Ihre Meinung zu: Herbstprognose: Konjunkturerwartungen deutlich gesunken

14. Oktober 2021 - 13:58 Uhr

Die Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Konjunkturerwartungen deutlich gesenkt. Sie rechnen für 2021 nun nur noch mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 2,4 Prozent - nach einer Prognose von 3,7 Prozent im Frühjahr.

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Kommentare

Mir egal. Gegen Prognosen

Mir egal. Gegen Prognosen kann man nichts machen. Und zu selten treffen die dann auch noch zu.
Wir werden wieder Exportweltmeister und werden unsere Minilöhne samt Facharbeitermangel behalten.
So ist das eben.

Deutschland muss aufpassen,

Deutschland muss aufpassen, Strukturwandel nicht weiter zu verschlafen. Wirtschaftswachstum findet vor allem im Bereich Software, IoT statt. Hier ist unser Land überhaupt nicht gut aufgestellt.

Konjunkturerwartungen deutlich gesunken

dafür steigt die Inflation
im Schnitt stimmt´s ?

ein sinnvoller Ansatz zur Lösung dieses "Problems"

"Zugleich mache den Unternehmen die Rohstoffknappheit zu schaffen. Der Industrieverband BDI hatte erklärt: "Probleme in globalen Lieferketten, hohe Logistikkosten und ungeklärte Handelsstreitigkeiten verdunkeln den Konjunkturhimmel und haben in der Folge massive Auswirkungen auf die Exporte."

Den richtigen Himmel verdunkeln noch ganz andere - und diesmal "wirkliche" - Probleme. Zum Beispiel der Raubbau an gemeinsamen Ressourcen, oft zum Zwecke der Produktion von oft nicht wirklich notwendigen Gütern, allein um die Konjunktur anzukurbeln und "Gewinne" (i.d.R. für einige wenige) zu erwirtschaften.
Und die damit und deren Vertrieb einhergehende Belastung von Klima und Umwelt.
Wäre besser, wenn auf der "Werteskala" der globalen Wirtschaft die Einsparung unnötigen Konsums und unnötiger Emissionen, d.h. die Steigerung der allgemeinen Lebensqualität als konjunkturtreibende Faktoren bzw. eigenständige Werte gewichtet bzw. eingeführt würden.

14:06 von Bender Rodriguez

werden unsere Minilöhne samt Facharbeitermangel behalten
----

eigentlich sollte man ja glauben
große Nachfrage, geringes Angebot die Löhne steigen !
Warum ist das so
Im übrigen, was heißt hier Fachkräftemangel
wie viel Arbeitslose gibt es hierzulande
kann man die nicht auf die gewünschten Berufe hin ausbilden ?
Wobei kurzfristige Lösungsansätze wären :
40 Stunden Woche einführen, gegenüber der 35 Stunden Woche wären das 14 % mehr
das Rentenalter etwas erhöhen könnte auch etwas bringen,
wenn (!!) es wirklich so schlimm ist wie beschrieben

Herbstprognosen

Das Schwierige an den Prognosen ist ja nur ,dass sie die Zukunft betreffen ! Haha.

Geld könnte man sich sparen

"Die Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Konjunkturerwartungen deutlich gesenkt."

Wenn man sieht wie oft diese Prognosen daneben liegen, dann könnte man sie sich auch sparen. Eine Planung auf Basis falscher Prognosen macht keinen Sinn.

Sysi

Im übrigen, was heißt hier Fachkräftemangel
wie viel Arbeitslose gibt es hierzulande
kann man die nicht auf die gewünschten Berufe hin ausbilden ?"

Wir haben so ca 8mio Arbeitslose. Die kann man nicht umschulen. Wohin auch?
Die kämen aber, wenn man sie wirklich bräuchte, wenn mehr Geld bezahlt würde.

Das Ist eine Erfindung der Lobby, um Billigarbeiter anzuwerben, weil man nichts bezahlen will.

Gäbe es einen echten Mangel, bekämen Facharbeiter mittlerweile 10 Riesen und mehr im Monat.

Zahlen muss man nicht schlecht reden, sondern Löhne anpassen

"Daher dürfte die deutsche Wirtschaft erst im Laufe des Jahres 2022 wieder "die Normalauslastung erreichen", prognostizierten die Forscher. Für 2022 rechnen sie mit einem Wirtschaftswachstum von deutlichen 4,8 Prozent. Im Frühjahr waren sie noch von einem Plus von 3,9 Prozent im kommenden Jahr ausgegangen - die Erholung würde sich also verschieben."

Also kann man eigentlich heute, Mitte Oktober, nicht von deutlich gesunkenen KonjunkturERWARTUNGEN sprechen. Die Ewartungen für nächstes Jahr wurden sogar angehoben.
Der Bericht der Wirtschaftsinstitute trägt im Titel den Ausdruck Diagnostik 2-21 und nicht Erwartung 2-21.
Mir scheint, wie in der Pressekonferenz zur Sprache kam, es soll mit diesen Aussagen auch den Forderungen nach höheren Lohnerhöhungen wegen der Inflation entgegengewirkt werden. Die Konjunktur läuft heiß, Lage u. Erwartungen sind so gut, wie lange nicht mehr. Deshalb liegt der Verbraucherpreisindex aktuell um ca. 5 Prozentpunkte höher als vor Corona 2019 (Qu.: Statista).

Re : Nettie !

Ja, das wäre ein echt guter Ansatz, nur müssten dann auch viele ihre eigenen "Luxus"- Vorstellungen etwas reduzieren, etwas demütiger mit dem Vorhandenen umgehen, und sich nicht immer von der Werbung provozieren lassen, schnell noch was neues teures ein zu kaufen.
Die Schere zwischen Arm und Reich wird immer größer, und trotzdem leisten sich noch immer zu viele zu viel. weil es ja der Nachbar auch hat.
Es sollte insgesamt ein Umdenken sich einstellen, gerade bei der Mittel- und Oberschicht, nicht in Saus und Braus zu leben, dreimal im Jahr in Urlaub fliegen, alle zwei Jahre spätestens ein neues Auto, und so weiter !
Ist aber eher Wunschdenken, denn zu viele können sich nicht mehr an wirklich schlechte Zeiten erinnern, wie froh man dort war, einmal am Tag was zu essen zu haben.
Nun ist das Kind in den Dreck gefallen, lernt aber erst, wenn es zu spät ist.

Der Sinn von Wirtschaftsprognosen

Sie sind keine exakten Vorhersagen. Aber Wirtschaftswissenschaftler sind sich mindestens so sehr wie Demoskopen bei Umfragen zur Sonntagsfrage der Tatsache bewusst das Prognosen (oder genauer die „Erwartung“ der Wirtschaftsakteure) das tatsächliche Ergebnis sehr wohl beeinflussen können.

Wenn ein Institut (oder die Regierung) also „minus 3 Prozent“ vorhersagt, kann das eine Wirtschaftsflaute zur Folge haben!

Deshalb sind - so lange ich denken kann und von ganz ganz wenigen Ausnahmen abgesehen - in OECD Ländern Prognosen IMMER besser als die Realität hinterher. Und ähnlich wie beim Placebo Effekt in der Medizin haben die „guten“ Prognosen die Wirtschaft vielleicht auch noch 0.2 oder 0.3 Punkte nach oben gezogen ..

Ausnahme bisher: China. Dort waren Prognosen westlicher Institute meistens pessimistischer als die Realität hinterher. Aber das hat wohl politische Gründe.

Viel interessanter wäre es zu erfahren, wie groß der Anteil Chinas an der Nettowertschöpfung von D aktuell ist.

Gibt es noch genügend Rohstoffe für alle?

Zitat:"Rohstoffknappheit weiteres Problem
Mehrere Ökonomen sowie Wirtschaftsverbände hatten bereits in den vergangenen Wochen ihre Prognosen heruntergeschraubt. Die Lage belastet auch den wichtigen deutschen Export,...."

Diese Frage wird bis jetzt nicht beantwortet. Wenn ich mir die Preisentwicklung für Rohstoffe betrachte, bin ich mir nicht mehr so sicher, auch weil sich die Welt wirtschaftlich immer breiter (rohstoffverbrauchend) entwickelt. Die gelegentlichen konjunkturabhängigen Preisabstürze bei den Rohstoffen vernebeln da ein wenig die Tendenz. Denn auch die Rohstoffgewinnung ist im Vergleich zu früher schwieriger und auch teurer geworden. Ich nehme mal als Beispiel die Erdölgewinnung, früher relativ einfach an der Oberfläche, jetzt zunehmend schwieriger und teurer durch Tiefseebohrungen und beim Fracking.

