Kommentare

Warum Öl und Sprit derzeit so teuer sind

Teuer ja, aber der grösste Anteil geht auf die Steuern und die wird keiner senken, eher noch erhöhen.

Warum Öl und Sprit ...

... so teuer sind, will der TS-Artikel nach eigener Aussage erklären.
Nur außer, dass der Markt sprich Angebot und Nachfrage von/nach Öl, Gas und Kohle regelt und die Nachfrage weltweit weiter steigen wird, kommt nichts an Aufklärung.
Das hätte man auch mit einem Standardsatz der Neo- und Marktliberalen "der Markt reguliert und richtet es" beantworten können.

15:14 von Alter Brummbär

und die Ölkonzerne werden auch noch ihren Teil draufschlagen
der Verbraucher zahlt es ja

Deutschland ist mal wieder zu spät

Das Grundproblem: Deutschland ist mal wieder zu spät - auf ganzer Linie.

E-Autos, Strom aus erneuerbaren Energien, Dämmung von Gebäuden inkls. Wärmepumpe und Photovoltaikanlage: Hätten wir das bereits alles (wie andere Länder), hätten wir kein Problem mit den Energiekosten.

Aber Deutschland ist ja "konservativ",aber leider in der Ausprägung "Alles was neu ist taugt nicht".

Die hohen Kosten auf den Umweltschutz zu schieben ist sehr kurzfristig. An der EEG Umlage zu Schrauben bringt vielleicht kurzfristig Erleichterung. In der Zukunft wird es dafür umso schlimmer und dann gibt es nichts mehr zum drehen.

Eigentlich dürfte der Preis

Eigentlich dürfte der Preis nicht steigen, weil die Nachfrage das Niveau von vor Corona erreichte. Damals zahlten wir ja auch nicht solche mondpreise. Die Förderung wurde dem Bedarf noch nicht angepasst. Dazu kommen Gier und co2-bepreisung. So wird der Traum der Grünen von einst 5DM pro Liter doch noch ganz schnell wahr.

Warum Öl und Sprit derzeit so teuer sind....

Da spielt, nach dem weltweiten Wirtschaftseinbruch im letzten Jahr, jetzt die vermehrte Nachfrage eine Rolle. Aber auch Besteuerung und die Deregulierung der Energiemärkte in Europa, weg von langfristigen Lieferverträgen, hin zum Börsenhandel von Energieträgern spielen eine Rolle.

Sozial kann das zu einer explosiven Sache werden, denn schon 2019 konnten 2 Millionen Menschen nicht ausreichend heizen. Wie auch der VDK und der Bundesverband der Verbraucherzentralen darlegen. Und bis jetzt sind für geringverdienende Haushalte keine Ausgleichszahlungen angedacht.

@ Alter Brummbär 15:14

Und wenn die Regierung das macht würgt sie noch diese leichte Konjunkturerholung ab . Abgesehen vom normalen Bürger .

Am 18. Oktober 2021 um 15:30 von Sisyphos3

und die Ölkonzerne werden auch noch ihren Teil draufschlagen
der Verbraucher zahlt es ja.
__
Dass die Opec-Staaten Geld an ihrem (häufig einzigen Produkt) verdienen wollen, halte ich für legitim. Im Gegenteil, im Anbetracht der Tatsache, dass es ein endliches Produkt ist und mehrere Länder den Verbrauch stark einschränken wollen, könnte man sogar verstehen, wenn diese die Preise, so lange sie ihr Produkt noch verkaufen können, stark erhöhen. Trotz viefachen Unkens in der Vergangenheit hat man das aber nur moderat gemacht. Wenn der Staat sich also das Wohlwollen seiner Bürger erhalten möchte, sollte er vllt über eine zumindest zeitweise Herabsetzung des auf ihn entfallenden Anteils nachdenken.
Damit ist sowohl dem Bürger und der Industrie geholfen und gäbe auch noch "Vorschusslorbeeren" für die Koalition ;)

suchen)

"Diese [im Artikel ausführlich erläuterten] wichtigen Faktoren sprechen dafür, dass die Öl- und Spritpreise in den nächsten Monaten weiter steigen werden.
>> Allerdings sind viele Experten auch der Ansicht, dass die Ölförderländer ein Interesse daran haben, die weltweite Konjunkturerholung nicht durch einen zu hohen Ölpreis abzuwürgen"

Logisch. Wenn sie "überreizen" würden sie ihr Öl irgendwann nicht mehr los.

Das Dumme ist nur, dass die Ölförderländer und -produzenten viele "gutsituierte" Abnehmer haben, deren finanzielles "Leistungsvermögen" noch lange nicht ausgeschöpft ist - und dass es für sie bis dahin auf die immer schneller wachsende Zahl der Verbraucher, die sich die hohen Preise jetzt schon nicht mehr leisten können, und das obwohl sie um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können immer noch dringend auf Öl und Benzin angewiesen sind "nicht ankommt", sie es sich also leisten können/könnten, solange an der Preisschraube zu drehen bis auch für sie "nichts mehr geht".

Am 18. Oktober 2021 um 15:41 von dito

Das Grundproblem: Deutschland ist mal wieder zu spät - auf ganzer Linie.

E-Autos, Strom aus erneuerbaren Energien, Dämmung von Gebäuden inkls. Wärmepumpe und Photovoltaikanlage: Hätten wir das bereits alles (wie andere Länder), hätten wir kein Problem mit den Energiekosten.
___
Frage : welche anderen Länder haben das denn (flächendeckend ) schon alles ?

Am 18. Oktober 2021 um 15:43 von Cillie21

Dazu kommen Gier.
__
Wer ist denn hier der "Gierige" ?

die weitere Steigerung der Spritpreise...

müßte eigentlich für 2022 ausfallen.-Grund-
Mittlerweile gibt es 17 Prozent E-Autos und auch 2022 wird dies weiter steigen (Möglicherweise auf 30 Prozent)-
Daher ist es sinnvoll die CO-2-Preiserhöhung für 2022 zu pausieren unter der Voraussetzung das es mit den E-Autozulassungen weiter nach oben geht.
Das ist aber jetzt Sache der zukünftigen Ampelregierung und ich denke das die sich auch in den Koalitionsverhandlungen diesem Thema stellen werden. Es ist unzumutbar geworden was da auf den Bürger zugerollt ist.
Frankreich hat auch gedeckelt und die EU muß auch mal langsam sehen das der Klimaschutz im Verkehr mit den E-Autozulassungen starke Fortschritte macht. Co2-Bepreisung für 2022 pausieren.

