Kommentare - AfD: Meuthen will nach Rückzug politischen Einfluss behalten

12. Oktober 2021 - 15:07 Uhr

Nach der Ankündigung, sein Amt abgeben zu wollen, hat der AfD-Vorsitzende Meuthen jetzt klargemacht: Seinen Einfluss will er behalten - gegen innerparteiliche Widersacher. Nun beginnt das Ringen um Meuthens Nachfolge.

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Meuthen will bleiben

Zitat: "Dem ARD-Politikmagazin Kontraste liegen umfangreiche Chatkommunikationen aus Kreisen der AfD und ihrer Jugendorganisation "Junge Alternative" (JA) vor. Die Chats offenbaren, wie sehr rassistische Äußerungen, Hass auf Homosexuelle und Gewaltfantasien in der Partei und ihrem Umfeld akzeptiert sind. Die ehemaligen AfD-Mitglieder Alexander Leschik und Nicolai Boudaghi haben die Chats Kontraste zur Verfügung gestellt und berichten darüber auch in einem Buch."

In dieser Partei will er bleiben? Dann ist er keinen Deut besser als die anderen Protagonisten.

Verschleiß an Vorsitzenden

Der Nächste bitte.

Und wieder ist die AfD eine(n) Vorsitzende(n) losgeworden, der offensichtlich zu wenig radikal, zu "Mainstream" war für das, was die Mehrheit der Partei sich wünscht. Hat sowieso länger gedauert, als ich gedacht hätte.

Er nimmt sich jetzt vor, weiter Einfluss zu haben, aber ich schätze, das wird nichts.

Mal sehen, wen sie jetzt wählen. Wenn er zu verbindlich ist und evtl. "Koalitionsfähigkeit" demonstrieren soll, dann wird er oder sie auch wieder abgesägt werden.

So lange, bis die Partei den Führer hat, von dem sie schon immer träumt.

Hmmhh

Zitat Artikel: Seit Juli 2015 steht der Europaabgeordnete Meuthen an der Spitze der AfD. Er plädierte in den vergangenen zwei Jahren für einen gemäßigteren Kurs der AfD, nachdem er zunächst Höcke unterstützt hatte. Mit diesem Strategiewechsel machte er sich Feinde beim radikalen Parteiflügel.
>>>

Ich denke nicht, dass eine Karriere in einer rechtsextremistischen Partei gelingt, wenn man die ExtremistInnen, welche die überstarke Kraft sind, nicht unterstützt, ihnen "nachredet"
Diesen "Strategiewechsel" halte ich deshalb eher für einen oberflächlichen und keinen tatsächlichen. Das Meuthens Bemühen die AfD öffentlich als "gemäßigt rechts" erscheinen zu lassen, bei den RechtsextremistInnen, irgendwann auf Unbill stößt, war klar und der "Machtkampf" war auch schon vor seiner Ankündigung, von den ExtremistInnen gewonnen worden!
Es gab nie eine "gemäßigte Rechte".
Das war eine Show, ein Bemühen von Herrn Meuthen, und das Bemühen ist gescheitert. Keine Überraschung!

Schade!

Es geht einer, der was anderes in der Birne hat, als nur Gepöbel!

Das Niveau wird sinken

Herr Meuthen ist für mich noch halbwegs erträglich. Er ist immerhin ein Vertreter des Bildungsbürgertums. Dagegen fehlt es in vielen Bereichen der AFD an der notwendigen geistig-mentalen Verwurzelung im Bürgerlichen.
Nur ein Beispiel:
In einem Positionspapier der AFD-Fraktion Thüringens, das den Titel "Leitkultur, Identität und Patriotismus..." trägt, ist auf Seite 13 das "Wirtschaftswunder" neben dem Rhein, dem Kölner Dom und anderen Reisezielen in der Rubrik "Orte, Regionen, Bauwerke oder Denkmäler" eingeordnet, ein Fauxpas, der eigentlich Anlass zum Fremdschämen ist.
Kurios ist, dass viele Mitglieder der AFD sich selbst als besonders schlau, um nicht zu sagen, blitzgescheit, sehen.
Fazit: das Niveau der AFD wird mit Meuthens Rückzug weiter sinken.

Da geht die Vernunft dahin

Meuthen war der einzige verbleibende Politiker der AFD, der Ahnung hatte und noch halbwegs sachlich argumentierte. Über kurz oder lang wird er die Partei verlassen.

Steigbügelhalter

Es sind nur die "bürgerlichen" oder "gemäßigten" Figuren in der AFD, die als Steigbügelhalter für die Machtübernahme-Fantasien der extremen Rechten dienen. Hoffentlich erkennen sie das bald. Bei Meuthen scheint sich ja schon eine tiefe Ernüchterung breit zu machen.

@15:21 von grübelgrübel

"In dieser Partei will er bleiben? Dann ist er keinen Deut besser als die anderen Protagonisten."

Die Tatsache, dass er vom rechten Flügel abgelehnt wird und durch sein Wirken immerhin dazu beitragen könnte, dass dieser Haufen sich weiter selbst zerlegt ist für Sie irrelevant?
Diese Gleichmacherei bei der Einordnung von Leuten in die rechte Schublade ist genauso unterkomplex wie kontraproduktiv.

Eine Aushängeschild fällt von der Gebäudewand der AfD

Um glaubwürdig zu bleiben, hätte Meuthen spätestens gehen müssen, als Lucke auf demütigende Weise von den Radikalen demontiert und in die Wüste geschickt wurde.

Aber damals hoffte Meuthen noch, dass er den 'bürgerlichen Glanz' Luckes übernehmen könnte, wenn der angesehenere Konkurrent weg ist. Er arrangierte sich mit den Extremen um Höcke zunächst noch, bis er merkte, dass die Partei zu implodieren droht, wenn die Radikalen übernehmen. Als er sich ihnen entgegen stellte, war es zu spät. Nun muss auch er gehen.

Die Drift nach rechts der AfD hält niemand mehr auf.

