Kommentare - EU-Gipfel zu Energiepreisen: Gemeinsam einkaufen oder neue Wege gehen?

21. Oktober 2021 - 14:17 Uhr

Die gestiegenen Energiepreise stellen den EU-Gipfel vor Strategiefragen: Während einige Staaten eine gemeinsame Lösung wollen, bringen andere eine Wende zur Atomkraft ins Spiel - oder stellen den Green Deal infrage. Von Astrid Corall.

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Kommentare

Was auch immer

dabei herauskommt, andere Länder sind ja aktiv um den Bürger zu helfen, Deutschland ist ohne Reaktion, dabei wäre es ja ganz einfach, Steuern und Abgaben liegen je nach Artikel ( Benzin ) bei einem Euro pro Liter.
Ein gemeinsamer Einkauf durch die EU ist viel zu langsam und politisch, lange Verträge wie wir sie haben oder hatten, sollte jedes Land für sich machen.
Deswegen hatten sich ja mehrere Länder an einem Projekt beteiligt, was am Ende dann nicht mehr funktioniert.
Wenn Menschen kein Geld haben, bricht der Binnenkonsum ein, das sollte auch jedem klar sein.

und wieder liegt das Kind schon im Brunnen!

Die Entwicklung zeichnet sich doch schon jahrelang ab und ist zum Teil politisch gewollt (wenn man die exorbitante Besteuerung von Energie sieht).

Solange Nordstream 2 nein danke, solange Energie Spekulationsobjekt bleibt, solange ist der Versuch zum Scheitern verurteilt.

Da fabuliert man wie schwierig, was alles dran schuld ist, dabei könnte die deutsche Regierung - wenn sie wollte - mit einem kleinen Fingerzeig die Energiesteuern senken. Und wenn es nur mal temporär wäre, bis eine bessere Lösung gefunden wird.

Die Länder sollen zusammen

Die Länder sollen zusammen einkaufen?
Wozu?
Es wäre viel besser, man kauft ohne Zwischenhändler direkt beim Anbieter.
ÖL UND Gas wird nämlich nicht so viel teurer, als dass man das an der Tanke merken könnte.
Ein preissprung von 20€ /Barrel Öl wären grade einmal 11 Cent pro Liter Öl mehr. Wir zahlen aber über 40cent für einen Liter E10 mehr.
Es sitzt also irgendwo ein Abzocker im System.

Wer glaubt...

das die Atomenergie billig und sauber ist, der glaubt auch das Zitronen Falter Zitronen falten....
Nicht nur das ungelöste Problem mit dem über hunderttausenden von Jahren gefährlichen Abfall. Sondern auch der sichere Betrieb solcher Anlagen bei Zunahme der
Unwetterereignisse oder Naturkatastrophen
sind in ihrer Kosten für die Volkswirtschaften
nicht eingerechnet.
Ein Super Gau wie in Tschernobyl oder Fukushima mitten in Europa hätte folgen für die gesamte EU.
Das Märchen vom "sauberen Atomstrom" hält sich aber weiterhin und die Atomlobby verbereitet weiter ihre Fake News.
Glaubt ihnen kein Wort, ihre Taten haben sie überführt....

Le Maire: "Wir brauchen Atomkraftwerke"

Ah, und wohin mit den Altlasten? Ich bin gespannt wenn das erste AKW auseinander bricht, was dann die Befürworter sagen. Das Dumme ist dann nur, wir bekommen den Mist als erstes mit. Außerdem ist Atomstrom die teuerste Variante, war gestern in TV zu sehen. Die wissen doch garnicht wohin mit dem Atommüll, es wird wieder nur kurzfristig gedacht und der Atomlobby den Teppich ausgebreitet.

welche neuen Wege?

Die Steuereinnahmen sprudeln nur so, wie man in der TS lesen kann. Dies kommt auch von den horrenden Energiepreisen. Da freut sich doch der Finanzminister, dass die Kassen sich wieder füllen.
Eine Aussage im Artikel ist allerdings etwas lustig. Es wird darauf verwiesen, dass die Preissteigerungen in Deutschland nicht so schlimm seien wie z.B. in Spanien.
Als Grund werden langfristige Lieferverträge genannt. Das ist sicherlich ein Grund. Aber ist der Hauptgrund nicht der, dass in Deutschland ohnehin die höchsten Strompreise in Europa gezahlt werden und eine Steigerung von z.B. 3 % schon gar nicht mehr ins Gewicht fällt?

rer Truman Welt

Was sagt uns die herrschende Situation, die eine der üblichen ist?
Von strategischer Planung wird vielleicht geblubbert, weil es wichtig klingt. Was das wirklich ist, weiß niemand von diesen Akteuren. Innerhalb der EU wird ausschließlich taktisch geplant. Was ist der Unterschied überhaupt zwischen beidem?
Die Perspektive sowie der zeitliche Planungshorizont.
Wenn ich von Osten in den Westen will (z. B. von der US Ost- an die Westküste, ist das eine strategische Entscheidung. Die Bewegungsrichtung steht fest. Wenn Hindernisse diese Richtung blockieren, muss ich kurzfristig taktisch planen -welchen Richtungswechsel nehme ich für eine Umleitung, um schnellstmöglich wieder auf den Ursprungskurs zu gelangen. Mit diesen Verständnis im Kopf jetzt noch einmal den Artikel lesen.
Es wird alles durcheinander geworfen - Taktiken besprochen, Strategie angezweifelt, Zielsetzung von
beidem hinterfragt; kritisiert und in Abrede gestellt. Das jedesmal Marathonrunden entstehen, ist dann zwangsläufig!

Gemeinsamer Einkauf - auch von Kraftstoffen

- scheint zeitbefristet doch eine vernünftige Lösung. Ganz billig muss es nicht werden, denn dann sparen wir alle eher an Energie (soweit wir nicht eh Verträge mit Preisgarantie haben).

