Kommentare - "Deutschlandtag" der Jungen Union: Tiefe Risse und viele Baustellen

17. Oktober 2021 - 19:02 Uhr

Der "Deutschlandtag" der Jungen Union ist vorbei. Was bleibt, sind die vielen offenen Baustellen bei der Union. Denn weder die Frage nach dem Parteivorsitz noch nach dem inhaltlichen Profil wurden geklärt. Von Eva Ellermann.

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Kommentare

@th711, 20:28 Uhr

Frau Merkel hat Deutschland sicher durch viele globale Krisen geführt. Sie hat durch die Verträge mit den nordafrikanischen Staaten einen hohen Anteil daran, dass das Schlepperunwesen eingedämmt werden konnte. Geld im Ausland "verschenkt"...? Einer der üblichen AFD Parolen, so wie auch die diffamierende Bemerkung auf eine vermeintliche "DDR-Denke" und die Beschreibung unseres Landes als ein "Sanierungsfall". Von Patriotismus keine Spur, nur Hass und Hetze. Richtig ist: Nicht alle Aufgaben konnten erledigt werden, manches ist tatsächlich liegen geblieben. Und dennoch kann sich Deutschland international sehen lassen. Es waren gute Jahre unter Kanzlerin Merkel. Die BT-Wahl hat immerhin ergeben, dass die Union die mit Abstand größte Oppositionspartei sein und die AFD wohl am Ende aus dem BT verschwinden wird. Das Grab dazu haben sich die Rechtspopulisten selbst geschaufelt.

Die CDU feiert in Münster ihre „Erneuerung „

… während Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU!) die scheidenden Bundesminister der CDU/CSU ermahnt, die überhandnehmenden Lastminute-Beförderungen von Spitzenbeamten in den Ministerien zu unterlassen. Das sind regelrecht Szenen aus einer Bananenrepublik

@FakeNews-Checker, 22:17

Die Union ist nach dem BT-Wahlergenbnis denkbar knapp hinter der SPD gelandet. Ursache hierfür waren der ungeliebte Kandidat Laschet und der Zwist um seine Nominierung. Zuvor lag die Union schier uneinholbar vorne. Am Programm schein es also nicht gelegen zu haben. "Klinisch tot" in der Parteienlandschaft scheint vor allem die AFD, die es in den kommenden Jahren mit einer erdrückenden Dominanz der CDU/CSU in der Opposition zu tun haben wird. Der Klamauk früherer Jahre dürfte ihr da nicht mehr weiterhelfen.

@Sparer, 21:35 Uhr

In der Flüchtlingsfrage ging und geht es doch letztlich darum, die Fluchtursachen in den Herkunftsländern zu bekämpfen. Genau das war auch der (alternativlose) Lösungsweg von Frau Merkel und der CDU. Und im übrigen spielen ja auch humanitäre Fragen eine Rolle.
Ein gefestigtes und wirtschaftlich starkes Europa ist die Grundkage für den Wohlstand und die Sicherung der Arbeitsplätze in unserem Land. Frau Merkel war ein Stützpfeiler für Europa. Entsprechend groß auch die Ehrbekundigungen nun, da sie aus dem Amt scheidet. Aber schauen wir mal wie sich die neue Regierung in Sachen Flüchtlingspolitik und Europa verhält. Man kann dieser nur viel Glück wünschen. Dagegen dürfte die Luft für die AFD nun immer dünner werden. Sie hat ihren Anteil dazu geleistet, die Union in die Opposition zu schicken und sich noch weiter nach rechtsaußen bewegt.

Ab nach rechts

@ schiebaer45:

zumindest gibt es keine konservative CDU mehr. Nur Merz könnte die CDU wieder nach rechts rücken.Merkel hat ja schon versucht die SPD links zu überholen.

Ab nach rechts? Keine schlechte Vorstellung.
Während AFD und Union rechts rumkratzen, regieren SPD, Grüne und FDP gemeinsam und auf lange Sicht und machen eine praktische Politik für die Menschen.

Wird schwierig

für die CDU, jetzt ist erst mal alles durcheinander, keiner weiß wo hingehen soll.
Konservativ ist die CDU nicht mehr, hat also den Markenkern verloren, sie braucht also ein neues Programm, und eine passende Führungsfigur dazu.
Und da bin ich echt gespannt, wie sie das lösen wollen, ich sehe da niemand der das glaubwürdig vertreten kann.
Was natürlich von Programm abhängt, jetzt ist sie erst mal für Jahre weg, ob sich das ändert, hängt davon ab was die neue Gruppe macht, und wie die Bürger mitgenommen werden.

@22:33 von SinnUndVerstand

//Wer Merz für die Lösung hält, plädiert in Wahrheit für die Abschaffung der Rest-Union.//

Stimmt.

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