Keine Zukunft

Ich habe nie verstanden, was Herrn Meuthen in dieser Partei hält. Die vielen Schikanen, die er über sich ergehen lassen musste, ein rechtsextremes, verbal verrohtes Umfeld, Hass und Hetze, die Beobachtung durch den Verfassungsschutz, z.T. offene nazistische Äußerungen, die Leugnung von Corona und den vom Menschen mitverursachten Klimawandel entgegen jeder wissenschaftlichen Erkenntnis, die Nähe zu Reichsbürgern, Querdenkern und der Gewalt der Straße... Der Bildungsbürger Meuthen will einfach nicht so recht zu dieser Klientel passen - und doch hat er sich lange Zeit angebiedert und ist mitgeschwommen. Jetzt dürfte es wahrscheinlich zu spät für ihn sein, das Ruder herumzureißen. Die Oppositionspartei CDU/CSU wird der AFD wenig Spielraum lassen. Diese hat sich ihr eigenes Grab geschaufelt.

Meuthen's Warnung vor den Provokateuren

In seiner Rede auf dem Parteitag in Kalkar wurde Meuthen deutlicher als jemals zuvor und kritisierte den neuen Mainstream der AfD mit Hinweis auf jene, die

- 'rumkrakeelen und rumprollen',
- 'die sich in der Rolle des Povokateurs gefallen wie pubertierende Schuljungen'.

Das wollte der Verein nicht hören. Das war der Anfang vom Ende der Karriere von Meuthen in der Führungsspitze der AfD.

Prof. Meuthen vollzieht ein Schattenfechten im Meta-Raum

Dass die AfD inhaltlich für jeden vernünftigen und moralisch anständigen Bürger die einzige wählbare Partei ist, das steht schon seit Jahren fest.

Dass es ein zivilisiertes und diszipliniertes Auftreten zu den Tugenden einer bürgerlichen Partei wie der AfD selbstverständlich dazugehören muss, um bürgerliche Mehrheiten, die AfD ohnehin inhaltlich vertritt, ist ebenso. So weit hat hat Prof. Meuthen Recht.

Prof. Meuthen hat aber insoweit nicht Recht, dass das medial transportierte negative Image der AfD durch das inakzeptable Verhalten oder Aussagen Einzelner bedingt sei.

In 99 % der Fälle hat die AfD ein absolut akzeptables und zivilisiertes Auftreten. Das negative Image, das der AfD anhängt, ist fast ausschließlich dem medialen Framing, das seit Jahren betrieben wird, geschuldet, wo Einzelfälle ins Gigantische vergrößert und noch dazu verkürzt, verdreht oder sonst wie falsch dargestellt werden.

um 15:53 von Olivia59

@15:21 von grübelgrübel
"In dieser Partei will er bleiben? Dann ist er keinen Deut besser als die anderen Protagonisten."

>>Die Tatsache, dass er vom rechten Flügel abgelehnt wird und durch sein Wirken immerhin dazu beitragen könnte, dass dieser Haufen sich weiter selbst zerlegt ist für Sie irrelevant?
Diese Gleichmacherei bei der Einordnung von Leuten in die rechte Schublade ist genauso unterkomplex wie kontraproduktiv.<<

Wie man es richtig macht haben die Herren Leschik und Boudaghi doch vorgemacht. Das sollte für Meuthen nicht „unterkomplex“ oder „kontraproduktiv“ sein.

@MRomTRom, 15:53 Uhr

Sie liefern eine sehr zutreffende Lagebeschreibung. Meuthen hat sich verkalkuliert. Der Prozess der Radikalisierung verlief schneller, als er es wahrhaben wollte. Offiziell will er mit diesem Haufen nichts mehr zu tun haben, einfach nur noch einen Einfluss nehmen, den er längst nicht mehr hat.

Das kann ich so unterstreichen.

Zitat: "Von Medien wird ihm ein Gewicht beigemessen, das er de facto gar nicht hat", so Meuthen."

Das kann ich so unterstreichen.

Hr. Höcke wird als ein medial aufgeblasenes Zerrbild von den Medien und dem politischen Gegner instrumentalisiert, um einen konstant hohen Druck auf die AfD auszuüben, damit Konflikt in die AfD hineinzutragen und - das ist der Zweck der Übung - eine ehrlichen Sachdebatte mit der AfD aus dem Weg zu gehen, obwohl es der Argumentationsankündiger, die seit Jahren vollmundig ankündigen, die AfD "Inhaltlich stellen" zu wollen, nicht wenige gibt.

Prof. Meuthen, den ich sehr schätze und mit welchem ich mich auch mehr programmatisch identifiziere als mit einem Hrn. Höcke und dessen Rücktritt vom AfD-Vorsitz ich sehr bedauere, macht hier den Fehler über das Stöckchen der Medien zu springen, anstatt dieses Zerrbild frontal anzugreifen.

@16:05 von Blitzgescheit

"Dass die AfD inhaltlich für jeden vernünftigen und moralisch anständigen Bürger die einzige wählbare Partei ist, das steht schon seit Jahren fest."
Vernunft und Moral machen die Entscheidung also zwingend und alternativlos? Diesen aufgeblasenen Unsinn hört man ja oft genug von links – von rechts klingt er nicht besser.

@Am 12. Oktober 2021 um 16:04 von MRomTRom

Zitat: "Meuthen's Warnung vor den Provokateuren
In seiner Rede auf dem Parteitag in Kalkar wurde Meuthen deutlicher als jemals zuvor und kritisierte den neuen Mainstream der AfD mit Hinweis auf jene, die

- 'rumkrakeelen und rumprollen',
- 'die sich in der Rolle des Povokateurs gefallen wie pubertierende Schuljungen'."

Natürlich will man solche Leute nicht.

In der AfD gibt es jedoch - das ist klar - im Gegensatz zu den Grünen_r_in_S-* nur wenige, die 'rumkrakeelen und rumprollen' oder sich in der Rolle des Provokateurs gefallen.

Irrtum

Ich denke, Herr Meuthen schätzt es falsch ein, wie weit er noch Einfluss nehmen kann.
Selbst in diesem Forum gab es gestern Äußerungen von AfD-Anhängern, die ihm teilweise parteischädigendes Verhalten vorwerfen.
Und auf diese Weise wird er bald von der Partei kaltgestellt. Es dürfte nicht lange dauern, bis der Vorwurf kommt, er sei sowieso ein "U-Boot".

