Kommentare

Wie umweltfreundlich das ist,

Wie umweltfreundlich das ist, kann man sich ausmalen wenn man sich vorstellt, man würde seinen Elektrohobel mit einem Notstromaggregat aufladen.
Auch 100% Stromerzeuger sind ni ht umweltfreundlicher, als ein 20 Jahre alter Benziner. Dessen co2 Bilanz wird mit jedem km besser.
Aber die wenigsten rechnen das co2 bereits ab der Erzgewinnung.
Selbstbetrug eben.

Reiner Etikettenschwindel!

Grundsätzlich war der Gedanke der Hybridantriebe als Brückentechnologie gut, Kurzstrecke elektrisch, Langstrecke mit normalen Treibstoff. So wurde es zumindest herüber gebracht. Doch war und ist der Akku für den Kurzstreckenbereich meist zu klein und der Generator springt auch im Kurzstreckenbetrieb oft an obwohl noch Saft im Akku ist. Dazu kommt das die Generatormotoren oft nicht auf niedrigen Spritverbrauch optimiert sind und so hohe Verbrauchswerte entstehen und das auch auf der Kurzstrecke. Aus diesem Grund müssen diese Hybride schnellstmöglich aus der Förderung raus und sie dürfen auch kein Nummernschild mir E mehr bekommen. Den sie sind nichts anderes als Etikettenschwindel!

das ist relativ einfach erklärt:

gar nicht.
Sie laufen meistes über Sprit und sind darauf abgestimmt gerade so die vorgaben zu erfüllen die es benötigt um die entsprechenden Förderungen abzugreifen.

Plug ins sind wieder einmal ein perfektes Beispiel dafür, dass die Autoindustrie ein amoralischer Haufen von Hardcore-Kapitalisten sind, denen es nichts ausmacht durch Umweltverschmutzung die Lebenserwartung künftiger Generationen massiv zu verkürzen, wen sie dafür heute 3-5€ mehr Kasse machen.

Umsatz+, reines Gewissen+

Also eine Win-Win-Situation für Industrie und Konsumenten. Die Autoindustrie macht mehr Umsatz, da Hybride ne Ecke teurer sind (schwerer auch!), und der Konsument darf sich "umweltbewusst" fühlen. Nur die Umwelt hat mal wieder nix davon!

Ja, stimmt. Das Konzept überzeugt mich nicht

Ich kann alle Angaben des Artikels aus eigener Anschauung bestätigen:

Plugin-Hybride sind beliebte Dienstautos, weil sie steuerlich günstig für den Arbeitnehmer sind. Ein Nachbar von mir hat keine Garage; sein Dienst-Plugin wird niemals geladen und steht auf einem Parkplatz. Ein Bekannter von mir lädt seinen in der Garage, fährt Kurzstrecken tatsächlich elektrisch und kommt dabei auf den für das Fahrzeug angegebenen Spritverbrauch von unter 3 Litern. Mit ihm bin ich letzte Woche nach Berlin gefahren, und tatsächlich: Auf dieser Tour hat der Wagen einen Verbrauch von fast 9 Litern gehabt. Unsere Vermutung unterwegs: Die Kiste ist schwer wegen der zwei Antriebssysteme, und der Motor hat wenig Hubraum und fährt deshalb oft hochtourig.

Das Konzept überzeugt mich deshalb definitiv nicht. Hätte ich nur Einkaufs-, Pendel- und Besuchsfahrten in der Umgebung, würde ich mir einen Stromer zulegen. So aber fahre ich lieber rein mit Verbrenner, als mit einem Plugin-Hybrid.

Selbsttest über 11 000 km

Ich fahre Privat seit Februar 2020 einen Plug In Hybriden (1,8 Tonnen) und habe bei 11 000 km genau 1007,52 kw/h Strom und 587 Ltr. Benzin verbraucht. 236 Ltr. Benzin aus der Summe (587 Ltr.) wurden für eine Urlaubsfahrt an die Cote d'Azur verbraucht.

Die Statistik wäre noch deutlich besser, wenn ein Radius von 80 km möglich wäre. Hier sollte man die Industrie früher in die Haftung nehmen. 2025 ist die Handschrift von Lobbyisten. Allerdings hätte ich keinen Plug In Hybriden, wenn ich keine Lademöglichkeit (Walbox) in unserer Tiefgarage hätte.

Der Förderung von Plug In Dienstwagen ist aus den bereits beschriebenen Gründen auch so eine Geburt von Lobbyisten und dient meiner Meinung nach nur zur Umsatzsteigerung.

Mogelpackungen

Da haben wir überdimensionierte übermotorisierte Statussymbole, die zusätzlich noch einen Elektroantrieb und etwas Batterie bekommen haben.
So geht die Transformation in eine CO2-freie Mobilität sicher nicht.
Wer mit so einem Gefährt unterwegs ist, wird schon aus Bequemlichkeit mehr tanken als laden.

Greenwashing

Das ganze Konzept ist mit konventionellen Treibstoffen nur eine Farce , diese Autos haben ein höheres Gewicht benötigen also auch mehr Energie um ins Rollen zu kommen.
Wird der derzeitige Strommix berücksichtigt imitieren sie selbst ohne Verbrenner schon mehr Co2 als z.B. ein mit Bio CNG betriebenes Fahrzeug.
Dazu kommt das einige Fahrerinnen ihren Plug in, nicht elektrisch Laden und nur am Steuervorteil und der Kaufprämie interessiert sind...
Nachhaltig ist das Konzept nur wenn der Verbrenner mit Co2 Neutralen Treibstoffen betrieben wird, aber selbst damit schneiden diese Fahrzeuge im Vergleich zu einem mit Bio CNG betriebenen Fahrzeug schlechter ab, da ja der Strommix noch angerechnet werden muss....
Leider haben sich die Hersteller vom CNG Konzept abgewandt und wollen nur noch E-Mobilität. Ohne zu wissen wie die benötigte Strommenge Erzeugt geschweige den durchs Netz gehen soll bleibt das ein Risikofaktor für den Verbraucher.

@Deeskalator, 9.33 Uhr - Seltsame Anreize -> seltsame Wirkung

"Plug ins sind wieder einmal ein perfektes Beispiel dafür, dass die Autoindustrie ein amoralischer Haufen von Hardcore-Kapitalisten sind..."

Ich würde es gar nicht auf die moralische Ebene heben: Sie sind ein perfektes Beispiel dafür, dass seltsame Anreize zu seltsamer Wirkung führt.

Ungeplante Nebeneffekte gibt es, wenn die steuerlichen Anreize nicht präzise gesetzt werden. Aber auch, wenn ein Unternehmen Boni für bestimmte Verhaltensweisen zahlt, ohne genau nachzudenken, was dabei passieren kann. Bestes Beispiel: Lopez-Effekt. Die Einkäufer haben ihre Boni bekommen, wenn sie billig eingekauft haben, egal ob es Schrott war. Opel hat danach 20 Jahre gebraucht, den schlechten Ruf wieder loszuwerden.

Und auch ich muss sagen: Hätte ich einen Dienstwagen, wäre mir ein Verbrenner eigentlich lieber. Aber wenn ich auf einen Plugin-Hybrid nur halb so viel Steuern zahlen muss, eben nicht mehr.

Re: das ist relativ einfach erklärt:

Plug ins sind wieder einmal ein perfektes Beispiel dafür, dass die Autoindustrie ein amoralischer Haufen von Hardcore-Kapitalisten sind, denen es nichts ausmacht durch Umweltverschmutzung die Lebenserwartung künftiger Generationen massiv zu verkürzen, wen sie dafür heute 3-5€ mehr Kasse machen.

Der Kapitalismus an sich ist das Problem. Kapitalismus und eine effektive Bekämpfung des Klimawandels passen einfach nicht zusammen. Und da kann man den Kapitalismus noch so grün anstreichen wie man will, es funktioniert nicht!

Ausgestaltung von Subventionen

Es ist wie so oft das Problem, dass Subventionen in die falsche Richtung steuern:

Man will eigentlich umweltfreundliches Verhalten fördern (also z.B. die rein elektrische Nutzung von plug-in Hybriden auf Kurzstrecken) - und fördert stattdessen den Kauf von Dickschiffen, die sich bequemer mit konventionellen Treibstoffen betreiben lassen.

Vielleicht war die Motivation dann doch eher Schönrechnerei, um die Automobilindustrie vor den bösen CO2-Zielen der EU in Schutz zu nehmen.

2016

wurde das eingeführt.
Von Schwarz-Rot.
Das war meiner Meinung nach eine schicke PR-Maßnahme, die auch die Automobilindustrie zufriedenstellte.
Dass niemand mit einem Hybrid-Wagen elektrisch fahren muss, hat keinen gestört. Hauptsache, da war was mit Elektro drin.
Das waren noch ganz andere Zeiten. Den dreckigsten Dienstwagen aller MinisterInnen fuhr damals die Umweltministerin Barbara Hendricks, einen Audi A8 3.0 TDI L Quattro lang tiptronic, Diesel.
Die Deutsche Umwelthilfe hatte damals die Dienstwagen der Spitzenpolitiker/innen angefragt.
Merkel und Gabriel gaben keine Auskunft. Den geringsten Ausstoß von CO2 hatte der Dienstwagen von Johanna Wanker.
Andi Scheuers Wagen hatte den zweitgeringsten Wert.

Man muss es halt "Leben"

Wie so oft im Leben ist es so, dass man ein Produkt so nutzt wie es vorgesehen ist. Dazu gehört auch ein Plug-In-Hybrid. Ich warte zur Zeit noch auf meinen C5 Aircross PHEV. Ich komme mit einer Akkuladung locker zur Arbeit hin und zurück. Auch das viel "beworbene" unbenutzte Ladekabel im Kofferraum werde ich ebenfalls vermutlich nie benutzen und es in der Folie belassen. Warum? Das ist ganz schnell und einfach erklärt. Denn ich werde die bereits fest installierte Ladesäule mit festem Ladekabel und Stecker nutzen. Bedeutet: Aussteigen, Stecker einstecken und Fzg abschließen. Jeder vernünftige Mensch nutzt eine Wallbox oder einen festen Ladepunkt. Das alltägliche aussteigen, Kofferraum öffnen, Ladekabel in die Steckdose stecken, Ladestecker in das Auto, Kofferraum schließen. Und nachher wieder das ganze zurück. Und wenn jetzt die Frage aufkommt, warum auch noch ein "SUV": Weil ich eine Familie habe und das Ding nicht leichter ist, als ein Tesla. Zudem ist "SUV" nur ein Designmerkmal.

Typisch Deutsch und das

Typisch Deutsch und das Vermächtnis der scheidenden Regierung, wer kam eigentlich auf die Idee den Kauf von Hybriden zu fördern, man bekommt ei paar tausend Euro vom Staat und fährt mit Benzin und keiner kann es überprüfen gibt ja auch keinen Zwang.
Das Klima ist sowieso nicht mehr zu retten, man sieht ja an China was passiert wenn man Vorgaben einhalten will man fährt die Produktion runter und die welt hält den Atem an. Genau genommen müssten Produkte die in China für uns hergestellt werden und Autos die dort gefertigt werden in unsere klimabilanz einfließen aber hierzulande rechnet man sich alles schön.