Stimmt nur

zum Teil, je es ist teurer geworden, weil der Markt das so will, und die OPEC mit den Saudis bewusst nicht mehr fördern wollen, damit der Preis hoch bleibt, um Verluste auszugleichen, so stand es in einem Artikel.
Aber besonders auf Benzin haben wir einen Anteil von 1 Euro die der Staat haben will.
In anderen Nachbarländern ist das nicht so, die liegen fast 40 Cent darunter, und mehr zur Zeit.
Wir hatten schon Zeiten, da war der Preis höher, aber wir haben an der Tankstelle in etwa den Preis bezahlt, der heute dran stand.
Der Ölpreis allein ist es also nicht, es gäbe sehr viele Möglichkeiten für den Staat das zu regulieren, will man aber nicht.

15:30 von Sisyphos3

«und die Ölkonzerne werden auch noch ihren Teil draufschlagen.
der Verbraucher zahlt es ja.»

Auch die Differenz Super zu Diesel ist gering geworden.
Das war mal deutlich mehr als 1,67 € zu 1,55 € = 12 Cent.
Das waren mal so was wie 30 Cent.

War in Deutschland auch immer das Argument für den Dieselmotor. Vergleichsweise hohe KfZ-Steuer zum Benziner. Dafür Ersparnis durch geringe Kraftstoffkosten … gerade bei Vielfahrern. Das dampft sich immer mehr ein. Sehr zum Leid der Vielfahrer, die gar nicht anders können, als mit dem Auto zur Arbeit zu fahren.

Meine Freundin mit ihren ca. mind. 1.500 km Dieselkilometern pro Monat schimpft schon mittellaut vor sich hin. VW Beetle - 6 bis 7 Liter / 100 km.
Gut hat es, wer nicht unbedingt so viel fahren muss.

Gerade zum Winter tun die Mineralölkonzerne eh immer noch was drauf auf den Preis. Kennt man schon. Niemand wird die Fördermengen in so einer Situation erhöhen, um tendenziell die Preise zu mindern.

Nicht lustig, für viele bedrohlich.

Wenn

man einfach immer mehr Geld druckt, dann muss man sich nicht wundern falls andere Länder Ihre Juwelen nicht mehr zum gleichen Preis verkaufen.

In 2008 hatte der Ölpreis den

In 2008 hatte der Ölpreis den Höchststand von 145$ pro Barrel.

Zurzeit liegt er bei 85$/Barrel. Trotzdem ist der Sprit so teuer wie nie.

Liegt es an der CO2 Bepreisung?

Man könnte sich schon die Frage stellen, welches Steuersäckel hier gerade gefüllt wird.

15:58 von weingasi1

15:58 von weingasi1
Norwegen zum Beispiel. Ein sehr großer Anteil des Stroms kommt aus Wasserkraft, Öl- und Gasheizung sind dort auf dem Rückzug. Ölheizungen sind dort sogar verboten https://www.independent.co.uk/news/world/europe/norway-ban-oil-use-heati...

Mit den Energiekosten wurde

Mit den Energiekosten wurde die Inflation mit angeschoben. Eigentlich wäre durch eine Rücknahme der gewaltigen Steueranteile an Energiepreisen viel zu machen. Da aber dieser Staat den Hals nicht damit vollbekommen kann seine Bürger auszuplündern wo er nur kann, wird da also nichts verändert werden und da ist den Regenten auch die damit verbundene Marge egal, auch wenn die Bürger und Staat in immer gefährlichere Lagen bringt. Aber vielleicht sind auch die Zusammenhänge für unsere hochdotierten Politiker mit samt ihren tollen Beratern zu hoch, um sie zu verstehen. Absicht darf man beiden ja nicht unterstellen…

Am 18. Oktober 2021 um 16:05 von Strandy

Mittlerweile gibt es 17 Prozent E-Autos und auch 2022 wird dies weiter steigen (Möglicherweise auf 30 Prozent)-
#
#
Elektroautos: Deutsche Hersteller haben 17 Prozent Anteil am Weltmarkt
-
Da haben Sie wohl etwas fasch verstanden.

ZU 15:41 von dito "Deutschland ist mal wieder zu spät"

"E-Autos, Strom aus erneuerbaren Energien, Dämmung von Gebäuden inkls. Wärmepumpe und Photovoltaikanlage: Hätten wir das bereits alles (wie andere Länder), hätten wir kein Problem mit den Energiekosten."

"Wie andere Länder"?? Welche denn? Hätten wir hunderte Mrd€ nicht mit dem EEG zu Lasten der Verbraucher und Steuerzahler vergeudet, sondern wie es das EnWG vorgibt, in eine "sichere, preisgünstige, verbraucherfreundliche, effiziente Versorgung der Allgemeinheit ..." investiert, dann hätten wir weniger Problem mit Kosten und Sicherheit.
Kein mit D vergleichbares Land geht diesen Sonderweg mit. Die Briten nicht, die Franzosen nicht, die Polen nicht usw ...
Wir schalten jetzt mit Neckarwestheim das letzte AKW ab und die KKW sollen schnell folgen. Aber Batterieautos wieder milliardenschwer fördern. Bahn, LKW, Nahverkehr mit Strom?

Nichts gelernt aus der EEG_Misere. Weder die berühmte Kugel Eis noch hunderte Mrd€ haben das Klima oder die Umwelt positiv beeinflusst, im Gegenteil!

Am 18. Oktober 2021 um 16:19 von dito

15:58 von weingasi1
Norwegen zum Beispiel. Ein sehr großer Anteil des Stroms kommt aus Wasserkraft, Öl- und Gasheizung sind dort auf dem Rückzug. Ölheizungen sind dort sogar verboten
__
Nun bringen Sie als Beispiel ein einziges Land, das nicht etwa bereits auf alle fossilen Energiestoffe, sondern lediglich auf private Ölheizungen seit Jahresbeginn und nicht "bereits seit langem". Im übrigen wollen Sie doch nicht wirklich ein Land im äussersten Norden des Kontinents, mit enormem Wasserkraftpotenzial und einer nur sehr geringen Einwohnerdichte und kaum Industrie, mit einem Land, wie DE vergleichen. Also, bei aller Liebe aber ein wenig Vergleichbarkeit sollte dann schon bitte sein, sonst erreicht man noch weniger Akzeptanz.
Auch hier gibt es übrigens Gemeinden, die völlig autark und von Energielieferanten unabhängig existieren. Aber eben im kleinen Rahmen. So als würden Sie eine 1000-Seelen Gemeinde mit HH vergleichen,
oder eben NOR mit DE.