Zurück zur Atomkraft kann es nicht wirklich sein, zumal wir im Westen und Südwesten sowieso nicht über die Uralt-Pannenreaktoren in Lothringen (Cattenom) und noch bedrohlicher Belgien (Tihange und Doel) nachdenken dürfen.
In Osteuropa dürften die Probleme nicht kleiner sein.

Letzlich haben alle AKW-Länder ähnliche Probleme: keinen Plan zur sicheren Entsorgung radioaktiven Materials (Hoffen auf den technologischen Durchbruch zur Rückverwertung dieses Materials), Überhitzen der Flüsse, in die das Kühlwasser zurückgeleitet wird (besonders in den angedroht heißeren Sommern sicher problematisch) und konstante Abgabe von Radioaktivität über dieses Wasser bzw. direkt aus maroden Reaktoren (s. oben) - und keinerlei Garantien, dass verkündete End-Abschalttermine auch eingehalten werden (s. Belgien).

ich halte Atomkraft nach wie

ich halte Atomkraft nach wie vor für eine prima Idee.
.
Und wenn man bereit war, das so zu subventionieren, dann sollte man ökostrom ebenso finanziell unterstützen.
.
Und beim Rest müssen wir die Spekulanten los werden. Rohölbörse? Ja wozu das denn? Kaufen wir doch einfach im großen Stil direkt bei Putin oder dem Ölscheich.
Da brauchen wir keine Zwischenhändler, die hemmungslos spekulieren.

Schizophrene Politik

Eigentlich sind es doch die Spekulateure, die den Rohstoffpreis in die Höhe treiben. Selbst bei größerern Nachfrage würde das den übertriebenen Preis nicht rechtfertigen. Aber die Staaten betreiben auch zwiespätige Preispolitik: Zum einen verdienen sie sich mit Steuern an fossiler Energie einen goldenen Zinken, geboostet mit dem versteuern von Steuern, genannt Märchensteuer, und dann setzt er noch EEG und Zertifikate-Handel obendrauf - und versteuert auch noch diese. Also sind doch die hohen Preise auch Teil der Melkkuh durch die fiskalen Kunststücke. Und da ist selbst Orban auf Linie - beim Absahnen sind sie schnell am Futtertrog.

Auch Wind ist kein Perpetuum Mobile

Daß man dem Wind nicht folgenlos für Klima, Umwelt und Natur die Energie entziehen kann, versteht man erst dann, wenn Deutschland komplett WKA-verspargelt ist.

EU-Gipfel zu Energiepreisen: Gemeinsam einkaufen oder neue Wege

Wenn neue Wege gehen bedeutet wieder auf Atomkraft zu setzen, wie Bruno Le Maire, dann sind das Wege Atommüll zu produzieren und später ein Problem mit de Endlagerung zu haben. Oder denkt Le Maire da an ein paar mit Frankreich verbundene Länder in Westafrika ?
In der gegenwärtigen Energiekrise wird man aus sozialen Gründen Schecks an die ärmeren Haushalte verteilen müssen. Und man sollte in der Energiestrategie auf längerfristige Verträge setzten, statt auf Börsenhandel.....

Kernkraft ist gut und günstig

Der französische Finanzminister Bruno Le Maire befand vor kurzem: "Wenn wir im Kampf gegen den Klimawandel erfolgreich sein wollen, brauchen wir Atomkraft. Wir brauchen Atomkraftwerke und wir müssen mehr in Kernenergie investieren."

Le Maire hat recht, egal ob man den Klimawandel als großes oder (wie ich) als kleines und leicht zu bewältigendes Problem betrachtet.

"Der Preis wird jeden Tag steigen, wenn dieser dumme Plan nicht zurückgezogen wird", sagt Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban dazu.

Orban hat zwar nicht in allem recht, aber bei mehreren größeren Sache schon. Er versteht die technischen und ökonomischen Zusammenhänge. Daher sind die Energiepreise in Ungarn somit die menschlichsten in ganz Europa.

Stromhandel auf Schildbürger-Art

Für alle Anrainerstaaten sicherlich ein gutes Geschäft, wenn Deutschland von da seinen eigenen dorthin gelieferten Billigstrom mit Preisaufschlag wieder zurückkauft.

@14:37 von Bender Rodriguez

"Es sitzt also irgendwo ein Abzocker im System."

Der nennt sich "Staat". Im Benzinpreis sind Steuern und Abgaben enthalten, beim Rohöl natürlich nicht.

@14:30 von wenigfahrer

>> Ein gemeinsamer Einkauf durch die EU ist
>> viel zu langsam und politisch, lange
>> Verträge wie wir sie haben oder hatten,
>> sollte jedes Land für sich machen

Ihnen ist schon klar, daß diese Einzelverträge schlechter sein werden als die EU-Verträge, einfach wegen der schwächeren Verhandlungsposition dieser kleineren(!) Marktteilnehmer (inkl. Dtl.) im Vergleich zur EU? oO

Besser als nichts...

Dann wird wohl wieder einmal der berühmte "Ruck" durch die EU gehen. Natürlich wie meistens ohne brauchbare Ergebnisse zu erzielen. (die Interessenlage wie bei den meisten Themen naturgemäß viel zu unterschiedlich). Aber immerhin.

@14:57 von Bernd Kevesligeti

"Wenn neue Wege gehen bedeutet wieder auf Atomkraft zu setzen, wie Bruno Le Maire, dann sind das Wege Atommüll zu produzieren und später ein Problem mit de Endlagerung zu haben. Oder denkt Le Maire da an ein paar mit Frankreich verbundene Länder in Westafrika ?"
Ich glaube Le Maire redet erst garnicht darüber und wird es verschweigen. Über den Atommüll redet kaum jemand gerne, weil dann evtl. die Wahrheit an Licht kommt.

Sobald es ernst wird,

ist das Hemd nächer als die Hose und philanthropische Herangehensweise sehr fern.

14:50 von Jimi58

Bin da ganz ihrer Meinung.