@16:06 von grübelgrübel

"Olivia: >>Die Tatsache, dass er vom rechten Flügel abgelehnt wird und durch sein Wirken immerhin dazu beitragen könnte, dass dieser Haufen sich weiter selbst zerlegt ist für Sie irrelevant?
Diese Gleichmacherei bei der Einordnung von Leuten in die rechte Schublade ist genauso unterkomplex wie kontraproduktiv.<<

Wie man es richtig macht haben die Herren Leschik und Boudaghi doch vorgemacht. Das sollte für Meuthen nicht „unterkomplex“ oder „kontraproduktiv“ sein."

Was soll das denn bringen? Noch jemand der Leuten wie Ihnen und mir das erzählt, was sie sowieso schon wissen. Der Mann kann als Gegenpol in seiner Partei, auch wenn sein Standpunkt für Sie und mich zu rechts sein mag, viel mehr gegen die Extremen erreichen als alle Progressiven hier im Forum mit ihren gegenseitigen Selbstvergewisserungen.

16:05 von Blitzgescheit

Wie oft wollen Sie diesen post noch per copy+paste verbreiten?

Zitat:"In 99 % der Fälle hat die AfD ein absolut akzeptables und zivilisiertes Auftreten."

Dann gehören Sie ausweislich Ihrer beleidigenden und wahrheitsfernen Ausführungen offensichtlich zum restlichen Prozent. Im Übrigen kommt es nicht nur auf das Auftreten an, das bei H.Meuthen durchaus zivilisiert war, sondern auf die Inhalte, die hinter dieser "bürgerlichen" Fassade versteckt werden sollen. Da immer mehr AfD-Mitglieder offensichtlich dieser Fassade überdrüssig sind und sie ihre rechtsextremen Inhalte offen hinausposaunen wollen, ist das politischen Ende H.Meuthens folgerichtig.

Meuthen's Aufbäumen gegen die Vernetzung mit der NS-Szene

Er hat die Vernetzung der AfD mit der NS-Szene eine zeitlang erschweren können.
Für Björn Höcke wurde aufgrund der 'übergroßen Nähe zum Nationalsozialismus' mit Unterstützung von Meuthen (und übrigens auch Weidel) der Ausschluss beantragt. Letztlich erfolglos.
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Die Auflösung des rechtsextremen 'Flügels' war ein Verdienst Meuthens, ebenso wie der Ausschluss des Flügel-Organisators Andreas Kalbitz aufgrund rechtsextremer Verbindungen in der Vergangenheit.
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Aber dann lief der Film 'Das Imperium schlägt zurück' in der AfD. Der Flügel holte sich informell seine Machtposition zurück und Meuthen wird nun stattdessen aus der Partei gedrängt.

@ 16:05 von Blitzgescheit

Ach Gottchen, nicht schon wieder... und das per copy&paste. Wie originell.
Ihnen wurde hier zigmal aufgezeigt und dokumentiert, warum und wodurch die afd eine rechtextreme Partei ist, und das wurde von Führung zu Führung extremer, auch wenn Sie es nicht wahrnehmen wollen und den Ahnungslosen mimen und das alte Opferlied anstimmen. Ihre ständige Leugnung der extremen Positionen der Blaubraunen langweilt und nervt und ist das eigentliche Schattengefecht im Meta-Raum.

Meuthen und die Ewiggestrigen der AfD

Meuthen war sich klar, dass die AfD geistig-politisch auf dem Rückmarsch ins vergangene Jahrundert ist. Nicht umsonst
schrieb er ihr ins Stammbuch:

'Mit einer Rückbesinnung aufs Gestern ist das Morgen nicht zu gestalten'

Klar, Deutschland muss die Weichen für die Zukunft stellen. Mit einer AfD nicht zu machen.

@Am 12. Oktober 2021 um 16:15 von Olivia59

Zitat: ""Dass die AfD inhaltlich für jeden vernünftigen und moralisch anständigen Bürger die einzige wählbare Partei ist, das steht schon seit Jahren fest."
Vernunft und Moral machen die Entscheidung also zwingend und alternativlos?"

Nein.

Entscheidungen sind immer bzw. sollten immer das Ergebnis eines ausreichend langen, vernunftorientierten und faktengestützten Abwägungs- und Meinungsbildungsprozesses sein. Das eigene Handeln und Denken sollte immer auf Basis moralischer Kriterien hin überprüft werden.

Genau dies mache ich als AfD-Wähler seit 2013. Außer inhaltsloses "Nazi, Nazi"-Geschrei, Pöpeleien und die üblichen, inhaltsfreien Diffamierungen haben mir AfD-"Gegner" bisher noch keine fundierten Sachargumente entgegengebracht, die mich dazu brächten zu einem anderen Schluss zu kommen.

Insofern - auch auf Gefahr, arrogant zu wirken - oben genannte Einschätzung ist insofern nicht als Arroganz, sondern eine Darstellung des Ist-Zustandes zu verstehen.

@Blitzgescheit, 16:11

Die Medien verarbeiten letztlich nur den Stoff, der ihnen geliefert wird. Und wenn ich mir die vielen Äußerungen von AFD-Protagonisten ansehe, mit z.T. eindeutig rechtsextremistischen, nazistischem oder auch nur verbal verrohtem Inhalt, dann kann ich verstehen, dass Herr Meuthen für diesen Haufen keine Verantwortung mehr als Vorsitzender übernehmen möchte. Nicht die Medien, sondern die AFD selbst hat ihren desolaten Zustand herbeigeführt. Innerparteilich in Richtungsstreitigkeiten gelähmt, nun auch noch mit einer übermächtigen Oppositionspartei vor der Nase, die sie sich selbst durch Hass und Hetzparolen gegen Deutschland und die Union bestellt hat, mit weltfremden Parolen in Sachen Klimawandel und Corona-Pandemie... Die AFD hat ihre Zukunft leichtfertig verspielt. Ohne das Regulativ Meuthen führt der Weg immer weiter an den äußersten rechten Rand.

Meuthen: 'Menschenverachtend' und 'menschenfeindlich'

Als Meuthen in einem ZDF-Interview mit nicht-öffentlichen Chat-Protokollen von hunderten von AfD-Mitgliedern konfrontiert wurde, kam er nicht umhin zu sagen, wie er das einschätzt:

'menschenverachtend' und 'menschenfeindlich'.