Am 18. Oktober 2021 um 15:56 von weingasi1

Noch ist die alte Regierung im Amt und Würden
Und laut Aussage der Kanzlerin besteht kein Handlungsbedarf.
Also nicht schon einer neuen noch nicht mal im Amt befindlichem anlasten was die alte 16nicht gemacht hat und aktuell nicht macht.
Wichtiger als ein frierenbdes Volk sind noch schnelle Postenverteilung und Abschiedstournee

Konnte ja keiner Wissen, das der Sprit mal wieder teurer wird

Erst kürzlich gab ein Altmeier zu,
mir der Energiewende hätte man schon 10 Jahre früher beginnen müssen.

Einige kennen es noch aus den 70ern, als die Autobahnen
von Radfahrern genutzt wurden.

Zu 15:30 v Sisyphos3 -Es wird nicht besser, nur teurer!

..und die Ölkonzerne werden auch noch ihren Teil draufschlagen
der Verbraucher zahlt es ja

Nicht nur die Ölkonzerne. Heute melden die Nachrichten den höchsten Dieselpreis aller Zeiten.
Die Versorgung erfolgt zum Großteil mit LKWs, die mit Diesel fahren und das noch sehr lange. EE steht da, wenn überhaupt, noch weit in den Sternen.

Die höheren Kosten für den Transport werden sich selbstverständlich in den Preisen wiederfinden. Die Inflation bekommt den nächsten Schub.
Diese Dieselpreise zahlen indirekt so auch die Batterieautofahrer. Einige haben schon geglaubt, sie seien da aus dem Schneider.

Spritkosten

Die Spritkosten sind noch lange nicht hoch genug. Man braucht sich nur die Neuzulassungen der SUVs anschauen.

Dadurch ist der durchschnittliche Verbrauch der Autoflotte in Deutschland um 1,2l/100km gestiegen. Trotz effizenterer Motoren.

Hauptsache man(n) sitzt erhöht. Kostet halt.

15:41 von dito

< Das Grundproblem: Deutschland ist mal wieder zu spät - auf ganzer Linie.

E-Autos, Strom aus erneuerbaren Energien, Dämmung von Gebäuden inkls. Wärmepumpe und Photovoltaikanlage: Hätten wir das bereits alles (wie andere Länder), hätten wir kein Problem mit den Energiekosten.

Aber Deutschland ist ja "konservativ",aber leider in der Ausprägung "Alles was neu ist taugt nicht". >

Deutschland hinkt in sehr vielen Bereichen hinter anderen Ländern her.
16 Jahre Dornröschenschlaf merkt man überall.
Dass Deutschland so konservativ ist und daher immer eine Partei wählt, deren einziges Programm der Satz von Merkel war: "Sie kennen mich ja", führte dazu, dass wir den Anschluss an andere Länder überall verloren haben.
Wir zahlen unsere Rückständigkeit dann eben mit höheren Ausgaben.

15:57 von Nettie

«Bei einem Anbietermarkt bleibt nur sparen (und nach Alternativen suchen).»

Die Fossile Alternative zum Flüssigölverbrenner gibt es als Flüssiggasverbrenner (LPG) seit ca. 25 J. Schon damals Ende der 1990-er für viele, heute für quasi alle Benziner nachrüstbar als Benzin-LPG-Hybrid.

Aktuell sind in DEU ca. 375.000 solche Hybride zugelassen. So wenige bei mehr als 40 Mio. zugelassenen KfZ insgesamt. Natürlich muss man erst mal was investieren in die Umrüstung, bei der auch die Benzinfahrerei weiterhin zu 100% erhalten bleibt. Grob gesagt 2.000 bis 3.000 €. Je nach Motor, je nach Wunsch. Man addiert beides inkl. Reichweiten. LPG-Tankstellen gibt es längst flächendeckend.

LPG ist soz. "Abfallprodukt" bei der Erdölraffination.
Oft wird das abgefackelt, statt es zu nutzen.
1l LPG sind aktuell ± 0,70 €.
Festgeschrieben steuerbegünstigt bis Ende 2022.
Hat aber nie wer groß beworben.

Ich habe das seit 2001 in 2 Autos nacheinander.
Manchmal erzähle ich was. Interessiert aber keine Sau.

15:14 von Alter Brummbär

< Warum Öl und Sprit derzeit so teuer sind
Teuer ja, aber der grösste Anteil geht auf die Steuern und die wird keiner senken, eher noch erhöhen >
Wenn viele Deutschen überwiegend Parteien wählen, die bei den Superrreichen keine höheren Einkommensteuern und auch keine Vermögensteuer machen wollen, dann wollen also die meisten Deutschen lieber mehr Verbrauchssteuern bezahlen, um den Staat zu finanzieren.
Denn irgendwoher muss das Geld für den Staat kommen.

"Auch hier gibt es übrigens Gemeinden, die völlig autark und von Energielieferanten unabhängig existieren..."

@weingasi1, Sorry, aber das ist Fake. Kein Land auf dieser Erde, selbst das abgeschottete Nordkorea, schon gar keine Gemeinde ist autark. In der "1000-Seelen-Gemeinde" gibt es Autos, Fahrräder, Traktoren, PV-Anlagen, usw. usf.. Diese wurden u.a. mit Energie produziert und die Entsorgung wird einfach unterschlagen.

Meine Stadtwerke haben wieder einmal ausgerechnet wieviel MWh Strom klimaunschädlich erzeugt wurden.
Das ist die selbe Milchmädchenrechnung. Die Produktion, die Installation, die enthaltenen Schwermetalle, die Entsorgung, die Kosten für Ersatzkraftwerke etc. werden unterschlagen.
Bilanz geht anders. Erst unter dem Strich steht das Ergebnis fest. Auch was die Gesamtrechnung in € und Cent betrifft.
Die unwirtschaftliche Erzeugung und den Profit der Solarbesitzer zahlen die nicht privilegierten Verbraucher mit der EEG-Umlage mit jährlich weit über 20 Mrd.€!

16:19 von dito

«Norwegen zum Beispiel. Ein sehr großer Anteil des Stroms kommt aus Wasserkraft …»

In Norwegen kommen 99% der Stromerzeugung aus Wasserkraft.
In Island kommt fast alles an Strom und Heizungen aus Geothermie.

