin, was man mit den Separatisten machen solle? In die NATO aufnehmen und dann?

NATO- Mitglied !!

Nun, ich finde es nicht gut, wenn die Ukraine zur NATO beitreten will. Mann sollte zu einem erst einmal die eigene Strategie und Fähigkeit stärken, damit man im Fall der Fälle auch handlungsfähig wäre. Zum anderen sollte der Konflikt in der Ukraine erst einmal komplett geklärt werden, und zwar im Sinne aller Ukrainer und Ukrainerinnen !
Und Putin sollte sich zurück ziehen, und sich richtig und anständig um sein eigenes Volk kümmern.
Nur leider gibt es durch geknallte Personen, die nie mit etwas zufrieden sind, und immer andere schikanieren !

Russland droht im Fall von Aufnahme der Ukraine...

Und Kramp-Karrenbauer ist für eine härtere Gangart. Und die neue Koalition höchstwahrscheinlich auch. Eine Folie für die Erweiterungsbefürworter. Und das es zu Spannungen kommt, wenn wie seit Jahren praktiziert ein Militärpakt an die
Grenzen des Gegners geschoben wird, daß muss einleuchten. Die NATO bis vor Lipezk ? Europa und die Welt stehen vermutlich vor neuen Spannungen....

langsam wirds albern

Nichts auf der Welt ist ohne Konsequenzen. Diese schlichte Wahrheit auszusprechen ist für mich noch keine Drohung. Schon gar nicht bei so einer abstrakten Aussage.

Die NATO müsse angesichts zunehmender "Herausforderungen" durch Russland "sehr deutlich machen", dass sie auch zu militärischen Maßnahmen bereit sei, sagte Kramp-Karrenbauer im Deutschlandfunk

Das ist für mich schon deutlich näher an einer Drohung.
Die Tagesschau hält im Übrigen an ihrer Tradition fest, ein klares Schwarz-Weiß-Bild vom Ukraine-Konflikt zu malen. Ich konsumiere zwar keine russischen Medien, aber ich bin sicher, dass die Darstellung dort sich genau so anhört, nur mit entgegengesetztem Vorzeichen. Unwürdig ist das alles.

Ich hoffe, ich habe damit auch deutlich gemacht, dass ich kein Putin-Anhänger bin. Die Unterstellung wird wahrscheinlich trotzdem kommen.

17:22 von Kritikunerwünscht

Russland ist mittlerweile umringt von NATO-Staaten, die ihre Waffen auf Russland richten,...

Was verstehen Sie unter "umringt"?

Ich verstehe unter umringt, z. B. eingekreist, umzingelt, usw., also von allen Seiten. So weit ich den Globus kenne, liegen die Nato-Staaten eher westlich von Russland.

17:25 von Traumfahrer

Nun, ich finde es nicht gut, wenn die Ukraine zur NATO beitreten will.

Besseren Vorschlag: Was wäre, wenn die NATO Russland den Beitritt zur NATO anbieten würde?!

rer Truman Welt

Was hat Kramp-Karrenbauer hier jetzt als nur noch geschäftsamtsführende Verteidigungsministerin überhaupt noch zu melden und dann gleich noch so martial?
Ist die noch frisch?
Verschleichen sich aus Afghanistan nach einem Klomplettversagen, wollen alles Aufarbeiten, um solch eine Katastrophe zukünftig zu vermeiden und spucken gleich wieder große Töne.
Sag mal geht's noch?!
Kann der jemand mal das Mikro aus der Hand nehmen bitte!
Nichts leisten und nichts schaffen, aber Kraakelen wie ein Champion. Genau das bringt das Bild unserer Politiker Avantgarde auf den treffenden Punkt!

17:25 von Traumfahrer

Und Putin sollte sich zurück ziehen, und sich richtig und anständig um sein eigenes Volk kümmern.

Putin`s "eigenes" Volk?!

Also, ich kann mir nicht vorstellen, dass das deutsche Volk dem Bundespräsidenten gehört.

In Zusammenhang mit Putin haben Sie allerdings Recht.

Genscher und Baker's Versprechen

Es wird keine Nato-Osterweiterung geben. Aber wie sagte schon Adenauer: Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern.

Wie wäre es, Russland mal in

Wie wäre es, Russland mal in Ruhe zu lassen?
Ist wohl keine echte Option.
Vielleicht sollte Russland mal wieder über Raketen auf Kuba nachdenken. Haiti ist bestimmt auch an strategiscehn Partnern interessiert.
mich würde es nicht wundern, wenn Russland doch mal im Winter das Gas abdreht. Oder andere Rohstoffe zurückhält.

Echt jetzt!?

Die Ukraine ist in Wahrheit riesengroß, der allerärmste Staat in ganz Europa überhaupt und die ohnehin wenigen NATO Truppen sollen dann eventuell dauerhaft in der riesigen Ukraine stationiert werden, um eine mögliche Invasion der Russen in dieses Land irgendwie abzuwehren?

Viel Spaß dabei!

Freie Völker treffen freie Entscheidungen

Ich bin der Meinung: Wenn die Ukraine in die Nato will, dann wird sie ihre Gründe haben. Wer weiß, vielleicht liegt es ja an den ganzen uniformierten Urlaubern aus Russland, die falsch abgebogen sind und dann beschlossen haben, nicht nur Strandliegen zu besetzen, sondern gleich die ganze Krim?