Das ist das Problem der Partei: man kann sie nicht an dem, was sie nach außen darstellen will, beurteilen. Das 'Programm' ist reine Dekoware, für das sie auch vom Großteil ihrer Wähler nicht gewählt wird.

Es sind die inneren Sturkturen und das nach innen gezeigte Bild, das die wahre AfD ausmacht. Daran ist auch Meuthen letztlich gescheitert.

@Am 12. Oktober 2021 um 16:19 von Peter Meffert

Zitat: " Im Übrigen kommt es nicht nur auf das Auftreten an, das bei H.Meuthen durchaus zivilisiert war, sondern auf die Inhalte, die hinter dieser "bürgerlichen" Fassade versteckt werden sollen. Da immer mehr AfD-Mitglieder offensichtlich dieser Fassade überdrüssig sind und sie ihre rechtsextremen Inhalte offen hinausposaunen wollen, ist das politischen Ende H.Meuthens folgerichtig."

Nach den "rechtsextremen" Inhalten habe ich schon 10.000 Mal gefragt.

Dann kommt ja nie was, höchstens weitere inhaltsfreie Framingvokabeln oder völlig aus dem Kontext gerrissene Einzelaussagen, die noch dazu meist unvollständig zitiert werden.

Treffend @ 16:19 von Peter Meffert

>>> Da immer mehr AfD-Mitglieder offensichtlich dieser Fassade überdrüssig sind und sie ihre rechtsextremen Inhalte offen hinausposaunen wollen... >>>

Ja treffend formuliert, genau so sehe ich das auch! Ich denke die "Verschwörugserzählungen" welche ja auch gerne genutzt werden und wurden, wachsen zukünftig in ihrer Anwendung wieder an! "Bevölkerungsaustausch" ist ja in letzter Zeit ein wenig verwaist.

16:15, Blitzgescheit

>>In der AfD gibt es jedoch - das ist klar - im Gegensatz zu den Grünen_r_in_S-* nur wenige, die 'rumkrakeelen und rumprollen' oder sich in der Rolle des Provokateurs gefallen.<<

Sie sind das lebende Gegenbeispiel Ihrer eigenen These. Wie Sie auch mit Ihrer sinnlosen, als Provokation gemeinten Aneinanderreihung von Buchstaben und Satzzeichen belegen.

um 16:19 von Olivia59

@16:06 von grübelgrübel
Wie man es richtig macht haben die Herren Leschik und Boudaghi doch vorgemacht. Das sollte für Meuthen nicht „unterkomplex“ oder „kontraproduktiv“ sein."

>>Was soll das denn bringen? Noch jemand der Leuten wie Ihnen und mir das erzählt, was sie sowieso schon wissen. Der Mann kann als Gegenpol in seiner Partei, auch wenn sein Standpunkt für Sie und mich zu rechts sein mag, viel mehr gegen die Extremen erreichen als alle Progressiven hier im Forum mit ihren gegenseitigen Selbstvergewisserungen.<<

Nach ihrem Verständnis wäre die Lösung, alle gehen in die AFD um sie von innen zu reformieren. Mein Ansatz: Alle, die sich ihre Selbstachtung erhalten wollen, können nur angewidert austreten. Dann bleibt nur ein kleiner Rest, der sich selbst zerlegt.

Lucke: raus aus der AfD, neue

Lucke: raus aus der AfD, neue Partei gegründet (LKR), weg vom Fenster.
Petry: raus aus der AfD, neue Partei gegründet (die Blaue Partei), weg vom Fenster.
Meuthen: ...
Die eigentlich bedeutsame Entwicklung ist, dass das alles zu einer entblößteren offeneren und gefährlicheren Rechtsradikalität der afd führt.

16:15 von Blitzgescheit | Meuthen nennt das 'Politkasperle'

Zitat:

'In der AfD gibt es jedoch (...) nur wenige, die 'rumkrakeelen und rumprollen' oder sich in der Rolle des Provokateurs gefallen.'

Zuviele.
Das Forum kennt auch einen AfD-Anhänger, der sich mit seinen Beiträgen beständig darin gefällt.

Meuthen dazu in seiner Kalkar-Rede:

'Wer gerne weiter Revolution oder Politkasperle spielen will, kann und sollte das woanders tun, aber nicht in der AfD!'

Hm.

16:28, Blitzgescheit

>>Das eigene Handeln und Denken sollte immer auf Basis moralischer Kriterien hin überprüft werden.<<

Ihre moralischen Kriterien würden mich sehr interessieren. Bisher konnte ich sie noch nicht erkennen.

>>Genau dies mache ich als AfD-Wähler seit 2013. Außer inhaltsloses "Nazi, Nazi"-Geschrei, Pöpeleien und die üblichen, inhaltsfreien Diffamierungen haben mir AfD-"Gegner" bisher noch keine fundierten Sachargumente entgegengebracht, die mich dazu brächten zu einem anderen Schluss zu kommen.<<

Es wird kein einziges Sachargument geben, das Sie überzeugen könnte. Denn das, was für andere Menschen verabscheuenswürdig ist, das ist genau das, was Sie toll finden, weil es Ihrem Weltbild entspricht. Auf dieser Basis lässt sich schwer überzeugen.

@Am 12. Oktober 2021 um 16:43 von MRomTRom

Zitat: "Meuthen dazu in seiner Kalkar-Rede:

'Wer gerne weiter Revolution oder Politkasperle spielen will, kann und sollte das woanders tun, aber nicht in der AfD!'"

Stimmt.

Da hat Hr. Meuthen recht.

Derer 'Politikasperle' gibt es zu viele in den Altparteien - von den Grünen_r_s_in_* ganz zu schweigen.

Da ist es wichtig, dass es in D wenigstens eine vernünftige Partei gibt.

Hr. Meuthen hat völlig recht.

Und jetzt?

@16:37 von grübelgrübel

"Nach ihrem Verständnis wäre die Lösung, alle gehen in die AFD um sie von innen zu reformieren. Mein Ansatz: Alle, die sich ihre Selbstachtung erhalten wollen, können nur angewidert austreten. Dann bleibt nur ein kleiner Rest, der sich selbst zerlegt."