Am 14. Oktober 2021 um 14:22 von Werner40

" Deutschland muss aufpassen, Strukturwandel nicht weiter zu verschlafen. Wirtschaftswachstum findet vor allem im Bereich Software, IoT statt. Hier ist unser Land überhaupt nicht gut aufgestellt. "

Da muss ich mal nachfragen, Software wird von relativ wenigen Menschen im Vergleich zu anderen Branchen generiert.
Wir brauchen was zum wohnen, was zu essen, was zu fahren, das alles kann sicher durch Software und Roboter unterstützt werden.
Meist spart das Arbeitskräfte ein, eine Entwicklung die nicht immer gut sein muss, zumindest für die Menschen die dort arbeiten, für Firmen mit höherem Gewinn schon.
Und der Strukturwandel wird auch einige Firmen ins Ausland auslagern, wo die Bedingungen besser sind, was auch nicht unbedingt Wirtschaftswachstum ist.
Gerade vorhin gelesen, das einige Ideen haben, den Kontinent zu wechseln.

@ Am 14. Oktober 2021 um 14:24 von Sisyphos3

"Am 14. Oktober 2021 um 14:24 von Sisyphos3
Konjunkturerwartungen deutlich gesunken

dafür steigt die Inflation
im Schnitt stimmt´s ?"

Gute Frage.
Aber leider kann ich sie nicht beantworten. So Wirtschaft/Ökonomie ist nicht so meins. Aber villeicht kann man ihre Frage hier beantworten.

Hoffnung

Energie wird wohl das wichtigste Problem überhaupt bleiben. Der etwas übereilige populistische Atomausstieg wird ja gegenwärtig - angeblich aus Klimaschutzgründen - noch begleitet durch Propaganda auch gegen Gas.
Ich will ja gerne glauben, dass eine gründliche Modernisierung der Kohlekraftwerke zwar das CO2 nicht mehr weiter ansteigen ließe, aber gegen Gas? Wegen der ach so bösen (aber seit Jahrzehnten verlässlich liefernden) Russen eine moderne störungsarme Pipeline nicht zulassen? Wie krank muss man da sein? Wissen die Schreihälse wirklich nicht, dass auch Wasserstoff Gas ist und nahezu problemlos in bestehende Netze eingespeist werden könnte? Oder plädieren sie eigentlich für unheimlich befreundetes Flüssiggas? Aus Frakking? Langfristig denken hilft manchmal, sogar beim ökologischen Wirtschaftswachstum.
Auch unsere Wirtschaft wird sich entwickeln - Sprünge sind eher mit Scherben assoziiert.

Aktuell sind alle wegen China besorgt

Denn der schwankende Immobiliensektor im Reich der Mitte trägt ca. 8.5% zur Wirtschaftsleistung bei. Man befürchtet einen Dominoeffekt, vergleichbar dem der zu Finanzkrise 2008 in USA geführt hat.

Deutschland ist enorm abhängig von China, deshalb sind Vorhersagen über Zeiträume länger als 3 Monate mit großer Vorsicht zu genießen.

Zum einen sind sehr viele deutsche Konzerne in China mit Milliarden investiert. Man ist stark abhängig in vielen Branchen vom chinesischen Absatzmarkt. Natürlich braucht Deutschland auch Rohstoffe aus China, zB seltene Erden aber auch viele Chemie-Grundstoffe.

Aber was viele nicht auf dem Schirm haben: auch wenn letztendlich „Made in Germany“ draufsteht kann ein Produkt auch zu 90% aus chinesischen Komponenten bestehen die als Halbfertigerzeugnisse importiert wurden. Gewissermaßen hängt inzwischen die Stärke der deutschen Exportwirtschaft vom Import aus China ab, nicht nur bei Computerchips.

Herbstprognose: Konjunkturerwartungen deutlich gesunken....

Die Wirtschaftsforschungsinstitute sprechen für das Jahr 2021 von einem möglichen Wachstum von 2,4 Prozent. Für das Jahr 2022 werden immerhin 4,8 Prozent prognostiziert.
Damit ist die Welt der deutschen Wirtschaft ja wieder "in Ordnung".
Ob die lohnabhängig Beschäftigten, die ja die Steigerungen ermöglichen auch mit entsprechenden Steigerungen rechnen können ? Gerade auch im Hinblick auf eine Inflation um 4 Prozent. Wenn es nach Unternehmen & Politik geht, nicht. Wenn es nach der Konfliktbereitschaft der meisten Gewerkschaften geht, eher auch nicht.

14:55 von sikgrueblerxyz

Gibt es noch genügend Rohstoffe für alle?
Zitat:"Rohstoffknappheit weiteres Problem
-----------------

vor 2 Tagen in der Presse
China drosselt die Lieferung von Magnesium
(zuerst die Chips jetzt diesen Rohstoff)
als nächstes Magnetwerkstoffe wie Seltene Erden
Was tut unsere Regierung ?
Mit dem Zwang für Solardächer ein Investitionsprogramm für China schaffen
nachdem man die Sparta hierzulande an die Wand fuhr
unter Weitsicht verstehe ich was anderes

@ 14:29 von Sisyphos3

"Im übrigen, was heißt hier Fachkräftemangel
wie viel Arbeitslose gibt es hierzulande
kann man die nicht auf die gewünschten Berufe hin ausbilden?" Wir haben in Deutschland viel zu wenig Mathematiker und Ingenieure. Irgendeine Idee, wie man die Posten qualifiziert mit Fortbildung erreichen kann (selbst wenn es hochqualifizierte Leute wie Germanisten sind)? Oder auch nur Schulabgänger dazu zu bringen, diese Fächer zu studieren? Oder gar schon in den Schulen anzufangen, Leute für diese Fächer zu begeistern? Da sie anspruchsvoll sind, gehen ihnen die Leute doch gerade aus dem Weg, das ist doch der heutige Zeitgeist. Da wundert es mich als Wirtschaftsmathematiker gar nicht, dass unsere Wirtschaftsaussichten langfristig mies sind.

@ 14:06 von Bender Rodriguez

>>Wir werden wieder Exportweltmeister und werden unsere Minilöhne samt Facharbeitermangel behalten.<<

1.) Kann mir das mal jemand mit den "Minilöhnen" erklären. Nicht, dass ich etwas gegen überfällige Lohnerhöhungen hätte, aber im europäischen Vergleich und erst recht im internationalen Vergleich sind deutsche Löhne recht hoch.

2.) Der Facharbeitermangel in vielen Branchen ist real. Das mag zum einen mit den Gehälter zu tun zu haben aber noch mehr, dass es sich um unbequeme Berufe handelt, wie Pflege oder Handwerk.

3.) Insbesondere die Qualität der Prognosen der Wirtschaftsweisen sieht grottig aus, wenn man die prognostizierten Zahlen mit den später realisierten Zahlen vergleicht. Das sieht dann wie schlecht geraten aus.

14:48 von Bender Rodriguez

Gäbe es einen echten Mangel, bekämen Facharbeiter mittlerweile 10 Riesen und mehr im Monat.
--------

ähnliches vermute ich auch

14:29 von Peter Kock wie richtig

Zitat:"Das Schwierige an den Prognosen ist ja nur ,dass sie die Zukunft betreffen ! Haha."
Auch Investitionen gründen sich auf Erwartungen für die Zukunft. Angesichts der Tsunami auf Investitionsprognosen, die auf uns zukommen sollen, hoffe ich, dass Ihr "haha" nicht eintrifft.

Reset Knopf

Keine Angst. Nach dem Reset drücken, wird alles viel besser und dann kommt die 4. industrielle Revolution. Es wird uns Allen viel besser gehen.

Am 14. Oktober 2021 um 15:01 von ChrupallaFanGörl

" Konjunkturerwartungen deutlich gesunken

dafür steigt die Inflation
im Schnitt stimmt´s ?"

Gute Frage.
Aber leider kann ich sie nicht beantworten. So Wirtschaft/Ökonomie ist nicht so meins. Aber villeicht kann man ihre Frage hier beantworten. "

Das könnte schon passen, verkaufe ich 100 Artikel zu 10€ , und mache 700 Gewinn, oder ich verkaufe 50 mal den gleichen Artikel für 20€ und hab 700 Gewinn, plus dem was ich für Rohstoffe noch eingespart habe, und Stundenlohn zur Herstellung.
Gewinner ist immer der Hersteller, niemals der Käufer.

15:04 von Autograf

ach wissen sie
ob es an fehlenden "Mathematiker und Ingenieuren" liegt
das würde ich ja gerne glauben
aber selbst Erntehelfer fehlen und da brauchts ja wirklich keine qualifizierte Ausbildung,
sondern nur etwas Motivation.
Im übrigen fehlen ja auch Handwerker, Maurer, Fliesenleger, Elektriker etc.

Lang lebe die Auslagerung!

"Probleme in globalen Lieferketten, hohe Logistikkosten und ungeklärte Handelsstreitigkeiten verdunkeln den Konjunkturhimmel und haben in der Folge massive Auswirkungen auf die Exporte." Nich nur Exporte - gerade auch die Importe! Das Allheilmittel der Auslagerung nach China auf die "verlängerte Werkbank" rächt sich wohl. Gepaart mit einem Just-in-time-Wahn wird halt auch nur das Nötigste bestellt! Und ein kleines Sandkörnchen blockiert das Getriebe. Kennt jemand einen Controler, der das je in seine Voraussage eingerechnet hat, als es die Standorte hier für unrentabel diagnostizierte? Wohl nicht! Tja, und jetzt muss wieder die Gesellschaft mit Kurzarbeitergeld einspringen, wenn die Einkäufer Mist gebaut haben?

Am 14. Oktober 2021 um 15:04 von Autograf

Das liegt doch schon an der Grundeinstellung der Bürger selber, es ist nur ein Beispiel..keine Wertung; nehmen sie nur folgendes Szenarium an, welches nicht selten bei events ist. Einer stellt sich als "Relationsmanager" einer Bank vor, der andere als Ingenieur beim Tiefbau..wer wird wohl von beiden mehr umlagert...sicher krasses Beispielsweise aber eben nicht selten.
Selbiges kann bei vielen Berufen aus der Dienstleistung beobachtet werden.
Bei schulabsolventen spielt dabei noch nicht mal unbedingt das Geld eine Rolle, “weiße , saubere Berufe" damit ist nicht die Medizin gemeint, stehen halt um ein vielfaches mehr auf der Wunschliste

@Rodriguez, 14:48 Uhr

Die Arbeitslosigkeit beträgt nicht 8 Mio., sondern, wenn ich recht weiß, knapp 2,5 Mio.
Und Sie wissen sicherlich auch, dass die Zahl der geringfügig Beschäftigten sowie der Kurzarbeiter in den letzten Monaten deutlich zurückgegangen ist. In Deutschland werden in der Regel ordentliche Löhne gezahlt, auch aufgrund des Arbeitskräftemangels. Wären aktuell nicht Lieferengpässe in der Automobilindustrie u.a. Bereichen zu beklagen, hätte unsere Wirtschaft schon wesentlich stärker Fahrt aufgenommen. Wir brauchen in den kommenden Jahren auf alle Fälle eine (qualifizierte) Zuwanderung

14:22 von Werner40

unser Land / Gesellschaft sollte sich mal generell Gedanken machen
Auch und vor allem wegen seiner Rohstoffe.
Unsere Prioritätensetzung bei Liefervereinbarungen ist sicherlich Human,
hat aber gewisse Schwachstellen

Am 14. Oktober 2021 um 14:27 von Nettie

Wäre besser, wenn auf der "Werteskala" der globalen Wirtschaft die Einsparung unnötigen Konsums und unnötiger Emissionen, d.h. die Steigerung der allgemeinen Lebensqualität als konjunkturtreibende Faktoren bzw. eigenständige Werte gewichtet bzw. eingeführt würden.
__
Geht schon deswegen nicht, weil es "die Werteskala" garnicht gibt. Schon meine ist mit Sicherheit eine andere als Ihre, die wiederum eine ganz andere ist, als die eines Himalaya-Bewohners, eines Elton Musk, oder eines Nordkoreaners.
Was für den Einen eine Steigerung der Lebensqualität sein mag, ist vllt für den Anderen ein Absturz. Woran wollen Sie das festmachen ? Es gibt keine allgemeingültige Lebensqualität. Es gibt dafür ebenso wenig eine Norm wie für Glück z.B.
Vieles ist auch ideologisch begründet.
Auch das, was jeder als "unnötige Emission" betrachtet, dürfte es Riesenunterschiede geben. Wer will sich anmaßen das zu beurteilen ?

Am 14. Oktober 2021 um 14:51 von Traumfahrer

Ist aber eher Wunschdenken, denn zu viele können sich nicht mehr an wirklich schlechte Zeiten erinnern, wie froh man dort war, einmal am Tag was zu essen zu haben.
Nun ist das Kind in den Dreck gefallen, lernt aber erst, wenn es zu spät ist.
__
Darf ich fragen, wie alt Sie sind, dass Sie sich noch an Zeiten erinnern können, wo man froh war, einmal täglich etwas zu essen zu bekommen ?

@Bender Rodriguez

>> Mir egal. Gegen Prognosen kann man nichts machen. Und zu selten treffen die dann auch noch zu. Wir werden wieder Exportweltmeister und werden unsere Minilöhne samt Facharbeitermangel behalten. So ist das eben.<<
-> Exportweltmeister sind inzwischen die Chinesen.
All diejenigen, die meinen, ein (maßvolles) Wirtschaftswachstum sei nicht wichtig, werden ihr blaues Wunder erleben, wenn Firmen aufgrund mangelnder Nachfrage zu ihren Produkten Mitarbeiter ausstellen müssen und dem Staat dadurch Steuereinnahmen wegfallen. Geld, was die neue Regierung sicherlich schon für Umwelt- und Klimainvestitionen eingeplant hat.

>> … Gäbe es einen echten (Fachkräfte)Mangel, bekämen Facharbeiter mittlerweile 10 Riesen und mehr im Monat. <<
-> und die Preise für die Produkte würden weggaloppieren! Auch so kann man eine Inflation befeuern.

Thema (qualifizierte) Zuwanderung

Wir brauchen in den kommenden Jahren auf alle Fälle eine ....
-------

warum brauchen wir das ?
Dasselbe ginge mit einer Erhöhung des Rentenalters ebenso,
löst zudem das Problem der Rentenfinanzierung.
Auch eine Erhöhung der Arbeitszeit schafft mehr Kapazität
und einen höheren Gehalt für den Einzelnen.
Zuwanderung schafft (meine Meinung) lediglich Probleme kulturelle Natur.
Darüber hinaus ist es für mich inakzeptabel, wenn man Fachkräfte aus "Armen" Ländern abwirbt,
nachdem diese von den Gesellschaften dort Hochqualifiziert wurden
also somit denen dann fehlen

15:05 von Sisyphos3

"Gäbe es einen echten Mangel, bekämen Facharbeiter mittlerweile 10 Riesen und mehr im Monat.
--------

ähnliches vermute ich auch"

Den echten Mangel gibt es schon, es mangelt an Kunden, die bereit wären, die 10 Riesen Stundenlohn für die Leistungen zu bezahlen. Die Unternehmer weichen aus, indem sie Aufträge nicht mehr ausführen oder uns in die Warteschlange schicken.

15:01 von ChrupallaFanGörl

«Am 14. Oktober 2021 um 14:24 von Sisyphos3
Konjunkturerwartungen deutlich gesunken
dafür steigt die Inflation
im Schnitt stimmt´s ?»

«Gute Frage.
Aber leider kann ich sie nicht beantworten.
So Wirtschaft / Ökonomie ist nicht so meins.
Aber villeicht kann man ihre Frage hier beantworten.»

Kann niemand beantworten diese Frage.
Die auch real gar keine Frage ist.

Es gibt keinen Zusammenhang zwischen Konjunkturerwartungen und Inflation, aus dem man einen Durchschnitt errechnen kann.
Das kann man bei Bären und Brombeeren auch nicht.

Außerdem müssen Sie sich entscheiden, ob Sie hier mit:
"Wirtschaft / Ökonomie ist nicht so meins" auftreten wollen.
Oder wie vor einigen Stunden als Wirtschaftsweise mit der Aussage:

«Lohnsteigerung muss an Inflationsrate gekoppelt sein.
Sinkt die Rate wieder, bleibt der Lohn gleich ohne zu sinken.
Für diesen Fall gibt es den Verharrungseffekt, der bei fallender Inflation nicht mitgeht. Simpelste Ökonomie.»

13:20 Uhr zu: "ver-di Lohnausgleich".

um 14:27 von Nettie

Dazu müsste sich unsere Wohlstandsgesellschaft aber sehr stark ändern.

15:45 von weingasi1 um 14:51 von Traumfahrer

Darf ich fragen, wie alt Sie sind, dass Sie sich noch an Zeiten erinnern können, wo man froh war, einmal täglich etwas zu essen zu bekommen ?
-------------------

wie alt ist man um sich an was einschneidendes zu erinnern ?
5 ... 6 Jahre
dann rechnen sie mal von 1950 ab => 78

15:50 von sikgrueblerxyz

da gebe ich ihnen recht !
es fehlt an Kunden die bereit sind das zu bezahlen.
Deshalb kauft man ja nicht Produkte aus hiesiger Produktion
(wo ich jetzt mal postuliere umweltfreundliche Herstellung, unter humanitären Bedingungen)
man kauft das Produkt, in vollem Wissen, eben dort wo die Standards nicht erfüllt sind.
Eine gewisse Verlogenheit, aber die kennt man ja

@ 15:36 von Adeo60

"In Deutschland werden in der Regel ordentliche Löhne gezahlt, auch aufgrund des Arbeitskräftemangels."

Jetzt muss ich doch mal lachen. D ist was das Bruttogehalt anbelangt weit abgeschlagen hinter Dänemark, Luxemburg und Schweiz. Berücksichtigt man die hohen Abgaben, dann fallen wir noch weiter ab.

Und wenn D so gute Löhne zahlt, wieso gibt es immer mehr Altersarmut und Multijobber.

Und betrachten wir die D hohen Immobilienpreise/Mieten, dann hat das Gehalt im Vergleich noch weniger Kaufkraft (Rumänien hat 96,4% Wohneigentum ... Norwegen 81% ... D weit abgeschlagen auf dem 27. Platz mit 51,5% (lt. statista). Frankreich , Italien, Spanien, alle vor D)!

um 15:04 von Autograf

Noch nie war die Zahl der Studierenden , in Deutschland so hoch wie heute.
Wird falsch ausgebildet, am Markt vorbei?

@ Am 14. Oktober 2021 um 15:51 von schabernack

Beim ersten thread war die Antwort darauf ja ganz einfach ohne viel Hintergundwissen. Es ging da nur um eine Theorie.
Aber generell sind die Themata Wirtschaft/Ökonomie für mich so was wie römische Dörfer.

Am 14. Oktober 2021 um 15:36 von Adeo60

@Rodriguez, 14:48 Uhr

Die Arbeitslosigkeit beträgt nicht 8 Mio., sondern, wenn ich recht weiß, knapp 2,5 Mio.
__
Ich glaube, die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Dass man mit den Zahlen immer irgendwie trickst, ist ja allgemein bekannt. So werden Arbeitslose, die z.Zt. in irgendwelchen Maßnahmen stecken, nicht mitgerechnet. Dennoch stimmt es natürlich, dass wir (noch) im Verhältnis recht gut da stehen. Auch aufgrund der guten Wirtschaftslage in Vorcorona-Zeiten, die es ermöglicht hat, so einige Abmilderungsmechanismen einzusetzen, auch wenn z.Zt. eher Hau-auf-die-letzte-Regierung-feste-drauf-Ansage besteht.
Ich bin gespannt, wer in ca 2 Jahren noch, welche diesbezüglichen Äusserungen tätigt.

16:01 von hesta15

Wird falsch ausgebildet, am Markt vorbei?
--------------

auch dabei kann man an Grenzen stoßen
Jeder will Kunst und Philosophie studieren obwohl Theologen oder Ingenieure benötigt werden
was tun ?

Konjunktur braucht einen Motor

und der wird auch mit Energiequellen gespeist, die gerade mit der CO2 Einpreisung teuer werden. Das war so geplant und tritt jetzt ein. Der Windkraftanlagenplan stagniert, weil man nicht genug im Norden baut und die verringerte Strom-Abnahme die Umlage im Norden ebenso in die Höhe treibt. ÖPNV wird teurer wie andere Transport- und Dienstleistungen, Herstellungskosten usw. Das muss sich schon im reinen Konjunktur- Rechenmodell niedergeschlagen haben. Ob ein Prozentpunkt mehr oder weniger ist da theoretischer Spielraum. Exakte Zahlen hängen von den realen Werten ab. Wie jeder von uns, wie die Politik das hier abfedern will, ist für mich ein Rätsel. Kosten explodieren und Löhne sind immer noch nicht angekommen, wo sie eigentlich stehen sollten. Und: wenn ich den Menschen CO2 Abgaben aufdrücke, dann bleibt nur der Weg, die abzusenken, solange keine Alternativen für Treibstoffe, Energiegewinnung usw. den Bedarf decken und damit die Wirtschaft nicht weiter in Schieflage gerät.

Am 14. Oktober 2021 um 15:56 von Sisyphos3

15:45 von weingasi1 um 14:51 von Traumfahrer

Darf ich fragen, wie alt Sie sind, dass Sie sich noch an Zeiten erinnern können, wo man froh war, einmal täglich etwas zu essen zu bekommen ?
-------------------

wie alt ist man um sich an was einschneidendes zu erinnern ?
5 ... 6 Jahre
dann rechnen sie mal von 1950 ab => 78
__
Ich hatte diese Frage deshalb an den Foristen @Traumtänzer gestellt, weil ich den Eindruck hatte, dass er erheblich jünger ist, als ca. 70 Jahre. Ich mag mich aber täuschen. Vllt gibt er sein Alter noch bekannt.

eine rohstoffarme Exportnation ist immer abhängig

wenn auf dem Weltmarkt die Rohstoffpreise und Transportkosten steigen.
Es wurden z.B. keine neuen Ölfelder erschlossen, da man die Zukunft in den Erneuerbaren sieht. Shell hat gleich mal etliche Ölfelder verkauft ( Preisbildung in die USA) und will in in Erneuerbare investieren. Da aber Gas und Öl eine Brückenenergie bleiben muss bis die Erneuerbaren am Ziel sind, dürfen die nicht verknappt werden. Denn dann steigen die Preise (Angbot zu Nachfrage). Hinzu kommen die deutschen CO2 Kosten. Ich glaube nicht das wir diese Kosten weitergeben können?
Es gibt nur eine Lösung wir müssen in Bildung und Forschung mehr investieren und digitalisisieren und die Infrastruktur anpassen.
Nur so können wir die Zukunftsfelder besetzen. Neben den BIP sollte auch eine Nachhaltigkeitskomponente eingeführt werden- im Kampf gegen die Wegwerfmetalität .
Das BIP kann nicht alles ein.

16:01 von Sisyphos3

Zitat:"es fehlt an Kunden die bereit sind das zu bezahlen. Deshalb kauft man ja nicht Produkte aus hiesiger Produktion"
Ich befürchte, dass wir diese Einstellung vielleicht aufgeben müssen. Ich verspüre eine gewisse Opec-isierung des Warenverkehrs. Heißt auf Deutsch: Auch Lieferanten anderer Güter könnten auf die Idee kommen, dass sie mit Verknappung der Lieferungen mehr Geld verdienen können wie vorher. Das wären sehr schlechte Aussichten.

15:47 von Sisyphos3

"Dasselbe ginge mit einer Erhöhung des Rentenalters ebenso,
löst zudem das Problem der Rentenfinanzierung.
Auch eine Erhöhung der Arbeitszeit schafft mehr Kapazität
und einen höheren Gehalt für den Einzelnen.
Zuwanderung schafft (meine Meinung) lediglich Probleme kulturelle Natur."

Ein 66 jähriger Deutscher kriegt nicht so schnell ein Schwein in zwei Hälften und die genießbaren Teile in Plastik verpackt, wie ein Rumäne oder Bulgare von 34 Jahren. Und wenn sie den 66 Jährigen noch mehr als 8 Stunden am Tag arbeiten lassen, fehlt er wahrscheinlich am nächsten Tag, ist also für den Arbeitgeber nicht so lukrativ. Dann ist er als Deutscher in der Regel auch nicht so leicht unter Druck zu setzen, wie ein Ausländer. Der Druck würde (siehe oben) eh nichts bringen. Der lässt sich nicht so gut ausquetschen, nicht so lang. Der wird schnell unproduktiv.
Die Ausländer (war nur ein Beispiel, aber verallgemeinerbar) bringen viel Profit und "Probleme kultureller Natur" gibt es auf Arbeit weinige.

15:51 von schabernack

Lohnsteigerung muss an Inflationsrate gekoppelt sein
-------------

warum ?
.... nicht an die Produktivitätssteigerung ?

Am 14. Oktober 2021 um 16:01 von Giselbert

Jetzt muss ich doch mal lachen. D ist was das Bruttogehalt anbelangt weit abgeschlagen hinter Dänemark, Luxemburg und Schweiz. Berücksichtigt man die hohen Abgaben, dann fallen wir noch weiter ab.
__
Allerdings liegen die Lebenshaltungskosten sowohl in DK als auch in der Schweiz erheblich höher als bei uns. Andererseites zahlen wir zusammen mit BEL die höchste Steuer- und Abgabenlast, die, wenn es nach einigen Bürgern ginge NOCH weiter erhöht werden soll. Aus welchem Grund eigentlich ?
Warum das Wohneigentum schon seit Generationen hier so einen niedrigen Stellenwert hat, habe ich noch nie verstanden, denn am "Reichtum" bzw. dem Mangel an selbigem kann es ja bei diesen Vergleichen nicht liegen.

@weingasi1, 15:40

"Geht schon deswegen nicht, weil es "die Werteskala" garnicht gibt"

Ich habe geschrieben, dass es sinnvoll sei, sie einzuführen.

"Was für den Einen eine Steigerung der Lebensqualität sein mag, ist vllt für den Anderen ein Absturz. Woran wollen Sie das festmachen ?"

In einem funktionierenden, an gewissen allgemeinverbindlichen Rahmenbedingungen (z.B. universellen Menschenrechten) ausgerichteten Markt entscheidet jeder selbst.

"Auch das, was jeder als "unnötige Emission" betrachtet, dürfte es Riesenunterschiede geben. Wer will sich anmaßen das zu beurteilen ?"

Dafür dürften sich Kriterienkataloge zuhauf definieren und entwickeln lassen. Unter der Voraussetzung, dass demokratische Bedingungen - insbesondere Informationsfreiheit und Markttransparenz für jedermann gegeben sind, methodisch so sauber, dass sie sich ob der (messbaren!) Auswirkungen ihrer Anwendung in der Praxis (auf dem "Markt") als allgemeinverbindlicher Maßstab bewähren und somit als als solcher anerkannt werden können.

16:01 von Sisyphos3

«Deshalb kauft man ja nicht Produkte aus hiesiger Produktion
(wo ich jetzt mal postuliere umweltfreundliche Herstellung, unter humanitären Bedingungen) man kauft das Produkt, in vollem Wissen, eben dort wo die Standards nicht erfüllt sind.»

Man kann keine Computer, Laptops, Mobile Phones, TV-Geräte und Bananen aus einheimischer Produktion kaufen, weil Bananen in Deutschland nicht hergestellt werden. Ein neues Auto scheint es auch nicht mehr zu geben, wo nicht auch mehr oder weniger Chinese drin ist. Mein neuer G4-Stick für Internet am Laptop war auch nur von Huawei lieferbar.

«Eine gewisse Verlogenheit, aber die kennt man ja.»

In Ihrem Benz ist auch garantiert was aus China drin mit unkalkulierbaren Herstellugsbedigungen. In meinem Land Rover sind Motor & Getriebe Spanier, der Rest ist Anglo-Iberer.

Aus Deutscher Produktion bekommt man Landis nicht.
Auf den Huawei-Stick verzichte ich nicht.
Nur weil es so was aus DEU gar nicht gibt.
Für Bananen & Apple gilt das gleiche.

@Bender Rodriguez 14:48: in China gibt es genug Fachkräfte

Es gibt - global gesehen - keinen Fachkräftemangel. Die ganze damalige Diskussion um IT-affine „Inder“ die nach Deutschland kommen sollten oder um eine „Blue Card“ (in Anlehnung an die Green Card der USA) war nichts anderes als eine riesige Marketing- und Medienkampagne der Wirtschaft und außerdem völlig unerfolgreich.

Die allermeisten Fachkräfte wollten, wenn überhaupt, dann bestenfalls in die USA gehen! Die Folge war, dass deutsche Konzerne ihre Investitionen in China, Mexiko etc massiv ausgebaut haben - mit den preiswerten Fachkräften vor Ort. Globalisierung halt ... deshalb ja jetzt auch die Probleme mit den Lieferketten.

Die Politik hat diesen Arbeitsplatzabbau in Deutschland jahrelang mit Hermes Bürgschaften und diplomatisch flankiert gefördert.

Adeo 1536 Die offiziellen

Adeo 1536
Die offiziellen Zahlen sind mit bedacht zu genießen. Da muss man alle mit reinrechnen, die wegen Krankheit oder Fortbildung weggerechnet werden. Desweiteren alle, die massiv aufstocken müssen . Das ist auch nur ABM.
Und unser Löhne sind, gemessen an der Qualität und Produktivität, viel zu niedrig.

Die Zuwanderung wird vorgeschoben, um ein Überangebot zu haben. Damit lässt sich besser Lohndumping durchsetzen.

Es kommen immer noch 3 Bewerber auf eine Stelle.

16:25 von Sisyphos3

"Lohnsteigerung muss an Inflationsrate gekoppelt sein
-------------

warum ?
.... nicht an die Produktivitätssteigerung ?"
Wenn die Lohnsteigerung in der galloppierenden Inflation in D an die Produktivitätssteigerung gekoppelt gewesen wäre, wären vermutlich große Teile der Bevölkerung verhungert. Aber es gab ja auch zum Glück andere Maßnahmen, die das weitestgehend verhindert haben. Es gibt eben die erträgliche Inflation und die Unerträgliche.

Man sieht das jetzt bei Industrie-Ikone VW

Man steht in China an vorderster Front und wo der Konzern inzwischen längst sein Hauptgeschäft macht.

Doch die Chinesen sind längst aufgewacht. Man produziert E-Autos die nicht nur viel preiswerter sind als die deutschen, sondern deren Softwareausstattung denen der deutschen Konkurrenten sogar bereits manchmal überlegen ist.

Und die Automobilindustrie gilt als „Rückgrat“ der deutschen Wirtschaft.

Allmählich rächt sich das man jahrzehntelang sich auf den Status Quo verlassen hat und auf die guten Connections in die Politik.

Die Aussagen des Herbstgutachtens war weniger wichtig

als die Darstellung der Risikoanalyse in der Pressekonferenz bei Phönix. Solche Fragen wie: werden unsere Erwartungen der Inflationsminderung sich erfüllen? werden die Lieferenpässe aufhören? kann sich die Wirtschaft unter diesen Bedingungen schnell genug erholen? All diese Risikohinweise waren im Frühjahrsgutachten deutlich geringeroder gar nicht vorhanden (Inflation z.B.)

Zumindest haben

Zumindest haben Preissteigerungen Hochkonjunktur.

@Sisyphos3 - Bezugnahme

>>16:25 von Sisyphos3
15:51 von schabernack
Lohnsteigerung muss an Inflationsrate gekoppelt sein
-------------

warum ?
.... nicht an die Produktivitätssteigerung ?<<

Die Aussage, auf die Sie sich beziehen,
stammt nicht von @schabernack.

Als hauptsächlich stiller Mitleser meine Bitte.
Seien Sie doch etwas sorgfältiger im Umgang mit Bezugnahmen, wenn Aussagen Dritter im Raum stehen.

Am 14. Oktober 2021 um 16:29 von weingasi1

" Warum das Wohneigentum schon seit Generationen hier so einen niedrigen Stellenwert hat, habe ich noch nie verstanden, denn am "Reichtum" bzw. dem Mangel an selbigem kann es ja bei diesen Vergleichen nicht liegen. "

Die Antwort ist ziemlich einfach, ich hatte vor rund 35 Jahren auch die Idee mit dem Haus, also zu 2-3 Banken und beraten lassen.
Bei keiner war das für mich als Facharbeiter machbar, und so geht es eben einem großen Teil im Land, so bin ich heute eben immer noch Mieter.
Weil der Reichtum doch etwas ungleich verteilt ist, was nicht bedeutet, das es von den normalen Arbeitern keiner geschafft hat.
Hängt nämlich von der Art der Arbeit und Region ab, und den Großfirmen die in der Region vorhanden sind, oder ob man Omas Haus als Grundstock geerbt hat.
Ohne Grundstock, ist es wesentlich schwerer.

16:29 von weingasi1

«Allerdings liegen die Lebenshaltungskosten sowohl in DK als auch in der Schweiz erheblich höher als bei uns. Andererseites zahlen wir zusammen mit BEL die höchste Steuer- und Abgabenlast …»

In DÄN sind die Steuern auf Strom mit ± 66% die höchsten in der ganzen EU, und in den NL mit ± 3% die niedrigsten. Nur vom Landesnamen kommt das auch nicht.

Lebensmittel zum Essen sind in DEU vergleichsweise (sehr) billig, und Sie kennen den Vergleich zu ITA hierbei richtig gut. Benzin ist in ITA + in FRA auch nicht gravierend günstiger als in DEU. Plus Autobahnmaut müssen in beiden Ländern auch Einheimische berappen.

In der CH sind selbst die kleinen Rappen unter den Franken sehr teuer für fast alles zum Kaufen / Wohnen. Bei DÄN weiß ich es nicht, aber SWE + FIN sind weniger teuer, als man allgemein denkt, dass Skandinavien teuer sei. Dafür ist in NOR fast alles aus der Apotheke, kommt man aus DEU mit Verdienst in Euro.

Der Ø-Lebensstandard in DEU ist hoch zu fast allen Staaten der EU.

Diese ganzen...

...Prognosen scheinen wenig bis gar nichts Wert zu sein...
Gibt es doch zuviele unbekannte Faktoren, die diese Arbeiten immerzu adabsurdum führen...
Der Mensch wird vermutl. niemals in der Lage sein, die Zukunft zu vorherzusehen...und das ist gut so.

@ sikgrueblerxyz, um 14:55

Wenn die gedämpften Prognosen auf Rohstoffmangel beruhen würden, hätte man davon ganz sicher gehört, und auch im Artikel wäre darauf hingewiesen worden.

Aber was Sie ansprechen ist sicher nur eine Frage der Zeit.

16:25 von Sisyphos3 / @schabernack

«Lohnsteigerung muss an Inflationsrate gekoppelt sein.»
-------------

«warum ?
.... nicht an die Produktivitätssteigerung ?»

Das sind nicht meine Worte. Ich habe die Textpassage, aus der sie sind, doppelt eindeutig als Zitat gekennzeichnet.

In kursiv gesetzt + mit: «…» umrahmt.

@ ChrupallaFänGörl, um 16:40

re @ 15:51 von schabernack

“Beim ersten thread war die Antwort ja ganz einfach ohne viel Hintergrundwissen...“

Der einfache Geist findet immer auch einfache Lösungen. Das ist eine altes Sprichwort, das meine Oma immer auf der Zunge hatte.
Und dann ergänzte sie, man sollte sich mit “einfachen Lösungen“ zurückhalten, sie erwiesen sich in der Mehrzahl der Fälle als unbrauchbar.

Sie meinen “böhmische“ Dörfer, vielleicht?
Es gibt aber auch potemkinsche.

lieber wenigfahrer 17.17

Großfirmen sind bei uns Fehlanzeige. Aber Facharbeiter haben bei uns überwiegend gebaut. Allerdings viel in Eigenleistung nach und nach und auch in Nachbarschaftshilfe, was hier üblich ist. Denn bauen ist nun mal teuer. Auch wir haben viel selbst an unseren Haus gemacht. Es ist nicht nur günstig sondern mache auch Spaß. Allerdings bedarf es auch Fachleuten in der Nachbarschaft und geschickte Hände.
Vermögen und wie man dazu kommt ist auch eine Frage der Einstellung und der Priorität.
Aber durch die Inflation der Baupreise wird es zunehmend schwerer. Die Bodenpreise in den Zentren- Ergebnis des Rückbaues der Infrastruktur auf dem Lande.
Wenn das BIP trotz Preissteigerung der Rohstoffpreise und einhergehender Inflation nur gering steigt ist das sehr bedenklich. Wir dürfen nicht den Anschluss verlieren. In China wird Bildung großgeschrieben in MINT. Bei uns wird viel in "Laberfächern " studiert. Meine ich nicht böse auch die muss es geben - aber die ausgewogene Mischung machts.

@Rodriguez, 16:44

Ob Sie nun die Form der Erfassung beanstanden oder nicht ist irrelavant. Die Arbeitslosendaten werden schon seit Jahrzehnten nach diesen Parametern erhoben und deshalb sind sie vergleichbar und zeigen eine Entwicklung auf. Trotz der massiven Corona-Pandemie ist die Zahl der Erwerbslosen gesunken. Die politischen und wirtschaftlichen Weichenstellungen scheinen also richtig gewesen zu sein. Unsere Löhne sind im internationalen Vergleich angemessen. Man dabei im übrigen auch die Lebenshaltungskosten berücksichtigen. Es ist doch völlig klar, dass ein Arbeitnehmer in der Großstadt i.d.R. mehr verdient, ja verdienen muss. Man muss Steuerlast, Krankenversicherung, betriebl. Altersvers. u.v.a. berücksichtigen, um zu aussagekräftigen Ergebnissen zu kommen. Der Fachkräftemangel ist Fakt, ebenso das Erfordernis einer geregelten Zuwanderung. Glauben Sie nicht alles, was die AFD uns vorgaukeln möchte.

@weingasi1, 16:16

Sie haben natürlich völlig Recht. Man kann, ja man muss die Werthaltigkeit der Arbeitslosenzahlen sehr wohl anzweifeln. Aber da diese Zahlen immer nach dem gleichen Muster erstellt werden, kann man - und das ist für mich entscheidend, eine Entwicklung daraus ablesen und damit auch einen Vergleich mit anderen Ländern anstellen. Insgesamt kann sich die Bilanz der GroKo unter Führung von Frau Merkel durchaus sehen lassen. Man kann nur hoffen und kräftig die Daumen drücken, dass die nachfolgende Regierung ähnlich verantwortungsbewusst und kompetent mit den Herausforderungen umgeht.

@Giselbert, 16:01 Uhr

Immerhin haben Sie verstanden, dass man das Bruttogehalt nicht isoliert von den Lebenshaltungskosten, betrieblicher Altersvorsorge, Immobilienbesitz bzw. Barvermögen (insbesondere über großzügige Regelungen beim ErbR), Miete, der Steuer- und Abgabenlast, der Gesundheitsvorsorge u.a. sehen darf. Altersarmut gibt es leider in jeder noch so modernen und Wohlhabenden Gesellschaft. Laufen Sie einmal durch die Glitzerwelt in der Innenstadt von London, durch Paris mit seinen Zelten am Strassenrand, durch die Nathan Road in Honkgong. Armut ist kein deutsches Phänomen, aber unser Sozialstaat hilft in hohem Maße - mehr als andere Staaten in der Welt.

@14:27 von Nettie

//Wäre besser, wenn auf der "Werteskala" der globalen Wirtschaft die Einsparung unnötigen Konsums und unnötiger Emissionen, d.h. die Steigerung der allgemeinen Lebensqualität als konjunkturtreibende Faktoren bzw. eigenständige Werte gewichtet bzw. eingeführt würden.//

Gewiss wäre das besser. Das Problem ist aber, dass viele, zu viele Menschen eine Steigerung der Lebensqualität nur im Besitz, d.h. im Konsum sehen.

Am 14. Oktober 2021 um 14:29 von Sisyphos3

„14:06 von Bender Rodriguez
werden unsere Minilöhne samt Facharbeitermangel behalten
----
Wobei kurzfristige Lösungsansätze wären :
40 Stunden Woche einführen, gegenüber der 35 Stunden Woche wären das 14 % mehr
das Rentenalter etwas erhöhen könnte auch etwas bringen,
wenn (!!) es wirklich so schlimm ist wie beschrieben“

Die Lösung ist einfach,

„Frauen in Ganztags-Arbeit bringen.“

Gestern im TV gesehen,

Ehegattensplitting abschaffen, weil
Halbtags-Jobs für Frauen lohnen sich nicht.
Gezeigt wurden putzende- und regalauffüllende Frauen.

Also

„Frauen in Ganztags-Arbeit bringen.“

Gezeigt wurden Frauen in hellen Büros, in leitenden Positionen.

Die Politik tut schon was.

@14:29 von Sisyphos3 14:06 von Bender Rodriguez

//...das Rentenalter etwas erhöhen könnte auch etwas bringen,...//

Das würde nur die Zahl der Arbeitslosen erhöhen. Auch wenn immer betont wird, dass wir immer älter werden, ist noch nicht nachgewiesen worden, dass die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit auch mit dem Alter entsprechend gestiegen ist. Es geht nicht nur um Dachdecker und Fliesenleger, es geht um diverse nachlassende Fähigkeiten. Da wären Probleme mit dem Sehen, dem Hören, der Feinmotorik, dem Bewegungsapparat und viele andere mehr. Der Krankenstand dürfte entsprechend hoch sein. Ich möchte jedenfalls nicht mit einem Busfahrer unterwegs sein, dessen Reaktionsgeschwindigkeit nachgelassen hat.

Davon abgesehen kann man nun auch in diversen Medien lesen:
>>"Alarmierende Entwicklung"
Lebenserwartung in Deutschland und anderen Industrienationen sinkt<<

15:47 von Sisyphos3

Dasselbe ginge mit einer Erhöhung des Rentenalters ebenso,
löst zudem das Problem der Rentenfinanzierung.
Auch eine Erhöhung der Arbeitszeit schafft mehr Kapazität
und einen höheren Gehalt für den Einzelnen.

Das schreibt jemand, der nach eigenem Bekunden vorzeitig in Rente gegangen ist und vermutlich noch nie länger als für einen Ferienjob körperlich gearbeitet hat. Und bevor Sie jetzt antworten, dass jede/r die Möglichkeit hätte Ingenieur oder Ärztin zu werden, überlegen sie noch mal, wer dann Ihre Mülltonnen leert und Sie pflegt.

17:52 von harry_up @ ChrupallaFänGörl

//Der einfache Geist findet immer auch einfache Lösungen. Das ist eine altes Sprichwort, das meine Oma immer auf der Zunge hatte.
Und dann ergänzte sie, man sollte sich mit “einfachen Lösungen“ zurückhalten, sie erwiesen sich in der Mehrzahl der Fälle als unbrauchbar.//

Nun ja, ich halte es da lieber mit Einstein:

>>Man muss die Dinge so einfach wie möglich machen. Aber nicht einfacher.<<

Und was unsere Bürokratie betrifft, scheint der gängige Spruch "Warum einfach, wenn es auch umständlich geht" zuzutreffen.

@14:06 von Bender Rodriguez

//Wir werden wieder Exportweltmeister...//

Viele Hersteller beklagen schon jetzt, dass sie wegen der extremen Strompreise nicht mehr lange konkurrenzfähig sein werden. Das dürfte sich auch auf die Exporte negativ auswirken.

//...und werden unsere Minilöhne samt Facharbeitermangel behalten.//

Davon darf man wohl ausgehen.

@14:48 von Bender Rodriguez @Sysiphos

//Gäbe es einen echten Mangel, bekämen Facharbeiter mittlerweile 10 Riesen und mehr im Monat.//

Nun ja, in der Pflege gibt es diesen Mangel. Aber statt angemessene Löhne zu zahlen, wirbt man lieber Kräfte aus dem Ausland an. Was manchmal noch zusätzliche Probleme schafft. (Verständigungsschwierigkeiten bei uns, Pflegekräfte- und Ärztemangel in den Billiglohnländern.)

rer Truman Welt

Sie erzählen und erzählen und erzählen.
Komisch, dass das sich hinterher als immer totaler Bullshit herausstellt.
Nein, es besteht keine Inflationsgefahr - ist keine 6 Monate her.
Schulden- ist überhaupt kein Problem.
Scholz- maximal von 60% wird die Verschuldung auf 80% des Staatshaushaltes steigen. Sicher, 650 Milliarden zuätzliche Neuverschuldung Ende nächsten Jahres sind auch nur 20% vom deutschen Staatshaushalt. Aber wer weiß auf wieviel Scholz den nächsten Staatshaushalt im kommenden Jahr aufblasen wird. Er ist ja mit einer Bazooka bewaffnet.
Das grosse Wachstum werden wir 2021 sehen, so Ende letzten Jahres.
Genau, auch das sehen wir ja.
Auf all das habe ich schon lange hingewiesen, dass das alles Quatsch ist, was da vorausgesagt wird, aber ich bin ja nur so destruktiv! Ja, sicher!
Ich glaube, die meisten lassen sich einfach auch als Erwachsene gerne Märchen erzählen.

18:44 von Kaneel 15:47 von Sisyphos3

//Das schreibt jemand, der nach eigenem Bekunden vorzeitig in Rente gegangen ist und vermutlich noch nie länger als für einen Ferienjob körperlich gearbeitet hat. Und bevor Sie jetzt antworten, dass jede/r die Möglichkeit hätte Ingenieur oder Ärztin zu werden, überlegen sie noch mal, wer dann Ihre Mülltonnen leert und Sie pflegt.//

Danke. Sie haben geschrieben, was ich diesmal nur gedacht habe.

Am 14. Oktober 2021 um 17:17 von wenigfahrer

Weil der Reichtum doch etwas ungleich verteilt ist, was nicht bedeutet, das es von den normalen Arbeitern keiner geschafft hat.
__
Das ist aber in ITA oder ESP, das sind halt die beiden Länder, die ich auch diesbezüglich am besten kenne, auch nicht anders, im Gegenteil. Es scheint mir wirklich vielfach am Stellenwert zu liegen. Wenn Schulzeit respektive Studium zu Ende, konzentriert man sich dort, wenn es irgend geht, darauf Eigentum zu erwerben. Sei es ETW in der Stadt oder Häuschen auf dem Land, je nach dem, wo man beheimatet ist.
Andererseits kenne ich dort niemanden, der als junger Mensch, einfach mal 1 Jahr "gechillt" hat, sich ausprobiert, oder sonst irgendwie untätig war. Wobei das kein Urteil über das eine oder das andere Verhalten aussagen soll. Vllt ist es dort auch einfacher von der Finanzierung und vielfach unterstützen die Familienmitglieder auch mehr. Und zwar mit Rat und TAT und Geld, wenn irgend möglich.

Am 14. Oktober 2021 um 19:01 von Anna-Elisabeth

Viele Hersteller beklagen schon jetzt, dass sie wegen der extremen Strompreise nicht mehr lange konkurrenzfähig sein werden. Das dürfte sich auch auf die Exporte negativ auswirken
___
War es nicht bislang so, dass besonders Hersteller, die einen besonders hohen Energiebedarf haben, von der EEG-Umlage befreit waren, damit sie keine Konkurrenz-Nachteile hatten ? Das hatte natürlich irrwitzigerweise zur Folge, dass die Firmen natürlich nicht daran interessiert waren, ihrerseits Energie durch modernere Anlagen, für die 1. investieren müssten und 2. den Nachteil der minderen Subvention hätten.

16:23 von sikgrueblerxyz

Auch Lieferanten anderer Güter könnten auf die Idee kommen, dass sie mit Verknappung der Lieferungen mehr Geld verdienen können wie vorher.
----------------

das stimmt schon
aber bedenken sie eines
und um was zu verknappen muß man sich absprechen
Menschen sind aber gierig, ob sich dann jeder Lieferant dran hält
nicht stattdessen ausschert ....
:-)

Am 14. Oktober 2021 um 16:34 von Nettie

In einem funktionierenden, an gewissen allgemeinverbindlichen Rahmenbedingungen (z.B. universellen Menschenrechten) ausgerichteten Markt entscheidet jeder selbst.

Dafür dürften sich Kriterienkataloge zuhauf definieren und entwickeln lassen. Unter der Voraussetzung, dass demokratische Bedingungen - insbesondere Informationsfreiheit und Markttransparenz für jedermann gegeben sind, methodisch so sauber, dass sie sich ob der (messbaren!) Auswirkungen ihrer Anwendung in der Praxis (auf dem "Markt") als allgemeinverbindlicher Maßstab bewähren und somit als als solcher anerkannt werden können.
__
Ich glaube, was Ihnen so vorschwebt, nennt man Utopie. So etwas hat es national kaum gegeben und global wird es das nie geben, schon weil sich meist jeder selbst der Nächste ist. Es gibt und wird nie ein globales "Friede, Freude, Eierkuchen" geben, so sehr Sie sich das wünschen mögen, wird der Wunsch illusorisch bleiben. Es wird eher ein Hauen und Stechen ums letzte Butterbrot geben.

19:38 von weingasi1

//War es nicht bislang so, dass besonders Hersteller, die einen besonders hohen Energiebedarf haben, von der EEG-Umlage befreit waren, damit sie keine Konkurrenz-Nachteile hatten ? Das hatte natürlich irrwitzigerweise zur Folge, dass die Firmen natürlich nicht daran interessiert waren, ihrerseits Energie durch modernere Anlagen, für die 1. investieren müssten und 2. den Nachteil der minderen Subvention hätten.//

Zu den Problemen mit dem Strom weise ich noch einmal auf die Sendung "plusminus" vom 6. Oktober hin. Interessant auch, dass da eine Firma sich glücklich schätzt, im Notfall noch auf Dieselaggregate zurückgreifen zu können. Bei uns scheint die Energiewende mehr als holprig zu laufen.

@Anna-Elisabeth, 18:28

„Das Problem ist aber, dass viele, zu viele Menschen eine Steigerung der Lebensqualität nur im Besitz, d.h. im Konsum sehen“

Auf wieviele dies tatsächlich zutrifft, kann natürlich keiner genau wissen, aber es sieht ganz danach aus. Es sind aber offenbar auf jeden Fall zu viele. Dabei sollte man meinen, dass die meisten von ihnen schon einmal selbst die Erfahrung gemacht hätten, dass zuviel „Zeug“ belastet. Nicht nur die Umwelt.

16:23 von Edelfräulein Marylin

Und wenn sie den 66 Jährigen noch mehr als 8 Stunden am Tag arbeiten lassen,
-----------------

wir haben aktuell die 35 Stunden Woche
wie wäre es mit einer 37 Stunden Woche oder 40 Stunden Woche wie früher ?

Und das Thema war, wir brauchen "Zuwanderung"
wir brauchen sie eben nicht, wenn wir einige Dinge ändern
Leute aus dem Ausland her karren, während die Menschen hierzulande arbeitslos sind
und bezahlt werden müssen, ist ja wohl auch nicht der Hit.
Zugegeben im einen Fall verdient der Unternehmer, im anderen Fall zahlt unsere Gesellschaft
Da liegt das Problem

@weingasi1, 19:48

„Ich glaube, was Ihnen so vorschwebt, nennt man Utopie“

Keine Ahnung, ob Sie mit Ihrer Auffassung richtig liegen oder nicht. Fest steht jedenfalls: Vieles (wenn nicht das meiste) von dem, was man früher als Utopie bezeichnet hat ist heute längst - nicht selten sogar „vertraute“ - Realität. Wie auch immer: Hätten Sie auch einmal selbst einen Vorschlag? Oder können (oder wollen) Sie nur die anderer kritisieren?

15:36 von Adeo60

Wären aktuell nicht Lieferengpässe in der Automobilindustrie u.a. Bereichen zu beklagen, hätte unsere Wirtschaft schon wesentlich stärker Fahrt aufgenommen. Wir brauchen in den kommenden Jahren auf alle Fälle eine (qualifizierte) Zuwanderung
#
Hier stimme ich Ihnen zu.Fachkräfte fehlen in fast allen Sparten auch im Pflege Bedarf.Komme gerade aus dem Krankenhaus und habe erlebt das das Personal völlig unterbesetzt ist.Das für dann zu einer Überforderung des anwesenden Personals.

Viele Probleme sind einfach

Viele Probleme sind einfach Hausgemacht.
Unnötige Bürokratische Hürden.
Ämter wo man erst nach einem Monat einen Termin bekommt um einen Reisepass beantragen zu dürfen.

Ämter die sich hinter ihrer Webseite verschanzen, man bekommt keine Mitarbeiter mehr ans Telefon, zudem wird immer noch mit Faxgeräten gearbeitet etc. etc.

Es gibt Osteuropäische Staaten da kann man alles mit dem Smartphone erledigen, die wollen sich auch keine Ämter leisten weil sie ihnen schlicht zu teuer sind.

Wieso bekommen die das hin ?

Da hat ein Unternehmen endlich einen passenden Mitarbeiter gefunden, bekommt ihn aber nicht auf die Stra?e, weils beim Passamt klemmt.

DAS sind interne Handelshemmnisse, die man hier beseitigen kann.
Es findet sich aber keine Bereitschaft diesen Schritt zu unternehmen.

wir haben aktuell die 35

wir haben aktuell die 35 Stunden Woche wie wäre es mit einer 37 Stunden Woche oder 40 Stunden Woche wie früher ? (Rechtschreibfehler und fehlende Interpunktion im Original)

Wir? Pluralis Majestix? Meine Frau und ich haben eine 40-Stunden-Woche. Mitten im Ländle.

@20:04 von Sisyphos3 16:23 von Edelfräulein Marylin

//wir haben aktuell die 35 Stunden Woche//

Wer ist denn für Sie "Wir"?

An meinem früheren Arbeitsplatz im Krankenhaus gilt nach wie vor die 38,5-Stunden-Woche.

//Und das Thema war, wir brauchen "Zuwanderung"
wir brauchen sie eben nicht, wenn wir einige Dinge ändern
Leute aus dem Ausland her karren, während die Menschen hierzulande arbeitslos sind
und bezahlt werden müssen, ist ja wohl auch nicht der Hit.//

Wollen Sie einen 55-jährigen, der wegen längerer Krankheit seinen Arbeitsplatz verloren hat, zur Spargelernte oder in die Fleischfabrik schicken?

 um 18:44 @ Kaneel

Das schreibt auch jemand, der zugegeben hat, sich (IT-) Neuerungen im Unternehmen nicht mehr antun zu wollen.

Reine Bequemlichkeit, aber von anderen fordern ...

Am 14. Oktober 2021 um 15:36 von Adeo60

Wir brauchen in den kommenden Jahren auf alle Fälle eine (qualifizierte) Zuwanderung
#
#
Wir brauchen eine Zielgerichtete Berufsausbildung und Umschulung von den Arbeitslosen und arbeitsfähigen H4 Empfänger.
Sie schreiben selbst das es 2,5 Mio Arbeitslose in DE gibt und einen Satz später es gibt einen Arbeitskräftemangel.
Wie ist das zu verstehen?

19:48 von weingasi1

"Es gibt und wird nie ein globales "Friede, Freude, Eierkuchen" geben, so sehr Sie sich das wünschen mögen, wird der Wunsch illusorisch bleiben. Es wird eher ein Hauen und Stechen ums letzte Butterbrot geben."

Woher wollen Sie das jetzt schon wissen? Sie begeben sich auf gleiche Dimension, nur mit anderem Vorzeichen, wie die Userin auf die Sie antworteten. Sie machen auf Dystopie. Wir wissen nicht mal, wenn es so kommt, ob Brot oder Butter das Letzte sein wird, worum gestritten würde, beides zusammen wird es am Schluss sicher nicht geben.
Also, wenn ich dann dabei wäre, ich wüsste, wie man es nicht so weit kommen lässt (ist eigentlich ganz einfach).

@20:23 von Charlys Vater

//Da hat ein Unternehmen endlich einen passenden Mitarbeiter gefunden, bekommt ihn aber nicht auf die Stra?e, weils beim Passamt klemmt.

DAS sind interne Handelshemmnisse, die man hier beseitigen kann.
Es findet sich aber keine Bereitschaft diesen Schritt zu unternehmen.//

Ich bin wahrlich keine Freundin der FDP, aber in diesem Bereich hoffe ich auf diese Partei. (Aber nur in einer Ampelkoalition.)

Ich werde ab Montag ...

... in einer 40h-Woche arbeiten.
Das dürfte jedoch nicht nur in Sachsen oder in bestimmten Branchen der Fall sein.

Dieses "Wir" von
@Sisyphos3
verdeutlicht einmal mehr,
dass Unkenntnis weit verbreitet ist -
trotzdem wird verallgemeinernd kommentiert.

Am 14. Oktober 2021 um 19:48 von weingasi1

"Ich glaube, was Ihnen so vorschwebt, nennt man Utopie. So etwas hat es national kaum gegeben und global wird es das nie geben, schon weil sich meist jeder selbst der Nächste ist. Es gibt und wird nie ein globales "Friede, Freude, Eierkuchen" geben, so sehr Sie sich das wünschen mögen, wird der Wunsch illusorisch bleiben. Es wird eher ein Hauen und Stechen ums letzte Butterbrot geben."
Wohlstand und Glück bedeutet für mich schon alleine,dass ich so eine Ansicht wie die lhre nicht habe.

«wir haben aktuell die 35

«wir haben aktuell die 35 Stunden Woche
wie wäre es mit einer 37 Stunden Woche oder 40 Stunden Woche wie früher ?
Und das Thema war, wir brauchen "Zuwanderung"
wir brauchen sie eben nicht, wenn wir einige Dinge ändern
Leute aus dem Ausland her karren, während die Menschen hierzulande arbeitslos sind.»

Bei weitem nicht in allen Berufen ist der Tarifvertrag mit der 35-Stunden-Woche. Bei der IG Metall sind es 35 Stunden. Viele arbeiten schon 38 bis 40 Std. / Wo. regulär ohne Überstunden. Mit Tarifvertrag, und viele auch ohne.

Nun als Rentner ist bei Ihnen Fordern, andere sollen in der Woche mehr + im Leben länger arbeiten. Was soll man dazu noch sagen …?

Im ersten Versuch war es wohl zu deutlich, was ich zu so was sage.
In real ist es noch viel zu zurückhaltend.

Gar nichts hilft es längerfristig, Ältere schuften zu lassen, wenn Jüngere fehlen. Jüngere fehlen immer in Ländern, die wie DEU Geburtenraten von ± 1,5 über längere Zeiträume haben. Daher stammt der Arbeitskräftemangel.

20:46 von Leipzigerin59 Ich werde ab Montag ...

... in einer 40h-Woche arbeiten.
Das dürfte jedoch nicht nur in Sachsen oder in bestimmten Branchen der Fall sein.
#
Ich habe Seinerzeit mit meiner Fa. freiwillig einen 40 Stunden Vertrag unterschrieben und bin damit nicht schlecht gefahren.

@20:46 von Leipzigerin59

//Ich werde ab Montag ...
... in einer 40h-Woche arbeiten.//

Herzlichen Glückwunsch! Ich freue mich für Sie. Hoffentlich entspricht es dem, was Sie sich vorgestellt haben.

Bei uns im UKE können die Ärzte ihre Wochenstundenzahl wählen. Ich weiß nicht genau welche Stundenzahlen zur Verfügung stehen, ich weiß nur, dass sich relativ viele Singles für die 48-Stunden-Woche entschieden.

@ Naturfreund 064 20.48

"Wohlstand und Glück bedeutet für mich schon alleine,dass ich so eine Ansicht wie die Ihre nicht habe."

Vielen Dank! So geht es mir auch.
Offensichtlich schließt die Foristin von sich auf andere...

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