@ 14:55 von FakeNews-Checker

"Auch Wind ist kein Perpetuum Mobile
Daß man dem Wind nicht folgenlos für Klima, Umwelt und Natur die Energie entziehen kann, versteht man erst dann, wenn Deutschland komplett WKA-verspargelt ist."

Wer weiß, vielleicht wirken sich die WKA stärker auf den Klimawandel aus als man glaub. Entsprechend der Chaostheorie kann ein Schmetterlingsschlag das Wetter verändern, wie schaut dies bei tausenden von WKA aus?

um 15:03 von mispel

""Es sitzt also irgendwo ein Abzocker im System." Der nennt sich "Staat"."
.
Wir könnten ja so überflüssige Dinge wie Schulen, Kindergärten oder Krankenhäuser abschaffen, dann brauchen wir auch keine doofen Steuern mehr. Bei steuerfeiem Benzin sollten wir zuerst den Straßenbau einstellen.

@14:42 von unbutu77

//Wer glaubt...
das die Atomenergie billig und sauber ist, der glaubt auch das Zitronen Falter Zitronen falten....
Nicht nur das ungelöste Problem mit dem über hunderttausenden von Jahren gefährlichen Abfall. Sondern auch der sichere Betrieb solcher Anlagen bei Zunahme der
Unwetterereignisse oder Naturkatastrophen
sind in ihrer Kosten für die Volkswirtschaften
nicht eingerechnet.//

Da bin ich ganz Ihrer Ansicht. Was wir allerdings brauchen ist ein Wunder. So, wie man sich die Energiewende in Deutschland vorstellt, kann es nicht funktionieren. >>Die Bundesregierung schätzt, dass nicht mal ein Fünftel des 2030 benötigten Wasserstoffs aus inländischen Quellen zu decken ist.
Schließen ließe sich diese Lücke nur mit Importen. Schon heute wird Deutschlands Energiebedarf zu rund 70 Prozent aus dem Ausland gedeckt.<< (im SPIEGEL gelesen.)

14:37 von Bender Rodriguez

Es sitzt also irgendwo ein Abzocker im System.

Und dies sind die Unternehmen, allen voran Mineralölgesellschaften, die jährlich mehrfache Milliardengewinne machen und weiterhin den Kragen nicht voll kriegen.

Wenn Energie an der Börse

Wenn Energie an der Börse gehandelt wird, reichen doch ein paar News um die Preise explodieren zu lassen.
Stichwort Spielcasino Börse etc. etc.

Meinen Informationen nach erfüllen die Versorger ihre Verträge.
Fragt sich warum ein Russisches Unternehmen also German Gazprom den Gasspeicher in Rheden nicht rechtzeitig auffüllte, und sich lieber an den Lagerbeständen bediente, anstatt Gas neu einzukaufen.

Des weiteren sollte man sich fragen ob die täglichen Völkerwanderungen auf unseren Autobahnen so weiter gehen müssen.

Ebenso wie der Anspruch von "Just in Time Lieferungen", welche den öffentlichen vom Steuerzahler finanzierten Parkraum und Straßen, zu einer Subventionierung von Unternehmer Interessen machen, und zu exorbitanten LKW Flotten führt.

Gemeinsame Lösung?? .....Lieber nicht mehr !

Wenn ich aus Brüssel den Ruf nach "Gemeinsamen Lösungen" höre ist das für mich eher eine Grund zur großen Besorgnis geworden.
Bei "Gemeinsamen Lösungen in der EU" fallen mir zum Beispiel folgende "Gemeinsamkeiten" ein:
GEMEINSAME Rechtsstaatlichkeit ( z.B. Ungarn, Polen...)
GEMEINSAME Flüchtlingspolitik (verbindliche Quoten?)
GEMEINSAME Sicherung der EU-Aussengrenzen (?)
GEMEINSAM gegen den Brexit (super gelungen)
GEMEINSAME Beschaffung von Cov19 Impfstoffen
GEMEINSAMER Green Deal (z.B. mehr AKW Strom aus Frankreich aber kein Gas aus Northstream 2 ?? )
GEMEINSAME Währungspolitik (Gelddrucken für fragwürdige Staatsanleihen bei Nullzins und Rekordinflation)
Bei aller Freundschaft; wir stehen mit unseren Europäischen Nachbarn AUCH im wirtschaftlichen Wettbewerb. Ich möchte mir gar nicht erst ausmalen was für Deutschland eine "GEMEINSAMKEI Energiebeschaffung " bedeuten würde. Bitte lieber nicht !!

@ 15:14 von Stefan T

@ 15:03 von mispel
""Es sitzt also irgendwo ein Abzocker im System." Der nennt sich "Staat"."

@ 15:14 von Stefan T
"Wir könnten ja so überflüssige Dinge wie Schulen, Kindergärten oder Krankenhäuser abschaffen, dann brauchen wir auch keine doofen Steuern mehr. Bei steuerfeiem Benzin sollten wir zuerst den Straßenbau einstellen."

Wir könnten auch endlich mal anfangen die Konzerne gerecht zu besteuern oder mal eine Spekulationssteuer einführen oder an vielen anderen Stellen sparen, wo es nicht gerade ein existenzielles Gut trifft (Wärme, Heizung ...).

Würden sich alle heute dazu entscheiden …

pro EU-Land ein neues AKW zu bauen.

Schauen besser alle erst mal nach Flamanville (FRA) und Olkiluoto (FIN).

In Flamanville baut man seit 2004.
Nun soll es 2023 ans Netz gehen.
11 Jahre später als einst geplant.

In Olkiluoto baut man seit 2005.
Fertig ist das Ding auch noch nicht.
Nun soll es 2022 ans Netz gehen.

Beide AKW werden vom Französischen Konzern "Areva" gebaut.
Baugleich als modernste Variante AKW: "Europäischer Druckwasserreaktor".
Preissteigerungen sind wegen der langen Bauzeit … normal.
In Flamanville ist 1 KWh mit 10 Cent Entstehungskosten angesetzt.
So ist das, was die letzte Aussage des Betreibers war.

Die Energielösung von vorgestern für fertig übermorgen plus in 10 Jahren später. Bis dahin hat man Gas verbrannt im Megatonnen. Weil das bescheuerte Atom lahm ist wie Sau, falls es denn irgendwann in die Gänge kommen sollte irgendwann.

Aber es ist untot. Grinst und strahlt noch in 1.000 Jahren.
Bei denen mit der vereinfachten Mathe vom Guten Atom, das alles kann.

Keine weiteren Abhängigkeiten schaffen

Wie Einkaufen funktioniert, wenn es die EU macht, haben wir bei der Impfstoffbeschaffung gesehen.
Ich bin dafür, dass wir so unabhängig wie es eben geht, bleiben.
"Viele Köche verderben den Brei" ist ein altes wahres Sprichwort. Daran muss ich denken, wenn ich an die EU denke.

Wenn ich im Artikel lese, dass es wieder Politiker gibt, die für die Aufstockung der Atomkraft sind, dann bestätigt dies mir, dass es gut wäre, wenn Deutschland seine Probleme selbst in die Hand nimmt.
Denn Atomkraft schafft neue Probleme.

Energie sparen kann man auch, indem man den Verbrauch noch weiter senkt.
Man muss weitere Anreize schaffen für jede Investition, die sich energiesparend auswirkt.
Beispiel: Beim Bau von Wohnungen u. Häusern sollten gerade die kleineren Einheiten deutlich mehr gefördert werden wie große.
Ebenso sollte der Kauf von Kleinstwagen mehr gefördert werden wie der Kauf von Mittelklasse-Fahrzeugen.
Ein Nebeneffekt wäre, dass bei Kleinstwagen ein Tempolimit von 130 nicht nötig wär

15:11 von Giselbert

Wer weiß, vielleicht wirken sich die WKA stärker auf den Klimawandel aus als man glaub. Entsprechend der Chaostheorie kann ein Schmetterlingsschlag das Wetter verändern, wie schaut dies bei tausenden von WKA aus?

Ja, tun sie, aber positiv. Die ganzen WKA wirken wie Ventilatoren und kühlen. Und die modernen Anlagen mit ausrichtbaren Rotoren wehen die warme Luft nach Afrika, wo es ohnehin schon warm ist, und nach Russland, um Putin zu ärgern und ins schwitzen zu bringen. Wird demnächst vom NATO-Gipfel beschlossen.
Und die Schmetterlinge werden bekanntlich geschreddert und können so kein Chaos mehr verursachen.
Ist alles bedacht.

Ich weiß, niemand will es

Ich weiß, niemand will es hören, aber es wird kein Weg daran vorbeigehen, dass wir alle sparsamer bzw. bescheidener werden leben müssen.
Zum 'grünen Wasserstoff':

>>...Zudem kämpfen die Lieferländer besonders häufig mit den Folgen von Trockenheit. Die Elektrolyse indes verschlingt enorme Mengen Wasser: Für ein Kilogramm H" benötigt manzehnmal so viel H2O.<<

Ob das nachhaltig ist?

@15:18 von Anna-Elisabeth

"Da bin ich ganz Ihrer Ansicht. Was wir allerdings brauchen ist ein Wunder. So, wie man sich die Energiewende in Deutschland vorstellt, kann es nicht funktionieren."
Leider kommt es dadurch, weil diese Regierung den Einstig in erneuerbaren Ernergien regelrecht "verschlafen" hat (ich bin der Meinug, das es gewollt war wegen den Firmen welche noch Geld daran verdienen wollten). Darum stehen wir jetzt auch so Mies da und das hat die jetzige Regierung zu verantworten. Ich bin gespannt, was die neue Regierung macht um Tempo zu bekommen.

14:58, État DE gauche

>>Orban hat zwar nicht in allem recht, aber bei mehreren größeren Sache schon. Er versteht die technischen und ökonomischen Zusammenhänge. Daher sind die Energiepreise in Ungarn somit die menschlichsten in ganz Europa.<<

Orban steht einem Land vor, welches der größte pro Kopf-Nettoempfänger der EU ist.

Seine niedrigen Energiepreise sind also mit unseren Steuern indirekt subventioniert.

Ja, diesen Zusammenhang wird er wohl verstehen.

@15:19 von rareri

"Und dies sind die Unternehmen, allen voran Mineralölgesellschaften, die jährlich mehrfache Milliardengewinne machen und weiterhin den Kragen nicht voll kriegen."
Das kann ich nur unterstreichen.

@ 14:42 unbutu77- abgeschriebene Atomkraftwerke

„ Wer glaubt...
das die Atomenergie billig und sauber ist, der glaubt auch…“

Abgeschriebene Atomkraftwerke produzieren für 1-3 Cent je KWh Strom. Das Problem mit den radioaktiven Abfällen gibt es bereits. Da wird durch den weiter Betrieb nur die Menge etwas erhöht. Das ist also kein echtes Problem.

Zudem wird es in absehbarer Zeit sichere AKW geben, die einen Großteil des vorhandenen Atommülls als Brennstoff nutzen werden.

Aber diese Technologie wird von anderen entwickelt. Deutschland schaut einmal mehr nur zu.

Ideologie und Unverstand regieren Deutschland schon zu lange.

Ein super GAU wie in Fukushima ist hier ausgeschlossen. Und Kraftwerke vom Typ Tschernobyl gibt’s hier auch keine. Wohl aber in anderen Ländern.

Inzwischen ist wieder eine Mehrheit in Deutschland für die Atomkraft

@ Etat DE gauche:

Was an Atomenergie gut und günstig sein soll, können Sie sich ja mal in Fukushima und Tschernobyl berechnen lassen. Das ist wohl eher ein schwarzes Peterspiel, daß Millionen Menschen mit ihrer Gesundheit dafür bezahlen sollen, damit ein paar Leute billigen Strom bekommen.

15:11 von Barbarossa 2

ich würde mich anschliessen, wenn das heute möglich wäre!

Preise sind volatil (meist steigen sie), gute neue Ideen bleiben

"Und noch ein Streitpunkt tut sich auf: der Emissionshandel, den die EU-Kommission im Rahmen ihres Klimaschutzplans Green Deal auf Verkehr und Gebäude ausweiten will. Etliche Mitgliedstaaten sehen das jetzt erst recht kritisch.
"Der Preis wird jeden Tag steigen, wenn dieser dumme Plan nicht zurückgezogen wird", sagt Ungarns Ministerpräsident Orban dazu. "Deshalb müssen wir den Emissionshandel streichen oder aussetzen. Wir müssen zurück in die Realität"

Wegen der derzeit noch großen Abhängigkeit von fossilen Energiequellen wird der Preis für Energie bzw. das Geld, das dafür ausgegeben werden muss wahrscheinlich in jedem Fall noch eine Weile steigen, die realen Kosten der Energieversorgung werden es ohne die sofortige Umsetzung wirksamer Klimaschutzmaßnahmen dagegen mit Sicherheit. Von denen die "finanziellen" noch die Verkraftbarsten sein dürften.

Es fällt übrigens auf, dass Orban hier plötzlich nicht mehr der einzige Vertreter einer höchst eigenwilligen Auffassung von "Realität" ist.

15:03 von mispel

"Es sitzt also irgendwo ein Abzocker im System."
.
Der nennt sich "Staat". Im Benzinpreis sind Steuern und Abgaben enthalten, beim Rohöl natürlich nicht.

Festhalten:
Normalerweise errechnet sich die Umsatzsteuer aus einem Nettoverkaufspreis oder einem Nettoarbeitslohn bei Gewerbetreibenden.

Aber bei Benzin errechnet sich die Umsatzsteuer aus dem Verkaufspreis, in der auch die Mineralölsteuer und andere Energiesteuern enthalten sind. D. h., dass beispielsweise die Mineralölsteuer nochmals mit der Umsatzsteuer versteuert wird.

Da wird doch tatsächlich eine Steuer nochmals versteuert!

Gemeinsam einkaufen... Spannend

Hat es schonmal jemand erlebt, daß, wenn die EU etwas zentralistisch an sich reißt, es dadurch schnell und kostengünstig wird?

Und: Wenn die EU tatsächlich beschließt, "gemeinsam einzukaufen", dann wird es darin enden, so meine Erfahrung, daß mit der "Weiterverteilung" alle möglichen Interessen verknüpft werden sollen.

Ich schreibe viel in "_", weil die EU keine eigenen, der EU gehörenden Lagermöglichkeiten hat. Sie muß diese zunächst anmieten. Dazu wird ein Ausschreibungsverfahren nötig. Das bedeutet EU-Weite Ausschreibung und Vergabe an den billigsten Anbieter.
Ok: Also Öl anlanden in Rotterdam.Durch halb Europa fahren, weil irgendwo gerade Tanklager billig sind, dann nach Deutschland oder Belgien zum Verarbeiten. Und das alles, bevor der Winter da ist?
Liebe Eurokraten: Die Menschen frieren JETZT! Nicht in 1 Jahr!

Einfacher wäre es, die gewollten, zusätzlichen Verteuerungen wegzulassen. Gewollt war ein bestimmter Spritpreis. Dann kann man alles, was darüber hinausgeht, weglassen

15:14 von Stefan T

Sie haben Recht. Komisch ist auch das das Wort Energiesparen völlig fehlt.
Mal 14 Tage das Handy abschalten hätte schon Wirkung.

um 15:18 von Anna-Elisabeth

Das von ihnen erhofft Wunder kann nur darin bestehen, dasss man die Reduktion des überroßen ökologischen Fußabdruckes ernst nimmt und nicht eine CO2-Neutralität plant, die eine Vervielfachung des Energiebedarfes bedeutet.
Das heißt nicht, dass es auch notwendig ist, moderne Technik sinnvoll und gezielt einzusetzen.
BIP und CO2-Neutralität sind dazu keine brauchbaren Indikatoren.

15:14 von Stefan T

Bei steuerfeiem Benzin sollten wir zuerst den Straßenbau einstellen.

Dann haben wir wieder die gute alte Zeit mit Fiakern und Kutschen auf der Straße, gepflastert mit Roßäpfel. Die Gärtner freuen sich. Zurück zur Natur!

Ich schrieb eben, dass wir

Ich schrieb eben, dass wir hinsichtlich der Energiegewinnung ein Wunder brauchen.

Und das wäre aus meiner Sicht ein echter Durchbruch in der Kernfusion. Auf YouTube gibt es dazu ein aktuelles Video. Mit den Stichworten: >>Kernfusion - Durchbruch am MIT?!<< leicht zu finden.

***Dem MIT ist angeblich ein revolutionärer Durchbruch in der Kernenergie gelungen. Kernfusion war bisher noch gar nicht wirtschaftlich nutzbar, aber jetzt soll damit sauber und nachhaltig Strom produziert werden.***

Jacob Beautemps macht gerade seinen Doktor an der Universität zu Köln. Er erklärt in diesem Video vor allem das Fragezeichen hinter dem "Durchbruch".

Dennoch hoffe ich auf weitere Fortschritte.

14:58 von État DE gauche

Der bekommt ja auch seinen Haushalt nicht unerheblich von der EU finanziert.

Mistel &Raeri

Nein nicht Staat oder Ölgesellschaft. Da gibt es Spekulanten zwischendrin.
DEr Rohölpreis ist stabil.
Und die Steuern hoch, aber nicht variabel.

@15:00 von Nettie

//Gemeinsam schafft man mehr...//

Spätestens seit der Impfstoffbeschaffung durch die EU habe ich da Zweifel.

Bitte nicht!

Zitat: "Die gestiegenen Energiepreise stellen den EU-Gipfel vor Strategiefragen: Während einige Staaten eine gemeinsame Lösung wollen, bringen andere eine Wende zur Atomkraft ins Spiel - oder stellen den Green Deal infrage."

Bitte nicht!

Wenn die EU-rokraten sich auch noch damit beschäftigen, Energie gemeinsam einzukaufen, ist das Versagen und die nochmalige Verteuerung hier auch noch vorprogrammiert.

Dass der sozialistische Green Deal reinster Pfusch ist und deshalb abgeschafft werden muss, ist ebenso klar.

Atomkraft wieder ins Spiel zu bringen, ist eine Frage der Vernunft.

15:30 von fathaland slim

Orban steht einem Land vor, welches der größte pro Kopf-Nettoempfänger der EU ist.
.
Seine niedrigen Energiepreise sind also mit unseren Steuern indirekt subventioniert.
.
Ja, diesen Zusammenhang wird er wohl verstehen.

Da hat doch ein anderer User von Gemeinsamen Lösungen in der EU gesprochen. Wenn dem so wäre, dann sollte man Orban mal die Stirn zeigen. Aber meine Erfahrung zeigt, dass man unbequemen Personen immer bei guter Laune halten muss, um nicht unangenehme Situationen herbeizuschaffen. Also schluckt man lieber mit knirschenden Zähnen.

"Am 21. Oktober 2021 um 15:33

"Am 21. Oktober 2021 um 15:33 von FakeNews-Checker
@ Etat DE gauche:
Was an Atomenergie gut und günstig sein soll, können Sie sich ja mal in Fukushima und Tschernobyl berechnen lassen. "
Ein Kraftwerk ins Meer zu bauen oder sich mutwillig selbst zu sprengen, ist in Deutschland nicht zu erwarten.
Und der Abfall in D bis jetzt, passt auf 1 Fußbalfeld .
.
Wenn man den ordentlich lagert, was kein Problem sein dürfte, spricht nichts gegen AKWs, ausser die Ideologie.

15:04 von saschamaus75

wie effektiv die eu ist, hat vdL ja beim einkauf des impfstoffs bewiesen, falls mir die ARD denn diese kleine bemerkung heute ausnahmsweise mal zugesteht!

Ach, so ... die Energiepreise sind schuld!

Zitat: "Erstmals seit 28 Jahren hat die Inflationsrate die Vier-Prozent-Marke überschritten. Angeheizt wird die Teuerung von den steigenden Energiepreisen."

Ach, so ... die Energiepreise sind schuld!

Und ganz bestimmt nicht die Geldpolitik der EZB, mit welcher die EZB seit Jahren vertragswidrig (Art. A123, 125, 126 AEUV) nicht-marktfähige Anleihen südeuropäischer Staaten, Banken und Unternehmen aufkauft?

Die Geldmenge M3 hat sich seit 2015 hat sich um schlappe 42 % erhöht!

Die Inflation ist eine Funktion der Geldmengenausweitung minus des realen Wertschöpfungszuwachses. Letzterer ist seit 2015 aber nicht um 42 % angestiegen!

Q:

"https://de.statista.com/statistik/daten/studie/241829/umfrage/entwicklu…"

15:39 von paganus65

das habe ich auch schon versucht, hier anzudeuten!

@14:55 von FakeNews-Checker: WKA-verspargelt

"Daß man dem Wind nicht folgenlos für Klima, Umwelt und Natur die Energie entziehen kann, versteht man erst dann, wenn Deutschland komplett WKA-verspargelt ist."

Sie sollten Fake-News checken, bevor Sie sie im Internet verbreiten.

WKAs verändern ggf. das Mikroklima rund um die Anlage, weil sie die Luft verwirbeln, sonst ändern sie nichts.

"www.swr.de/wissen/1000-antworten/umwelt-und-natur/1000-antworten-1730.h…"

Im Vergleich dazu sollten Sie mal die Auswirkungen eines Kühlturmes eines AKWs oder KKWs auf das Mikroklima betrachten.

um 15:26 von Margitt.

// Beim Bau von Wohnungen u. Häusern sollten gerade die kleineren Einheiten deutlich mehr gefördert werden wie große.//
Warum dieses?
Beispiel: Eine Wohneinheit hat 20x20m. Sie hat demnach 400m² überbaute Fläche und 80m Wand, die Wärmeverlusst macht. Also 0,2m Wand pro m² überbaute Fläche.

Eine kleine Wohneinheit (Tinyhouse) hat 5x5m. Also 25m² überbaute Fläche und 20m Wand. Also 0,8m Wand pro m² überbaute Fläche.
Wenn Sie aber 400m² vermieten wollen, müssen Sie 16 Tinyhouses bauen, also 320m Wand.

Wenn Sie also die Förderung rein an der Energieeffizienz festmachen wollen, dann nur noch 100x100m große Betonbunker erlauben. 0,04m Wand pro m².

Das passiert, wenn der Staat oder die EU die Förderung dem Diktat einer "guten Sache" unterwirft.

(Mir wären 4 Tinyhouses allemal lieber als ein 10x10 Block. Aus Gründen der Lebensqualität. )

@15:26 von Margitt.

//Ebenso sollte der Kauf von Kleinstwagen mehr gefördert werden wie der Kauf von Mittelklasse-Fahrzeugen.//

Für Familien eher keine gute Lösung. Auch viele Mitfahrgelegenheiten würden entfallen.

EU-Gipfel zu Energiepreisen

„Stille Nacht, heilige Nacht“ – kein Wind dreht die Windräder, kommt keine Windenergie raus.
Dazu scheint in der Nacht keine Sonne – Die Sonnenenergie kommt auch nicht. Und der Otto muss seine E-Auto laden, um morgens auf die Arbeit zu fahren. Kommt der Strom aus der Steckdose? Die „volksparteien“ versprechen keine Steuererhöhung, aber die wachsende Spritpreisen ist nicht dasselbe?

@15:30 von fathaland slim

Orban steht einem Land vor, welches der größte pro Kopf-Nettoempfänger der EU ist.
Seine niedrigen Energiepreise sind also mit unseren Steuern indirekt subventioniert.
Ja, diesen Zusammenhang wird er wohl verstehen.

Er handelt eben im Interesse seiner Steuerzahler und holt alles raus. Wenn die EU so unklug ist weiterhin die Subventionskultur beizubehalten, ist das ein Versagen der Nettozahler.

Übrigens wären ohne Subventionen die Energiepreise in Ungarn nicht höher: im benachbarten nicht-EU-Land Serbien sind sie noch günstiger.

15:42 von Anna-Elisabeth

wir hatten früher sogar mal ein studienfach für kernenergieing. oder so. aber hierzulande will man ja zurück zu m jäger und sammlerinnendasein

@ 15:42 von Anna-Elisabeth

"Und das wäre aus meiner Sicht ein echter Durchbruch in der Kernfusion. "

Sicherlich wünschenswert, aber ich weiß nicht wie viele Jahrzehnte ich schon so reißerische Überschriften lese, wie z.B. "Die Kernfusion zum Greifen nahe", "mit Cern wird uns der Durchbruch gelingen ...".

Ich glaube das erst, wenn die 1. Kernfusions-kWh aus meiner Steckdose kommt und mehr kWh aus der Anlage rauskommen als reingehen.

selbstverständlich hat Kernkraft seine Vorteile

was muß man darüber groß diskutieren !
Es entsteht kein CO2 und mit der Abwärme könnte man Fernwärme produzieren,
zum Heizen, für´s Warmwasser und Prozesswärme für die Industrie,
(auch zur Wasserstoffherstellung etc. für den Verkehr und Absicherung der alternativen Energien)
Dass er Risiken gibt, keine Frage und die Entsorgung nicht gelöst
Aber 8 Mrd Menschen Tendenz stark steigend, verursachen auch Probleme
durch ihren Energiehunger

15:46, rareri

>>15:30 von fathaland slim
"Orban steht einem Land vor, welches der größte pro Kopf-Nettoempfänger der EU ist.
.
Seine niedrigen Energiepreise sind also mit unseren Steuern indirekt subventioniert.
.
Ja, diesen Zusammenhang wird er wohl verstehen."

Da hat doch ein anderer User von Gemeinsamen Lösungen in der EU gesprochen. Wenn dem so wäre, dann sollte man Orban mal die Stirn zeigen. Aber meine Erfahrung zeigt, dass man unbequemen Personen immer bei guter Laune halten muss, um nicht unangenehme Situationen herbeizuschaffen. Also schluckt man lieber mit knirschenden Zähnen.<<

Daß Ungarn Nettoempfänger ist, liegt nicht an Orban, sondern an den EU-Finanzregeln. Es ist völlig regelkonform und Stirnzeigen in diesem Zusammenhang unangebracht.

15:18 von Anna-Elisabeth

«Was wir allerdings brauchen ist ein Wunder. So, wie man sich die Energiewende in Deutschland vorstellt, kann es nicht funktionieren.»

Ein Wunder braucht man nicht, aber ein Gesamteuropäisches Stromkonzept. Nicht für irgendwelche Mini-AKW oder das Phantom AKW-Alleskönner, der mysteriöserweise den Atommüll frisst, und übrig bleibt als Abfall nur noch so was wie … Gummibärchen.

Das Gesamteuropäische Stromnetz muss her. In das speist man Windstrom von WKA an Küsten ein. Wasserstrom aus Norwegen, Solarstrom aus Andalusien und aus dem Alentejo in Portugal. Niemals ist es gleichzeitig überall dunkel + windstill + es fließt kein Wasser.

Man muss den Leitungsverbund ausbauen, das Grundnetz gibt es längst. Nicht einfach, aber extrem wichtig ist es, in einem Verbundnetz mit nicht immer konstanter Energieeinspeisung aus Regenerativen Energien die Netzfrequenz von 50 bis 60 Hz konstant zu halten.

Der regenerative Anteil steigt, und der fossile sinkt.
Nur so, und nicht anders kann es gehen.

Ich empfehle noch ein Video

Ich empfehle noch ein Video von Harald Lesch:

Haben wir die Klimakrise verpennt. Leider musste ich mir nach diesem Video eingestehen: Ich selbst auf jeden Fall.

***Einer, der dies in aller Deutlichkeit schon in den 1970er Jahren einer breiten Öffentlichkeit vermittelte, war Einer, der dies in aller Deutlichkeit schon in den 1970er Jahren einer breiten Öffentlichkeit vermittelte, war Hoimar von Ditfurth..***

Ich habe Hoimar von Ditfurth immer gerne zugehört, aber offensichtlich habe ich da - wie viele Mitbürger wohl auch -wesentliches verdrängt.

@14:37 von Bender Rodriguez

>> Die Länder sollen zusammen einkaufen?
>> Wozu?

Weil der Zusammenschluß(!) mehrerer Einzeleinkäufer eine wesentlich bessere Verhandlungsposition ist? oO

@15:31 von covid-strategie: Mehrheit für die Atomkraft

"Inzwischen ist wieder eine Mehrheit in Deutschland für die Atomkraft."

Woher haben Sie denn diese Ergebnisse? Etwa vom Nuklearforum Schweiz oder Nuklearia.de?

Die haben die letzten Umfragen so interpretiert, dass man annehmen könnte, dass die Deutschen für Atomkraft sind.

Ich kann dies nicht aus den Zahlen erkennen.

Umfrage zum Auststieg aus der Atomkraft in Deutschland:
2012: Ja zum Ausstieg 73%
2019: Ja zum Ausstieg 60%
2021: Ja zum Ausstieg 56%

Was macht Nuklearforum Schweiz daraus?
Die Zustimmung zur Atomkraft in Deutschland wächst.

Ist natürlich prinzipiell richtig, aber die Mehrheit ist immer noch für den Ausstieg aus der Atomkraft.

@Jimi58 um 14:50

>> Le Maire: "Wir brauchen Atomkraftwerke"
Ah, und wohin mit den Altlasten? Ich bin gespannt wenn das erste AKW auseinander bricht, was dann die Befürworter sagen. Das Dumme ist dann nur, wir bekommen den Mist als erstes mit. Außerdem ist Atomstrom die teuerste Variante, war gestern in TV zu sehen. Die wissen doch garnicht wohin mit dem Atommüll, es wird wieder nur kurzfristig gedacht und der Atomlobby den Teppich ausgebreitet. <<

Und ich bin dann gespannt, wenn wir in Jahren auf viel mehr Wind und Solar umgestellt haben, der Winter kommt, es weht kein Wind und es ist nicht sonnig: düstere Aussichten für alle, die Energie brauchen.

Auch die USA und China (und andere Länder) haben angekündigt, neue AKWs neuester Bauart bauen zu wollen, um die CO2 Thematik besser in den Griff zu bekommen (also massiv weg von Kohle). Und Sie meinen, dass dies nur geschieht, weil eine Atomlobby dahinter ist? Nein, glaube ich nicht.

Gemeinsamer Einkauf - Bitte nicht

Corona hat da wohl deutlich gezeigt, die EU hatte höhere Preise und eine verspätete Lieferung. Zudem sind die Strukturen und damit die Abnahmemengen als auch die Lieferperioden total unterschiedlich.
Staaten mit grosse Abnahmemengen und pünktlicher Zahlung würden hierunter leiden. Ich erinnere an die Ukraine die nicht zahlungswillig war und andere EU Staaten dadurch nicht mehr bedient wurden.
Wenn jedoch die EU glaubt über ein gemeinsames EU Finanzsystem, mit Deutschland als Hauptzahler, dies vermeiden zu können, dann muss um so mehr hiervor gewarnt werden. Wir spielen dann ein gefährliches Spiel mit unserer Wirtschaft und damit Arbeitsplätze.

@15:48 von Bender Rodriguez: spricht nichts gegen AKWs

""Am 21. Oktober 2021 um 15:33 von FakeNews-Checker
@ Etat DE gauche:
Was an Atomenergie gut und günstig sein soll, können Sie sich ja mal in Fukushima und Tschernobyl berechnen lassen. "
Ein Kraftwerk ins Meer zu bauen oder sich mutwillig selbst zu sprengen, ist in Deutschland nicht zu erwarten.
Und der Abfall in D bis jetzt, passt auf 1 Fußbalfeld .
.
Wenn man den ordentlich lagert, was kein Problem sein dürfte, spricht nichts gegen AKWs, ausser die Ideologie."

Es ist nicht die Frage ob es in einem AKW wieder einen GAU geben wird, sondern nur wann dies wieder passieren wird.

Halten sich Menschn und Technik an die Wahrscheinlichkeitsrechnung, wäre Mitte der 2030er Jahre wieder ein schwerer Unfall an der Reihe.

15:26 von Margitt.

Beim Bau von Wohnungen u. Häusern sollten gerade die kleineren Einheiten deutlich mehr gefördert werden wie große.
Ebenso sollte der Kauf von Kleinstwagen mehr gefördert werden wie der Kauf von Mittelklasse-Fahrzeugen.
Ein Nebeneffekt wäre, dass bei Kleinstwagen ein Tempolimit von 130 nicht nötig wär
------------

Also zu meiner Zeit war es nicht üblich als Kind ein eigenes Zimmer zu haben
Auch wurde nur das Wohnzimmer (auf 18°) geheizt
meinen sie sie kriegen die Bürger wieder dahin ?
Komme gerade vom Urlaub zurüch 5.040 km bei nem Schnitt von 5,4 l/100 km (Diesel natürlich)
und das Auto ist kein Kleinwagen
Ohnehin läßt sich mit Tempo 130 weniger Energie sparen als mit beispielsweise staufreiem Fahren

Zitat: "Das Märchen vom

Zitat:
"Das Märchen vom "sauberen Atomstrom" hält sich aber weiterhin und die Atomlobby verbereitet weiter ihre Fake News."

der Rückbau des AKW Greiswald wird wohl ca. 80 Jahre (oder gar mehr dauern) und dies ist nur eines von 20
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was nützen einem neue (und so tolle AKW) wenn man bitte was mit den alten macht?
Weiterbetreiben?
100 Jahre lang oder wie?
Irgendwann müssen die einfach stillgelegt werden - ich kenne keinen AKTIVE technische Einrichtung (Bücken und Staudämme sind passive!) die so lange betrieben werden können ohne dass das Risiko von technischen Pannen aka Unfällen massiv ansteigt!
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Der Rückbau eines einzigen AKW erzeugt radioaktive Abfälle im Bereich von 100.000 Tonnen und mehr
und
anders als "abgefackelte" Brennstäbe lassen die sich in keinem "Transmutations"-Reaktor umwandeln
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das Märchen vom sauberen neuen AKW blendet IMMER den bereits existierenden Atom-Schrott aus - da wird immer so getan als ob der sich "in Luft auflöst"
*sarkasmus*

Warum wird...

eigentlich das Energiesparen nicht wirklich belohnt?
Niemand braucht um von A nach b zu kommen ein 2 Tonnen Schweres Gefährt,
seltsamerweise wird der Kauf eines solchen aber vom Staat gefördert....
Dezentrale Energieerzeugung mit einem Sterling Motor wäre für jeden Haushalt mit einer Gas, Öl oder Holzheizung möglich wird aber nicht gefördert...

Der Fehler liegt also im System !

bringen andere eine Wende zur Atomkraft ins Spiel

klar, Atomkraft erfährt aktuell eine Renaissance - in der EU und mehr noch weltweit
nur eben bei uns nicht
aber wir haben ohnehin zu vielem ne andere Meinung

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