Ich hatte selbst schon einmal überlegt FDP-Mitglied zu werden um dort einen Hauch soziale Marktwirtschaft einzubringen. Das ist keine Maxime für Jedermann, allerdings verändert man so entschieden mehr als immer nur mit dem Finger zu zeigen und seine Missachtung denen zu predigen, die einem gern zuhören wollen.
Was das mit Selbstachtung zu tun hat kann ich nicht nachvollziehen.

Ach, ist nicht wahr, es gibt also doch...

...eine rechtsaußen Bewegung innerhalb der AfD und man habe diese falsch eingeschätzt.

---

Is' das so!?
-
Mal ehrlich Herr Meuthen, ein Blick in dieses Meta Forum der ARD der letzten Jahre, hätte völlig ausgereicht, um zu erkennen, wer ein Herr Höcke & Co. wirklich ist und vor allem was diese gerne wollen!
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Eine freie Meinungsbildung kann manchmal mal so einfach sein!

Tauschen? @ 16:40 von SinnUndVerstand

>>> Die eigentlich bedeutsame Entwicklung ist, dass das alles zu einer entblößteren offeneren und gefährlicheren Rechtsradikalität der afd führt. >>>

Gedankenspiel: Hr. Meuthen geht in die CDU u den Hr. Maaßen bekommt die AfD.

Dann hätte die CDU einen gebildeten, höflichen Rechten bis Rechtsextremen und die AfD ein neues Parteimitglied nach ihrer Facon.
(Satire Kennzeichnung)

Die Leute mit Innenansicht der AfD bestätigen Meuthen

Der frühere rheinlandpfälzische AfD-Vorsitzende Uwe Junge, selbst nicht gerade ein Zartbesaiteter, hat den Schritt von Meuthen schon vor Kurzem gemacht.

In seinem Facebook-Post rechnete er mit der grauen Eminenz der AfD, A. Gauland ab, der viel zulange 'seine schützende Hand über den völlig überschätzten Björn Höcke gehalten habe'. (s. Zeit, SPON, FAZ u.a.)

Er beklagt weiter:

eine 'negative Veränderung der Mitgliederstruktur'. Damit sei eine Umkehr der Entwicklung nicht mehr möglich, weil vernünftige und gebildete Menschen schon bei dem ersten Besuch einer Veranstaltung der AfD "von der überreizten Stimmung, gepaart mit wilden Verschwörungstheorien und teilweise unflätigem Benehmen abgeschreckt werden, während sich der blökende Stammtischprolet wie zu Hause fühlt'.

(s. Zeit, SPON, FAZ u.a.)

Junge muss es wissen. Er war über die Jahre selbst bei hunderten solcher Veranstaltungen dabei.

Ich halte jedwedes Bedauern...

...über Herrn Meuthens Rücktritt vom Vorsitz der AfD für verfehlt.

Er bleibt der Partei treu, bleibt Mitglied und muss sich daran messen lassen, einer mehr als zweifelhaften "demokratischen" Vereinigung anzugehören.
Schlimm genug, dass er seinen Verstand dort so lange verschwendet hat.

Dass er weiterhin deeskalierend auf den rechten Flügel einwirken möchte, macht nichts besser;
es ist freilich zu erwarten, dass er jetzt offen als "Gegner" der ganz rechten Mitglieder/innnen/div bekämpft und in bewährter AfD-Manier ausgehöhlt wird.

Dauert nicht lange...

@ 16:11 von Blitzgescheit

Hallo Blitzgescheit,
Sie fordern eine "ehrliche Sachdebatte" .
Eine Sachdebatte ist mit der AFD meistens gar nicht möglich, weil ihre Einstellungen einfach zu abstrus sind.
Ein Beispiel aus dem Wertekanon der AFD ist hier ein Auszug aus dem Programm der AFD Sachsen-Anhalts, mit dem die dieses Jahr in den Landeswahlkampf ging.
Zitat:
"Statt einer Landeszentrale für politische Bildung, die linken Ungeist verbreitet, wollen wir Aktivitäten fördern, die Heimatgefühl und Nationalidentität stärken."
Wer solch eine Absage an die politische Bildung formuliert, kann nicht ernsthaft erwarten, dass gebildete Menschen mit ihm diskutieren.

Ich höre immer "radikal" ...

Ich höre immer, dass die AfD "radikal" sei ... das wird doch nicht eine herbeiimaginierte Behauptung im Stile eines Claas Relotius sein, um die einzige Oppositionspartei Deutschlands in einer anti-demokratischen Weise zu diffamieren und mit Dreck zu bewerfen, oder?

Das kann ich mir gar nicht vorstellen, dass man so etwas mit der AfD macht!

Trotzdem: Man möge mir in der Führungsriege der AfD einmal echte "Radikale" und/oder echte "radikale" Positionen in der AfD nennen.

Hier interessieren mich nicht irgendwelche herbeiimaginierten Positionen, die von irgendwelchen, unbedeutenden AfD-Mitglieder aufrecht erhalten werden, sondern Positionen, die Mainstream in der Partei vertreten werden.

Also: ich bin ganz Ohr!

16:24 von MRomTRom

Klar, Deutschland muss die Weichen für die Zukunft stellen. Mit einer AfD nicht zu machen.
-----------------

finde ich auch !
Wer stellt die Weichen ?
der Wähler .... und das ist gut so !

Tun Sie das @ 16:48 von Olivia59

>>> Ich hatte selbst schon einmal überlegt FDP-Mitglied zu werden um dort einen Hauch soziale Marktwirtschaft einzubringen. >>>

Also besser als "rechts" zu sein, ist das allemal, sogar wesentlich besser!

>>> Was das mit Selbstachtung zu tun hat kann ich nicht nachvollziehen. >>>

Selbstachtung ist der FDP soziale Marktwirtschaft beizubringen!
Ohne Sie veräppeln zu wollen!

@ Am 12. Oktober 2021 um 16:37 von Carina F

"Ja treffend formuliert, genau so sehe ich das auch! Ich denke die "Verschwörugserzählungen" welche ja auch gerne genutzt werden und wurden, wachsen zukünftig in ihrer Anwendung wieder an! "Bevölkerungsaustausch" ist ja in letzter Zeit ein wenig verwaist."