Zwei geographische Sonderfälle begünstig durch für so was ideale Natur. Norwegen hat ca. 5 Mio. Einwohner, und Island hat mit ca. 350.000 ein Drittel der Einwohnerzahl der Stadt Köln.

Zu vergleichen mit realer Vergleichbarkeit zu Deutschland seien andere größere Flächenländer Industriestaaten mit höherer Einwohnerzahl. Frankreich oder Großbritannien.

Oder wenn man es weiter weltweit vergleichen will.
Deutschland mit Japan. Industrieländer No. 4 and No. 3 der Welt.
Flächenländer No. 62 and No. 61. Japan ca. 5% größer als DEU.

Japan hatte den Atomausstieg wegen Fukushima-Desaster 2011 völlig ungeplant. DEU kurz danach geplant wegen Fukushima. Das ist die Vergleichbarkeit mit Informationsgewinn.

Auch wenn Japan 50% mehr Einwoher hat.
Und nicht ganz aus Atomkraft ausstieg.

Wer sind die Preistreiber?

Klar regelt die Nachfrage den Preis. Aber sicher sind auch zahlreiche Spekulanten mit von der Partie - zumindest die leeren Gasspeicher lassen darauf schließen. Außerdem treibt der Staat die Preise mit an, denn die Rohstoffpreise werden mit Rekord-Abgaben "veredelt" und mit der Märchensteuer im Quadrat ver(s)teuert. Also nicht immer auf die Nachfrage zeigen. Und sicher ist die beste Reaktion darauf: Energie sparen. Jetzt fangt aber nicht stereotyp mit einer Geschw.-Begrenzung auf der BAB an: Richtig sparen würde man mit gleichförmigem Verkehr! Und das hieße zuerst, dass die Elefantenrennen verboten werden müssen. Es kann nicht sein, dass wir auf 130 limitiert werden nur damit ein gelangweitler Brummi-Fahrer blindlings herausziehen kann. Damit ist der Verkehrsfluss auf 70 im Schnitt gedrückt. Also wenn ein Limit, dann mit Sinn und Verstand: Denn Herunterbremsen und wieder Beschleunigen wegen eines LKW ist Blödsinn.

Zu 16:59 von Margitt - Wo kommt das Geld her?

...der grösste Anteil geht auf die Steuern und die wird keiner senken, eher noch erhöhen >
[..]Denn irgendwoher muss das Geld für den Staat kommen.

Das Geld kommt immer vom Verbraucher!

.. und der Staat profitiert von den hohen Preisen.
Auf alle Steuern, Abgabe, Umlagen, kommt die Mehrwertsteuer.
Welcher Mehrwert eigentlich?
Der Staat kassiert ständig mehr. Steuereinnahmen von Rekord zu Rekord.
Haben Politiker einen Euro in Aussicht, werden zwei verplant und dann vier ausgegeben.

Am 18. Oktober 2021 um 16:05 von Strandy

" Mittlerweile gibt es 17 Prozent E-Autos und auch 2022 wird dies weiter steigen (Möglicherweise auf 30 Prozent)- "

Das kann so nicht sein, stellen Sie mal bitte beide Zahlen gegeneinander ;-).

" Deutschland – die Anzahl der in der Bundesrepublik gemeldeten Pkw erreichte am 1. Januar des Jahres 2021 mit rund 48,25 Millionen Fahrzeugen den höchsten Wert aller Zeiten. "

" Wie viele Elektroautos gibt es in Deutschland? Die Anzahl an zugelassenen Elektroautos betrug am 1. Juli 2021 rund 439.000. Abgebildet werden Pkw mit ausschließlich elektrischer Energiequelle (BEV) "

Also bei mir ist das weit von 17 Prozent entfernt, wie kommen Sie auf diese Aussage?.

 16:59 von Margitt

"Wenn viele Deutschen überwiegend Parteien wählen, die bei den Superrreichen keine höheren Einkommensteuern und auch keine Vermögensteuer machen wollen, dann wollen also die meisten Deutschen lieber mehr Verbrauchssteuern bezahlen, um den Staat zu finanzieren."

Höhere Verbrauchssteuern bekommen wir eher mit den Parteien, die auch Superreiche höher besteuern wollen. Wird dann mit Klimaschutz begründet. Wie bei den Grünen im Wahlkampf mit einem noch stärkeren Anstieg der CO2 Steuer.
Dann lieber eine Partei, die Verstanden hat, daß höhere Steuern (egal für wem) eher Gift für die Konjunktur ist. Und einige der Superreichen würden dann wohl eher ins Ausland gehen, oder andere Möglichkeiten finden um weniger Steuern zu zahlen, wovon dann auch niemand was hätte, weil dann sogar Steuern fehlen würden.

Zu 16:46 von Margitt. "Rückständigkeit"

"Wir zahlen unsere Rückständigkeit dann eben mit höheren Ausgaben."

So so, unsere vergleichbaren Nachbarn zahlen zwar erheblich weniger, setzen aber z.B. auf die friedliche Nutzung der Kernenergie und auf Kohle.

Dort sind die Energiepreise, insbesondere Strom, weit günstiger. Wir zahlen seit Jahren höchste und ständig steigende Strompreise.
In unserer Nachbarschaft werden die Energiepreis gedeckelt.

@Margitt, wo ist die Logik, an was genau machen Sie jetzt die deutsche "Rückständigkeit" fest?

Mein Widerspruch, ich bin nicht Ihrer Meinung:
"https://meta.tagesschau.de/id/150054/warum-oel-und-sprit-derzeit-so-teuer-sind#comment-4627533

Energiepreise

Vor nicht allzulanger Zeit war Bundestagswahl. Die Parteiprogramme wiesen die Energieentwicklung und somit auch die zukünftigen Energiepreise aus. Jede wahlberechtigte Person welche sich Gedanken vor der Stimmabgabe gemacht hat wird dies wohl gewusst haben und somit sind diese Preise keine Überraschung. Der geringere Anteil der Energiekalkulation sind die Rohölpreise. Auch Gas und Elektropreise verhalten sich ähnlich. Fazit : Die Mehrheit unserer Demokratischen Personen wollte dies. Das sollte akzeptiert werden.