Zurückhaltung

"...Russland droht der NATO mit Konsequenzen, sollte das Militärbündnis weitere Schritte zur Aufnahme der Ukraine unternehmen..."
Nur zu verständlich, solange sich EU, USA und NATO auf einem Konfrontationskurs zu Moskau bewegen. Dabei ist die politische Situation in der Ukraine alles andere als klar. Keines der internen ökonomischen Probleme wurde bisher wirklich bewältigt - und das liegt nicht an Putin oder Russland. Die Kiewer Regierung bewegt sich gefährlich nahe an einer Oligarchie, die eher rechtsnationalen Ideen folgt.
Mag sein, dass Moskau ganz ähnlich handelt und denkt, aber gerade dann sollte die EU bzw. die NATO nicht Partei ergreifen für die eine oder andere Seite, sondern sich tunlichst zurückhalten.

17:33, frosthorn

>>Die Tagesschau hält im Übrigen an ihrer Tradition fest, ein klares Schwarz-Weiß-Bild vom Ukraine-Konflikt zu malen.<<

Die Darstellung der Medien in Deutschland, nicht nur der Tagesschau, ist ziemlich differenziert. Es gibt zahlreiche Journalisten, die unabhängig recherchieren.

>>Ich konsumiere zwar keine russischen Medien, aber ich bin sicher, dass die Darstellung dort sich genau so anhört, nur mit entgegengesetztem Vorzeichen. Unwürdig ist das alles.<<

Möchten Sie der Tagesschau unterstellen, sie betriebe Kriegspropaganda? Denn das ist es, was Sie in den Kreml-Medien zur Ukraine finden.

>>Ich hoffe, ich habe damit auch deutlich gemacht, dass ich kein Putin-Anhänger bin. Die Unterstellung wird wahrscheinlich trotzdem kommen.<<

Sie haben deutlich gemacht, daß Sie sich wenig über den Konflikt informieren. Aber schlagen Sie doch für den Anfang mal Igor Girkin nach. Dann können Sie sich von Querverweis zu Querverweis hangeln. Sie werden überrascht sein, was Sie alles nicht wussten.

Quasi-kriegführendes Land aufnehmen???

Wie dumm / fahrlässig / verantwortungslos muss man sein, ein Land in die NATO aufnehmen zu wollen, das sich in einem Beinahe-Kriegszustand befindet???

Wie soll das laufen? Die Ukraine kommt in die NATO, an der Grenze zur Krim fällt ein Schuss und schwupp, die Bundeswehr rückt gegen Russland aus?

Auf keinen Fall!

@17:22 von Kritikunerwünscht

Als Kuba Raketen stationieren wollte - oder auch nicht, ist ja bis heute nicht eindeutig erklärt - gab es den Mega-Aufschrei der USA, die sich massiv bedroht fühlten und die Welt war dich am alles vernichtenden Atomkrieg.

Erstens war die Welt nicht dicht an einem "Atomkrieg" und zweitens wäre er nicht "alles vernichtend" gewesen, schon gar nicht 1962.

Wegen des Gleichgewichts des Schreckens ist seit spätestens Ende der 1960er ein Nuklearkrieg zwischen NATO und dem Kreml sowieso ausgeschlossen.

AKK

>>Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hat sich unterdessen für eine härtere Gangart gegenüber Moskau ausgesprochen. Die NATO müsse angesichts zunehmender "Herausforderungen" durch Russland "sehr deutlich machen", dass sie auch zu militärischen Maßnahmen bereit sei, sagte Kramp-Karrenbauer <<

Die NATO soll also sehr deutlich machen, dass sie auch zu militärischen Maßnahmen gegen Russland bereit ist. Was erwartet denn die scheidende Ministerin, wie Russland auf diese deutliche Drohung reagieren solle, kuschen? Und was passiert, wenn Russland nicht wie gewünscht reagiert? Geht's dann los? Und wie soll derweil der innerukrainische Konflikt gelöst werden? Durch NATO-Beitritt?

Ich finde es sehr gefährlich, wenn Politiker in Verantwortung Rumgetöse mit Politik verwechseln. Wen will die Frau beeindrucken?

AKK macht also deutlich, dass

AKK macht also deutlich, dass die NATO auch zu militärischen Maßnahmen bereit sei.
Gut, Deutschland ist natürlich auch eine richtige Militärmacht, da kann man als `Verteidigungs´ministerin natürlich so selbstbewusst auftreten.
Wer Zweifel an der Schlagkraft hat, muss sich ja nur mal Afghanistan ansehen. Da hat die NATO ja einen phänomenalen Sieg gegen ein paar mit alten Kalaschnikovs bewaffnete Hinterwäldler errungen.
Und blühende Landschaften hinterlassen. So wie ja auch schon im Irak, in Libyen, in Serbien, etc.

Sinn der Übung ?
Vielleicht das `2%-Ziel´, also Kohle für die Rüstungsindustrie. Und natürlich, den USA hinterherzudackeln. Wenngleich die doch eigentlich schon einen neuen Gegner, nämlich China, ausgemacht haben.

Die NATO bräuchte fähige Diplomaten, die nicht in jede Falle, die Putin ihnen stellt, so plump hineintappen wie zuletzt die Sache mit der Ausweisung der Diplomaten. Wunderbarer Vorwand für Putin, die Vertretung bei der NATO in Brüssel zu schließen.

Würden denn die Gegner

eines NATO-Betritts der Ukraine eine Volksabstimmung zum Thema akzeptieren? Natürlich innerhalb weniger Wochen durchgezogen, von NATO-Truppen ohne Abzeichen im Lande, die Frage so formuliert, daß man sich entweder für einen NATO-Beitritt oder aber für einen NATO-Beitritt entscheiden kann?

Wenn schon, dann gleiches Recht für alle.

Der freundliche..., 17:30

"Oje... Russland, die USA und der
NATO-Generalsekretär fangen wieder an zu drohen"

"Russland" (be-)droht. Und die anderen warnen(!) deshalb seinen Staatsführer.

Ein Grund mehr.

Russland droht? Dafür ist die NATO wie geschaffen. Darum geht es doch bei dem Bündnis gerade. Folgt ein Angriff gibt es Krieg zwischen der NATO (USA, Deutschland, etc) und dem Angreifer (Russland?).Willkommen Ukraine im sicheren Bunde der NATO!

re 17:33 frosthorn: Schwarz - weiß

>>Die Tagesschau hält im Übrigen an ihrer Tradition fest, ein klares Schwarz-Weiß-Bild vom Ukraine-Konflikt zu malen. Ich konsumiere zwar keine russischen Medien, aber ich bin sicher, dass die Darstellung dort sich genau so anhört, nur mit entgegengesetztem Vorzeichen.<<

Ich bitte Sie, was hat es mit schwarz/weiß zu tun, wenn man feststellt, dass auch die Ostukraine ein Teil der Ukraine ist? Und auf den wirklich eindeutigen Fakt hinweist, dass die dortigen Separatisten von Russland am Leben gehalten werden?
Und ist es schwarz/weiß, wenn man der Ukraine zugesteht, über ihre Bündniszugehörigkeiten selbst zu entscheiden?

Und was die russischen Medien angeht: Dort wird auch behauptet, dass die Krim russisch sei. Hätten Sie etwas anderes erwartet?

>>Ich hoffe, ich habe damit auch deutlich gemacht, dass ich kein Putin-Anhänger bin.<<

Putin wird es schon reichen, dass Sie nur glauben, was Putin selbst zugegeben hat. Anhänger bedeuten ihm nicht viel, da ist er ganz bescheiden.

@Izmi

Wieso gefährlich nahe an der Oligarchie?

Fast ausnahmslos Staats- und Regierungschefs in der Ukraine waren entweder SELBST steinreiche Oligarchen oder halt deren politische Marionetten!

Denn in einem wirklich bettelarmen(!) Land wie die Ukraine können sich ohnehin nur steinreiche Oligarchen einen sündhaft teuren politischen Wahlkampf leisten!

Was soll man sich noch alles

Was soll man sich noch alles von diesem Chaoten gefallen lassen, andernseits, ich sehe keinen Grund gegen die dereinst mit Russland ausgemachten Absprachen von Grenzverlauf und NATO-Aufnahme noch mehr zu verstoßen, als wir es bisher schon getrieben haben. Staaten wie Bulgarien,Rumänien, Polen hätten besser zu bündnisfreien Pufferstaaten werden sollen. Aber die aggressionsgetriebenen Weststaaten, allen voran die Amis, fanden es ja wichtiger die damals schwächelnden Russen auszutricksen. Das rächt sich nun und das war vorauszusehen, doch wurden jegliche Warnungen weggeschoben. Diese kurzsinnige Art von Politik hat immer zu Katastrophen geführt,aber wir hier im Westen stehen ja über den Dingen und wir hier in Deutschland werden letztlich wieder zur ersten Zielscheibe werden, wenn diese paranoischen Oligarchenhäuptlinge demnächst selber die Zeit wieder zurück drehen werden. Dann bin ich gespannt, was dann von gemeinsamen NATO-Schutz übrig sein wird. Da hör’ ich schon den Russen lachen…

re 17:47 Bender Rodriguez: Vertrauensbildung

>>Wie wäre es, Russland mal in Ruhe zu lassen?
Ist wohl keine echte Option.
Vielleicht sollte Russland mal wieder über Raketen auf Kuba nachdenken. Haiti ist bestimmt auch an strategiscehn Partnern interessiert.
mich würde es nicht wundern, wenn Russland doch mal im Winter das Gas abdreht. Oder andere Rohstoffe zurückhält.<<

Ganz ehrlich, ich versuche Ihren Gedanken zu folgen. Aber wenn ich das tue, dann stellt sich bei mir genau der gegenteilige Effekt ein: Ein ganz dumpfes Misstrauen darüber, was alles passieren könnte, wenn man den Kreml „in Ruhe ließe“. Und „Ruhe“ will sich dann bei mir ebensowenig einstellen wie bei den Bevölkerungsmehrheiten der russischen Nachbarstaaten.

Also irgendwas scheint Putin bei seinen vertrauensbildenden Maßnahmen falsch zu machen.

//Bundesverteidigungsminister

//Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hat sich unterdessen für eine härtere Gangart gegenüber Moskau ausgesprochen. Die NATO müsse angesichts zunehmender "Herausforderungen" durch Russland "sehr deutlich machen", dass sie auch zu militärischen Maßnahmen bereit sei, sagte Kramp-Karrenbauer im Deutschlandfunk zu dem ersten physischen Treffen mit ihren NATO-Kollegen in Brüssel seit rund einem Jahr. Niemand dürfe "auf die Idee" kommen, NATO-Partner "anzugreifen", betonte Kramp-Karrenbauer.//

Nach Entspannungspolitik klingt das nicht.

//...dass sie auch zu militärischen Maßnahmen bereit sei//

Mir macht das Angst. Aus einem kleinen Funken, kann schnell ein Feuer werden.

Bruch

"...Wie dumm / fahrlässig / verantwortungslos muss man sein, ein Land in die NATO aufnehmen zu wollen, das sich in einem Beinahe-Kriegszustand befindet???
Wie soll das laufen?..."

Genau das ist der Grund, warum der NATO-Vertrag einen Passus enthält, der eine Aufnahme in latentem Kriegszustand befindliche Staaten ausschließt. Das betrifft nicht nur die Ukraine, sondern auch Georgien. Allerdings:
Verträge kann man brechen...

Eine NATO Aufnahme der Ukraine wäre ein fataler Fehler

Es gab 2014 einen gewaltsamen Umsturz in der Ukraine, die die von allen Volksgruppen und Regionen getragene Regierung beseitigte und durch eine nationalistische an den Bedarfen der Westukrainer orientierte pro-westliche Regierung ersetzte.

Der von Poroschenko initiierte Feldzug gegen die Abtrünnigen Separatisten in Donezk und Lugansk war erst durchsetzbar, nachdem ein Williger Armeekommandeur gefunden wurde. Vorher hagelte es Rücktritte im Generalstab der Ukraine.

Sollte die NATO die Ukraine aufnehmen, müsste das Bündnis seiner Logik (Siehe Kosovo) folgend Kiew bei der Rückeroberung des verlorenen Terrains militärisch unterstützen. Im Fall der fast ausschließlich von Russen bewohnten und in Russland integrierten Krim würde das Krieg mit Russland bedeuten.

ich verstehe, @fathaland slim

als ernst zu nehmender Linker hat man sich gefälligst auf die Seite der Nato zu stellen. Wer sich von beiden Seiten angewidert fühlt, stellt nur die eigene Uninformiertheit unter Beweis.
Ich hatte das erwartet.

ja warum wollen denn alle in die NATO?

21. Oktober 2021 um 17:38 von rareri
17:22 von Kritikunerwünscht

Russland ist mittlerweile umringt von NATO-Staaten, die ihre Waffen auf Russland richten,...
____

Ja, warum wollen denn die ganzen Länder rund um Russland in die NATO? Werden die dazu gezwungen? Oder ist nicht viel mehr so, dass sich alle Anrainerstaaten von Russland bedroht fühlen?

Die friedlichen Ambitionen Russlands

Eine traurige Wahrheit, lass dir tausend und einmal eine Lüge erzählen und glaube dieser.
Russland ist kein vertrauenswürdiger Partner mehr. Nur ein Wolf im Schafspelz.

Russland dementiert, korrumpiert.
Verfälscht die Wahrheiten.
Überfällt und besetzt andere Länder.
Bringt Dissidenten um.
Verbietet der Presse, die Wahrheit zu schreiben.

Sehen Sie, VOR dem Konflikt mit Russland..

.. war die riesige und wirklich bettelarme Ukraine in Wahrheit auf gewaltige Zahlungen Russlands angewiesen, damit die Ukraine nicht völlig zusammengebrochen ist!

In rein militärischer Hinsicht wäre es für die riesige russische Armee ein reines Kinderspiel, innerhalb weniger Wochen die gesamte Ukraine dauerhaft militärisch zu besetzen!

Nur in einem solchen Fall hätten die Russen diesen sündhaft teuren Kostgänger Ukraine ja schon wieder selbst am Hals!

Daher mein Fazit :

Die Russen sind grundsätzlich darüber froh, ihren sündhaft teuren Kostgänger Ukraine den westlichen Staaten dauerhaft aufgehalst zu haben, nur NATO Truppen direkt(!) vor ihrer Haustür möchten die Russen nun auch nicht dauerhaft haben!

Ursprung

Der Ukraine-Konflikt wird in allen westlichen Qualitätsmedien politisch einseitig, die Tatsachen oft verdrehend, dargestellt. Die Ukraine ist für die Nato (USA) ein weiterer Baustein der Einkreisungspolitik gegenüber Russland, sozusagen als Ergänzung zum bestehenden. Dann fehlt nur noch Belarus, und da wird ja zumindest verbal schon entsprechende Vorarbeit geleistet. Die gesamte Einkeisungspolitik widerspricht den Zusagen des Westens die im zuge der Verhandlungen zur deutschen Einheit gegenüber Russland gemacht wurden. Die heutige Situation hat da ihren Ursprung. Die Nato (USA) sind die Verursacher und Auslöser der jetzigen russischen Reaktion. Wenn AKK jetzt eine härtere Gangart gegenüber Russland einfordert ist das vorauseilender Gehorsam gegenüber den USA und widerspricht total den Interessen Europas und seiner Bevölkerung. Die deutsche Poltik sollte sich an der Entspannungspolitik von Willy Brandt orientieren, diese fühte zur Entspannung in Europa und zur Wiedervereinigung.

Den russischen Bären triezen

Zitat: "Russland droht für den Fall eines Ukraine-Beitritts zur NATO mit Konsequenzen. Bundesverteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer sprach sich indes für eine härtere Gangart gegen Moskau aus."

Seit Jahren ist man in der Russlandpolitik noch nicht schlauer geworden und setzt auch weiterhin auf Konfrontation und einseitige Scharfmachung gegen Russland. Es wurde zum Anlass der 2-4-Verträge, die Voraussetzung für die deutsche Vereinigung war, das Versprechen abgegeben, dass man die westliche Einflusssphäre nicht weiter in Richtung Osten vergrößern würde, was man exakt in den letzten 30 Jahren aber gemacht hat.

@teachers voice, 18:03

Putin wird es schon reichen, dass Sie nur glauben, was Putin selbst zugegeben hat.

Mir reicht es schon, das Sie zu wissen glauben, was ich Putin glaube.

Zitiere Theodem von Rohan: "Ich ziehe mich zurück."

Grau

"...Ich bitte Sie, was hat es mit schwarz/weiß zu tun, wenn man feststellt, dass auch die Ostukraine ein Teil der Ukraine ist?..."
Nur die Kleinigkeit, dass es ein Abkommen von Minsk gibt, dem auch die Ukraine und Russland zugestimmt haben, wonach die Ostukraine natürlich Teil des ganzen Landes bleibt - unter der Voraussetzung einer dem Vertrag nach geregelten Eigenständigkeit. Diesen kleinen Umstand zu vergessen macht die Grautöne unbestimmbar...

18:01 von Silverfuxx

Besser kann man eine Situation nicht zusammenfassen. Ein User fragte, warum man Russland nicht einfach in Ruhe lässt. Es ist ja so, daß bei einer extremen Zunahme der Spannungen uns wieder Russland als Provokateur geliefert wird. Das läuft aber nicht mehr, dafür sind wir zu umfangreich informiert. Wir, vordergründig Frau Karrenbauer, tun uns mit solchen Aktionen keinen Gefallen.

Eins ist jedenfalls klar

Sollte die NATO die Ukraine aufnehmen und daraus ein militärischer Konflikt mit Russland erwachsen, haben sich die geplanten Klimaschutz- und Modernisierungsvorhaben der Berliner Ampelkoalition erledigt.

Russland wird sich die Krim nicht wegnehmen lassen und jeden Versuch als Angriff auf das Territorium der Russischen Föderation ansehen. Nach Lage der Dinge ist dann auch ein Nuklearkrieg nicht mehr ausgeschlossen.

Und: der Westen wird trotz materieller Überlegenheit diesen Krieg nicht gewinnen können, auch wenn er nach dem Vorbild des 2. Weltkriegs (in Bezug auf C-Waffen) konventionell geführt werden sollte.

Russland ist (nach eigener Lesart, aber auch nach meiner Vorstellung) moralisch im Recht, sich gegen die NATO mit allen Mitteln zu wehren, falls es sein muss. Ich bezweifle, das man in allen NATO Staaten zum Äußersten bereit wäre. Moskau ist es.

17:52 von Izmi

>>... Mag sein, dass Moskau ganz ähnlich handelt und denkt, aber gerade dann sollte die EU bzw. die NATO nicht Partei ergreifen für die eine oder andere Seite, sondern sich tunlichst zurückhalten.<<

Ihre Worte in ... ja wessen Ohr eigentlich?

Aber die NATO unter Führung ihrer Leitmacht verfolgt Interessen und die lassen sich offensichtlich nicht durch Zurückhaltung durchsetzen. Wobei es allerdings auch nicht immer für alle Beteiligten gleich klar zu sein scheint, welche Interessen da verfolgt werden sollen wie in Afghanistan sichtbar wurde. Erst sollte das Angriffspotenzial der Taliban unterbunden werden, andere wollten Frauen einschulen, wieder andere sahen im Brunnenbau die Zukunft, gemeinsam war das teure Alimentieren eine korrupten Regierung in pseudodemokratischer Verpackung. Übrig blieb die chaotische Flucht.

Vielleicht ist die NATO doch nicht so schlau wie ihr militärisches Potenzial sie stark erscheinen lässt. Zu viel Muskeln, zu wenig ...

@17:56 von fathaland slim

>>Die NATO müsse angesichts zunehmender "Herausforderungen" durch Russland "sehr deutlich machen", dass sie auch zu militärischen Maßnahmen bereit sei, sagte Kramp-Karrenbauer im Deutschlandfunk<<

Der User frosthorn schrieb:

"Das ist für mich schon deutlich näher an einer Drohung."

Das sehe ich auch so.
Mich würde brennend interessieren, wie Sie das sehen und ob Sie eine Aufnahme der Ukraine in die Nato zum jetzigen Zeitpunkt für richtig halten. Ich selbst würde es jedenfalls als Provokation betrachten. Allerdings bin auch ich nicht gerade umfassend über die Konflikte dort informiert.

Russland droht NATO im Falle der Aufnahme der Ukr...

Schon Ende September diesen Jahres gab es das Manöver Rapid-Trident unter Beteiligung von Soldaten aus 15 NATO-Ländern in der Ukraine.

Im Schwarzen Meer gab es dann die spiegelbildliche Reaktion der Schwarzmeerflotte mit 20 Schiffen....

Am 21. Oktober 2021 um 17:33 von frosthorn

Also ich habe mehrfach den Artikel gelesen und sehe keine schwarz/weiß Malerei.
Es ist ein Artikel wie es sich gehört ohne jegliche Wertung.
Im Gegenteil mit ein wenig Überlegung sieht man sehr schnell das eher die"Möchtegernäußerungen" vor allem der dt. Politiker schlecht wegkommen. Eine einseitige Berichterstattung ,wie sie behaupten, hätte diese Zitate nicht gebracht.
Ich weiß nicht was diesen drei gestrigen NATO Politikern geritten hat, haben sie aus Afghanistan und der früheren Geschichte nichts gelernt? Gerade Deutschland sollte da schon neutraler Auftreten.

soso - militärische

soso - militärische Massnahmen schwebt der abgewählten Ministerin vor
welche denn?
Etwa in der Art wie -> um 4:50 Uhr wird "zurück" geschossen?
--
Komplett irre diese NATO!

re 18:10 Kambrium2: Pufferstaaten?

>>Staaten wie Bulgarien,Rumänien, Polen hätten besser zu bündnisfreien Pufferstaaten werden sollen<<

„Pufferstaaten“ - dies spiegelt genau die russische Großmachtsdenke wieder, die von dort dann auf die „aggressionsgetriebenen Weststaaten“ projiziert wird.

Ich kann mir bei aller Phantasie nicht einmal entfernt vorstellen, dass Sie gerne in einem „Pufferstaat“ leben würden! Aber das würde Sie nicht daran hindern, dies anderen Staaten einfach so zuzuordnen? Sozusagen freiwillig ein Vasallenstaat zu sein?

Die militärische Lösung naht

Aus dem Artikel:
"Die Ukraine hegt schon länger den Wunsch, der NATO beizutreten. Austin hatte vor wenigen Tagen gesagt, die USA unterstützten dies und kein drittes Land könne ein Veto gegen Entscheidungen der NATO über die Aufnahme von Mitgliedern einlegen."

Ah, Mr. Austin, den gewünschten Beitritt der Ukraine zur NATO hatten die USA schon, da hieß die Außenministerin noch Condoleezza Rice. Damals gab es noch Wiederstand von einigen Europäern weil ja wohl klar war, wenn es knallt, dann findet der Krieg hier in Europa statt. Daher - für die USA wichtig - jetzt nochmal der Nachsatz, dass kein Land ein Veto dagegen einzulegen hat.

Dass AKK nach dem Bündnisdesaster am Hindukusch wieder Mut zu einem neuen Wagnis mit unserem "transatlantischen Partner" bereit ist, muss ihr im Angesicht des scheidenden Amtes wohl keine Kopfschmerzen mehr bereiten.

Mit dem NATO Beitritt müsste man ja nicht nur die Separatisten verjagen sondern sich auch die Krim von Russland zurück holen.

Spannend...?

@18:11 von teachers voice re 17:47 Bender Rodriguez

//Also irgendwas scheint Putin bei seinen vertrauensbildenden Maßnahmen falsch zu machen.//

Vielleicht ist es das Verhalten eines Raubtiers, das sich in die Enge getrieben fühlt und nicht begreift, warum es keine Schafe reißen darf und warum sich nun ganze Schafherden bedroht fühlen?

Wie man mit so einem Raubtier umgehen sollte, weiß ich nicht. Provozieren und weiter in die Enge treiben, wird es aber sicher nicht ruhiger machen.

18:17, frosthorn

>>ich verstehe, @fathaland slim
als ernst zu nehmender Linker hat man sich gefälligst auf die Seite der Nato zu stellen. Wer sich von beiden Seiten angewidert fühlt, stellt nur die eigene Uninformiertheit unter Beweis.
Ich hatte das erwartet<<

Nein, Sie verstehen mich überhaupt nicht.

Ich bin nicht auf der Seite der NATO. Nie gewesen.

18:16 von Möbius

. Im Fall der fast ausschließlich von Russen bewohnten und in Russland integrierten Krim würde das Krieg mit Russland bedeuten.

Ich verstehe die Politker nicht, die einen Krieg leichtfertig in Kauf nehmen würden. Da stehen sich keine Armeen gegenüber wie im 1. WK, soviel Soldaten hat Russland gar nicht. Das läuft aber sowas von anders ab.

Ukraine und Jugoslawien.

@17:24 von proehi
>"Separatisten sind qua Definition Bewohner und Bürger des Landes, von dem sie sich lieber trennen wollen." <
Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen:
Die 2014 gültige Verfassung der Ukraine wurde von den Putschisten des Maidan nicht mehr beachtet, außer Kraft gesetzt. Da gibt es einige Parallelen zu den Abspaltungen in Jugoslawien. Vgl. auch den Juristen und langjährigen CSU-Abgeordneten Gauweiler, der den Vergleich eher zuungunsten der Ukraine zieht.

Das ganze hin und her auch

Das ganze hin und her auch hier in den Kommentaren zeigt mir vor allem, wie recht die Linken damit haben, dass es insgesamt eine neue Sicherheitsarchitektur weltweit braucht.

@frosthorn Zitat:" ich

@frosthorn
Zitat:"
ich verstehe, @fathaland slim
als ernst zu nehmender Linker hat man sich gefälligst auf die Seite der Nato zu stellen. Wer sich von beiden Seiten angewidert fühlt, stellt nur die eigene Uninformiertheit unter Beweis.
Ich hatte das erwartet."

Ich sehe es inzwischen wie Sie.
Da ist auch ein erz-kapiatlistisches Land wie die USA völlig in Ordnung - da wird komplett ausgeblendet das "iniziierte" Regierungswechsel in anderen Ländern quasi zur DNA jeder US-Regierung seit 1945 gehören.
alles nicht so schlimm - die Russen oder Chinesen sind ja viel schlimmer
--
sorry - mir reicht es inzwischen auch

18:01 von fathaland slim

>>Würden denn die Gegner eines NATO-Betritts der Ukraine eine Volksabstimmung zum Thema akzeptieren? Natürlich innerhalb weniger Wochen durchgezogen, von NATO-Truppen ohne Abzeichen im Lande, die Frage so formuliert, daß man sich entweder für einen NATO-Beitritt oder aber für einen NATO-Beitritt entscheiden kann?
Wenn schon, dann gleiches Recht für alle.<<

Wie kommen Sie denn auf das schmale Brett, dass das begangene Unrecht des einen dem anderen ebensolche Missetaten zugesteht?

Butter bei die Fische, sind Sie für den NATO-Beitritt der Ukraine oder zumindest dafür, dass die NATO damit droht, in der unbegründeten Hoffnung, sich damit Russland gefügig zu machen?

Oder was bezweckt die NATO eigentlich mit ihrem Getöse?

18:26 von Anna-Elisabeth

Allerdings bin auch ich nicht gerade umfassend über die Konflikte dort informiert.

Können sie auch nicht, weil alles gelenkt wird. Kanadische Reporter haben die Maidan- Proteste genau beschieben, wird aber im Westen ignoriert. Passt nicht ins Kalkül. Kann aber alles ergoogelt werden.

AKK droht. Ist die „Gorch Fock“ schon klar zum Gefecht ?

Ich denke das es deutschen Politikern gleich welcher Coleur gut anstünde sich mit drohenden Aussagen gegenüber Russland zurückzuhalten.

Die Ukraine ist korrupt und dort haben zum Teil verbohrte Ultranationalisten das Sagen. Eine NATO Aufnahme der Ukraine birgt die Gefahr für eine Eskalation des Konflikts mit Russland.

Hat man in Berlin Friedenskoller? Mal ganz davon abgesehen das die Bundeswehr keine ernstzunehmende Gefahr für russische Truppen darstellen würde ...

18:25 von Barbarossa 2

Es ist ja so, daß bei einer extremen Zunahme der Spannungen uns wieder Russland als Provokateur geliefert wird. Das läuft aber nicht mehr, dafür sind wir zu umfangreich informiert.

Naja, nicht ganz. Vom ganzen West-Propaganda-Kram mal abgesehen ist Russland natürlich auch der Provokateur. Darum wird die Ost-Ukraine auch nicht einfach annektiert. Der `Konflikt´ dort muss am Laufen gehalten werden, damit Putin einerseits zu Hause den starken Mann markieren kann, und es andererseits eben gerade nicht zu `Ruhe´ kommt. Ein Despot wie Putin kann Ruhe nicht gebrauchen und benötigt einen `äußeren Feind´. Und mit diesen `Spielchen´ kann er den Westen bzw. die NATO vielleicht spalten.
Blöd, dass die NATO über jedes Stöckchen springt. Aber sie ist halt auch nicht viel besser und braucht zur eigenen Daseinsberechtigung eben auch einen Feind. Also spielt man das so weiter.
Leiden tun die Menschen in der Ost-Ukraine darunter. Für die ist das leider kein Spiel.

18:35 von fathaland slim

Ich bin nicht auf der Seite der NATO. Nie gewesen.

Genau das ist unser aller Problem. Wir können sie einfach nicht einordnen.

Am 21. Oktober 2021 um 18:03 von teachers voice

Woran und zu welchen historischen Zeitpunkt machen sie Es fest was Ukraine ist und was nicht?
Vergleichen sie es mal mit der Bildung der einzelnen Balkanstaaten wie dort Grenzen gezogen wurden.
Zur Krim, wenn schon so detailliert argumentiert wird, die Krim ist weder russisch, noch ukrainisch, wenn dann ist es das Gebiet der Krimtataren welche unrechtmäßig ausgesiedelt wurden.
Last but not least selbst die Westgrenze bzw der westliche Teil der Ukraine ist nicht Ukraine, denn es ist exakt der Teil den sich Russland im Geheimabkommen mit Hitlerdeutschland einverleibte und der in interner Absprache der Siegermächte einfach Russland zugesprochen wurde.

Wirtschaftliche und politische Entwicklung statt NATO-Beitritt

Der Wunsch der Ukrainer nach einem NATO-Beitritt ist absolut verständlich und angesichts der Putinschen Aggression gegen das Land auch berechtigt. Dennoch ist er unrealistisch. Wenn wir die Ukrainer trotzdem nicht im Stich lassen wollen, sollten wir alle Hebel in Bewegung setzen, um das Land wirtschaftlich und politisch weiterzuentwickeln - bei Bedarf auch mit Druck auf die Kiewer Regierung. Insbesondere die Westeuropäer kapieren oft nicht, wie wichtig das wäre. Eine erfolgreiche, demokratisierte Ukraine wäre dann ein Anreiz für Russland, diesem Weg zu folgen, was absolut in unserem Interesse wäre. Europa braucht weder prekäre failed states noch aggressive Diktaturen an seiner Ostgrenze.

Richtig oder falsch?

"...Ich bin nicht auf der Seite der NATO. Nie gewesen..."
Wie schrieb ein anderer Forist weiter oben:
"...Putin wird es schon reichen, dass Sie nur glauben, was Putin selbst zugegeben hat. Anhänger bedeuten ihm nicht viel, da ist er ganz bescheiden."
Könnte man in Ihrem Fall "Putin" durch "NATO" ersetzen - und das wäre dann spiegelbildlich auch nicht falscher?

um 18:23 von der.andere

Wenn AKK jetzt eine härtere Gangart gegenüber Russland einfordert ist das vorauseilender Gehorsam gegenüber den USA und widerspricht total den Interessen Europas und seiner Bevölkerung. Die deutsche Poltik sollte sich an der Entspannungspolitik von Willy Brandt orientieren, diese fühte zur Entspannung in Europa und zur Wiedervereinigung.
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Das sehe ich auch so.Nur im Dialog mit einander können Spannungen abgebaut werden.Nicht aber mit Drohungen.Das hätte ich so nicht erwartet von der noch Verteidigung Ministerin.

Die Krimbewohner vertrieben schon einmal die Nato.

@17:51 von Astrominer
Und zwar 2006. Wegen massiver Proteste der Bevölkerung musste ein geplantes Natomanöver abgesagt werden. Und das Parlament der Krim erklärte sich noch zur Nato-freien Zone.
Auch die Umfragen vor dem Maidan-Putsch ergaben keine Mehrheit der Bevölkerung für einen Natobeitritt der Ukraine.

@Meinung zu unserer..., 17:39 Uhr

Auch ich finde die etwas matrtialische Sprache von AKK unangemessen. Aber lassen Sie doch mal die Kirche im Dorf. Der Afghanistan-Einsatz hat vielen Menschen dort Hoffnung gegeben, Schulen konten besucht werden, Frauen durften wieder am gesellschaftlichen Leben teilhaben, eine Infrastruktur wurde aufgebaut. Wäre die Bundeswehr früher ausgeflogen, hätten alle die fehlende Verlässlichkeit der Deutschen beklagt. Die Geheimdienste haben versagt und nicht nur D war betroffen. Im übrigen hat die BW ion Afghanistan eine gute Arbeit, gerade auch bei der Evakuierung geleistet. "Katastrophen" sehen anders aus.

re Fathaland Slim

"Nein, Sie verstehen mich überhaupt nicht.
Ich bin nicht auf der Seite der NATO. Nie gewesen."

Allein dass ausgerechnet Ihnen das vorgeworfen wird, sagt schon einiges über das Diskussionsverhalten des betreffenden Users aus.
Äußerst man Kritik an Russland, ist man sofort Pro-NATO.
Aber gut, mir wurde vor ein zwei Jahren auch mal vorgeworfen, Hardcore-Unterstützer der Grünen zu sein (weil ich einen extrem unsachlichen Angriff auf sie kritisiert habe).
Das Schwarz-weiß-Denken ist hier im Forum besonders zu beobachten.
Schade, kann man da nur sagen...

Als Russland

Atomraketen auf Kuba stationieren wollte ist der Ami fast Amok gelaufen und hat fast einen Atomkrieg ausgelöst, zum Glück hat Russland nachgegeben. Wenn jetzt die NATO auch noch in der Ukraine ihr Unwesen treibt wird es wohl mit em Frieden auf Erden vorbei sein. Bei der Wiedervereinigung von D wurde den Russen zugesagt dass keine NATO Osterweiterung stattfindet. Mal überlegen wer da wen angelogen hat? Wenn man Russland immer näher auf die Pelle rückt kann zumindest ich verstehen daß das Russland nicht sonderlich erfreut. Und mal ehrlich ,Zusagen von Amerika sind das Papier auf den sie stehen ,nicht wert. Amerika kündigt einseitig nach Lust und Laune ,Verlässlichkeit sieht anders aus.Statt die Nachbarn von Russland in die NATO aufzunehmen wäre es besser wenn alle Nachbarstaaten von Russland aus der NATO rausgehen und neutral werden so wie die Schweiz sind. Russland hat noch nie ein Europäisches Land angegriffen aber anders herum ist das tatsächlich schon öfters vorgekommen.

18:19 zöpfchen

"Warum wollen die in die Nato, werden die gezwungen......"

Nein die Erzählung lautet in der Regel "es winken goldene Zeiten und vor allem fließen Dollars und Euros" das ist das Schmiermittel. Die passenden Personen die das gerne glauben finden sich auch meistens, entweder freiwillig oder wenns sein muss auch per Putsch. (Ukraine siehe klassisches Beispiel). Wenn man den natonahen Berichten glauben darf war die Krim schon als Natostützpunkt eingeplant.
Sollte sich jemand fragen wieso wird die Ukraine von der Nato und der EU so gepampert lautet die Antwort ganz klar es ist die Grenze zu Russland die diese "Fürsorge" erklärt.

@18:36 von Möbius

Allein der Gedanke daran lässt mich erschauern. Denn es könnte der Beginn eines umfassenden globalen militärischen Konflikts sein, an dessen Ende vielleicht wieder eine Kapitulation der deutschen Streitkräfte stehen könnte, wie einst in Berlin-Karlshorst.

Sie können beruhigt sein, denn zu solch einem Konflikt wird es nicht kommen. Und bezüglich Ihrer historischen Parallele haben Sie wohl übersehen, dass damals Deutschland und die USA nicht Verbündete waren.

Am 21. Oktober 2021 um 17:59 von M. Höffling

Quasi-kriegführendes Land aufnehmen???

Wie dumm / fahrlässig / verantwortungslos muss man sein, ein Land in die NATO aufnehmen zu wollen, das sich in einem Beinahe-Kriegszustand befindet???

Wie soll das laufen? Die Ukraine kommt in die NATO, an der Grenze zur Krim fällt ein Schuss und schwupp, die Bundeswehr rückt gegen Russland aus?

Auf keinen Fall
___
Ich kann schon die kleinste Überlegung in dieser Sache nicht verstehen. Da wird von einigen proklamiert, am liebsten ganz aus der NATO auszutreten, was genauso schwachsinnig wäre, wie über einen Beitritt der Ukraine nachzudenken. Wir sind gerade mit einem blauen Auge aus AFG rausgekommen. Ich plädiere dafür, sich hier mal ganz stickum zu verhalten. Mit unserer Besserwisserei machen wir uns zunehmend unbeliebt. Die sollen ihre Zwistigkeiten erst mal lösen und schauen, dass sie ihr Land in den Griff bekommen. AKK soll wieder in ihr Saarland gehen, wobei, hat die nicht soeben alle Ämter niedergelegt ?

@17:38 von rareri

>> Ich verstehe unter umringt, z. B.
>> eingekreist, umzingelt, usw., also von
>> allen Seiten. So weit ich den Globus
>> kenne, liegen die Nato-Staaten eher
>> westlich von Russland.

Richtig, und auf der östlichen Seite stehen dann die US-"Verbündeten" Australien, Japan, SüdKorea, Taiwan usw. -.-

NATO

Die Nato hat sich zu einem Werkzeug der US Agression entwickelt. Die Mdien spielen wieder mit, genau wie bei der Vor- und Nachbereitung des Überfalls auf den Irak, Lybien..... Als Deutscher kann man da nur Angst bekommen, denn die US Perimeter Strategie zieht ja, wie in Asien darauf ab, einen Gürtel zwischen die USA und die zu bekämpfenden Staaten zu legen, in welchem ggf. Konflikte militärisch ausgetragen werden können ohne die USA direkt zu berühren. Verhindert würde das nur durch Unterwerfung unter US Diktat und Auslieferung der jeweiligen Rohstoffe/Wirtschaft an US Konzerne.

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