Der Bevölkerungsaustausch findet doch aber gerade stadt, gerade in bei uns in Ostdeutschland. Das können Sie alles in Zahlen sehen. Nur mal googlen.

@Blitzgescheit

Nach den "rechtsextremen" Inhalten habe ich schon 10.000 Mal gefragt.
Dann kommt ja nie was, höchstens weitere inhaltsfreie Framingvokabeln oder völlig aus dem Kontext gerrissene Einzelaussagen, die noch dazu meist unvollständig zitiert werden.

Ach wissen Sie, ich kenne Schüler, die haben mich schon hundert mal gebeten, doch endlich mal den Satz des Pythagpras zu beweisen. Ich habe das bis zum Abwinken versucht, mit allen drei üblichen und bekannten Beweisführungen.
Sie haben es trotzdem nicht verstanden. Das hat aber nichts damit zu tun, dass mit dem Satz des Pythagoras irgendetwas nicht stimmt.

16:49 von Biocreature

Mal ehrlich Herr Meuthen, ein Blick in dieses Meta Forum der ARD der letzten Jahre, hätte völlig ausgereicht,
----------------

und das Meta Forum, das mir recht gut gefällt,
ist repräsentativ für das Denken in unserer Gesellschaft ?
Vermute (!) mal nicht

"So lange, bis die Partei den

"So lange, bis die Partei den Führer hat, von dem sie schon immer träumt."

Den hatten Wir schon mal.
Es gibt bald eine neuen, aus Thüringen. Der kann auch fast so gut reden wie das Originahl.

Meuthen mahnte und scheiterte am AfD-Rückwärtsgang

Die Selbstcharaktierisierung der AfD als 'CDU der 70er' und die 'zukunftsblinde' Verklärung der Vergangenheit bis zur Bismarck-Zeit, die keinerlei Lösungsorientierung für die Probleme des 21. Jahrhunderts bereithält, waren für Meuthen Anlass zur Mahnung.
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So sagte er in Kalkar:

'Mit den Rezepten von vorgestern seien die politischen Lösungen von morgen nicht zu gestalten, schon gar nicht angesichts der ungeheuren Dynamik einer sich in atemberaubender Geschwindigkeit digitalisierenden Lebens- und Arbeitswelt.'

Auch dieser Eintrag ins Stammbuch verhallte in der Halle.
---
Deswegen gibt es auch keine Hoffnung, dass die Hauptströmung der AfD zur selben Einsicht gelangt wie Meuthen, wenn er sagt:

'Das Gestern ist vergangen und wird nicht wiederkommen'.

"Herr Meuthen ist für mich

"Herr Meuthen ist für mich noch halbwegs erträglich. Er ist immerhin ein Vertreter des Bildungsbürgertums. Dagegen fehlt es in vielen Bereichen der AFD an der notwendigen geistig-mentalen Verwurzelung im Bürgerlichen.
Nur ein Beispiel:
In einem Positionspapier der AFD-Fraktion Thüringens, das den Titel "Leitkultur, Identität und Patriotismus..." trägt, ist auf Seite 13 das "Wirtschaftswunder" neben dem Rhein, dem Kölner Dom und anderen Reisezielen in der Rubrik "Orte, Regionen, Bauwerke oder Denkmäler" eingeordnet, ein Fauxpas, der eigentlich Anlass zum Fremdschämen ist.
Kurios ist, dass viele Mitglieder der AFD sich selbst als besonders schlau, um nicht zu sagen, blitzgescheit, sehen.
Fazit: das Niveau der AFD wird mit Meuthens Rückzug weiter sinken."

Verstehe ich nicht.

16:15 von Blitzgescheit

«In der AfD gibt es jedoch - das ist klar - im Gegensatz zu den Grünen_r_in_S-* nur wenige, die 'rumkrakeelen und rumprollen' oder sich in der Rolle des Provokateurs gefallen.»

Gehen Sie mal auf einen AfD-Parteitag.
Da isses wie Samstag Mitternacht zu Sonntag hinter‘m Bahnhof.
Nur die Männer sind schon was älter und tragen Jacket.
So richtig gut prollig war es kürzlich beim AfD-Parteitag in Baden-Württemberg.

Das Parteiprogramm der AfD ist gemäßigt

Das Parteiprogramm der AfD ist gemäßigt. Sogar mit einer absoluten Mehrheit im Bundestag wäre es schwierig diese ganz umzusetzen und eine Politik rechts von Meuthens Positionen hätte keine Chance.
Das wissen die Altparteien auch, deswegen der staatliche Fokus auf einzelne Äußerungen aus der AfD und nicht auf politische Inhalte.

Wer die AfD wählt, wählt gemäßigt mitte-rechts.

um 16:48 von Olivia59

Was das mit Selbstachtung zu tun hat kann ich nicht nachvollziehen.

Selbstachtung hat mit dem inneren Kompass zu tun. Manche haben einen, andere nicht.

div. copy&paste-Einlassungen von „blitzgescheit“ aka Bote der Un

Liebe Mitforisten,
auch wenn ich der Meinung bin, dass Beiträge, die die extreme Rechte hier im Forum platziert, nicht unwidersprochen stehen bleiben können, so setzt sich bei mir doch die Ansicht durch, dass das permanente und idR impertinente „Geschwurbel“ [O-Ton „blitzgescheit“] sich auch/gerade unerwidert selbst am besten desavouiert;
wir alle wissen, wes Geistes Kind der Autor/die Autorin ist.
Wir, die moralisch Aufrechten und Integren ;-) sollten hier nicht die „Bühne“ geben für derart fruchtlose Spiegelfechtereien.
In diesem Sinne
Beste Grüße

@Am 12. Oktober 2021 um 16:18 von harpdart

"Ich denke, Herr Meuthen schätzt es falsch ein, wie weit er noch Einfluss nehmen kann.
Selbst in diesem Forum gab es gestern Äußerungen von AfD-Anhängern, die ihm teilweise parteischädigendes Verhalten vorwerfen."

ja hat er ja auch. Die wahl, die wir gewonnen haben, hat er als schlecht hingestellt. dabei haben die alice und der Tino schon klar gemacht das wir durch andere Sondereffekte und trittbrettfahrerparteien nur deswegen etwas weniger % haben.