 16:13 von morgentau19

"In 2008 hatte der Ölpreis den Höchststand von 145$ pro Barrel.
Zurzeit liegt er bei 85$/Barrel. Trotzdem ist der Sprit so teuer wie nie.
Liegt es an der CO2 Bepreisung?
Man könnte sich schon die Frage stellen, welches Steuersäckel hier gerade gefüllt wird."

Nicht nur die CO2 Bepreisung wird daran Schuld sein, sondern auch die Mehrwertsteuer, die ja prozentual erhoben wird. Folglich führt ein höherer Benzinpreis auch zu einem höheren Anteil an MwSt, wodurch der Benzinpreis auch wieder höher liegt. Hinzu kommt aktuell bestimmt auch noch die immer wiederkehrende Ferienabzocke an den Tankstellen hinzu.

Am 18. Oktober 2021 um 16:35 von Magic.fire Am 18. Oktober 2021

Am 18. Oktober 2021 um 15:56 von weingasi1

Noch ist die alte Regierung im Amt und Würden
Und laut Aussage der Kanzlerin besteht kein Handlungsbedarf.
Also nicht schon einer neuen noch nicht mal im Amt befindlichem anlasten was die alte 16nicht gemacht hat und aktuell nicht macht.
Wichtiger als ein frierenbdes Volk sind noch schnelle Postenverteilung und Abschiedstournee
__
Ich bin eigentlich CDU Wählerin aber nicht völlig blind, was Fehler (soweit ich das beurteilen kann )angeht. Dass z.Zt. noch die alte BRG im Dienst ist, ist mir klar, dennoch muss das Problem mit z.B. Heiz u. Stromkosten angegangen werden. Mit dem Hinweis Energie zu sparen oder auf Vorteile durch EE's hinzuweisen, ist es kurz vor dem vermutlichen Kälteeinbruch nicht getan. U.U. muss dem Bürger geholfen werden, auch wenn es den "Klimazielen" entgegenwirkt. Im übrigen empfehle ich nochmals den heutigen Bericht im Focus hinsichtlich der "mini-AKW's und Herrn Macron. Es ist sehr interessant.

Am 18. Oktober 2021 um 17:23 von schabernack

Auch wenn Japan 50% mehr Einwoher hat.
Und nicht ganz aus Atomkraft ausstieg.
__
Auch Ihnen lege ich den Focus-Bericht von heute ans Herz. Demnach will auch Japan wieder in die Atomkraft vermehrt einsteigen.

Am 18. Oktober 2021 um 17:20 von gman

weingasi1,
Sorry, aber das ist Fake. Kein Land auf dieser Erde, selbst das abgeschottete Nordkorea, schon gar keine Gemeinde ist autark. In der "1000-Seelen-Gemeinde" gibt es Autos, Fahrräder, Traktoren, PV-Anlagen, usw. usf.. Diese wurden u.a. mit Energie produziert und die Entsorgung wird einfach unterschlagen.
__
Stimmt. Ich hatte das eigentlich auch hauptsächlich wg. des Vorhalts eines Foristen, der meinte in NOR sei alles bestens. Es war eigentlich nur auf Strom- und Heizenergie bezogen. Insofern haben Sie natürlich recht. Ein völlig autarkes Dasein gibt es hier nicht.
Ich habe mich missverständlich ausgedrückt. Im Prinzip wissen Sie aber, was ich meinte, oder ?

Dann..

..fahren wir alle etwas langsamer..

Spart Nervenkraft und Geld...

und zu Hause die Heizung nicht ganz so weit aufdrehen..
wir leben in einem Altbau in dem es max 19 Grad warm wird..

Man sollte eines nicht vergessen,

und das ist, wie diese Preise entstehen.
Einfach zu sagen, der Rohölpreis ist hoch und dann kommen noch Mineralölsteuer und Mehrwertsteuer dazu, ist etwas lapidar.
Die Mineralölsteuer wird auf den Benzinpreis erhoben, anteilig und dazu kommt dann die Mehrwertsteuer darauf.
Also vereinfacht gesagt: Je höher die Rohölpreise, je höher die Preise, die die Mineralölgesellschaften veranschlagen, desto höher die Mineralölsteuer und desto höher die Mehrwertsteuer.
Und so kann der Finanzminister wieder über steigendes Steueraufkommen jubeln.
Dies bedeutet, dass der Staat kein Interesse an günstigen Kraftstoffpreis hat, weil dann die Steuereinnahmen geringer ausfallen.
Wieso kann man also in der jetzigen Zeit nicht die Mineralölsteuer kürzen? Dies würde die Pendler entlasten.
Aber Deutschland macht nichts und verweist darauf, dass in Zukunft alles besser wird.

Steuern

Hat denn einer ernsthaft geglaubt wir bekommen durch eMobilität irgendwas billiger?

Wenn dem Staat Steuereinnahmen wegbrechen, sorgt er für Ersatz, denn der Laden Deutschland muss weiterlaufen.

Je mehr Steuern durch Spriteinsparungen wegfallen, desto teurer wird der Ladestrom für Autos, damit der Staat mitverdient. Kostenloses Tanken für Teslaneukunden wurde schon lange abgeschafft. An den ersten Ladesäulen zahlt man schon bis zu 50ct pro kWh.

Wenn wir 60% E Autos haben kostet die kWh dann auch 1,60 Euro. Laden an der normalen Steckdose ist dann nicht mehr.

Willkommen in der Welt der Klimapolitik. Und durch die Abwahl von RRG kann die FDP das Schlimmste ggf. noch verhindern.

"Jay" entschuldigen Sie...

Der Anteil der Neuzulassungen ist 17 Prozent.-
Sorry aber 17 Prozent E-Autos wäre dennoch wünschenswert, und er steigt rapide.
Bin wohl ein Jahr oder 1,5 zu schnell.
Sorry für die nicht richtige Festellung dennoch sollte man die Co2-Preis-Erhöhung für 2022 pausieren . Diese Energiepreise sind für den Bürger nicht mehr zumutbar und es war auch so nicht vorhersehbar. Das muß man korrigieren!

Am 18. Oktober 2021 um 18:08 von weingasi1

" Noch ist die alte Regierung im Amt und Würden
Und laut Aussage der Kanzlerin besteht kein Handlungsbedarf. "

Genau dort ist doch das Problem, eines unserer Nachbarländer, nimmt jetzt die Umsatzsteuer für die nächsten 2 Monate weg, als erste Hilfe bei Strom und Gas.
Bei uns, keine Reaktion.