@Ravenbird

sie können tatsächlich zusammen passen.

Grüne Technologie kann extrem gewinnbringend sein, gerade der Energiesektor. Alleine schon die extrem viel geringeren Unterhaltskosten von regenerativen Energien sind spannend.

Aber in unserer Wirtschaft wird nur in Quartalen gedacht, nicht in Jahren.
Daher scheuen sie die Anfangsinvestitionen, egal wie groß die zu erwartenden Gewinne sind.
Dabei gehen sie soweit, jeden Schritt in diese Richtung mittels exzessiver Lobbyarbeit zu verhindern.
Bisher äußerst erfolgreich, denn ich glaube wir alle konnten deutlich sehen, wie zugeneigt die Regierung der letzten 16 Jahre einer schönen Lobbykampagne war.

Es ist nun Amtlich, dass Frau Klöckner es tatsächlich geschafft hat eine ganze Legislaturperiode durchzuziehen ohne ein einziges Gesetz einzubringen. Alles was sie getan hat waren Zahnlose Absichtserklärungen auf Basis der Freiwilligkeit.

Sparpaket

Dienstwagen der Regierung müssen auch ein bisschen mehr können, als Oma Erna ihrn Einkaufswagen.
Da kommst du mit 1.3l Diesel nicht hin.
Solche Vergleiche dann doch mal unterlassen.

Es ist noch viel schlimmer...

Nachhaltige Konzepte werden einfach in die "Tonne" getreten. Ein bekannter Auto Konzern aus Deutschland hat erst aufwändig CNG Motoren entwickelt die quasi Monovalent und sparsam waren, um diese auf der höhe der Entwicklung dem Stromer zu opfern.
Dann wird noch "Druck auf die Belegschaft" ausgeübt mit dem Schreckgespenst des Stellenabbaus.....
Da darf man schon mal Fragen was die Manager dort wirklich antreibt, vor allem wenn diese Damen und Herren dann auch noch zur Renaissance der Atomindustrie aufrufen.
Ich würde sagen das ist ein klarer fall von Missmanagement. Nachhaltig ist der Kapitalismus in seiner heutigen form nicht, seine Grundprinzipien sind die Schaffung von Mehrwert durch Ausbeutung von Mensch und Natur.

Elektro oder Hybride

Beides funktioniert nicht ,und alle die das Gegenteil behaupten, sollten mal bei Herrn Prof. Harald Lesch nachlesen ! Insbesondere die Politiker die haben da gewaltige Lücken zu schließen ..... ganz besonders wenn sie Grün ein wollen....

Nur ein Feigenblatt

Der ganze Hype um diese "Hybrid-Saurier" ist doch nur ein Feigenblatt für die Dienstwagenfahrer und Helikoptereltern, die Ihre Spößlinge 500m mit dem ach so sauberen 2to.-SUV zur Schule fahren "müssen". Da nimmt man doch gerne ein paar Tausend Euro Staatsprämie mit, um sich mit einem vermeintlich sauberen Image zu schmücken. Und wenn ganz nebenbei auch noch ein schmucker "Panzer" vor der Tür steht, macht es doch gleich noch viel mehr Spaß.
Aber die Politik bzw. deren "Vorsager" (Lobbyisten) wollten es ja so. Möglichst viele lukrative Autos unter das Volk bringen und dabei noch dem Umweltengel den Heiligenschein entreißen und selber aufsetzen.
Um den Klimawandel noch abwenden zu können, müsste man in allen Bereichen eine Vollbremsung in Sachen Energieverbrauch hinlegen. Stattdessen wird zaghaft an der Handbremse gezogen. So wird das nichts mit der 1,5 °C Begrenzung.
Das Verbot dieser Hybriden ist nur ein kleiner Beitrag, aber viele Maßnahmen ergeben auch einen Effekt (z.B. Tempolimit).

Mogelpackung

Die Entscheidung, Plugin-Hybride und E-Autos zu fördern ist ziemlich dumm. Diese einseitigen Subventionen sind auch völlig fatal für alle anderen Alternativen, wie z.B. e-Fuels oder Wasserstoff usw. Was wirklich super ist, ist der Satz: Der Staat fördert einen 7er BMW, (welcher also 2 Tonnen wiegt) mit bis zu 6.750 €. Dann noch leasen und man fährt superbillig. Das ist gut für den Geldbeutel, aber doch nicht für das Klima. Je dicker also das Schiff, desto mehr Fördergelder; man sieht es an den ganzen SUV´s, die in Stuttgart die Strassen verstopfen und nun 2 Parkplätze benötigen. Für das Fördergeld können sich übrigens manche einen gebrauchten Kleinwagen kaufen. Zudem kommt es auch auf den Gesamtenergie-Haushalt an und auch auf das Gewicht, was bewegt werden muss. Also, was ein Auto in der Produktion konkret kostet, was Verschleißteile kosten, der Betrieb über 10 Jahre usw. Und da kommt wohl ein 7er BMW, egal ob Plugin oder nicht bzw. SUV´s im Allgemeinen ganz schlecht weg.

Augenwischerrei

genau wie E-PKW. Generell bindet die Akku-/ Batterietechnik erstens viel zu viele Rohstoffe für zu wenig Fahrzeuge. Zweitens wird der weltweite Rohstoffvorrat für im Verhältnis ein paar Batterien verplempert, damit einige wenige mit "gutem Gewissen" rund 2 Tonnen von A nach B (mit viele Kurzstecke) bewegen können, um nur 50-100kg Last zu transportieren. (Was beim fossilen PKW genauso irrsinnig ist).
Generell sind die PKW zu groß und zu schwer um auch nur ansatzweise dem Klimaschutz zu helfen. Es braucht keinen Tesla, SUVs oder E-Porsche. Davon sollte man sich nun wirklich schnellstens verabschieden, Menschen die den Klimaschutz ernst nehmen, tun das bereits seit vielen Jahren. Damit wären dann auch diese Giga-Batteriefabriken überflüssig, deren Infrastruktur mit Steuergeldern finanziert wird.
Die Forschung im Wasserstoffbereich wurde zu lange vernachlässigt, nimmt jetzt zum Glück wieder Fahrt auf.
Auch wenn der Wirkungsgrad noch gering ist, besser als 600kg Rohstoffe in 1 Batterie.

Die

im Artikel vorgeschlagene ex-post-Analyse, ob in einem bestimmten Zeitraum ein bestimmter Anteil an rein elektrisch zurückgelegter Wegstrecke vorhanden war, bedeutet de facto eine Überprüfung, ob das KFZ im vom Hersteller angegebenen Spritverbrauchs-Normbereich bewegt wurde. Ein weiterer Schritt zum „gläsernen“ Autofahrer.
Desgleichen könnte man fordern, dass auch bei reinen Elektroautos als Voraussetzung zur Gewährung der Förderung ex-post überprüft wird, ob der jeweilige Eigner das Fahrzeug mit einem im Normbereich liegenden Stromverbrauch bewegen konnte, oder dieser weit überschritten wurde. Bei ungünstigen Bedingungen (Betrieb vieler Verbraucher wie Heizung, Klima; kalte Außentemperaturen; Autobahnbetrieb mit hohen Geschwindigkeiten) haben E-Autos nämlich gerne mal einen doppelt so hohen Strom-Verbrauch wie vom Hersteller abgegeben.

Das war doch

so gewollt, jedem ist doch klar gewesen, das es Rechenbeispiele sind für die Industrie, wie das Start-Stopp-System, was einfach nur nervt.
Das schlimme ist daran, das Menschen mit mehr Geld und vor allen die Autoindustrie subventioniert werden, wo es nicht nötig ist.
Das selbe ist bei reinen E-Autos, rund 40 000 und nach oben offen, und super schwer.
Die meisten Menschen verdienen das nicht im Jahr an Brutto, in den 90ziger Jahren hatte ich ein Auto mit damals Blauen Engel gekauft, 19 000 DM 90 PS, der kam gut mit knapp 7 Liter selbst in Österreichs Bergen aus. Umgerechnet ein Witz zum Preis heutiger Autos aus Deutscher Produktion, von Elektro wollen wir gar nicht erst reden, und 700 Kilometer mit einer Tankfüllung war normal.
Heute hab ich ein kleines mit 4,8 Liter Verbrauch Angabe, 300 Kubik weniger, was am Ende in den Bergen auch so viel benötigt ;-).
Alles Rund um Autos und Angaben, sind nicht echt, daran hat auch WLTP nichts geändert, die Stimmen auch nicht.

Plug-in ist Mogelpackung

Eigentlich müsste der Strom-Bezin-Anteil umgedreht sein, d.h. 300 km Strom und 50 km Benzin. Um nämlich bei Akku-Ende noch zur nächsten Ladesäule oder nach Hause zu kommen, analog zum altbekannten Reservehebel.
Vielleicht helfen die jetzigen höheren Benzinpreise, den Ladehäufugkeit zu erhöhen.

@10:08 von my walden

"Typisch Deutsch und das Vermächtnis der scheidenden Regierung, wer kam eigentlich auf die Idee den Kauf von Hybriden zu fördern, man bekommt ei paar tausend Euro vom Staat und fährt mit Benzin und keiner kann es überprüfen gibt ja auch keinen Zwang."

Nein das ist EU weite Politik, zum einen ist die Atomlobby (Frankreich) sehr daran interessiert, zum anderen ist es eine Form der Neoliberalen Subventionierung von Konzernen um ihren Absatz zu lenken...
Warum die Politik das so macht?
Weil sie einer völlig überholten und falschen Philosophie folgen, wer glaubt das Wachstum das einzige mittel für den erhalt einer Volkswirtschaft ist der irrt sich gewaltig, aber diesem Irrtum folgen wir seit Generationen, es ist das Mantra unserer Wirtschaftsweise. Alternativen z.B. mehr ÖPNV ( Umweltfreundlich) und diesen kostenlos anzubieten kommen in dieser Denke einfach nicht vor...

Umweltschutz geht anders

Mich stört an der ganzen Sache das unsere Politik glaubt den Schutz der Umwelt mit Geld machen. Eigentlich waren es immer versteckte Steuern als Abgaben getarnt um die Massen dafür milde zu stimmen tarnte man sie als Umweltschutz.
Was für ein Interesse sollte unsere Regierung haben haben das sich die vielen Steuern auf Mineralöl verringern.
Die Umwelt kann nur durch das Verhalten jeder Einzelnen geschützt werden.

@09:42 von Alexander K.

Zitat: "Ich fahre Privat seit Februar 2020 einen Plug In Hybriden (1,8 Tonnen) und habe bei 11 000 km genau 1007,52 kw/h Strom und 587 Ltr. Benzin verbraucht. 236 Ltr. Benzin aus der Summe (587 Ltr.) wurden für eine Urlaubsfahrt an die Cote d'Azur verbraucht.

Die Statistik wäre noch deutlich besser, wenn ein Radius von 80 km möglich wäre."

hmmmm, meinen Sie, die Statistik sei gut? Ich fahre einen A4 Diesel und verbrauche im Schnitt 5,8 L, Ihr Verbrauch scheint 5,3 L + Strom zu sein. Ich sehe da keinerlei Vorteil.

Plug-In Hybrid für Dienstwagen ist insofern Blödsinn, als dass die meisten Dienstfahrzeuge für Mittel-und Langstrecken genutzt werden. Wie soll da eine Mini E-Reichweite Sinn machen?

Das ganze ist eine völlig undurchdachte Idee aus der Mottenkiste einer wirtschaftsergebenen neoliberalen green-washing Politik. Zeugnis von tiefster Inkompetenz und mangelndem Veränderungswillen. Gleichzeitig wird damit wahre Innovation aufgehalten. Abgewählt !

Keine Mogelpackung

Ich fahre seit 10 Monaten einen Hybrid, mein Streckenprofil 50km einfach in die Arbeit . Ich schaffe mit einer Tankfüllung von 35 Liter E10 und 2 mal täglich laden ( daheim vor der Abfahrt und tagsüber in der Arbeit ) im Schnitt 1350-1550 km- selbst bei diesem schlechten Wetter . Das entspricht einem Verbrauch zwischen 2,2 und 2,5 Liter auf hundert natürlich zuzüglich Strom . Nicht ganz die herstellerangabe von 1,7 Liter aber nahe dran. Es geht also man sollte nur den Gasfuss oben lassen und etwas Gelassenheit einkehren lassen. Bei dem heutigen Verkehr ist es doch egal ob 38 oder 40 min in die Arbeit gebraucht werden.
Als Brückentechnologie ist der Plug in - richtig benutzt - sehr sehr gut

"Machen Sie die Umweltspur zur Überholspur"

(Plakatwerbung von Audi)

Das E-Kennzeichen ist durch die ganzen Plugin-SUFFs zu einem Witz verkommen. Der Geldadel verlangt halt auch bei zweistelligem Verbrauch nach einem reinen Gewissen. Und seinen Vergünstigungen.

Ich finde es aber schade, dass man hier gar nicht auf die Quelle der neuen Zahlen eingeht: Die Autoindustrie hat es mit ihren ganzen dreckigen Lügen tatsächlich geschafft, dass die europäischen KFZ-Behörden die Realverbräuche der neuesten Autogeneration bei Werkstattbesuchen aus dem Fahrzeugspeicher auslesen. Das soll dann auch tatsächlich Folgen bei der zukünftigen Einstufung der Fahrzeuge haben, so war es jedenfalls versprochen. (Aber möglicherweise ist das bereits der Grund, aus dem man nicht mehr davon spricht.)

@ 10:20 von Peter Kock

>>Elektro oder Hybride - Beides funktioniert nicht <<

Was ist die Alternative? Die Meisten, die gegen Elektroautos schießen wollen nur ihre gewohnten alten Verbrenner weiterfahren, vorzugsweise alleine, höchstens mit Familie.

Ein 2 Tonnen schweres Fahrzeug für den Transport eines Menschen zu verwenden ist ökonomisch und ökologisch Wahnsinn, aber es trifft die Psyche und Bequemlichkeit der Konsumenten.

Wenn man aber schon am privaten Auto festhalten will, dann sind kleine Elektroautos mit nicht zu großer Batterie und Ökostrom das derzeit am wenig schädlichsten. Wasserstoff und E-Fuels bringen es zur Zeit nicht. Es mangelt an Ökostrom, Infrastruktur und es ist deutlich teurer.

Re : Deeskalator !

Ja, dieser Meinung bin ich auch schon lange. Den großen Bossen geht es doch echt nur um die Gewinne, um jeden Preis. Da werden die Kunden schamlos belogen, da wird mit Diktatoren gemeinsame Sache betrieben, werden massive Menschenrechtsverletzungen geleugnet, noch schwerere Autos mit noch mehr PS gebaut, die alten Drecksschleudern nach Afrika verkauft, statt zu versuchen, möglichst viele Teile irgend wie wieder zu verwerten und vor allem schon lange an wirklich neuen Antrieben und Technologien zu forschen, die auch echt mal Klimaneutral wären.
Es zählen nur Umsätze, Gewinne und möglichst viel politischer Einfluss, um weiter irgend welche idiotischen Subventionen kassieren zu können, die den Bürgern dann für andere wichtige Dinge fehlen.
Ach ja und bestimmte Konzerne leisten noch Hilfe für extrem teure Spieler, die das Firmenlogo auf dem Trikot tragen. Klimaschutz sollte in den Köpfen der Bosse beginnen, und nicht auf einem Trikot sichtbar sein !

SUV oder Familienvan?

Ich verstehe bis heute nicht, warum ständig allein auf die SUVs herumgehackt wird? Man solle mir jetzt den effektiven Unterschied zwischen einem SUV und einem Familienvan erklären. Ich habe mich für den SUV entschieden, weil ich in jedem Van, wo ich mich rein setzte, nicht genug Beinauflage im Sitz hatte. Viele fahren zb einen "Bulli"! Darüber regt sich komischerweise niemand auf, wenn jemand mit einem ursprünglich konstruierten Lieferwagen zum Kiga oder zur Schule fährt. "Toller Familienwagen". Auf unserem Firmenparkplatz (ca 2.000 MA) sehe ich lediglich einen sehr geringen Anteil an SUVs. Im Endeffekt mehr Bullis und Vans. Rest Kleinwagen und Limos. Ein Tesla bzw eine Vollstromer-Limousine wiegt im übrigen genau so viel wie ein großer Verbrenner-SUV. Ich bin nun gespannt auf konstruktive Beiträge. :-)

Ladenhüter von Morgen

Hybride werden sehr schnell schon die Ladenhüter von Morgen sein.
Diese Verbrenner fahren nun ständig mehr als ca. 500 Kg Batterie + Elektromotor "spazieren" um dann mal ab und zu 20 Km mit Strom zu fahren.
So einen technologischen und ökologischen Blödsinn auch noch mit Steuergeldern zu subventionieren ist Lobbyismus in seiner übelsten Form.
Wartet mal ab bis die ersten Garantiezeiten der "Hybride" abgelaufen sein werden und die Kunden Ihre defekten Batterien und Elektromotörchen ersetzen bzw. reparieren lassen müssen (ab ca. 10.000 EUR zzgl. MwSt).
Die lächerlichen (Elektro,-) Reichweiten von Hybriden sind umwelttechnisch ein Witz und die Vollstromer sind bis dato nichts anderes als teures Elektrospielzeug für Wohlhabende (die meistens zusätzlich noch einen ordentlichen Verbrenner in der Garage geparkt haben)
Ich persönlich werde solange (technisch moderne !) Verbrenner fahren bis eines Tages das Elektroladenetz so gut ausgebaut ist wie die heutigen "Tankstellennetze".

Mogelpackung Hybrid

Es ist doch schön wenn ein Thema Jahre später einmal von Massenmedien aufgegriffen wird. Ein Teil der Mogelpackung Hybrid wird im Text angesprochen: der Hybrid wird wegen der Zuschüsse gekauft. Vielleicht auch wegen dem Nachbarn - ich bin ein Pseudo Umweltfreund mit meinem Hybrid SUV und du bis eine Drecksau mit deinem VW Polo Diesel!
Der zweite Teil der Mogelpackung ist die elektrische Reichweite. Aus eigener Erfahrung sage ich: der Hybrid schafft ein Drittel der elektrischen Reichweite laut Prospekt. Und ich bin sehr zurückhaltend gefahren, aber natürlich so das ich im "Rushhour" Verkehrsstrom mitgerollt bin, d.h. kein fahrendes Verkehrshinderniss war.

Plug-In Hybride sind das Symptom fehlender Ladeinfrastruktu

Es ist schon verrückt: anstatt endlich staatlicherseits Normen und Vorgaben zu machen um deutschlandweit einheitliche Ladenetze aufzubauen, werden Plug-In Hybride gefördert.

Das ist so wie mit der Mülltrennung. Sieht gut aus ist aber weder ökonomisch noch ökologisch sinnvoll.

Also: wir brauchen ein

„Gute E-Mobilität Gesetz“.

Da aber in Deutschland die (Auto)Industrie das Sagen hat, wäre es wohl sinnvoller die Bundesregierung wird in Peking vorstellig. Denn sobald die Kommunisten den Kapitalisten aus Wolfsburg und München die „Instrumente“ gezeigt haben, werden die Fahrzeugflotten von VW und BMW plötzlich rein elektrische Stromer und die Lobbyisten werden selbst in Berlin auf „Ladesäulen an jeder Ecke“ drängen - wetten ?

@GPfZA

...dann scheinen Sie zur Ausnahme der vorbildlichen Nutzer zu gehören :-).
Nach Auswertung aller Nutzerdaten mag es richtig gewesen sein, den Plug-in als "Brückentechnologie" zu bezeichnen. Heutzutage ist es ein veraltetes Antriebskonzept, deren Förderung sehr fragwürdig ist.

@10:35 von GPfZA

"Als Brückentechnologie ist der Plug in - richtig benutzt - sehr sehr gut"
Nein im Vergleich zur meinem mit Bio CNG betriebenen Fahrzeug ist er nicht sehr gut sondern allenfalls befriedigend, ich imitiere wesentlich weniger CO2 mit "Stroh im Tank".
Warum aber genau die Brückentechnologie CNG nicht weiter angeboten wird, erschließt sich nicht wirklich. Bei LKW und Schiffen wird inzwischen auf LNG gesetzt.
Es ist immer eine Frage der Lobby und genau daran scheitert das Denken.

Wenn dann

Hybrid und Batterie "E" nur als Übergangslösung, mehr kann das nicht sein, bis Wasserstoff serienreif wird. Die Forschungen dahin scheinen sich nun doch endlich zu intensivieren.
Wir lassen unseren "Fossilen" schon lange weitgehend stehen, nutzen Rad und Pedelec, klar auch mit (wesendlich kleinerer) Batterie aber im Verhältnis Fahrzeugmasse zu Fahrermasse wesendlich (extrem! 20kg Rad zu 2000kg PKW, bei 100kg Nutzlast) günstiger.
Das hat 3 Gründe:
1. ein E- PKW können wir uns schlichtweg nicht leisten.
2. ein Hybrid wollten wir auch nicht.
3. wir sparen auf ein H- PKW und warten da noch mal 5 Jahre ab. (sofern wir dann überhaupt sowas noch brauchen).
Grundsätzlich müssen Fahrzeuge kleiner und leichter werden, (egal mit welcher Technik), das bedeutet, weg von Geschwindigkeit (z.B. Tempo 100 auf BAB) und Pseudoluxusschnickschnack. Jedes Gimmick kostet extra Material, Rohstoffe und vor allem Energie.

Gibt´s andere Alternativen ?

Nein, nicht Radfahren und nicht Akku-Bike, Roller oder Segway sind gemeint. Wir beteuern, dass die umweltfreundlichen Fahrzeuge die Zukunft sind. Davon träumen wir alle, denn Klimaschutz ist im letzten Kopf angekommen. Aber solange fossile Brennstoffe alltagstauglich, durchaus sparsam und auch mit passablen Brennwerten Mobilität der Masse ermöglichen, wird man zögern und zaudern, sich eine reinen Akku-Wagen zu kaufen. Ein Hybdrid kann, muss aber nicht die beste Lösung sein. Akku-Reichweite PKW etwa 300 KM. Hybrid etwa 500 KM. PKW fossil 700 und mehr KM. Ich war mit einem Hybrid Wagen nach Berlin von Hannover unterwegs. Die Ladung plus Benzin waren fast aufgebraucht, bevor ich den Berliner Ring erreichte. Mit dienstlichem Termin im Nacken und wenig Nachladezeit kam ich entnervt gerade noch an. Nein, das ist kein Dauerzustand. Denn in unserem Massenverkehr und Stau taugt so eine knappe Reichweite nicht. Das ist für Dienstfahrten und Berufsfahrer das satte und ungelöste Problem.

D macht weiter, auf Kosten des Steuerzahlers

Andere Länder haben es schon erkannt, dass hier die Förderung zum großen Teil ausgenutzt wird und stoppen die Förderung.

Bei den paar % elektrischer Nutzung 6750 € Zuschuss, könnte man sinnvoller nutzen!
Die Ökobilanz bei einem reinen Verbrenner sähe bei geringem E-Betrieb besser aus, weil leichter u. deshalb sparsamer und keine doppelte Antriebstechnik die letztlich hergestellt/entsorgt werden muss.

"die die Bequemlichkeit eines Verbrenners noch nicht missen möchten."

Wer möchte die schon missen!

Und jedes Kilo mehr an Bord verbraucht mehr Sprit/Strom

Bereits die Tatsache, daß Hybrid-Autos extra, ständig und zeitaufwendig mit Strom nachgeladen werden müssen, zeigt, daß da etwas gehörig im Argen und in Schieflage liegt. Denn anders als beim Benzin-Auto reicht der vom Stromgenerator erzeugte Strom beim Hybrid-Auto nicht aus, um dieses Auto mit ausreichend Strom für den Hybrid-Betrieb zu versorgen. Der Grund: Bereits die überall hin mittransportierte Tonnenlast der Hybrid-Akkus verschlingt den meisten Strom und ist somit alles andere als umwelt- und klimafreundlich. Das wäre vergleichsweise so, als wenn ein Benzinauto voller Ziegelsteine geladen wäre und daraufhin 14 x mehr Benzin zu dieser zusätzlichen Lastbeförderung bräuchte.

"Plugin-Hybride verkaufen sich gut,

denn der Staat fördert den Kauf"

Denn er weiß: "Ein grünes Gewissen fährt einfach mit". Und beim "Gewissen" - nicht bei den Fakten - gilt es in einer Plutokratie, deren "treibende Macht" bekanntlich Geldvermehrung ist anzusetzen, denn damit kann man die Menschen immer noch am besten "packen" bzw. manipulieren (wenn man Macht über sie hat - und Geld ist unserem heutigen Wirtschaftssystem gleichbedeutend mit politischer Macht).

Von daher dürfte diese Vermutung nur allzu begründet sein: "Vor allem Umweltverbände vermuten, dass viele bei der Anschaffung eher an diese Prämie als an die Umwelt denken."

Es rechnet sich für Privatpersonen nur dann…

Ich fahre (privat) seit August 2020 einen Kia XCeed PHEV (erst mal geleast für 3 Jahre), Reichweite elektrisch ca. 50km. Bis heute bin ich mit dem Auto ca. 9000km gefahren, und das meiste elektrisch, weil das Auto vornehmlich für kürzere Strecken genutzt wird. Seit Besitz habe ich 4 oder 5x Benzin getankt (30l).
Aber: die Investition lohnt sich nur, weil ich keine PV-Anlage auf dem Dach habe und auch tagsüber das Auto aufladen kann; somit kostet mir der Strom nichts (bekomme dann halt für die 8kWh keine Einspeisevergütung). Wenn ich das Auto über’s 220V Stromnetz aus der Steckdose mit Bezug vom Versorger speisen müsste, würde die Rechnung erheblich anders aussehen.
Also mein Fazit: Plug-in Hybride rechnen sich für Privatpersonen dann, wenn sie (wie ich) den Ladestrom aus umweltfreundlicher Stromerzeugung bekommen können.

Am 19. Oktober 2021 um 10:29 von ulme2003

" Plug-in ist Mogelpackung

Eigentlich müsste der Strom-Bezin-Anteil umgedreht sein, d.h. 300 km Strom und 50 km Benzin. Um nämlich bei Akku-Ende noch zur nächsten Ladesäule oder nach Hause zu kommen, analog zum altbekannten Reservehebel.
Vielleicht helfen die jetzigen höheren Benzinpreise, den Ladehäufugkeit zu erhöhen. "

Das mit den Ladegeräten funktioniert aber nur wenn man Eigentum hat, Garage mit Haus, alle anderen Mieter, oder in der Stadt, klappt das nicht.
Da wird selbst das Parken zu Problem, und wie man an Tübingen sieht, auch noch extra teuer, der Weg wird nicht funktionieren.
Wir haben über 48 Millionen KFZ, selbst wenn ein Quote von 50 Prozent erreicht werden würde, wie kommen Familien in den Urlaub, von Wohnanhänger nach Italien oder weiter weg, wollen wir nicht erst reden.
Und das sind jedes Jahr viele Millionen die das im Sommer machen, Staus sind mit Benzin und Diesel 80 Kilometer lang, wie soll das mit Laden gehen?.
Es gibt Ideen die sind gut, einige davon schlecht.

Jedem Menschen war schon immer bewusst, ...

dass jede Neuproduktion mit mehr Schaden verbunden ist, als eine längere Nutzung von Altprodukten.
Egal, welches Antriebssystem, oder welche "Fortschrittstechnologie" angewendet werden.
Es ist ganz einfache Physik: Es wird Energie bei Herstellung und Verwendung von Erzeugnissen verbraucht, weil der Mensch im Industriezeitalter in den Industrie- und Wirtschaftsnationen immer bequemer und behäbiger wird. Allein die Anwendung von nicht zu anstrengender, nicht ausbeutender, sondern den Körperkreislauf und die Hormone in Schwung bringender Muskelkraft zur Arbeitsverrichtung ist gesund für Mensch und Natur.
Aber dafür sind sich meisten, vor allem Großstadtbewohner, zu "fein" geworden. Und sie stehen zu sehr unter "Zeitdruck" bzw. Stress.

@ Carlos 12

Zitat: "Da haben wir überdimensionierte übermotorisierte Statussymbole, die zusätzlich noch einen Elektroantrieb und etwas Batterie bekommen haben."
#
Richtig. Aber da muss man weiterfragen: Warum müssen Elektrofahrzeuge im Golfformat 300 PS und mehr haben? Warum müssen die in 6 Sekunden, oder schneller, auf 100 Km/h sein?
Hört Energiesparen beim Kfz- Strom auf?

Und was ist an dieser Meldung

Und was ist an dieser Meldung das NEUE?
Jeder der sich etwas mit der Materie befasst kommt zu dem gleichen Ergebnis, und das schon lange.
Wir haben in der Firma auch einige dieser Hybriden angeschafft. Der Grund dafür war aber auf keinen Fall die Umwelt. Die Dinger werden eben mit den Vorteilen eines E-Autos behandelt.
Weniger Steuern, schnellere Abschreibung usw..
Mit unseren Hybrids kommt man im E-Modus max. 50 Km, dann kommt der Verbrenner dazu, bzw. übernimmt.
Da wir täglich hunderte Kilometer fahren kommt der E-Modus kurz am Morgen einmal zum Einsatz, der Rest wie gehabt.
Dieser ganze E-Auto-Hype ist für mich eigentlich eine Lachnummer und stellt die Leute ruhig.
Die einzige Aussage die dabei heraus kommt..."Wir machen was!". Ob das Sinn macht, wird gar nicht gefragt.
Es wird aber interessant werden. Versichrungsprämien werden steigen. (Batteriewechsel z.B. bei Unfall ca. 20.000 €uro) und Steuern kommen auch, weil die ganz einfach gebraucht werden.

Sage ich schon seit Jahren ...

Zitat: "Plugin-Hybride verkaufen sich gut, denn der Staat fördert den Kauf. Doch die Kritik an der Antriebsart wird lauter: Im elektrischen Betrieb sind sie offenbar seltener als bisher angenommen."

Sage ich schon seit Jahren ... darüber hinaus sind die Wirkungsgrade von Hybridfahrzeugen sogar - in Abhängigkeit davon, WIE sie gefahren werden (etwa Autobahn/Landstraße vs. Stop-and-Go-Verkehr in urbanen Zentren) teilweise niedriger, da die Hybride zusätzlich zum Verbrennungsmotor eine Batterie und E-Motoren durch die Gegend fahren müssen.

Hybridfahrzeuge lohnen sich, wenn überhaupt, in Stop-and-Go-Verkehren in urbanen Zentren

Aber wer hört schon auf einen AfD-Wähler wie mich? Doch dann lieber auf sog. "grüne" Politiker hören, die sich mangels natur- und ingenieurwissenschaftliche Kenntnisse durch ein "grünes" Label blenden lassen und alles und jeden fördern, solange auf dem Papier eine Technologie angeblich "grün" sei.

Zu Am 19. Oktober 2021 um 09:55 von Ravenbird

Ihrem

„ Plug ins sind wieder einmal ein perfektes Beispiel dafür, dass die Autoindustrie ein amoralischer Haufen von Hardcore-Kapitalisten sind, denen es nichts ausmacht durch Umweltverschmutzung die Lebenserwartung künftiger Generationen massiv zu verkürzen, wen sie dafür heute 3-5€ mehr Kasse machen.“

stimme ich voll und ganz zu. Angefangen von Verbrauchsangaben, die mit keinem strassenbereiten Serienfahrzeugen ermittelt werden bis hin zu kriminellem Abgasbetrug lassen vor allem die deutsch(international)en Autofirmen keine Möglichkeit aus, die Kunden und die Politik zu betrügen.

@Unbutu77, 10.46 Uhr - Bio-CNG

"Nein im Vergleich zur meinem mit Bio CNG betriebenen Fahrzeug ist er nicht sehr gut sondern allenfalls befriedigend, ich imitiere wesentlich weniger CO2 mit "Stroh im Tank"."

Fragen aus Interesse:

In meinem Heimatort steht eine große Biogasanlage, die ins Erdgasnetz einspeist. Aber wie kommt es von da in den Tank, und wie ist sichergestellt, dass nicht doch fossiles Erdgas im Tank landet?

Aber dann die Menge: Mir scheint die Menge an Biogas, die produziert werden kann, bei weitem nicht ausreichend für den Verkehr, zumal auch eine ganze Menge Leute schon mit eingespeistem Biogas heizt. Unterschätze ich da das Potential?

@10:47 von SirTaki

"Nein, das ist kein Dauerzustand. Denn in unserem Massenverkehr und Stau taugt so eine knappe Reichweite nicht. Das ist für Dienstfahrten und Berufsfahrer das satte und ungelöste Problem."

Gebe Ihne da völlig recht, das Problem ist aber auch warum wir nicht da Wohnen können wo wir Arbeiten, manche Tätigkeiten können auch vom Home Office gemacht werden, darin sehe ich die Zukunft.
Dazu bedarf es aber einer völlig neuen Denkweise, Wohnraum in der Nähe des Arbeitsplatzes sollte abgekoppelt von den Spekulativen Immo Preisen möglich sein, die Lebensqualität in den Städten würde sich so nachhaltig verbessern, weniger Verkehr mehr Grünflächen und Radwege, mehr Einzelhändler statt "Großmärkte" vor der Stadt, das ganze wäre der Zukunftsweisende Umbau für mehr Nachhaltige Lebensqualität....

1 Million Elektrofahrzeuge ...

... das war eine große Meldung in diesem Jahr, dass wir die Million auf den Straßen werden haben können. Davon ist die Hälfte allerdings Hybrid, da wir da ja Elektroautos nennen seit Jahren. Also Ente.

An die neue Regierung: Bitte den Hybrid nicht mehr als Elektroauto klassifizieren und jegliche Umwelterleichterungen für diese Fahrzeugklasse streichen. Tretet endlich das Bundespolitische Greenwashing insgesamt in die Tonne, danke.

@Weiterdenken, 10.46 Uhr - Fahrzeuggröße

"Grundsätzlich müssen Fahrzeuge kleiner und leichter werden, (egal mit welcher Technik), das bedeutet, weg von Geschwindigkeit (z.B. Tempo 100 auf BAB) und Pseudoluxusschnickschnack. Jedes Gimmick kostet extra Material, Rohstoffe und vor allem Energie."

Auch wenn ich die "100" durch "130" ersetzen würde (denn ich weiß, wie superätzend 110 auf langen Strecken in Schweden sein kann!), stimme ich Ihnen zu. Es ist einfache Physik: Leichter ist sparsamer. Ein Polo oder Kadett konnte in den 70ern auch schon 5 Personen und ausreichend Zuladung transportieren, mit brauchbarer Geschwindigkeit von gut 100 km/h, und das mit einem Gewicht von weit unter einer Tonne. Antriebe von heute in Fahrzeugdesigns von damals, das wäre eine Kombination...

@10:52 von H. Hummel

Zitat: "Warum müssen Elektrofahrzeuge im Golfformat 300 PS und mehr haben? Warum müssen die in 6 Sekunden, oder schneller, auf 100 Km/h sein?
Hört Energiesparen beim Kfz- Strom auf?"

Guter Punkt. Vielleicht sollte sich eine Hybrid Förderung auf solche Autos beschränken, deren Verbrennermotor weniger als etwa 80PS hat und maximal 120 kmh zulässt. Also ein Art 'Hilfsmotor' wenn die Batterie leer ist. Dann könnte ein Schuh draus werden, weil die Autos dann nur noch für die Kurzstrecke richtig attraktiv sind, wo man gut den dann verhältnismäßig kräftigen E-Antrieb nutzen kann.

Ist das falsche Konzept

Einen regulären Verbrenner, aufgehübscht mit ein bisschen Elektromotor - ist billig (braucht kaum Ingenieursschmalz) und nutzt den Standard an fetten Maschinen. Das ist für den Herstellen am einfachsten. Komplett elektrisch fahren und für die Wiederaufladung der Batterien einen ständig mitlaufenden kleinen Verbrenner im optimalen Betriebspunkt. Sämtliche Fahrdynamik kommt aus den Batterien. Dieses Konzept wäre deutlich sparsamer, würde aber Tempo 180 wahrscheinlich nicht auf Dauer gewährleisten. Also bleibt die heutige "Betriebsart" ein überteuertes Feigenblatt. Die wirtschaftsfreunliche GroKo hat die Förderung eben so beschlossen ... cui bono?

Egal ob Hybrid oder Voll-E,

Egal ob Hybrid oder Voll-E, die ganze Wahrheit über die tolle Umweltverträglichkeit dieser Technik werden wir dann ungeschminkt präsentiert bekommen, wenn die ersten, jetzt angelaufenen E-Generationen am Ende entsorgt werden müssen und wir vor Bergen giftigster Batterieanteilen wie Kobald und all den anderen Komponenten stehen. Die Batterietechnik wird sich so weit entwickelt haben, dass durch Technikänderungen diese Altlasten dann eben nicht mehr zum Recicelen gebraucht werden und wir das Endlagerproblem aus den Tagen der Antiantomkraftendlagerstätten erneut für den jetzt in blinder Rage produzierten E-Schrott zurück bekommen. Die Nutzer dieser Technik werden dann wie die heutigen Dieselnutzer als Umwelt- und Klimafeinde verschriehen sein. Alles schon mal dagewesen. Die Fähigkeit zu erkennen, dass man immer wieder die Leute in technische Sackgassen schickt, um sie dafür später zu diskretidieren, wird die selbe sein und wieder bei Null liegen.

Sebastian R

wird? Man solle mir jetzt den effektiven Unterschied zwischen einem SUV und einem Familienvan erklären. Ich habe mich für den SUV entschieden"

Du wirst doch hoffentlich den Unterschied zwischen großem Van und sinnlosem SUV erkennen.
Ein suv ist sinnlos zusammengeschusterter Kram, mit komplett nutzlosen Allradantrieb, hirnbefreit breiten und grossen Rädern.
Das ist in der Stadt unbrauchbar und im Gelände in 2 Minuten kaputt. Dazu der eklatante Mangel an Platz im Innenraum. Jeder Familienkombi kann mehr. Und bei einem Bulli ist der Faktor Aussengrösse zu Innenraum einfach am besten.
Zu suv und Gelände Autos in der Stadt hat ausgerechnet Boris Johnson mal etwas richtiges gesagt. Ist aber hier nicht zitierfähig.

Korrektur! vom Post um 10:49

Ich meinte natürlich „…die Investition lohnt sich nur, weil ich EINE PV-Anlage auf dem Dach habe …“…

Potzblitz! Das hätte ja keiner wissen können!

Zitat: "Die Daten von weltweit 100.000 Plugin-Hybriden hat er ausgewertet und dabei außerdem festgestellt: "Die realen Verbräuche sind zwei bis vier Mal so hoch wie in Testzyklen und Werbung angegeben. Das liegt vor allem daran, dass die Fahrzeuge deutlich weniger geladen werden als gedacht.""

Potzblitz! Das hätte ja keiner wissen können, dass die Angaben der Hersteller für den Verbrauch von Hybridfahrzeugen völlig unrealistisch ist, wenn lediglich der Benzinverbrauch angegeben wird und der Stromverbrauch bei dem vorgegebenen Fahrzyklus unter den Teppich fällt.

Es ist ungefähr so, als würde man bei der Ernährung von Homer Simpsons nur darauf achten, wieviel Krusty Burger er verdrückt, dabei völlig außer acht lassen, dass er neben den Krusty Burger auch noch Big Mac, Pommes, jede Menge Milk Shakes und Sahnetörtchen zu sich nimmt.

(sorry, dass ich das so infantil erklären muss, aber ich befürchte, sonst würden es mal wieder viele nicht verstehen).

@Blitzgescheit

Bin kein AfD Wähler. Ich bin überhaupt kein Wähler, weil ich niemanden und keine Partei kenne, die wirklich etwas verändern will. Umwelt ist ein großes Problem, aber leider nur eines von vielen. Die Zeilen die man hier zur Verfügung hat reichen da bei weitem nicht aus.

Aber in dem Punkt gebe ich Ihnen recht!
Ist "Grün", und es wird durch gewunken, ohne es zu hinterfragen. Bin in der Elektrobranche tätig. Neuerdings bekommen wir Elemente geliefert auf denen nun ein "grünes" Symbol ist. Ist aber bei defekt oder Veralterung nur giftiger Sondermüll.
Aber eben, man beachte, "grüner" giftiger Sondermüll.
Einfach nur Lächerlich!

Plusins sollen eine nicht ausreichend vorhandene ...

.. Ladeinfrastruktur übertünchen.
Schnell die Messlatte für die E- Förderung auf 40 Km gesenkt, verbunden mit aberwitzigen Benzinverbräuchen von 1,2 Liter ec. und schon ist die ökologische Welt trotz tatsächlichen 9,5 Litern in Ordnung.
Und genau so schöngerechnet sieht Deutschlands Umweltbilanz im ganzen aus.
Sie ist und bleibt eine gigantische Wirtschaftsförderung mit leider zweifelhafter Bilanz für die Umwelt.
Das ist auch genug Verantwortungsträgern bekannt ... doch wer würde heute dem allgemeinen Trend widersprechen?

Leider....

ist ein Auto mehr als nur ein Beförderungsmittel, es ist schon Metaphysisch ein Machtsymbol, ein Statussymbol und ein Zeichen von Individuellem Hedonismus...
Nur so lässt sich erklären warum die Autos in den letzten 30 Jahren immer Größer, Leistungsstärker und schwerer wurden.
Ein Vertreter im Sparsamen Kleinwagen wird müde belächelt und nicht Ernst genommen.
Du bist was du Hast ist noch immer die Devise, im Zeitalter des Klimawandels müsste es aber heißen: Du bist was du du dir Teilen kannst. Oder: Du bist worauf du Verzichten kannst. Weniger ist mehr.
Solange wir nicht Umdenken und selbst transformiert sind solange wird das ganze nicht wirklich funktionieren.
Die Verbraucher haben es selbst in der Hand
auch wenn unsere Marktmacht klein erscheint, wir können mit unserer Nachfrage die Welt verändern....

Egal ob Hybrid oder Voll-E,

Egal ob Hybrid oder Voll-E, die ganze Wahrheit über die tolle Umweltverträglichkeit dieser Technik werden wir dann ungeschminkt präsentiert bekommen, wenn die ersten, jetzt angelaufenen E-Generationen am Ende entsorgt werden müssen und wir vor Bergen giftigster Batterieanteilen wie Kobald und all den anderen Komponenten stehen. Die Batterietechnik wird sich so weit entwickelt haben, dass durch Technikänderungen diese Altlasten dann eben nicht mehr zum Recicelen gebraucht werden und wir das Endlagerproblem aus den Tagen der Antiantomkraftendlagerstätten erneut für den jetzt in blinder Rage produzierten E-Schrott zurück bekommen. Die Nutzer dieser Technik werden dann wie die heutigen Dieselnutzer als Umwelt- und Klimafeinde verschriehen sein. Alles schon mal dagewesen. Die Fähigkeit zu erkennen, dass man immer wieder die Leute in technische Sackgassen schickt, um sie dafür später zu diskretidieren, wird die selbe sein.

@ IckeDette

Zitat: "An die neue Regierung: Bitte den Hybrid nicht mehr als Elektroauto klassifizieren und jegliche Umwelterleichterungen für diese Fahrzeugklasse streichen."
#
... geht nicht: dann hätten wir das Ziel der 1 Mio. E- Fahrzeuge bei weitem (!) verfehlt und uns mal wieder (international) blamiert ...
Und für die nahe Zukunft gäbe es Ärger mit den Lobbyistenverbänden der Auto- und Zulieferindustrie: Der Zuschuss ist beim Verkaufspreis bereits bilanzfördernd eingerechnet ...
Uns mag regieren wer will ... im Kern wird sich wenig ändern: Die einen zahlen, die anderen ...

@ Blitzgescheit, um 10:53

Wenn Sie die Kommentare gelesen haben, müssten Sie festgestellt haben, dass der blitzgescheite AfD-Wähler mit seiner Plugin-Schelte offene Türen einrennt.
Dazu brauchte es also Ihren Hieb gegen die ungeliebten Grünen nicht, die übrigens an der Entscheidung der steuerlichen Erleichterungen weniger beteiligt gewesen sein dürften als die Lobby der Hersteller.

Die scheibchenweise Wahrheit

War nicht mit der "viel größeren Einfachheit des Elerktroantriebes" - und den daher geringeren Wartungs/Reparaturkosten geworben worden ? Ja , war es - und ein Elektromotor ist auch einfacher gebaut. Aber der Motor ist eben nicht schon das ganze Auto. Wie immer wurde nicht der reine Wein eingeschenkt. Ganz abgesehen davon, daß der Ersatz der Verbrenner durch Elektrofahrzeuge ÜNERHAUPT NICHT die Probleme löst. Die werden nur durch absolut weniger Autos gelöst. Und wenn der Ersatz eines Kabels 7000 Euro (!!!!!) kostet, dann ist das schlicht das AUS für diese Kisten.Jedenfalls für den Normalbürger. Alles eine Mogelei - und ein böses Omen für die kommende Zeit und Regierung.

@Mischa007 11:19

"Umwelt ist ein großes Problem, aber leider nur eines von vielen."

Das stimmt nicht.
"Umwelt" ist gewissermaßen die Mutter aller Probleme.

Ohne die Lösung des Umweltproblems sind alle anderen Probleme lächerlich.

Das habe ich mir nicht selber ausgedacht, sondern das ist die Schlussfolgerung aller Wissenschaftler, die sich mit dem Thema beruflich befassen.

Oje ...

in jeder Fahrschule lernt Mann/Frau, dass jedes kg welches unnötig durch die Gegend spazieren gefahren wird Sprit kostet!

Sowohl im Benzin- wie im E-Betrieb ist so ein Hybrid eine fragwürdige Sache, dort fährt man gleich 500 kg spazieren.

Ob man wirklich besser mit

Ob man wirklich besser mit E-Autos fährt, wenn man die wirklich ganze Energiebilanz von ganz am Anfang (z.B. schürfen nach den Metallen mit entsprechendem Umwelt und Landschaftsverbrauch) bis zum Ende mit wahrscheinlich nicht mehr gebrauchtem, dann umweltverantwortlichem Endlagern, samt den Überwachungskosten der Endlager zusammen rechnet? Ich habe da meine Zweifel und denke, es wird hier vieles schön geredet und gerechnet, weil man die E-Mobilität unbedingt und man sich diesen Pyrrhussieg auch als Zeichen, dass man sich mit seiner Dauerdemo und Katastrophensingerei gegen die Gesellschaft durchgesetzt hat, zur Selbstbestätigung braucht. Endlich haben die Chaoten ein Ziel erreicht. Die Rechnung in jeder Form, wird eh wieder der letztlich wehrlose Kleinbürger zahlen müssen.

@11:14 von Bender Rodriguez

"Und bei einem Bulli ist der Faktor Aussengrösse zu Innenraum einfach am besten"

Stimmt schon, aber wenn man mit einem oder zwei Kindern genauso gut einen Golf Kombi fahren könnte, dann ist ein Bulli auch nur eine schwere Schrankwand, die unglaublich viel Sprit verbraucht, in der ich mich aber viel besser fühlen kann, als der Nachbar in seinem sinnlosen SUV.

Faktisch sind beide Autos für die meisten Menschen zu groß und zu schwer und man wollte sie einfach haben, weil man sie geil findet.

Und wenn ich bei 130 km/h von rasenden Familien-Bullies überholt werde, dann höre ich geradezu den Sprit durchrauschen.

Emotional bin ich bei Dir. Find ich Bulli auch gut. Faktisch ist ein Bulli für die meisten Familien, die hier in meinem Umfeld wohnen (und das sind einige mit Bulli) genauso Quatsch wie ein SUV. Sie schauen nur auf die SUV-Fahrer herab, aus ihrem California Beach Tralala.

Unbenutzte Ladekabel

Der Klassiker beim Hybrid ist ja, dass das Mitarbeiter-Leasingfahrzeug nach einem halben Jahr mit originalverpacktem Ladekabel zurückgegeben wird.

Es macht ja auch viel mehr Sinn, mit der Firmen-Tankkarte zu tanken statt zuhause den Privatstrom zum Laden zu verwenden.

Finde den Fehler.

@Am 19. Oktober 2021 um 11:19 von Mischa007

Zitat: "Aber in dem Punkt gebe ich Ihnen recht!
Ist "Grün", und es wird durch gewunken, ohne es zu hinterfragen. Bin in der Elektrobranche tätig. Neuerdings bekommen wir Elemente geliefert auf denen nun ein "grünes" Symbol ist. Ist aber bei defekt oder Veralterung nur giftiger Sondermüll.
Aber eben, man beachte, "grüner" giftiger Sondermüll."

Ja.

Das Problem muss ganzheitlich angegangen werden. Es muss auch etwas getan werden.

Ich sehe nur, dass wir eine höchst handlungseifrige Politik haben, die aber in den seltensten Fällen die nötigen betriebs- und naturwissenschaftlichen Kenntnisse besitzen, insbesondere bei der Partei, die sich solche Themen auf die Fahne schreiben: die Grünen_r_s-In_*.

Ich befürchte, die Politik wird hier vieles nur verschlimmbessern.

Eine echte Lösung des Umweltproblems kann nur über einen Technologiewettbewerb erreicht werden.

Warum hat Cuba weitaus

Warum hat Cuba weitaus weniger Luftschadstoffe und Feinstaub als Deutschland trotz uralter Autos ? Weil die Devise "aus alt mach neu" wesentlich ökonomischer und ökologischer für Umwelt und Klima ist als Deutschlands fortwährendes Wachstum mit den damit produzierten Müllbergen, die nicht mal mehr in Deutschland Platz haben und deshalb in andere Länder entsorgt werden. Und das alles für ein Wachstum, dem es längst an Kaufkraft und Nachfrage ermangelt. Das hat mit Marktwirtschaft nichts mehr zu tun, sondern sind die Folgen fehlinvestierter Staatssubventionen.

Am 19. Oktober 2021 um 11:01 von unbutu77

" Dazu bedarf es aber einer völlig neuen Denkweise, Wohnraum in der Nähe des Arbeitsplatzes sollte abgekoppelt von den Spekulativen Immo Preisen möglich sein, die Lebensqualität in den Städten würde sich so nachhaltig verbessern, weniger Verkehr mehr Grünflächen und Radwege, mehr Einzelhändler statt "Großmärkte" vor der Stadt, das ganze wäre der Zukunftsweisende Umbau für mehr Nachhaltige Lebensqualität.... "

Was wäre daran neu?, schon früher gab bei Firmen Betriebswohnungen, auch die Bahn hatte welche, das Wasserwerk auch.
Selbst Maschinenbaufirmen hatten welche, Bergbausiedlungen sind auch heute noch bekannt.
Das Problem ist eher, das wurde alles weggemacht, oder die Firmen gibt es nicht mehr, ich selber wohne noch in so einer, ist jetzt freier Markt, und gerade ist die Mieterhöhung gekommen.

Hat also alles schon gegeben, einziges Problem, man musste früher aus der Werkswohnung raus, wenn man nicht mehr in der Firma gearbeitet hat.
Werksverkehr gab auch mal.

Das ist ja völlig neu und überraschend ...

... und diese Aussage ist mal wieder hochgradig ironisch! Und was ist denn schlimmer: Wenn ein Diesel erhöhte Schadstoffwerte hat oder wenn ein Hybrid rein fossil betrieben wird? Beides ist schlimm, aber nur das eine wird mit Milliarden-Bußgeldern belegt. Ich gewinne immer mehr Respekt vor der guten Arbeit der Auto-Lobby (und auch das war jetzt wieder ironisch).

@ unbutu77 um 10:44

Wo Sie schon bei "Greenwashing" sind:

Man holzt Regenwald ab, Pflanzt dort Soja, füttert dieses Soja an Schweine, welche es wieder ausscheiden, und verkauft die Ausgasungen dieser Ausscheidungen dann als "Bio CNG" - mehr Greenwashing geht nicht.

In Norddeutschland sehen sie vielerorts diese Kuppeln über den Gülletanks neben den Schweineställen, und ein paar Kilometer weiter die CNG-Tanke. Aber sicherlich gibt es auch "Bio CNG" aus anderen Quellen. Gerne auch aus Futtermais.

Mal ehrlich: Dagegen ist das gute Gas von Gazprom richtig "grün"...

In seinem heimischen Idyll

lässt es sich gut selbst in die Tasche lügen. Gut getarnt geht das noch als Schummelei durch.
Auf dem Weltmarkt eher ein Flop, da ist man schon Jahre weiter.

@Am 19. Oktober 2021 um 11:49 von FakeNews-Checker

Zitat: "Warum hat Cuba weitaus
Warum hat Cuba weitaus weniger Luftschadstoffe und Feinstaub als Deutschland trotz uralter Autos "

Weil in Cuba nur ganz wenige Autos fahren.

NKorea ist hier insbesondere "vorbildlich", wobei dort trotz kommunistische, bitterster Armut die Kommunisten es trotzdem "schaffen", die Umwelt zu ruinieren.

Daten zur Luftqualität in Cuba nebst Quellen können Sie im Übrigen gerne nachreichen!

E-Autos..

machen eigentlich nur dann Sinn, wenn damit der generelle Umstieg auf kleinere Autos erfolgen wird. Die würden die Parkplätze entlasten, die vielerorts für SUV viel zu klein sind.

Wenn es ein Tempolimit gäbe, bräuchte man keine höher gebauten, gepanzerten Autos mehr..

Alles eine Frage des Egoismus...

Am 19. Oktober 2021 um 10:50 von WM-Kasparov-Fan

Allein die Anwendung von nicht zu anstrengender, nicht ausbeutender, sondern den Körperkreislauf und die Hormone in Schwung bringender Muskelkraft zur Arbeitsverrichtung ist gesund für Mensch und Natur.
__
Ich bin nicht so der Schnelldenker. Deshalb bitte ich Sie mir das anhand der Tätikeiten z.B. einer Kassiererin, eines Goldschmieds oder eines Friseurs zu erklären, wie Sie das meinen mit dem Kreislauf der Hormone und der Schwung bringenden Muskelkraft.

Schwerlastverkehr

Alleine unterwegs mit bestenfalls noch einer Jacke und einer Aktentasche und dazu wird ein SUV mit 2,5 t Stahl, Plastik und Batterie durch die Gegend gekarrt? Finde den Fehler.

@ 11:40 von Kambrium2

„ Ob man wirklich besser mit E-Autos fährt, wenn man die wirklich ganze Energiebilanz von ganz am Anfang (z.B. schürfen nach den Metallen mit entsprechendem Umwelt und Landschaftsverbrauch)“

Wenn man sich ehrlich machen würde, dann müsste man beim Verbrenner dann auch die Suche, die Förderung und den Transport von Rohöl plus den Energieverbrauch und die Umweltbelastung einer Raffinerie mit einberechnen. Ob es dann besser aussieht?

Davon abgesehen teile ich die Meinung, dass Hybridfahrzeuge ein Feigenblatt sind und deren Förderung Quatsch ist. Bei uns in der Firma werden die überwiegend als Verbrenner betrieben und verbrauchen damit mehr, als die Diesel, die wir vorher hatten.

@ FakeNews-Checker

Warum hat Cuba weitaus weniger Luftschadstoffe und Feinstaub als Deutschland trotz uralter Autos ?

Weil sich ein Normalverdiener in Kuba nicht nur kein Aspirin und kein Klopapier, sondern auch kein Benzin leisten kann.

09:33 von Deeskalator - Autoindustrie

"Autoindustrie ein amoralischer Haufen von Hardcore-Kapitalisten sind, denen es nichts ausmacht durch Umweltverschmutzung die Lebenserwartung künftiger Generationen massiv zu verkürzen"
Das ist nicht die Automobilindustrie, von ein "bisschen" Lobbyismus abgesehen. Die bauen, was von ihren Angeboten und Entwürfen angenommen und gekauft wird. Über alle unsere Lebensumstände, von der Gesetzgebung über Verordnungen bis zur Exekutive (Durchsetzung) haben wir der Bundesregierung die Macht gegeben, mit einem Einspruchsrecht alle vier Jahre. Wenn man sich dort zwischen den Ideologen und den Lobbygetriebenen darauf einigt, daß Autos nur für Reiche gebaut werden, diese einen Zuschuß bekommen und noch ein unnützer kleiner Elektromotor eingebaut wird, dann ist das eben so.
Wenn sie in ein paar Jahren die Proteste gegen Schlaglöcher satt haben und zwischen den Naturschützern und den Straßenbauern wird vereinbart, dass nur noch Ochsenkarren neu zugelassen werden, dann gibt's eben keine Autos mehr.

@Alexander K 9:42 Uhr..

"236 Ltr. Benzin aus der Summe (587 Ltr.) wurden für eine Urlaubsfahrt an die Cote d'Azur verbraucht."

Mit einem kleineren, leichteren Euro-6-Diesel, wie ich ihn fahre ist der Verbrauch sicher geringer..

236 Liter Diesel reichen bei meinem Dacia bei einem Verbrauch von 5 Liter/100 km über 4000 km..

@Donousa, 11.45 Uhr -Gute und schlechte Konzepte für Firmenwagen

"Der Klassiker beim Hybrid ist ja, dass das Mitarbeiter-Leasingfahrzeug nach einem halben Jahr mit originalverpacktem Ladekabel zurückgegeben wird.

Es macht ja auch viel mehr Sinn, mit der Firmen-Tankkarte zu tanken statt zuhause den Privatstrom zum Laden zu verwenden."

Gutes Konzept bei einem Bekannten: Die Firma zahlt außer dem Wagen die Wallbox und erstattet ihm den Strom als Festbetrag pro kW/h. Er hat einen günstigen Stromanbieter und macht pro kWh einen kleinen Betrag gut. Demnächst kommt eine PV-Anlage auf die Garage, und schon wandert der Großteil des Betrags in die Anlage, die sich ziemlich fix selbst bezahlt und auch nach "Abschreibung" PV-Strom liefert.

So kann's auch laufen.

Ich habe einen 150ps Golf2

Ich habe einen 150ps Golf2 .
Bj 98. Das nenne ich umweltfreundlich. Das Ding braucht so 7.5l e10, wenn man richtgeschwindigkeit einhält. Ich transportiere auch nur 890kg Material durch die Gegend. Das Ding hat über 300000km.
Es hat also schon mindestens 4 Neuanschaffung überflüssig gemacht, die ja alle erstmal gebaut werden müssten. Gut für die Umwelt. Schlecht für den Kapitalismus.

@ 11:02 von IckeDette „…

@ 11:02 von IckeDette

„… Tretet endlich das Bundespolitische Greenwashing insgesamt in die Tonne, danke.“

Ich bin überzeugt davon, dass bei der in ein paar Jahren anstehenden Abgabe und Stilllegung der jetzigen E-Autos mit reiner E-Technik, die so wunderbar gepriesene Umwelt und Klimaverträglichkeit ganz schöne Beulen bekommen wird, wenn man dann die vielen tausend Altbatterien entsorgen muss. Da werden durch die momentane Batterietechnik Verhältnissmäßigkeiten ans Licht kommen, die sich nicht groß in der Umweltbilanz von den Hybriden unterscheiden werden.
Aber wenn halt der Nachbar jetzt schon ein neues Auto, auch noch mit Hybridtechnik, hat, verlegt so mancher Nachbar eben all seine Hoffnungen nur noch auf diese neue hoffnungsvolle Regierung. Nicht vergessen: spes saepe fallit
Das habe ich vor zwanzig Jahren mit solchen Partikeln der heutigen neuen Regierung lernen müssen und ich befürchte, da hat sich nicht viel geändert. Außer HarzIV heißt jetzt Bürgergeld.

Mogelpackung

es bedarft nicht viel om zu wissen das viele Hybrid nur elektrisch aus der Garage kommen um dann den Benziner oder Diesel einzuschalten. Das solche Fahrzeuge auch noch gefoerdert werden ist unter der Groko und ihrer Autokanzlerin ausgedacht und durchgefuehrt.
Da auch die Politker ohne goesseres technische Wissen dennoch die Schleudern foerdern bedeutet sie machen es bewusst gemacht haben und nehmensomit in Kauf das die Umwelt belastet wird.
Nun ist nur noch ein bischen Groko ueber mal sehen ob die "Ampel" auf rot schaltet.

@ 11:58 von 91541matthias

„ Wenn es ein Tempolimit gäbe, bräuchte man keine höher gebauten, gepanzerten Autos mehr..“

Volle Zustimmung. Leider funktioniert das nicht ohne die gefürchteten Verbote. Die USA sind voller Tempolimits und die Straßen sind voll von Autos, die man nicht braucht.

„Brauchen“ ist im Zusammenhang mit Autos sowieso eine fragwürdige Kategorie. Es gibt eine deutsche Firma in der Nähe von Stuttgart, die hat kein einziges Modell im Programm, das man nach logischen Gesichtspunkten „braucht“.

Und auch zahlreiche andere Autos „braucht“ man nicht, werden aber erfolgreich verkauft. Nicht nur SUVs, wozu braucht man eine „S-Klasse, 7er“ usw.

Also Tempolimit ist für mich ok. Deswegen verkauft aber Porsche kein Auto weniger

11:49 von FakeNews-Checker

ich denke der wenige ausstoss liegt daran, weil dort der kommunismus in reinkultur funktioniert. also kaum autos-mehr pferdefuhrwerke, kaum industrie-dafür essenmarken, keine kraftwerke-dafür pünktlich stromausfall, wenn alle unvernünftigen das licht gleichzeitig anmachen.

@ wenigfahrer

Selbst Maschinenbaufirmen hatten welche, Bergbausiedlungen sind auch heute noch bekannt.
Das Problem ist eher, das wurde alles weggemacht, oder die Firmen gibt es nicht mehr, ich selber wohne noch in so einer, ist jetzt freier Markt, und gerade ist die Mieterhöhung gekommen.

Werkswohnungen waren typischerweise keine Mietwohnungen. Ziel der Unternehmen war die Bildung von Eigentum in Arbeiterhand.

@Am 19. Oktober 2021 um 11:59 von Forengeschwätz

Zitat: "Alleine unterwegs mit bestenfalls noch einer Jacke und einer Aktentasche und dazu wird ein SUV mit 2,5 t Stahl, Plastik und Batterie durch die Gegend gekarrt? Finde den Fehler."

Kann keinen Fehler erkennen.

Beim Autofahren wird 80 % der Energie durch Reibung (Windreibung, interne Reibung des Antriebsstranges, Motor etc.) dissipiert. 20 % lediglich gehen auf die reine Beschleunigungsarbeit zurück.

Deswegen ist bei - relativ niedrigen Geschwindigkeiten - die Masse des Fahrzeugs nicht der entscheidende Faktor, weswegen der Verbrauch von "schweren" Fahrzeugen nicht direkt proportional zur Masse desselbigen ist.#

Dass schwere SUVs, wenn sie mit höheren Geschwindigkeiten gefahren werden, mehr saufen als Harald Juhnke zu seinen besten Zeiten, ist eine andere Geschichte.

@ weingasi1, um 11:58

RE @ 10:58 von WM-Kasparov-Fam

Ich verstehe den User so, dass sich die von Ihnen genannten Mitarbeiter per pedes oder Bike zum Schaffen bewegen sollten.

Was natürlich illusorisch ist...

@Am 19. Oktober 2021 um 09:28 von Bender Rodriguez

>[..]Auch 100% Stromerzeuger sind ni ht umweltfreundlicher, als ein 20 Jahre alter Benziner. Dessen co2 Bilanz wird mit jedem km besser.[..]<

In der Tat, so ist es. Aber nur mit Neuherstellung und Verkauf läßst sich geld umverteilen.

Merke: was nix kost', das nix taugt!

Übrigens: Ich finde es schändlich, dass es nicht zu einer Geschwindigkeitsbeschränkung auf unseren Autobahnen zu reichen scheint. Es nuss ja nicht gleich 80km/h sein , 100km/h würden schon was bringen - sofort und zum Nulltarif umsetzbar -> siehe oben.

laut einem bekannten Werkstattmitarbeiter

liegen die Ladekabel bei Rückgabe nach Lesasingende ganz oft eingeschweisst im Kofferraum.

Für mich waren Autos wie ein 7er mit E-Kennzeichen nix anderes, als die erfolgreiche Umsetzung von Lobbyarbeit die tagein tagaus durch Vertreter der Industrie im Bundestag geleistet wird. Es geht darum, wohlhabende wie Manager in den Genuss von staatlichen Förderungen wie auch den Vorzügen eines e-Kennzeichens kommen zu lassen. Bei Fahrzeugen die mit Umwelt- und Ressourcenschonung rein garnix zu tun haben, wohlgemerkt.

Also Absatzförderung auf Kosten Steuerzahler (wie das ganze Geschäftswagenmodell ohnehin ist) plus vielleicht eine Optimierung des Flottenverbrauches je Hersteller - auf dem Papier halt.

In der Ökobilanz zieht das so oder so nicht, weil Geschäftswagen werden alle drei Jahre neu produziert. In dem Fall dann inklusive Batterie, mit allem Dreck der dazu gehört.

Nicht die Bohne

Hybride, egal welche Art sind nicht Umweltschonend.
Sie schleppen hunderte Kilo Motor mit sich rum Plus einen Akku, dessen Bestandteile um die halbe Welt reisen müssen bevor sie eingebaut werden können.
Resultat:
Einen viel höheren verbrauch wie angegeben.
Sagenhafte 50-70km rein elektrisch.
Weniger Stauraum, u.U. weniger Fahrgastraum.
Welcher Großstädter braucht einen SUV-Hybrid wirklich?
Es sei denn zur Komplexbewältigung?

Dr bashir

Faktisch sind beide Autos für die meisten Menschen zu groß und zu schwer und man wollte sie einfach haben, weil man sie geil findet."
.
Da hast Du sicherlich recht. Das ist aber ein politisches Problem. Ich habe zb 3 Autos. Die mittels günstiger Versicherung billiger sind, als ein Stellplatz.
.
Mit genügend Stellplatz hätte ich gerne ein Wechselkennzeichen, das den Namen auch verdient.
Dann könnte man sich immer das passende Fahrzeug aussuchen. Für den Urlaub den t5. Für die Familie den Kombi und zur Arbeit mit dem smart.
Da Vater Staat aber die Kfz Steuer braucht, nimmt man lieber immer den Kombi.
Meist zu klein oder zu gross.
.
Mit dem heutigen Kennzeichen muss man die Kisten versteuern und arf dennoch nicht öffentlich parken.
.
Ökologie muss hier hinter den Steuereinnahmen zurückstehen.

So wie die Insekten nur

So wie die Insekten nur bei schönem Wetter umher fliegen, wäre auch ein rein solarbetriebenes E-Auto mit geringem und leichtgewichtigen Akku-Stromspeicher erst wirtschaftlich und klimafreundlich. Solange es das nicht gibt, bleibt es auch weiterhin beim Verbrennungsmotor. Vielleicht führt die Spritpreisverteuerung ja mal zu einem besseren, sparsamen Umgang mit Mobilität, was ohnehin die bessere Lösung wäre als all der Hybrid-Gaukel, mit dem versucht wird, die bisherige Overmobilität und Hyperaktivität fortzusetzen und einen grünen Anstrich zu geben.

Ganz einfach

bei den Autohäusern einfach mal nachfragen, bei wie vielen zurückkommenden Leasing-Hybriden das Ladekabel noch originalverpackt ist. Sie werden erstaunt sein.

@ sosprach, um 12:06

“es bedarft nicht viel om zu wissen das viele Hybrid nur elektrisch aus der Garage kommen um dann den Benziner oder Diesel einzuschalten.“

Bei Plug-In Hybriden gibt es m. W. keine Diesel.

Und auch für Sie:
Es liegt ganz gewiss nicht an dem mangelnden technischen Wissen der Politiker, dass diese Autos gefördert werden.
Das war die “Überredungskunst“ der Autohersteller, die auf diese Weise nebenbei auch noch den Flottenverbrauch ihrer Verbrenner runterrechnen konnten.

E-Autos sind kein Allheilmittel

Ich verstehe den ganzen Hype um E-Autos nicht. Die Herstellung ist nicht klimafreundlich u.a. durch den dafür benötigten Siliziumabbau. Um weite Strecken damit in Urlaub zu fahren ungeeignet wegen zu kurzer Reichweite und zu langer Ladezeiten. Wenn jetzt jeder ein E-Auto fahren würde, wie sollen die überhaupt alle geladen werden? Einen eigenen Parkplatz um eine Wallbox zu installieren hat nicht jeder und in vielen Städten werden die Parkplätze (wo man theoretisch eine Ladestation aufbauen könnte) statt mehr eher weniger, Strom wird auch eher teurer als billiger. Und dann zum Schluss um die Entsorgung alter und kaputter E-Autos hat sich bis heute niemand Gedanken gemacht. Deswegen ist es sinnvoll sich nicht nur am E-Auto festzubeißen, sondern auch E-Fuels und Wasserstoff weiterzuentwickeln und zu fördern.

um 10:42 von SebastianR

ja, richtig. Es beginnt im Kopf der Anwender. Ein Paar mit Hund braucht schon mal einen VW-Bus, wegen dem Hund selbstverständlich.
Ein Pendler nimmt für 5km auch lieber den 3,0TDI statt dem 1,2 Benziner. Letzteres wäre aus technischer Sicht logisch weil schneller auf Betriebstemperatur. Der TDI fährt praktisch sein ganzes Autoleben kalt.
Mir haben aber auch schon Pferdeliebhaber erklärt, die 50m von der asphaltierten Straße bis zur Koppel geht nur mit einem SUV. Ich wette, ein Polo mit 50 PS schafft das auch. Um einen Pferdeanhänger mit Pferden im Gelände zu bewegen reichen schätzungsweise 5PS aus. Die alten Acherschlepper aus den 50er Jahren beweisen es...

Und der angeführte Bulli.... der bietet massig Platz bei deutlich kleiner Widerstandsfäche. Wenn man auf der Autobahn mal hinter einem Bulli fährt und überholende SUV betrachtet, merkt man dass der Bulli gar nicht so groß ist ;-)

ES GEHT BEIM AUTO UM STATUS, NICHT UM LOGIK. Damit ist jede sachliche Debatte eigentlich abgehakt

@ Blitzgescheit_r_s_in_*

Kann keinen Fehler erkennen.

Kennen Sie den Ausdruck "über seine Verhältnisse leben"? Unsere Gesellschaft lebt in puncto Energie- und Rohstoffverbrauch über ihre Verhältnisse.

@Kambrium2 11:27

Cobalt -nicht Kobald- lässt sich hervorragend recyceln. Die seltenen Erden z.b. aus den Keramiken der Auto-Abgaskatalysatoren hingegen bisher nicht. Beide Antriebsarten weisen erhebliche Schwunde bei den eingesetzten Rohstoffen auf. Im Übrigen wird Cobalt zunehmend durch Nickel ersetzt, was sich auch gut wiedergewinnen lässt.

Mein Plug-in-Hybrid ist super

Seit 9 Jahren fahre ich Plug-in-Hybrid ( Opel Ampera). Mein Bordcomputer sagt mir, dass ich 66 % aller Kilometer elektrisch gefahren bin. Auf der Autobahn brauche ich bei 120kmh und leerer Batterie unter 6 Liter auf 100 km trotz 1,8 t Fahrzeuggewicht. Neuerdings lade ich mit selbst erzeugtem Solarstrom.
Das Auto kann nichts dafür, wenn die Lademöglichkeit nicht genutzt wird.

12:28 von Forengeschwätz

"Kennen Sie den Ausdruck "über seine Verhältnisse leben"? Unsere Gesellschaft lebt in puncto Energie- und Rohstoffverbrauch über ihre Verhältnisse."
Ja wir brauchen schon eine "dritte Erde" aber anstatt das Energie Sparen zu belohnen wird aufwendig nach Rohstoffen auf Mond und Mars gesucht...
Entweder wir schaffen es in den nächsten Jahren unseren "Hunger" nach Energie und Rohstoffen zu bändigen oder aber wir vernichten unsere Lebensgrundlage unwiederbringlich. Ein Weiter so darf es genau deshalb nicht geben.

@Am 19. Oktober 2021 um 12:28 von Forengeschwätz

Zitat: "Kann keinen Fehler erkennen.

Kennen Sie den Ausdruck "über seine Verhältnisse leben"? Unsere Gesellschaft lebt in puncto Energie- und Rohstoffverbrauch über ihre Verhältnisse."

Mag sein.

Ich habe geschrieben, dass Ihr Feindbild "SUV" in der Sache nicht begründet ist, da der Verbrauch nur aufgrund des oben dargestellten fahrdynamischen Zusammenhanges unmerklich höher ist als bei kleineren Fahrzeugen und dass SUVs nicht zum Zwecke des Schnellfahrens, sondern des Fahrkomforts gekauft werden und Sie sich damit an einem Symbol abarbeiten, ohne in der Sache in die Tiefe zu gehen ... wie man es eben von grünlinkspopulistischen Lautsprechern so kennt.

Zweifel an Plugin-Hybriden???

Es war von Anfang an klar, dass es diese Autos nur gibt, um die Flottenverbräuche klein rechnen zu können. Artikel wie diese, geben den Fahrzeugen aber eine Legitimierung, in dem suggeriert wird, dass die Fahrzeuge nicht nur zum künstlichen Verringern der Flottenverbräuche, besonders deutscher Hersteller, entwickelt und mit Steuergeld gefördert werden.

Journalisten sollten sich lieber darauf konzentrieren, wie die Autolobby diese Idee durchgesetzt hat und welche Politiker sich haben "überzeugen" lassen. Eine Idee, bei der Fahrzeuge die die Umwelt und das Klima in Herstellung und Verbrauch mehr belasten und zusätzlich noch mit Steuergeld gefördert werden, damit die reinen Verbrenner auch noch mal mehr CO2 ausstoßen dürfen.

@Dany39

Beim Siliciumabbau denke ich zuerst an Ferrosilicium welches in großen Mengen zur Herstellung von Magnesium für Al/Mg Legierungen für alle Arten von Karossen und im Flugzeugbau gebraucht wird. Ein Wechsel der Antriebsart dürfte da kaum Auswirkungen auf den Mehrbedarf haben.

Hybrid- und E-Autos sind

Hybrid- und E-Autos sind auch deshalb nicht klimafreundlich und nicht nachhaltig, weil es dafür keinen Gebrauchtwagenmarkt gibt. Wer kauft schon so ein Auto, wenn der Akku schon nach 2 Jahren verschlissen und defekt ist aufgrund häufiger Ladung ? Schließlich ist der Akku nicht nur das Schwerste, sondern auch das Teuerste am ganzen Auto. Und ist der Akku pfutsch, dann fliegt das ganze Auto auf den Müll. Umwelt-, Ressourcen- und Klimaschutz schaut anders aus als E-Mobilität.

@Am 19. Oktober 2021 um 12:36 von euromark

Zitat: "Seit 9 Jahren fahre ich Plug-in-Hybrid ( Opel Ampera). Mein Bordcomputer sagt mir, dass ich 66 % aller Kilometer elektrisch gefahren bin. "

In Ihrem Fall macht dann ein Hybrid auch Sinn.

Zitat: "Auf der Autobahn brauche ich bei 120kmh und leerer Batterie unter 6 Liter auf 100 km trotz 1,8 t Fahrzeuggewicht."

Dieser Verbrauchswert ist auf den exzellenten Verbrennungsmotor zurückzuführen. Frage ist, um wieviel dieser gute Verbrauch noch einmal geringer wäre, wenn man die Batterie und die Elektromotoren für den Hybrid wegließe.

Bitte die korrekte physikalische Einheit (km/h und nicht "kmh") verwenden. Als Ingenieur bekomme ich da Augenkrebs!

Gesetzt den Fall:

Da ist jemand mit dem nötigen Kleingeld, einer eigenen Steckdose zum Aufladen, der täglich kaum die 50-70 Elektrokilometer fahren braucht.
Und der nur hin und wieder eine längere Tour fährt.
Der wäre doch blöde, würde er den E-Antrieb nicht voll ausnutzen.

Warum also sollte für den ein Plug-In nicht sinnvoll sein?

Hybrid

Eine fortschrittliche Hybrid-Technologie macht durchaus Sinn, wenn der Dreizylinder Verbrenner immer gleichmäßig im optimalen Drehzahlbereich durchläuft, einen Akku lädt und die wechselnden Drehmoment-Anforderungen des Fahrbetriebes dann elektrisch realisiert werden. Beim Bremsen kann die Bewegungsenergie in den Elektromotoren dann wieder in elektrische Energie umgewandelt werden.

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