16:47 von Blitzgescheit

«Derer 'Politikasperle' gibt es zu viele in den Altparteien - von den Grünen_r_s_in_* ganz zu schweigen.

Da ist es wichtig, dass es in D wenigstens eine vernünftige Partei gibt.
Hr. Meuthen hat völlig recht. Und jetzt?»

Und jetzt_innen gibt es immer noch viel Vernunft in der AfD wie Yetis in der Sahara.

... und wovon traeumt er nachts?

ich fuerchte, meuthen irrt sich, wenn er glaubt, er koenne in dieser sich nach weiter rechts verabschiedenden AfD weiterhin gemaessigten einfluss ausueben.

mir ist er jedoch als durch und durch anstaendiger demokrat aufgefallen, und es wird wahrscheinlich zeit, dass er seine heimat in einer anderen partei sucht.

15:21 von grübelgrübel

"In dieser Partei will er bleiben? Dann ist er keinen Deut besser als die anderen Protagonisten."

,.,.,

Er war doch auch vorher in dieser Partei und hat nie gesagt, dass er austreten will.

Was also hat sich für Sie verändert?

Außerdem halte ich es wirklich für denkbar, dass jemand von innen das Schlimmste verhüten will.

Und das möglicherweise sogar schafft.

@AfD-Presseabteilung I

"
Am 12. Oktober 2021 um 16:36 von Blitzgescheit
@Am 12. Oktober 2021 um 16:19 von Peter Meffert

Zitat: " Im Übrigen kommt es nicht nur auf das Auftreten an, das bei H.Meuthen durchaus zivilisiert war, sondern auf die Inhalte, die hinter dieser "bürgerlichen" Fassade versteckt werden sollen.[...]"

Nach den "rechtsextremen" Inhalten habe ich schon 10.000 Mal gefragt.

Dann kommt ja nie was, höchstens weitere inhaltsfreie Framingvokabeln oder völlig aus dem Kontext gerrissene Einzelaussagen, die noch dazu meist unvollständig zitiert werden."

Doch, da kam immer was, 10 000 Mal. Das abzustreiten ist eine glatte Lüge.

Ich hätte da trotzdem noch was für Sie. Von Marc Jongen, dem Chefideologen der AfD:

"Der Pass alleine macht noch keinen Deutschen. Als AfD sind wir deshalb dafür, daß sogenannte Abstammungsprinzip wieder einzuführen."

Im Klartext, falls Sie wieder versuchen sollten, sich rhetorisch dumm zu stellen: Die AfD fordert einen Ariernachweis.

@ Am 12. Oktober 2021 um 16:54 von MRomTRom

Warum werfen sie dem Foristen Blitzgescheit copy und past vor, wenn sie das auch machen. Den Text habe ich die Tage schon mal von ihnen gelesen.

Und der Junge ist nichts weiter als ein Nestbeschutzer, weil er nicht ernst genommen wurde von unseren Vorsitzenden Gauland.

Der soll doch zu die linke gehen, da passt der besser hin.

@ Am 12. Oktober 2021 um 17:00 von Sparpaket

"Statt einer Landeszentrale für politische Bildung, die linken Ungeist verbreitet, wollen wir Aktivitäten fördern, die Heimatgefühl und Nationalidentität stärken."
Wer solch eine Absage an die politische Bildung formuliert, kann nicht ernsthaft erwarten, dass gebildete Menschen mit ihm diskutieren."

Wieso nicht?

@Am 12. Oktober 2021 um 17:00 von Sparpaket @ 16:11 von Blitzges

Zitat: "Am 12. Oktober 2021 um 17:00 von Sparpaket
@ 16:11 von Blitzgescheit
Hallo Blitzgescheit,
Sie fordern eine "ehrliche Sachdebatte" .
Eine Sachdebatte ist mit der AFD meistens gar nicht möglich, weil ihre Einstellungen einfach zu abstrus sind."

Also die Einstellung / Position, nicht für die Schulden anderer Länder regelmäßig aufzukommen oder keine illegale Migration zuzulassen, halte ich nicht für abstrus.

Aber Sie können ja gerne darlegen, wieso das abstrus sein soll.

15:53 von MRomTRom

"Die Drift nach rechts der AfD hält niemand mehr auf."

,.,.,

Das ist ja fast Unterwürfigkeit.

Gegen so etwas kämpft man an, unterwirft sich ihm nicht resigniert.

@17:00 von Sparpaket

Wer solch eine Absage an die politische Bildung formuliert, kann nicht ernsthaft erwarten, dass gebildete Menschen mit ihm diskutieren.

Das war seitens der AfD Sachsen-Anhalt keine Absage an die politische Bildung, sondern eine Absage an eine politische Behörde.

Nur weil im Namen einer Behörde oder eines Ministeriums, "Bildung" oder "Wahrheit" steht, ist es nicht automatisch so.

17:00 von Sparpaket

Wer solch eine Absage an die politische Bildung formuliert, kann nicht ernsthaft erwarten, dass gebildete Menschen mit ihm diskutieren.
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au weia
Heimatgefühl und Nationalbewußtsein
(das überall auf der Welt als das "Normalste" angesehen wird/nicht diskutiert)
ist für sie was verwerfliches ?
Mehr noch der Begriff Zitat : >>gebildete Menschen << würde nicht darüber diskutieren

Übel @17:00 von Sparpaket

>>> Ein Beispiel aus dem Wertekanon der AFD ist hier ein Auszug aus dem Programm der AFD Sachsen-Anhalts, mit dem die dieses Jahr in den Landeswahlkampf ging.
Zitat:
"Statt einer Landeszentrale für politische Bildung, die linken Ungeist verbreitet, wollen wir Aktivitäten fördern, die Heimatgefühl und Nationalidentität stärken." >>>

Das ist so eine "braune" Formulierung, dass man sowas wie die ganzen "Freizeitgestaltungs Vereine" der NS Zeit förmlich vor sich sieht! Massensport u Co in s/w....

@Am 12. Oktober 2021 um 16:45 von fathaland slim

Zitat: "Es wird kein einziges Sachargument geben, das Sie überzeugen könnte."

Ja.
Das sollte Ihnen zu denken geben. Vielleicht einfach einmal den logischen und inhaltlichen Gehalt des "Arguments" prüfen.