Auf den Artikel über Herrn Macron hatte ich auch schon hingewiesen.
Andere Länder machen sich also Gedanken, bei uns sehe ich da wenig, außer die Landschaft zu verändern.
Gibt zur Zeit viel zu lesen.

Zu 17:42 von Dany39 -Zur Erinnerung-

"Höhere Verbrauchssteuern bekommen wir eher mit den Parteien, die auch Superreiche höher besteuern wollen. Wird dann mit Klimaschutz begründet. Wie bei den Grünen im Wahlkampf mit einem noch stärkeren Anstieg der CO2 Steuer."

@Dany39, wer sich nicht mehr erinnern kann oder es nicht erlebt hat, kann es immer noch nachlesen:

„Merkelsteuer, das wird teuer.“ So trommelten die Sozialdemokraten im Wahlkampf 2005. Denn CDU-Chefin Merkel kündigte eine Mehrwertsteuererhöhung um zwei Prozentpunkte an. Die SPD versprach: So etwas gibt es mit uns nicht.
Dann gingen Union und SPD eine Koalition ein – und siehe da, die Mehrwertsteuer wurde um drei Prozentpunkte erhöht, sie stieg von 16 auf 19 Prozent."

Sehr gut

Letztlich rechneten einem manche in den letzten Jahren mit ihren Historischen Tiefstständen auf dem Rohölmarkt gerne die Erneuerbaren und Energieeinspaarungsmaßnahmen schlecht.

Jetzt sind wir wieder bei den Trade-offs wie vor 3 bis 7 Jahren.
Ja,
mehr ist das nicht.
Und :
Ja,
das ist das wovon alle anderen schon vor 20 Jahren sprachen.

Na gut
Bei den Schönrednern von Fossilienverbrennung herrscht jetzt Heulen und Zähneklappern.
Schlimm, wirklich schlimm.

@weingasi1

Dass dies möglich ist, sieht man an Österreich z.B.
Da liegen die Spritpreise zwischen 26 un d 40 Ct unter den deutschen.
Und Österreich kauft sein Öl auch auf dem Weltmarkt.
In Österreich sind sogar die Grünen an der Regierung.
Aber niemand lässt sich von denen treiben.
Das ist/war unter Merkel anders.

Ziel erreicht, denn das war Absicht!

Jahrelang wurde an der Energiepreisschraube gedreht. Mineralölsteuer, Ökosteuer, Stromsteuer, Umlagen, usw.
Es ist das eingetreten, was damit bezweckt werden sollte: Dass Energie teurer wird.
Wer sich in den letzten Jahren einen Spritschlucker oder ein großes Haus gekauft hat, soll jetzt nicht heulen und sagen, dass er von den hohen Energiekosten überrascht ist.

Zu 18:20 von weingasi1 -Verstanden-

"Ein völlig autarkes Dasein gibt es hier nicht.
Ich habe mich missverständlich ausgedrückt. Im Prinzip wissen Sie aber, was ich meinte, oder ?"

@weingasi1, nichts war missverständlich, ich wollte nur genau darauf hinweisen, was Sie ja auch bestätigen, dass es "autark" in der Realität nicht gibt. Auch nicht bei diesem Thema.
Alles klar, ich denke, wir sind einer Meinung.

@dito um 15:41 Uhr

"Aber Deutschland ist ja "konservativ",aber leider in der Ausprägung "Alles was neu ist taugt nicht"

Was ist an dem Zitat falsch? Haushaltgeräte, Kfz, Werkzeuge, Handys, Computer,... vorzugsweise Geräte mit viel Mikroelektronik, besitzen immer kürzere Lebensdauer. Nach wenigen Monaten bis ein paar Jahren sind sie Ausschuss bzw. kaputt, im Gegensatz zu Erzeugnissen von vor vielen Jahrzehnten, die heute immer noch sehr gut funktionieren, z.Bsp. Oldtimer. Das war noch Qualität (statt Quantität)!

@dito, 16.19h

Und woher soll Deutschland diese Wasserkraft nehmen?
Es gibt doch kaum einen Fluß oder Bach, an dem nicht Strom erzeugt wird.
Mehr geht in Deutschland nicht.

@wenigfahrer um 16:06

> Nachbarländern ist das nicht so<
.
Der homo oeconomicus reagiert doch schon. Ich lebe 40 km von Tschechei entfernt und es rentiert sich, 'rüber zu fahren und vollzutanken - und das tun viele. Aber das ist schon länger so. Versuchen Sie doch mal in Grenznähe im Oberpfälzer Wald oder im Bayerischen Wald ein Tankstelle zu finden - die gibt es nicht mehr.

Zu 18:32 von Strandy -Blackout- als Ziel?

Der Anteil der Neuzulassungen ist 17 Prozent.-
Sorry aber 17 Prozent E-Autos wäre dennoch wünschenswert, und er steigt rapide.

@Strandy, wünschen Sie sich den Blackout bei der Stromversorgung? Die Versorgungssicherheit nimmt jetzt schon ab.
Die notwendigen Eingriffe nehmen zu.

Der mögliche Stromausfall in Deutschland muss unbedingt verhindert werden.
17 Prozent E-Autos im Bestand wären aktuell der sichere Blackout mit enormen Folgen für Mensch, Umwelt und die Wirtschaft sowieso.

Am 18. Oktober 2021 um 18:08 von weingasi1

Da gebe ich ihnen recht, nur können wir damit nicht sio lange warten bis eine neue BRG vereidigt ist.
Jetzt muss etwas passieren denn bevor es umgesetzt wird vergehen noch weitere Wochen. Zumal der Monat November der "Grippemonat" ist.
Wenn irgendwo in der Welt ein Sack Getreide umfällt ist man sehr schnell mit Hilfen bei der Hand, haben dt. Bürger materielle, nicht selbst verschuldete Probleme besteht kein Handlungsbedarf oder kommen super Ratschlkäge, kalt schlafen viel gesünder, Wohnraum muss nicht warm sein.....
Selbst radikale und erzkonservative Regierungen streichen Subventionen und zahlen es als Ausgleich an die Bürger. Ist unsere Demokratie dazu nicht in der Lage oder Willens, das wäre dann sehr, sehr schlecht für die politische Zukunft

18:15 von weingasi1 / @schabernack

«Auch Ihnen lege ich den Focus-Bericht von heute ans Herz. Demnach will auch Japan wieder in die Atomkraft vermehrt einsteigen.»

Das sind Wünsche einer gewissen Gruppe von Politikern in der Noch-Regierungspartei LDP. Die Fraktion der Ex-Ministerpräsident Abe Getreuen.
Als Ex hat er immer noch viel Einfluss, aber nicht mehr die Mehrheit.

Am 31.10.2021 sind Unterhauswahlen in Japan. Erst das 2. Mal in der Geschichte Japans seit 1947, dass eine Legislaturperiode tatsächlich 4 Jahre ohne vorgezogene Neuwahl andauerte.

Das ganze Politische System in Japan ist mehr bewegt zu dieser Wahl als je seit 2011 Fukushima. Es gibt ein ausdrückliches Parteienbündnis der Oppsitionsparteien (inkl. der Kommunistischen PJ) gegen LDP + Koalitionspartner "Komeito".

Explizit in der Aussage, per Gesetz aus der Kernenergie auszusteigen. Das Wahlrecht mit 289 Direktmanaten aus 465 fest ermöglicht, durch kluge Kandidatenauswahl in Wahlkreisen der LDP viele Mandate abzunehmen.

Es sind Tagträume zu AKW.

@Margitt um 16:59

Also wenn bei mir das Geld knapp war, habe ich die Ausgaben reduziert. Ich habe in 8 Jahren mein Häuschen (100% Kreditfinanziert) abbezahlt gehabt. Wie ist das gegangen? Urlaub in Balkonien, selbst kochen .. und alles Geld, das am Monatsende noch am Konto war, für Sondertilgungen benutzt. Ich bin halt nicht der Staat, der die Druckerpresse anschmeißen kann.

17:45 von gman

< @Margitt, wo ist die Logik, an was genau machen Sie jetzt die deutsche "Rückständigkeit" fest? >

Die Pandemie zeigte einige Bereiche, in denen wir rückständig sind (Digitalisierung in Behörden, in Schulen, etc.).
Ich will als Beispiel folgendes nennen, das mit der Energiegewinnung nichts zu tun hat.
Deutschland hatte erst ab April 2021 die Schnelltests eingesetzt. Hätten die Länder um uns herum diese nicht viel früher gehabt, wer weiß, ob wir sie je bekommen hätten?
Die Schnelltests haben rasch die Inzidenzen gesenkt.
Schnelltests hatte Lauterbach aber schon im August 2020 bei Markus Lanz gefordert.
Die Tests wurden schon im April 2020 von Südkorea zum Kauf angeboten als "Exportschlager".
Hätten wir die Tests ab ca. Oktober 2020 gehabt (3 Tests pro Woche u. Bürger), hätten wir die Inzidenzen (wie auch die Todesfälle) schon damals stark senken können und vor allem hätten wir viele Lockdownkosten einsparen können.
Wir hätten mehr eingespart als die Tests kosten.

@Sigrun 1954, 16.45h

Mal wieder das Hassobjekt der Grünen aus der Schublade geholt?
Die meisten SUV sehen zwar aufgeplustert aus, sind aber sehr schwach motorisiert.
Da gibt es Limousinen, die locker 18l/100km verbrauchen.
Ich könnte Ihnen eine Politikerin nennen, die sich mit so etwas hin- und herfahren lässt.
Ach, ich habe keinen SUV sondern einen 13 Jahre alten Gebrauchtwagen mit 7-8 l Verbrauch.

Zu 18:39 von Der Lenz "Die Schönredner"

"[..]das ist das wovon alle anderen schon vor 20 Jahren sprachen.

Bei den Schönrednern von Fossilienverbrennung herrscht jetzt Heulen und Zähneklappern."

Aber hallo, die Schönredner waren auf der anderen Seite zu finden; Kugel Eis etc..pp..

Danach müssten wir bei den hunderten Milliarden €, die deutsche Verbraucher in den letzten 20 Jahren für die EE-Zwangssubventionierung über die Preise bezahlt haben, längst die Deckung mit EE-Strom erreicht haben.

Die EEG-Umlage beträgt immer noch jrl. mehr als 20 Mrd€, die von Arm nach Reich (Solaristen) umverteilt werden. Wie viel Solarkönige wurden "Anschub"-finanziert und sind heute "Pleite"? Nichts gewonnen für das globale Klima und die Umwelt wie man sieht. Höchste und ständig steigende Strompreise mit PV und Wind bei abnehmender Versorgungssicherheit!

In unseren Breiten scheint die Sonne nur zu einem Drittel der Zeit und ab und zu herrscht Flaute. Soll die Bahn nur noch fahren wenn die Sonne scheint und der Wind weht?
usw. usf.

Am 18. Oktober 2021 um 18:39 von Der Lenz

Sehr gut
Bei den Schönrednern von Fossilienverbrennung herrscht jetzt Heulen und Zähneklappern.
Schlimm, wirklich schlimm.
___
Bei mir herrscht weder Heulen noch Zähneklappern. Sollten mir die Gaspreise tatsächlich TOTAL aus dem Ruder laufen, dann machen wir den Kamin an. Holz haben wir für mehrere Jahre. Es mag aber genügend Bürger geben, für die das eine gehörige Brisanz hat, weil sie sich vllt zwischen Lebensmitteln und Heizen entscheiden müssen und keinen direkten Einfluss auf die Art der Heizung haben. Selbst der Verbrauch wird nicht 1:1 abgerechnet. Sie haben offenbar auch Eigentum, konnten vorsorgen und haben bzw. hatten die Mittel für ein E-Auto, die bis dato beträchtlich waren für den normalen Bürger, der trotz Subvention viel Geld zunächst einmal hinlegen muss und u.U. nicht einmal viel absetzen kann.
Also für viele wird es nicht "sehr gut" sein.
Vor allem nicht für jene, die Ihnen doch sonst angeblich so am Herzen liegen.

Am 18. Oktober 2021 um 19:11 von schabernack

Explizit in der Aussage, per Gesetz aus der Kernenergie auszusteigen. Das Wahlrecht mit 289 Direktmanaten aus 465 fest ermöglicht, durch kluge Kandidatenauswahl in Wahlkreisen der LDP viele Mandate abzunehmen.
__
Es geht in dem Bericht zwar auch, aber eben nicht nur um Japan. Das hatte ich angeführt, weil ich um Ihr Interesse und Ihr Wissen diesbezüglich weiss. Es geht aber in dem Bericht noch um viele andere Länder, Meinungen, Aspekte und Überlegungen.
Inwieweit das alles zutreffend ist, vermag ich als Laie nicht zu sagen, fand den Bericht aber sehr interessant, weil er eben auch andere konträre Meinungen samt Begründungen abbildete und ich der Meinung bin, dass man darüber schon wenigstens innerhalb der Entscheidungsträger z.B. der EU reden sollte. Dieses Beharren als fast einziger auf dem Sonderweg (zumindest suggeriert das der Bericht )könnte ja auch falsch sein bzw. wenigstens überdacht werden.

Am 18. Oktober 2021 um 19:10 von Magic.fire

Am 18. Oktober 2021 um 18:08 von weingasi1

Wenn irgendwo in der Welt ein Sack Getreide umfällt ist man sehr schnell mit Hilfen bei der Hand, haben dt. Bürger materielle, nicht selbst verschuldete Probleme besteht kein Handlungsbedarf oder kommen super Ratschlkäge, kalt schlafen viel gesünder, Wohnraum muss nicht warm sein.....
Selbst radikale und erzkonservative Regierungen streichen Subventionen und zahlen es als Ausgleich an die Bürger. Ist unsere Demokratie dazu nicht in der Lage oder Willens, das wäre dann sehr, sehr schlecht für die politische Zukunft
__
dann sind wir uns ja vollkommen einig ;)
Das ist doch wunderbar !

Wir sollen Energie sparen und am schnellsten geht

sparen über den Preis.Wenn das Barrel Öl 10€ teurer wird macht das pro Liter 6,25 Cent.aber beim Endverbraucher kommen dann etwa 30 Cent an. Warum ?. Die kosten fürs Raffinieren von Öl werden vom Rohölpreis nicht betroffen. Quizfrage,wer steck sich dann wohl den Löwenanteil der Preiserhöhung in die Taschen ?.Etwa 2/3 sind dann Steuern.Und dann wird die Preisspirale auch noch Russland in die Schuhe geschoben . Nordstream 2 währe schon seit über 2 Jahren fertig und Russland hätte D schon lange Gas zu einem vernünftigen Preis geliefert. Aber unser selbstloser Freund jenseits des Atlantic hat dafür gesorgt dass die Pipeline verzögert wird und dadurch auch noch um ein paar MRD teurer wird. Einer muss das ganze dann bezahlen,weitere Quizfrage ,wer wird das wohl sein. Die Politiker wollen jetzt die Energie künstlich verteuern und dann dem Bürger wieder Geld zurück geben , wer das glaubt ist selber schuld.Die Deutschen haben jetzt die Preisspirale selbst gewählt,sebst Schuld, nicht jammern

@gman um 19:35

"Aber hallo, die Schönredner waren auf der anderen Seite zu finden; Kugel Eis etc..pp.."

Ach..das da ein Regierungswechsel und damit ein Politikwechsel stattfand ist unwesentlich bezüglich des Ergebnisses?

"Danach müssten wir bei den hunderten Milliarden €, die deutsche Verbraucher in den letzten 20 Jahren für die EE-Zwangssubventionierung über die Preise bezahlt haben, längst die Deckung mit EE-Strom erreicht haben."

Ja, hätten wie haben können, aber statt dessen gab es Vollbremsung und die EEU wurde zum Subventionieren von Industrie und (Fossil)Energieverkauf ins Ausland zweckentfremdet...mit Realkosten wird man nicht der Stromexportweltmeister der Deutschland heute ist.

"Wie viel Solarkönige wurden "Anschub"-finanziert und sind heute "Pleite"?"

Sprchen sie von der Zerschlagung der PV -Industrie durch Regierung Merkel2 federführend durch Herrn Rösler (FDP) und Herrn Rötgen(CDU)?
Ja, ein beispielloser Akt der Vermögensvernichtung, zwecks Marktschutz für die Fossilverbrenner.

@ weingasi1 um 19:39

" Sie haben offenbar auch Eigentum, konnten vorsorgen und haben bzw. hatten die Mittel für ein E-Auto,"

Django hat ne Monatskarte!
Und ein Fahrrad mit Anhängerkupplung
Der Totale Luxus
und zahlt stand heute weniger für Energie als vor 10 Jahren.

Klingt komisch
is aber so

Die 2-EURo-Grenze ist erreicht

Meine Tankstellen-App verriet mir heute Morgen, dass der Preis für den Superkraftstoff “Ultimate 102“ die Höhe von 2,009 Euro erreicht hat.

18:39 von gman

Danke für Ihren Hinweis. War vorhin schon am überlegen wann die MwSt auf 19% gestiegen ist. Aber das widerspricht meinen Kommentar nicht, das die MwSt mit ein großer Preistreiber ist. Das zeigt nur, wie wenig man der SPD vertrauen kann.

Die Wirtschaft stottert sich

Die Wirtschaft stottert sich einen zurecht und brummt doch? Ist es nicht vielleicht eher ganz Simpel die letzten Dollars noch schnell mit Öl machen, bevor es im Fegefeuer des CO2 verbrennt! Man überlege mal die Opec in der Bedeutungslosigkeit!

Am 18. Oktober 2021 um 20:07 von Der Lenz

Django hat ne Monatskarte!
Und ein Fahrrad mit Anhängerkupplung
Der Totale Luxus
und zahlt stand heute weniger für Energie als vor 10 Jahren.

Klingt komisch
is aber so
___
dann wohnt Django in der Stadt und braucht nicht weit pendeln. Im übrigen hat Django dann vllt vor 10 Jahren elektrisch geheizt und heute mit Gas. Anders wäre das wohl nicht möglich. Ihre Verkehrssituation gilt aber eben nicht für alle, für mich ist sie auch kein Problem. Auf Ihre Heizsituation gehen Sie ja nicht ein. Auch die dürfte für viele problematisch sein.

20:14 von harry_up

«Meine Tankstellen-App verriet mir heute Morgen, dass der Preis für den Superkraftstoff “Ultimate 102“ die Höhe von 2,009 Euro erreicht hat.»

Das Ultimate 102 braucht man aber nur, hat man noch so einen alten Aufkleber: "Tiger im Tank" am Auto. Oder Lewis Hamilton sitzt auf dem Beifahrersitz mit Helm an.

Am 18. Oktober 2021 um 19:02 von Hirschauer

" > Nachbarländern ist das nicht so< "

Dazu kann ich nichts sagen, hab die Nachricht nur gerade in TV gesehen, und es ist eins von 9 Nachbarländern, sofern ich richtig gezählt habe.

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