Zitat: "Denn das, was für andere Menschen verabscheuenswürdig ist, das ist genau das, was Sie toll finden, weil es Ihrem Weltbild entspricht."

Wie?
Es ist für andere Menschen "verabscheuungswürdig", nicht die Schulden anderer Länder zu übernehmen, oder eine illegale Migration von Personen abzulehnen, die noch dazu überdurchschnittlich oft straffällig werden?

Wieso?

17:07 von MRomTRom

Das Gestern ist vergangen und wird nicht wiederkommen
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ist natürlich die Frage ob alles schlecht war
Räder sind immer noch rund

@Am 12. Oktober 2021 um 17:07 von schabernack

Zitat: "«In der AfD gibt es jedoch - das ist klar - im Gegensatz zu den Grünen_r_in_S-* nur wenige, die 'rumkrakeelen und rumprollen' oder sich in der Rolle des Provokateurs gefallen.»

Gehen Sie mal auf einen AfD-Parteitag."

War ich schon.

Zitat: "Nur die Männer sind schon was älter und tragen Jacket.
So richtig gut prollig war es kürzlich beim AfD-Parteitag in Baden-Württemberg."

War nicht mein Eindruck.

Können Sie auf Reden von AfD-Politikern wie Weidel, Meuthen, Lucke, Curio, Brand etc. verweisen, im Wahlkampf, im Bundestag, whatever, die Ihre Sicht der Dinge darlegen?

@Am 12. Oktober 2021 um 17:08 von État DE gauche

Zitat: "Das Parteiprogramm der AfD ist gemäßigt
Das Parteiprogramm der AfD ist gemäßigt. Sogar mit einer absoluten Mehrheit im Bundestag wäre es schwierig diese ganz umzusetzen und eine Politik rechts von Meuthens Positionen hätte keine Chance.
Das wissen die Altparteien auch, deswegen der staatliche Fokus auf einzelne Äußerungen aus der AfD und nicht auf politische Inhalte.

Wer die AfD wählt, wählt gemäßigt mitte-rechts."

That's a Bingo!

Und würden die CDU oder FDP diese Positionen von Mitte-rechts noch vertreten, gäbe es die AfD gar nicht.

@ Blitzgescheit, um 17:00

Jetzt tun Sie doch nicht zum gefühlten zweihundertsten Mal so, als sei Ihnen das nicht immer und immer wieder gesagt und aufgezeigt worden.

Und ebenso oft bestreiten Sie das, folgerichtig ist es reine Zeitverschwendung, Ihnen das ein weiteres Mal zu erläutern, da können Sie noch so geschraubte fantasievolle Worterfindungen herbeiimaginieren.

Sie sind nicht “ganz Ohr“, Sie halten sich die Ohren mit beiden Händen erfolgreich zu.

Die Rechtsdrift der AfD hat 'System'

Meuthen hätte es beobachten können:

Die Wanderung der AfD zwischen 'nur' rechtsradikal und rechtsextrem durchzieht die gesamte Parteigeschichte.
Und diese Wanderung ist keine Einschätzung der politischen Gegner der AfD sondern kommt oft von ihr selbst.
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Es sind nicht einzelne, bedeutungslose Figuren, die sich durch Verwebung in die rechtsextreme Szene auszeichnen, sondern ganze Partei-Gliederungen und Führungsstrukturen.

- Andreas Kalbitz war kein Nobody, sondern Landesvorsitzender der AfD in Brandenburg.

- Doris Sayn-Wittgenstein war Landesvorsitzende in Schleswig-Holstein (und fast AfD-Vorsitzende).

- André Poggenburg Landesvorsitzender in Sachsen-Anhalt.
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Ganze Landesverbände der AfD und deren Jugendorganisation mussten aufgrund von extremistischen Umtrieben aufgelöst werden.

Saarland, Niedersachsen, Bremen usw.
1000 Zeichen reichen nicht, das alles aufzulisten.

Ach So @17:03 von ChrupallaFanGörl

>>> Der Bevölkerungsaustausch findet doch aber gerade stadt, gerade in bei uns in Ostdeutschland. Das können Sie alles in Zahlen sehen. Nur mal googlen.>>>

Endlich wird der "Hooton Plan" (*Interessanter Artikel, Wikipedia) durchgezogen, wurde ja auch mal Zeit, wartet er doch seit 1943!

PS. Ihr Nickname... originell :D

@16:05 von Blitzdings

>> inhaltlich für jeden vernünftigen und
>> moralisch anständigen Bürger

Wie definieren Sie "vernünftige und moralisch anständige Bürger"? oO

Bitte nicht antworten, die Frage ist rhetorisch gemeint. -.-

@AfD-Presseabteilung Ia

"
Am 12. Oktober 2021 um 17:07 von ChrupallaFanGörl
"Herr Meuthen ist für mich

"Herr Meuthen ist für mich noch halbwegs erträglich. Er ist immerhin ein Vertreter des Bildungsbürgertums.[...]
In einem Positionspapier der AFD-Fraktion Thüringens, das den Titel "Leitkultur, Identität und Patriotismus..." trägt, ist auf Seite 13 das "Wirtschaftswunder" neben dem Rhein, dem Kölner Dom und anderen Reisezielen in der Rubrik "Orte, Regionen, Bauwerke oder Denkmäler" eingeordnet, ein Fauxpas, der eigentlich Anlass zum Fremdschämen ist.
Kurios ist, dass viele Mitglieder der AFD sich selbst als besonders schlau, um nicht zu sagen, blitzgescheit, sehen.
Fazit: das Niveau der AFD wird mit Meuthens Rückzug weiter sinken."

Verstehe ich nicht."

Ach wissen Sie, Herr Blitzdings, der Haken an der rhetorischen Figur des sich dumm stellens ist: wenn man sie zu oft gebraucht, könnte der Gesprächspartner denken, man sei wirklich dumm.

17:08 von État DE gauche

«[Irgendwas plus dann] …
Wer die AfD wählt, wählt gemäßigt mitte-rechts.»

Wer nichts Besseres zu schreiben weiß, recyclet bis Sankt Nimmerlein exakt wortgleich Copy & Paste Kommentare in AfD-Arbeitskreis.

Darstellung: